FC Kreuzlingen hat noch viel Luft nach oben
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FC Kreuzlingen hat noch viel Luft nach oben

Der FC Kreuzlingen hinterliess beim ersten Test in Radolfzell einen zwiespältigen Eindruck. Dominat aber mit wenig Effizienz in der ersten Hälfte, fehlerhaft und uninspiriert in der zweiten Hälfte. Die 1:4 Niederlage geht in Ordnung.

 

Die Startphase auf dem Kunstrasen in Radolfzell (DE) gestaltete der FCK ganz nach dem Gusto der mitgereisten Anhänger. Mit schnellen Kombinationen und hartnäckigem Forechecking liessen die Thurgauer den Gastgeber gar nicht erst ins Spiel kommen. Logische Folge war der herrlich herausgespielte Führungstreffer durch Davide Di Lionardo. Der Neuzugang aus Frauenfeld umkurvte nach einem Tempovorstoss den herauseilenden Torhüter sicher und schob den Ball aus spitzem Winkel ins Netz. Dass die Kreuzlinger bis zur 30. Minute nicht mehr aus ihrer Überlegenheit machten als immer wieder gefährlich vor dem Radolfzeller Tor aufzutauchen, liess Trainer Kürsat Ortancioglu vorerst noch durchgehen. Als dann aber aus heiterem Himmel der Ausgleich - und kurz vor dem Pausenpfiff gar der Führungstreffer für die Gastgeber fiel, verdüsterte sich die Mine des Coaches.

In Halbzeit zwei schien der FCK auch dank zahlreicher Wechsel das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Abbas Karaki, alleine vor dem Torhüter, blieb unglücklich am letzten Verteidiger hängen. Sven Bode setzte eine Ferrone Flanke an die Querlatte. Danach verloren die Grün-Weissen jedoch überraschend mehr und mehr den Faden. Radolfzell kam immer wieder mit einfachem, weiträumigem Spiel gefährlich vor das FCK Tor. In der Schlussphase, als Radolfzell nach einem sicher verwandelten Foulelfmeter und einem Kontertor auf 4:1 davonzog, taumelte der FCK sichtlich gezeichnet dem Ende entgegen. Schon heute Sonntag (Anpfiff 14:30 Uhr in Winkeln), kann die Ortancioglu Truppe bei einem weiteren Test gegen das Nachwuchsteam aus St. Gallen  den zwiespältigen Eindruck von gestern Samstag korrigieren.