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Radsport - News
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Bernhard Oberholzer holt Bahn-SM-Bronze
(16. Juli 2010)
Auf der offenen Rennbahn Oerlikon fanden diese Woche die Schweizer Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen auf der Bahn statt. In der Königsdisziplin, dem Punktefahren, gewann der Oberthurgauer Bernhard Oberholzer die Bronzemedaille hinter Dillier und Sixday-Star Franco Marvulli. Ausserdem verpasste der 24-Jährige im Scratch-Rennen ebenfalls Bronze nur um wenige Zentimeter. |
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Ralph Näf verzichtet auf SM-Teilnahme
(13. Juli 2010)
Mountainbike-Marathon-Europameister Ralph Näf (Andwil TG) verzichtet auf einen Start an der Cross Country-Schweizermeisterschaft vom kommenden Sonntag im aargauischen Gränichen. Näf begründet seinen Verzicht mit der Vorbereitung auf die Marathon-Weltmeisterschaft in St. Wendel (Deutschland): "Die Marathon-WM in St. Wendel ist eines meiner grossen Saisonziele. Die letzten beiden Wochen mit der Marathon EM in Italien und der Cross Country EM in Israel waren intensiv und daher ist es besser, jetzt eine Pause zu machen!". (pd)
Vor der Weltmeisterschaft in Deutschland wird Näf noch die beiden Weltcup Rennen in Champery und Val die Sole bestreiten. Näf's Rennkalender sieht die nächsten fünf Renneinsätze wie folgt:
25. Juli - Weltcup Champery (SUI)
1. August - Weltcup Val di Sole (ITA)
8. August - Marathon WM St. Wendel (GER)
29. August - Weltcup Windham (USA)
5. September - Cross Country Weltmeisterschaft Mt. Saint Anne (CAN) |
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Thurgauer Podest bei Marathon-EM
(27. Juni 2010)
Der Andwiler Ralph Näf, Esther Süss und Konny Looser (U23) sorgten an den Mountainbike-EM in Montebelluna (It) für den Gewinn von drei Schweizer Goldmedaillen. Andreas Kugler aus Frasnacht bei Arbon komplettierte die Schweizer Medaillenflut mit Bronze bei der Elite.
Bereits 30 km vor dem Ziel zog der frühere Olympia- und WM-Medaillengewinner Näf unwiderstehlich davon. Zweiter wurde der italienische Top-Fahrer Mirko Celestino vor Schweizermeister Andreas Kugler, der sich seine Kraft sehr gut eingeteilt hatte und zum Schluss noch zulegen konnte.
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Thurgauer Doppelsieg in Mendrisio
(7. Juni 2010)
Andreas Kugler aus Frasnacht und Ralph Näf aus Andwil sorgten an den nationalen Mountain-Marathon-Meisterschaften in Mendrisio rund um den Monte Generoso für einen Doppelsieg der Thurgauer Sektion. Kugler verfügte über die bessere Tagesform. Cross-Country- Europameister Näf, der das Rennen im Tessin als Vorbereitung für die Marathon-Weltmeisterschaft im August in St. Wendel (De) betrachtete, konzentrierte sich rasch auf die Verteidigung von Rang zwei. Näf kehrt nun zurück ins Engadin ins Höhentrainingslager. |
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Erstmals Thurgauer Bike-Meisterschaften
(4. Juni 2010)
Am kommenden Sonntag, 6. Juni, findet im st. gallischen Gossau/Andwil die zweite Austragung des EKZ-Cups statt. Neben dem national vielbeachteten RacerBikes Cup geniesst der EKZ-Cup mittlerweile nicht nur beim Nachwuchs grosse Beliebtheit. Mit acht Rennen verspricht er spannende Rennen und ist optimal für den Einstieg in die Mountainbike-Rennszene.
Spezielle Auszeichnung
In Andwil werden in diesem Jahr erstmals die Thurgauer Bike-Kantonalmeisterschaften für die Kategorien Soft bis Hard, Jahrgänge ab 2003 bis 1994, bei Mädchen und Knaben durchgeführt. Die ersten drei pro Kategorie in der offiziellen EKZ-Rangliste mit Wohnsitz im Kanton Thurgau werden bei der Rangverkündigung ausgezeichnet und anlässlich der Präsidentenkonferenz des SRB Thurgaus im Herbst geehrt. Aus der Startliste ist ersichtlich, dass bereits 21 Knaben sowie drei Mädchen für die Rennen gemeldet sind. Für kurzentschlossene Mädchen und Buben ist es noch nicht zu spät, sich für ein wirklich tolles Mountainbike-Rennen anzumelden. Zum einen kann so richtig Rennluft geschnuppert werden, zum anderen winken auch tolle Preise.
Nachmeldungen können noch bis 20 Minuten vor dem Start beim Pfadiheim Hinterberg in Andwil SG getätigt werden. Unter allen Teilnehmern wird zudem ein Bianchi Mountainbike im Wert von 1400 Franken verlost.
Weitere Infos: www.rmcgossau.ch oder www.ekz-cup.ch. |
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Starke Leistungen der Ostschweizer Kunstradfahrer und Radballer
(10. Mai 2010)
Alex Burlet, IG Hallenradsport Ostschweiz Region 1
Die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften im Hallenradsport wurden vom FRvK Löhningen in Beringen durchgeführt. Die Ostschweizer Hallenradsportvereine stellten dabei viele Medaillengewinner.
Sirnacher Kunstradvierer wird Schweizer Meister
Besonders gespannt war man auf den Auftritt des Sirnacher Kunstradvierers mit Melanie Schmid, Flavia Zuber, Jennifer Schmid und Céline Burlet. Sie legten eine sehr gute Punktezahl vor, welche sich für die EM-Teilnehmerinnen aus Baar erneut als zu hoch erwies. Die Hinterthurgauerinnen erreichten mit dem Schweizermeistertitel ihr grosses Saisonziel. Auf dem dritten Rang klassierte sich die Mannschaft aus Uzwil (Melissa Duss, Caroline Haas, Michelle Haas und Seline Bolt). Patrick Zuber aus Sirnach wurde im Einer Kunstradfahren erwartungsgemäss im 3. Rang klassiert.
Uzwiler 6er gewinnt
Das Team mit Andreina Böhni, Melissa Duss, Caroline Haas, Michelle Haas, Selina Schmalzer und Andreas Schneider holte sich als einzige 6er-Mannschaft den ersten Platz. Die weiteren Titelgewinner bei den Junioren sind: 1er JM Yannick Martens (Hombrechtikon), 1er JW Sahra Walter (Löhningen), 2er JW Sahra Walter / Nathalie Walter (Löhningen).
Weitere Klassierungen von Ostschweizer Sportlern: Belinda Diethlem (Romanshorn, 1er JW, 12.), Andrea Jaeckle (Amriswil, 1er JW, 15.) und Belinda Diethelm / Mela Lieberherr (Romanshorn, 2er JW, 6.)
Radball Silber und Bronze nach Sirnach
In der Radball-Kategorie Jugend gewannen Patrick Frey und Stefan Schärer vom RV Sirnach die Bronzemedaille in der Kategorie Jugend (U17). Schweizer Meister wurde die Mannschaft aus Möhlin (Kevin Dürger / Alexandre Dürger). Die Teams aus Frauenfeld klassierten sich auf den Rängen 4 (Thomas Stojan / Severin Zimmermann) und 6 (Werner Micha / Nicola Bötschi).
Bei den Junioren (U19) konnten die Sirnacher mit Lars Korn und Severin Albrecht sogar die Silbermedaille nach Hause bringen. Sie vermochten als einzige dem überlegenen neuen Meister vom RV Winterthur (Atilla de Biaso / Michael Salm) die Punkte abzunehmen. Das Duo Lukas Wohlgensinger / Beno Schönenberger aus Mosnang wurde Vierte.
Am Sonntag waren dann die Altersklassen bis 14 Jahre am Start. Für die Kantone Thurgau und St. Gallen gab es erneut Medaillen.
Bei den Einer Schülerinnen setzte sich die Favoritin Nathalie Walter aus Löhningen klar durch. Um die Bronzemedaille kam es zum Ostschweizer Zweikampf zwischen Janina Näf (Uzwil) und Mela Lieberherr (Romanshorn). Die Uzwilerin Näf sicherte sich die Bronzemedaille und verwies Lieberherr auf den vierten Platz. Cédrine Ruckstuhl und Julia Gsell, für Romanshorn am Start klassierten sich auf den Rängen 9 und 10. Livia Niedermann aus Uzwil wurde 14.
2er Schülerinnen: Gold für Romanshorn
Im Zweier-Wettbewerb setzten sich Julia Gsell und Cédrine Ruckstuhl mit einer soliden Fahrt gegen ihre Konkurrenz durch und gewannen die Goldmedaille.
Im Vierer-Wettbewerb, wo Einrad- und Kunstradmannschaften zusammen klassiert wurden, erreichte das Einrad-Quartett aus Uzwil (Nadia Guddelmoni/Fabienne Haas/Julia Götz/Rhea Martinez) hinter Baar den zweiten Platz. Die Einrad-Mannschaften aus Rheineck (Vanessa Frei/Natascha Frei/Joane Schneider/Julia Cavallaro) und Landschlacht (Selina Liniger/Anna Gevecke/Mirelle Liniger/Fabienne Frey) klassierten sich auf den Rängen 4 und 5.
Bei den Sechsern wurde das Einrad-Team aus Uzwil Schweizer Meister (Nadia Guddelmoni/Julia Götz/Livia Niedermann/Rhea Martinez/Janina Naef/Fabienne Haas), Rheineck mit Ronja Zünd, Céline Knöpfel, Angela Kuster, Laura Tarneller, Tamara Lubitz und Jessica Mock wurde Vierte.
Die weiteren Schweizer Meister im Kunstradfahren: 1er SM Simon Maier (Schaffhausen), 2er SM Corina Hügli / Lars Bösch (Herrliberg), 4er Baar Joel Reinhart vom ATB Romanshorn erreichte im Einer den Rang 4.
Radball: Bronzemedaille für das Schüler-B Team aus Sirnach
Eher überraschend erreichten Nils Korn und Ramon Waldispühl als jüngste Spieler in der B-Kategorie den 3. Rang dank drei Siegen in fünf Spielen. Schweizer Meister wurde die Mannschaft vom ATB Winterthur (Basil Rüdlinger / Tim Russenberger). Das Team aus Mosnang (Roman Wittwer / Joel Oberholzer) wurde Fünfte.
Schüler A: Schweizer Meister Mosnang
Bei den Schülern A wurde die Mannschaft Mosnang 2 mit Sandro Koller und Yannick Eggenberger Schweizer Meister. Mosnang 3 mit Roger Artho und Joel Bischofberger erreichte zwar wie die dritt- und viertklassierten Mannschaften 7 Punkte, wurden aber aufgrund der Tordifferenz nur Fünfte.
Die grossen Sieger dieser Schweizer Meisterschaft sind der ausrichtende Verein aus Löhningen mit insgesamt drei Meistertiteln im Kunstradfahren sowie die Ostschweizer Vereine Uzwil und Sirnach mit sechs bzw. fünf Podestplätzen. Im Kunstradfahren wurden nicht weniger als vier Schweizer Rekorde verbessert. Alle Resultate auf www.swiss-cycling.ch/hallen.

4er Sirnach v.l. Céline Burlet, Flavia Zuber, Melanie Schmid, Jennifer Schmid. hinten: Trainerin Marlise Zube
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Näf wird Fünfter beim Weltcup-Klassiker in Belgien
(3. Mai 2010)
Beim zweiten Lauf des Mountainbike-Weltcups im belgischen Houffalize siegte der Spanier Jose Hermida vor den beiden Deutschen Manuel Fumic und Wolfram Kurschat. Europameister Ralph Näf wurde nach verhaltenem Start guter Fünfter.
Der Ostschweizer Ralph Näf liess in Houffalize zu Beginn des Rennens anderen den Vortritt. Allen voran dem Deutschen Manuel Fumic welcher wie aus der Kanone geschossen die ersten Runden absolvierte und schlussendlich erst in der letzten Runde gestellt wurde. So passierte Näf, welcher sonst für seine schnellen Starts bekannte ist, die Startrunde auf dem 14. Platz. Aber der Thurgauer arbeitete sich Runde für Runde nach vorne. Und so konnte Näf in der letzten Runde noch Matthias Flückiger (er gewann die U23 Wertung) abfangen und wurde als Fünfter bester Schweizer. "Ich hatte heute nicht die besten Beine und musste Runde für Runde kämpfen. Aber ich bin sehr froh, dass es doch noch aufs Podest gereicht hat!", analysierte Näf im Ziel.
An der Spitze konnte Näfs Teamkollege Jose Hermida aus Spanien den Deutschen Fumic noch abfangen und gewann den Weltcup-Klassiker in Belgien.
Rangliste Elite Männer
1. Jose Hermida, Spanien, 1:44.19
2. Manuel Fumic, Deutschland, + 0.57
3. Wolfram Kurschat, Deutschland, + 1.25
4. Jaroslav Kulhavy, Tschechien, + 1.38
5. Ralph Näf, Andwil TG, + 1.54
6. Mathias Flückiger, Ochlenberg, + 1.57
7. Julien Absalon, Frankreich, + 2.16
8. Christoph Sauser, Sigriswil, + 2.23
9. Sergio Mantecon, Spanien, + 2.29
10. Lukas Flückiger, Leimiswil, + 3.14 |
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Platz 5 für Näf beim Weltcup-Start in England
(26. April 2010)
Der Auftakt in die Mountainbike Weltcupsaison ist Ralph Näf geglückt. Im englischen Dalby konnte er sich über einen fünften Platz freuen. Der Sieg ging an den Bündner Nino Schurter vor Olympiasieger Julien Absalon.
Wegen der Aschewolke und dem damit verbundenen Chaos an den Flughäfen reiste das Multivan Merida Biking Team mit der Fähre nach Dalby an. Doch die aussergewöhnliche Anreise wirkte sich nicht negativ auf Näf's Leistung aus. Bei einem Sprint-Rennen am Samstag fuhr der Ostschweizer auf den dritten Platz und unterstrich somit seinen Anspruch auf einen Top 5 Platz. Das Weltcup Rennen vom Sonntag war dann spannend bis zum letzten Meter. In der Anfangsphase konnte Näf einer grossen Spitzengruppe seinen Stempel aufdrücken und war der auffälligste Fahrer im Feld. Gegen Rennende verlor Näf aber den Anschluss an die Spitze. "Ich bin noch nicht ganz in Topform aber auf bestem Weg dorthin!", erklärte Näf diese Rennsituation zuversichtlich. In der letzten Abfahrt lancierte Olympiasieger Julien Absalon einen Angriff welchem nur noch Weltmeister Schurter und der Südafrikaner Burry Stander folgen konnten. Absalon kam aber nicht weg und es sollte gar zur Sprintentscheidung kommen wo der junge Schweizer hauchdünn die Nase vorne hatte. (e) |
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Europameister Ralph Näf parat für Weltcup-Start
(19. April 2010)
Beim Auftakt der hochdotierten deutschen Mountainbike Bundesliga Serie in Münsingen zeigte sich Europameister Ralph Näf von seiner besten Seite. Er gewann sowohl im Sprint-Wettkampf vom Samstag wie auch im Rennen über die olympische Distanz vom Sonntag. Olympiasieger Julien Absalon hatte das Nachsehen.
Eine Woche vor dem Weltcup-Start im englischen Dalby kam es in Münsingen zum grossen Kräftemessen der internationalen Bike-Szene. Näf startete mit guten Erinnerungen, hatte er doch vor Jahresfrist sowohl Sprint wie auch Hauptrennen für sich entscheiden können. Am Samstag liess der ungekrönte König der Sprint-Wettkämpfe jedenfalls nichts anbrennen und siegte souverän. Das Hauptrennen am Sonntag entwickelte sich rasch zu einem Duell der Teams Orbea von Olympiasieger Julien Absalon und Näf's Multivan Merida Biking Team. Am Ende sollten diese beiden Teams die Top 5 Plätze unter sich ausmachen. Und es wurde ganz eng. Nach einer taktischen Meisterleistung konnte sich Näf in den letzten Kurven vor dem Zielstrich an die Spitze setzen und siegte hauchdünn vor dem Spanier Lejarreta und Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich.
Somit konnte Näf seinen Vorjahressieg wiederholen und schaut entsprechend zuversichtlich nach Dalby wo in einer Woche die Weltcup-Saison beginnt. "So ein Sieg ist natürlich immer gut für's Selbstvertrauen. Für Dalby muss ich nicht mehr viel ändern!", meinte Näf erschöpft aber glücklich im Ziel. |
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Säntis-Classic: Rad-Erlebnisfest in der Ostschweiz
(9. April 2010)
Wie schon vielerorts bekannt, findet die 11. Auflage der Säntis-Classic auch dieses Jahr wieder parallel zum Start der Tour de Suisse statt. Vom Samstag bis Sonntag 12./13. Juni findet in Weinfelden und Umgebung das grosse Radfest statt.
Das Besondere an diesem Event ist das vielfältige Tourenangebot. Von der sportlichen Classic-Tour (130km/1800Hm) und der Ausdauerprüfung Radlathon (200km/2000Hm) sowie den beiden Geniessertouren Öpfel-Tour und Slow-Tour, in der einzigartigen Schweizer Bodenseelandschaft.
Die beliebte Classic-Tour führt von Weinfelden ins Appenzellerland mit Höhepunkt Schwägalp. Attraktive Radtour in einer herrlichen Landschaft. Unter fachkundiger Führung fahren Sie auf Wunsch in Gruppen, angepasst an Ihr individuelles Leistungsvermögen; von der Gruppe Blüemli-, über Hobby-, Sport- bis zur Speedgruppe. Immer mehr Solisten und ganze Vereine begeben sich in der Kat. Open alleine auf die professionell ausgeschilderte Rundstrecke. Radfahren wie an der Tour de Suisse mit bekannten Radsportgrössen, Begleitfahrzeug, Töff-Marshals, technischem Service, zwei Checkpoints mit Verpflegung, Massageservice, bis hin zum reichhaltigen Starterpaket.
Nicht weniger beliebt ist der Radlathlon, eine Ausdauerprüfung für Athleten die Ihre körperliche Leistungsbereitschaft auf einer längeren Strecke testen wollen. Im Trend sind die beiden Geniessertouren Öpfel-Tour und Slow-Tour durch das schöne Mostindien. Die Slow-Tour ist kostenlos und findet am Samstag vor der eigentlichen Classic statt. Diese eignet sich als ideale Aufwärmrunde für die Tourenangebote am Sonntag.
Die Festwirtschaft und das Village in Weinfelden sind bereits am Samstag geöffnet. Eine Rad-Outdoormesse mit namhaften Ausstellern rundet das Rad-Erlebnisfest für die ganze Familie ab. Für gute Unterhaltung rund um den Event ist gesorgt.
Sonderangebot für Frühbucher
Jetzt anmelden! Wer sich bis zum 20.04.2010 für die Säntis-Classic in Weinfelden anmeldet spart nicht nur viel Geld, sondern hat auch die Möglichkeit in der Sonderverlosung einen der vielen attraktiven Preise zu gewinnen.
Fahren Sie die Touren an der Säntis-Classic bequem auf einem Elektrofahrrad! Als ob einem Flügel wüchsen. Auf dem Rad sitzen, nur zart die Pedale kitzeln, und schon schnurrt das Rad fast von selbst los - von Weinfelden hinaus ins Mostindien, über Berg und Tal. Der Flyer ist ein Rad, das einem tatsächlich Flügel wachsen lässt. Diese "Flügel" sind elektrisch und sitzen unsichtbar im Tretlager. Die Firma FLYER besucht die Säntis-Classic mit einer eigenen Flotte. Beeilen Sie sich und reservieren Sie sich sofort einen von 70 FLYER für die Slow-Tour, Öpfel-Tour oder neu dieses Jahr für die Classic-Tour zum sensationellen Tagesmietpreis von nur CHF 20.00 pro Elektrofahrrad! Achtung, die Teilnehmerzahl ist limitiert!
Melden Sie sich jetzt an und gewinnen Sie einen der attraktiven Frühbucherpreise oder informieren Sie sich über weitere Angebote wie Gruppen- oder Firmenanmeldung.
Alle Infos zum Event und die Online-Anmeldung unter www.saentis-classic.ch |
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Albasini Etappen-Vierter im Baskenland
(7. April 2010)
Michael Albasini hat in der gestrigen 2. Etappe der Baskenland-Rundfahrt den 4. Platz erreicht. Der Thurgauer musste am Schluss der 209 km von Zierbana nach Viana nur Alejandro Valverde, Oscar Freire (beide Sp) und Francesco Gavazzi (It) den Vortritt lassen. Valverde führt das Gesamtklassement vor dem zeitgleichen Freire an. |
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Andreas Dietziker im Pech
(6. April 2010)
Der Thurgauer Radprofi Andreas Dietziker hat in der 5. und letzten Etappe der Settimana Lombarda den Tagessieg hauchdünn verpasst. Auf der 153 km langen Schlussetappe der sechstägigen Rundfahrt von Montello nach Bergamo musste der 27-jährige im Sprint lediglich dem Italiener Riccardo Ricco den Vortritt lassen. Der seit letztem Jahr für das österreichische Team Vorarlberg-Corratec fahrende Dietziker verbesserte sich damit in der Gesamtwertung auf den 12. Schlussrang. «Die Rundfahrt war richtig schnell und gut besetzt», so Dietziker. «Es war nur eine Reifenbreite, die mir heute für den Etappensieg gefehlt hat.» |
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Andreas Kugler guter Gesamtfünfter
(31. März 2010)
Bei der weltbekannten Cape Epic in Südafrika, einer Mountainbike-Rundfahrt über 8 Etappen für Zweier-Teams, belegte der Oberthurgauer Andreas Kugler (Frasnacht/Arbon) mit seinem deutschen Partner Hannes Genze den ausgezeichneten fünften Schlussrang. Auf die Sieger Karl Platt/Stefan Sahm (De) verlor das Kugler-Team in den Endabrechnung knapp 50 Minuten. |
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Weltrekord am 25. Sirnacher Frühlings-Cup
(22. März 10)
Kunstradfahren/Münchwilen - Die Jubiläumsaustragung des Kunstrad-Grossanlasses war am Samstag von zahlreichen Spitzenleistungen geprägt. Bei den Junioren vermochte Yannick Martens aus Hombrechtikon mit 140.31 einen neuen Schweizer Rekord aufzustellen. Nur kurz darauf doppelte bei den Juniorinnen die Meiningerin Adriana Mathis nach und erzielte mit 151.71 nebst Österreichischem Landesrekord auch einen neuen Weltrekord. Im Rahmen der EM-Ausscheidungen ist das Rennen nach 3 von 7 Wertungen für die Schweizer Kandidaten noch immer offen. Bei den Einer-Juniorinnen vermochte sich Seraina Waibel aus Pfungen im Tagesvergleich gegen ihre direkten Konkurrentinnen durchzusetzen und auf einen der beiden EM-Plätze vorarbeiten. Die restlichen Positionen blieben unverändert. Höhepunkt am Samstag war der Auftritt vom zweifachen Vize-Weltmeister Florian Blab aus Ailingen, der einmal mehr eine Darbietung auf allerhöchstem Niveau zeigte. Mit Podestplätzen konnten sich die folgenden Ostschweizer Sportler in Szene setzen: Joel Reinhart (Amriswil, 3. 1er SWA), Janina Näf (Uzwil, 3. 1er SWA), Jacqueline Rutz/Rahel Nägele (Uzwil, 3. 2er JW), Céline Burlet, Flavia Zuber, Jennifer Schmid, Melanie Schmid (Sirnach, 2. 4er offen), Angela Nägele (Uzwil, 2. 1er F), Lukas Burri (Uzwil, 3. 1er M)
Der Radfahrer-Verein Sirnach vermochte erneut das grösste Teilnehmerfeld der Saison zu präsentieren und bot vor allem am Sonntag dem 8- bis 14 jährigen Nachwuchs zu dieser Saisonzeit eine zusätzliche Startgelegenheit, welche in vielen Fällen mit neuen Bestleistungen genutzt wurde. Alle Resultate auf www.rvsirnach.ch.
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Thurgauer Meisterschaft im Kunstradfahren
(22. Februar 10)
In insgesamt 13 Disziplinen kämpften 34 Thurgauer Kunstradfahrer um den Kantonalmeistertitel. Die erste Runde wurde bereits im Januar in Amriswil durchgeführt. Die Entscheidungen fielen im zweiten Durchgang am vergangenen Samstag in Landschlacht. Die Goldmedaillen wurden wie folgt verteilt:
Kategorie Schüler:
1er SWD Noemi Denzler (Sirnach), 1er SWC Jeannine Graf (Amriswil), 1er SWB Cédrine Ruckstuhl (Romanshorn), 1er SMB Timo Gimmi (Sirnach), 1er SWA Mela Lieberherr (Romanshorn), 1er SMA Joel Reinhart (Amriswil), 2er SW Julia Gsell/Cédrine Ruckstuhl (Romanshorn), 4er S Selina Liniger/Anna Gevecke/Mirielle Liniger/Fabienne Fey (Landschlacht).
Kategorie Junioren:
1er JW Belinda Diethelm (Romanshorn), 1er JM Patrick Zuber (Sirnach), 2er JW Belinda Diethelm/Mela Lieberherr (Romanshorn), 4er J Melanie Schmid, Flavia Zuber, Jennifer Schmid, Céline Burlet (Sirnach).
Zudem gab es insgesamt 10 Thurgauer Nominationen für den Swiss-Cup, der am 6. März in Oberbüren in die erste Runde geht.
Siegererhung 1er JW

v.l. Andrea Jäckle (RMV Amriswil), Belinda Diethelm (ATB Romanshorn), Vivienne Reinhart (RMV Amriswil
Siegerehrung 4er J

v.l. Céline Burlet, Melanie Schmid, Flavia Zuber, Jennifer Schmid (RV Sirnach)
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Radfahrer-Verein Sirnach organisiert Jubiläums-Frühlings-Cup
(02.02.2010)
Jubiläums-Frühlings-Cup 20. und 21. März 2010
1985 wurde dank der weitsichtigen Initiative vom damaligen RV Sirnach Präsidenten Thomas Bienz ein Vorbereitungswettkampf für die Junioren-Europameisterschaften der Kunstradfahrer ins Leben gerufen. Damals gab es noch keine Qualifikationswettkämpfe und innert kürzester Zeit nutzten nicht nur regionale Vereine diese Startmöglichkeit.
Zuerst im "Radballkeller", dann im Mehrzwecksaal Dreitannen und dann viele Jahre in der Turnhalle Grünau wurde der Wettkampf rasch auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt und dank einer vorblidlichen Organisation von Sportlern wie Funktionären sehr geschätzt.
Längst sind 200 Anmeldungen mit internationalen Spitzenfahrern normal und der Wettkampf führt über zwei ganze Tage. Mit der Münchwiler Waldegg steht eine Halle zur Verfügung, die eine optimale Infrastruktur für diesen Grossanlass bietet.
Am Samstagnachmittag zeigen die Junioren und ältesten Schüler ihr Können. Am Abend nutzen Elite-Fahrer eine erste Startmöglichkeit in der für sie noch jungen Saison und es werden auch attraktive 2er und 4er-Teams zu sehen sein.
Dass der Nachwuchs im Kunstradfahren intakt ist, bestätigt am Sonntag ein grosses Feld von ganz jungen Sportlern. Am Vormittag starten nebst den Einrad-Mannschaften und 2er die allerjüngsten (U9). Am Nachmittag wird ein grosses Feld in den Schüler-Kategorien B und C für spannende Wettkämpfe sorgen.
Der Radfahrer-Verein Sirnach würdigt das 25 Jahr-Jubiläum am Samstagnachmittag mit einem Apéro für jedermann. Der älteste Radsportverein des Kanton Thurgau wird zudem aus dem Archiv frühere Ranglisten und andere Zeitdokumente zugänglich machen.
Es würde uns freuen, wenn Sie mit einer Reportage, einem Hintergrundbericht oder einem Interview der in der Öffentlichkeit wenig bekannten Sportart Kunstradfahren und dem grössten Wettkampf der Schweiz einem grösseren Publikum zugänglich machen könnten.
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Ralph Näf knapp an SM-Medaille vorbei
(11. Januar 2010)
Starke Mountainbiker bei der Radquer-Schweizermeisterschaft in Rennaz. Der Berner Lukas Flückiger siegt vor Florian Vogel und Quer-Spezialist Christian Heule. Mountainbike- Europameister Ralph Näf (Andwil TG) beendet das attraktive Rennen auf dem vierten Platz.
Bei kaltem und bewölktem Wetter fanden am Sonntag in Rennaz die Radquer-Schweizermeisterschaften statt. Näf reiste mit dem Ziel eine Medaille zu gewinnen in die Westschweiz. Doch bereits vor Rennhälfte wurde klar, dass es heute enorm schwer werden würde. Ein Trio mit den Spitzenfahrern Lukas Flückiger, Florian Vogel und Christian Heule konnte sich vom Rest des Feldes bereits deutlich absetzen. Hinter der Spitze lieferte sich Näf mit drei weiteren Fahrern ein Duell um die weiteren Ränge. Während sich vorne Lukas Flückiger durchsetzten konnte und sich verdient den ersten Schweizermeister-Titel bei der Elite sicherte, gewann Ralph Näf den Spurt um Rang Vier gegen Marcel Wildhaber. Trotz der verpassten Medaille zeigte sich Näf im Ziel zufrieden: "Die drei Jungs vorne fuhren allen davon. Ich habe heute für mich das Maximum herausgeholt".
Rangliste Elite Männer
1. Lukas Flückiger, Leimiswil
2. Florian Vogel, Mönchaltorf, + 0.10 Minuten
3. Christian Heule, Tuggen, + 0.49
4. Ralph Näf, Andwil/TG, + 1.25
5. Marcel Wildhaber, Wangen, + 1.25
6. Martin Gujan, Mastrils, + 1.39
7. Pirmin Lang, Aarburg + 1.45
8. René Lang, Pfaffnau + 3.26
9. Joris Boillat, Les Bois, + 3.29
10. Christof Bischof, Berneck, + 3.48
Für Näf war die Schweizermeisterschaft das letzte Radquer-Rennen dieser Saison. Ende Januar fliegt der Thurgauer nach Südafrika, um sich intensiv auf die kommende Mountainbike Saison vorzubereiten. |
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Ein würdiges Jubiläumsturnier
(06. Januar 10)
Spannende Spiele, viel Technik und Emotionen bekamen die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer am 50. Neujahrsturnier der Frauenfelder Radballer zu sehen. Die Jubiläumsausgabe hielt, was sie im Vorfeld versprach. Grosser Sieger wurde Titelverteidiger RV Winterthur.

Es ging hart zu Sache (Bild: M. Gaccioli)
Das Turnier der Weltklasse wurde erstmals im Europacup-Modus ausgetragen, was zusätzliche Spannung brachte. Bereits in den Vorrunden setzte es die eine oder andere Überraschung ab. So rechnete Vize-Weltmeister Gärtringen wohl kaum damit, das Turnier schlussendlich dank eines Sieges gegen Sirnach auf dem zweitletzten Platz zu beenden. Weltmeister RV Winterthur konnte seinen Vorjahressieg dank eines Erfolges nach Verlängerung im Finalspiel gegen Höchst (A) verteidigen. Dabei vermochten sich die Winterthur nur in extremis für den Halbfinal zu qualifizieren. Eberstadt (D) überzeugte mit feiner Technik und konnte das Spiel um Platz drei gegen Altdorf nach Penaltyschiessen für sich entscheiden. Rang fünf erkämpfte sich das stark aufspielende Oftringen, welches sich im Spiel um Platz sechs gegen Dornbirn (A) durchsetzen konnte. Etwas mehr als Rang sieben dürfte sich Svitavka (CZ) ausgerechnet haben. Schliesslich war das Team 2008 Weltmeister geworden. Es reichte am Ende jedoch gerade mal für den Gewinn des Klassierungsspiels um Platz acht gegen die neu formierte Mannschaft aus Mosnang. Durch eine Niederlage gegen Gärtringen musste die junge Mannschaft aus Sirnach mit dem zehnten und letzten Platz Vorlieb nehmen. Sie zeigten jedoch phasenweise ihr Talent und durften in den Gruppenspielen immerhin einen Sieg gegen Dornbirn vermelden.
Frauenfelder Sieg bei der Jugend
In der NLB konnte Höchst (A) seinen Vorjahressieg wiederholen. Frauenfeld I (Robert Bures/Pascal Schüepp) gewann das Klassierungsspiel um Rang fünf gegen Amriswil (Fabio Haffter/Mario Frare) im Penaltyschiessen. Frauenfeld II (Martin Stojan/Remo Sandmeier) musste mit Rang zehn Vorlieb nehmen. Bei den Junioren siegte der RV Winterthur. Frauenfeld erreichte Rang vier. Besser machten es die Einheimischen bei der Jugend: Thomas Stojan und Severin Zimmermann gewannen verlustpunktlos. Frauenfeld I und belegten die Plätze drei und vier. Bei den Schülern B schliesslich siegte Mosnang vor Frauenfeld I und Frauenfeld III. Frauenfeld II erreichte Rang fünf
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Lukas Flückiger triumphiert in Bussnang
(3. Januar 2010)
Lukas Flückiger feierte beim Radquer in Bussnang TG seinen 4. Saisonsieg. Der 25-jährige Leimiswiler gewann das Rennen auf der schweren und morastigen Strecke mit 16 Sekunden Vorsprung vor seinem vier Jahre jüngeren Bruder Mathias. Marcel Wildhaber büsste als Dritter 25 Sekunden auf den Sieger ein. Der Thurgauer Mountainbike-Spezialist Ralph Näf kam auf den vierten Schlussrang. Bei den Frauen triumphierte Eva Lechner. Die Italienerin verwies Schweizermeisterin Jasmin Achermann und Sabrina Schweizer (De) auf die Ehrenplätze. |
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Ralph Näf guter Fünfter in Dagmersellen
(29. Dezember 09)
Die Schweizer Mountainbiker dominierten das Radquer in Dagmersellen (26.12.) fast nach Belieben. Und doch stahl ihnen einer die Show. Der Franzose Francis Mourey lag nach 2 Runden bereits mit grossem Vorsprung alleine in Führung, ehe ihn ein Defekt auf den 32. Platz zurückwarf. Aus und vorbei dachten viele der zahlreichen Zuschauer. Doch Mourey setzte zu einer schier unheimlichen Aufholjagd an und schaffte tatsächlich in der letzten Runde den Anschluss. Mehr noch - er gewann vor Florian Vogel und Lukas Flückiger. Ralph Näf war immer in der Spitzengruppe präsent und beendete das Rennen als guter Fünfter.
Für Näf war es der erste Ernstkampf an einem Quer-Rennen in der Saison 2009/10. Entsprechend zufrieden war er mit seiner Leistung. Dagmersellen war der Start zu einer kurzen Serie von Radquer-Rennen in Näf's Vorbereitung auf die kommende Mountainbike Saison. Am 29. und 30. Dezember fährt er zwei Rennen in der Radquer Hochburg Belgien (Azencross Loenhout und Sylvester Cross in Bredene). Am 2. Januar folgt dann das Heimquer in Bussnang und am 10. Januar die Schweizermeisterschaft in Rennaz.
Anschliessend folgen verschiedene Trainingslager in warmen Gefilden. Zuerst geht's im Januar nach Südafrika und im Februar mit dem Multivan Merida Biking Team ins Teamcamp nach Mallorca. Das erste Mountainbike Rennen findet am 28. Februar in der Toskana in Italien statt. |
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Risi/Marvulli und Imhof/Dillier sind die grossen Sieger
(21. Dezember 09)
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Auf dieser 200 Meter langen Holzbahn im Oerliker Hallenstadion endete am Sonntagabend das 53. Zürcher Sechstagerennen. Im Hintergrund das Siegerpodest, rechts oben in grosser Leuchtschrift die Namen der beiden Profi-Sieger (Foto copyright by Paul Fischer)
Das 53. Zürcher Sechstagerennen ging am späten Sonntagnachmittag mit den Siegen derjenigen Fahrer zu Ende, die die Prüfung während der ganzen Woche dominiert hatten. Die Prüfung der Profis wurde nach einem spannenden Finale eine Beute von Bruno Risi und Franco Marvulli. Beim Nachwuchs wiederholten Silvan Dillier und Claudio Imhof den Sieg vom Vorjahr.

Claudio Imhof (links) und der Schneisinger Silvan Dillier, die überlegenen Sieger der Nachwuchs-Sechstagerennens.
Man hätte das diesjährige Zürcher Sechstagerennen auch als „Risi/Marvulli-Festspiele“ oder als „Dillier/Imhof-Gala“ bezeichnen können. Diese vier Schweizer standen ganz klar im Mittelpunkt des Geschehens.
Eines Geschehens, das von 22'400 Zuschauern verfolgt wurde und vor allem am Freitagabend im Hallenstadion von Oerlikon zu einer Stimmung führte, wie sie in den grossen Zeiten des seit 1954 ausgetragenen Sechstagerennens geherrscht hatte. Auf jeden Fall zeigten sich die Veranstalter um das Trio Urs Freuler, Max Hürzeler und Ueli Gerber mit dem Zuschaueraufmarsch und dem Rennen zufrieden. Für die Zeit zwischen dem 30. November und dem 5. Dezember 2010 ist jedenfalls bereits die nächste Austragung des Zürcher Sechstagerennens geplant.
Zehn Runden vor Schluss alles klar gemacht
Am Sonntagnachmittag machten Bruno Risi und Franco Marvulli neun Runden vor Schluss alles klar. In dem sich zu einem Tollhaus verwandeltem Hallenstadion holten sie auf ihre gefährlichsten Gegner, die Deutschen Lampater/Grasmann, den entscheidenden Rundengewinn heraus und konnten sich mit Rundenvorsprung als Sieger feiern lassen. Ein halbes Dutzend Mal hatten die während der ganzen Woche mit einer offensiven Fahrweise auffallenden Deutschen versucht, den Schweizern zu entwischen. Immer wieder vermochten Risi/Marvulli zu kontern. Als die Schweizer Leader, unterstützt durch ihre Landsleute Aeschbach/Marguet, selber zum Angriff schritten, konnten die Deutschen nicht dagegen halten. Dies obwohl auch sie in den Vierplatzierten Danilo Hondo/Christian Bach Verbündete gefunden hatten. Mit diesem Sieg, dem elften in Zürich und dem 60. insgesamt, gelang Bruno Risi ein eindrücklicher Abschied vor dem eigenen Publikum. Der Urner beendet am Ende dieser Wintersaison seine lange Karriere. Grund genug, ihn am Samstagabend mit einer grossen Würdigung zu verabschieden. Dem früheren Sechstage-Speaker Charly Schlott war es vorbehalten, die lange und erfolgreiche Laufbahn von Bruno Risi zu würdigen und die wichtigsten Stationen dem Publikum in Erinnerung zu rufen.
Für Franco Marvulli, der Bruno Risi bei dessen Abschiedsrennen ein ebenbürtiger Partner war, war es der dritte Sieg in Zürich. Auf den dritten Rang fuhr der Aargauer Alexander Aeschbach, der mit dem jungen Walliser Tristan Marguet eine gute Figur abgab.
Kein Vorbeikommen an Imhof/Dillier
Mehr als eine gute Figur gaben im Nachwuchsrennen der Zurzibieter Silvan Dillier und der Thurgauer Claudio Imhof ab. „Sie spielen Sechstagerennen“, bezeichnete eine Zürcher Zeitung die Fahrweise der beiden 19-Jährigen während der letzten Woche. Und das war keine Übertreibung: Dillier/Imhof gewannen sämtliche sechs Etappen und lagen am Schluss acht Runden vor ihren Gegnern. Nicht einmal in beiden Punktefahren am Freitag- und am Samstagabend blieben den Gegnern mehr als die Ehrenplätze: Nachdem Claudio Imhof dieses Rennen am Freitag für sich entschieden hatte, schwang Dillier am Samstag obenaus. Am Schluss lagen die Schweizer Kilian Moser/Robin Traber und Gregory Hugentobler/Cyrille Thièry als Nächstplatzierte acht Runden hinter den überlegenen Siegern zurück. Hatten Imhof/Dillier vor Jahresfrist aufgrund der grösseren Anzahl Punkte vor rundengleichen Teams gewonnen, war ihnen diesmal nicht beizukommen. „Der Auftakt am Dienstag gelang uns nach Mass. Nachher konnten wir jeden Tag zulegen“, freute sich Silvan Dillier über den Erfolg. Claudio Imhof ergänzte: „Erfreulich war, dass wir von Tag zu Tag besser fuhren, nie eine Schwäche und unsere Gegner im Griff hatten.“

Die Erstplatzierten des diesjährigen Zürcher Nachwuchs-Sechstagerennens
Das Kapitel „Bahn“ ist im Moment für die beiden Nachwuchsfahrer abgeschlossen: Nach einer kurzen Pause geht es im Januar an die Vorbereitungen auf die nächste Strassensaison, die Silvan Dillier und Claudio Imhof in den Farben der französischen Mannschaft „AG2R-Mondiale“bestreiten werden. Im Farmteam der französischen Pro-Tour-Mannschaft, in welcher der Schweizer Martin Elmiger einer der Kapitäne ist, sollen die beiden jungen Schweizer in den kommenden zwei Jahren weitere Fortschritte machen. Dies, um eines Tages nicht nur in die Fussstapfen eines Bruno Risi zu treten, sondern um auch auf der Strasse reüssieren zu können.
Jörg gewinnt bei den Stehern
Bei den Stehern holte sich der von René Aebi geschickte geführte Zürcher Unterländer Peter Jörg (Steinmaur) mit dem Sieg in der letzten Prüfung am Sonntagnachmittag auch den ersten Platz in der Gesamtwertung. Jörg vermochte Europa- und Schweizermeister Giuseppe Atzeni und den Deutschen Mario Vonhof, den einzigen Ausländer im Steherfeld, auf die Ehrenplätze zu verweisen.
Ergebnisse 53. Zürcher Sechstagerennen:
Profi: 1. Risi/Marvulli (Sz), 2. eine Runde zurück: Lampater/Grasmann (De), 3. drei Runden zurück: Aeschbach/Marguet (Sz), 4. vier Runden zurück: Hondo/Bach (De), 5. sechs Runden zurück: Müller/Krauss (De). Ferner: 11. 21 Runden zurück: Bally/Perizzolo (Sz).
Amateure (Nachwuchs): 1. Claudio Imhof/Silvan Dillier (Sommeri TG/Schneisingen) 48 Punkte, 2. acht Runden zurück: Moser/Traber (Sz) 34 Punkte, 3. Hugentobler/Thièry (Sz), 26 Punkte, 4. neun Runden zurück: Heeley/Moir (USA) 17 , 5. Corthésy/Käslin (Sz) 13, 6. Stucki/Hofstetter (Sz) 4.
Steher: 1. Jörg (Steinmaur) 19 Rangpunkte, 2. Atzeni (Lachen) 21, 3. Vonhof (De) 23, 4. Birrer (Therwil) 31, 5. Menzi (Weesen) 37, 6. Frey (Hittnau) 37.
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Zürcher Sixdays ab heute mit Claudio Imhof
(15. Dezember 09)
Das Zürcher Sechstagerennen finden vom heute bis am Sonntag, 20. Dezember, wie gewohnt im Hallenstadion Zürich statt. Neben den Profis wernen die U23-Espoirs ihr eigenes Rennen bestreiten. Täglich eröffnen sie jeweils in Zweierteams ein internationales Madisonrennen über 150 Runden (30km). Letztes Jahr gelang dem jüngsten Team Imhof/Dillier (19) der erste Schweizererfolg seit 1998. Zuvor gewannen sie an der Junioren-Weltmeisterschaften in Kapstadt überraschend die Bronzemedaille.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Berufslehre als Milchtechnologe (Käser) resp. Kaufmann im Sommer können sich die beiden nun voll auf den Radsport konzentrieren. Erfreulicherweise wurde den beiden ein Nachwuchsvertrag beim bekannten französischen Profiteam Ag2R angeboten. Dazu gehören neben der guten Infrastruktur auch Sprachlektionen an der Universität von Chambéry. International gut besetzte Strassenrennen sollen zu einem behutsamen Aufbau beitragen.
Strassenrennen und Bahnrennen ergänzen sich bei aufstrebenden Nachwuchsfahrern ausgezeichnet. Claudio Imhof ist kürzlich erstmals beim Bahn-Weltcup der Profis in Manchester (Gb) und im australischen Melbourne für die Schweizer Bahn-Nationalmannschaft gestartet. Er sorgte für die beste Schweizer Klassierung in der Einzelverfolgung mit dem 7. Rang . Auch der junge Bahnvierer mit Imhof und Dillier fuhr in die Top-10-Nationen. Unter der Leitung des ehemaligen Profis Daniel Gisiger verbesserte der im Aufbau befindliche Vierer in Manchester den 16 Jahre alten Schweizerekord dieses Jahr zum zweiten mal nach der U23-EM in Minsk. Dieses Projekt mit Spitzensport-RS 2010 ist auf gutem Weg, nach langer Zeit wieder einmal einen Schweizer Bahnvierer an den Olympischen Spielen 2012 in London zu präsentieren.
Zum Abschluss des vierwöchigen Trips in den fernen Osten gewannen Imhof/Dillier das Bahn-Viertagerennen auf Neukaledonien. Nun hoffen sie für das heimische Sechstagerennen in Form zu sein. |
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Schweiz wird Radball-Weltmeister
(09. November 09)
Tavira (Por) Der Winterthurer Peter Jiricek schreibt mit seinem neuem Partner Marcel Waldispühl ein weiteres Kapitel Hallenradsport-Geschichte. Nach 1999 und 2002 holte er sich seinen dritten Weltmeister-Titel. Für den Hinterthurgauer Marcel Waldispühl, der bis letzte Saison für den RV Sirnach spielte, war es an seinen ersten internationalen Titelkämpfen auf Anhieb die Goldmedaille. Das Duo vom RV Winterthur dominierte das ganze Turnier und blieb ungeschlagen. Im Final schlugen sie Deutschland mit 4:1.
Kunstradfahrer mit 3x Bronze
Auch die Kunstradfahrer erreichten die gesteckten Ziele. Das 2er-Frauen Duo Morf/Bommeli (Dürnten/Stäfa) und das 2er Herren Duo Jost/Schmid (Uzwil) gewannen beide zum 2. Mal die Bronzemedaille. Sie belegten jeweils hinter zwei deutschen Mannschaften den erhofften Podestplatz. Rebekka Schmid / Fabienne Hammerschmidt (Uzwil) wurden gute 5.
Ebenfalls Bronze ging im 4er-Mannschaftswettbewerb nach Luzern.
Sehr gute Leistungen erreichten bei ihrem WM-Debut Angela Nägele (5.) und Lukas Burri (8), beide vom ATB Uzwil.
Mit 1x Gold und 3x Bronze war die Schweiz zweistärkste Nation hinter Dominator Deutschland und vor Österreich
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Thurgauer Wettkönig Gast bei Markus Lanz!
(07. Oktober 09)
Vergangenen Samstag besiegte der Ostschweizer Daniel Markwalder mit seinem 99-jährigen und 27 Kilogramm schweren Militärrad den Deutschen Radprofi Jens Voigt mit seiner Rennmaschine über einen 200m-Sprint in der Sendung ?Wetten, dass..??. Mit unglaublichen 42% wurde er danach von den Fernsehzuschauern aus sechs Wetten zum Wettkönig gewählt.
Nun hat ihn das ZDF zur bekannten Talkshow von Markus Lanz eingeladen.
Diese wird am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 um 23:15 Uhr bis 00:20 Uhr ausgestrahlt. Weitere Infos zur Sendung finden Sie unter http://markuslanz.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,7243009_idDispatch:9018184,00.html oder auf der Website www.daniel-markwalder.ch.
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Daniel Markwalder Wettkönig bei "Wetten, dass...?"
(4. Oktober 09)
Die Sendung "Wetten, dass....?" erschien gestern Samstagabend in einer neuen Form. Dabei war der Schweizer Daniel Markwalder einer der Hauptfiguren, der von Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker moderierten Sendung.
Er wettete, dass er mit seinem 99-jährigen, 27 Kilogramm schweren, Original-Schweizer Militärrad, in einem Sprint über 200 Meter schneller ist als Radprofi Jens Voigt (38) mit seiner aktuellen Rennmaschine. Dies gelang ihm mit einer eindrücklichen Leistung. Mit knappen Vorsprung setzte er sich durch.
Bei der anschliessenden Ted-Umfrage entschieden sich die Fernsehzuschauer mit unglaublichen 42% für die Militärradwette, wodurch er mit klar Wettkönig wurde und den erstmals ausgeschriebenen Preis, einen Audi A5, als Belohnung mit nach Hause nehmen durfte.
Weiter Infos und das Video unter: www.daniel-markwalder.ch |
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Schweizerdoppelsieg an der Tour de la Nouvelle Calédonie 2009
(28. September 09)
In der 8. Etappe gab es einen Schweizerdoppelsieg. 3 Fahrer waren ausgerissen 2 Schweizer, Claudio Imhof und Franco Marvulli sowie der Australier Joseph Lewis.
So wurde, nach 100 km, der Tagessieg im Sprint ausgetragen, wobei der erfahrene Franco Marvulli und der 19-jährige Claudio Imhof den Australier Lewis taktisch sauber ausmanöverierten und der Sieger hiess: Claudio Imhof.
Das Feld traf mit 2:38 Min am Ziel ein und die 43 Mann wurden um Platz 4 durch Silvan Dillier (Schweiz) geschlagen. Franco Marvulli trägt nun auch das Punktetrikot und meinte in einem E-mail: wir Lewis, Imhof und ich sind gefahren wie die "Schrittmachertöffe" = Motorräder, auf der Bahn bei den Stehern.
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Gold für zwei Thurgauer
(27. August 09)
Die Thurgauer Radrennfahrer Claudio Imhof (18) und Bernhard Oberholzer (24) haben mit Hirslanden einen Bahn-Titel gewonnen und trainieren öfters gemeinsam. Ab dieser Woche trennen sich ihre Wege vorerst.

Claudio Imhof aus Sommeri und Bernhard Oberholzer aus Hefenhofen sind fast Nachbarn. Naheliegend, dass die beiden ab und zu gemeinsam zu Trainings starten. So auch zum lockeren Ausfahren am Tag nach dem Gewinn der Goldmedaille in der 4000-m-Mannschafts-Verfolgung auf der Bahn in Aigle mit den routinierten Franco Marvulli und Alexander Aeschbach im Vierer von Hirslanden. In den letzten 17 Jahren ging dieser Titel mit einer einzigen Ausnahme immer an diese Zürcher Equipe. Nur 1997 durchbrach Erstfeld mit dem bestbekannten Urner Bruno Risi diese fast schon unheimlich anmutende Serie. Hoher Stellenwert Oft sind die zwei Thurgauer Imhof und Oberholzer im Sommer aber freundschaftliche Gegner auf der offenen Radrennbahn in Oerlikon. Nicht so allerdings gestern, wo Imhof alleine auf Rundenjagd gehen wollte, sofern das unbeständige Wetter mitspielte. Oberholzer fehlte, weil er heute Mittwoch beim GP Tell startet: «Das ist immer noch eines der bedeutendsten Etappenrennen der Schweiz. Ich möchte ein Teilstück gewinnen. Als eher schwacher Sprinter muss ich daher versuchen, in einer kleineren Fluchtgruppe unterzukommen.» Es folgen für ihn danach Rennen in Italien und am 6. September die Züri- Metzgete. Dann ist für den Oberthurgauer die Saison, seine vierte in der Aargauer Hadimec-Equipe, mehr oder weniger schon vorbei. Wie stuft der am 8. September 24 Jahre alt werdende Hefenhofer sein Radjahr 2009 ein? «Dass ich mit Hirslanden den Verfolgungstitel auf der Bahn verteidigen konnte, hat für mich einen recht hohen Stellenwert. Es gibt so eigentlich nur einen Anlass dieser Art, darum ist er etwas Besonderes.» Diese Goldmedaille hat sich Oberholzer erhofft, weil er erst im Mai mit einem Kniescheibenbruch ausgefallen war. Deshalb war die Genugtuung enorm, wieder völlig fit zu sein. Vom Aufwand her betreibt er sein Hobby absolut profimässig, viel verdienen kann er allerdings nicht: «Ich bin zwingend auf Privatpersonen als Sponsoren angewiesen. Zudem lebe ich daheim und sicher nicht auf grossem Fusse und muss weiss Gott auf vieles verzichten.» Dass er mit Imhof einen Trainingspartner ganz aus der Nähe hat, kommt ihm entgegen: «Es ist wirklich richtig cool, mit Claudio durch die Gegend zu pedalen.» Während Oberholzer am Wochenende die Kyburg-Rundfahrt in Effretikon absolvierte, weilte Imhof (er wird am 26. September erst 19 Jahre alt) mit Tobias Baumgartner an einer Sixday-Night in Oberhausen bei Karlsruhe. Jetzt steht diese Woche ein Abstecher nach Italien bevor, zusammen mit dem mehrfachen Weltmeister Franco Marvulli. Der Zürcher besitzt in der Nähe von Livigno ein Ferienhaus und von dort aus wollen die beiden vor allem Bergfahrten absolvieren. Die Fahrt über Pässe drängt sich auf, weil Imhof anschliessend zur zweiwöchigen Neukaledonien-Rundfahrt aufbricht. Der Schweizer Bahn-Nationaltrainer Daniel Gisiger (er weilte früher lange dort und hat sogar seine Frau auf dieser Insel kennen gelernt) sorgte für dieses Engagement. Bald mit Marvulli fahren? Wenn Imhof mit Marvulli trainiert, heisst das neue Sixdays-Paar vom nächsten Winter etwa auch so? «Nein, nein», lacht der Thurgauer, «Marvulli wird eine letzte Saison mit Bruno Risi bestreiten.» Nach dem allerersten Triumph bei den Aktiven mit Hirslanden freut sich der als Junior oft erfolgreiche Imhof (unter anderem Scratch-Europameister) auf eine neue Zeit als Vollprofi: «Auf der Bahn habe ich schon etwas Preisgeld gewonnen. Wirklich gross rentiert hat das aber nicht.» Das Talent aus dem belgischen Illi-Bikes-Cycling-Team macht eine Verschnaufpause und schiebt spitzbübisch nach: «Man muss investieren, wenn man anschliessend etwas erreichen will.» Im Gespräch ist bei ihm offensichtlich ein Teamwechsel von Belgien nach Frankreich. Seine bisherigen Erfolge sind auch im Ausland nicht unbemerkt geblieben.
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Ralph Näf verzichtet auf einen WM-Start
(27. August 09)
Der Thurgauer Mountainbike-Star Ralph Näf hat nach seinem Trainingssturz von Mitte August im Engadin mit einer tiefen Schnittwunde am Ellbogen seinen WM-Verzicht bekanntgegeben.
Der Andwiler wollte in Canberra (Au) auf Sieg fahren, was angesichts des Trainingsrückstandes aussichtslos scheint. Der WM-Dritte von 2008 will sich nun auf die beiden restlichen Weltcuprennen in Champéry (13. September) und Schladming (Ö, 29. September) konzentrieren. In der Gesamtwertung will sich Näf noch auf den 2. Weltcuprang hinter dem unangefochtenen Leader Julien Absalon (Fr) verbessern. Im Moment belegt Näf mit 50 Punkten Rückstand auf José Antonio Hermida (Sp) und 30 Punkte hinter Burry Stander (SA) den 4. Rang. |
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Ralph Näfs WM-Teilnahme weiter ungewiss
(18. August 09)
Nach dem Sturz vom Donnerstag beim Training (sport-fan berichtete) geht es dem Thurgauer Mountainbike-Europameister Ralph Näf den Umständen entsprechend gut. Die schwere Verletzung am Ellenbogen verhindert aber jegliches Training.
Im Moment ist Schonung angesagt. Der Arm ist noch recht stark geschwollen und muss daher ruhig gehalten werden. Nach ersten Aussagen der Ärzte läuft der Heilungsprozess aber gut. Ob Ralph an die Weltmeisterschaft in Australien reisen wird ist noch offen. Der Genesungsverlauf ist hierbei die einte Sichtweise, die Ansprüche von Ralph die andere: "Ich brauche nicht nach Australien zu fliegen um dort um Platz 12 zu kämpfen. Mein Ziel war es Julien Absalon im Kampf um den Weltmeister-Titel herausfordern zu können. Ob das mit diesem Trainingsrückstand (seit Kanada Weltcup krank, jetzt verletzt, die Red.) möglich ist wird die nächste Woche zeigen."
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WM-Teilnahme von Ralph Näf stark gefährdet
(14. August 09)
Der Andwiler Mountainbike-Star Ralph Näf muss um die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im australischen Canberra bangen. Der 29-jährige hat sich bei einem Trainingssturz eine tiefe Schnittwunde an einem Ellenbogen zugezogen. Näf wurde nach dem Unfall mit dem Helikopter abtransportiert und nach St. Moritz in eine Klinik überführt. Wie lange er ausfällt, ist noch unklar. Doch möglicherweise kommen die Weltmeisterschaften vom 1. bis 6. September zu früh.
Näf gilt als einer der grössten Schweizer Hoffnungen für den Saison-Höhepunkt in der australischen Hauptstadt. Im Weltcup holte er drei Podestplätze und Mitte Juli wurde er in Holland Europameister. Näf hätte in Canberra WM-Bronze zu verteidigen. |
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Claudio Imhof - Die Nachwuchshoffnung mit Power in den Beinen
(03. August 09)
Im September wird Claudio Imhof erst 19 Jahre alt. Der vielseitige Nachwuchsrennfahrer gehört zu den grossen Hoffnungen des Schweizer Radrennsports. Sein Fernziel sind die Olympischen Spiele 2012 in London, wo er auf der Bahn für Furore sorgen möchte.
Claudio Imhof ist viel beschäftigt. Der bald 19-Jährige muss in einer Stunde bereits wieder nach Aigle. Dort, direkt an der Rhone, befindet sich das CMC (Centre Mondial du Cyclisme), das Weltradsportzentrum (Halle).
«In der Westschweiz hat der Radrennsport einen viel höheren Stellenwert als in der deutschen Schweiz», sagt Imhof. Dafür spreche alleine schon die Tatsache, dass die Welschschweiz mit Genf (Halle), Lausanne (Open) und Aigle gleich über drei Anlagen verfüge. Sonst gebe es nur noch die offene Rennbahn in Zürich-Oerlikon , die wetterabhängig ist..
Optimale Bedingungen
In Aigle, am Eingang zum Wallis, findet Imhof ideale Bedingungen vor, seinen Sport auszuüben. Das Vélodrome verfügt über eine 200-Meter-Bahn aus Holz. Es sind die Bretter, die für den jungen Sportler die Welt bedeuten. Betreut wird er dort vom Nationaltrainer und ehemaligen Radrennfahrer Daniel Gisiger, der sich das ehrgeizige Ziel gesteckt hat, an den kommenden Olympischen Spielen in drei Jahren mit einem Schweizer Bahnvierer dabei zu sein.
Claudio Imhof ist einer dieser jungen Rennfahrer des Projektes «London 2012». Keine Frage, dass er zu den vier Sportlern gehören möchte, die schliesslich aus den hoffnungsvollen Talenten ausgewählt werden. Dass er auf sehr gutem Wege ist, das bewies er mit drei seiner Kollegen vergangene Woche in Minsk.
Erfolge in Minsk
An der U23-EM in Weissrusslands Hauptstadt brach das junge Quartett den 16jährigen Schweizer Rekord um ganze zweieinhalb Sekunden. Auch in der Einzelverfolgung, wo er einen neuen persönlichen Rekord aufstellte, lief es dem frischgebackenen Milchtechnologen aus Sommeri (Amriswil TG)gut. Er blieb nur knapp über dem 8jährigen Schweizerrekord von Franco Marvulli.
Erfolgreich war Imhof aber auch im Beruf. Kürzlich beendete er seine Lehre als Milchtechnologe. Dazu benötigte es eine spezielle Bewilligung des Kantons, verrät Lehrmeister Jörg Wüthrich, denn aufgrund von Wettkämpfen und Trainings fehlte Claudio Imhof an mehreren Tagen und Wochen. Dass er die Lehrabschlussprüfungen dennoch mit einem guten Resultat hinter sich brachte, das lag auch daran, dass er in den zwei Monaten vor der LAP ganz mit dem Radtraining aufgehört hatte, um sich auf die Prüfungen zu konzentrieren. «Wenn ich etwas mache, dann mache ich es recht», sagt Imhof bestimmt. Auch Wüthrich zieht den Hut vor der Doppelbelastung, die Imhof zu absolvieren hatte: «Chapeau, dass Claudio trotz der vielen Absenzen unsere Erwartungen erfüllt hat.»
Europameister trotz Fingerbruch
Danach wieder auf den Sattel zu steigen, das sei schon etwas seltsam gewesen. «Wie wenn ich das erste Mal auf dem Velo gesessen wäre», vergleicht Imhof das Gefühl. Eine verletzungsbedingte längere Pause musste er bislang noch nie einlegen. Er kam mit Schürfungen und einem Fingerbruch davon. «Mit diesem gebrochenen Finger wurde ich im vergangenen Jahr im polnischen Pruszkov sogar U19-Europameister im Scratch.» Zuvor hatte er zusammen mit Silvan Dillier WM – Bronze der Junioren im Madison in Kapstadt gewonnen. Zum krönenden Saisonabschluss siegte das Duo als jüngstes beim Zürcher Sechstagerennen nach 10 Jahren ohne Schweizer Sieg. Für diese überragenden Leistungen durfte Imhof aus den Händen seines Idols Fabian Cancellara den Prix Jeunesse von Club Mailott d``Or als Auszeichnung des besten Nachwuchsrennfahrers 2008 in Empfang nehmen.
Neben Bahnrennen gewann Imhof in seiner zu Ende gegangenen Juniorenzeit zwei Etappen an Weltcuprennen auf der Strasse ( GP Rüebliland und Waadtlandrundfahrt TPV ) und wurde zwei Wochen nach dem Gewinn des Europameistertitels auf der Bahn ausgezeichneter Zweiter beim letzten Weltcuprennen der Saison an der Tour Istrien in Kroatien.
Zu den Sonnenseiten des jungen Radsportlerlebens gehört das viele Reisen. In Europa sei er wohl schon fast überall gewesen, so Imhof. Etwas Zeit, um Tourist zu sein, habe er jeweils schon auch. Minsk sei beispielsweise eine sehr saubere und grüne Stadt, ganz im Gegensatz zu seiner Erwartung. Im Herbst geht es auf die andere Seite des Erdballs. Im September nimmt Imhof an der Neukaledonien-Rundfahrt teil, und im November schlägt er seine Wintertrainingszelte in Australien auf und bestreitet die Bahnweltcuprennen in Melbourne. Der erfolgreiche Bahnvierer will sich für die Ende März in Kopenhagen auszutragende WM 2010 qualifizieren.«In Manchester, Kolumbien und Peking sind ebenfalls noch Bahnweltcup-rennen . Nur in Nordamerika war ich bislang noch nie», erzählt Imhof.
Dopingkontrollen
Schattenseiten sind die Entbehrungen, die ein junger Sportler auf sich nehmen muss, wenn er es an die Weltspitze schaffen will. Dazu gehören auch faule Sprüche von Kollegen. Als Radsportler hat es Imhof nicht leicht, sich dem Dopingvorwurf zu entziehen. «Ich bin im vergangenen Jahr öfters kontrolliert worden. Der Radsport ist wohl die am besten kontrollierte Sportart der Welt», sagt Imhof
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Dritter Rang für Näf beim Weltcup in Bromont
(2. August 09)
Starke Schweizer beim Mountainbike-Weltcup in Bromont. Hinter dem Kanadier Geoff Kabush und Jose Hermida aus Spanien fuhr der Thurgauer Ralph Näf auf den dritten Platz. Mit Florian Vogel, Lukas Flückiger und Nino Schurter folgen gleich drei weitere Schweizer.
Der Andwiler Ralph Näf stieg etwas angeschlagen ins Rennen. Der Sturz in Mont Saint Anne vor einer Woche (Näf wurde Vierter) sowie eine leichte Erkältung störten die Vorbereitungen. Doch dies alles hinderte Näf nicht einen seiner gewohnten Blitzstarts hinzulegen. Bei Regen und schweren Streckenverhältnissen blieb ihm dieses Mal aber Olympiasieger Julien Absalon von Beginn weg auf den Fersen. In der zweiten von sechs Runden versuchte sich Absalon, zusammen mit dem in der Zwischenzeit zum Spitzen-Duo aufgeschlossenen Kanadier Geoff Kabush, von Näf zu lösen. Die Attacke gelang und Näf sah sich in der Folge bald in einer Verfolgergruppe mit Team-Kollege Jose Hermida sowie Florian Vogel und Nino Schurter wieder. Doch in der dritten Runde erlitt der französische Dominator einen technischen Defekt. Technische Defekte sind bei Absalon etwa so selten wie Schnee in der Sahara. Der Kanadier Kabush nutzte die Gunst der Stunde und fuhr seinem allerersten Weltcupsieg entgegen. Dahinter musste Näf den zweiten Platz in der letzten Runde noch seinem Team-Kollegen Jose Hermida überlassen, welcher sich in den letzten beiden Runden vom siebten auf den zweiten Platz vorarbeiten konnte.
"Ich fühlte mich die Nächte vor dem Rennen nicht wirklich super aber als ich heute Morgen sah wie schlecht das Wetter ist wusste ich, dass meine Chancen heute trotzdem vorhanden waren!", gab Näf im Ziel angesprochen auf die Vorbereitung zu Protokoll und erläuterte weiter: "In der letzten Runde hatte ich noch Probleme mit der Bremse am Hinterrad. So verlor ich in den Abfahrten noch etwas Zeit weshalb es am Schluss auch noch etwas eng wurde. Aber ich bin sehr glücklich mit diesem Resultat!".
Rangliste Elite Männer
1. Geoff Kabush, Kanada, 1:52.39
2. Jose Hermida, Spanien, + 1.31
3. Ralph Näf, Andwil/TG, + 1.51
4. Florian Vogel, Mönchaltorf, + 2.10
5. Lukas Flückiger, Ochlenberg, + 2.22
6. Nino Schurter, Chur, + 3.35
7. Burry Stander, Südafrika, + 3.43
8. Ivan Alvarez, Spanien, + 4.39
9. Todd Wells, USA, + 4.46
10. Adam Craig, USA, + 5.10
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Ralph Näf bester Schweizer in Kanada
(27. Juli 09)
Beim Mountainbike-Weltcup im Kanadischen Mont-Saint Anne konnte Europameister Ralph Näf nach einem Blitzstart nicht ganz durchziehen und klassierte sich hinter Olympiasieger Julien Absalon, Teamkollege Jose Hermida und dem Kanadier Geoff Kabush auf dem vierten Platz.
Zu Beginn des Rennens erinnerte viel an die Europameisterschaft in Holland. Näf zog auf und davon und fuhr bereits in der ersten Runde einen Vorsprung von 30 Sekunden auf die Verfolger heraus. Doch dann reagierte Rekord Weltcup Sieger Julien Absalon und griff gegen Ende der zweiten Runde an und konnte zum Ostschweizer aufschliessen. "Ich versuchte mich mit meinem Angriff in der ersten Runde in eine gute Ausgangslage für den weiteren Verlauf des Rennens zu bringen. Merkte aber recht bald, dass gegen Absalon heute kein Kraut gewachsen ist.", meinte Näf im Ziel. In der Folge zogen auch Teamkollege Jose Hermida und der Einheimische Geoff Kabush an Näf vorbei.
Die zweite Rennhälfte brachte keine Rangverschiebungen in den Top 5. Obwohl Näf noch einen gröberen Sturz und einen platten Reifen zu beklagen hatte, fuhr er den vierten Platz ungefährdet nach Hause.
Rangliste Elite Männer
1. Julien Absalon, Frankreich, 2:06.05
2. Jose Hermida, Spanien, + 0.32
3. Geoff Kabush, Kanada, + 2.48
4. Ralph Näf, Andwil/TG, + 4.50
5. Burry Stander, Südafrika, + 5.42
6. Florian Vogel, Mönchaltorf, + 7.11
7. Lukas Flückiger, Ochlenberg, + 7.16
8. Ivan Alvarez, Spanien, + 7.21
9. Martin Gujan, Andwil, + 7.45
10. Stéphan Tempier, Frankreich, + 7.48
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Näf's Podestplatz nach anstrengender Woche
(20. Juli 09)
Im Rahmen der nationalen "Racer Bikes Cup Serie" fuhr der Thurgauer Ralph Näf diesen Sonntag in Plaffeien FR auf den dritten Platz. Keine 12 Stunden vor dem Abflug nach Kanada, wo in den kommenden zwei Wochen die nächsten Weltcup-Rennen stattfinden, wollte der frischgebackene Europameister einen letzten Ernstkampf bestreiten. Der Ostschweizer beklagte in der ersten Runde einen Defekt an der Kette und vermochte in der Folge den Anschluss an die wie entfesselnd fahrenden U23-Fahrer Martin Fanger und Jeremy Huguenin nicht mehr ganz herstellen.
Rangliste Elite Männer
1. Martin Fanger, Kägiswil, 1:45.51
2. Jeremy Huguenin, Neuchâtel, + 2.17
3. Ralph Näf, Andwil TG, + 3.22
4. Mathias Flückiger, Ochlenberg, + 4.14
5. Marcel Wildhaber, Wangen, + 5.25
6. Nicola Rohrbach, Langenbruck, + 7.26
7. Nicolas Lüthi, Marin, + 7.40
8. Michel Luginbühl, Biel, + 8.11
9. Christof Bischof, Diepoldsau, + 8.20
10. Ueli Schädler, Bennau, + 10.56
Näf fliegt heute Montag zusammen mit seinen Kollegen vom Multivan Merida Biking Team nach Kanada. Dort finden am 26. Juli in Mt. Saint Anne und am 2. August in Bromont die nächsten Weltcup-Rennen statt.
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Imhof startet an U23-Bahn-EM
(16. Juli 09)
Zur Zeit werden im weissrussischen Minsk die Europameisterschaften der Junioren und U23 im Bahnradsport durchgeführt. Als letztjähriger Junioren-Europameister im Scratch* hat sich Imhof für die nächst höhere Kategorie U23 qualifiziert, trotz einer zweimonatigen Pause wegen seinem Lehrabschluss als Milchtechnologe. Er ist mit knapp 19 Jahren der Jüngste im Schweizerteam ( 1987 - 1990 ) und hat trotzdem die meisten Starts. Er fährt in den Disziplinen Einzelverfolgung, Mannschaftsvierer (Projekt Olympia 2012) und im Scratch.
* Scratch ist eine Disziplin, bei der eine größere Anzahl von Fahrern bzw. Fahrerinnen gemeinsam über eine Distanz von beispielsweise 40 Runden starten. Sieger ist ganz einfach, wer als erster die Distanz beendet. Diese Rennen sind häufig stark von der Taktik geprägt. Hierbei ist oft von entscheidender Bedeutung, sich einen Rundenvorsprung zu erkämpfen. |
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Ralph Näf überlegen Europameister !!!
(12. Juli 09)
Der Thurgauer Mountainbiker Ralph Näf (Andwil) gewann heute an der Europameisterschaft im niederländischen Zoetermeer den Titel. Hinter Näf klassierte sich Team-Kollege Jose Hermida aus Spanien sowie der Belgische Radquer-Speziallist Sven Nys. Vierter wurde Martin Gujan (Andwil. Er verpasste Bronze um 49 Sekunden.
Der Ostschweizer legte den Grundstein für seinen zweiten EM Titel nach 2003 bereits in der zweiten Runde. Mit einem beherzten Antritt kann er sich vom Feld lösen. Da niemand im Feld reagiert kann er rasch einen komfortablen Vorsprung von über 30 Sekunden herausfahren. Und in der Folge kommt Näf mit den sehr morastigen Bedingungen am besten zu recht und fährt regelmässig die beste Rundenzeit. Erst in der letzten Runde nimmt der Andwiler etwas Gas weg und geniesst die letzten Meter ins Ziel.
"Ich war selber überrascht als mir meine Betreuer Runde für Runde durchgaben, dass mein Vorsprung immer grösser wurde aber ich war froh, dass meine Taktik aufging!", analisierte Näf überglücklich im Ziel. Mit dem frühen Angriff wollte sich Näf auf seinen Rhythmus konzentrieren: "Klar war es ein Risiko aber bei diesen harten Bedingungen kannst Du alleine viel schonender mit deinem Material umgehen!".
Für Näf war der Sieg auch ein Dank an sein Multivan Merida Biking Team welches mit Jose Hermida als Zweiter einen Doppelsieg feiern konnte. "Das Team liess mir nach der ersten intensiven Weltcup-Phase 5 Wochen Pause ohne Rennen wo ich mich im Engadin auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten konnte".
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Erster Rundfahrt-Sieg für Michael Albasini
(12. Juli 09)
Michael Albasini (28) hat heute die 61. Österreich-Rundfahrt für sich entscheiden können. Der Lanterswiler feierte damit seinen ersten Triumph in einer Rundfahrt.
Albasini hatte das Leadertrikot am zweiten Tag mit seinem Sieg auf dem Kitzbüheler Horn erobert und am Samstag im Zeitfahren am Neusiedlersee mit seinem 5. Rang erfolgreich verteidigt. Am Schluss der Rundfahrt wies Albasini 1:12 Minuten Vorsprung auf den Ukrainer Ruslan Pidgorny auf.
Albasini hatte vor drei Wochen schon die Königsetappe der Tour de Suisse in Serfaus im Tirol gewonnen und stufte seinen neusten Erfolg als sehr hoch ein. Er habe in den letzten zwei Wochen versucht, sich zu einem Rundfahrer zu entwickeln. Dieser Sieg zeige ihm, dass er sich auf dem richtigen Weg befinde, stellte der Radprofi mit dem Lehrer-Patent in der Tasche fest.
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Näf startet mit Medaille zur Europameisterschaft
(10. Juli 09)
Gestern Abend hat das Mannschafts-Rennen die Mountainbike Europameisterschaft im holländischen Zoetermeer eröffnet. Die Schweiz mit dem Thurgauer Ralph Näf erreichte hinter Schweden den zweiten Platz.
Ralph Näf ging als erster Fahrer für die Schweiz ins Rennen. Der Routinier musste auf dem letzten Platz starten, da die Schweiz im letzten Jahr wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert wurde. Doch der Andwiler fand rasch den Anschluss an den Schnellzug ganz vorne im Feld und legte sich sogleich an die Spitze. Und so konnte er, dicht gefolgt vom schwedischen Elite-Fahrer, als Leader an den zweiten Schweizer übergeben. Roger Walder (Junior), Nathalie Schneitter (Frauen) und der U23-Fahrer Thomas Litscher vermochten in der Folge aber nicht ganz mit den starken Schweden mitzuhalten und so startet das Swiss Cycling Team mit einer Silber-Medaille in diese Europameisterschaft.
"Natürlich ist es schön mit einer Medaille zu starten. Und ich denke sogar, dass wir mit diesem Team an der WM in Australien noch zu mehr fähig sind!", meinte ein glücklicher Ralph Näf im Ziel. |
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Michael Albasini bleibt in Österreich voraus
(10. Juli 09)
Michael Albasini behauptete sich auch in der 5. Etappe der Österreich-Rundfahrt als Leader der Gesamtwertung.
Der 28-jährige Lanterswiler erreichte das Ziel in Judendorf in der Steiermark mit dem Feld, das 1:45 Minuten nach dem belgischen Etapensieger Drys Devenyns einfuhr.
Seit der 2. Etappe trägt Albasini das Leadertrikot. Er und seine Teamkollegen mussten allerdings viel Arbeit verrichten, nachdem sich zu Beginn eine 17-köpfige Spitzengruppe abgesetzt hatte, in der einige fürs Gesamtklassement gefährliche Fahrer mit dabei waren. |
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Albasini verteidigt sein Leadertrikot
(9. Juli 09)
Der Thurgauer Michael Albasini verteidigte in der 4. und mit 217,2 km zugleich längsten Etappe der diesjährigen Österreich-Rundfahrt seine Leaderposition mit Erfolg. Er führt weiter 11 Sekunden vor dem Italiener Giampaolo Caruso und 50 Sekunden vor dem Belgier Kevin Seeldraeyers.
Der Lanterswiler traf zwar mit rund elf Minuten Rückstand auf den Tagessieger mit dem Feld im Ziel in Wolfsberg in Kärnten ein. Aber an der Spitze befanden sich ausschliesslich für die Gesamwertung ungefährlich Aussenseiter, darunter mit Reto Hollenstein aus dem Vorarlberg-Team ein weiterer Schweizer. Das Columbia-Team von Leader Albasini liess die Flüchtlinge gewähren. Hollenstein belegte letztlich den vierten Rang, gut eine Minute hinter dem tschechischen Etappensieger Jan Barta. |
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Michael Albasini baut Leaderposition aus
(7. Juli 09)
Mit seinem 4. Platz in der Königsetappe der Österreich-Rundfahrt hat der Thurgauer Michael Albasini den Vorsprung als Gesamtleader ausgebaut. Der Lanterswiler führt nach dem dritten Renntag jetzt elf Sekunden vor Giampaolo Caruso (It). Gewinner des 183 km langen Teilstücks, das über den Grossglockner führte, wurde Peter Weening. Der Holländer gewann 2005 auch eine Etappe der Tour de France. Albasini erreichte das Ziel mit 17 Sekunden Rückstand. Caruso büsste zwei Sekunden mehr ein. |
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SM-Silber für Gujan - Näf nur Fünfter
(7. Juli 09)
Nicht wunschgemäss lief es dem zum Favoritenkreis gezählten Thurgauer Mountainbike-Star Ralph Näf im Cross-Country-Rennen der Schweizer Meisterschaften in Chur. Der Andwiler verlor 5:01 Minuten auf Sieger Florian Vogel und musste sich mit Rang 5 begnügen. Auf den überraschenden Dritten Lukas Flückiger (Ochlenberg) fehlten ihm beinahe drei Minuten. Dafür sprang mit Martin Gujan (Bild) ein anderer Thurgauer in die Bresche. Der Andwiler gewann 1:52 Minuten hinter dem überlegenen Meister die Silbermedaille und feierte damit einen seiner wertvollsten Erfolge seiner bisherigen MTB-Karriere. |
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Ralph Näf im Kreis der Favoriten
(3. Juli 09)
An diesem Wochenende finden in Chur die nationalen Meisterschaften im Downhill und Cross-Country statt. Erstmals in dieser Saison werden sämtliche Titelhalter beider Disziplinen am Start erwartet. Das Downhill wird auf einer spektakulären Strecke ausgetragen.
Im Downhill von morgen Samstag ist Europameister Nick Beer der grosse Favorit. Die weiteren Titelaspiranten dürfen - verläuft das Rennen normal - nur auf einen der beiden weiteren Medaillenplätze hoffen. Bei den Frauen ist Titelhalterin Emilie Siegenthaler die erklärte Goldfavoriten.
Im Cross-Country vom Sonntag tritt die komplette Elite an. Seit der für Swiss Cycling erfolgreichsten Weltmeisterschaft im Vorjahr, als die Schweizer gleich sämtliche Podestplätze belegten, kämpft das Olympia-Quartett wieder Ellenbogen an Ellenbogen vor heimischem Publikum: Weltmeister Christoph Sauser, der WM-Zweite, Europa- und Schweizermeister Florian Vogel, der WM-Dritte Ralph Näf und Olympia-Bronzemedaillengewinner Nino Schurter, der 2008 noch bei den U23 Weltmeister geworden war. In Form sind sie alle, wie die jüngsten Resultate gezeigt haben. Einen eindeutigen Favoriten gibt es deshalb nicht.
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Erfolgreicher Test für Ralph Näf
(29. Juni 09)
Seit dem letzten Mountainbike Weltcup in Madrid vor fünf Wochen hat sich Ralph Näf im Engadin gezielt auf die zweite Saisonhälfte mit den wichtigen Titelkämpfen vorbereitet. Eine Woche vor der Schweizermeisterschaft in Chur hat Näf nun in Tschechien wieder einen Ernstkampf bestritten.
In Vysocina, knapp 130 Kilometer östlich von Prag gelegen, ging es am Samstag mit einem Short Race im bekannten Langlauf Stadion los. Und Ralph Näf konnte seine schier unglaubliche Serie der Short Race-Ungeschlagenheit wahren und gewann auch dieses Rennen souverän.
Defekt verhindert möglichen Sieg
Am Sonntag, beim Cross Country Rennen über die olympische Distanz, setzte sich Näf von Beginn weg zusammen mit Teamkollege Jose Hermida aus Spanien ab. Nur der Österreicher Christoph Soukop konnte in den ersten Runden dem Merida-Duo folgen. Als Näf und Hermida gegen Rennende das Tempo nochmals verschärften wurden sie auch ihren letzten Verfolger los. Alles lief auf eine Sprintentscheidung hinaus. Doch in der letzten Abfahrt verklemmte Näf's Kette für einen kurzen Moment. Diese Chance packte der Spanier und siegte vor Näf und dem Tschechen Jiri Friedel.
Näf zeigte sich aber keineswegs enttäuscht ab dem kleinen Defekt kurz vor dem Ziel: "Das Rennen war mehr ein Test nach der längeren Aufbauphase im Engadin. Es hat Spass gemacht hier in Tschechien ein tolles und sehr gut organisiertes Rennen zu fahren!".
Zwei Titel im Visier
Nun folgen zwei Meisterschafts-Rennen. Einerseits die Schweizermeisterschaft in Chur am 5. Juli. Hier sind seit längerer Zeit wieder alle Schweizer Topathleten gemeldet und dürften somit für eine spannende Meisterschaft sorgen. Und nur eine Woche später wird in Holland um den Europameister-Titel gefahren. Beide Titel hat Näf bereits gewinnen können.
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Bodensee-Meisterschaft im Kunstradfahren
(23. Juni 09)
Rund drei Monate nach dem Frühlings-Cup organisierte der Radfahrer-Verein Sirnach erneut einen Grossanlass im Kunstradfahren. Die Internationale Bodensee-Rad- und Motorfahrer-Vereinigung IBRMV richtete ihre Meisterschaft nach 2006 wiederum in Münchwilen aus. Rund 170 Sportler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren in allen Altersklassen zu sehen.
Starke Schülerleistungen
Bei den Schülerinnen siegte die deutsche Vizemeisterin Swantje Glock überlegen vor ihrer Landsmännin Lena Günther und der sehr guten Dritten Nathalie Walter aus Löhningen, welche sich als einzige Schweizerin in den vorderen Rängen platzieren konnte. Bei den Schülern war Tim Kühnle aus Magstadt eine Klasse für sich. Joel Reinhart aus Amriswil wurde Neunter. Im Einradfahren war keine Schweizer Mannschaft am Start. Gewonnen wurde die Konkurrenz durch das Team Höchst 3.
Juniorinnen: Nägele geschlagen
Die Meiningerin Nadine Gasser siegte mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0.05 Punkten auf Angela Nägele in der 1er Konkurrenz. Auch Lukas Burri musste sich gegen den deutschen Jorit Mohr geschlagen geben.
Im Vierer-Kunstrad-Wettbewerb wollten die Sirnacherinnen nach ihren guten Leistungen am Vortag beim Helvetia-Cup nochmals eine Topleistung erbringen. Dennoch reichte es für Melanie Schmid, Jennifer Schmid, Céline Burlet und Flavia Zuber im direkten Vergleich gegen Hohenems nicht ganz. Im Einradfahren wurde die Mannschaft aus Rheineck gute Zweite hinter den Siegerinnen aus Friedrichshafen.
Elite: Weltmeisterinnen mit starker Kür
Normalerweise stehen eher die Einer-Wettbewerbe im Vordergrund. Doch gestern waren alle Augen auf die letzte Startnummer auf der Fahrfläche 2 gerichtet. Sandra Sprinkmeier und Katrin Schultheis von Mainz-Ebersheim zeigten mit 141.58 ausgefahrenen Punkten eine Kür auf höchstem Niveau und unterstrichen gleichzeitig ihre Absicht den WM-Titel noch ein drittes Mal zu gewinnen. Die Schweizer Meisterinnen Barbara Morf und Nina Bommeli wurden mit grossem Rückstand Zweite vor ihren Kolleginnen aus Uzwil und Hombrechtikon.
Mario Augsburger zeigte einen schönen Handstand, eine der schwierigsten Übungen überhaupt, dennoch reichte es nur zum 2. Platz. Gar nur 5. wurde die Schweizer Meisterin Michaela Weber aus Stäfa. Siegerin bei den Einer-Frauen wurde die Österreichische Spitzenfahrerin Denise Boller vor Sandra Abderhalden aus Stäfa. Die Sirnacherin Sabrina Räbsamen wurde 4.
Ein besonderer Auftritt war sicherlich auch die 6er Einrad-Mannschaft aus Friedrichshafen. Alles in allem wurde attraktiver und teilweise hochstehender Kunstradsport geboten. Einige der Schweizer Elite-Akteure müssen aber noch an der Form feilen, wenn sie ihr Fernziel Tavira (Portugal) erreichen wollen, wo im November die Weltmeisterschaften stattfinden.
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Albasini beendet Tour de Suisse auf Rang 11
(22. Juni 09)
Der Sprung unter die Top 10 ist dem Thurgauer Michael Albasini im abschliessenden Zeitfahren von gestern in Bern zwar nicht mehr gelungen, dennoch darf er auf eine überaus erfolgreiche Tour de Suisse zurückblicken. Als Gesamt-11. hat der Lanterswiler die Erwartungen zweifelsohne übertroffen und mit dem Gewinn der "Königsetappe" nach Serfaus einen grossen Coup gelandet. Albasini wurde hinter dem überragenden Gesamtsieger Fabian Cancellara sogar zweitbester Schweizer. |
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Michael Albasini gewinnt TdS-Königsetappe !!!
(18. Juni 09)
Der Thurgauer Radprofi Michael Albasini feierte gestern auf österreichischem Boden seinen bisher grössten Saisonerfolg. In der Königsetappe der Tour de Suisse über 202 km von Stäfa ZH nach Serfaus (Tirol) setzte sich der Lanterswiler im Spurt der kleinen Spitzengruppe vor dem Berner Zeitfahren-Olympiasieger Fabian Cancellara durch. Da Gesamtleader Tadej Valjavec (Slo) mit der Spitzengruppe das Ziel erreichte, trägt er auch heute das gelbe Trikot. Er liegt allerdings nur 14 Sekunden vor den beiden zeitgleichen Schweizern Oliver Zaugg und Fabian Cancellara. Albasini liegt als Gesamt-12. 1:05 Minuten zurück. |
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Ralph Näf nur vom Olympiasieger geschalgen
(25. Mai 09)
Ralph Näf's Aufwärts-Trend hält an. Nach dem 5. Platz in Offenburg (De) und dem dritten Platz in Houffalize (Be) fuhr der Ostschweizer nach einem packenden Zweikampf mit Olympiasieger Julien Absalon (Fr) beim Mountainbike-Weltcup in Madrid als Zweiter durchs Ziel.
In der spanischen Hauptstadt Madrid ging bereits früh die Post ab. Nachdem Näf eine grosse Gruppe als Leader aus der ersten Runde zurück brachte griff Julien Absalon bereits an. Näf war von dieser Attacke sichtlich überrascht aber konnte mit dem Franzosen mithalten. Als einziger. Und so fuhr das Duo schon bei der nächsten Zielpassage mit 30 Sekunden Vorsprung am frenetischen Publikum vorbei. In der Folge bauten die beiden den Vorsprung Runde für Runde aus und hatten 2 Runden vor Schluss ein Guthaben von über 90 Sekunden auf die Verfolger. Und dann überschlugen sich die Ereignisse. Kurz vor der letzten Zielpassage griff Näf an. Und schien davon zu kommen. Rasch hatte der Andwiler in der Abfahrt 10 Sekunden auf den Doppel-Olympiasieger herausfahren können. Die Vorentscheidung? Noch nicht. Der mehrfache Weltmeister Absalon setzte nochmals alles auf eine Karte, konterte und konnte tatsächlich nochmals zu Näf aufschliessen. Und der Franzose nahm den Schwung gleich mit und setzte sich entscheidend vom Ostschweizer ab. So feierte Ralph Näf als Zweiter sein bestes Weltcup-Resultat in dieser Saison.
Angriff kostet zuviel Kraft
"Ich hätte heute so gerne hier gewonnen. Madrid mit seinen vielen Leuten zählt zu meinen Lieblingsstrecken!", meinte Näf ausgepowert aber dennoch zufrieden im Ziel und analysierte die Rennentscheidung wie folgt: "Ich hatte kurz vor der letzten Zielpassage ein paar Meter auf Julien und versuchte einen Angriff. Aber dabei habe ich zu viel Kraft für die letzte Runde verloren und als Absalon nochmals kam nutzte er den mentalen Vorteil aus dieser Situation resolut aus!".
Rangliste Elite Männer
1. Julien Absalon, Frankreich, 1:44.32
2. Ralph Näf, Andwil/TG, + 1.06
3. Moritz Milatz, Deutschland, + 1.59
4. Marco Fontana, Italien, 2.00
5. Nino Schurter, Chur, 2.02
6. Jean-Christophe Peraud, Frankreich, + 2.02
7. Burry Stander, Südafrika, + 2.16
8. Inaki Lejarreta, Spanien, + 2.16
9. Manuel Fumic, Deutschland, + 2.17
10. Roel Paulissen, Belgien, + 2.18
Mit dem zweiten Platz von Madrid sprang Näf auch im Weltcup Gesamtklassement nach vorne. Er ist jetzt schon auf Platz 5 und das obwohl er das erste Rennen in Südafrika krankheitshalber nicht fahren konnte. Näf ist somit auch bester Schweizer.
Mit Madrid ist die erste Saisonhälfte abgeschlossen. Der nächste Fixpunkt in Näf's Rennkalender ist die Schweizermeisterschaft in Chur Anfang Juli. Zuvor holt er aber am kommenden Samstag noch die kirchliche Trauung mit seiner Frau Coni nach. Die Feier findet ab 13.30 Uhr in der reformierten Kirche in Gossaus statt.
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Zwei Schweizermeister-Titel im Radball für den RV Sirnach
(18. Mai 09)
Mit Lars Korn und Severin Albrecht (Kat. Jugend) und Stefan Schärer und Patrick Frey (Schüler A) feierten am vergangenen Wochenende gleich zwei Radball-Teams vom RV Sirnach ihre Goldmedaillen.

Den Vize-Meistertitel bei den Junioren gewannen Simon Burlet und Christian Leuenberger ebenfalls vom RV Sirnach hinter Severin und Benjamin Waibel aus Pfungen. Thomas Stojan und Severin Zimmermann vom ATB Frauenfeld rundeten mit der Bronzemedaille bei den Schülern A das erfolgreiche Ergebnis für die Thurgauer Teilnehmer ab.
Kunstradfahrer ohne Medaillen
Bei den Junioren fuhr der Kunstradvierer vom RV Sirnach den 4. Platz heraus, das Einrad-Team vom ATB Landschlacht erreichte Rang 6. Belinda Diethelm aus Romanshorn wurde in der 1er weiblich-Konkurrenz 16.
Bei den Schülerinnen vermochten sich 4 Thurgauer Sportlerinnen für den Final qualifzieren. Mit den Rängen 8 (Mela Lieberherr, Romanshorn), 11 (Flavia Zuber, Sirnach), 14 (Cédrine Ruckstuhl, Romanshorn) und 18 (Julia Gsell, Romanshorn) blieben sie im Rahmen der Erwartungen. Joel Reinhart vom RMV Amriswil fuhr bei den 1er Schülern auf Rang 6.
Die Schweizer Hallenradsport-Meisterschaften fanden am 17. und 18. Mai 2009 in Mosnang statt.
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Ralph Näf gewinnt Rennen in Österreich
(17. Mai 09)
Eine Woche vor dem Weltcup-Rennen in der spanischen Hauptstadt Madrid gewinnt der Thurgauer Ralph Näf das internationale Mountainbike Rennen "Ötztaler Forest Cross" in Österreich und unterstreicht damit seine gute Form.
Für Näf begann das erfolgreiche Wochenende bereits am Samstag Abend mit einem Short Race in der Stadt. Näf gewann überlegen und setzte somit seine eindrückliche Serie von Short Race Siegen fort. Seit September 2007, als Näf beim Short Race in Muttenz Vierter wurde, ging der Ostschweizer bei jeder Short Race Teilnahme als Sieger aufs Podest.
Beim Hauptrennen vom Sonntag wurde Näf seiner Favoritenrolle vollumfänglich gerecht. Bereits im ersten Aufstieg setzte sich Näf vom Rest des Feldes ab. Alleine und mit zunehmend grösserem Vorsprung kontrollierte er das Rennen und seine Gegner. Am Ende resultierte ein nie gefährdeter Start-Ziel Sieg. Nach dem Triumph im deutschen Münsingen ist dies nun schon der zweite Sieg an einem internationalen Rennen in dieser Saison.
Rangliste Elite Männer
1. Ralph Näf, Andwil/TG
2. Alban Lakata, Österreich
3. Christof Bischof, Diepoldsau/SG
4. Jochen Käss, Deutschland
Nächsten Sonntag geht es mit dem Mountainbike Weltcup in Madrid weiter. Madrid ist eines der Lieblings-Rennen von Näf und dementsprechend gross ist seine Vorfreude.
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Höhentraining und Catalunya statt Giro für Michael Albasini
(16. Mai 09)
Hallo zusammen!
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass ich beim Giro starten würde, wie wir das anfangs Saison geplant hatten. Allerdings war ich damals nicht so glücklich darüber, weil ich so meine gewohnte TDS-Vorbereitung nicht beibehalten konnte, meinte aber damals dem Rennplan zugestimmt zu haben. Die Teamleitung äenderte aber die Rennpläne und strich mich von der Giro-Liste. Erst vor einem Monat merkten wir, das verschiedene Planungen vorlagen. Der endgültige Entscheid kam dann aber erst nach Lüttich. Da ich nach der Ardennen-Woche richtg kaputt war, war ich auch nicht traurig, meinen Namen auf der Ersatzliste zu sehen. Ich konnte mir nicht vorstellen, noch einen Monat Rennen zu fahren und dann, nach zwei Wochen Pause, an der TDS in Form zu sein. Denr Jubilaeums-Giro zu fahren wäre sicher schön gewesen, aber die Pause und der Neuaufbau tun mir bestimmt gut.
Das Höhentrainig dieses Jahr muss ich allerdings etwas anders gestalten als die anderen Jahre, denn vom 18. bis zum 24. Mai fahre ich die Katalonienrundfahrt. Das Höehentraining ist deshalb in zwei Hälften geteilt. Zwei Wochen vorher und rund 10 Tage danach. Ich bin gespannt wie das klappt. Normalerweise bin ich ja jeweils drei Wochen am Stück oben gewesen. Gleich am Montag nach Katalonien werde ich erstmals Tests auf der Bahn mit dem Zeitfahrvelo machen. Das wird sicher auch spannend, denn bisher hatte ich mein Zf-Rad immer nach Gutdüenken eingestellt. Ich bin sicher, dass es da einiges zu optimieren gibt. Auch mein neuer Mass-Schuh sollte bald kommen. Zusammen mit einer neuen Einlage hoffe ich, den Druck noch optimaler auf die Pedale zu bringen.
Ihr seht, es läuft einiges, auch wenn ich keine Rennen fahre. Bleibt nur noch, die ganze Arbeit in Resultate umzumüenzen... Aber da bin ich zuversichtlich!
Bis bald!
Euer Michi
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Ostschweizer Meisterschaft im Kunstradfahren
(11. Mai 09)
Thurgau gegen St. Gallen hiess es an der bestens organisierten OSM in Wattwil. Kunstradfahrer aus 7 Vereinen zeigten eine Woche vor den Schweizer Meisterschaften ihren Formstand.
Bei den Schülern hiessen die Siegerinnen: Noemi Denzler, RV Sirnach (Kat. 1er SWD), Sibylle Hug, RV Sirnach (C), Joel Reinhart, RMV Amriswil (B), Janina Näf, ATB Uzwil (B), Flavia Zuber, RV Sirnach (A) und im 2er Julia Gsell und Cédrine Ruckstuhl vom ATB Romanshorn. Die 4er Konkurrenz entschieden die Kunstradfahrer aus Uzwil (Melissa Duss, Caroline Haas, Michelle Haas, Seline Bolt) und auch im 6er hiess das Siegerteam Uzwil (Michelle Haas, Andreas Schneider, Selina Schmalzer, Melissa Duss, Andreina Böhi, Caroline Haas)
Uzwiler Dominanz bei den Junioren
Die Junioren-Konkurrenz begann mit den 4er-Mannschaften. Das für die EM qualifizierte Quartett Marina Sommer, Belinda Eisenring, Ladina Gisler, Fabienne Hammerschmidt vom ATB Uzwil gewann die Konkurrenz überlegen. In der 1er-Konkurrenz setzte sich Lukas Burri ebenfalls vom ATB Uzwil erwartungsgemäss durch. Der 6er-Wettbewerb gewann das einheimische Team aus Wattwil mit Beriwan Atici, Anna Knus, Bettina Schmid, Anna-Lena Schubiger, Caroline Looser und Julia Nigg. Im 2er holten Jacqueline Rutz / Rahel Nägele vom ATB Uzwil den Siegerpokal.

Bei den 1er Juniorinnen kam es zum Zweikampf der EM-Teilnehmerinnen. Es gewann die favorisierte Angela Nägele vor Marina Sommer. Auch sie beide fahren für den ATB Uzwil.
Eine Startgelegenheit nach einem längeren Auslandaufenthalt nutzte in der Elite-Klasse Sabrina Räbsamen vom RV Sirnach und auch das Uzwiler 2er Frauen-Team Fabienne Hammerschmidt / Rebekka Schmid zeigte eine eindrückliche Kür. Für sie bedeutete die Teilnahme vor allem ein erster Formtest.
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Simon Zahners vierter Saisonsieg
(3. Mai 09)

Simon Zahner (rechts) fährt vor Roger Beuchat als Sieger über die Ziellinie
Nach knapp 170 Kilometern besiegte Simon Zahner aus Bubikon seinen letzten Begleiter Roger Beuchat beim nationalen Elite-Radrennen in Frauenfeld von heute Sonntag klar in einem Zweiersprint. Er realisierte damit bereits seinen vierten Sieg in der noch jungen Saison. Mit 13 Sekunden Rückstand überquerte das Feld mit Pirmin Lang als Drittem die Ziellinie.
Zahlreiche Attacken
„Das war keine einfache Sache“, resümierte der strahlende Sieger im Ziel - und damit hatte er zweifellos recht. Während acht der insgesamt neun Runden auf dem welligen Parcours bei Frauenfeld löste eine Attacke die andere ab. Einmal setzte sich eine Gruppe ab, dann war es wieder ein Einzelfahrer. Erfolg war aber keinem dieser Vorstösse beschieden. Erst in der zweitletzten Runde formierten sich diejenigen acht Ausreisser, bei denen auch der nachmalige Sieger Unterschlupf fand. Aus dieser Gruppe griff Simon Zahner dann beim neunten und letzten Aufstieg Richtung Iselisberg resolut an. „Eigentlich wollte ich nur, dass die Gruppe vom Feld nicht eingeholt wird, aber dann waren Roger Beuchat und ich plötzlich alleine“, kommentierte Zahner diese entscheidende Phase. Die Angst vor der Einholung durch das Feld war durchaus gerechtfertigt, schmolz der Vorsprung doch von satten anderthalb Minuten auf wenige Sekunden bis vor dem Aufstieg. Bis 1,5 Kilometer vor dem Ziel harmonierten die beiden in der Folge ausgezeichnet. „Dann aber musste ich die Sache selber in die Hand nehmen“, so Zahner. Mit einem deutlichen Sieg im Zweiersprint feierte der Zürcher seinen vierten Saisonsieg in einem Rennen, dass mit einem Schnitt von 44,5 Kilometern pro Stunde sehr schnell gefahren wurde.
„Frauenfeld ist eines der wenigen langen Strassenrennen und dieses zu gewinnen, bedeutet mir sehr viel“, sagte der sichtlich zufriedene Sieger im Ziel. Zwei weitere Fahrer mit bekannten Namen standen neben Simon Zahner auf dem Siegerpodest. Als Zweiter der Jurassier Roger Beuchat, der schon in mehreren Profi-Mannschaften engagiert war, so beispielsweise bei Phonak und Vini Caldirola. 2004 nahm er ausserdem für die Schweiz an der Weltmeisterschaft in Verona teil. Dritter wurde Pirmin Lang aus Dagmarsellen, der letztes Jahr in Frauenfeld zuoberst auf dem Podest stand. Erwähnenswert ist sicher auch der vierte Platz von Christian Eminger, seines Zeichens bereits 45 Jahre alt und seit 1980 mehrfacher Sieger in verschiedenen Kategorien in Frauenfeld.
Die weiteren Rennen
Spannende Rennen bei schon fast traditionell besten Wetterbedingungen gab es auch in den anderen sechs Kategorien. Das Rennen der Amateure gewann Simon Frank vom VC Pfaffnau, dasjenige der Junioren Jan Keller vom Team Hobi Bau AG Wetzikon, Fabian Lienhard vom VC Steinmaur heisst der Sieger bei den Anfängern U17, Yvo Schwery vom Valais Cycling Team siegte bei den Schülern U15, die Schüler U13 meisterte Johan Jakobs vom VC Steinmaur und das Rennen der Schüler U11 schliesslich entschied Lorenz Baumgartner aus Leutkirch (Deutschland) für sich.

Die Fahrer passieren den Bergpreis beim Bärlingerhof oberhalb Uesslingen. |
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Näf Dritter beim Weltcup-Klassiker
(3. Mai 09)
Der Thurgauer Mountainbike-Profi Ralph Näf erkämpfte sich in einem spannenden Rennen den dritten Platz beim Weltcup-Klassiker im belgischen Houffalize. Nur gerade Olympiasieger und Weltcup-Leader Julien Absalon sowie der deutsche Wolfram Kurschat waren schneller als der Ostschweizer.
Ralph Näf war vom Startschuss an einer der Aktivposten in diesem Rennen. Zusammen mit dem Franzosen Jean-Christophe Peraud übernahm der Thurgauer die Initiative und führte das Feld nach dem Startloop als Leader auf die erste Runde. In der Folge vermochte sich Näf zusammen mit dem Olympia-Zweiten Peraud leicht ab zu setzen. Zweitweise lag das Duo gar 20 Sekunden vor den Verfolgern. Gegen Rennmitte verschärfte aber Julien Absalon im Verfolgerfeld das Tempo und erzwang so den Zusammenschluss. Und der mehrfache Weltmeister aus Frankreich griff sogleich an und nur Näf konnte Absalon folgen. Zusammen gingen sie auf die letzte Runde wo Näf seinem hohen Starttempo Tribut zahlen musste. So musste er nicht nur Absalon ziehen sondern auch noch Wolfram Kurschat, den Zweiten vom Weltcup vor einer Woche im Deutschen Offenburg, passieren lassen. Den dritten Platz lies sich Näf aber nicht mehr streitig machen. Der Thurgauer realisierte somit den ersten Podestplatz eines Schweizer Mountainbikers in dieser Saison.
"Natürlich bin ich sehr zufrieden mit diesem dritten Platz!", freute sich Näf im Ziel. "Ich komme immer besser in Fahrt und bei uns im Team läuft es im Moment sehr gut. Die gute Stimmung wirkt sich sehr auf die Leistungen im Rennen aus!". Näf's Multivan Merida Biking Team hatte wieder drei Fahrer in den Top 10 und verteidigte so die Führung im Teamklassement klar. |
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Hochkarätiger Radsport in Frauenfeld
(1. Mai 09)
Wenn am Sonntag, 3. Mai 2009, zum 30. Mal der Startschuss zum nationalen Radrennen in Frauenfeld fällt, werden sich wiederum mehrere hundert Radsportler in sechs verschiedenen Kategorien spannende Duelle um Siege und Plätze liefern. Die Hauptkategorie der Elitefahrer wird wie gewohnt am frühen Nachmittag die neun Runden in Angriff nehmen und gegen 17 Uhr am Ziel im Galgenholz eintreffen.
Der Motor- und Radsportverein (MRSV) Frauenfeld kann mit der diesjährigen Austragung des Radrennens wieder ein Jubiläum feiern. Bereits zum 30. Mal werden am ersten Maisonntag auf der Thurstrasse die Radfahrer ins Rennen geschickt.
Für jeden von ihnen bedeutet das Frauenfelder Rennen ein hartes Stück Arbeit. Der Parcours nördlich von Frauenfeld ist zwar in die liebliche Thurgauer Hügellandschaft eingebettet, aber er ist sehr coupiert und fordert den Fahrern alles ab. Kaum einmal kommen sie auf dem 18,6 Kilometer langen Parcours zur Ruhe: Der schnelle Aufstieg zum Bärlingerhof beim Iselisberg erfordert viel Kraft und Stehvermögen, die vielen Kurven auf dem Weg zurück nach Frauenfeld ebenso viel technisches Geschick.
Bereits in den Morgenstunden des Sonntags wird zu den ersten Rennen in den Kategorien Amateure und Anfänger gestartet. Es folgen drei Schülerkategorien und am Nachmittag die Junioren und das Hauptrennen in der Kategorie Elite. Mit dabei sein werden auch Fahrer von Continentalteams, also von Profimannschaften mit jungen, ehrgeizigen Fahrern aus dem In- und Ausland. Es dürfen also wieder spannende Positionskämpfe, umstrittene Zwischensprints und rasante Abfahrten erwartet werden.
Der Besuch des Radrennens in Frauenfeld lohnt sich also für den jeden Radsportfan, er eignet sich aber auch als Familienausflug an diesem Frühlingssonntag. So ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Würste und Steaks vom Grill warten ebenso auf ihre hungrigen Abnehmer wie Kaffee und Kuchen und selbstverständlich eine breite Palette von kalten Getränken. Am Ziel und beim Bergpreis Bärlingerhof gibt es wieder Livemusik zu hören. Am Ziel spielen ab 10.30 Uhr die beliebten „Manser Buebe“ auf und beim Bergpreis die „Bergsler Buebä“. Eine besondere Attraktion erwartet die Besucherinnen und Besucher im Zielraum. Aus Anlass der 30. Austragung des Frauenfelder Radrennens findet um 11.15 und um 12.30 Uhr eine Bikeshow mit viel Akrobatik statt. |
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Turbulenter Saisonauftakt für Roman!
(29. April 09)
Der Vortest mit der Original Suzuki GSX-R 1000 K9 waren sehr verheissungsvoll. Roman konnte in Valencia superschnelle Runden drehen und war auch dementsprechend motiviert auf die kommende Saison. Diese Freude und Motivation sank auf einen sehr tiefen Stand nach den nächsten zwei Tests in Barcelona an Ostern und zwei Wochen vor Saisonbeginn auf dem Lausitzring, mit einem überarbeiteten Motorrad. Auf beiden Strecken fehlten ihm fast 4 Sekunden zu seinen persönlichen Bestzeiten auf diesen Strecken, der Sturz in Barcelona war auch alles andere als positiv. Wir hatten noch nie so eine schwierige Zeit durchgemacht und das nach 11 Jahren Rennerei. Die Frage blieb offen, haben wir mit den richtigen Technikzuliefern gearbeitet oder nicht? Frage über Frage.
Roman und das ganze Team (das heisst die ganze Familie und Walter Steiner Ex-Schrauber von Paul Leuthart) fuhren am Donnerstag mit einem unguten Gefühl auf den Eurospeedway Lausitz zum ersten Rennwochenende. Die letzten Teile wurden uns am Donnerstag noch angeliefert. Nichts wichtiges, nur Räder, Bremsscheiben, Lenker und Fussrasten.
Bei den kurzen 4 Freitagstrainings hatten Michi und Walter keine freie Minute, nach jedem Turn wurde die Gabel oder das Federbein umgebaut. Die schufteten wie die die Wilden. Der Zeitrückstand ist kleiner geworden aber es fehlte immer noch viel Zeit. „Die Stoppuhr lief immer noch zu schnell!“
Am Samstag haben wir es schwarz auf weiss, wenn bei den 2 Zeittrainings alle mit dem Transponder fahren müssen. Roman hatte bei diesen Quali fast zwei Renndistanzen abgespult um Daten zu kriegen für ein besseres Set-Up und dass wir endlich kapieren wie Romans neues Baby die Suzuki GSX-R 1000 K9 funktionieren sollte! Roman duellierte sich mit seinem ehemaligen Teamkollegen Andi Meklau um die letzten zwei Plätze in der vierten Startreihe das Roman dann für sich entschied und mit einem Rückstand von fast 1,4 Sekunden den 15. Startplatz ergatterte.

Auf das Warm-Up wurden dann noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, aber ohne Erfolg. Kurz vor dem 1. Rennen stellten wir alles auf den Kopf und änderten auf „Teufel komm raus“ volles Risiko. Aussage Roman „Was will ich verlieren vom 15. Startplatz…“. Schon in der Aufwärmrunde hatte er ein viel besseres Gefühl, auf der Startaufstellung huschte sogar ein Lachen über sein Gesicht. Das haben wir in den letzten Tagen nicht so viel gesehen.
Roman hatte einen Superstart, nach einigem Hick-Hack in der ersten Kurve und dem folgenden Geschlängel hatte sich das 42 köpfige Feld eingereiht. Roman beendete die erste Runde als 9. und konnte sich kontinuierlich nach vorne arbeiten. Die Spitze hatte er das ganze Rennen über in seinen Augen am Schluss fehlten 8 Sekunden und wurde ausgezeichneter 5. Bei dieser irren Aufholjagd war seine schnellste Rennrunde schneller als die des Siegers Jörg Teuchert!
Uns fiel allen ein riesengrosser Stein vom Herzen.
Der Start zum 2. Lauf gelang ihm nicht mehr so gut und wurde in der ersten Kurve eingeklemmt und in den folgenden paar Kurven ist überholen sehr schwierig. Als er auf die Gegengerade kam war die Spitze schon weit entfernt und beendete diese erste Runde als 14. Als Letzter in einer Siebnergruppe immer noch auf 14 fuhr er nach eineinhalb Runden an mir vorbei und schnappte sich in der Folge einen um den Anderen, als er endlich an allen vorbei war zog er mit konstant sehr schnellen Rundenzeiten von diesen weg und machte Verfolgung auf die schon auf über sechs Sekunden enteilte Vierergruppe die um Platz 4 kämpfte. In der drittletzten Kurve in der letzten Runde hatte er den Anschluss geschafft und schnappte sich den Hintersten dieser Gruppe und wurde 7. und wieder bester Suzuki Fahrer! Leider war dieses Rennen 2 Runden zu früh fertig?
Gesamtstand nach 2 von 16 Rennen: 1. Teuchert Yamaha 50 P. 2. Daemen BMW 28. 3. Nebel KTM 26P. 4. Giuseppetti Ducati 23 P. 5. Bauer Honda 20P. 6. Roman Suzuki punktegleich mit Bauer 20P.
Zum Abschluss noch ein paar Worte von Roman: „Ich möchte mich bei alle herzlichst bedanken die mir in der letzten Zeit geholfen haben und unser Team unterstützt haben. Es war die schwierigste Vorbereitung und glaubt mir eins, wenn jede Vorbereitung so wäre, würde ich schon lange keinen Rennsport mehr betreiben“
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Ralph Näf mit starker Leistung im Weltcup
(28. April 09)
Beim Auftakt zum Weltcup der Mountainbiker vor 2 Wochen in Südafrika fehlte der Thurgauer Ralph Näf krankheitshalber. Aus diesem Grund musste Näf beim zweite Weltcup, ausgetragen im Deutschen Offenburg, mit der hohen Startnummer 72 ins Rennen. Doch der Ostschweizer kämpfte sich mit einer starken Leistung an 67 Fahrern vorbei und beendete das Rennen als bester Schweizer auf dem fünften Rang. Souveränere Sieger war Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich.
Das Ralph Näf in Form ist bewies er vor einer Woche mit seinen zwei Siegen bei der MTB Bundesliga in Münsingen (D). Doch wie diese Leistung im Vergleich zur komplett versammelten Weltspitze einzustufen war zeigte sich erst beim Weltcup Rennen in Offenburg. Bei den Weltcup-Rennen wird nicht anhand der Weltrangliste, welche den Leistungslevel der Fahrer über ein ganzes Jahr hinweg bewertet, aufgestellt sondern nach dem Weltcup-Ranking. Und da Näf in Südafrika fehlte musste der WM-Dritte vom letzten Jahr auf Position 72 ins Rennen. "Am Anfang war das Rennen für mich ein Stop-and-go und ich musste beim Überholen oft voll ans Limit. Erst nach zwei Runden konnte ich endlich konstant fahren und habe mir das Rennen dann mit meinem Speed eingeteilt. Ich habe heute wohl das Maximum aus einer solchen Startnummer herausgeholt", analysierte Näf die Rolle der hohen Startnummer im Ziel. Und das Maximum war am Ende dieser eindrücklichen Aufholjagd der fünfte Rang. Und somit war Näf bester Schweizer.
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Erfolgreiches Week-End für Ralph Näf
(20. April 09)
Eine Woche vor dem Weltcup im deutschen Offenburg startete auch die renommierte deutsche Mountainbike Bundesliga in die Saison. Beim Frühjahrsklassiker in Münsingen traten viele Top Cracks der Szene an. Mit dabei war neben Olympiasieger Julien Absalon auch der Ostschweizer Ralph Näf welcher nach seinem gesundheitlich bedingten Forfait beim Weltcup-Auftakt vor einer Woche in Südafrika besonders motiviert war.
Und das Rennwochenende begann gut für den Thurgauer. Das Short Race am Samstag konnte Näf für sich entscheiden. Die letzte Niederlage bei einem Short Race liegt nun schon über ein Jahr zurück!
Und auch beim Hauptrennen am Sonntag vor einer grossen Zuschauer-Kulisse war der Marathon Weltmeister von 2006 von Anfang an in der Spitze dabei. Zusammen mit seinem Landsmann Martin Gujan prägte er die Startphase des Rennens. In der fünften von acht Runden steigerte der Ostschweizer dann das Tempo und legte drei schnellste Rundenzeiten in Folge hin und baute so seinen Vorsprung kontinuierlich auf über 1 1/2 Minuten aus. Hinter Näf konnten seine beiden Team-Kollegen Moritz Milatz und Jochen Käss den Schweizer Martin Gujan noch abfangen und so den Dreifach-Triumph des Multivan Merida Biking Teams sicherstellen. Mit dem Spanier Jose Hermida folgte auf dem fünften Platz gar ein weiterer Teamkollege.
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Andreas Dietziker guter Etappenfünfter
(17. April 09)
In der Türkei-Rundfahrt belegte der Thurgauer Radprofi Andreas Dietziker in der von Mauro Finetto (It) gewonnenen 6. Etappe den guten 5. Rang. Dafür wurde sein Landsmann David Loosli als Leader entthront worden. Neuer Gesamterster ist der Südafrikaner Daryl Impey. Morgen Samstag führt die vorletzte Etappe in die Touristenhochburg Antalya. |
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Nationales Radrennen Frauenfeld am 3. Mai
(14. April 09)
Das nationale Radrennen vom 3. Mai in Frauenfeld feiert dieses Jahr ein Jubiläum mit der 30. Austragung. Und für Martin Bärtsch (Bild) ist es das 30. Mal, dass er an der Spitze des Organisationskomitees steht, zugleich wird es das letzte Mal sein. Mit Erreichen des Pensionsalters gibt er das Amt ab und freut sich bereits jetzt auf mehr Freizeit und damit verbunden auf viele Kilometer auf dem Velo.
Martin Bärtsch gilt als das personifizierte Radrennen des MRSV Frauenfeld, das immer am ersten Maisonntag stattfindet. Zusammen mit einer schlagkräftigen Truppe stellt er seit Jahren diese beliebte Radsportveranstaltung auf die Beine. Am 3. Mai dieses Jahres wird er jedoch zum letzten Mal die Fäden in der Halt halten, wenn die Rennen in den Kategorien Schüler, Junioren, Anfänger und Elite an der Thurstrasse beim Galgenholz gestartet werden. Er freut sich darüber, dass die Fahrer immer wieder gerne nach Frauenfeld kommen und stellt befriedigt fest: „Die Veranstaltung hat im Schweizer Rennkalender einen hohen Stellenwert.“ Das nicht zuletzt, weil der gut 18 Kilometer lange, abwechslungsreiche, aber auch anforderungsreiche Parcours durch eine einmalig schöne Frühlingslandschaft von Frauenfeld über Uesslingen, Buch und Weiningen und wieder zurück nach Frauenfeld führt.
Nie aktiv, aber fasziniert
Martin Bärtsch kann mit Stolz auf die Geschichte des Radrennens in Frauenfeld zurückblicken. Obwohl er selber nie aktiv Radrennen bestritten hat, hat ihn dieser Sport immer fasziniert und darin liegt auch der Grund für sein Engagement beim MRSV Frauenfeld, sei es als Präsident des Vereins oder als OK-Präsident des Radrennens. Auch wenn der Radsport zurzeit ein Imageproblem hat und oftmals im Schatten anderer Sportarten steht, betrachtet ihn Martin Bärtsch noch lange nicht als aussterbende Spezies: „Wenn man sieht, wie viele Zuschauer an den wichtigen Eintagesrennen oder bei grossen Rundfahrten am Strassenrand stehen und den Fahrern zujubeln, dann habe ich keine Angst um die Zukunft dieser Sportart.“
Grosse Schwierigkeiten
Das Frauenfelder Radrennen werde auch ohne ihn weitergehen, ist Martin Bärtsch überzeugt. Aber er sieht auch klar die Probleme von kleineren Veranstaltungen wie eben diesem Radrennen. „Wir haben grosse Schwierigkeiten bei der Suche nach Sponsoren und müssen jedes Jahr darum kämpfen, dass die Rechnung aufgeht.“ Aus diesem Grund setzt er zurzeit seine ganze Energie nochmals voll für die 30. Austragung des Radrennens vom 3. Mai ein und hofft, dass sich Petrus - wie meistens am ersten Maisonntag - von seiner besten Seite zeigen und dass der - übrigens eintrittsfreie - Anlass unfallfrei vonstatten gehen wird.
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Toller Erfolg für Michael Albasini
(9. April 09)
In der Baskenland-Rundfahrt hat der Thurgauer Radprofi Michael Albasini heute einen der grössten Siege seiner Karriere feiern dürfen. Er krönte eine rund 150 km lange Flucht mit dem Gewinn der 4. Etappe. Im Finish setzte sich der 28jährige gegen sein Fluchtgefährten Jurgen van den Broeck und Christian Vandevelde durch. Das Feld mit dem Gesamtersten Alberto Contador (Sp) büsste 1:25 Minuten ein. Bereits in der 2. Etappe vom Dienstag fuhr Albasini auf Rang 4. Der U23-Europameister von 2002 fährt seit dieser Saison für das US-Team Columbia.
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3. Gesamtrang für Andreas Kugler beim Cape Epic
(9. April 09)

Das Cape Epic 2009 in Südafrika, eines der härtesten Bike-Etappenrennen der Welt, ist bereits Geschichte. Die knapp 600 Zweierteams haben 683 km und 14'623 Höhenmeter hinter sich gebracht. Das Rennen führte über einen Prolog und sieben Etappen von Cape Down (Kapstadt) über Gordon's Bay, Villersdorp, Greyton und Oak Valley nach Lourensford.
Bei bestem Wetter starteten die Fahrer jeweils am Morgen um 7 Uhr. Der Start erfolgte wie immer noch vor Sonnenaufgang, um zumindest für einen Teil der Fahrer die Nachmittagshitze zu vermeiden. Die ca. 1'200 Fahrer mussten täglich mit steilen Anstiegen, ruppigen Abfahrten und schier erdrückender Hitze auskommen.
Der Frasnachter Andreas Kugler startete mit seinem schwedischen Teamkollegen Emil Lindgren für das Team Felt International MTB Team, bei dem er seit diesem Jahr unter Vertrag steht. Während den acht Renntagen schafften es die beiden acht mal unter die besten sieben und sogar vier mal auf das Podest. Mit dem 3. Gesamtschlussrang und einer Gesamtfahrzeit von 28 Stunden 28 Minutern und 42 Sekunden sind die beiden und das ganze Team mehr als zufrieden.
Andreas Kugler und Emil Lindgren werden sich nun von den Strapazen der letzten Woche erholen und in Südafrika nochmals einige Trainings absolvieren um am ersten Weltcup dieser Saison wieder fit zu sein. Am 11./12. April feiert der MTB-Weltcup in Pietermaritzburg seinen Auftakt in die Saison 2009. Zum ersten Mal findet dabei ein Crosscountry-Weltcup auf afrikanischem Boden statt.
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Ralph Näf fehlt bei Weltcup-Auftakt
(8. April)
Weltklasse-Mountainbiker Ralph Näf muss auf den Weltcup-Saisonstart vom kommenden Wochenende in Südafrika verzichten. Der Thurgauer laboriert seit zwei Wochen an einer Magen-Darm-Grippe, von der er noch nicht vollständig genesen ist und die ihn auch am letzten Wochenende zur Aufgabe gezwungen hatte. Näf bereitet sich nun in der Heimat auf die nächsten Rennen in Europa vor. |
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Swiss-Cup Final im Kunstradfahren
(6. April 09)

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Der über mehrere Wettkämpfe ausgetragene Swiss-Cup fand am letzten Sonntag in Oberbüren mit dem Final seinen Abschluss. Die Thurgauer Vereine waren mit vier Einzelstarter und einer Mannschaft vertreten. Sibylle Hug aus Sirnach erreichte als Schülerin C den 7. Platz und Joel Reinhart aus Amriswil Rang 3 in der Kat. SMB. Zwei Fahrerinnen aus Romanshorn fuhren in der Kat. SWB. Mitfavoritin Mela Lieberherr klassierte sich ganz knapp geschlagen auf dem 2. Platz und Cédrine Ruckstuhl wurde 7.
Bei den Junioren war der Einrad-Vierer aus Landschlacht mit Fabienne Gauler, Pascal Gauler, Svenja Gantenbein und Julia Liniger im Einsatz und belegte in der gemischten Mannschafts-Klassierung Rang 5.
Viele Ostschweizer für die EM qualifiziert
Im Mai finden die Europameisterschaften im niederländischen Heerlen statt. Die Schweizer Delegation: (1er) Angela Nägele, Marina Sommer, Lukas Burri (alle Uzwil), Yannick Martens (Hombrechtikon), (2er) Christina Ess / Fabienne Gamper (Wülflingen) sowie die Uzwiler Vierer-Mannschaft mit Marina Sommer, Belinda Eisenring, Ladina Gisler und Fabienne Hammerschmidt.
Alle Resultate auf
www.hallenradsport.ch
Legende Gruppenbild EM quer: v.l. oben:
Belinda Eisenring, Ladina Gisler, Yannick Martens, Marina Sommer, Fabienne Gamper
unten: Fabienne Hammerschmidt, Angela Nägele, Christina Ess
Legende Gruppenbild EM hoch: v.l. oben:
Angela Nägele, Yannick Martens, Marina Sommer
unten: Belinda Eisenring, Ladina Gisler, Fabienne Hammerschmidt, Christina Ess, Fabienne
Gamper
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Ralph Näf trotz Aufgabe optimistisch
(5. April 09)
Der Start der Schweizer Cross Country Rennserie fand am Sonntag in Schaan im Fürstentum Liechtenstein statt. Eine Woche vor dem Weltcupstart in Südafrika bildete das Rennen eine letzte Standortbestimmung für die Schweizer Mountainbiker. Nicht ganz optimal verlief die Vorbereitung für den Thurgauer Ralph Näf. Die letzte Woche litt er unter einer kleinen Erkältung, konnte acht Tage kaum richtig trainieren und fühlte sich erst letzten Donnerstag wieder einigermassen fit.
Dementsprechend verlief auch das Rennen für den Ostschweizer. Bis zur vierten Runde konnte Näf mit dem Spitzenduo Martin Gujan und Jürg Graf mitfahren und fuhr sogar zwei Mal eine schnellste Rundenzeit. Doch dann war Feierabend. In Hinblick auf den Weltcup in Südafrika vom kommenden Samstag gab Näf das Rennen auf, sparte seine Kräfte. "Ich war bis Donnerstag nicht fit und wusste daher, dass ich womöglich nicht um den Sieg mitkämpfen kann", analysierte Näf nach dem Rennen. Und war zugleich voll des Lobes für Liechtensteiner Veranstalter und deren attraktive Rennstrecke. Näf weiter: "Trotzdem war es für mich ein guter Formtest. Ich habe jetzt noch eine Woche Zeit für den letzten Schliff und schaue daher optimistisch auf die Reise nach Südafrika!". Der Andwiler reist morgen Montag nach Afrika. |
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Kunstrad-Grossanlass in der Ostschweiz
(23. März 09)
Mit dem Sirnacher Frühlings-Cup war in Münchwilen der Wettkampf mit dem grössten Teilnehmerfeld in der Hallenradsport-Agenda terminiert. Dabei war der Fokus auch auf Ostschweizer Kunstradfahrer wegen der EM-Qualifikation gerichtet. Mit ihren Spitzenrängen bestätigen die Uzwiler Junioren Angela Nägele (1.), Marina Sommer (3.), Lukas Burri (1.) und der Kunstrad-Vierer (3.) erneut die Selektionslimiten und den Vergleich mit der ausländischen Konkurrenz aus Österreich. Höhepunkt am Samstag waren die Elite-Starts der ehemaligen WM-Medaillengewinnern Michael Brugger und Corinna Hain aus Deutschland. Sie demonstrierten wie hoch die Messlatte im internationalen Kunstradsport liegt.

Der Sonntag stand im Zeichen des Nachwuchses mit einem riesigen Teilnehmerfeld in den Schüler-Kategorien. Dabei zeigten auch Thurgauer Sportler gute Resultate wie Joel Reinhart aus Amriswil (3. SMB), Mela Lieberherr aus Romanshorn (6. SWB) und Sibylle Hug aus Sirnach (8. SWC) und bewiesen wie intakt der Nachwuchs in der Region ist.
Infos und Ranglisten beim Veranstalter auf www.rvsirnach.ch
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Australien das grosse Ziel von Ralph Näf
(19. März 09)
Die Saison 2009 bringt nach dem Olympia-Jahr neue Ziele mit sich. Weltmeisterschaft, Weltcup und Weltrangliste stehen für alle Top Biker wieder im Zentrum. Dies gilt auch für Ralph Näf. Ganz grosses Ziel sind die Weltmeisterschaften in Australien im September. Und auch im Weltcup will der Thurgauer vorne mitmischen. "Wenn alles optimal verläuft möchte ich im Kampf um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitreden!", gibt sich Näf optimistisch aber relativiert sogleich: "Wobei wir ja letztes Jahr gesehen haben, dass äussere Einflüsse der besten Vorbreitung einen Strich durch die Rechnung machen können und die Konkurrenz wird im neuen Jahr ganz sicher nicht kleiner sein".
Je nach Saisonverlauf wird auch die Marathon Weltmeisterschaft ins Visier für des Weltmeisters von 2006 geraten. Diese Titelkämpfe finden dieses Jahr in Graz statt. Am selben Ort wo sich Näf 2003 mit dem Europameister-Titel endgültig an die Weltspitze katapultierte. Gute Voraussetzung also.
Nur wenige Einsätze wird Näf in der Schweiz haben. Die Schweizermeisterschaft in Chur sowie der Weltcup in Champery sind zwei der wenigen Renneinsätze auf einheimischem Boden. Einen festen Platz im Kalender hat zudem das Internationale Mountainbike Rennen auf dem Gurten in Bern welches sich in den letzten 6 Jahren zu einem der grossen Klassiker in der internationalen Bike-Szene entwickelt hat. Näf: "Ich fahre sehr gerne in der Schweiz. Es ist immer etwas besonderes zuhause vor den eigenen Fans zu fahren. Als Ostschweizer freue ich mich natürlich schon sehr auf die Schweizermeisterschaft in Chur".
Als nächste Station im Rennkalender steht das Rennen in Schaan (Lichtenstein). Dieses Rennen zählt zur nationalen Schweizer Rennserie.
Seit 2003 fährt der Andwiler nun für das deutsche Multivan Merida Biking Team. Mit der mehrfachen Weltmeisterin und Olympiasiegerin von 2004, der Norwegerin Gunn Rita Dahle (macht zur Zeit Baby-Pause) und dem spanischen Weltcup-Star Jose Hermida zählt das Team zu den stärksten Mannschaften im Weltcup-Zirkus. "Die Bedingungen im Team sind schlicht sensationell. Merida ist der grösste Bikehersteller der Welt und somit haben wir immer das besten Material welches auf dem Markt verfügbar ist", schwärmt Näf über seinen Arbeitgeber.
Auszug Rennkalender 2009
05.04. Racer Bikes Cup Schaan (LIE)
12.04. Weltcup Pietermaritzburg (RSA)
19.04. MTB Bundesliga Münsingen (GER)
26.04. Weltcup Offenburg (GER)
03.05. Weltcup Houffalize (BEL)
24.05. Weltcup Madrid (ESP)
05.07. Schweizermeisterschaft Chur (SUI)
12.07. Europameisterschaft Zoetermeer (NED)
26.07. Weltcup Mt. Sainte Anne (CAN)
02.08. Weltcup Bromont (CAN)
09.08. Intern. Mountainbike Rennen Bern (SUI)
16.08. MTB Bundesliga Bad Salzdetfurth (GER)
23.08. Marathon Weltmeisterschaft Graz (AUT)
06.09. Cross Country Weltmeisterschaft Canberra (AUS)
13.09. Weltcup Champery (SUI)
20.09. Weltcup Schladming (AUT)
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DSF startet Highlight-Magazin zur IDM
(18. März 09)
Gute Nachricht für die Fans der IDM (Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft): Das DSF wird ab dem 29. April regelmäßig über alle Läufe des wichtigsten Motorradprädikats des DMSB berichten. Immer mittwochs nach den Rennwochenenden wird der Münchner Sportsender von 19.45 bis 20.15 Uhr die Höhepunkte der IDM-Rennen zusammenfassen, eine Wiederholung ist samstags ab 10.15 Uhr im Programm. Kommentator ist Edgar Mielke, Eric Engesser moderiert.
"Das DSF ist im Fernsehbereich ein absoluter Top-Partner", freut sich Michael Steiner, DMSB-Generalsekretär und Leiter Motorradsport. "Kompetente und hochwertige Berichterstattung paart sich hier mit der Liebe zum Motorsport. Für die Freunde des Motorradsports wird dies sicher ein neues Highlight im TV-Kalender."
IDM-Serienmanager Nico Amende ergänzt: "Mit dem TV-Magazin bieten wir den Fans einen weiteren tollen Baustein im attraktiven IDM-Paket. Neben dem Einstieg von BMW und KTM ist die Partnerschaft mit dem DSF ein weiterer Beleg für den aktuellen Aufwärtstrend der IDM."
Die IDM gilt als eine der professionellsten europäischen Motorrad-Meisterschaften und erwies sich in der Vergangenheit immer wieder als Talentschmiede. So begannen viele aktuelle Top-Piloten wie die deutschen Youngster Stefan Bradl und Sandro Cortese hier ihre Karriere. Auch in diesem Jahr gehen in den vier IDM-Klassen (IDM125, IDM Supersport, IDM SUPERBIKE und IDM Sidecar) wieder zahlreiche Top-Fahrer an den Start. Der amtierende IDM-SUPERBIKE-Champion Martin Bauer ist ebenso wieder dabei wie Jörg Teuchert, Andy Meklau und Stefan Nebel. Für besondere Spannung im Vorfeld der Saison 2009 sorgt die Frage, ob der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher nach seinen Vorjahres-Gaststarts in der IDM-SUPERBIKE erneut dabei sein wird. Eine hochkarätige Besetzung garantieren außerdem die engagierten Hersteller BMW, Ducati, Honda, Kawasaki, KTM, Suzuki, Triumph und Yamaha.
Mit der IDM präsentiert das DSF eine ideale Ergänzung zur MotoGP, von der das DSF ab dem 29. März (Saisoneröffnung in Jerez) bzw. 10. April (erstes Saisonrennen in Qatar) live und in Highlights berichtet.
Die IDM im DSF im Überblick:
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1. Rennen EuroSpeedway (26. April 2009): Highlights am 29. April ab 19.45 Uhr im DSF
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2. Rennen Oschersleben (17. Mai 2009): Highlights am 20. Mai ab 19.45 Uhr im DSF
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3. Rennen Nürburgring (31. Mai 2009): Highlights am 3. Juni ab 19.45 Uhr im DSF
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4. Rennen Sachsenring (21. Juni 2009): Highlights am 24. Juni ab 19.45 Uhr im DSF
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5. Rennen Salzburgring (5. Juli 2009): Highlights am 8. Juli ab 19.45 Uhr im DSF
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6. Rennen Schleizer Dreieck (2. August 2009): Highlights am 5. August ab 19.45 Uhr im DSF
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7. Rennen Assen (23. August 2009): Highlights am 26. August ab 19.45 Uhr im DSF
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8. Rennen Hockenheim (13. September 2009): Highlights am 16. September ab 19.45 Uhr im DSF
Informationen und Pressefotos zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft finden Sie auf der IDM-Homepage unter www.idm.de.
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Philipp Frommenwiler fährt 2009 in der Formula Palmer Audi
(13. März 09)

Nach reiflichen Überlegungen ist der Entscheid gefallen, dass der Kreuzlingener Philipp Frommenwiler die Saison 2009 in der Formula Palmer Audi (England) bestreitet. Besonders nach dem erfolgreichen Test ist die Entscheidung einfacher gefallen. Als Alternativen standen die ADAC Formel Masters, der ATS-Formel-3-Cup sowie die Formula Masters zur Debatte. Unter Einbezug von Vor- und Nachteilen und der Karrierenplanung für Philipp ist die Formula Palmer Audi die richtige Serie. Das Monoposto-Rennfahrzeug hat einen Audi 1.8 Liter Turbomotor mit 300 PS. Bei Bedarf kann, gleich wie in der Formel-1, die Leistung mit einem Boost-Knopf auf 365 PS erhöht werden.
Alle Fahrzeuge sind identisch und werden vom Team Palmer eingesetzt. An 7 Rennveranstaltungen werden 20 Rennläufe ausgetragen und damit der Meister erkoren.
Ziel muss es sein in diesem Jahr die Konkurrenz in England zu ärgern, um sich für höhere
Aufgaben (Formel 2) zu empfehlen. Die eigenen Erwartungen sind hoch!
Rennkalender Folmula Palmer Audi 2009
18 - 19 April Donington National Lauf 1, 2 & 3
02 - 03 Mai Brands Hatch GP (A1GP) Lauf 4 & 5
06 - 07 Juni Silverstone National Lauf 6, 7 & 8
24 - 25 Juli Oulton Park Lauf 9, 10 & 11
22 - 23 August Brands Hatch Indy Lauf 12, 13 & 14
03 - 04 Oktober Silverstone GP Lauf 15, 16 & 17
17 - 18 Oktober Snetterton Lauf 18, 19 & 20
Das Interview:
Warum Formula Palmer? Das Auto hat 300 PS und ist eine gute Vorbereitung für die Formel 2 die ich 2010 fahren möchte. Ausserdem haben alle Piloten die gleichen Voraussetzungen, der beste und konstanteste Fahrer wird die FPA gewinnen.
Wie sieht die weitere Planung aus? Wenn es finanziell möglich ist, werde ich dieses Jahr noch einige Rennen im ATS-Cup oder im ADAC Masters fahren um mich auch deutschen Teams+Sponsoren zu empfehlen.
Wie verlief die Sponsorensuche? Nicht wie erhofft, leider ist ein Co-Sponsor noch kurzfristig ausgestiegen, womit ATS-Cup und Formula Masters nicht mehr möglich waren.
Wie ist die weitere Planung? Mit einem guten Manager will ich für 2010 die Formel 2 vorbereiten. Dazu sind dieses Jahr aber Topresultate in der FPA erforderlich.
Dein Schlusswort: Ich freue mich dass es bald losgeht mit den Rennen.
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24. Internationaler Sirnacher Frühlings-Cup Sa. 21.3.09
(09. März 09)
Auch dieses Jahr sind wieder über 200 Anmeldungen aus 4 Ländern eingegangen. Hocherfreut über diese grosse Anzahl präsentieren wir Ihnen in der Münchwiler Sporthalle Waldegg den grössten Hallenradsport-Anlass der Schweiz .
Am Samstag zeigt die Junioren- und älteste Schüler-Kategorie ihr Können. Am Abend nutzen Elite-Fahrer eine Startmöglichkeit und es werden auch attraktive 2er und 4er-Teams zu sehen sein.
Am Sonntag bestätigt ein grosses Feld von ganz jungen Fahrerinnen und Fahrer dass der Nachwuchs im Kunstradfahren intakt ist. Am Vormittag starten nebst den Einrad-Mannschaften und 2er die allerjüngsten (U9). Am Nachmittag erwartet Sie der Wettbewerb aus den Schüler-Kategorien B und C.
Der Radfahrer-Verein Sirnach freut sich über Ihren Besuch an diesem Frühlings-Cup und unternimmt alles, damit sie sich auch neben dem Geschehen auf den Fahrflächen wohl fühlen. Unsere Küche ist bekannt für feine Speisen. Kommen Sie vorbei und unterstützen Sie so den ältesten Radsportverein des Kantons Thurgau und den Schweizerischen Hallenradsport.
Ab der Ausfahrt Münchwilen/Sirnach ist beschildert, weitere Infos siehe http://www.rvsirnach.ch/xml_1/internet/de/application/d234/f235.cfm
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Prix Jeunesse 2008 an Claudio Imhof
(9. März 09)

Der Club Maillot d’Or fördert und unterstützt den Schweizer Radsport-Nachwuchs in allen Disziplinen durch projektgebundene Beiträge. 2008 wurden CHF 50'000.00 dafür eingesetzt. Dem Club gehören u.a. Fabian Cancellara und Ferdy Kübler an und er wurde von Fritz Bösch gegründet. Anlässlich der jährlich stattfindenden Generalversammlung vom 23. Januar 2009 wurden vier Fahrer geehrt.
Der Prix Jeunesse wird demjenigen Nachwuchssportler verliehen, der sich durch besondere Leistungen im Radsport auszeichnet . Im vergangenen Jahr ging dieser Preis an Claudio Imhof aus Sommeri TG: Er wurde u.a. Junioren- Europameister im Scratch (Bahn) in Pruszkow POL. Zusammen mit dem ebenfalls geehrten Silvan Dillier gewann die Thurgauer Nachwuchshoffnung an der Junioren-WM in Kapstadt überraschend die Bronzemedaille im Madison und als krönenden Saisonabschluss siegte das Duo als jüngstes beim Zürcher Amateur-Sechstagerennen nach 10 Jahren ohne Schweizer Sieg. Imhof durfte die wunderschöne Skulptur, aus Holz und Ton kreiert von Els Gassmann aus Buchs LU, entgegennehmen. Die Künstlerin ist Clubmitglied. Sie hat die Statue dem Gewinner sozusagen auf den Leib geschneidert.
Der Club Maillot d’Or führt, als Promotion des schweizerischen Junioren Strassensportes, auch einen eigenen Challenge. Dieser setzt sich zusammen aus 5-6 Wertungsrennen, u.a. auch die Schweizermeister-schaften. Die Gewinner dieses Challenge wurden anlässlich der Generalversammlung geehrt. Erstplatzierter ist Cyrille Thiéry, aus Lausanne. Zweiter wurde Silvan Dillier aus Schneisingen AG. Auf dem dritten Platz ist Gil Jacot-Descombes aus Bellinzona. Imhof, Dillier und Thiéry gehören zum jungen Bahnvierer, der ersmals nach 29 Jahren im Februar in Kopenhagen wieder in den Profi-Weltcup einsteigt. Das ehrgeizige Ziel heisst Olympiateilnahme 2012 in London.
Die Preise wurden von Ehrenmitglied Fabian Cancellara persönlich übergeben, ein besonderer Augenblick für die jungen Sportler!
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Kantonalmeisterschaften im Kunstradfahren
(16. Februar 09)
An den diesjährigen Regio-Cups im Kunstradfahren wurde die 1. Runde am 17. Januar in Amriswil und die 2. Runde am 14. Februar in Landschlacht durchgeführt. Diese beiden Wettkämpfe zählten zur Qualifikation für den Swiss-Cup und gleichzeitig als Thurgauer und St. Galler Kantonalmeisterschaften. Rund 75 Teilnehmer aus sieben Ostschweizer Vereinen fuhren um insgesamt 20 Meistertitel in diversen Schüler- und Junioren-Kategorien.

(4er Sirnach)
Herausragenden Leistungen bei den Schülern zeigten Janina Näf aus Uzwil als zurzeit stärkste B-Fahrerin im nationalen Ranking. Ebenfalls als schweizweit führende Mannschaften bestätigten sich der Kunstrad-Vierer und -Sechser aus Uzwil.
Bei den Junioren gab es im Vierer-Wettkampf ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Uzwil (Kunstrad) und Rheineck (Einrad), das die Rheinecker für sich entschieden. Der Höhepunkt bildete der Kampf um den St. Galler Titel der Juniorinnen-Einer. Das Uzwiler Trio Marion Vögtlin, Marina Sommer und Angela Nägele zeigten allesamt eine Kür auf hohem Niveau . Am Ende holte die Favoritin Nägele die Goldmedaille für sich. Ebenfalls eine hervorragende Kür zeigte Lukas Burri aus Uzwil. Der EM-Bronzemedaillengewinner fuhr auch ohne Konkurrenz erwartet stark und stand wie Angela Nägele den Maute-Sprung.
Thurgauer Meister:
1er SWD Noemi Denzler (Sirnach), 1er SWC Sibylle Hug (Sirnach), 1er SMB Joel Reinhart (Amriswil), 1er SWB Mela Lieberherr (Romanshorn), 1er SWA Flavia Zuber (Sirnach), 2er SW Olivia Egli, Angela Gsell (Romanshorn), 4er S Seraina Denzler, Sibylle Hug, Katja Denzler, Jessica Stutz (Sirnach), 1er JW Belinda Diethelm (Romanshorn), 1er JM Patrick Zuber (Sirnach), 2er JW Belinda Diethelm, Mela Lieberherr (Romanshorn), 4er J Céline Burlet, Jennifer Schmid, Melanie Schmid, Flavia Zuber (Sirnach)
St. Gallen:
1er SWC Livia Niedermann (Uzwil), 1er SWB Janina Näf (Uzwil), 4er S Seline Bolt, Melissa Duss, Caroline Haas, Michelle Haas, (Uzwil), 6er S Andreina Böhi, Melissa Duss, Caroline Haas, Michelle Haas, Selina Schmalzer, Andreas Schneider, 1er JW Angela Nägele, 1er JM Lukas Burri (Uzwil), 2er JW Jacqueline Rutz, Rahel Nägele (Uzwil), 4er J Marléne Kern, Mara Kern, Anja Nicolussi, Nicolé Schott (Rheineck), 6er J Beriwan Atici, Anna Knus, Caroline Looser, Julia Nigg, Bettina Schmid, Anna-Lena Schubiger (Wattwil)
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10. Säntis-Classic - Das Rad-Erlebnisfest für die ganze Familie
(16. Februar 09)

Sa./So. 13./14. Juni 2009
Breites Angebot von der sportlichen Classic-Tour (130km/1740Hm) zur Ausdauerprüfung Radlathon (200km/2000Hm) bis zu Geniessertouren Öpfel-Tour und Slow-Tour. Die beliebte Classic-Tour führt von Weinfelden ins Appenzellerland mit Höhepunkt Schwägalp. Attraktive Radtour in einer herrlichen Landschaft. Unter fachkundiger Führung fahren Sie in Gruppen, angepasst an Ihr individuelles Leistungsvermögen; von der Gruppe Blüemli-, über Hobby-, Sport- bis zur Speedgruppe. Oder fahren in der Kategorie Open als Selbstfahrer (Singles/Vereine) auf der gut ausgeschilderten Rundstrecke. Radfahren wie an der Tour de Suisse mit bekannten Radsportgrössen, Begleitfahrzeug, Töff-Marshals, technischem Service, reichlicher Verpflegung, Massageservice, bis hin zum reichhaltigen Starterpaket. Jetzt anmelden, Jubiläumsausgabe mit stark reduzierten Preisen und Sonderpreise für Frühbucher!
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Ralph Näf knapp an SM-Medaille vorbei
(14. Januar 09)
Der Thurgauer Mountainbike Profi Ralph Näf verpasste bei der Radquer Schweizermeisterschaft in Wetzikon das Podest lediglich um eine Sekunde und wurde Vierter. Der Titel ging nach einem spannenden Rennen an Christian Heule welcher sich im Spurt gegen Simon Zahner und Lukas Flückiger durchsetzen konnte.
Die vielen Zuschauer vor Ort kamen in den Genuss eines bis zur letzten Runde spannenden Titelkampfes. Bereits früh konnte sich eine Sechsergruppe mit allen Titelfavoriten vom Rest des Feldes absetzen. Der Thurgauer Ralph Näf setzte in dieser Gruppe regelmässig Akzente und versuchte aber vergeblich sich vorzeitig von den Verfolgern zu lösen. Näf: "Es gab immer wieder Attacken aber keiner hat es geschafft weg zu kommen. Auch ich nicht!" Und so bogen die sechs Rennfahrer gemeinsam in die letzten Kurven der Strecke und am Ende behielten die Radquer-Profis Christian Heule und Simon Zahner die Oberhand und verweisen die Mountainbiker Flückiger, Näf und Vogel auf die weiteren Plätze.
Das Podest knapp verpasst aber von Enttäuschung war bei Ralph Näf keine Spur. "Ich bin zufrieden mit diesem vierten Platz. Es war ein gutes, attraktives Rennen welches die vielen Zuschauer sicher begeistert hat!", meinte Näf im Ziel, umringt von zahlreichen jungen Autogramm-Jägern.
Radquer-Topresultat für Ralph Näf
(5. Januar 09)
Das internationale "Flüüger"-Quer auf dem Militärflughafen in Dübendorf gilt als eines der besten Radquer-Rennen der Schweiz und ist jeweils hervorragend besetzt. Auch bei der diesjährigen Veranstaltung hat der innovative Organisator Fahrer aus über 12 Nationen verpflichten können. Keine einfache Aufgabe also für die Schweizer Fahrer hier ganz vorne mit zu mischen.
Für den Thurgauer Mountainbike Profi Ralph Näf war das Flüüger Quer der letzte Test vor der Schweizermeisterschaft vom 11. Januar in Wetzikon. Die Leistungen in den letzten beiden Quers deuteten auf eine ansteigende Form hin und so wollte Näf unbedingt in die Top 5 fahren.
Mit der hohen Startnummer 30 verpasst Näf zu Beginn den Schnellzug ganz vorne im Feld. Der Ostschweizer zeigte aber ein grosses Kämpferherz und arbeitete sich rasch nach vorne. Und so konnte er sich gegen Rennhälfte nicht nur auf den zweiten Platz vorarbeiten sondern auch gleich ein paar Sekunden auf seine Verfolger herausfahren. Ganz vorne fuhr ähnliche wie in Bussnang Simon Zahner einem souveränen Sieg entgegen. Knappe 20 Sekunden später folgte Näf und feierte somit seinen ersten Podestplatz in der diesjährigen Radquer-Saison. Dritter wurde Florian Vogel.
"Ich fühlte mich heute sehr gut und mit der Strecke konnte ich mich gut anfreunden", analysierte Näf zufrieden im Ziel. Der Thurgauer Radprofi wird nun noch die Radquer-Schweizermeisterschaft vom kommenden Sonntag in Wetzikon bestreiten.
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Sirnacher Kunstrad- und Einradfahrer am Niklaus-Pokal (9. Dezember 08)
Der traditionelle Schüler-Wettkampf fand dieses Jahr in Baar statt. Der Nachwuchs vom Radfahrer-Verein Sirnach nutzte die Teilnahme als Formtest für die Thurgauer Meisterschaft.
Am Samstag traten die Jahrgänge 1999 und jünger an. Seine Wettkampftaufe hatte der neu gebildete Vierer im Einradfahren mit Seraina Denzler, Sibylle Hug, Katja Denzler und Jessica Stutz. Die Mannschaft erreichte eine Punktzahl von 18,30 was Rang 7 bedeutete. Ebenfalls ihr Debut gab Noemi Denzler im Kunstradfahren in der Kategorie D. Die erst sechsjährige Busswilerin wurde mit 13.70 Punkten zwar nur Elfte, aber mit den geringsten Abzügen von nur 2,70 Punkten gewann sie in ihrer Kategorie den Schönfahrpreis. Sibylle Hug erreichte in der Kategorie C den sehr guten 5. Platz. Die 32,05 Punkte bedeuteten eine neue Bestleistung und das sportlich wertvollste Resultat vom Samstag.
Der Sonntag war den Jahrgängen 1995-1998 vorbehalten. Als erste Starterin aus Sirnach war Katja Denzler an der Reihe. In ihrer ersten Saison im Kunstradsport fuhr sie eine ansprechende Leistung mit 22.50 Punkten, was Rang 18 in der Kategorie B bedeutete. Ihrer älteren Schwester Seraina gelang die Kür nicht optimal und am Ende reichte die Zeit nicht mehr für alle Bilder. Sie belegte mit 24.66 Punkten bei den Schülerinnen A den Rang 17. Den Schlusspunkt setzte Flavia Zuber in der gleichen Altersklasse. Mit einer glanzvollen Fahrt auf die neue Bestleistung von 55.92 Punkten erreichte Sie den hervorragenden 4. Platz und den Schönfahrerpreis.
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v.l. Seraina Denzler, Sibylle Hug, Marlise Zuber (Trainierin), Katja Denzler, Jessica Stutz, (vorne mitte) Noemi Denzler
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Breu und Markwalder am Zürcher Sechstage-Rennen (5. Dezember 08)
Die 52. Auflage des 6 Days in Zürich findet schon vom 11. - 16. Dezember statt. Mit Thurgauer Beteiligung. Gleich am Starttag tritt Daniel Markwalder (Säntis Classic) in die Pedalen. Der Weinfelder startet mit seinem 27 Kilo schweren Original Militärrad gegen 23 Konkurrenten am Donnerstag 11. Dezember an. Einem Punkte- und Ausscheidungs-Fahren folgt kurz vor Mitternacht der Final mit den besten Sechs. Der in Amriswil wohnhafte Beat Breu startet in der Kategorie Steher.
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Bestleistungen zum Saisonauftakt für Sirnacher Kunstrad-Nachwuchs (24.11.08)
Mit dem Herbstfahren in Romanshorn beginnt traditionsgemäss die neue Saison der Kunstradfahrer. Gespannt war man natürlich auf den Formstand der Sirnacher Delegation, welche durch die verletzungsbedingte Absage von Céline Burlet und dem damit verbundenen Ausfall des neuen Kunstradviereres etwas dezimiert war. Erfreulicherweise zeigten sich sowohl die Neulinge wie die routinierteren Fahrerinnen und Fahrer von ihrer besten Seite und überzeugten auf der ganzen Linie. Bei den Schülerinnen C gewann Sibylle Hug mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 30.67 Punkten. Ihren ersten Wettkampf bestritt die Busswilerin Katja Denzler und erreichte mit 20.53 Punkten bei den Schülerinnen B den guten 4. Rang. In der ältesten Schülerkategorie waren Flavia Zuber und Sereina Denzler im Einsatz. Flavia wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und belegte mit grossem Vorsprung und neuer Bestleistung von 52.70 den ersten Platz. Seraina fuhr in ihrem erst zweiten Wettkampf mit 32.02 Punkten ebenfalls eine Bestleistung und erreichte als Dritte einen Podestplatz. Seinen ersten Ernstkampf bei den Junioren bestritt Patrick Zuber. Gegen den Dritten der Europameisterschaften, dem Uzwiler Lukas Burri war er natürlich chancenlos. Doch seine ausgefahrenen 55.70 Punkte bedeuteten auch für ihn eine neue Bestleistung. Mit diesem überzeugenden Saisonstart dürfen die Trainer der Kunstradfahrer sicherlich zufrieden sein.
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Tour de Suisse Etappenplan (17. November 08)
Hier der Etappenplan für die Tour 09, die 6. Etappe führt durch die Ostschweiz.
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Andreas Dietziker hat verlängert (7. November 08)
Der Aadorfer Radprofi Andreas Dietziker, der am 15. Oktober seinen 26. Geburtstag feierte, hat seinen Vertrag beim Team Vorarlberg Corratec um eine Saison verlängert. Neben dem Thurgauer fahren im kommenden Jahr noch vier weitere Schweizer für die Österreicher.
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Souveräner Sieger beim ACS-Kart-Cup (4. November 08)
Einen klaren Sieg landete Sandro Dei Tos (Thurbenthal) beim 13. ACS Thurgau Kart-Cup. Bereits nach dem Zeitfahren zeigt sich, dass er einer der Titelfavoriten ist. Dieser Eindruck täuschte nicht. Mit grossem Abstand gewann Dei Tos schliesslich den Vorlauf, das Halfinal- sowie das Finalrennen und sicherte sich mit 29,71 Sekunden auch die schnellst Runde des Tages. Die weiteren Podestplätze eroberten der Opfershofer Patrick Fürst und Marco Mosberger aus Stein am Rhein.

Das Siegerbild (von links): Patrick Fürst (2.), Sandro Dei Tos (1.) und Marco Mosberger (3.).
Rennatmosphäre pur herrschte am Samstagmorgen in der Karthalle von Fimmelsberg. Einmalmehr durfte der Automobil Clubs der Schweiz (ACS), Sektion Thurgau, über einen tollen Anlass und ein volles Teilnehmerfeld freuen. In den vier Gruppen galt es, sich im Zeitfahren mit einer schnellen Runde eine gute Ausgangslage für eine optimale Startposition für das Vorlaufrennen zu sichern. Die besten 16 Fahrer traten anschliessend zu den beiden Halbfinalrennen gegeneinander an, um unter sich die begehrten acht Final-Starplätze unter sich aus zu machen. Die weiteren Klassierungen wurden in drei Trostrennen ausgefahren. Insgesamt waren vier Frauen am Start. Als beste Frau klassierte sich Isabelle Schürch aus Müllheim im 18. Rang.
Ein überlegener Sieger
Im grossen Finale über 30 Runden liess der aus der Poleposition startende Sandro Dei Tos nichts anbrennen und fuhr den Sieg ungefährdend nach Hause. Dies sicher aus deshalb, weil es auf den hinteren Rängen spannend zu und her ging. So verlor der aus Position zwei startende Elio Hahn aus Uesslingen Platz um Platz und rangierte sich schliesslich nur auf dem fünften Rang. Der ebenfalls als Geheimfavorit startende Patrick Fürst aus Opfershofen konnte sich vom dritten auf den zweiten Schlussrang verbessern. Bei der letzten Austragung noch auf dem undankbaren vierten Schlussrang klassierte Marco Mosberger aus Stein am Rhein brachte die dreizehnte Auflage Glück. Nach harten aber stets fairen Zweikämpfen und einigen Positionsverschiebungen schaffte er vom vierten Startplatz aus startend, den Sprung auf das Podest.
Frontenwechsel – neuer OK-Chef
Für Roman Good aus Schönholzerswilen war der ACS Thurgau Kart-Cup sicherlich ein spezieller Rennevent. Als Zweitplatzierter der Austragung 2006 wechselte er das Lenkrad mit der Position des Hauptverantwortlichen. Mit seinem eingespielten Team an der Seite meisterte er seine Aufgaben als OK-Chef mit Bravur. Unter allen an der Preisverteilung anwesenden Teilnehmern wurde ein Abo der Kartbahn Fimmelsberg und eine Taxi-Fahrt anlässlich der Jubiläums-ACS-Auto-Renntage Frauenfeld vom kommenden April verlost. Gewonnen haben diese attraktive Preise Peter Zutter aus Zürich und Elio Hahn aus Uesslingen.
Rangliste 13. ACS Thurgau Kart-Cup (30 Runden): 1. Sandro Dei Tos (Turbenthal). 2. Patrick Fürst (Opfershofen) 3.16 Sekunden zurück. 3. Marco Mosberger (Stein am Rhein) 8.37. 4. Pino Spasaro (Kreuzlingen) 10.62. 5. Elio Hahn (Uesslingen) 11.61. 6. Walter Gämperle (Oberuzwil) 15.26. 7. Peter Zutter (Zürich) 16.44. 8. Stefan Fürst (Opfershofen) 21.09. Die vollständige Rangsliste steht unter www.acs-thurgau.ch zur Verfügung.
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Markwalder verteidigt Titel auf der Rennbahn (2. Oktober 08)
Eine Woche nach dem offiziellen Schlussmeeting auf der offenen Rennbahn Oerlikon absolvierten die Militärradfahrer den dritten von drei Wertungsläufen des Rufalex-Militärrad-Cup Schweiz 2008.
Eigentlich stand der Gesamtsieg von Daniel Markwalder bereits vor dem letzten Rennen fest. Der Thurgauer gewann die ersten beiden Punktefahren im offiziellen Programm der Dienstagabendrennen souverän und sicherte sich so die frühzeitige Titelverteidigung vom Vorjahr.
Dunkle Regenwolken über dem Zürcher Betonoval begleiteten die Rennfahrer an den Start des Schlussrennens. Nach der ersten Wertung, die sich Peter Kuhn sicherte, suchte René Roth mit einem Solovorstoss das Weite. Daniel Markwalder und Turi Manz schlossen 5 Runden später zu Roth auf. Die drei mussten sich später aber wieder vom Hauptfeld einholen lassen. Am Schluss sicherte sich René Roth mit den meisten Punkten den Sieg vor Beny Näf. Bei der Siegerehrung zeigte sich die Rennbahn bereits nass und somit unbefahrbar. Wie im Vorjahr hiss der Gesamtsieger Daniel Markwalder, auf dem 2. Rang platzierte sich der ehemalige Elitefahrer Peter Kuhn vor René Roth aus Winterthur. Der zweite Thurgauer Daniel Reich aus Kreuzlingen, verpasste das Podest mit dem 4. Schlussrang ganz knapp.
Auch dieses Jahr starten die Militärradfahrer am Zürcher 6-Tagerennen. Das Sixdays im Zürcher Hallenstadion findet dieses Jahr zwei Wochen früher statt. Beim Eröffnungstag 11. Dezember, bestreiten die Rennfahrer im Tenü grün ein Punktfahren, Ausscheidungsfahren und Rundenzeitfahren. Nach dem grossartigen Sieg vor zwei Jahren und dem 2. Rang im Vorjahr gehört Daniel Markwalder auch dieses Jahr zu den grossen Favoriten.
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Moto-Cross Amriswil: EM-Titel an Holländer Romviel (28. September 08)
Der Holländer Romviel wurde heute Europameister am sportlich hochstehenden Motocross-Wochenende in Amriswil. Rund 5000 Zuschauer verfolgten im Renngelände „in der Bürglen“ fantastischen Motocross-Sport. Die 300 Fahrer boten in 25 Rennläufen bei topidealen Bodenbedingungen beste Unterhaltung für das hochzufriedene Publikum. Einmal mehr war der EM-Endlauf der Solokategorie 125 ccm das Highlight des Tages, wo die Titelvergabe erst am Schluss entschieden wurde. Martijn Romviel wurde Europameister, Vizemeister der Deutsche André Adrian und auf dem dritten Platz landete der Brite Phil Mercer. Als bester Eidgenosse belegt der Romanshorner Andy Baumgartner den ausgezeichneten siebten Tagesrang. Ein faires und einwandfreies Sportwochenende hat somit die Motocross Saison 2008 bei guten Wetterverhältnissen, toller Stimmung und reibungsloser Abwicklung sowie ohne schwerwiegender Unfälle positiv abgeschlossen.

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WM-Gold für Wahl-Kreuzlinger Bert Grabsch (26. September 08)
Der Deutsche mit Wohnsitz in Kreuzlingen hat in Varese (It) überraschend den Weltmeistertitel im Zeitfahren gewonnen. Er distanzierte bei seinem Coup den Kanadier Svein Tuft um gut 43 Sekunden und den US-Amerikaner David Zabriskie um 53 Sekunden. Grabsch erreichte auf der 43,7 km langen Strecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,397 km/h.
Der in Thüringen aufgewachsene 33jährige Grabsch wohnt bereits seit einigen Jahren in Kreuzlingen, wie auch sein bisher wesentlich bekannterer Landsmann Andreas Klöden (ehemaliger Zweiter der Tour-de-France). Der neue Weltmeister im Zeitfahren hatte seinen Wohnsitz am Bodensee genommen, als er beim Schweizer Phonak-Team unter Vertrag stand und für dieses sechs Jahre lang Rennen bestritt.

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Moto-Cross Amriswil: Wieder Saisonfinale (25. September 08)
Die 47. Auflage am 27./28. September wird wiederum das Saisonfinale für die SAM-Schweizer- wie die IMBA-Europameisterschaft sein. Die Veranstaltung startet ab Samstagmittag und hat seinen Höhepunkt am Sonntag mit dem letzten Lauf der Europameisterschaft der Kategorie Solo 125 ccm. Das Rahmenprogramm bestreitet nach dem letztjährigen tollen Auftritt wiederum die Jugend.
Der langjährige traditionelle Amriswiler Grossanlass, der weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt ist, findet zum 42. Mal auf dem gleichen Gelände statt. Das Nonstop-Programm von 25 Rennläufen verspricht ein attraktives und spannendes Sport-Wochenende.
Um die letzten Punkte der Schweizermeisterschaft fahren neun Solo-Klassen, darunter eine für Women, sowie die Quads und Seitenwagen. Garantiert Spitzensport vom Feinsten werden die Fahrer aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Holland, Italien, Tschechien und der Schweiz der Solo 125 ccm-Kategorie im letzten EM-Lauf zeigen.
Die Meister von morgen haben im letzten Jahr eine sehenswerte Vorstellung gegeben. Deshalb sind sie auch heuer wieder am Start. In je zwei Wertungsläufen werden die Teilnehmer der Jugendklassen 85 ccm am Samstagnachmittag, 50 und 65 ccm am Sonntag zeigen, was in ihnen steckt. Ein Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen darf!
Weitere Informationen finden Sie unter www.s-a-m.ch/amriswil
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Dietziker ersetzt Albasini (24. September 08)
Der Thurgauer Radprofi Michael Albasini muss aus gesundheitlichen Gründen nun doch auf die Teilnahme an der Strassen-WM vom Sonntag in Varese (It) verzichten. An seiner Stelle rückt der Ersatzfahrer Andreas Dietziker (Aadorf) ins Aufgebot nach. Definitiv ist der Wechsel von Albasini von der Sportgruppe Liquigas zum US-Team Columbia geworden.
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Sirnacher Kunstradfahrerin behauptet sich auch in der Elite (23. Sept. 08)
Die Sirnacher Kunstradfahrerin Sabrina Räbsamen steigert sich in ihrer ersten Saison Elite-Saison von Wettkampf zu Wettkampf und erreichte am letzten Samstag ihren ersten Podestplatz. Bereits Ende August trat die Sirnacherin in der ersten Runde des SwissAustria Masters an und musste dort der Umstellung auf die verkürzte Kürzeit noch Tribut zollen. Obwohl sie zwar fast fehlerlos agierte, benötigte sie mit ihrer defensiven Fahrweise zu viel Zeit und musste sich viele Punkte vom Kampfgericht abziehen lassen. Mit ihren eingegeben 139 Punkten schaffte sie noch knapp die Hundertermarke und landete mit 100.06 auf dem 7. Platz. Im österreichischen Koblach konnte sie sich eine Woche später bereits deutlich steigern und erreichte mit 113.93 Rang 5.
3. Rang – aber im WM-Ausscheidungskampf zurückgeworfen
Dass die Wettkämpfe zugleich auch für die WM-Qualifikation zählen, wirkte sich dann am traditionellen Herbst-Cup in Stäfa zuerst einmal negativ aus. Als allererste Starterin missling ihr die Kür komplett und sie musste mit 89.23 Punkten einen herben Rückschlag in Kauf nehmen. Im normalen Wettkampf gelang ihr dann aber eine eindrückliche Reaktion. Mit ausgefahrenen 121.74 realisierte sie eine klare neue Bestleistung und bewies, dass sie auch in der höchsten Klasse durchaus mitzuhalten vermag. Diese Leistung bedeutete den sehr guten dritten Platz inmitten eines starken Quartetts des Gastgebers vom Zürichsee. Auch wenn die Serienmeisterin vom Radfahrer-Verein Sirnach an den verbleibenden Wettkämpfen am SwissAustria Masters-Finale in Baar und an den Schweizer Meisterschaften in Altdorf sich weiter steigern kann, wird es dennoch sehr schwierig, das Ticket nach Dornbirn an die Weltmeisterschaften zu lösen. Aber das herausgefahrene Resultat lässt auf eine Platzierung in den vordersten Rängen an den nationalen Titelkämpfen hoffen.
Rangliste Herbst-Cup Stäfa
1. Michaela Weber, Stäfa, 138.96
2. Sandra Abderhalden, Stäfa, 126.05
3. Sabrina Räbsamen, Sirnach, 121.74
insgesamt 14 Starterinnen
Zwischenstand WM-Qualifikation nach 4 von 7 Wertungen
1. Michaela Weber, Stäfa, 135,13
2. Sandra Abderhalden, Stäfa, 121.92
3. Sabrina Räbsamen, 106.24
(Durchschnitt 5 von 7, 2 Startplätze)
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Schmerzhafter Saisonabschluss von Roman! (15. Sept. 08)
Den fünften Gesamtrang in der diesjährigen Saison der IDM Superbike hatte Roman ja schon vor dem Saisonfinale auf dem Hockenheimring auf sicher. Aber seinen über 130 Fans, Sponsoren und Gönnern, ohne die so eine Saison gar nicht möglich wäre, wollte er noch einmal wirklich alles geben und zum Abschluss nochmals zwei gute Resultate einfahren. Am Freitag in den ersten zwei freien Trainings hatten wir noch ein kleines Problem mit der Elektronik, dies hervorgerufen durch den Sturz eine Woche vorher an gleicher Stätte. Aber die Rundenzeiten in den zwei verbliebenen Turns stimmten uns zuversichtlich für das Wochenende. Samstagmorgen Regen, aufs erste Quali der IDM Superbike begann die Ideallinie aber leicht abzutrocknen. Roman begab sich auf ein paar Erkundungsrunden. Nach etwa 10 Minuten steuerte er unsere Box an, um einen neuen Hinterreifen zu holen. Auf seiner Einführungsrunde passierte dann das Missgeschick. Eingangs Motodrom lag Georg Fröhlich mit seiner MV im Kiesbett, um ihn herum der Arzt und seine Helfer. Als Roman in diese Passage einfuhr rutschte im urplötzlich das Vorderrad weg und gesellte sich ziemlich unfreiwillig zu dieser Truppe. Der Arzt hörte das schleifende Geräusch, sah sich um, sprang zur Seite und schon knallte Romans Suzuki an dessen ehemaligen Standort. Erst da wurde endlich die rote Flagge geschwenkt. Ein Wunder dass da nicht mehr passiert ist. Roman kam zu Fuss mit hängendem Kopf und schmerzender Schulter in die Box zurück. Nach einem Besuch im Medical Center wurde er auf Verdacht eines Muskelrisses und Prellungen im Schulterbereich wieder frei gelassen. Das arg beschädigte Motorrad wurde vorsorglich für das zweite Zeittraining wieder repariert. Mit schmerzverzerrtem Gesicht startete Roman zum zweiten Zeittraining. Mit dem abschliessenden zwölften Startplatz war Roman natürlich gar nicht zufrieden. Wir vom Team fanden dies eine Superleistung, fehlte doch nur gerade 6/10 Sekunden für die erste Startreihe. Gegen einen weiteren Besuch im Medical Center sträubte sich Roman vehement, wegen eines möglichen Startverbotes für die kommenden Rennen. Die gegen 150 angereisten Fans wollten Roman doch fahren sehen.
Das Warm-Up vom Sonntagmorgen liess er aus, um sich zu schonen. Den Start zum ersten Rennen gelang im gut und beendete die erste Runde als 10. Anfangs konnte er das Tempo in seiner Gruppe noch mitgehen, musste dann aber abreissen lassen und fuhr einen feinen 12. Platz heraus. Nach dem Rennen brauchte er seine zwei Mechaniker um sich der Handschuhe und dem Lederkombi zu entledigen. Einer hielt den Arm, der Andere zog die Handschuhe aus. Über die Mittagspause stand er den vielen angereisten Fans Red und Antwort. Für Interviews und Analysen stand er Mario Testa von unserem Regionalfernsehen Tele-Top natürlich gerne zur Verfügung. Schon bald musste er sich wieder bereit machen für den zweiten Lauf. Startvorbereitungen, Schmerzmittel reinhauen usw. Mit einem sehr guten Start katapultierte sich Roman gleich auf Rang acht und beendete die erste Runde auch auf diesem Platz. Lange konnte er in der Verfolgergruppe nicht mithalten die um Platz vier kämpften. Im Pulk konnte er einfach die Pace nicht mitgehen, fehlte ihm doch eindeutig die Kraft im rechten Arm beim Anbremsen und Einlenken in die Kurven der über 190 PS starken Suzuki. Richtig froh war Roman als der Rennleiter nach 19 Runden das Rennen mit der schwarz/weiss karierten Flagge beendete. Trotz dieses Handicaps erreichte er einen weiteren Top-Ten Platz und wurde Neunter. Den Umständen entsprechend sind das doch zwei sehr ansprechende Ergebnisse.
Einige Zahlen und Fakts:
Letztes Jahr beendete Roman die IDM Superbike auf dem 8. Schlussrang mit 139 Punkten. Dieses Jahr auf Gesamtrang 5 mit 152 Punkten. Nach dem Beitrag auf Tele-Top schnellten die Besucherzahlen auf Romans Homepage innert 6 Stunden auf 726 Besucher hoch! Der Beitrag unseres Regionalfernsehen Tele-Top ist in nächster Zeit auf Romans Homepage zu sehen. Die schnellste Rennrunde von Roman im letzten Jahr 1.29, 435 und dieses Jahr 1.29, 491!
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Frommenwiler gewinnt 10. Lauf (12. September 08)
Der talentierte Philipp Frommenwiler aus Kreuzlingen gewann in Dijon (Fr) den 10. Wertungslauf zur LO formel lista junior-Meisterschaft ein knappe halbe Sekunde vor Christian v. Grüningen und 2,5 Sekunden vor Patrick Kaufmann. Trotz seines Triumphes kann der Thurgauer den Gesamtleader Joel Volluz in den letzten beiden Rennen in Monza (It) nicht mehr von der Spitze verdrängen. Sein Rückstand auf den neuen Meister beträgt 51 Punkte, der Vorsprung auf den drittklassierten Seve Brodbeck allerdings auch deren 38.
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47. Auflage des Moto-Cross Amriswil (11. September 08)
1958 fand das 1. Moto-Cross Amriswil im Gebiet Oberau bei Hagenwil statt. 1959 bis 1962 gastierte dann der Anlass im damaligen „Tellen“ von Amriswil, dem heutigen Sandackerquartier westlich den Sportanlagen Tellenfeld. Infolge der Überbauung musste ein neues Gelände gesucht werden und man wurde „in der Bürglen“ bei Schocherswil fündig, wo die Fahrer heuer zum 42. Mal ihre Runden drehen. Dies ist eine einzigartig lange Zeit, die nur dank dem Entgegenkommen aller Beteiligten und dem unermüdlichen Schaffen des organisierenden Auto- und Motor- Sportclub Oberthurgau (AMCO) erreicht werden konnte. Mit dieser langjährigen Tradition ist es einer der bekanntesten Motocross-Anlässe im In- wie im Ausland.
Die 47. Auflage vom 27./28. September bietet ein Nonstop-Programm von 25 Rennläufen an und verspricht ein attraktives und spannendes Sport- Wochenende. Gegen 400 Rennfahrer, darunter allein rund 100 Jugendliche, werden nun zum Saisonfinale am Start stehen. Die Veranstaltung startet ab Samstagmittag und hat sein Highlight am Sonntag mit den 3 letzten Rennen der Europameisterschaft der Kategorie Solo 125 ccm. Die rund 40 Fahrer aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Holland, Italien, Tschechien und der Schweiz werden garantiert Spitzensport vom Feinsten liefern.
Jugend und AMCO-Fahrer
Nach dem letztjährigen tollen Auftritt bestreitet wiederum die Jugend, die Meister von morgen, in drei Klassen das Rahmenprogramm. Ein Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen darf!
Die AMCO-Clubfahrer sind gross im Schuss und wenn alles gut verläuft, werden mit Andy Baumgartner, Jan von Holdt und Yves Furlato gleich drei Piloten am 50-jährigen Jubiläum des Heimrennens die Schweizermeisterkrone aufsetzen können.
Die Weichen sind also gestellt, dass am Wochenende vom 27./28. September im topidealen Gelände „in der Bürglen“ prickelnde Rennatmosphäre zum Abschluss der Saison herrschen wird. Ein GRATIS-Busbetrieb ab Bahnhof Amriswil, konsumenten- und familienfreundliche Eintritts- wie Festwirtschaftspreise sind Garanten für einen vergnügten Aufenthalt in der Motocross-Arena.
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Klöden nie mehr für Deutschland (1. September 08)
Der in Kreuzlingen wohnhafte deutsche Radprofi Andreas Klöden wird als Konsequenz aus seiner Nicht-Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking nie wieder für Deutschland starten. Der frühere Gesamtzweite der Tour de France habe "dem Verband bereits vor einigen Tagen mitgeteilt, dass ich in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehe". Klöden attackiert dabei Verbands-Sportdirektor Burckhard Bremer scharf. "Leider erfuhr ich nur über die Medien, dass Bremer der Auffassung ist, ich sei kein Mann für Eintagesrennen", sagte Klöden. Dieses sei aus seiner Sicht "völliger Quatsch". Gerade aufgrund der Tatsache, dass sein Astana-Team nicht an der Tour de France teilgenommen habe, hätte er sich gezielt auf Olympia vorbereiten können. Für eine olympische Medaille hätte er vieles zurückgestellt. Klöden plädierte für andere Nominierungskriterien, bei denen Fahrer künftig von ehemaligen Profis und nicht von Funktionären ausgewählt werden.
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Ralph Näf gewinnt WM-Generalprobe (1. September 08)
Der Thurgauer Ralph Näf gewann das Weltcup-Rennen in Canberra und gab somit auf die Nicht-Selektion für die Olympischen Spiele eine deutliche Antwort. Auf der gleichen Strecke auf welcher im nächsten Jahr die Mountainbike-Weltmeisterschaften ausgetragen werden, prägte Näf das Rennen vom Start bis ins Ziel. Bereits in der ersten Runde übernahm Näf die Führung und nur Nino Schurter konnte das Tempo mitgehen. Der Thurgauer setzte sich dann aber bereits in der zweiten Runde entscheidend ab, fuhr noch zwei Mal die schnellste Rundenzeit ehe er den Vorsprung im Stile eines grossen Champions souverän verwaltete und sich somit den zweiten Weltcupsieg in seiner erfolgreichen Karriere sicherte.
Näf freute sich dementsprechend im Ziel: "Ich wollte die Antwort auf die Nicht-Selektion sportlich geben. Ich habe bewiesen, dass ich nicht übertrieben hatte mit meiner Aussage, in Top-Form als Ersatzmann nach Peking zu reisen. Ich wollte zeigen, was ich im Verlauf der Saison aus begründeten Fällen noch nicht zeigen konnte".
Hinter Näf fuhr sein Freund und Team-Kollege Jose Hermida aus Spanien auf den zweiten Platz und bescherte somit dem Multivan Merida Team einen Doppelsieg. Die weiteren Schweizer belegten die Ränge 4 (Florian Vogel), 8 (Nino Schurter) und 11 (Christoph Sauser). Olympiasieger Julien Absalon sicherte sich ein Rennen vor Schluss den Sieg im Gesamtweltcup.
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Luhr/Werner vorzeitig ALMS-Champions (31. August 08)
Trotz ihres Ausfalls beim Stadtrennen in Detroit stehen die beiden Wahl-Thurgauer Lucas Luhr und Marco Werner (Audi) vorzeitig als Titelträger in der P1-Klasse (Prototypen 1) der American Le Mans-Serie fest.
Grund ist der nachträgliche Wertungsausschluss ihrer Teamkollegen Marcel Fässler und Emanuele Pirro, die auf dem "Belle Isle Street Circuit" ursprünglich die LM P1-Klasse gewonnen hatten. Bei der Technischen Abnahme nach dem Rennen unterschritt der Audi R10 TDI mit der Startnummer 1 das zulässige Mindestgewicht von 925 Kilogramm um 2,5 Kilogramm. Nach einer Kollision im Warm-up wurde im Rennen eine Ersatz-Fronthaube verwendet, die für beide Fahrzeuge vorbereitet und daher nicht exakt auf die Startnummer 1 abgestimmt war.
Für Marco Werner (42, Ermatingen) ist es nach 2003 und 2004 bereits der dritte LM P1-Titel in der American Le Mans-Serie, für Lucas Luhr (29) nach 2002, 2003 und 2006 sogar der vierte – allerdings der erste in der LM P1-Klasse. Luhr ist zudem der erste Fahrer in der Geschichte der amerikanischen Sportwagen-Rennserie, der den Titel in drei verschiedenen Klassen gewonnen hat: GT2, LM P2 und nun LM P1.
"Natürlich hätten wir den Meistertitel lieber unter anderen Umständen gewonnen", erklärten Luhr und Werner. "Aber mit unseren sieben Siegen in Folge haben wir den Titel zweifellos verdient."
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Horag Racing im Pech (22. August 08)
Das in Sulgen beheimatete Horag Racing Team von Markus Hotz belegte beim 4. Lauf zur Le Mans Series - dem europäischen Gegenpart zur American Le Mans Series in den USA und Kanada - auf dem Nürburgring (De) nur den 12. Rang. Im Porsche Spyder RS zeigten die drei Piloten Jan Lammers (Ho), Didier Theys (Be) und Fredy Lienhard (Sz) über weite Strecken des 1000-km-Rennens eine positive Leistung. Nach verhaltenem Start arbeitete sich Theys, der gleich zu Beginn einen Doppeleinsatz fuhr, bis auf Rang 2 vor. Erst ein Defekt an einem Bremsflüssigkeitsbehälter stoppte das Thurgauer Team und verhinderte den dritten Podestplatz in Folge nach Monza (3.) und Spa (2.). Gewonnen wurde das Rennen vom ex-Formel-1-Piloten Jos Verstappen (Ho) im Van Merksteijn-Porsche. Der Holländer steht damit bereit vor dem letzten Rennen vom 14. September in Silverstone (Gb) als Gesamtsieger fest.
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Erfreuliche Premiere (20. August 08)
Beim Mountainbike-Etappenrennen "Trans Schwarzwald" belegte das Team Aadorf mit Florian Bolt und Tobias Bosshart den 16. Schlussrang. In ihrem ersten Etappenrennen überhaupt, das über insgesamt 552 Kilometer (7 Teilstücke) führte, schlugen sich die Hinterthurgauer damit sehr achtbar. Sie klassierten sich sogar noch vor der Nachwuchs-Nationalmannschaft von Deutschland.
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Perfektes Jubiläum für Marco Werner (12. August 08)
Besser hätte das 50. American-Le Mans-Series-Rennen für Marco Werner aus Ermatingen nicht laufen können: Mit seinem 19. Gesamtsieg und insgesamt 23. Klassensieg, rückte der Wahl-Thurgauer in der ewigen Bestenliste der ALMS auf Rang drei nach vorn. Mehr Gesamtsiege in der ALMS als der in der Schweiz lebende Dortmunder können nur noch Dindo Capello (It, 26) und Frank Biela (De, 19) vorweisen. Letzteren könnte Werner bei noch vier zu fahrenden Rennen in der Saison 2008 sogar noch abfangen, denn der Audi R10 TDI ist inzwischen wieder das Auto, das es zu schlagen gilt. In Road America feierte Werner gemeinsam mit Lucas Luhr den vierten Gesamtsieg des Jahres. In der LM-P1-Klasse gelang den beiden Deutschen sogar der sechste Triumph in Folge.
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Thurgauer in Magny-Cours auf dem Podest (11. August 08)
Der Amriswiler Formel-3-Pilot Urs Rüttimann (Dallara-Opel) belegte am Wochenende beim 6. Lauf zur Schweizer Automobil-Meisterschaft in Magny-Cours (Fr) in beiden Rennen den zweiten Rang. Geschlagen wurde der "schnellste Zahnarzt der Schweiz" jeweils nur von Philippe Chuard (Corcelles). Ebenfalls aufs Podest schaffte es in beiden Rennen der Erlener Marcel Tobler (Dallara-Opel).
In der Formel Lista Junior setzte sich in beiden Wertungsläufen der Kreuzlinger Philipp Frommenwiler durch. Der überlegene Gesamtleader Joel Volluz (Le Châble) musste sich mit den Rängen 3 und 2 zufrieden geben.
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Roman Stamm fährt aufs Podest (10. August)
Mit starken Leistungen konnte der Suzuki-Pilot Roman Stamm (Affeltrangen) bei den Läufen zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Orschersleben aufwarten. Im 1. Lauf belegte er nach einem starken Beginn (bis auf Position 3) den siebten und im 2. dann den sensationellen zweiten Platz. Stamm liebäugelte dabei sogar mit seinem ersten Sieg in der Klasse IDM Superbike. Ein gefährlicher Rutscher liess ihn dann aber auf Sicherheit und seinen ersten Podestplatz sicher ins Ziel fahren. In der Gesamtwertung ist der Hinterthurgauer damit schon vor den beiden abschliessenden Rennen auf dem Hockenheimring vom 7. September definitiv Fünfter.
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Albasini erfolgreich operiert (8. August 08)
Der Thurgauer Radprofi Michael Albasini ist am Donnerstagmorgen aus Peking in die Schweiz zurückgekehrt und wurde gleich anschliessend in Basel erfolgreich am gebrochenen Schlüsselbein operiert. Der 27jährige Lanterswiler hatte sich die Verletzung im Training bei einem Sturz zugezogen.
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Top-Ten-Plätze für Roman Stamm (8. August 08)
Mit guten Leistungen festigte Suzuki-Pilot Roman Stamm seinen 5. Gesamtrang in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM). Auf dem Schleizer Dreieck (De) belegte er die Ränge 7 und 10. Bereits an diesem Wochenende steht der Affeltranger erneut im Einsatz, dieses Mal bei den IDM-Läufen in Oschersleben (De).
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Wieder Saisonfinale am Moto-Cross Amriswil (8. August 08)
Am 27./28. September führt der Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau (AMCO) die 47. Auflage des internationalen Moto-Cross Amriswil durch, das wiederum das Saisonfinale für die SAM-Schweizer- wie die IMBA-Europameisterschaft ist. Die Veranstaltung "in der Bürglen" startet ab Samstagmittag und hat seinen Höhepunkt am Sonntag mit dem letzten Lauf der Europameisterschaft der Kategorie Solo 125 ccm. Das Rahmenprogramm bestreitet nach dem letztjährigen tollen Auftritt wiederum die Jugend.
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Olympia-Aus für Albasini nach Sturz (5. August 08)
Für Michael Albasini (27) sind die Olympischen Spiele in China bereits vorbei. Der Lanterswiler zog sich bei einem Trainingssturz eine Mehrfachfraktur am linken Schlüsselbein zu. Der Lanterswiler, für den es die erste Olympia-Teilnahme gewesen wäre, fliegt so bald als möglich in die Schweiz zurück, um sich hier operieren zu lassen.
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Keine SM-Medaillen für Thurgauer (20. Juli 08)
An den Schweizer Meisterschaften der Cross-Country-Fahrer im aargauischen Seon gab es für die Thurgauer keine Medaillen. In Abwesenheit von Leader Ralph Näf (Andwil), der im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking eine Rennpause einlegt, klassierte sich Martin Gujan (Andwil) als bester Thurgauer auf dem vierten Rang. Ihm fehlten rund 22 Sekunden zur Bronzemedaillen. Der Arboner Andreas Kugler wurde guter Sechster.
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Ralph Näf als Ersatzfahrer selektioniert (17. Juli 08)
Der Andwiler Mountainbiker Ralph Näf fährt doch nach Peking. Er wurde von Swiss Olympic als Ersatzfahrer selektioniert, falls einer der gesetzten Athleten Christoph Sauser (Sigriswil), Nino Schurter (Chur) ocer Florian Vogel (Mönchaltorf) ausfallen sollte.
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Ralph Näf nicht für Peking selektioniert (2. Juli 08)
Das hochkarätig besetzte Schweizer Männer-Team der Mountainbiker im Cross-Country an den Olympischen Spielen in Peking (8. bis 24. August) bilden Weltmeister Christoph Sauser, der WM-Zweite Florian Vogel und der U23-Weltmeister Nino Schurter. Schurter wurde wie erwartet dem Thurgauer WM-Dritten Ralph Näf vorgezogen, der allerdings darauf hoffen darf, als Ersatzfahrer nach China zu reisen.
Roman Stamm mit deutlicher Steigerung
Roman Stamm war letztes Wochenende zu Gast in der Motorsport Arena Oschersleben um dort den 3. und 4. Lauf zu fahren. Der Thurgauer Suzuki-Fahrer startete aus der ersten Reihe mit dem vierten Platz. Da er einen zu weichen Reifen gewählt hatte, fiel er am Ende des ersten Rennens auf Platz 6 zurück. Auch im zweiten Rennen verteidigte er seine Startposition gut, doch auch hier wurde er auf den 5. Platz zurückgedrängt. Im Gesamtstand hat sich Stamm von Platz acht auf Platz fünf gerettet und zeigt somit eine deutliche Verbesserung.
Stargast an diesem Wochenende war sicher Michael Schumacher. Er zahlte sein Lehrgeld mit Platz 27 und einem Sturz, doch war er auch sicher eine Bereicherung.

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