Verdiente Silbermedaille für den SC Kreuzlingen
(25. Juli 2010)
Nach nur drei Finalpartien steht der Wasserball-Schweizermeister 2010 fest. Lugano NPS holte sich in einer unwiderstehlichen Serie verdient und nun schon zum 14. Mal den Meistertitel. Der SC Kreuzlingen vermochte zwar zum Playoff-Auftakt noch Akzente zu setzen, im Verlaufe der Serie fehlten aber Kraft und Ideen, um die Tessiner ernsthaft gefährden zu können.
Für die NWL-Wasserballer des SC Kreuzlingen ist am Samstagabend eine lange, kräfteraubende und insgesamt schwierige Saison zu Ende gegangen. Nach dem Titelgewinn von 2008 und 2009 wurde die Luft für die Thurgauer während der soeben abgelaufenen Meisterschaft zusehends dünner. Während Kreuzlingen zwei wichtige Abgänge zu verkraften hatte, legte Lugano mit dem überragenden italienischen Goalgetter Lazzarini entscheidend zu. Die Kreuzlinger musste darüber hinaus gegen zahlreiche körperliche Beschwerden sowie während fast der ganzen Qualifikationsphase gegen eine hartnäckige Formbaisse ankämpfen, die letztlich auch auf die Moral des ganzen Teams drückte. Aus dieser Warte betrachtet ist der Gewinn der Silbermedaille ein bemerkenswerter Erfolg, den sich die Equipe von Trainer Sirko Roehl sehr verdient hat.
Anfangs mit Widerstand
Vor ausverkaufter Zuschauertribüne und bei besten Bedingungen starteten beide Teams engagiert in die dritte Finalpartie. Obwohl die Tessiner gleich ihre Abschlussqualitäten zum Besten gaben, baute Kreuzlingen gekonnt Widerstand auf und hielt dank Treffern von Vacho und Fässler gut mit. Doch diese Startoffensive der Gäste sollte schnell wieder abflauen. Der SCK vermochte im zweiten Abschnitt die Pace nicht zu halten und wurde von Lugano vorentscheidend in die Defensive gedrängt. Lazzarini und zwei Mal Marino, die beiden überragenden Italiener bei Lugano, führten mit drei Toren fast im Alleingang die Vorentscheidung herbei.
Frühe Entscheidung
Rückblickend betrachtet, fanden sich die Kreuzlinger innerlich wohl schon früh mit der drohenden Niederlage ab, anders waren die teils verzweifelten und unpräzisen Abschlussversuche nicht zu deuten. Es war keinesfalls so, dass sich der SCK bereits bei Spielhälfte aufgab, aber das Leistungsniveau war insgesamt doch zu unterschiedlich, als dass nochmals Spannung aufkommen konnte. Nach dem definitiven Ausscheiden Halapis in der 23. Minute und zwei weiteren Treffern von Galijas und Cassina war die Luft bei den Ostschweizern endgültig draussen.
Blick in die Zukunft
Das letzte Viertel der NWL-Saison 2010 war so etwas wie der sanfte Ausklang einer anforderungsreichen Spielzeit. Im Wissen des sich abzeichnenden Ausgangs waren beide Coaches im letzten Viertel bereit, ihre Reservespieler einzuwechseln und sie am Playoff-Final teilhaben zu lassen. Insbesondere im Lager der Kreuzlinger machte die Jugend auf sich aufmerksam. Weber (18) im Tor sowie Raschle (18), Herzog (17) und Buob (16) spielten unerschrocken auf und hielten mit dem zu diesem Zeitpunkt bereits feststehenden neuen Schweizermeister sehr gut mit. Der Jüngste von ihnen läutete dabei in der Schlussminute mit einem sicher verwandelten Strafwurf quasi die National Waterpolo League 2011 ein. (Ke)
2010 kein NWL Absteiger
NWL Aufsteiger 2010 SC Winterthur
NWL 2011 mit 7 Teams
Titelverteidiger entthront: 7:13 im 3. Finalspiel
(24. Juli 2010)
Die NLA-Wasserballern des SC Kreuzlingen haben den Kraftakt nicht geschafft. Sie verloren heute Abend auch das dritte Spiel der Best-of-5-Finalserie in Lugano mit 7:13 und müssen damit den Meisterpokal im Tessin lassen.
Lugano ist ein logischer Meister, hat es doch bereits die Qualifikation klar dominiert. Die Thurgauer verpassten es wohl im ersten Finalspiel im Tessin, das nach einer 7:5-Führung in der letzten Pause noch mit 8:10 verloren ging, die Weichen in eine andere Richtung zu stellen. Mit dem klaren 8:12-Verdikt am letzten Donnerstag im Kreuzlinger "Hörnli" machten die spielerisch und technisch überlegenen Luganesi bereits den vorentscheidenden zweiten Punkt. Der Kreuzlinger Kampfgeist alleine reichte nicht. Ein ausführlicher Bericht folgt morgen. (sf)
Spiel der letzten Chance im Lido
(24. Juli 2010)
Heute Samstagabend geht es für die Wasserballer des SC Kreuzlingen im Lido Lugano um Sein oder Nichtsein. Nach zwei Niederlagen gegen den grossen Titelfavoriten stehen die Thurgauer Spitzenwasserballer in der Best-of-5-Finalserie mit dem Rücken zur Wand.
Die National Waterpolo League 2010 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Selten zuvor war die Meisterschaft derart stark von Hierarchien geprägt wie die aktuelle. Das sich Lugano und Kreuzlingen erneut und nun schon zum dritten Mal hintereinander im Playoff-Finale gegenüberstehen, war letztlich keine Überraschung. Genau so klar ist nun die Affiche vor der dritten und möglicherweise schon entscheidenden Partie von heute Abend.
Denkt man sich einmal des letzte Viertel des zweiten Spiels weg, sahen die Zuschauer bisher ein ausgeglichenes und hochspannendes Duell zweier gleichwertiger Mannschaften. Was Lugano vielleicht technisch und körperlich besser macht, kann Kreuzlingen taktisch und punkto kämpferischer Einstellung wieder einholen. In der dritten Begegnung der Best-of-5-Serie müssen die Kreuzlinger Wasserballer alles in die Waagschale werfen. Alle Akteure müssen nochmals an die Grenze ihrer Leistungsmöglichkeit gehen, dann eröffnet sich vielleicht doch noch eine weitere Chance in Form eines weiteren Heimspiels am kommenden Donnerstag. (Ke)
Kreuzlingen nach 8:13 mit dem Rücken zur Wand
(22. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen konnte auch die zweite Finalbegegnung nicht gewinnen und steht im Playoff-Final nun mit dem Rücken zur Wand. Lugano trat im Hörnli zu dominant auf und gewann schlussendlich verdient mit fünf Toren Vorsprung (8:13).
Kreuzlingen stand im Vorfeld der zweiten Begegnung bereits unter Druck. Nach der knappen Auswärtsniederlage musste der SCK im Heimspiel unbedingt gewinnen, wenn Lugano nicht bereits am Samstag den ersten Matchball zum Titel bekommen sollte.
Katastrophaler Start
Die Mannschaft schien die pikante Ausgangslage im Hinterkopf zu haben, als das Schiedsrichterduo die Partie eröffnete. Die Nervosität im Kreuzlinger Spiel war fast greifbar. Lugano führte durch einen Weitschuss bereits nach 19 Sekunden, und auch in den kommenden Minuten des ersten Viertels war die Defensivabteilung des SCK noch nicht auf dem Posten. Lugano führte bald mit 0:4 Toren.
Ungarische Fraktion hält SCK im Spiel
Im weiteren Verlauf gelang es den Kreuzlinger dann aber doch, die Dominanz der Luganesi zu brechen. Vor allem Kreuzlingens Ungarntrio Halapi, Tary und Szegi trug viel dazu bei, dass die Fans weiter hoffen konnten und der SC Kreuzlingen nicht alle Chancen vorzeitig abgegeben musste. Halapi realisierte schon in der ersten Halbzeit vier der fünf Kreuzlinger Tore durch sehenswerte Weitschüsse und einen verwerteten Penalty. Und im Tor steigerte sich Zoltan Szegi im Verlauf des Spiels stetig und zeigte einige Glanzparaden. Beim Stande von 7:8 hielt er gar einen Penalty und erhielt so weiter die Spannung.
Lugano setzt sich durch
Im letzten Viertel hätten die Kreuzlinger zwei Tore aufholen müssen. Captain Tary fehlte nach dem dritten Ausschluss, und Lugano kam früh zum zehnten Treffer. Damit war der Widerstand des Heimteams gebrochen. Kreuzlingen musste sich schlussendlich deutlich mit 8:13 geschlagen geben. Die Ausgangslage ist damit klar: Kreuzlingen steht mit dem Rücken zu Wand, Lugano braucht nur noch einen Sieg zum Titelgewinn. (rk)
Ein Heimsieg von Kreuzlingen ist gefordert
(21. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen ist zwar mit einer guten Leistung auswärts in den Playoff-Final gestartet, für den angestrebten Auswärtssieg reichte es letzten Samstag aber trotzdem nicht. Im zweiten Finalspiel morgen Donnerstag (20.30 Uhr) zuhause ist deshalb umso mehr ein Sieg gefordert, wenn Kreuzlingen das Rennen um den Meistertitel offen halten will.
Lugano galt im Vorfeld als Favorit für dieses Meisterschaftsfinale. Die Tessiner waren das dominierende Team der Qualifikation und mussten nur zwei Punkte – und zwar gegen den jetzigen Finalgegner Kreuzlingen – abgeben. Dass die Thurgauer sich davon nicht beeindrucken liessen, haben sie am vergangenen Samstag gezeigt und ein Ausrufezeichen gesetzt. Von der 10:8-Niederlage hat das Team zwar nichts Zählbares in der Hand, für die Moral war die Leistung aber auf jeden Fall wichtig.
Die Heimstärke ausspielen
Bereits im Halbfinal hat die Mannschaft bewiesen, dass die Formkurve zu den Playoffs hin stimmt. Die Partie vom vergangenen Samstag hat nun gezeigt, dass auch Lugano trotz übermächtiger Bilanz in dieser Saison kein übermächtiger Gegner ist.
Dass nach der guten Leistung im Tessin das erste Heimspiel einfacher würde, ist natürlich ein Trugschluss. Die Kreuzlinger können im zweiten Spiel aber mit dem eigenen Publikum im Rücken antreten. Dieser Unterschied, zusammen mit der gewohnten Umgebung der eigenen Trainingsstätte, kann einen entscheidenden Einfluss auf ein enges Spiel haben. Und dass die Partie erneut spannend und ausgeglichen wird, ist zu erwarten.
Konzept beibehalten
Trainer Sirko Roehl wird an der taktischen Einstellung der Mannschaft keine grossen Änderungen vornehmen. Die defensive Einstellung gegen Lugano scheint das richtige Mittel zu sein, um dem Tessiner Ausländertrio Lazzarini, Marino und Peric den Wind aus den Segeln zu nehmen. Angepfiffen wird der zweite Match der Finalserie um 20.30 Uhr im Kreuzlinger Hörnli.
Playoff Final (Best-of-5)
Samstag, 17. Juli 2010 (Spiel 1)
Lugano NPS – SC Kreuzlingen 10:8 (Stand 1:0)
Überragende SCK-Schwimmer in Lancy
(20. Juli 2010)
Nach der mit herausragenden Ergebnissen bereits tollen Generalprobe bei der Schweizer Meisterschaft in Vaduz konnten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Kreuzlingen am vergangenen Wochenende abermals einen Gang zulegen und brillierten bei den nationalen Nachwuchsmeisterschaften 2010 in Lancy mit Topresultaten.
Bereits am Donnerstag, dem ersten von vier Meisterschaftstagen, erzielten die jungen Kreuzlinger mit einer Goldmedaille, einem Meisterschaftsrekord, einer weiteren Top-5- und zwei Top-10-Platzierungen sowie mit zwei Limiten für das Regionalkader und vier neuen Clubrekorden Resultate, die man im Vorfeld kaum für möglich gehalten hatte. Selbstverständlich bedeuteten all diese Leistungen gleichzeitig auch neue persönliche Bestzeiten für die jeweiligen Athleten. Diese Flut an Spitzenleistungen, Rekorden und Top-Klassierungen hielt ununterbrochen bis Sonntagabend an und kann aufgrund der immensen Fülle kaum im Einzelnen gewürdigt werden. Zusammengefasst erzielten die Kreuzlinger Schwimmerinnen und Schwimmer bei 35 Einzel- und 3 Staffelstarts (Vorlauf- und Finalteilnahme zählen als ein Start) 37 neue persönliche Bestzeiten, was einer Quote von 74% entspricht. Darüber hinaus wurden dreimal die aktuellen Bestzeiten bestätigt und lediglich bei zehn Starts blieben die Schwimmer unter ihren bisherigen Bestmarken. Dabei ist zu erwähnen, dass fünf Starts „kalkulierte“ Vorlaufrennen waren, bei denen eine geringere Leistung vollkommen ausreichte, um sich für die Finals zu qualifizieren.
Schwarzenbach überragend
Patrik Schwarzenbach (Jahrgang 1996) errang bei sieben Einzelstarts fünf Gold- und eine Bronzemedaille sowie einen feinen 4. Rang über 400 m Vierlagen, die er allerdings in der nächst höheren Altersklasse bestreiten musste. Dabei holte er sich drei neue Meisterschaftsrekorde bei der 14-jährigen. Als Beispiel sei derjenige über 100 m Brust erwähnt, den er um über eine Sekunde verbesserte und welche vor ihm die Schweizer Schwimmlegende Remo Lütolf ganze 16 Jahre lang hielt. Patrik Schwarzenbach erzielte sechs neue persönliche Bestzeiten mit denen er seine bereits errungenen vier Nationalmannschaftslimiten teilweise massiv verbesserte.
Abschied von Markus Buck
In knapp drei Jahren hat Schwimmtrainer Markus Buck (De) beim SC Kreuzlingen eine stabile Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Mit Patrik Schwarzenbach hat er ein junges Talent zu einem nationalen Spitzenschwimmer geformt, von dem man in den nächsten Jahren einiges erwarten darf. Dicht dahinter folgen mit Aline Hummer, Miriam Rihs, Lars Michel, Pascal Schläpfer, Fabio Nagel und Aleksi Schmid eine ganze Schar von talentierten Athleten, die zu den besten ihrer Altersklasse gehören. Markus Buck wird am Ende des Monats den SCK nach erfolgreicher Tätigkeit verlassen und beim Deutschen Schwimmverband eine spannende Aufgabe im Leistungssport übernehmen. Mit der deutschen Nationalmannschaft wird er in den nächsten Jahren an Europa- und Weltmeisterschaften sowie an den Olympischen Spielen 2012 in London teilnehmen. Die Athleten des SC Kreuzlingen werden ab August von Frank Trettin aus Karlsruhe trainiert. Der ehemalige Spitzenschwimmer wird parallel seine Trainerausbildung fortsetzen und für den Aufbau einer nachhaltig starken Schwimmabteilung besorgt sein. (Ke)
Attraktives Matchrace-Trainingswochenende
(20. Juli 2010)
Der Jugend-Regatta-Förderverein hat vom 16. bis 18. Juli vor Altnau ein Matchrace-Training auf zwei Matchracer der Klasse blu26 durchgeführt.
16 jugendliche und junggebliebene Teilnehmer aus der Schweiz und aus Deutschland hatten sich zu diesem Training angemeldet. Die beiden blu26 Boote wurden dem Verein von den Firmen bluboats und DAS-Boot-GmbH unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Regattainfrastruktur und das Begleitboot stellte der Altnauer Segelclub.
Das Training startete am Freitag in Altnau mit einer Einführung in die blu26 Matchrace Boote und dem theoretischen Teil des Trainings. Christian Scherrer, America's Cup-Segler und Mitinhaber von bluboats, begrüsste die Teilnehmer gemeinsam mit Felix Somm und führte die 16 angemeldeten Teilnehmer in die beiden, von bluboats und das Boot.de zur Verfügung gestellten, Boote ein. Anschliessend folgte eine theoretische Einführung in die Grundlagen des Matchrace, die Regeln und Taktik am Start, auf der Kreuz und unter Spinnaker.
Am Samstag wurde dann um 10:00 Uhr von Altnau aus bei 2 bf aus West ausgelaufen, zuerst zum freien Segeln, um sich mit den Booten anzufreunden. Die blu26 wird mit einer Regattabesatzung von 4 Crewmitgliedern gesegelt und so konnten 4 Teams zusammengestellt werden. Ab 12:00 Uhr wurde dann zu den Trainigsregatten (im Matchrace "flights" genannt) gestartet. Erst bei leichtem Wind, ca. 1 Bf dann zunehmend bei 2-3 Bf. segelten die 4 Teams im Wechsel gegeneinander, so dass jedes einzelne Team gegeneinander und auf jedem der beiden Boote segeln konnte. Ziel des Trainings war, im Wettkampf Boot gegen Boot, den Gegner bereits in der Startphase zu kontrollieren. Dazu ist Bootsbeherrschung, Taktik und auch Regelkenntnis nötig. Indem die Teams gewechselt wurden, konnten die Teilnehmer auch als Wettfahrtleitung und Schiedsrichter agieren und durch Beobachten der anderen Teams lernen. Mit viel Begeisterung, vollem Einsatz und Ehrgeiz wurde nun eine Regatta nach der anderen gesegelt.
Um 17 Uhr kam dann eine Front mit über 5 Bf und heftigem Regen und so entschloss man sich, das Training auf dem Wasser zu beenden. Im Hafen wurde der Tag dann mit den auf dem Wasser gemachten Videos und am Whiteboard rekapituliert und die Trainingsschwerpunkte für Sonntag besprochen.
Leider blieb am Sonntag dann der Wind aus und es konnte keine Trainingsregatta mehr gesegelt werden, aber die Teilnehmer haben am Samstag viel über das Matchracen gelernt und hatten alle viel Spass an diesem Wochenende. Bis Mitte August steht eines der Matchrace Boote dem Jugend Regatta Förderverein noch für Trainings zur Verfügung.
Weitere Informationen zur Yachtausbildung und den Regattatrainings können auf der Webseite des Jugend Regatta Förderverein eingesehen werden: www.regattajugend.com
Ausschlüsse kosten Kreuzlingen das Break
(18. Juli 2010)
Die erste Partie der Playoff-Finalserie hat gehalten, was die Affiche versprach: In einem turbulenten und hochklassigen Spiel setzte sich Lugano erst in der Schlussminute mit 10:8 durch, nachdem Kreuzlingen in der letzen Pause noch mit 7:5 geführt hatte.
Lugano hat im Vorfeld der ersten Finalpartie die Favoritenrolle angenommen. „Alles andere als der Meistertitel wäre enttäuschend“, liess sich Trainer Salvati zitieren. Den Grundstein dafür konnten die Tessiner im ersten Aufeinandertreffen am Samstag legen, sie mussten gegen ein aufsässiges Kreuzlingen aber lange kämpfen.
Hin und Her während drei Vierteln
Kreuzlingen begann mit einer relativ defensiven Einstellung und versuchte aus dieser gesicherten Verteidigung, Lugano herauszufordern. Auf alle Fälle wollten die Gäste ein Tessiner Startfurioso verhindern, um nicht früh in Rückstand zu geraten. Lugano konnte zwar trotzdem zwei schnelle Tore schiessen, der SCK hielt aber den Anschluss und glich nach der ersten Pause aus. Die Begegnung war nun richtig lanciert und beide Teams lieferten sich ein hochklassiges Spiel. Die Tessiner konnten beim Seitenwechsel eine 5:4-Führung mitnehmen, verloren den dritten Abschnitt aber mit 0:3 und waren damit schon am Rande einer Niederlage.
Entscheidung im Schlussviertel
Dass Kreuzlingen nach dieser 5:7-Führung doch noch als Verlierer nach Hause musste, lag an einem spektakulären Schlussviertel. Die Tessiner glichen nach der Pause ihren Rückstand dank zwei Überzahltoren aus. Kreuzlingen wurde mit sieben Ausschlüssen in den letzten Minuten abgestraft, obwohl die körperliche Härte eindeutig aus dem Spiel der Luganesi kam. Unter diesen Umständen ging das Schlussviertel wenig überraschend mit 5:1 an die Tessiner und Kreuzlingen ging schlussendlich leer aus.
Insgesamt konnte das ganze Team mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und hat bewiesen, dass in diesem Finale alles möglich ist. Getreu diesem Motto versuchten die Thurgauer auch in der Schlussminute alles, um den 9:8 Rückstand auszugleichen. Luganos Peric spielte aber zu abgebrüht und versenkte in der letzten Schlusssekunde gegen eine entblösste Verteidigung sicher zum 10:8 Schlussresultat. (rk)
Die Playoff-Halbfinals liessen keine Zweifel offen: Die zwei überlegenen Teams der Qualifikation sind auch die verdienten Finalteilnehmer. Die Best-of-5-Finalserie Lugano - Kreuzlingen startete diesen Samstag mit dem ersten Aufeinandertreffen im Lido von Lugano.
Ebenso klar wie sich Kreuzlingen mit 3:0 Siegen gegen Horgen durchsetzte, behauptete sich Lugano in seinem Halbfinal gegen den SC Frosch Aegeri. Damit sind die Finalisten 2010 dieselben wie schon in den zwei letzten Jahren. Das ist an sich schon einmal ein gutes Omen: beide Finals boten hochklassiges Wasserball und gingen bis ins entscheidende fünfte Spiel. Und beidemale behielt Kreuzlingen das bessere Ende für sich.
Favoritenrolle ist vergeben
Die Ausgangslage für Kreuzlingen ist dennoch eine schwierige. Obwohl man als amtierender Meister antreten kann, gilt Lugano allgemein als Favorit für den Titel. Die Tessiner haben in der Qualifikation dominiert, nur ein einziges Spiel verloren und schlussendlich mit sieben Zählern Vorsprung den Qualifikationssieg realisiert. Der damit verbundene Heimvorteil ist ein weiterer Punkt, der den Tessinern zugutekommt. Die Kreuzlinger ihrerseits sind das einzige Team, das Lugano dieses Jahr schlagen konnte.
Form muss entscheiden
Schlussendlich wird die aktuelle Form der beiden Teams diesen Playoff-Final entscheiden. Wenn Kreuzlingen sein volles Potential ausschöpfen kann, müssen auch die Tessiner alle Register ziehen, wenn sie den Titel gewinnen wollen. Erfahrung hat das junge Tessiner Team mittlerweile genug: Seit 2006 stand die Mannschaft von Nationaltrainer Gianfranco Salvati alljährlich im Finale, nur im ersten Anlauf hat es aber mit dem Titel geklappt.
Kreuzlingen hat eine durchzogene Qualifikation hinter sich. Erst im Halbfinal konnten die Thurgauer aufdrehen und lieferten dabei vor allem zuhause beachtliche Leistungen ab. Wie es scheint, erreicht die Mannschaft von Sirko Roehl zum richtigen Zeitpunkt ihre Höchstform. (rk)
Playoff Final (Best-of-5)
Samstag, 17. Juli 2010 (Spiel 1)
20:30 Lugano NPS – SC Kreuzlingen
Donnerstag, 22. Juli 2010 (Spiel 2)
20:30 SC Kreuzlingen – Lugano NPS
Samstag, 24. Juli 2010 (Spiel 3)
20:30 Lugano NPS – SC Kreuzlingen
evt. Donnerstag, 29. Juli 2010 (Spiel 4)
20:30 SC Kreuzlingen – Lugano NPS
evt. Samstag, 31. Juli 2010 (Spiel 5)
20:30 Lugano NPS – SC Kreuzlingen
SC Kreuzlingen erneut im Playoff-Final
(12. Juli 2010)
Was man im Vorfeld der Playoff-Halbfinals aufgrund der Qualifikationsresultate nicht für möglich gehalten hätte, ist eingetreten. Die Kreuzlinger Wasserballer haben als Titelverteidiger den Rekordmeister SC Horgen auf dem kürzesten Weg eliminiert. Jetzt wartet in der Best-of-5-Finalserie (ab 17. Juli) der haushohe Meisterschaftsfavorit Lugano NPS.
Vor grosser Zuschauerkulisse und bei idealen äusseren Bedingungen ging am Samstagabend im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli die Halbfinalserie in die dritte Runde. Da die Thurgauer Wasserballer zur Freude seiner Anhänger, insgesamt aber doch etwas überraschend die beiden ersten Begegnungen dominierten, standen die Vorzeichen für den direkten Finaleinzug günstig. In einer zwar etwas einseitigen trotzdem aber stimmungsvollen und attraktiven Partie erfüllten die SCK Wasserballer die in sie gesetzten Erwartungen.
Frühe Entscheidung
SCK-Trainer Sirko Roehl ging keinerlei Risiken oder Experimente ein. Obwohl er gut ausgebildete und durchtrainierte Spieler jüngeren Jahrgangs bauen könnte, setzte er zu Beginn der Partie voll auf seine Routiniers. Sie sollten den Horgener früh den Schneid abkaufen und dafür sorgen, dass die Torproduktion sofort startet und schon im ersten Viertel klare Akzente setzt. So war das 5:1 zur ersten Pause eigentlich nur die logische Folge eines klaren Konzeptes, das die Akteure im Wasser umzusetzen vermochten. Mit leicht reduziertem Tempo und etwas weniger Druck agierten die Einheimischen auch im zweiten und dritten Viertel souverän. Ohne Gegentreffer, mit solidem Angriffswasserball und viel Einsatzzeit für sämtliche Feldspieler endeten die beiden mittleren Spielabschnitte je 3:0.
Erneut Lugano - Kreuzlingen
Kreuzlingens Trainer nützte das 11:1 vor dem letzten Viertel um einerseits Nachwuchsgoalie Hansjörg Weber Spielpraxis zu gewähren und andererseits seinen Protagonisten Verschnaufpausen zu gönnen. Trotz der zahlreichen personellen Rochaden verlief das Spiel aber immer noch ausgeglichen. Mit je drei Toren zum Gesamtskore von 14:4 endete nicht nur die Begegnung sondern gleich auch die auf drei Gewinnpartien angesetzte Halbfinalserie. Der direkte Finaleinzug, den überdies auch Endrundengegner Lugano realisierte, ermöglicht nun der Mannschaft von Erfolgscoach Sirko Roehl eine kurze Erholungszeit und eine konzentrierte Vorbereitung. Das Playoff-Final startet am kommenden Samstag 17. Juli mit einem Auswärtsspiel. Zum dritten Mal hintereinander heisst es im Playoff-Final Lugano gegen Kreuzlingen. 2008 und 2009 mussten je fünf Spiele die Serie entscheiden und beide Male hiess der Schweizermeister SC Kreuzlingen. 2010 gibt es einen klaren Favoriten und das ist Lugano NPS. Kreuzlingen wird sämtliche Register seines Könnens ziehen müssen, um mit den schnellen und treffsicheren Tessinern mithalten zu können. (Ke)
SC Kreuzlingen – SC Horgen 14:4 (5:1,3:0,3:0,3:3)
Schwimmbad Hörnli, Kreuzlingen. - 500 Zuschauer. - SR Bruchez/Grabher Strafen: Kreuzlingen 6, Horgen 4 Torfolge: 5:0, 5:1, 11:1, 11:3, 14:3, 14:4 Kreuzlingen: Szegi, Redder (2), Halapi (2), Raschle, Keller, Herzog, Zahnd (2), Fässler (1), Vacho (2), Buob, Tary (C, 3), Weideli (2), Weber. Horgen: Petricevic, Fröhli, Kiss, Meier, Galijas (C, 2), Velikov, Wiederkehr, Bjelajac, Fischl (1), Caleta (1), Ertopuz. Bemerkungen: Ab 25. Weber für Szegi im SCK Tor. SCK ohne Raschle (Schule). Horgen ohne Kieloch (verletzt).
Titelverteidiger kann heute ins Finale einziehen
(10. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen tritt heute Abend um 20:30 Uhr zum dritten Spiel des NLA-Playoff-Halbfinals gegen Horgen an. Dabei bietet sich den Thurgauern nach zwei Siegen die erste Gelegenheit, sich mit einem dritten Erfolg für den Playoff-Final zu qualifizieren. Die Chancen dafür stehen gut.
Nach dem grandiosen Auftakt im Heimspiel vom Dienstag und einer weiteren soliden Leistung auswärts ist der SC Kreuzlingen in der komfortablen Situation, den dritten Sieg auf kürzestem Weg und vor eigenem Publikum einfahren zu können.
Weniger eng als erwartet
Aufgrund der Qualifikationsergebnisse hätte man eine äusserst spannende Halbfinalserie zwischen Kreuzlingen und Horgen erwarten können. Diese Erwartung wurde auch im zweiten Spiel nicht bestätigt, obwohl der Rekordmeister im eigenen Bad deutlich aggressiver agierte. Das Rezept – „Pressing und Provokation“ könnte man es nennen – wird wohl auch im dritten Spiel das gleiche bleiben. Die Horgener versuchten, durch teils überhartes Spiel die Kreuzlinger aus dem Konzept zu bringen. Die resultatmässige Verbesserung gibt Horgens Trainer Sterzik zumindest teilweise recht.
Im dritten Aufeinandertreffen wird Kreuzlingen schon im Vornherein darauf eingestellt sein. Wichtig für den SCK muss sein, dass man sich wieder auf die eigenen Tugenden konzentriert. Diese sind beispielsweise ein gepflegtes Konter- und Überzahlspiel, aber auch solide Defensivarbeit. Ob Horgens Center Kieloch nach einem verletzungsbedingtem Ausfall (Rippen) am Donnerstag heute wieder antreten kann, bleibt offen.
Im zweiten Halbfinalspiel des Tages hat auch Lugano die Möglichkeit, die Finals vorzeitig zu erreichen. Gegen ein aufmüpfiges Aegeri mussten die Tessiner am Donnerstag während der ersten Hälfte untendurch, gewannen schlussendlich aber trotzdem deutlich mit 19:9. (rk)
Kreuzlingen erkämpft sich drei Final-Matchbälle
(8. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen hat auch die zweite Partie der NLA-Playoff-Halbfinalserie gegen den SC Horgen gewonnen. Dank diesem Auswärtssieg haben die Thurgauer bereits am Samstag (20.30 Uhr) die Chance, den Finaleinzug auf kürzest möglichem Weg zu schaffen.
Zwar nicht mehr ganz so dominant wie im Auftaktspiel, liess der SC Kreuzlingen auch gestern keine Zweifel darüber, wer momentan das stärkere Team der beiden Kontrahenten stellt. Die Horgener waren zwar deutlich besser vorbereitet als noch im ersten Spiel, konnten den amtierenden Meister aber trotzdem nie gefährden.
Kreuzlinger kontrollieren das Spiel
Die klare Verbesserung der Einheimischen zeigte sich vor allem in der grösseren Anzahl Tore, die Kreuzlingens Torwart Zoltan Szegi zulassen musste. Sein Team kontrollierte die Partie nach anfänglichem Rückstand trotzdem und baute die Führung aus dem ersten Abschnitt kontinuierlich aus. Horgen, das ohne den verletzten Center Kieloch antreten musste, spielte körperlich sehr hart und versuchte damit, den Favoriten aus dem Konzept zu bringen. Davon liessen sich die Gäste nicht allzu stark irritieren, konnten aber insgesamt nicht an die Leistung vom Dienstag anknüpfen. Präzision und Explosivität fehlten in einigen Situationen. Der 8:12-Auswärtssieg war aber zu keiner Zeit gefährdet.
Entscheidung am Samstag?
Die dritte Partie der Best-of-5-Serie wird bereits morgen Samstag ausgetragen. Kreuzlingen kann dann wieder im Schwimmbad Hörnli antreten und mit einem weiteren Sieg die Finalqualifikation unter Dach und Fach bringen. Im zweiten Halbfinal konnte Lugano auch die zweite Partie gegen Aegeri gewinnen (19:9) und steht ebenfalls vor dem Einzug in die letzte Runde. (rk)
SC Horgen – SC Kreuzlingen 8:12 (2:3, 2:4, 2:4, 2:1)
Schwimmbad Käpfnach, Horgen. - 250 Zuschauer. - SR Platen und Nagy Strafen: Horgen 3, Kreuzlingen 4. Torfolge: 1:0, 1:1, 2:1, 2:4, 3:4, 3:5, 4:5, 4:7, 5:7, 5:10, 6:10, 6:11, 8:11, 8:12. Horgen: Petricevic, Meyer, Gyalpo (1), Fröhli (4), Kiss, Galijas (C,1), Velikov, Wiederkehr, Bjelajac, Fischl (1), Caleta (1), Ertopuz. Horgen ohne Kieloch (verletzt) Kreuzlingen: Szegi, Redder, Halapi (4), Herzog (1), Zahnd, Fässler (1), Vacho (2), Buob, Tary (C,2), Weideli (2), Weber. Kreuzlingen ohne Keller (Rekrutenschule), Raschle (Schule).
Folgt heute der zweite grosse Schritt?
(8. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen startete am Dienstag furios in die Playoffs 2010. Nach dem Kantersieg zum Auftakt versuchen die Thurgauer heute Donnerstag, in Horgen nachzudoppeln. Ob die Zürcher sich von der 17:4-Niederlage erholen können, wird sich heute Abend ab 20.45 Uhr zeigen.
Kaum jemand hatte wohl mit einem solch einseitigen Match zum Auftakt der Halbfinalserie gerechnet. Kreuzlingen hatte sich in den letzten zwei Wochen gezielt und in Ruhe auf diese und die kommenden Partien vorbereiten können und war am Dienstag von der ersten Minute an bereit, das Spiel zu machen.
Horgen muss Tore schiessen
Die Zürcher wurden vom Kreuzlinger Offensivdrang zwar richtiggehend überrollt, fast schlimmer wog für die Gäste aber wohl die Tatsache, dass man erst im letzten Abschnitt Tore aus dem Spiel heraus erzielen konnte. Der einzige Treffer bis dahin war nämlich ein Penalty gewesen. Das Glück hatten die Zürcher zwar wahrlich nicht auf ihrer Seite, trafen sie doch mehrmals Innenpfosten und Querlatte. Trotzdem fehlten dem jungen Team Impulse aus dem Rückraum, und Kreuzlingen schirmte Center Kieloch gut ab.
Der SCK seinerseits wird versuchen, mit den gleichen Tugenden zum Erfolg zu kommen: Konzentration in der Defensive, schnelles Umschalten in den Angriff und die neue Kaltblütigkeit vor dem Tor werden die Schlüssel zum Erfolg sein.
Viele Tore in Lugano
In der anderen Halbfinalserie hat sich mit Lugano ebenfalls der Favorit den ersten Sieg holen können. Kontrahent Aegeri konnte aber zumindest über weite Strecken mitspielen und dürfte sich mit der 19:15-Niederlage gut abfinden können. Die Aegerer werden im heutigen Heimspiel natürlich versuchen, den Qualifikationssieger noch mehr zu fordern und mit einem Sieg ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. (rk)
Titelverteidiger demontiert Rekordmeister (7. Juli 2010)
Gestern Abend starteten die Kreuzlinger Wasserballer in die Playoff-Halbfinals mit einem Kantersieg, der so nicht erwartet werden konnte. Gegen den Rekordmeister Horgen gewann Kreuzlingen gleich mit 17:4 und setzte damit ein deutliches Zeichen.
Die Ausgangslage vor dem Auftakt zum Playoff-Halbfinal war für Kreuzlingen durchaus delikat. Trotz klar besseren Leistungen während der Qualifikation hatten die Thurgauer in der Sommerrunde bei beiden Aufeinandertreffen mit dem Rekordmeister nicht gut ausgesehen. Ein magerer Punkt aus den beiden Spielen war die Bilanz. Die Erwartungen an den amtierenden Meister waren deswegen nicht etwa geringer, der Druck hingegen natürlich noch höher.
Blitzstart und Befreiungsschlag Der SC Kreuzlingen setzte sich selber und alle Kritiker bereits im Startviertel über die wahren Kräfteverhältnisse ins Bild: Dank einem Blitzstart führten die Kreuzlinger nach weniger als zwei Minuten bereits mit 2:0 und später sogar mit 5:0. Das Heimteam begann konzentriert, aggressiv und zeigte eine Entschlossenheit, die es den Zürchern gar nicht ermöglichte ins Spiel zu kommen. Dabei waren es Centeraktionen, Konter und auch Weitschüsse, die Gefahr vors Zürcher Tor brachten.
Überzeugende Defensivarbeit beim SCK Dass der Abend für den SC Kreuzlingen so erfolgreich verlief, hatte vor allem aber auch mit einem tadellosen Auftritt vor dem eigenen Tor zu tun. Die Halbzone scheint das richtige System gegen ein Horgen zu sein, das praktisch nur über den Center Kieloch gefährlich werden kann. Der deutsche Nationalspieler holte dann auch einige Überzahlsituationen heraus. Diese verteidigte Kreuzlingen aber so entschlossen, dass die Zürcher daraus keine Vorteile ziehen konnten. Ein Penaltytreffer blieb bis ins letzte Viertel der einzige Erfolg, den sich der Rekordmeister gutschreiben lassen konnte. Die mit Spannung erwartete Affiche nahm damit ein unerwartet klarer Auftakt mit einem deutlichen Heimsieg für den SCK.
Fortsetzung folgt
Bereits am Donnerstag treffen die Teams in Horgen aufeinander. Dem Trainer der Zürcher bleibt damitwenig Zeit, Anpassung vorzunehmen und vielleicht doch noch in die Best-of-5-Serie hineinzufinden. Kreuzlingen seinerseits strebt nach diesem Kantersieg den kürzest möglichen Weg in die Finals an und will sich auswärts den zweiten Punkt sichern. (rk)
SCK brilliert an den Schweizer Meisterschaften
(6. Juli 2010)
Obwohl die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Kreuzlingen die offenen Schweizer Sommermeisterschaften lediglich als Generalprobe für die in Kürze anstehenden Schweizer Nachwuchsmeisterschaften nutzten, erzielte das Team von Cheftrainer Markus Buck das beste Gesamtergebnis seit über 20 Jahren.
Bei bestem Wetter und guten Wettkampfbedingungen absolvierten die SCK Teilnehmer an den drei Wettkampftagen insgesamt 39 Einzelstarts, wovon 16 Einsätze zu neuen persönlichen Bestzeiten führten und bei weiteren fünf Starts die aktuellen Bestzeiten bestätigt wurden. Bei lediglich 46% der Starts wurden die Bestmarken teilweise nur knapp verfehlt. Umso erfreulicher wirken die Ergebnisse wenn man bedenkt, dass nahezu alle Athleten voll aus dem Training heraus an diesen nationalen Titelkämpfen starteten. Denn für die meisten von Ihnen sind die nationalen Nachwuchsmeisterschaften, welche vom 15. bis 18. Juli in Lancy ausgetragen werden, das herausragende Saisonziel. Für einige Nationalmannschaftsmitglieder ging es an offenen Schweizermeisterschaften um die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die im August in Budapest stattfindenden Europameisterschaften. Die Konkurrenz, gegen die die meist noch sehr jungen Kreuzlinger Schwimmerinnen und Schwimmer anzutreten hatten, war in Vaduz entsprechend hochkarätig.
Das im Durchschnitt noch sehr junge Kreuzlinger Team mit Vedrana Brckovic (Jahrgang 92), Miriam Rihs (94), Aline Hummer (94), Carsten Peukert (92), Davide Protopapa (93), Pascal Schläpfer (94), Fabio Nagel (95) und Patrik Schwarzenbach (96) erzielte dabei nicht nur viele hervorragende Zeiten, sondern auch viele gute bis sehr gute Platzierungen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Patrik Schwarzenbach. Nicht nur weil er mit seinen Zeiten über 400m Lagen (4:54,35) und 200m Brust (2:31,18) seine Juniorennationalmannschaftslimiten Nummer 3 und 4 errang, sondern weil er sich damit jeweils auch für das A-Final qualifizieren konnte. Ebenfalls im Endlauf stand Schwarzenbach über die anspruchsvollen 200m Lagen (2:16,22). In den Finalläufen belegte er über 200m Brust und 200m Lagen jeweils einen tollen 6. Platz und über 400m Lagen verpasste der erst 14-jährige Athlet als 4. nur ganz knapp einen Medaillenplatz. Den 4. Top-10-Platz konnte Pascal Schläpfer buchstäblich erkämpfen. Mit einem beeindruckenden Rennen und grossem Kampfgeist wurde er 9. über 1500m Freistil (17:57,99). Ferner wurden sechs weitere Top-20-Platzierungen erzielt. Der SC Kreuzlingen lässt mit diesem Glanzresultat alte Zeiten aufleben, als Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Grenzstadt regelmässig nationale und internationale Titel gewannen. Auf die weitere Entwicklung dieses hoffnungsvollen Teams darf man gespannt sein. (Ke)
Kreuzlinger Doppelzweier ist Vize-Schweizermeister
(05. Juli 2010)
An der Schweizer Rudermeisterschaft auf dem Rotsee bei Luzern setzte sich der Kreuzlinger Doppelzweier mit Nico Stahlberg und Joel Horni brillant in Szene: Mit einem hervorragenden zweiten Rang gewannen sie den Titel des Vize-Schweizermeisters in der Elite der Doppelzweier – geschlagen einzig vom im Ruder-Weltcup in den A-Finals mitrudernden André Vonarburg / Florian Stofer.
In einem packenden Rennen und dank einer klugen Renntaktik vermochten sie sämtliche Angriffe der übrigen Konkurrenten abzuwehren und den Vorsprung auf die drittplatzierte Renngemeinschaft Thalwil/Biel bis ins Ziel retten. Mit dieser Silbermedaille bestätigen die beiden jungen Athleten einmal mehr die Arbeiten in der Nachwuchsförderung des Ruderclubs Kreuzlingen (RCK).Nicht ganz an das Vorjahresergebnis (Schweizer Meistertitel) anschliessen konnten bei den Masters Paul Stahlberg und Marc Schlossarek. In einem souveränen Rennen gewannen sie für den RCK mit der Bronzemedaille aber zum zweiten Mal Edelmetall.Höhepunkt einer jeden Ruderregatta sind immer wieder die Achterrennen. Hier gelang der Renngemeinschaft Kreuzlingen-Schaffhausen bei der Elite erstmals der Sprung aufs Podest: In einem spannenden Rennen setzten sie sich von Beginn weg auf den dritten Platz und gaben diesen bis ins Ziel nicht mehr preis. Nico Stahlberg, Joel Horni und Mathias Stehrenberger vom RCK durften für diese Leistung die Bronzemedaille in Empfang nehmen.Neben diesen drei RCK-Spitzenruderern hatten sich noch weitere Kreuzlinger Ruderer und Ruderinnen für eine Teilnahme an den Schweizer Rudermeisterschaften qualifiziert. Denise Keller und Myriam Sauter schafften im Doppelzweier das A-Finale und erreichten dort den 6. Rang. Mathias Stehrenberger gelangte in einer Renngemeinschaft mit Schaffhausen ebenfalls ins A-Finale und durfte sich über einen 5. Schlussrang freuen. Vanessa Niederer fuhr ebenfalls in einer Renngemeinschaft mit Schaffhausen; im B-Final verpasste sie das Podest mit dem vierten Schlussrang knapp.
Noch nicht für die Finalrennen qualifizieren konnten sich zwei der jüngsten RCK-Ruderer, Lionel Peer und Martin Ulmer – trotz einem beherzten Vorlauf, der mit dem fünften Platz endete.Der Ruderclub Kreuzlingen freut sich mit den Athleten und Athletinnen über die erzielten Resultate. Für Nico Stahlberg und den Schweizer U23-Doppelvierer beginnt nun die Vorbereitung auf die U-23-Weltmeisterschaft mit einem Trainingslager im nationalen Ruderzentrum in Sarnen. Die Wettkämpfe finden am 22./23. Juli 2010 in Brest, Weissrussland statt. Der RCK wünscht den Athleten viel Erfolg.
Playoff-Start für SC Kreuzlingen mit Heimspiel
(5. Juli 2010)
Der SC Kreuzlingen greift morgen Dienstagabend (20.30 Uhr) ins Playoffgeschehen ein: Im Kreuzlinger Hörnli wird die erste Begegnung des Playoff-Halbfinals gegen den SC Horgen angepfiffen. Die Best-of-5-Serie gegen den langjährigen Rivalen steht unter einem anderen Stern als in früheren Jahren. Kreuzlingen muss sich als Favorit bestätigen.
Bei vielen Fans unvergessen sind die Playoff-Duelle gegen den Zürcher Rekordmeister, die vor rund zehn Jahren zu den ersten Meistertiteln für den SCK führten. Damals war der SC Horgen eine Macht, Kreuzlingen war Underdog und Neuling. Die Ausgangslage hat sich seither stark verändert. Kreuzlingen geht mit einer erfahrenen Mannschaft und als amtierender Meister ins Playoff-Rennen. Bei Horgen ist ein Generationswechsel im Gange, der die Zürcher einige Substanz kostete. Trotzdem stand Horgen bereits letztes Jahr im Halbfinal und hat dieses Jahr wieder zu Kreuzlingen aufgeschlossen. Im Viertelfinal gegen Basel setzte sich Horgen mit zwei klaren Siegen durch.
Kreuzlingen mit Heimvorteil
Der SC Kreuzlingen hat in der Qualifikation die konstanteren Leistungen als Horgen gebracht und sich hinter Lugano den zweiten Platz mit deutlichem Vorsprung gesichert. Die Bilanz gegen den SC Horgen sieht indes weniger gut aus. Nach zwei Siegen im Winter resultierten im Sommer nur noch ein Unentschieden zuhause und eine Auswärtsniederlage gegen die Zürcher. Dank dem zweiten Rang können die Kreuzlinger die Halbfinalserie aber mit Heimvorteil in Angriff nehmen.
Playoff-Start im Kreuzlinger Hörnli
Morgen Abend um 20.30 Uhr wird im Kreuzlinger Hörnli die erste Halbfinal-Begegnung angepfiffen werden. Für die Kreuzlinger beginnt damit nach rund zweiwöchiger Pause die letzte Phase der NWL-Meisterschaft. Gleichzeitig wird in Lugano die erste Begegnung zwischen den Tessinern und dem SC Frosch Aegeri angepfiffen. Die Zentralschweizer setzten sich in ihrem Viertelfinal knapp gegen Genf durch. (ke)
David Gubser dreimal in Europas Top 20
(4. Juli 2010)
Mit drei Top-20-Klassierungen an den Europameisterschaften in Trasona (Sp) konnte David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn zeigen, dass er auch im Kajak-Einer zu den besten Regatta-Kanuten des Kontinents gehört. Über 500 und 1000 Meter erreichte er jeweils den B-Final und mit je dem 7. Platz damit je den Gesamtrang 16. Auf der Langdistanz 5000 Meter wurde er gar 12.
David Gubser beim Zieleinlauf
Acht Jahre lang vertrat David Gubser im Kajak-Zweier mit seinem Bruder Remo die Schweiz an allen internationalen Titelkämpfen. Nach dem Rücktritt von Remo vom internationalen Wettkampfsport trat der Thurgauer nun erstmals im Kajak-Einer zu Europameisterschaften an. Der Einstieg gelang ihm gut, wobei er auch feststellen musste, dass im Einer die Konkurrenz noch härter ist.
Der Wettkampf begann für den Thurgauer mit einem Kraftakt. Am 1. Tag hatte er innerhalb von 8 Stunden gleich vier Rennen zu absolvieren, über 1000 und 500 Meter je den Vorlauf und den Halbfinal. Auf der längeren Strecke konnte er sich mit Rang 5 problemlos für die nächste Runde qualifizieren. Dort gelang ihm mit 3:37 eine persönliche Bestzeit, die ihn in den B-Final brachte. In diesem konnte er dann nicht mit der selben guten Zeit aufwarten. Trotzdem wurde er in einem starken Feld Siebter und belegte somit in der Schlussrangliste den 16. Platz.
Auf der kürzeren Strecke wurde es im Vorlauf ganz eng. Nur um zwei Hundertstelsekunden blieb der einzige Schweizer an diesen Titelkämpfen vor dem Griechen, wurde so Siebter und erreichte den Halbfinal. Dort belegte er wiederum Rang 7 und kam so in den B-Final. Wie schon über 1000 Meter kam Gubser auch hier auf den 7. Platz, was Gesamtrang 16 bedeutete.
In Karambolage verwickelt
Zum Abschluss der Wettkämpfe wurden die Titel über 5000 Meter vergeben. Der Massenstart ist da ein besonderes Spektakel. Da mehrere Runden zu absolvieren sind, ergeben sich spannende Positionskämpfe mit teils heiklen Situationen bei den Wendebojen. So wurde Gubser nach einem sehr guten Start in eine Karambolage verwickelt, verlor den Anschluss an die Spitze und musste sich mit dem 18. Rang begnügen.
WM-Teilnahme im August
Insgesamt zeigte sich David Gubser seinen ersten internationalen Titelkämpfen im Kajak-Einer sehr zufrieden: "Mit dem Erreichen der B-Finals habe ich meine Ziele erreicht. Auf der Langstrecke wäre ohne Zwischenfall sicher mehr möglich gewesen." In den kommenden Wochen stehen nun wieder täglich drei Trainings auf dem Programm. Es gilt die Weltmeisterschaften
vorzubereiten, die Mitte August in Poznan in Polen stattfinden. Dazu trainiert er im Juli in Linz mit österreichischen Athleten und Anfang August in Pusioano (It) mit dem amerikanischen WM-Team. (pgu)
TriStar verschenkt zwei Punkte und Platz 2
(4. Juli 2010)
Wiederum konnte im See Bad Romanshorn ein Spiel der Wasserball-NLB bei wirklich sommerlichen Bedingungen ausgetragen werden. Und wieder entwickelte sich zwischen Gastgeber WBA TriStar und dem SC Schaffhausen eine Begegnung, die bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide stand. Am Ende zwangen die Munotstädter das Glück mit 10:8 auf ihre Seite. Mit diesem Sieg überholte der SC Schaffhausen TriStar und setzte sich auf den zweiten Platz in der Tabelle hinter dem Spitzenreiter Winterthur.
Bertschinger brachte TriStar bereits nach 41 Sekunden in Führung. Dann erzielte Schaffhausen aber drei Treffer in Folge. Kramer hielt TriStar mit einer sauber genützten Ueberzahlmöglichkeit im Spiel. Im zweiten Abschnitt legten die Munotstädter tüchtig los und zogen schnell auf 2:5 davon. Die Jungs um Spielertriner Tibor Simon behielten aber die Nerven, zeigten Kämpferqualitäten und waren in der Lage bis zur Halbzeit durch Bär und zweimal Widmer das Geschehen ausgeglichen zu gestalten (5:5).
Im dritten Teil wogte der Kampf hin und her und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. In den Reihen von Schaffhausen waren aber gefährliche Schützen am Werk und die Abwehrfraktion bei TriStar hat sich mehrmals durch rechtzeitiges und erfolgreiches Eingreifen ausgezeichnet. Die Gäste lagen aber am Ende des dritten Viertels mit 6;7 eine Nasenlänge voraus. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar ob man die Punkte am Schluss teilen wird oder ob sich die eine oder andere Equipe über den harterkämpften oder eventuell glücklichen Sieg freuen kann! Als dann nur noch 63 Sekunden fehlten ging Schaffhausen mit 8:9 in Führung und gab diese nicht mehr aus der Hand. In den letzten 30 Spielsekunden erzielten die Gäste sogar noch den 10. Treffer. (stü)
David Gubser wird EM-16. über 1000 Meter
(3. Juli 2010)
Am heutigen 1. Finaltag der Kanu-Europameisterschaften in Trasona (Sp) konnte sich der einzige Schweizer Teilnehmer, David Gubser, gut behaupten. Im B-Final der Kajak-Einer über 1000 Meter wurde er 7. und belegt somit in der Gesamtrangliste Platz 16. (pgu)
Rangliste 1000 m: Kajak-Einer: 1. Max Hoff (De) 3:33,018; 2. Aleh Yurenia (WRus) 3:34,148; 3.
René Holten Paulsen 3:35,228; Ferner: 16. David Gubser (Sz) 3:47,856.
SCK trifft im Halbfinal auf Rekordmeister
(3. Juli 2010)
Das erste der beiden Viertelfinal-Playoff-Duelle ist entscheiden. Horgen setzte sich gegen Basel erwartungsgemäss deutlich mit 2:0 Siegen (18:7, 16:4) durch. Der Rekordmeister ist damit der Gegner des SC Kreuzlingen im Playoff-Halbfinal (best ot 5). Die erste Partie wird am nächsten Dienstag, 20.30 Uhr, im Kreuzlinger Schwimmbad "Hörnli" ausgetragen.(red.)
David Gubser überzeugt an der Kanu-EM
(2. Juli 2010)
Am 1. Tag der Europameisterschaften der Regatta-Kanuten in Trasona (Spanien) fanden die Vorläufe und Halbfinals über 1000 und 500 Meter statt. Dabei zeigte der einzige Schweizer Teilnehmer, David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, im Kajak-Einer durchwegs ansprechende Leistungen.
Auf der längeren Strecke qualifizierte er sich in seinem ersten Rennen mit dem 5. Rang im Vorlauf problemlos für die Halbfinals vom Nachmittag. Da hatte er dann mehr zu kämpfen. Aber als Siebter erreichte er sein anvisiertes Ziel und startet nun morgen Samstag im B-Final. Da strebt er einen Rang in der ersten Hälfte des Feldes an.
Über 500 Meter bekundete Gubser mehr Mühe. Im Vorlauf lag er ledigliglich zwei Hundertstelsekunden vor dem Griechen und qualifizierte sich so um Haaresbreite für die Halbfinals. Dort lief es dann etwas besser, und er erreichte auch über die kürzere Distanz den B-Final, der erst am Sonntag ausgetragen wird. Nach dem ersten Wettkampftag war Gubser müde aber zufrieden: "Vier Rennen auf diesem Weltklasseniveau innerhalb von 8 Stunden ist eine harte Sache. Aber mit dem Erreichen der B-Finals über beide Distanzen habe ich die gesteckten Ziele erreicht." (pgu)
Die Dubskys erfolgreich am Nachwuchscup Zürich
(29. Juni 2010)
Am Nachwuchscup Zürich vom 26./27. Juni haben die beiden jungen Athleten der Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF) ein gutes Resultat erzielt: Janis Dubsky (Jg. 1994) ist Sieger in der Gesamtrangliste Slalom (Kategorie Herren Jugend), und seiner jüngeren Schwester Ronja (Jg. 1997) hat es in der Kategorie Schülerinnen immerhin für den 4. Platz gereicht, knapp hinter ein Jahr älteren Mitbewerberinnen. Klar gewonnen hat Janis auch den Nachtsprint, bei dem es nur auf die Zeit ankommt und Torfehler nicht gezählt werden. Dort hat es Ronja sogar auf den 2. Platz geschafft. In der Gesamtwertung (Abfahrt, Nachtsprint, Slalom) schliesslich ist sie im 3. Rang, während ihr Bruder, der nicht am Abfahrtsrennen teilgenommen und so Punkte verloren hat, sich mit dem 7. Rang zufrieden geben muss.
David Gubser an Kanu-EM in Spanien
(29. Juni 2010)
Am kommenden Wochenende werden in Trasona in Nordspanien die Europameisterschaften der Regatta-Kanuten durchgeführt. Einziger Schweizer Teilnehmer ist David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn. Er startet über 500, 1000 und 5000 Meter im Kajak-Einer.
Nach unterschiedlichen Resultaten an den Weltcuprennen im Mai rist er zuversichtlich nach Spanien, obwohl die letzten Vorbereitungen nicht optimal waren. Der letzte geplante Wettkampf, die Schweizermeisterschaften über die Langstrecke, musste wegen schlechten Wetterbedingungen abgesagt werden und im anschliessenden Trainingslager konnte er wegen einer Sommergrippe nur teilweise trainieren. Doch erfühlt sich nun fit und ist guter Dinge.
Das beste Resultat erhofft sich Gubser über 1000 Meter. Da strebt er einen guten Platz im B-Final an. Besonders freut er sich auf den Wettkampf über 5000 Meter, einen Rennen mit Massenstart, das am Sonntagabend die kontinentalen Meisterschaften abschliesst. (pgu)
Int. Schweizermeisterschaft vor Romanshorn (28. Juni 2010)
Trotz nur schwachen Windverhältnissen von 1-2 Bft konnte die Schweizermeistermeisterschaft der 5.5 IC-Klasse erfolgreich abgeschlossen werden. Die Goldmedaillen erkämpften sich die Segler vom Wolfgangsee. Somit geht der Schweizermeistertitel nach Österreich. Erfreulich ist der dritte Platz der Crew vom Yacht-Club Romanshorn.
Nach der Vermessung der Segel und der 3-Mann Boote am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags konnte anschliessend die Internationale Schweizermeisterschaft pünktlich um 12 Uhr mit 18 startberechtigten Booten eröffnet werden. Dies bei schönstem Sommerwetter nach den nasskalten Tagen.
Nach der Begrüssung durch den Clubpräsidenten, Gemeinderat Peter Höltschi und dem Klassenpräsidenten Hans-Peter Schmid konnte Hannes Gubler, Delegierter von Swiss Sailing, die Meisterschaft offiziell eröffnen.
Der Wetttfahrtleiter des Yacht-Club Romanshorn, Adi Gerlach, briefte die Segler um nachher die Boote sofort aufs Wasser zu schicken. Insgesamt wirkten über 20 freiwillige Helfer des gastgebenden Clubs auf dem Wasser und an Land unter der Leitung des OK-Präsidenten Ralph Müntener mit, um zusammen mit der Jury die reguläre Abwicklung zu gewährleisten.
So konnten am Donnerstag drei gültige Wettfahrten gesegelt werden. Ein weiser Entscheid des Wettfahrtleiters, denn am Freitag war bis am Abend kein segelbarer Wind in Sicht. Am Abend konnte dann doch noch eine Wettfahrt gefahren werden und somit war nach dem Reglement die Schweizermeisterschaft gültig, obwohl 7 Wettfahrten ausgeschrieben worden sind. Die Windverhältnisse am Samstag liessen keine Wettfahrten zu. Am Abend trafen sich die Teilnehmer und Helfer im Autobau Romanshorn, wo sie eine Führung durch das Museum erleben und im Anschluss dort den Seglerabend mit einem Nachtessen geniessen konnten. Die Kontaktpflege kam an diesem Abend auch nicht zu kurz.
Leider liessen die Verhältnisse am Sonntag keine weitere Wettfahrt mehr zu. Somit war der Stand vom Freitagabend auch die Schlussrangliste. Mit dem Dank an die Segler und Helfer konnten an der Preisverteilung die Medaillen und Erinnerungspreise abgegeben werden.
Souveräner Sieger und Schweizermeister wurde das Team Hans-Peter Münnich, Phillip Weer und Ruedi Mayr vom Union Yacht-Club am Wolfgangsee, die Silbermedaille ging an Jürg Menzi vom Thunersee-Yachtclub mit Léonard Gaume und Daniel Stampfli von der Société Nautique de Genève. Dritter und Gewinner der Bronze-Medaille wurde das Team vom Yacht-Club Romanshorn mit Jack Frei, Thomas Frei und Roland Ledergerber.
Zwei Podestplätze für Swim Team Arbon WiSo
(23. Juni 2010)
Vergangenes Wochenende (19./20.06.2010) fanden in Kreuzlingen im Schwimmbad Hörnli die ROS Meisterschaften statt. Trotz des kalten und verregneten Wetters waren die Schwimmerinnen und Schwimmer mit vollem Einsatz dabei. Für das Finale konnten sich qualifizieren: Niclas Janett (1997; 100 m Brust, 100 m Freistil, 100 m Rücken); Nathalie Ender (1994; 100 m Freistil und 100 m Brust); Samira Falch (1997; 100 m Delphin) und Vanessa Falch (1994; 100 m Brust, 100 m Rücken und 100 m Delphin). Niclas Janett und Vanessa Falch schafften es im Final sogar jeweils auf den 3. Platz über 100 m Brust. (pd)
Kreuzlinger Schwimmnachwuchs ist regionale Spitze
(22. Juni 2010)
Am Wochenende fanden im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli das Ostschweizer Nachwuchskriterium sowie die Juniorenmeisterschaften statt. Obwohl sich das Wetter am Samstag miserabel präsentierte, konnten die Veranstalter und der Ostschweizerische Schwimmverband einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen.
Trotz aller widrigen äusseren Einflüsse bot der Schwimmclub Kreuzlingen eine topp organisierte Veranstaltung, die alle Rahmenbedingungen für ein ansprechendes Schwimmfest erfüllte. Bestes Zeugnis hierfür legten die Kreuzlinger Athleten gleich selbst ab, indem sie durchwegs sehr gute Leistungen zeigten und so am Ende verdient und erstmals seit vielen Jahren wieder den 1. Rang im Medaillenspiegel belegten. Mit 20 Gold-, 5 Silber- und 6 Bronzemedaillen verwies das 30 Sportler zählende Nachwuchsteam die übrige Ostschweizer Konkurrenz deutlich auf die Plätze. Besonderst erfreulich ist, dass mit diesem Ergebnis auch die bereits sehr gute Vorjahresleistung der Mannschaft, um einen weiteren Rang gesteigert werden konnte.
Dass die Platzierung verdient war, zeigt das Niveau auf dem die Leistungen erbracht wurden. Neben weiteren drei Limiten für die Schweizer Nachwuchsmeisterschaften und einer Limite für die offenen Sommer-Meisterschaften konnte Patrik Schwarzenbach (Jahrgang 1996) auch seine zweite Limite für die Schweizer Juniorennationalmannschaft erfüllen. Schwarzenbach erkämpfte sich bei neun Starts ebenso viele Goldmedaillen. Weitere topp Leistungsträger waren Pascal Schläpfer (1994) mit sieben Starts und sieben Siegen sowie Lars Michel (1995), der bei neun Starts siebenmal Gold sowie je einmal Silber und Bronze holte. Diese eindrückliche Bilanz komplettierte Silvan Marty (1997) mit je zweimal Gold und Silber bei vier Starts. (Ke)
Kreuzlinger Ruderer an Weltcup-Regatta München (21. Juni 2010)
Am vergangenen Wochenende fand auf der Olympiastrecke in München die 2. Ruder-Weltcup-Regatta dieses Jahres statt.
In seinem ersten Weltcup-Einsatz konnte sich der Kreuzlinger Kader-Ruderer Nico Stahlberg im jungen U23-Doppelvierer im Vorlauf direkt für das Halbfinale qualifizieren. Früh zeigte sich dort jedoch, dass das Tempo der Spitzenboote aus Grossbritannien, Russland und Australien nicht mitgegangen werden konnte, sodass die Schweizer nur noch im B-Final um die Plätze 7 bis 12 rudern konnten.
Im kleinen Finale versuchten sie ihr Glück mit einer Flucht nach vorne. Sie führten das Feld in der ersten Streckenhälfte an. Gegen Ende der zweiten Streckenhälfte mussten die jungen Schweizer, deren Saisonziel die U23-Weltmeisterschaften Ende Juli sind, dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und sich von allen Booten überholen lassen, sodass schliesslich Platz 12 resultierte.
Gewonnen wurde das A-Finale vom Doppelvierer aus Kroatien vor Deutschland und Grossbritannien.Die junge Mannschaft mit Nico Stahlberg hat in den drei Rennen in München gegen die Weltelite viel für die künftigen gemeinsamen Rennen gelernt. Der kecke Auftritt im B-Finale zeigte das Potenzial und die Unbekümmertheit der jungen Mannschaft auf. Nico Stahlberg wird am 3./4. Juli 2010 im Boot des Ruderclubs Kreuzlingen auch an den Schweizer Ruder-Meisterschaften auf dem Rotsee an den Start gehen.
Schweizermeisterschaften Langstrecke Romanshorn (21. Juni 2010)
Die Schweizermeisterschaften der Regatta-Kanuten über die Langstrecke in Romanshorn mussten kurzfristig abgesagt werden. Durch die starke Bise verursachter hoher Wellengang hätte kein reguläres Rennen zugelassen, viele der jüngeren Teilnehmer wären wohl gekentert.
Lokalmatador und Meisterschaftsfavorit David Gubser musste unverrichteter Dinge wieder abziehen und fuhr noch am selben Tag ins Trainingslager nach Linz (Oe) zur Vorbereitung der Europameisterschaften in zwei Wochen in Spanien.
Kanupolo: Wer gewinnt den 1. Swisscup?
(21. Juni 2010)
Sieger am kürzlich ausgetragenen Kanupoloturnier „Zürich Fairplay International“ wurden nicht die Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF), sondern das Team aus Rapperswil-Jona (KCRJ), gegen das die TWF-Mannschaft im Finalspiel schliesslich mit 4:2 unterlag. Damit ergibt sich die spannende Ausgangslage, dass vor dem 4. Swisscupturnier, das Mitte August in Pfyn stattfinden wird, die drei Vereine TWF, KCRJ und KPZ (Kanupolo Zürich) genau gleich viele Punkte haben. Der Sieger des Pfyner Turniers gewinnt damit automatisch auch den 1. Swisscup im Kanupolo.
Für den TWF haben gespielt: Andreas und Stephan Bartelt, Raffael Inglin, Nico Küenzi, Colin Weber, Kevin Weber. - rth
SC Kreuzlingen unterliegt im Spitzenkampf
(21. Juni 2010)
Der SC Kreuzlingen schloss die NWL-Qualifikationsphase dank einem Heimsieg und einer Auswärtsniederlage mit einer gemischten Bilanz ab. Gegen Genf setzte sich der SCK am Samstag 10:8 durch, während es gegen Lugano eine 13:9-Niederlage absetzte. Trotzdem sind die Kreuzlinger direkt für die Playoff-Halbfinals qualifiziert.
Als einziges Team gelang dem SCK bisher im April, was alle Herausforderer im Playoff anstreben werden: ein Sieg gegen das fast übermächtige Lugano. Die Tessiner lieferten eine bärenstarke Qualifikation ab und waren auch am Sonntagabend auf der Höhe der Aufgabe.
Spiel der verpassten Chancen
Kreuzlingen startete miserabel in die letzte Partie der Qualifikation. Lugano kam durch Überzahltore und Konter zu einem 4:0 Vorsprung und zog im zweiten Viertel gar auf 8:2 davon. Nach einem solch verpatzten Start sind Spiele in der NWL für gewöhnlich entschieden, nicht so aber gestern Sonntagabend. Kreuzlingen fand zunehmend besser ins Spiel, konnte einige Konter durchziehen und kämpfte sich zurück. Als zu Beginn des Schlussviertels der 9:9-Ausgleich gelang, lag das berühmte Momentum bei den Gästen. Diese konnten nun abermals ihre Chancen nicht nutzen, verpassten es die Partie zu entscheiden und kassierten im Gegenzug noch einmal vier Tore. Kreuzlingens Trainer Sirko Roehl bemängelte zwar die Abschlussschwächen. Man habe aber auch gesehen, mit welchen Mitteln die Luganesi zu schlagen seien.
An der Playoff-Ausgangslage änderte sich nach diesen beiden letzten Qualifikationsrunden nichts mehr. Lugano und Kreuzlingen qualifizieren sich direkt für die im Juli beginnende Best-of-Five Halbfinalserie. Die anderen Teams spielen zwei Zwischenrundenserien (Best of three), wo Horgen auf Basel und Aegeri auf Genf treffen. Die Horgener als klare Favoriten gegen Basel könnten dann der Halbfinalgegner der Kreuzlinger werden. (rk)
Zwischenrunde (best of 3)
Horgen - Basel
Aegeri - Genève
Halbfinals (best of 5, ab 6. Juli)
Lugano - Aegeri/Genève
Kreuzlingen - Horgen/Basel
SC Kreuzlingen schlägt Genf zuhause
(20. Juni 2010)
Eine solide Leistung der Kreuzlinger NLA-Wasserballer genügte gestern Samstag, um Genf zuhause 10:8 zu schlagen.
(Bild: M. Gaccioli)
Die Romands starteten schwach und lagen bereits zur ersten Pause vorentscheidend mit 4:0 zurück. Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste zwar vorübergehend wieder aufschliessen, Kreuzlingen behielt aber stets das Zepter in der Hand und erhöhte postwendend wieder. Nach einer erneuten 8:4 Führung im dritten Viertel gewann der SCK schlussendlich ungefährdet mit 10:8 Toren.
Letztes Qualifikationsspiel in Lugano
Heute Sonntag treten die Kreuzlinger zum Qualifikationsabschluss noch in Lugano an. Der Leader hat seine klare Führung auf mittlerweile fünf Punkte ausgebaut und ist verdienter Qualifikationssieger. Im letzten Aufeinandertreffen vor den Playoffs (möglicher Finalgegner) werden die Kreuzlinger noch einmal taktische Varianten ausprobieren, um gegen die geballte Offensivpower der Tessiner erfolgreich sein zu können. Die Partie wird um 20 Uhr angepfiffen.
Abschluss der NLA-Qualifikation mit zwei Spielen
(18. Juni 2010)
Zum Abschluss der NLA-Qualifikation treffen die Kreuzlinger Wasserballer am Wochenende auf Genf und Lugano. Am Samstag können die Thurgauer im Hörnli antreten, während am Sonntagabend der schwere Gang zum Leader auf dem Programm steht.
Obwohl die Platzierungen für die Playoff-Startplätze an der Spitze bereits feststehen, stehen noch einmal zwei spannende Partien an. Der Gegner im Heimspiel vom Samstag ist Genève Natation. Die Romands kämpfen noch mit Aegeri um den 4. Rang, welcher Heimrecht in der Zwischenrundenserie garantiert. Dieser kann bei diesen beiden fast gleich starken Teams entscheidend sein.
Kreuzlingen gefordert
Genf, durch die Ausgangslage zusätzlich motiviert, wird gegen Kreuzlingen ohne falschen Respekt antreten. In dieser Saison zählten die Calvinstädter zu den unbequemen Gegnern für den SCK, konnte sich der amtierende Meister doch in den letzten beiden Aufeinandertreffen nur mit Mühe oder sogar erst am grünen Tisch durchsetzen. Die Gäste finden immer besser zu ihrer Form und feierten am vergangenen Sonntag einen wichtigen Sieg gegen den Tabellennachbarn Aegeri. Allerdings hat auch Kreuzlingen zuletzt eine steigende Formkurve bewiesen und will diese in einen weiteren Heimsieg ummünzen.
Lugano auswärts zum Abschluss
Am Sonntag tritt der SC Kreuzlingen in Lugano zum Spitzentreffen an. Dabei sind die Luganesi in der Favoritenrolle zu sehen. Die Tessiner haben sich den Qualifikationssieg in souveräner Manier geholt. Sie verfügen über die schlagkräftigste Offensive der NWL, verteidigen statistisch gesehen am zweitbesten und verfügen dadurch über das weitaus beste Torverhältnis. Die Kreuzlinger werden versuchen, mit weiteren taktischen Varianten auszuloten, wie man den Tessinern bei einer allfälligen Finalqualifikation erfolgreich entgegentreten könnte. (sck)
Internationale Schweizermeisterschaft der 5.5 IC Seglerbeim Yacht-Club Romanshorn (17. Juni 2010)
Vom 23. – 27. Juni werden die Schweizermeisterschaftender 5.5 IC Klasse durch den Yacht-Club Romanshorn organisiert. Die 3-Mann Boote werden vor dem Gemeindehafen den Schweizermeistertitel aussegeln.
Am Mittwoch und am Vormittag des Donnerstags werden die Boote und Segel vermessen, damit alle Teilnehmer unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen.Die offizielle Eröffnung der Meisterschaft ist am Donnerstag um 12.00 Uhr beim Hafengebäude. Bei dieser Gelegenheit werden die rund 100 Seglerinnen und Segler durch den Wettfahrtleiter Adi Gerlach begrüsst und über das vorgesehene Programm auf dem Wasser orientiert. Die erste Startmöglichkeit ist am Donnerstag um 13.30 Uhr. Nach Wettfahrtende am Donnerstag lädt der Yacht-Club Romanshorn die Teilnehmer zu einem Begrüssungsapéro ein.Die bewährte Helfercrew des YCRo unter der Leitung von Ralph Müntener wir für eine reguläre Abwicklung dieser Meisterschaft besorgt sein.Insgesamt werden von Donnerstag bis Sonntag wenn immer möglich 7 Wettfahrten gesegelt. Der Titel eines Schweizermeisters könnte aber auch schon ab vier Wettfahrten vergeben werden, falls die Windverhältnisse nicht alle sieben Läufe zulassen würden. Da die Meisterschaft international ausgeschrieben und neben den Booten aus der Schweiz Teilnehmer aus Deutschland, Holland und Österreich diese Regatta bestreiten werden, ist es möglich, dass eine ausländische Mannschaft den Titel eines Schweizermeisters ersegeln kann. Das Team des YCRo mit Steuermann Jack Frei rechnet sich reelle Chancen für einen Medaillenplatz aus.
Am Samstag treffen sich alle zum Seglerabend im Autobau. Nach der Besichtigung der Ausstellung, wo Alt neben Neu wie bei dieser Segelklasse zu sehen ist, wird der Abend nach dem Nachtessen mit dem Austausch der Erlebnisse dieser Schweizermeisterschaft ausklingen.
Die Rangverkündigung wird am frühen Sonntag-Nachmittag sein. Interessierte haben die Gelegenheit die Regatten vom Land aus mitzuverfolgen oder vor dem Restaurant "zur Mole" die gesegelten Resultate zu erfahren.
Medaillensegen für SCK am Euregio-Meeting
(15. Juni 2010)
Mit der stattlichen Zahl von 36 Athletinnen und Athleten nahm der SC Kreuzlingen am vergangenen Wochenende am 15. Internationalen Euregiomeeting in Arbon teil. Neben zahlreichen Schweizer Clubs waren auch Schwimmvereine aus Deutschland und Österreich an diesem internationalen Kräftemessen beteiligt.
Bei wechselnden Wetterbedingungen aber angenehmen Temperaturen absolvierten die Kreuzlinger an den zwei Wettkampftagen mit 221 Einzelstarts ein regelrechtes Mammutprogramm. Bei recht guten Wettkampfbedingungen aber insgesamt doch eher kleiner Konkurrenz bedeuteten die 221 Einzelstarts in erster Linie eine grosse Belastungsprobe für die Kreuzlinger Sportlerinnen und Sportler, da die Pausen zwischen den einzelnen Rennen für einmal aussergewöhnlich knapp ausfielen. Einerseits ermöglichte dies die nötige Wettkampfhärte und Stehvermögen zu erlangen, andererseits erschwerte es aber auch die Versuche, neue Bestzeiten zu erzielen.
Trotzdem gelang es den Schwimmerinnen und Schwimmern des Schwimmclubs Kreuzlingen 84 neue persönliche Bestzeiten zu erringen und weitere 15 aktuelle Bestmarken zu bestätigen. Dass auch die Zeiten, die nicht zu neuen Bestleistungen führten, auf hohem Niveau waren, belegt der Medaillenspiegel. Insgesamt wurden 138 Medaillen gewonnen aufgeteilt in 74 goldene, 38 silberne und 26 bronzene. Damit belegte der SC Kreuzlingen deutlich den ersten Rang in dieser Gesamtwertung. (Ke)
Kreuzlingen nach Heimsieg im Playoff-Halbfinal
(13. Juni 2010)
Der SC Kreuzlingen gewann am Samstag sein NLA-Heimspiel gegen Aegeri deutlich. Durch einen guten Start führte das Heimteam schon früh und kam zu zwei nie gefährdeten Punkten.
Derweil setzte sich der Leader Lugano in Horgen nur ganz knapp durch und hat den Qualifikationssieg geschafft. Kreuzlingen ist nicht mehr von Platz 2 zu verdrängen und steht damit wie Lugano bereits im Playoff-Halbfinal (ab 6. Juli).
Kreuzlingen dominierte das erste Viertel und führte bereits nach 90 Sekunden durch einen Überzahltreffer mit 1:0. Aegeri war durch das hohe Tempo des Heimteams in jeder Situation unter Druck, was sich auch im zweiten Viertel nicht änderte. Die Kreuzlinger führten beim Seitenwechsel komfortabel mit 6:2 Toren.
Viele Treffer in der zweiten Hälfte
Diesen Vorsprung gab man nicht mehr her und kam zu einem insgesamt ungefährdeten Vollerfolg. Der Spielverlauf wandelte sich im dritten und vierten Abschnitt aber doch zum offenen Schlagabtausch. Kreuzlingen kam zu weiteren zehn Treffern, kassierte aber auch deren acht. Dies hatte einerseits damit zu tun, dass Trainer Sirko Roehl nun viel auswechselte und das Team etwas umstellte. Andererseits kam den Kreuzlingern zwischenzeitlich die Konzentration abhanden, was sich sofort auf den Spielstand auswirkte. Mit dem 16:10-Endresultat konnten die Thurgauer trotzdem zufrieden sein. Negativ war allerdings, dass Zahnd in den Schlussminuten am Auge verletzt wurde und nicht mehr zu Ende spielen konnte. Wie lange der Flügelspieler ausfällt, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen. (rk)
Sonntag, 20. Juni 2010
20:00 Lugano NPS – SC Kreuzlingen
SC Kreuzlingen empfängt Aegeri
(11. Juni 2010)
Die Qualifikationsphase der höchsten Liga im Schweizer Wasserball neigt sich dem Ende zu. Kreuzlingen trifft morgen Samstag (20 Uhr) in der 17. von 20 Runden zuhause auf den SC Frosch Aegeri. Die Zentralschweizer liegen in der Tabelle zwei Ränge hinter dem SCK auf dem vierten Zwischenrang.
Drei Runden vor Abschluss der Qualifikation sind die Positionen bereits bezogen. Lugano führt die Tabelle komfortabel an, dahinter folgt Kreuzlingen. Das drittplatzierte Horgen liegt wiederum deutlich zurück und kann den Thurgauern nicht mehr gefährlich werden.
Auf der Suche nach der Form
Die Kreuzlinger Wasserballer sind nach wie vor das einzige Team, das dem in dieser Qualifikation überragenden Lugano eine Niederlage zufügen konnte. Diese datiert von Ende April, als man 5:3 gewinnen konnte. Seither folgte eine abwechslungsreiche Zeit, in der man immer wieder auch schwache Leistungen einzog. Sicher spielte dabei auch eine Rolle, dass zu Beginn der Freibadsaison die Trainingsbedingungen im Hörnli nicht optimal waren.
Gegen Aegeri gelang im letzten Aufeinandertreffen eine solide Leistung, die zu einem 7:12 Auswärtssieg reichte.
Die Vorzeichen stimmen
Den Schwung aus dem ebenfalls gelungenen Auftritt in Basel am letzten Sonntag wollen die Kreuzlinger heute Samstag mitnehmen und sich weiteres Selbstvertrauen aneignen. Gegen Aegeri müssen die Thurgauer das Spieldiktat übernehmen und gleichzeitig versuchen, in der Defensive konsequenter aufzutreten. Die Qualitäten der Aegerer liegen vor allem bei den starken Individualisten, die immer für Tore gut sind. Einem Wasserballfest erster Güte scheint nichts im Wege zu stehen, sogar die Wetterprognosen könnten passen. (rk)
Viermal Gold für Arboner Schwimmer
(10. Juni 2010)
Bei den regionalen Ostschweizer Meisterschaften in Romanshorn konnte das Swim Team Arbon WiSo 4 Goldmedaillen holen. Für den Club waren Carmen Cordin, Nathalie Ender, Samira und Vanessa Falch, Giulia Frischknecht, Fabienne Geiger, Gamze Ibis, Nerea Rivero, Martina Weh, Joel Gehrig, Nicolas Janett, Fabien Ruf und Stefanos Stadler im Einsatz. Die Schwimmerinnen und Schwimmer gelang es wieder persönliche Bestzeiten zu erzielen. Geschwommen wurde in der offenen Kategorie über alle Distanzen der 4 Wettkampfschwimmarten.
Am Sonntag gab es einen integrierten Kids-Teil in den Kategorien 9 Jahre und jünger und 11 Jahre und jünger. Dabei holte Giulia Frischknecht 4x Gold in 50m Delphin (48.85), 50m Brust (53.65), 100m Rücken (1:46.29)und 200m Freistil (3:24.53) in der Kategorie Mädchen 9 Jahre und jünger. Nerea Rivero schwamm in der selben Kategorie 50m Brust (54.28) auf den 4. Platz.
Ronja Dubsky auf dem 4. Platz (08. Juni 2010)
Ronja Dubsky
Am 7. Jugendslalom, der am vergangenen Wochenende in Biel ausgetragen wurde, hat Ronja Dubsky, Jahrgang 1997, in der Kategorie Damen Schülerinnen den vierten Platz erreicht. Für einen der drei Podestplätze, die alle von um ein Jahr älteren Konkurrentinnen belegt worden sind, haben ihr ganze fünf Hundertstelssekunden gefehlt. Ähnlich ergangen ist es ihrem älteren Bruder Janis Dubsky, Jahrgang 1994, der ebenfalls am letzten Wochenende am 55. Internationalen Kanu Slalom in Meran gegen meist ältere Sportler antreten musste und um einen einzigen Ranglistenplatz den Eintritt ins Halfinale verpasste. - rth
20:8 gegen Basel – mehr als eine Erfolgsmeldung
(7. Juni 2010)
Auf den ersten Blick betrachtet, hat der SC Kreuzlingen in Basel nicht mehr erreicht, als man von ihm erwartet hat. Der 20:8 Erfolg gegen ein aufopfernd kämpfendes, aber letztlich doch überfordertes Basel ist aber mehr wert als bloss eine nüchterne Erfolgsmeldung. Das Team von Trainer Sirko Roehl hat nämlich umgesetzt, was es sich vorgenommen hat, und darüber hinaus mannschaftlich geschlossen agiert.
Viel Kritik haben sie sich zuletzt gefallen lassen müssen, die Mannschaft und die Verantwortlichen des Titelverteidigers. Egal ob man als Favorit gewann oder gegen Titelkandidaten Punkte abgab, immer gab es etwas auszusetzen. In der vergangenen Woche hat sich die Equipe mit dieser Situation auseinandergesetzt und zahlreiche Faktoren zu Tage befördert, die es inner- und ausserhalb des Teams zu verbessern gilt. Einen ersten wichtigen Schritt wurde am Samstagabend in Basel vollzogen. Obwohl noch nicht alles rund lief, haben sämtliche Akteure einen Gang zugelegt, was unter anderem auch zu klareren Strukturen im Mannschaftsgefüge geführt hat.
Ungarn als Antreiber
Kreuzlingen gab in dieser Partie den Tarif früh bekannt. Halapi und Tary trieben ihre Mannschaft mit viel Engagement und zahlreichen guten Aktionen an. Die Startoffensive führte zwar auch zu brenzligen Situationen vor dem eigenen Gehäuse, war aber alles in allem eine klare Kampfansage. Obwohl der grippegeschwächte Vacho in der ersten Halbzeit geschont wurde, steigerte sich der SCK im Verlaufe des ersten und zweiten Viertels kontinuierlich. Schnelle Angriffe, schöne Passfolgen und mit viel Übersicht erzielte Kreuzlingen sieben Treffer in Folge, bevor das Tempo vorübergehend wieder etwas reduziert wurde. Von Stilsicherheit konnte zwar noch keine Rede sein, von einer deutlichen Leistungssteigerung hingegen schon.
Noch nicht makellos
Wenn das Tabellenschlusslicht innerhalb drei Minuten von 2:10 auf 6:11 verkürzen kann, wird klar, dass die Souveränität noch nicht restlos wiederhergestellt ist. Der Umgang mit dieser Entwicklung war hingegen sehr professionell. Die Thurgauer haben rasch wieder die Initiative ergriffen und aus einer gut organisierten Abwehr die Angriffsbemühungen verstärkt. Bei nur drei Gegentreffern erzielte Kreuzlingen in der zweiten Spielhälfte neun Tore, welche von sechs verschiedenen Spielern realisiert wurden. „Wir haben einen ersten wichtigen Schritt in Richtung Playoff gemacht, weitere müssen bis zum Abschluss der Qualifikationsphase folgen“, so der sichtlich erleichterte Trainer Sirko Roehl nach dem Spiel. Die erste Chance dazu ergibt sich am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den SC Frosch Aegeri. (Ke)
Gubser über 500 Meter stark verbessert
(7. Juni 2010)
Am 3. Weltcup der Regatta-Kanuten in Duisburg (D) zeigte sich der Thurgauer David Gubser über 500 Meter wesentlich verbessert, nach einem durch Atemprobleme verpatzten Auftakt über die längere Distanz.
Bei schönstem Wetter begannen am Freitag die Wettkämpfe mit den Vorläufen über 1000 Meter. Doch gerade dieses schöne Wetter machte David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn schwer zu schaffen. Mit 28 Jahren litt er erstmals unter Heuschnupfen und hatte entsprechende Atemprobleme. Im Vorlauf konnte er sich noch knapp für die Halbfinals qualifizieren. Doch da erreichte er trotz eines guten Starts, nach 250 Metern lag er an 3. Stelle, als letzter die Ziellinie. Auf der 2. Streckenhälfte hatte keine Luft mehr. Dank aus der Schweiz gelieferter Medikamente verbesserte sich sein Gesundheitszustand.
Am Sonntag beim Wettkampf über 500 Meter konnte sich Gubser dann wesentlich steigern. Im Vorlauf hatte er noch etwas Mühe auf Touren zu kommen. Doch im Halbfinal zeigte er eine starke Leistung. Er hielt gut mit den besten mit, lag bis kurz vor dem Ziel auf dem angestrebten 4. Platz, wurde dann aber noch mit den letzten Paddelsdchlägen vom Brasilianer Ribeiro um 18 Hunderstelsekunden überspurtet. Im Abschliessenden C-Final konnte er sich nochmals steigern. Gubser führte bis etwa 300 Meter das Feld an und beendete das Rennen als Zweiter hinter dem Slowenen Zupancic. Damit belegte er Rang 20 in der Mitte des international stark besetzten Feldes.
Das zweite Schweizer Boot in Duisburg, der Kajak-Zweier mit Fabio Wyss und Christoph Nicolet, konnte sich über 1000 Meter erstmals an einem Weltcup für einen B-Final qualifizieren und wurden Gesamt-17. Über die kurze Distanz schieden sie bereits im Vorlauf aus.
In den kommenden Wochen steht für David Gubser nach der ärztlichen Abklärung der neu aufgetretenen Allergie nun wieder das Training im Vordergrund. Zur Vorbereitung der Europameisterschaften in Spanien Anfangs Juli trainiert Gubser in Linz mit den Spitzenfahrern aus Österreich.
Beide Schweizer Boote in den Halbfinals
(4. Juni 2010)
Am 1. Tag des Kanu-Weltcups in Duisburg konnten sich über 1000 Meter beide Schweizer Boote für die Halbfinals vom Samstag qualifizieren. Der Thurgauer David Gubser belegte im Kajak-Einer in seinem Vorlauf nur den 7. Platz, erreichte allerdings dank der gefahrenen Zeit trotzdem die Vorausscheidung zu den Finals. Fabio Wyss und Christoph Nicolet vom Kanu-Club Rapperswil konnten sich im Kajak-Zweier mit einem 6. Rang im Vorlauf klar für die nächste Runde qualifizieren. Beide Boote streben nun einen Platz im B-Final an.
Sieg ist Pflicht gegen Basel
Die Kreuzlinger Wasserballer treffen am Samstag auf den SV Basel. Die zwei Punkte gegen das Schlusslicht der National Waterpolo League sind Pflicht für den SCK. Die Rheinstädter haben erst zwei Punkte auf ihrem Konto und haben bisher erst im Cup für einen Achtungserfolg sorgen können.
Die Tabelle der höchsten Spielklasse im Schweizer Wasserball zeigt momentan ein klares Bild. Leader Lugano führt mit fünf Punkten Vorsprung auf Kreuzlingen und hat den Qualifikationssieg praktisch auf sicher. Kreuzlingen seinerseits muss seinen zweiten Rang, der ebenfalls für die direkte Teilnahme an den Playoff-Halbfinals berechtigt, nur noch gegen Horgen verteidigen. Die Zürcher liegen vier Runden vor Schluss allerdings sechs Punkte zurück und können dem SCK nur noch im Extremfall gefährlich werden. Am anderen Ende liegt Basel, das abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt und in der Zwischenrunde zur Halbfinalqualifikation nur eine Aussenseiterrolle besetzen wird.
Klarer Favorit
Das letzte Duell Kreuzlingen-Basel fand im Rahmen des Schweizer Cup Halbfinals im Basler St. Jakob statt. Das Resultat fiel damals deutlich zu Gunsten der Thurgauer aus. Der amtierende Meister ist deshalb auch diesen Samstag an gleicher Stätte klarer Favorit.
Nach zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende bietet sich den Kreuzlingern die Chance, gegen einen leichteren Gegner wieder den Tritt zu finden und Selbstvertrauen zu schöpfen. Ob sich sogar die Gelegenheit bieten wird, neue taktische Varianten zu testen, hängt auch vom Auftritt der Basler Heimmannschaft ab. Diese hatte ihre besten Momente bisher gegen Aegeri und Genf. Den Status des Kreuzlinger Angstgegners haben die Basler aber längst verloren. (rk)
Vom Matchracer auf die klassische Yacht
(01. Juni 2010)
Das Regattajugend Match Race Team des Jugend Regatta Förderverein Konstanz/Kreuzlingen mit Christoph Zeiser, Livia Greuter, Felix Beirer und Stephanie Abels konnte sich am Wochenende beim Volvo Match Race in Zug auf den Matchracer blu26 mit erfolgreichen Schweizer Seglern wie Eric Monnin (Gewinner des Volvo Match Race Zug, Nummer eins im Schweizer Match Racing), Jérôme Clerc, Flavio Marazzi, Lukas Erni oder Nathalie Brugger duellieren. "Es hat viel Spass gemacht, wir haben viel gelernt und wir sind bei jedem Race besser geworden, aber leider hat es dann doch nie ganz zu einem Sieg gereicht " meinte Livia Greuter am Sonntagabend nach ihrer Rückkehr. Die Fortschritte waren aber unübersehbar, ging doch das letzte Match gegen das Team von Flavio Marazzi nach langer Führung erst bei der letzten Halse vor der Ziellinie verloren. Zum nächsten Match Race in Romanshorn am 28.-29. August 2010 wird dann eine reine Damen-Jugendcrew an den Start gehen. Beim Match Race werden die Boote, auf denen gesegelt wird, vom Veranstalter gestellt. In Zug wurde auf sechs identischen blu26 Booten gesegelt. Beim Match Race in Romanshorn werden Boote vom Typ mOcean zum Einsatz kommen. Ein erfolgreiches Match Race Team muss in der Lage sein, sich schnell auf unterschiedliche Boote einzustellen und diese optimal zu beherrschen.
Erfolgreich Match Race segeln bedeutet auch regelmässiges Training und hervorragende Teamarbeit. Der Jugend Regatta Förderverein (JRFV) unterstützt und organisiert Segeltrainings auf Yachten, sowohl als Grundausbildung zum Segelschein als auch für Regatten und erstmals auch fürs Match Race. Für das Match Race Training werden Boote ausgeliehen, für die Yachtausbildung stehen dem Verein zwei LACUSTRE Yachten zur Verfügung.
Zur "Rund Um" am 04.06.2010 haben sich zwei weitere Jugendteams mit den beiden LACUSTRE Yachten des Vereins angemeldet. Die beiden Boote werden mit einem Tracker von GPSvision ausgestattet und man kann ihren Kurs über die Webseite des Lindauer Segel Club online life unter http://cluster.rundum-live.de/rundumtop/ mitverfolgen.
Am Freitag 11. Juni 2010 findet dann in Hard/AT ein Regattatraining für die Jugendlichen statt und am Wochenende 12./13. Juni starten die beiden Jugend-LACUSTRE am der LACUSTRE Regatta, die ebenfalls in Hard stattfindet. Ein Wochenende später sind die beiden LACUSTRE bereits wieder an der Pokalregatta in Lindau am Start.
Weitere Regattateilnahmen der Jugendteams auf LACUSTRE folgen im Herbst bei den Regatten in Konstanz und Kreuzlingen und bei der LACUSTRE Bodenseemeisterschaft in Überlingen.
Achtungserfolg der Schweizer am 39. Deutschlandcup
(31. Mai 2010)
Am 39. Deutschlandcup, dem grössten europäischen Kanupoloturnier, das kürzlich in Essen ausgetragen wurde, erreichte das Nationalteam aus der Schweiz den 7. Rang, und zwar sowohl in der Kategorie Herren als auch bei den U21, während die Damen auf dem 8. Rang landeten.
In der Vorrunde der Herren gewann die Schweiz zwei Spiele, und zwar gegen Portugal mit 2:1 und gegen Frankreich mit einem klaren 9:3, während zwei Spiele verloren gingen, nämlich gegen ein überlegenes Italien mit 7:1 und mit ein wenig Pech gegen Dänemark mit 1:0. Die Nachrunde endete für das Schweizer Herrenteam mit zwei Unentschieden (2:2 gegen Schweden und 3:3 gegen England) sowie einem Sieg von 3:1 gegen Holland.
In den verschiedenen Schweizer Nationalteams spielten die folgenden TWF-SportlerInnen: Andreas und Stephan Bartelt sowie Kevin Weber bei den Herren, Nico Küenzi und Colin Weber sowie als Trainer Raffael Inglin beim U21 Nationalteam, bei den Damen Franziska Barteilt sowie als Coach Sina Mühlebach. - rth
Bodenseewoche: Kreuzlinger Ruderer siegreich
(31. Mai 2010)
Der Ruderclub Kreuzlingen (RCK) gewinnt bei den Ruderregatten der Bodenseewoche den Imperiasprint und das Stilrudern, verpasst aber im Achterrennen „3 miles of Constance“ das Podest knapp.
Von Donnerstag bis Sonntag letzter Woche wurde im Raum Kreuzlingen-Konstanz die Internationale Bodenseewoche durchgeführt. Der Ruderclub Kreuzlingen (RCK) organisierte gemeinsam mit dem Ruderverein Neptun Konstanz die Ruderregatten.
Am Freitagabend, 28. Mai 2010, fand der Imperiasprint statt, eine Nachtregatta über 500m mit sechs beleuchteten Vierer-Booten aus Konstanz, Waldshut, Radolfzell, Überlingen, Tübingen und Kreuzlingen. Der Start erfolgte in Höhe des Stadtgartens Konstanz und das Ziel bildete der Konstanzer Hafen. Im ko-System fuhren jeweils zwei Mannschaften gegeneinander. Das Siegerboot kam eine Runde weiter. Der RCK-Vierer mit Emanuel Hoppenstedt, Joel Horni, Nico Stahlberg, Mathias Stehrenberger und Lionel Peer am Steuer gewann alle Vorläufe und stand schliesslich gegen den Ruderclub „Undine“ Radolfzell im Final. Mit einem eindrücklichen Endspurt gelang es dem RCK-Vierer den Final für sich zu entscheiden. Bei der anschliessenden Siegerehrung im grossen Festzelt auf der Mittelmole des Stadthafens Konstanz wurde ihnen der Imperia-Wanderpokal feierlich überreicht.
Am Samstag, 29. Mai 2010, stand am Vormittag das Stilrudern auf dem Programm – einem beinahe in Vergessenheit geratenen Ruderwettbewerb, bei dem nicht die Geschwindigkeit, sondern die Schönheit, Anmut und Eleganz des Ruderns in einem Team gewertet wird. In einer eindrücklichen Vorstellung von synchronem Rudern setzte sich der Kreuzlinger Vierer mit Madlen Brönimann, Ulrike Bühler, Catherine Schneider, Regina Sczepek und Regina Sauter am Steuer gegen ihre Gegnerinnen aus Konstanz durch.
Auf den Samstagabend fiel der Höhepunkt der Ruderregatten, das Achterrennen „3 miles of Constance“. Zehn 8er-Boote starteten bei Staad, umschifften das Hörnle und fuhren dem Ziel im Konstanzer Hafen entgegen. Der Ruderclub Schaffhausen durfte einen Doppelsieg feiern. Der RCK-8er mit Urs Brauchli, Christian Brönimann, Silvan Derungs, Emanuel Hoppenstedt, Pascal Horni, Olivier Horvath, Martin Kast Paul Stahlberg und Lionel Peer am Steuer vermochte trotz seiner Aufholjagd den Tübinger-8er nicht mehr einzuholen und verpasste mit dem vierten Schlussrang von zehn Booten das Podest knapp. Bei der anschliessenden Siegerfeier im Rahmen des Captains Buffets konnten die Ruderer und Ruderinnen sich von den Anstrengungen des Langstreckenrennens erholen.
Internationale Bodenseewoche
(31. Mai 2010)
An vier Tagen lockte die Bodenseewoche mit einem abwechslungsreichen sportlichen und kulturellen Programm zahlreiche Besucher in den Konstanzer Hafen. Mit über 800 Teilnehmern und 106 klassischen und modernen Segelyachten war die Bodenseewoche auch für zehntausende Besucher ein voller Erfolg.
Strahlender Sonnenschein lockte bereits am Donnerstag und Freitag etliche Besucher an die Hafenmeile zum Treffen der klassischen Yachten, modernen Hightech-Racer und klassischen Motorboote.
106 teilnehmende Yachten kämpften an drei Renntagen um die begehrten Wander- und Sonderpreise der Bodenseewoche. Die Regatten waren aufgrund der sehr unterschiedlichen Windstärken an den drei Renntagen sehr abwechslungsreich. Von 1 bis 15 knoten Wind war alles dabei. Trotz des schlechten Wetters strahlten die Seglergesichter als sie die Windprognosen für den Sonntag hörten. Mit bis zu 5 Beaufort wurden spannende Rennen gesegelt. Gefordert waren nicht nur die Segler, sondern auch die zahlreichen Helfer, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.
Am Freitag durften die Besucher das 90 minütige Platzkonzert sowie eine nächtliche Serenade des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen miterleben. Eine atemberaubende James Bond Show mit Stunts und wilden Verfolgungsjagden zeigte die Wasserski-Showgruppe am Freitagabend vor dem Stadtgarten.
Erstmals in der Geschichte der Bodenseewoche präsentierte sich der Modellsegelsport. In einem Wasserbecken konnte die Klasse der internationalen RG65 ein Match Race aussegeln. Zudem wurden zahlreiche moderne und klassische Modellsegelboot ausgestellt und präsentiert.
Die Hafenmeile zog mit zahlreichen Ausstellung- und Verkaufsständen nicht nur Wassersportler an. Ein breites Publikum flanierte entlang der Steganlagen und genoss das maritime Flair im Konstanzer Hafen. Grosses Interesse gab es bei den ausgestellten Segelyachten im Wasser und am Land. So konnten die Besucher klassische und moderne Boote aus nächster nähe bewundern. Die Aussteller präsentierten ihre Neuheiten aus dem Wassersportbereich und Interessierte nutzen die Plattform um sich auszutauschen. Nicht nur für Kinder auch für Erwachsene war der Walking Ball von FlipSport, mit dem man über Wasser laufen kann, ein tolles Erlebnis.
Am Samstag strahlte die Sonne, als der Concours d’Elégance der Segelyachten und Motorboote im Hafen begann und die Teilnehmer zu ihren Regatten hinausfuhren. Etliche Besucher nutzen die Zuschauerschiffe mit Live-Kommentator, welche Interessierte hautnah an die Segelregatten heranbrachten. Beim klassischen Stilrudern „Modern meets Classic“ zogen die Damen, welche mit ihrer eleganten Ruderarbeit und synchronen Skullführung verschiedene Manöver aufs Wasser zauberten, die Zuschauer in ihren Bann. Am Abend fand die Königsklasse des Rudersports statt – Achter mit Steuermann. Live wurde die „3 Miles of Constance“ vom Konstanzer Hafen aus kommentiert. Mit lauten Anfeuerungsrufen gingen die zehn teilnehmenden Achter im konstanzer Hafen ins Ziel.
Im Anschluss warteten bereits hunderte Zuschauer auf ein musikalische Erlebnis der besonderen Art. Die Klavierkunst des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello, der mit seinem Flügel auf dem Wasser schwebte, begeisterte zahlreiche Hafenbesucher. Das Wetter hielt bis kurz vor Ende des Konzerts, so dass die Besucher und Teilnehmer an diesem Abend das einmalige Konzert „Music to the Yachts“ noch trocken bestaunen konnten.
Das Treffen der Lanz-Bulldogs mit ihren stampfenden Motoren wurde am Sonntag von vielen begeisterten Zuschauern miterlebt. Bei der Siegerehrung freuten sich die Teilnehmer über ihre Erfolge und genossen anschliessend den musikalischen Farewell der Yachten.
So gingen vier abwechslungsreiche Tage vorbei, die bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden. Schon jetzt freuen sich nicht nur die Veranstaltung sondern die Teilnehmer und Besucher auf die nächste Bodenseewoche 2011.
Internationale Bodenseewoche – Tag 3
Am 3. Tag der Bodenseewoche strahlte die Sonne, als der Concours d’Elégance der Segelyachten und Motorboote im Hafen begann und die Teilnehmer zu ihren Regatten hinausfuhren. Etliche Besucher nutzen die Zuschauerschiffe, welche Interesse hautnah an die Regatten der über einhundert modernen und klassischen Segelyachten heranbrachte und von denen ein Kommentator live über das Renngeschehen berichtete.
Nicht nur auf dem Wasser auch an Land konnten Regatten bewundert werden. Estmals präsentierte sich der Modellsegelsport und trug ein Match Race der internationalen RG65 Modellklasse aus. Die Hafenmeile füllte sich zunehmend, zahlreiche Besucher flanierten entlang der Ausstellermeile, bestaunten die Yachten der InWaterBoatShow, Oldtimer-Automobile und Trikes sowie alte und moderne Feuerwehrautos. Auch der Rudersimulator erfreute Jung und Alt und lud zum probieren ein.
Beim klassischen Stilrudern „Modern meets Classic“ zogen die Damen, welche mit ihrer eleganten Ruderarbeit und synchronen Skullführung verschiedene Manöver aufs Wasser zauberten, die Zuschauer in ihren Bann.
Auch heute wurde das Einlaufen der Schiffe mit maritimer Musik begleitet. Musikalisch ging es dann weiter, als der Umzug der ‚Bagpipe Association of Konstanz’ mit Fahnenschwingern der Historischen Stadtwache Konstanz sowie der Trachtengruppe Kreuzlingen und der Historischen Trachtengruppe Alt Konstanz in der Hafenmeile eintrafen und einiges aus ihrem Programm präsentierten.
Am Abend fand die Königsklasse des Rudersport statt – Achter mit Steuermann. Live wurde die „3 Miles of Constance“ vom Konstanzer Hafen aus kommentiert. Mit lauten Anfeuerungsrufen gingen die zehn teilnehmenden Achter im konstanzer Hafen ins Ziel.
Im Anschluss warteten bereits hunderte Zuschauer auf ein musikalische Erlebnis der besonderen Art. Die Klavierkunst des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello, der mit seinem Flügel auf dem Wasser schwebte, begeisterte zahlreiche Hafenbesucher. Das Wetter hielt bis kurz vor Ende des Konzerts, so dass die Besucher und Teilnehmer an diesem Abend das einmalige Konzert „Music to the Yachts“ noch trocken bestaunen konnten.
Feurig – argentinisch ging es bei der Tangoperformance des Tango Libre Konstanz zu. Drei Paare zeigten bei Tangoklängen ihr Können und heizten die Stimmung im Teilnehmerzelt an. Der Abend endete in entspannter Atmosphäre und mit musikalischer Begleitung.
Internationale Bodenseewoche – Tag 2 Nach der Steuermannsbesprechung am Morgen fuhren die Boote zu den jeweiligen Regattastrecken auf den See, die Ausstellermeile mit der InWaterBoatShow öffnete ihre Pforten und erste Besucher fanden sich auf der Hafenmeile ein. Das Angebot, mit einem Zuschauerschiff zu den Regattabahnen zu fahren wurde gerne in Anspruch genommen und so konnten Nicht-Segler mit Live-Kommentator hautnah eine Regatta miterleben. Auch Ausfahrten für Interessierte mit klassischen Motorbooten und Segelausfahrten in die Konstanzer Bucht mit Besuch der Regatten fanden statt. Der Wettergott war den Teilnehmern wohl gesonnen, es kamen Wind und auch Sonne auf – beste Bedingungen für die Segelregatten. Am Rudersimulator fanden sich Interessenten ein, die gern mal ihre Kräfte messen wollten.
Das Einlaufen der schönsten Yachten wurde mit maritimer Akkordeonmusik begleitet.
Die Tagessieger des 1. Regatta-Tages wurden am Abend im Teilnehmerzelt geehrt, die Siegerlisten können auf der Homepage bodenseewoche.com eingesehen werden.
Ein besonderes Highlight des Rahmenprogrammes war das Platzkonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen am Nachmittag und die Serenade am Abend, wobei sich das Musikkorps am Bug eines BSB – Schiffes positioniert hatte.
Um 22 Uhr fand der spannende ‚Imperia-Sprint’ statt. Viele Zuschauer verfolgten den Sprint der mit Lichterketten beleuchteten Ruderboote, der direkt an der Imperia vorbeiführte und dessen Zieleinlauf von den Zuschauern im Hafen bestaunt werden konnte. Unter tosendem Applaus und der La-ola Welle gewann nach einem harten Kampf zwischen den Ruderern aus Radolfzell und Kreuzlingen die Schweizer Rudermannschaft. Nach diesem stimmungsvollen Ruderwettkampf wurde der erste Wettkampftag mit einer einmaligen James-Bond-Night Show im Stadtgarten abgeschlossen. Die Showgruppe der Wasserskiabteilung des DSMC mit Live-Kommentator und Filmmusik aus etlichen James Bond Filmen begeisterte die Zuschauer, die bis in die junge Nacht die tolle Show bestaunten.
Titelverteidiger muss sich Leader beugen
(30. Mai 2010)
Lugano bleibt im Schweizer Wasserball das Mass aller Dinge. Die Tessiner gewannen auswärts bei Verfolger Kreuzlingen diskussionslos 15:11 und führen die Tabelle nun mit fünf Punkten Vorsprung an. Bereits am Freitag unterlag der SCK in Horgen mit 5:7.
Ähnlich wie im letzten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Führenden erwischte Kreuzlingen einen schlechten Start. In der dritten Spielminute entwischte Lazzarini den Thurgauern bereits zum dritten Mal und traf erneut zum 3:0. Damit war der Spielrhythmus vorgeben: Lugano legte einige Tore vor, Kreuzlingen versuchte wieder aufzuschliessen. So hofften die Fans bei 2:3, 5:6 und zuletzt auch beim 9:11 auf den Ausgleich. Immer dann konnten die Luganesi aber einen Gang höher schalten und gewannen schlussendlich verdient.
Zahlreiche Konter kassiert
Kreuzlingen erzielte gestern zwar elf Tore, was prinzipiell gegen jedes Team zum Sieg reichen kann. Um gegen die Zonendeckung der Gäste erfolgreich zu sein, musste der SCK allerdings grosse Risiken eingehen und entblösste seinen Rückraum Mal für Mal. So kamen die Tessiner auch nach den turbulenten Startminuten zu zahlreichen Kontermöglichkeiten, die mit guter Quote verwertet wurden. Die Tessiner verfügten zudem über die stärkeren Schützen, sodass sie leichter Druck auf das gegnerische Tor aufbauen konnten.
Die einzige Niederlage der Saison zogen die Tessiner denn auch in einem Spiel ein, das gänzlich anders verlief als die Begegnung am Samstag. Der SCK gewann Ende April gegen Lugano ein sehr defensiv geführtes Spiel, in dem man wenig riskierte und auch wenig zuliess. Das knappe 5:3 Schlussresultat mag zwar weniger attraktiv gewesen sein, brachte dem SCK aber zwei Punkte ein.
Playoff-Ausgangslage zeichnet sich ab
Mit den beiden Niederlagen Kreuzlingens hat sich die Lage an der Tabellenspitze etwas aufgeklärt. Lugano führt vier Runden vor Schluss mit fünf Punkten Vorsprung und hat damit den Qualifikationssieg praktisch auf sicher. Kreuzlingen weist als zweitplatziertes Team noch sechs Punkte Vorsprung auf und hat die direkte Halbfinalqualifikation damit ebenfalls vor Augen. (rk)
Gubser guter 12. am Weltcup in Ungarn
(30. Mai 2010)
Der 2. Weltcup der Regatta-Kanuten fand in Szeged in Südungarn statt. Bei guten Verhältnissen, Sommerwetter, konnten die Vorläufe und Semifinals ausgetragen werden. An den Finaltagen führten Regen und Wind zu unterschiedlichen Bedingungen. Der einzige Schweizer Athlet, David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, startete im Kajak-Einer über 500, 1000 und 5000 Meter.
Mit besonderem Interesse ging Gubser über 5000 Meter an den Start. Diese Langdistanz wurde im vergangenen Jahr neu ins Weltcup-Programm aufgenommen und in dieser Saison erstmals in Szeged durchgeführt. Neu werden in diesem Jahr Europa- und Weltmeistertite auch über diese Distanz vergeben. Sämtliche Athleten, in diesem Rennen 28, starten auf einer Linie, und haben dann zweieinhalb Runden zurückzulegen. Gubser gelang der Start ausgezeichnet und konnte sich in der Spitzengruppe einordnen. Beim Spurt auf die erste Wende verlor er dann den Kontakt mit der Spitze, musste dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und eine Konkurrenten passieren lassen. In der zweiten Streckenhälfte fuhr er in einer Gruppe mit zwei Polen und einem Britten. Im Schlussspurt um den 10. Rang musste sich Gubser dem einen Polen und dem Britten geschlagen geben und belegte so den 12 Rang. Mit seinem ersten internationalen Rennen über diese Distanz war Gubser zufrieden und will sich da weiter verbessern.
In den Wettkämpfen über 500 und 1000 Meter qualifizierte sich Gubser problemlos für die Semifinals. Dort hatte es Gubser dann mit stärkerer Konkurrenz zu tun. Über 1000 Meter paddelte zwei Bahnen neben ihm der mehrfache Weltmeister Adam Van Koeverden, der wie üblich vom Start weg den "Tarif durchgab". Auch Gubser kam gut vom Start weg. Danach bekundete er allerdings Mühe die Schlagzahl hoch zu halten. Er musste kämpfen, um den Litauer Zalupe hinter sich zu lassen. Doch der Kampf gelang. Drei Zehntelsekunden vor dem Litauer überquerte er die Ziellinie, belegte Rang 6 und qualifizierte sich damit für den B-Final. In diesem B- Final konnte er sich dann weiter steigern und belegte als Lauf-8. den 17. Gesamtrang. Auch auf der kürzeren Distanz wurde Gubser im Semifinal 6. Was da aber nur zum C-Final reichte. Trotz zunehmender Müdigkeit nach zeigte er da in seinem 7. Rennen nochmals eine gute Leistung und wurde Vierter. Bereits am kommenden Wochenende folgen dann die nächsten Rennen am 3. Weltcup in Duisburg. Dazwischen liegen allerdings zwei Autoreisen von 1100 und 700 Kilometern.(pgu)
SCK verliert in Horgen mit zwei Toren
(29. Mai 2010)
Der SC Kreuzlingen verliert sein NLA-Auswärtsspiel in Horgen knapp mit 5:7 Toren. Gegen die Zürcher produzierte das Team zwar mehr gefährliche Situationen und war die aktivere Mannschaft, konnte seine Chancen aber nicht nützen. Heute Samstag (20 Uhr) kommt es zum Spitzenspiel gegen Lugano NPS.
Das Spiel zwischen den beiden Langzeitrivalen begann ausgeglichen. Horgen konnte zweimal in Führung gehen, die Gäste glichen vorerst aber aus. Im zweiten Abschnitt zogen die Zürcher dann aber auf drei Tore davon, indem sie ihre Überzahlsituationen konsequent ausnutzten und hinten das Centerspiel der Kreuzlinger effizient unterbinden konnten. Die Thurgauer waren sichtlich bemüht und versuchten nach dem Seitenwechsel alles, den Rückstand aufzuholen, Horgen blieb aber jederzeit Herr der Lage und gewann ungefährdet.
Wer seine Chancen nicht nützt…
Obwohl der Kreuzlinger Angriff gestern nicht optimal harmonierte und Horgen sich geschickt in die Räume stellte, hätte der SCK genügend Torchancen zum Sieg gehabt. Ausser Redder, der mehrere Konter erfolgreich abschliessen konnte, vergaben die SCK-Akteure gestern aber leichtsinnig vor dem Tor der Horgener. Seinen Teil zum Sieg leistete auch der Horgener Torwart Petricevic, der einen starken Abend einzog.
Trotz dieser Niederlage bleibt Kreuzlingen auf dem zweiten Platz und weist nach wie vor nur einen Punkt Rückstand auf Lugano auf, weil die Tessiner gestern Freitag spielfrei hatten. Ohne die gestrigen Punkte wird der Qualifikationssieg und der damit verbundene Playoff-Heimvorteil für Kreuzlingen allerdings zu einem schwierigen Unterfangen. Horgen bleibt mit nunmehr 17 Punkten auf dem Konto klar im Rückstand und kann dem SCK nur noch mathematisch gefährlich werden.
Heute Leader im Hörnli zu Gast
Heute Samstag wartet ein besonderer Leckerbissen auf die Kreuzlinger Wasserball-Fans: Der Leader Lugano muss seine Spitzenposition gegen den SCK im Hörnli verteidigen. Kreuzlingen kann bei einem Vollerfolg trotz der gestrigen Niederlage kurzfristig Tabellenführer werden. Die NWL-Spitzenbegegnung zwischen Leader und erstem Verfolger wird um 20:00 Uhr angepfiffen. (rk)
Guter Auftakt von Gubser beim 2. Weltcup
(29. Mai 2010)
Gestern Freitag begann der 2. Weltcup der Regatta-Kanuten in Szeged in Südungarn. Bei guten Bedingungen, über 20 Grad, konnten die ersten Vorläufe ausgetragen werden. Der einzige Schweizer Athlet, David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, startete dabei im Kajak-Einer über 1000 Meter. Hinter dem Bugaren Kirchev und vor dem Chinesen Zhou kamen er sechs Sekunden hinter dem siegreichen Deuitschen Mittelstedt auf den 4 Rang und qualifizierte sich damit für den Semifinal.
Im Semifinal hatte es Gubser dann mit stärkerer Konkurrenz zu tun. Zwei Bahnen neben ihm paddelte der mehrfache Weltmeister Adam Van Koeverden, der wie üblich vom Start weg den "Tarif durchgab". Auch Gubser kam gut vom Start weg. Danach bekundete er allerdings Mühe die Schlagzahl hoch zu halten. Er musste kämpfen, um den Litauer Zalupe hinter sich zu lassen. Doch der Kampf gelang. Drei Zehntelsekunden vor dem Litauer überquerte er die Ziellinie, belegte Rang 6 und qualifizierte sich damit für den B-Final, der heute Samstag ausgetragen wird. (pgu)
Bodensee Jugendteam startet beim Volvo Match Race Zug auf blu26 Booten
(28. Mai 2010)
Beim Volvo Match Race Zug vom 28. - 30. Mai 2010 trifft sich alles was in der Schweizer Segelszene Rang und Namen hat. 10 Teams sind für dieses Match Race in Zug gemeldet und erfolgreiche Segelprofis wie Eric Monnin, Nummer eins im Schweizer Match Racing, Flavio Marazzi, Lukas Erni oder Nathalie Brugger, alles Teilnehmer bei den Olympischen Spielen duellieren sich mit ambitiösen Jungtalenten wie das Regattajugend Match Race Team vom Jugend Regatta Förderverein. Am Donnerstagabend konnte sich das junge Bodensee Team mit Christoph Zeiser, Livia Greuter, Felix Beirer und Stephanie Abels beim Training mit den blu26 Booten in der Zuger Bucht vor dem Yachthafen schon mal die Trainingsmanöver der stärksten Konkurrenten beobachten.
Das Siegerteam darf beim Match Race St. Moritz teilnehmen und gegen die besten Match Race Teams der Welt segeln.
Internationale Bodenseewoche 2010 - Eröffnungstag (28. Mai 2010)
Pünktlich um 13 Uhr wurde im Konstanzer Hafen die Ausstellermeile mit 35 Ausstellern eröffnet. Der Organisator Robert Hallmann und Bernd Stephan von der Wirtschaftsförderung Konstanz begrüßten darauf die einzelnen Aussteller persönlich mit musikalischer Begleitung.
Bereits am frühen Nachmittag fanden sich zahlreiche Besucher auf der Hafenmeile ein. Die jüngeren Besucher bestaunten vor allem beim Schau- und Kinderbootfahren die Modellsegler und besichtigten das Polizeiboot, die älteren Besucher konnten die eintreffenden Yachten begutachten und die neuesten Technikpräsentationen sowie andere maritime Angebote.
Am Abend, nachdem die Yachten und Motorboote sich eingefunden hatten, begrüßte Fred Schmid die Teilnehmer der 107 angemeldeten Segelyachten und 9 Runabouts sowie die Clubteilnehmer während der Crewparty in der Captain’s Lounge.
Andi Giger, Präsident des Kreuzlinger Yachtclubs (KYC) und Dr. Ewald Weisschedel, Präsident des Konstanzer Yacht Clubs (KYC) erläuterten kurz die Entstehung und die Gegebenheiten der Internationalen Bodenseewoche. Weitere Begrüßungsworte erfolgten durch Michael Sautter, Präsident des IBMV (Intern. Bodensee Motorboot Verein) und Robert Hallmann, die Ruderer wurden von Christian Brönimann begrüßt, 1. Vorsitzender des Ruderclub Kreuzlingen.
Im Anschluss daran fand das Netzwerktreffen der Aussteller mit Empfang ebenfalls in der Captain’s Lounge statt. Hier wurden die einzelnen Aussteller der Bodenseewoche begrüßt und vorgestellt.
Nach Beendigung des offiziellen Teils konnten die Gäste als Walking Water Men versuchen, mit dem Walking Ball von FlipSport über das Wasser zu laufen. Anett Gräfe und Robert Hallmann machten hierbei den Anfang und sorgten so für viel Erheiterung bei den Zuschauern.
Teilnehmer und Besucher dürfen sich auf ereignisreiche Tage mit tollen Attraktionen freuen. Der Eintritt zur Hafenmeile mit Hafenfest ist kostenlos.
Bis zum 30. Mai gibt es an der Hafenmeile mitten in der Konstanzer Innenstadt noch viel zu Sehen.
Von Freitag, 28.5., bis Sonntag findet in Südungarn der 2. Weltcup der Regatta-Kanuten statt. Aus der Schweiz nimmt einzig der für den KC Romanshorn startende David Gubser im Kajak-Einer über 500, 1000 und 5000 m teil.
Horgen und Lugano als nächste Prüfsteine
(27. Mai 2010)
Die NLA-Wasserballer des SC Kreuzlingens haben an diesem Wochenende ein schweres Programm: Am Freitag (20.45 Uhr) müssen sie auswärts in Horgen antreten, tags darauf ist um 20.00 Uhr Leader Lugano zu Gast im Hörnli. Der SCK hat die Chance, nach diesem Wochenende aus eigener Kraft die Tabelle als Leader anzuführen.
Die direkten Tabellennachbarn der Kreuzlinger haben bisher völlig unterschiedlich abgeschnitten. Während Lugano die NWL-Tabelle souverän anführt, hat der morgige Gegner Horgen als aktuell drittplatziertes Team bereits sechs Niederlagen beziehen müssen. Die Mannschaft des Zürcher Traditionsvereins befindet sich seit zwei Jahren in einem Generationenwechsel und musste mehrere Stammspieler ersetzen. Aus dieser Warte gesehen überrascht der relativ deutliche Rückstand auf das Spitzenduo nicht unbedingt.
Letzter Auftritt im Hörnli erfolgreich
Dass die Zürcher den Rang als erster Verfolger nicht umsonst inne haben, zeigte ihr letzter Auftritt im Kreuzlinger Hörnli. Der SCK tat sich in einer spannenden Partie schwer, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und musste einem effizienten Horgen ein 8:8-Unentschieden zugestehen. Die Kreuzlinger wollen dies heute Abend mit einem Auswärtssieg vergessen machen. Dazu müssen vor allem die eigenen Chancen besser genützt werden.
Spitzenspiel im Hörnli
Am Samstag ist der aktuelle Leader und frisch gekürte Cupsieger Lugano NPS zu Gast im Hörnli. Gegen die Tessiner können die Einheimischen um die Tabellenführung spielen, welche sie im Falle eines Sieges zumindest kurzfristig übernehmen würden. Dass der SCK der ernsthafteste Meister-Konkurrent für Lugano ist, haben die Kreuzlinger mit einem Sieg vor Monatsfrist gezeigt. Lugano hat sich am Pfingstsonntag aber zurückgemeldet und im Cupfinal dank einem recht deutlichen Sieg keine Zweifel über die aktuelle Stärke offenlassen.(rk)
Pfingstregatta Rotsee: Sieg im 8er
(25. Mai 2010)
Kreuzlinger Ruderer an Weltcup-Regatta München
Am vergangenen Pfingstwochenende fand auf dem Rotsee bei Luzern die zweite nationale Ruder-Regatta statt. Zehn Kreuzlinger Ruderer und Ruderinnen standen im Einsatz.
Nach der eher durchzogenen Bilanz von Samstag vermochten die jungen Athleten und Athletinnen sich am Sonntag deutlich zu steigern: Dreimal durften sie am Siegersteg Auszeichnungen für erste Plätze entgegennehmen. Den Auftakt machte im Doppel2er der Leichtgewichte Männer Mathias Stehrenberger in einer Renngemeinschaft mit dem Ruderclub Schaffhausen. Ihnen folgten im Doppelzweier der Junioren U15 Lionel Peer und Martin Ulmer. Den Höhepunkt bildete der Gewinn der Goldmedaille im 8er Senioren. Wiederum in einer Renngemeinschaft mit dem Ruderclub Schaffhausen setzten sich die RCK-Ruderer Nico Stahlberg, Joel Horni und Mathias Stehrenberger in einem hart umkämpften Rennen schliesslich mit einer Bootslänge Vorsprung durch.
Mit grosser Freude durfte zudem der RCK vom Schweizerischen Ruderverband die Nomination von Nico Stahlberg für die Weltcup-Regatta München (17. bis 20. Juni 2010) erfahren. Nico Stahlberg wird die Schweiz in einem U23-Doppel4er vertreten. Der RCK gratuliert seinem ersten Weltcup-Athleten zu dieser Nomination und wünscht viel Erfolg.
Kreuzlingen verliert Cupfinal klar
(24. Mai 2010)
Im Finale des Schweizer Cups konnte sich der Titelverteidiger durchsetzen: Lugano NPS gewann das Endspiel gegen Kreuzlingen verdient. Damit hat sich das zurzeit stärkste Team in der Schweizer Wasserball-Szene den ersten Titel der Saison geholt.
Die Luganesi traten als meist genannter Titelfavorit zum Final Four in Basel an und untermauerten dies auch gleich mit einem haushohen Sieg im Halbfinal gegen Horgen. Die Zürcher, in der Meisterschaft immerhin drittplatziertes Team, mussten sich am Samstag gleich mit einer 18:5 Abfuhr verabschieden. Immerhin sicherten sie sich am Sonntag im Spiel um Rang 3 noch die Bronzemedaille. Der SCK konnte sich gegen Basel dank einem 22:8-Sieg ebenfalls sicher fürs Finale qualifizieren.
Katastrophaler Fehlstart
Im Finale erwischte Kreuzlingen einen äusserst unglücklichen Start gegen Lugano. Der Tessiner Center eröffnete gleich in der ersten Minute das Score, bereits nach vier Minuten stand es 4:0 für Lugano. Bis zur ersten Pause lag der SC Kreuzlingen bereits 6:1 zurück, womit die Spannung in diesem Finale fast schon weg war. Ab dem zweiten Abschnitt fingen sich die Kreuzlinger etwas und konnten das Spiel nun offener gestalten. Trotzdem kämpfte man nach wie vor unglücklich und kassierte zu viele Strafen. Im dritten Viertel musste Captain Tary zudem vorzeitig unter Dusche, weil er den dritten persönlichen Ausschluss bekommen hatte.
Lugano bleibt souverän
Die Luganesi mussten den Kreuzlingern in der zweiten Hälfte zwar mehr Spielanteile zugestehen, blieben aber jederzeit souverän und verteidigten den Vorsprung sicher. Vor allem die beiden Ausländer Marino und Peric hatten viele Freiheiten und waren zusammen für 10 der 14 Tore zuständig. Zudem nutzten die Luganesi ihre zahlreichen Überzahlmöglichkeiten gut aus, wogegen Kreuzlingen fast keine nummerischen Überzahlen zugesprochen bekam. Trotzdem war es in der Schlussphase der Tessiner Trainer, der auf die Tribüne geschickt wurde. Letztendlich war dies den Luganesi aber herzlich egal, durften sie doch erneut den Pokal des Schweizer Cupsiegers in Empfang nehmen und damit den ersten Titel des Jahres feiern. Kreuzlingen bleibt die Erkenntnis, dass bis zur Playoff-Phase in der Meisterschaft noch viel Arbeit bleibt, wenn man um den Meistertitel mitspielen will. (rk)
Final Four: Final ist für Kreuzlingen Pflicht (21. Mai 2010)
Im Schweizer Wasserball steht der erste Saisonhöhepunkt bevor: Andiesem Wochenende treffen sich die vier Cup-Halbfinalisten in Basel, um den Titelträger 2010 auszumachen. Neben Topfavorit Lugano darf sich vor allem der SC Kreuzlingen Hoffnungen auf einen Finalsieg machen.
Der etwas überraschende Halbfinalist Basel hat die Gelegenheit genutzt, sich um die Austragung der Finalrunden im Schweizer Cup zu bewerben und hat den Zuschlag vom Verband erhalten. Der Gastgeber ist allerdings Aussenseiter in der Runde der letzten Vier: Gegen die drei in der Meisterschaft führenden Mannschaften Lugano, Kreuzlingen und Horgen waren die Basler bisher meist weit weg von einem möglichen Punktgewinn.
Lugano ist heissester Favorit Cup-Titelverteidiger Lugano NPS ist dieses Jahr der meistgenannte Titelfavorit. Die Tessiner, die sich 2009 im Penaltyschiessen gegen den SCK durchsetzen konnten, zeigen eine starke Saison und setzten sich zuletzt in der Meisterschaft zuhause gegen den Halbfinalgegner Horgen gleich mit 17:6 durch. Auf neutralem Terrain in der Winterrunde viel der Sieg zwar deutlich knapper aus (10:8), trotzdem muss Horgen am Samstag ein Exploit gelingen, wenn die Zürcher den Cupfinal erreichen wollen.
Kreuzlingen: Minimalziel Final Der SC Kreuzlingen, der dank einem Kantersieg gegen Romanshorn im Halbfinal steht, trifft auf Gastgeber Basel. Gegen die Rheinstädter müsste sich das Team von Sirko Roehl bei normalem Spielverlauf durchsetzen können. In einem möglichen Final dürfen sich auch die Kreuzlinger Hoffnungen auf den Cupsieg machen. Sowohl Horgen als auch Lugano besiegten die Thurgauer in der laufenden Meisterschaft bereits mindestens einmal und sind dabei das bisher einzige Team, dem dies gegen Lugano gelang. Die jüngsten Meisterschaftsresultate dürften zusätzlich Schwung gegeben haben, sodass Kreuzlingen bei der Pokalvergabe am Sonntagabend ein gewichtiges Wörtchen mitreden will.
Sonntag, 23. Mai 2010 (3. Rang, Final) 18:00 Spiel um Rang 3 20:15 Cup-Final
Shark Worlds 2010
(17. Mai 2010)
Greg Cockburn vom Royal Canadian Yacht Club ist Shark24 Weltmeister 2010
Die Shark24 Worlds 2010, die vom 12. bis 15. Mai 2010 vor Kreuzlingen ausgetragen wurde, blieb bis zum Schluss spannend und kürte mit Greg Cockburn, Hal Ebert und Peter Aker vom Royal Canadian Yacht Club (CAN 1481) souveräne Weltmeister.
3 Laufsiege, ein zweiter Platz und zwei dritte Plätze waren das weltmeisterliche Ergebnis. Auf Platz zwei landeten die Titelverteidiger David Foy, David O'Sullivan und Jamie Foy vom Britannia Yacht Club (CAN 815). Auf Platz 3 folgte das österreichische Team Ernst Felsecker, Klaus Kratochwill und Franz Gratzel vom Segelclub Ebensee (AUT 8). Das beste Bodensee-Team mit Steuermann Bernd Mäder vom Segel-Club Moos und seiner Crew Alexander Kleemann und Alexander Weiss (GER 1411) belegte einen guten 5. Platz.
Am Dienstagabend, 11. Mai 2010 wurde die Shark Worlds 2010 von Andreas Giger, Präsident des Yachtclub Kreuzlingen, im Beisein von Peter Bär, Chef Sportamt Kanton Thurgau und Dorena Raggenbass, Stadträtin in Kreuzlingen offiziell eröffnet. Musikalisch begrüsst wurden die Segler und Gäste vom Duo Martin Läuchli (Klarinette) und Leon Schätti (Accordeon) mit den jeweiligen Landeshymnen. 29 Crews aus Kanada, Österreich, Deutschland und Schweiz haben ihre "Sharks" nach Kreuzlingen gebracht, um hier um den begehrten Weltmeistertitel zu segeln.
Am Mittwoch konnte dann leider keine gültige Wettfahrt gesegelt werden. Es wurde zwar am Nachmittag eine Regatta gestartet, sie musste aber mangels Wind wieder abgebrochen werden.
Am Donnerstag, 13. Mai wurden die Teams vom Regattaleiter Fritz Widmer trotz strömenden Regens gleich um 09:00 auf das Wasser geschickt. Es konnten drei schöne Wettfahrten bei 2 Windstärken, zuerst aus Nord und im zweiten Lauf nach West drehend, gesegelt werden. Im Zwischenklassement führte nun die Shark CAN 1481 mit der Crew Greg Cockburn/Hal Ebert/Peter Aker mit zwei dritten Plätzen und einem Laufsieg die Rangliste an.
4 Läufe mussten mindestens gesegelt werden, damit die Weltmeisterschaft Gültigkeit hat. Doch am Freitag liess der Wind wieder auf sich warten und die Crews blieben vorerst an Land. Erst um 17:30 konnten die Sharks auslaufen und kurz vor 18 Uhr wurde bei 7-10 Kt Nordwind zum 4. Lauf gestartet. Die Spitzenreiter im Zwischenklassement machten auch in diesem Lauf die Podestplätze unter sich aus und der führende Kanadier Greg Cockburn konnte mit einem Laufsieg seinen ersten Platz weiter ausbauen.
Am Samstag wurden bei 1 bis 2 Windstärken aus Nord noch 3 gültige Wettfahrten gesegelt und mit einem ersten und einem zweiten Platz stand Greg Cockborn als Shark24 Weltmeister 2010 fest. An der abendlichen Feier begeisterte der Überraschungsgast Nicolas Senn mit seinem Hackbrett die Segler und alle Anwesenden. Nach der Preisverleihung, bei der jede Seglerin und jeder Segler der Shark Worlds eine Kuhglocke als Preis überreicht bekam, bedankte sich der YCK Präsident Andreas Giger herzlich bei den Shark Seglerinnen und Segler für ihre Teilnahme und ihr sportliches und faires Segeln, bei den Organisatoren Ernst Zollinger und Jeannette Friedrich für den gelungenen Anlass und bei den vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Clubreihen. Besonderer Dank geht an die Sponsoren, die mit Geld- und Sachspenden diese Weltmeisterschaft so grosszügig unterstützt haben.
SC Kreuzlingen zeigt steigende Formkurve
(14. Mai 2010)
Nach den durchzogenen Leistungen des SC Kreuzlingen in den letzten Wochen war man gespannt, wie sich der amtierende Schweizermeister im heiklen Auswärtsspiel gegen SC Frosch Aegeri aus der Affäre ziehen würde. Ein in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt erwarteter 12:5-Sieg lässt erkennen, dass die Formkurve nach oben zeigt.
Die Vorzeichen für das schwierige Spiel gegen die Innerschweizer waren nicht unbedingt verheissungsvoll. Einerseits machten der Mannschaft die tiefen Temperaturen in den letzten Tagen im Training zu schaffen, zudem ist das Bad in Baar immer ein gefürchteter Spielort. Ausserdem muss Trainer Roehl momentan auf seine drei Youngsters im Training und Spiel verzichten (Sprachaufenthalt).
Solider Start
Der SC Kreuzlingen wusste um die Schwere der Aufgabe und ging mit entsprechender Konzentration ans Werk. Bis zur Spielmitte kontrollierte Kreuzlingen das Spiel zwar deutlich, konnte sich aber noch nicht absetzen. Ab dem dritten Viertel dominierte der Schweizermeister dann das Spiel aber ganz klar. Sieben Tore bei einem einzigen Gegentor in der zweiten Spielhälfte sprechen eine eindeutige Sprache.
Steigende Formkurve
Der SC Kreuzlingen zeigte insgesamt eine abgeklärte und reife Leistung. Wenig Fehler in der Verteidigung und einige schöne Kontertore bildeten die Basis für den ungefährdeten Sieg. Trainer Roehl zeigte sich mit dem Gebotenen zufrieden: „Die Abstimmung stimmt immer besser und die Formkurve deutet klar nach oben.“ (rh)
Freitag: 14. Mai 2010: Nach langem Warten doch noch ein Lauf Nach einem Tag des Wartens wurden die Sharks um 1730 doch noch aufs Wasser geschickt und kurz vor 18 Uhr konnte bei 7-10 Kt Nordwind zum 4. Lauf gestartet werden. Die Spitzenreiter im Zwischenklassement machten auch im 4. Lauf die Podestplätze unter sich aus. Der Lauf wurde von CAN 1481, Greg Cockburn vor AUT 8, Ernst Felsecker und CAN 815, David Foy gewonnen. Diese Rangfolge entspricht auch dem Zwischenklassement nach 4 Läufen
11:00 Momentan noch Flaute - die Teams sind noch nicht ausgelaufen: Aktuelle Infos auf: http://www.yck.ch/regatten/shark_worlds_2010/
Insgesamt werden 4 Wettfahrten für eine gültige Weltmeisterschaft benötigt. Mindestens 1 Lauf muss also noch gesegelt werden.
Donnerstag: 13. Mai 2010:
Nach 3 Läufen führt das Team von Greg Cockburn vom Royal Canadian Yacht Club
2 Windstärken, zuerst aus Nord und im zweiten Lauf nach West drehend, ermöglichten am Donnerstag, 13. Mai bei strömenden Regen drei Wettfahrten. Im Zwischenklassement führt CAN 1481 - Greg Cockburn/Hal Ebert/Peter Aker mit zwei dritten Plätzen und einem Laufsieg mit einem Punkt vor AUT 8 Ernst Felsecker/Klaus Kratochwill/Franz Gratzel mit den Rängen 1/4/3. Auf dem dritten Zwischenrang mit zwei Punkten Rückstand folgt der Titelverteidiger David Foy (CAN 815).
Mittwoch: 12. Mai 2010: Shark Worlds 2010: Keine Regatta mangels Wind
1 Startversuch am Nachmittag. Die Regatta musste mangels Wind abgeschossen werden.
Dienstag, 11. Mai 2010 Shark Worlds 2010 offiziell eröffnet
Peter Bär, Chef Sportamt Kanton Thurgau, Dorena Raggenbass, Stadträtiin Kreuzlingen und Andreas Giger, Präsident des Yacht Club Kreuzlingen, begrüssen die Segler und anwesenden Gäste und ganz besonders die kanadischen Segler zur Weltmeisterschaft der Shark24 vor Kreuzlingen. Die Meisterschaft ist somit offiziell eröffnet und ab morgen Mittwoch, 12. Mai wird um den WM Titel gesegelt.
Kanu-Slalom SM: Dubsky holt Silber
(14. Mai 2010)
An der Schweizermeisterschaft 2010 im Kanu-Slalom, die kürzlich auf der Arve in Annemasse bei Genf ausgetragen wurde, hat Janis Dubsky von den Thurgauer Wildwasserfahrern (TWF) in seiner Kategorie Herren Jugend den 2. Platz erreicht. Am Vortag, als er bei der Vorausscheidung an der Spitze lag, hatte es nach einem sicheren Sieg für Dubsky ausgesehen. Im entscheidenden Lauf kam er dann leicht in den Rückstand und verpasste so den Sieg. 1. Manuel Munsch (RPB), 2. Janis Dubsky (TWF), 3. Matthias Stähli (KCBM). - rth
Schwierige Prüfung für SC Kreuzlingen
(14. Mai 2010)
Den Kreuzlinger Wasserballern steht die nächste schwierige Aufgabe bevor. Am Freitag müssen die Thurgauer auswärts gegen den SC Frosch Aegeri antreten. Am Samstag spielen dagegen nur die Konkurrenten, sodass sich Lugano die Leaderposition zurückholen kann.
Kreuzlingen führt momentan die Tabelle mit einem Punkt an, gefolgt von Lugano NPS. Die Tessiner holen ihren Rückstand im Spielplan am Samstag auf und könnten aus eigener Kraft wieder Leader werden. Voraussetzung dafür wären Siege gegen Horgen und Basel, welche den Luganesi in ihrer jetzigen Verfassung absolut zugetraut werden können.
Eine heikle Aufgabe
Kreuzlingen muss sich unabhängig von den weiteren Geschehnissen auf eine Auswärtspartie vorbereiten, die es in sich hat. Aegeri gehört zu den heimstärksten Teams und verfügt über ein schmales Bad, das für alle anderen Teams zumindest ungewohnt ist. Weniger Raum für Centeraktionen und andere Wege beim Konterschwimmen sind dabei der eine Teil der Herausforderung. Die andere Komponente ist die Kampfstärke der Aegerer und ihre momentan starken Leistungen.
Nahe an den Topteams
In den letzten beiden Begegnungen gegen den SCK und Lugano waren die Zentralschweizer den Punkten sehr nahe. Kreuzlingen konnte sich erst per Penalty in der Schlussminute durchsetzen, nach dem man eine sehr verkrampfte Partie gespielt hatte. Am vergangenen Wochenende musste auch Lugano zittern und setzte sich in einem Offensivspektakel nur knapp mit 17:15 Toren durch.
Kreuzlingen zeigte am letzten Samstag erstmals wieder eine stilsichere Leistung. Ob das wiedergefundene Selbstvertrauen auch für stärkere Gegner wie Aegeri zu einer souveränen Leistung reicht, muss sich allerdings erst noch weisen. (rk)
TriStar erzielt Siegestor in Schlussphase
(12. Mai 2010)
Bei idealen äusseren Bedingungen erfolgte am 8. Mai 2010 im Seebad Romanshorn der Startschuss zur diesjährigen NLB-Freiluftsaison. Von Beginn weg schenkten sich beide Teams nichts und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Man ging beidseits hart zur Sache. Die Equipe vom Genfersee spielte sehr clever in der Abwehr, was sich in lediglich zwei Ausschlüssen während dem ganzen Spiel niederschlug. Die Boys von Tibor Simon mussten doch sechs Mal in der Kühlboxe Platz nehmen. Weil man sich buchstäblich um jeden Ball „sehr bemühte“, dauerte es über 5 Minuten bis das erste Tor erzielt werden konnte. TriStar lag bis zum Ende des 3. Viertels immer leicht in Führung (2:1, 4:2, 6:4). Die Mannschaft von Nyon liess sich aber nicht entscheidend distanzieren. Sie hielt kräftig dagegen.
Im letzten Viertel machte sich nun ganz stark bemerkbar, was der äusserst kalte Wind bis 2 Tage vor dem Spiel fertig brachte! Was man mit der Heizung am Tag erreichte, wurde in den kalten Nächten wieder „weggeblasen“. In den letzten Spielminuten war man nicht nur mit den Kräften ziemlich am Ende, nein es war nun ein riesiger Kampf mit dem kühlen Wasser! In dieser Phase schaffte nun Nyon sogar den Ausgleich zum 6:6. Ganze 68 Sekunden vor Schluss gelang dann Gabor Matajsz doch noch das stark bejubelte Siegestor!
Selbstverständlich hätte es keine Zitterpartie werden müssen! TriStar boten sich über die gesamte Partie verteilt, vier bis fünf ausgezeichnete Chancen, sogenannte „todsichere“! Jedesmal kreuzte ein TriStar-Spieler komplett alleine vor dem gegnerischen Torhüter auf, konnte aber den Ball nie in die Maschen setzen! So durfte sich die Mannschaft von Tibor Simon am Schluss bei ihrem Torhüter bedanken, dass es doch noch zu diesem knappen Sieg gereicht hat. Der 29-jährige Kristijan Gjulaj im TriStar-Tor hat nämlich einige tolle Paraden gezeig und damit sicher wesentich zu diesem knappen Erfolg beigetragen. (wst)
Sieg für Swim Team Arbon WiSo im Kids-Final
(11. Mai 2010)
Am Samstag, 8. Mai, fand das Kidsliga-Final Region Ostschweiz in Triesen (Liechtenstein)statt.
Für einmal war nicht die individuelle Leistung sondern das Ergebnis im Team ausschlaggebend. Die Gesamtwertung setzte sich aus folgenden Staffelläufen zusammen: 4x 25m Rücken, 4x 25m Brust, 8x 25m Lagen, 4x 25m Beinschlag und 6x 25m Freistil.
Das Kids-Team Mädchen 9 Jahre und jünger (Giulia Frischknecht, Daniela Brandes, Nerea Rivero, Ilona Scheiwiller und Jeanne Waespi) des Swim Team Arbon WiSo konnte sich den ersten Platz sichern. Das Mixed Team 11 Jahre und jünger (Stefanos Stadler, Carmen Cordin, Fabien Ruf, Lorena Nagel, Lutz Hungerbühler, Mika Bernhard) konnte den 5. Platz für sich beanspruchen.
Diesmal ein souveräner Sieg gegen Basel
(9. Mai 2010)
Die Kreuzlinger Wasserballer setzten sich im vierten Heimspiel gegen Basel deutlich durch und machten zuletzt durchzogene Leistungen teilweise vergessen. Gegen das Tabellenschlusslicht war das Thurgauer Team nie in Gefahr und bleibt dank Vorsprung im Spielplan weiterhin Leader vor Lugano und Horgen.
Bei erstmals schönem Wetter und etwas wärmeren Temperaturen legte Kreuzlingen einen Blitzstart hin. Nach der erstmaligen Führung durch Captain Tary ging es Schlag auf Schlag, und bereits nach den ersten acht Minuten führten die Einheimischen mit 9:1 Toren. Damit war die Spannung natürlich weg, für Unterhaltung sorgte der SCK aber trotzdem. Die ganze Mannschaft machte den Eindruck, als wolle man sich die Enttäuschung der letzten Partien von der Seele spielen.
Kein Vergleich zum letzten Sonntag
In der gleichen Affiche wie am letzten Wochenende trat Kreuzlingen wie eine neue Mannschaft auf. Basel wurde dank zwei sehr starken Vierteln deutlich deklassiert. Die Kreuzlinger Tore kamen durch schnelle Kombinationen, Konter- und Überzahlspiel gleichermassen zustande. Durch den imposanten Start konnte Kreuzlingens Trainer Roehl schon früh die junge Garde einsetzen und liess Stammspieler ab dem zweiten Abschnitt abwechselnd pausieren. Auch Ersatzgoalie Weber durfte im Schlussabschnitt ran und bedankte sich mit einigen gelungenen Paraden.
Konstanz fehlt immer noch
Dieser Sieg darf aber nicht zu hoch eingeschätzt werden. Einerseits muss der amtierende Meister gegen die schwachen Basler in dieser Höhe gewinnen können. Andererseits fehlte dem Team auch gestern zeitweise die Konstanz und Konzentration. So musste man dem Gegner zu viele sogenannt einfache Chancen und auch Tore zugestehen und zeigte sich erneut im Abschluss nicht immer souverän.
Die Hoffnung bleibt, dass mit der insgesamt guten Leistung gegen Basel eine Trendwende
eingeleitet ist. Dass der SCK über grosses Potential verfügt, ist unbestritten. Nun muss das Team zu einer Form finden, die gegen Aegeri (Freitag), Horgen und Lugano (beide Ende Mai) zu Auswärtspunkten reicht. Die Tabelle führt Kreuzlingen immer noch an, hat aber bereits ein Spiel mehr auf dem Konto als Verfolger Lugano. Die Tessiner feiern nach wie vor Kantersiege gegen alle Gegner und machen einen bestechenden Eindruck.
David Gubser glückt Einstand im Kajak-Einer
(9. Mai 2010)
Während rund 10 Jahren bildete David Gubser mit seinem Bruder Remo einen
erfolgreichen Kajak-Zweier. Nach dem Karriereende von Remo fährt nun der
28-jährige David weiter im Kajak-Einer. An diesem Wochenende nahm er in
Vichy (Fr) zum ersten Mal alleine an einem Weltcup teil. Zumindest auf der
Langstrecke ist ihm der Einstand geglückt. Mit wenig Losglück war er über
1000 Meter in den schwierigsten, das heisst mit den schnellsten Konkurrenten
besetzten Vorlauf geraten. Der Lauf wurde vom nachmaligen deutschen Sieger
Max Hoff gewonnen. Dank grossem Kampfgeist erreichte Gubser den 6. Rang und
damit die Startberechtigung für den Halbfinal. In diesem Halbfinal gelang
ihm ein sehr gutes Rennen, nach Auffassung seines australischen Trainers bis
jetzt bestes Einerrennen, und konnte sich so wiederum mit einem 6. Rang für
den C-Final qualifizieren.
Der Thurgauer Kanute David Gubser konnte sich am weltcup in Vichy (Fr)
im Mittelfeld platzieren.
In diesem C-Final zu Beginn des 2. Wettkampftages kam Gubser gut aus dem
Startschuh weg, hatte dann in der Mitte des Rennens eine "Durchhänger",
konnte sich zum Schluss aber nochmals steigern. So wurde er Lauf-6. und
belegte damit den 24. Rang unter 44 Teilnehmern. Etwas weniger gut lief es
Gubser dann am Nachmittag über 500 Meter. Nachdem er sich am Vormittag
vorausgabt hatte, war er zu müde und schied im Vorlauf aus. Am Sonntag im
Sprint über 200 Meter traf ihn das selbe Schicksal. Allerdings nach einem
für ihn sehr starken Sprint, bei dem er bei völlig neutralen Bedingungen
unter 38 Sekunden blieb, einer persönlichen Bestzeit. Er verpasste den für
die Halbfinals nötigen 6. Platz, den er in vier anderen Vorläufen mit dieser
Zeit geschafft hätte. Abschliessend zog David Gubser ein positives Fazit:
"Ich habe gesehen, dass ich auch im Einer am Weltcup mithalten kann, obwohl
da die Konkurrenz noch härter ist als im Zweier. Mit gutem Training in den
kommenden drei Wochen hoffe ich, mich beim nächsten Weltcup in Szeged in
Ungarn weiter verbessern zu können." (pgu)
Resultate der Rennen mit Schweizer Beteiligung: 1000 m:
Kajak-Einer:
1. Max Hoff (De) 3:16,936; 2. Aleh Yurenia (Wrus) 3:18,369; 3. Adam Van Koeverden (Ka) 3:19,098; Ferner: 24. David Gubser (Sz) 3:27,476 (44 Teilnehmer)
500m: Kajak-Einer:
1. Kasper Bleibach (Dä) 1:35,725; 2. Adam Van Koeverden (Ka) 1:35,840; 3. Anders Gustafsson (Sw) 1:36,387; Ferner: David Gubser (Sz) im Vorlauf ausgeschieden.
Kajak-Zweier:
1. Martin Hollstein/Andreas Ihle (De) 1:27,383; 2. Ongrej Horsky/Jan Sterba (Tsch) 1:27,503; 3. Carlos Montalvo Garcia/Reiniel Torres Riveaux (Ku) 1:27,727; Ferner: Fabio Wyss/Christoph Nicolet (Sz) im Halbfinal ausgeschieden.
200 m:
Kajak-Einer:
1. Ronald Rauhe (De) 35,201; 2. Jonas Ems (De) 35,258; 3. Michele Zerial (It) 35,638; Ferner: David Gubser (Sz) im Vorlauf ausgeschieden.
Bei trockener aber viel zu kühler Witterung wurde gestern Abend das dritte NLA-Heimspiel der Saison 2010 im Kreuzlinger Hörnli ausgetragen. Im Spitzenspiel wurde zwar kein hochklassiger dafür aber sehr spannender Wasserballsport geboten. Kreuzlingen und Horgen trennten sich mit einem gerechten 8:8.
Die bittere 11:12-Niederlage vor zwei Wochen gegen Genève Natation wurde diese Woche in einen 10:0 Sieg für den SCK umgewandelt, da die Genfer einen nicht qualifizierten Spieler eingesetzt hatten. Dank dieses unerwarteten Geschenks und mit einem Spiel mehr als Lugano NPS, haben die Thurgauer nun die Tabellenführung übernommen. Wie lange diese Spitzenposition anhält, ist allerdings mehr als ungewiss, denn noch immer spielt der SCK deutlich unter Form.
Schwach im Abschluss
Kreuzlingen hat seine Baisse noch nicht überwunden. Das sei gleich vorweggenommen. Über eine engagierte und kämpferische Spielweise wurde dieses Manko aber nahezu wettgemacht. Horgen hatte während den ersten Minuten deutlich mehr Spielanteile und setze diese auch in zwischenzeitliche Führungen um. Kreuzlingen hingegen benötigte fast das ganze erste Viertel, um ins Spiel zu finden. Die Einheimischen taten sich vor allem schwer, die zahlreich herausgespielten Chancen zu verwerten. Benjamin Redder, der bis zur Halbzeit drei Tore schoss, war es zur Hauptsache zu verdanken, dass Kreuzlingen die Partie offen halten konnte.
Auf Messers Schneide
Aus der teilweise eklatanten Abschlussschwäche vermochte der SC Horgen aber keinen entscheidenden Profit zu schlagen. Hin und her wog die Begegnung. Jedes einzelne Führungstor wurde im Gegenzug wieder ausgeglichen. So lebte das Spiel zweier nahezu ebenbürtiger Teams von der ununterbrochenen Spannung. Als der SC Horgen in der 30. Minute zuerst der Ausgleich schoss und kurz darauf sogar in Führung ging, schien es um den aktuellen Schweizermeister geschehen. Es wäre jedenfalls nicht unverdient gewesen, hätte der SC Horgen den kleinen Vorsprung über die Runden gerettet. Allen voran Halapi, Tary und Vacho, die Protagonisten des SCK-Teams, fanden keine Mittel, ihre Mannschaft aus dem anhaltenden Formtief zu ziehen. Am Ende war es einem Notbremsefaul und dem daraus folgenden Penalty zu verdanken, dass der SCK wenigstens einen Punkt ins Trockene bringen konnte.
SV Basel heute zu Gast
Zum vierten Heimspiel innert acht Tagen empfängt der SC Kreuzlingen heute Abend den SV Basel. Die Basler haben seit ihrem Wiederaufstieg 2008 einen äusserst schweren Stand in der National Waterpolo League. In der letzten Saison ergatterten sie sich in 18 Qualifikationsspielen gerade einmal zwei Punkte und in dieser Saison steht das Punktekonto nach zehn Spielen ebenfalls erst bei zwei Zählern. Sowohl Abwehr als auch Angriff genügen derzeit den Anforderungen der höchsten Liga nicht. Doch aufgepasst, Basel hat vor Wochenfrist an gleicher Stätte den SC Kreuzlingen an den Rand einer Niederlage gebracht. Eine konzentrierte Leistung ist also heute gegen das Tabellenschlusslicht wichtigste Voraussetzung, um das Punktepaar am Bodensee zu behalten.
National Waterpolo League 2010
Morgen Freitag starten beim 1. Weltcup in Vichy in Frankreich die ersten Rennen. Die Schweiz ist im Kajak-Einer mit David Gubser (KC Romanshorn) und im Kajak-Zweier mit Fabio Wyss (KC Nidwalden) und Christoph Nicolet (CA Fribourg) über alle drei Distanzen, 1000 und 500 und 200 Meter, am Start.
Zweites Heimwochende für SC Kreuzlingen
(6. Mai 2010)
Der SC Kreuzlingen tritt morgen Freitag und am Samstag zu zwei weiteren Heimspielen im Hörnli an. Dabei wollen sich die Kreuzlinger mit zwei Siegen den zweiten Tabellenrang sichern und sich für die wenig überzeugenden Auftritte von letzter Woche rehabilitieren.
Der morgige Gegner hat einen klingenden Namen, es ist der Rekordmeister Horgen. Die Zürcher liegen in der aktuellen Tabelle hinter Kreuzlingen auf dritter Position. Der Rückstand zum Spitzenduo beträgt bereits sechs Punkte, weil die Horgener bisher nicht an die Leader herankamen.
Klare Verhältnisse nach 10 Spielen
Die Tabelle der National Waterpolo League zeigt deshalb nach der Hälfte der 20 Qualifikationsrunden ein klares Bild. Horgen führt die Gruppe der Verfolger an, wobei Genf und Aegeri vier und sechs Punkte weiter zurückliegen. Schlusslicht Basel hat noch keinen einzigen Punkt ergattern können. Die Rheinstädter, die letzten Sonntag im Hörnli zu Gast waren, konnten auch einen schwachen Sonntagmorgen des amtierenden Meisters nicht zum ersten Erfolgserlebnis nutzen. Kreuzlingen empfängt Basel morgen Samstag erneut im Hörnli und kann nur mit einem überzeugenden Auftritt diesen folgenlosen Fehltritt vergessen machen.
Wo steht der SCK?
Die morgige Begegnung könnte einiges an Spannung mit sich bringen. Horgen hat zuletzt gegen Lugano nur knapp einen Punktgewinn verpasst (10:8). Die Zürcher brauchen unbedingt Punkte gegen Kreuzlingen, wenn der Kontakt zur Spitze nicht schon vorzeitig abreissen soll. Der SCK zeigte sich zuletzt als Wundertüte. Dem überraschenden Sieg gegen den Leader Lugano ging eine unnötige Niederlage gegen Genf voraus, und auch die Heimspiele vom letzten Wochenende gelangen nicht nach Wunsch. Um gegen Horgen zu bestehen, muss eine erneute Steigerung her. Dies schulden die Kreuzlinger auch dem Publikum, das gegen den langjährigen Erzrivalen oft in grosser Zahl erscheint. (rk)
Thurgauer gewinnen Kanupolo „Tournoi de Fribourg“
(04. Mai 10)
Überlegene Sieger am internationalen Kanupoloturnier von Freiburg, dem „Tournoi de Fribourg“, sind unbestrittenermassen die Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF). Sie haben sämtliche Spiele gewonnen, auch gegen die beiden Teams Rapperswil-Jona und Zürich, denen sie vor sieben Monaten an der Schweizermeisterschaft noch unterlegen waren. Besonders heftig umkämpft war das Finalspiel gegen Kanupolo Zürich: In beiden Teams sind drei Spieler der Nationalmannschaft vertreten. Schliesslich gewannen die Thurgauer mit dem eindeutigen Resultat von 4:2. Der hervorragende Saisonstart ist für die TWF-Mannschaft umso erfreulicher, als das Turnier in Fribourg eines von vieren ist, die für den Swiss Cup zählen, um den in diesem Jahr zum ersten Mal gespielt wird. Neben dem Turniersieg um Punkte kämpfen die teilnehmenden Teams um Punkte im turnierübergreifenden Swiss Cup, dessen Sieger am Ende der Saison auf dieser Grundlage erkoren wird.
Für den TWF gespielt haben: Andreas und Stephan Bartelt, Raffael Inglin, Nico Küenzi, Philipp Stucki, Colin Weber.
Rangliste: 1. TWF, 2. Kanupolo Zürich, 3. Kanuclub Rapperswil-Jona , 4. Canoe St. Gregoire, 5. Canoe Club Fribourg 1, 6. Canoa Polo Madrid 7 .Fribourg 2 8. ASCPP Strassbourg, 9. Swiss Ladies, 10. Rapperswil-Jona 2. - rth
Kreuzlinger hinterlassen zwiespältigen Eindruck
(2. Mai 2010)
Trotz zwei Siegen gegen Aegeri und Basel gab es im Kreuzlinger Lager keinen Anlass zur Erleichterung oder gar Freude. Die Thurgauer gewinnen zwar derzeit die nötigen Zähler, um an der Tabellenspitze der National Waterpolo League mitmischen zu können, spielen aber teilweise auf bedenklichem Niveau.
Bei Dauerregen und kühlen Temperaturen wurde am Wochenende eine Doppelrunde der höchsten Schweizer Spielklasse im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli ausgetragen. Lugano und Kreuzlingen hielten sich als einzige schadlos und bauten ihre Führungsposition weiter aus. Während Lugano NPS den Druck hochhält, taktisch reif agiert und nie Zweifel aufkommen lässt, wer momentan das Sagen in der nationalen Szene hat, kränkelt Kreuzlingen an zahlreichen Symptomen.
Entscheidung in letzter Sekunde
Trotz garstigen äusseren Bedingungen fanden sich im Hörnli zahlreiche Zuschauer zum ersten Heimspiel der Saison 2010 ein. Beflügelt hat diese Unterstützung die Einheimischen aber nicht. Ganz im Gegenteil, denn es war der SC Frosch Aegeri, der sich wie ein abgeklärtes Heimteam benahm und mit druckvollem Spiel die Vorteile auf seine Seite zwang. Erst ab der Mitte des zweiten Abschnitts, als die Innerschweizer bereits 4:1 vorne lagen, erholte sich der SCK kurzzeitig. So hatten die Gastgeber mit fünf Toren in Folge und einer zwischenzeitlichen 6:4 Führung die beste Phase der Partie. Eine nachhaltige Besserung der Kreuzlinger Spielanlage stellte sich dennoch nicht ein. Aegeri übernahm wieder das Zepter und dominierte die Partie je länger sie dauerte. Erst als die Niederlage bedrohlich nahe rückte, erzwang der SCK die Wende unverdient glücklich, ist man geneigt zu sagen. Eine gute Minute vor Abpfiff realisierte nämlich Redder den Ausgleich und Captain Tary schoss nach einem Konter einen Atemzug vor Spielende zum schmeichelhaften Sieg ein.
Basel nahe an Überraschung
Der SV Basel konnte einem im bisherigen Meisterschaftsverlauf ziemlich leid tun. Kaum einmal bestand auch nur der Hauch einer Chance, gegen die Ligakonkurrenten zu punkten. So passte es aus Kreuzlinger Sicht in die Serie missratener Spiele, dass ausgerechnet das punktelose Basel gegen den Titelverteidiger zu erstklassigen Chancen und zu insgesamt elf Treffern kam. Auf der anderen Seite zeigten die Kreuzlinger grosse Mühe, ihre knappe Führung zu behaupten. Die spür- und hörbare Unruhe im Team trug ebenfalls nicht dazu bei, Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen und zu einer erfolgversprechenden Spielkultur zurückzufinden. So rettete sich der haushohe Favorit auch am Sonntagmorgen nur mit einer tüchtigen Portion Dusel über die Runden. Der 16:11 Sieg täuscht über eine weitere dürftige Leistung hinweg. (Ke)
Kreuzlingen – Basel 16:11 (3:2, 5:4, 6:2, 2:3)
Schwimmbad Hörnli, Kreuzlingen. - SR Günter Grabher, Tibor Simon Strafen: Kreuzlingen 7, Basel 5. Torfolge: 0:2, 4:2, 4:3, 6:3, 6:4, 7:4, 7:5, 8:5, 8:7, 10:7, 10:8, 16:8, 16:11 Basel: Hulimai, Piringer (4), R. Lucato, A. Lucato, Kovacevic (2), Juhasz (1), Savic, Tusa (4), Grathwohl. Kreuzlingen: Szegi, Redder, Halapi (6), Raschle (1), Keller, Herzog, Zahnd, Fässler (1), Vacho (7), Buob, Tary (C, 1), Weideli, Weber. Bemerkungen: SCK ohne Benjamin Redder (verletzt).
National Waterpolo League 2010
Samstag, 1. Mai 2010, alle Spiele in Kreuzlingen
SC Kreuzlingen – SC Frosch Ägeri 10:9
SV Basel – Genève Natation 1885 8:17
SC Horgen – Lugano NPS 8:10
Sonntag, 2. Mai, alle Spiele in Kreuzlingen
SC Kreuzlingen – SV Basel 16:11
Genève Natation 1885 – Lugano NPS 9:28
SC Horgen – SC Frosch Ägeri 14:12
Kürzlich war das Swim Team Arbon WiSo in Neustadt/Weinstrasse (De) am 2-tägigen Weinstrassen-Schwimmwettkampf, bei dem über 500 Mitglieder aus 36 Vereinen davon 4 aus der Schweiz teilnahmen. Strahlend schönes Wetter und ein gut organisiertes Meeting unterstützten die Kids in ihren hervorragenden Leistungen. Giulia Frischknecht (Jg.2001) siegte über 50m Freistil (0:38.19 sek) und 50 m Brust (0:51.84 min.), 2. Platz über 50 m Delphin(0:52.55 min.) und wurde Jahrgangsbeste (Jg. 2001). Weiters schwammen Daniela Brandes (Jg. 2001) über 50 m Brust (0:52.31 min.) und Stefanos Stadler (Jg.2000) über 50 m Delphin (1:04.16 min) auf den 2. Platz. Wir hoffen auf ein ähnlich gute Ergebnisse bei weiteren Schwimmwettkämpfen, insbesondere am Knuspernüssli-Euregio-Meeting in Arbon am 12./13. Juni 2010. (e)
Erfolgreicher Leistungstest in Neustadt
(1. Mai 2010)
Zur ersten Gelegenheit Limiten für die Schweizer Meisterschaften im Sommer (offene Wertung in Vaduz, Nachwuchs in Lancy) zu schwimmen und als Leistungstest für das vorausgegangene Trainingslager auf Malta reiste die Wettkampfmannschaft des SC Kreuzlingen nach Neustadt an der Weinstrasse in die deutsche Pfalz.
Bei strahlendem Wetter waren beste Wettkampfbedingungen und eine ordentliche Konkurrenz geboten. Somit waren alle Voraussetzungen für gute Leistungen gegeben und die Athleten des SC Kreuzlingen nutzten ihre Chancen auch resolut. Bei 111 Einzelstarts wurden 55 neue persönliche Bestzeiten erzielt, was einer sehr guten Quote von 49,5% entspricht. Im Weiteren wurden zehnmal die aktuellen Bestleistungen bestätigt und bei lediglich 41,5% der Starts wurde die aktuelle persönliche Bestzeit verfehlt. Silvan Marty, mit Jahrgang 1997 der jüngste Sportler der Mannschaft, war mit acht Starts und ebenso vielen Bestzeiten der erfolgreichste Kreuzlinger Athlet.
Insgesamt holten sich die Kreuzlinger 34 Podestplätze, aufgeteilt in 11 Gold-, 8 Silber- und 15 Bronzemedaillen. Besonders erfreulich waren die insgesamt zwölf Finalteilnahmen in der offenen Wertung. Mit Aline Hummer (Jg. 1994), Miriam Rihs (1994), Patrik Schwarzenbach (1996), Pascal Schläpfer (1994), Davide Protopapa (1993) und Carsten Peukert (1992) trugen nicht weniger als sechs Athleten zu dieser bemerkenswerten Ausbeute bei. Noch erfreulicher waren die erzielten Limiten für die nationalen Titelkämpfe im kommenden Sommer. 14 Mal wurden die Richtzeiten für die offenen Schweizermeisterschaften unterboten und 8 Mal für die Nachwuchsmeisterschaften. Die fleissigsten Sammler waren Aline Hummer, Miriam Rihs, Severin Hummer, Patrik Schwarzenbach, Fabio Nagel, Pascal Schläpfer, Davide Protopapa und Carsten Peukert. Zahlreiche Athleten weisen aber nach wie vor grosses Entwicklungspotential auf. In Anbetracht der umfangreichen und intensiven Vorbereitung durch das Trainingslager auf Malta, trauten sich die Sportler noch zu wenig zu und gingen die Rennen oftmals viel zu verhalten an, so dass hier noch viele Steigerungsmöglichkeiten vorhanden sind. Insgesamt darf nach dem internationalen Wettkampf in Neustadt attestiert werden, dass die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Kreuzlingen ein weiteres Mal ihre grossen Fortschritte unter Beweis stellten.
27. - 30. Mai 2010 Internationale Bodenseewoche
(30. April 2010)
Tradition und Moderne – Die Internationale Bodenseewoche 2010 lockt am letzten Maiwochenende mit einem vielseitigen Programm an Land und zu Wasser.
Die Bodenseewoche vom 27. bis 30. Mai wartet mit vielen sportlichen und kulturellen Attraktionen auf und bietet dem Publikum ein vielseitiges Programm zwischen Tradition und Moderne. Classic and modern racing – als Hommage an die Ursprünge und die technologische Entwicklung des sportlichen Segelns am Bodensee treffen sich am letzten Maiwochenende die großen traditionellen Yachtklassen und modernen Hightech-Rennyachten bei diesem einzigartigen Event in der Bodenseeregion. Schon jetzt haben sich über 50 Yachten gemeldet. Vertreten von den modernen Rennyachten sind bereits etliche ORC-Racer, ORC-Club und ORC-Sportboote sowie Mehrrumpfboote und X-Yachten. Bei den traditionellen Klassen dürfen wir uns über Meldungen der Schärenkreuzer, Nationalen Kreuzer, L-Boote, Drachen, Boote der Sonderklasse, Meterklassen und offenen klassischen Klasse sehr freuen. Bis zum 10.Mai kann noch gemeldet werden. Neben den `großen` Yachten können fast originalgetreue Miniatur-Nachbauten moderner und klassischer Segelyachten beim Schaufahren bewundert werden. Die Schönheit des Wassersports präsentiert sich mitten im Konstanzer Stadthafen in seiner ganzen Bandbreite. So können nicht nur die Segelyachten, sondern auch klassische Motorboote mit zeitlos schnittigen Formen und sattem Motorensound sowie historische Dampfboote mit Wasserdampfantriebstechnik aus dem 19. Jh. hautnah bewundert werden. Ruderwettkämpfe, wie die bekannte Achter-Ruderregatta „3 Miles of Constance“ nach dem Vorbild „Oxford – Cambridge“ oder das neu aufgelegte „Stilrudern“, welches zu Beginn des 20. Jahrhunderts extra für Frauen entwickelt wurde, zeigen die Vielfalt des Rudersports aus über einem Jahrhundert. Auch an Land bietet sich dem Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Elegante und liebevoll gepflegte Oldtimer-Automobile und brummende gigantische Lanz Bulldogs treffen sich mitten auf der Hafenpromenade zum Oldtimer-Treffen. An die Tradition anknüpfend sieht sich die Ausstellermeile mit der Schau technologischer Entwicklungen und integrierter InWaterBoatShow als gesellschaftliche Plattform, welche nicht nur zum Informationsaustausch sondern auch zum Ausprobieren und Verweilen einlädt. Mit über 80.000 Besuchern im letzten Jahr ist die Ausstellermeile auch in diesem Jahr begehrte Präsentationsplattform regionaler und überregionaler Unternehmen, welche gerne die Möglichkeit nutzen gemeinsam mir ihren Kunden die vielen kulturellen und gesellschaftlichen Rahmen- Veranstaltungen zu genießen. Gespannt darf man sein auf die spektakuläre Wasserski-Show mit atemberaubender Akrobatik und Pyrotechnik, sowie auf die abendlichen Hafenkonzerte. Musikalisch bietet sich ein breites Spektrum von klassischen Werken über Fanfaren- und Filmmusik bis hin zu Modern Classics und italienischen Kompositionen. Weitere Informationen zum gesellschaftlichen und sportlichen Programm der Bodenseewoche finden Sie unter www.bodenseewoche.com
NLA-Doppelrunde in Kreuzlingen
(29. April 2010)
An den Eröffnungstagen des Schwimmbads Hörnli kann der SC Kreuzlingen gleich mit einem Leckerbissen aufwarten. Die National Waterpolo League (ehemals NLA) trägt am Samstag ab 17.00 Uhr und am Sonntagmorgen eine Doppelrunde aus.
Die Wasserball Anhänger erhalten somit die Möglichkeit, zum Start der Freibadsaison sämtliche NLA-Teams aus nächster Nähe zu beobachten. Kreuzlingen trifft am Samstag auf Aegeri und am Sonntag auf Basel.
Nach diesem Wochenende wird die erste Hälfte der NLA-Qualifikationsphase abgeschlossen sein. Titelverteidiger Kreuzlingen hat seit Februar Hochs und Tiefs durchgemacht. Das 8:18 gegen Lugano Mitte Februar und das 11:12 gegen Genf am letzten Samstag in Horgen haben nicht nur in der Tabelle Spuren hinterlassen. Hingegen gehören die Siege über Horgen (6:4 und 12:6) und Lugano (5:3) zu den bisherigen Highlights, auf denen sich aufbauen lässt. Noch aber wankt Sirko Roehls Team zwischen mangelhaft und meisterhaft. Die Konstanz auf ansprechendem Niveau wurde hie und da schmerzlich vermisst.
Die Gegner dieses Wochenendes scheinen für den weiteren Formaufbau ideal zu sein. Einerseits müsste Trainer Roehl eigentlich die Möglichkeit erhalten, verschiedene taktische und personelle Varianten auszutesten, und andererseits erwartet man gegen die schlagbare Konkurrenz, dass das Team in der Lage ist, leidenschaftlich, taktisch reif und technisch hochstehend zu spielen. Doch aufgepasst, sowohl Aegeri als auch Basel sind wie Genf vor Wochenfrist stark genug, Schwächen sofort zu identifizieren und diese zu ihrem Vorteil auszunützen. (Ke)
Samstag, 1. Mai 2010, alle Spiele in Kreuzlingen
17:00 SC Kreuzlingen – SC Frosch Ägeri
18:30 SV Basel – Genève Natation 1885
20:00 SC Horgen – Lugano NPS
Sonntag, 2. Mai 2010, alle Spiele in Kreuzlingen
09:30 SC Kreuzlingen – SV Basel
11:00 Genève Natation 1885 – Lugano NPS
12:30 SC Horgen – SC Frosch Ägeri
Guter Saisonauftakt der Schweizer Kanuten
(26. April 2010)
Die Schweizer Kanuten reisten zum Saisonauftakt nach Mantova (It). An der
internationalen Regatta mit 8 Nationen zeigten die Elite-Fahrer wie die
Nachwuchsathleten gute Resultate. Die Juniorinnen gewannen insgesammt drei
Silbermedaillen. Die Elite-Herren platzierten sich im Mittelfeld des A-Finals.
Vom Kanu-Club Romanshorn waren David Gubser und Nicole Rutishauser mit von der
Partie. Gubser startete im Kajak-Einer über 1000 und 200 Meter. Über die
längere Strecke erreichte er via Vorlauf und 2. Platz im Halbfinal den A-Final.
Trotz der nicht optimalen Aussenbahn belegte er dann in diesem Final knapp 4
Sekunden hinter dem Slowenen Zupancic den 6. Rang. Damit war er nicht ganz
zufrieden, war doch mit Fabio Wyss ein anderer Schweizer noch 0,3 Sekunden
schneller und einen Rang vor ihm klassiert. Im Sprint erreichte Gubser den
Erwartungen entsprechend den B--Final. In zwei Wochen beim 1.Weltcup in Vichy
(Fr) trifft Gubser dann auf die gesammte Weltelite.
Die Juniorin Nicole Rutishauser schaffte mit Ramona Haslebacher aus
Schaffhausen im Kajak-Zweier über 500 wie über 200 Meter den Sprung aufs
Podest. In beiden Rennen belegten Sie den 2. Rang. Auch im Kajak-Einer zeigte
sie sich nach einigen intensiven Trainingswochen stark verbessert. Über 500
Meter belegte sie im A-Final den 7. Platz und im Sprint gewann sie den B-Final.
Bereits am kommenden Wochenende reist der Nachwuchs nach Brandenburg (De), um
weitere Rennerfahrung im Hinblick auf die Junioren-Europameisterschaften in
Moskau zu sammeln.
SC Kreuzlingen durchlebt Himmel und Hölle
(25. April 2010)
Titelverteidiger Kreuzlingen hat die ersten NLA-Spiele unter freiem Himmel mit einem blauen Auge überstanden. So schmerzhaft die Blamage gegen Genf war, so emotional war der Erfolg heute Sonntag gegen Lugano. Die rasche Kreuzlinger Rehabilitation lässt weiter auf einen spannenden Meisterschaftsverlauf hoffen.
Nur 48 Stunden Akklimatisation und Erholung standen den Kreuzlinger Wasserballern aufgrund der verzögerten Trainingslagerrückkehr zur Verfügung. Das waren nicht die besten Voraussetzungen, um gegen den 14-fachen Meister Genève Natation und den 13-fachen Meister Lugano NPS genügend Widerstand leisten zu können. Trotzdem, hätte man die Spielausgänge voraussagen müssen, wären die Prognosen wohl anders als die tatsächlichen Resultate ausgefallen.
Ohne Leidenschaft
Gestärkt mit frischen Kräften und viel Selbstvertrauen schienen die Kreuzlinger Wasserballer nach dem unfreiwillig verlängerten Trainingslager bereit, die ersten Herausforderungen der Freibadsaison anzupacken. Genève Natation 1885 hatte man im laufenden Championat schon zweimal besiegt, was die Aufgabe lösbar und zum idealen Auftakt für das schwere Spiel am Sonntag gegen Titelaspirant Lugano NPS machte. Obwohl der SCK über weite Strecken der 32 effektiven Spielminuten immer wieder vorlegen konnte und dreimal mit vier Toren Vorsprung führte, fehlte die Souveränität im Spiel der Thurgauer. Völlig unnötig provozierte Ausschlüsse, mangelnder Druck, fehlerhafte Zuspiele und Abschlussversuche sowie eine schnell durchschaute Taktik, an der man trotzdem stur festhielt, waren die entscheidenden Faktoren, die das Spiel in den letzten Minuten kippten. Auch als die Lage zunehmend ernster wurde und die Calvinstädter langsam begannen, an den Sieg zu glauben, blitze keine Spur von Leidenschaft auf. Kreuzlingen fügte sich seinem Schicksal.
Rasche Rehabilitation
Soll nun der Ärger über die unerwartete Niederlage vom Samstag oder die Freude über den erstaunlichen Sieg am Sonntag überwiegen? Diese Frage dürften sich Mannschaft und Anhänger wohl gleichermassen gestellt haben. Was aber in jedem Fall Anlass zum Durchatmen gab, war die unmissverständliche Reaktion sämtlicher Teammitglieder auf die samstägliche Blamage. Führt man sich vor Augen, dass der SCK noch am 13. Februar gegen Lugano eine 18:8 Klatsche eingefangen hat, muss die „zweifache“ Wiedergutmachung gestern Sonntag wohl grosse Genugtuung ausgelöst haben. Sowohl Lugano als auch Kreuzlingen starteten verhalten in die Partie. Erst als Lugano im zweiten Viertel den Bann brach und zum 1:0 einschoss, erhöhte auch der SCK den Druck auf das gegnerische Tor. 1:1, 2:2 und 3:3 mit zwischenzeitlicher Führung von Lugano und Kreuzlingen widerspiegeln die Ausgeglichenheit, welche bis zur Mitte des Schlussviertels anhielt. Kreuzlingen war stets auf der Höhe des Geschehens und war gleich wie Lugano darauf bedacht, nie die Abwehr zu entblössen. Weideli in der 29. und Zahnd in der 32. Minute führten die Thurgauer mit zwei sehenswerten Treffern zum erlösenden Sieg. Die zu enteilen drohenden Tessiner sind nun plötzlich wieder in greifbare Reichweite gerückt. (Ke)
Saisonstart der Nachwuchs-Kanuten (23. April 2010)
An diesem Wochenende nehmen die Schweizer Elite- und Nachwuchs-Kanuten in Montova (It) an ihrem ersten Wettkampf der Saison teil.
Wasserballer sind zurück (23. April 2010)
Gestern Abend konnten unsere Wasserballer endlich in die Schweiz zurückkehren, nachdem sie seit letztem Samstag auf Teneriffa festsassen.
Kreuzlinger NLA-Team kehrt heute zurück
(21. April 2010)
Mit viertägiger Verspätung aufgrund der vom isländischen Vulkan verursachten Flugausfälle kehrt der SC Kreuzlingen heute Mittwoch gegen 19.30 Uhr aus dem Trainingslager auf Teneriffa zurück. Die beiden NLA-Spiele vom Wochenende in Horgen können damit planmässig durchgeführt werden.
Die zusätzliche Zeit auf der Kanareninsel nutzte man dafür umso besser und konnte unter hervorragenden Bedingungen trainieren. Neben Grundlagenausdauertraining stand viel Balltechnik und Taktik auf dem Programm von Trainer Sirko Roehl.
NWL trifft sich in Horgen
Am Wochenende trifft sich die Schweizer Wasserballelite in Horgen, um eine weitere Doppelrunde auszutragen. Kreuzlingen trifft dabei am Samstag auf Genf und am Sonntag auf den Leader Lugano. Die Tessiner sind das Team der Stunde: Sie führen die Tabelle verlustpunktlos an, haben am meisten Tore geschossen und am wenigsten kassiert. Im ersten Aufeinandertreffen mit dem Verfolger Kreuzlingen hinterliessen die Luganesi einen bestechenden Eindruck und gewannen hoch. Der SCK zog in diesem Spiel einen schwachen Abend ein und hat sicher Steigerungspotential.
Pflichtpunkte gegen Genf
Vorerst müssen die Kreuzlinger den Fokus aber auf die Samstagsbegegnung mit Genf legen. Gegen die aktuell auf dem 5. Platz liegenden Romands ist ein Sieg absolute Pflicht, wenn die Kreuzlinger wieder mit Lugano gleichziehen wollen. Die Romands haben zwei Siege gegen Basel und Aegeri auf ihrem Konto und brachten den SCK im letzten Aufeinandertreffen ebenfalls an den Rand einer Niederlage. Ob ihnen dies erneut gelingt, ist fraglich. Die Kreuzlinger haben sich nach einem Formtief gefangen und gehen als Favorit in diese Partie. (rk)
Schweizermeister sitzt auf Teneriffa fest
(19. April 2010)
Das NLA-Team des SC Kreuzlingen sitzt auf der kanarischen Ferieninsel Teneriffa fest. Da die Swiss auch für heute Montag alle Flüge gestrichen hat und die weitere Entwicklung unsicher ist, muss nun sogar die für morgen Dienstag vorgesehene Saisonpressekonferenz verschoben werden. "Wir hoffen natürlich, dass unsere Mannschaft baldmöglichst aus dem Trainingslager nach Hause zurückkehren kann, doch sind Prognosen momentan sehr schwierig", betont SCK-Präsident Ruedi Herzog.
Auch Kreuzlinger NLA-Team gestrandet
(17. April 2010)
Pech für die NLA-Mannschaft des SC Kreuzlingen. Die Mannschaft steckt momentan aufgrund des Flugverbots auf Teneriffa fest. Wann die Rückreise aus dem Trainingslager erfolgen kann, ist momentan sehr ungewiss.
TriStar verliert bei Qualifikationssieger
(14. April 2010)
Am Montagabend startete die Equipe der Wasserball-Spielgemeinschaft WBA TriStar (Romanshorn, Arbon, St.Gallen) im Hallenbad Geiselweid zu den Finalspielen um Rang 1-6 in der zweithöchsten Spielklasse (NLB) gerade gegen den Qualifiktionssieger Winterthur und unterlag mit 10:16 Toren.
Winterthur begann sehr konzentriert und hat die ihnen gebotenen Ueberzahl-situationen, über das gesamte Spiel gesehen, optimal ausgenützt. Da der Center-Back von TriStar nach knapp 4 Minuten bereits zweimal in der Kühlboxe Platz nehmen musste, waren die Jungs um Trainer Tirbor Simon sehr früh zu Umstellungen in der Verteidigung gezwungen. Im 2. Viertel war bei TriStar im Angriff mehr Bewegung drin. Leider fehlte die Präzision um Treffer erzielen zu können. Dadurch hatte sich Winterthur bei Halbzeit mit 9 : 4 bereits um Längen abgesetzt. Auch im dritten Abschnitt bissen sich unsere Boys an der starken Verteidigung der Eulachstädter buchstäblich die Zähne aus. Winterthur konnte in dieser Phase durch schöne Einzelaktionen weitere Tore erzielen. In der 23. Spielminute konnte René Bär eine Ueberzahlsituation zu einem herrlichen Treffer nützen. In dieser Situation zeigte sich, dass bei der Equipe von TriStar, bei voller Konzentration aller Beteiligter, bei der Lancierung eines Angriffs wirklich mehr drin liegen würde.
Die nächsten beiden PWL – Finalspiele von TriStar finden in der Westschweiz statt und zwar am 23. April 2010 gegen Carouge und tags darauf gegen Nyon.
Aus Sicht von TriStar gibt es aber tatsächlich noch eine wirklich erfreuliche Nachricht! Die Schweizer Wasserball-Nationalmannschaft war vom 26.–28. März in Stockholm am 6-Nationen-Turnier zusammen mit den Equipen von Schweden, Dänemark, Irland, Tschechien und Portugal. Nationaltrainer Gianfranco Salvati von Lugano benützte diese Gelegenheit um neue junge Kräfte an diesem Turnier zu testen. Es freut uns riesig, dass unser Topskorer Robin Widmer vom Nationaltrainer ein Aufgebot erhalten hat und in Stockholm dabei sein durfte.
Gut vorbereitet für die kommende Kanu-Saison kehrt dieser Tage David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn an den Bodensee zurück. Fünf Monate hat er in San Diego unter guten Bedingungen trainiert. Als Gast im Olympic-Center der USA profitierte er von einer hervorragenden Infrastruktur. Das Trainingsgewässer, ein kleiner See unmittelbar an der mexikanischen Grenze, ist meist spiegelglatt und hat fest installierte Bahnen. Der Kraftraum ist
so gross wie eine Turnhalle, vollgestopft mit verschiedensten Geräten und der Möglichkeit, sich mit Video selber zu beobachten.
Training mit Belgiern und Amerikanern
An sechs Tagen pro Woche absolvierte Gubser täglich zwei bis vier Trainingseinheiten nach den Plänen seines australischen Trainers Martin Hunter. Er war nicht nur auf dem Wasser und im Kraftraum sondern auch mit dem Bike in den Hügeln oder beim Joggen und Schwimmen. Besonders geschätzt hat er die gemeinsamen Trainings mit dem belgischen Nati-Kader, das im
Februar ebenfalls in San Diego trainierte. Der Kontakt mit den amerikanischen Spitzenkanuten und deren Betreuer gaben wichtige Impulse. Bei biometrischen Tests durch einen deutschen Fachmann konnte er gute Dolmetscherdienste leisten.
Saisonstart in Mantova
Nach einer kurzen Akklimationszeit am Bodensee fährt Gubser mit verschiedenen Schweizer Nachwuchsleuten Ende April zur 1. Regatta der neuen Saison nach Mantova in Norditalien. Ein erster Vergleich mit den italienischen Spitzenkanuten dient der Anpassung an die raueren europäischen Verhältnisse und einer ersten Standortbestimmung.
Neue Ziele im Kajak-Einer
Während 10 Jahren hat David Gubser international ausschliesslich im Kajak-Zweier mit seinem Bruder Remo Wettkämpfe bestritten. Nach dessen Rücktritt im vergangenen Herbst wechselt nun David Gubser in den Kajak-Einer. National hat er da schon zahlreiche Erfolge vorzuweisen, aber international ist da Neuland. An den drei Weltcups im Mai will er durch Starts über alle Distanzen zahlreiche Erfahrungen sammeln. In Vichy geht es auch darum, die Bahn kennen zu lernen, auf der an den Weltmeisterschaften 2011 die Quotenplätze für die Olympischen Spiele in London vergeben werden. Olympia 2012 bleibt auch unter geänderten Vorzeichen David Gubsers grosses Ziel. Mit 30 Jahren hätte er da das ideale Alter.
WM ist Hauptziel 2010 Nach den Weltcups in Vichy, Szeged und Duisburg wird für Gubser wieder das Training im Vordergrund stehen, um gut vorbereitet an den Europameisterschaften in Trasona in Spanien teilzunehmen. Saisonhöhepunkt sind aber zweifellos die Weltmeisterschaften Mitte August in Poznan in Polen. Da will er in seiner stärksten Disziplin über 1000 Meter den B-Final und damit einen Platz unter den besten 20 Kajak-Einer der Welt erreichen.
Shark 24-Weltmeisterschaften vor Kreuzlingen
(7. April 2010)
Vom 11. bis zum 16. Mai 2010 findet beim Yacht Club Kreuzlingen die Weltmeisterschaft 2010 der international stark verbreiteten Klasse Shark 24 statt. Über 30 Boote haben sich bereits angemeldet mit Seglercrews aus Kanada, Schweiz, Deutschland und Österreich.
Zu den Favoriten für den Titelgewinn zählt sicherlich David Foy vom Lake Ontario (Kanada), der mit seiner Crew bereits in den letzten beiden Jahren den Weltmeistertitel in der Klasse gewinnen konnte. Härtester Konkurrent ist der amtierende Europameister Horst Rudorffer aus Deutschland. Er darf sich ebenfalls Chancen für einen Podestplatz ausrechnen. Auch aus der Schweiz und speziell vom Bodensee werden einige starke und erfahrene Teams antreten. Zu den Favoriten vom Bodensee gehören Alois Weisshaupt vom Yacht Club Immenstaad und Bernd Mäder vom Segelclub Moos mit ihren Crews.
Die Shark 24, welche in den 50er Jahren von dem nach Kanada ausgewanderten Georg Hinterhöller konstruiert wurde, erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit. Seit 1959 wird die Regatta- und Tourenyacht in Serie produziert. Die Shark 24 lässt sich mit ihren 7,31 m Länge bei einer Breite von 2,1 m und dem geringen Gewicht von nur 960 kg leicht an jeden Ort bringen. Doch nicht nur der leichte Transport ist für die Verbreitung in Kanada, den USA, der Schweiz, Österreich und Deutschland verantwortlich, auch die guten Segeleigenschaften verhalfen der Shark 24 zu einer weltweiten Verbreitung. Auf einer Shark wurden bereits Atlantik und Pazifik überquert, und die kleinste Einhandyacht, welche je am Bermuda Race teilnahm, war ebenfalls von diesem Typ.
SC Kreuzlingen dominiert TriStar im Cup (25. März 2010)
Die zweite Cup-Viertelfinalpartie war ein Thurgauer Derby. Der SC Kreuzlingen traf auf B-Ligist WBA Tristar, der als Aussenseiter chancenlos blieb. Kreuzlingen hat seine Formkurve bestätigen können und trifft im Halbfinal auf Basel oder Zug.
Obwohl die Spielgemeinschaft TriStar (St. Gallen, Romanshorn, Arbon) Heimrecht hätte beanspruchen können, wurden der Cup Viertelfinal im Kreuzlinger Egelsee ausgetragen. Die Einheimischen konnten ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gewannen diskussionslos mit 5:27 Toren. Damit steht der SCK bereits im Halbfinal des Schweizer Cups. Die letzten zwei Runden des Wettbewerbs werden erneut in einem „Final Four“ Turnier ausgespielt, um dessen Austragung sich Kreuzlingen ebenfalls beworben hat.
Einseitiger Spielverlauf Der Kreuzlinger Trainer Roehl gab zu Beginn der Partie der jüngeren Garde das Vertrauen. Diese Spieler agierten von der ersten Minute an konzentriert und druckvoll. Dem Aussenseiter wurde keine Möglichkeit gegeben, überhaupt ins Spiel zu finden. Vor allem durch Unachtsamkeiten in der Kreuzlinger Defensive kam Romanhorn zu einigen gefährlichen Torchancen. Nach dem 10:3-Halbzeitstand erhöhte der SCK den Vorsprung kontinuierlich. Die Einwechslung der Stammspieler nach der grossen Pause brachte weitere 17 Tore zum Endstand von 5:27.
Letzter Test für Nationalspieler Für die Nationalspieler in den Kreuzlinger Reihen war dieses Cupspiel der letzte Test vor dem 6-Nationen-Turnier in Stockholm, an dem die Schweiz am Wochenende teilnimmt. Rudi Vacho (Nati-Captain), Nicolas Weideli und Marc Herzog reisen bereits heute Donnerstag nach Schweden, um mit der Nationalmannschaft an diesem Freundschaftsturnier teilzunehmen. (rk)
David Gubser erfolgreich in Kalifornien (23. März 10)
David Gubser belegte in der Gesamtwertung der Surfski-Serie in Süd-Kalifornien den guten 2. Rang.
Das letzte von insgesamt 9 Rennen hätte von Malibu nach Marina del Rey über 17 Meilen übers offene Meer geführt. Doch wegen ungenügender Sichtverhältnisse, dichter Nebel, wurde durch die Liefguards die Absage verfügt. So kamen nur 7 Rennen in die Wertung, eines war wegen zu starkem Wind abgesagt worden. Obwohl Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, der trainingshalber den Winter in San Diego verbringt, drei Rennen gewann, musste er sich so mit dem Ehrenplatz begnügen. Wegen einer Bauchoperation hatte er im Februar zwei Rennen verpasst. Gesamtsieger wurde der Amerikaner Rich Sprout, der in allen Rennen punkte sammeln konnte. Gubser war trotzdem zufrieden: "Als Greenhorn aus einem Land ohne Meeranstoss ist dieses Resultat ein schöner Erfolg."
SC Kreuzlingen dominierte Basel und Horgen
(22. März 10)
Lugano behauptet souverän die NWL Tabellenführung
Wasserball (Ke) Zum dritten Mal in der laufenden Saison traf sich am Wochenende die höchste Spielklasse zu einem gemeinsamen Meisterschaftsturnier. Nach zwei Mal Genf war nun Lugano Austragungsort. Beide verfügen über überdachte 50m Becken. Das Fazit der Doppelrunde: Gastgeber Lugano und Titelverteidiger Kreuzlingen setzen sich nach je zwei Siegen deutlich von der Konkurrenz ab.
Die grosszügige Anlage im temporär überdachten Lido Lugano bot einmal mehr erstklassige Rahmenbedingungen für das Meisterschaftswochenende der National-Waterpolo-League. Trotz ungünstigen Vorzeichen setzten sich die Kreuzlinger Wasserballer souverän gegen Basel und Horgen durch. Insbesondere der 12:6 Erfolg über den Rekordmeister mit einer phänomenalen Leistung von Youngster Marc Herzog übertraf die Erwartungen deutlich.
Eine Klasse besser
Halapi, Raschle und Vacho krank sowie Keller verletzt und Buob abwesend (U17 Nationalmannschaft). SCK Trainer Sirko Roehl ahnte Ungutes mit Blick auf das NWL Wochenende in Lugano. Alleine der raschen Genesung der Grippeerkrankten war es zu verdanken, dass der SCK doch noch annähernd in Vollbesetzung gegen den SV Basel antreten konnte. Mit Rücksicht auf das Spiel vom Sonntag gegen Horgen schonte Roehl insbesondere den noch immer angeschlagenen Vacho und setzte ihn nur sporadisch ein. Kreuzlingen spielte anfangs mit angezogener Handbremse, was ihnen ein langsames Herantasten an die aktuelle Leistungsfähigkeit ermöglichte. Mitte des zweiten Viertels war aber das Selbstvertrauen in das eigene Können soweit hergestellt, dass der Druck auf Basels Gehäuse massiv zunahm. Abgesehen von einigen Missverständnissen in der eigenen Abwehr, präsentierte sich Kreuzlingen ab Spielhälfte als geschlossene Einheit. Angeführt von Captain Tary, der selber vier Tore beitrug, liess der SC Kreuzlingen dem SV Basel keine Chance. Für Kreuzlingen bedeutete der 19:5 Erfolg der bislang höchste Saisonsieg, für Basel hingegen die höchste Niederlage.
Talent bodigt Horgen
Besonders erfreulich, das sei vorweg genommen, war die nie nachlassende Konzentration und der andauernde Druck über die gesamte Spieldistanz. Erfreulich war aber auch, dass der grippegeschwächte Vacho geschont werden konnte, ohne die Angriffsqualität entscheidend zu schwächen. Dass aus dieser Konstellation heraus sich ausgerechnet der erst 17-jährige Marc Herzog als Matchwinner entpuppen sollte, war quasi das Tüpfelchen aufs „i“ in einer insgesamt attraktiven Partie. Herzog gilt zwar als eines der grössten Talente im Lande, dass er aber ausgerechnet gegen das grosse Horgen fünf Treffer schiesst und damit die Zürcher beinahe im Alleingang bodigt, kam doch einer grossen Überraschung gleich. Der SCK brillierte aber über alles betrachtet als Mannschaft. Szegi, der wie schon am Samstag erneut ein Penalty hielt, bildete mit seinen Vorderleuten die Basis, um im Angriff befreit aufspielen zu können. Besonders im ersten und im letzten Viertel machten die Thurgauer deutlich, wie dominant sie auftreten können, wenn alle am gleichen Strick ziehen. Mit dem überraschend deutlichen Sieg bleibt der SCK weiterhin auf Tuchfühlung mit Leader Lugano, während zum Rest der Liga bereits eine deutliche Zäsur besteht.
SC Horgen – SC Kreuzlingen 6:12 (0:3,3:2,2:3,1:4) Schiedsrichter: Goran Kramer, Tibor Nagy Strafen: Horgen 6, Kreuzlingen 12 Torfolge: 0:4, 1:4, 1:5, 3:5, 3:7, 5:7, 5:12, 6:12 SC Horgen: Petricevic, Kieloch, Gyalpo, Fröhli (1), Kiss, Galijas (2), Velikov, Fischl (2), Caleta, Ertopuz (1). SC Kreuzlingen: Szegi, Redder (2), Halapi, Raschle, Herzog (5), Zahnd (1), Fässler, Vacho (1), Tary (C 3), Weideli, Weber. Bemerkungen: SCK ohne Keller (verletzt) und Buob (U17 Nationalmannschaft), Weber im letzten Viertel für Szegi im SCK Tor.
SC Kreuzlingen vor nächster Herausforderung
(18. März 2010)
Nach zuletzt weniger überzeugenden Auftritten im Februar stehen die nächsten Spiele auf dem Programm der Kreuzlinger Wasserballer. Am kommenden Samstag trifft der Meister erstmals auf Basel, tags darauf wartet das aktuell viertplatzierte Horgen. Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Thurgauer ihre Form wiedergefunden haben.
Nach einem guten Saisonstart hat der SC Kreuzlingen seit der deutlichen Niederlage gegen Lugano etwas an Schwung eingebüsst. Gegen Aegeri und Genf gelangen zwar zwei wichtige Siege, überzeugen konnte man dabei aber nicht besonders. Die vierwöchige Meisterschaftspause kam dem SCK deshalb gar nicht ungelegen.
Lugano stärkste Kraft
Nach der ersten Meisterschaftsphase hat sich der letztjährige Finalist Lugano klar als momentan stärkste Kraft etabliert. Die Tessiner führen die Tabelle ungeschlagen und mit dem besten Torverhältnis an. Gegen die Verfolger Kreuzlingen, Aegeri und Horgen setzte sich der Traditionsclub jeweils locker durch und hat damit seine Ambitionen in diesem Jahr zementiert.
Dahinter liegt der SCK mit einer Niederlage aus fünf Spielen auf zweiter Position. Horgen und Aegeri treffen am Samstag erstmals aufeinander. Beide Teams präsentierten sich bisher ähnlich stark, sodass ein spannendes Spiel erwartet werden kann.
Selbstvertrauen finden
Kreuzlingen tritt am Samstag gegen Schlusslicht Basel an. Gegen die Rheinstädter ist der Meister klarer Favorit. Mit Blick auf die schwierige Sonntagsbegegnung mit Horgen müssen die Thurgauer versuchen, das zuletzt etwas verloren gegangene Selbstvertrauen und die nötige Lockerheit wiederzufinden. Dies wäre vermutlich die bestmögliche Vorbereitung, um am Sonntag gegen den Rekordmeister erfolgreich zu sein. Dieser steht ebenfalls unter Druck, würden sich die Zürcher bei einer weiteren Niederlage einen schon grossen Rückstand auf den Leader einhandeln. Alle Spiele werden im Lido von Lugano ausgetragen. (rk)
Patrik Schwarzenbach für Nationalkader qualifiziert
(16. März 2010)
Mit einem kleinen Team von drei Sportlern reiste der SC Kreuzlingen am vergangenen Wochenende zu den Schweizer Meisterschaften der Schwimmer nach Genf. Bei ausgezeichneten Wettkampfbedingungen konnten im Centre sportive des Vernets die nationalen Titelkämpfe auf der Langbahn (50m) ausgetragen werden. Trotz allgemein eher mässigem Leistungsniveau bestach die noch sehr junge Kreuzlinger Mannschaft mit guten bis hervorragenden Leistungen.
Bei insgesamt sieben Starts wurden von Miriam Rihs (Jg. 1994), Patrik Schwarzenbach (1996) und Pascal Schläpfer (1994) vier neue persönliche Bestzeiten erzielt. Für die beiden Herren war es die erste Teilnahme an den offenen Hallenmeisterschaften und somit war die Nervosität vor den ersten Starts entsprechend gross. Es verwunderte daher auch nicht weiter, dass alle drei Athleten beim jeweils ersten Rennen unter den Erwartungen blieben und ihre persönlichen Bestleistungen verfehlten. Dennoch zeigten alle anschliessend eine entsprechende Reaktion und steigerten sich deutlich. Dies belegen auch die erreichten Platzierungen. Alle drei Sportler konnten sich einmal unter den besten 20 Athleten klassieren. Patrik Schwarzenbach sorgte mit einer B-Finalteilnahme für das Kreuzlinger Highlight. Das erst 14-jährige Schwimmtalent belegte über 100m Brust den hervorragenden 16. Platz. Mit seiner Zeit von 1:09.80 erfüllte er darüber hinaus die Norm für die Aufnahme in den Jugend Nationalkader. Damit rückt der Schwimmclub Kreuzlingen in den erlauchten Kreis der 18 Stützpunktvereine auf, welche die Nationalkader von Swiss Swimming bilden. Dies war natürlich auch ein wichtiger Schritt, um sich als regional führender Nachwuchsstützpunkt langsam an das nationale Niveau der offenen Wertung heranzutasten. Neben der Tatsache, dass mindestens ein Kreuzlinger Schwimmer in der kommenden Saison am internationalen Schwimmgeschehen die Schweizer Farben vertreten wird, ist es ausserdem sehr erfreulich, weitere gute Argumente für den Ausbau der Schwimm-Infrastruktur in Kreuzlingen liefern zu können. (ke)
Kreuzlingen U20 schlägt den PWL-Leader
(08. März 10)
SCK gewinnt gegen Winterthur und Fribourg
WASSERBALL (rk) Die zweite Kreuzlinger Mannschaft konnte am Samstag einen Sieg gegen den bisher ungeschlagenen PWL- Leader Winterthur feiern. Gegen die Zürcher war der SCK während der gesamten Spielzeit das bessere Team und gewann ungefährdet mit 6:9. Aus dem zweiten Spiel des Wochenendes resultierten dank einem 11:10-Erfolg gegen Fribourg weitere zwei Punkte.
Winterthur war bisher das klar dominierende Team in der zweithöchsten Liga und führte die Tabelle mit der maximal möglichen Punktzahl und dem besten Torverhältnis an. Der SCK hat bereits neun Punkte abgegeben, konnte am Samstag aber wieder einmal in Vollbesetzung antreten. Die junge Mannschaft begann konzentriert und ging nach der ersten Pause erstmals in Führung. Winterthur konnte die Partie zwar während der ersten Hälfte offenhalten, die Gäste hatten aber auch schon in dieser Phase mehr Torchancen. Im dritten Viertel zog Kreuzlingen vorentscheidend auf 4:9 davon, weil Chancen gut genutzt wurden und Winterthur im Angriff kaum Mittel fand. Im letzten Spielabschnitt liessen die Kreuzlinger nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung sicher. Winterthur gab damit erstmals Punkte ab, führt die Tabelle aber weiterhin vor Nyon und Carouge an.
Weitere Punkte gegen Fribourg Im Sonntagsspiel gegen Fribourg setzten sich die Kreuzlinger ebenfalls verdient durch. Die Partie begann ausgeglichen.
Kreuzlingen verteidigte konzentriert und versuchte, durch schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Wie so oft brauchte das Team aber zu viele Chancen und traf häufig nur die Umrandung. Nach drei Abschnitten führten die Einheimischen dennoch mit 8:4 komfortabel. Im letzten Viertel verspielte der SCK diese Ausgangslage aber beinahe. Fehler über Fehler brachten Fribourg zurück ins Spiel, sodass am Ende noch einmal Spannung aufkam. Nach hektischen Schlussminuten war der 11:10- Sieg aber dennoch im Trockenen, und Kreuzlingen hat damit einen Platz unter den ersten sechs nach elf Spielen auf sicher. Der zweite Teil der Qualifikation, der in zwei Gruppen ausgetragen wird, findet allerdings ohne Kreuzlinger Beteiligung statt. Terminliche Gründe verunmöglichen eine Teilnahme, weil viele Spieler des sehr jungen Teams inJunioren- und auch NWL-Spielen eingesetzt werden müssen.
SC Winterthur – SC Kreuzlingen U20 6:9 (1:1, 2:3, 1:5, 2:0) Hallenbad Geiselweid, Winterthur SR Platen und Vondrak Strafen: Winterthur 10, Kreuzlingen 8. Torfolge: 1:0, 1:3, 3:3, 3:4, 4:4, 4:9, 6:9. Kreuzlingen: Weber, J. Grewe (1), Höpli, J. Buob (1), Remo Keller (1), Züst (1), K. Grewe, Frese, Herzog (2), Piscopiello, Roland Keller (C,1), Raschle (2), Hoffmann.
Zur Zeit in Kalifornien trainierende Romanshorner Kanute David Gubser gewann in Dana Point unweit von Los Angeles (USA) ein weiteres Rennen der Surf-Ski-Serie. Das Rennen führte erst 4 Meilen in den Wind, dann um eine Wendeboje und zurück in den Hafen. Vom Start weg griff Gubser an und konnte sich so vom Feld lösen und bis zur Wende einen deutlichen Vorsprung erarbeiten, den er dann gegen den Amerikaner Rich Sprout, den Sieger von Redondo Beach, auf dem Rückweg erfolgreich verteidigte. Nach einer harten Trainingswoche bewies Gubser damit seine gute Form. In zwei Wochen wird in Malibu das letzte Rennen der Serie ausgetragen.
TriStar-NLB-Team mit ausgeglichener Bilanz
(26. Februar 2010)
Die Wasserball-Spielgemeinschaft TriStar (Romanshorn, Arbon, St.Gallen) kehrte mit einer ausgeglichenen Erfolgsbilanz aus der Westschweiz zurück. Gegen Leader Nyon unterlag man nach einer starken Leistung mit 10:14 und gleichentags holte das Team von Spielertrainer Tibor Simon beim 10:6 in Neuenburg zwei Punkte.
NLB: CN Nyon - WBA TriStar 14:10.Nach der langen Anfahrt hatte das Team von TriStar bei Spielbeginn um 12 Uhr wiederum grosse Start- und Konzentrationsprobleme. Die Equipe von Nyon war frischer, hat spritziger und schneller auf verlorene Bälle reagiert und dadurch auch aussichtsreichere Torchancen erarbeiten können, die dann auch zum Erfolg führten. Im zweiten Viertel war dann die Truppe von Tibor Simon bereit und konnte dem starken Gegner voll die Stirn bieten. In dieser Spielphase gelangen Robin Widmer 3 seiner insgesamt 6 erzielten Treffer. Bei Halbzeit und nach dem 3. Abschnitt lagen die Boys aus der Ostschweiz jeweils lediglich mit einem Treffer zurück (7:6 und 9:8). Im letzten Abschnitt als nur noch 4 Minuten zu absolvieren waren, stand die Partie 10:10. Es war nun ein ausgeglichenes Kräftemessen im Gange und jeder Ausgang schien noch möglich. Leider konnte TriStar in dieser Phase ihre Stärke nicht ausspielen. Unserer Truppe ging dann sage und schreibe, als sich der Punkt bereits in Griffnähe befand, auf der Ziellinie noch die Luft aus.
NLB: Red-Fish Neuchâtel – WBA TriStar 6:10.Um 12 Uhr war Spielbeginn am Genfersee und um 19 Uhr wurde zum zweiten Match am gleichen Tag am Neuenburgersee zum ersten Mal angeschwom-men. Jetzt war die Truppe von Spielertrainer Tibor Simon gleich von Beginn weg mit 100 % dabei. Man war voll bei der Sache. Hinten in der Verteidigung wurde durch Saurer und Bertschinger hervorragende Arbeit geleistet. Abwechslungs-weise wurde der gegnerische Center „bearbeitet“. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung sukzessive, gegen die körperlich stärkeren Neuenburger dank einer perfekten schwimmerischen Leistung, auf 3:6 ausgebaut werden. Beim Stand von 3:5 gelang Torwart Gjulaj die grossartige Abwehr eines Penaltys. Mit dieser Parade hat er der Mannschaft nachhaltig den Rücken gestärkt. Im 3. Teil des Spiels konnte Red-Fish Neuchâtel mit den Schiedsrichterentscheiden besserumgehen. In dieser Phase liess bei den Ostschweizern die Konzentration etwas nach und die Boys vom Neuenburgersee konnten gut mithalten. Im letzten Viertel hat das Team von Tibor Simon aber nochmals mächtig das Heft in die Hand genommen und ist vorwärts marschiert. In diesem Viertel hat bei TriStar anstelle von Gjulaj Aytac im Tor gespielt. Auch er war seiner Aufgabe gewachsen und hat während seiner Einsatzzeit lediglich einen Treffer zugelassen. Die gesamte Equipe von TriStar hat aufopfernd gekämpft. Es war sicher ein hart erkämpfter Sieg, der viel Kraft gekostet hat. Auch der Trainer hatte grosse Freude an seiner Truppe: Er hat sogar von einem „Superspiel“ gesproche!. Besonders gefreut hat ihn, dass er die beiden Spiele personell mit Vollbestand bestreiten konnte.
Im Mittelfeld
Im Augenblick ist TriStar genau in der Mitte, also auf dem 6. Platz in der Tabelle anzutreffen. Weiter geht es am Dienstag, 2. März mit dem Spiel in Baar gegen das Team aus Zug. In dieser Partie hofft die Mannschaft von TriStar, dass ihr eine tadellose Leistung gelingen wird und, dass dann zum Schluss zwei weitere Punkte auf die Heimfahrt mitgenommen werden können.
Erneuter Ehrenplatz von David Gubser
(22. Februar 10)
An einem Surfskirennen über 12 km auf dem offenen Meer in Redondo Beach nahe Los Angeles (USA) erreichte der Thurgauer David Gubser den 2. Platz. Zu Beginn des Rennens positionierte sich Gubser in einer kleinen Führungsgruppe, die im starken Gegenwind jedoch bald auseinander fiel. Bis zur Wendemarke verlor er auf den führenden Amerikaner Rich Sprout etwa 30 m, die er im hohen Wellengang nicht mehr wettmachen konnte. Mit dem 2. Platz war Gubser trotzdem sehr zufrieden. Nur drei Wochen nach einer Darmoperation konnte er bereits wieder ohne Beschwerden und Probleme auf hohem Niveau paddeln.
Aktuelles Bild aus Kalifornien.
Arbeitssieg für Titelverteidiger Kreuzlingen
(21. Februar 2010)
Die Kreuzlinger NLA-Wasserballer gewannen das vorgezogene Sommerrundenspiel gegen Genf verdient mit 6:8 Toren. Damit gehen sie punktgleich mit dem Leader Lugano in die vier Wochen dauernde Meisterschaftspause.
Die zweite Begegnung zwischen Genf und Kreuzlingen nahm einen ganz anderen Verlauf als man nach der ersten Partie zwischen diesen Teams hätte erwarten können. Kreuzlingen musste mit reduziertem Kader antreten. Weideli fehlte aus beruflichen Gründen, Vacho liegt mit Angina im Bett und auch Halapi kämpfte mit einer Grippe. Dass der Ungarn aber trotzdem antrat, rettete den Kreuzlingern wahrscheinlich den Sieg.
Absenzen machten sich bemerkbar
Kreuzlingen startete mit einem frühen 0:1 zwar gut, verlor danach aber etwas den Faden. Im Angriff wie auch in der Verteidigung machte sich das Fehlen der zwei Stammspieler bemerkbar, was Genf seinerseits geschickt zu nutzen vermochte. Die Romands zogen im zweiten Abschnitt dank Überzahltoren und Kreuzlinger Abstimmungsfehler auf 5:1 davon.
Der Seitenwechsel brachte dem Spiel aber die Wende zu Gunsten Kreuzlingens. Halapi und gleich viermal in Folge der starke Captain Nandor Tary schossen die Gäste in Front. Das Team von Sirko Roehl liess Genf weniger Freiräume und nutzte die eigenen Chancen besser. Schlussendlich gewann ein dezimiertes Kreuzlingen doch verdient mit 6:8 Toren.
Ein Monat Meisterschaftspause
In der NWL-Meisterschaft kommt es nun zu einem längeren Unterbruch, bevor am 20. und 21. März die nächsten Spiele im Lido in Lugano stattfinden. Die Einheimischen können dann als Leader zu Hause antreten, verfolgt vom SC Kreuzlingen, der aus einem Spiel mehr gleich viele Punkte holte. Die Thurgauer werden die Zeit bis dahin nutzen, um die taktischen Details weiter zu verfeinern. Vor allem in der Defensive fehlten im Spitzenspiel gegen Lugano die Mittel, um die gefährlichen Schützen auszuschalten. In Lugano warten die Teams aus Basel und Horgen als nächste Gegner.
Samstag, 20. März 2010
16:00 SV Basel – SC Kreuzlingen
Sonntag, 21. März 2010 09:30 SC Kreuzlingen – SC Horgen
Klare Abfuhr für Kreuzlingen gegen Leader
(14. Februar 2010)
Der erste NWL-Spitzenkampf zwischen Kreuzlingen und Lugano nahm einen unerwartet deutlichen Verlauf. Lugano dominierte das Spiel von Beginn weg und deklassierte den Meister mit 18:8 Toren. Auch am Sonntagmorgen tat sich der SCK gegen Aegeri lange Zeit sehr schwer und setzte sich erst im letzten Viertel durch.
Beim ersten Aufeinandertreffen mit Herausforderer Lugano waren die Kreuzlinger Wasserballer noch nicht auf der Höhe der Aufgabe. Lugano konnte früh mit 3:0 in Führung gehen und behielt die Kontrolle über die gesamte Spieldistanz. Bereits zur Halbzeit führten die Luganesi mit 8:3 Toren vorentscheidend. Die Thurgauer schienen vor allem im Kopf nicht bereit für diese Begegnung und machten in Verteidigung und Angriff ungewohnt viele Fehler. Luganos starke Schützen hatten zu jeder Zeit Raum für ihre Aktionen, und Kreuzlingen ging mit seinen eigenen Abschlussmöglichkeiten viel zu fahrlässig um. Auch im letzten Viertel erhöhten die Tessiner den Vorsprung noch einmal um vier Tore und fertigten ein insgesamt schwaches Kreuzlingen mit 18:8 ab.
Nachwirkungen gegen Aegeri
Diese deutliche Niederlage vom Samstagabend musste schnell verarbeitet werden, denn Kreuzlingen traf im ersten Sonntagsspiel auf den SC Frosch Aegeri. Wie schwierig dies sein kann, zeigt der Spielverlauf gegen die Zentralschweizer. Aegeri erzielte im ersten Abschnitt bereits sechs Tore und führte deshalb während der gesamten ersten Halbzeit. Kreuzlingen hatte Mühe, ins Spiel zu finden. Vor allem in der Verteidigung passte nicht viel zusammen, immer wieder kamen die Aegerer zu einfachen Toren.
Die Kreuzlinger schafften aber gerade noch rechtzeitig die Kehrtwende und zeigten in den letzten acht Minuten doch noch ihr Können. Nach chaotischen drei Vierteln nahm der Meister im Schlussabschnitt das Heft in die Hand, verteidigte endlich konsequenter und zog seine Konter durch. Dem hatten die Aegerer nichts mehr entgegenzusetzen und unterlagen schliesslich doch mit 12:16 Toren.
Lugano alleiniger Leader
Die Tessiner zementierten ihre Ambitionen am Sonntag mit einem zweiten Kantersieg gegen Horgen (18:6) und führen die Tabelle nun mit zwei Punkten vor Kreuzlingen an. Dahinter folgen Aegeri und Horgen, die beide bisher vier Punkte aus vier Spielen eroberten. (rk)
WASSERBALL (rk) In der noch jungen Wasserballsaison steht die zweite NWL-Doppelrunde auf dem Programm. Die sechs Teams der verkleinerten National Waterpolo League treffen sich noch einmal im Genfer Les Vernets, wo am Samstag und Sonntag je drei Spiele ausgetragen werden. Lugano hat dabei das schwierigste Programm und trifft auf Kreuzlingen und Horgen.
Die Überraschungen blieben beim Saisonauftakt am letzten Januarwochenende aus. Die Playoff-Finalisten der letzten zwei Jahre, Lugano und Kreuzlingen, setzten sich gegen ihre Gegner sicher durch. Der SCK musste dabei gegen Horgen noch am ehesten zittern, gewann am Ende aber ebenfalls verdient. Die Umstellung auf das grosse Spielfeld bereitete den Kreuzlingern, die nur in wenigen Trainingsspielen auf dem 30m-Feld trainieren konnten, sichtlich Mühe. Die Luganesi gewannen ihre ersten beiden Saisonspiele gegen Aegeri und Basel souverän und sind dank des besseren Torverhältnisses erster Leader.
Jäger und Gejagte
Am Samstag treffen die beiden Führenden zum ersten Mal seit dem Playoff-Final im letzten Juli wieder aufeinander. Die Rollen sind in dieser Saison klar verteilt: Lugano als Finalist der Jahre 2006-09 und Qualifikationssieger 2009 jagt den SCK, der dank einem Auswärtssieg im letzten Finalspiel seinen Titel verteidigen konnte und dies auch 2010 wieder schaffen will. Dabei kommt den Kreuzlingern zugute, dass sie auf einen fast unveränderten Kader aufbauen können. Dies gilt aber auch für die Tessiner. Aus den bisherigen Spielen lässt sich aber noch kaum schliessen, wie stark Lugano wirklich ist.
Wie viel Potential vorhanden ist, könnte sich an diesem Wochenende erstmals weisen. Lugano trifft am Samstag auf Kreuzlingen und tags darauf auf das drittplatzierte Horgen. Der Sieger aus der Partie Lugano-Kreuzlingen kann alleiniger Leader werden. Dazu brauchen die Teams allerdings auch die Punkte aus dem Sonntagsspiel. Dort trifft Kreuzlingen auf den SC Frosch Aegeri. Die Zentralschweizer haben sich am Saisonstartwochenende gegen Genf klar durchsetzen können, mussten sich gegen Lugano aber ebenso deutlich geschlagen geben.
WBA TriStar kann auswärts nicht punkten (2. Februar 2010)
In der NLB-Meisterschaft verliert WBA TriStar bei Carouge Natation knapp mit 8:9.
Die lange Anreise hat bei der Equipe von TriStar doch erkennbare Spuren hinterlassen. Man war längere Zeit am Aufwärmen der Motoren. Die Mann-schaft von Carouge war in dieser Hinsicht frischer und spritziger, konnte sich aber bis zur grossen Pause mit 6:5 noch keinen entscheidenden Vorteil verschaffen. Ab dem 3. Abschnitt kämpfte die Truppe von Spielertrainer Tibor Simon auf Augenhöhe mit dem Gegner. Jetzt war das Ostschweizer Team sehr bemüht das Geschehen in den Griff zu bekommen. Auch in dieser Begegnung wurden wiederum herrliche Chancen herausgespielt, die aber leider nicht zum Erfolg führten. Das gesamte Team von TriStar hat während der zweiten Hälfte aufopfernd gekämpft und alles gegeben. Die Mannschaft war bis zum Schluss felsenfest überzeugt, dass sie die zwei Punkte auf die 400 Kilometer lange Heimreise mitnehmen könnte. Leider sollte es nicht mehr dazu kommen! Carouge war an diesem Abend sicher nicht die bessere aber die glücklicher kämpfende Truppe!
Am Samstag, 20. Februar 2010 hat das Team von WBA TriStar die nächsten Gelegenheiten um Punkte zu sammeln: Um 12 Uhr beginnt das Spiel in Nyon und am Abend wird um 19 Uhr die Partie in Neuenburg angepfiffen. Ein happiges Programm, 2 Spiele am gleichen Tag! Kondition und klare Köpfe sind gefragt!
Grosser Erfolg für die Jugendmannschaft TriStar U15 Die Jugendmannschaft TriStar U15, unter der Leitung von Thomas Pleyer,hat am 22. Januar 2010 in Basel drei Meisterschaftsspiele sehr erfolgreich be-streiten können. Siegreich waren die Jungs gegen den SC Horgen und den SC Frosch Aegeri. Ein Unentschieden konnte gegen die Equipe von Genève Natation erzielt werden. Die Jungs haben grosse Fortschritte gemacht. Dieser Auftritt in Basel ist ein Riesenerfolg für die ganze Mannschaft. Im Augenblick sind sie sogar an der Tabellenspitze anzutreffen! (wst)
SC Kreuzlingen startet mit zwei Siegen
(1. Februar 2010)
Der Saisonstart in der höchsten Schweizer Wasserliga ging am Wochenende in Genf über die Bühne. Kreuzlingen traf im ersten Spiel des Jahres auf den SC Horgen und musste am Sonntagmittag gegen die Gastgeber aus Genf antreten. Beide Spiele gewann der Titelverteidiger und liegt nach den ersten zwei Runden bereits wieder an der Tabellenspitze.
Die grosse Sporthalle Les Vernets war Schauplatz der ersten Doppelrunde der NWL-Meisterschaft. Der neu eingeführte Modus bringt es mit sich, dass die Teams neu zweimal in der Halle aufeinandertreffen und bis Ende April zehn Begegnungen für den SCK auf dem Programm stehen.
Spannender Verlauf im Auftaktspiel Im ersten Spiel der Meisterschaft 2010 taten sich die Kreuzlinger sehr schwer. Der SC Horgen konnte im Startviertel und nach der ersten Pause zweimal in Führung gehen. Kreuzlingen hatte Mühe mit dem Stellungsspiel und spielte im Angriff zu umständlich. Die Umstellung auf das grosse Bassin machte sich bemerkbar, auch weil man in der Vorbereitung wenig auf dem grossen Spielfeld trainieren konnte.
Kreuzlingens Defensive funktionierte vor allem in der zweiten Hälfte ordentlich und hatte Horgens Center Kieloch im Griff. Mann des Spiels aus Kreuzlinger Sicht war denn auch Zoltan Szegi, der bei seinem Einstand eine sehr gute Leistung zeigte und sogar einen Penalty parieren konnte.
Im dritten Abschnitt übernahm der SCK die Führung und konnte diese bis zum Schluss halten. Tore erzielten die Kreuzlinger nach wie vor wenige aus dem Stellungsspiel heraus. Trotzdem war der 6:4-Sieg schlussendlich verdient, weil Horgen insgesamt zu harmlos blieb.
Steigerung im zweiten Match
Die zweite Partie gewann Kreuzlingen gegen die Gastgeber Genf deutlich mit 17:9. Nach ausgeglichenem Start führte der SCK zur Halbzeit bereits vorentscheidend mit 4:8. Im Angriff agierten die Spieler von Sirko Roehl ideenreicher und effizienter als tags zuvor. „Neun Tore sind aber zu viele gegen diesen Gegner“, konstatierte der Trainer nach dem Spiel. Insgesamt habe man an diesem Wochenende trotzdem gesehen, dass man mit dem Trainingsaufbau auf dem richtigen Weg sei.
NLA-Saisonstart in Genf mit Paukenschlag
(26. Januar 2010)
Der Herbst war lang, und die Vorbereitungszeit der NLA-Wasserballer auf die Saison 2010 ist fast abgeschlossen. Am Samstag eröffnen die Kreuzlinger die neue Meisterschaft, Gegner ist kein geringerer als der SC Horgen. Die erste Meisterschaftsdoppelrunde wird im Genfer Vernets abgehalten.
Über Winter hat sich einiges getan im Schweizer Wasserball. Während die neu getaufte Promotion Waterpolo League (ex-NLB) bald die Hälfte des neuen Qualifikationsmodus bereits gespielt hat, änderte sich auch in der National Waterpolo League (ex-NLA) aufs 2010 einiges. Die Meisterschaft ist auf sechs Teilnehmer geschrumpft, dafür treffen die Teams bis zu den Playoffs neu je viermal aufeinander. Abgestiegen ist der SC Schaffhausen, der in den letzten Jahren immer mehr den Anschluss verloren hat.
Eröffnungswochenende in Genf
Die erste Doppelrunde in der neuen Saison wird am kommenden Wochenende in Genf ausgetragen. Den Auftakt macht dabei gleich ein Klassiker der letzten Jahre: Der SC Kreuzlingen trifft auf den SC Horgen. Die Thurgauer werden erstmals mit ihrem neuen Torwart Zoltan Szegi antreten, der den weitergezogenen Francesco Tramacera ersetzt. Der 25jährige Ungarn vom Erstligisten Szolnok trainiert bereits seit gut drei Monaten mit den Kreuzlingern und fühlt sich schon wohl im Team von Sirko Roehl. Der Kern des Meisterteams hat sich bis auf den Rücktritt von Christoph Höfel nicht weiter verändert.
Letzte Vorbereitungsspiele in Esslingen
In der letzten Phase der Vorbereitung absolvierte der SCK zwei Trainingsspiele unter Wettkampfbedingungen gegen den SSV Esslingen. Die Deutschen gehören zum Mittelfeld der bereits länger laufenden 1. Bundesliga und waren damit ein idealer Trainingspartner. Kreuzlingen gewann die erste Partie und konnte vor allem konditionell mit den schwimmerisch starken Deutschen gut mithalten. Trainer Roehl war mit dem Konterspiel und auch den Centeraktionen zufrieden, ortete aber im Zusammenspiel noch einiges Verbesserungspotential. Auch die Umstellung vom kleinen auf das grosse Spielfeld bereitete noch Probleme. Das Team geht aber auf jeden Fall gut vorbereitet in das schwierige Auftaktspiel gegen den Rekordmeister. (rk)
Grosse Ehre für Kreuzlinger Wasserballer
(18. Januar 2010)
Anlässlich der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schwimmverbandes fanden am Wochenende auch verschiedene Ehrungen im Schweizer Wasserball statt. Die Kreuzlinger NLA-Wasserballer durften sich dabei erneut über zwei wichtige Ehrungen freuen. Sowohl die Auszeichnung für den besten Coach als auch jene für den besten Spieler 2009 gingen an den SCK.
Seit mehreren Jahren werden jeweils anfangs Jahr die Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien im Schweizer Wasserball verliehen. Aus einer grösseren Auswahl von Vorgeschlagenen wählen jeweils die Captains und die Coaches aus der NLA ihre Favoriten. Ebenfalls mitbestimmen können die zehn besten Schiedsrichter der Schweiz. Mit Spannung wird dann jeweils die Bekanntgabe des Resultats der geheimen Wahl erwartet. Reto Oberhänsli, Direktor von Swiss Waterpolo, durfte anlässlich der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schwimmverbandes die Ergebnisse bekanntgeben.
Sirko Roehl zum Zweiten
Zum zweiten Mal nach einander wurde von den Experten Sirko Roehl, Trainer und Coach der Kreuzlinger NLA-Equipe, zum besten Coach gekürt. Die Verdienste von Roehl, dem ja im Sommer mit seinem Team die Titelverteidigung gelungen war, wurden von den Experten eindrucksvoll hervorgehoben, entfielen doch 40% aller Stimmen auf den Kreuzlinger Erfolgscoach.
Janos Halapi wird bester Spieler
Gleich einen doppelten Erfolg konnte der SCK bei der Wahl des besten Spielers verbuchen. Auf dem zweiten Rang landete mit Francesco Tramacera, der Meister-Torwart 2009. Seine Stimmenzahl wurde einzig noch von einem weiteren Kreuzlinger Athleten übertroffen. Als bester Spieler 2009 wurde nämlich Janos Halapi ausgezeichnet. Seine Vielseitigkeit als Spielmacher, erfolgreicher Torschütze und sicherer Penaltyschütze dürfte bei der Wahl eine wichtige Rolle gespielt haben.
Kanu-Talente aus dem Kloster an die EM
(6. Januar 10)
Die Schaffhauserinnen Ramona Haslebacher und Noemi Brüschweiler besuchen seit letztem Sommer die Pädagogische Maturitäts-Schule in Kreuzlingen in den Gemäuern des ehemaligen Klosters. Bereits seit zweieinhalb Jahren lernt da auch die Romanshornerin Nicole Rutishauser. Die drei jungen Frauen sind in einer Sportklasse und haben sich dem Kanu-Rennsport verschrieben. Ihr Ziel sind die Junioren-Europameisterschaften im kommenden Juli bei Moskau.
Wer im Kanu-Rennsport an die Spitze kommen will muss viel trainieren, sehr viel. Für Ramona, Nicole und Noemie heisst das 10 – 15 Trainings pro Woche und zusätzlich zahlreiche Trainingslager. An einer „normalen“ Schule ist dies kaum möglich. Darum besuchen die drei jungen Ostschweizerinnen die Pädagogische Maturitäts-Schule. Die PMS führt pro Jahrgang eine Sport- und Kunstklasse, wo besonders talentierte Jugendliche mehr Zeit für ihre Musik- oder Kunstausbildung oder ihr Training aufwenden können.
Von links: Nicole Rutishauser, Noemi Brühschweiler und Ramona Haslebacher.
Von Montag bis Freitag wohnen die Schaffhauserinnen im Konvikt, während die Romanshornerin jeden Abend nach Hause fährt. Der Vormittag ist üblicherweise dem Schulunterricht gewidmet. Nach dem Mittagessen und einer Ruhe- und Lernphase gehen Ramona, Noemi und Nicole meist gemeinsam auf’s Wasser für die 1. Trainingseinheit. Sie können dabei die Infrastruktur des Paddel-Clubs Kreuzlingen benützen. Die 2. Einheit folgt dann im Kraftraum des PCK zum Ziehen und Drücken oder im Kraftraum der PMS oder es wird gelaufen oder im schuleigenen Hallenbad geschwommen. Nicole absolviert diese Trainings „zuhause“ in Romanshorn, wie die Schaffhauserinnen am Wochenende.
1. Wettkampf Ende April
Wenn die Juniorinnen in Trainingslagern weilen, wie die ersten drei Dezemberwochen im wärmeren Sabaudia in der Umgebung von Rom, sind sie mit Hausaufgaben eingedeckt. Auch in der letzten Januarwoche, wenn sie in Tenero trainieren, werden sie „nebenbei“ Schularbeiten erledigen müssen. In den Frühlingsferien beginnt die Wettkampfvorbereitung in Pusiano in Norditalien. Der 1. Wettkampf ist Ende April in Mantova (It), die 1. Möglichkeit sich für die Junioren-Europameisterschaft zu qualifizieren. Mit der Rapperswilerin Michelle Sach möchten Ramona, Nicole und Noemi an der EM bei Moskau im Kajak-Vierer einen Finalplatz erreichen. Doch bis da ist noch mancher Kilometer zu Wasser und zu Land zurückzulegen... (pgu)
Wasser für SCK Höchstleistungen
(14. Dezember 09)
Mit Vertragsunterzeichnung am 9. Dezember 2009 wird die Firma ProMinent Star-Sponsor des Schwimmclubs Kreuzlingen. Mit ProMinent hat der erfolgreiche Verein ein weiteres Unternehmen gefunden, das durch sein Sponsoring ermöglicht, die Athletinnen und Athleten auch in Zukunft intensiv zu fördern.
Schon seit Jahrzehnten gehört der SC Kreuzlingen zu den aktivsten und erfolgreichsten Sportvereinen der Stadt. Im Wasserball ebenso erfolgreich wie im Schwimmen. Bereits fünf Mal war das NLA Wasserballteam Schweizer Meister: 1999, 2002, 2003 und in Folge in den Jahren 2008 und 2009. Unzählige Titel und Medaillengewinne bei den Nachwuchsschwimmern und -wasserballern ergänzen ein beeindruckendes Palmarès.
Die Sportlerinnen und Sportler vollbringen Höchstleistungen im Wasser, genau so wie die Produkte zur Wasseraufbereitung und -desinfektion von ProMinent. Mit seinen Wasseraufbereitungsanlagen sorgte ProMinent seit 1972 bei den Olympischen Spielen für kristallklares Wettkampfwasser. Dies fand nach München 1972 statt bei den olympischen Sommerspielen in Seoul 1988, in Barcelona 1992, in Sydney 2000, in Athen 2004 und zuletzt bei den olympischen Sommerspielen 2008 in Beijing. Im umweltfreundlich und hygienisch aufbereiteten Wasser in allen Trainings- und Schwimmwettkampfbecken liefen die Olympioniken zur Höchstform auf.
Somit beste Bedingungen für die Spitzenschwimmer und -wasserballer des SC Kreuzlingen, die im Frei- und Hallenbad in Kreuzlingen trainieren. Denn auch hier wird das Wasser mit ProMinent-Produkten aufbereitet und überwacht.
„Mit Wasserball als Sportart ist eine klare Affinität zu unserem Marktumfeld geboten“, erklärte Dr. Rüdiger Kaulbach, Geschäftsführer und Verkaufsleiter von ProMinent Schweiz, anlässlich der Vertragsunterzeichnung und ergänzte: „Unsere Produkte bereiten das Wasser für Sieger auf – wie auch das Wasser der Badeanstalt in Kreuzlingen.“ ProMinent Dosiertechnik AG in Regensdorf unterstützt den SCK ab sofort als Star-Sponsor. Dadurch könne man gleichzeitig durch Umwelt schonende und auch chemiefreie Wasseraufbereitungsmöglichkeiten das Interesse wecken. Den grossen Stellenwert, den Wasserball in Kreuzlingen geniesse, wird ProMinent beispielsweise für Kundenevents nutzen, so Dr. Kaulbach weiter. Das Sponsoring komme vor allem der Nachwuchsförderung zugute. Das Talent von Kindern, die im SC Kreuzlingen bereits mit sechs bis sieben Jahren zu schwimmen oder mit dem Wasserballspielen begännen, könne dadurch sinnvoll gefördert werden.
Kreuzlinger Masters Ruderer im Achter erfolgreich
(08. Dezember 09)
Getreu dem Motto „Auch bei 50+ ist für Keuzlinger Ruderer noch lang nicht Schluss“ nahm die Renngemeinschaft Kreuzlingen/Schaffhausen am Samstag, 5. Dezember 2009, das härteste 8er-Rennen der Schweiz von Ellikon am Rhein nach Eglisau in Angriff.
Ein Hauch von Abenteuer wehte mit: Am frühen Morgen Boote auseinanderschrauben (ein 8er-Ruderboot ist mehr als 20 m lang), auf den Hänger verladen, in Ellikon am Rhein wieder zusammenbauen.und bei frischen 5°C barfuss das Boot in den Rhein legen. Der Wettkampf Langstrecke.ch konnte beginnen. Die 11 km auf dem Rhein mit vielen engen Kurven forderten alles, was die Faszination Rudern ausmacht: Technik, Rhythmus, Gefühl, Kraft, Ausdauer, Steuerkunst, Kräfteeinteilung und Miteinander; Jeder rudert für Jeden.
Am Ende belegten die Schaffhauser / Kreuzlinger Masters mit einem Altersdurchschnitt von über 50 Jahren den 6.ten Gesamtrang von 19 Booten. Noch mehr, als die immer noch schnelle Zeit von rund 35 min, da waren sich die „alten Herren“ einig, zählte bei diesem Rennen das Abenteuer, es Miteinander erfolgreich absolviert zu haben. Das Rennen kann unter www.langstrecke.ch im Internet nochmals erlebt werden.
David Gubser gewinnt Surfski-Race in San Diego
(8. Dezember 09)
Am zweiten Rennen der SoCal-Surfski-Series in Kalifornien konnte David Gubser seinen ersten Sieg feiern. Das Rennen in Oceanside nördlich von San Diego führte über einen 15km langen Kurs. Die ersten 5km führten hinaus auf das offene Meer und gegen den Wind, dann 7km zurück zum zum Strand und die letzten 3km entlang der Beach und ins Hafenbecken von Oceanside. Am Start platzierte sich Gubser taktisch geschickt neben einem der Zweier. Eine der Besonderheiten bei diesen Rennen ist die Tatsache, dass alle Bootsklassen gleichzeitig gestartet werden. Somit können Einer auf der Welle der Zweier fahren. Dieses "Welle fahren" spart Kraft, vergleichbar mit dem Windschatten auf dem Velo. So konnte sich Gubser auf dem ersten Streckenabschnitt in der Gruppe der Zweier halten, und sich so von den anderen Einern lösen. Auf dem Rest der Strecke verteidigte er dann den Vorsprung. (pgu)
SC Kreuzlingen mit Auftrieb dank TKB-Sponsoring
(7. Dezember 09)
Fairness, Kampfgeist und Gesundheitsbewusstsein sind Werte, für die sowohl der Schwimmclub Kreuzlingen als auch die Thurgauer Kantonalbank uneingeschränkt einstehen. Letzten Donnerstag haben beide Partner offiziell verkündet, die erfolgreiche Zusammenarbeit im Rahmen des Gold-Sponsorings und der Nachwuchsförderprojekte Team 2012 und Team 2014 um zwei weitere Jahre zu verlängern.
Von links: Renato Vettori (Leiter Marketing) und Martin Huldi (Mitglied der Geschäftsleitung) der TKB, Ruedi Herzog und Roger Schläpfer vom SC Kreuzlingen
Nicht dass es dem SC Kreuzlingen an Auftrieb mangeln würde. Sich über Wasser halten ist schliesslich die Kernkompetenz des traditionsreichen und bestens in der Bevölkerung verankerten Sportvereins. Damit aber die Ausbildung von Schwimmern und Wasserballern sowie die Wettkampfaktivitäten in beiden Sportarten weiterhin so vielfältig angeboten und so erfolgreich betrieben werden kann, ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Sponsoren wichtige Voraussetzung.
Von der Schwimmschule, wo Kinder und Erwachsene in zahlreichen Kursen und mit bestens ausgebildeten Leiterinnen das Schwimmen erlernen, über die Basisgruppen im Schwimmen und Wasserball, wo im Sinne des Breitensports an der Technik und der körperlichen Fitness gearbeitet wird, bis hin zum Wettkampf- und Leistungssport bietet der SCK breit gefächerte Möglichkeiten, aktiv Sport zu treiben. Kontinuierliches und langfristiges Engagement, wovon die ganze Thurgauer Bevölkerung profitieren kann, haben sich der Schwimmclub Kreuzlingen und die Thurgauer Kantonalbank auf die Fahnen geschrieben.
Letzte Woche wurde nun zur Freude beider Partner besiegelt, dass die seit 2007 währende Zusammenarbeit um zwei weitere Jahre bis 2011 verlängert wird. Dabei steht die Nachwuchsförderung im Zentrum des Interesses. Alters- und leistungsgerecht werden die Sportler ausgebildet, entwickeln ein Sensorium für Körper und Gesundheit und bekommen darüber hinaus soziale Kompetenzen mit auf ihren Lebensweg. „Heute Talente. Morgen Sieger.“, ein auf den SCK massgeschneiderter TKB Slogan. Die SCK Athleten besitzen jedenfalls erstklassige Voraussetzungen, mit Siegen auf sich aufmerksam zu machen und der Thurgauer Bevölkerung viel Freude zu bereiten. (Ke)
Nico Stahlberg vom Schweizerischen Ruderverband geehrt
(1. Dezember 09)
Am Samstag, 28. November 2009 fand in Basel die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Ruderverbandes statt. Alljährlich werden in diesem Gremium herausragende Leistungssportler geehrt. Neben Skiff-Leichtgewichts-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt, die Silbermedaillengewinner im Doppelzweier an der Europameisterschaft, André Vonarburg-Florian Stofer wurden auch Nico Stahlberg vom Ruderclub Kreuzlingen mit seinem Partner Elias Farhan (Lausanne) mit der Junioren-Medaille der SRV-Ehrenmitglieder für ihre Leistungen an internationalen Regatten und an der Junioren-Weltmeisterschaft geehrt. Die Laudatio wurde gehalten von Melchior Bürgin, Schweizer Ruder-Legende, mehrfacher Ruder-Weltmeister im legendären Doppelzweier Bürgin/Studach. Der Ruderclub Kreuzlingen gratuliert Nico Stahlberg für diese Ehrung und freut sich ihn in seinen Reihen zu wissen.
Starkes Trio zu Gast beim SC Kreuzlingen
(30. November 09)
Seit längerem arbeiten im Thurgau das Sportamt, die Thurgauer Kantonalbank und Sportvereine und -verbände zusammen mit dem Ziel der Unterstützung von erfolgversprechenden Nachwuchsprojekten im Sport. Jährlich treffen sich alle Beteiligten bei einem dieser Sportvereine zum Gedankenaustausch. In diesem Jahr hatte der SC Kreuzlingen mit seinen Nachwuchswasserballern die Ehre, die illustre Schar der Gäste zu begrüssen.
In diesem Rahmen betonten Peter Bär als Sportamtschef und die Vertreter der Thurgauer Kantonalbank die zahlreichen tollen Erfolge der teilnehmenden Thurgauer Sportvereine. Besonders erfolgreich waren 2009 erneut die Wasserballer des SC Kreuzlingen, und zwar im Herren- als auch im Nachwuchsbereich. Dazu kamen beim SC Kreuzlingen aber auch noch die sensationellen Resultate der jungen Schwimmergarde.
Mit einer kurzen Trainingseinheit einer Nachwuchsgruppe konnte den interessierten Gästen auch gezeigt werden, wie intensiv schon beim Nachwuchs eine Trainingseinheit sein kann. All diese Bemühungen der Vereine, Funktionäre und Trainer sind aber ohne finanzielle und ideelle Unterstützung nicht möglich. Daher freuten sich die Vertreter der Sportvereine natürlich sehr über das explizite Bekenntnis der Thurgauer Kantonalbank zum Sportsponsoring auch in Zukunft. Trotz schwierigerem wirtschaftlichen Umfeld sollen auch künftig erfolgversprechende Projekte gefördert werden.
Kreuzlingen U20 verschenkt einen Punkt
(24. November 09)
Im ersten Heimspiel der Saison erspielte sich Kreuzlingen U20 gegen Zug ein 9:9. Trotz erneutem Punktgewinn konnten die Thurgauer damit nicht ganz zufrieden sein, hätte doch gegen die Zentralschweizer durchaus ein Sieg drin gelegen.
Die jungen Kreuzlinger starteten schlecht ins erste Heimspiel der Saison. Nach dem frühen 1:0 trafen die Zuger viermal in Folge und führten kurz nach der ersten Pause mit 1:4. Erst dann fanden die Einheimischen ins Spiel und gewöhnten sich an die körperbetonte Spielweise der Zuger. Vor der Halbzeit fiel der 4:4 Ausgleichstreffer durch Raschle aus dem Rückraum.
Spannender Verlauf, verpasste Chancen
Das Spiel verlief in der Folge sehr ausgeglichen. Die Kreuzlinger gingen bis zum Schlusspfiff noch viermal in Führung, mussten aber jeweils den Ausgleich hinnehmen. Dabei war einmal die Präzision im Abschluss eines der Hauptprobleme. Zu viele gute Möglichkeiten wurden ausgelassen, was die Gäste immer wieder im Spiel hielt. Als spielerisch schwächeres Team verstand es Zug, aus den zahlreich gepfiffenen Strafen gegen das Heimteam vier Tore zu realisieren.
Kreuzlingen gelang 66 Sekunden vor Schluss die erneute Führung zum 9:8. Im folgenden Gegenangriff blieben die Zuger aber hartnäckig und holten sich den ersten Saisonpunkt dank dem 9:9 Ausgleichstreffer durch Gross.
Zwei Heimspiele am nächsten Wochenende
Kreuzlingen U20 bietet sich bereits am kommenden Wochenende die nächste Gelegenheit, sich vor eigenem Publikum den ersten Sieg zu holen. Am Samstag ist das bisher sieglose Lausanne zu Gast, und am Sonntag treten die aktuell viertplatzierten Neuenburger im Egelsee an. Anpfiff ist bei beiden Spielen um 18:00 Uhr. (rk)
Sonntag, 29.11.2009
18:00 SC Kreuzlingen U20 – Red Fish Neuchâtel
Herbstversammlung beim Ruderclub Kreuzlingen (RCK)
(23. November 09)
Am Freitag, 20. November 2009 hielt der RCK seine alljährliche Herbstversammlung ab. Die Mitglieder konnten eine schöne und erfolgreiche Rudersaison im Rückblick passieren lassen sowie einen Ausblick in eine spannende und herausfordernde Zukunft wagen.
Höhepunkte im vergangenen Jahr waren die Sponsoringveranstaltung im April, das Ruderfest mit dem Promi-Rennen im 8er, die Schweizer Rudermeisterschaften auf dem Rotsee, die Teilnahme von drei Kreuzlinger Ruderern an Weltmeisterschaften sowie die Siege von Nico Stahlberg bei den Junioren A am Armadacup auf dem Wohlensee bei Bern und am Silverskiff in Turin.
Im Beisein von Stadtammann Andreas Netzle, Stadtrat David Blatter und Stadträtin Dorena Raggenbass, des seinerzeitigen Grossrats-Präsidenten Christian Lohr sowie unter aktiver Beteiligung von Peter Bär, Leiter Sportamt Thurgau, führte der RCK im Frühling dieses Jahres in der Seeburg Kreuzlingen eine Sponsoringveranstaltung durch. Vorgestellt wurde das Projekt „Leistungssport im RCK“ und wie man gedenkt die Ziele „Kreuzlinger Ruderer an den Olympischen Sommerspielen 2012“ und „Aufbau eines Ruder-Leistungssportzentrums zur Nachwuchsförderung in Kreuzlingen“ zu erreichen. Unter der Leitung von Headcoach Ueli Bodenmann und Juniorentrainer Peter Keller gaben Kaderathleten eine Demonstration ihres Könnens auf Ruder-Ergometern. Olli Hauenstein lockerte die Veranstaltung durch seine unvergleichlichen Inszenierungen auf und baute eine originelle Brücke zwischen Sport, Kultur und Kunst.
Zweiter Höhepunkt war das Ruderfest mit dem Promi-Rennen im Achter-Ruderboot. VertreterInnen aus Stadt und Schule Kreuzlingen traten gegen VertreterInnen der Stadt Konstanz und gegen einen Wirtschafts-8er an. Im erstmals in dieser Form ausgetragenen internationalen Promi-Rennen siegte die Stadt Konstanz mit rund einer halben Bootslänge Vorsprung vor dem Wirtschafts-8er. Die Kreuzlinger liessen sich ihre Festlaune darob nicht verderben und kamen, auch dank des traumhaft schönen Wetters, in den Genuss von Speis, Trank und gemütlichen Beisammenseins.
An den Schweizer Rudermeisterschaften konnte der RCK mit einem Schweizer Meistertitel bei den Junioren A (Nico Stahlberg, Skiff), einer Silbermedaille im Doppelvierer bei der Elite (Emanuel Hoppenstedt, Benedict Ganzeboom, Joel Horni, Nico Stahlberg) und einer Bronzemedaille im Doppelzweier bei der Elite (Joel Horni mit seinem Ruderpartner aus Küsnacht) brillieren. Auch bei den Masters konnte der RCK ganz vorne mitfahren: Im Doppelzweier gewannen Marc Schlossarek und Paul Stahlberg die Goldmedaille – ein vielversprechender Ausweis für leistungsorientiertes Master-Rudern.
Mit Emanuel Hoppenstedt und Joel Horni an der U23-WM und Nico Stahlberg an der Junioren-WM konnten sich gleich drei Kreuzlinger Ruderer für Weltmeisterschaften qualifizieren und mit der Weltelite messen. Auch hier waren die Resultate vielversprechend und bestätigten den eingeschlagenen Weg des RCK im Ruder-Leistungssport.
Auch im Breitensport durfte der RCK auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken: eine Bodenseetour, die Teilnahme an der FISA World Rowing Tour in Litauen, eine Wanderfahrt nach Neuruppin/Brandenburg sowie Frühstücks- und Mondscheinfahrten werden in bleibender Erinnerung bleiben. Dies all neben den vielen individuellen Ausfahrten und vielen Tausend geruderten Kilometern auf Boden- und Untersee –Sonnenaufgänge und –untergänge, einzigartige Stimmungen oder ganz einfach auf dem Wasser gleitend Freiheit und das Sein der Natur geniessend.
Für die kommende Rudersaison laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Projekt „Leistungssport im RCK“ soll weitergeführt werden, was neben dem Trainings- und Wettkampfprogramm auch Auswirkungen auf das Budget 2010 haben wird. Der finanzielle Aufwand im Hinblick auf die Zielsetzungen „Sommerolympiade 2012 in London“ und „Ruder-Leistungssportzentrum zur Nachwuchsförderung in Kreuzlingen“ wird zunehmen. Die Suche von Sponsoren, die sich für Nachwuchsförderung im Rudersport stark machen wollen und zur Realisierung der Projektziele beitragen wollen, muss weiterhin intensiv betrieben werden. Um die Nachhaltigkeit des Projekts sicherzustellen wird neu unter der Leitung von Headcoach Ueli Bodenmann eine „Wasser-Jugi“ für Kinder und Jugendliche ab 9 bis 13 Jahre betrieben. Eine gezielte Talentsuche soll im 2010 in Zusammenarbeit mit Schulen durch einen Ruder-Ergometercup geschehen. Das Cup-Finale wird im Rahmen von schweiz-bewegt am 8. Mai 2010 im Umfeld der Bodenseearena stattfinden. Die Ruderveranstaltungen an der Bodenseewoche vom 28. bis 30. Mai 2010 werden durch den RCK gemeinsam mit der RV Neptun Konstanz organisiert. Geplant ist eine Sprintregatta in der Nacht, Styl-Rudern, 3-miles-of-Constance im Achter sowie eine Ruderregatta der politischen Parteien. Auch das RCK-Ruderfest soll, voraussichtlich am 12. Juni 2010, wieder stattfinden. Und als Wanderfahrt winken die Grachten von Amsterdam.
Für einen kleinen Club in einer Randsportart ein reichhaltiges und anspruchsvolles Programm, das den Einsatz vieler Mitglieder erfordern wird! Der RCK wünscht sich eine weiterhin unfallfreie Rudersaison 2010 und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Zum Abschluss der Herbstversammlung wurden alle Sponsoren und Gönner, die diese Aktivitäten durch ihre finanzielle Unterstützung erst ermöglichen, herzlichst verdankt. Es sind dies für das Leistungssport-Projekt insbesondere die Thurgauer Kantonalbank als Hauptsponsor, Allianz Suisse, Ceposa und Stutz AG als Projektpartner sowie Gönner aus dem Kreis der RCK-Mitglieder und seiner Freunde. Verdankt wurden auch all jene Personen und Organisationen, die namentlich nicht genannt werden wollen.
Zwei Preise für Segeltraining im Jugend Regatta Förderverein (17. November 09)
Der Jahrespreis „Jugend will segeln“ des Bodensee Seglerverbands geht 2009 an die Klassenvereinigung Lacustre Bodensee in Anerkennung der Jugendarbeit im Jugend Regatta Förderverein (JRFV). Die Auszeichnung wurde am 14. November in Konstanz verliehen. Zusätzlich zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung von JRFV gemeinsam mit dem Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen als „innovativstes Jugendprojekt“ aus. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler ist groß, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich Felix Somm, der die Aktivitäten koordiniert und selbst oft zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.
„Der Jugend Regatta Förderverein hat mit dieser Initiative die bisher bestandene Lücke der Jollenausbildung zum Schifferpatent und damit zum Yachtsegeln geschlossen.“ – Mit diesen Worten gratulierte Ruedi Schellenberg, Präsident des Bodensee Seglerverbands, bei der Preisübergabe. 13 Nachwuchssegler haben in der vergangenen Saison an der Yachtausbildung teilgenommen; sieben davon ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Zusätzlich trainierten 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 29 Jahren regelmäßig unter Anleitung von Segelprofis der Lacustre im Regattapool für Wettfahrtteilnahmen. Damit waren insgesamt 30 Nachwuchssegler mit Unterstützung des JRFV aktiv.
Zum Saisonstart am ersten Mai in Horgen am Zürichsee konnte der erfahrene Olympiasieger Simon Brügger zum Training gewonnen werden. Die weitere Segelausbildung des JRFV fand regelmäßig in Kreuzlingen oft bis zum Sonnenuntergang statt. Ein Ausbildungstörn nach Langenargen und Lindau stand ebenfalls auf dem Programm. „Dank Internet hat unser Angebot schnell die Runde gemacht“ meint Daniel Oes, der die Einteilung der Jugendlichen in dem gemeinnützigen Verein koordiniert.
Auch an Regatten auf dem Zürichsee und dem Bodensee waren die Jung-Mannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erfolgreiche Teilnehmer. Beginnend mit Wettfahrten auf dem Zürichsee (Regatta Horgen, Langstrecke Zürich-Rapperswil, Pfingstregatta Rapperswil) folgten Bodensee-Ragatten (Ashanti Goldpokal, RV6 Cup, Harder Cup, Schweizer Meisterschaft, Onkel Ernst, Überlinger Herbstpokal) und schließlich wieder zurück am Zürichsee der Züricher Herbstpreis. An allen Wettfahrten starteten die vereinseigene Jugend-Lacustre „jeunesse“ (135) und die Dank Sponsoren für zwei Jahre angemietete „gilberte III“ (177). Oft konnten die Nachwuchssegler zusätzlich zur Verfügung gestellte Lacustre benutzen und belegten durchwegs sehr gute bis gute mittlere Platzierungen. In der Jahresgesamtwertung auf dem Bodensee erreichte die „jeunesse“ von insgesamt 53 Schiffen den 24. Platz, die „gilberte III“ den 13. Rang – „nach zwei Jahren Jugendarbeit im JRFV ein tolles Ergebnis“, resümiert Ernst Zollinger, Präsident der Bodensee-Lacustre, der anlässlich der Preisübergabe meinte: „Wir sind zuversichtlich, auf diese Weise interessante Wettkämpfe und Rahmenveranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene anbieten zu können.“
Fürs Fahrtensegeln sind die Jugendschiffe des JRFV ebenfalls beliebt; ob zur jährlichen Far Niente oder zu eigenen Ferientörns: Die beiden Jugendschiffe waren gut gebucht. Damit, so Dr. Rolf Reinhardt, Vorsitzender des JRFV, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Auch nach Saisonende sind die jungen Segler aktiv; die „jeunesse“ wurde bereits in der Werkstatt des Junioren Segler Pools Kreuzlingen in Eigenleistung überholt und für die kommende Saison fit gemacht. Bewährt hat sich die Teilung in Yachtausbildung mit dem Ziel, den Segelschein zu machen und das Regattatraining; beides wird der JRFV dank Sponsoren (LGT Bank, Vetter Pharma, Bootswerft Heinrich, bauen.ch, innotio, betosan, Engert) auch im nächsten Jahr wieder anbieten. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen.
SCK Schwimmer bestätigen Aufwärtstrend (17. November 09)
Mit einem kleinen aber feinen Team von elf Sportlern, nahm der Schwimmclub Kreuzlingen am Wochenende am Challenge Red-Fish Neuchâtel teil. Trainer und Vereinsleitung zeigten sich ob der hervorragenden Leistungen und vier weiteren Limiten für die Kurzbahn-SM sehr zufrieden.
Die Wettkampfbedingungen vor Ort waren in jeder Beziehung erstklassig. Neuenburg wartete mit einer phantastischen Wettkampfanlage und einer sehr guten Organisation auf. Die Unterkunft der Mannschaft lag etwas ausserhalb an den Ausläufern des Jura mit einem traumhaften Blick über See und Umland. Die Kreuzlinger Schwimmerinnen und Schwimmer fanden so die notwendige Ruhe für eine ideale Wettkampfvorbereitung. So standen dann auch die Leistungen der Sportler den Top-Bedingungen in nichts nach.
Bei insgesamt 67 Starts wurden nicht weniger als 47 neue persönliche Bestzeiten erzielt, was einer Erfolgsquote von rund 70% entspricht. Insgesamt konnten 16 Medaillen errungen werden, womit der SC Kreuzlingen den ausgezeichneten 8. Rang im Medaillenspiegel belegte. Die Medaillen verteilten sich auf 4mal Gold, 9mal Silber und 3mal Bronze. Die erfolgreichste SCK Athlet war Patrik Schwarzenbach (Jg. 1996) mit 3mal Gold, 1mal Silber und 1mal Bronze, sowie fünf persönlichen Bestzeiten bei sechs Starts. Mit dieser Ausbeute gehörte er zu den vier erfolgreichsten Schwimmern des gesamten Wettkampfes. Die um ein Jahr jüngere Lena Müller hat mit 1mal Gold, 2mal Silber und sechs Bestzeiten bei ebenso vielen Starts ebenfalls viel zum überaus erfreulichen Abschneiden des Kreuzlinger Schwimmclubs beigetragen.
Besonders erfreulich war, dass sich sämtliche SCK Athleten abermals steigern konnten und dass weitere vier Limiten für die Schweizer Kurzbahnmeisterschaften in Savosa (27.-29. November) erschwommen wurden. Somit stellt der SCK mit Patrik Schwarzenbach, Carsten Peukert, Miriam Rihs, Aline Hummer und Vedrana Brckovic ein fünfköpfiges Team für die nationalen Meisterschaften im 25m Becken.
Nico Stahlberg vom Ruderclub Kreuzlingen siegt erneut
(10. November 09)
Die Erfolgsserie am Ende der Ruderregatta-Saison setzt sich bei den Kreuzlinger Ruderern fort: Auch bei der Silverskiff Ausdauerregatta am vergangenen Sonntag, 8. November 2009, in Turin gewann Nico Stahlberg bei den A-Junioren, wie schon vor einer Woche am Armadacup bei Bern, erneut mit fast einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten Michael Overlack aus DE Radolfzell. Eine grosse Genugtuung und Motivation für Nico Stahlberg aus Kreuzlingen: Während Overlack dieses Jahr bei der Junioren Weltmeisterschaft Gold im Doppelvierer gewann, musste Nico Stahlberg durch ein Missgeschick im Halbfinale eine greifbare WM Medaille gegen Platz 7 eintauschen.
Mit Mathias Stehrenberger konnte sich im 53-köpfigen Feld der A-Junioren ein zweiter Kreuzlinger mit dem 23. Rang in der ersten Hälfte platzieren.
Auch in der Kategorie U23 konnten Kreuzlinger Ruderer brillieren: Joel Horni erreichte den 5. und Emanuel Hoppenstedt trotz technischer Probleme den 6. Rang im ebenfalls internationalen Feld von 25 Ruderern.
Insgesamt nahmen am Silverskiff 460 Ruderer/innen teil. Mit Nico Stahlberg platzierte sich ein Kreuzlinger Ruderer im Gesamtklassement als zweitbester Schweizer auf dem 9. Rang und darf somit 2010 mit einer Einladung in den Palazzo Nationale rechnen, wo sich die Top Ten des Vorjahres beim Bürgermeister der Stadt Turin ein Stell Dich ein geben.
Das Silverskiff-Rennen in Turin ist ein Rennen im Einer über eine Distanz von 11km. Gestartet wird, im Gegensatz zum Armadacup, nicht in Massen, sondern in Zeitabständen.
Damit endet für den Ruderclub Kreuzlingen eine sehr erfolgreiche Rudersaison und er darf zuversichtlich die Planung für das nächste Jahr in Angriff nehmen. Das Projekt „Leistungssport im RCK“ unter der Leitung von Headcoach Ueli Bodenmann und seines Vertreters, Peter Keller, steht auf fruchtbarem Boden und bewegt sich auf Zielkurs: Kreuzlinger Ruderer nehmen als aktive Sportler an der Sommerolympiade 2012 in London teil.
Kreuzlinger Ruderer am Silver Skiff-Rennen in Turin
(06. November 09)
Nach der erfolgreichen Teilnahme am Armadacup in Bern werden 4 Kreuzlinger Topruderer diesen Sonntag am Silver Skiff Rennen in Turin um Medaillen rudern. Dieses internationale Rennen geht über die Distanz von 11 km und wird im Gegensatz zum Armadacup nicht als Massenstart sondern in Zeitabständen gestartet.
Die Konkurrenz ist für Joel Horni und Emanuel Hoppenstedt in der U23 Klasse und Matthias Stehrenberger und Nico Stahlberg in der Junioren A Kategorie ebenso hart und international wie beim Armadacup. So werden auch die Armadacupgesamtsieger Emma Twigg und Mahe Drysdale (beide NZL) in Turin wieder am Start stehen.
Motiviert durch Ihre Topresultate beim Armadacup,wollen die 4 Kreuzlinger auch in Turin die Boote fliegen lassen und um die vorderen Plätze mitfahren.
Erste Punkte für Kreuzlingen U20
(03. November 09)
Sieg und Niederlage im Tessin
WASSERBALL (rk) Die zweite Mannschaft des SC Kreuzlingens hat dank einem Sieg gegen Bissone die ersten Punkte in der neugeschaffenen Promotion Waterpolo League (PWL) gewonnen. Gegen Lugano U20 verlor das Team hingegen knapp mit 8:7.
Die ehemals in Ost und West geteilte Nationalliga B wird neu wieder zusammen geführt und erhielt auf die Saison 09/10 auch einen neuen Namen (PWL). Die zwölf Teams absolvieren seit Oktober eine Vorrunde, während dieser alle Teams einmal aufeinander treffen. Am vergangenen Wochenende spielte der SCK im Tessin gegen Lugano U20 und Bissone.
Unnötige Niederlage gegen Lugano
Kreuzlingen und Lugano sind die einzigen NLA-Vereine, die auch in der zweiten Spielklasse antreten. Im Direktduell der U20-Mannschaften zog der SCK am Samstag den Kürzeren. Dabei klappte die Umstellung auf das grosse Spielfeld in der Traglufthalle der Tessiner erst mit Verspätung, Kreuzlingen lag nach dem ersten Abschnitt 3:0 im Rückstand. Im weiteren Verlauf waren die Gäste mindestens ebenbürtig und konnten im letzten Viertel ausgleichen. Es waren aber die Luganesi, die in der zweitletzten Minute den entscheidenden achten Treffer erzielten und – vor allem dank besserer Chancenauswertung – das bessere Ende für sich behielten.
Dank Wende zum Sieg Am Sonntagmittag stand mit Bissone ein ganz anderer, körperlich klar stärkerer Gegner gegenüber. Im viel kleineren Bad Trevano lagen die Kreuzlinger erneut früh zurück. Nach einem 9:4 Rückstand zur Pause drehte der SCK aber auf und suchte nun konsequenter den Abschluss. Bissone seinerseits wurde für seine physische Spielweise mit vielen Strafen zurückgebunden und gab die Kontrolle aus der Hand. Die Gäste gewannen die zweite Spielhälfte mit 8:1 Toren, und auch die Partie am Ende verdient mit 10:12. Damit sicherte sich der SCK die ersten Punkte in der laufenden Meisterschaft.
Lugano NPS U20 – SC Kreuzlingen U20 8:7 (3:0, 0:2, 1:1, 4:4)
Traglufthalle Lido, Lugano SR Ilea und Nagy Strafen: Lugano 7, Kreuzlingen 6. Torfolge: 3:0, 3:2, 4:2, 4:3, 6:3, 6:6, 7:6, 7:7, 8:7. Lugano: Martone, E. Valsecchi, S. Valsecchi (1), Cassina (4), Parisi, Galijas (3), Pucar, Bortone, Zamola, Maksimovic, Francetic (C). Kreuzlingen: Weber, Grewe (1), Brück, Höpli, Züst, Frese (2), Herzog (1), Hoffmann, Keller (C,3), Raschle. Kreuzlingen ohne K. Grewe, J. Buob (beide rekonvaleszent), Piscopiello (Privates).
Bissone – SC Kreuzlingen U20 10:12 (4:2, 5:2, 1:5, 0:3)
Hallenbad Trevano, Bissone.
SR Ilea und Nagy Strafen: Bissone 6, Kreuzlingen 11. Torfolge: 2:0, 2:1, 4:1, 4:2, 5:2, 5:3, 5:4, 9:4, 9:8, 10:8, 10:12. Bissone: Fossati, Contangelo (C,4), Dubied, Cavaglio, Vicari (1), Antonovic, Van der Voet (3), Cammailata, Colelia, P. De Stefani, Stadler, Galletti (2), L. De Stefani. Kreuzlingen: Weber, J. Grewe, Brück (1), Höpli, Züst (2), Frese, Herzog (4), Hoffmann, Keller (C,3), Raschle (2). Kreuzlingen ohne K. Grewe, J. Buob (beide rekonvaleszent), Piscopiello (Privates).
SwissSailing ehrt die Jugendarbeit des Junioren Seglerpool der Region Kreuzlingen
(02. November 09)
Als „innovativstes Jugendprojekt“ zeichnete der Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein die diesjährige Yachtausbildung auf den Lacustre Booten des Yacht Club Kreuzlingen aus. „ Jugend will Lacustre Segeln“, so lautet das Motto der Yachtausbildung, die gemeinsam mit dem Junioren Segler Pool der Region Kreuzlingen und dem Jugend Regatta Fördervereins (JRFV) durchgeführt wurde. „Nicht nur das Interesse der Nachwuchssegler am Yachtsegeln ist gross, auch die Anerkennung unsers Angebots zieht Kreise“, freut sich YCK Mitglied und Lacustre-Segler Felix Somm, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, die Ausbildungsaktivitäten koordiniert und zusammen mit vielen ehrenamtlichen Segelprofis das Training leitet.
Sieben Nachwuchssegler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren haben in der vergangenen Saison ihre Seglerprüfung – den Schweizer D-Schein, bzw. das Bodenseeschifferpatent (Segeln) – erfolgreich abgelegt. Insgesamt 13 Jugendliche trainierten regelmässig unter Anleitung von Segelprofis auf Lacustre Yachten, die von Lacustre Eigner und dem Jugend Regatta Förderverein (JRFV) zur Verfügung gestellt wurden. Auch an Regatten auf dem Bodensee und dem Zürichsee waren die Jung-Mannschaften erfolgreiche Teilnehmer. So steuerte die während der Yachtausbildung entstandene Crew eigenständig die Jugend-Lacustre „jeunesse“ des Jugend Regatta Förderverein beim Züricher Herbstpreis auf den sechsten Platz. Damit, so Felix Somm, sei es gelungen, das Yachtsegeln bei Jugendlichen populär zu machen und ein Angebot zu entwickeln, das den Nachwuchs über die Jollenprogramme hinaus beim Segelsport hält.
Die Yachtausbildung fand nach einem Einführungstraining und einer Sicherheitslektion im Yacht Club Kreuzlingen regelmäßig am Mittwoch oft bis zum Sonnenuntergang in der Konstanzer Bucht statt. Als Trainer waren erfahrene Lacustre Segler verteilt auf drei Lacustre im Einsatz. Geübt wurden prüfungsrelevante Manöver – Mann über Bord, Aufschiesser, Tellerwende, Segelwechsel, Hafenmanöver, sowie Spinnaker-Segeln mit Setzen, Halsen und Bergen. Die Abende ohne Wind wurden mit Lektionen in Navigation, Erste Hilfe, Knoten und Theorie ausgefüllt. Auch ein Ausbildungstörn von Kreuzlingen nach Langenargen und Lindau stand auf dem Programm. Regatta-Erfahrung sammelten die Nachwuchs-Segler beim Aschanti-Goldpokal, beim RV6 Cup auf dem die „jeunesse“ einen hervorragenden zweiten Platz belegte, sowie bei der Kreuzlinger Lacustre Regatta.
Auch in der kommenden Segel-Saison findet wieder die Yachtausbildung des JRFV statt. Zur besseren Koordination der Teilnahme ist geplant, die Anmeldung zum Training via facebook einzuführen.
Sieg von Nico Stahlberg am Armadacup
(02. November 09)
Der Armadacup, der „Engadiner“ der Ruderer, ist weltweit eine der grössten Ruderregatten im Einer. Insgesamt gegen 300 Ruderer und Ruderinnen, darunter amtierende und ehemalige Weltmeister und Olympiamedaillengewinner, nahmen am vergangenen Samstag auf dem Wohlensee die Strecke von über 9,5km in Angriff.
In der Kategorie Junioren gewinnt mit Nico Stahlberg ein Kreuzlinger Ruderer in einem internationalen Feld von 38 Teilnehmern den diesjährigen Armadacup. Mit über einer Minute Vorsprung auf den Zweitplatzierten und nur rund 2 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger, Weltmeister Mahe Drysdale, bestätigte Stahlberg auch am Armadacup seine diesjährigen, ausgezeichneten sportlichen Leistungen. Und mit Dirk Jäger als Drittem steigt bei der Kategorie der Masters, den über 40-Jährigen, ein weiterer Kreuzlinger Ruderer aufs Podest. Abgerundet wird dieses für den Ruderclub Kreuzlingen sehr erfreuliche Bild durch den Rang vier von Paul Stahlberg bei den Masters, den sechsten Rang von Joel Horni bei den U23, den siebten Rang von Mathias Stehrenberger bei den Junioren und den 26. Rang von Denise Keller in einem hochkarätigen Feld von 35 Eliteruderinnen. Leider nicht klassifiziert werden konnte Pascal Horni. Bei einer Kollision wurde seine Startnummer durch den Ruderschlag eines Konkurrenten derart beschädigt, dass keine Zeitmessung mehr möglich war. Krankheitsbedingt auf einen Start verzichten musste das dritte Kreuzlinger Mitglied des schweizerischen Ruder-Nationalkaders, Emanuel Hoppenstedt.
Mit diesem Ergebnis bestätigt sich für den Ruderclub Kreuzlingen der Weg zum Aufbau eines Ruder-Leistungssportzentrums zur Nachwuchsförderung in Kreuzlingen – bei gleichzeitiger Durchmischung von Alt und Jung.
Gubser/Gubser trennen sich überraschend
(30. Oktober 09)
Remo Gubser hat sich entschieden, nicht mehr hauptberuflich Kanu zu fahren. Damit verschwindet das in den letzten Jahren erfolgreichste Schweizer Boot, der Kajak-Zweier Gubser/Gubser, von den internationalen Wettkämpfen. Der ältere Bruder David Gubser orientiert sich neu und konzentriert sich auf den Kajak-Einer.
Es gibt zahlreiche Gründe, die den für den Kanu-Club Romanshorn startenden Remo Gubser bewogen haben, seine internationale Karriere zu beenden. Für den riesigen Aufwand, den er mit seinem Bruder in den letzten Jahren betrieb, war ihm der Ertrag zu gering, waren die Resultate zu mässig. Während die Fahrer anderer Nationen bestens betreut und gar bezahlt werden, mussten er und sein Bruder beinahe alles selber organisieren, Sponsoren suchen, den Trainer und die Wettkämpfe selber bezahlen und auf sehr vieles verzichten. Vom Budget von 50'000 Franken für die vergangene Saison übernahm der Verband lediglich 6'000 Franken. Dazu kam der Entscheid des Internationalen Kanu-Verbandes, neu die 200m-Distanz ins olympischen Programm aufzunehmen und die 500m zu streichen. Dabei waren die 500m der ideale Kompromiss für den spritzigen Remo und den ausdauernden David.
5 WM- und 6 EM-Teilnahmen
Mit dem Enscheid von Remo Gubser verschwindet der Kajak-Zweier Gubser-Gubser von der internationalen Bildfläche. Seit 2003 waren die beiden Brüder an insgesamt 5 Welt- und 6 Europameisterschaften und zahlreichen Weltcups. Für die Olympischen Spiele in Peking hatten sie die Richtlinien von SwissOlympic erfüllt, scheiterten aber an der Quotenregelung des Internationalen Verbandes. Mit Blick auf London 2012 nahmen sie vor einem Jahr einen neuen Anlauf mit einem neuen Projekt und einem neuen Trainer. Doch die Resultate entsprachen aus verschiedenen Gründen nicht den Erwartungen und bewogen nun den 25-jährigen Remo zur Aufgabe.
David Gubser überwintert in Kalifornien
David Gubser ist nach wie vor begeistert vom Kanurennsport, ist mit 27 Jahren im idealen Kanu-Alter, ist überzeugt noch nicht den Leistungszenit erreicht zu haben und macht darum weiter. Er orientiert sich neu im Kajak-Einer über 1000 m. Bereits vor drei Wochen hat er das Training für die nächste Saison aufgenommen, intensiv mit drei täglichen Trainings. Diese Woche ist er nach San Diego abgereist, wo er dank seiner Freundin, einer amerikanischen Spitzenkanutin, im Traiuningscenter der US-Kanu-Verbandes unter guten Bedingungen trainieren kann. Er weicht so dem Winter am Bodensee aus und findet dort gute Trainingspartner.
Remo Gubser wird das Paddel nicht in die Ecke stellen, aber er wird nicht mehr so intensiv trainieren. An nationalen Rennen wird er weiter teilnehmen, dabei auch ab und zu mit seinem Bruder im Zweier und im Vierer des KC Romanshorn. Die Freude am Sport hat er nicht verloren. Nach dem Abschluss der Berufsmittelschule will er an seiner beruflichen Zukunft weiterarbeiten.
3 Ruderer des Ruderclubs Kreuzlingen mit der Weltklasse in der ersten Startreihe
Am kommenden Samstag, 31. Oktober 2009, findet in Bern der 23. Armadacup statt. Dieses weltweit einzigartige Ruderrennen, an dem nahezu 300 Ruderer gleichzeitig die 9.5 km Strecke auf dem Wohlensee bei Bern in Angriff nehmen, gilt als Engadiner der Ruderer.
Gestartet wird ausschliesslich in Einer-Ruderbooten, sogenannten Skiffs, Frau gegen Frau, Mann gegen Mann. Erschwerend kommen Hindernisse wie Kurven, Sandbänke oder Seegrasfelder dazu, für Zuschauer und Teilnehmer gleichermassen spannend und abwechslungsreich.
Der Ruderclub Kreuzlingen ist wie jedes Jahr mit 10 Frauen und Männern in allen Altersklassen von 15 bis über 50 am Armadacup vertreten. Internationale Resultate und die Vorjahresleistung bestimmen die Startliste. Mit Joel Horni, Emanuel Hoppenstedt (beide U23) und Nico Stahlberg als einzigem Junior, starten 3 Kreuzlinger Athleten mit Weltklasseruderer/innen und Olympiagrössen wie Raja EST, Drysdale NZL, Hacker GER in der ersten Startreihe.
Aus Kreuzlinger Sicht wird es spannend sein, ob diese drei Kreuzlinger Ruderer, die auch Mitglieder des schweizerischen Nationalkaders sind, ihre ausgezeichneten Startplätze verteidigen oder ausbauen können und ob Nico Stahlberg, letztes Jahr zweiter im internationalen Junioren A Feld, dieses Jahr um den Sieg mitfahren wird.
Mehr unter www.bkw-armadacup.ch.
SCK Schwimmer brillieren an Ostschweizer Meisterschaften
(27. Oktober
Schwimmen (mb/ke) Nach einer langen Aufbauphase, die mit einem Trainingslager in den Herbstferien ihren Höhepunkt fand und in der lediglich kleinere polysportive Trainingswettkämpfe stattfanden, wurde am vergangenen Wochenende mit den offenen Ostschweizer Hallenmeisterschaften in Chur die neue Kurzbahnsaison eingeläutet. Die 16 angereisten Kreuzlinger Athleten nutzten die Chance und boten hervorragende Leistungen.
Bei 71% sämtlicher Starts erzielten die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Kreuzlingen neue persönliche Bestzeiten, was eine signifikante Steigerung im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Erstmalig konnten dabei bereits zum Saisonauftakt zwei Limiten für die Schweizer Kurzbahnmeisterschaften in Savosa erschwommen werden. Miriam Rihs über 50m Rücken und Patrik Schwarzenbach über 50m Brust sicherten sich dadurch bereits das Ticket für die nationalen Titelkämpfe. Nebst diesen beiden Paukenschlägen folgten über das gesamte Wochenende noch vier Einzel- und drei Staffel-Clubrekorde. Im Medaillenspiegel konnte sich die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr zwar nur um einen Rang verbessern, errang dabei aber weit mehr Edelmetall wie noch 2008.
Zwei Staffelmedaillen
Dass das gesamte Team in Top-Form war, bewiesen vor allem die herausragenden Staffelergebnisse. Mit den Damen- und Herrenstaffeln wurden sowohl über 4x50m Freistiel (Herren mit Peukert, Schläpfer, Protopapa, Michel; Damen mit Rihs, Hummer, Urweider, Brckovic) als auch über 4x50m Lagen (Herren mit Peukert, Schwarzenbach, Protopapa, Michel) drei neue Staffel-Clubrekorde erreicht. Die sehr guten Zeiten reichten bei den Herren-Staffeln jeweils zur Bronzemedaille.
Starke Einzelleistungen Carsten Peukert (Jg. 92) schwamm bei sieben Starts sieben persönliche Bestzeiten und realisierte darüber hinaus einen neuen Clubrekord über 200m Freistil. Lars Michel (Jg. 95) erreichte bei sechs Starts ebenfalls durchwegs neue Bestzeiten. Mit einer Bronzemedaille über 50m Rücken war er dabei für ein ganz besonderes Highlight besorgt. Miriam Rihs (Jg. 94) realisierte in sieben Rennen fünf Mal neue Bestzeit. Über 800m Freistil erzielte sie einen neuen Clubrekord und über 50m Rücken gewann sie mit einer hervorragenden Zeit die Bronzemedaille, was gleichzeitig auch die Limite zur Schweizer Kurzbahnmeisterschaft bedeutete. Pascal Schläpfer (Jg. 94) brillierte über die längste Distanz (1500m Freistil) mit Clubrekord und der Silbermedaille. Auch er erzielte bei jedem seiner sechs Starts eine neue persönliche Bestzeit. Patrik Schwarzenbach (Jg. 96), der zu den hoffnungsvollsten Schweizer Nachwuchstalenten gehört, schwamm acht Mal eine neue Bestzeit (bei acht Starts), verbesserte den Clubrekord über 50m Schmetterling und gewann über 100m Brust sowie über 200m Lagen jeweils die Bronzemedaille. Über 50m Brust krönte er einen phantastischen Wettkampf, indem er sich die Teilnahme für die nationalen Kurzbahnmeisterschaften sicherte.
SC Kreuzlingen setzt auf einen dritten Ungarn
(26. Oktober 09)
Erfreulich früh hat der SCK sämtliche Personalien für die Saison 2010 abhaken können. Die wichtigste Veränderung betrifft die Goalie Position. Zoltan Szegi wechselt vom ungarischen Erstligisten Szolnok zum SC Kreuzlingen. Der 25-jährige Ungarn ersetzt Francesco Tramacera, der 2010 wieder in Italien spielen wird.
Mit einem lachenden und weinenden Auge hat der SC Kreuzlingen Ende Juli seinen Torhüter Francesco Tramacera verabschiedet. Mit grosser Freude und mit Stolz erfüllt durften die Thurgauer 2008 und 2009 mit Tramacera den Gewinn der Meisterschaft feiern. Ernüchternd musste man hingegen zur Kenntnis nehmen, dass der italienisch-schweizerische Doppelbürger und frischgebackene Vater in der neuen Saison wieder bei seinem Stammclub in Italien spielen wird. Der in Kreuzlingen zum Publikumsliebling avancierte Tramacera wird am Bodensee in bester Erinnerung bleiben.
Viel Auswahl
Kreuzlingen besitzt international einen ausgezeichneten Ruf und gehört zu den bevorzugten Adressen für ausländische Spieler. So konnten die Vereinsverantwortlichen bereits im Sommer eine Hand voll qualifizierte Kandidaten prüfen. Der neue SCK Torwart sollte internationale Erfahrung mitbringen, aber trotzdem gut in die verhältnismässig junge Altersstruktur des Teams passen. Erste Wahl war zudem ein Spieler aus Italien, Deutschland oder Ungarn, der das Finanzgefüge des SCK keinesfalls sprengen durfte. Entschieden hat sich der SCK nach sorgfältiger Prüfung sämtlicher Optionen für den Ungarn Zoltan Szegi.
Mit nur 19 Jahren debütierte Szegi in Ungarns Spitzenliga bei Szeged, wo er auf Anhieb die Bronzemedaille gewann. Danach pendelte er von 2005 bis 2009 zwischen Ungarn und Frankreich, wo er der Reihe nach bei Aix-en-Provance, Szeged, Senlis und Szolnok unter Vertrag stand. Zoltan Szegi ist damit neben Nandor Tary (Captain, er schliesst 2010 seine Karriere ab) und Janos Halapi (Spieler und Nachwuchstrainer im Vollamt) der dritte Ungarn beim aktuellen Schweizermeister. Von Szegi wird erwartet, dass er sich nahtlos ins SCK Gefüge integrieren wird und jene Sicherheit im Tor ausstrahlt, die Kreuzlingen zu einem erneuten sportlichen Höhenflug verhilft. Szegi trainiert derzeit noch in Ungarn und wird Mitte November in Kreuzlingen erwartet. Die Meisterschaft der neuen National Waterpolo League (NWL) beginnt Ende Januar mit den Partien gegen Horgen und Genf.
Buob ersetzt Höfel
Der zweite gewichtige Abgang betrifft Christoph Höfel. Der 29-jährige Konstanzer hat sich nach seiner Heirat und als werdender Vater entschieden, seine erfolgreiche Karriere zu beenden. Christoph Höfel spielte seit seiner Jugendzeit beim SCK und war an sämtlichen fünf Meistertiteln massgeblich beteiligt. Für den Routinier rückt der noch nicht ganz 16-jährige Jan Buob ins Fanionteam nach. Buob hat die SCK Wasserballschule durchlaufen, wurde 2008 und 2009 U17 Schweizermeister und hat bereits erste Teileinsätze in der NLA absolviert. Somit umfasst der SCK Kader 13 Mann, davon mit Raschle, Weber, Herzog und Buob vier Junioren. (Ke)
SC Kreuzlingen U20 startet mit Niederlage
(19. Oktober 09)
Die zweite Kreuzlinger U20-Mannschaft ist am Samstag in die neu geschaffene Promotion Waterpolo League eingestiegen. Im Auswärtsspiel gegen Nyon zeigte die junge Mannschaft eine ansprechende Leistung, musste sich aber am Ende (zu) deutlich geschlagen geben.
Im schweizerischen Wasserball stehen grosse Veränderungen bevor: Die Nationalligen heissen neu National Waterpolo League (ehemals NLA) und Promotion Waterpolo League (ehemals NLB), das Auf-/Abstiegsverfahren wurde angepasst und die zuletzt in Ost und West geteilte NLB wieder zusammengelegt. Für NLA-Vereine gilt zudem, dass Teams in der zweithöchsten Liga (PWL) nur noch spielberechtigt sind, wenn es sich um U20 Mannschaften handelt. Dabei dürfen maximal zwei Spieler mit Jahrgang 1988 oder älter eingesetzt werden.
2. Liga klar aufgewertet
Durch die verschiedenen Massnahmen wurde die zweite Liga deutlich aufgewertet. Kreuzlingen II war bereits die letzten Jahre ein sehr junges Team, durch die neue Regelung sind jetzt aber nochmals drei erfahrene Akteure weniger im Team. Dafür konnte der SCK gleich vier spielberechtigte Zuzüge aus Deutschland verzeichnen. Der Start in die Meisterschaft erfolgte für das neu zusammengestellte Team am Samstag in Nyon.
Guter Beginn, am Ende aber deutlich verloren
Gegen den weitgehend unbekannten Gegner begann man konzentriert und selbstbewusst und führte früh mit drei Toren. Körperlich klar unterlegen, versuchten die Gäste vor allem ihre schwimmerischen und taktischen Fähigkeiten auszunützen. In der ersten Halbzeit klappte dies gut und Kreuzlingen konnte die Partie lange offen gestalten. Nach dem Seitenwechsel häuften sich aber Abstimmungsfehler in der Defensive, sodass die Romands durch einige sogenannt einfache Tore mit 11:7 in Führung gehen konnten. Damit war das Spiel in der letzten Pause entschieden, der SCK konnte nicht mehr reagieren. Insgesamt hätten die Thurgauer aber ein besseres Resultat erzielen müssen. In der Verteidigung fehlen die Automatismen noch, und in der Offensive war die Chancenauswertung schwächer als beim Gegner. (rk)
Wenig Wind am Samstag dafür am Sonntag sehr gute Windverhältnisse bei der letzten Regatta dieses Jahres beim Yacht-Club Romanshorn.
Am Samstag konnten bei leichten Winden zwei Wettfahrten gesegelt werden und am Sonntag 4. Dies bei wunderschönem Herbstwetter und Windstärken von 3 – 4 Baufort.
Bei beiden Bootsklassen H-Boote und Fireball blieb es bis am Schluss sehr spannend, lagen doch am Schluss die ersten drei respektive vier nur einen bzw. zwei Rangpunkte auseinander.
Bei relativ schwachen Windverhältnissen wurde die traditionelle Herbstregatta des Yacht-Club Romanshorn am Samstag gestartet. Wettfahrtleiter Jack Frei konnte nach der Begrüssung der Seglerinnen und Segler die erste Wettfahrt starten. Der zweite Lauf musste dann aber wegen einschlafendem Winden verkürzt werden. Am Abend trafen sich die Seglerinnen, Segler und Helfer in der Mole und wurden vom Team von Uschi Bolt verwöhnt. Bis auf den letzten Stuhl war das Clubrestaurant Mole belegt und die Teilnehmenden genossen den Abend bei angeregten Gesprächen über die zu Ende gehende Saison.
Am Sonntag wurden die Boote mit einem Schuss kurz nach 9 Uhr wieder aufs Wasser geschickt. Bei ausgezeichneten Windverhältnissen und Sonnenschein konnten vier weitere Wettfahrten ausgetragen werden. Somit konnte das schlechteste Ergebnis gestrichen werden und die fünf besseren Resultate flossen in die Endabrechnung ein.
Nach der Rangverkündigung und der Vergabe der Preise traten die Regattateilnehmer die Heimreise an, nachdem die Boote über den Hafenkran auf die Trailer verladen wurden. Mit diesem gelungenen sportlichen Anlass ist auch die Regattasaison 2009 des aktiven Yacht-Club Romanshorn zu Ende gegangen.
Die Rangliste:
H-Boote: 1. Gerhard Fuchs, Bodensee-Yacht-Club Überlingen 2. Sven Holzer, Regatta-Crew-Organisation, Landsberg 3. Adi Gerlach, Yacht-Club Romanshorn 6. Bruno Schwab, Yacht-Club Romanshorn 7. Thedy Schmid, Yacht-Club Romanshorn 8. Herbert Brüllmann, Yacht-Club Romanshorn 10. Dieter Kuhn, Yacht-Club Romanshorn
Erni gewinnt auch Match Race in Romanshorn (21. September 09)
Lukas Erni und sein Team gewinnen nach Grandson auch die dritte Match Race Regatta 2009. Im Final setzt er sich gegen das Team von Lorenz Müller durch. Die mOcean, das neue Match Race Boot stösst auf ein gutes Echo.
Wohl wenige hätte gestern auf einen Sieg von Lukas Erni vom Regattaclub Oberhofen gewettet. In der Round Robin hatte er sowohl gegen Roger Stocker vom Zürcher Yachtclub, als auch gegen Lorenz Müller vom Yachtclub Biel und Cercle de Voile de Neuchâtel verloren. Dennoch qualifizierte er sich zusammen mit Stocker, Müller und Sandro Cavallari (ITA) für die Finals.
Best-of-three; wer zwei von drei möglichen Races gewann, war im Final. Im ersten Halbfinal verlor Stocker gegen Erni mit 0:2. Im zweiten Halbfinal setzte sich Müller mit 2:1 gegen Cavallari durch. Der kleine Final war eine klare Angelegenheit für Stocker. Diskussionslos schlugen sie Cavallari mit 2:0 und erreichten so den dritten Schlussrang.
Lukas Erni, Christian Sprecher, Stefan Eggimann, Simon Brügger liessen keinen Zweifel daran, dass sie bei der Schweizer Match Race Spitze dabei sein wollen. Im Final lagen sie von Beginn an in Führung. Sie verwiesen Müller mit einem deutlichen 2:0 auf den zweiten Schlussrang.
Die Wetterverhältnisse waren gut, am heutigen Finaltag herrschte ein leichter Wind drehend von West nach Ost mit einer Stärke von 0 bis 1,5 Beaufort.
Zum ersten Mal wurden die neuen mOcean Boote eingesetzt. Der Race Officer Theo Naef: «Das Handling neuen Match Race Boote war für einige Teilnehmer eine Herausforderung. Dass die mOcean auch bei leichten Winden eine ansprechende Bootsgeschwindigkeit entwickelt, ist überraschend. Das Boot ist auch für jeden Veranstalter ein Gewinn: Das Auswassern war einfach und die Boote waren rasch auf dem Trailer und damit abfahrtbereit.»
Die SUI Match Race Tour 2009 wird mit dem Anlass am 10./11. Oktober 2009 beim Zürcher Yachtclub beendet.
Duelle auf dem Wasser
(14. September 09)
Am Freitag 18. und Samstag 19. September findet beim Yacht Club Romanshorn eine wichtige Ausscheidung der SUI Match Race Tour 2009 statt. Gesegelt wird auf Dreimannbooten m-ocean.
Match Race ist eine spannende und taktisch anspruchsvolle Wettkampfsform.
Am Start sind immer zwei Boote und kämpfen nach fest umschriebenen Regeln gegeneinander. Das Teilnehmerfeld in Romanshorn ist gut besetzt und es starten auch erstmals zwei Frauenteams, das eine mit Livia Naef aus Egnach vom Yacht-Club Arbon. Auch der Yacht-Club Romanshorn ist mit dem Segelmacher Dieter Kuhn mit seiner Crew vertreten. Ein Team kommt aus Italien und einer der besten Schweizer Matchracer, Roger Stocker vom Zürcher Yacht-Club, ist ebenso am Start wie der Sieger des Match Race in Grandson, das am 20./21. Juni stattgefunden hat.
Der Yacht-Club Romanshorn freut sich, diesen hochkarätigen segelsportlichen Anlass durchzuführen und wird die Erfahrung der drei Match Races im Rahmen der UBS Alinghi Swiss Tour nutzen können.
Selbstverständlich sind Zuschauer willkommen und können selbstverständlich kostenlos von der Hafenmole aus die Wettfahrten verfolgen.
Noch ein Gegner weniger für den SC Kreuzlingen (11. September 09)
Die höchste Schweizer Wasserball-Spielklasse wird weiter ausgedünnt. Im nächsten Jahr umfasst die Nationalliga A nurmehr sechs statt acht Mannschaften. Weil die Brüder Wehrli ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt haben, bezeichnet sich der SC Schaffhausen (Schweizermeister 2004 und 2005) als "nicht mehr konkurrenzfähig" und zieht sein Team zurück. Und NLB-Meister Carouge Genf verzichtet auf einen Aufstieg. Schon in der Saison 2009 bestand die NLA nur noch aus 7 Mannschaften, da sich Bissone TI zurückgezogen hatte.
Kreuzlingen verzichtet Aus finanziellen Überlegungen verzichtet Schweizermeister Kreuzlingen auf eine Teilnahme am europäischen Clubwettbewerb.
Remo Gubser dominiert Schweizer Kanu-Meisterschaften (7. September 09)
Mit 13 Meistertiteln triumphierte der Kanu-Club Romanshorn an den Schweizer Meisterschaften in Eschenz. Mit 7 Gold- und 2 Silbermedaillen war Remo Gubser am erfolgreichsten. Sehr erfreulich waren auch die Resultate der Thurgauer Benjamins.
Fabio Suter, David Gubser, Simon Fäh, Remo Gubser, Matthias Bolliger und Martin Schönholzer trugen massgeblich zum grossen Triumpf des Kanu-Clubs Romanshorn an den Schweizermeisterschaften in Eschenz bei.
Die Schweizermeisterschaften der Regattakanuten konnten bei Eschenz auf dem Untersee bei idealen Bedingungen, Sonnenschein und flaches Wasser, durchgeführt werden. Für eine tadellose Organisation sorgte der Kanu-Club Schaffhausen.
Überraschung über 1000 Meter In den ersten beiden Rennen der Elite über 1000 Meter kam es zu einer Überraschung. Die Nachwuchsfahrer Fabio Wyss und Christophe Nicolet gewannen vor den favorisierten Gebrüdern Gubser sowohl im Einer wie im Zweier. Im Vierer kam es denn zum erwarteten Sieg von David Gubser, Remo Gubser, Simon Fäh und Fabio Suter. Rehabilitation am Sonntag Am Sonntag rehabilitierten sich Remo und David Gubser auf eindrückliche Weise. Über 500 Meter landeten sie im Einer einen Doppelsieg, gewannen zusammen im Zweier und mit Matthias Bolliger und Martin Schönholzer auch im Vierer. Insbesondere im Einer über 500 Meter zeigte Remo Gubser eine eindrückliche Leistung. Nach der Hälfte der Strecke übernahm er vom bis dahin führenden Fabio Sutter die Führung und kreuzte mit klarem Vorsprung die Ziellinie vor seinem mit Atemproblemen kämpfenden älteren Bruder David. Der Freiburger Nicolet verhinderte einen dreifachen Triumpf der Thurgauer. Romanhorner Sprintstärke Gar einen vierfachen Triumpf der Romanshorner setzte es im Kajak-Einer über 200 Meter ab. Es gewann wiederum Remo Gubser vor Fabio Suter, David Gubser und Simon Fäh. Diese vier Athleten waren es auch, die den 1. und 2. Platz im Zweier belegten und das abschliessende Vierer-Rennen gewannen. Starker Nachwuchs Zu den 7 Meistertiteln der Elite-Fahrer trugen die Nachwuchsfahrer fünf weitere dazu. Joel Häni und Domenik Meier gewannen den Kajak-Zweier bei den männlichen Schülern. Die Benjamine Stefan Scherrer, Damian Galli, Raphael Imhof und Tim Leistner eroberten im Zweier und Vierter über beide Distanzen die Goldmedaillen. Den 13. Meistertitel gewann Andi Diethelm bei den Senioren über 200 Meter. Resultate Elite: 1000 m: Kajak-Einer: 1. Fabio Wyss (Nidwalden) 3.54,28; 2. Remo Gubser (Romanshorn) 3.56,10; 3. Christph Nicolet (Fribourg) 3.58,31. Kajak-Zweier: 1. Fabio Wyss / Christoph Nicolet (Nidwalden/Fribourg) 3.37,57; 2. David Gubser/Remo Gubser (Romanshorn) 3.44,13; 3. Matthias Bolliger/Fabio Suter (Romanshorn) 3.44,72. Kajak-Vierer: 1. Romanshorn 3.21,76; 2. Rapperswil-Jona 3.22,69; 3. Schaffhausen 3.29,23.
Schweizer Kanu-Meisterschaften in Eschenz (4. September 09)
Die Schweizer Meisterschaften der Regatta-Kanuten werden an diesem Wochenende durch den Kanu-Club Schaffhausen in Eschenz organisiert. Dabei werden am Samstag die Meister über 1000 Meter und am Sonntag über 500 und 200 Meter im Kajak- Einer, -Zweier und -Vierer ermittelt.
Bei der Elite sind die Athleten aus Romanshorn die grossen Favoriten. Die Brüder Remo und David Gubser haben zwar nach den Weltmeisterschaften in Kanada vor drei Wochen ihr Training etwas reduziert, trotzdem werden sie wohl dafür sorgen, dass die meisten Titel im Thurgau bleiben. Bei den Juniorinnen dürfte die Schaffhauserin Ramona Haslebacher mehrere Titel holen, nachdem die Romanshornerin Nicole Rûtishauser wegen Schulterproblem auf einen Start verzichten muss. Besonders spannend dürften die Rennen beim Nachwuchs werden. Die Wettkämpfe vor der Badi Eschenz beginnen am Samstag um 12.30 h. Am Sonntag um 15.30 h wird der letzte Final gestartet.
Ronja Dubsky gewinnt Kanu Jugendslalom
(2. September 09)
In den Fussstapfen ihres erfolgreichen Bruders Janis paddelt Ronja Dubsky, Jahrgang 1997. Am 6. Jugendslalom, der am vergangenen Wochenende in Biel ausgetragen wurde, hat sie in der Kategorie Damen Benjamin den ersten Platz erreicht. Janis Dubsky, Jahrgang 1994, wurde Dritter in der Kategorie Herren Jugend. Im parallel dazu durchgeführten KANUTOTAL ist Ronja Dubsky auf dem dritten Platz gelandet. Bei KANUTOTAL geht es darum, mittels Aufgaben aus allen Sparten des Kanusports und einfallsreichen Wettbewerben die vielseitigsten jungen Kanutinnen und Kanuten zu ermitteln. Der Anlass wird ausschliesslich für Benjamine (bis 12 Jahre) und Schüler (13 u. 14 Jahre) durchgeführt.
Kreuzlinger Junioren überzeugen am Heimturnier
(1. September 09)
Der am vergangenen Wochenende im Hörnli ausgetragene U17 Bodensee Cup bot auch dieses Jahr attraktiven Nachwuchswasserball und spannende Spiele. Umso erfreulicher ist, dass trotz starker Besetzung die einheimischen Kreuzlinger bis ins Finale vorstossen konnten und eine insgesamt überzeugende Leistung zeigten. Den Titel sicherte sich der SSV Esslingen dank einem verdienten 14:7-Finalsieg.
Seit vielen Jahren ist der Bodensee Cup eines der bestbesetzten Nachwuchsturniere der Schweiz. Dieses Jahr traten acht Teams aus drei Ländern an, davon vier aus Deutschland, drei aus der Schweiz sowie Slavia Pilsen aus Tschechien. In den Vorrundenspielen am Samstag zeigte sich bald, dass von den Schweizer Teams aus Carouge, Horgen und Kreuzlingen nur die Einheimischen gegen die ausländischen Gegner bestehen konnten. Das Team von Trainer Janos Halapi erarbeitete sich einen knappen 8:7 Sieg gegen die Ladesauswahl Baden-Württemberg und gewann deutlich gegen Fulda und Horgen.
Finaleinzug gegen Neukölln
Am Sonntagmorgen trafen die Kreuzlinger auf den Traditionsverein Neukölln Berlin, dessen Herrenmannschaft auch schon im Europacup Gegner des SCK war. In der engen Partie war es am Ende Kreuzlingen, das dank einer disziplinierten Leistung verdientermassen die Nase vorn hatte und überraschend den Finaleinzug schaffte. Dort traf man auf den SSV Esslingen. Die Stuttgarter erwiesen sich als das klar beste Team, setzten sich auch im Finale deutlich durch und gewannen die diesjährige Ausgabe des Bodensee Cups verdient. Aber auch Kreuzlingen hat seine Visitenkarte in Hinsicht auf die bevorstehende Entscheidung in der U17 Meisterschaft abgegeben.
Präsenz von «cool and clean»
Neben den tollen Spielen bot der Bodensee Cup eine gute Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic einen Informations- und Promotionsstand von «cool and clean» zu betreiben. «cool and clean» ist das grösste Präventionsprogramm im Schweizer Sport und steht für sauberen und fairen Sport. Am vergangenen Wochenende informierten Sportler der Nachwuchsnationalmannschaften und Funktionäre zum wichtigen Thema.
Internationales U17-Turnier auf Topniveau
(28. August 09)
Zum 17. Mal findet an diesem Wochenende das Internationale Jugendturnier um den Bodensee-Cup im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli statt. U17-Wasserballer aus drei Nationen werden hochklassigen Nachwuchswasserball zum Besten geben. Von der einheimischen Mannschaft wird ein Spitzenresultat erwartet.
Der Schwimmclub Kreuzlingen ist stolz darauf, Veranstalter eines der grössten und bestbesetzten Nachwuchsturniere der Schweiz zu sein. Auch in diesem Jahr haben sich Jugendteams aus drei Nationen zum traditionellen Turnier angemeldet. Aus Deutschland werden Fulda (Gruppe A), Esslingen (B), Neukölln Berlin (B) sowie die U16 Landesauswahl Badenwürttemberg (A) erwartet. Slavia Pilsen (B) wird Tschechien in Kreuzlingen vertreten. Die Schweiz ist mit drei Vereinen dabei: Horgen (A), Carouge (B) und Gastgeber Kreuzlingen (A).
Einheimische wollen auftrumpfen
Als U17-Schweizermeister 2008 werden in den SC Kreuzlingen hohe Erwartungen gesetzt. Die Mannschaft von Trainer Janos Halapi liegt auch in der aktuellen Jugendmeisterschaft bereits wieder vorne und wird als der meistgenannte Favorit zum Finalturnier vom 19./20. September 2009 in Basel antreten. So mag es nicht zu verwundern, dass von den Kreuzlinger Talenten
am Bodensee-Cup nicht nur gute Leistungen sondern auch zählbare Resultate sowie ein Spitzenresultat erwartet wird. Mit Marc Herzog und Silvan Raschle stehen zwei Spieler im Aufgebot, die mit dem Fanionteam 2008 und 2009 Schweizermeister wurden. Aber auch Hansjörg Weber und Jan Buob schnupperten bereits NLA-Luft. Zusammen mit ihren Teamkollegen werden sie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit erfrischendem und hoffentlich erfolgreichem Wasserball erfreuen. Turnierfavorit ist der SCK aber trotzdem nicht. Sowohl die Deutschen als auch die Tschechen werden mit starken Teams im Kreuzlinger Hörnli aufkreuzen.
«cool and clean» ist dabei
Der SC Kreuzlingen legt grossen Wert auf fairen Sport und Suchtmittelprävention. Das internationale U17-Turnier bietet beste Gelegenheit, in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic ein Informations- und Promotionsstand von «cool and clean» zu betreiben. «cool and clean» ist das grösste Präventionsprogramm im Schweizer Sport. «cool and clean» steht für sauberen und fairen Sport. Die Zielgruppe von «cool and clean» sind Jugendliche im Alter zwischen 10 und 20 Jahren und deren Leiter.
Turnierprogramm Bodensee-Cup 2009 Samstag 29. August: von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr im Stundenrhythmus 12 Vorrundenspiele Sonntag 30. August: Halbfinals ab 09.00 Uhr, kleines und grosses Final ab 12.20 Uhr
Der SC Kreuzlingen bittet die Badegäste um Verständnis, dass an diesem
Wochenende das Sportbecken für den öffentlichen Badebetrieb gesperrt ist
(bis Sonntag 14.30 Uhr).
Meisterfeier 2009!!!
(19. August 09)
Die Wasserballer und Schwimmer des SCK haben 2009 wieder Grossartiges geleistet. Nun wollen wir den 5. Meistertitel der NLA Wasserballer und die starken Leistungen der Schwimmer an den Nachwuchsmeisterschaften in Renens gebührend feiern. Unsere siegreichen Athleten freuen sich auf Ihren Besuch. Feierlich schauen wir nochmals auf die Erfolge der Saison 2009 zurück, ehren die Medaillengewinner und verabschieden die Internationalen an die Wasserball B EM, die vom 5.-13.9. in Lugano stattfindet.
Datum Sonntag, 30. August 2009
Zeit ab 18.00 Uhr
Ort Schwimmbad Hörnli, Kreuzlingen
Nach einem offerierten Begrüssungs-Apéro für alle Besucherinnen und Besucher sowie dem offiziellen Teil der Feier (ab ca. 19.00 Uhr) wird Sie unsere Festwirtschaft zu günstigen Preisen mit Speis und Trank verwöhnen.
Kanu-Regatta vor Romanshorn
(18. August 09)
Am kommenden Wochenende findet die traditionelle Bodensee-Kanu-Ring-Regatta vor Romanshorn statt. Vor allem Nachwuchsfahrer aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Deutschland in verschiedensten Boots- und Altersklassen. Die Rennstrecke liegt westlich der Badi Romanshorn. Das Zielgelände mit einer einladenden Festwirtschaft befindet sich beim Clubhaus des Kanuclubs. Am Samstag beginnen die Wettkämpfe um 13 Uhr und werden mit dem spannenden Bodenseesprint nach 19 Uhr abgeschlossen. Am Sonntag dauern die Wettkämpfe von 9 bis 15 Uhr. Bereits am Freitag von 18 bis 21 Uhr geht der Kanadierplauschwettkampf über die Bühne, zu dem sich 25 Vereins- und Firmenmann- und -frauschaften angemeldet haben. Alle Infos auf www.kcro.ch.
SM-Silber für Janis Dubsky im Slalom (18. August 09)
An der Schweizermeisterschaft im Kanu Slalom, die am letzten Sonntag, 16. August 2009 in Baden ausgetragen wurde, landete der junge Thurgauer Janis Dubsky in der Kategorie Herren Jugend auf dem 2. Platz. Am Vortag fand ebenfalls in Baden die SM im Abfahrtssprint statt. Dort erreichte Dubsky den 3. Rang. Ebenfalls auf den 3. Platz in der Kategorie Damen allgemein kam Patricia Schwager, J+S Coach der Thurgauer Wildwasserfahrer.
Gubsers behaupten sich an der WM
(17. August 09)
Die Thurgauer Brüder David und Remo Gubser haben eine Starke WM gefahren. Im Kajak-Zweier über 500 und 1000 Meter sowie Remo im Einer über 200 Meter konnten sich im Mittelfeld platzieren.
Die Weltmeisterschaften der Regatta-Kanuten in Dartmouth (Ka) wurden am vergangenen Wochenende mit den Finalläufen abgeschlossen. Über 1000 Athletinnen und Athleten aus 75 Nationen haben während vier Tagen in den verschiedenen Bootsklassen ihre Meister erkoren. Erfolgreichste Nationen waren wie in den vergangenen Jahren die Ungarn und die Deutschen.
Guter Auftakt
Für die einzigen Schweizer Teilnehmer, David und Remo Gubser vom Kanu-Club Romanshorn, hatte die Wettkämpfe im Kajak-Zweier sehr gut begonnen. Ohne grosse Probleme bewältigten sie die Vorläufe und qualifizierten sich für die Halbfinals. Im ersten Rennen über 1000 Meter liessen sie sich vom horrenden Anfangstempo der neben ihnen startenden Spaniern, den späteren Weltmeistern, nicht beeindrucken, fuhren ihr eigenes Rennen und wurden so gute Fünfte. Über 500 Meter stimmte dann die Abstimmung nicht mehr so optimal und sie mussten sich mit Rang 7 begnügen.
Schwierige Halbfinals
In den Halbfinals standen sie dann über beide Distanzen sehr schwierigen Aufgaben gegenüber. Über 1000 Meter lagen bis in die Mitte des Rennens auf dem für den angepeilten B-Final-Platz 6. Rang, wurden dann aber noch von den Italienern und den Dänen überholt und schieden so aus. Auf der kürzeren Strecke war die Leistungsdichte noch grösser. Trotzdem gelang ihnen hier mit einer kämpferischen Leistung der 7. Rang und damit der Einzug in den C-Final. Sie eliminierten dabei so bekannte Nationen wie die Polen. In diesem Final fuhren sie dann als Siebte über die Ziellinie und belegten somit Rang 25 im Feld der 42 Spitzenboote.
Remo Gubser im Einer
Auf der Sprintstrecke über 200 Meter ging Remo Gubser im Kajak-einer an den Start. Nach einem guten Vorlaufkam er im Halbfinal nicht optimal vom Start weg und blieb so hinter seiner Vorlaufzeit zurück. So blieb ihm die B-Final-Teilnahme um wenige Zehntelssekunden verwehrt und er musste sich mit dem C-Final begnügen. Dort konnte er sich dann wieder steigern, wurde Dritter und kam in der Gesamtrangliste auf Platz 21 bei 39 Teilnehmern.
Erwartungen nur teilweise erfüllt
Insgesamt waren die beiden Schweizer Athletenmit ihren Leistungen in den verschiedenen Rennen zufrieden, wennsich auch ihre Erwartungen bezüglich Rangierung nicht erfüllt haben. An der Motivation und der Betreuung, die war mit dem ehemaligen Olympiateilnehmer Simon Fäh bestens gewährt, kann es nicht gelegen haben. Viel eher liegt es an der Tatsache, dass die beiden ohne starke Konkurrenz im eigenen Land im Training auf sich alleine abgestellt sind. Das kann wohl nur durch vermehrte Trainingslager mit anderen Nationen korrigiert werden.
Unterschiedliche Voraussetzungen
In Deutschland gibt es allein im Land Baden-Würtemberg 6 vollamtlich angestellte Trainer, in Berlin und Brandenburg werden es noch mehr sein. Der Schweizer Kanu-Verband hat einen Teilzeittrainer für den Nachwuchs. David und Remo Gubser bezahlen ihren australischen Trainer nach Aufwand selber.
Die belgischen Spitzenkanuten erhalten einen Lohn entsprechend ihrer Ausbildung. David und Remo Gubser bezahlen Reisen, Trainingslager und Wettkämpfe selber. Lediglich 10 % übernimmt der Verband, etwa 20 % erhalten sie vom Kanton. Den Rest finanzieren sie über kleinere Sponsoren, einen Fanclub, mit einem Clubbeitrag, Unterstützungszahlungen der Familie und Gelegenheitsjobs im Oktober und November, wenn der Trainingsumfang etwas zürückgeschraubt wird.
Remo Gubser WM-21. über 200 Meter
(16. August 09)
Über 200 Meter ging Remo Gubser im Kajak-Einer an den Start. Nach einem 6. Rang im Vorlauf belegte er im Halbfinal den 5. Rang und verpasste den Einzug in den B-Final um lediglich 0,7 Sekunden. Im C-Final fuhr er dann als Dritter über die Ziellinie und wurde dadurch Gesamt-21. im Feld der 39
Teilnehmer.
Gubser/Gubser verpassen 1000-Meter-Finals (15. August 09)
Die Thurgauer Brüder David und Remo Gubser vom KC Romanshorn haben an den Weltmeisterschaften der Regatta-Kanuten in Dartmouth (Ka) im Kajak-Zweier über 1000 Meter die Erwartungen nicht erfüllt. Sie konnten sich zwar mit einem guten Vorlauf für die Halbfinals qualifizieren, schieden dort als 8. aber aus.
Rangliste: 1. Emilio Merchan/Diego Cosgaya (Sp) 3:14,610; 2. David Smith/Luke Morrison (Aus) 3:15,609; 3. Rainier Torres/Carlos Montalvo (Kub) 3:16,071; Ferner: David Gubser/Remo Gubser (Sz) im Halbfinal ausgeschieden.
Gubser/Gubser zweimal im Halbfinal
(14. August 09)
Für die Thurgauer Brüder David und Remo Gubser vom KC Romanshorn standen heute an den Weltmeisterschaften der Regatta-Kanuten in Dartmouth (Ka) am die Halbfinals über beide olympischen Distanzen, 1000 und 500 Meter, auf dem Programm.
Über 1000 Meter bekamen sie dabei in ihrem Lauf ein sehr starkes Feld zugeteilt. Das angestrebte Ziel, den B-Final, verpassten sie mit dem 8. Rang und werden nun am Samstag im C-Final am Start stehen. Der Halbfinal über 500 Meter wird erst am Nachmittag ausgetragen und durch die Zeitverschiebung wird darum dieses Resultat erst in der Nacht auf Samstag bekannt.
Guter WM-Start von Gubser/Gubser
(14. August 09)
Der Start ist dem einzigen Schweizer Boot an der Kanu-WM in Dartmouth in Kanada geglückt. Im Vorlauf über 1000 Meter belegten David und Remo Gubser im Kajak-Zweier den 5. Rang und qualifizierten sich so klar für die Halbfinals. Dies gelang den beiden Arbonern nachher auf über 500 Meter, wobei sie mit Platz 7 im Vorlauf allerdings hinter den Erwartungen zurück blieben.
Bei guten Bedingungen, etwas bewölkt und nur wenig Wind, der aber die Rennen nicht behinderte, begannen gestern Donnerstag die Weltmeisterschaften auf dem Lake Banook mit den Vorläufen über 1000 Meter. Dabei traf es die Thurgauer Brüder David und Remo Gubser in den schnellsten Vorlauf. Die Spanier, als Schnellstarter bekannt, hatten ein enormes Tempo vorgegeben. Doch das Schweizer Boot wusste sich zu behaupten und fuhr als fünftes über die Ziellinie.
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Die beiden Thurgauer zeigten sich mit dem Rennen zufrieden. Sie hätten das Rennen genau so gefahren, wie sie es geplant hatten. Ihr Trainer, der ehemalige australische Spitzenkanute Martin Hunter, war ebenfalls zufrieden. Das sei das beste Rennen der aktuellen Saison gewesen. Entsprechend hoch ist die Zuversicht für die Halbfinals von heute Freitag. Eine weitere Steigerun sei durchaus möglich. Die Resultate der Vorläufe über 500 Meter sind am Nachmittag und treffen erst nach Redaktionsschluss ein.
Start zur Kanu-WM in Kanada
(13. August 09)
Gestern Mittwoch sind in Dartmouth in Kanada die Weltmeisterschaften der Regatta-Kanuten feierlich eröffnet worden. Mit der Schweiz sind 75 Nationen am Start. Unter den über 1000 Athletinnen und Athleten sind die Thurgauer Brüder David und Remo Gubser die einzigen Schweizer Teilnehmer.
Über die olympischen Distanzen 500 und 1000 Meter starten die Arboner im Kajak-Zweier. Im Sprint über 200 Meter versucht sich Remo Gubser im Einer.
Die beiden Athlten des Kanu-Clubs Romanshorn sind bereits am 1. August über den Atlantik geflogen und haben sich im Trainingscenter der Amerikaner in Lake Placid akklimatisiert und auf den wichtigsten Wettkampf des Jahres eingestellt. Die letzten Trainingsresultate lassen positive Resultate erhoffen.
Zu Beginn dieser Woche dislozierten sie nun nach Dartmouth. Hier ist auch ihr persönlicher Betreuer, der ehemalige Olympia-Teilnehmer Simon Fäh, zu ihnen gestossen. Heute Donnerstag um 10 Uhr Ortszeit (16 h MEZ) starten sie zum Vorlauf über 1000 Meter, sechs Stunden später zum Vorlauf über 500 Meter.
Arboner Starboot segelt auf WM-Rang 50
(12. August 09)
In einem überdurchschnittlich starken Weltmeisterschafts-Feld belegten Roman und Philipp Juchli vom Yacht-Club Arbon den 50. Platz und sind somit hinter dem einzigen Schweizer Profiteam Marazzi/De Maria das zweitbesten Schweizer Team. Sie kamen erst in den letzten beiden Rennen in Schwung und belegten da die Ränge 25 resp. 24. Weltmeister wurden die Amerikaner Szabo/Peters.
Die Weltmeisterschaft 2009 der Olympiaklasse Starboot im schwedischen Varberg zählte mit 87 teilnehmenden Starbooten aus 25 Nationen – wie jedes Jahr – zu den Höhepunkten des internationalen Segelsportes. Die Schweiz war mit sechs Booten vertreten, unter anderem mit den beiden Ostschweizern Roman Juchli (Steuermann) und seinem Bruder Philipp (Vorschoter). Sämtliche Welt- und andere Meister der Starboot-Klasse der letzten 10 Jahre waren mit Ausnahme der Olympiasieger von Peking (Percy/Simpson) im starken Feld vertreten. So waren auch Segellegenden und „alte Cracks“ wie Pelle Peterson und Sune Carlsson ebenfalls dabei. Über 30 der angetretenen Mannschaften sind reine Segelprofis. Der 50. Rang des Amateur-Teams Juchli/Juchli kann vor diesem Hintergrund als Erfolg gewertet werden.
Schwierige Bedingungen
Die lange Reise von 16 Stunden hat sich seglerisch gelohnt, obwohl an einem Tag Windstille herrschte. Bei total sechs Wettfahrten mit einer Segeldauer von jeweils ca. 3 ½ Stunden und Windstärken von 2-4 Beaufort konnte die gute Geschwindigkeit ausgespielt werden. Die langen Segeltage – so musste jeweils ca. zwei Stunden Anfahrt vom Hafen ins Segelrevier und zurück überwunden werden – verlangten gute Kondition. Die starke Strömung sowie starke Winddreher machte den Binnenseeseglern etwas zu schaffen. Zudem war der Wind auf dem kabeligen Wasser kaum zu lesen.
Mitten unter Profis
Das was Marazzi/De Maria in den letzten beiden Regatta leider nicht erreichten (sonst wären sie Weltmeister geworden, denn sie lagen nach vier Läufen an der Spitze), haben die beiden Bodenseesegler getan. Es galt stur die rechte Seite zu wählen, obwohl beim Start die linke Seite bevorteilt war. Vor allem in den letzten beiden Wettfahrten, in denen Juchli/Juchli die erste Bahnmarke jeweils unter den Top 20 rundeten, zeigten sie ein gutes Fingerspitzengefühl für die schwierigen Wetterbedingungen und rangierten sich mitten in den Profi-Teams ein. Bemerkenswert war schliesslich, dass es trotz des bedeutenden Anlasses kaum Proteste gab. Die Starboot-Klasse, die ihre Schweizermeisterschaft in den letzten drei Jahren zweimal am Bodensee aussegelten, ist für faires Segeln bekannt.
Betreuung
Während andere Nationen mit einem Tross von Begleitern und Trainern aufmarschierten, die die Strömung massen, Segel oder Kleider auf dem Begleitboot bereit hielten, mussten sich die fünf Schweizer selber behelfen.
Bilanz
Während Marazzi/De Maria über den erreichten achten Rang etwas enttäuscht nach Hause reisten, ist das Endresultat von Juchli/Juchli im exzellenten Feld von vielen Profis sehr gut. Eine nächste WM wird es für die beiden in den nächsten zwei Jahren kaum geben, denn diese finden in Rio de Janeiro (Brasilien) resp. Perth (Australien) statt, was für das Amateurteam aus Zeit- und Kostengründen nicht realisiert werden kann.
Vorbereitungen auf Wasserball-B-EM in Lugano
(11. August 09)
Die von Trainer Gianfranco Salvati betreute Wasserballnationalmannschaft, holt sich den letzten Schliff für die B-EM Lugano ’09 in einem intensiven dreiwöchigen Vorbereitungsprogramm vom 10. August bis zum Beginn der Meisterschaften am 5. September.
In der ersten und dritten Woche trainieren die Athleten im Lido Lugano, das gleichzeitig die Stätte für die Austragung der B-Europameisterschaften sein wird. In der mittleren Woche fliegt die Mannschaft nach Lodz (Polen) zu Testspeilen.
Im Aufgebot stehen Spieler aus 4 Teams:
- Aegeri: Kevin Müller, Mark Zumbühl
- Horgen: Deny Kiss, Vedran Galijas, Oliver Fröhli, Stefan Velikov, David Alvarez, Goran
Vucinic
- Kreuzlingen: Francesco Tramacera, Rudi Vacho, Nicolas Weideli, Cédric Fässler
- Lugano: Gaetano Graziani, Amedeo. Cassina, Siro Knijnenburg. Maurizio Taglialatela
In Lugano kämpfen 12 Teams um den Aufstieg in die A-Gruppe (Siehe Anhang)
Schweizer Nationalmannschaft spielt um den Einzug in die Viertelfinale in der Gruppe gegen
- Holland
- Polen
- Georgien
- Malta
- England
In der zweiten Gruppe spielen
- Frankreich
- Dänemark
- Türkei
- Weissrussland
- Ukraine
- Slovenien
Kreuzlinger Ruderer gewinnt an der Junioren-Weltmeisterschaft das kleine Finale
(10. August 09)
Nico Stahlberg vom Ruderclub Kreuzlingen hat mit seinem Partner Elias Farhan (Lausanne Sports Aviron) das kleine Finale um die Ränge 7 bis 12 mit einem Start-Ziel-Sieg deutlich für sich entschieden. Damit klassieren sie sich in der 34 Boote umfassenden Doppelzweier-Konkurrenz auf Schlussrang 7. Mit diesem Sieg haben Stahlberg/Farhan eine gute Antwort auf das unglückliche Ausscheiden im Halbfinale gegeben. Nach dem vierten Rang im Halbfinale haderten sie lange mit ihrem Schicksal: Ein glitschig gewordener Rudergriff führte zu einer Verkrampfung im Unterarm, die so stark war, dass nach langer Führung ein Fehlschlag den Schweizer Doppelzweier im Endspurt des Halbfinals auf den vierten Rang zurückfallen liess.
Mit Emanuel Hoppenstedt hat ein weiterer Athlet des Ruderclubs Kreuzlingen die Schweiz an einer Weltmeisterschaft vertreten. Im Weltklassefeld von 19 Nationen konnte sich der Doppelvierer mit Emanuel Hoppenstedt, David Aregger (RC Schaffhausen), Samuel Annen (Seeclub Zug) und Jérémy Maillefer (Lausanne Sports Aviron) an der U23-Weltmeisterschaft in den Vorläufen direkt für das Halbfinale qualifizieren. Mit dem vierten Rang verpasste er aber den Einzug ins grosse Finale der 6 Weltbesten knapp. Im kleinen Finale nahm der Schweizer Doppelvierer viel Risiko auf sich, startete sehr schnell und lag bei Streckenviertel noch in Führung. Diesem Anfangstempo musste aber, je länger das Rennen dauerte, Tribut gezollt werden; die Schläge wurden zunehmend träge und die Schlagfrequenz fiel gegenüber der Konkurrenz zu stark ab, sodass schlussendlich der fünfte Rang im B-Finale, was dem elften Schlussrang entspricht, resultierte.
Aus der Perspektive des Ruderclubs Kreuzlingen (RCK) sind diese Leistungen im Jahr 1 des Projekts „Leistungssport im RCK“ ein voller Erfolg: 2 RCK-Athleten konnten sich in harten Selektionen für Weltmeisterschaften qualifizieren. Beide erreichten gegen starke und dichte Konkurrenz die kleinen Finale. Mit dem Projekt „Leistungssport im RCK“ soll ambitionierten RCK-Athleten eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2012 in London zu ermöglicht werden. Parallel dazu werden Grundlagen gelegt für ein Leistungssportzentrum Rudern in Kreuzlingen. Dieses Projekt wird vom Sportamt des Kt. Thurgau und der Thurgauer Kantonalbank als Hauptsponsor unterstützt. Interessenten, die sich in diesem ambitiösen Projekt als weitere Sponsoren engagieren möchten sind herzlich willkommen (www.ruderclubkreuzlingen.ch).
3 Klassen segelten beim Yacht-Club Romanshorn um die Plätze
(10. August 09)
Am Wochenende wurde die Traditionsregatta vor Romanshorn ausgesegelt. Der Yacht-Club Romanshorn hat auf zu Gunsten der Bodenseewoche, die vom 4. – 7. Juni in Konstanz ausgetragen wurde auf seinen angestimmten Termin verzichtet. Das hat dazu geführt, dass nur wenige Boote am 8./9. Juli am Start waren.
Nach der Steuermannsbesprechung am Samstagmittag durch den Romanshorner Wettfahrtsleiter Daniel Helbling konnten die ersten drei Wettfahrten bei guten Windverhältnissen ausgesegelt werden. Der erste Lauf konnte noch bei trockenen Verhältnissen gesegelt werden, doch dann setzte der Regen ein und die Seglerinnen und Segler wurden zusätzlich gefordert.
Am Abend trafen sich die Teilnehmer zum Nachtessen, das das MOLE-Team vorbereitet hatte. Das gute Essen und die Pflege der Kameradschaft unter den Teilnehmern und den Helfern der Wettfahrtleitung beendeten den ersten Regattatag.
Am Sonntag um 9 Uhr folgten die Boote wieder dem Startschiff. Die Windverhältnisse liessen aber nur noch einen Lauf zu, der zudem verkürzt werden musste.
Bei dieser Regatta gab es zwei souveräne Sieger, denn Jack Frei vom Yacht-Club Romanshorn und Richard Volz vom Yacht-Club Meersburg siegten mit der bestmöglichen Punktezahl in ihren Klassen. Bei der 6mJI Klasse war es dagegen bis zum Schluss spannend.
An der Preisverteilung wurden die Wander- und Erinnerungspreise den drei erfolgreichsten Teams übergeben. Mit dem Dank an die Helfer der Wettfahrtsleitung wurde die Segelregatta des aktiven Yacht-Club Romanshorn beendet.
Die Ranglisten:
75m2 Nationale Kreuzer
1. Richard Volz, Yacht-Club Meersburg, 3 Punkte
2. Ewald Weisschädel, Konstanzer Yacht-Club, 6 Punkte
3. Fritz Höchner, Yacht-Club Romanshorn, 7 Punkte
6 mJI
1. Reinhard Suhner, Segler-Vereinigung Bottighofen, 6 Punkte
2. Ralph Müntener, Yacht-Club Romanshorn, 7 Punkte
3. Thedy Schmid, Yacht-Club Romanshorn, 8 Punkte
5.5mIC
1. Jack Frei, Yacht-Club Romanshorn, 3 Punkte
2. Willi Krüger, Segler-Vereinigung Bottighofen, 6 Punkte
3. Dietmar Armbruster, Konstanzer Yacht-Club, 8 Punkte
4. Ekkehard Schlichtenhorst, Nonnenhorner Segler-Verein, 10 Punkte
Segel-Traditiosklassen regattieren vor Romanshorn
(03. August 09)
Bodenseemeisterschaft und Silber Cup organisiert vom Yacht-Club Romanshorn
Über das kommende Wochenende findet vor dem Gemeindehafen die jedes Jahr auf dem Programm stehende Regatta statt. Segler und Landratten mit Freude an traditionellen Bootsklassen erleben stimmungsvolle Bilder auf dem Wasser und im Gemeindehafen.
Am Samstag und Sonntag 8./9. August wird die traditionelle Bodenseemeisterschaft der 75er Nationalen Kreuzer und der Silbecup der 6mJI Klasse vor dem Romanshorner Gemeindehafen ausgesegelt. Zudem starten die 5.5mIC.
Die Boote sind teilweise über 80 Jahre alt und mit sehr viel Liebe gepflegt. Aber auch die neuen Konstruktionen zeugen von gutem Bootshandwerk am See. Am Samstag ab 12 Uhr werden die Segler vom Romanshorner Wettfahrtleiter Daniel Helbling und seiner Crew aufs Wasser beordert und die erste Regattaserie gestartet. Nach dem Nachtessen in der "Mole" wird beim geselligen Zusammensein Seemannsgarn gesponnen und der erste Regattatag kommentiert. Am Sonntagvormittag werden bei hoffentlich guten Windverhältnissen weitere Starts erfolgen. Letzte Startmöglichkeit ist 14.00 Uhr. Die Preisverteilung findet ca. 1 Stunde nach dem letzten Zieldurchgang statt.
UBS dankt Yacht-Club Romanshorn mit Alinghi-Modell
(31. Juli 09)
Das Siegerboot SUI 64 ist neu im Clublokal MOLE Romanshorn zugänglich.
Drei Jahre hat der Yacht-Club Romanshorn die Match Races der UBS Alinghi Swiss Tour durchgeführt. Als Dank für diese Zusammenarbeit schenkt UBS Ostschweiz nun dem Yacht-Club Romanshorn ein Modell des Siegerbootes.
Bei den Match Races UBS Alinghi Swiss Tour waren der Yacht-Club Romanshorn und die UBS Ostschweiz Partner. Für diese Zusammenarbeit dankt die UBS Ostschweiz mit der Übergabe eines originalgetreuen Modells der SUI 64, dem Siegerboot des America’s Cup 2003 vor Auckland in Neuseeland.
Der Leiter der UBS Arbon, Stephan Hollenstein überreichte an einem schönen Sonnentag das wertvolle Modell dem überglücklichen Präsidenten des Yacht-Club Romanshorn, Ruedi Schellenberg. An einem Ehrenplatz im Clubrestaurant MOLE wird es in Zukunft einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Mit der SUI 64 hat in Auckland die Erfolgsgeschichte von Alinghi begonnen, die bekannterweise in Valencia fortgeschrieben wurde. Leider ist seitdem nicht mehr gesegelt worden, da das Team Oracle gerichtliche Schritte in den USA gegen die vorgesehene Austragung in Valencia unternommen hat. Alle hoffen, dass dieses unwürdige Spiel bald zu Ende ist und wieder Regatten auf dem Wasser durchgeführt werden können. Der nächste America’s Cup kommt bestimmt, die Frage ist heute nur, wann und wo dieser stattfinden wird.
Am 18. und 19. September findet in Romanshorn wieder ein spannendes Segel Match Race statt, dieses Mal unter SUI Match Race Tour.
Open Water Bronzemedaille für Miriam Rhis
(27. Juli 09)
Nach der überaus erfolgerichen Nachwuchsmeisterschaft vor Wochenfrist in Renens behauptete sich der SC Kreuzlingen auch an der Open Water Schweizermeisterschaft im Bielersee unter den erfolgreichsten Clubs. Miriam Rhis holte sich gleich bei ihrer Freiwasser-Premiere die Bronzemedaille.
Am vergangenen Wochenende (25./26. Juli 2009) konnten am Südufer des Bielersees in Ipsach nun endlich auch die Langstreckler des SC Kreuzlingen ihre Trainings- und Wettkampfsaison mit den Schweizer Freiwassermeisterschaften erfolgreich abschliessen. Die drei Athleten Miriam Rihs, Aline Hummer und Pascal Schläpfer (alle Jahrgang 94) traten an der „Wassersportanlage der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen“ in der Nachwuchswertung über 3 km gegen die nationale Konkurrenz an. Karl Jacob (87), der sonst im Triathlon zuhause ist, nutzte die Freiwassermeisterschaften als Test im Rahmen seiner WM-Vorbereitungen auf dem Weg nach Florida (USA). Ausser für Aline Hummer bedeutete die Teilnahme für jeden eine Premiere, umso erfreulicher waren die erbrachten Leistungen.
Miriam Rihs erreichte mit 40:47 den 3. Rang und damit die Bronzemedaille, Aline Hummer errang in 42:58 den 5. und Pascal Schläpfer in 41:38 den 8. Platz. Karl Jacob erzielte im Vergleich mit den reinen Schwimmern immerhin die 4. beste Zeit in der offenen Wertung. Damit konnte sich der SCK auch bei diesen Meisterschaften ganz vorne platzieren und stellte ein weiteres Mal seine Stellung als Schwimm-Leistungszentrum unter Beweis. Der SC Kreuzlingen prüft derzeit die Möglichkeit, diesen attraktiven Wettkampf schon im nächsten Jahr an den Bodensee zu holen.
SC Kreuzlingen verteidigt Meistertitel!
(26. Juli 09)
Der SC Kreuzlingen hat im letzten Spiel doch noch zugeschlagen! Im alles entscheidenden fünften Finalspiel gewann Kreuzlingen mit 8:7 zum dritten Mal und verteidigte damit den Meisterpokal erfolgreich. Eine hervorragende Teamleistung und ein grosses Kämpferherz sicherten dem SCK am Samstagabend den fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Der Weg zur Titelverteidigung nach dem Double-Gewinn 2008 war ein schwieriger. Kreuzlingen lag in der Finalserie zweimal zurück, und musste im letzten Entscheidungsspiel auswärts antreten. Beim SC Kreuzlingen wusste man aber, dass in den vorangehenden Anläufen zum Auswärtssieg nicht viel gefehlt hatte und ging deshalb mit gesundem Selbstvertrauen ins fünfte Spiel.
Hochspannung während vier Vierteln
Die letzte Partie der Saison hätte kaum ausgeglichener und spannender verlaufen können. Lugano erwischte den besseren Start und führte früh, spürte die Gäste aber immer im Nacken. Die Kreuzlinger gingen mit einem 4:3-Rückstand in die grosse Pause, konnten aber nach wenigen Minuten im dritten Abschnitt erstmals die Führung übernehmen. Diese hatte wieder nur kurze Zeit bestand, und zu Beginn des Schlussviertels war es wieder Lugano, das in Führung ging. Zwei Tore von Redder und Halapi sicherten dem SCK die erneute Führung, und diese verteidigte Kreuzlingen in den dramatischen Schlussminuten erfolgreich zum 8:7 Sieg und Meistertitel.
Starke Schützen machen den Unterschied
In der insgesamt körperlich hart geführten Partie gewann schlussendlich Kreuzlingen, weil es zum ersten Mal im dritten Auswärtsspiel keine Schwächephase einzog und eine sehr überzeugende Teamleistung ablieferte. Verteidigung wie Angriffsspiel lebten von der hohen Einsatzbereitschaft und Disziplin, die die Thurgauer an den Tag legten und damit ihren unbedingten Siegeswillen demonstrierten. Den entscheidenden Unterschied machten am Samstagabend die Schützen aus, die für einmal auf Kreuzlinger Seite stärker waren. Besonders Janos Halapi, der zunächst bei einem Penalty unglücklich nur den Innenpfosten traf, war mit vier Toren und der Entscheidung im letzten Abschnitt ein wichtiger Faktor beim fünften Titelgewinn seit 1999.
KREUZLINGEN IST SCHWEIZER WASSERBALL-MEISTER !!!
(25. Juli 09)
Mit einem 8:7-Auswärtssieg in der fünften und alles entscheidenden Playoff-Finalpartie in Lugano hat sich der SC Kreuzlingen heute Abend zum 5. Mal in seiner Clubgeschichte die Schweizer Meisterschaft gesichert. Gleichzeitig nahm der Titelverteidiger damit bei den Tessinern erfolgreich Revanche für die hauchdünne Niederlage im Cupfinal. Ein ausführlicher Bericht folgt am Sonntag.
Kreuzlingen erzwingt den Final-Showdown
(24. Juli 09)
Dunkle Gewitterwolken, Regengüsse und Kopfschütteln über soviel Wetterpech. Das waren dann aber auch schon alle negativen Meldungen am Donnerstagabend. So wie sich die Front verzog so blühte der SCK im Verlaufe der Partie prächtig auf. Dank dem ungefährdeten 12:8-Sieg kommt es am Samstagabend zum grossen Showdown im Lido Lugano.
Trotz der insgesamt 20 Tore war die Torfolge so ungewöhnlich wie schnell erzählt. In den ersten Spielminuten zogen zuerst die Gäste etwas überraschend davon. Dann riss der SCK das Spielgeschehen an sich und erzielte sage und schreibe sieben Tore in Folge zur 8:3 Führung. Die Luganesi liessen darob aber die Köpfe nicht hängen und schossen ihrerseits wieder vier Treffer zum 8:7 Anschluss. Das gute Ende behielt aber Kreuzlingen für sich, indem das Skore zum letztlich überzeugenden 12:8 Schlussresultat wieder kontinuierlich erhöht wurde.
Zitterpartie zu Beginn
Die Spieler des SC Kreuzlingen schienen die Startphase völlig zu verschlafen. Wenig druckvoll und in der Abwehr etwas zu fahrlässig eröffneten sie Lugano die ersten Torchancen. Knijenburg zweimal und Marino nahmen diese Offerten dankend an und brachten die Tessiner 2:0 und 3:1 in Führung. Dann war aber erstmal das Pulver verschossen. Zum Glück für die Einheimischen, die erst in den Minuten darauf so richtig ins Spiel fanden, dann aber umso überzeugender agierten. Es war in dieser Spielphase ein schnörkelloser, gepflegter und vor allem effizienter Wasserball, der Kreuzlingen zur Freude seiner vielen Fans zelebrierte. Und erfolgreich war er darüber hinaus, denn es schien ganz so, als ob mit den sieben Einschüssen in Folge die Vorentscheidung im dritten Viertel bereits gefallen sei.
Mannschaft überzeugte
Obwohl in dieser Druckphase Vacho (2) und Höfel (3) die sichersten Schützen waren, war die deutliche Führung der Verdienst des ganzen Teams. Doch der Schlendrian schlich sich zwischen der 23. und 25. Minute nochmals ein. Zittern war erneut angesagt, denn schnell hatte man die Szenen der Auswärtsspiele im Kopf, wo Kreuzlingen mehrmals eine Führung mit Eigenfehler wieder verschenkte. Doch diesmal war Trainer Roehls Team hell wach, erhöhte abermals den Druck und sorgte so für einen letztlich ungefährdeten und deutlichen Sieg. Wieder waren es in der Schlussphase Höfel und Vacho, die den Unterschied ausmachten. Man würde aber den anderen vier Schützen der Partie und dem ganzen Kollektiv Unrecht tun, wenn diese unerwähnt blieben.
Schwung ausnützen
Der SC Kreuzlingen hat vor allem sich selber vorgemacht, wie man Lugano niederringt. Das Rezept wäre also gefunden, um am Samstagabend ab 20.30 Uhr im Lido Lugano den alles entscheidenden Auswärtssieg zu realisieren. Lugano und Kreuzlingen spielen einen hochklassigen und sehr attraktiven Wasserball zur Freude der vielen Anhänger beider Lager. Beide Vereine wären verdiente Schweizermeister, beide Teams haben bereits jetzt Grossartiges geboten. Im fünften und letzten Spiel des Playoff Finals wird sich nun aber unwiderruflich weisen müssen, ob Lugano zum 14. oder Kreuzlingen zum 5. Mal ihrer Vereinsgeschichte Schweizermeister wird.
Kreuzlingen muss heute Heimspiel gewinnen
(23. Juli 09)
Wenn heute Abend (20 Uhr) Kreuzlingen und Lugano zum vierten Mal im NLA-Playoff Final aufeinandertreffen, kann eine Mannschaft vom Meistertitel träumen. Lugano NPS hat erhält heute die erste Chance, den 14. Meistertitel seiner Vereinsgeschichte zu holen. Kreuzlingen will dagegen halten und mit einem Sieg den Showdown am Samstag in Lugano ermöglichen.
Die Neuauflage der letztjährigen Finalserie hält, was man sich von ihr versprochen hat. Hochklassiger Wasserball, dramatische Spielverläufe und knappe Resultate lassen die Emotionen der Fans hochgehen. Zur vierten Begegnung werden über 1000 Zuschauer aus beiden Lagern erwartet. Heute Abend wird im Schwimmbad Hörnli der Siedepunkt der Saison 2009 erreicht.
Sieg oder doppelte Niederlage
1999, 2002, 2003 und 2008 sind die magischen Zahlen in den Annalen des SC Kreuzlingen. Soll mit dem fünften Meistertitel das Jahr 2009 hinzugeschrieben werden, benötigen Thurgaus Vorzeigewasserballer heute Abend einen Sieg. Doch damit wäre erst die Serie ausgeglichen und am Samstag käme es im Lido Lugano zum grossen Showdown, dann allerdings mit völlig offenem Ausgang. Steigen hingegen die Luganesi als Sieger aus dem Wasser, käme dies einer doppelten SCK-Niederlage gleich; Spiel und Meistertitel wären verloren.
Für alle Fälle vorgesorgt
Gewittrige Regengüsse sind die treuen Begleiter der SCK-Wasserballer in dieser Saison. Das soll sich gemäss Wettervorhersagen auch beim letzten Heimspiel nicht ändern. Die Vereinsverantwortlichen werden deshalb mit einem Festzelt dafür sorgen, dass sich die zahlreichen SCK-Fans geschützt verpflegen und verweilen können. Nebst der "Player of the Game" Ehrung, bei der die beiden besten Akteure der Partie von der Thurgauer Kantonalbank ein kleines Präsent erhalten, muss der Gastgeber auch für die allfällige Siegerehrung vorbereitet sein. Es liegt aber an den Kreuzlinger Spielern selbst, dafür zu sorgen, dass es heute nicht soweit kommt. Ganz im Gegenteil, mit einem Erfolg sollen die eigenen Fans noch etwas feiern und sich auf die Finalissima vom Samstag in Lugano (20.30 Uhr) einstimmen können.
Kreuzlingen nach 6:7 in Lugano wieder in Rücklage
(22. Juli 09)
Mit 6:7 haben die Kreuzlinger NLA-Wasserballer die dritte Finalpartie in Lugano verloren und liegen damit in der Best-of-5-Serie mit 1:2 Siegen zurück. Morgen Donnerstag (20 Uhr) steht das Team von Trainer Sirko Roehl damit im eigenen Schwimmbad unter Siegzwang.
Ein herrlicher Sommerabend begleitete die knapp 500 Zuschauer durch einen dramatischen Wasserballabend im Lido Lugano. Der SC Kreuzlingen wurde über weite Strecken seiner Reputation als Titelverteidiger gerecht, führte mehrmals und schien insbesondere in der Abwehr stets auf der Höhe zu sein. Zwei Blackouts gegen Spielende machten jedoch den ganzen Ertrag innert kürzester Zeit zunichte. Nach dem unglücklichen 6:7 steht der SCK jetzt mit dem Rücken zur Wand. Am Donnerstagabend wird somit ein Sieg zur Pflichtaufgabe.
Tore Mangelware
Die beiden derzeit unbestrittenen Leader des Schweizer Wasserballs lieferten sich auch zum Start der dritten Finalpartie einen unerbitterlichen Kampf. Schonungsloser Körpereinsatz, Kampf um jeden Ball und sicher postierte Abwehrreihen machten das Tore schiessen nahezu unmöglich. Beide Torhüter waren zudem jederzeit Herr der Lage und dirigierten ihre Vorderleute unmissverständlich und mit grosser Übersicht. Ein erfolgreicher Abschluss auf jeder Seite war sodann die magere Ausbeute im ersten Spielabschnitt. Der SCK war aber, und das sollte sich ganz am Ende noch bitter rächen, ein allzu grosszügiger Gast. Früh zeichnete sich nämlich an diesem Abend ab, dass das Spiel in Überzahl mehr einem stotternden Zweitakter als einer feingeschmierten Präzisionsmaschine glich. Woraus man unbarmherzig Kapital schlagen sollte, vergab man leichtfertig. Trotz dieser ernüchternder Erkenntnis vermochte der SCK den zweiten Spielabschnitt wenn auch knapp für sich zu entscheiden.
Kopflos ins Verderben
Auch wenn nicht alles nach Wunsch verlief, waren doch deutliche Zeichen erkennbar, dass den Ostschweizern auswärts der grosse Coup gelingen könnte. 3:2 führten sie nämlich bei Halbzeit, danach 4:3 und 5:4, doch Lugano gelang jeweils kurz darauf wieder der Ausgleich. In dieser Spielphase entwickelte sich ein wahrer Abnützungskampf. Trotz schwindenden Kräften war vor allem unablässige Aufmerksamkeit gefragt. Jeder Pass, jeder Abschlussversuch und jeder Zweikampf barg die Gefahr in sich, den Ball an den Gegner zu verlieren. Und genau zwei solche Situationen sollten die Entscheidung zu ungunsten der Kreuzlinger herbeiführen. So knapp vor dem ersehnten Auswärtssieg zu stehen und mit so viel Unvermögen doch noch als Verlierer aus dem Wasser steigen zu müssen, ist mehr als bitter. Trainer Sirko Roehl und seiner Equipe bleiben 48 Stunden, die Niederlage zu verdauen und die vierte Partie vorzubereiten. Bereits am Donnerstagabend kann der SCK mit einem Heimsieg die Finalissima erzwingen.
SC Kreuzlingen braucht einen Auswärtssieg
(21. Juli 09)
Dank einer starken Kreuzlinger Leistung im Heimspiel steht es in der Playoff-Finalserie (best of 5) nach zwei Spielen 1:1. Bereits heute Dienstag müssen die Kreuzlinger wieder ins Tessin reisen und nehmen dort den zweiten Anlauf zum nötigen Auswärtssieg. Das zweite Final-Heimspiel bestreiten die Thurgauer am Donnerstag, um 20 Uhr.
Die Partien der letzten Woche haben klar gezeigt, dass sich im Final auch die derzeit stärksten Teams gegenüberstehen. Am Mittwoch in Lugano als auch am Samstag im Kreuzlinger Hörnli wurden dem Publikum packende Spiele mit viel Tempo, Taktik und körperlicher Intensität geboten. Dass dabei die Heimteams das bessere Ende für sich behalten konnten, ist wohl kein Zufall.
Topform abrufen
Der SC Kreuzlingen hat sein erstes Heimspiel gewonnen und sich damit alle Titelchancen gewahrt. Trotzdem sind die Thurgauer unter Druck, denn um die Finalserie und damit die Meisterschaft gewinnen zu können, müssen sie einen Auswärtssieg in Lugano schaffen. Dass das Team von Sirko Roehl die Möglichkeiten dazu hat, hat man beim ersten Auftritt in Lugano gezeigt. Am letzten Mittwoch waren es die Gäste, die dem Spiel in der ersten Hälfte den Stempel aufdrücken konnten. Um aber gegen Lugano und sein eigenes Publikum gewinnen zu können, muss Kreuzlingen über die gesamte Distanz auf höchstem Niveau spielen. Die Tessiner ihrerseits müssen sich in der Offensive wieder mehr einfallen lassen. Center Marino war in Kreuzlingen deutlich weniger zu sehen als im Auftaktspiel wurde von der Verteidigung des letztjährigen Meisters viel besser abgeschirmt.
Horgen gewinnt Bronze
Während die Finalserie im Laufe dieser Woche entschieden werden wird, sicherte sich Horgen bereits am Samstag die Bronze-Medaille. Die Zürcher, die gegen Kreuzlingen im Halbfinale ausschieden, mussten gegen Genf aber lange zittern. Erst im letzten Viertel im Entscheidungsspiel konnte der Rekordmeister den Rückstand in einen schlussendlich deutlichen 15:8-Sieg wenden.
Kreuzlinger Nachwuchs brilliert in Renens
(21. Juli 09)
Überaus erfolgreich kehrte am Sonntagabend das 10-köpfige Schwimmteam von der Schweizer Nachwuchsmeisterschaft aus dem Welschland zurück. Überragender Akteur aus Kreuzlinger Sicht war mit sieben Medaillen Patrik Schwarzenbach. Insgesamt überzeugten aber sämtliche Athleten mit teils hervorragenden Leistungen.
Auf den Punkt Topfit und motiviert bis in die Haarspitzen übertraf das SCK-Team alle Erwartungen und Hoffnungen. Mit 4 Gold, 2 Silber- und 1 Bronzemedaillen (alle durch Patrik Schwarzenbach, Jhg. 96) platzierte sich der SC Kreuzlingen auf dem hervorragenden 12. Platz in der Medaillenwertung. Damit konnte sich Kreuzlingen als zweiter Ostschweizer Club neben Schaffhausen unter den ersten 15 Schwimmvereinen postieren und verwies Bern, Genf, Locarno, Basel und viele weitere zuvor favorisierte Vereine auf die Plätze weiter hinten.
Ohne Wunderanzug
Dies alles erreichten die Thurgauer ohne moderne Rennanzüge, was auffallender Weise für die meisten Ostschweizer Clubs mit Ausnahme des SC Schaffhausen zutraf. Im Gegenteil, zu Beginn wurden einige Sportler sogar dafür verspottet, dass sie in ganz normalen Schwimmtextilien antraten. Das letzte Lachen hatten dennoch die Kreuzlinger, die neben den absolut herausragenden Leistungen von Patrik Schwarzenbach (7 Einzelstarts, 7 Finalteilnahmen; 4x Gold, 2x Silber, 1x Bronze; 6 persönliche Bestzeiten; 3 Altersklassen- und 3 Meisterschaftsrekorde; 2 Clubrekorde), durch die Bank über sich hinauswuchsen und teilweise massive Leistungssteigerungen erzielten. So zum Beispiel Pascal Schläpfer, der über 400m Lagen seine bisherige Bestzeit gleich um 25 Sekunden unterbot. Insgesamt plazierten sich die SCK-Schwimmer und -Schwimmerinnen 12mal unter den Top-10, zweimal davon mit der Herren-Staffel über 4x200m und 4x100m Freistil und 2 weitere male unter den Top-5 (Lars Michel und Davide Protopapa). Die rangmässig schlechteste Platzierung war ein 25. Platz.
Neue Clubrekorde
Mit 73 Starts wurden 56 (76,7%) neue persönliche Bestzeiten erzielt, 6mal wurde die aktuell bestehende Bestzeit bestätigt und nur in 5,1% der Starts blieben die Sportler hinter ihren alten Bestleistungen. Die 4x200m Freistilstaffel mit Pascal Schläpfer, Lars Michel, Patrik Schwarzenbach und Davide Protopapa erzielte ausserdem einen neuen Clubrekord, ebenso wie Patrik Schwarzenbach mit seinen Zeiten über 200m Brust und 200m Lagen, sowie Davide Protopapa über 800m Freistil, dies übrigens mit der 800m-Durchgangszeit in seinem 1500m Freistil-Rennen! Die diesjährigen SNM-Teilnehmer bestachen durch unwiderstehlichen Willen zu Topleistung und leisteten über sämtliche vier Wettkampftage trotz widriger Wetterbedingungen mental wie auch physisch Aussergewöhnliches! Der SCK kann mit Stolz auf eine ausgezeichnete Schwimmsaison zurückblicken und gehört mit den Athleten Lena Müller, Miriam Rihs, Aline Hummer, Aleksi Schmid, Severin Hummer, Patrik Schwarzenbach, Lars Michel, Pascal Schläpfer, Davide Protopapa und Carsten Peukert zu den besten Schweizer Clubs im Nachwuchsbereich.
EM-Teilnahme als Motivationsspritze
(20. Juli 09)
Ramona Haslebacher und die Romanshornerin Nicole Rutishauser (hinten) oben auf Bahn 9.
Die Bilanz der drei Schweizer Boote an den Junioren-U23-Europameisterschaften der Regatta-Kanuten in Poznan (Pl) fiel unterschiedlich aus. Der Juniorinnen-Zweier und der U23-Zweier waren mit den Rängen 10. und 16., respektive 15. und 16., in etwa zufrieden, während der Junioren-Zweier nie über den Vorlauf hinaus kam.
Im Kajak-Zweier der Juniorinnen zeigten die Romanshornerin Nicole Rutishauser und die Schaffhauserin Ramona Haslebacher (Bild, einen ansprechenden Wettkampf. Über 1000 Meter kamen sie über Vorlauf und Halbfinal bis in den B-Final. Da belegten sie den 7. Platz und damit kamen sie auf den 16. Gesamtrang. Nach Rutishauser müsste da "noch mehr drin liegen". Mit dem 10. Gesamtrang über 500 Meter waren die beiden jungen Frauen zufrieden. Es war für beide der erste grosse internationale Wettkampf. Er war eine willkommene Motivationsspritze für viele harte Trainings, wollen sich die beiden doch im kommenden Jahr weiter verbessern.
Heimsieg hält SC Kreulingen im Titelrennen
(19. Juli 09)
Die Wasserballer des SC Kreuzlingen haben gestern die zweite NLA-Playoff-Finalbegegnung gegen Qualifikationssieger Lugano für sich entscheiden können und in der Best-of-five-Serie auf 1:1 ausgeglichen. Beim 10:7-Erfolg führten die Einheimischen während drei Vierteln und gewannen am Ende sicher. Bereits am Dienstag muss der Titelverteidiger wieder im Tessin antreten.
Im ersten Finalspiel der Meisterschaft 2009 am vergangenen Mittwoch waren es die Kreuzlinger, die in der ersten Halbzeit mehrheitlich in Führung waren. Trotzdem stand nach vier Abschnitten Lugano als Sieger fest, die Tessiner waren nach dem Seitenwechsel die stärkere Equipe. Am Samstag verlief die zweite Partie zunächst ähnlich. Das erste Viertel war geprägt von gut organisierter Defensive auf beiden Seiten, erst mit der Zeit erarbeiteten sich die Teams gefährlichere Chancen. Kreuzlingen nutzte diese besser und führte nach einigen Minuten im zweiten Viertel mit 4:1.
Vorsprung sicher verteidigt
Die Gäste aus dem Tessin liessen sich trotz Rückstand nicht abschütteln und blieben auch in der Folge brandgefährlich. Der SC Kreuzlingen spielte seinerseits weiterhin sehr konzentriert und verteidigte seinen Vorsprung gegen die anstürmenden Luganesi nach dem Seitenwechsel. Im letzten Viertel betrug dieser phasenweise sogar fünf Tore, und war damit wohl höher als der tatsächliche Leistungsunterschied zwischen den beiden Finalisten. Trotzdem hat Kreuzlingen verdient gewonnen und gezeigt, dass der Heimvorteil auch in Kreuzlingen eine gewichtige Rolle spielt. Vor 850 Zuschauern meldeten sich die Thurgauer mit einer starken Leistung im Rennen um den Meistertitel zurück.
Mit Selbstvertrauen ins Tessin
Zwischen den zwei starken Heimteams zeichnet sich also eine spannende Serie ab. Bisher liegen die Vorteile nach wie vor auf Seiten von Lugano, das dank Qualifikationssieg ein Heimspiel mehr hat. Die Kreuzlinger müssen einen Auswärtssieg realisieren, und die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Dienstag. Dann findet die dritte Finalpartie im Lido in Lugano statt.
Final-Qualifikation an Junioren-EM knapp verpasst
(19. Juli 09)
An den Kanu-Junioren-Europameisterschaften in Poznan (Polen) verpassten bei den Juniorinnen der Kajak-Zweier mit Nicole Rutishauser und Ramona Haslebacher über 500 Meter den Finaleinzug. Nach einem 5. Rang im Vorlauf belegten sie hinter den Däninnen, die sich den letzten Finalplatz sicherten, den 4. Rang. Dem U23-Zweier mit Fabio Wyss und Christoph Nicolet reichte ein 7. Platz im Halbfinal für den B-Final von heute Sonntag. Der Junioren-Zweier Stefan Domeisen/Lukas Gremlich schied zum zweitenmal bereits im Vorlauf aus.
SC Kreuzlingen strebt den Ausgleich an
(17. Juli 09)
Zum Playoff-Final Auftakt ist eine Überraschung ausgeblieben. Der Qualifikationssieger schwang mit Heimvorteil knapp oben aus. Lugano führt somit 1:0 und hat nicht mehr erreicht, als die eigenen Erwartungen und diejenigen seiner Anhängerschaft erfüllt. Am Samstag ab 20 Uhr hat der SC Kreuzlingen gleiches vor.
Die Best-of-five-Serie des Playoff-Finals ist lanciert und nichts Aussergewöhnliches ist bisher passiert. Doch was als normal taxiert wird, führt in letzter Konsequenz zum Meistertitel für Lugano NPS. Als Qualifikationssieger und Favorit müssen die Tessiner nämlich bloss ihre Heimspiele gewinnen und der 14. Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte wäre perfekt. Es liegt also an Kreuzlingen, die Normalität mindestens einmal zu durchbrechen.
Maximum herausholen
Mit einem Heimsieg gegen Lugano NPS könnte der SC Kreuzlingen gleich mehrere Ziele erreichen. Primär soll natürlich die Ausgangslage neutralisiert werden, womit die Finalserie sozusagen wieder bei null beginnt. Sekundär, aber für den Verein und seine grosse Anhängerschaft fast ebenso bedeutungsvoll, ein zweites Heimspiel würde am 23. Juli Tatsache, was dem Gemüt der Menschen und noch mehr der strapazierten Vereinskasse nur gut tun würde. Zudem würde ein Sieg nach drei Niederlagen (je einmal Cup, Vorrunde und Playoff) in den Köpfen der Spieler möglicherweise eine Blockade lösen und somit auch mental eine ganz neue Ausgangslage schaffen.
Leader gefragt
Nebst einer stilsicheren und druckvollen Spielweise des ganzen Teams werden einzelne Leaderfiguren den Unterschied ausmachen und somit für Sieg oder Niederlage mitentscheiden. In Lugano waren es beim Gastgeber die überragenden Peric und Marino, die zusammen mit einem gut harmonierenden Ensemble Kreuzlingen in die Schranken wiesen. Beim SCK sind jetzt also auch die spielstarken Protagonisten gefragt, die mit ihrer Erfahrung und Durchschlagskraft für Jubel im Kreuzlinger Hörnli sorgen können. Captain Tary, Halapi und Vacho allen voran, aber auch Tramacera im Tor oder Weideli als Centerback können das berühmte Pünktchen auf das "i" setzen.
Den Zuschauern wird empfohlen, frühzeitig im Schwimmbad Hörnli zu erscheinen. Kassaöffnung ist um 19 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt ist auch die reichhaltige und leistungsstarke Festwirtschaft geöffnet. Die Partie wird um 20 Uhr angepfiffen.
Playoff Final (Best-of-5)
1. Spiel, Mittwoch 15. Juli 2009
Lugano NPS – SC Kreuzlingen 10:8 (Stand 1:0)
Nicole Rutishauser im Junioren-EM-B-Final
(17. Juli 09)
Am 1. Tag der Kanu-Junioren-Europameisterschaften in Poznan (Polen) fanden die Vorläufe und Halbfinals über 1000 Meter statt. Der Kajak-Zweier mit Nicole Rutishauser vom Kanu-Club Romanshorn und der Schaffhauserin Ramona Haslebacher kamen im Vorlauf mit 4.02 Minuten auf den 6. und letzten Platz . Nach einem recht guten Start konnten sie bis zur Hälfte des Rennens mit dem Feld mithalten, verloren auf der 2. Hälfte aber recht viel Zeit auf die besten. Trotzdem qualifizierten sie sich für den Halbfinal. In diesem zeigte sich dann ein ähnlicher Rennverlauf. Hier belegten sie Platz 8 und stehen damit im B-Final vom Samstag.
Die Romanshornerin Nicole Rutishauser (rechts) qualifizierte sich mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher an der Junioren-EM für den B-Final.
Knappe Startniederlage für SCK in Lugano
(16. Juli)
Vor gut besetzten Rängen und idealen Bedingungen ging Kreuzlingen zum NLA-Playoff-Finalauftakt im Lido Lugano leer aus. Nach früher Führung haben die Thurgauer gegen Ende der Partie überraschend stark abgebaut, was Lugano NPS zu einem ungefährdeten 10:8-Erfolg ausnützte. Damit gehen die Tessiner in der Best-of-five-Serie mit 1:0 in Führung.
Über 350 Fans pilgerten zum Start einer hoffentlich spannenden und langen Finalserie am Mittwochabend ins wunderschön gelegene Lido Lugano. Nach ausgeglichener erster Spielhälfte waren es die Einheimischen, die mit Fortdauer der Partie einen Zacken mehr zulegen konnten. Der SCK wirkte zum Schluss ziemlich matt und unkonzentriert. Den Kreuzlingern bleiben zwei Vorbereitungstage, um am Samstagabend im Schwimmbad Hörnli Revanche zu nehmen und um die Serie auf mindestens vier Spiele zu verlängern.
Führung preisgegeben
Das erste und zweite Viertel hatten die Gäste aus der Ostschweiz fest in der Hand. Kreuzlingen legte los wie die Feuerwehr, ging 1:0, 2:1 und 4:2 in Führung, um dann doch noch knapp vor der Halbzeitpause den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Der Start in die Finalserie war geglückt, zumal auch der grippegeplagte Rudi Vacho keine Schwächen zu zeigen schien. Doch der Ausgleich der Luganesi hinterliess deutlichere Spuren, als man es im Lager des SCK zuerst wahrhaben wollte. Lugano NPS übernahm in der Folge das Spieldiktat und hielt angetrieben von seinen überragenden Ausländern Peric und Marino Kreuzlingen auf sicherer Distanz.
Schwaches Überzahlspiel
Der SC Kreuzlingen liess sich in dieser entscheidenden Spielphase zu stark dominieren. Dabei hätte er selbst genügend Möglichkeiten gehabt, sich wieder ins Gespräch um den Tagessieg zu bringen. Doch wer zahlreiche Überzahlmöglichkeiten so sträflich auslässt, muss sich nicht wundern, wenn der Gegner sukzessive davonzieht. Warum der Titelverteidiger gegen Spielende matt und ideenlos wirkte, wird analysiert werden müssen. Die bei sommerlichen Temperaturen kräfteraubende Anreise und ein Rudi Vacho, der noch nicht in Vollbesitz seiner Kräfte war, mögen Gründe für das Nachlassen gewesen sein. Bereits am Samstagabend wird der SCK alles in die Waagschale werfen müssen, den eine zweite Niederlage würde Lugano unweigerlich zum haushohen Titelfavoriten werden lassen.
Heute Donnerstag beginnen in Poznan in Polen die Europameisterschaften der Junioren und der Juniorinnen und der Unter-23-jährigen der Regatta-Kanuten. Bei den Juniorinnen startet die Romanshornerin Nicole Rutishauser zusammen mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher im Kajak-Zweier sowohl über 500 wie über 1000 Meter. Ziel der beiden ist eine B-Final-Qualifikation. Zur Vorbereitung der Titelkämpfe haben die jungen Schweizer Athleten in Linz trainiert, wo sie sehr gute Trainingsbedingungen vorfanden.
Finalauftakt in Lugano: SCK will Titel verteidigen
(14. Juli 09)
Der Höhepunkt der diesjährigen Wasserball-Meisterschaft steht unmittelbar bevor: Mogen Mittwoch tritt der SC Kreuzlingen zum ersten Spiel der Best-of-5-Serie in Lugano an. Mit den beiden Traditionsvereinen haben sich die stärksten Teams der Qualifikation durchgesetzt, beide stehen mit einer makellosen Bilanz aus den Halbfinals in den Endspielen.
Qualifikationssieger Lugano und sein erster Verfolger Kreuzlingen haben sich beide souverän durchgesetzt und sind auf dem kürzesten Weg in den Final eingezogen. Dieser wird damit zur Revanche vom letzten Jahr, in welchem sich Kreuzlingen gegen die Tessiner in einer dramatischen Serie am Ende knapp durchsetzen konnte und den Titel zum ersten Mal seit 2003 wieder an den Bodensee holte.
Favoritenrolle nicht verteilt
Die Vorzeichen sind aber umgekehrt im Vergleich zum Vorjahr. Damals als Leader aus den Vorrunden muss Kreuzlingen dieses Jahr als Herausforderer antreten und zum Auftaktspiel nach Lugano reisen. Die Tessiner haben also den Vorteil des letzten Heimspiels, falls es denn so weit kommen sollte. Auch deren Bilanz aus der Qualifikation lässt sich sehen: Aus 18 Spielen resultierten nicht weniger als 16 Siege. Die einzigen zwei Niederlagen kassierten die Tessiner aber gegen den SC Kreuzlingen. Dieser vermochte seinerseits nach einem verpatzten Vorrundenabschluss im Halbfinal gegen Horgen zu überzeugen. Gegen den Rekordmeister vom Zürichsee setzten sich die Thurgauer deutlich und ungefährdet durch. Dieser zusätzliche Schwung und das Wissen, dass man die Luganesi auf jeden Fall schlagen kann, sprechen für die Kreuzlinger.
Einen Auswärtssieg realisieren
Der SC Kreuzlingen muss auf dem Weg zum Titel mindestens einmal im Tessin gewinnen. Einen ersten Anlauf dazu nimmt das Team von Sirko Roehl am Mittwochabend. Nach noch einmal einer Woche Training ist die Mannschaft gut vorbereitet und topmotiviert. Einziges Fragezeichen ist Center Rudi Vacho. Der beste Kreuzlinger Skorer und wichtigste Aktivposten im Angriff zog sich letzte Woche eine Fiebererkrankung zu und lag einige Tage im Bett. In wie weit er sich davon bis am Mittwoch erholt hat, muss sich erst noch zeigen.
Playoff Final (Best-of-five) 1. Spiel, Mittwoch 15. Juli 2009
20:30 Lugano NPS – SC Kreuzlingen
Nico Stahlberg Schweizermeister bei den Junioren
(08. Juli 09)
Nico Stahlberg nach seinem Sieg im Einer
In einem hart umkämpften Rennen konnte sich der Kreuzlinger Spitzenruderer, Nico Stahlberg, an den Schweizer Meisterschaften vergangenes Wochenende auf dem Rotsee durchsetzen und gewann bei den Junioren 17/18 Jahre die Goldmedaille im Skff.
Nach einem souveränen Vorlauf am Samstag kontrollierte er im Finale von Sonntag ab dem Start das Rennen von der Spitze aus und verteidigte seinen Vorsprung trotz harter Attacken seiner Gegner.
Mit einer Delegation von 4 Ruderern und 2 Ruderinnen war das Projekt „Leistungssport im Ruderclub Kreuzlingen (RCK)“ an den Wettkämpfen vertreten und konnte an den diesjährigen Schweizermeisterschaften das beste Ergebnis seiner Regattaabteilung feiern. Mit Ausnahme des Elite-Doppelzweiers Denise Keller / Myriam Sauter erreichten alle Kreuzlinger den A-Final. Der Doppelvierer mit Emanuel Hoppenstedt, Joel Horni, Benedict Ganzeboom und wiederum Nico Stahlberg gewann im Finalrennen in der Elite Silber und darf sich Vize-Schweizermeister nennen. Ebenfalls in der Elite stieg Joel Horni mit seinem Ruderpartner aus Küsnacht aufs Podest und konnte die Bronzemedaille in Empfang nehmen – geschlagen nur von den international erfahrenen Doppelzweier Vonarburg/Stofer aus Sempach und Maillefer/Hanselmann aus Lausanne. Emanuel Hoppenstedt ruderte in der Elite im Einer und verpasste mit dem vierten Rang das Podest nur knapp. Und Myriam Sauter schaffte nach einem fulminanten Vorlauf am Samstag im Finalrennen von Sonntag den guten fünften Rang.
Wie es der Zielsetzung des RCK entspricht, Durchmischung von Jung und Alt, waren an den Schweizermeisterschaften auch Master-Ruderer vertreten. In der Kategorie Masters C (43 Jahre bis 50 Jahre) gewannen Paul Stahlberg und Marc Schlossarek im Doppelzweier ihr Rennen und durften ebenfalls eine Goldmedaille in Empfang nehmen.
Internationale Wettbewerbe Während die Rudersaison für die meisten RCK-Athleten und -Athletinnen mit den Schweizermeisterschaften auf dem Rotsee ihren Höhepunkt erreicht hat streben die Kaderruderer internationale Höhepunkte an. Emanuel Hoppenstedt ist für die U23-Weltmeisterschaften in Roudnice / Tschechien nominiert; Joel Horni ist als Ersatzmann ebenfalls an den U23-Weltmeisterschaften dabei. Und Nico Stahlberg wird die Schweiz im Doppelzweier an den Junioren-Weltmeisterschaften im französischen La Brive-la-Gaillarde vertreten. Alle drei Athleten begaben sich im Anschluss an die Schweizermeisterschaft für vier anspruchsvolle Trainingswochen ins nationale Ruderzentrum in Sarnen um sich auf ihren nächsten internationalen Einsatz vorzubereiten.
SC Kreuzlingen steht erneut im NLA-Playoff-Final
(8. Juli 09)
Der SC Kreuzlingen steht zum siebten Mal in der Vereinsgeschichte im Final der Wasserballmeisterschaft. Im dritten Spiel der Halbfinalserie waren die Kreuzlinger erneut das spielbestimmende Team und gewannen 13:11. Im Final wartet jetzt der letztjährige Vizemeister Lugano NPS.
Den Kreuzlingern gelang gestern Abend wieder eine feine Leistung und die Bestätigung für die Siege in den ersten beiden Playoff-Partien. Gegen die Horgener, die dem SCK während der Qualifikation viele Probleme bereitet hatten, spielte Kreuzlingen während der gesamten Serie klar besser als in den Vorrunden. Die Abstimmung in Angriff und Verteidigung passte so gut wie noch nie in der diesjährigen Meisterschaft. Die Formkurve scheint bei den Kreuzlingern im Hinblick auf die kommenden Finalspiele also perfekt zum Saisonverlauf zu passen.
Frühe Führung verteidigt
Horgen begann der schwierigen Ausgangslage entsprechend offensiv eingestellt und entwickelte viel Druck aufs Kreuzlinger Tor. Die Einheimischen standen aber wie zuletzt gut und beweglich und kamen bereits in den Startminuten zu zwei grossen Konterchancen. Die Partie blieb auch im zweiten Viertel äusserst unterhaltsam und offensiv, mit leichten Vorteilen für Kreuzlingen, das seine Chancen erneut gut zu verwerten wusste. Horgen hatte Mühe, die Kreuzlinger Center Vacho und Keller zu kontrollieren und kassierte viele Strafen. Aber auch auf Seiten der Thurgauer wurden viele Ausschlüsse gepfiffen, trotzdem gewannen sie im Verlaufe des zweiten Viertels die Oberhand und behielten diese bis zum Ende des Spiels. Den Zürchern fehlten in der Offensive die Mittel, und auch in den vielen Überzahlsituationen wusste Kreuzlingen besser zu überzeugen.
Alles ist möglich im Finale
Dank dem klaren 3:0 hat sich der SC Kreuzlingen auf kürzest möglichem Weg fürs Finale qualifiziert und hat nun noch einmal eine Woche Zeit, sich vorzubereiten. Die Finalserie startet am Mittwoch, 15. Juli beim Qualifikationssieger Lugano. Die Tessiner haben mit drei Siegen gegen Genf ihrerseits gezeigt, dass auch ihre Formkurve stimmt und sie bereit für den ersten Titelgewinn seit 2006 sind.
SCK-Schwimmer kurz vor dem Saisonhöhepunkt (07. Juli 09)
Mit der Schweizer Nachwuchsmeisterschaft (16.-19. Juli 2009) sowie Open-Water-Meisterschaft (25./26. Juli 2009) steht in diesem Monat ein regelrechter Meister- schaftsmarathon an.
Nach einem sehr anstrengenden Makrozyklus, der mit dem Trainingslager auf Malta eingeleitet wurde und mit einem Wettkampfblock über die letzten fünf Wochen in die finale Runde ging, konnten sich schliesslich zehn Kreuzlinger für die Schweizer Nachwuchs-meisterschaft in Rennens qualifizieren. Die Nachwuchswettkämpfe im Welschland stellen für den SCK den absoluten Saisonhöhepunkt dar. Trotz der enormen Limitenverschärfung im Vergleich zum Vorjahr, konnte sich erneut eine recht grosse Mannschaft qualifizieren. Neben den jüngsten Teilnehmern Lena Müller (Jg. 97), Aleksi Schmid (96) und Severin Hummer (96), die zum ersten Mal an den Titelkämpfen teilnehmen, qualifizierten sich mit Miriam Rihs (94), Aline
Hummer (94), Patrik Schwarzenbach (96), Lars Michel (95) und Pascal Schläpfer (94) sämtliche Athleten, die an der Nationalen Elitesportschule Thurgau (NET) gefördert werden. Mit Davide Protopapa (93) und Carsten Peukert (92), konnten ausserdem zwei gestandene SCK-Schwimmer jede Menge Limite unterbieten. Das diesjährige Meisterschaftsteam präsentiert sich
daher insgesamt sehr leistungsstark und es darf mit zahlreichen Finalteilnahmen sowie dem einen oder anderen Podestplatz gerechnet werden. Darüber hinaus werden mit Aline Hummer, Miriam Rhis und Karl Jacob erstmals drei SCK Athleten an den Open-Water-Meisterschaften Teilnehmen.
SC Kreuzlingen nun auch (welt-)meisterlich! (07. Juli 09)
Nicht nur die Kreuzlinger Nachwuchsschwimmer steigern ihr Leistungsniveau kontinuierlich, sondern auch der Triathlon-Neuzugang Karl Jacob (87) beweist, dass das Training beim Schwimmclub Kreuzlingen Spitzenleistungen auf höchstem Level ermöglicht. Mit einer bewundernswerten Kampfleistung beim Ironman 70.3 in Rapperswil-Jona errang Karl Jacob nach 4:40:26 Stunden Rang 4 in seiner Altersklasse und im Gesamtranking den 109. Platz von rund 2200 Teilnehmenden. Mit diesem tollen Ergebnis hat er sich für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Florida (USA) vom kommenden November qualifiziert.
Karl Jacob stammt aus dem schwäbischen Horb am Neckar und ist momentan Student an der Uni-Konstanz im Fach Physik. Er kommt ursprünglich aus dem Schwimmsport und betreibt schon länger den Triathlon auf hohem Niveau (2. Deutsche Bundesliga). Seit der Saison 2008/2009 absolviert er sein Training grösstenteils über die Elite A Mannschaft der Schwimmabteilung des SCK und hat sich nicht nur sportlich als echter Gewinn für den Club herausgestellt. Nach einer sehr guten Schwimmleistung über die 1,9 km im 16°C kalten Zürichsee lag Karl Jacob in seiner Altersklasse auf Rang 1. Auf der sehr anspruchsvollen Radstrecke über 90 km musste er dann aber seinem hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und fiel auf den 3. Platz zurück. Der abschliessende Halbmarathon verlangte dann nochmals alles von ihm ab, doch dank unbeirrbarem Kampfeswillen bis zum Schluss, verteidigte er seine Position und musste lediglich noch einen Altersklassenkonkurrenten ziehen lassen.
SC Kreuzlingen steht vor dem NLA-Finaleinzug
(6. Juli 09)
Der SC Kreuzlingen konnte am Samstag dort weitermachen, wo er am Mittwoch aufgehört hat: Im zweiten Halbfinalspiel in Horgen dominierten die Thurgauer das Spiel beim 12:8-Erfolg deutlich und haben nun drei Matchbälle für den NLA-Playoff-Finaleinzug.
Das NLA Team und Trainer Sirko Roehl haben ihre Hausaufgaben ganz offensichtlich gemacht. Nach der Qualifikation war Horgen die einzige Mannschaft, die gegen die Kreuzlinger eine positive Bilanz aufwies. Bei allen Spielen zwischen den beiden Kontrahenten hatte man das Gefühl, dass Kreuzlingen noch nicht das richtige Konzept gefunden hatte. In der zweiwöchigen Playoffvorbereitung hat man daran ganz sicher gefeilt und die richtigen Lehren gezogen. Horgen hatte nun seinerseits grosse Mühe, sein Spiel zu gestalten.
Ein Start-Ziel-Sieg
Am Samstag gelang den Kreuzlingern erneut eine beeindruckende Leistung. Die Gäste gingen schon in der ersten Minute in Führung und konnten wenig später nachlegen. Unterbrochen von einer Gewitterfront übernahm der SCK nach der ersten Viertelspause dann das Spieldiktat und konnte die Führung auf fünf Tore ausbauen. Dieser in den meisten Spielen vorentscheidende Vorsprung kam dank einer sehr kompakten Defensive und gleichzeitig effizientem Überzahlspiel seitens der Thurgauer zu Stande. Horgen hatte in dieser Phase kaum Spielanteile und musste mit einem 3:8-Rückstand in die zweite Pause.
Im dritten Viertel war Kreuzlingen während einigen Minuten zum einzigen Mal etwas unaufmerksam und liess Horgen zu stark gewähren. Die Zürcher nahmen das Angebot dankend an und schlossen innert Minuten noch einmal auf zwei Tore auf. Kreuzlingen konnte aber im richtigen Moment nochmals zulegen und blieb bis zum Schluss ungefährdet.
Finaleinzug schon am Dienstag möglich
Die dritte Halbfinalbegegnung findet am Dienstag im Hörnli statt. Dann hat der SCK die erste Gelegenheit, die Serie mit einem Sieg zu entscheiden und in den Final einzuziehen. Im anderen Halbfinal führt Lugano gegen Genf ebenfalls mit 2:0 und kann auch am Dienstag vorzeitig alles klar machen.
SC Kreuzlingen vor Bewährungsprobe in Horgen
(3. Juli 09)
Es war ein Start nach Mass. Nicht nur die Rahmenbedingungen im Schwimmbad Hörnli waren am Mittwochabend perfekt, sondern auch die Partie und das Resultat hielten den hohen Ansprüchen und den Erwartungen stand. Kreuzlingen führt in der "Best of 5" Serie 1:0 und wird morgen Samstagabend (20 Uhr) in Horgen mit gesteigertem Selbstvertrauen antreten können.
Trotz aller Freude ob dem deutlichen Sieg über Horgen, darf der Blick für die Realität keinesfalls verloren gehen. Denn wer seine Heimspiele nicht gewinnen kann, hat auch keine Chance auf den Finaleinzug. Auf diese einfache Formel gebracht hat der zweite der Qualifikation seine Pflicht erfüllt, mehr aber auch nicht. Erst heute Samstagabend, wenn im Horgener Käpfnach die zweite Halbfinalpartie zur Austragung gelangt, werden erste Prognosen in Richtung Playoff Final ermöglicht. Sicher aber ist, dass der Titelverteidiger aus Kreuzlingen am letzten Mittwoch ziemlich viel Ballast abgelegt hat, nämlich die Ungewissheit über den eigenen Formstand und über die anzuwendende Taktik gegen den Rekordmeister vom Zürichsee.
Weiteres Potenzial vorhanden
Die beiden SCK-Ungarn Nandor Tary und Janos Halapi nähern sich ihrer Bestform. Torhüter Francesco Tramacera, der Ende Juli Vater wird, ist wieder der gewohnt sichere Rückhalt. Sämtliche Kaderspieler agieren auf solidem Niveau und verhalten sich mannschaftsdienlich. SCK Trainer Sirko Roehl verfügt zu Beginn der Playoffs wieder über ein Ensemble, das gegen Horgen bestehen und siegen kann. Und doch ist noch unausgeschöpftes Potential vorhanden, das es jetzt zu aktivieren gilt. Center Rudi Vacho konnte sich am Mittwoch noch nicht vollends entfalten, dazu liessen ihm die Horgener einerseits zu wenig Spielraum und andererseits war der ansonsten so überragende Realisator im SCK Team noch zu wenig agil und zu unentschlossen. Auch Uwe Zahnd und Christoph Höfel waren zuletzt zu ungenau im Abschluss. Oft fehlte der öffnende und somit entscheidende Querpass zum Torerfolg. Es sind also noch zahlreiche Feinjustierungen möglich, die vielleicht schon morgen Abend den kleinen Unterschied ausmachen können.
Freude an Youngsters
Grund zur Freude bereiten jedenfalls die Youngsters im Team. Allen voran der 16-jährige Marc Herzog eröffnet mit seiner stupenden Spielintelligenz und Intuition dem Coach neue Möglichkeiten. Alles in allem hat der SC Kreuzlingen am Mittwoch bewiesen, dass er das Zeug dazu hat, auch 2009 das Playoff Final zu erreichen.
Kreuzlingen startet mit Sieg in NLA-Playoffs
(2. Juli 09)
Vor rund 500 begeisterten Fans und bei besten äusseren Bedingungen sorgte der SC Kreuzlingen gesern gleich zum Playoff Auftakt für eine faustdicke Überraschung. Der Titelverteidiger schickte Herausforderer SC Horgen mit einer schmerzhaften 15:8-Packung auf die Heimreise.
In der "Best of 5" Serie des Playoff Halbfinals mag eine 1:0 Führung noch wenig Bedeutung haben. Doch wenn sich Kreuzlingen in den kommenden Partien an die tadellose Leistung der zweiten Spielhälfte von gestern Abend erinnert und gleich entschlossen aufspielt, darf man den Thurgauern gute Chancen für den erneuten Finaleinzug einräumen.
Ideenlos und verkrampft
Die ersten Spielminuten waren wahrhaftig keine Offenbarung. Ähnlich wie schon in den beiden verlorenen Abschlusspartien der Qualifikationsphase gegen Horgen und Lugano agierte der SCK verhalten und fehlerhaft im Abschluss. Die Verteidigung und Schlussmann Tramacera standen zwar sicher, aber vorne wollte überhaupt nichts gelingen. Den SC Horgen mit seinem engagierten und stets lautstarken Trainer Uwe Sterzik musste man nicht zwei Mal bitten. Cool und in dieser Anfangsphase sehr diszipliniert spielend gingen die Zürcher zuerst 1:0, dann 3:1 und 4:2 in Führung. Erst in der Hälfte des zweiten Viertels erwachten die Kreuzlinger Wasserballer. Paradoxerweise sollten die Schiedsrichter für den Umschwung mitverantwortlich sein, wie SCK Captain Nandor Tary später zu bemerken wusste. Weil die Unparteiischen die Bemühungen zu wenig honorierten, wandelte der SCK den aufkommenden Ärger in positive Energie um. Plötzlich lief alles wie am Schnürchen. Der Reihe nach Tary, Vacho und Halapi
sorgten anfangs des dritten Spielabschnittes entschlossen für die erstmalige Führung.
Im Spielrausch
Der Führungstreffer zum 5:4 von Janos Halapi sollte der Auftakt zu einem fulminanten, in dieser Überlegenheit kaum einmal gesehenen Viertel des SC Kreuzlingen sein. Obwohl Horgen ein letztes Mal ausgleichen konnte, nahmen die Gastgeber das Zepter derart resolut in die Hand, dass während acht Spielminuten die Tore wie reife Früchte fielen. Die wenigen Horgener Fans rieben sich erstaunt die Augen, während bei den SCK Anhängern der Torjubel nicht abklingen wollte. Eine kompakte Kreuzlinger Mannschaft verschaffte sich innert Kürze eine komfortable 13:5 Führung, die zu Beginn des letzten Viertels bereits die Entscheidung sein sollte. Trainer Sirko Roehl durfte nach der Partie zufrieden feststellen, dass sowohl die Protagonisten wie Tramacera, Tary und Halapi gross aufspielten als auch das ganze Team eine erstklassige Leistung bot.
Bereits am Samstag (20 Uhr) wird in Horgen die zweite Partie der Halbfinal Serie ausgetragen.
Heute NLA-Playoff-Halbfinalauftakt in Kreuzlingen
(1. Juli 09)
Heute Mittwoch (20 Uhr) beginnt die heisseste Phase der Schweizer Meisterschaft. Der SC Kreuzlingen empfängt den Rekordmeister Horgen zum Auftakt der Best-of-five Serie im Hörnli. Die Begegnung kennt keinen Favoriten, die Ausgangslage könnte kaum spannender sein.
Die Zürcher belegten nach dem Ende der Qualifikation Rang 3 in der Tabelle und mussten deshalb die Zwischenrunde gegen den SC Schaffhausen spielen. Dort setzten sie sich als haushoher Favorit unspektakulär, aber sicher durch. Die andere Paarung der Zwischenrunde entschied Genf im dritten Spiel in Aegeri mit 7:11 für sich und trifft im Halbfinal nun auf Qualifikationssieger Lugano.
Wo steht der Rekordmeister?
Die Zürcher haben sich im Laufe der letzten Woche zwar sicher für den Halbfinal qualifiziert, die Resultate gegen ein schwaches Schaffhausen sind allerdings wenig wert. In der Qualifikation hat Horgen zuletzt in Kreuzlingen gewonnen und tags darauf den zweiten Platz mit einer überraschenden Niederlage in Aegeri doch wieder abgegeben. Die Horgener sind aber eine Playoff-Mannschaft, die sich in der entscheidenden Phase von ihrer besten Seite zeigen kann. Und mit Uwe Sterzik steht ein erfahrener Mann am Horgener Bassinrand.
Kreuzlingen mit Heimvorteil
Die Kreuzlinger dürfen heute Abend zu Hause im Hörnli antreten, was ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein kann. In der Qualifikation stellten die Thurgauer statistisch gesehen den effizientesten Angriff und die beste Verteidigung, lagen am Ende aber doch nur auf Rang 2. Zu einem grossen Teil lag dies an der schlechten Bilanz gegen Halbfinal-Konkurrent Horgen. Gegen die Zürcher holte Kreuzlingen nur einen Punkt aus drei Begegnungen. Zeit, diese Schwächen zu korrigieren, bot sich den Kreuzlingern in den letzten zwei Wochen. Während sich Horgen in der Zwischenrunde weitere Spiele absolvieren musste, konnte sich der SCK auf die Halbfinal-Vorbereitung konzentrieren. Heute muss der amtierende Meister beweisen, dass Horgen kein Angstgegner ist. Im Cup gelang dies bisher einmal, als der Rekordmeister mit 18:9 unter die Räder kam. Ein so deutliches Resultat wird es heute Abend aber kaum geben (Anpfiff 20 Uhr).
Nachwuchscup Zürich: Dubsky Dritter im Slalom
(30. Juni 09)
Am Zürcher Nachwuchscup vom 27./28. Juni auf der Limmat hat es Janis Dubsky vom TWF (Thurgauer Wildwasserfahrer) wegen zwei Torfehlern nur auf den dritten Platz in der Gesamtrangliste Slalom (Kategorie Herren Jugend) gereicht. Seine jüngere Schwester Ronja landete bei den „Damen Benjamin“ (Jahrgang 1997) sowohl beim Abfahrtsrennen als auch beim Slalom auf dem ersten Platz.
Gubser-Zweier enttäuscht an der Kanu-EM
(29. Juni 09)
Dass der 13. Rang von Remo Gubser im Kajak-Einer über 200 Meter das beste Schweizer Resultat an der Kanu-EM wurde, ist eine herbe Enttäuschung. Der Kajak-Zweier der Gubser Brüder schied unerklärlich früh aus.
Die Europameisterschaften der Regatta-Kanuten in Brandenburg an der Havel (De) waren mit 420 Athletinnen und Athleten aus 35 Nationen sehr gut besetzt. Bei kühlen und eher windigen Verhältnissen kam es zu spannenden Wettkämpfen. Insgesamt am besten schnitten die einheimischen Deutschen mit 6 Titeln und 20 Medaillen ab. Nur wenig nach standen ihnen die Ungaren, die traditionsgemäss bei den Frauen stark auftrumpften.
Bis Halbzeit auf Kurs...
Wenig erfolgreich war das an und für sich stärkste Schweizer Boot mit Remo Gubser und David Gubser vom Kanu-Club Romanshorn. Schon der Start in den Wettkampf missriet ihnen völlig. Im 1. Rennen, dem Vorlauf über 1000 Meter, schieden sie sang- und klanlos aus. Im darauf folgenden Vorlauf über 500 Meter ging es nur wenig besser. Zwar qualifizierten sie sich als Lauf-Sechste für den Halbfinal, aber die Abstimmung stimmte nach wie vor nicht. Für diesen Halbfinal am Sonntagmorgen hatten sich die beiden Thurgauer Brüder sehr viel vorgenommen. Der Start gelang auch einigermassen, und nach der Hälfte der Distanz lagen sie noch auf Kurs für einen Platz im B-Final, aber auf den letzten Metern blieben sie förmlich stehen, mussten die Engländer und die Italiener passieren lassen und schieden damit aus.
Kleines Trostpflaster
Über die kurze Distanz über 200 Meter war der jüngere der beiden Brüder, Remo, im Einer an den Start gegangen. Im Vorlauf qualifizierte er sich als Siebter für den Halbfinal. In diesem konnte er sich nochmals um über eine Sekunde steigern. Doch das reichte nicht für den A-Final. Genau eine Sekunde lag er hinter dem dafür notwendigen dritten Platz. Somit kam er in der Gesamtrangliste auf Platz 13. Im Nachhinein ein kleines Trostplaster für die Enttäuschung im Zweier.
Remo Gubser wird 13. an der Kanu-EM
(27. Juni 09)
Am 2. Tag der Kanu-Europameisterschaften in Brandenburg (De) wurde der Thurgauer Remo Gubser 13. im Kajak-Einer über 200 Meter.
Nachdem er am 1. Tag über 500 und 1000 Meter mit dem älteren Bruder David im Kajak-Zweier am Start war, sass er am 2. Tag im Sprintrennen im Einer. Im Vorlauf konnte er sich als Siebter für den Halbfinal qualifizieren. In diesem konnte er sich nochmals um über eine Sekunde steigern. Doch das reichte nicht für den A-Final. Genau eine Sekunde lag er hinter dem dafür notwendigen dritten Platz. Somit kam er in der Gesamtrangliste auf Platz 13. "Mit einem besseren Start wäre mehr möglich gewesen", meinte Gubser selbstkritisch. Das Sprinttraining hatte er nicht besonders forciert, da sein Hauptaugenmerk auf den Zweier-Konkurrenzen liegt. Ausserdem war er in den letzten Wochen noch durch die Abschlussprüfungen der Berufsmittelschulöe belastet.
Unter diesen Umständen ist Gubser mit dem Resultat zufrieden und hofft auf eine Steigerung im Zweier-Halbfinal am Sonntag.
Schwieriger EM-Auftakt für Gubser-Brüder (26. Juni 09)
An der mit 35 Nationen sehr stark besetzten Europameisterschaft der Regatta-Kanuten in Brandenburg (De) hatte das einzige Schweizer Boot mit den Thurgauern Remo Gubser und David Gubser einen schwierigen Auftakt.
Beim ersten Start über 1000 Meter kamen die beiden Brüder des Kanu-Clubs Romanshorn nie richtig ins Rennen, kamen nie über den 8. Vorlaufplatz hinaus und konnten sich so nicht für den Halbfinalqualifizieren. Im zweiten Rennen über 500 Meter schafften sie dieses Minimalziel mit dem 6. Rang dann zwar, aber es mangelte noch immer an der Harmonie. Im Halbfinal am Sonntag müssen sie sich wesentlich verbessern um einen Finalplatz zu erreichen.
SC Kreuzlingen II belegt 3. Schlussrang
(25. Juni 09)
Die 2. Mannschaft des SC Kreuzlingen hat die letzten beiden Runden der NLB-Meisterschaft absolviert und sich mit einem Sieg und einer Niederlage verabschiedet. Damit belegt Kreuzlingen II in der Schlussrangliste den guten dritten Rang hinter Zug und Horgen II.
Vor den letzten zwei Spielen der Meisterschaft hatte Kreuzlingen II sich bereits entscheidend von den Verfolgern Winterthur und WBA TriStar abgesetzt, konnte sich gleichzeitig aber noch Hoffnungen auf eine Verbesserung auf Rang 2 machen. Dafür wären zwei Siege gegen Lugano II und Zug nötig gewesen.
Sicherer Sieg gegen Lugano
Der erste Teil dieser Aufgabe konnten die Kreuzlinger am Samstag im Vorfeld der NLA-Partie Kreuzlingen-Lugano erfüllen. Gegen die sehr junge zweite Mannschaft des Tessiner Traditionsvereins führte Kreuzlingen zur Halbzeit deutlich. Die Gäste kamen nach der Halbzeit zwar besser ins Spiel, konnten aber nichts mehr ausrichten und unterlagen am Ende mit 12:7.
Knappe Niederlage gegen den Qualisieger
In der letzten Partie der Saison versuchten die Thurgauer, Revanche zu nehmen für den verpassten Qualifikationssieg vor einem Jahr, als man ebenfalls auswärts gegen Zug nicht über ein Unentschieden hinaus kam und deshalb noch auf der Ziellinie von Horgen II überholt wurde. Dieses Jahr hätte man mit einem Sieg die Zuger von Rang 2 verdrängen können.
Aufgrund von Absenzen traten die Kreuzlinger ohne Centerspieler an, und diese Lücke spürte man im Angriffsspiel. Zu Toren kam man vor allem in Überzahl, liess dort aber auch einige Möglichkeiten ungenutzt. Die Innerschweizer standen in der Verteidigung gut und versuchten in der Offensive vor allem über viel Bewegung zu Chancen zu kommen. Schlussendlich waren es aber drei 1 gegen 0 Konter, die den Zugern nach überhasteten Abschlüssen seitens der Kreuzlinger die Vorentscheidung brachten. Dank dem 7:5-Sieg zog Zug noch an Horgen II vorbei und hat die NLB Ost damit gewonnen. Kreuzlingen beendet die Saison vor den Teams aus Winterthur und Romanshorn auf Platz drei. Damit darf man beim SCK zufrieden sein, auch wenn sogar noch etwas mehr möglich gewesen wäre.
Am Swisscup Kanu Slalom, der am vergangenen Wochenende auf der Aare in Worblaufen bei Bern ausgetragen wurde, landete der Janis Dubsky von den Thurgauer Wildwasserfahrern (TWF) am Sonntag in der Kategorie Herren Jugend auf dem dritten Platz. Am Vortag erreichte seine jüngere Schwester Ronja im Sprint-Slalom in ihrer Kategorie (Benjamine) den zweiten Platz.
Kreuzlingen direkt hinter Schaffhausen in der Ostschweiz
(23. Juni 09)
Bei den Nachwuchsmeisterschaften der Region Ostschweiz im Seebad zu Romanshorn am vergangenen Wochenende konnten die Kreuzlinger bereits Rang 2 im Medaillenspiegel direkt hinter dem Schwimmclub Schaffhausen erringen. So deutlich Schaffhausen auf Platz 1 schwamm, so deutlich distanzierte der SCK die Graubündner aus Chur auf Rang 3.
Mit insgesamt 20 Gold-, 15 Silber- und 18 Goldmedaillen konnten die Kreuzlinger Athleten ihr Ergebnis der offenen ROS-Meisterschaften von 2 Wochen zuvor abermals steigern. An diesem tollen Ergebnis waren fast alle SCK-Wettkampfschwimmer beteiligt. Insgesamt 25 Sportlerinnen und Sportler absolvierten 154 Starts am gesamten Wochenende, alleine 40 Starts davon waren Finalteilnahmen. Die erfolgreichsten Athleten waren dabei Patrik Schwarzenbach (Jhg. 96), Lars Michel (Jhg. 95), Pascal Schläpfer (Jhg. 94), Miriam Rihs (Jhg. 94), Aline Hummer (Jhg. 94), Davide Protopapa (Jhg. 93) und Carsten Peukert (Jhg. 92). Besonderst erfreulich waren aber vor allem die großen Entwicklungssprünge der jüngsten „Wasserratten“ kurz vor Saisonende, besonders hervor taten sich dabei Yannic Dudler (Jhg. 98) und Silvan Marty (Jhg. 97). Etwas enttäuschend war das Missverhältnis an neuen persönlichen Bestzeiten. Lediglich bei 73 der Starts wurden neue Bestmarken erzielt. Die meisten davon wurden zwar in Finals aufgestellt, zieht man allerdings die Summe der Finalstarts ab, ergeben sich bei weitem zu wenig annehmbare Leistungen für die Vorläufe. Bei teilweise 10% Leistungsunterschied zwischen Qualifikationslauf und Final, kann auch keine Rede von Versehen sein. Die Sportler verkannten offensichtlich die Chance bereits bei den Vormittagsstarts Bestleistungen zu erzielen. Diesen Leichtsinn gilt es schleunigst abzustellen, denn bei den anstehenden nationalen Nachwuchsmeisterschaften werden mit vergleichbaren Vorlaufergebnissen keine Finals erreicht.
Kreuzlinger rudern auf das Podest
(23. Juni)
Anlässlich der Internationalen Regatta auf dem Greifensee erreichte der Doppelvierer des Ruder-Clubs Kreuzlingen ein ganz beachtliches Resultat. Hinter der Renngemeinschaft SC Zug/Reuss Luzern ruderten die Hafenstädter in der Besetzung Hoppenstedt, Ganzeboom, Stahlberg und Horni) auf den 2. Platz.
Pfyner Kanupoloturnier: Thurgau knapp unterlegen
(22. Juni 09)
Am 24. Internationalen Kanupolo-Turnier vom letzten Wochenende ging bei den Erwachsenen der Pokal erneut nach Zürich, während bei den Junioren die Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF) das Finalspiel überlegen für sich entschieden.
Bis fast zum Schluss sah es so aus, als könnten die Thurgauern ihren ewigen Rivalen Kanupolo Zürich (KPZ) wieder einmal bezwingen. Immer wieder waren sie im spannenden Finalspiel ein Tor voraus. In der Pause lautete der Spielstand 3:2 für die TWF-Mannschaft, und selbst zu Beginn der letzten Spielminute noch immer 5:4 für die Gastgeber. Erst wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff konnten die Zürcher auf 5:5 ausgleichen, um dann in der Verlängerung das entscheidende 6:5 zu erzielen.
Das Internationale Kanupolo-Turnier in der idyllischen Gegend des Pfyner Weihers erfreut sich grosser Beliebtheit. Je acht Teams in den Kategorien „Elite“ und „Junioren“ sowie weitere sieben in der Kategorie „Fun“ kämpften um den Sieg, darunter neun aus dem Ausland. Insgesamt 66 Spiele wurden an den beiden Tagen ausgetragen. Diese organisatorische Herausforderung, zusammen mit der Festwirtschaft und der Kanuparty vom Samstagabend, konnte nur dank dem unermüdlichen Einsatz zahlreicher freiwilliger Helfer gemeistert werden
Kreuzlingen trotz Niederlage im Halbfinal
(22. Juni 09)
Der SC Kreuzlingen hat die letzte Partie der NLA-Qualifikationsrunde gegen Lugano verloren, sich aber dank der Niederlage von Horgen in Aegeri trotzdem auf dem zweiten Rang gehalten. Damit haben die Kreuzlinger die direkte Qualifikation für die Halbfinals geschafft und haben dort Heimvorteil.
Es war nicht das Wochenende des SC Kreuzlingen. Nach der knappen Auswärtsniederlage in Horgen unterlag der SCK den Luganesi zu Hause mit 6:8 Toren. Die Probleme waren indessen die gleichen wie am Vortag. Obwohl man über weite Teile defensiv gut stand, gelangen den Tessinern einige sogenannt einfache Tore. Kreuzlingen seinerseits liess die nötige Frische dafür vermissen, musste sich seine Chancen hart erkämpfen und zeigte sich im Abschluss wie schon am Vortag zu unentschlossen.
Spielverlauf spricht für Lugano
Beide Teams begannen äusserst konzentriert und verteidigten sehr solide. Während der ersten acht Minuten fielen deshalb keine Tore, die Mannschaften neutralisierten sich auf hohem Spielrhythmus. Nach der ersten Pause ging Lugano durch einen verdeckten Weitschuss in Führung und konnte gleich zweimal nachlegen. Bei allen Toren sahen die Kreuzlinger nicht besonders gut aus, man wurde schlicht überrumpelt. Die Einheimischen fingen sich danach und Vacho gelang noch vor der Pause ein sehenswerter Treffer zum 1:3.
In der Folge war das Spiel weiterhin ausgeglichen, Lugano konnte seinen Vorsprung aber jederzeit halten. Kreuzlingen kam nicht mehr näher als zwei Tore an die Tessiner heran und musste sich am Ende mit 6:8 geschlagen geben.
Playoff-Vorbereitungen
Nach der ersten Heimniederlage der Saison haben die Kreuzlinger nun zehn Tage Zeit, sich auf die Playoff-Halbfinals vorzubereiten. Diese erreicht Kreuzlingen als zweitplatziertes Team hinter Qualifikationssieger Lugano direkt, Horgen als Dritter muss die Viertelfinals gegen Schaffhausen spielen. Die Zürcher sind auch der wahrscheinliche Gegner der Kreuzlinger in der Best-of-five Halbfinalserie. Der SCK muss dann beweisen, dass er auch gegen den Rekordmeister bestehen kann und die beiden Niederlagen zum Saisonende nichts zu bedeuten haben.
Playoff Final (Sieger Halbfinals, Best-of-five)
1. Spiel, Mittwoch 15. Juli 2009
2. Spiel, Samstag 18. Juli 2009
3. Spiel, Dienstag 21. Juli 2009
ev. 4. Spiel, Donnerstag 23. Juli 2009
ev. 5. Spiel, Samstag 25. Juli 2009
Playoff Rang 3 (Verlierer Halbfinals, Best-of-three)
1. Spiel, Dienstag 14. Juli 2009
2. Spiel, Donnerstag 16. Juli 2009
ev. 3. Spiel, Samstag 18. Juli 2009
Kreuzlingen verliert - Entscheid auf heute vertagt
(20. Juni 09)
Die Kreuzlinger Wasserballer zogen gestern in Horgen einen schwachen Abend ein und verloren unglücklich mit 11:12. Im Rennen um den Sieg in der Qualifikation ist trotzdem noch nichts entschieden, denn Kreuzlingen trifft heute im Hörnli noch einmal auf den direkten Konkurrenten Lugano.
Das regnerische Wetter passte zum aus Kreuzlinger Sicht unglücklichen Auftritt beim Rekordmeister SC Horgen. In der diesjährigen Meisterschaft scheinen die Zürcher ein äusserst schwieriger Gegner für Kreuzlingen zu bleiben. Aus den drei gespielten Partien erkämpften sich die Thurgauer einzig zu Hause einen Punkt beim 11:11 Unentschieden. Im krassen Gegensatz dazu steht der jetzt wertlose 18:9-Sieg im Cuphalbfinal.
Knapp verloren trotz Chancenplus
Der zurückgekehrte Trainer Uwe Sterzik liess seine Horgener Schützlinge ein konsequentes, körperbetontes Pressing spielen und erwischte damit einen wunden Punkt bei Kreuzlingen. Diese wussten sich zwar durchaus gefährlich in Szene zu stellen und erhielten so viele Überzahlsituationen zugesprochen. Dort aber fehlte es den Gästen an Kreativität, Mut und Durchschlagskraft. Mal für Mal überstand Horgen Strafen ohne Gegentor, spielte deshalb weiter äusserst aufsässig und nutzte seinerseits sich bietende Chancen resolut aus. Für Kreuzlingen kam hinzu, dass Tramacera im Tor einen schwarzen Abend einzog und nicht der gewohnt sichere Rückhalt sein konnte.
Die Kreuzlinger gaben die Partie, in der sie von Beginn weg in Rücklage gerieten, allerdings nie verloren, und kamen auch am Ende noch einmal heran. Horgen war aber schlussendlich der verdiente Sieger.
Heute Showdown im Hörnli
Der SC Kreuzlingen muss bereits heute wieder ins Wasser, Gegner ist der amtierende Vizemeister und Cupsieger 2009 Lugano. Die letzte Partie der Qualifikationsphase hat Entscheidungscharakter: Weil die Tessiner gestern in Aegeri schadlos blieben, haben sie die Tabellenführung wieder übernommen. Kreuzlingen kann sich heute aber mit einem Vollerfolg den ersten Platz zurückholen und hätte damit die direkte Halbfinalqualifikation und Heimrecht in den Playoffs auf sicher.
Kreuzlingen vor finaler Doppelrunde in Pole Position
(18. Juni 09)
Dieses Wochenende fallen die letzten Entscheidungen in der NLA-Qualifikation. Nach 16 von 18 Runde ist an der Tabellenspitze noch nichts entschieden. Der SC Kreuzlingen führt vor der letzten Doppelrunde die Tabelle an und hat die besten Chancen, als Qualifikationssieger in die Playoffs zu starten.
Die NLA-Tabelle zeigt momentan ein äusserst zwiespältiges Bild. Einerseits muss man von einer Dreiklassengesellschaft sprechen. Basel und Schaffhausen hatten nie Chancen, den Anschluss an die Teams aus Genf und Aegeri zu schaffen, diese ihrerseits weisen einen grossen Rückstand auf das Spitzentrio auf. Andererseits ist die Lage am oberen Tabellenende so spannend wie schon lange nicht mehr. Vor dem letzten Wochenende können noch alle drei Topmannschaften den Qualifikationssieg schaffen. Dieser bringt dem Gewinner den Heimvorteil in den Best-of-Five Playoff-Serien und – wie der zweite Platz auch – die direkte Halbfinalqualifikation. Der Drittplatzierte hingegen muss sich in den Viertelfinalspielen durchsetzen.
Schwieriges Programm für den SCK
Der SCK hat als jetziger Tabellenführer die besten Voraussetzungen, sich den Qualifikationssieg zu holen. Allerdings warten im Restprogramm auch die beiden stärksten Gegner auf die Thurgauer. Heute Freitag soll der erste Vollerfolg gegen Horgen Tatsache werden. Im Cup schlugen die Kreuzlinger den Rekordmeister vor drei Wochen erstmals in dieser Saison, und zwar deutlich mit 18:9. Ob dies nur ein Fehltritt der Zürcher war, wird sich nun im Horgner Käpfnach ab 20.30 Uhr weisen müssen.
Am Samstag kommt es im Hörnli zum Showdown zwischen Lugano und dem SC Kreuzlingen. Wenn man davon ausgeht, dass die Tessiner am Freitag in Aegeri die Oberhand behalten können, wird in dieser Partie über den Qualifikationssieg entschieden. Lugano geht mit dem Finalsieg im Schweizer Cup im Hinterkopf in diese schwierige Aufgabe, Kreuzlingen hat seinerseits die bessere Bilanz in der Meisterschaft (2:0 Siege). Zudem können sich die Thurgauer auf das eigene Publikum verlassen, das bei schönem Wetter in grosser Zahl erwartet wird.
Erstmals in diesem Jahr wird bereits vor den Sommerferien, nämlich am kommenden Wochenende, 20./21. Juni auf dem Pfyner Weiher das traditionelle Kanupoloturnier mit internationaler Beteiligung ausgetragen. Am Samstagabend startet auf dem Klubgelände der Thurgauer Wildwasserfahrer (TWF) in Pfyn die grosse Kanuparty, an beiden Tagen ausserdem „Kanu für jedermann“.
Einmal mehr werden in Pfyn die Freunde des Kanupolosportes aus der ganzen Schweiz sowie Mannschaften aus dem nördlichen Nachbarland zusammentreffen. Für alle Interessierten eine gute Gelegenheit, diesen trendigen Mannschaftswassersport einmal aus der Nähe zu beobachten. Am Samstag ab 9 Uhr wird alle 30 Minuten ein neues Spiel angepfiffen, am Sonntag bis um 16 Uhr um den Sieg gekämpft.
Kanukurs und Kanufahren für jedermann
Am Samstag von 14 bis 17 Uhr kann jedermann kostenlos die bereitgestellten Boote besteigen und auf dem ein Pfyner Weiher die eigenen Kanukünste erproben, erfahrene Kanuten geben gerne ein paar Tipps...
Wer den Kanusport von Grund auf erlernen möchte, hat mit dem vom TWF organisierten Kanukurs für Anfänger und Fortgeschrittene eine ideale Gelegenheit dazu: Unterricht durch ausgebildete J+S-Leiter, fünf Kurseinheiten jeweils am Freitagabend um 18.00 Uhr, zwei am Samstagmorgen im Hallenbad Frauenfeld sowie ein Tagesausflug nach Hüningen. Ausser Schwimmkenntnissen werden keine weiteren Anforderungen gestellt, Kinder sind ab 10 Jahren zugelassen. Kursbeginn: Freitag, 29. August 2007.
Kanuparty am Samstagabend
Am Samstagabend beginnt ab 18 Uhr auf dem TWF-Klubgelände hinter dem VSP-Areal in Pfyn das Kanupolo-Sommerfest mit Festwirtschaft, ab 20 Uhr ist die Kanuten-Bar im Tank geöffnet: Den Besucher erwarten verschiedene Drinks und fetzige Musik. Poloturnier sowie Sommerfest sind für jedermann zugänglich.
Städte wie Zürich haben ihre Piraten-Bar, Pfyn hat seine Kanuten-Bar: Über einen Holzsteg gelangt man auf den Zwischenboden des vor einigen Jahren umgebauten Öltanks, und schon befindet man sich mitten in der ominösen Kanuten-Bar. Dort empfangen den Gast heisse Rhythmen und eisgekühlte Drinks. Das Aussergewöhnlichste an der Kanuten-Bar sind ihre Öffnungszeiten: Nur einmal im Jahr, am Samstagabend des Pfyner Kanupoloturniers, ist sie offen, an allen übrigen Tagen dient der Raum zur Aufbewahrung der Kanupoloboote.
Gubser-Meisterschaften in Rapperswil
(15. Juni 09)
David Gubser wurde im Einer vor, und im Zweier mit Remo Gubser Kanu-Schweizermeister über die Langstrecke.
Die Langstrecken-Schweizermeisterschaften der Regatta-Kanuten in Rapperswil konnten bei besten Bedingungen, Sonnenschein und kein Wind, gestartet werden. Erst am Nachmittag störten die Wellen der zahlreichen Motorboote auf dem Obersee die Athleten in ihren kippligen Booten. Am spannendsten war das Rennen im Kajak-Einer über 5'000 Meter. Gleich nach dem Start übernahm David Gubser die Spitze, dicht gefolgt vor Remo Gubser und Fabio Wyss. Bei der ersten Wende distanzierten die beiden Thurgauer den Nidaldner Wyss durch einen kleinen Zwischenspurt. In der Folge wechselten sich die beiden Brüder in der Führungsarbeit kontinuierlich ab. Auf den letzten 300 Metern kam es dann zum erwarteten Duell um den Meistertitel. Der in Führung liegende David zog den Spurt an und setzte sich einige Meter ab. Remo kam nochmals heran. Im Endspurt auf den letzten 100 Metern schob Remo seine Bootsspitze immer weiter vor. Aber der ältere David konterte und fuhr schliesslich mit einer halben Bootslänge oder 6/10 sekunden Vorsprung über die Zeillinie. Über 30 Sekunden zurück folgte dann Wyss, der Rapperswiler Krähenbühl und mit Martin Schönholzer der dritte Romanshorner.
Im Kajak-Zweier sassen dann David und Remo Gubser im selben Boot, so wie sie auch international zu starten pflegen, und holten ohne zu forcieren den nächsten Schweizer-Meister-Titel. Hinter einer Renngemeinschaft Rapperswil/Nidwalden kam das zweite Romanshorner Boot mit Martin Schönholzer und Fabio Suter auf den Dritten Platz und damit ebenfalls aufs Podest.
Den dritten Meistertitel für den Kanu-Club Romanshorn holte Nicole Rutishauser im Kajak-Einer der Juniorinnen. Da revanchierte sie sich für die Niederlage, die sie im Kajak-Zweier mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher eingefangen hatte. Trotzdem fühlt sie sich gut vorbereitet für die Junioren-Europameisterschaften, die Mitte Juli in Poznan in Polen stattfinden.
Kreuzlingen souverän gegen Genf
(12. Juni 09)
Das gestrige NLA-Nachholspiel gegen Genf war eine klare Sache zu Gunsten des SC Kreuzlingen. Gleich mit 23:6 gewann der amtierende Meister gegen die Romands und hat damit vor der letzten Doppelrunde wieder die Tabellenführung übernommen.
Das Genfer Team beklagte letzten Freitag einen Motorschaden auf dem weiten Weg nach Kreuzlingen, weshalb die Partie auf gestern Donnerstag verschoben werden musste. Bereits am Mittwoch war Horgen in Lugano angetreten und kassierte dort die dritte Saisonniederlage. Damit liegen die Zürcher zwei Runden vor Schluss drei Punkte hinter dem zweiten Rang, welcher die direkte Halbfinalqualifikation mit sich bringt. Die Kreuzlinger ihrerseits führen dank dem gestrigen Sieg gegen Genf mit einem Punkt Vorsprung und haben die besten Chancen auf den Qualifikationssieg. Am nächsten Wochenende warten mit Horgen (auswärts) und Lugano (im Hörnli) aber noch einmal die zwei stärksten Konkurrenten. Die Tessiner könnten Kreuzlingen mit einem Sieg im letzten Qualifikationsspiel noch den Heimvorteil in einer allfälligen Finalserie streitig machen.
Keine Blösse
Diese guten Voraussetzungen erarbeiteten sich die Kreuzlinger mit einer sehr disziplinierten Leistung gestern Abend. Vor eigenem Publikum war der SCK von der ersten Minute an die tonangebende Mannschaft und dominierte die Genfer in allen Belangen. Aus einer sicheren Verteidigung schwammen die Thurgauer Konter um Konter, spielten den Ball präzise und nutzten die Abschlussmöglichkeiten konzentriert. Die Partie stand bereits zur Halbzeit 10:1 für die Einheimischen, und daran änderte sich nichts Wesentliches mehr. Im dritten Viertel gelangen sogar acht zum Teil sehenswerte Tore, was die fehlende Spannung im Spiel etwas vergessen machte. Erst im letzten Viertel zeigte Genf ein Lebenszeichen, es konnte einige Unaufmerksamkeiten im Stellungsspiel von Kreuzlingen ausnutzen. Mehr als Resultatkosmetik schaute aber nicht mehr heraus. Kreuzlingen gewann am Ende überlegen mit 23:6.
Kreuzlinger NLB-Team verliert in Horgen
(11. Juni 09)
Die zweite Herren-Mannschaft des Schwimmclub Kreuzlingen ist in der NLB-Tabelle zurückgebunden worden. Die Thurgauer haben am Dienstag in Horgen knapp verloren und belegen in der Tabelle den dritten Rang.
Die ausgezeichnete Bilanz nach dem ersten Meisterschaftsdrittel mit vier Siegen aus fünf Spielen konnte Kreuzlingen II nicht verteidigen. Nach elf gespielten Partien hat der SCK 13 Punkte auf seinem Konto und liegt damit auf dem dritten Platz. Der Rückstand auf die führenden Teams Horgen und Zug ist vier Spiele vor Ende so gross, dass auch der zweite Tabellenplatz nur noch theoretisch in Reichweite liegt. Gleichzeitig beträgt aber der Vorsprung auf die Verfolger ebenfalls vier Punkte.
Niederlagen in Lugano und Horgen
Gegen die anderen Farmteams von NLA-Mannschaften haben die Kreuzlinger zuletzt auswärts zweimal verloren. Während es in Lugano eine deutliche 17:8-Niederlage absetzte, konnte Kreuzlingen in Horgen lange auf Punkte hoffen. In einem sehr engen Spiel setzte sich während der gesamten Spielzeit kein Team mit mehr als einem Tor ab. Die Führung wechselte in jedem Viertel, Kreuzlingen war bis sechzig Sekunden vor Schluss am Drücker. Die Horgener, bei denen acht der elf Tore junge Spieler des NLA-Kaders erzielten, kamen aber via Konter zum Ausgleich und erhielten wenige Sekunden vor Abpfiff einen Penalty zugesprochen. Dieser wurde sicher zum 11:10 Schlussresultat verwertet. Die Kreuzlinger zeigten trotz der Niederlage eine ansprechende Leistung. Mit reduziertem Kader und ohne NLA-Verstärkungen (Spiel in Aegeri) verpassten die Gäste beim aktuell zweitplatzierten Team nur knapp einen Punktgewinn.
Noch zwei Heimspiele im Hörnli
In den verbleibenden vier Spielen trifft der SCK auf Winterthur, Zug und zweimal auf Lugano II. Die beiden Spiele gegen die Tessiner werden beide im Hörnli ausgetragen. Das erste findet am Freitag um 20.30 Uhr statt. Bereits nächsten Montag muss Kreuzlingen dann beim direkten Verfolger Winterthur antreten.
Weitere Spiele: Freitag, 12. Juni 2009
20:30 SC Kreuzlingen II – Lugano NPS II
Montag, 15. Juni 2009
20:00 Winterthur – SC Kreuzlingen II
Samstag, 20. Juni 2009
19:00 SC Kreuzlingen II – Lugano NPS II
(anschliessend NLA-Spiel)
Sonntag, 21. Juni 2009
19:30 Zug – SC Kreuzlingen II
SCK holt Anlauf zum Qualifikationssieg
(10. Juni 09)
Bei Aegeri hat Kreuzlingen am Dienstagabend keine Federn lassen müssen. Einstellung, Formstand und Disziplin waren derart gut, dass die Innerschweizer schon früh kapitulieren mussten. Heute Donnerstagabend soll es im gleichen Rhythmus weitergehen. Genf tritt im Schwimmbad Hörnli zum Nachtragsspiel an.
Lugano, Horgen und Kreuzlingen wissen, dass ein Punktverlust gegen eine Mannschaft ab Rang vier das vorzeitige Ausscheiden im Kampf um den Qualifikationssieg bedeutet. In dieser Hinsicht könnte der SC Kreuzlingen heute Abend den Sack zu machen. Bislang blieben nämlich die Ostschweizer gegen Aegeri, Schaffhausen, Basel und eben auch Genf schadlos. Das soll sich auch heute Abend nicht mehr ändern. Sirko Roehls Mannschaft ist bereit, gegen Genève Natation die Hierarchie zu wahren und die Tabellenführung für eine weitere Woche zu sichern.
Das zweitletzte Heimspiel der Qualifikationsphase soll quasi die Hauptprobe für das darauf folgende Wochenende darstellen. Gelingt heute mit einer starken Leistung ein klarer Sieg, dürfen die Kreuzlinger Wasserballer optimistisch auf den Showdown gegen Horgen (a) und Lugano (h) schauen. Die beiden verbliebenen Kontrahenten um den Qualifikationssieg absolvieren ihrerseits die zweite Partie bei Aegeri. Die beiden Tabellenersten qualifizieren sich direkt für die Playoff-Halbfinals, wo sie im Entscheidungsspiel Heimvorteil geniessen.
Kreuzlingen ohne Probleme gegen Aegeri (10. Juni 09)
Aegeri hatte sich erhofft, endlich gegen einen der drei NLA-Protagonisten die ersten Punkte zu holen. Daraus ist aber nichts geworden. Der Schwimmclub Kreuzlingen zerzauste alle Hoffnungen bereits in den Startminuten, als Rudi Vacho innert kürzester Zeit vier sehenswerte Tore erzielte. Danach liefen die Thurgauer nie Gefahr, die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Am Ende siegte der SCK mit 17:9.
Zwei NLA-Meisterschaftsspiele standen am Dienstagabend auf dem Programm. Im Kellerduell sicherte sich der SC Schaffhausen die zwei entscheidenden Punkte gegen den SV Basel. Die Munotstädter stehen damit bereits definitiv im Playoff-Viertelfinal und treffen dort auf Kreuzlingen, Lugano oder Horgen. Basel hingegen muss mit den NLB Gruppensiegern in die Relegationsrunde. Der SC Kreuzlingen hat in der Innerschweiz seine Pflicht erfüllt und standesgemäss mit 17:9 gewonnen. Damit stehen die Thurgauer mindestens vorübergehend wieder an der Tabellenspitze.
Schnell ausgeträumt Schon viele Zitterpartien haben die Kreuzlinger gegen Aegeri durchstehen müssen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft von Sirko Roehl stets mit gemischten Gefühlen nach Baar reist. Sowohl Aegeri als auch Kreuzlingen konnten in Sachen Personal aus dem Vollen schöpfen. Erstaunlich war dann allerdings, dass nur die Gäste mit erforderlicher Konzentration und Offensivkraft in die Begegnung starteten. Mit (zu) hohen Erwartungen in die Partie gestartet, scheiterten die Frösche zur Enttäuschung ihrer Fans schon im Startviertel. Allen voran Rudi Vacho, stets gut bedient von seinen Teamkollegen, machte die Innerschweizer Träume fast im Alleingang zunichte. Nach dem 6:2 bis zur ersten Pause, liess es der SCK etwas gemächlicher angehen. Der komfortable Vorsprung wurde jedoch erfolgreich verwaltet.
Diesmal kein Zittern SCK-Trainer Roehl blieb seinem zuletzt erfolgreich umgesetzten Konzept auch gegen Aegeri treu. Kontinuierlich gewährte er jedem Spieler kurze Verschnaufpausen und stiftete zudem mit den Rochaden für etwelche Verwirrung beim Gastgeber. Ohne auch nur einmal ins Zittern zu kommen, bauten die Thurgauer ihren Vorsprung sukzessive aus. Aegeri hielt zwar ab dem zweiten Viertel ordentlich gut mit, verfügte aber nie über die Durchschlagskraft, um dem Titelverteidiger wirklich gefährlich zu werden. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg bleibt das Rennen um den Qualifikationssieg weiterhin offen.
Modus Drei Qualifikationsrunden Rang 1/2 Playoff Halbfinal Rang 3-6 Playoff Viertelfinal Rang 7 Auf-/Abstiegsentscheidung mit NLB Gruppensiegern
Ein Sieg heute bei Aegeri ist Pflicht
(9. Juni)
Die Qualifikationsphase der NLA-Wasserball-Meisterschaft neigt sich langsam der Entscheidung entgegen. Bevor am kommenden Wochenende die Nationalmannschaft im Einsatz steht, werden wochentags noch vier Partien ausgetragen. Der SC Kreuzlingen trifft heute auf das heimstarke Aegeri. Am Mittwoch streiten Lugano und Horgen um die Tabellenführung und am Donnerstag kommt es zur Nachtragspartie zwischen Kreuzlingen und Genf.
Am Samstag 20. Juni werden sämtliche Fragen um die Playoff-Ausgangslage beantwortet sein. Bis dahin kommt es aber noch zu zahlreichen Spitzenspielen mit Entscheidungscharakter. Der SC Kreuzlingen wird dabei einem veritablen Härtetest unterzogen. Auf das Auswärtsspiel bei Aegeri folgt am Donnerstagabend zuerst die Nachtragspartie gegen Genf (h) und eine Woche später noch die Topspiele gegen Horgen (a) und Lugano (h). Aus eigener Kraft können noch Lugano, Horgen und Kreuzlingen den Qualifikationssieg erreichen.
Kapitale Bedeutung
Für den SC Kreuzlingen hat das Kräftemessen mit Aegeri kapitale Bedeutung. Im Gegensatz zu Aegeri, die ihr Minimalziel mit dem vierten Platz praktisch gesichert haben, muss nämlich Kreuzlingen in den verbleibenden Spielen das Punktemaximum erreichen, soll der Qualifikationssieg und die beste Playoff-Ausgangslage ohne Zittern Tatsache werden. Einen dicken Strich durch diese Rechnung könnte allerdings bereits Aegeri machen. Die Innerschweizer streben in dieser Saison schon zum x-ten Mal einen Punktgewinn gegen einen Spitzenclub an. Würde dieser Wunsch ausgerechnet jetzt gegen den SCK in Erfüllung gehen, wären plötzlich Lugano und Horgen in der Poleposition.
Der SC Frosch Aegeri gilt als ausgesprochen einsatzfreudig und kampfstark. Dieser körperbetonten Spielweise muss der SCK im schmalen Spielfeld von Baar seine technischen und taktischen Vorteile entgegensetzen. Auch die Ausgeglichenheit und die Erfahrung des Spielerkaders sprechen für die Thurgauer. Gerade diese Konstellation macht die Begegnungen zwischen den beiden Traditionsvereinen jeweils zu einem besonderen Leckerbissen. Die
Partie wird heute um 20.30 Uhr angepfiffen.
Schaffhausen überragend - Kreuzlingen vorne dabei
(08. Juni 09)
Bei kühlem und regnerischem Wetter fanden am vergangenen Wochenende im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli die Ostschweizer Meisterschaften im Schwimmen statt. So blieben einige Leistungen doch etwas hinter den Erwartungen zurück. SCK Cheftrainer Markus Buck zog mit sechs Meisterschaftsmedaillen und zahlreichen persönlichen Bestzeiten eine insgesamt positive Bilanz. Erfolgreichster Verein war erwartungsgemäss der SC Schaffhausen.
Prasselnder Regen und phasenweise starke Winde haben die Durchführung am Samstag erheblich erschwert. Zudem hatten die Athletinnen und Athleten mit den für diese Jahreszeit recht kühlen Temperaturen ziemlich zu kämpfen. Der Sonntag entschädigte dafür mit leidlich gutem Wetter. Das Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli bot indes ideale Bedingungen für die 111 Wettkämpferinnen und 155 Wettkämpfer aus 18 Ostschweizer Vereinen. Für eine tadellose Organisation und für die Durchführung des bedeutenden Anlasses war der Schwimmclub Kreuzlingen in gewohnt zuverlässiger Weise besorgt.
22 Titel für Schaffhausen
1331 Einzelstarts und 51 Staffeln wurden für die offenen Meisterschaften der Region Ostschweiz (ROS) des Schweizerischen Schwimmverbandes gemeldet.
Elijah Stolz aus Schaffhausen mit neun Goldmedaillen und Lisa Stamm ebenfalls aus Schaffhausen mit 5 Goldmedaillen waren die erfolgreichsten Teilnehmer. Seit vielen Jahren gehört Schaffhausen zu den erfolgreichsten Clubs der gesamten Schweiz. Als unangefochtener Primus der Ostschweiz gewannen die Munotstädter nicht weniger als 22 von insgesamt 28 Meistertiteln. Die übrigen Titel gingen an Athleten aus Chur (3), Gais, Herisau und Wittenbach (je 1).
Medaillen - aber (noch) keine Titel
Der SC Kreuzlingen befindet sich mit seinem neuen Cheftrainer Markus Buck in einer Aufbauphase. So verwundert es wenig, dass die mehrheitlich noch sehr jungen Schwimmerinnen und Schwimmer an den offenen Ostschweizer Meisterschaften rangmässig noch nicht an vorderster Front auftauchen.
Trotzdem durften sich eine Schwimmerin und sechs Schwimmer über Medaillengewinne freuen. Aline Hummer gewann über 100m Delphin Bronze.
Ebenfalls Bronze gewannen bei den Herren der erst 13-jährige Patrik Schwarzenbach über 200m Delphin und 100m Brust sowie Carsten Peukert über 100m Rücken. Die Herren-Staffeln holten sich sogar zwei Silbermedaille, über 4x100m Freistil in der Besetzung Michel, Protopapa, Peukert und Schläpfer sowie über 4x100m Vierlagen mit Peukert, Protopapa, Schwarzenbach und Michel.
Bestzeiten und Limiten Obwohl an Meisterschaften in erster Linie die Medaillen zählen, durfte Markus Buck für seinen neuen Club eine positive Bilanz ziehen. Aus 132 Einzelstarts resultierten über 50 Prozent neue Bestzeiten. Noch mehr zählt aber die Tatsache, dass fünf weitere Limiten für die Nachwuchs Schweizermeisterschaft erfüllt wurden. Da diese anspruchsvollen Limiten zehn weitere Male nur hauchdünn verpasst wurden, darf man davon ausgehen, dass der SCK an den nationalen Titelkämpfen im Juli mit einem rund zehnköpfigen Team antreten wird. Pascal Schläpfer, Miriam Rhis, Silvan Marty, Gabriele Habersat und Fabian Bänninger sammelten am fleissigsten persönliche Bestzeiten. Für die wertvollsten Leistungen war indes Patrik Schwarzenbach besorgt. Sowohl über 100m und 200m Delphin als auch über 100m Brust blieb er nur wenig über den Limiten, die für die Aufnahme in die Juniorennationalmannschaft festgelegt wurden. Weiter erwähnenswert sind die Resultate von Carsten Peukert und Lars Michel über 100m Freistil, wo beide Athleten erstmalig im 50m Becken unter einer Minute blieben.
Dreikampf in 8er Ruderbooten! (08. Juni 09)
Am Samstag, 13. Juni 2009, findet das Kreuzlinger Ruderfest auf der Surfwiese beim Ruderhaus statt.
Ab ca. 6.30 Uhr starten zahlreiche Rudermannschaften zum Rudermarathon nach Steckborn und zurück. Bei diesen Sportlern stellt die Bewältigung der gut 42 km langen Strecke die Herausforderung dar, auf Zeit wird kaum gerudert. Etwas später werden die Boote aufs Wasser gehen, die sich den Halbmarathon, also den Weg nach Ermatingen und zurück, vorgenommen haben. Die Boote werden zwischen 10.00Uhr und 12.00 Uhr zurück erwartet. Der RCK freut sich wiederum Ruderer aus der ganzen Schweiz sowie dieses Jahr auch Strassburg und Waldshut begrüssen zu können.
Ab ca. 11.00 Uhr fällt der Startschuss zum weitum bekannten 8er Rennen.
Als Neuerung sitzen dieses Jahr die Vertreterinnen und der Vertreter der Stadt- und Schulbehörde Kreuzlingen im selben Boot und kämpfen gegen eine hochkarätige Delegation aus Konstanz. Im dritten Boot nehmen Vertreter und Vertreterinnen der regionalen Wirtschaft am Dreikampf teil. Die drei Teams bereiten sich zurzeit auf das Rennen vor. Mit Sicherheit wird bei diesen prominent besetzten Teams kein cm verschenkt werden!
Mit Salaten, Grilladen, Kuchen und Getränken können sich Besucherinnen und Besucher den ganzen Tag über auf dem Festplatz verpflegen. Unterstützen auch Sie den RCK und seine hoch gestreckten Ziele mit einem Besuch und einer Konsumation in der Gastwirtschaft.
SC Kreuzlingen gewinnt einseitiges Derby (7. Juni 09)
Die Absage der Freitagspartie gegen Genève Natation - die Genfer beklagten einen Motorschaden auf der Hinfahrt - verhinderte zwar die Übernahme der Tabellenführung, das Soll hat der SC Kreuzlingen am Wochenende aber dennoch erreicht. In Schaffhausen schaute beim Ostschweizer Derby ein nie gefährdeter und komfortabler 20:6 Sieg heraus.
Ob die Partie gegen Genf in den nächsten Tagen wiederholt wird oder ob sie mit 10:0 forfait für den SCK gewertet wird, entscheidet der Schwimmverband am Montag. In Schaffhausen kam am Samstagabend einzig im Startviertel Hochspannung auf, als eine dunkle Front mit Blitz und Donnerschlag über die Schaffhauser Breite zog. Die Schiedsrichter mussten die Partie aus Sicherheitsgründen unterbrechen. Aber auch die Pause spielte den Gastgebern nicht in die Hand, denn Kreuzlingen war auch anschliessend in jeder Beziehung und in jeder Spielphase den Gastgebern hoch überlegen.
Schaffhausen kaum A-tauglich Was Lugano tags zuvor nach 32 Minuten erreicht, gelang Kreuzlingen bereits bis zur Halbzeit. Mit 11:0 fertigten die Thurgauer den SC Schaffhausen in den ersten zwei Mal acht Minuten gnadenlos ab. SCK Trainer Roehl brauchte nicht einmal mit maximaler Kraft zu agieren, denn von Beginn weg liess er jeweils eine ausgewogene Mischung von Routiniers und Nachwuchskräften spielen. Wären da nicht noch der prasselnde Regen und die Gewitterfront gewesen, hätten die Kreuzlinger Fans von einer perfekten Darbietung schwärmen können. Leider erreichte Schaffhausen in der ersten Halbzeit kaum einmal NLA Niveau.
SCK milde gestimmt Zum Glück für die Munotstädter sollte es im dritten und vierten Viertel nicht im gleichen Rhythmus weitergehen. Einerseits schlich sich beim SCK hie und da der Schlendrian ein und andererseits nutzte Trainer Sirko Roehl die Gelegenheit, seinen jüngeren und noch wenig erfahrenen Spielern noch mehr Verantwortung zu übertragen. Auch U17 Goali Weber übernahm bereits im Dritten Viertel die Position von Nati-Keeper Tramacera. Aber auch der SC Schaffhausen fing sich im Verlaufe der schon früh entschiedenen Begegnung auf und wurde hauptsächlich im Angriff zusehends mutiger. Mehr als Resultatkosmetik lag am Samstagabend allerdings nicht drin, zu ungleich war das Leistungsvermögen verteilt.
SC Schaffhausen – SC Kreuzlingen 6:20 (0:4,0:7,2:4,4:5) Breite. - 50 Zuschauer. - Sr. Staub, Kramer Strafen: Schaffhausen 7, Kreuzlingen 7 Torfolge: 0:13, 1:13, 1:14, 2:14, 2:15, 4:15, 4:17, 5:17, 5:20, 6:20 Schaffhausen: Fabech, M. Wehrli (C), P. Hirt, L. Hirt, Ferency (3), Schmid, Macher, De Gregorio, Neidhart, U. Wehrli, Küng, Müller (3), Frei. Kreuzlingen: Tramacera, Redder (4), Halapi (3), Raschle, Keller (2), Herzog (1), Zahnd, Fässler, Vacho (6), Höfel, Tary (C, 3), Weideli (1), Weber. Bemerkung: Spielunterbruch wegen Gewitters im 1. Viertel, ab 22. Hansjörg Weber für Francesco Tramacera im SCK Tor.
Modus Drei Qualifikationsrunden Rang 1/2 Playoff Halbfinal Rang 3-6 Playoff Viertelfinal Rang 7 Auf-/Abstiegsentscheidung mit NLB Gruppensiegern
Doch keine Doppelrunde für SC Kreuzlingen (5. Juni 09)
Das angekündigte Heimspiel der Kreuzlinger Wasserballer fiel heute Abend sprichwörtlich ins Wasser. Die Genfer blieben mit einem Motorschaden im Verkehr stecken, sodass im Hörnli keine Punkte vergeben werden konnten. Der SC Kreuzlingen tritt bereits morgen Samstag in Schaffhausen an.
Das Wetter hätte gepasst, das Publikum kam rechtzeitig – und trotzdem gab‘s nichts zu sehen. Die Genfer Equipe musste einen Motorschaden am Mannschaftsbus hinnehmen und schaffte in Folge der Verzögerungen die weite Fahrstrecke nach Kreuzlingen nicht mehr rechtzeitig. Der SC Kreuzlingen bedauert diesen Zwischenfall und die damit verbundenen Umtriebe ausserordentlich. Ob und wann die Partie nachgeholt wird, entscheidet der Verband heute Samstag. Der SCK wird so früh wie möglich in den Medien und im Internet informieren.
Spitzenteams mit Kantersiegen
Die beiden Kreuzlinger Widersacher im Kampf um den Qualifikationssieg, Horgen und Lugano, kamen heute zu Kantersiegen. Die Zürcher deklassierten Basel mit 29:11 und die Tessiner gestanden Schaffhausen nicht einmal einen Ehrentreffer zu (11:0). Horgen führt die NLA-Tabelle damit an.
Samstags zu Gast in Schaffhausen Dem verpassten Heimspiel von gestern folgt samstags ein Auftritt im Nachbarkanton. Kreuzlingen spielt in der Schaffhauser Breite die dritte Auflage des Nordostschweizer Derbys. Den Munotstädtern lief es in der bisherigen Saison noch nicht besonders. Am Tabellenende kämpfen sie mit Basel um den letzten Playoff-Platz. Nach den äusserst erfolgreichen Jahren 2004 und 2005 hat man in Schaffhausen einige Rückschläge hinnehmen müssen. Der Kader ist nach einigen Rücktritten noch dünner besetzt und hat in diesem Jahr sicher nichts mit der Meisterschaftsentscheidung zu tun.
Die Thurgauer Gäste sind also klarer Favorit und haben auch die beiden bisherigen Aufeinandertreffen mit jeweils 19:6 Toren klar gewinnen können. Für heute Abend stehen dem Trainer Sirko Roehl alle Akteure zur Verfügung. Taktisch haben die Kreuzlinger zuletzt gut harmoniert, so dass wohl keine grossen Experimente vollführt werden müssen. Nur ein Sieg hilft den Kreuzlingern im „Unternehmen Qualifikationssieg“ weiter. In den verbleibenden Partien muss der Titelverteidiger unter anderem auch noch je einmal gegen die direkten Mitstreiter Horgen und Lugano bestehen. Die letzten Entscheidungen fallen vermutlich erst in den letzten Runden am 19. und 20. Juni.
SCK greift nach der NLA-Tabellenführung (3. Juni 09)
Eine Woche hatten die Kreuzlinger Wasserballer Zeit, die Emotionen des Cupfinals zu verarbeiten und sich auf den Angriff auf den NLA-Thron vorzubereiten. An diesem Wochenende bietet sich dem SCK nämlich die günstige Gelegenheit, wieder alleiniger NLA Leader zu werden. Am Freitagabend empfangen die Kreuzlinger Genève Natation 1885. Am Samstag steht die Partie in Schaffhausen auf dem Programm.
Grossartig gekämpft und trotzdem äusserst unglücklich verloren. Die fehlende Fortune im Schweizercup soll dem SCK nun in der NLA-Meisterschaft zur Seite stehen. Primär geht es in den kommenden drei Wochen um den Qualifikationssieg, der erstens die direkte Playoff-Halbfinalteilnahme ermöglicht und zweitens sowohl im Halbfinal als auch im allfälligen Final Heimvorteil garantiert. Diesem grossen Ziel wird in den verleibenden fünf Begegnungen alles untergeordnet. Trainer Sirko Roehl und seine ganze Mannschaft dürfen zuversichtlich sein. Die Formkurve stimmt, es sind keine Verletzten zu beklagen und darüber hinaus harmoniert die Equipe in jeder Beziehung wunschgemäss.
Genève Natation 1885 ist quasi die Grand Dame des Schweizer Schwimmsports. Der Genfer Traditionsclub ist einer der grössten und erfolgreichsten Clubs der Schweiz. Er hat Generationen geprägt und viele grossartige Sportler hervorgebracht. 12-mal haben die Welschen den Meistertitel schon gewonnen. Bloss datiert der jüngste Titel auf das Jahr 1974. Statt konsequent den eigenen Nachwuchs zu fördern, was man von einem Vorzeigeclub auch erwarten dürfte, wird dieses Versäumnis mit Ausländern kompensiert. Ob diese Konstellation in Kreuzlingen zum Erfolg führen kann, darf bezweifelt werden. Einerseits verfügt der SCK über ein eingespieltes und erfolgshungriges Ensemble und andererseits haben schon viele hoch dotierte Clubs im Kreuzlinger Hörnli Federn lassen müssen. Kreuzlingen will die alleinige Tabellenführung zurückerobern, dafür werden die zwei Punkte gegen Genf ohne wenn und aber angestrebt.
Modus Drei Qualifikationsrunden Rang 1/2 Playoff Halbfinal Rang 3-6 Playoff Viertelfinal Rang 7 Auf-/Abstiegsentscheidung mit NLB Gruppensiegern
Kreuzlingen im Schweizer Cup entthront
(1. Juni 09)
Beste Werbung für den Schweizer Wasserball, Hochspannung bis zum letzten Treffer und am Ende ein jubelnder Gastgeber sowie ein bitter enttäuschter Titelverteidiger. Das war der Cupfinal 2009. Lugano NPS besiegte nach heroisch geführtem Kampf einen ebenso engagierten SC Kreuzlingen nach Verlängerung und Penaltyschiessen mit 14:13 Toren.
Das Lido Lugano war am Pfingstwochenende Schauplatz des Finalturniers um den Schweizercup 2009. Aus den Halbfinals vom Freitagabend gingen Kreuzlingen (18:9 gegen Horgen) und Lugano (15:12 gegen Genf) als verdiente Sieger hervor. Unter den Augen der Delegierten des Europäischen Schwimmverbandes (LEN), die in Lugano die Auslosung für die EM 2009 vornahmen, fand am Samstagabend vor mehreren hundert Zuschauern sowie bei besten äusseren Bedingungen der Cupfinal 2009 statt.
Vorsprung preisgegeben
Es sollte Gastgeber Lugano in der dritten Minute vorbehalten sein, das Skore des Cupfinals zu eröffnen. Knijenburg brachte Lugano 1:0 in Führung, was Kreuzlingen dazu anstachelte, das Zepter umgehend zu ergreifen und entsprechend den Ton anzugeben. Zwei Toren von Halapi folgten weitere Treffer von Weideli und Redder, alle schön herausgespielt und selbstbewusst verwertet. Herausforderer Lugano hatte der SCK Startoffensive nur noch ein Tor ihres Youngsters Cassina entgegenzusetzen. Die zahlreichen Anhänger beider Lager erfreuten sich auch im zweiten Viertel eines ereignisreichen Spiels. Zuerst war die Reihe wieder an Lugano NPS, die zwischenzeitlich zum 4:4 und 5:5 ausglichen, um dann sogar 6:5 in Führung zu gehen. Der Titelverteidiger gestaltete die auf beachtlichem Niveau geführte Partie aber jederzeit ausgeglichen. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Uwe Zahnd mit einem gefühlvollen Heber der 6:6 Ausgleichstreffer.
SCK näher am Sieg
Obwohl beide Kontrahenten in der zweiten Spielhälfte je vier Treffer erzielten, lagen die Vorteile gesamthaft betrachtet eher auf Kreuzlinger Seite. Höfel, Tary und Vacho waren im dritten Viertel nämlich für die vermeintliche Vorentscheidung verantwortlich, als sie ihr Team 9:6 in Front schossen. Lugano hatte während rund 10 Minuten nichts zu bestellen. Kreuzlingen verteidigte stilsicher und nutze die sich ergebenden Chancen mit erstaunlicher Sicherheit. Auch die Anschlusstreffer sieben und neun brachten die Thurgauer noch nicht aus dem Konzept. In der fünften Spielminute des letzten Viertels war es erneut Vacho, der trotz vehementer Gegenwehr seines direkten Gegenspielers zum 10:8 einschoss. Jetzt hätte eigentlich die Cup-Story 2009 aus Sicht des SC Kreuzlingen enden sollen. Doch die Rechnung wurde zu früh und ohne den Wirt gemacht. Lugano NPS legte in beiden letzten Spielminuten nochmals zu und glich 46 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 10:10 aus.
Lugano frischer
Zwei Mal drei Minuten Verlängerung sollten nun die Entscheidung bringen. Doch Treffer wollten in dieser Phase keinem Team gelingen. Augenscheinlich aber war, dass Lugano wesentlich frischer wirkte. Kreuzlingen hingegen hatte zusehends Mühe, mit der Pace der Luganesi Schritt zu halten. Ob es die schwindenden Kräfte waren oder die sich breit machende Enttäuschung, die Titelverteidigung nicht in der normalen Spielzeit geschafft zu haben, bleibt das Geheimnis jedes einzelnen Spielers. Die gegenläufige Entwicklung der psychischen Verfassung brachte die Vorteile jedenfalls wieder auf die Seite des Herausforderers, was im Penaltyschiessen letztlich die Entscheidung bringen sollte. Am vierten und fünften Fünfmeter scheiterte der SCK. Lugano blieb hingegen ohne Fehlschuss und entschied den dramatischen Cupfinal mit 14:13 Toren glücklich aber nicht unverdient zu ihren Gunsten.
Kreuzlingen tritt zur Titelverteidigung an (27. Mai 09) Der erste Höhepunkt der Wasserballsaison steht unmittelbar bevor. Am Wochenende wird in Lugano ein Final Four Turnier den Cupsieger 2009 hervorbringen. Der SC Kreuzlingen reist als Titelverteidiger ins Tessin. Im Halbfinal wartet der SC Horgen.
Die grossen Überraschungen blieben im Pokalwettbewerb aus. In der Runde der letzten Vier stehen exakt die Topteams aus der Meisterschaft. Anders als im Vorjahr, als Kreuzlingen im Halbfinal auf Bissone (NLB) traf, setzten sich die Favoriten in der aktuellen Saison alle durch. Einzig Lugano musste im Viertelfinal gegen Aegeri lange zittern und gewann am Ende knapp mit 10:9.
Horgen im Halbfinal Der SC Kreuzlingen hat ein schweres Los erwischt. Im Halbfinal wartet der Rekordmeister SC Horgen. Die Zürcher sind momentan Leader in der Meisterschaft, liegen aber nach Verlustpunkten hinter Kreuzlingen und Lugano. Ihre Bilanz gegen Kreuzlingen in dieser Saison ist aber positiv: Aus den bisherigen Begegnungen holten die Horgener drei von vier möglichen Punkten. Die Thurgauer fanden auch vor zwei Wochen im Hörnli noch nicht das richtige Rezept gegen die starke Zürcher Offensivabteilung. Eine klare Steigerung im Vergleich zur ersten Partie war aber deutlich sichtbar. Neu ist der Umstand, dass am Freitag keines der beiden Teams vom Heimvorteil profitiert.
Entscheidung am Samstag Der Gewinner aus der Partie Kreuzlingen-Horgen trifft im Final vermutlich auf das einheimische Lugano. Die Tessiner sind klarer Favorit gegen Genf, auch wenn sie vor Jahresfrist im Viertelfinal an den Romands scheiterten. Die Bilanz der Tessiner gegen die beiden Hauptkonkurrenten sieht unterschiedlich aus. Während gegen Horgen zwei Siege erzielt wurden, zog Lugano gegen den SCK in der Meisterschaft zweimal den Kürzeren. Der Cup hat aber bekanntlich eigene Gesetze, und Lugano kann am Wochenende mit Heimvorteil antreten. Es ist also alles möglich.
Das Finalspiel findet im Anschluss an die Gruppenauslosung der B-Europameisterschaft, die im Herbst in Lugano ausgetragen wird, statt (Anpfiff 18:30 Uhr).
Kreuzlingen verteidigt Leaderposition souverän (23. Mai 09)
Der SC Kreuzlingen durfte gestern Freitag zu Hause im Schwimmbad Hörnli gegen Basel antreten. Gegen das NLA-Schlusslicht blieben die Kreuzlinger über 32 Spielminuten ungefährdet und gewannen deutlich mit 22:8.
Zwei Tage nach dem wichtigen Auswärtserfolg in Lugano zeigten sich die Thurgauer gestern von ihrer besten Seite. Gegen den SV Basel, der mit zwei Punkten am Tabellenende fungiert, war ein Sieg Pflicht. Diese Aufgabe erledigten die Einheimischen mit viel Spielwitz und dynamischem Angriffswasserball.
Tore im Minutentakt Von Beginn weg war der amtierende Meister und Tabellenführer bemüht, das Zepter in die Hand zu nehmen. Basel beschränkte sich darauf, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen und hatte vor allem in den Überzahlsituationen einige gute Momente. Für Zählbares reichte es den Rheinstädtern aber nicht, der SC Kreuzlingen war insgesamt in allen Bereichen das spielbestimmende Team. In der zweiten Spielhälfte wurde die schwimmerische Überlegenheit immer offensichtlicher. Kreuzlingen kam zu vielen Kontern und verwertete seine Chancen mit guter Quote.
Aufgrund von Absenzen kamen die Junioren Benjamin Züst und Jan Buob zu ihrem NLA Debüt. Beide wussten die gewährte Spielzeit zu nutzen und konnten ihren Einstand in der höchsten Liga mit guten Leistungen honorieren.
Cup Final Four in Lugano Kreuzlingen zieht heute Samstag einen spielfreien Tag ein und geht damit als Leader in die Meisterschaftspause. Nächste Woche steht die Entscheidung im Schweizer Cup bevor. Die Thurgauer haben sich für den Halbfinal qualifiziert und können damit am Final Four in Lugano teilnehmen. Am Freitag werden die Halbfinals ausgetragen, und tags darauf findet der Cupfinal statt. Der SC Kreuzlingen tritt auch im Cup als Titelverteidiger an.
Dank einem hart erkämpften Arbeitssieg in Lugano hat der SC Kreuzlingen die Tabellenspitze in der NLA übernehmen können. Im Tessin zeigten die Kreuzlinger eine disziplinierte Leistung und gewannen verdient mit 5:7. Bereits morgen Freitag steht das nächste Heimspiel im Hörnli an.
Die führenden Teams der NLA-Meisterschaft spielen momentan auf einem sehr ähnlichen Niveau. Dies haben die Ergebnisse der letzten beiden Runden eindeutig gezeigt. Horgen hat gegen Lugano eine bittere Heimniederlage einstecken müssen, sich aber in Kreuzlingen am Samstag einen Punkt sichern können. Die Kreuzlinger ihrerseits haben nun Lugano im eigenen Bad schlagen können.
Spannender Verlauf
Die Spitzenpartie war eine sehr enge Angelegenheit. Kreuzlingen konnte gegen Ende des ersten Viertels zwar zweimal in Führung gehen, musste dann aber Lugano die Initiative während einigen Minuten überlassen. Luganos Marino brachte die Tessiner mit 4:2 in Front, wurde unmittelbar danach aber wegen einer Tätlichkeit aus dem Wasser verbannt. Kreuzlingen traf zweimal in Überzahl und glich noch vor dem Seitenwechsel wieder aus.
Defensiv starke Leistung
In der zweiten Hälfte des Spiels sicherte sich Kreuzlingen den wichtigen Auswärtssieg mit einer guten Defensivarbeit. Die Kreuzlinger standen beweglich und kassierten keine Konter. Luganos Angriffe waren ohne den ausgeschlossenen Marino insgesamt zu harmlos, sodass die Gäste die erstmalige Führung vor der letzten Pause gut verteidigen konnten. Durch einen Penalty erhöhte Kreuzlingens Halapi auf 5:7, worauf Lugano nicht mehr reagieren konnte.
Mit diesem Sieg hat der SC Kreuzlingen die Leaderposition übernommen und führt mit einem Punkt Vorsprung vor Lugano und Horgen. Nach zwei Dritteln der Qualifikation hat sich das Spitzentrio klar abgesetzt und wird die beiden ersten Plätze – die eine direkte Halbfinalqualifikation mit sich bringen – unter sich ausmachen.
NLB-Dery als Vorspiel
Bereits morgen Freitag findet die nächste Partie im Kreuzlinger Hörnli statt. Der SCK tritt gegen den SV Basel als Favorit an und darf sich keine Blösse geben. Bereits um 19:00 findet als Auftaktspiel das NLB-Derby Kreuzlingen II – Romanshorn statt.
SC Kreuzlingen mit Remis im Spitzenspiel (17. Mai 09)
Bei besten äusseren Bedingungen waren am Samstagabend rund 450 Zuschauer Zeuge einer intensiven, spannenden und hochklassigen Partie. Die Kreuzlinger und Horgener Wasserballer zogen sämtliche Register ihres Könnens und trennten sich am Ende 11:11 unentschieden.
Da sich Co-Leader Lugano seiner Pflichtaufgabe gegen Frosch Aegeri gleichen Abends problemlos entledigte, mussten und wollten beide Kontrahenten im Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli nachziehen. Dies gelang zwar nur halbwegs, aber mit der Punkteteilung bleibt wenigstens das Kopf an Kopf Rennen für mindestens eine weitere Runde gewahrt. Hingegen, und das ist weniger erfreulich, ist die NLA Tabelle inzwischen derart stark strukturiert, dass nur noch innerhalb der einzelnen Ranglistenzonen Spannung aufkommen kann.
SCK am Drücker
SCK-Coach Sirko Roehl hatte sein Team vorzüglich auf die Zürcher eingestellt. Vor allem die Startminuten waren ein Schaulaufen der Einheimischen. Den Freiraum, den ihnen Horgen vorerst gewährte, wurde souverän für eine komfortable Führung genutzt. Vacho, Tary und Redder brachten den SCK zuerst 3:0 und Weideli kurz später 4:1 in Führung. Die zahlreichen Zuschauer waren ob der Spielweise ihres Teams begeistert. Doch damit war das Pulver der Kreuzlinger für geschlagene neun Minuten ausgeschossen. Horgen änderte rasch sein System, stellte von Zone auf Pressing um und brachte damit die Ostschweizer in grosse Bedrängnis. So wurde aus dem 4:1 einstweilen ein 4:4 und bloss wenige Sekunden später sogar ein 4:5. Dass diese erstmalige Führung auch eine einmalige Führung der Zürcher bleiben sollte, stellte sich aber erst viel später heraus.
Horgen auf Tuchfühlung
Schon die erste Saisonbegegnung in Horgen verlief sehr ähnlich. Damals verlor der SCK aber jedes Konzept, um dem Steigerungslauf der Zürcher Herr zu werden. Am Samstagabend behielt das Team um Captain Tary aber die Nerven und legte immer wieder zu, wenn der Rekordmeister bedrohlich nahe kam. Im dritten und vierten Viertel wiederholte sich diese Geschichte gleich drei Mal. Kreuzlingen riss jeweils die Führung an sich und vermochte diese auch jedes Mal auf zwei Tore auszubauen. Doch ein weiterer Ausbau des Vorsprungs war letztlich nie möglich, dafür war einerseits das Spiel in Überzahl zu schwach und andererseits nutzte Horgen immer wieder von den Schiedsrichtern tolerierte Mittel, sich in der Verteidigungszone des SCK durchzusetzen. So stellten die Gäste mit dem 6:6, 9:9 und 11:11 wiederholt den Ausgleich her. Eine für Schweizer Verhältnisse sehr intensive und attraktive Partie fand somit keinen Sieger, was fernab vom Kreuzlinger Hörnli vor allem Lugano gefreut haben dürfte.
Modus
Drei Qualifikationsrunden
Rang 1/2 Playoff Halbfinal
Rang 3-6 Playoff Viertelfinal
Rang 7 Auf-/Abstiegsentscheidung mit NLB Gruppensiegern
Kreuzlingen schlägt Frosch Aegeri klar
(15. Mai 09)
Den Kreuzlinger NLA-Wasserballern ist die Hauptprobe vor dem heutigen Spitzenspiel geglückt. Gestern Abend schlugen die Thurgauer den SC Frosch Aegeri diskussionslos mit 20:9. Horgen verlor zu Hause überraschend deutlich gegen Lugano mit 9:14 Toren.
Der SC Kreuzlingen bleibt mit diesem Sieg weiter an der Tabellenspitze dabei. Gegen die Zentralschweizer begann der amtierende Meister sehr konzentriert und war von Beginn weg die spielbestimmende Mannschaft. Die schwimmerischen Vorteile lagen gestern auf Seiten der Einheimischen, was ein schnelles, unterhaltsames Startviertel mit sich brachte. Neben Kontern erspielte sich der SCK im weiteren Verlauf auch viele Überzahlsituationen, die schnörkellos und durchdacht ausgespielt wurden.
Bei Aegeri Fülöp stark
Die Aegerer hatten der Kreuzlinger Offensivkraft in der ersten Halbzeit wenig entgegenzusetzen. Der auffälligste Spieler war der Ungarn Fülöp, der mit seinen individuellen Fähigkeiten immer wieder brillierte. Im letzten Herbst hatte der Angreifer noch auf Seiten des SC Kreuzlingen im Europacup den Schweizer Wasserball im Ausland vertreten und einen wesentlichen Beitrag für das gute Abschneiden geleistet.
Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie gestern Abend etwas an Spannung. Trotzdem spielten beide Teams offensiv weiter und boten dem Publikum so doch noch einiges Spektakel. Am Ende siegte Kreuzlingen klar und deutlich mit 20:9 Toren und hat damit sogar die Tabellenführung übernehmen können.
Am Samstag gegen den SC Horgen
Diesen Samstag ist erstmals im 2009 der SC Horgen im Hörnli zu Gast. Die Zürcher haben gestern gegen Lugano eine schmerzhafte Niederlage einstecken müssen. Wie gut sich die Zürcher davon erholen können, wird sich heute Abend ab 20.30 Uhr zeigen. Kreuzlingen spielt um die Leaderposition, die man mit einem Sieg gegen Lugano verteidigen könnte. Bei einer Niederlage fällt der SCK aber auf den dritten Platz zurück.
SC Kreuzlingen im Derby nicht gefordert
(10. Mai 09)
Schlechter hätte die Heimspielsaison für den SC Kreuzlingen kaum beginnen können. Knapp eine Stunde vor Anpfiff erreichte die Gewitterfront das Kreuzlinger Schwimmbad Hörnli und sorgte für einiges Chaos. Grössere Äste und das Sonnensegel über dem Kinderbecken wurden ebenso wenig verschont wie das Wasserballspielfeld und die aufgebauten Werbeflächen. Bis kurz vor 20 Uhr wäre nicht an einen Anpfiff zu denken gewesen.
Schaffhausen ohne Argumente
Die schnelle Wetterbesserung ermöglichte dann doch den Anpfiff, sodass mit zwanzig Minuten Verspätung eine einseitige Partie begann. Der SC Kreuzlingen, dem am Vortag in Genf keine Topleistung gelungen war, begann sehr konzentriert und hatte das Spiel von der ersten Minute an im Griff. Die Schaffhauser, in dieser Saison noch ohne Punktgewinn, konnten dem schnellen und effizienten Spiel der Thurgauer wenig entgegensetzen. Der zweimalige Schweizermeister von 2004 und 2005 hat im Moment nicht die spielerischen Ressourcen, um in der NLA eine entscheidende Rolle übernehmen zu können. Kreuzlingen seinerseits zeigte einige schöne Konter, überzeugte auch in Überzahl und nutzte vor allem seine Torchance deutlich besser als zuletzt.
Keine Veränderungen an der Tabellenspitze
Die Kreuzlinger gewannen alle Abschnitte mit mindestens drei Toren Differenz und siegten am Ende mit 19:6. An der Spitze der NLA-Meisterschaft bleibt damit alles beim Alten. Lugano, Horgen und Kreuzlingen führen mit 16 Punkte und bereits deutlichem Abstand auf die Verfolger. Am nächsten Wochenende wird allerdings wieder Bewegung an der Spitze stattfinden. Horgen empfängt am Freitag Lugano und ist am Samstag in Kreuzlingen zu Gast. Die Kreuzlinger spielen am Freitag ebenfalls zu Hause, dann wird Aegeri im Hörnli antreten müssen.