Erste Saisonniederlage für LINDAREN Volley Amriswil
Volleyball

Erste Saisonniederlage für LINDAREN Volley Amriswil

In einem Spiel mit Höhen und Tiefen musste sich das Klok-Team einem Luzerner Team geschlagen geben, das um jeden Ball kämpfte und in den entscheidenden Momenten auch das Glück auf seiner Seite hatte.

Von Beginn weg lieferten sich die beiden Mannschaften ein hart umkämpftes Spiel. Während zu Satzbeginn die Thurgauer leicht in Front lagen, waren es in der Folge die Luzerner, die mit bis zu drei Punkten führten. Nach dem 23:23-Ausgleich entschieden ein Aufschlagfehler und ein kraftvoller Angriff des Liga-Topscorers Strahinja Brzakovic den Satz.

Die Geschichte der Sätze zwei und drei ist schnell erzählt: Amriswil spielte plötzlich wie aus einem Guss und deklassierte die Innerschweizer mit 25:14 und 25:16. Vor allem Thomas Zass war vom Gegner nicht zu stoppen.

Der vierte Satz glich ganz dem ersten. Bis zum 18:18 blieb das Score auf Messers Schneide, doch dann gelang dem besten Luzerner Kevin Saar ein Aufschlagwinner. Als dann auch noch Zass erstmals im ganzen Spiel geblockt wurde, ging der Satz mit 22:25 an die Leuchtenstädter.

Im Tie-Break spielten dann nur noch die Innerschweizer. Amriswil zerstörte seine Chancen mit vier Aufschlagfehlern selber.

Coach Marko Klok vertraute weitgehend denselben sieben Spielern. Von ihnen vermochten die Aussenangreifer Djokic und Gommans und auch Passeur Josh Howatson nicht die gewohnte Leistung abzurufen. Aber auch Luca Müller, der für Djokic aufs Feld kam, blieb blass.

Volley Amriswil reist am Dienstag ins italienische Trento und spielt dort am Mittwoch das CEV-Cup-Rückspiel gegen Trentino. Nächster Meisterschaftsgegner ist Uni Bern am kommenden Samstag um 17:00 Uhr im Tellenfeld.

Telegramm

Volley Luzern-LINDAREN Volley Amriswil 3:2 (25:23, 14:25, 16:25, 25:22, 15:7)
Luzern, Bahnhofhalle, 300 Zuschauer; 1. Schiedsrichter: Philippe Enkerli, 2. Schiedsrichter: Michael Wiederkehr. Startformation Volley Amriswil: Josh Howatson, Jovan Djokic, Thomas Brändli, Thomas Zass, Ewoud Gommans, Matevz Kamnik, Clément Daniel (Libero)