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Plu-Sport News

Marcel Hug mit neuen Weltrekorden
(27. Juni 2010)

Das Abendmeeting vom Donnerstag mit 11 Weltrekorden und 5 Schweizerrekorden bot schon einmal einen Vorgeschmack was auf der wohl schnellsten Bahn der Welt möglich ist. Die kühnsten Erwartung an die 37. Schweizer Meisterschaften dieses Wochenende konnten noch übertroffen werden mit den je fünf Welt- und Schweizerrekorden. Wie nicht anders zu erwarten überragte Marcel Hug mit seinen Leistungen, den zwei Weltrekorden und den 7 gewonnenen Titeln. Bei den Damen setzten sich vor allem Catherine Debrunner und Sandra Graf mit Superleistungen in Szene.



Fast nicht zu stoppen: Marcel Hug macht seine Ankündigung den Rekord über 800m anzugreifen wahr. Mit Hilfe des Deutschen Marc Schuh, der auf den ersten 400m für Tempo sorgte, konnte er auf der zweiten Runde das Werk in perfekter Manier vollenden. Dabei unterbot er den Weltrekord von Ernst Van Dyk, seines Zeichen Weltbehindertensportler aus dem Jahre 2006, um rund eine Sekunde. Eingangs Zielgerade war sich Hug noch nicht sicher, ob es für den Rekord reichen würde, war dann aber umso glücklicher. Nach den Weltrekorden über 1500m und 5000m vom Donnerstag ein weiterer Meilenstein in seiner steilen Karriere. Auf Platz zwei fand sich einmal mehr der Brite David Weir wider, der schon die beiden Bestmarken an Hug abtreten musste. Trotz grosser Hitze setzte Hug im abschliessenden 10'000m Rennen noch das Sahnehäubchen oben auf, denn da erzielte er auch noch eine neue Weltbestzeit. Auf die vom Speaker gestellte Frage was es schöneres gebe als den soeben aufgestellt Weltrekord, antwortete der sichtlich überwältigte Hug: "Nichts". Mit sieben Schweizermeister Titeln war er der grosse Abräumer, wenn er auch auf den kurzen Distanzen der ausländischen Konkurrenz die Tagessiege zugestehen musste.

In einem animierten Rennen über 5000m wo sich Sandra Graf , Diane Roy (Kanada) und Shelly Woods (Grossbritanien) in der Führungsarbeit regelmässig ablösten, kam es wie am Donnerstag zu einem Fotofinish. Dieses Mal setzte sich Roy vor Woods durch und für Graf blieb einmal mehr nur der dritte Rang übrig. Die Weltbestmarke wurde dabei richtiggehend pulverisiert und liegt nun 13 Sekunden tiefer. Als Trost konnte Graf drei weitere Schweizermeistertitel auf ihrem Konto verbuchen.

Auch die junge Mettendorferin Catherine Debrunner (T53) wusste zu überzeugen und verbesserte den erst am Donnerstag von ihr gefahrenen CH-Rekord über 400m erneut um einige Hundertstel und doppelte dann über 200m und 800m noch nach. Der Zentralschweizer Tetraplegiker Beat Bösch (T52) zog nach und erreichte ebenfalls einen neuen Schweizer Rekord über 800m und bewies damit seine ausgezeichnete Form, die ihm am Abendmeeting zu einem Weltrekord verholfen hatte.

  

Weltrekorde prägen Arboner Abendmeeting
(25. Juni 2010)

Bei hervorragenden Rahmenbedingungen und "wohl auf der schnellsten Bahn überhaupt", wie sich der Thurgauer Weltklasse-Athlet Marcel Hug ausgedrückt hat, durften die Zuschauer gestern Abend beim AXA-Rollsport-Meeting im Arboner Stacherholz Zeuge einer wahren Rekordflut werden. Aus Schweizer Sicht machten Beat Bösch über 100 m (16.98 sec) und Marcel Hug über 1500m (2.54.51 min) und 5000m (9.53.05 min) mit neuen Weltrekorden Furore. Im Rennen über 5000m blieben sogar die ersten 5 Wettkämpfer unter dem alten Rekord.

Das war gestern ein tolle Auftakt im Hinblick auf die 37. Schweizer Meisterschaften, die an diesem Wochenende in Arbon ausgetragen werden. Die Rennen auf der Rundbahn im Arboner Stacherholz beginnen an beiden Tagen um 9 Uhr.

  

Int. Deutsche Meisterschaft im Schwimmen der Behinderten
(24. Juni 2010)

In Berlin vom 17-20.Juni 2010

Top Leistung der Schwimmer Innen aus dem PluSport Thurgau Team Wälläbrächer. Am Start aus dem Wälläbrächer Team waren Stephanie Baumann, Nadine Lüthi, Carla De Bortoli und Wolf Schweitzer


Einen Wettkampf nur vom feinsten, 47 Länder, 630 Athleten und 3000 Einzelstart, absolute Topathleten gaben während diesen 4 Tagen nur ihr bestes. Doch dies war für die unseren kein Hindernis eine Top Leistung hinzulegen. Nadine Lüthi die Jüngste aus dem Team, erkämpfte sich einen Platz für das Jugendfinale in 50m Brust. Und durfte mit der Leistung,als 8. unter den besten 10 Schwimmerinnen zu sein, sehr zufrieden sein. Alle schwammen erneut nur Bestzeiten in dem grossen 50m Becken. Stephanie Baumann verpasste mit ein paar Hundertstel die Limite für die Qualifikation der WM in Holland. Doch mit der erneut neuen Bestzeit in 50m Freistil waren alle zufrieden.

Für einen Medaillensegen sorgte diesmal der Unterarmamputierte Wolf Schweitzer. In der Seniorenklasse 1 wurde er, int. Deutscher Meister in 200m Vierlagen 3:09.63. 2x Silber ergatterte er sich in 50m Delfin und200m Freistil, Bronze gab es in 100m Brust seiner Lieblingsdisziplin.

Ich als Trainerin konnte mit den Leistungen der Schwimmer Innen mehr als zufrieden sein, wiesen doch die neuen Bestzeiten auf eine sehr gute Form der Schwimmerinnen. Jedoch war dieser Wettkampf für mich auch eine Standortbestimmung der Schwimmerinnen, Nadine Lüthi und Stephanie Baumann, welche zusammen mit Giuliana Bavaro die Schweizer Jugend an der Junioren WM in Olomouc vom 21. – 25. August vertreten werden.


  

Erfolgreiche Behindertensportler/Innen aus dem Thurgau
(18. Mai 2010)

An der Int. Österreichischen Staatsmeisterschaft 15. & 16. Mai St. Johann in Tirol




Am Start aus dem Thurgau waren die schnellen Schwimmer Innen: Stephanie Baumann (Sirnach), Carla De Bortoli (Salmsach), Giuliana Bavaro (Amriswil), Lea Keller(Amlikon) und Johannes Dumelin(Hüttlingen).

Die Meisterschaft war wieder einmal mehr ein Beweis, dass unsere Behindertensportler Innen im Schwimmen aus dem Thurgau eine starke Mannschaft ist. Alle schwammen erneut viele Bestzeiten. von den Routinierten Schwimmerinnen Baumann und De Bortoli war man schon gewohnt, dass es einen Medaillensegen geben wird. Ganz erfreulich war aber die Leistung für den mit einem Down Syndrom geborenen 19 Jährigen Johannes Dumelin. Zum ersten Mal erkämpfte er sich gleich ein ganzes Medaillenset an einem internationalen Wettkampf. Gold 50m Brust, Silber 50m Rücken und Bronze 100m Brust.

Die Meisterschaft wurde zum ersten Mal mit der Topleistung und neuer Bestmarke von Stephanie Baumann in 50m Freistil 32.72 mit 699 Punkten vor der schnellsten Österreicherin gewonnen. De Bortoli belegte den 3. Platz.

Gold gab es in der Staffel 4x 100m Freistil (Baumann und Lea Keller), ebenso wurde auch die Staffel 4x 100m Lagen (Baumann und Giuliana Bavaro) gewonnen.

Aus der Rangliste:
Stephanie Baumann: Gold 50m, 100m & 400m Freistil, 100m Rücken und 200m Lagen
Carla De Bortoli: Gold100m Lagen, 100m & 200m Brust, Silber 50m & 100m Freistil


  

Catherine Debrunner schafft Aufnahmeprüfung an PMS Kreuzlingen
(14. Mai 2010)

Die 15-jährige ist im Rollstuhlrennen U 16 Weltmeisterinn, jetzt hat sie die Aufnahmeprüfung an die Pädagogische Maturitätsschule PMS in Kreuzlingen geschafft.



Leider ist dies nicht ganz problemlos. Da die Kreuzlinger PMS bis heute nicht Rollstuhlgängig ist. Wie die Schulleitung jedoch mitteilt ist man bestrebt dieses Versäumnis nachzuholen. Somit steht dem ersten Schultag im Herbst 2010 nicht mehr viel im Weg. (Fbu)


  

Thurgauer Sitzballer gute SM-Fünfte

(19. April 2010)

Mit einem Sieg, einem Unentschieden und vier Niederlagen beendete die Sitzballgruppe von Plusport Thurgau die Sitzball-Schweizermeisterschaft, die im Athletik Zentrum St. Gallen ausgetragen wurde. Dies trug den Thurgauern den fünften Schlussrang ein.



Gegenüber dem Vorjahr konnten sie sich um einen Rang steigern und die Teams von St. Gallen und Olten 2 überholen. Anderseits waren diesmal die mehrfachen Schweizermeister von Bern 81 wieder am Start, die letztes Jahr Forfait geben mussten.

Die Berner wurden Dritte. Bei den Thurgauern fiel schon früh Ilona Dübendorfer wegen einer Handverletzung aus, die im Spital behandelt werden musste. Marcel Brauchli, Brigitte Hegglin, Annemarie Keller, Marcel Knellwolf und Walter Müller durften sich danach keinen Ausfall mehr erlauben, denn es standen keine weiteren Reservespieler zur Verfügung. Im organisierenden Team von St. Gallen waren mit den Sirnachern Reto Nieuwenhout und Manuela Flückiger ebenfalls zwei Thurgauer im Einsatz. Trotz des Sieges über die Trainingspartner aus dem Thurgau mussten sich die St. Galler mit dem siebten und letzten Platz bescheiden, verloren also gegenüber der Meisterschaft 2009 zwei Ränge.

Nach mehreren missglückten Anläufen schaffte es die erste Mannschaft von Olten diesmal, den Meistertitel zu erringen. Titelverteidiger Sursee sicherte sich den zweiten Platz. Das parallel ausgetragene Internationale Turnier wurde von Schwaz Tirol aus Österreich gewonnen. (abs)

SM-Rangliste: 1. Olten 1; 2. Sursee; 3. Bern 81; 4. Wohlen; 5. Thurgau; 6. Olten 2; 7. St. Gallen.

  

Abschied und Ausblick bei PluSport Weinfelden
(19. März 2010)

Am Mittwoch hielt der PluSport Weinfelden seine Jahresversammlung ab, dies mit einigen Veränderungen.

Die 42. Generalversammlung des PluSports Weinfelden begann ungewöhnlich, nämlich mit einem feinen Nachtessen, um die leeren Mägen zu füllen. Gespannt warteten danach alle auf den letzten Auftritt von Margot Germann, der langjährigen technischen Leiterin im Schwimmen, welche den Verein nun verlässt. Aber nicht nur sie beendet ihre Behindertensport-Karriere, sondern auch Mike Fuchs stattete das letzte Mal einen Besuch ab, beiden wurde vom Präsident, Dani Mörgeli, für ihre Arbeit geehrt. Infolge dessen musste eine neue technische Leitung gewählt werden, Jeannine Ebert stellte sich für diese Arbeit und wurde gewählt.

Trotz einiger Turbulenzen, seien dies die meist verregneten Sporttag oder das geschlossene Hallenbad, absolvierte der ganze Verein ein sehr erfolgreiches Jahr, dies ist unter anderem auf eine grosszügige Unterstützung des Friedheims zurück zu führen, welches sein Hallenbad während des Sommers zur Verfügung stellte, was den Schwimmern ermöglichte ihrem wöchentlichen Training nachzugehen. Personell durften in diesem Jahr viele Neuzugänge verzeichnet werden, die Teilnehmerzahl stieg, weshalb auch mehr Leiter ausgebildet wurden. Ergänzend dazu fiel aber auch die Jahresrechnung zu Gunsten des Vereins aus, auch dank eines gut besuchten Weihnachtsmarktstand, an welchem selbst gebackene Gritibänze verkauft worden sind.

Zu guter Letzt wurden die fleissigen Teilnehmer gelobt, einige gewannen in diesem Jahr viele Medaillen, andere besuchten dafür immer das Training. Präsident Mörgeli blickt sehr zufrieden zurück: "Ich bin sehr erfreut über den regen Besuch der Turn- und Schwimmstunden! Ich danke allen LeiterInnen, HelferInnen und Vorstandskolleginnen, welche sehr viel Eigeninitiative zeigen." Für alle gab es dann noch einen Ausblick zum kantonalen Spiel- und Sporttag in Weinfelden Mitte April, auf welchen sich alle freuen.


  

Fünf Siege in Serie für Thurgauer Sitzballer
(09. November 09)

Der Martini-Cup in Sursee wurde von zehn Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestritten. Sie waren in zwei Stärkeklasse von je fünf Teams aufgeteilt. In einer Vorrunde spielte jeder gegen jeden. Die ersten drei pro Gruppen trugen danach noch eine Finalrunde aus, um den definitiven Sieger zu erküren.

Plusport Thurgau konnte die vier Vorrundenspiele gegen St. Gallen, Winterthur, Bühl/D und Olten 2 erfolgreich gestalten und ging mit dem Punktemaximum in die Finalrunde des B-Turniers. Dort setzten sich die Ostschweizer gegen Bühl erneut durch. „Fünf Siege in Serie, haben wir das schon mal erlebt“, fragte sich Verteidiger Beat Schalch. Diese Serie wurde erst im letzten Spiel des Tages beendet, in dem jedoch eine Verlängerung nötig war. Schliesslich konnte sich Olten 2 knapp durchsetzen und die Thurgauer auf den zweiten Platz verweisen. Im Einsatz waren Marcel Brauchli, Ilona Dübendorfer, Annemarie Keller, Marcel Knellwolf und Beat Schalch. Bei St. Gallen spielten mit Manuela Flückiger aus Uttwil und Reto Nieuwenhout aus Sirnach ebenfalls zwei Thurgauer mit. (abs)

Rangliste Turnier B: 1. Olten 2; 2. Thurgau; 3. Bühl/D; 4. St. Gallen, 5. Winterthur

  

Thurgauer Sitzballer schlagen sich achtbar
(27. Oktober 09)

Der Behinderten-Sportclub Winterthur (BSW) führte aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens die Sitzball Schweizermeisterschaft in Winterthur-Seen durch. Leider musste Titelverteidiger Bern 81 wegen akuten Personalmangels kurzfristig absagen. Den Titel holte sich zum vierten Mal Sursee, das den eigentlichen Favoriten Olten 1 in einem packenden Spiel besiegte.

In Vollbesetzung konnte Plusport Thurgau antreten. Die Ostschweizer konnten gar einen Spieler an Wohlen ausleihen, und Mattias Kummer durfte sich schliesslich die Bronzemedaille umhängen lassen. Thurgau entschied die Begegnung gegen Winterthur für sich und rang Wohlen einen Punkt ab. Dies bedeutete für Marcel Brauchli, Ilona Dübendorfer, Annemarie Keller, Marcel Knellwolf, Walter Müller und Beat Schalch den sechsten Schlussrang. Direkt vor den Thurgauern klassierte sich St. Gallen mit den beiden Thurgauern Manuela Flückiger aus Uttwil und Reto Nieuwenhout aus Sirnach. (abs)

Rangliste der 36. Sitzball-SM: 1. Sursee; 2. Olten 1; 3. Wohlen; 4. Olten 2; 5. St. Gallen; 6. Thurgau; 7. Winterthur.

  
Kräfemessen der Sitzballerinnen in Frauenfeld
(28. August 09)

„Swiss Lady“ hiess einst ein Hit vom Pepe Lienhard Sextett. Swiss Ladies nennt sich nun eine reine Damenmannschaft, die morgen Samstag, 29. August, am Mostindien-Sitzballturnier in Frauenfeld gegen sieben andere Teams kämpft. Das Turnier für körperbehinderte Sportlerinnen und Sportler erfährt bereits die 27. Auflage. Es beginnt um 13 Uhr in der Turnhalle der Schulanlage Oberwiesen in Frauenfeld und dauert bis 18 Uhr. Mit dabei sind neben den Swiss Ladies die Mannschaften von Bludenz (Österreich), Olten, St. Gallen, Sursee, Winterthur, Wohlen und Gastgeber Thurgau. Der Eintritt ist frei, eine Kaffeestube wartet auf Besucher. (abs)


   

Plauschfussball jeden Samstag 14.30 Uhr – 15.30 Uhr ab 18.07.2009

Aussenplatz Turnhalle Scherzingen TG

Mitbringen: gute Laune und Trainingsausrüstung (auch für schlechte Witterung)

Wer hat Lust mitzumachen ?

Wir freuen uns auf Euere Anmeldung !

Zur Eurer Anmeldung benötigen wir nebst Name und Adresse:
Wer benötigt eine Abhol- und Rückfahrtsmöglichkeit ? /Transportmöglichkeiten sind vorhanden) oder sonstige Fragen ?
Antwort : danyhohl@bluewin.ch Tel. oder SMS 078 625 46 06/071 411 46 06

Es kann jeder mit einer geistig oder körperlich Behinderung mitmachen !
Alter ab ca. 10 Jahren.

Bei fussballtechnischen Fragen ? Wendet Euch an Hanspeter Hegge :
Tel. oder SMS 079 691 03 69/071 672 20 79


   

Torball–Finale der Schweizermeisterschaften in Scherzingen
(5. Mai 09)

Am Samstag findet in der Mehrzweckhalle Scherzingen die Finalrunde zur Schweizer Meisterschaft im Torball statt. Das Finalturnier findet bei den Männern mit 6 Teams, bei den Frauen mit drei Teams statt. Gerade bei den Männern ist unsere Region mit Amriswil bestens vertreten. Mit nur einem Punkt Rückstand auf die führenden drei Teams von Heidiland, Zürich und Basel sind die Chancen der Thurgauer intakt.

Als besonderen Event wird am Samstag auf dem Aussenfeld in Scherzingen eine Runde gegen sehende Equipen aus der Umgebung gespielt. Dabei werden die drei „sehenden Teams“ gegen die Teilnehmer der Finalrunde spielen und erleben, wie schwer es ist, gegen die „Profis“ auch ohne Augenbinde anzukommen.

Mit nur einem Punkt Rückstand auf die Spitze und noch fünf ausstehdnen Spielen sind die Chancen der Torballer aus Amriswil absolut intakt, um am Samstag in Scherzingen doch noch den Sprung aufs Podest oder ganz nach vorne zu schaffen. Als Topfavorit geht in Scherzingen Tabellenführer Heidiland ins Rennen. Mit Topskorer Roy Bösiger verfügt das Team aus dem Sarganserland den wohl talentiertesten Spieler der Schweiz in seinen Reihen. „Roy hat eine extreme Spielintelligenz und liest die Spielentwicklung förmlich voraus“ meint sein langjähriger Weggefährte in der Nationalmannschaft, Max Bolliger von Amriswil. Die Thurgauer rechnen sich am Samstag aber ebenfalls Chancen aus, da nach der verletzungsbedingten Pause Bolliger wieder mit dabei ist. „Er ist eine echte Verstärkung für uns“ meint Roland Gruber. „Das eine oder andere Tor von ihm wird uns hoffentlich weiter helfen.“

Die Teams von Zürich-Leu und Basel sind punktgleich mit Heidiland an der Spitze. Normalerweise sind diese Teams auf Augenhöhe mit Amriswil – es ist alles offen.

Eine besondere Herausforderung bildet am Nachmittag das Turnier auf dem Aussenfeld. Teams aus der Region, teilweise prominent besetzt, spielen gegen die Teilnehmer der Finalrunde der Männer. Die sehenden Teilnehmer müssen sich nur bedingt dem Regelwerk der Torballer stellen; sie werden aber bald feststellen, dass dieser Sport auch sehend nicht so ganz einfach ist….

Diese Spiele beginnen bei guter Witterung auf dem Aussenfeld ab 13:30 Uhr.

Die Finalrunde in Scherzingen wird in enger Zusammenarbeit mit den Volleyballerinnen des Turnvereins Münsterlingen organisiert. Frauenpower sorgt für das leibliche Wohl aller Teilnehmer und der Zuschauer. Die Spiele finden von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle Scherzingen statt.

** ** **
Torball ist ein Spiel für blinde und sehbehinderte Männer und Frauen. Es wird von zwei Mannschaften mit je drei Spielern auf dem Boden von Sporthallen gespielt. Auf jeder Schmalseite eines rechteckigen Spielfeldes wird ein Tor errichtet. Es wird ein Klingelball verwendet, der während des Spieles unterhalb von drei über das Spielfeld gespannten Leinen hindurch geworfen werden muss. Ziel des Spieles ist es, den Ball so zu werfen, dass er die gegnerische Torlinie überquert, während die andere Mannschaft dies zu verhindern sucht. Im nächsten Spielzug übernimmt die verteidigende Mannschaft das Angriffsspiel und die vorherigen Angreifer verteidigen ihr Tor.

1. Schweizermeisterschaften und Bodenseecup im Blinden-Showdown
(22. April 09)

13 Blinde und Sehbehinderte aus der gesamten deutschen Schweiz reisten am letzten Wochenende ins Internationale Blindenzentrum (IBZ) nach Landschlacht, um am ersten Schweizer Blinden-Showdown-Turnier teilzunehmen.

Viele werden sich fragen, was das ist, „Blinden-Showdown“. Man könnte diesen Sport vielleicht am ehesten mit einer Art „Tischtennis für Blinde“ vergleichen. Der immer hörbare „Rassel-Ball“ wird aber niemals über ein Netz gespielt, sondern unter einer Art Mittelbande hindurch, sodass der Ball sich normalerweise immer innerhalb des durch Seitenwände begrenzten Spielfelds befindet. Auch Sehende oder Spieler mit einem kleinen Sehrest können mitspielen, allerdings unter einer Dunkelbrille. Beide Spieler sehen somit gar nichts. Die beiden Gegner stehen je an einem Längs-Ende des Spieltisches und spielen den Ball mit einer Art „Holzkelle“ in atemberaubendem Tempo hin und her. Jeder Spieler hat vor sich ungefähr auf Bauchhöhe eine Mulde im Spieltisch. Sein Ziel ist es, diese Mulde zu verteidigen und gleichzeitig den Ball in der Mulde des Gegners zu versenken.Blinden-Showdown wurde in Kanada erfunden. Es wird in einigen Ländern,so z.B. auch in Frankreich, aktiv betrieben und ist von der Welt-Blinden-Sport-Organisation (www.ibsa.es) offiziell anerkannt. In der Schweizwurde dieser Sport jedoch bisher nichtbetrieben, der Spieltisch inLandschlacht ist der einzige in der Schweiz.Das Showdown-Weekend im IBZ Landschlacht. welches von plusportBehindertensport des Kantons Thurgau und von der Stiftung EM 1989 unterstützt wurde, bestand aus zwei Turnieren: Da bisher kaum ein Spieler die Gelegenheit hatte zu trainieren, gab es am Samstag mit dem Bodensee-Cup eine Art Übungsturnier. Am Sonntag ging es dann um die Wurst, nämlich um den ersten Schweizermeistertitel. Beide Turniere wurden vom stark sehbehinderten Thomas Häni aus Zürich gewonnen. Luciano Butera aus Zürich wurde am Sonntag Vizemeister. Er hatte zuvor in seinem Halbfinale Max Bolliger aus Bottighofen geschlagen. Ebenfalls im Halbfinale schied Daniel Schlosser aus Münchenbuchsee aus, gegen den späteren Turniersieger Thomas Häni.

Aber auch diejenigen Spielerinnen und Spieler, die nicht ganz vornemitmischen konnten, waren begeistert von dieser neuen Sportmöglichkeit für Sehbehinderte. Der Plausch, die Freude am Spiel und auch das gemütliche Beisammensein spielten eine zentrale Rolle an diesem Wochenende“, sagt Roland Gruber, der Leiter des Blindenzentrums. Alle Beteiligten signalisierten ihm, dass das IBZ Landschlacht unbedingt eine nächste Showdown-Veranstaltung organisieren solle. Und auch Max Bolliger, der IBZStiftungsratspräsident, zeigte sich hoch erfreut über die gelungene Veranstaltung: „Es war meine Absicht, dass wir durch die Anschaffung eines Showdown-Tisches und durch die Etablierung dieses bisher in der Schweiz völlig unbekannten Sports neue sport-interessierte Gäste für unser Haus gewinnen können, und das ist uns auf jeden Fall gelungen“.


Erste Showdown-Schweizermeisterschaft im IBZ Landschlacht
(28. Januar 09)

Showdown ist ein am ehesten mit Tischtennis zu vergleichender Sport für Blinde und Sehbehinderte. Der hörbare Ball wird dabei nicht über ein Netz sondern unter einem Sichtschutz hindurch gespielt. Zwei Spieler spielen gegeneinander. Ein Match dauert maximal 15 Minuten. Showdown ist eine offizielle Sportart der Welt-Blindensport-Organisation (IBSA). In der Schweiz wurde es bisher kaum gespielt. Wer dieses begeisternde Spiel kennen lernen und ein erstes Mal um einen Titel spielen möchte, hat nun im IBZ Landschlacht von 17. bis 19. April 2009 die einmalige Gelegenheit dazu. Weitere Infos und Anmeldung:
FR 17. bis SO 19. April 2009
IBZ Landschlacht, 8587 Landschlacht
Telefon 071 694 61 61, email info@ibzlandschlacht.ch, www.ibzlandschlacht.ch

Thurgauer blieben ohne Punkte (9. Dezember 08)

Der Behinderten-Sportclub Bern 81 holte sich in Sursee zum dritten Mal in Folge den Schweizermeistertitel im Sitzball. Die Berner gewann alle sieben Partien. Olten 1 sicherte sich die Silbermedaille vor Gastgeber Sursee.
Plusport Thurgau trat mit drei Frauen im Team an und verdiente sich damit Anerkennung. Im Ernstkampf zählen aber nur Punkte, und die waren bei den Thurgauern Mangelware. Sie zeigten zwar viel Kampfgeist und konnte bei einigen Partien überraschend gut mithalten. Zu einem Sieg reichte es jedoch nicht, und so musste sich Thurgau mit dem letzten Platz in der Meisterschaft abfinden. Für Plusport Thurgau spielten Marcel Brauchli, Ilona Dübendorfer, Brigitte Hegglin, Annemarie Keller, Walter Müller und Beat Schalch. Als weitere Thurgauer waren Manuela Flückiger (Uttwil) und Reto Nieuwenhout (Sirnach) im Einsatz. Sie erreichten mit St. Gallen den sechsten Platz. (abs)
Rangliste der SM 2008: 1. Bern 81 14 Punkte; 2. Olten I 12; 3. Sursee 10; 4. Wohlen 8; 5. Olten II 6; 6. St. Gallen 4; 7. Winterthur 2; 8. Thurgau 0.



19. Torball Bodensee- Meisterschaft (8. September 08)

Teamsport für Sehbehinderte / Blinde
Samstag, 13.09.2008

Details finden Sie hier im Programm >>
26. "Mostindien"-Sitzballturnier in Frauenfeld (21. August 08)

Am kommenden Samstag führen wir unser traditionelles "Mostindien"-Sitzballturnier durch. Auch wenn unsere Randsportart auch nach unserm Turnier nicht Olympiafähig sein wird, würden wir uns dennoch sehr freuen, Euch begrüssen zu dürfen.

Dazu die Infos:
Datum:      Samstag 23. August 2008
Zeit:         13.00 - 17.30 Uhr
Wo:          Turnhalle der Schulanlage Oberwiesen

Details finden Sie Hier >>

 
WM-Gold für Catherin Debrunner und Marcel Hug (1. August 08)

Vom 19.-27. Juli nahm eine Delegation der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung / Rollstuhlsport Schweiz an den IWAS Junioren-Weltmeisterschaften Rollstuhlsport in New Jersey (USA) teil. Mit dabei waren auch zwei junge Rollstuhl-Leichtathleten aus dem Thurgau
 
Die 13jährige Catherin Debrunner (Mettendorf)  bot hervorragende Leistungen und durfte sich in der Kategorie U16 als fünffache (100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 1500 m) Junioren-Weltmeisterin feiern lassen! Catherine wurde an der Schlussfeier auch mit dem Award "Athletin U16 mit dem grössten Potential für die Zukunft" ausgezeichnet!
 
Marcel Hug (Pfyn) startete als Vorbereitung für die im September in Beijing stattfindenden Paralympics in der Kategorie U23 und gewann überlegen alle Rennen von 100 m bis 5000 m und sicherte sich so den Titel Junioren-Weltmeister U23.

Wir gratulieren Catherine und Marcel zu ihren hervorragenden Leistungen und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg. Marcel drücken wir die Daumen für die Paralympics! (pd)
 
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