Eine weitere ungenügende Leistung des SCF-Fanionteams
Handball

Eine weitere ungenügende Leistung des SCF-Fanionteams

Am vergangenen Samstag spielte der Sportclub Frauenfeld das letzte Heimspiel der Saison. Leider spürte man als Zuschauer nicht allzu viel von dieser Ausgangslage. Der SCF war einmal mehr nicht auf der Höhe der Tatsachen

Allem voran die Deckungsarbeit war desolat und so verliert der SCF trotz 30 Treffern gegen die SG TV Appenzell verdient mit 30:32.

Frauenfeld, 14. April 2018 – Bereits der Start in die Partie glückte den Frauenfeldern nicht. Nach sechs Minuten lag man mit 1:4 zurück und wenig deutete auf eine Kehrtwende hin. Doch Teamkapitän Edin Hasanovic und Mulele Kipili sträubten sich gegen diesen Umstand. Immer wieder waren es die beiden, die Tore erzielten und den Sportclub wenigstens ein bisschen im Spiel hielten. Nach zehn Minuten und beim Stand von 4:6 riss dann auch bei Coach Roth der Geduldsfaden und er nahm das Time-out. Die Wirkung war leider nur von kurzer Dauer. Der Sportclub stabilisierte sich bis zur 26. Minute, darauf folgten vier Minuten Totalausfall. Anders ist nicht zu erklären, wie man sich in so kurzer Zeit einen Vier-Tore-Rückstand einhandeln konnte. Zur Pause stand es dann 13:17 und man durfte nur hoffen, dass die zweite Hälfte besser würde für den SCF.

Doch auch der zweite Umgang wurde aus Sicht der Frauenfelder nicht besser. Die Murgstädter zeigten sich offensiv zwar solide, aber in der Defensive wiederum völlig desolat. Keine Spannung war zu spüren, man verteidigte nicht als Team und machte einfachste Stellungsfehler. Dennoch war dies nicht die ganze Partie der Fall. Zeitweise schaffte man es zwei, drei Minuten anständig Handball zu spielen, bis man dann wieder den Faden verlor. Die erste Mannschaft des Sportclub Frauenfeld erinnerte einmal mehr an eine Glühbirne mit Wackelkontakt. Zeitweise leuchtete sie und danach war es wieder stockfinster.

In der 50. Minute wechselte Roth den von der Weltreise zurückgekommenen Torhüter Fabrizio Steiner ein und dieser spielte, als wäre er nie weg gewesen, hielt Ball für Ball und machte aus einem Fünf-Tore-Rückstand ein Unentschieden. Dank Steiner hatte man sogar zwei Minuten vor Schluss die Chance in Führung zu gehen. Doch die Glühbirne erlosch in diesem Moment wieder. Die Frauenfelder vergaben leichtfertig zwei Bälle und verloren die Partie 30:32 – völlig verdient und zu Recht.

Das letzte Heimspiel in dieser Saison ist nun Geschichte und der Sportclub kann nur noch in der Fremde diesen blassen Auftritt irgendwie kompensieren. Dies ist aber bitter nötig, denn in diesem Stil die Saison abschliessen will man auf keinen Fall. Trotz der schlechten Leistung am vergangenen Samstag will sich die erste Herrenmannschaft bei allen Fans bedanken, die in dieser Saison immer wieder den Weg in die Halle gefunden und die Spiele zu einem Erlebnis gemacht haben. Danke vielmals!!!!

Nun geht es nächsten Samstag gegen Uster weiter und alles andere als ein Sieg gegen das Schlusslicht wäre enttäuschend, auch wenn es in dieser Partie nicht mehr um viel geht.

Anpfiff Red Dragons Uster vs. SC Frauenfeld: Samstag, 21. April 2018 um 17:45 Uhr in der Buchholzhalle in Uster.

Telegramm

SC Frauenfeld vs. SG TV Appenzell 30:32 (13:17)
Samstag, 14.04.18; Auenfeldhalle, Frauenfeld
Im Aufgebot: Kaj Stokholm (5 Paraden/1 Tor), Patrick Murbach (5 Paraden), Fabrizio Steiner (6 Paraden), Simon Gessler (1), Noel Berger (1), Nestor Reimann (2), Maiyk Kipili (11), Reto Rutschmann (4), Edin Hasanovic (6), Robbi Bürgi (4), Michael Lovric (), Noah Heim (), Eric Vonlanthen ()
Überzählig: David Bünter, Simon Gayle, Patrick Ladner, Yannick Ricci, Yves Petrig, Flavio Müller
Verletzt: Andrin Geissler, Thomas Lovric, Fabrice Walter, Michael Hochstrasser