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Schiesssport - News

Zwei Medaillen am Eidgenössischen Ständematch
(19. Juli 2010)

Am Eidgenössischen Ständematch in Buchs gewannen die Thurgauer Pistolenschützen Silber und die Gewehrschützen im 3-Stellungsmatch Bronze.


Rechts: Die Silbermedaille für den Thurgau gewannen die Pistolenschützen Frank Muggli, Markus Ulrich und Daniel Krähemann. - Links: Mit Bronze doppelten Peter Wirz, Andrea Brühlmann, Alex Eberli und Stefan Brühlmann nach.

Die Hoffnungen auf eine, oder mehrere Medaillen waren nach dem enttäuschenden Abschneiden im Jahre 2005 in Frauenfeld gross, ist der Ständematch für die Kantone doch der höchste, zugleich aber auch anspruchvollste Wettkampf an einem Eidgenössischen Schützenfest. Mit dem Gewinn der Silbermedaille durch die Pistolenschützen am Donnerstag, wich der Druck von den restlichen Thurgauer Pistolen-, und Gewehrschützen, welche am Freitag und Samstag im Einsatz standen.

Ausscheidungen und Enttäuschungen
Schon Monate vorher werden in den Kantonen mit den stärksten Schützen Trainings durchgeführt und Ausscheidungen geschossen, um dann am Ständematch, welcher der Spiegel jedes Kantons ist, möglichst viele Medaillen zu  gewinnen. Dabei ist es nicht zu vermeiden, dass die Festlegung der zum Einsatz kommenden Schützen  auch Enttäuschungen mit sich bringt. Wie hoch die Messlatte beim Ständewettkampf tatsächlich liegt, erlebten die Thurgauer Pistolen-, und Gewehrschützen dann jeweils bei der Rangverkündigung.

Pro Disziplin eine Gruppe
Ausscheidungen werden deshalb geschossen, weil pro Kanton in jeder Disziplin nur eine Gruppe (Gewehr 4, und Pistole 3 Schützen) gestellt werden dürfen. Dazu kommt, dass bei den Gewehrschützen ein Kanton am Ständematch liegend nur dann teilnehmen darf wenn er am Mehrstellungs-Ständematch des entsprechenden Sportgerätes ebenfalls eine Gruppe stellt. Deshalb: Genau so anspruchsvoll wie das Reglement, ist auch der Wettkampf.

Auf der Mehrstellungs-Gruppe, sprich 3-Stellungsmatch (je 20 Schuss liegend, stehend und kniend), mit den Schützen Andrea und Stefan Brühlmann, Peter Wirz und Alex Eberli, ruhten die ganz grossen Hoffnungen der Thurgauer. Und die vier Schützen enttäuschten trotzt einigem Pech nicht und gewannen Bronze. Pech deshalb, weil während des Wettkampfes und mitten im Programm Probleme mit der Anlage auftraten und sie auf eine andere Scheibe wechseln mussten. Da hiess es ruhig bleiben und aus der heiklen Situation das Beste machen. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille haben die Thurgauer dann tatsächlich das Beste gemacht.

Pistolenschützen als Vorreiter
Am Donnerstag gelang es den Pistolenschützen Daniel Krähemann, Markus Ulrich und Frank Muggli in der Disziplin 50 m B - hinter St. Gallen und  vor Zürich – die Silbermedaille zu gewinnen. Der Gewinn dieser Medaille war das Higlight für den Thurgau und trug zur Entspannung der Lage bei, denn der Gewinn einer Medaille an einem eidgenössischen Ständematch ist und bleibt der Spiegel eines Kantons. Etwas über den Tellerrand geschaut trugen die Thurgauer mit dem Gewinn der Silbermedaille dazu bei, dass der gesamte Medaillensatz in dieser Disziplin von Ostschweizer Kantonen gewonnen wurde. (za)

Ranglisten:

Gewehr 3-Stellungen Kat. Elite: 1. BE, 2303; 2. AG, 2285; 3. TG, 2271.

Gewehr 3-St. Nachwuchs: 1. St. Gallen, 1687; 2. NW, 1672; 3. FR, 1667; - ferner: 10. TG, 1459.

Standardgewehr 2-St. Elite: 1. LU, 2311; 2. ZH, 2309; 3. BE, 2304; -  ferner 21. TG, 2234.

Gewehr liegend Elite: 1. BE, 2351; 2. GR, 2343; 3. AG, 2343; - ferner: 9. TG, 2322.

Gewehr liegend Nachwuchs: 1. BE, 1733; 2. ZH, 1733; 3. AI, 1717; ferner: 6. TG, 1614.

Ordonnanz 2-St. Elite: 1. GR, 2172; 2. LU, 2167; 3. OW, 2157; ferner: 6. TG, 2131.

Ordonnanz liegend: 1. AG, 2223; 2. FR, 2219; 3. BE, 2218; ferner: 12. TG, 2186.

Pistole A Elite: 1. ZH, 1621; 2. AG, 1600; 3. SO, 1590; ferner: 5. TG, 1570.

Pistole B Elite: 1. SG, 1713; 2. TG, 1693; 3.  ZH, 1690.

Pistole C Elite: 1. ZH, 1712; 2. AR, 1702; 3. BE, 1700; ferner: 11. TG, 1639.

Pistole C Nachwuchs: 1. AG, 1690; 2. ZH, 1683; 2. SG, 1673; ferner: 9. TG, 1605.

  
1,4 Punkte entscheiden über Titelvergabe
(19. Juli 2010)

Mit einem Vorsprung von 1,4 Punkten sicherte sich Peter Wirz den Sieg bei den Thurgauermeisterschaften Kleinkaliber 50 Meter.

Die ersten drei Ränge wurden von denselben Schützen belegt wie im Vorjahr, allerdings in einer anderen Reihenfolge. Mit zwei 100er-, zwei 99er und zwei 98er-Passen erzielte Wirz ein glanzvolles Resultat und setzte sich klar an die Spitze. Im anschliessenden Final lief es ihm dann allerdings nicht mehr ganz nach Wunsch und sein Vorsprung von vier Punkten auf Harald Barth wurde kleiner und kleiner. Barth schoss im Final mit 103,5 Punkten das höchste Resultat, Wirz mit 100,9 Punkten landete auf Rang fünf. Dank der sehr guten Vorlage aus dem Match konnte Wirz den Vorjahressieger Barth hinter sich lassen und auf Rang zwei verweisen. Ebenfalls nicht optimal lief der Final für Patrick Zihlmann, sodass er von Rang zwei auf Rang drei zurückfiel.

Das höhere Einzelresultat

Mit einem Total von je 578 Punkten führten bei den Damen Claudia Gantenbein und Trix Spuler die Rangliste an. Der Sieg ging infolge des höheren Einzelresultats an Gantenbein und die letztjährige Siegerin Spuhler musste sich mit Rang zwei zufrieden geben.

Klar fiel der Sieg bei den Junioren aus, wo Denise Schwager Fabian Meili vier Punkte und Marco Spengler gar 21 Punkte hinter sich liess.

Resultate:
Männer: 1. Peter Wirz, 594/100,9 (694,9); 2. Harald Barth 590/103,5 (693,5);  3.  Patrick Zihlmann 592/100,5 (692,5); 4. Marco Meier 588/102,0 (690); 5. Martin Tschannen 587/102,5 (689,5) 6. Marco Gerardi 588/101,2 (689,2); 7. Mischa Peter 589/98,5 (687,5); 8. Urs Zihlmann 582/96,9 (678,9).
Junioren: 1. Denise Schwager 570; 2. Fabian Meili 566; 3. Marco Spengler 549.
Damen: 1. Claudia Gantenbein 578; 2. Trix Spuler 578; 3. Nelly Ganz, 567.

  
Eine Première für Langrickenbach
(5. Juli 2010)

Mit Langrickenbach, Bettwiesen und Bürglen schafften drei Thurgauer Gruppen die Qualifikation für Zürich. Ausgeschieden ist der Favorit Mammern.

Die Schützen von Langrickenbach, welche im Feld A (alle Waffen) schiessen glauben noch heute zu träumen und können ihre Qualifikation kaum fassen. «Wir haben es noch nie in die dritte und alles entscheidende Runde geschafft, nach der zweiten Runde war für uns immer ende Feuer», meinte Hansueli Zingg. «Wir werden am 4. September in Zürich völlig unbelastet antreten, denn allein die Qualifikation bedeutet für uns ein Sieg.» Dass ihnen das Glück im doppelten Sinne hold war wissen die Schützen von Langrickenbach (Robert Hemminger 196, Elisabeth Hemminger 192, Fritz Soltermann 193, Hansueli Zingg 189, Karl Reinhart 187) sicher, denn von den acht Kombinationen erwischten sie eine der zwei, bei der es für Zürich reichte; bei den restlichen sechs wären sie ausgeschieden.

Pechvogel Mammern
In den ersten zwei Runden warteten sie im Feld D (Armeewaffen) mit Höchstresultaten auf, in der dritten Runde dann der Absturz. Emil Meier hatte es bei der Nachfrage nach dem Resultat noch gar nicht verkraftet. Es fing mit dem Resultat von Georg Lang (147) so hoffnungsvoll an. Dann schoss Erich Meier eher schwache 137 und dann ging es nur noch «s Loch» ab. Schliesslich resultierten 687 Punkte – drei zu wenig für Zürich.
Mehr Glück hatte Bürglen (Stefan Hut 139, René Keiser 139, Christoph Martin 138, Beat Brühlmann 140, Patrick Graf 131), welches schon zwei gute und hoffnungsvolle Runden geschossen hatte und ebenfalls 687 Punkte erzielte. Sie schafften mit dem zweitbesten Resultat ihrer Kombination den Sprung nach Zürich.

Zürich dank Roland Zahner
Dass Bettwiesen nach Zürich reist ist nichts Aussergewöhnliches. Doch wenn von Bettwiesen die Rede ist meinen die meisten Kenner der Gruppenmeisterschaft die Gruppe im Feld A. Diese war aber in der 2. Runde ausgeschieden, während die Gruppe im Feld D (Roland Zahner 144, Liz Hollenstein 140, Edith Langenegger 137, Denise Siegenthaler 134, Fritz Siegenthaler 133) die Qualifikation schaffte. Dies allerdings nur dank dem hohen Resultat von Roland Zahner. Die dritte, und erstausgeschiedene Gruppe dieser Kombination erzielte ebenfalls 688 Punkte, doch dank den 144 Punkten von Zahner wiesen sie das höhere Einzelresultat aus, was das Ticket für Zürich bedeutete. (za)

  
Gold und Silber für den Thurgau
(2. Juli 2010)

Beim Armeewettkampf, der anlässlich des Eidgenössischen Schützenfestes in Aarau zur Austragung gelangte gewann die Gruppe MP Reg. 4 Kp 41 (Frauenfeld) Gold und das OK Kantonalschützenfest Thurgau 08 Silber.

Die Thurgauer Pistolen-, und Gewehrschützen trotzten der sengenden Hitze die am Donnerstag, bei der Austragung des Armeewettkampfes herrschte und zeigten sich mit zwei Podestplätzen sehr treffsicher. Die Pistolenschützen Antonio Wälchli mit 173 Punkten, Alwin Schmid mit 173 und Martin Schär mit 172 (518) holten sich in der Kategorie Armee 25 Meter den Sieg und dürfen sich nun Armeemeister Pistole nennen. Und dies mit Stolz, liessen sie doch den Vizemeister, die Gruppe Pilatus, 12 Punkte hinter sich.

Der Schweiss floss in Strömen
So nach dem Motto, jetzt gibt der «Kämpfer» am wärmsten, trafen die drei «Lanterswiler» Schützen durstig und schwitzend auf dem Schiessstand in Lanterswil ein. Erwin Greminger meinte: „Zwischen den jeweiligen Serien blieb uns nichts anderes übrig, als schnell die Mütze anzuheben und den Schweiss, der uns in die Augen rann, wegzuwischen. Anders wäre es gar nicht möglich gewesen, den Wettkampf zu beenden.“ Trotzdem gelang es Erwin Greminger (67)  Richard Schneider (67) und Guido Stadelmann (71), in der Kategorie Behörden/Militärvereine 300 m mit 205 Punkten, nur einen Punkt auf die Berner Siegergruppe zu verlieren.


Bild: Erwin Greminger (hinten), Richard Schneider (links) und der doppelte Medaillengewinner Guido Stadelmann.

Was doch ein Punkt bewirken kann
Guido Stadelmann, welcher mit 71 Punkten das Maximum nur um einen Punkt verpasste, durfte sich gar zwei Medaillen umhängen lassen, belegte er in der Einzelrangliste doch Rang drei. Es hätte für ihn aber auch Gold sein können, wäre er ein paar Jahre älter gewesen. Mit ihm zusammen erzielten nämlich noch zwei Schützen 71 Punkte. Weil bei Punktgleichheit jedoch der Ältere zuerst rangiert wird und Stadelmann der jüngste der drei 71er war, musste er mit Rang drei Vorlieb nehmen. «Wäre der dritte Schuss  eine 3 (80er)  doch ein 81er und somit eine 4 gewesen, dann wäre uns der Gruppensieg und mir der Einzelsieg sicher gewesen, meinte ein leicht enttäuschter Stadelmann.» (za)

  
Berechtigte Hoffnungen für Thurgauer Gruppen
(1. Juli 2010)

Ein Dutzend Thurgauer Gruppen konnten in der 2. Runde der Gruppenmeisterschaft 300 Meter noch mitkonkurrieren, deren vier schafften den Sprung in die dritte und alles entscheidende Runde.

Mager ist die Ausbeute im Feld A (alle Waffen), wo die sonst treffsichere Bettwieser Gruppe mit einem schwachen Resultat (944) und auch Hefenhofen-Dozwil (951) ausgeschieden sind. Nur mit viel Glück schaffte Langrickenbach, deren Resultat (950) aber keinesfalls überzeugte – den Sprung in die dritte und alles entscheidende Hauptrunde.

Mammern gut im Schuss
Im Feld D (Ordonnanzwaffen) hat der Thurgau noch drei Gruppen im Rennen. Die Hoffnungen, dass hier eine, oder gleich mehrere Gruppen am 4. September in Zürich antreten können sind berechtigt. Dies, sofern die Resultate der dritten Runde genau so stark sind wie in den vorangegangenen Runden. Klarer Favorit der drei verbliebenen Gruppen (Bettwiesen I 686, Bürglen 695, Mammern 703) ist Mammern. In der ersten Runde erzielten sie 701 Punkte und in der zweiten gar 703. Ein Hoffnungsträger ist aber auch Bürglen mit sehr guten und konstanten Resultaten (693 und 695 Punkte). Von den 100 Gruppen im Feld D schossen deren 15 über 700 Punkte. Rüschegg-Graben (BE), das zum Glück keiner TG Gruppe zugelost  wurde lieferte nach 703 Punkten in der ersten Runde und 712 Punkten in der zweiten Runde, gesamtschweizerisch das höchste Resultat. (za)

  
Bürglen gewinnt Thurgauer Gruppenmeisterschaftsfinal
(29. Juni 2010)

Die besten 10 Gruppen qualifizierten sich über zwei Heimrunden für den Final um den Thurgauer Armbrust-Gruppenmeister am vergangenen Wochenende in Buhwil. Aus den Qualifikationsrunden ging Sulgen 1, vor Berg 1 und Frauenfeld 1, als Sieger hervor.

Die Armbrustschiessanlage von Buhwil präsentierte sich für die Finalaustragung in hervorragendem Zustand. Trotz den sommerlichen Temperaturen waren die Bedingungen im Schiessstand gut. Nach einem spannenden Wettkampf holte sich Bürglen 1 verdient den Titel als Gruppenmeister. Der Zweite Rang ging an Bürglen 2 und Neuwilen 1 belegte den Dritten Rang. Mit dem Tageshöchstresultat von 193 Punkten konnte sich Bruno Inauen, vor Patrick Pislor mit 192 Punkte und Andreas Kuster und Roger Moor mit je 191 Punkten, feiern lassen. (gn)

Rangliste: 1. Bürglen 1, 946 Punkte (Patrick Pislor 192, Andreas Kuster 191, René Keiser 189, Werner Schönholzer 187, Roman Tissot 187) 2. Bürglen 2 930 Punkte (Iwan Eberhart 190, Erich Feller 189, Edi Burkhardt 186, Mark Graf 183, Roland Ravelli 182) 3. Neuwilen 1 (Bruno Inauen 193, Thomas Bösch 189, Reto Bösch 186, Roland Ess 180, Michael Ess 179) 4. Frauenfeld 2 922 Punkte, 5. Berg 1 920 Punkte, 6. Bürglen 3, 908 Punkte, 7. Buhwil-Neukirch 1, 901 Punkte, 8. Frauenfeld 1, 899 Punkte, 9. Spitz-Romanshorn 1, 886 Punkte.

    
Wängi missglückt Saisonauftakt
(28. Mai 2010)

In sieben Runden wird die Mannschafts-Meisterschaft im Sportschiessen Kleinkaliber ausgetragen, um die jeweiligen Auf- und Absteiger zu ermitteln. Jede Mannschaft verfügt über acht Schützen, welche jeweils ein 20-schüssiges Programm absolvieren.

Nicht geglückt ist Wängi der Auftakt in die neue Saison. Schon nach der Auftaktniederlage mussten sie wieder eine Niederlage einstecken, diesmal mit 1538:1559 gegen ein stark auftrumpfendes Horgen 1 in der 1.-Liga-Gruppe 4. Nach dem letztjährigen Aufstieg muss erst mal Erstliga-Luft geschnuppert werden, um die Klasse zu erhalten. (wy)

    
Zweiter Sieg für Arboner Schützen
(26. Mai 2010)

In sieben Runden wird die Mannschafts-Meisterschaft im Sportschiessen Kleinkaliber ausgetragen, um die jeweiligen Auf- und Absteiger zu ermitteln. Jede Mannschaft verfügt über acht Schützen, welche jeweils ein 20-schüssiges Programm absolvieren.

Der Start in die neue Saison ist für die Mannschaft aus Arbon gelungen. Gegen Weinfelden resultierte in der 4.Liga Gruppe 16 ein Sieg heraus mit 1533:1477, was zwischenzeitlich Rang 2 in der Tabelle bedeutet. Somit können die Arboner nach dem letztjährigen Abstieg wieder auf einen Aufstieg in Liga 3 hoffen. (bwy)

    
Eidg. Feldschiessen auf 29 Thurgauer Schiessplätzen
(20. Mai 2010)

Das grösste Schützenfest der Welt, das Eidgenössische Feldschiessen gelangt am  Wochenende vom 4. bis 6. Juni zur Austragung. Geschossen wird im Thurgau auf 29 Schiessplätzen.

Die beiden Schützen – der 85-jährige Gallus Nuber und der 14-jährige Sandro Zahnd aus Amlikon sprechen das aus, was jeder Aktiv-, und Gelegenheitsschütze denkt: „Am grössten Schützenfest der Welt, da muss Mann/Frau einfach dabei sein; das ist nicht Nostalgie, sondern zur Schweiz gehörende Kultur.“

Ein spezieller Anlass
Speziell ist das Eidg. Feldschiessen weil es in der ganzen Schweiz  am selben Wochenende stattfindet und es ein Anlass ist, der nichts kostet. Aus diesem Grund wird auch keine Munition für Probeschüsse abgegeben, sondern nur die 18 Patronen die für das Programm gebraucht werden (6 Schüsse in 6 Min. einzeln gezeigt, 2x3 Schüsse in je 60 Sekunden und 6 Schüsse in 60 Sekunden).
Dazu kommt, dass es kommandiert geschossen werden muss, was nicht jedermanns Sache ist. Den einen, unter ihnen ist auch Gallus Nuber, kommt dies gelegen da er auch sonst zügig schiesst, andere bekunden Mühe, die Schüsse in der vorgegebenen Zeit möglichst im Zentrum zu platzieren. Eng kann es besonders bei den Karabinerschützen - zu denen auch Gallus Nuber gehört – werden, denn sie müssen immer wieder nachladen, während die Sturmgewehrschützen die 18 Schuss ins Magazin füllen und der Sorge, wirklich eine Patrone im Lauf zu haben, enthoben sind.

50 Mal am Feldschiessen
„Ich konnte aus beruflichen Gründen nicht immer am grössten Schützenfest der Welt teilnehmen, doch 50 Mal – wahrscheinlich auch mehr - waren es sicher, meinte Nuber. Leider kann ich nicht 50 Kränze vorweisen, weil es nicht jedes Mal für die begehrte Auszeichnung gereicht hat. Geärgert hat mich das Verfehlen der Kranzlimite jeweils nur wenn es ein Punkt war der fehlte, ansonsten konnte ich damit leben. Dies, weil das Datum des nächsten Feldschiessens jeweils bereits feststeht. Fünf Mal möchte ich noch am grössten Schützenfest der Welt teilnehmen. Wenn es mehr werden, wäre das schon eine spezielle Zugabe; so speziell wie das Feldschiessen.“

Zum dritten Mal dabei
Noch jung an Jahren, aber bereits zum dritten Mal am Feldschiessen dabei ist der 14-jährige Sandro Zahnd. „Das erste Mal nahm ich mit meinem Vater Heinz Zahnd teil, das zweite Mal zusammen mit den Kollegen des Jugendlichen-Kurses (JJ). Nun, beim dritten Mal hoffe ich sehr, dass es für den Kranz reicht; dies insbesondere da unsere Anlage einer der 29 Schiessplätze ist und ich somit auf dem eigenen Stand schiessen kann.  Wenn nicht, so gibt es ein nächstes Feldschiessen, wichtig ist, dass auch ich  Teilnehmer des grössten Schützenfestes der Welt bin.“ Geschossen wird auf unserem Schiessplatz am 29. Mai von 13.30 bis 18 Uhr, am 5. Juni von 13.30 bis 18 Uhr und am 6. Juni von 8 bis 12 Uhr. Auf dem Grossteil der 29 Schiessplätze findet am Freitagabend, 28. Mai, ein Vorschiessen für Personen statt, die am eigentlichen Feldschiessen-Wochenende verhindert sind. (za.)

Schiessplatze 300 m: Kaltenbach; Warth-Weiningen; Mammern; Kreuzlingen/Fohrenhölzli; Berlingen; Lommis; Frauenfeld/Schollenholz; Hefenhofen-Dozwil; Matzingen; Oberwangen; Arbon/Tälisberg; Landschlacht; Eschlikon/Hurnen; Sulgen; Weinfelden; Märstetten; Bussnang; Thundorf; Zihlschlacht; Islikon; Almensberg.
Pistole: RSA Amriswil; Kreuzlingen/Fohrenhölzli; Diessenhofen; Aadorf; Weinfelden; Sirnach; Arbon/Tälisberg.

    

Volks- und Plauschschiessen der Sportschützen Schönenbaumgarten
(19. Mai 2010)

"143 Aktiv- und Plauschschützen haben über die Auffahrtstage am Volks- und Plauschschiessen der Sportschützen Schönenbaumgarten teilgenommen. Dazu kommen die vielen Gäste welche im wissen um die sehr gute Bewirtung den Weg zur Selsmühle unter die Füsse genommen haben. Ihnen allen danken wir für den Besuch und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

Klicken Sie Hier für die komplette Rangliste ►

Die vollständigen Ranglisten können unter www.sportschuetzen-schoenenbaumgarten.ch/ abgerufen werden.“


   
Eine Gruppe auf dem Podest – drei in der Hauptrunde
(11. Mai 2010)

Im Feld A der Gewehrschützen standen wie gewohnt Bettwiesen I und Aadorf I auf dem Podest; dazu kam noch die Oberthurgauer Gruppe Arbon-Roggwil I. Im Feld D gewann Kreuzlingen I vor  Bettwiesen I und Bürglen.

Der Final im Schollenholz in Frauenfeld war, und dies insbesondere am Nachmittag als das Feld D (Ordonanzwaffen) am Start war, von dauerndem Lichtwechsel geprägt. Dies setzte einem Grossteil der Schützen stark zu und 7er auf den Monitoren waren deshalb keine Seltenheit. Und dies auch bei Schützen die es sich nicht gewohnt sind, dass auf dem Monitor Siebner erscheinen. Dazu kamen im Feld A und D  eine gehörige Portion Scheibenfehler.

Trotz Scheibenfehler auf dem Podest
Im Feld A (alle Waffen) machten wie gewohnt Bettwiesen und Aadorf die beiden ersten Podestplätze untereinander aus. Nach der ersten Runde hatte Aadorf die Führung übernommen, Bettwiesen lag jedoch nur einen Punkt zurück. Die bedeutete, dass noch alles offen war. Und so war es auch: Bettwiesen konnte in der zweiten Runde total 13 Punkte zulegen und die Führung übernehmen, während Aadorf den Silberplatz einnahm.

Gute Kollegen hatte ein Schütze von Arbon-Roggwil. Die Vier schossen so ausgeglichen, dass sie sogar den Scheibenfehler des fünften ausbügeln konnten und Bronze gewannen. Mit dem Bronzeplatz von Arbon-Roggwil I und Rang sieben von Arbon-Roggwil II im Feld A, sowie dem 19. Rang im Feld D sind die Tälischützen in der komfortablen Lage mit drei Gruppen in die erste schweizerische Hauptrunde einzuziehen.

Bürglen verhinderte 3. Podestplatz für Bettwiesen

Mit einer tollen ersten Runde lag im Feld D Bettwiesen I mit 11 Punkten Vorsprung (694) auf Frauenfeld Stadt (683) an der Spitze und viele Kenner glaubten schon, dass sie es ihren Kollegen vom Feld A gleichtun könnten und im Feld D ebenfalls zuoberst auf dem Podest zu stehen. Doch es musste noch eine zweite Runde geschossen werden, und da lief es den drei Frauen und den zwei Männern von Bettwiesen nicht mehr ganz so rund während Kreuzlingen mit 696 Punkten sogar das Höchstresultat aus der ersten Runde überschoss und sich so an die Spitze setzte. Gleich 20 Punkte mehr (693) als in der ersten Runde (673) lieferte Bürglen. Damit gelang es ihnen zugleich, dass nach der ersten Runde vor ihnen liegende Bettwiesen II zurückzubinden und mit einem Punkt Rückstand auf den undankbaren vierten Rang zu verweisen. (za)

Folgende Gruppen ziehen im Feld A in die erste schweizerische Hauptrunde ein: 1. Bettwiesen I, 1917; 2. Aadorf I, 1905; 3. Arbon-Roggwil I, 1903; 4. Hefenhofen-Dozwil, 1891; 5. Bischofszell Stadt, 1889; 6. Balterswil-Ifwil I, 1887; 7. Arbon-Roggwil II, 1883; 8. Langrickenbach, 1879;  9. Mauren-Berg, 1869; 10. Leimbach, 1867; 11. Märstetten, 1861; 12. Gachnang, 1861.

Feld D: 1. Kreuzlingen I, 1378; 2. Bettwiesen I, 1373; 3. Bürglen, 1366; 4. Bettwiesen II, 1365; 5. Bissegg, 1363; 6. Mammern, 1359; 7. Oberneunforn, 1359; 8. Frauenfeld Stadt, 1355; 9. Pfyn, 1352; 10. Basadingen, 1350; 11. Sulgen, 1350; 12. Lanterswil-Friltschen I, 1347; 13. Uttwil, 1346; 14. Nussbaumen, 1346; 15. Weinfelden, 1346; 16. Wigoltingen, 1345; 17. Thundorf, 1344; 18. Raperswilen I, 1341; 19. Arbon-Roggwil, 1340; 20. Braunau, 1339; 21. Hugelshofen-Dotnacht II, 1339; 22. Salenstein SSG, 1339; 23. Aadorf, 1337; 24. Langdorf-Kurzdorf, 1336.

   
Mittelmässige Resultate bringen nichts!
(14. April 2010)

Am Eröffnungsmatch in Aadorf zeigte sich bei den Gewehr-, und Pistolenschützen, dass die Trainings noch nicht den gewünschten Erfolg brachten und nur wenige Resultate ständematchwürdig waren.

Die Teilnahme von rund 60 Schützen zeigte, dass es diesmal um mehr ging als einen gewöhnlichen Eröffnungsmatch; zählte dieser Anlass doch auch zur Qualifikation für den Ständematch am Eidgenössischen Schützenfest 2010 in Aarau.

Bessere Resultate sind ein Muss
Es gab sie durchaus – Thurgauer Schützen die Resultate erzielten welche für einen Ständematch ausreichen, die grosse Mehrheit aber schoss weit davon entfernt. Dies bedeutet, dass die Resultate der nächsten Anlässe massiv ansteigen müssen damit ein Teil der provisorisch gemeldeten Gruppen vom Präsidenten definitiv angemeldet werden.

Besonders schwach fielen die Resultate beim Liegendmatch 300 m Ordonanz aus, wo der stärkste Schütze pro Passe (10 Schuss) im Durchschnitt nur gerade einen Punkt mehr erzielte als der Beste beim 2-Stellungsmatch (30 Schuss liegend und 30 Schuss kniend).  Und das war nicht nur in Aadorf so, auch in den vorangegangenen Trainings-, und Qualifikationsschiessen sah es nicht besser aus.

Knapp auch bei den Freien Waffen
Ein noch grösseres Problem gibt es in der Kategorie freie Waffen wo nur gerade die dringend benötigte Anzahl Schützen (5) trainiert. In Aarau heisst es bei den Gewehrschützen nämlich in 4-er-Gruppen schiessen und mit total fünf Schützen (1 Reserve) antreten. Da müssen vier der fünf nach Aarau wollenden Schützen konstant hohe Resultate erzielen, ansonsten heisst es auch hier: „keine definitive Anmeldung“!

Pistolen A und B
Wie es bis jetzt ausschaut, könnten es zwei Gruppen (Pistole A und B) werden, welche die Qualifikation für Aarau schaffen. Die Pistolenschützen haben den Vorteil, dass ihre Gruppen nur aus 3 Schützen bestehen plus 1 Reserveschütze. Der Grund für eine strenge Qualifikation ist, dass der Ständewettkampf der höchste Wettkampf eines Eidgenössischen ist, bei dem jeder Kanton nur mit den stärksten Schützen antritt. (za)

   
Den Ständematch in Aarau im Visier
(23. März 2010)

Die Thurgauer Matchschützen haben ein grosses Ziel vor Augen; am Ständematch des Eidg. Schützenfestes 2010 in Aarau auf dem Podest zu stehen.


Präsident Walter Pupikofer (re.) überreicht Daniel Krähemann den Pokal.

An der Generalversammlung des Thurgauer Matchschützenverbandes (TMSV) zeigte Präsident Walter Pupikofer klar auf, dass im Jahr des Eidgenössischen in Aarau nur ein Ziel verfolgt werde, am Ständematch auf dem Podest zu stehen. Der ehemalige Internationale Hansruedi Gsell, welcher die Pistolenschützen trainiert ging noch einen Schritt weiter: «Wer am Ständematch für den Thurgau an den Start will, der muss sich über die verschiedenen Trainings- und Qualifikationsschiessen und den vorgegebenen Resultaten qualifizieren. Ein Ständematch ist kein Je-ka-mi Anlass, sondern ein hochstehender Wettkampf, der zudem alles andere als billig ist, und nur von den besten Thurgauer Schützen bestritten werden darf.»

Kein Freibillet für Aarau
Es scheint, als ob es das natürlichste der Welt sei, dass die drei Schützen des Jahres 2009 – Peter Wirz, Standardgewehr, Hansjörg Lang, Ordonanzwaffen und Daniel Krähemann, Pistole – dank ihrem Titel beim Ständematch ohne wenn und aber dabei sein werden. Doch für diese drei Schützen gelten dieselben Kriterien wie für die restlichen Anwärter, sie müssen die Trainings-, und Qualifikationsschiessen schiessen und die erforderlichen Resultate erbringen, ansonsten reisen die Thurgauer Matchschützen ohne die Schützen des Jahres nach Aarau. Der einzige Schütze des Jahres, der an der GV anwesend war – Daniel Krähemann von der Kapo Thurgau äusserte sich wie folgt: «Ich will in Buchs dabei sein und ich will auf dem Podest stehen.»

Spreu vom Weizen getrennt
Der Freundschaftsmatch vom 22. Mai in Winterthur wird die Entscheidung herbeiführen, wer am 15./16. und 17. Juli in Buchs und Rupperswil für den Thurgau im Einsatz steht. Denn bis am 29. Mai muss die definitive Beschickung der verschiedenen Kategorien erfolgt sein. Zum jetzigen Zeitpunkt mussten die Gruppen erst provisorisch gemeldet. Bei der Elite Gewehr besteht eine Gruppe aus vier Schützen und einem Ersatzschützen. Bei den Pistolenschützen und dem Nachwuchs Gewehr und Pistole schiessen drei Schützen in einer Gruppe und ein vierter reist als Ersatz mit. (za)

    
Alt-Bundesrat Samuel Schmid im Thurgau geehrt
(16. März 2010)

Nicht nur der Geburtstag des Thurgauer Kantonal-Schützenverband (TKSV) stand anlässlich der 175. Delegiertenversammlung in Amriswil im Focus des Interesses, sondern auch den Kampf gegen die Waffeninitiative, über welche der Souverän 2011 zu befinden hat.

Unter den 386 Gäste und Stimmberechtigten, die von der Musikgesellschaft Harmonie Amriswil unterhalten wurden, befanden sich auch zahlreiche Ehrengästen wue alt-Bundesrat Samuel Schmid, Regierungspräsident Claudius Graf-Schelling und Divisionär Hans-Ulrich Solenthaler.


TKSV-Präsident Hubert Müller überreicht alt-Bundesrat Samuel Schmid die Ehrengabe.

In seinem Grusswort bekräftige TKSV-Präsident Hubert Müller, dass die Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» deutlich abgelehnt werde müsse. Zweck der Schützenverbände sei die Förderung der Handhabung an der Waffe, die Sicherstellung der Sicherheit und Wahrung des vaterländischen Brauchtums. Brigadier aD Kampagnenleiter «Waffeninitiative» der Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz, erklärte klar,  dass die Waffeninitiative den Schiesssport beeinträchtige, das Jagdwesen behindere, das Sammeln von Waffen erschwere und den privaten Waffenbesitz massiv einschränke und dazu die Schweizer Armee schwäche.

In seiner Festansprache bekräftigte Divisionär Hans-Ulrich Solentaler, Kommandant der Territorial Region 4, dass Schützen und Soldaten verlässliche Partner seien. Solentahler bekannte sich unmissverständlich zum "Obligatorischen" und zur Milizarmee. «Das Einschliessen der Armeewaffe löst das Problem der Verbrechensbekämpfung nicht,» ist Solenthaler überzeugt. Die Gratulation des Thurgauer Regierungsrates überbrachte Regierungspräsident Claudius Graf-Schelling. Er berichtete, dass sich im Bereich der Heimabgabe der persönlichen Waffen die Lage entspannt habe. Bis heute seien im Zeughaus des Kantons Thurgau lediglich ein Sturmgewehr und eine Pistole deponiert worden.

Kantonales 2013 in Diessenhofen
Ihren Rücktritt aus dem Kantonal Vorstand erklärten Markus Berner (Pistole) und Urs Christen (Nachwuchs/Ausbildung). Neu wurden Stefan Bolliger (Nachwuchs) aus Bischofszell und Jakob Windler (Pistole) aus Diessenhofen gewählt. Das Kantonale Schützenfest 2013 wird mit dem Festzentrum Diessenhofen erstmals im Unterthurgau durchgeführt. Für seine grossen Verdienste um den Schiessport in der Schweiz und im Thurgau im Besonderen wurde alt Bundesrat Samuel Schmid mit Ehrenwappenscheibe und Medienverantwortliche Vreny Zaugg für das Erstellen der Festschrift «175 Jahre Thurgauer Kantonal-Schützenverband» mit der Thurgauer Verdienstmedaille ausgezeichnet.

   

Kein EM-Glück für Heidi Diethelm

(12. März 2010)

An den 10-Meter-Europameisterschaften in Meraker (No) fehlte Heidi Diethelm, der einzigen Starterin für die Schweiz bei den Pistolen-Damen, das nötige Quäntchen Glück. Die Thurgauerin startete auf Position 23 mit einer 93er-Passe, steigerte sich dann kontinuerlich über 94 auf 96 und schoss mit 95 aus. Das Schlussresultat von 378 entsprach dann Rang 23. Das Resultat ist insofern beachtlich, als Diethelm vor einer Woche in der Qualifikation der Schweizer Meisterschaften nur 368 Punkte realisierte. Obwohl, wie sie selbst sagt, sie eigentlich mehr könne. (pd)


   

Delegierte der Bezirksverbandes Weinfelden tagten
(10. März 2010)

Die 79. Delegiertenversammlung des Bezirksschützenverbandes Weinfelden wurde in diesem Jahr in Leimbach durchgeführt. Die Delegiertenversammlung stand ganz im Zeichen der Ehrungen und Auszeichnungen.


Hinten, von links: Roland Ess, Christof Nater, Ralph Borbeck
Vorne, von links: Vanessa Edelmann, Dario Rezzonico

Neun Schützen für ihre langjährigen Dienste in den Vereinen die Vorstandsauszeichnung entgegennehmen. Allen voran war Hanspeter Egger der Schützengesellschaft Hugelshofen-Dotnacht, der 46 Jahre lang im Vorstand tätig war.

Nebst den Vorstandsauszeichnungen konnten 27 Schützen die Feldmeisterschaftsmedaille entgegennehmen. Die Bezirksmeisterschaft der Gewehrschützen konnte Remo Schmied (Illhart) für sich entscheiden. Bei den Pistolenschützen gewann Rolf Michelin (Wigoltingen) zum sechsten Mal in Folge.

Die Nachwuchsschützen der SG Mauren-Berg konnten gleich mehrfach Ausgezeichnet werden. Bei den Einzel- und Gruppenwettkämpfen um den Bezirksmeister hatten sie fast überall die Nase vorn. Im Einzelwettkampf bei den U16 siegte Vanessa Edelmann (Mauren-Berg) bei den Jungschützen Christof Nater (Illhart). Im Gruppenwettkampf siegte Mauren-Berg sowohl bei den U16 wie auch bei den Jungschützen. In der gesamtschweizerischen Rangliste der Jungschützen belegte Roland Ess (Hugelshofen-Dotnacht) den 33. Rang und Dario Rezzonico (Mauren-Berg) den 43. Rang. Sie durften je einen Zinnteller, überbracht von André Hofer Vorstandsmitglied des Thurgauer Kantonalschützenverbandes, entgegennehmen.

Sehr erfreut zeigte sich der Präsident Guido Stadelmann, dass sich Ralph Borbeck (SG Bissegg) bereit erklärte in den Vorstand des BSV einzutreten. Somit konnte die Lücke die im letzten Jahr entstanden ist geschlossen werden.


   

Schweiermeisterschaften 10m Armbrust
(08. März 10)

Junioren stehend
Die Juniorin Petra Kneubühl (Frauenfeld) stand über 10 m das erste Mal ganz zuoberst. Nach der Qualifikation führte sie mit vier Punkten Vorsprung auf den Hofemer Adrian Fuchs. Im zehnschüssigen Final begann Kneubühl stark und liess Fuchs keine Chance auf die Goldmedaille. Die erst 13jährige Mara Schönholzer (Buhwil-Neukirch) überraschte auch in der Stehend-Disziplin, nachdem sie vor Wochenfrist kniend bereits die Broncemedaille gewann. Sie holte im Final Punkt um Punkt auf den vor ihr liegenden Ried-Gibswiler Stefan Ebnöther auf. Nach zehn Schüssen mussten die beiden ins Stechen. Ebnöther war der nervlichen Belastung nicht gewachsen und Schönholzer freute sich riesig über ihr zweites Edelmetall.

Weitere Thurgauer Resultate
Elite kniend:              3. Marcel Germann (Bürglen TG) 491(395/96/10/10)
Junioren kniend:         3. Mara Schönholzer (Neukirch) 482(388/94)
Junioren stehend:      1. Petra Kneubühl (Frauenfeld) 480 (386/94).
                              3. Mara Schönholzer (Neukirch) 468 (373/95).


   

DV des Ostschweiz. Sportschützenverbandes in Schönholzerswilen
(25. Feb. 2010)

Brigitte Baumann ist neue Sekretärin

Bruno Wyss. An der Delegiertenversammlung des OSPSV durfte Präsident Marcel Schilliger anlässlich der DV einen reibungslosen Ablauf verzeichnen. Auf die Demission von Sekretärin Christina Eggmann konnte neu Brigitte Baumann als ihre Nachfolgerin gewählt werden.

Nur eine Lücke geschlossen im Vorstand
Lückenlos konnte erfreulicherweise das Amt der Sekretärin wieder belegt werden. Auf Christina Eggmann aus Gais folgt Brigitte Baumann aus Ennetbühl. Die eine Vakanz, der Matchchef, wird immer noch interimistisch von Pressechef Bruno Wyss geführt, auch der Haupttrainer für den Nachwuchs wird in der kommenden Saison als Übergangslösung geführt.

Ehrungen sportlicher wie auch amtlicher Leistungen
Auch sportlichen Leistungen wurden geehrt, so alle Medaillengewinner anlässlich der Schweizer Meisterschaften Luftgewehr und Kleinkaliber. Es sind dies: 1.Rang ISCD (Behindertensport) Gewehr 10m Jürg Kohler; 2.Rang Männer Gewehr 50m Liegendmatch ISCD ebenfalls Jürg Kohler; 2.Rang Männer Gewehr 50m 3-Stellung Marcel Bürge. Die Gewinner der Ostschweizer Vereinsmeisterschaft OVM heissen in der Kategorie 1 Dicken Ebnat-Kappel 1 und Mosnang, in der Kategorie 2 Steckborn und Wolfhalden und in der Kategorie 3 Thal und Schönenbaumgarten. Die vierte Sportschützen-Auszeichnung durften aus den Händen von Rösli Widmer Hermann Neff aus Weissbad und Albrik Schibli aus Wil entgegennehmen. Zum 70.Geburtstag gratuliert werden konnte dem alten Matchchef Karl Hardegger und zum 90.Geburtstag durfte Hans Zimmermann den OSPSV-Wein entgegen nehmen.

Redner mit gewichtigen Themen
Nach der musikalischen Umrahmung der Musikgesellschaft Wuppenau unter der Leitung von Isabelle Gschwend stellte Gemeindeammann Hans Möckli Schönholzerswilen den 106 Delegierten und den eingeladenen Gästen vor und gab einen erkenntnisreichen Einblick in die Landgemeinde Schönholzerswilen. Im Zentrum der drei Städte Wil, Bischofszell und Weinfelden gelegen verzeichnet Schönholzerswilen mehr Gemeindestrassen als Kantonsstrassen, leider aber auch keine Anschluss an den öffentlichen Verkehr. In der 770 Einwohner zählenden Gemeinde spielt auch die Landwirtschaft die grösste Rolle. Andreas Gerber, seines Zeichens Präsident der Sportschützen Schönholzerswilen hiess ebenso die Delegierten willkommen und lud alle Sportschützen zu ihrem 100-järigen Jubiläumsschiessen ein, das Ende April und Anfang Mai durchgeführt wird und Ende Mai 2010 mit einem vielseitigen Jubiläumsfest seinen Abschluss finden wird. Nach der Pause sprach Daniel Siegenthaler als Vertreter des SSV zu den Anwesenden und erläuterte das Vorgehen und die Argumentationen des SSV bezüglich der Kampagne der gegen die Waffeninitiative. Hansruedi Tinner, Aktuar des Veteranenbundes der Ostschweiz warb um Neumitglieder, welche ab Jahrgang 1955 bei den verschiedenen Anlässen teilnehmen dürfen. Nochmals ergriff der Ausbildungschef Andreas Gerber das Wort und warb um neue Mitglieder im Kader des OSPSV Nachwuchses für die bald startende Kleinkaliber-Saison.

Präsident Marcel Schilliger konnte danach die 85.Delegiertenversammlung mit den besten Wünschen für die kommende Outdoor-Saison schliessen. 


Die „alte und neue“ Sekretärin, Christina Eggmann und Brigitte Baumann, umrahmt von den Ehrendamen

   

Mädchenpower am 16. Thurgauer Apfelschuss
(13. Januar 2010)

Anlässlich des 16. Thurgauer Apfelschuss in Frauenfeld, gingen sechs der acht Titel an Schützinnen. Den letztjährigen Titel erfolgreich verteidigen konnten Ladina Feuz (Mauren-Berg) und Fabian Tschanz (Diessenhofen).


Im Vorjahr noch auf Rang zwei; nun als strahlende Siegerin – Vera Oswald vom SV Leimbach.

Acht Titel wurden beim 16. Thurgauer Apfelschuss im Schollenholz in Frauenfeld vergeben – deren sechs wurden von Schützinnen - sprich Mädchen - zwischen 12 und 15 Jahren gewonnen. In der Kategorie Luftgewehr Jugend II belegten mit Ladina Feuz, Zora Lehmann und Chantal Krucker genauso drei Schützinnen die Podestplätze wie in der Kategorie III, wo Samira Schilling, Angela Schweizer und Désirée Zwahlen auf dem Podest standen.

Mauren-Berg eine Klasse für sich
Mauren Berg, ein Verein, der seit Jahren viel Zeit und finanzielle Mittel in den Nachwuchs investiert, schwang auch diesmal obenaus. Dies indem sie als einziger Verein zwei Kategoriensiege feiern konnten und als einziger Verein in einer Kategorie sämtliche Podestplätze belegten. Dazu kommt, dass Ladina Feuz in der Kat. Jugend II nicht nur ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, sondern ihre Vereinskollegin Zora Lehmann auf Rang zwei 26 Punkte, und Chantal Krucker (3.) 27 Punkte hinter sich lassen konnte. 

Training zahlte sich aus
Dass sich ein Jahr mit intensivem Training auszahlt, zeigte sich bei den Armbrustschützen. Fand sich Corinne Schönholzer (Sulgen) im Vorjahr mit 187 Punkten noch auf Rang sechs, so holte sie sich am vergangenen Sonntag mit 195 (97/98) Punkten den Sieg. Genau so intensiv trainiert scheint ihr Kollege Kay Wehrli zu haben. Letztes Jahr mit 181 Punkten noch auf dem nicht mehr ganz so interessanten Rang neun, erzielte er diesmal mit 11 Punkten mehr (192) den zweiten Rang. Das Mass aller Dinge war aber Patrick Pislor (Bürglen). Im Vorjahr mit 181 Punkten noch auf Rang vier in der Kat. II (kniend frei), durfte sich diesmal mit sagenhaften 198 Punkten (98/100) als Sieger feiern lassen.

Nur zwei Vereine am Start
Drei Schützen vom Pistolenverein Diessenhofen und sieben von den Stadtschützen Frauenfeld; dies war die magere Ausbeute der Thurgauer Pistolenvereine. Die Qualifikation geschossen hatten total 15 Nachwuchsschützen aus diesen beiden Vereinen. Fabian Tschanz (Diessenhofen) der Sieger 2009 in der Kat. II (mit Schiesshilfe) konnte diesmal erneut einen Sieg feiern, allerdings in der Kat. III (stehend frei). (za)


Die 14-jährige Ladina Feuz vom SV Mauren-Berg verteidigte ihren Titel in der Kat. Jugend II (stehend frei) erfolgreich.

Rangliste:
Luftgewehr. Kat. Jugend I: 1. Vera Oswald (Leimbach) 184; 2. Noah Keller (Märwil) 175; 3. Emanuel Dackermann (Dettighofen) 173; 4. Sarina Kaschim (Dettighofen) 171; 5. Simon Kupschina (Leimbach) 163.
Kat. II: 1. Ladina Feuz, 178; Zora Lehmann, 152; Chantal Krucker, 151 (alle Mauren-Berg).
Kat. III: 1. Samira Schilling (Mauren-Berg) 175; 2. Angela Schweizer (Weinfelden) 170; 3. Désirée Zwahlen (Arbon), 168; 4. Nick Witzig (Mauren-Berg) 167; 5. Elian Schällebaum (Arbon), 166.
Luftpistole. Kat. II: 1. Patricia Facchin (Frauenfeld-Stadt) 163; 2. Marcel Beck (Frauenfeld-Stadt) 152; 3. Etienne Portenier (Diessenhofen) 152.
Kat. III: 1. Fabian Tschanz (Diessenhofen) 17 Schwarztreffer, 159 Punkte; 2. Dominc Althaus (Frauenfeld-Stadt) 16/162; 3. Andreas Nef (Frauenfeld-Stadt) 10/125.
Armbrust. Kat. I: 1. Corinne Schönholzer (Sulgen) 195; 2. Kay Wehrli (Sulgen) 192; 3. David Schär (Buhwil-Neukirch) 190; 4. Micha Klein (Bürglen) 189; 5. Lucas Spring (Bürglen) 188.
Kat. II: 1. Patrick Pislor (Bürglen) 198; 2. Florian Iseli (Bürglen) 184; 3. Michelle Schönholzer (Buhwil-Neukirch) 180.
Kat. III: 1. Mara Schönholzer (Buhwil-Neukirch) 183; 2. Joel Brüschweiler (Bürglen) 179; 3. Denise Inauen (Neuwilen) 171.

   

Der ASV Bürglen im Winterschlaf?
(12. Januar 10)

Die Tage sind kurz, die Temperaturen tief. Der ASV Bürglen verbringt den Winter in der Schule.

In der Schule? Jawohl. Der 10-Meter Schiessstand befindet sich im Untergeschoss des Zeltlischulhauses in Bürglen. Ungeachtet der Witterung findet man in den heiligen Hallen zu jeder Zeit die gleichen Licht- und Temperaturbedingungen vor. Für das Training also optimale Vorraussetzungen.



Die Mannschafts- und Gruppenwettkämpfe finden auch im Winter statt. Für die Bürgler gilt es hier einen Titel zu verteidigen. Im Frühling dieses Jahres holte die Mannschaft Bürglen 2 den Titel des Schweizermeisters in der Kniendwertung.

Bisher wurden zwei Runden absolviert. Im Kniendwettbewerb nehmen fünf Bürgler Mannschaften à drei Schützen teil. In der Stellung stehend sind es zwei. Damit stellen die Bürgler schweizweit mit Abstand am meisten Mannschaften.

Auch im Winter wird scharf geschossen.
Einen perfekten Start hat Bürglen 1 erwischt. Sie liegen mit 2 Siegen in der Nationalliga A an der Spitze der Tabelle. Die zweite Bürgler Mannschaft in der höchsten Liga musste zwei Niederlagen einstecken und belegt nur der sechsten und letzten Zwischenrang. Gleich erging es Bürglen 3 in der Nationalliga B. Hier ist jedoch noch alles möglich, da die Abstände sehr gering sind und bisher nur eine Mannschaft zwei Siege einfahren konnte. Bürglen 4 und 5 haben es der Top-Mannschaft gleich getan und haben bis anhin zwei Siege gefeiert.

Die Stehend-Schützen starteten ebenfalls hervorragend mit zwei Siegen. Sie liegen in der 1. Liga auf Platz 2 und in der 3. Liga auf dem ersten Platz. Insgesamt wird gegen jeden Ligagegner eine Begegnung ausgetragen; d.h. es werden fünf Runden über das Jahr verteilt geschossen.

4. Frauenfelder 10-Meter Meisterschaft
An der zum vierten Mal ausgetragenen Frauenfelder 10-Meter Meisterschaft konnten sich besonders die Junioren Joel Brüschweiler (386) und Andreas Brunnenmeister (383) auszeichnen lassen. Sie erreichten im Kniendwettkampf die Plätze 2 und 3. Mit Mark Graf (381) und Marcel Germann (383) erweitert schafften sie es als Gruppe auf den zweiten Schlussrang.

Die Stehend-Gruppe um Rolf Aeschlimann (357), Edi Burkhardt (361), Joel Brüschweiler (362)und Marcel Germann (368) landeten ebenso auf dem Podest, nämlich auf Platz 3.

Diesen Samstag werden sich die Bürgler wieder aus der Schule herauswagen und an der Internationalen Thuraumeisterschaft in Wil SG teilnehmen. Mögen Sie der Kälte trotzen und den Abzug ohne klamme Finger betätigen.

   

Thurgauer Meisterschütze 2009
(04. November 09)

Mit der zu Ende gehenden Saison haben sich die Leistungsträger der Vereine, mit maximal acht Schützen pro Kategorie, am Final Thurgauer Meisterschütze gemessen. Für die Qualifikation massgebend sind die Resultate der beiden Kantonalstiche, des Einzelwettschiessens und des Sektionswettkampfes.

Gewehr
Bei den 300-m-Schützen schaffte es der Titelverteidiger Feld D, Andreas Tuchschmid (SG Thundorf) erneut am Final dabei zu sein. Michael Felix (SG Nollen-Hosenruck), nach der Vorrunde auf dem 8. Platz, schoss als einziger aller Teilnehmer eine 100er-Mouche und machte nicht nur die sieben Punkte Rückstand aus der Vorrunde gut, sondern holte sich den Meistertitel Ordonnanz mit sechs weiteren Punkten Vorsprung auf Roger Schmied (SG Illhart), der das Feld nach der Vorrunde angeführt hatte.

Auch im Feld A war der Titelverteidiger anzutreffen. Alex Eberle (SG Fischingen) musste sich dieses Jahr mit dem dritten Platz zufrieden geben. Mit dem zweiten Platz in der Qualifikation hiess es für Christian Stäheli (SG Hefenhofen-Dozwil) einen Punkt Rückstand gutzumachen. Nach den ersten fünf Schuss hatte er den 8. Platzierten der Vorrunde, Hans Müller (SG Gachnang), mit 926 zu 928 dicht auf den Versen. Die zwei Punkte Vorsprung hielt Christian Stäheli bis zum zwölften und letzten Schuss und erzielte den 1. Rang Sportwaffen. Bei den Junioren und Jugendlichen schmälerte der gleichzeitig stattfindende JUVE-Final in Thun die Teilnehmerzahl. Bereits in der Vorrunde hat sich aber das Leader-Trio herauskristallisiert. Jan Hollenweger (SG Bettwiesen), mit Jahrgang 1994 jüngster Teilnehmer, musste trotz bester Ausgangslage den Meistertitel Elias Schaltegger (SG Lustdorf) überlassen. Dieser holte nicht nur 18 Punkte auf, sondern lag nach dem sechsten und letzten Schuss weitere elf Punkte vor. Anders ging es Martin Wattinger (SG Mammern), 2. Platz in der Vorrunde, der sich mit herben Verlustpunkten auf dem 3. Platz verblieb.

Pistole
Hansjörg Hüppi (PS Weinfelden) war nach erfolgreicher Vorrunde, mit Standstich 97, Feldstich 95, EWS 100 und Sektion 97 insgesamt vier Punkte im Vorsprung. Diese hielt er souverän und sicherte sich den Meistertitel 50 Meter. In diesem Jahr erstmals dabei holte sich Michael Nyffeler (PS Frauenfeld) mit neun Punkten vor dem letztjährigen Titelverteidiger Rolf Michielin (PS Wigoltingen) den Vizemeistertitel.

Erfreulich war dieses Jahr die Teilnahme der 25-Meter-Schützen, die mit sieben Teilnehmern beinahe das Feld gefüllt hatten (Vorjahr drei). Auch war hier die einzige Frau aller Finalteilnehmer mit Elisabeth Spöhl (PS Frauenfeld) vertreten. Nach der zweiten Serie sah sie sich bereits mit einem Shot Out konfrontiert und schied nach der fünften Serie auf Platz vier aus. Trotz sieben Punkten Vorsprung aus der Vorrunde gelang es Frank Muggli nicht, den Titel zu verteidigen. Er trat diesen gerne an den letztjährigen Vize, Stefan Frei ab, blieb der Titel doch bei den PS Diessenhofen.

Die Übergabe der Wanderpreise erfolgt auf Grund des 175-jährigen Jubiläums des Thurgauer Kantonal-Schützenverbandes am Festakt vom 13. November 2010.

Rangliste (Details auf www.tksv.ch)
Feld A (Sportwaffen): 1. Stäheli Christian, Hefenhofen-Dozwil, 2. Müller Hans, Gachnang, 3. Eberle Alex, Fischingen, 4. Brunschwiler Oskar, Bettwiesen, 5. Zihlmann Patrick, Hefenhofen-Dozwil, 6. Hausammann Andreas, Tälischützen Arbon, 7. Schmied Remo, Illhart, 8. Bingesser Thomas, Scherzingen
Feld D (Ordonanzwaffen): 1. Felix Michael, Nollen-Hosenruck, 2. Schmied Roger, Illhart, 3. Blaser Léon, Lustdorf, 4. Keiser René, Bürglen, 5. Koller Albert, Tobel, 6. Stutz Werner, Wigoltingen, 7. Tuchschmid Andreas, Thundorf, 8. Schneider Richard, Lanterswil

Pistolen 50m: 1. Hüppi Hansjörg, Weinfelden, 2. Michael Nyffeler, Frauenfeld, 3. Michielin Rolf, Wigoltingen, 4. Stäger Paul, Aadorf, 5. Büchler Hansruedi, Arbon
Pistolen 25m: 1. Frei Stefan, Diessenhofen, 2. Muggli Frank, Diessenhofen, 3. Hollenstein Hans, Sirnach, 4. Spöhl Elisabeth, Frauenfeld, 5. Berner Markus, Weinfelden, 6. Roman Gründler, Sirnach, 7. Töremis Mustafa, Sirnach.

   

Team-Europameisterin Sybille Strässle tritt zurück
(2. Oktober 09)

Die Sirnacherin Schützin Sybille Strässle-Eberle hat ihre internationale Sportkarriere aus beruflichen und privaten Gründen per sofort beendet. Die Primarlehrerin wird national weiterhin für die Sportschützen Gossau aktiv bleiben und als Trainerin den Nachwuchs fördern. Letztes Jahr gewann Strässle (29) über 300-m-liegend den Schweizer Meistertitel. Mit der Mannschaft holte sie zweimal EM-Gold (2007/2009).

   

Der Schwaderlohmeister 2009 heisst Thomas Bösch
(28. September 09)


Von links: Regierungspräsident Claudius Graf-Schelling, Schwaderlohmeister Thomas Bösch, Schwaderlohmädchen Nicole Bösch, Konrad Vetterli (2.), Schützenmeister Heinz Nater und Schwaderlohpräsident Ruedi Schnyder.

Am 64. Historischen Schwaderlohschiessen vom Sonntag beteiligten sich 1568 Schützen. Bei den Gewehrschützen heisst der Schwaderlohmeister 2009 Thomas Bösch, Neuwilen, bei den Pistolenschützen Erwin Hilber, Kreuzlingen, und im Mililtär-wettkampf Thomas Meier, Füs Kp I/74.

Wenige Kilometer von Schwaderloh entfernt waren vor 510 Jahren die Eidgenossen anlässlich des Schwabenkrieges siegreich. Am Sonntag bewiesen 859 Gewehrschützen, 514 Pistolenschützen - 13 mehr als im Vorjahr - und 195 Teilnehmer des Militärwettkampfes auf dem Bääremoos bei Neuwilen und im Pistolenschschiessstand von Alterswilen zur Erinnerung an diese Schlacht ihr Können mit der Waffe. Auch dieses Jahr nahm der beliebte und historische Schiessanlass mit einem oekumenischen Gottesdienst, welchen eine Bläsergruppe der Stadtharmonie Kreuzlingen musikalisch umrahmte, seinen Auftakt.

Schöne Tradition
Es gehört seit Jahrzehnten zur Tradition, dass die Märstetter Schützen zu Fuss hinauf kommen nach Schwaderloh. Unter den zwölf um 5.45 Uhr aufgebrochenen Märstettern trafen wir auch Schwaderloh-Schützenmeister Heinz Nater und Willi Spring, früherer Verantwortlicher für den Militärwettkampf. „Im Freihof Lippoldswilen nahmen wir wie eh und je Speck und Dôle zum Zmorgen“, lachten die Beiden. „Prüft alles und behaltet das Gute“, mit diesem Bibelwort eröffnete Pfarrer Roland Trachsel den Gottesdienst. Er wies dabei darauf hin, dass dies in der früheren patriarchalischen Gesellschaft nicht möglich gewesen sei, während heute alles ausprobiert werden könne. „Traditionen, und dazu gehört auch das Schwaderlohschiessen sind die Wurzeln für ein erfülltes Leben“, sagte Trachsel.

Verkleinerte Gruppen - weniger Schützen
Was die Schwaderlohkommission befürchtet hat ist eingetroffen, nämlich ein Teilnehmer-rückgang infolge Reduktion der Gruppengrösse von zehn auf acht Schützen. „Zwar ist die Zahl der gemeldeten Gruppen im Vergleich zu den Vorjahren gleich geblieben, doch verur-sacht und die Verkleinerung der Gruppe einen Rückgang von rund 12 Prozent bei den Gewehrschützen“, stellte René Gfeller fest. „Wir werden uns Massnahmen überlegen und diese neue Gruppengrösse analysieren müssen“, meint Ruedi Schnyder, Präsident der Schwaderloh-Kommission, und Kommissionsmitglied Karl Schalch hofft: „Vermutlich können wir in Zukunft mit mehr Einzelschützen zu rechnen. Für Schützenmeister Heinz Nater ist klar, dass der Charakter des Gruppenwettkampfs nicht aufgeben werden darf. Hochstimmung herrschte im Pistolen-schiessstand  von Aterswilen. Pistolen-Chef Armin Scherb von den Handrohrschützen Alterswilen und sein 16köpfiges Team zeigten sich überaus erfreut über den Teilnehmerrekord von 514 Schützen, nämlich 13 mehr als im Vorjahr.  Oberst Urs Alig, neuer Verantwortlicher für den Militärwettkampf, war mit den 195 gemeldeten Schützen im Militärwettkampf ebenfalls zufrieden.

Ausstich der Besten
Zahlreichen Schützen und Zuschauer verfolgten den mit Spannung erwarteten Ausstich. Bei idealen Sichtverhältnissen auf dem neuen Hintergrund des Scheibenstandes hatten beim Gewehrschiessen 23 Schützen das Maximum von 15 Punkten erreicht und traten zum Ausstich an: Erich Baumgartner, Langdorf-Kurzdorf; Hansjörg Bieri, Raperswilen; Thomas Bösch, Neuwilen; Max Frei, Mammern; Kurt Gremlich, Raperswilen; Stefan Hut, Bürglen; Jakob Ilg, Salenstein; Timon Kasper, Ermatingen; David Keller, Andwil; Albert Koller, Tobel; Hans Köstli, Mammern; Walter Krapf, Andwil; Daniel Löffel, Egnach-Romanshorn; Werner Marolf, Altnau; Thomas Meier, Salenstein;  Ruedi Neuhauser, Kümmertshausen-Engishofen; Franz Plaz, Lauffohr; Andreas Roth, Ermatingen; Alfred Schürch, Tägerwilen; Daniel Tschanz, Homburg; Beat Umbricht, Eschenz; Konrad Vetterli, Bottighofen; Thomas Zuberbühler, Kreuzlingen.

Zwei im Ausstich
Im spannungsgeladenen Ausstich galt es fünf Schuss kniend auf eine Distanz von 170 Metern auf eine während 30 Sekunden sichtbare Scheibe abzugeben. Mit je vier Treffern gelang es Thomas Bösch und Konrad Vetterli sich für den zweiten Ausstich zu qualifizieren. Aus diesem ging Bösch mit 4 Treffern vor Vetterli (3 Treffer) als Schwaderlohmeister 2009 hervor. „Ich schiesse seit meinem 16. Lebensjahr am Schwaderlohschiessen mit, war fünfmal im Ausstich dabei und durfte mich bereits vor 6 Jahren als Schwaderlohmeister feiern lassen“,  freute sich der Götti des Schwaderlohmädchens, Thomas Bösch. Als erste Gratulantin beglückwünschte die 7-jährige Nadine ihren Vater mit einem dicken Kuss. Erwin Hilber, Kreuzlingen, qualifizierte sich als Sieger bei den Pistolenschützen. Im Militärwettkampf ging Thomas Meier, Füs Kp I/41 als Sieger des Ausstichs vor Ruedi Huber, Ueli Meier und Remo Schmid hervor.

Die von Schwaderloh-Präsident Ruedi Schnyder durchgeführte Landsgemeinde und Schützenmeister Heinz  Nater abgehaltene Rangverkündigung bildete zusammen mit dem gemeinsame Singen des Thurgauer Liedes den Abschluss des historischen Anlasses. In Anerkennung ihrer grossen Verdienste verlieh man den beiden Kommissionsmitgliedern Karl Schalch und Willi Spring die Ehrenmitgliedschaft. (le.)

Rangliste: www.schwaderlohschiessen.ch


   

64. Auflage des Schwaderlohschiessens am Sonntag
(25. September 09)



Zu den bedeutenden historischen Schiessen der Schweiz gehört auch das Schwaderlohschiessen. Es gelangt zum 64. Mal am Sonntag, 27. September, unweit  des Schlachtfeldes, wo vor 510 Jahren die Eidgenossen im Rahmen des Schwabenkrieges siegreich waren, im «Bäärenmoss» bei Schwaderloh, zur Durchführung. Gleichzeitig finden drei Wettkämpfe statt: der Gewehrwettkampf, der Pistolenwettkampf, und der Militärwettkampf.


Traditionsgemäss wird, gemäss dem Brauch der alten Eidgenossen, vor dem Einsatz der Waffe am Sonntagmorgen, 27. September um 8.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten, welchen eine Bläsergruppe musikalisch umrahmt.  Nach dem Abschluss des Schiessens treffen sich am Sonntagnachmittag um 15.45 Uhr  alle zur Lands-gemeinde. An dieser sind alle Stammsektionen stimmberechtigt. Nach der Ansprache von Brigadier Heinz Huber, Kdt Berufsunteroffiziersschule Herisau, gelangen die ordentlichen Geschäfte, unter anderem auch die Verabschiedung der neuen Statuiten, zur Abwicklung. Anschliessend findet das Absenden des Gewehr-, und Pistolen- und Militärwettkampfes statt.

Stehend, kniend und liegend

Auf freiem Feld wird auf dem historischen Schlachtfeld «Bäärenmoss» gegen den Schiesswall der Feldschützengesellschaft Neuwilen auf insgesamt 24 Scheiben gefeuert. Die Gruppengrösse umfasst neue acht Schützen. Je fünf Schüsse geben die Schützen stehend, kniend und liegend ab. Probeschüsse kennt man nicht am Schwaderlohschiessen und die Scheibe ist jeweils lediglich vier Sekunden sichtbar. In dieser kurzen Zeit gilt es mit dem Langgewehr, Karabiner, Sturmgewehr 57 oder Sturmgewehr 90 anzuschlagen und zu feuern. Es gibt lediglich einen Treffer oder einen Nuller.

Stehend: Distanz 170 Meter auf Mannscheibe E, Höhe 165 cm, Breite 45 cm. 5 m vor den Schützen ist ein weisses Band, auf welches der Lauf gesenkt werden muss. Angeschlagen wird erst, wenn die Scheibe sichtbar ist.
Kniend: Distanz 170 Meter auf Brustscheibe F, Höhe 100 cm, Breite 45 cm. Erst wenn die Scheibe sichtbar ist, darf der Kopf den Kolben berühren. Kissen und Knierollen sind nicht erlaubt.
Liegend: Zu dieser Stellung muss vorgerückt werden, da die Distanz nur noch 120 Meter beträgt. Die Waffen werden also nach der Kniendstellung entladen und auf einer Schützenlinie wird 50 Meter vorgerückt. Geschossen wird auf die Kopfscheibe K, Höhe 32 cm, Breite 22 cm.

Oekumenischer Gottesdienst
Gemäss Tradition findet auch anlässlich des diesjährigen Schwaderloh-Schiessens am Sonntagmorgen um 8.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt, zu dem nicht nur die Schützen, sondern auch die Bevölkerung eingeladen ist.

Spannungsgelandener Ausstich
Alle Schützinnen und Schützen, die das Maximum von 15 Treffer erzielen, nehmen am Ausstich teil. Dabei gilt es ruhig zu bleiben und möglichst die Nerven zu behalten, wenn, verfolgt von hundert Augenpaaren, die entscheidenden Schüsse abgegeben werden. Zwischen 15 und 30 Schützen nehmen jeweils an diesem Ausstich teil, der folgendes Programm umfasst: Stellung kniend, lange Distanz 170 Meter, Kopfscheibe K, fünf Schüsse in 30 Sekunden. In den vergangenen Jahren musste oft drei oder vier Mal gestochen werden mit diesem Programm, bis der Schwaderloh-Meister feststand. Als wertvolle Gaben winken ein Karabiner, ein Sturmgewehr 57 und eine gravierte Zinnkanne.

Pistolenwettkampf in Alterswilen
Der Pistolenwettkampf wird auf der benachbarten Anlage der Handrohrschützen Alterswilen unter der Verantwortung von Pistolen-Chef Armin auf acht Scheiben durchgeführt. Das Programm umfasst 15 Schüsse (einer in 30 Sekunden, drei in 40 Sekunden, fünf in 60 Sekunden und sechs in 60 Sekunden). Der Pistolenwettkampf umfasst einen Gruppenwettkampf mit je sechs Schützinnen oder Schützen. Die Rangierung erfolgt in Stamm- und Gastsektionen. Der beste Gruppenschütze des Pistolenwettkampfes erhält die begehrte Ordonanzpistole und der Zweitrangierte eine Zinnkanne, zudem werden Kranzabzeichen oder Kranzkarten abgegeben. Als Gruppenpreis ist der Schwaderlohbecher und zudem sind wertvolle Wanderpreise zu gewinnen.

Karabiner am Militärwettkampf

Zum 39. Mal gelangt im Rahmen des historischen Schwaderlohschiessens dieses Jahr der Militärwettkampf zur Austragung. Die verantwortlichen der Ter Reg 4 mit den angschlos-senenen Pz Br 11 und der Inf Br 7 erwarten mehrere hundert Teilnehmer. Diesen bietet sich mit der Teilnahme die Möglichkeit, über den militärischen Ausbildungsbetrieb hinaus einen Schiessanlass als kameradschaftliches Treffen zu nutzen. Die Dreiergruppen messen sich im friedlichen Schiessgruppen-Wettkampf, der sich aus dem gleichen Programm zusammen setzt wie der Gewehrwettampf. Der beste Schütze, der voraussichtlich im Ausstichschiessen erkoren werden muss, kann einen Karabiner als Preis entgegennehmen. Zudem werden alle erst- und zweitrangierte Gruppen der Militär- und Gästekategorie mit einer Naturalgabe ausgezeichnet. (le.)


 
Zihlmann 2-Stellung- und Eberli 3-Stellungssieger
(18. September 09)

An den Thurgauer Meisterschaften Kleinkaliber in Dettighofen holte Patrick Zihlmann (Hefenhofen) den Sieg im Zweistellungsmatch, im Dreistellungsmatch setzte sich Alex Eberli (Uzwil) durch.

In einem Zweistellungsmatch entscheiden die drei Kniendpassen meistens über die Rangierung. Die meisten Schützen schiessen liegend stark, in den Kniend-, und bei einem Dreistellungsmatch  in den Stehendpassen, welche um ein vielfaches anspruchsvoller sind, läuft es oft nicht ganz nach Wunsch.

Doch, genau in den Kniendpassen konnte der letztjährige Zweite, Patrick Zihlmann im Zweistellungsmatch zulegen und sich so den Sieg sichern. Vorjahressieger Peter Wirz vergab den Sieg erstaunlicherweise in den Liegenpassen, kniend büsste er gegenüber dem Sieger Zihlmann nur einen Punkt ein. Zwei Punkte hinter dem Silbermedaillengewinner Wirz, klassiert sich Alex Eberli (Uzwil) auf dem dritten Rang.

Liegend das Maximum herausgeholt
Eine solide Grundlage und einen Vorsprung von zwei, respektive sechs Punkten auf seine schärften Konkurrenten Christian Stäheli und Peter Wirz, schaffte sich Alex Eberli mit dem Maximum von 200 Punkten im Dreistellungsmatch (liegend). Stehend lagen die drei nur einen Punkt auseinander und kniend zeigte Wirz dann, wo seine Stärke liegt. Hier war er der stärkste und konnte so einiges vom Defizit aus dem Liegendteil wieder ausbügeln.  Der Sieger des Zweistellungsmatchs, Patrick Zihlmann reichte es nicht ganz aufs Podest. Mit einem Punkt Rückstand auf Peter Wirz – eingehandelt in der ersten Stehendpasse – musste er mit Rang vier vorlieb nehmen. (za)


Martin Staub verpasst das Maximum nur knapp
(14. September 09)

Beim 5. Raiffeisencup-Final in Kreuzlingen holte sich der Oberthurgauer Martin Straub (Steinebrunn) in der Kat. Standardgewehr den Sieg. In der Kat. B Stgw 90 gewann Samira Thalmann (Balterswil), in der Kat. C Stgw 90 Julian Kressibucher (Fischingen) und bei den Pistolenschützen Sandra Rieker (Diessenhofen).

Der Präsident der Thurgauer Raiffeisenbanken, Urs Schneider (Bissegg) meinte zum Resultat von Martin Straub: «Als Aktivschütze weiss ich was schiessen heisst und vor allem was es heisst 99 Punkte zu erzielen». Einen speziellen Dank richtete Schneider aber an die Leiter, die einen Grossteil ihrer Freizeit für den Nachwuchs zur Verfügung stellen. «Die Leiter sind es, die Euch dorthin bringen wo Ihr steht».

Neun 10er und ein 9er
Einen Traum von einem Resultat erzielte der 18-jährige Standardgewehrschütze von der SG Egnach-Romanshorn, Martin Straub (Steinebrunn, Bild). 99 Punkte sind ein Resultat welches ein Grossteil der Schützen in ihrer gesamten Schiesslaufbahn nie erreichen. Auf sich aufmerksam gemacht hat Straub aber schon länger, so zum Beispiel im Vorjahr, als ihm nur wenig fehlte um am Schützenkönigsausstich vom Thurgauer Kantonalen in der Feuerlinie zu liegen. Straub gehört zu denjenigen Schützen, welche etwas mehr trainieren als ein durchschnittlicher Nachwuchsschütze und seit Kurzem auch dem neu gegründeten, und von Andrea Brühlmann geleiteten, Leistungskader angehört. 

Etwas tiefer als im Vorjahr fielen die Resultate bei den Jahrgängen 1993-1999  (Kat. B Stgw 90) aus. Hier sorgten die beiden Nachwuchsschützinnen Samira Thalmann (Balterswil-Ifwil) und Linda Hollenstein (Balterswil-Ifwil) mit Resultaten von 92 und 90 Punkten für einen Hinterthurgauer Doppelsieg.

Beim Nachwuchs der Kat. Stgw 90 C (Jg. 1989-1992) kommt der Sieger ebenfalls aus dem Hinterthurgau. Julian Kressibucher (Fischingen) erzielte 96 Punkte. Auch dies ist für jeden aktiven Sturmgewehrschützen kein alltägliches Resultat. Dicht an den Fersen haftete ihm Melanie Reut (SG Leimbach) mit 94 Punkten und zum zweiten Mal Dritter wurde Adrian Kübler (Islikon-Strass).

Nur drei von sechs Qualifizierten angetreten
Wie es beim Pistolennachwuchs weitergehen soll muss sich der Ressortleiter Raiffeisencup Stefan Bolliger (Bischofszell) noch genau überlegen. Von den sechs für den Final qualifizierten Schützen traten lediglich deren drei zum Final an. Mit einem stolzen Resultat – 145 von möglichen 150 – holte sich mit Sandra Rieker (Diessenhofen) ebenfalls keine unbekannte Schützin den Sieg. (za.)

Auszug aus der Rangliste:

Kat. A Standardgewehr: 1. Martin Straub (Egnach-Romanshorn) 99; 2. Kilian Brauchli (Weinfelden) 94; 3. Dario Rezzonico (Mauren-Berg) 92; Kevin Grando (Landschlacht-Scherzingen) 81; 5. Nicole Hollenstein (Balterswil-Ifwil), 81.

Stgw 90 Jg 1993-1999: 1. Samira Thalmann (Balterswil-Ifwil) 92; 2. Linda Hollenstein (Balterswil-Ifwil) 90; 3. Nicola Belvedere (Islikon-Strass) 88; 4. Elias Schaltegger (Lustdorf) 88; 5. Valentin Ribi (Salenstein MS) 88.

Stgw 90 Jg. 1989-1992: 1. Julian Kressibucher (Fischingen) 96; 2. Melanie Reut (Leimbach) 94; 3. Adrian Kübler (Islikon-Strass) 92; 4. Michael Luzio (Sirnach-Busswil) 91; 5. Ralph Schrackmann (Balterswil-Ifwil) 91; 6. Roger Schilling (Balterswil-Ifwil) 91; 7. Roland Ess (Hugelshofen-Dotnacht); 8. Martin Wattinger (Mammern) 91.

Pistole: 1. Sandra Rieker (Diessenhofen) 145; 2. Gina Krähemann (Wängi) 133; 3. Philipp Minder (Wängi) 125.


Peter Wirz schiesst neuen Thurgauer Rekord
(27. August 09)

An den Thurgauer Meisterschaften in Wigoltingen und Frauenfeld holten sich Peter Wirz, Daniel Krähemann und Heidi Diethelm Gerber in je zwei Kategorien den Sieg.

Keiner der drei Schützen mit einem Doppelsieg gehört in die Kategorie der Überraschungssieger; es sind Schützen, denen jederzeit ein Sieg zugetraut wird. Namen wie Peter Wirz (Gewehr), Daniel Krähemann und Heidi Diethelm Gerber (Pistole) sind inzwischen so gängige Namen, die man nach einem Wettkampf höchstens vermisst, wenn sie nicht in den Medaillenrängen auftauchen.

42 Zehner in Serie
Zum Gesprächsthema im positiven Sinn und über die Kantonsgrenze hinaus wurde am vergangenen Wochenende der 37-jährige Peter Wirz (Aadorf), welcher im Liegendmatch (60 Schuss) von möglichen 600 Punkten, deren  596 erzielte. Für einen Nicht-Internationalen ein sensationelles Resultat. Den ersten 9er schoss Wirz nach sage und schreibe 42 Zehnern in Serie. Er liess seine Kollegen Alex Eberli (Uzwil) vier Punkte (592) und Christian Stäheli (Hefenhofen) fünf Punkte (591) hinter sich. Mit 590 Punkten, belegte der Vater von Peter (Karl Wirz) den «heissgeliebten» vierten Rang. 

Neuer Zweistellungs-Rekord
Auch im Zweistellungs-Match durfte sich Peter Wirz mit 16-, resp. 17 Punkten Vorsprung (585) auf  Christian Stäheli (569), Alex Eberli und Karl Wirz (568), als souveräner Sieger feiern lassen. Mit 585 Punkten erzielte er sogar einen neuen Thurgauer Rekord. Und auch hier musste sich Vater Karl, punktgleich mit dem Drittplatzierten Eberli, mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen. Massgebend ist jeweils die letzte Passe (Eberli 97, Wirz 93).

Drei Medaillen für Krähemann
Zweimal Gold und einmal Bronze. Das war das Endergebnis von Daniel Krähemann (Kapo Thurgau). Mit 577 Punkten im Pistolenmatch 50 m B und 560 im Match 25 m Standard, konnte er die beiden Siege vom Vorjahr erfolgreich verteidigen. Einzig beim Match 25 m C musste er den Sieg Heidi Diethelm Gerber (572) überlassen. Punktgleich mit Hans Engler (560) der Silber gewann, gab es für Krähemann diesmal Bronze.  

Muggli dreimal Zweiter
Total auf Silberkurs war der Pistolenschütze vom PC Diessenhofen, Frank Muggli. Er holte sich am Samstag zweimal Silber an den Thurgauermeisterschaften und am Sonntag in Neunkirch (SH) beim Schützenkönigsausstich des Schaffhauser Kantonalschützenfestes ebenfalls Silber. Mit diesem Medaillensegen dürfte er das vergangene Wochenende als sehr erfolgreich und nicht alltäglich abhaken können. (za)

Auszug aus den Ranglisten:
2-Stellungsmatch Standard: 1. Peter Wirz, 585 (neuer Rekord); 2. Christian Stäheli, 569; 3. Alex Eberli, 568;  4. Karl Wirz, 568.
Liegendmatch: 1. Peter Wirz, 596; 2. Alex Eberli, 592; 3. Christian Stäheli, 591.
Pistole 50 m A: 1. Heidi Diethelm Gerber, 534; 2. Alois Ullmann, 523; 3. Hansjörg Hüppi, 521.
Pistole 50 m B: 1. Daniel Krähemann, 577; 2. Frank Muggli, 570; 3. Sandra Stark, 556; 4. Stefan Frei, 556.
Pistole 25  m C: 1. Heidi Diethelm Gerber, 572; 2. Hans Engler, 560; 3. Daniel Krähemann, 560.
Pistole 25 m Standard: 1. Daniel Krähemann, 560; 2.  Frank Muggli, 547; 3. Hans Engler, 532.


Die Sonne als härtester Konkurrent
(17. August 09)

Es gab keine Überraschungen anlässlich der Thurgauer Meisterschaften - und doch kämpften auch die Sieger – Alex Eberli im Dreistellungsmatch, Werner Stutz 2-Stellung Ordonnanz und Max Koradi im Liegendmatch – mit den enorm schwierigen Lichtverhältnissen.

Der einhellige Tenor an den Thurgauer Meisterschaften war: «Es war unheimlich grell, eine ganz schwierige Situation.» Tröstlich für diejenigen die nicht das gewünschte Resultat erzielten war aber, dass alle Teilnehmer dieselben Bedingungen vorfanden und sich mit den Verhältnissen arrangieren mussten. Dem einen gelang dies besser, dem andern weniger gut.

Dreimal zwei Punkte
Nicht Peter Wirz (Aadorf), sondern Alex Eberle (Fischingen) holte sich diesmal den Sieg im Stutzer Dreistellungsmatch. Wirz handelte sich bereits in der ersten Liegendpasse zwei Punkte Rückstand auf Eberle ein. Stehend waren es zwei Punkte in der zweiten Passe und nochmals zwei Punkte resultierten in der ersten Kniendpasse. Je zwei winzige Punkte, und doch waren es am Schluss sechs Punkte Rückstand. Keine Chance an die beiden Routiniers (Wirz und Eberle) heranzukommen hatte Blasius Burch (Hauptwil). Sein Rückstand auf Sieger Eberle betrug bereits 27 Punkte. Liegend und stehend konnte Burch noch mithalten, den grossen Rückstand handelte er kniend ein.

Liegend den Rückstand eingehandelt
Für einmal bewahrheitete sich die Aussage, dass ein Zweistellungswettkampf in den Kniendpassen entschieden werde, nicht. Der zweitplazierte Hansjörg Lang (Mammern) fing sich die bedeutenden sieben Punkte Rückstand auf den Sieger Werner Stutz (Wigoltingen) in der letzten Liegendpasse ein und kniend kam dann noch ein weiterer Punkt dazu. Für eine Überraschung sorgte Hans Wüthrich (Sonterswil). Hinter den beiden Sturmgewehr 90 Schützen sicherte er sich mit dem Sturmgewehr 57 (03) die Bronzemedaille. 

Es hätte mehr werden können
Im Liegendmatch häuften sich infolge der schwierigen Bedingungen die 7er und 6er schier bedrohlich oft. Nicht so beim Sieger Max Koradi (Oberneunforn). Dies allerdings nur in den ersten fünf Passen (50 Schuss). In der letzten Passe erwischte es auch ihn. Der Start erfolgte mit einem 6er – für Koradi wie ein Fausthieb in die Magengegend. Sich wieder gesammelt, folgten die nächsten Schüsse in gewohnter Manier; dies allerdings nur bis zum neunten Schuss. Den Abschluss machte ein 7er. Dies hatte zur Folge, dass die von Koradi anvisierten 560 Punkte nicht Realität wurden (558).

Eine 89er-Passe – so wie sie Koradi als letzte hatte, mussten sich auch der Silbermedaillengewinner Peter Arnold (Homburg) und Peter Ammann (Ettenhausen) Bronze, mit je 556 Punkten, notieren lassen. Zum Verhängnis (Bronze statt Silber) wurde sie nur Peter Ammann, welcher sie am Schluss schoss. Das Reglement sagt aus, dass bei Punktgleichheit die bessere Schlusspasse massgebend ist. (za)  


Silbermedaille für Thurgauer Matchschützen
(11. August 09)

An den Schweizer Mannschafts-Match-Meisterschaften in Thun gelang es der Thurgauer Mannschaft Gewehr über 300 m 3-Stellung, den zweiten Rang zu belegen.

In der Besetzung der Geschwister Andrea und Stefan Brühlmann, zusammen mit dem nicht weniger bekannten Peter Wirz, vertrat der Thurgauer Matchschützenverband die Meinung, dass an diesem hochstehenden Wettkampf in Thun eine Medaille drin liegen müsste. Und die Drei kehrten tatsächlich mit der silbernen Auszeichnung in den Thurgau zurück. Das höchste Resultat schoss Stefan mit 1155, gefolgt von Andrea mit 1149 und Peter mit 1140 Punkten. Der Vorsprung der Siegermannschaft aus dem Aargau betrug zwar 21 Punkte, doch auf drei Schützen und 360 Schuss verteilt, ist der Rückstand zu verschmerzen. Merklich grösser war der Rückstand der Bronzemedaillengwinner (Luzern) mit 72 Punkten.

Etwas enttäuschend war das Abschneiden der Standardgewehrschützen 2-Stellung (liegend/kniend) von Karl Wirz (559), Beat Ellenberger (551) und Alex Eberle (575). Die bedeutete Rang 24 von 41 Mannschaften.

Krähemann zieht alle Register
Bei ihm spielt sich der Wettkampf im Kopf ab und der Rest ist eigentlich nur «Beigemüse». Gemeint ist Daniel Krähemann. Dies, zusammen mit dem Wissen, dass in Thun nur hochstehende Wettkämpfe ausgetragen werden, beflügelte das Mitglied der Kapo Thurgau, mit der Sportpistole KK 50 m 575 Punkte zu schiessen. Seine Kollegen Hans Engler und Frank Muggli konnten nicht ganz mithalten, sodass schliesslich der gute fünfte von 18 Rängen die Ausbeute war.

Nicht mit der Internationalen Heidi Diethelm Gerber (578) mithalten konnten im Match 25 m C logischerweise Martin Wohlfender (553) und René Wyssmann (540). Mit total 1671 Punkten klassierte sich die TG Pistolenmannschaft im 12. von 23 Rängen. (za)


Ganzer Medaillensatz für Nachwuchs Arbon-Roggwil
(11. August 09)

Den Titel Kantonalmeister sicherten sich bei den Jungschützen Mauren-Berg 1 und bei den Jugendlichen war es Titelverteidiger Arbon-Roggwil 1. Den Einzelsieg holten Dario Rezzonico (Mauren-Berg) bei den JS und Thomas Brunschwiler (Bettwiesen) bei den JJ.

Im Almensberg in Amriswil, wo die Jungschützen um Rang und Namen kämpften und im Tälisberg in Arbon, wo die «Power-Girls-Gruppe» Arbon-Roggwil 1 um alles in der Welt versuchte den Sieg vom Vorjahr zu wiederholen, herrschten beste Schiessbedingungen.

Konstante Schützinnen
Soviel sei vorweggenommen; die Power-Girls schafften es, und dies obwohl Aline Breitenmoser nun bei den Jungschützen schiesst und Nadja Ledergerber ihre Nachfolge antritt. Nadja war eine würdige Nachfolgerin, erzielte sie mit 179 Punkten doch nur einen Punkt weniger als ihre Vorgängerin. Die drei Girls von Arbon-Roggwil konnten aber nicht nur ihren Titel verteidigen, sondern erzielten zugleich auch noch das höchste Rundenresultat. Mit Rundenresultaten von 262 und 265 zeigten sie, dass sie trotzt ihrem jugendlichen Alter von 15, resp. 14 Jahren konstante Schützinnen sind.

Den Sieg der drei Girls untermauerten ihre Vereinskollegen David Schmid, Philipp Zwahlen und Elkana Blättler (Arbon-Roggwil 2) indem sie sich mit sieben Punkten Rückstand die Silbermedaille sicherten. Mit 527 und 520 Punkten stellten die Oberthurgauer ihre Treffsicherheit unter Beweis und liessen Mauren-Berg 1 lediglich Rang drei. Und dies erst noch mit 20, resp. 13 Punkten Rückstand.

Mit Gold und Silber bei den Jugendlichen und Bronze bei den Jungschützen, war der Nachwuchs der Tälischützen Arbon-Roggwil am erfolgreichsten und der einzige Verein im ganzen Kanton, der einen ganzen Medaillensatz feiern konnte. Und dies wurde im Beisein von Stadtammann Martin Klöti und dem Gemeindeammann von Roggwil, Werner Minder, auch getan.

Analog dem Vorjahr

Dario Rezzonico von der Siegergruppe Mauren-Berg 1 bei den Jungschützen hätte gut und gerne die Standblätter vom Vorjahr an den neuen JS-Chef Urs Christen einsenden und zuhause bleiben können. Denn der 19-jährige Rezzonico schoss analog dem Vorjahr in der ersten Runde 94 und in der zweiten Runde 93 Punkte. Damit sichert er sich mit seinen Kameraden Daniel Marti, Simon Custer und Martina Heierli nicht nur den Gruppensieg und das Start-Ticket für den Ostschweizer JS-Gruppenfinal vom 22. August, sondern wurde mit 187 Punkten genauso wie im Vorjahr Sieger im Einzelwettkampf.

Das höchste Einzelresultat schossen mit 95 Punkten in der ersten Runde Martin Wattinger, Mammern und Josef Kressibucher, Lengwil. (za)

Rangliste Jungschützen:
Gruppe: 1. Mauren- Berg 1 (Dario Rezzonico, Daniel Marti, Simon Custer Martina Heierli) 723; 2. Balterswil-Ifwil 1 (Markus Wallat, Yves Wallimann, Roger Schilling, Ralph Schrackmann) 701; 3. Arbon-Roggwil (Sandro Alther, Stefanie Zwahlen, Roman Gütherr, Aline Breitenmoser) 701; 4. Mammern 1, 699; 5. Balterswil-Ifwil 2, 693.
Einzel: 1. Dario Rezzonico, Mauren-Berg, 187; 2. Martin Wattinger, Mammern 186; 3. Martin Straub, Egnach-Romanshorn, 185; 4. Josef Kressibucher, Lengwil 180; 5. Simon Custer, Mauren-Berg, 179.

Rangliste Jugendliche:
Gruppe: 1. Arbon-Roggwil 1 (Nadja Ledergerber, Desireé Zwahlen, Elian Schällebaum) 527; 2. Arbon-Roggwil 2 (David Schmid, Philipp Zwahlen, Elkana Blättler) 520; 3. Mauren-Berg 1 (Patrick Huber, Stefan Bünter, Vanessa Edelmann) 507; 4. Mauren-Berg 2, 505; 5. Balterswil-Ifwil 2, 497.
Einzel: 1. Thomas Brunschwiler, Bettwiesen 184; 2. Sarah Seeger, Altnau 180; 3. Jan Hollenweger, Bettwiesen 179; 4. Sonja Lenzlinger, Balterswil-Ifwil 178; 5. Desireé Zwahlen, Arbon-Roggwil 176; 6. David Schmid, Arbon-Roggwil 175; 7. David Stark, Balterswil-Ifwil 174. (alle mit Kranz).


Neu: Luftgewehrschützen Dettighofen
(27. Juli 09)

Unter dem Namen „Luftgewehrschützen Dettighofen“ hat sich ein neuer Schützenverein gebildet, der sich ausschliesslich mit dem Luftgewehrschiessen befasst.

Es wird stehend geschossen auf die Distanz von 10 Metern. Kaum zu glauben, dass auf einer Scheibe, auf der die Zehn die Grösse eines feinen Stecknadelkopfes hat, der Weltrekord auf 600 Punkten liegt! Es gibt also Leute auf dieser Welt, die stehend frei 60 mal einen kleinen Stecknadelkopf in 10 Metern Distanz treffen können.

Neue Schiessanlage im „Heckemos“
In Müllheim, auf dem Platz der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage, ist die neue 300 Meter Schiessanlage „Heckemos“ erbaut worden. Dort entsteht eine neue Luftdruckschiessanlage mit 6 Zugscheiben. Sie wird im Herbst 2009 eingerichtet und ist im November bezugsbereit.

Wer Interesse hat am Luftgewehrschiessen, meldet sich bei Remo Schmied, Müllheim remoschmied@openweb.ch oder bei Hansjörg Lang, Mammern h.lang@bluewin.ch. Auch Anfänger sind willkommen, Ungeübte werden im Luftgewehrschiessen unterrichtet. Waffen und Schiessjacken auch für Linksschützen sind vorhanden.


Hauchdünne Entscheidung zugunsten von Barth
(14. Juli 09)

Thurgauer Meister Kleinkaliber liegend wurde mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,1 Punkten, der in Dettighofen wohnhafte Harald Barth (Bild).

Auf dem Schiessstand in Schönenbaumgarten machten nach dem Match die acht besten Kleinkaliberschützen in einem Final die Podestplätze aus. Dieser war von Beginn weg enorm spannend, starteten doch die drei besten Schützen (Harald Barth, Patrick Zihlmann und Peter Wirz) mit demselben Qualifikationsresultat von 590 Punkten.

Barth oder Zihlmann
Nach der Hälfte des Finals (5 Schüsse) hatte Wirz mit einem Punkt Vorsprung auf Barth die Nase vorne. Nach dem sechsten Schuss waren Wirz und Barth punktgleich und Zihlmann übernahm mit 0,1 Punkt Vorsprung die Führung; dies um sie nach dem siebten Schuss wieder abzugeben und auf Bronzekurs zu wechseln. Während sich Bronze für Wirz abzeichnete, übernahm Barth nach dem 8. Schuss nun endgültig die Führung und Zihlmann konnte sich auf Silber einstellen.

Beinah zum Verhängnis wurde Barth dann aber der letzte Schuss (9,4), während Zihlmann eine 10,2 gelang. Dies hatte zur Folge, dass sich die 0,9 Punkte Rückstand auf Barth um 0,8 reduzierten und schliesslich bei hauchdünnen 0,1 Punkten lag.

Rangliste: 1. Harald Barth, 590/102,6 (692,6); 2. Patrick Zihlmann, 590/102,5 (692,5); 3. Peter Wirz, 590/101,7 (691,7); 4. Godi Schumacher, 587/103,6 (690,6); 5. Marco Meier, 589/100,3 (689,3); 6. Marcel Schilliger, 586/101,3 (687,3); 7. Urs Hagebüchli, 586/100,8 (686,8); 8. Martin Tschannen, 585/101,2 (686,2).


Pechvogel Bürglen und Glückspilz Wigoltingen
(30. Juni 09)

In der zweiten Runde der Gruppenmeisterschaft 300 Meter ist Bürglen im Feld D infolge des Cup-Systems mit einem sehr hohen Resultat ausgeschieden. Im Feld A schaffte nur Bettwiesen den Sprung in die dritte Runde.

Wie das Cup-System funktioniert zeigte sich im Feld D in der zweiten Runde der Gruppenmeisterschaft bei zwei der 17 Thurgauer Gruppen. Bürglen schied bei den gesamtschweizerisch 50 Kombinationen à 5 Gruppen, in welchen jeweils die zwei mit dem höchsten Resultat eine Runde weiter kommen, mit 696 Punkten aus. Sie ist gesamtschweizerisch diejenige Gruppe, welche mit dem höchsten Resultat ausgeschieden ist. Im Gegenzug darf sich Wigoltingen als Glückspilz bezeichnen. Sie erwischten eine Kombination, in der nur gerade eine Gruppe stärker schoss. Die bedeutet für sie, dass sie  sich mit schon eher einem bescheidenen Resultat von 677 Punkten für die dritte und letzte Hauptrunde qualifizierten. Gesamtschweizerisch waren die 677 Punkte das zweitschwächste Resultat, welches dank einer schwachen Kombination für ein Verbleiben im Wettkampf reichte.

Hoffnung ruht auf Bettwiesen
Die fünf im Feld A ausgeschiedenen Gruppen Aadorf (960); Hefenhofen-Dozwil (956); Langrickenbach (957); Güttingen (921) und Bischofszell Stadt (951) verfehlten ein Weiterkommen um zehn und mehr Punkte. Um im September in Zürich dabei zu sein muss die Gruppe Bettwiesen (972), welche in der zweiten Runde Kombinationssieger war, noch die kommende dritte und letzte Hauptrunde überstehen.

Wer ist es im Feld D?
Gespannt erwartet werden die Kombinationen für die dritte und letzte Hauptrunde. Allein eine logischerweise immer stärker werdende Kombination wirkt sich teilweise psychisch sehr stark auf die Schützen aus. Da heisst es die Nerven im Zaum halten und sich dem Druck, sich für Zürich qualifizieren zu können, zu stellen und ein starkes Resultat zu schiessen. In der letzten Runde sind noch Frauenfeld VS Langdorf-Kurzdorf (688); Frauenfeld Stadt (690); Kümmertshausen-Engishofen (695) und Wigoltingen (677) dabei. Frauenfeld Stadt und Kümmershausen waren in der zweiten Runde auch Kombinationssieger. Ausgeschieden sind Bettwiesen 2 (688); Nollen-Hosenruck (682); Lustdorf (690); Bürglen (696); Balterswil-Ifwil (668); Weinfelden (678) und Thundorf (671).


Thurgauer Veteranen bewiesen Treffsicherheit
(25. Juni 09)

An den vergangenen Wochenenden waren die Thurgauer Veteranenschützen Gast bei den Tälischützen Arbon-Roggwil auf der schönen Anlage „Tälisberg“. Auf die Distanzen 300, 25 und 50 Meter wurde das Jahresschiessen und die Einzelkonkurrenz ausgetragen und die Veteranen bewiesen einmal mehr ihre Treffsicherheit.

Einzel 300 Meter (10 Schusss auf die A-10er Scheibe)
99 Punkte: Hemminger Elisabeth, Langrickenbach. 98: Andres Toni, Eschlikon. 97: Thalmann Edi, Stettfurt. Hausmann Adreas, Winden. 96: Häsler Fritz, Weingarten. Hänggi Werner, Bischofszell. Stachel Josef, Altnau. Arnold Peter, Homburg. Lauchenauer Ernst, Roggwil. 95: Fuchs Edgar, Sirnach. Schnell Rolf, Hugelshofen. Stachel Anton, Bottighofen. Hemminger Robert, Langrickenbach. 94: Löpfe Rudolf, Riedt-Erlen. Jossi Willi, Kirchberg. Wirth Beat, Aadorf. Gross Walter, Uttwil. Knaus Ernst, Kümmertshausen. Brühlmann Markus, Zihlschlacht. Lang Hansjörg, Mammern. Regenscheit Beat, Herdern.

Einzel 50 Meter
99: Hollenstein Hans, Sirnach. 94: Kunkler Hansreudi, Altnau. 93: Hemminger Robert, Altnau. Schoch Marcel, Sirnach. Bommer Hans, Weinfelden. 92: Schenk Otto, Wigoltingen. Frei Bruno, Kreuzlingen. Mathis Koni,Bischofszell. Rogler Harry, Arbon.

Einzel 25 Meter
99:
Widmer Hansjörg, Altnau. Hollenstein Hans, Sirnach. 97: Rogler Harry, Arbon. Kessler Rosmarie, Frauenfeld. 96: Gründler Roman, Sirnach. Schoch Marcel, Sirnach. 95: Hirzel Alfons, Tägerwilen. Nigg Hans Walter, Frauenfeld. Schleuniger Edwin, Arbon. 94: Stadler Edwin, Aadorf. Bommer Hans, Weinfelden. Büchler Hansruedi, Neukirch-Egnach.

Jahresschiessen 300 Meter (2 x 4 Schusss auf die A-1oer Scheibe)
78: Häni Ida, Lanzneneunform. Thalmann Edi, Stettfurt. Jossi Willi, Kirchberg. Andres Toni, Eschlokon. 77: Gsell Konrad, Amriswil. 76: Baumann Georges, Frauenfeld. Kälin René, Sulgen. Lang Hansjörg, Mammern. Stachel Josef, Altnau. Müller Hans, Gachnang. Hausmann Andreas, Winden. Baumann Oswin, Uttwil. 75: Schaad Ernst, Uttwil. Fuchs Edgar, Sirnach. Bachmann Louis, Will. Widmer Hansjörg, Altnau. Kaiser Kurt, Kesswil. Hofmann Ernst, Lustdorf. Baumann Peter, Guntershausen. Hemminger Elisabeth, Langrickenbach. Häsler Fritz, Weingarten. Baumann Edwin, Braunau. Keller Max, Frauenfeld. Hemminger Robert, Langrickenbach. Burch Blasius, Hauptwil. Hänggi Werner, Bischofszell.

Jahresschiessen 50 Meter
95:
Hemminger Robert, Langrickenbach. 94: Frei Bruno, Kreuzlingen. Nigg Hans Walter, Frauenfeld. 93: Kessler Hans, Frauenfeld. Stadler Edwin, Aadorf. 92: Bommer Hans, Weinfelden.

Jahresschiessen 25 Meter
99:
Schoch Marcel, Sirnach. 98: Mathis Koni, Bischofszell. Hollenstein Hans, Sirnach.Rogler Harry, Arbon. 97: Büchler Hansruedi, Neukirch-Egnach. 96: Nigg Hans Walter, Frauenfeld. Stadler Edwin, Aadorf. Reinhard Fritz, Zuben. 95: Gründler Roman, Sirnach. Halter Heinz, Will. Widmer Hansjörg, Altnau.


Die Hälfte hat den Sprung geschafft
(22. Juni 09)

Exakt die Hälfte der 22 Thurgauer Gruppen, welche im Feld D um ein weiterkommen in die zweite Hauptrunde kämpften, schafften den Sprung.

Für die 11 verbliebenen Gruppen heisst es nun, sich wenn möglich auch in der zweiten, und evtl. dritten Runde zu behaupten. Etwas unglücklich ausgeschieden sind die 300 m-Schützen von Mammern 1 mit 684 Punkten. Dies weil sich sechs der elf verbliebenen Thurgauer Gruppen, die eine schwächere Kombination erwischten, mit tieferen Resultaten über ein Weiterkommen freuen dürfen.

Es wäre machbar gewesen
Gestartet sind gesamtschweizerisch 125 Kombinationen zu je fünf Gruppen. In 74 Kombinationen – also mehr als die Hälfte - hätte auch Mammern 1 mit 684 Punkten den Sprung in die zweite Runde geschafft. Angefügt werden muss aber, dass die zwei Punkte, die Mammern 1 fehlten, zu machen gewesen wären, denn so schwache Resultate (126) ist man sich von den Mammermer Schützen nicht gewohnt. Ausgeschieden sind ebenfalls: Oberneunforn (664); Basadingen (663); TS Arbon-Roggwil (673); Kreuzlingen (657); Ettenhausen (679); Mammern 2 (662); Wängi-Tuttwil (671); Raperswilen (664); Bettwiesen 1 (666) und Hugelshofen-Dotnacht (656).

Spannung pur
Auf die Zulosung von je vier Gruppen aus der ganzen Schweiz warten folgende Thurgauer Gruppen: Wigoltingen (694); Bettwiesen 2 (692); Weinfelden (691); Frauenfeld-Stadt (689); Nollen-Hosenruck (686); Lustdorf (681); Balterswil-Ifwil (679); Bürglen (679); Kümmertshausen-Engishofen (678); Thundorf (678) und Frauenfeld VS Langdorf-Kurzdorf (673).

Die höchsten Thurgauer Einzelresultate schossen Werner Stutz, SV Wigoltingen (145); Oswald Heer, SG Bettwiesen (145); Georg Lang, Mammern; Susi Elten-Knöpfel (142); Roman Mästinger, Weinfelden (142); René Rickenmann, Thundorf (142).

Von den 625 Gruppen überschossen deren 14 das magische Resultat von 700 Punkten. Das höchste Resultat erzielten Schiers GR und Frutigen BE mit je 712 Punkten.


Sechs von elf Thurgauer Gruppen in 2. Hauptrunde
(18. Juni 09)

In der 1. schweizerischen Hauptrunde der Gruppenmeisterschaft 300 m im Feld A, haben sich sechs der elf Gruppen für die zweite Hauptrunde qualifiziert.

Die erste Hauptrunde ist geschossen und aus Thurgauer Sicht darf gesagt werden, dass Märwil (943), Balterswil-Ifwil (942), Bettwiesen 2 (935) und die TS Arbon-Roggwil 2 (940) im Feld A mit Resultaten ausgeschieden sind, welche für nationale Verhältnisse zu schwach waren. Mit 951 Punkten in einer sehr starken Kombination eingeteilt und unglücklich ausgeschieden ist die Oberthurgauer Gruppe TS Arbon-Roggwil 1. In einer für sie komfortableren Lage befanden sich die Stadtschützen Bischofszell, welche eine schwächere Kombination erwischten und sich mit 948 Punkten für die zweite Runde qualifizieren konnten.

Für die zweite Hauptrunde qualifiziert haben sich Güttingen (950) Hefenhofen-Dozwil (967), Bettwiesen 1 (960), Aadorf (959), Langrickenbach (952), Bischofszell Stadt (948).


Sulgemer Armbrustschützen holen zweimal Gold
(17. Juni 09)

An der Thurgauer Armbrust-Kniendmeisterschaft in Frauenfeld fanden am vergangenen Mittwoch und Samstag die Thurgauermeisterschaften im Armbrustschiessen statt. Es wurde am Mittwoch die Disziplin Stehend und am Samstag die Disziplin Kniend ausgetragen. Den grössten Erfolg konnte der Armbrustschützenverein Sulgen vermelden. Markus Eugster (Sulgen) gewann mit 187 Punkten bei der Elite kniend  und Philipp Nägeli (Sulgen) holte sich mit 186 Punkten den Titel bei den  Junioren kniend. Bruno Inauen (Neuwilen) holte sich den Gesamtsieg in der Kombination Elite und Petra Kneubühl (Frauenfeld) den Gesamtsieg bei den Junioren.

Vier Thurgauer erreichen das Maximum
(8. Juni 09)

Im Thurgau nahmen total 6937 Personen, am Eidgenössischen Feldschiessen teil. Vier Schützen - zwei auf 300 Meter und zwei auf 25 Meter - erzielten das Maximum von 72 resp. 180 Punkten.

Während am Vorschiessenwochenende mit einer starken Biese auf den total 29 Schiessplätzen (22 Gewehr und 7 Pistolen) schwierige Schiessbedingungen herrschten, waren die Bedingungen am 6. und 7. Juni ideal. Dies insbesondere am Samstag, als es bewölkt und regnerisch, aber windstill war. Da meinte so manch ein Routinier: „Heute ist schüssiges Wetter, da könnte ein Spitzenresultat absolut drin liegen“. Mit einem Spitzenresultat meint ein aktiver Gewehr-Schütze beim Feldschiessen natürlich die magische Zahl 72, bei den Pistolenschützen sind es 180 Punkte.

Teilnehmerzahlen gehalten
Nicht mit einem Haufen Maximumschützen, dafür mit einer guten kantonalen Beteiligung rechnete nach dem Rückgang im Vorjahr, Feldchef Roland Rau. Und nach dem Abrechnen in Sulgen stand fest, dass die Gewehrschützen ein Plus von 26 Schützen verzeichneten, während die Pistolenschützen 27 Teilnehmer weniger hatten. Damit konnten die Vorjahreszahlen (-1) gehalten werden.

Beim 50igsten Mal hat es geklappt
Ein Tag, der bei dem 66-jährigen Werner Aeschbacher aus Sulgen in die Analen eingehen wird, ist der 6.6.2009. Denn just an diesem Tag schoss er mit dem Sturmgewehr 90 auf dem Schiessstand Andwil das Maximum von 72 Punkten. Speziell ist sicher noch, dass es sein 50igstes Feldschiessen war und er am Abend zuvor noch von „Chäppelen“ auf „Schwarz sechs“ umgestellt hatte. Die Umstellung erfolgte seinem 15-jährigen Enkel Simon Ebnöther zuliebe, der dasselbe Sturmgewehr benutzt, und „Schwarz sechs“ schiesst. Dies bedeutete, dass beim Grossvater über Nacht ein umdenken stattfinden musste, das, wie das Resultat zeigt, vollumfänglich geklappt hat. Aeschbacher hatte aber doppelten Grund zur Freude, schoss Enkel Simon doch mit 58 Punkten ebenfalls das Kranzresultat.

Endlich auch die letzte Serie 4er
Kurz nach Werner Aeschbacher in Andwil, kam vom Schiessplatz Berg die Nachricht von einem weiteren Maximumschützen. Der Glückliche war mit René Keiser von der SG Bürglen kein Unbekannter, ist er doch mit dem Sturmgewehr 90 genau so treffsicher wie mit der Armbrust. „Endlich klappte es bis am Schluss. Schon dreimal hatte ich bis zur letzten Serie, die mir dann jeweils ein Maximumresultat vereitelte, keinen Verlustpunkt. Als diesmal auch die letzte Serie (6 Schuss am Schluss gezeigt) lauter 4er waren, da war ich richtig glücklich“.

Den beiden Gewehrschützen Werner Aeschbacher und René Keiser gelang es auf dem Schiessplatz Andwil, beziehungsweise Berg, das Maximum zu schiessen. Bei den Pistolenschützen waren es mit Alwin Schmid, Oppikon und August Schildknecht, Amriswil ebenfalls zwei mit dem Maximum von 180 Punkten.

Gute Betreuung und gutes Resultat
Sie kam, wurde als erstmalige Schützin vom Präsidenten Verband Thurgauer Raiffeisenbanken, Urs Schneider, in einer „Trockenübung“ gut vorbereitet, und erzielte anschliessend auf dem Schiessplatz Kesswil das stolze Resultat von 60 Punkten. Gemeint ist die Grossratspräsidentin Gabi Badertscher aus Uttwil. Sie folgte – wie viele Gäste aus Politik und Militär - der Einladung von Feldchef Roland Rau, Tobel, am Feldschiessenrundgang, der dieses Jahr mit Tälisberg (Arbon) und Kesswil im oberen Teil des Thurgaus organisiert war, teilzunehmen.

Dass das Feldschiessen seine eigenen Gesetze hat und deshalb ein Kranz-, und ganz besonders ein Maximumresultat hoch zu werten ist, musste auch der Militärdirektor Claudius Graf-Schelling im Tälisberg erfahren. Während er auch schon tolle, beinah spitzenmässige Resultate erzielte, musste er sich diesmal mit mässigen Resultaten zufrieden geben.

Resultatauszug:

300 Meter Einzel
72 Punkte: Aeschbacher Werner (Sulgen SG); Keiser René (Bürglen SG).
71 Punkte: Staub Leo (Salenstein Militärschützen); Gfeller René (Tägerwilen SV); Stücheli Beat (Salenstein Militärschützen); Blaser Léon (Lustdorf SG).
70 Punkte: Gschwend Jacqueline (Wilen-Rickenbach Schützen); Forrer Ernst (Arbon-Roggwil Tälischützen); Signer Bruno (Wigoltingen SV); Baumann Peter (Guntershausen-Maischhausen SG); Oswald Edi (Sulgen SG); Tschannen Ernst (Lengwil SG); Rusch Roland (Arbon-Roggwil Tälischützen); Stutz Werner (Wigoltingen SV); Brühwiler Alex (Felben-Wellhausen FS); Tuchschmid Andreas (Thundorf SG); Christen Urs (Illhart SG); Schnyder Bruno (Lengwil SG); Oertig Beat (Lanterswil-Friltschen SG); Lemmenmeier Daniel (Andwil FS); Wattinger Peter (Hüttwilen FS); Bürgi Roger (Kreuzlingen SV); Hut Stefan (Bürglen SG); Meier Thomas (Salenstein Standschützengesellschaft); Schalch Ambros (Bissegg SG); Schmid Christian (Müllheim SV); Bosshard Rolf (Tobel SG); Kappeler Markus (Wängi-Tuttwil SG); Fröhlich Christian (Ermatingen SG); Hofstetter Ruedi (Braunau SG);

300 Meter Vereine
Stärkeklasse 1:
1. Mauren-Berg SG 63.714; 2. Lanterswil-Friltschen SG 62.489; 3. Balterswil-Ifwil SG 61.87; 4. Frauenfeld Stadtschützen Gesellschaft 61.621; 5. Langdorf-Kurzdorf Vereinigte Schützen 61.246; 6. Basadingen Freiwilliger Schiessvererein 61.157; 7. Bissegg SG 61; 8. Weinfelden SG 60.77; 9. Kreuzlingen SV 60.386; 10. Bussnang Schützen 59.925; 11. Arbon-Roggwil Tälischützen 59.241; 12. Sirnach-Busswil SG 58.069; 13. Ermatingen SG 57.085; 14. Sonterswil SG 56.433.
Stärkeklasse 2: 1. Bettwiesen SG 64.356; 2. Illhart SG 64.16; 3. Bürglen SG 64.056.
Stärkeklasse 3: 1. Salenstein Standschützengesellschaft 65.526; 2. Eschenz SG 65.25; 3. Sulgen SG 63.429.
Stärkeklasse 4: 1. Lengwil SG 66.625; 2. Lustdorf SG 65.75; 3. Kümmertshausen-Engishofen SG 65.5.

25/50 Meter Einzel
180 Punkte: Schmid Alwin (Frauenfeld Stadtschützen); Schildknecht August (Amriswil Pistolensektion RSA) .
179 Punkte: Hilber Erwin (Kreuzlingen SV); Stäger Paul (Aadorf PSV); Schelldorfer Kurt (Kreuzlingen SV); Preiss Michael (Tägerwilen PSV); Schnyder Daniel (Kreuzlingen SV).
178 Punkte: Ott Simon (Diessenhofen PS); Gsell Hansruedi (Frauenfeld Pistolen SV KaPo); Bosch Dani (Frauenfeld Pistolen SV KaPo); Muggli Frank (Diessenhofen PS); Bärlocher Tobias (Bürglen PS);
177 Punkte: Ranieli Massimilliano (Amriswil Pistolensektion RSA); Rogler Harald (Arbon PS); Kunz Max (Kreuzlingen SV); Hefti Kaspar (Frauenfeld Pistolen SV KaPo); Näf Andreas (Kreuzlingen SV); Reis Dominik (Arbon PS); Wohlfender Martin (Arbon PS); Bürgi Roger (Kreuzlingen SV); Josef Tobias (Wängi PSV);.

25/50 Mter Vereine
Stärkeklasse 1:
1. Diessenhofen PS 166.634; 2. Bürglen PS 164.939; 3. Amriswil Pistolensektion RSA 161.184; 4. Arbon PS 160.02; 5. Aadorf PSV 123.842; 6. Weinfelden SG 119.185.
Stärkeklasse 2: 1. Tägerwilen PSV 170.083; 2. Frauenfeld Stadtschützen 167.371; 3. Alterswilen Handrohrschützen 166.615.
Stärkeklasse 3: 1. Frauenfeld Pistolen SV KaPo 173.133; 2. Frauenfeld Langdorf-Kurzdorf 168.375; 3. Wigoltingen Pistolensektion 164.722.

Stärkeklasse 4: 1. Wängi PSV 173; 2. Münchwilen PC 162.455; 3. Müllheim PS 134.308.

Treffsichere Pistolenschützen aus Tägerwilen
(28. Mai 09)

Anlässlich des Kantonalfinals in Frauenfeld siegten die Pistolenschützen von Tägerwilen über die Distanz 25 und 50 Meter.


Den Titel des Kantonalmeisters holten über 25 m - genauso wie über 50 m – die Pistolenschützen Tägerwilen.

Über die Distanz 25 Meter, in welcher der Final am Samstagvormittag zur Austragung gelangte, fiel der Sieg mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Verfolgergruppe Frauenfeld Stadt knapp aus, während das Drittklassierte Wängi einen satten Rückstand von 19 Punkten aufwies. Tägerwilen schoss mit Michael Preiss, Frank Zellweger, Niklaus Friedli und Oskar Brunschwiler in derselben Besetzung wie 2008 als sie Silber holten und den Sieg Frauenfeld überlassen mussten. Laut dem Pistolenchef Markus Berner fielen die Resultate tief aus, was Tobias Josef aus Wängi, dessen Gruppe am Absenden nicht mehr vollständig anwesend war, bestätigte. „Wir haben nach dem schwachen Duell nie und nimmer mit einer Medaille gerechnet, deshalb verliessen meine Kameraden, welche noch einen weiteren Termin hatten, die Schiessanlage Schollenholz nach der Absolvierung des Programms auch gleich wieder.“

Rihs statt Zellweger
Auf die Distanz 50 Meter waren am Nachmittag mit Oskar Brunschwiler, Niklaus Friedli und Michael Preiss bis auf einen (Urs Rihs statt Frank Zellweger) dieselben Schützen am Start. Und auch in dieser Besetzung gelang es ihnen den Sieg an Land zu ziehen. Und dies mit neun Punkten Vorsprung auf die Kapo Thurgau 1. Ohne Medaille nach Hause musste Aadorf 1, welche punktgleich mit Diessenhofen 2 ein Schlusstotal von 357 Punkten erzielten, aber das schwächere Einzelresultat auswiesen.

Für die 1. CH-Hauptrunde haben sich folgende Gruppen qualifiziert:
25 Meter: 1. Tägerwilen 1, 1077 Punkte; 2. Frauenfeld Stadt, 1076; 3. Wängi, 1058; 4. Sirnach, 1049; 5. Tägerwilen 2, 1043; 6. Diessenhofen 1, 1027; 7. Arbon, 1023; 8. Kreuzlingen, 1009; 9. Diessenhofen 2, 997; 10. Weinfelden, 939.
50 Meter: 1. Tägerwilen 1, 368/368; 2. Kapo TG 1, 363/359; 3. Diessenhofen 2, 359/357; 4. Aadorf 1, 357/357; 5. Tägerwilen 2, 359/351, 6. Bischofszell 354/324. Frauenfeld Stadt 1, 359; Diessenhofen 1, 358; Kreuzlingen 1, 357; Frauenfeld Stadt 2, 355; Sirnach 355; Weinfelden, 352; Aadorf 2, 352; Arbon 1, 350; Kapo TG 2, 346; Wigoltingen 1, 345; Müllheim, 342; Tägerwilen 3, 339; Münchwilen, 337; Steckborn, 337; Altnau Regio, 336.

Arbon-Roggwil qualifiziert sich mit drei Gruppen
(25. Mai 09)


Am Gruppenmeisterschaftsfinal 300 Meter sorgten die Standardgewehrschützen aus Bettwiesen im Feld A für eine Sensation mit einem Dreifacherfolg. Anders, aber auch dreifach erfolgreich waren die Tälischützen Arbon-Roggwil. Sie qualifizierten sich mit drei Gruppen für die erste CH-Hauptrunde.

Wer die Rangliste vom Feld A (alle Waffen) in den Händen hält, der glaubt vom EDV-Mann Thomas Schalch eine Rangliste vom Vorjahr erhalten zu haben. Dem ist aber nicht so, es sind tatsächlich dieselben Vereine, welche die Ränge 1 bis 5 belegen.

Trotzdem ist etwas anders, nämlich dass die Resultate im Vergleich mit 2008, als das Feld A am Vormittag, und nicht wie 2009 am Nachmittag schoss, tiefer ausfielen und es 22 Punkte weniger brauchte um zu den 11 Gruppen zu gehören, welche den Einzug in die erste schweizerische Hauptrunde schafften. 

Morgens um Sieben
Damit ist der Beweis geliefert, dass am Vormittag - mit Start um 7 Uhr - bessere Schiessbedingungen herrschen als am Nachmittag. Bei den Gruppen im Feld D (Ordonnanzwaffen), welche am Vormittag schossen, war das umgekehrte der Fall – da brauchte es 20 Punkte mehr, um zu den 22 Gruppen zu gehören, welche das Ticket für die erste schweizerische Hauptrunde erhielten. Aus diesem Grund bietet der GM-Chef Roland Rau (Tobel) die Felder A und D abwechslungsweise am Vormittag auf.

Eine absolute Bombe
Bettwiesen darf sich aber nicht nur rühmen den Titel verteidigt zu haben, sondern mit Daniel Hollenstein denjenigen der 120 Schützen im Feld A zu haben, der mit 194 und 196 (390) das höchste Einzelresultat erzielte. Zur Gruppe Bettwiesen gehört mit Oskar Brunschwiler auch noch ein Multitalent. Er war nämlich der einzige der total 500 Schützen, der auf alle drei Distanzen (300 m Gewehr und 50 und 25 m Pistole) in einer Gruppe mitschoss – und dies erst noch erfolgreich.

Mammern mit konstanter Leistung
Im Feld D belegte Mammern 1 nach der ersten Runde (693) acht Punkte hinter Kreuzlingen (701) noch Platz zwei. Nach einer konstanten Leistung in der 2. Runde (+1 Punkt)  und einem leichten Einbruch vom führenden Kreuzlingen (- 16), wendete sich das Blatt  und Mammern holte mit acht Punkten Vorsprung den Sieg an den Untersee.

Hinterthurgauer Nachwuchs

Einen tollen Erfolg verzeichnete die  Hinterthurgauer Schützengesellschaft Balterswil-Ifwil. Mit der Juniorengruppe, in welcher Nachwuchsschützen mit den Jahrgängen 1991/92 und 93 mitkonkurrenzieren, belegten sie den fünften Rang. Die jüngste der Gruppe, die 16-jährige Linda Hollenstein schoss mit Rundenresultaten von 142 und 143 Punkten hinter dem 52-jährigen Routinier Werner Stutz (Wigoltingen) 145 und 142 das zweithöchste Einzelresultat. (za)

Folgende Gruppen schafften den Einzug in die erste CH-Hauptrunde:
Feld A: 1. Bettwiesen 1, 1915; 2. Aadorf 1, 1901; 3. Balterswil-Ifwil, 1894; 4. TS Arbon-Roggwil 1, 1892; 5. Langrickenbach, 1884; 6. TS Arbon-Roggwil 2, 1877; 7. Hefenhofen-Dozwil, 1874; 8. Bettwiesen 2, 1869; 9. Bischofszell Stadt, 1862; 10. Güttingen, 1854; 11. Märwil, 1850.

Feld D: Mammern 1, 1387; 2. Kreuzlingen, 1379; 3. Wigoltingen 1, 1375; 4. Bürglen 1, 1373; 5. Balterswil-Ifwil 1, 1371; 6. Kümmertshausen, 1361, 7. Wängi-Tuttwil, 1360; 8. Lustdorf 1, 1357; 9. Weinfelden, 1357; 10. Frauenfeld Lang-Kurzdorf, 1356; 11. Oberneunforn, 1354; 12. Bettwiesen 2, 1354; 13. Raperswilen, 1352; 14. Bettwiesen 1, 1352; 15. Mammern 2, 1350; 16. TS Arbon-Roggwil, 1350; 17. Basadingen, 1350; 18. Nollen-Hosenruck, 1347; 19. Frauenfeld-Stadt, 1347; 20. Ettenhausen, 1346; 21. Hugelshofen-Dotnacht, 1346; 22. Thundorf, 1346.


Knacknüsse waren finanzieller Natur
(15. März 09)

An der DV des Thurgauer Kantonalschützenverbandes sagten die Delegierten Ja zum neuen Mitgliederbeitragssystem. Als Nachfolger für den aus dem Vorstand zurücktretenden Konrad Edelmann (Zihlschlacht) wurde Urs Christen (Illhart) gewählt.



Die Schützen Wilen-Rickenbach boten den TG-Schützen einen herzlichen Empfang. Militärdirektor Dr. Claudius Graf-Schelling betonte, dass der Thurgau an der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe festhalte, forderte die Schützen aber auf, die Waffe so zu lagern, dass ein Missbrauch nicht möglich sei. Grossratspräsident Christian Lohr bezeichnete den Schiesssport als wertvolle Tradition und zeigte kein Verständnis für ein verschärftes Waffengesetz.

Keine Chance
Nach der Vereinspräsidentenkonferenz im Februar  war der Kantonal-Vorstand zuversichtlich, dass das Traktandum Mitgliederbeiträge problemlos passieren würde. Doch der Präsident des kleinsten TG-Vereins (Hörnli Au) hatte einen Antrag eingereicht der langatmig diskutiert und schliesslich klar abgelehnt wurde. Von den 250 Delegierten stimmten nur gerade 13 für den Antrag Hörnli Au.

TKSV finanziert Schützenbatzen
Weitere Diskussionen löste der „Schützenbatzen“ zur Bekämpfung der Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ aus. Der Vorstand schlug den Delegierten vor, den Schützenbatzen für Aktiv-Schützen den Vereinen zu verrechnen; für den lizenzierten Nachwuchs sollte er aus dem Nachwuchsfond finanziert werden. Die Stadtschützen Frauenfeld stellten einen Gegenantrag der beinhaltete, den Schützenbatzen für sämtliche TG Schützen von den Erträgen der Prämienkarten des Eidg. Schützenfestes 2005 in Frauenfeld zu finanzieren. 113 Delegierten stimmten dem Antrag der Stadtschützen zu, deren 73 dem Antrag Vorstand.

Die Stimmung im Saal lockerte sich wieder etwas, als Präsident Hubert Müller mitteilte, dass der Sponsoringvertrag mit Raiffeisen bis 2013 verlängert werden konnte.  Der Hauptteil ist zweckgebunden für die Nachwuchsförderung bestimmt, ein weiterer, ansehnlicher Betrag soll für die vertiefte Zusammenarbeit in der Region eingesetzt werden.

Neue Ehrenmitglieder
Nebst erfolgreichen Schützen wurden auch Personen geehrt, welche sich während Jahren oder gar Jahrzehnten für das Schiesswesen eingesetzt hatten. So wurden der zurücktretende JS-Chef Konrad Edelmann und der Feldchef Erwin Greminger zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mit der Ehrenwappenscheibe des TKSV wurde Roland Keller (Leiter Kontroll- und Schiesswesen) geehrt und die Verdienstmedaille des TKSV wurde an Markus Wyss übergeben. Während das Ressort Jungschützen mit Urs Christen neu besetzt werden konnte, tritt der neue Feldchef sein Amt 2010 an.

Marcel Schilliger ein treffsicherer Präsident
(3. März 09)

An den Thurgauer Meisterschaften 10 m Armbrust, Luftgewehr und Luftpistole holte sich der Präsident des Ostschweizer Sportschützenverbandes als einziger Teilnehmer 2 Medaillen mit zwei verschiedenen Sportgeräten. Ihre Titel verteidigen konnten René Schmid (Luftgewehr) und Peter Schönholzer (Armbrust kniend).

Mit dem 28-jährigen Schilliger aus Bischofszell, zeigte ein Verbandspräsident, dass es auch ganz treffsichere Präsidenten gibt. Und dies erst noch mit zwei verschiedenen Sportgeräten. In der Kategorie Armbrust Elite stehend, holte er sich den Sieg mit 20 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten Marcel Germann. Germann war mit zwei Silbermedaillen (Armbrust stehend und kniend) der erfolgreichste Armbrustschütze und bei den Pistolenschützen glänzte Heidi Diethelm Gerber mit Gold bei den Damen und Bronze bei der Elite.

Starke Steigerung bei den Junioren
375 Punkte mussten im Vorjahr geschossen werden um den Sieg zu holen. Heuer hätte dies nur noch für Rang drei gereicht. Die beiden Nachwuchschützen aus Bettwiesen, Jessica Hollenstein und Jan Hollenweger, hoben die Messlatte gewaltig an und setzten sich mit 393 Punkten (Hollenstein) und 383 (Hollenweger) klar an die Spitze. Beide schafften es zudem den Wettkampf mit einer 100er-Passe abzuschliessen.

Auszug aus den Ranglisten:
LG Elite: 1. Peter Wirz, 581; 2. Patrick Zihlmann, 580; 3. Marcel Schilliger, 571.
Junioren: 1. Jessica Hollenstein, 393; 2. Jan Hollenweger, 383; 3. Kilian Brauchli, 368.
Damen: 1. Andrea Brühlmann, 390; 2. Barbara Leuch, 366; 3. Marlen Hüppi, 363.
Veteranen: 1. René Schmid, 363; 2. Rolf Aeschlimann, 357.
Lupi Elite: 1. Alois Ullmann, 569; 2. Daniel Krähemann, 566; 3. Heidi Diethelm Gerber, 564.
Veteranen: 1. Koni Mathis, 370; 2. Niklaus Friedli, 369; 3. Hans Bommer, 352.
Damen: 1. Heidi Diethelm Gerber, 372; 2. Elisabeth Spöhl, 355.
Armbrust Elite stehend: 1. Marcel Schilliger, 563; 2. Marcel Germann, 543; 3. Edi Burkhardt, 524.
Kniend: 1. Peter Schönholzer, 388; 2. Marcel Germann, 388; 3. Willi Wegmann, 387.
Junioren stehend: 1. Petra Kneubühl, 369; 2. Jacqueline Bommer, 349; 3. Nadia Kurz, 345.
Kniend: 1. Michael Fässler, 373; 2. Mara Schönholzer, 372; 3. Patrick Pislor, 370.


Mauren-Berg dreifacher Kategoriensieger
(12. Januar 09)

Am 15. Thurgauer Apfelschuss ging Mauren-Berg in allen 3 Kategorien Luftgewehr als Sieger hervor, während bei den Armbrustschützen die Mädchen mit drei Siegen für Frauenpower sorgten. Die Sieger mit der Luftpistole kamen aus Diessenhofen und Weinfelden.

Total 75 Luftgewehr, Luftpistolen, und Armbrustschützen zwischen 11 und 17 Jahren kämpften auf der Schiessanlage Schollenholz in Frauenfeld um den Sieg, oder zumindest um einen Podestplatz, in der jeweiligen Kategorie. Markus Wyss, Bischofszell, der von Beginn des Wettkampfes im Jahre 1999 für diesen Final verantwortlich zeichnete beendete sein Wirken mit dem 15. Final. Er bedankte sich bei seinen Helfern und den zwei Sponsoren, welche dafür sorgen, dass die Schiessanlage gratis benutzt werden darf und jeder Finalteilnehmer mit einem Preis nach Hause gehen darf.

Favoritenrolle wahrgenommen
Dass die junge Truppe um ihren Ausbildner Ruedi Heierli sehr stark und treffsicher ist, das ist bekannt, dass sie aber in allen drei Kategorien Luftgewehr mit klarem Vorsprung den Sieg an Land zogen, das sorgte für Anerkennung von allen Seiten. In der Kategorie Jugend I konnten sich Leimbach und Märwil noch auf dem Podest platzieren und in der Kat. III waren es Sitterdorf und Arbon. In der Kat. II liess Mauren-Berg keinem der restlichen Mitkonkurrenten die Chance, sich auf den Podestplätzen einzureihen, selbst den sonst unbeliebten vierten Rang wurde ebenfalls von Mauren-Berg belegt. In der Kat. I musste die bessere zweite Passe über die Ränge zwei und drei entscheiden. Vera Oswald, Leimbach mit 90 konnte so Noah Keller, Märwil (84) auf Rang drei verweisen.

Frauen-Power mit der Armbrust
Von den 22 Qualifizierten mit der Armbrust waren deren 10 Mädchen. Ihre Stärke bewiesen sie dann auch in Frauenfeld, indem sie in allen drei Kategorien die Siegerin stellten. Mit Nicole Bösch und Denise Inauen kamen zwei der Siegerinnen von der Sektion Neuwilen, während Petra Kneubühl – Siegerin der Kat. III – aus Frauenfeld kam. Dank der besseren zweiten Passe (98) konnte sich Philipp Häne, Sektion Neuwilen, auf Rang zwei klassieren und Mara Schönholzer, Buhwil-Neukirch, mit demselben Schlussresultat hinter sich lassen.

Schwache Besetzung
Erneut schwach besetzt waren die beiden Kategorien Luftpistole. Während in  der Kat. II drei Jugendliche (zwei davon aus Diessenhofen) am Start waren, sah es in der Kat. III mit vier Schützen nicht viel besser aus. Die beiden Sieger, Fabian Tschanz Diessenhofen, und Dylan Diethelm, Weinfelden, waren aber umso treffsicherer. Tschanz hatte alles (20) Schwarztreffer, Diethelm deren 18.



Die Kategoriensieger auf einen Blick. Hinten von links: Pascal Zollikofer; Ladina Feuz; Kai Witzig, alle Mauren-Berg. Mitte: Petra Kneubühl, Frauenfeld; Nicole Bösch, Neuwilen; Denise Inauen, Neuwilen. Vorne: Fabian Tschanz, Diessenhofen, Dylan Diethelm, Weinfelden.

Ranglisten:

Luftgewehr Kat. I mit Schiesshilfe: 1. Pascal Zollikofer, Mauren-Berg, 183; 2. Vera Oswald, Leimbach, 176; 3. Noah Keller, Märwil, 176; 4. Chantal Krucker, Mauren-Berg, 174; 5. Matthias Märki, Mauren-Berg, 171.
Kat. II stehend frei: 1. Ladina Feuz, Mauren-Berg, 177; 2. Samira Schilling, Mauren-Berg, 167; 3. Nick Witzig, Mauren-Berg, 160; 4. Patrice Brauchli, Mauren-Berg, 154; 5. Désirée Zwahlen, Arbon, 150.
Kat. II, stehend II: 1. Kai Witzig, Mauren-Berg, 172; 2. Marina Schmitz, Sitterdorf, 160; 3. Sandro Inauen, Arbon, 153; 4. Sven Högger, Kesswil, 147; 5. Diego Beck, Sitterdorf, 146.
Luftpistole Kat. II mit Schiesshilfe: 1. Fabian Tschanz, Diessenhofen, 172; 2. Pascal Furrer, Diessenhofen, 148.
Kat. II stehend frei: 1. Dylan Diethelm, Weinfelden, 170; 2. Philipp Minder, Wängi, 147.
Armbrust Kat. 1 kniend aufgelegt: 1. Nicole Bösch, Neuwilen, 194; 2. Philipp Häne, Neuwilen, 192; 3. Mara Schönholzer, Buhwil-Neukirch, 192; 4. David Schär, Buhwil-Neukirch, 189; 5. Sabrina Schönholzer, Buhwil-Neukirch, 187; 6. Corinne Schönholzer, Buhwil-Neukirch, 187.
Kat. II, kniend frei: 1. Denise Inauen, Neuwilen, 189; 2. Joel Brüschweiler, Bürglen, 186; 3. Florian Iseli, Bürglen, 185; 4. Patrick Pislor, Bürglen, 181.
Kat. III, stehend: 1. Petra Kneubühl, Frauenfeld, 187; 2. Manuela Gubler, Frauenfeld, 178; 3. Stefan Sager, Buhwil-Neukirch, 172; 4. Jacqueline Bommer, Frauenfeld, 166; 5. Michael Fässler, Buhwil-Neukirch, 163. 


 


Gangfisch-Könige '08 heissen Eugster und Preiss
(16. Dezember 08)

Bei winterlichen und deshalb sehr anspruchsvollen Bedingungen fand auf der Neuguet-Anlage der Schützenkönigs-Ausstich zum diesjährigen Gangfisch-Schiessen statt. Dabei setzten sich Markus Eugster (Gewehr, SG Mauren-Berg) und Michael Preiss (Pistole, Bottighofen) an die Spitze der Schlussrangliste. Sehr zufrieden mit dem Verlauf des Traditionsanlasses zeigten sich die OK-Präsidenten Thomas Kornmaier (Gewehr) und Arnold Ribi (Pistolen).



Rangliste Gewehr:
100 Punkte: Markus Eugster (SG Mauren-Berg), Alfred Graf (SG Sulgen), Conrad Keller (FSG Andwil).
99 Punkte: Daniel Aeschbacher (SG Herdern-Lanzenneunforn),
Roman Bader (SV Wigoltingen), Norbert Bürer (STADT Walenstadt), Peter Ehrbar (Feld Bottighofen), Ruedi Feser (SG Schlattingen), Max Frei (FELD Mammern), Hans Herzog (STAND Salenstein), Marcel Huber (SG Sonterswil), Andreas Meier (FELD Mammern), Ueli Meier (FELD Mammern), Alfred Müller (SV Kreuzlingen), Robert Muralt (SG Egnach-Romanshorn), Peter Reut (SG Mauren-Berg), Roger Schmied (SG Illhart), Peter Strähl (SG Siegershausen-Altishausen), Markus Streit (SG Sonterswil).
Gruppenwettkampf: 1. Mammern I, FELD Mammern, 583 Punkte; 2. Seerückenknaller I SG Sonterswil, 581; 3. Breitenstein I SG Mauren-Berg, 581; 4. Araber II, STAND Salenstein, 581; 5. Wigoltingen I SV Wigoltingen, 580; 6. Araber I STAND Salenstein, 576; 7. Büglerleue SG Bürglen, 574; 8. Stägefässler I SG Egnach-Romanshorn, 570; 9. Hirsch II MSV Sitterdorf, 567; 10. Tobel I SG Tobel, 567.

Rangliste Pistolen:
98 Punkte: Michael Preiss (Bottighofen), Roman Gründler (Sirnach), Rudolf Müller (Feldmeilen).
97 Punkte: Niklaus Friedli (Kreuzlingen), Marcel Geering (Windlach), Alessando Masucci (Stäfa), Kurt Schelldorfer (Tägerwilen), Urs Städeli (Diessenhofen), Günter Stoll (Feuerthalen).
96 Punkte: Paul Blank (Grabs), Georg Eggenberg (Buchs SG), Jakob Fehr (Gottlieben), Ruedi Kreis (Ermatingen), Fredy Rüegg (Will), Paul Stäger (Ettenhausen), Bruno Steiner (Abtwil), Thomas Strasser (Degersheim), Elsbeth Thalmann (Güttingen), André Wenker (Diessenhofen), Martin Wohlfender (Roggwil).
Kombination 50m/25m: 1. Roman Gründler (Sirnach) 195. 2. Thomas Strasser (Niederuzwil) 195. 3. Daniel Schnyder (Kreuzlingen) 195. 4. Kurt Schnelldorfer (Kreuzlingen) 194. 5. André Wenker (Diessenhofen) 194.
Gruppenwettkampf: 1. Pistolenschützen Alvier, Buchs SG, 466; 2. PSW Witterig Hettlingen-Seuzach, 464; 3. Wiler Bären Stadtschützen Wil, 463;  4. Rietli Pistolenschützen Buchs SG, 463; 5. Hochwacht I Pistolenclub Sirnach, 462; 6. Schollenholz Stadtschützen Frauenfeld, 462; 7. Blindgänger 1, Pistolenschützenverein Aadorf, 459; 8. Dunlop 1 Schützenverein Meilen, 457; 9. Spatz Pistolensektion Stadtschützen Arbon, 455; 10. Hecht Pistolenschützen Ermatingen, 454. 


 

 

Kurt Schelldorfer gewinnt am Morgarten (17. November 08)

Der Sieger, und somit Bundesgabengewinner des 52. Historischen Pistolen Morgartenschiessens kommt aus Tägerwilen und heisst Kurt Schelldorfer.

Der 49-jährige Schelldorfer vom Schützenverein Kreuzlingen ist in Schützenkreisen dafür bekannt, dass er mit dem Gewehr und der Pistole gleichermassen Spitzenresultate erzielen kann. So erstaunte es am vergangenen Samstag – am Tage vor St. Othmar - auch nicht, als etwas unterhalb der Kapelle im Schornen auf einer alten Schiefertafel, welche an einem an der Durchgangsstrasse liegenden Objekt, dem „Säugaden“ zuoberst der Name des Thurgauers notiert war. Auf dieser alten Tafel werden jeweils die Höchstresultate notiert, damit jeder, der dort Einkehr hält sehen kann, wie viel er schiessen muss, um den zuoberst notierten von der Spitze zu verdrängen. Mit 56 von 60 Punkten gelang es Schelldorfer knapp, sich nicht mehr von der Spitze verdrängen zu lassen. Knapp wurde es deshalb, weil es nämlich fünf Pistolenschützen gab, welche sich nur einen Punkt weniger (55) notieren lassen konnten.

Bundesgabe und Spezial-Kranzabzeichen
Begleitet von seinen Schützenkollegen vom SV Kreuzlingen durfte Schelldorfer aus den Händen von Divisionär Roberto Fisch, Kommandant der Territorial Region 3, als Bundesgabe eine Pistole SIG 49 entgegennehmen und sich ein Spezial-Kranzabzeichen, welches nur an einen Prozent der Teilnehmer abgegeben wird (dieses Jahr 18) anstecken lassen. Nachdem Schelldorfer die Bundesgabe erhalten hat, steht fest, dass er, auch im Falle eines weiteren Sieges in den kommenden Jahren, keine Bundesgabe mehr erhält, da jeder Sieger nur einmal berechtigt ist, die Bundesgabe in Empfang zu nehmen. Nach Erwin Hilber, der ebenfalls in Tägerwilen wohnt, das Morgartenschiessen aber mit Hinwil ZH schiesst, ist Schelldorfer der zweite Thurgauer, der sich am Morgarten Pistolenschiessen als Sieger feiern lassen konnte.


Divisionär Roberto Fisch überreicht dem Sieger Kurt Schelldorfer die Bundesgabe.


Drei Medaillen für die Thurgauer Schützen (11. November 08)

Am 10. Final der Ostschweizer Mannschaftsmeisterschaft (OMM) standen die Aadorfer Gewehrschützen, der Nachwuchs der Tälischützen Arbon-Roggwil, sowie die Pistolenschützen Weinfelden auf dem Podest.

Für den Final der OMM, welcher am 8. November in Bülach zur Austragung gelangte hatten sich mit Aadorf (300 m Elite), Tälischützen Arbon-Roggwil mit zwei Gruppen Nachwuchs und den Pistolenschützen Weinfelden total vier Gruppen qualifiziert.

Nach den vier Rundenresultaten und dem bekannt werden der zwölf Finalisten auf 300 Meter und den acht Finalisten auf 50 m, war klar, dass es für Aadorf genau so knapp werden könnte wie für die Tälischützen Arbon-Roggwil. Bei den Pistolenschützen war, wenn das Finalresultat genau so ausgeglichen ausfallen sollte wie die vier Rundenresultate, eine Medaille sicher.

Dieselbe Punktzahl für Aadorf
Hätten sie es als Aufgabe gehabt, dasselbe Resultat zu erzielen wie im Vorjahr, so wäre dies ihnen mit Sicherheit nicht gelungen. So aber schossen Karl Wirz und Beat Ellenberger je 195 Punkte, Peter Wirz 193, Paul Fässler 192, Albert Schwager 189, Rolf Zingg 188, Ueli Reinhart 187, und Edi Thalmann 183 und total 1522 Punkten genau dasselbe Resultat wie im Vorjahr. Und genauso wie 2007 gewannen sie die Bronzemedaille. Dies fünf Punkte hinter den zweit klassierten Schützen von Gonten, aber 25 Punkte hinter dem Sieger Höri. Wirz und Ellenberger erzielten mit 195 Punkten das dritthöchste Einzelresultat.

Die Messlatte lag hoch
Dass der Nachwuchs den Aktiven in nichts nachsteht zeigte sich auch in Bülach, erzielten die Sieger von Höri doch satte 10 Punkte mehr als im Vorjahr, wo der Sieg ebenfalls ihnen gehörte. Der Nachwuchs von den TS Arbon-Roggwil musste diesmal der Mannschaft von Clanx AI den Vortritt lassen und sich nach Silber im Jahr 2007 mit acht Punkten Rückstand auf die Innerrhoder Mannschaft mit der Bronzemedaille anfreunden. Wie hoch die Messlatte lag war beim Vergleich der Vorjahreszahlen schnell klar, reichten doch damals 925 Punkte für Silber, während in Bülach 927 Punkte nur noch Bronze bedeuteten.

Starke Weinfelder Mannschaft
Mit der Schützin Heidi Diethelm Gerber, besitzen die Weinfelder Pistolenschützen eine Schützin, die immer ein Garant für Spitzenresultate ist. So auch in Bülach, wo sie mit 193 von 200 möglichen Punkten, bei den Pistolenschützen das höchste Tagesresultat erzielte. Das zweithöchste Tagesresultat schoss mit Hansjörg Hüppi ebenfalls ein Weinfelder. Mit diesen beiden Spitzenresultaten und den restlichen guten Resultaten, sorgten die Weinfelder dafür, dass zu den zwei Bronzemedaillen der Gewehrschützen noch eine Silberne aus Pistolenkreisen kam. Für Weinfelden schossen Heidi Diethelm-Gerber 193, Hansjörg Hüppi, 192, Alois Ullmann 187, Walter Vaterlaus 182 und Ernst Gerber 180 Punkte.


Erneuter Medaillensegen für Bettwiesen (28. Oktober 08)

Am Jugend und Veteranen-Final in Thun schaffte erneut ein Nachwuchsschütze von Bettwiesen den Sprung auf das Podest. Jan Hollenweger (Bild, rechts) durfte sich die Bronzemedaille umhängen lassen.

Zum elften Mal trafen sich gesamtschweizerisch die besten Nachwuchsschützen und Veteranen - total 561 - in 14 Kategorien auf die Distanzen 25, 50 und 300 Meter in der Guntelsey in Thun zur Ausmarchung der 42  Medaillengewinner. Nach 2007 konnte sich am vergangenen Samstag mit Jan Hollenweger erneut ein Nachwuchstalent aus Bettwiesen nicht nur für den Final, sondern auch für den kommandierten Meisterfinal qualifizieren.

Reglement entschied
über Silber und Bronze

Der 14-jährige Hollenweger qualifizierte sich am Vormittag in der Kategorie Jugendliche Sturmgewehr 90 mit dem viertbesten Resultat im Final für den am Nachmittag zur Austragung gelangenden Meisterfinal. Dank dem drittstärksten Resultat (92) im Meisterfinal konnte er sich von der vierten Startposition auf den dritten Schlussrang vorkämpfen. Hollenweger erzielte zwar dasselbe Schlussresultat wie der Silbermedaillengewinner Pascal Abrecht aus Messen (277), doch Abrecht schoss mit 94 Punkten das höhere Meisterschaftsfinal-Resultat als Hollenweger mit 92 Punkten.  Führt diese Regelung – und dies war in verschiedenen anderen Kategorien der Fall - nicht zu einer Entscheidung, so klassiert anschliessend die bessere zweite Passe des vorausgegangenen Finals. Wie hart die Konkurrenz in Thun ist zeigt sich daran, dass nicht nur Abrecht und Hollenweger punktgleich schossen, sondern auch die beiden viert-, und fünft Klassierten derselben Kategorie mit 276 Punkten.

Von den 24 Thurgauer Nachwuchsschützen, welche sich in vier Kategorien für Thun qualifizierten, schafften mit Aline Breitenmoser TS Arbon-Roggwil (Kat. Stagw JJ), Stephanie Zwahlen, TS Arbon-Roggwil (Kat. Stagw J), Jan Hollenweger, Bettwiesen (Kat. Stgw 90 JJ), Ralph Schrackmann, Balterswil-Ifwil (Kat. Stgw 90 JJ), und Dario Rezzonico, Mauren-Berg (Kat. Stgw 90 J) deren Fünf den Sprung in den Meisterschaftsfinal. Sich einen Podestplatz erobern konnte sich jedoch nur der Bettwieser Jan Hollenweger.

Erster Final Thurgauer Meisterschütze (21. Oktober 08)

Am 18. Oktober traten in der Schiessanlage Tälisberg, Arbon-Roggwil, insgesamt 33 qualifizierte Pistolen- und Gewehr-Schützen zum Final Thurgauer Meisterschütze an. Zur Vorrunde zählen die Resultate von Kantonalstich, Feldstich, Einzelwettschiessen und Sektionswettkampf.



Im Feld A startete Daniel Hollenstein (SG Bettwiesen) mit einem Vorsprung von vier Punkten. Doch war noch nichts entschieden. Alex Eberle (SG Fischingen) schaffte es, das Feld von hinten aufzurollen. Er machte nicht nur die neun Punkte Rückstand aus der Vorrunde wett, sondern holte sich im Duell mit Hollenstein weitere zwei Punkte für den Meistertitel.

Die Rangliste der Vorrunde wurde auch im Feld D neu gewürfelt. Andreas Tuchschmid (SG Thundorf) siegte mit neun Punkten Vorsprung. Hannes Hebeisen (SG Illhart), mit dem 9. Platz in der Vorrunde, hatte auf Grund der Abwesenheit von Roland Rusch (Tälischützen) das Glück nachzurücken und kämpfte sich auf den zweiten Platz hervor. Die Tälischützen setzten ihre Kräfte am Final der Schweizerischen Sektionsmeisterschaft in Buchs AG ein. Zu Hause blieben die beiden Jüngsten, Desirée Zwahlen und Nadja Ledergerber. Wie die Grossen holte sich Desirée den dritten Platz im Feld JJ/J, angeführt von Dario Rezzonico (SG Mauren-Berg).

Rolf Michielin (PS Wigoltingen) sicherte sich mit dem 1. Rang in der Qualifikation den Sieg in der Kurzdistanz 50m. Mit letztendlich drei Teilnehmern auf der Distanz 25m blieb die Rangliste der Vorrunde unverändert. Frank Muggli (Vereinigte Schützen Steckborn) gewann mit sechs Punkten Vorsprung.

Auf die Siegerehrung im Tälisberg folgt die Übergabe der Wanderpreise an der Delegiertenversammlung des Thurgauer Kantonal-Schützenverbandes vom 14. März 2009.

Rangliste (Details auf www.tksv.ch)

Feld A (Sportwaffen): 1. Eberle Alex, 2. Daniel Hollenstein, 3. Felix Büchi, 4. Hubert Brunschwiler, 5. Markus Eugster, 6. Armin Schmid, 7. Alex Niedermann, 8. Patrick Jordi.
Feld D (Ordonanzwaffen): 1. Andreas Tuchschmid, 2. Hannes Hebeisen, 3. Urs Rietmann, 4. Roland Zahner, 5. Albert Koller, 6. Roger Schmied, 7. Eugen Bissegger, 8. Hans Zingg.
Feld JJ/J (Ordonanzwaffen):
1. Dario Rezzonico, 2. Roger Hüppi, 3. Désirée Zwahlen, 4. Christof Nater, 5. Nadja Ledergerber.
1. Rolf Michielin, 2. Paul Stäger, 3. Arthur Lienhard, 4. Bruno Kunz, 5. Edwin Stadler, 6. Ueli Schweizer, 7. Otto Schenk, 8. Erich Spenger.
Pistolen 25m: 1. Frank Muggli, 2. Stefan Frei, 3. Hans Kessler.
Pistolen 50m: 


Tälischützen Arbon-Roggwil holen SM-Bronze (20. Oktober 08)

Am Final der Schweizerischen Sektionsmeisterschaft in Buchs AG, gewann die einzige Thurgauer Mannschaft, welche sich qualifiziert hatte, mit 93,571 Punkten die Bronzemedaille.



Allein schon die Qualifikation für den Final ist sehr schwer zu schaffen, weshalb sich viele Vereine gar nicht an den Verbandswettkampf des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV) wagen. Die Oberthurgauer (Arbon-Roggwil), welche in der ersten Kategorie konkurrieren, wagten und schafften es mit Rang 7 von 158 erst einmal, sich für die zweite Heimrunde, in welcher noch 100 Vereine antreten durften, zu qualifizieren.

Beneidenswert
Am 18. Oktober in Buchs dabei zu sein, war schon fast wie ein Sechser im Lotto, konnten sich von den 100 noch im Rennen liegenden Vereinen doch nur noch deren 8 für den Final qualifizieren. Die Tälischützen mit ihrer jungen, und von vielen Vereinen bewunderten Truppe schafften die Qualifikation erstmals und mit einem Gesamtresultat von 93,571 Punkten eroberten sie den dritten und letzten Podestplatz. Dies 0,929 Punkte hinter dem zweitklassierten Buchholterberg BE und 0,271 Punkte vor der Schützengesellschaft Morgarten auf Rang vier.

Jung und treffsicher
Besondere Bewunderung löste in Buchs die erst 16-jährige Aline Breitenmoser aus, welche das stolze Resultat von 95 Punkten erzielte. Nur gerade drei der 14 Tälischützen, welche alle älter sind und mehr Schiesserfahrung mitbringen, schossen noch besser als Aline mit 95 Punkten. Die junge Schützin machte bereits am Thurgauer Kantonalfinal der Jugendlichen (JJ) auf sich aufmerksam, als sie zusammen mit zwei weiteren Tälischützinnen den Sieg und den Titel Thurgauer Kantonalmeister holte.

Für Arbon-Roggwil schossen in Buchs: Stefan Brühlmann, 98 Punkte; Andreas Hausamann, 97; Michi Allenspach, 96; Aline Breitenmoser, 95; Emil Schällebaum, 95; Roland Rusch, 95; Alain Müller, 94; Godi Portmann, 93; Serge Koller, 92; Stephanie Zwahlen, 92; Edda Bissegger, 92; Roman Günther, 91; Ivo Günther, 91; Emma Zwahlen, 89. 

Armbrust-SM: Bürglen verpasst Bronze (29. September 09)

In der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft der Armbrustschützen über die 30-Meter-Distanz in Ettiswil LU hat Bürglen den kleinen Final um die Bronzemedaille gegen Herisau klar mit 1102:1125 verloren. Die Goldmedaille sicherte sich zum fünften aufeinanderfolgenden Mal das Team aus Schwarzenburg, welches im Final Zug mit 1161:1124 überlegen bezwang.

Schwaderloh-Meister 2008 heisst René Rickenmann (29. September 08)

Am 63. Historischen Schwaderlohschiessen vom Sonntag beteiligten sich 1695 Schützen - 53 mehr als letztes Jahr.
Bei den Gewehrschützen heisst der Schwaderlohmeister 2008 René Rickenmann, Thundorf, bei den Pistolenschützen Peter Bühler, St. Gallen, und im Mililtärwettkampf Ueli Eimann, Füs Kp II/276.

Wenige Kilometer oberhalb des Schlachtfeldes, dort, wo vor 509 Jahren die Eidgenossen anlässlich des Schwabenkrieges siegreich waren, zeigten am Sonntag 980 Gewehrschützen, 502 Pistolenschützen und 213 Teilnehmer des Militärwettkampfes - dies sind insgeamt 53 Schützen mehr als im Vorjahr - auf dem Bäremoos bei Neuwilen und im Pistolenschschiessstand von Alterswilen ihr Können mit der Waffe. Auch dieses Jahr begann der historische Schiessanlass mit einem oekumenischen Gottesdienst, welchen eine Bläsergruppe der Stadtharmonie Kreuzlingen musikalisch umrahmte. „Die alten Eidgenossen sind vor dem Kampf nieder gekniet um zu beten“, erinnerte Pfarrer Josef Gander und erläuterte die wichtigsten Punkte des Schlachtgeschehens von 1499. Er wünschte den anwesenden Schützen Frieden, Freude und gute Begegnungen. Auch dieses Jahr war eine Gruppe von 12 Märstetter Schützen zu Fuss hinauf nach Schwaderloh gekommen. Sie waren um 6 Uhr losmarschiert und hatten unterwegs im Freihof in Lippoldswilen ihr traditionelles Morgenessen, bestehend aus Speck und Beaujolais, genossen.

Mehr Pistolenschützen und Militärwettkämpfer
„Wir haben dieses Jahr 213 gemeldete Schützen im Militärwettkampf, das sind 45 mehr als im letzten Jahr“, freute sich Oberst Willi Spring. Er beendet Ende Jahr seine militärische Laufbahn und gibt somit nach vierjähriger Tätigkeit auch seine Aufgabe in der Schwaderloh-kommission ab. Unter den Teilnehmern trafen wir auch Brigadier Hanspeter Wüthrich, Kdt Inf Br 7. Er erwähnte, dass die gute Teilnehmerzahl auch darauf zurückzuführen sei, dass sich die Art Abt 47 und die Inf Br 7 momentan im WK befinde. Als passionierter Schütze verlangte von ihm insbesondere das stehende Schiessen einiges ab. „Das ist eine Sache der Konzentration und der zeitlichen Anspannung“, stellte Wüthrich fest.  „Dass wir mit 502 Teilnehmern im Pistolenstand von Alterswilen eine Rekordzahl von Schützen begrüssen durften freut mich besonders und ist eine Höhepunkt in meiner Schwaderloh-Zeit“, liess Pistolen-Chef Armin Scherb verlauten. Er machte darauf aufmerksam, dass die Zahl der Pistolenschützen in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat. Die zahlreichen Gäste, darunter auch Grossratspräsident Christian Lohr, Regierungsrat Claudius Graf-Schelling und Polizeikommandant Hans Baltensperger verfolgten den Wettkampf im Bärenmoos mit grossem Interesse und zeigten sich erfreut darüber, dass dieses historische Schiessen, welches an eine Schlacht erinnert, die letztlich die Unabhängigkeit der Schweiz gesichert hat und andererseits ein fröhliches Treffen unter Schützen ist, auch in der heutigen Zeit noch Bestand hat.

Ausstich der Besten
Zahlreichen Schützen und Zuschauer verfolgten den mit Spannung erwarteten Ausstich. Just auf diesen Zeitpunkt breitete sich das Sonnenlicht über dem Schiessplatz Bärenmoos aus und sorgte für optimale Vehältnisse. Beim Gewehrschiessen hatten 10 Schützen das Maximum von 15 Punkte erreicht und traten zum Ausstich an: Urs Brühlhardt, Herdern-Lanzenneunforn, Stefan Eisenegger, Thurtal, Martin Ess, Neuwilen, Moritz Fischer, Tägerwilen, Jakob Halter, Hohentannen-Heldswil, Werner Niederhauser, Kreuzlingen, René Rickenmann, Thundorf, Remo Schmied, Illhart, Dominik Stäheli, Raperswilen und Erich Zogg, Walenstadt. Im spannungsgeladenen Ausstich galt es fünf Schuss kniend auf eine Distanz von 170 Metern auf eine während 30 Sekunden sichtbare Scheibe abzugeben. Mit fünf Treffern durfte sich René Rickenmann bereits nach dem ersten Ausstich vor Jakob Halter und Dominik Stäheli als Schwaderlohmeister 2008 feiern lassen. „Ich war schon zehn Mal dabei in Schwaderloh, konnte mich aber nie für den Ausstich qualifizieren und es gelang mir die Nerven unter Kontrolle behalten“, freute sich der neue Schwaderlohmeister, der eigentlich nur liegend schiesst. Peter Bühler, St. Gallen qualifizierte sich mit seinen geschossenen 71 Punkten als Sieger bei den Pistolenschützen. Im Militärwettkampf ging Ueli Eimann, Füs Kp II/276 als Sieger hervor.

Die von Schwaderloh-Präsident Ruedi Schnyder durchgeführte Landsgemeinde und Schützenmeister Heinz  Nater abgehaltene Rangverkündigung bildete zusammen mit dem gemeinsame Singen des Thurgauer Liedes den Abschluss des historischen Anlasses.



Von links: Präsident Ruedi Schnyder, Grossratspräsident Christian Lohr, Schützenmeister Heinz Nater, Schwaderlohmädchen Nicole Bösch und Schwaderlohmeister 2008 René Rickenmann.

Kantonalschützenfest ist Geschichte (15. September 08)

Mit dem Absenden vom Samstag ist das 68. Thurgauer Kantonalschützenfest Regio Weinfelden, an welchem alle Thurgauer Vereine teilnahmen, Geschichte.

Obwohl bei einem Kantonalschützenfest die Vereinsresultate im Vordergrund stehen, zeigte sich Thomas Schalch (Präsident Schiesskomitee) beim Absenden erfreut, dass viele Einzelgaben von verschiedenen Stichen im Thurgau blieben. Als klare Sieger in der Vereinskonkurrenz gingen in der Kategorie 1 Mauren-Berg (Gewehrschützen) und Weinfelden (Pistolenschützen) hervor.

Chance genutzt
Mauren Berg nutzte das neue Reglement des Schweizer Schiesssportverbandes (SSV), welches besagt, dass die U20 nicht zu den Pflichtresultaten zählen. Sie nahmen mit 27 Aktiven und 28 U20 teil und mussten somit 14 Pflichtresultate (aufgerundet die Hälfte der Aktiven) zählen. Schiessen die Jungen aber bessere Resultate als die Aktiven, so können diese anstelle der Aktiven gezählt werden. Wie treffsicher der Nachwuchs von Mauren-Berg ist, zeigt die Tatsache, dass sie 8 Resultate der Aktiven und 6 der U20 zählen konnten, und sich so den Sieg holten. Balterswil-Ifwil mit 22 U20 holte Silber und Arbon-Roggwil mit 12 U20, Bronze.
Dies zeigt deutlich auf, dass Nachwuchs pflegen und aufbauen, nicht nur Arbeit und viel Geduld bedeutet, sondern der Verein auch profitieren kann.

Sechs Thurgauer Einzelsiege
Mit total 6 von 15 Einzelsiegen bei den Gewehrschützen, welche von einer Thurgauerin und fünf Thurgauer Schützen geholt wurden, darf der Thurgau sich glücklich schätzen. Die Siege verteilten sich auf die Kategorie Sport und Ordonnanz. Besonders erwähnenswert ist der Sieg in der Meisterschaft 3-Stellungen von Stefan Brühlmann (Arbon) sowie derjenige von Hansjörg Lang (Mammern) in der Meisterschaft 2-Stellung Ordonnanz.

Mit dem Gewinn im Nachdoppel  (ein Sturmgewehr 90) im Wert von 2900 Franken, hat Marlène Ritschard vom SV Wigoltingen den wertvollsten Einzelpreis geholt. Sie feierte am 11. September Geburtstag und meinte am Samstag: «Mit dem neuen Stgw 90 habe ich mir mein Geburtstagsgeschenk gleich selber gemacht.»

Und wieder war es Weinfelden
Bei den Pistolenvereinen holte sich Weinfelden – wie schon am Eidgenössischen Schützenfest in Frauenfeld –den Sieg in der Kategorie 1. Und nicht nur das, Heidi Gerber Diethelm – zurzeit die Pistolenschützin, deren Namen und Resultate in Pistolenkreisen in der ganzen Schweiz bekannt sind - holte den Sieg in der Präzision 25 m, und den Sieg in der Meisterschaft C. In der Präzision gewann sie als ganz gewöhnliche Vereinsschützin mit sechs Punkten Vorsprung klar vor dem Internationalen Paddy Gloor, aus Teufen! Den dritten Einzelsieg holte die Juniorin Sandra Rieker vom PC Diessenhofen im Juniorenstich. So waren es zwei Schützinnen, die dafür sorgten, dass drei Einzelsiege im Thurgau blieben.

Meistertitel für Arboner Stefan Brühlmann (10. September 08)

Der 27jährige Arboner Stefan Brühlmann hat sich heute an den nationalen Meiserschaften in Thun mit dem Standardgewehr Dreistellungen 300 m die Goldmedaille geholt. Zwei Jahre nach seinem ersten Titelgewinn und ein Jahr nach dem zweiten Platz wurde Brühlmann somit zum zweiten Mal Schweizermeister mit dem Standardgewehr nach der ISSF-Formel (je 20 Schüsse Liegend, Stehend und Kniend). Der Oberthurgauer war von Beginn an auf Erfolgskurs. Im Liegendteil legte er zwei Maximum-Serien (200 Punkte) vor, fügte mit 188 Punkten Stehend das zweitbeste Stellungsresultat hinzu und schloss den Wettkampf Kniend wiederum mit dem zweitbesten Teilergebnis ab (194).

 
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