Girrbach's famose Aufholjagd bis auf Platz 2
(20. Juli 2010)
Letzte Woche fanden auf dem sehr anspruchsvollen Platz des GC Basel die Schweizer Meisterschaften der Golfer statt. In der Kategorie U18 startend, lag Joel Girrbach nach dem ersten Tag mit 10 Schlägen Rückstand auf dem 14. Platz. Am 2. Tag steigerte er sich sehr und schaffte den Cut unter die besten 39 Spieler für den Finaltag. Am Samstag wurde eine Doppelrunde (2x 36-Loch) gespielt. Girrbach steigerte sich nochmals und spielte hervorragendes Golf. Mit der besten Tagesleistung (72 Schläge/0 und 73 Schläge/+1) fehlte am Schluss lediglich 1 Schlag zum Meistertitel. Mit diesem Ergebnis kann der 17-jährige Tägerwiler sehr zufrieden sein, denn Girrbach kann auch 2011 nochmals in dieser Kategorie spielen. (sf)
Team Egnach gewinnt Trainingsturnier
(12. Juli 2010)
Wie gewohnt zu Ferienbeginn organisierte der Kavallerieverein Egnach für seine JuniorenInnen ein Einsteigerturnier für 4-Kämpfer und solche, die es werden möchten. Ziel des Turniers ist es, gemischte Mannschaften einzuteilen, damit die routinierten Junioren Anfänger mitziehen und zu ersten Wettkampferlebnissen führen. Für die absoluten Newcomer wurde zudem eine noch einfachere Prüfung angeboten.
Das siegreiche Team Egnach mit Alessia Huber, Maurus Rüttimann, Moritz Schär und Laura Städler.
Am Samstagmorgen in der Frühe fand in Arbon das Schwimmen über 50 m Freistil statt, wo der und die Schnellste die Schwimmbadlänge in der halben Zeit der Langsamsten absolvierten. Anschliessend traf man sich auf der Laufbahn Arbon für den 3000m Lauf beziehungsweise den 100 m Lauf für die Newcomers im 4-Kampf. Auch hier sah man, was ganz natürlich ist, dass diejenigen, die schon fest im 4-Kampf verankert sind, den Lauf schneller und leichter absolvierten, als diejenigen, die nur sporadisch in dieser Disziplin im Training sind. Doch Hut ab vor allen, die sich dieser Ausdauerprüfung stellen.
Der Sonntagmorgen war dann dem Pferdesport reserviert. Zuerst präsentierten sich die 4-Kamfpmannschaftem der Richterin in der 4-er Dressur. Alle 3 Programme konnten sich durchaus sehen lassen und zeigten, dass das Trainerteam gute Arbeit verrichtet. Die Teilnehmerinnen der Prüfung Hop Hop zeigten ebenfalls eine einfache Mannschaftsdressur und mussten gleich anschliessend 4 Einzelsprünge vorzeigen, deren Höhe ihrem Können entsprach.
Als 4. Disziplin stand die Springprüfung auf dem Programm. Eine leichte, eine mittlere und eine schwere Stufe wurde eingestellt, sodass getreu dem Motto des Einstiegerturniers alle ihren Möglichkeiten entsprechend, wählen konnten. Gut gewählte Linien und ein regelmässiger Rhythmus waren für gute Stilnoten von Bedeutung. Viele gekonnte Ritte wurden gezeigt und vom Publikum mit Applaus verdankt.
Zusammengezählt konnte sich Alessia Huber, Maurus Rüttimann, Moritz Schär und Laura Städler als Team Egnach-Glarus als Sieger feiern lassen. Die Einzelwertung gewann Laura Städler vor Fabienne Maron und Moritz Schär. In der Prüfung Hop Hop gewann Nadine Maron vor den beiden zweitklassierten Fiona Sonderegger und Amira Tiefenbacher. (hn)
RR Weinfelden zieht NLA-Team zurück
(9. Juli 2010)
Nachdem es bereits seit Ende letzter Saison immer wieder Gerüchte um die Zukunft der Nationalliga-A-Mannschaft der Ringerriege Weinfelden gegeben hat, ist es nun offiziell: Die Mannschaft wird zurückgezogen und startet somit diese Saison nicht in der höchsten Schweizer Ringer-Liga.
Der Rückzug hat sich schon seit längerer Zeit angedeutet, in der letzten Saison hatte man trotz einiger guten Kämpfe alle acht Begegnungen verloren. Der Versuch, Abgänge von Routiniers durch eigene Nachwuchsleute zu kompensieren, brachte nicht die gewünschte Auffrischung ins Team. Einige der Jungen waren noch nicht so weit, in der obersten Liga bestehen zu können und bei den älteren Semestern verschoben sich die Lebensschwerpunkte zunehmends in Richtung Familie und Beruf.
Rückzug als Chance
Die Verantwortlichen der Ringerriege haben erkannt dass wohl die Nationalliga B im Moment die bessere Adresse für die Mannschaft wäre. Das Niveau in dieser Liga lässt es zu, dass man auch mal Juniorenringern eine Chance geben kann ohne die Gefahr einer Niederlage einzugehen. Leider gab es aber im letzten Jahr keinen Absteiger aus der NLA, weil die Liga von fünf auf acht Mannschaften aufgestockt werden sollte. So blieb nun keine andere Wahl als die erste Mannschaft zurückzuziehen. Was bleibt ist die ehemals 2. Mannschaft der Weinfelder die in der Regionalliga ringt. Wie die neue Organisation dieser Mannschaft für die Kämpfe im Herbst genau aussehen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Sicher aber ist, dass die Zuschauer eine junge und siegeshungrige Mannschaft sehen wird, deren Ziel sicherlich der direkte Aufstieg in die Nationalliga B sein wird. Die Regionalliga-Saison startet Mitte September. (in)
23. Märwiler Triathlon am nächsten Sonntag
(6. Juli 2010)
Am nächsten Sonntag, 11. Juli, findet der 23. Märwiler Triathlon statt. Der Wettkampf ist mit 200 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 7 km Geländelauf der ideale Sportanlass für die Sommerferien. Der Triathlon lockt jedes Jahr gegen 200 Sportler und diverse Zuschauer nach Märwil.
Zuerst wird im Badeweiher von Märwil geschwommen, danach geht es auf die Radstrecke über Bussnang, Bissegg, Strohwilen und wieder zurück nach Märwil. Anschliessend gilt es noch die Laufstrecke über Oppikon und Schmidshof unter die Füsse zu nehmen. Im Zielgelände ist eine schlagkräftige Festwirtschaft eingerichtet um Wettkämpfer und Zuschauer zu stärken. Auch dieses Jahr sind über 70 Personen für den reibungslosen Ablauf und die unfallfreie Durchführung des Triathlons bemüht. Es kann wieder mit einem spannenden Wettkampf gerechnet werden.
Auskünfte über die Anmeldemodalitäten erhalten Sie unter www.tvmaerwil.ch oder durch Matt Arnet, 078 625 87 95. Nachmeldungen sind am Wettkampftag bis spätestens 8.45 Uhr gegen eine Zusatzgebühr beim Schulhaus Märwil möglich.
Amriswiler Männerteam steigt in NLA auf
(30. Juni 2010)
Am vergangenen Wochenende fand in Wohlen (AG) die Minigolf-Mannschafts-Schweizermeisterschaft Nationalliga B statt. Zehn Herren- und fünf Damenmannschaften kämpften über die Distanz von 6 Runden zu 18 Bahnen um den Meistertitel.
Für die Mannschaft des MC Amriswil startete Curd Jürgens, Peter Weber, Gerhard Leitner, Jakob Grob, Martin Fitz, Michel Pfister, Charly Giger (Ersatz), Ernst Lehmann (Betreuer 1) und Guido Thoma (Betreuer 2). Nach einer guten Startrunde am Samstagmorgen und dem zweiten Zwischenrang folgte eine schwache zweite Runde, welches zu einem weiteren Rangverlust im Zwischenklassement führte. Mit der dritten und zugleich letzten Runde des ersten Turniertages konnten sich die Amriswiler wieder etwas näher an die Spitze heranspielen.
Am Sonntag zeigte die Mannschaft des MC Amriswil, weshalb sie zu den Favoriten dieser Meisterschaft zählten. Mit einer sehr guten ersten und zweiten Runde sicherten sie sich vorerst den 2. Zwischenrang mit einem Rückstand von 3 Schlägen auf den MC Burgdorf. Das Meisterstück gelang der Mannschaft in der Finalrunde. Mit einem sensationellen Durchgang nahmen sie dem bis dahin Führenden 17 Schläge ab und gewannen den Schweizermeistertitel mit 14 Schlägen Vorsprung auf den MC Burgdorf und 22 Schlägen auf den drittplatzierten MC Bulle und sicherten sich somit den Aufstieg in die NLA. (e)
1000 Athleten trotzen den tiefen Temperaturen
(21. Juni 2010)
Am ersten TKB Thurathlon nahmen über 1000 Athletinnen und Athleten teil. Der Sportanlass sorgte trotz kühlen Temperaturen für gute Stimmung bei Zuschauern und Teilnehmern.
Unter dem Motto "Thurgau bewegt" fand am Sonntag, 20. Juni, der erste TKB Thurathlon statt. Der Anlass sprach sowohl Breiten- wie auch Spitzensportler an, denn es konnte zwischen drei verschiedenen Distanzen gewählt werden. Die widerstandsfähigen Athletinnen und Athleten starteten trotz den morgendlichen Temperaturen von neun Grad Celsius. Der Start für die erste Kategorie "Langdistanz" erfolgte bereits morgens um sechs Uhr in Romanshorn - der Transport erfolgte via ÖV von Weinfelden nach Romanshorn an den Bodensee. Dort nahmen die Sportlerinnen und Sportler die Schwimmstrecke in Angriff. Aufgrund der tiefen Wassertemperaturen von etwa 15 Grad Celsius wurden die Schwimmstrecken gekürzt und die Teilnehmer kleideten sich Neopren-Anzüge, um der Kälte zu trotzen.
Durch den halben Kanton
Nach dem Schwimmen folgte die Skating-Strecke von Romanshorn nach Weinfelden in die Wechselzone "Güttingersreuti". Die anschliessende Radstrecke führte die Sportler durch den halben Kanton: Von Weinfelden über Bussnang, Affeltrangen, Stettfurt, Frauenfeld, Wellhausen, Felben, Pfyn, Steckborn, Berlingen, Büüre, Hattenhausen, Engwilen, Märstetten und wieder zurück nach Weinfelden. Bei der Mitteldistanz wurde anschliessend auf das Bike gewechselt, Sportler der Langdistanz absolvierten diese Runde gleich zweimal hintereinander. Die abschliessende Laufstrecke führte weitgehend durch die Thurwälder Richtung Bürglen und zurück zur Zielgeraden in Weinfelden im Inline Drome.
Keine gravierenden Unfälle
Das OK vom TKB Thurathlon war mit dem Anlass zufrieden. Rolf Sonderegger, Vize-Präsident des OK, sagt: "Das ehrgeizige Ziel von über 1000 Teilnehmer konnten wir erreichen und es gab keine gravierenden Unfälle." Auch auf der Schwimmstrecke hätten sie Glück gehabt. Am Morgen war der Bodensee noch ruhig und die Athleten konnten gestaffelt starten, um sich nicht gegenseitig in die Quere zu kommen. Nur bei der Kurzstrecke sei die Schwimmstrecke durch eine Laufstrecke ersetzt worden, so Sonderegger. Verkehrskadetten, Feuerwehrleute und Zivilschutzangehörige sorgten für einen guten Wettkampfablauf und ein Massageteam stand den ganzen Tag für die "zähen" Sportlerinnen und Sportler im Einsatz. So verlief der Anlass grösstenteils zufriedenstellend für die Athleten. Einziger Problempunkt sei die spärliche Beschilderung gewesen, so einige Teilnehmer. "Dies werden wir nächstes Jahr sicher besser vorbereiten", meint Sonderegger, der den zweiten Thurathlon schon mit Freude anvisiert.
Spycher gewinnt Mitteldistanz
Der Thurgauer Spitzensportler Dominik Spycher absolvierte den Wettkampf als Vorbereitung für den Gigathlon, welcher in zwei Wochen stattfindet. Dank seiner guten Vorbereitung gewann er die Mitteldistanz in der Kategorie "Single". So diente der Thurathlon auch als Testaufbau für andere Wettkämpfe. In der Langdistanz gewann Roger Bommer in der Einzelkategorie. An der Siegerehrung meint er: "Der Wettkampf verlief tiptop. Das Wetter war für mich kein Problem, ich konnte mich ja mit der Bekleidung anpassen." In der Kurzdistanz der Kategorie "Single" gewann bei den Frauen Maria Hivner und bei den Männern Michael Bosshard. In der Mitteldistanz bei den Frauen überschritt Sonja Gerster als Erste die Zielgerade. Die komplette Rangliste des TKB Thurathlon ist auf der Website www.thurathlon.ch zu finden. Ausserdem kann der Wettkampf auch im Nachhinein nochmals verfolgt werden: Der gefilmte Anlass vom Tele D kann als DVD - ebenfalls auf der Website vom Thurathon - bestellt werden. (mk)
Nordic Walking: ideales Ganzkörpertraining (18. Juni 2010)
Im Zeitalter der fortschreitenden Technisierung, das verbunden ist mit zunehmender Bewegungsarmut, bringt ein regelmäßiges Nordic Walking Training als klassischer Ausdauersport eine breite Palette gesundheitlicher Effekte mit sich. Gegenüber dem Laufen und Walken hat das Nordic Walking einen entscheidenden Vorteil, den aktiven Oberkörper- und Armeinsatz. Damit einher geht bei gleicher Bewegungsgeschwindigkeit ein bis zu 20 % höherer Energieverbrauch bei gleichzeitig geringerem subjektivem Belastungsempfinden. Zudem bringt der aktive Stockeinsatz noch ein weiteres Benefit mit sich, er entlastet die Gelenke, vor allem die der unteren Extremitäten (Sprung-, Knie-, Hüftgelenk), um ca. 30 %, natürlich bei Anwendung einer sauberen Nordic Walking Technik.
Als ideales Ganzkörpertraining sind etwa 90% der Skelettmuskulatur involviert, insbesondere solche Muskelgruppen, die im täglichen Leben häufig vernachlässigt werden und daher zur Abschwächung neigen. Somit werden muskuläre Dysbalancen vermindert bzw. vermieden. Durch die kräftigende Wirkung des Nordic Walking Trainings auf die Muskulatur werden Gelenke und Bänder entlastet und damit deren „Verschleiß“ reduziert. Die Mineralisation des Knochens, also die Einlagerung von Mineralstoffen in die Knochensubstanz, wird durch das regelmäßige Nordic Walking angeregt bzw. der Demineralisation (Auslagerung von Mineralstoffen aus dem Knochen) im fortschreitenden Alter Einhalt geboten. Damit verbessert sich die Stabilität des Stützapparates und das Osteoporose-Risiko wird minimiert.
Neben der Stärkung von vernachlässigten Muskelgruppen kann Nordic Walking auch dazu beitragen, Verspannungen, insbesondere im Schulter- und Nackenbereich, zu lösen. Die zyklische An- und Entspannung im Oberarm- und Schulterbereich wirkt quasi wie eine kleine wohltuende „Massage“, verbessert die Durchblutungen in dieser Region und lockert die angespannte Muskulatur.
Unter www.nordicacademy.de erhalten Sie weitere Informationen zu Nordic Walking
Mit Stöcken über Stock und Stein (09. Juni 2010)
Nordic walking stärkt das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem und macht glücklich !!!
Als Ausdauersport im meist moderaten Intensitätsbereich hat das Nordic Walking eine stärkende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, es ökonomisiert den Herzschlag (Ruheherzfrequenz sinkt) und unseren Stoffwechsel. Die Sauerstoffversorgung der Gewebe und Muskeln wird nicht nur während des Trainings verbessert, sondern auch in Ruhe. Die Gefäße werden elastischer und bei regelmäßigem Gebrauch der Stöcke kann auch der Blutdruck langfristig günstig beeinflusst werde (Senkung erhöhter Blutdruckwerte, Erhöhung des Blutdrucks bei zu niedrigen Werten). Ein weiterer Effekt eines Nordic Walking Trainings ist die Verminderung von erhöhten Blutfett- und Cholesterinwerten. Alles zusammengenommen reduziert das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung, der Todesursache Nummer eins in Europa.
Nordic Walking kann auch einen Beitrag zur Reduktion von Übergewicht leisten. Durch die mäßig intensive Belastung handelt es sich dabei um ein ideales Fettstoffwechsel-Training. Überflüssige Pfunde können damit abgebaut werden ohne sich zu überfordern und damit die Lust am Sport zu verlieren. Aufgrund der Bildung neuer Muskulatur wird auch in Ruhe mehr Energie verbraucht und damit das Anhäufen von Fett vermindert.
Eine zusätzliche Wirkung von allgemein Ausdauertraining und damit auch Nordic Walking ist die Stärkung des Immunsystems. Der Körper wird weniger infektanfällig und die Vitalität wird gestärkt.Durch die Bewegung in der Natur, meist in Gesellschaft, ist Nordic Walking ideal dazu geeignet, Stress abzubauen und den Alltag hinter sich zu lassen. Außerdem schüttet der Körper während der Belastung Glückshormone (sog. Endorphine) aus, die das „Hochgefühl“ noch verstärken. Damit sind hoffentlich auch die letzten Skeptiker überzeugt und bereit für Ihre erste Nordic Walking Erfahrung.
Unter www.nordicacademy.de erhalten Sie weitere Informationen zu Nordic Walking.
PMS Kreuzlingen holt Schweizer Meistertitel
(9. Juni 2010)
Das Herrenvolleyballteam der Pädagogischen Maturitätsschule (PMS) Kreuzlingen holte den Meistertitel an der Schweizer Meisterschaft der Mittelschulen in Aarau.
So sehen Sieger aus: Die Schweizer Meister der PMS Kreuzlingen mit ihrem Coach Jürgen Hirsbrunner (blaues T-Shirt).
Nach Startschwierigkeiten in der ersten Runde setzte sich das Kreuzlinger Volleyballteam durch und siegte gegen Titelverteidiger Aarau souverän mit 25:16, 25:17. „In diesem Jahr traten wir mit dem Ziel an, den Schweizermeistertitel zu gewinnen“, erklärte Captain Claudio Kriech. Er und fünf seiner Mannschaftskollegen besuchen die Kunst- und Sportklasse der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen, die 2005 an der PMS eingeführt wurde. Dieser spezielle Ausbildungsweg ermöglicht künstlerisch, musikalisch oder sportlich begabten Schülerinnen und Schülern die Matura zu erwerben und gleichzeitig ein zusätzliches Sportprogramm, eine Musik- oder Gestaltungsausbildung zu absolvieren.
Ideale Bedingungen
Insgesamt traten 18 Mannschaften aus der ganzen Schweiz in Aarau an. Drei Wochen vor dem Turnier trainierte das Kreuzlinger Team mit Captain Claudio Kriech, Livio Häberli, Thomas Brändli, Sandro Räss, Urs Haerle, Elias Wetzel, Joris Rasing, Nicolas Keller und Philipp Gubler, mit Sportlehrer Jürgen Hirsbrunner. Er unterstützte seine Mannschaft während des Wettkampfs als Coach und freut sich riesig über den Erfolg seiner Jungs. Für Captain Claudio Kriech, Kadermitglied im NLB-Team von Volley Amriswil, steht fest, dass seine Mannschaft im 2011 den Titel verteidigen wird. „Unser Ziel ist es, 2012 den Wanderpokal nach Kreuzlingen zu holen“. Seinen Mannschaftskollegen windet er für ihren Siegeswille und Teamgeist ein Kränzlein. Mit dem Erfolg in Aarau werde auch die Kunst- und Sportklasse bekannter. „Die Ausbildung an der PMS erfordert sehr viel Selbstdisziplin. Doch aufgrund der optimalen Stundenplangestaltung können wir zwei Trainings pro Tag absolvieren.“ Livio Häberli und Claudio Kriech nahmen schon beim letztjährigen Turnier teil. „Der 2. Rang war für uns die totale Überraschung, gleichzeitig aber auch der Beweis, dass die Struktur der Kunst- und Sportklasse Früchte trägt.“ (pd)
Schweiz.bewegt» das ganze Jahr mit dem Kreuzlinger Bewegungskalender (02. Juni 2010)
Am Montag, 7. Juni 2010 startet der Kreuzlinger Bewegungskalender. Bei «Schweiz.bewegt» im Mai konnten die Teilnehmer aus bekannteren und weniger bekannteren Sportarten ihre Favoriten auswählen. Das soll auch in Zukunft möglich sein. Deshalb öffnen ab Juni 2010 verschiedene Vereine einmal pro Monat ihre Türen für ein Schnuppertraining.
Rund 60 Sportvereine bieten in Kreuzlingen die unterschiedlichsten Bewegungsangebote an. Ganz im Sinne von «Schweiz.bewegt», soll die Bevölkerung motiviert werden, das Angebot zu nützen. Deshalb lanciert die Stadt Kreuzlingen zusammen mit dem Sportnetz den Bewegungskalender. Er soll die verschiedenen Sportarten der Bevölkerung näher bringen. Einmal pro Monat hat ein Verein die Möglichkeit, Interessierten die Sportart bei Spiel und Spass vorzustellen. Bei den Schnuppertrainings können die Teilnehmer auch gleich mitmachen und ausprobieren. Auf der städtischen Website werden die Angebote des Bewegungskalenders veröffentlicht.
Als erster Verein bietet die Männerriege Kreuzlingen ein Schnuppertraining im Rahmen des Bewegungskalenders an:
Montag, 7. Juni 2010, Männerriege Kreuzlingen: Bis 60 Jahre: 20 bis 21.30 Uhr, Turnhalle PMS (Seminar) Ab 60 Jahren: 20 bis 21 Uhr, Turnhalle Schreiberschulhaus Mitbringen: Trainingsanzug und Turnschuhe
Danach folgen weitere Angebote:
Dienstag, 8. Juni, Damenturngruppe Kreuzlingen: 20 bis 21.30 Uhr, Turnhalle Seetal Kurzrickenbach Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer. Gymnastik unter Einbezug verschiedener Trainingsmethoden wie Pilates, Yoga, Bodyforming, mit und ohne Handgeräte. Mitbringen: Turnbekleidung, Hallenturnschuhe
Freitag, 9. Juli, Schwimmclub Kreuzlingen: 18.30 bis 20 Uhr, Sprungbecken im Schwimmbad Hörnli Einführung und schnuppern im Schwimmen und Wasserball spielen Mitbringen: Badehosen, Badetuch Donnerstag, 19. August, Rising Moon - Country Dance Club: 18.30 bis 19.30 Uhr, Sonnenwiesenstrasse 24 Lernen von zwei einfachen Line Dance. Tanz ohne festen Partner in der Gruppe. Mitbringen: bequeme Kleider, gute Schuhe mit fester Sohle
Das Programm der zweiten Jahreshälfte wird nach den Sommerferien bekannt gegeben. Alle Angebote, Daten und Kontaktinformationen sind im Internet unter www.kreuzlingen.ch mit dem Suchbegriff «Bewegungskalender» zu finden.
Rückblick «Schweiz.bewegt» Der internationale Charakter und die Nähe zum See boten für das diesjährige «Schweiz.bewegt» am 7. und 8. Mai 2010 einen einmaligen Rahmen. Das Bewegungsfest für die gesamte Bevölkerung war ein Erfolg. Rund 3000 Teilnehmer aus der Schweiz und Deutschland bewegten sich am Freitag und am Samstag im Klein Venedig. Für Konstanz bewegten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt 2034 Stunden, für die Region Kreuzlingen 4379. Die Region Kreuzlingen hat gewonnen. Als Wetteinsatz bringt die Stadt Konstanz nun badische Spezialitäten nach Kreuzlingen.
«Schweiz.bewegt» wurde vom Sportnetz Kreuzlingen unterstützt. In diesem sind rund 60 Mitglieder aus verschiedenen Sportarten vereint. So war «Schweiz.bewegt» in den Vereinen breit abgestützt und die Teilnehmer konnten aus über 20 bekannteren und weniger bekannteren Sportarten ihre Favoriten auswählen. Das soll auch in Zukunft möglich sein. Deshalb öffnen ab Juni 2010 verschiedene Vereine aus dem Sportnetz einmal pro Monat ihre Türen für ein Schnuppertraining.
Nordic Walking für jeden!
(01. Juni 10)
Nordic Walking – immer häufiger sieht man am Abend Berufstätige, die nach dem Arbeitsstress in ihr Freizeit-Tenü schlüpfen und in der Frische der Natur beim Walken auftanken. In Gruppen, zu zweit oder alleine nutzen Mütter oft die Zeit am Vormittag, wenn die Kinder in der Schule sind, um in entspannter Atmosphäre im Freien ihren ganzen Körper beim Nordic Walking in Schwung zu bringen.
Ähnlich dem Bewegungsablauf beim Langlauf verbindet Nordic Walking die Gehbewegung der Beine mit der diagonalen Bewegung der Arme und dem Einsatz von Stöcken.
Mittlerweile ist Nordic Walking der Trendsport Nr. 1. Nordic Walking ist ein Sport, der nicht nur in häuslicher Umgebung schnell umgesetzt werden kann. Auch in Ferienzeiten ist Nordic Walking mit nur geringem Aufwand schnell realisierbar. Der Fitness Park in Disentis bietet diverse Möglichkeiten für einen Wochenendausflug oder auch für einen Ferienaufenthalt.
Fitness Park, Disentis
Disentis bietet für alle Nordic WalkerInnen die geeignete Strecke. Hier gibt es 5 in drei Schwierigkeitsgrade eingeteilte, markierte Nordic Walking Touren!
Distanz 6.00 km
Höhenmeter Unterschied 300 m
Höchster Punkt 1990 m.ü.M.
Jahreszeit Sommer, Herbst
Route 922 (Länge: 5.7km / Höhe: 326hm / Schwierigkeitsgrad: mittel)
Auf alten Wegen zum Campingplatz Fontanivas, dann stetig ansteigend bis nach Mompé Medel, wo man im Restaurant Pass Roman eine Erfrischung zu sich nehmen kann. Abstieg in die Rheinschlucht und ein weiteres Mal ansteigend bis zur Kirche S. Gada. Teilweise asphaltiert.
Route 923 (Länge: 3.5km / Höhe: 191hm / Schwierigkeitsgrad: leicht)
Kleine Dorftour in Disentis, an der Kirche S. Gada vorbei und mit schönem Blick auf das Kloster. Teilweise asphaltiert.
Route 924 (Länge: 4.9km / Höhe: 154hm / Schwierigkeitsgrad: leicht)
Aussichtsreiche Strecke oberhalb des Dorfes, durch das Val Clavaniev und Val Acletta. Teilweise asphaltiert. Nur im Sommer begehbar.
Route 926 (Länge: 8.1km / Höhe: 816hm / Schwierigkeitsgrad: schwer)
Durch Wiesen und Wald, stetig ansteigend, bis zum Aussichtspunkt Bostg. Fast erholsam ist der Höhenweg nach Caischavedra. Zurück mit der Luftseilbahn. Teilweise asphaltiert. Nur im Sommer begehbar.
Route 927 (Länge: 3.6km / Höhe: 664hm / Schwierigkeitsgrad: schwer)
Steil aufsteigender Weg durch das Val Acletta nach Caischavedra. Die Luftseilbahn bringt Sie wieder ins Tal zurück. Auf Wanderwegen. Nur im Sommer begehbar.
Nach dem verlorenen Auf/Abstiegsspiel gegen Wädenswil IV muss Steckborn in die 2.Tischtennis Liga absteigen
Nachdem der Ostschweizer 1.Ligameister ZH-Affoltern in den Aufstiegsspielen zur NL scheiterte, musste Steckborn als Tabellenachter gegen Wädenswil IV (2.Ligagruppensieger), welches den Aufstieg in der 1.Runde nicht schaffte, ein Entscheidungsspiel um den letzten freien Platz in der 1.Liga spielen. Da Steckborn die höhere Klassierungszahl aufwies, galten sie auch als Favorit.
Doch das Team vom Untersee mit Franz Rapold und Vater und Sohn Horst Iffland zeigte Nerven. Wädenswil (Schletti, Volk, Frei) legte los wie die Feuerwehr und gewann die ersten Spiele recht deutlich. Erst beim Stande von 0:5 konnte Iffland jun. das erste Einzel gewinnen. Leichte Hoffnung kam auf, als Steckborn seine grosse Stärke, das Doppel, gewann und damit das Skore auf 2:5 verkürzen konnte.
Doch die Zuversicht dauerte nicht lange, denn Iffland senior und Rapold verloren, wenn auch knapp ihre nächsten Einzel. Der abschliessende Erfolg vom jungen Iffland bedeutete nur noch Resultat-kosmetik. Steckborn verlor die Partie überraschend mit 3:7 und muss nach zehn Jahren in der höchsten Liga des Ostschweizerverbandes in die 2.Liga absteigen.
Somit wird nächste Saison Romanshorn das einzige Team des Kantons sein, welches der 1.Liga angehört.
Dafür spielen dann in der 2.Liga nebst Absteiger Steckborn und dem bisherigen Frauenfeld, neu auch Homburg, welches den Aufstieg aus der dritten Liga schaffte, gleich drei Thurgauerteams mit. (mar)
Nordic Walking
(31. Mai 2010)
Nordic Walking wurde ursprünglich in Finnland als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Ähnlich dem Bewegungsablauf beim Langlauf verbindet Nordic Walking die Gehbewegung der Beine mit der diagonalen Bewegung der Arme und dem Einsatz von Stöcken. Mittlerweile ist Nordic Walking der Trendsport Nr. 1.
Warum ist Nordic Walking so effektiv?
Es werden 46 % mehr Kalorien und Sauerstoff verbraucht, als beim Walken. Untersuchungen haben ergeben, dass beim Nordic Walking bis zu 46 Prozent mehr Kalorien und mehr Sauerstoff verbraucht werden, als bei normalem Gehen mit der gleichen Geschwindigkeit. Da liegt die Frage nahe, warum Nordic Walking so effektiv ist. Das hat mehrere Gründe: Zum einen bietet Nordic Walking den selben gesundheitlichen Nutzen wie andere Ausdauersportarten z.B. Joggen oder Walken. Zum anderen ist Nordic Walking durch den Stockeinsatz sowohl Ausdauer- wie Kraft- und Koordinationstraining. Durch den Bewegungsablauf werden außerdem 85 Prozent der gesamten Muskulatur des Körpers aktiviert und trainiert.
Die natürliche Bewegung "Laufen" wird durch den Stockeinsatz effektiviert. Gehen ist für den Menschen die natürlichste Bewegungsform. Mittlerweile verbringen wir Menschen aber den größten Teil unseres Lebens sitzend. Kaum zu glauben aber, die wichtigsten "Sitzmuskeln" liegen am Oberkörper, denn die dort liegenden Muskeln haben die Funktion, unseren Körper aufrecht zu halten. Deshalb ist es sehr wichtig auch diese Muskeln im Rahmen des Gehens zu aktivieren. Beim Nordic Walking werden die Arme durch den Einsatz der Stöcke bis zum Boden verlängert und können deshalb optimal zur Fortbewegung genutzt werden. Dadurch wird die Problemmuskulatur trainiert, das sind die bei den meisten Menschen abgeschwächten oder verkürzten Muskelgruppen wie Rücken-, Schulter-, Nacken-, Hals und Brustmuskulatur. Hinzu kommt, dass durch den Einsatz der Stöcke die koordinativen Fähigkeiten wie Geschicklichkeit und Körpergefühl geschult werden.
Der gesundheitliche Nutzen von Nordic Walking, der mit anderen Ausdauersportarten vergleichbar ist, umfasst die Stärkung der Muskeln, Sehnen, Gelenke und Knochen, die Stärkung des Herzkreislaufsystems, der Atmung, des Stoffwechsel- und Immunsystem, des Nerven- und Hormonsystem und der Psyche.
Die speziellen Vorteile von Nordic Walking sind vielfältig. Nordic Walking hat aber darüber hinaus noch einige Vorteile zu bieten, u.a.:
Vergrößerung der Kapazität der Atemhilfsmuskulatur bei Einsatz der Stöcke. Durch diesen Trainingseffekt wird die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus verbessert.
· Verbesserung der Bewegungssteuerung (Koordination, Reaktionsfähigkeit, Gleichgewicht, Raumorientierung, Aufmerksamkeit).
· Weder Muskulatur, noch Gelenke noch das Herz-Kreislaufsystem werden beim Nordic-Walking überfordert. Aus diesem Grund ist Nordic Walking ein optimaler Einsteigersport für untrainierte oder übergewichtige Menschen.
· Der Bewegungsapparat wird beim Nordic Walkind um 30 Prozent entlastet. Deshalb ist dieser Sport besonders geeignet für Menschen mit Rücken- und Knieproblemen.
· Bei korrekter Technik wird der Griff der Stöcke im Rhythmus fest gefasst und wieder locker gelassen. Dieses Spannen und Entspannen der Arm- und Schultermuskulatur führt zu einer "Muskelpumpwirkung" im gesamten Oberkörper, die die Durchblutung dieses Gebietes verbessert.. Durch die Pumpbewegungen wird Sauerstoff angeliefert und Stoffwechselendprodukte abtransportiert. Damit erklärt sich die spezifische Wirkung von Nordic Walking auf Verspannungen der Nacken-, Schulter- und Rückenmuskulatur.
Delegation von der Schweiz in Austria
(26. Mai 2010)
Am Sonntag, 23. Mai 2010 war eine Deligation von schweizer Wanderfreunden in Dornbirn in Austria, die eine Veranstaltung hatte vom IVV.
Der Weg durch die Rappenlochschlucht
Bei schönem Wetter und guter Laune starteten wir in Dornbirn in Richtung Rappenlochschlucht. Zuerst an dem Flusslauf der Dornbirner Ache entlang bis zum ersten Posten der an der Talstation der Luftseilbahn Karren war. Von dort aus ging es über Fussenegg, Gütle weiter hinauf über Treppen, Schluchten, Tobel und Flüsse bis zum Hauptposten in der Rappenlochschlucht, Stauffensee. Nach einer Rastpause wieder zurück bis zum Posten Luftseilbahn Karren und wieder zurück dem Flusslauf Dornbirner Ache bis zum Ziel. Es war eine fantastische Gegend und eine wunderschöne Wanderung in Dornbirn.
Die Wanderfreunde Frauenfeld dankt allen, die dabei waren.
Homburg schafft den Aufstieg
(12. Mai 10)
Gleich im ersten Aufstiegsspiel erkämpfte sich Homburg mit Marc Meili, Holger Just und Markus Millhäusler den Aufstieg in die 2.Liga. Gegen das favorisierte Niederhasli gab es ein 5:5 Unent-schieden. Mit 20:19 hatte das Team vom Seerücken aber ein hauchdünnes besseres Satzverhältnis.
Die Zürcher waren mit Salvatore Fiorenza, Sämi Urech und Martin Brunner viel höher klassiert. Geradezu sensationell dabei der Sieg von Just gegen Brunner, welcher letztes Jahr noch bei Wädenswil als Stammspieler in der Nationalliga mitspielte. Zudem besiegte er auch Fiorenza, verlor aber gegen Urech. Meili verlor zwar gegen Brunner, gewann aber deutlich gegen Urech und Fiorenza. Das Doppel endete erst im entscheidenden fünften Satz zu Gunsten von Homburg. Viel für den Erfolg beigetragen hat aber auch der deutlich tiefst klassierte Millhäusler. Zwar verlor er alle drei Einzel, gewann aber sehr überraschend zwei Sätze gegen Urech und sogar einen gegen Brunner. Dies führte dann schlussendlich zum positiven Satzergebnis. Zusammen mit Frauenfeld wird es damit endlich wieder zwei Thurgauerteams in der 2.Liga geben.
Steckborn muss warten
Nach Beendigung der Meisterschaft belegt Steckborn in der 1.Liga den achten Platz. Am 15./16 Mai finden die Aufstiegsspiele 1.Liga/NL C in Genf statt. Sollten die beiden Ostschweizer Vertreter Rapperswil und ZH-Affoltern den Aufstieg schaffen, würde Steckborn in der 1.Liga verbleiben, ansonsten müsste das Team von Steckborn ein Auf/Abstiegsspiel gegen einen Gruppensieger der 2.Liga spielen. (mar)
Wandern! - Diesmal für sich selbst und für andere!
(11. Mai 2010)
Kein Zweifel – Wandern tut gut – rundum ! Und Wandern mit anderen macht auch noch Spass! Und – Wandern für einen guten Zweck macht zusätzlich zufrieden! Drum: Mach mit!
Jeder Dritte in der Schweiz erkrankt an Krebs, auch viele aktive Sportler! Und die Prognosen sind nicht gerade rosig. Neuerkrankungen werden aufgrund der demografischen Entwicklung weiter zunehmen. Eine medizinische, politische, ökonomische und menschliche Herausforderung. Die Krebsliga Schweiz setzt sich seit 100 Jahren für Krebskranke und ihre Angehörigen ein und feiert deshalb Jubiläum. Highlight des Jubiläumsprogrammes ist die nationale Solidaritätsaktion „Unterwegs gegen Krebs“ am 29. Mai 2010. Möglichst viele Teilnehmer aus allen Regionen sollen für die Anliegen von Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen mobilisiert werden. Gemeinsam wandern sie Richtung Bern, wo die Aktion auf dem Bundesplatz unter dem Patronat von Bundespräsidentin Doris Leuthardt in ein grosses Solidaritätsevent mündet. Infos unter www.tgkl.ch/
Pure Sailing Passion - Erstklassische Yachtfotografie von Jürg Kaufmann in Romanshorn
(10. Mai 10)
Unter dem Motto "Pure Sailing Passion" stellte der international bekannte Segel-Fotograf Jürg Kaufmann am 3. Mai 2010 im Hotel Bodan in Romanshorn eine atemberaubende Multivision-Show über das Segeln vor. Als spezieller Gast war der Profisegler Christian Scherrer an diesem Abend dabei, bekannt als America's Cup Segler und Co-Moderator des Schweizer Fernsehens beim America's Cup. Swiss Sailing und der organisierende Yacht-Club Romanshorn war durch Ruedi Schellenberg auch Präsident Swiss Sailing Regionalverband Bodensee/Rhein und Theo Naef, Vizepräsident von Swiss Sailing vertreten.
Eingeladen zu diesem Anlass waren auch Sponsoren des Swiss Sailing Teams Bodensee und Mitglieder des Supporter Clubs Welle 6. Das Swiss Sailing Team Bodensee ist das Jugendförderungsprojekt des Swiss Sailing Regionalverbandes Bodensee/Rhein. Auch der Anlass selbst dient der Jugend, indem ein Drittel der Ticket-Einnahmen dem Swiss-Sailing-Segelnachwuchs der Region gespendet wurde.
Die Welt des Segelns mit beeindruckenden Bildern zu erleben, das begeisterte die ca. 150 Gäste, die nach Romanshorn gekommen waren. Die faszinierende Fotoreise führte zu den Seglern an den Olympischen Spielen in Quingdao 2008, zu den beeindruckenden alten klassischen Segelyachten nach Monte Carlo, Cannes und St. Tropez, weiter nach Rio de Janeiro mit eindrücklichen Bildern der Stadt und der Star WM mit einem Portrait der Schweizer Star Segler, Flavio Marazzi und Enrico de Maria, bis hin zu atemberaubenden Eindrücken von den beiden ultramodernen Booten des America's Cup 2010.
Viel Applaus gab es für die Foto-Show und noch lange wurde beim anschliessenden, von Christoph Gautschi gesponserten, Apéro darüber gesprochen.
Alles begann vor vier Jahren mit einer beruflichen Auszeit: Der Schweizer Segler und internationale Segelschiedsrichter Jürg Kaufmann begann als Hobbyfotograf mit seiner Nikon die schönsten klassischen Yachten zu fotografieren, danach folgten internationale Regatten wie die Olympischen Spiele, das Volvo Ocean Race, der America’s Cup und viele mehr. Mittlerweile hat sich Jürg Kaufmann weltweit einen Namen als Yacht- und Segelfotograf gemacht und vier Bücher – unter anderem für Louis Vuitton und die Voiles des Saint-Tropez – publiziert.
„Schweiz.bewegt“ hat vielerortst gestartet!!!
(5. Mai 2010)
Mehr Sport für ALLE steigert unsere Volksgesundheit! Mehr Sport für JEDEN einzelnen sorgt für gesteigertes Wohlbefinden des Körpers, der Seele und des Geistes! Allein deshalb lohnt es sich, mitzumachen bei Schweiz.bewegt! Schweiz.bewegt ist das Schweizer Programm für mehr Bewegung in den Gemeinden. Getragen wird es vom Bundesamt für Sport und von der Gesundheitsförderung Schweiz.
Schweizweit sind 209 Gemeinden dabei, davon 53 im Kanton Bern. Und bereits an zweiter Stelle rangiert der Kanton Thurgau mit 32 teilnehmenden Gemeinden! Im Kanton Fribourg machen 17 Gemeinden mit, im Kanton Neuenburg 15 – alle anderen Kantone verzeichnen noch weniger teilnehmende Gemeinden.
Das Ziel des Mittelthurgau ist es, pro EinwohnerIn eine Bewegungsstunde zu erreichen. Das sind 34'500 Stunden für die ganze Region! Beispielsweise in Kradolf-Schönenberg startet der Kick-off ab 17 Uhr! Dabei gibt es verschiedene Bewegungsangebote für Gross und Klein. Vom 6. bis 12. Mai gibt es in Kradolf-Schönenberg jeden Tag Angebote zum Mitmachen. Die Anlässe finden bei jeder Witterung statt.
Mach doch auch mit!
Defibrillations-Gerät für Sportzentrum Weinfelden
(1. Mai 2010)
Im Sportzentrum Weinfelden (Güttingersreuti) steht dank der Unterstützung der Kardiologischen Abteilung des Kantonsspitals Münsterlingen (KSM) seit dem 16. April ein AED‐Gerät (Automatischer Externer Defibrillator) zur Verfügung. Damit kann bei jedem akuten Notfall mit Herzstillstand rasche und effiziente Hilfe vor Ort geleistet werden.
In der Schweiz sind jährlich über 8'000 bis 10’000 Personen von einem plötzlichen Herzstillstand betroffen. Rasche und kompetente Hilfe ist dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit den betroffenen Patientinnen und Patienten das Leben gerettet werden kann und dass keine bleibenden gesundheitlichen Schäden zurückbleiben. Mit dem Einsatz eines AED‐Geräts kann das so genannte Kammerflimmern schnell und relativ einfach behandelt werden.
Schulung durch Experten
Die Güttingersreutti Weinfelden ist nicht nur Heimat für den HCThurgau und den SC Weinfelden. Das Zentrum bietet auch Raum für verschiedene sportliche Aktivitäten von Jung und Alt und erfreut sich bei den sportbegeisterten Besuchern grosser Beliebtheit. Die hohen Besucherzahlen sind auch der wesentliche Grund dafür, dass Beat Kuhn, Sicherheitschef des SC Weinfelden und Dr. Fritz Widmer, Leitender Arzt Kardiologie am KSM, ein AED‐Gerät in den Räumen des Zentrums platzieren wollten. Um die richtige Patientenbetreuung und Bedienung des AED‐Geräts zu gewährleisten wurden in den vergangenen Wochen fünf freiwillige Funktionäre des SC Weinfeldens von Herr Thomas Grünvogel, Pflegeleiter Anästhesie am KSM, fachkundig unterrichtet.
Gerät gespendet
Das neue AED-Gerät wurde durch die Kardiologische Abteilung am KSM gespendet. „Wir möchten damit ein Zeichen setzen und der Bevölkerung vor Augen führen, dass durch einfache Mittel und die entsprechende Schulung substantielle Optimierungen erreicht werden, die in einem Ernstfall Leben retten“, führt Dr. Widmer dazu aus. Er fügt an, dass weitere AED‐Standorte im Kanton wünschenswert wären: „Grundsätzlich können grosse Besucher‐ oder Veranstaltungszentren von den AED‐Geräten und entsprechend ausgebildetem Personal nur profitieren. Denn im Falle eines Notfalls mit akutem Herzstillstand ist man damit bestens gerüstet." (ag)
EM-Aufgebot mit Daniel Hubmann
(27. April 2010)
Die Verantwortlichen des Schweizer Elitekaders im Orientierungslauf haben je sieben Männer und Frauen, unter ihnen Daniel Hubmann (Eschlikon TG), für die Europameisterschaften Ende Mai in Primorsko (Bul) selektioniert.
Steckborn gewinnt den Thurgauercup
(21. April 2010)
In Ettenhausen fand das Finalspiel um den Thurgauercup im Tischtennis statt. Mit Romanshorn und Steckborn trafen die beiden stärksten Teams des Kantons aufeinander. Mit Marco Foletti, Roger Graf und Thomas Ramsperger für Romanshorn, Vater und Sohn Horst Iffland sowie Franz Rapold für das Team vom Untersee, konnten beide in Bestform antreten.
Erstmals seit seinem Arbeitsunfall konnte Iffland jun. wieder mitspielen. Gegen den tiefst klassierten Romanshorner Graf konnte er nur knapp gewinnen, mit zunehmender Dauer des Spiels kam er aber immer besser in Form. Zwar musste er auch gegen Ramsperger über die volle Distanz von fünf Sätzen kämpfen, das letzte Spiel gegen den derzeitigen Thurgauermeister Foletti entschied er aber sicher zu seinen Gunsten. Vater Iffland sorgte gleich zu Beginn mit dem Sieg gegen Ramsperger zu einem Erfolg in einem sogenannten Schlüsselspiel. Auch Graf wurde sicher besiegt, nur gegen Foletti musste er sich geschlagen geben. Aber auch Rapold war am Erfolg beteiligt, indem er gegen Graf sicher in drei Sätzen gewann. Da bedeuteten die verlorenen Partien gegen Ramsperger und Foletti nur noch Resultatmakulatur. Auch das Doppel ging klar an Steckborn, womit das Endresultat 7:3 für Steckborn lautete. Nachdem Steckborn letztes Jahr den Wanderpokal endgültig holte, bedeutete dieser Sieg bereits den vierten Gewinn in ununterbrochener Folge. (mar)
Weinfelder Judoka erkämpfen sich fünf Medaillen (20. April 2010)
Am 22. Internationalen Gallus Open-Turnier konnten sich die Weinfelder Judoka fünf Podestplätze sichern.
Die Erfolge der letzten Wettkämpfe konnten die Weinfelder auch am vergangenen Wochenende bestätigen. Das Internationale Turnier in Gossau war sehr gut besucht. Viele Kämpfer aus dem In- und Ausland reisten in die Ostschweiz, um sich hier im Zweikampf zu messen. Thimon Solci konnte sich gegen ein starkes Teilnehmerfeld durchsetzen. Obwohl er das erste Mal in der in der Gewichtsklasse Schüler U14 -40kg kämpfte und ihm die anderen Kämpfer körperlich überlegen waren, konnte sich Solci dank guter Taktik durchsetzen und musste sich nur im Finale geschlagen geben. Alissia Decima (Mädchen U14 – 40kg) hat in den letzten Monaten grosse Fortschritte gemacht und dominierte ihre Konkurrenz klar. Der grosse Trainingsfleiss wurde mit der goldenen Medaille belohnt. Selina Rutz (Mädchen U14 – 48kg) musste für den Erfolg das Letzte aus sich herausholen. Da sie in einem 6 Pool kämpfte, lagen fünf kräfteraubende Kämpfe vor ihr. Die Gruppe war ziemlich ausgeglichen doch dank ihres grossen Willens und mit letztem Einsatz konnte Selina Rutz ihre beiden letzten Kämpfe für sich entscheiden, was mit dem hervorragenden dritten Rang belohnt wurde. Die anderen Weinfelder Kämpfer der Kategorie Schüler U14, Benjamin Schmidhauser, nelson Locher und Tim Meier, konnten sich trotz ihres grossen Einsatzes nicht unter den ersten fünf platzieren. Sie haben jedoch für die nächsten Turniere wichtige Erfahrungen sammeln können. Auch Rahel Schneider (-40kg), welche erstmals in der Kategorie Mädchen U17 startete, konnte ihre Kämpfe nicht gewinnen. Mehr Erfolg hatten die Junioren-Kämpfer Simon Heid und Domenic Vogel. Simon Heid konnte seinen ersten Kampf gegen einen Gegner aus Italien für sich entscheiden, scheiterte aber an seinem deutschen Gegner in der zweiten Runde. Der Hoffnungslauf wurde für ihn und seinen Coach zum Nervenkitzel. Erst durch Schiedsrichterentscheid nach einer Verlängerung konnte er den dritten Kampf gewinnen. Dass er den Sieg verdient hatte, bewies er dann aber in seinem nächsten Kampf, den er nach kurzer Zeit klar mit der höchsten Wertung gewann. Damit wurde er dritter.
Domenic Vogel dominierte seine Kategorie klar. Um seine drei Gegner zu besiegen, benötigte er nie länger als 20 Sekunden. Zu Recht durfte er sich die Goldmedaille umhängen lassen. Schon eine Woche zuvor kämpfte er in Rohrbach (A) hervorragend und kämpfte sich bis ins Final vor, wo er sich dann aber geschlagen geben musste. Diese herausragenden Leistungen lassen auf die nächsten Turniere hoffen.
MEHR SPORT für ALLE! (20. April 2010)
Sport & Bewegung für gesunde Gelenke !!
Gelenkgesundheit fördert die Lebensfreude ! Sport & Bewegung sind nicht nur gut für Ihr Wohlbefinden, sondern fördern auch die Gesundheit. Aber trainieren Sie richtig!
Endlich ist es wieder soweit: Sonnenschein und warme Temperaturen machen Lust auf vielfältige Aktivitäten. Ob Gartenarbeit, Frühjahrsputz oder Ausflüge mit der Familie – für unsere Gelenke bedeuten sie Höchstleistungen. Und diese hinterlassen Spuren, die sich auch schmerzhaft bemerkbar machen und die Lebensfreude mindern können. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig vorzubeugen – mit gelenkschondender Bewegung und einer speziellen Nährstoffkombination.
Wer aktiv zur Gesunderhaltung seiner Gelenke beitragen möchte, sollte sich regelmässig bewegen. Fliessende, gelenkschonende Bewegungsabläufe wie beim Radfahren, Nordic Walking oder Schwimmen sind hierfür genau das Richtige.
weitere Infos unter www.onmeda.de/service/gelita.html
Engelburger - OL vom Sonntag, 18. April 2010
(19. April 2010)
Heute fand bei idealen Wetterbedingungen im Hohfirst, oberhalb Engelburg/SG, der 43 Engelburger-OL statt. Es war der vierte und letzte Wertungslauf des Thurbo-OL-Cups in der laufenden Frühlingssaison. Zum Thurbo-OL-Cup zählen insgesamt 8 Wertungsläufe im Raum Ostschweiz.
Fast 400 LäuferInnen nutzten die idealen Wetterbedingungen, um im mit vielen Gräben durchzogenen Wald am letzten OL in der Region teilzunehmen. Es folgt nun die Setzzeit, in welcher zum Schutz der Tiere von OL-Veranstaltungen in Wäldern der Region Ostschweiz abgesehen wird. Der Bahnleger Stefan Brauchli verstand es bestens, in diesem flächenmässig eher kleinen Wald anforderungsgerechte Bahnen zu legen, vor allem verstand er es, die Steigungen in Grenzen zu halten, was er durch die Wahl eines Startpunktes erreichen konnte, der fast 100 Höhenmeter über dem Ziel lag. Im Ziel sah man denn auch fast nur zufriedene Gesichter und nicht so erschöpfte, wie wir es diesen Frühling auch schon erlebt hatten, als die Anforderungen an der oberen Grenze waren.
Der Thurbo-OL-Cup findet mit dem Tour-O-Swiss-Lauf vom 25.7.2010 in Appenzell seine Fortsetzung. Dieser Lauf ist einer von mehreren die quer durch die Schweiz im Vorfeld der Seniorenweltmeisterschaften stattfinden, die dieses Jahr in der Westschweiz ausgetragen werden. Für diese Weltmeisterschaften sind bereits über 3000 WettkämpferInnen aus der ganzen Welt gemeldet.
Sieger und SiegerInnen aus dem Thurgau:
D35 Fränzi Hubmann Märwil H35 Töby Imhof St.Margareten D50 Vroni Akeret Frauenfeld H50 Urs Keller Ermatingen D60 Claire Santoro Balterswil H75 Othmar Sauter Münchwilen D14 Anna Hug Müllheim-Dorf H18 Luca Zingg Berg
Fam. Julia Hämmerli Dussnang H14 Lukas Künzi Tuttwil
1. TKB Thurathlon, ein Sportevent im Trend (15.04.2010)
Der Ausdaueranlass vom 20. Juni 2010 liegt für Leistungssportler mit dem Thurathlon lang, dem Breitensportler mit dem Thurathlon mittel und dem Freizeitsportler mit dem Thurathlon kurz voll im Trend. Gemäss dem Bericht des Bundesamtes für Sport (BASPO) aus dem Jahre 2008 hat sich das Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung verändert. 73% der Bevölkerung treibt Sport, 25% der Schweizer sind in einem Sportverein, 14% treiben Sport einem Fitness- oder Sportcenter und 34% treiben für sich Sport. Bei der Sportmotivation der Bevölkerung stehen die Förderung der Gesundheit, das Spass haben und das Abschalten im Vordergrund. Bei der Hitliste der Sportarten stehen Rad und Bike im 1. Rang, Wandern und Walking im 2. Rang, Schwimmen im 3. Rang, Jogging im 5. Rang und Inline Skating auf dem 15. Rang. Diese Sportarten kann man beim Thurathlon als Single, im 2er – oder 5er Team am gleichen Anlass erleben. Die Langdistanz ist für gut trainierte, die Mitteldistanz für Trainierte und die Kurzdistanz für Freizeitsportler gedacht. Familien, Firmen, Schulen, Vereine sind ohne grossen Trainingsaufwand in der Lage bei der Kurzdistanz mit 500 m Schwimmen, 14 km Inline Skating, 29 km Rad, 20 km Bike und 6,5 km Lauf dabei zu sein. Zwei Monate vor dem Anlass sind bereits rund 40% der 1000 Startplatze weg. Wer jetzt anmeldet, ist mit Sicherheit am 20. Juni 2010 dabei. Ab dem 19. April 2010 sendet Tele D rund drei Wochen lang eine Vorschau über den Thurathlon. Weitere Auskünfte und Anmeldung unter www.thurathlon.ch.
Judo Kampfmannschaft Weinfelden
(14.April.2010)
Vor knapp 2 Jahren stellte der Judo und Ju-Jutsu Club Weinfelden eine Kampfmannschaft auf, unter demMotto gespielt wird wo anders, die sich mehr als nur beweist.
Weinfelder Kammpfmannschaft auf Siegestour. Nach einem grandiosem Aufstieg von der 2.Liga in die 1.Liga stellen sich die Weinfelder Judokämpfer in der 1. Liga an die Spitze.
Bisher ungeschlagen setzen sie sich immer weitere Ziele, stellen ihre Gegner unter Druck und beweisen ihr erlerntes können. Durch den erlernten Willen und das sehr starke Durchhaltevermögen, dass durch die Freundschaften im Team geprägt worden ist zählen die Weinfelder Elitekämpfer zu den top Favoriten. Am 05.05.2010 findet im Dojo in der Paul-Reinhardhalle, Industriestr. 31, Weinfelden ein Heimkampf statt gegen JC Nippon SG und JC SG- Gossau.
(Aber Achtung) keine Partie für schwache Nerven. Oh nein! Denn selbst den abgebrühtesten unter unseren Fans werden die Haare zu Bergen stehen und das Team freut sich über jeden Besuch der das Interesse am Breitensport Judo weckt. Auch für die Kleinen und für neue Begeisterung ist beim Weinfelderclub gesorgt.
Am Mittwoch 21 April beginnt ein Anfängerkurs für Kinder ab ca. 8. Jahre, fürInteressierte holt euch einfach Informationen unter www.judoweinfelden.ch oder direkt bei Hans Nessensohn unter der Nummer 071 642 16 89
Urs Wild scheitert in EM-Startrunde
(14. April 2010)
Der Weinfelder 55-kg-Freistilringer Urs Wild ist als erster Schweizer Teilnehmer an den Europameisterschaften in Baku (Aser) nicht über die erste Runde hinaus gekommen. Er verlor seinen Kampf gegen den Rumänen Andrei Dukov nach Punkten 0:3 und 1:5. Dies ergab den 12. Rang unter 15 Ringern.
Erfolgreiche Ostschweizer Kunstradfahrer am Swiss-Cup
(13. April 2010)
Kunstradfahren/Würenlingen/11.4.2010/A. Burlet
Die Finalselektion für den wichtigsten Kunstrad-Wettkampf nebst den Schweizer Meisterschaften erfolgte über zwei Vorrunden (6. März in Oberbüren / 28. März in Seuzach). Verschiedene Thurgauer und St. Galler Kunstradfahrer erreichten dabei den Final. Bei den Schülerinnen gab es insgesamt 4 Klassierungen: Im Wettbewerb der Schülerinnen A vermochte Janina Näf (Uzwil) den 2. Rang auszufahren und Mela Lieberherr (Romanshorn) wurde trotz verletzungsbedingter Absenz noch Dritte im Schlussklassement. Bei den Schülerinnen B klassierten sich Cédrine Ruckstuhl (Romanshorn) auf dem 7. und Livia Niedermann (Uzwil) auf dem 8. Rang. In der jüngsten Altersklasse (SWC) vermochten sich Angela Gsell (Romanshorn) und Nadine Zuberbühler (Amriswil) auf den Rängen 7 und 9 zu klassieren.
In den Mannschaftswettkämpfen erreichten die Einrad-Teams aus Uzwil Spitzenplätze; im Vierer den zweiten und im Sechser den ersten Rang.
4er-Junioren-Duell an Sirnach
Im 2er Wettkampf klassierte sich das Uzwiler Duo Jacqueline Rutz/Rahel Nägele auf dem 3. Rang und verpasste die EM-Qualifikation deutlich. Im Ostschweizer Vergleich behielt der Junioren Vierer aus Sirnach gegen Uzwil die Nase vorn und gewann vor dem Baarer Team, das forfait geben musste. Die Uzwiler wurden Dritte. Als einziger Sechser war die Mannschaft aus Uzwil am Start.
Junioren EM-Selektion bis auf den Vierer abgeschlossen
Für die am 14./15. Mai stattfindende Europameisterschaft in Ludwigslust (D) wurden folgende Sportler nominiert:
1er Juniorinnen: Sahra Walter (Löhningen) und Seraina Waibel (Pfungen)
1er Junioren: Yannick Martens (Hombrechtikon) und Sandro Hüni (Stäfa)
2er Juniorinnen: Sahra Walter/Nathalie Walter (Löhningen)
Da sich im 4er-Team von Baar eine Fahrerin verletzte, wird die Selektion in dieser Kategorie am Länderkampf am 1. Mai in Koblach nachgeholt. Der Mannschaft aus Sirnach bleibt immer noch eine kleine Chance aus eigener Kraft das Ticket zu lösen. Sie werden zudem als Ersatzmannschaft für den Länderkampf gegen Deutschland eingesetzt.
Frauenfeld rettet den Sieg in letzter Sekunde
(12. April 2010)
Im Viertelfinal der NLB-Playoffs der nicht für die Aufstiegsrunde qualifizierten Teams trafen die Frauenfelder Basketballerinnen am vergangenen Sonntag auf Martigny-Rhône Basket, den Zweitplatzierten der Westgruppe, und gewannen knapp mit 50:49 (28:33).
Die jungen Spielerinnen aus Martigny legten gleich von Beginn an ein beachtliches Tempo vor, welches die Thurgauerinnen aber zu parieren wussten. Um Kräfte zu sparen, stellte Frauenfeld zwischenzeitlich auf eine Zonenverteidigung um. Da die Walliserinnen jedoch nicht nur schnell sondern auch sehr treffsicher waren und den Korb von der Dreierlinie aus unter Dauerbeschuss nahmen, stellte Coach Veljaca bald wieder auf die altbewährte Frau-Frau-Deckung um. Im heimischen Angriff erwies sich Rahel Himmelberger als sichere Anspielstation. Sie nutzte ihre Chancen souverän und trug in den ersten zwei Vierteln zu mehr als der Hälfte aller Frauenfelder Punkte bei. Zudem verhinderte sie in der Defense fast ebenso viele Korbversuche des Gegners. Trotzdem konnten die Gäste die Halbzeitpause mit einem 28:33 Vorsprung antreten.
Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Mannschaften einen engen und punktearmen Kampf auf bescheidenem Niveau. In der Offensive gingen die Frauenfelderinnen zu haushälterisch mit ihren Kräften um, brachten wenig Bewegung in den Angriff und spielten auch ihre Systeme nicht sauber zu Ende. Wegen der mageren Ausbeute war man am Ende des dritten Viertels punktemässig mit 33:39 nicht viel weiter als zur Halbzeit.
Dank gutem Kampfgeist der ganzen Mannschaft und seriösem Spielaufbau von Jasmin Wiesmann konnte Frauenfeld im letzten Viertel das Blatt zu seinen Gunsten wenden. Man gewann die Partie trotz bedenklicher Freiwurfquote von unter vierzig Prozent knapp mit 50:49. Mit diesem Resultat wurde eine brisante Ausgangslage für das Rückspiel vom kommenden Wochenende in Martigny geschaffen. Denn falls Martigny zu Hause gewinnt, entscheidet die Punktedifferenz, welche Mannschaft in den Halbfinal einzieht. Veljaca freute sich über den Sieg seines Teams, will aber die Trainings vor dem Rückspiel nutzen, um an den entscheidenden Details zu feilen.
CVJM Frauenfeld – Martigny-Rhône Basket 50:49 (28:33)
Frauenfeld: Speziale C. (2 Punkte), Akeret, Wiesmann (2), Brunner (2), Speziale A. (1), Cricco (13), Buff (2), Himmelberger (23), Schärer (2), Dercourt (3), Kruyver. Frauenfeld ohne Van Gelderen, Achermann und Eigenmann. Coach: Veljaca.
Fair-Play-Auszeichnung für Frauenfeld
Am 10. April wurden in Fribourg die fairsten Mannschaften der Nationalligen A und B geehrt. In der „My Fair Play“-Kampagne von Swiss Basketball und suvaliv wurde anhand der begangen Fouls eruiert, welche Mannschaft in der Saison 2009/2010 mit der fairsten Spielweise überzeugte. Diese Kampagne unterstreicht die Wichtigkeit der Vorbildfunktion der Spitzenclubs. Frauenfeld erreichte auf der Damenseite den dritten Platz und durfte als Belohnung Fr. 1000.- entgegen nehmen.
Überlegener Sieg für Daniel Hubmann
(31. März 2010)
Die Schweizer Orientierungsläufer überzeugten beim Spring Cup in Dänemark. Der Thurgauer Weltcup-Gssamtsieger und Langdistanz-Weltmeister Daniel Hubmann (Eschlikon) lief über die Langdistanz praktisch fehlerfrei und siegte mit 2:05 Minuten Vorsprung auf den Polen Wojciech Kowalski.
Urs Wild an EM in Aserbaidschan
(31. März 2010)
Der Schweizer Amateurringer-Verband (SARV) selektionierte fünf Ringer und zwei Ringerinnen für die Europameisterschaften in Baku (Aser/11. bis 18. April). Im freien Stil kämpft dabei der Weinfelder Urs Wild (Weinfelden) in der Gewichtsklasse bis 55 kg.
Delegiertenversammlung des VSL in Fehraltorf vom 27. März 2010 (30. März 2010)
Am Samstag 27. März 2010 fand in Fehraltorf die Delegiertenversammlung des VSL statt. Es ist ein besonderer Anlass, da vor 40 Jahren der VSL gegründet wurde.
2. nat. OL A in Brütten bei Winterthur
(29. März 2010)
In Abwesenheit einiger Kadermitglieder fand der 2. nat. OL A der laufenden Saison in einem Mittellandwald oberhalb Brütten statt. Das Wetter zeigte sich von der freundlicheren Seite, denn es war Regen erwartet worden. Simon Niggli Luder setzte sich einmal mehr durch. Ihr Vorsprung betrug respektable 10 Minuten. Bei den Herren setzte sich Andreas Kyburz knapp vor Marc Lauenstein durch. Der erfolggewohnte Daniel Hubmann aus Eschlikon war an Wettkämpfen in Dänemark abwesend.
Der Chomberg liegt auf 600 m ü. Meer auf einem Plateau und einem gegen Nordosten mit mehreren tiefen Gräben durchzogenen und steilen, manchmal terrassierten Abhang. In den Hängen waren oft auch Felsen anzutreffen, die Belaufbarkeit war mittel und es gab ein relativ dichtes Wegnetz. Die Bahnleger wussten sich bestens in Szene zu setzen. Schon die Bahndaten liessen auf rechte Herausforderungen schliessen, denn in den meisten Kategorien waren überdurchschnittlich viele Höhenmeter zu absolvieren, denen durch eine geschickte Routenwahl auszuweichen war. Entsprechend waren dann aber grosse Umwege zu laufen. Insgesamt waren in den 42 Kategorien 1'468 LäuferInnen am Start, wobei das stärkste Teilnehmerfeld bei den H45 mit 77 Läufern anzutreffen ist, gefolgt von den H14, H50 + H60 mit je 64 Teilnehmern. Bei den Damen war D16 die teilnehmerstärkste Kategorie mit 58 Läuferinnen. Die ThurgauerInnen wussten sich recht in Szene zu setzen, wobei nur ein Thurgauersieg resultierte.
Podestplätze von LäuferInnen aus dem Thurgau:
Herren A kurz 3. Stefan Leiprecht / Frauenfeld Herren 40 3. Dan Uebersax / Homburg Herren 55 1. Töby Imhof / St. Margarethen Herren 75 2. Alex Moser / Frauenfeld Damen B 2. Martina Zürcher / Frauenfeld Damen 55 3. Christina Hotz / Weinfelden Offen lang 3. Michael Sumser / Tägerwilen
Nationaler Greco-Meistertitel für Akos Korica
(29. März 2010)
An der Greco-Schweizer Meisterschaft vom Samstag holt sich Akos Korica von der Ringerriege Weinfelden den Schweizermeistertitel bis 84 kg.
Gegen die starke Konkurrenz zeigte sich der 28-jährige Landschaftsgärtner von der besten Seite und schaffte es bei seiner zweiten Teilnahme - nach einem zweiten Platz 2009 - zum ersten Mal zuoberst aufs Treppchen. Der Weg zum Titel führte über den letztjährigen Juniorenmeister Ruedi Appert vom Gastgeber Brunnen, den olympiateilnehmer von Sydney Gregory Martinetti und Beat Theiler. Souverän setzte er sich gegen diese Kontrahenten durch und qualifizierte sich so für den Final. In dem mit Spannung erwarteten Kampf traf er auf den willisauer internationalen Murat Argin. Der als Halbprofi trainierende Argin, konnte auf internationaler Ebene schon einige Achtungserfolge erzielen, tut sich aber auf schweizer Boden immer wieder schwer mit den Resultaten. An diesem Tag, war der in willisauer Diensten stehende Basler favorisiert. Der Kampf war dann eine offene Angelegenheit und beide Athleten agierten auf gleicher Augenhöhe. Das erste Drittel ging knapp an Argin, der davon profitieren konnte im Zwiegriff zuerst greifen zu können. Im zweiten Abschnitt war dieser Vorteil auf der Seite des Weinfelders. Korica nutze die am Ende des Drittels angeordnete Bodenlage aus und punktete. Im entscheidenden, dritten Umgang, schaffte es keiner der Beiden, vor Ablauf der Zeit einen Punkt zu erzielen. Weil der Weinfelder im Verlauf des Kampfes mehr Punkte erzielt hatte, war er wieder im Vorteil und durfte beim letzten Zwiegriff wählen. Er entschied sich für die Oberposition und schaffte es durch eine schöne Aktion die gewinnbringenden Punkte zu erzielen.
Wild mit Pech
Der vermeintlich grösste Trumpf der Weinfelder, stach für einmal nicht. Thomas Wild, mehrfacher Schweizermeister und Topfavorit, landete nach einer missglückten Aktion im Halbfinale so unglücklich auf dem Kopf, dass er leicht benommen diesen Match verlor und danach für den restlichen Wettkampf forfait gab.
Gleich zwei Weinfelder starteten in der Gewichtsklasse bis 96kg. Domenik Kaiser und Rolf Keller starten beide das erste mal in der zweithöchsten Gewichtsklasse und zeigten, dass sie auch unter den Schweren bestehen können. Trotz guter Leistungen, reichte es den beiden knapp nicht zu einer Medaille. Der in Thundorf wohnhafte Domenik Kaiser beendete den Wettkampf auf dem vierten, Rolf Keller aus Stein am Rhein seinen auf dem fünften Platz.
Podestplätze auch für die Frauen
Zusammen mit der Greco Schweizermeisterschaft, gelangte am Samstag auch die offene Schweizermeisterschaft der Juniorinnen und Frauen zur Austragung. Die Geschwister Nathalie und Angela Rieser aus Donzhausen, belegten in der Gewichtsklasse bis 55kg die Plätze zwei und drei. Nathalie, 17-jährige Kantischülerin und ältere der Zweien, unterlag im Final Nadine Tokar von der Ringerstaffel Freiamt. (min)
Nationales Rheintal-Turnier in Diepoldsau am 13./14. März
(24. März 10)
Der Präsident des Judo-Clubs Weinfelden kämpfte beim nationalen Rheintal-Turnier in Diepoldsau am Wochenende vom 13./14. März 2010 zum ersten Mal in der Kategorie der Senioren. Er hatte sich gezielt auf dieses Turnier vorbereitet und es hat sich gelohnt: Hans Nessensohn erkämpfte sich an diesem National-Turnier den 2. Rang!
Martina Hügi verteidigt ihren Titelehren
(23. März 10)
Marco Foletti wird zum drittenmal Thurgauermeister im Tischtennis Titelverteidiger Martin Behrendt (Kreuzlingen) und Marco Foletti (Romanshorn) waren bei den 38.Kantonalmeisterschaften von Frauenfeld die dominierenden Spieler. Ohne grössere Probleme schafften beide den Weg bis in den Final. Hier gab es einen offenen Schlagabtausch, Taktik war nicht angesagt, kennen sich die beiden Kontrahenten doch seit Jahren. Die angriffige Spielweise der Beiden dankten die Zuschauer mit Beifall auf offener Szene. Nach 2004 und 2007 gewann Marco Foletti zum drittenmal den Titel eines Thurgauermeisters.Geradezu sensationell gewann vor einem Jahr die Kreuzlingerin Martina Hügi den Titel bei den Frauen. Auch diesmal überzeugte sie wieder mit positiven Resultaten. Im Final traf sie auf die dreifache Thurgauermeisterin (2000, 2003 und 2008) Vreni Leuenberger. Und wieder gelang der tiefer klassierten Hügi die Ueberraschung, womit sie ihren Titel verteidigen konnte. Breite Palette bei den JungenErfreuliches bei den Nachwuchsserien. Gleich Spieler aus sechs Vereinen kamen in die Medaillen-ränge, was zeigt, dass gute Arbeit bei den Jungen geleistet wird. Stefan Griessbacher (Wuppenau) konnte seinen Titel bei den U 18 erfolgreich verteidigen. Mit Fabio Burgermeister (Weinfelden) bei den U 15 und Noel Meienberger (Frauenfeld) bei den U 13 kamen hoffnungsvolle Talente zu Titelehren.Karl Dietsche (Frauenfeld) gewann die Serie der Veteranen, während Martin Behrendt erstmals den Sieg bei den Senioren holte. Frauenfeld bester VereinZum erstenmal in der fast 40 jährigen Geschichte der Thurgauermeisterschaft konnte Frauenfeld überlegen den Titel um den besten Verein holen vor Steckborn und Romanshorn.
Die Ranglisten:
Männer: 1.Marco Foletti Romanshorn, 2. Martin Behrendt Kreuzlingen, 3. Daniel Füllemann Romanshorn und Horst Iffland sen. Steckborn; Damen: 1.Martina Hügi Kreuzlingen, 2.Vreni Leuenberger Wallenwil, 3.Sabrina Egli Homburg und Barbara Keller Romanshorn; Veteranen: 1. Karl Dietsche Frauenfeld, 2. Horst Iffland sen. Steckborn, 3. Martin Weber Frauenfeld und Rainer Schneider Steckborn; Senioren: 1. Martin Behrendt Kreuzlingen 2. Jarmut Steffen Steckborn, 3. Daniel Schnetzler Wuppenau und Bruno Ammann Romanshorn; U 18: 1.Stefan Griessbacher Wuppenau, 2.Loric Büchler Frauenfeld, 3.Johannes Beck Steckborn und Micha Hänni Ettenhausen; U 15: Fabio Burgermeister Weinfelden, 2.Yannick Rapold Steckborn, 3.Dario Schreiber Ettenhausen und Florian Gruber Romanshorn; U 13: 1. Noel Meinberger, 2.Timo Brandes beide Frauenfeld; Doppel: 1.Martin Behrendt Kreuzlingen/Karl Dietsche Frauenfeld, 2.Horst Iffland sen.Steckborn/Martin Weber Frauenfeld, 3.Franz Rapold/Jarmut Steffen Steckborn;Mixed: 1.Martina Hügi/Martin Behrendt Kreuzlingen, 2. Vreni Leuenberger/Patrick Müller Wallenwil, 3. Barbara Keller/Remo Foletti Romanshorn; Beste Clubleistung: 1. Frauenfeld 130 Punkte, 2. Steckborn 92 Punkte, 3.Romanshorn 62 Punkte;
30 min tägliche Bewegung senken Herzinfarktrisiko um ein Drittel!
(23. März 10)
Wer sich regelmässig bewegt, hat ein geringeres Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Wer täglich 30 Minuten joggt, zügig spazieren geht oder Velo fährt, kann sein Infarktrisiko um 30 Prozent senken. Bereits in jungen Jahren kann dank körperlicher Betätigung, einer gesunden Ernährung und dem Verzicht aufs Rauchen einem Infarkt vorgebeugt werden.
Die Reduktion von Risikofaktoren sowie ein gesunder Lebensstil stehen im Zentrum einer wirksamen Prävention. Mehr Bewegung, eine gesunde Ernährung, die Reduktion von Übergewicht sowie der Verzicht auf Nikotin und übermässigem Alkoholkonsum sind dabei essentiell. Insbesondere die körperliche Betätigung ist von grosser Bedeutung, denn sie trainiert Herzmuskel sowie Gefässwände und regt den Stoffwechsel an. Bereits 30 Minuten tägliches Velofahren oder leichtes Jogging senkt das Herzinfarktrisiko um ein Drittel. In der Ernährung zahlt sich eine genügende Zufuhr pflanzlicher ungesättigter Fettsäuren sowie von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen aus. Regelmässige Kontrollen der Bluttfett- und Blutzuckerwerte sind wichtig und ratsam. (aus: Fit & Munter, Swidro, Ausgabe 2/2010)
CH-Meisterschaften im Nacht-OL
(22. März 10)
Die ersten Meistertitel der Saison wurden am Samstagabend, 20.3.10, in Lenzburg vergeben. Ungefährdet holten sich Simone Niggli und der Eschlikoner Daniel Hubmann in der Elitekategorie die Goldmedaille.
Die Nacht-SM fand für einmal mit Massenstart statt. Dadurch konnte der Wettkampf kompakt gehalten werden. Und im Ziel herrschte gleich Klarheit, wer sich eine Medaille erlaufen hatte. Daniel Hubmann lief als erster ein, vor Marc Lauenstein und seinem Bruder Martin Hubmann. Obwohl der Sieger im Ziel über zwei Minuten Vorsprung hatte, wusste er unterwegs nicht, wie gut er im Rennen war. „Ich war mir nie sicher, wo ich genau stehe und bis zum Schluss gespannt“, so Hubmann im Ziel. Er sah nach der ersten Schlaufe andere Läufer vor sich und wusste ab da, dass er zuerst die längere Strecke bewältigt hatte. „Danach war ich bis ins Ziel alleine unterwegs“. Überlegen holte er sich einen weiteren Schweizer Meistertitel. Den vierten in der Nacht nach 2006, 2008 und 2009. Die Medaille seines Bruders Martin ist von einer speziellen Geschichte begleitet. Beim zweiten Kartenwechsel stellte er nämlich fest, dass jemand anders irrtümlich seine Karte genommen hatte. So schnell es eben ging, besorgten die Organisatoren Ersatz. Der Thurgauer verlor dadurch zwar viel Zeit, kam aber immer noch mit fast zwei Minuten Vorsprung auf den Viertplazierten ins Ziel. Ob er ohne dieses Missgeschick gar hätte Silber gewinnen können, ist hypothetisch.
MedaillengewinnerInnen aus dem Thurgau:
Herren Elite 1. Daniel Hubmann Eschlikon
Herren Elite 3. Martin Hubmann Eschlikon
Herren B 1. René Furrer Frauenfeld
Herren 55 2. Töby Imhof St. Margarethen
Herren 60 3. Ernst Trunz Egnach
Damen 35 2. Liselotte Freuler Frauenfeld
Der Judo-Club Weinfelden kann auf eine wirklich gute Mannschaftsleistung stolz sein – bei der Kantonalmeisterschaft wurde er zweitbester Club von 20 Thurgauer und St. Galler Judo-Clubs und konnte 6 Goldmedaillen erkämpfen!
Bei den Damen errang Marina Meister den 1. Rang ihrer Gewichtsklasse. David Nessensohn und Josef Neuhaus erkämpften sich den 1. Platz bei den Herren. Beat Nessensohn kann auf einen guten 3. Rang in derselben Gewichtsklasse stolz sein. Bei den Junioren Herren U20 erhielt Daniel Gurtner vom Judoclub Weinfelden den 3. Rang. Die Damen-Jugend U17 wurde von Rahel Schyder mit einem 3 Platz belohnt. Bei der Herren-Jugend U17 erkämpften Domenik Vogel und Simon Heid jeweils den heissbegehrten 1. Rang. Die Teenager-Mädchen A U14 wurden von Alissia Decima mit einem 3. Rang belohnt. Bei den Schülern A U14 konnte der Judoclub Weinfelden durch Nelso Locher einen weiteren ersten Rang verbuchen. Tim Meier erzielte in derselben Gewichtsklasse einen guten 3. Rang. Die Kinder konnten folgende Titel erzielen. (gbü)
Steckborn wehrt sich erfolgreich (17. März 10)
Im 1.Liga Tischtennis gab es einen wichtigen Sieg gegen Schlusslicht Ottenbach
Schlechte Steckborner Vorzeichen im kapitalen Spiel gegen den Tabellenletzten Ottenbach. Die Fussverletzung seines besten Spielers Horst Iffland junior war doch schwerwiegender als angenommen. So konnte er auch diesmal noch nicht eingesetzt werden. Wiederum kam deshalb Horst Iffland senior zusammen mit Franz Rapold und Steffen Jarmut zum Einsatz. Es schien, dass die Steckborner mit einer „jetzt erst recht“ Einstellung ans Werk ging.
Da Ottenbach mit Simon Widmer und Vittorio Ferrari zwei Spieler hatten, welche beide die höhere Klassierung aufwiesen, als alle drei Steckborner, waren sie Favorit in dieser Begegnung. Doch die Zürcher zeigten Nerven. Iffland gegen Widmer und Rapold gegen Ferrari gewannen im Entscheid-ungssatz und Jarmut besiegte Etienne Wuillemin sicher, womit Steckborn bereits vorentscheidend mit 3:0 in Führung lag. Ottenbach erholte sich von diesem Schock nicht mehr, besonders auch darum, da Iffland in jedem Einzel in stoischer Ruhe zum Sieg kam. Diese Sicherheit schien sich auch auf Rapold und Jarmut zu übertragen, auch sie trugen mit überraschenden Siegen zum Erfolg bei. Lediglich gegen Widmer mussten sie sich geschlagen geben. Dass Steckborn diesmal seine Stärke, das Doppel sogar verlor, fiel diesmal gar nicht entscheidend aus. Das Trio vom Untersee gewann diese wichtige Partie mit 7:3 und setzte sich mit grossem Punkteabstand vom Tabellenletz-ten ab. Definitiv absteigen muss der Tabellenletzte, ob noch weitere Teams dazukommen, hängt davon ab wie die Aufstiegsspiele zur NL verlaufen.
Der andere Thurgauer 1.Ligist Romanshorn hat den Ligaverbleib schon auf sicher. Im Spiel gegen Wil III gab es für die Oberthurgauer eine 3:7 Niederlage. Anstelle des besten Romanshorners Marco Foletti, spielte sein Bruder Remo, zusammen mit Thomas Ramsperger und Roger Graf. Foletti gelang dabei mit dem Sieg gegen den viel höher klassierten Tobias Künzli eine Ueberraschung, weiter gewann Ramsperger gegen Sämi Künzli, wie auch das Doppel zugunsten von Romanshorn endete. Gegen die Junioren Schweizermeisterin Rahel Aschwanden gab es aber für niemanden etwas zu holen. Trotz der Niederlage konnte Romanshorn den sechsten Platz halten.
In der 2.Liga verlor Frauenfeld mit Karl Dietsche, Patrick Greiner und Roland Rupp gegen St.Gallen mit 4:6. In der Tabelle rutschte Frauenfeld auf den vierten Platz zurück, hatte aber bereits vorher keine Chance mehr, den Gruppenfavoriten Triesen zu gefährden. (mar)
2.Liga: St.Gallen – Frauenfeld 6:4, Gossau – Wolfhalden 9:1, Wil IV – Gaiserwald II 6:4, Neuhau-sen V – Wädenswil V 10:0, Winterthur III – Triesen 2:8; 1.Triesen 15/51, 2.Neuhausen 16/42, 3.Gaiserwald 16/36, 4.Frauenfeld 16/36, 5.St.Gallen 14/33, 6.Winterthur 15/33, 7.Gossau 16/25, 8.Wädenswil 15/22, 9.Wil 15/20, 10.Wolfhalden 16/9;
Weinfelder-OL vom 14.3.2010 (16. März 10)
Heute fand bei kaltem aber trockenem Wetter mit Ausgangspunkt Lanzenneunforn der 55. Weinfelder-OL statt. Der Wettkampf wurde vom hiesigen OL-Klub thurgorienta organisiert. Es war der zweite Wertungslauf vom Thurbo-OL-Cup, zu dem insgesamt 8 Wertungsläufe im Raum Ostschweiz zählen. In 14 der 38 ausgetragenen Kategorien stellten Läufer und LäuferInnen aus dem Kanton Thurgau die Sieger und Siegerinnen.
Da das Wettkampfzentrum relativ weit vom Wald weg lag, wurde ein Buspendelverkehr eingerichtet, der die Teinehmer und Teilnehmerinnen in die Nähe des Startpunktes im Eichhölzli, dem Wald oberhalb Steckborn brachte und sie in der Nähe des Ziels auch wieder abholte und nach Lanzenneunforn zurückfuhr, was von allen sehr geschätzt wurde. Der Wettkampf im sehr steilen und oft noch schneebedeckten Wald, durchzogen mit vielen grossen Gräben und teilweise grossen Behinderungen durch Fallholz, verlangte vielen Teilnehmern und Teilnehmerinnen einiges ab. Die ehemalige Kaderläuferin Martina Seiterle aus Frauenfeld verstand es bestens, niveaugerechte und anspruchsvolle Bahnen zu legen. Vor allem die längeren Bahnen waren durch knifflige Routenwahlprobleme geprägt. Der älteste der ca. 350 Läufer und Läuferinnen war 86 Jahre alt und die jüngste 3 Jahre alt. OL bietet also wirklich für alle Alterskategorien eine Teilnahmemöglichkeit und ist ja bekanntlich für alle offen, ohne irgendeine Lizenz. Der Thurbo-OL-Cup findet mit der Austragung des 5. Stöff Memorial OL vom Ostermontag mit Laufzentrum in Degersheim seine Fortsetzung.
Judo-Club Weinfelden – Zweitbester Club an der Kantonalmeisterschaft
(15. März 10)
Der Judo-Club Weinfelden kann auf eine wirklich gute Mannschaftsleistung stolz sein – bei der Kantonalmeisterschaft am 6./7. März 2010 wurde er zweitbester Club von 20 Thurgauer und St. Galler Judo-Clubs und konnte 6 Goldmedaillen erkämpfen!
Tolle Mannschaftsleistung des Judo-Club Weinfelden
Bei den Damen errang Marina Meister den 1. Rang ihrer Gewichtsklasse. David Nessensohn und Josef Neuhaus erkämpften sich den 1. Platz bei den Herren. Beat Nessensohn kann auf einen guten 3. Rang in derselben Gewichtsklasse stolz sein. Bei den Junioren Herren U20 erhielt Daniel Gurtner vom Judoclub Weinfelden den 3. Rang. Die Damen-Jugend U17 wurde von Rahel Schyder mit einem 3 Platz belohnt. Bei der Herren-Jugend U17 erkämpften Domenik Vogel und Simon Heid jeweils den heissbegehrten 1. Rang. Die Teenager-Mädchen A U14 wurden von Alissia Decima mit einem 3. Rang belohnt. Bei den Schülern A U14 konnte der Judoclub Weinfelden durch Nelso Locher einen weiteren ersten Rang verbuchen. Tim Meier erzielte in derselben Gewichtsklasse einen guten 3. Rang.
Romanshorns Siegesserie gestoppt (15. März 10)
Das Frauenteam von Romanshorn empfing in der Tischtennis NL B zum zweitletzten Spiel das noch abstiegsgefährdete Wollerau. Ursprünglich zählten auch die Oberthurgauerinnen zu den meist genannten Abstiegskandidaten. Mit hervorragenden Ergebnissen kletterte Romanshorn in der Tabelle stetig nach oben bis auf Platz zwei. Einzig Spitzenreiter Uster lag ausser Reichweite.
Bei Wollerau, noch vor wenigen Jahren mitentscheidend in der höchsten Liga, ging es diesmal um sehr viel. Mit grossem Siegeswillen traten die Schwyzerinnen mit Gaby Hasler, Deborah Oehrli und Berit Klinger an. Bei Romanshorn kamen Miriam Blessing, Barbara Keller und Petra Jordan zum Einsatz. Miriam Blessing bestätigte mit ihren Siegen gegen Gaby Hasler und Berit Klinger, dass sie zu den besten NL B Spielerinnen gehört. Einzig gegen die junge Deborah Oehrli musste sie sich geschlagen geben. Zusammen mit Petra Jordan konnte Blessing auch das Doppel gewinnen. Alle anderen Partien endeten an die mit viel Motivation spielenden Wollerauerinnen, welche das Spiel damit mit 7:3 gewannen. Die Abstiegsfrage wird somit erst in der letzten Spielrunde zwischen Wollerau, Wädenswil, ZH-Affoltern und Young Stars ZH entschieden. Romanshorn hingegen hat den ausgezeichneten zweiten Platz auf sicher, das bedeutet die beste Rangierung in der ganzen Clubgeschichte. (mar)
Podestplatz für Weinfelder Roger Junker
(15. März 2010)
An den Kadetten- und Junioren-Schweizermeisterschaften in Martigny gewinnt Roger Junker die Bronzemedaille bis 63 kg.
Der Freistilspezialist zeigte an dieser Greco Meisterschaft eine gute Leistung und verlor nur gegen den späteren Meister in einem Vorrunden Match. Danach musste er sich durch den Verliererpool bis in den kleinen Final vorkämpfen, den er schliesslich knapp gewinnen konnte.
Einen guten Eindruck hinterliess auch Fabian Walter der in der Gewichtsklasse bis 69kg startete. In einem starken Feld erkämpfte sich der Sulgener mit drei Siegen und zwei Niederlagen den fünften Platz und somit ein Diplom. Eher durchzogen waren die weinfelder Leistungen in den schwereren Junioren Gewichtsklassen. Rico Bründler musste sich bis 74kg zwei mal äusserst knapp geschlagen geben und gewann einmal, woraus Rang neun resultierte. Knapp zu einem Diplom reichte es bis 84kg Roman Hostettler der sich auf dem sechsten Platz rangierte. (min)
Sport kann Krebsrisiko reduzieren
(11. März 2010)
Bei einigen Krebsarten kann körperliches Training das Rückfallrisiko senken.Regelmässige körperliche Aktivität über mehrere Jahre vermindert das Risiko für Brust- und Darmkrebs um 20 bis 40 Prozent. Wissenschafter vermuten, dass Sport auch Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs verhindern kann.
Wer bereits an Brust- oder Darmkrebs erkrankt ist, vermindert durch Sport zudem das Risiko eines Rückfalls. Eine grosse Studie zeigte, dass sich die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall und die Sterblichkeit bei sportlich aktiven Frauen um 26 bis 40 Prozent reduzierte. Ähnlich erfolgreich wirkt Sport gegen Darmkrebs. Zudem reduzierten sich laut Studien die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung wie Übelkeit, Erbrechen und das Fatigue-Syndrom, eine chronische Müdigkeit nach der Chemotherapie.
Ob Sport den Verlauf einer fortgeschrittenen Krankheit verbessert, ist aber fraglich. Fest steht, dass die Lebensqualität steigt, die Muskelkraft zunimmt, das Herz-Kreislauf-System stabiler ist und weniger Patienten ein Fatigue-Syndrom entwickeln. Auf keinen Fall sollte Bewegung zu einer Überlastung führen. (zitiert aus der NZZ am Sonntag vom 28.2.2010, weitere Infos: www.krebsliga.ch)
Die Wanderfreunde Frauenfeld stellen sich vor
(09. März 10)
Wer sind wir?
Die Wanderfreunde Frauenfeld wurde im Jahre 1980 gegründet und wiesen damals 27 Aktivmitglieder auf. 1981 führten wir unsere erste Wanderung durch. Kontinuierlich wuchs der Mitgliederbestand und besteht gegenwärtig aus ca. 30 Frauen und Männer mehrheitlich mittleren bis gesetzten Alters.
Was bieten wir?
Wir führen jährlich eine gut besuchte Wanderung in der Umgebung Frauenfeld durch, die von vielen Wanderinnen und Wanderern aus Nah und Fern besucht wird.
Unser Jahresprogramm bietet für jedes Wochenende mindestens einen Wandervorschlag an. Am Bettag begeben wir uns gemeinsam auf eine Bergtour. Wir besuchen unsere Wanderfreunde im In- und teils auch im Ausland mit dem Car.
Wie steht es mit den Mitgliedsbeiträgen? Der Jahresbeitrag ist mit Fr. 30.-- für Aktivmitglieder und Fr. 20.-- für Passiv- Mitglieder pro Jahr zu entrichten.
Welche Voraussetzungen braucht es, um bei uns mitzumachen?
Jede Frau und jeder Mann ist willkommen, ob jung oder alt. Freude an der Natur und an der körperlichen Bewegung ist Voraussetzung. Allerdings sind wir keine Leistungssportler. Kollegialität, Hilfsbereitschaft und Toleranz sind unsere Grundsätze, die es uns ermöglichen den Verein in Schwung zu halten.
Wer erteilt nähere Auskünfte? Präsidentin: Gurtner Beatrix, Bahnhofstrasse 18, 8555 Müllheim – Dorf
Natel Nr. +41793945461 E Mail: bea.gurtnert@gmx.ch
Sekretär: Stamm Peter, Bahnhofstrasse 18, 8555 Müllheim – Dorf Natel
Nr. +41794478174 E Mail: peter_stamm@bluewin.ch
Wir freuen uns auf jede Interessentin und jeder Interessant.
Amriswiler-OL
(08. März 10)
Heute fand bei eisiger Bise mit Ausgangspunkt Tägerwilen der 58. Amriswiler-OL statt. Es war der erste Wertungslauf des Thurbo-OL-Cups zu dem 8 Wertungsläufe im Raum Ostschweiz zählen. In 15 der 39 ausgetragenen Kategorien stellten Läufer und LäuferInnen aus dem Kanton Thurgau die Sieger und Siegerinnen.
Das eisigkalte Wetter konnte den ca. 330 OL-Läufer und OL-Läuferinnen nichts anhaben. Sie liessen es sich nicht nehmen, ihren Formstand nach dem eher schneereichen Winter zu testen. Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus dem Verbandsgebiet der Kantone Thurgau, St. Gallen und Appenzell, aber auch die Zürcher und Schaffhauser waren gut vertreten, selbst wenige Berner, Glarner oder Bündner scheuten den Weg nicht. Die Bahnleger Christian und Samuel Marti verstanden es bestens, die Anforderungen kategoriengerecht zu gestalten, so dass kaum jemand unter- oder überfordert war. Damit die Kleinsten mit dem Anmarschweg in den oberhalb Tägerwilen liegenden Wald nicht überfordert waren, wurde für diese ein Buspendelverkehr eingerichtet. Der Thurbo-OL-Cup findet mit der Austragung des Weinfelder-OL vom kommenden Sonntag, 14.3.10 in Lanzenneunforn seine Fortsetzung.
Sieger und SiegerInnen aus dem Thurgau:
DAL Martina Seiterle Frauenfeld HAK Fabian Eisenbart Rickenbach
DB Regine Imhof Balterswil HB David Engeler Amriswil
D35 Liselotte Freuler Frauenfeld H40 Ueli Graf Häuslenen
D40 Heidi Graf Uesslingen H70 Walter Ackermann Egnach
D50 Christina Hotz Weinfelden H75 Alex Moser Frauenfeld
D70 Anni Stoll Kreuzlingen S+E J. Geissbühler Warth
D14 Jolanda Dünner Neuwilen FamL Fam. Huser Schocherswil D12 Mara Sumser Tägerwilen
Im Abstiegskampf der Tischtennis 1.Liga gab es für Steckborn einen herben Rückschlag
Steckborn war in den letzten Spielen deutlich im Aufwärtstrend und es gelang sogar sich leicht von den direkten Abstiegsplätzen abzusetzen. Nun stand das Spiel gegen das mitgefährdete Flums an. Leider konnte der beste Steckborner, Horst Iffland junior nicht mittun, da er bei einem Arbeitsunfall eine Fussverletzung erlitt. An seiner Stelle kam sein Vater Horst, zusammen mit Franz Rapold und Steffen Jarmut zum Einsatz. Keiner dieses Trios konnte die Nervosität ablegen. Immerhin konnten Iffland und Jarmut gegen Marc Paglia gewinnen. Ueberraschend besiegte Rapold als einziger den stärksten St.Galler Oberländer, Thomas Gerschwiler. Gegen René Wildhaber gab es nichts zu holen. Da auch das Doppel für Flums ausging, hiess es am Schluss 7:3 für Diese. Flums erreichte damit drei Punkte, derweil Steckborn sich mit einem Zähler begnügen musste. In der Tabelle liegt Flums nun nur noch drei Punkte zurück. Wenigstens konnte die Punktedifferenz zu Tabellenletzten Ottenbach gehalten werden, da die Zürcher gegen Kloten ebenfalls verloren.
Romanshorn überraschte
Dass es sich ohne Abstiegssorgen leichter lebt, zeigte Romanshorn. Gegen das in der Tabelle besser platzierte Neuhausen III gab es einen nicht erwarteten 6:4 Sieg. Dies obwohl das Team vom Rheinfall mit Sonja Führer, Christof Grädel und Roland Berger in Bestbesetzung antrat und die viel höhere Klassierungszahl als Marco Foletti, Thomas Ramsperger und Roger Graf aufwies. Einzig gegen Grädel, der schon öfter in der Nationalliga zum Einsatz kam, verloren alle drei Romanshor-ner. Damit belegen die Oberthurgauer einen sicheren Platz im Mittelfeld und können die Meister-schaft ohne Sorgen zu ende spielen.
2.Ligist Frauenfeld rückt vor
Frauenfeld traf auswärts auf den bereits feststehenden direkten 2.Liga Absteiger Wolfhalden. Roland Rupp, Karl Dietsche und Patrick Greiner gewannen sicher mit 8:2 und rückten damit zum punktgleichen Gaiserwald II auf den dritten Platz vor. An der Tabellenspitze nimmt das ungefähr-dete Triesen den ersten Platz ein, sodass auch theoretisch ein Aufholen kaum mehr möglich ist. (mar)
Uebersicht 1.Liga: Romanshorn – Neuhausen III 6:4, Flums – Steckborn 7:3, Ottenbach – Kloten III 4:6, Wil III – ZH-Affoltern 3:7; 1.ZH-Affoltern 14/46, 2.Gaiserwald 15/40, 3.Rapperswil 14/39, 4.Neuhausen III 15/32, 5. Kloten III 15/29, 6.Romanshorn 15/28, 7.Wil III 14/25, 8.Steckborn 15/21, 9.Flums 15/18, 10.Ottenbach 14/14; 2.Liga: Wolfhalden – Frauenfeld 2.8, Triesen – Wil IV 9:1, Winterthur III – Gossau 7:3, Gaiserwald II – Neuhausen V 4:5; 1. Triesen 14/47, 2.Neuhausen V 15/38, 3. Gaiserwald II 15/35, 4. Frauenfeld 15/35, 5.Wil IV 14/33, 6.St.Gallen 13/30, 7.Wädenswil v 14/22, 8.Gossau 15/21, 9. Wil IV 14/17, 10.Wolfhalden 15/9;
Internationales Swiss Karate Open 2010 (02. März 10)
Am vergangenen Wochenende fand in Walliselllen das wohl grösste internationale Karatevent der letzten Jahre statt. Mehr als 1000 Athleten aus 23 Nationen nahmen daran teil. Nicht nur aus Europa sondern auch aus Armenien, Kolumiben, Senegal, Georgien, Indonesien, Russland und Indien reisten die Athleten an und lieferten sich spannende Kämpfe.
Elson mit der Medaille
Am Samstag fanden die Wettkämpfe der Kategorien Cadett, Junior und Elite statt. Aus Kreuzlingen für die Karateschule Martial Arts starteten in den Elitekategorien Kabashi Elson, Sirovina Dragan, Thaqi Vllaznim, und Horvath Janette. In den Kategorien Jugend und Cadett die Athleten Bytici Mentor, De Martin Sabri und Karalik Nurija. Am Sonntag starteten Kabashi Kevin, Kabashi Kol, Lombardo Xenia und La Macchia Stefano in den Kinderkategorien.
Kabashi Elson nominiert für die Sportlergala die diesen Samstag stattfindet startete in der Kategorie Elite minus 84kg. Mit 27 Athleten aus 7 Nationen war die Kategorie gut besucht und versprach einen spannenden Wettkampf zu geben. Nach einem Freilos startete Kabashi gut in die erste Runde und gewann gegen den mehrfachen Europa- und Weltmeister Fernando Lenis aus Kolumbien. Später im Halbfinale trat er gegen einen Schweizer an, den er ebenfalls klar besiegte. Der Einzug ins Finale war geglückt. Im Finale traf er dann auf Peterson Timothy aus Holland, der für Frankreich startete. Nach spannenden 3 Minuten, in denen es beiden Kämpfern nicht gelang einen Fehler ihres Gegners auszunutzen dann die Entscheidung. Beide Kämpfer starten einen Angriff und landen einen Punkt. Die Richter entscheiden sich für Frankreich und Kabashi ist 0:1 im Rückstand. In der verbleibenden Minuten versucht er alles um aufzuholen, doch ohne Erfolg. Nichts desto Trotz Silber für Kabashi und ein weiterer Erfolg in seinem Leben. Nun freut sich der Sportler auf die bevorstehende Europameisterschaft im April und freut sich mit seinem Team.
Kabashi Kevin, Schüler der Sportschule Net erreicht nach spannenden Kämpfen den ersten Platz. Horvath Janette, La Macchia Stefano und Lombardo Xenia erreichen den zweiten Platz. Bytici Mentor den dritten Platz und De Martin Sabri den 5. Platz.
Thomas Wild zum 4. Mal Schweizermeister
(22. Februar 2010)
An der Aktiv-Schweizermeisterschaft im Freistil, holt sich Thomas Wild die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 60kg. Der Grecospezialist, der anfangs Jahr das Traineramt der Weinfelder Ringerriege übernommen hatte, zeigte dass er auch im Freistil spitze ist und holte seinen insgesamt vierten Schweizermeistertitel bei den Aktiven.
Den Weg zum Titel führte für ihn über vier Stationen. Die ersten beiden Kämpfen gewann er klar und deutlich und qualifizierte sich so für den Halbfinal. Dort traf er auf einen langjährigen Konkurrenten: Markus Weibel, den Leichtgewichtler des Mannschaftsmeisters Ringerstaffel Freiamt. Die beiden kennen sich sehr gut und begannen den Kampf vorsichtig. Weibel legte den besseren Start hin, und gewann das erste Drittel mit 1-2 Punkten. Wild musste jetzt reagieren, und das tat er: 6-0 Punkten lautete das klare Verdikt des Mitteldrittels. Im entscheidenden letzten Abschnitt wurde es dann nochmals knapp, doch der Weinfelder rettete einen 2-1 Vorsprung gekonnt über die Zeit. Der Finalgegner hiess Sven Gamma von der Ringerriege Schattdorf. Auch der erst 19-jährige Innerschweizer ist eigentlich Grecospezialist und amtierender Juniorenmeister. Thomas Wild war in diesem Final sicherlich der Favorit, und diese Einschätzung bestätigte sich nach Kampfbeginn schnell. Der 26-jährige Weinfelder dominierte den Kampf und konnte seinen Gegner noch vor Ablauf der Zeit des ersten Drittels auf die Schultern legen.
Neben Thomas Wild ging noch ein weiterer Weinfelder an den Start, Martin Engeli. Der 25-jährige Schreiner absolvierte in der Gewichtsklasse bis 84kg ein happiges Programm mit fünf Kämpfen. Aus drei Siegen und zwei Niederlagen resultierte für ihn an diesem Tag der gute 7. Rang. Der grosse Abwesende aus Weinfelder Sicht an diesem Tag war sicherlich Thomas Wild's jüngerer Bruder Urs Wild. Der gerade die Spitzensport RS in Magglingen absolvierende Freistilspezialist mit den internationalen Ambitionen befindet sich in einer ausgezeichneten Form, verletzte sich jedoch letzte Woche im Training so, dass er den Start kurzfristig absagen musste. Die Schweizermeisterschaft der Greco Ringer, bei der Thomas Wild sicher wieder in einer Favoritenrolle steht, findet in gut einem Monat in Brunnen statt. (min)
Linda Züblin und Volley Amriswil vorne
(20. Februar 2010)
In Amriswil wurden am Freitagabend die Gewinner der Thurgauer Sportlerwahl 2009 geehrt. Als Sieger durften sich die Leichtathletin Linda Züblin, das Männerteam von Volley Amriswil und die Behindertensportlerin Catherine Debrunner (Newcomer) feiern lassen. Als Sportförderer des Jahres wurde der Kreuzlinger Roland Stofer ausgezeichnet.
Rund 150 Gäste aus Sport, Politik, Armee und Wirtschaft erwiesen den erfolgreichen Athletinnen und Athleten im Amriswiler Pentorama die Ehre. Der festliche Anlass in gediegenem Rahmen, den wiederum Beat Signer moderierte, wurde von Tele D live ausgestrahlt.
Auch die 31. Auflage der beliebten Publikumswahl, durchgeführt vom Tagblatt, der Thurgauer Zeitung und dem Sportamt Thurgau, erfreute sich einer grossen Beteiligung. Die Bevölkerung konnte nicht nur mittels den traditionellen Wahltalons in den Tageszeitungen und übers Internet ihre Stimme abgeben, sondern erstmals auch per SMS. Rund 60 Prozent der Stimmen gingen diesmal über den elektronischen Weg ein. Im Vorjahr war es noch knapp die Hälfte.
Züblin vor Hubmann
Den 1. Rang bei den Einzelsportlern erreichte die Leichtathletin Linda Züblin aus Riedt bei Erlen. Die WM-16. im olympischen Siebenkampf und Schweizer Rekordhalterin im Speerwerfen entschied die Wahl mit exakt 100 Stimmen Vorsprung zu ihren Gunsten. Auf Platz 2 kam Vorjahressieger Daniel Hubmann, der Orientierungslauf-Langdistanz-Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger aus Eschlikon. Diese beiden Thurgauer Topathleten wechseln sich an der Spitze der kantonalen Sportlerwahl ab: 2007 gewann ebenfalls Züblin vor Hubmann, 2008 siegte Hubmann vor Züblin. Nicht aufs Podest reichte es erneut Seriensieger Marcel Hug. Der Rollstuhlsportler konnte für einmal nicht an Weltmeisterschaften brillieren und musste der erfolgreichen Oberthurgauer Schützin Andrea Brühlmann den Vortritt lassen. Auf den weiteren Position folgen der Mountainbiker Ralph Näf (5.), der Radprofi Michael Albasini (6.), der Radballer Marcel Waldispühl (7.) und der Springreiter Beat Mändli (8.).
Erneut Volley Amriswil bei den Teams
Bei den Mannschaften avanciert Volley Amriswil zum Seriensieger: Die NLA-Männer, 2009 erstmals die Nummer 1 der Schweiz mit Meistertitel und Cupsieg, distanzieren die Konkurrenz diesmal allerdings nur noch knapp. Gerademal 53 Stimmen blieb die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) erdgas Oberthurgau hinter den Volleyballern zurück. Erneut aufs Podest schafften es auch die Frauenfelder Beachvolleyballer Sascha Heyer und Patrick Heuscher. Die EM-Viertelfinalisten und World-Tour-Gesamt-10. setzten sich auf Rang 3 vor dem Bobclub Frauenfeld, dem NLB-Aufsteiger HC Arbon und den Meister-Wasserballern des SC Kreuzlingen.
Debrunner bei den Newcomern Zum Sportförderer 2009 hat die Fachjury den Kreuzlinger Roland Stofer gewählt. Der ehemalige Präsident des Dachverbandes Kreuzlinger Sportvereine engagierte sich während rund vier Jahrzehnten für die nachhaltige Entwicklung des Sports.
Wer wird heute Thurgauer Sportler des Jahres 2009?
(19. Februar 2010)
Anlässlich der Thurgauer Sportlerwahl 2009 naht heute Freitag der grosse Moment: Im Pentorama in Amriswil werden in festlichem Rahmen mit Gästen aus Sport, Kultur, Politik und Wirtschaft die neuen Preisträger bekanntgegeben. Geehrt werden der Einzelsportler, die Mannschaft, ein Newcomer und der Sportförderer des Jahres 2009. Der Anlass wird ab 20 Uhr von Tele D live ausgestrahlt und steht unter dem Patronat des Tagblatt, der Thurgauer Zeitung und des kantonalen Sportamtes.
Erstmals konnte bei der Thurgauer Sportlerwahl nicht nur mit den klassischen Wahltalons in der Zeitung oder übers Internet sondern auch per SMS-Voting abgestimmt werden. Dieses Angebot stösst auf bemerkenswertes Interesse. War es bei der Premiere im letzten Jahr noch etwas mehr als die Hälfte, die auf dem elektronischen Weg abstimmte, waren es nun gut 60 Prozent der rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
100 Stimmen Vorsprung
Bei den Einzelsportlern gab es eine knappe Entscheidung. Der Sieger oder die Siegerin liegt mit 1093 Stimmen nur knapp vor dem ersten Verfolger. Exakt 100 Stimmen trennen die oder den Erstplatzierten vom Zweiten. Schon etwas deutlicher liegt die oder der Drittklassierte zurück. Gespannt darf man darauf sein, ob es der WM-Teilnehmerin Linda Züblin vergönnt ist, zum zweitenmal innert drei Jahren ihr breites Siegerlachen aufsetzen zu dürfen . In jedem Fall gehört die Leichtathletin aus Riedt bei Erlen erneut zu den Top 3. Die Konkurrenz ist allerdings gross. Vielleicht heisst der Sieger wie im Vorjahr Daniel Hubmann. Der Orientierungsläufer kann auf das erfolgreichste Jahr seiner ganzen Karriere zurückblicken: Weltmeister auf der Langdistanz, Vizeweltmeister auf der Mitteldistanz und Gesamt-Weltcupsieger. Eine Premiere wäre der Titelgewinn für die Schützin Andrea Brühlmann. Die Oberthurgauerin hat im vergangenen Jahr mit dem 6. Rang beim Weltcup in Mailand und als Europacup-Dritte auf sich aufmerksam gemacht und sich damit wie schon 2008 einen Podestplatz verdient.
Knappe Entscheidung
Eine ganz knappe Angelegenheit war die Wahl zur Thurgauer Mannschaft des Jahres 2009. Mit 1159 Stimmen (26,8 Prozent) heisst der Sieger… Sascha Heyer/Patrick Heuscher (Beachvolleyball), Volley Amriswil oder LG erdgas Oberthurgau. Hat es die erfolgreiche Leichtathletik-Gemeinschaft gar aufs oberste Treppchen geschafft? Oder krönen die Amriswiler Volleyballer die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte mit dem dritten Titel. Das Siegerteam konnte sich nur mit 53 Stimmen absetzen, wogegen den Zweit- und Drittklassierten bereits 350 Stimmen trennen.
Newcomer nahe beisammen
Nach der klaren Entscheidung im Vorjahr lagen die Kandidaten der Wahl zum Newcomer des Jahres 2009 diesmal ganz nahe beisammen. Mit der Behindertsportlerin Catherine Debrunner (2fache Junioren-Weltmeisterin), der Orientierungsläufer Martin Hubmann (3facher Junioren-WM-Medaillengewinner) sowie die Leichtathletik-Mehrkämpferin Tanja Mayer (U16-WM-7. und 5fache U18-Schweizer-Meisterin) heissen die Kandidaten. Eigentlich hat jeder von ihnen mit seinen Leistungen die Auszeichnung verdient.
Attraktives Rahmenprogramm
Auch zwischen den Ehrungen wird dem Publikum im Pentorama und vor dem Fernseher einiges geboten. So sorgen unterem die bekannte Show-Gruppe Acrobatic-Art für sportliche Abwechslung.
Neuer Trainer für Weinfelder NLA-Ringerteam
(11. Februar 2010)
Nach der unbefriedigenden Saison 2009 - die man punktelos auf dem letzten Platz abschloss - hat die Ringerriege Weinfelden reagiert und nimmt auf die NLA-Meisterschaft 2010 einige Änderungen vor. So wird der Posten des Cheftrainers neu von Thomas Wild besetzt, der Daniel Schnyder ersetzt. Ebenso wollen sich die Mittelthurgauer neu wieder mit Ausländern verstärken. Obschon Prognosen schwierig sind, will Weinfelden zumindest wieder auf Platz 5 vorstossen.
Achtungserfolg für Tischtennis Steckborn
(08. Februar 10)
Das Team vom Untersee verschafft sich etwas Luft im 1.Liga Abstiegskampf
Gegen das vor ihm platzierte Kloten III holte Steckborn ein beachtliches 5:5 Unentschieden. Horst Iffland, Franz Rapold wie auch Steffen Jarmut konnten gegen das Klotener Nachwuchs-talent Cedric Scherrer alle klar gewinnen. Iffland bezwang als einziger Marco Kokic. Gegen den schon öfter in der NL A eingesetzten Reto Weiss konnte jedoch niemand etwas ausrich-ten. Aber überraschend konnte Steckborn das Doppel gewinnen und damit lautete das Schlussergebnis 5:5 Unentschieden gegen das höher eingestufte Team aus der Flughafenstadt. Noch mehr Bedeutung kommt diesem Resultat hinzu, da im Fernduell gegen den Abstieg, die mitgefährdeten Ottenbach und Flums ihre Partien verloren und Steckborn die Punktedifferenz zu diesen Beiden erhöhen konnte. Zwar ist es zu früh, vom geschafften Ligaerhalt zu sprechen, aber wenn Steckborn mit solchem Kampfgeist spielt, könnte das Tatsache werden.
Nicht gegen den Abstieg kämpfen muss der andere Thurgauer 1.Ligist Romanshorn. Zwar gab es gegen den klaren Spitzenreiter und möglichen Aufsteiger in die NL, ZH-Affoltern eine 1:9 Niederlage, trotzdem gehören die Oberthurgauer dem gesicherten Mittelfeld an. Marco Foletti, Thomas Ramsperger und Roger Graf mussten die Ueberlegenheit der Zürcher Matthias Hillmann, Nicolai Matuschek und Daniel Albicker neidlos anerkennen. Den einzigen Romanshorner Erfolg erzielte Ramsperger, indem er gegen Albicker gewann und damit das „Stängeli“ verhindern konnte. (mar)
1. Platz Kabashi Elson 3. Platz De Martin Sabri 3. Platz Bytici Mentor 5. Platz Horvath Janette
Thurgauer Meisterschaft 2010
Kabashi Kol, U12, minus 34kg
Kabashi Kevin, U14, minus 33kg
Lombardo Alina, U14, plus 33kg
Coban Hilal, U16, Kata
Karalik Nurija, U16, Open
Thaqi Vllaznim, Elite, minus 73kg
Sirovina Dragan, Elite, plus 73kg
Horvath Janette, Elite, Open
Medallienplätze:
Pajaziti Endrit, Silber, U14, minus 33kg
Grimm Diego, Bronze, U12, minus 34kg
Schlegel Luca, Bronze, U12, plus 34kg
De Martin Sabri, Bronze, U18, Open
Bytici Mentor, Bronze, U18, Open
Fischer Jérome, Bronze Elite, minus 73kg
Boufoulous Mohamed, Elite, plus 73kg
Die Hürden waren zu hoch
(28. Januar 10)
Im Tischtennis Schweizer-Cup schieden die letzten beiden Thurgauer Vereine aus
Die 2.Hauptrunde bedeutete für Romanshorn und Wallenwil Endstation. 1.Ligist Romanshorn empfing zu Hause den NL B Spitzenclub Riva San Vitale. Die Tessiner wollten die lange Reise nicht vergebens machen und traten mit ihren stärksten Spielern an. Dabei auch die beiden A klassierten Filippo Nick und Andreas Meyer. Die Romanshorner waren in allen Positionen schlechter klassiert. Trotzdem gelang es Remo Foletti gegen Giuseppe Venturato und Bruno Ammann und Marcel Zwicker gegen Davide Torelli viel höher klassierte Spiel-gegner zu besiegen. Dazu gewann Romanshorn auch ein Doppel, womit die Niederlage mit 4:11 nicht einmal so deutlich ausfiel.
Wallenwil war sogar der letzte 3.Ligist in dieser Runde. Mit Wetzikon bekamen sie einen Verein, welcher derzeit noch Hoffnungen auf den Gruppensieg in der NL C hat. Auch Wetzikon wollte keine negative Ueberraschung erleben und trat mit seinen besten Spielern an. Dies verhinderte natürlich eine ausgeglichene Partie. Trotzdem konnte der Wallenwiler Thomas Gunz gegen Pascal Strebel gewinnen und damit das Resultat, die 1:14 Niederlage, etwas verschönern. (mar)
Romanshorn (M.Foletti, Füllemann, R.Foletti, Graf, Ammann, Zwicker) – Riva San Vitale 4:11; Wallenwil (Müller, Fritschi, Hell, Bosshard, Thürlemann, Gunz) – Wetzikon 1:14;
Der Romanshorner Express rollt weiter (25. Januar 10)
In der Tischtennis NL B gewinnen die Frauen auch gegen ZH-Affoltern
Wenn es läuft dann läuft es. Beim Meisterschaftsstart war Romanshorn der meist genannte Abstiegskandidat, da sie zu den Teams mit den wenigsten Klassierungspunkten gehörten. Jedoch die Oberthurgauerinnen hielten sich nicht an die Papierform und überraschten einige-male. Mittlerweile haben sie so viele Punkte, dass der Abstieg keine Frage mehr ist. An diesem Wochenende empfingen sie Zürich-Affoltern. Diese bestritten noch letzte Saison, jedoch ohne Erfolg, die Aufstiegsspiele zur höchsten Liga. Obwohl das Team keine gewich-tigen Abgänge verzeichnete, stellten sich unerklärliche Niederlagen ein und plötzlich sind die Zürcherinnen im Abstiegskampf.
Die komfortable Lage nutzten die Romanshornerinnen gleich zu Beginn aus. Miriam Blessing gewann gegen die stärkste Zürcherin Miriam Braun, wie auch Petra Jordan gegen Sabrina Bischoff. Schon fast matchentscheidend dann das erste Spiel von Barbara Keller gegen die viel höher klassierte Nicole Bilan. Auch sie gewann und Romanshorn führte bereits mit 3:0.
Miriam Blessing und Petra Jordan spielten auch in ihren weiteren Partien sehr souverän und liefen überhaupt nie Gefahr etwas zu verlieren. Da hatten die beiden Einzel Niederlagen von Barbara Keller gegen Braun und Bischoff, sowie das verlorene Doppel keinen grossen Einfluss auf das Resultat und Romanshorn gewann deutlich mit 7:3. Mit diesem Sieg festigte das Team vom Bodensee den nie erwarteten zweiten Tabellenplatz in der NL B. (mar)
Steckborn kämpft gegen den Abstieg
(21. Januar 10)
In der Tischtennis 1.Liga verliert Steckborn knapp gegen Aufstiegsanwärter Rapperswil
Zwar unterlagen Horst Iffland, Franz Rapold und Steffen Jarmut mit 4:6. Immerhin ergibt diese knappe Niederlage noch einen Punkt. Im Fernduell mit den beiden anderen Teams welche gegen den Abstieg kämpfen, Flums und Ottenbach, könnte am Schluss jeder Zähler von Bedeutung sein. Dabei wäre in dieser Partie sogar noch mehr drin gelegen, denn gleich drei Spiele verloren die Akteure vom Untersee hauchdünn erst im Entscheidungssatz. Einen miserablen Tag erwischte der höchst klassierte Rapperswiler Patrick Guidolin, der sogar NL Erfahrung aufweist. Alle drei Steckborner konnten gegen ihn klar gewinnen, weiter stand Iffland gegen Roy Suter auf der Gewinnerseite. Einzig gegen Kai Müller gab es für Nieman-den etwas zu holen. Wenn es Steckborn gelingt, die restlichen Spiele mit dem gleichen Elan zu bestreiten, könnte das Endergebnis doch positiv lauten.
Keine Abstiegssorgen bei Romanshorn
Dem gesicherten Mittelfeld gehört Romanshorn an wie auch ihr letzter Spielgegner Kloten III.
So entwickelte sich ein unbeschwerter Kampf mit unerwarteten Resultaten. Thomas Ramsper-ger besiegte Marco Kokic und Patrick Hörnlimann. Roger Graf besiegte überraschend den viel höher klassierten Kokic. Der sonst beste Romanshorner Marco Foletti, gewann diesmal nur ein Einzel, dafür war er der einzige, der gegen Reto Weiss gewinnen konnte. Klare Sache für Romanshorn war einmal mehr das Doppel, womit das gerechte 5:5 Unentschieden fest-stand.
Frauenfeld verliert gegen den Ersten
Im Fürstentum gibt es einige starke Spieler, jedoch konnten sie bisher als Mannschaft nie vorne mitreden. So haben sich auf diese Saison die besten Liechtensteiner beim TTC Triesen zusammen getan, mit dem Ziel, den Aufstieg in die höchste Regionalliga (1.Liga) zu schaffen.
Es scheint auch, dass dieser Plan verwirklicht werden kann, überlegen führen sie die 2.Liga Gruppe an. Diese Stärke musste auch Frauenfeld anerkennen, denn für Karl Dietsche, Patrick Greiner und anstelle des verhinderten Roland Rupp spielte Ivano Pizzini, gab es eine klare 1:9 Niederlage. Nur Greiner konnte gegen Roland Bohrer gewinnen, derweil die Hürden Philipp Pfeiffer und Dominik Marxer für alle zu hoch waren. (mar)
Uebersicht 2.Liga: Triesen – Frauenfeld 9:1, Wil IV – St.Gallen 4:6, Winterthur III – Wolf-halden 7:3, Gaiserwald II – Wädenswil V 6:4, Neuhausen V – Gossau 10:0; 1.Triesen 11/36, 2.Neuhausen 12/31, 3.Gaiserwald 12/31, 4.Winterthur 12/30, 5.Frauenfeld 11/23, 6.St.Gallen 11/23, 7.Gossau 12/18, 8.Wil 12/17, 9.Wädenswil 11/14, 10.Wolfhalden 12/9;
5396 Kilometer wettkampfmässig gerannt
(21. Januar 2010)
Der Run Fit Thurgau ist ein Laufsportverein in dem alle Läuferinnen und Läufer Platz haben. Dies verdeutlichte der Präsident Dominik Schlumpf bei der Begrüssung an der Jahresversammlung in Sonterswil mit den Marathonzeiten, die im vergangenen Jahr von den Mitgliedern gelaufen worden sind. Der schnellste Run Fitler lief auf der 42,195-Kilometerdistanz eine Zeit von 2:21 Stunden, die gemächlichste Zeit wurde mit 5:15 Stunden gestoppt.
Neben den Spitzenläufer, die den Namen des Vereins hinaus tragen, sind die vielen Läufer in der Masse genau so wichtig für ein kameradschaftliches Vereinsleben. „Gut, treiben wir Sport“, so Schlumpf weiter, denn Menschen, welche mindestens zwei Stunden Sport in der Woche betreiben, hätten laut einer Westschweizerstudie ein 70 Prozent stärkeres und abwehrbereiteres Immunsystem.
Im vergangenen Jahr haben sich 75 Läuferinnen und Läufer an der Vereinsmeisterschaft beteiligt. An den für die Vereinsmeisterschaft zählenden Läufen starten im Durchschnitt 23 Personen. Insgesamt wurde 319 Mal gestartet dabei wurden 5396 Kilometer wettkampfmässig gelaufen. Den Gesamtsieg in der Vereinsmeisterschaft sicherte sich Felix Schenk, Wigoltingen, bei den Herren und Doris Häberli, Hauptwil, bei den Damen. In den Kategorien heissen die Sieger Peter Ibig, Rickenbach bei Wil, (M20); Bruno Hasler, Rickenbach bei Wil, (M30); Gerhard Klarer, Graltshausen, (M50); Hans Widmer, Matzingen, (M60). Neben den Vereinsmeister wurden weitere Mitglieder für besondere Leistungen geehrt: Roland Stoll, Weinfelden, für seinen zivilen Marathonsieg am Frauenfelder 2009, Hans Thomann, Märwil, für sein Engagement als Laufleiter und Kurt Hugentobler, Romanshorn, für seinen Einsatz als Veteranenobmann.
Bild:Felix Schenk und Doris Häberlin heissen die Sieger der Vereinsmeisterschaft des Run Fit Thurgau.
Für das laufende Jahr hat sich der Vorstand Ziele gesetzt. Es sollen vermehrt junge Läuferinnen und Läufer für den Run Fit gewonnen werden. Der Verein wird sich eine neue Zeitmessanlage von Tag Heuer anschaffen und die Zeitmessung am Panoramalauf selber vornehmen und nicht wie bis anhin auslagern.
1. Helsana Förderpreis Gesundheit und Bewegung
(18. Januar 10)
Seit dem Jahr 2009 ist die Helsana ein weiterer Sponsor der Vereinigung Thurgauer Sportverbände VTS. Ein Teil des Sponsorings wird für den Helsana Förderpreis Gesundheit und Bewegung eingesetzt.
Sportvereine und –verbände beschränken sich in der heutigen Zeit nicht nur auf ihre Kernsportarten. Immer mehr werden sie auch in den Bereichen Gesundheit und Bewegung tätig. Sportangebote für verschiedene Zielgruppen sind so in den letzten Jahren entstanden. Zusatzangebote für Kleinkinder, Schüler- und Jugendsport, Erwachsenen- und Seniorensport.
Von diesen Angeboten profitieren auch Nicht-Vereinsmitglieder. Die Verbände und Vereine leisten nach wie vor den grössten Beitrag in den Bereichen Gesundheit und Bewegung. Damit helfen sie entscheidend mit, die in der letzten Zeit explodierenden Gesundheitskosten zu stabilisieren. Die Helsana Versicherung möchte in Zusammenarbeit mit der VTS jedes Jahr drei innovative Projekte mit einem Förderpreis auszeichnen. Anlässlich der 17. Präsidentenkonferenz der VTS vom 13. Januar 2010 in der Seeburg Kreuzlingen wurden nun die ersten Auszeichnungen vorgenommen.
Der Siegerpreis ging an den Thurgauer Thurnverband TGTV mit seinem Projekt Xund und fit 33+. Seit 2 ½ Jahren hatte der TGTV 12 Kurse mit 552 Teilnehmern angeboten. Diese haben die vermittelten Ideen in die Vereine hinausgetragen und so flächendeckend für den Bereich Gesundheit, Bewegung und Sport gewirkt.
Der zweite Preis ging an den Ruderclub Kreuzlingen. Im Herbst 2008 lancierte der Club das Projekt „Leistungssport im RCK“. Mit dem Projekt sollen vier Ziele erreicht werden.
Möglichst vielen Jugendlichen den Rudersport ermöglichen, die Juniorenabteilung fördern und Erfolgen zuführen, Grundlagen schaffen für ein Ruderleistungssport-Zentrum, positive Ausstrahlung auf den Breitensport ausüben. Für den Preis waren vor allem der erste und letzte Punkt massgebend gewesen. Die Helsana und die VTS werden den Preis auch für 2010 wieder ausschreiben. Weitere Informationen VTS unter www.vts-tg.ch
Kein Podestplatz für Schweizer Bobfahrer in St. Moritz
(18. Januar 10)
Erstmals in dieser Saison und ausgerechnet auf der Heimbahn in St. Moritz gab es keine Podestplätze für die Schweizer Bobfahrer.
Ivo Rüegg und Roman Handschin hatten sich für das Heimrennen in St. Moritz viel vorgenommen und peilten einen weiteren Podestplatz an. Doch mit der Startnummer 1 hatten sie bereits einen klaren Nachteil, denn mit der zunehmenden Sonne wird die Natureisbahn im Engadin schneller. So profitierten einige Teams mit späten Startnummern, die sich noch vor die Favoriten Rüegg und Hefti setzten. Dennoch gelangen Ivo Rüegg zwei solide Läufe, was im Schlussklassement zum 8. Rang reichte.
Gewonnen hat das Zweierbobrennen der Kanadier Lyndon Rush und der Deutsche Andre Lange. Der dritte Platz ging an die holländische Überraschungsmannschaft van Calker. Sie profitierten im ersten Lauf von ihrer späten Startnummer und fuhren Bestzeit. Daniel Schmid erreichte den guten 5. Rang. Beat Hefti musste sich mit Rang 7 zufriedengeben, trumpfte aber einmal mehr mit hervorragenden Startzeiten auf
Guter 5. Rang für das Bobteam Ivo Rüegg
Im Viererbobrennen konnte Ivo Rüegg erstmals auf die Verstärkung von Thomas Lamparter aus dem Team von Beat Hefti zählen. Mit Roman Handschin und Patrick Blöchliger büssten sie im ersten Lauf nur drei Hundertstelsekunden auf die Schnellsten ein. Mit einer soliden Fahrt reichte es im Zwischenklassement zum 6. Rang. Im zweiten Lauf passierte am Start ein Malheur. Der Bügel von Roman Handschin brach, er reagierte hervorragend und rettete sich in den Schlitten. Glück hatte Patrick Blöchliger, der beim Sprung in den Bob, den Bügel zu spüren bekam und sich oberhalb des Auges verletzte. Ivo Rüegg liess sich nicht aus dem Konzept bringen. Ihm gelang, trotz Zwischenfall am Start, wiederum eine gute Fahrt. Im Schlussklassement erreichten sie den guten 5. Rang.
Gewonnen hat das Rennen wiederum der Deutsche Andre Lange vor seinem Landsmann Karl Angerer und dem Russen Zubkow. Daniel Schmid erreichte den guten 13. Rang. Beat Hefti musste sich mit Rang 23 begnügen.
Romanshorn gewinnt gegen Steckborn
(13. Januar 10)
Die Oberthurgauer entscheiden das 1.Liga Duell mit 6:4 für sich
Matchwinner war zweifellos Marco Foletti. Der mehrfache Thurgauermeister hat nach seiner langwierigen Handverletzung zur Höchstform zurück gefunden. Gegen alle drei Steckborner Horst Iffland jun., Franz Rapold und Steffen Jarmut gewann er ohne Satzverlust. Auch Tho-mas Ramsperger zeigte sich von der positiven Seite mit seinen Erfolgen gegen Rapold und Jarmut. Nur gegen Iffland musste er sich geschlagen geben. Alle drei Spieler vom Untersee-verein konnten aber gegen Roger Graf gewinnen. Somit lautete das Ergebnis nach den Einzeln 5:4 für Romanshorn und dem Doppel kam grosse Bedeutung zu. Aeusserst knapp im entscheidenden fünften Satz ging dieses an Romanshorn. Durch den Gewinn von drei Punkten konnte sich Romanshorn im sicheren Mittelfeld platzieren und dürfte kaum noch in Abstiegs-gefahr kommen. Steckborn konnte durch diese knappe Niederlage wenigstens noch einen Punkt ergattern und belegt derzeit den achten Rang. Im Fernduell mit den ebenfalls abstiegs-bedrohten Ottenbach und Flums wird jeder Zähler wichtig. (mar)
Ergebnisse 1.Liga: Romanshorn – Steckborn 6:4, Flums – Rapperswil 0:10, Wil III – Gaiser-wald 0:10, Neuhausen III – Kloten III 6:4; 1.ZH-Affoltern 10/33, 2.Rapperswil 11/30, 3.Gai-serwald 11/29, 4.Neuhausen III 11/23, 5.Romanshorn 11/22, 6.Wil III 11/21, 7.Kloten 11/20, 8.Steckborn 11/15, 9.Ottenbach 10/12, 10.Flums 11/11;
Romanshorn wirft NL Verein aus dem Cup
(05. Januar 10)
Riesenüberraschung im Tischtennis Schweizer-Cup
Romanshorn (1.Liga) als einer der vier Thurgauervereine welche den Sprung in die 1.Hauptrunde schafften, zog mit dem NL C Verein Affoltern am Albis das attraktivste Los. Beim Schweizer-Cup wird ein anderer Spielmodus angewandt, als in der Meisterschaft. Insgesamt werden 15 Partien (12 Einzel und drei Doppel) gespielt. Der Vorteil:ein Unentschieden ist nicht möglich.
Obwohl die Zürcher mit allen ihren besten Spielern antraten, wirkten sie sehr nervös. Romanshorn hatte nichts zu verlieren und nutzte die Gelegenheit. Zu spät drehte der Verein aus dem Säuliamt auf. Als dann Romanshorn auch noch zwei von drei Doppeln für sich entschied, standen sie mit 8:7 als nicht erwarteter Sieger fest.
Steckborn empfing zu Hause Rapperswil-Jona, welches ebenfalls der 1.Liga angehört und derzeit den zweiten Tabellenplatz belegt. Die St.Galler waren vor allem im hinteren Paarkreuz besser besetzt und konnten mit 10:5 recht sicher gewinnen.
Wallenwil und Wuppenau gehörten zu den wenigen 3.Liga Vereinen, welche den Einzug in die 1.Hauptrunde des Cups schafften. Der Zufall wollte es, dass die Auslosung diese Paarung zusammen brachte. Mit einem sicheren 10:5 Sieg gewann Wallenwil, welche damit auch ihre bessere Platzierung in der Meisterschaft bestätigten. Wallenwil kann sich nun damit rühmen, der einzige 3.Liga Verein zu sein, welcher den Einzug in die 2.Hauptrunde schaffte.
NL Vereine für die Thurgauer
Die beiden Thurgauer Teams Romanshorn und Wallenwil bekamen für die 2.Hauptrunde attraktive Gegner zugelost. Romanshorn empfängt zu Hause den NL B Verein Riva San Vitale. Die Tessiner erreichten letzte Saison sogar die Aufstiegsspiele zur höchsten Liga, scheiterten dort aber. Gegenwärtig belegen sie den fünften Rang. Ebenfalls Heimrecht hat Wallenwil, welches auf Wetzikon trifft. Die Zürcher Oberländer belegen in der NL C derzeit den dritten Platz und haben durchaus noch die Möglichkeit Gruppensieger zu werden.
Roland Stofer ist Thurgauer Sportförderer 2009
(30. Dezember 09)
Als langjähriger Vordenker und Umsetzer von Projekten für den Vereinsport wird dem Kreuzlinger Roland Stofer die Auszeichnung des Thurgauer Sportförderers 2009 verliehen. Würdige Ehrung findet am 19. Februar im Pentorama in Amriswil statt.
Die Entscheidung fiel der aus Fachleuten bestehenden Wahlkommission in diesem Jahr nicht besonders schwer. Denn mit Roland Stofer konnte für 2009 ein kantonaler Sportförderer bestimmt werden, wie er im Buche steht. Der Kreuzlinger Sportfunktionär stellt eine Persönlichkeit dar, die sich während mehr als drei Jahrzehnten für die Entwicklung namentlich des Vereinssports in der Grenzstadt sehr verdient gemacht hat. Viele der Sportanlagen, die in mehreren Etappen im Zentrum am Bodensee errichtet wurden, tragen auch seine planerische Handschrift.
Sport als Passion
Roland Stofer ist schon seit seiner Jugend sehr eng mit dem Sport verbunden. Seine Stärken hatte der heute 72-Jährige damals im Mittelstreckenlauf. So durfte er sich 1965 über den Titel als Thurgauer Juniorenmeister über die Distanz von 1500 Meter freuen. Vom selber aktiv betriebenen Leistungssport musste er sich dann aber gesundheitlich bedingt verabschieden. Aus jener Zeit ist ihm bis heute aber die Passion und auch das Durchhaltevermögen bei all seinen Aktivitäten geblieben.
Als Organisator trat Stofer vorerst bei kulturellen Veranstaltungen auf. Erst in 70-er Jahren widmete er sich Sportanlässen. So war er mit an vorderster Front, als beispielsweise 1974 der Turnverein Kreuzlingen sein 100 Jahr-Jubiläum feierte. Zu „seinem“ Ereignis wurde das Noldi-Beerli-Faustballturnier, das er nicht weniger als 35mal organisierte. 1993 gehörte er ebenso dem OK des Kantonalturnfestes in Kreuzlingen an.
Viele Ziele erreicht
Bereits 1981 hatte Roland Stofer das Präsidium der Dachorganisation der Sportvereine in der Grenzstadt übernommen. Die Aufgaben, die es über all die Jahre hinweg zu erfüllen gab, waren durchaus anspruchsvoll. Es galt es da immer wieder sehr unterschiedliche Bedürfnisse aufzunehmen, zu prüfen und dann zu versuchen, in Projekten umzusetzen. „Wir haben viele Ziele erreicht, weil wir gelernt haben, bei wichtigen Anliegen gemeinsam vorzugehen“, äusserte er sich in diesem Frühjahr bei der Auflösung der Dachorganisation durchaus zufrieden.
Der Nachfolgeorganisation Sportnetz Kreuzlingen ist eine Sportstadt mit vielen hervorragenden Anlagen hinterlassen worden. Stofer brachte es mit seinen Mitstreitern fertig, dass in Kreuzlingen seit den 80-er Jahren der Sportplatz Burgerfeld, bei der Bodensee-Arena das offene Eisfeld, die Dreifachhalle Dreispitz sowie zuletzt die Attraktivitätssteigerung des Schwimmbades Hörnli realisiert werden konnten. Auch die Gründung und den Aufbau der Nationalen Elitesportschule hat er gerne begleitet und gefördert. Ein wichtiges Anliegen ist ihm stets die koordinierte Nutzung der Sportstätten gewesen, „denn nur so wirken die öffentlichen Gelder auch sinnvoll.“
Realist mit Elan
Die langen, manchmal auch sehr steinigen Wege von der Projektidee bis zur letztlich Umsetzung hat Roland Stofer nie gescheut. Beruflich als Disponent in einem grösseren Unternehmen tätig machte er sich auch im Sport durch seine akribische Planung an die Problemlösungen heran. Seine Arbeitsweise hat sich dadurch ausgezeichnet, dass er ein Realist mit Elan geblieben ist. So ist von den politischen Behördenvertretern auch immer wieder seine Bereitschaft geschätzt worden, das Wünschbare mit dem Machbaren in Einklang zu bringen.
Dritte grosse Ehrung
Das wertvolle Engagement von Roland Stofer in den vergangenen Jahrzehnten im Sportbereich hat auf verschiedenen Ebenen bereits mehrfach hohe Anerkennung gefunden. So erfuhr er die ehrenvolle Wahl zum Freiwilligen des Jahres des Kantons Thurgau 2004. Anfang März wurde er zum Sportförderer der Stadt Kreuzlingen ernannt. Stofers in der Tat stets unermüdlicher und erfolgreicher Einsatz erfährt nun mit der Ehrung zum Thurgauer Sportförderer 2009 noch eine nächste, eine dritte Würdigung der besonderen Art. (lo.)
Heute Auftakt zur Thurgauer Sportlerwahl 2009
(12. Dezember 09)
Heute erfolgt der Start zur Thurgauer Sportlerwahl 2009. Neben acht Einzelsportlern und sechs Mannschaften sind auch drei Newcomer nominiert worden. Es kann per Postkarte, im Internet und erstmals per SMS angestimmt werden.
Im Internet: www.thurgauer-sportlerwahl.ch
Die Thurgauer Sportlerwahl 2009 wird zum 31. Mal unter dem Patronat des Tagblatt Thurgau, der «Thurgauer Zeitung» und des kantonalen Sportamtes in Frauenfeld durchgeführt. Abgeschlossen wird sie am Freitag, 19. Februar 2010, mit einer gediegenen Feier im Amriswiler Pentorama. Bereits Tradition hat, dass das Tele D die Feier live ausstrahlt.
Spannung bis zuletzt
Alle nominierten Einzelsportler, Teams und Newcomer werden zur Schlussfeier eingeladen. Die Ränge 1 bis 3 bleiben aber bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis. Erst an der Feier selbst wird bekanntgegeben, wer welchen Podestplatz belegt. Am Unterhaltungsabend mit sportlichen und musikalischen Einlagen wird auch der von der Sportlerwahl-Jury gewählte Sportförderer des Jahres geehrt, der am 30. Dezember 2009 in den Medien präsentiert wird.
An der Sportlerwahl 2008 nahmen rund 10 000 Leserinnen und Leser teil. Sie erkoren den OL-Weltmeister Daniel Hubmann zum Sportler des Jahres. Er verwies die Titelverteidigerin Linda Züblin (Leichtathletik) und die Gewehrschützin Andrea Brühlmann auf die Ehrenplätze. In der Teamwertung setzte sich der amtierende Schweizer Meister Volley Amriswil vor den Arboner Kanuten David und Remo Gubser sowie dem Frauenfelder Beachvolleyball-Duo Sascha Heyer/Patrick Heuscher an die Ranglistenspitze.
Die Qual der Wahl
Die Nomination für die Thurgauer Sportlerwahl 2009 nahm Mitte November eine 14köpfige Fachjury vor. Diese setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Peter Bär (Chef Sportamt Thurgau, Frauenfeld), Willi Hauser (Präsident Thurgauer Turnverband, Romanshorn), Rolf Sonderegger (Präsident Vereinigung Thurgauer Sportverbände, Gachnang-Islikon), Annemarie Keller (Technische Leiterin Plusport Thurgau, Altnau), Mirko Spada (Schulleiter Nationale Elite Sportschule, Kreuzlingen), Ruedi Stettler, Sportchef «Thurgauer Zeitung», Frauenfeld); Ueli Däpp, (Sportredaktor anzeiger Thurgau, St. Gallen), Stefan Bernhard (Sportmoderator Tele D, Diessenhofen); Bruno Giger (Sportreporter Radio Top, Wängi), Thomas Bächle (Tele Ostschweiz, St. Gallen), James Wehrli (Sportreporter Radio aktuell, St. Gallen), Markus Scherrer (Sportchef St. Galler Tagblatt, St. Gallen), Patrick Hug (Tagblatt Thurgau, Arbon), Markus Rutishauser (Sportredaktor Tagblatt Thurgau, Arbon). Sie hatten die anspruchsvolle Aufgabe, aus einer Vielzahl herausragender Resultate und Leistungen von Thurgauer Sportlern die Finalisten für die Kantonale Sportlerwahl 2009 herauszufiltern.
Wer macht das Rennen?
Die Fachjury hat die folgenden acht Einzelsportler, sechs Mannschaften und drei Newcomer für die Entscheidung ausgewählt:
• Einzelsportler (8): Michael Albasini (Rad), Andrea Brühlmann (Schiessen), Daniel Hubmann (Orientierungslauf), Marcel Hug (Behindertensport), Beat Mändli (Reiten), Ralph Näf (Mountainbike), Marcel Waldispühl (Radball) und Linda Züblin (Leichtathletik).
• Newcomer (3): Tanja Mayer (Leichtathletik), Catherine Debrunner (Behindertensport), Martin Hubmann (Orientierungslauf).
Einsendeschluss: 16. Januar
Einsendeschluss für die Sportlerwahlkarte 2008 ist der16. Januar 2010 (Poststempel). Wie bereits im letzten Jahr müssen jeweils ein Einzelsportler und ein Team sowie der Newcomer des Jahres angekreuzt werden.
Neu auch per SMS
Es gibt bei der 31. Auflage der Thurgauer Sportlerwahl neu drei statt zwei Möglichkeiten zur Stimmabgabe: Den Zeitungstalon ausschneiden (abschicken bis 16. Januar 2010/ Poststempel), per Internet oder mit einem SMS (an 266, Keyword auf Sonderseite neben dem Bild) abstimmen. Die Sportlerwahl-Seite im Internet ist ab sofort bis 16. Januar 2010 (24.00 Uhr) unter www.thurgauer-sportlerwahl.ch zugänglich. Alle Teilnehmer werden registriert und nehmen automatisch am Gratiswettbewerb teil, bei dem es drei attraktive Preise zu gewinnen gibt. Zudem werden wieder 100 Leser des «Tagblatt Thurgau» zur Sportlerehrung eingeladen. (tb)
Der Thurathlon begeistert Dominik Spycher
(10. Dezember 09)
Die Anmeldungen für den TKB Thurathlon sind am Laufen
Der erste TKB Thurathlon vom 20. Juni 2010 stiess in der Sportlerszene bereits auf grosses Interesse. Auch beim Ausdauersportler Dominik Spycher steht der Thurathlon schon fix im Kalender.
Die Anmeldungen für den ersten TKB Thurathlon sind im Gange und auch die provisorischen Strecken sind im Onlineportal aufgeschaltet – sie führen von Romanshorn aus quer durch den Thurgau bis hin zur Zielgeraden in Weinfelden. Der Ausdauersportler Dominik Spycher aus Eschenz zeigt sich vom Konzept des TKB Thurathlons begeistert. Neben Triathlonveranstaltungen steht auch der Gigathlon im Juli 2010 auf seinem Programm. Doch vorher wird sich Dominik Spycher einer anderen Herausforderung stellen. Im April startet er am Ironman South Africa und wird dort eine erneute Hawaii-Quali versuchen. Er werde aber auch an nationalen Anlässen teilnehmen. Vor allem der TKB Thurathlon stiess beim Eschenzer Athleten auf grosse Begeisterung.
Dominik Spycher, was gefällt Ihnen am Konzept des TKB Thurathlons?
Mir gefällt besonders, dass die verschiedenen Varianten allen eine Möglichkeit offen lassen, sich sportlich zu betätigen. Dadurch findet der Hobby- wie der Spitzensportler die passende Strecke für sein Niveau.
Warum stösst der Thurathlon auch bei Spitzensportlern auf grosses Interesse? Der Thurathlon wird an einem idealen Datum durchgeführt. Spitzensportler können deshalb den Wettkampf als Vorbereitung für den Gigathlon absolvieren. Und wenn man die Anmeldungen für den Gigathlon betrachtet, sieht man, dass ein riesiges Bedürfnis für Sportveranstaltungen dieser Art besteht.
Was macht den Thurathlon besonders? Die Streckenführung durch die grüne Landschaft macht den Thurathlon besonders attraktiv. Vor allem als Thurgauer ist es schön, einen Wettkampf durch den eigenen Kanton zu bestreiten.
In welcher Kategorie werden Sie starten? Ich werde mich wahrscheinlich für die Mitteldistanz anmelden. Auf alle Fälle werde ich am Start sein.
Der TKB Thurathlon findet am Sonntag, 20. Juni 2010, statt. Zu den fünf Disziplinen gehören Schwimmen, Biken, Radfahren, Laufen und Inline-Skaten. Die Teilnahme ist alleine («Single»), zu zweit («Couple») oder in einer Fünfergruppe («Team») möglich. Auch die wählbaren Kurz-, Mittel- oder Langdistanzen bieten für alle Teilnehmenden eine passende Strecke. Weitere Informationen finden sich unter www.thurathlon.ch.
Der Ausdauerathlet Dominik Spycher wird als Vorbereitung für den Gigathlon am Thurathlon teilnehmen.
RR Weinfelden beendet NLA-Saison ohne Punktgewinn
(24. November 09)
Auch im letzten Kampf der Saison konnten die Weinfelder Nationalliga-A-Ringer keine Punkte holen, sie verloren gegen den Leader Hergiswil vor heimischem Publikum in Märstetten mit 15:22. Wiederum waren die Weinfelder keineswegs chancenlos und so sind die null Punkte und der letzte Tabellenrang nach Abschluss der Qualifikation doch ein eher hartes Verdikt.
Wieder mussten die ersten vier Punkte kampflos abgegeben werden, Urs Wild gab verletzungsbedingt Forfait. Danach kam es zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Spitzenschwinger Manuel Strupler und Willi Graber. Dabei zeigte sich, dass der Weinfelder auf der Matte der bessere ist, denn er gewann ohne seinem Gegener einen Punkt abgeben zu müssen. Danach traf Thomas Wild auf Vitas Chumacov. Gegen den litauischen Spitzenringer hatte er einen schweren Stand und verlor nach Punkten. Akos Korica gewann dann seinen Kampf, überlegen gegen Werner Suppiger, den jüngsten der drei Hergiswiler Suppiger-Brüder. Ein hochstehendes Duell bekamen die Zuschauer vor der Pause zu sehen. Alois Fässler unterlag in einem Kampf über drei Runden gegen Patrick Stadelmann nachdem er das erste Drittel noch gewonnen hatte. Knapp verloren, nach gutem Kampfeinsatz hat danach auch Martin Engeli gegen Alen Kacinari. Mehr Wettkampfglück war Marco Dubach beschieden. Nachdem er im ersten Drittel kein Rezept gegen Patrick Kunz fand und dieses klar verlor, konnte er im zweiten Kampfabschnitt zu einem Nackenhebel ansetzen aus dem es für seinen Gegner kein entrinnen mehr gab. Domenik Kaiser und Patrick Berger hatten es in den folgenden zwei Kämpfen beide mit einem Suppiger zu tun, dass dies keine dankbare Aufgabe sein wird war schon vorher klar, sind doch beide Hergiswiler Brüder zur absoluten schweizer Spitze zu zählen. Beide Weinfelder schafften dann auch keine Überraschung und verloren klar. Im allerletzten Kampf für die Weinfelder in dieser Saison sorgte Matthias Wieser für einen Sieg. Gegen Raphael Kaufmann behielt er stets die Oberhand und Gewann klar nach Punkten.
Letzter Platz ohne Konsequenzen
Damit ist diese kurze Saison für die Ringerriege Weinfelden bereits Geschichte, während -aufgrund der ungeraden Zahl der Mannschaften- die anderen Mannschaften noch eine Runde absolvieren werden. Mit dem Sieg vom Samstag steht nun Hergiswil alleine an der Tabellenspitze und ist bereits für den Final qualifiziert. Der Gegner im Final wird Freiamt heissen, denen in der letzten NLA Qualifikationsrunde vom nächsten Samstag, der zweite Tabellenrang nicht mehr zu nehmen ist. Für Weinfelden hat der letzte Platz keine Konsequenzen, da der Verband in diesem Frühjahr beschlossen hatte die Nationalliga A wieder auf acht Mannschaften aufzustocken. Darum gibt es in diesem Jahr keinen Absteiger aus der NLA und drei Aufsteiger aus der NLB.
Knappe Niederlage im Spitzenkampf
(23. November 09)
Mit 4:6 verloren die Romanshorner Frauen in der Tischtennis Nationalliga B
Das hätte niemand vorausgedacht, dass Romanshorn gegen Uster zum Spitzenkampf wird. Zwar sind die Zürcher Oberländer Favorit auf den Gruppensieg, aber Romanshorn zählt nach Klassierungspunkten zu den tiefst eingestuften Teams. Der Grund, dass sie ganz vorne mit-mischen, ist den ausgezeichneten Leistungen zu verdanken, welche Petra Jordan und vor allem Miriam Blessing zeigen. Das sollte auch gegen Uster nicht anders werden.
Das illustre Bild von Uster wird geprägt durch die ehemalige armenische Meisterin Elmira Antonyan, welche heute die viertbeste klassierte Spielerin der Schweiz ist. Ihre Stärke bewies sie auch diesmal. Bei Romanshorn spielten nebst Miriam Blessing und Petra Jordan wieder einmal Barbara Keller. Gegen alle drei gewann Antonyan ohne Satzverlust und auch diesmal, wurde sie ein sicherer Wert. Im weiteren verfügt Uster über vier Spielerinnen, welche nicht nur alle etwa gleich stark spielen, sondern auch alle „verflochten“ sind. Gegen Romanshorn spielten die beiden Jugendlichen Liza Schempp und Nurit Ehrismann. Diese haben berühmte Mütter, die beiden Witte Zwillinge, welche vor zwanzig Jahren mit mehreren Meistertiteln das Schweizer Tischtennis mitbestimmten. Vor wenigen Jahren haben diese wieder, zusamm-en mit ihren Töchtern begonnen aktiv Sport zu treiben.
Miriam Blessing und Petra Jordan konnten auch diesmal wieder gute Leistungen zeigen, indem sie gegen die beiden jungen Talente aus Uster Schempp und Ehrismann, klar gewinnen konnten. Beinahe hätte Barbara Keller für eine grosse Ueberraschung gesorgt. Die höher klassierte Nurit Ehrismann zeigte Nerven, musste über die volle Distanz und konnte erst im Entscheidungssatz den Sieg holen.
Da die Ausnahmekönnerin Antonyan auch das Doppel bestimmte, gab es für Romanshorn nichts Zählbares zu gewinnen. So lautete das Endergebnis 6:4 für Uster. Wie gut Romanshorn bisher spielte, zeigte sich auch darin, dass trotz dieser Niederlage der zweite Tabellenplatz behalten werden konnte.
Frauenfeld fertigt St.Gallen ab
(19. November 09)
Durch den 8:2 Sieg hievten sich die Thurgauer in die 2.Liga Spitzengruppe
Unverkennbar zeigt die Leistungskurve der Frauenfelder Tischtennisspieler nach oben. Karl Dietsche, Patrick Greiner und Roland Rupp beherrschte das St.Galler Trio mit Daniel Christ-en, Gregor Thaler und Reinhard Vilic sehr deutlich. Dietsche und Greiner mussten sich einzig der Nummer Eins der Gallusstädter Christen, geschlagen geben. Gegen den höher klassierten Vilic, wie auch gegen Ersatzmann Thaler gab es aber klare Siege. Ueberhaupt keine Probleme hatte Rupp, der sämtliche drei Einzel fast nach Belieben gewann. Ohne Satzverlust ging auch das Doppel an Rupp/Dietsche. Damit stand das Endergebnis von 8:2 für Frauenfeld fest. Die Höhe dieses Sieges ergab das Maximum von vier Punkten. Die Thurgauer konnten damit näher an die beiden Tabellenersten Triesen und Gaiserwald heranrücken.
Resultate 2.Liga Gruppe 1: Frauenfeld – St.Gallen 8:2, Triesen – Winterthur III 5:5, Gai-serwald II – Wil IV 9:1, Wolfhalden – Gossau 0:10, Wädenswil V – Neuhausen V 5:5;
1.Triesen 6/20, 2.Gaiserwald 6/19, 3.Frauenfeld 7/19, 4.Neuhausen 6/14, 5.Winterthur 7/14, 6.St.Gallen 7/11, 7.Gossau 7/10, 8.Wil 6/9, 9.Wädenswil 6/9, 10.Wolfhalden 7/7;
Niederlagen für Romanshorn und Steckborn
(17. November 09)
Die vorher erzielten Leistungen der Tischtennis 1.Ligisten waren nur ein Zwischenhoch
Steckborn verpasste es, gegen das an letzter Stelle platzierte Ottenbach zu reüssieren, schlimmer noch, mit 6:4 kam das Team aus dem Säuliamt zum ersten Sieg. Seit dieser Saison spielt Horst Iffland senior auf eigenen Wunsch nicht mehr in der ersten Mannschaft. Seither wird man das Gefühl nicht los, dass der ruhende Pol fehlt. Selbst der stärkste Steckborner, Horst Iffland jun. gewann zwar gegen Etienne Wuillemin wie auch gegen Vittorio Ferrari. Aber gegen den tiefer klassierten Simon Widmer verlor er überraschend. Steffen Jarmut musste gegen alle drei Ottenbacher klein beigeben. Franz Rapold konnte mit dem Sieg gegen Ferrari wenigstens ein Einzel für sich buchen. Gefunden hat sich im neu formierten Team das Doppel Iffland jun./Rapold. Ohne Probleme ging Dieses an den Verein vom Untersee. Trotz-dem lautete das Endergebnis 6:4 für die Zürcher. Steckborn konnte zwar den achten Platz verteidigen, musste aber die hinter ihnen liegenden Teams näher heran kommen lassen.
Auch Romanshorn nicht konstant
Die Oberthurgauer mit Marco Foletti, Roger Graf und Thomas Ramsperger trafen sogar auf ein ersatzgeschwächtes Wil III. Neben Sämi Künzli und der U 18 Schweizer Meisterin Rahel Aschwanden, kam deren Bruder Jonas erstmals in der 1.Liga zum Einsatz. Dieser nutzte seine Chance und besiegte unerwartet Graf wie auch Ramsperger. Beide Romanshorner erwischten einen schlechten Tag und verloren auch die übrigen Einzel. Unglücklich agierte der sonst stark spielende Ramsperger. Zweimal verlor er erst im Entscheidungssatz in der Verlänger-ung sehr knapp. Besser spielte Foletti indem er gegen die Geschwister Aschwanden gewann. Wenigstens hatte das Doppel Foletti/Ramsperger das Glück auf seiner Seite, im entscheiden-den fünften Satz wurde dieses gewonnen. Mit der 3:7 Niederlage gab es für Romanshorn wenigstens noch einen Punkt und der siebte Tabellenplatz konnte gehalten werden.
Kevin Kabashi aus Kreuzlingen wird Deutscher Meister
(16. November 09)
Am vergangenen Wochenende fand in Erfurt die Deutsche Karatemeisterschaft der Schüler statt. Kevin Kabashi, Sportschüler der NET aus Kreuzlingen sicherte sich dieses Jahr bereits seinen dritten Titel als Thurgauer Meister sowie ebenfalls zum dritten Mal seinen Schweizermeistertitel. Bereits im vergangen Jahr mass er seine Leistungen auch in Deutschland und wurde an der DM Zweiter.
Auch dieses Jahr startete er für das KJC Ravensburg in der Kategorie Jungen minus 38kg. Aus jedem Bundesland reisten die qualifizierten Sportler an und auch Kevin reihte sich in die Reihe der 34 Kämpfer ein. Im ersten Kampf holte er sich den Sieg mit 9:0. Den zweiten Kampf sicherte er sich mit 8:0 den dritten mit 3:0 und denn vierten 5:0. Damit zog er erst mal ins Halbfinale ein, dass er dann ebenfalls mit 8:0 gewann. Nun das lang ersehnte Finale. Fest entschlossen sich diesen Titel dieses Jahr zu holen gab er alles und siegte mit 9:6.
Glücklich, wenn auch etwas erschöpft reisten Kevin und sein Trainer und Coach Elson Kabashi in die Schweiz zurück und freuen sich beide auf den Abschluss des Jahres, der auch dieses Jahr mit der Sportlerehrung der Karateschule Martial Arts am 11. Dezember 2009 stattfinden wird. Auch Mirko Spada, Leiter der NET in Kreuzlingen gratuliert Kevin Kabashi ganz herzlich.
Die Favoriten setzten sich durch
(12. November 09)
Vier Thurgauer Vereine kommen in die 1.Hauptrunde
In der 2.Runde des Schweizer Cup im Tischtennis gab es bei den Thurgauern keine Ueber-raschungen. Zu gross war der Unterschied zwischen dem 4.Ligisten Ettenhausen und Ro-manshorn aus der 1.Liga welche mit 13:2 gewannen. Merklich mehr Gegenwehr leistete Frauenfeld (2.Liga) gegen den anderen Thurgauer 1.Ligisten Steckborn. Das Team vom Untersee siegte mit 9:6. Deutlich fiel auch der 12:3 Sieg von St.Gallen (2.Liga) gegen Wein-felden von der 4.Liga aus. Mit 9:6 für Wuppenau endete das Thurgauerderby gegen das eben-falls der 3.Liga angehörende Homburg. Am knappsten die Entscheidung bei Wallenwil – Dü-bendorf (beide 3.Liga), mit 8:7 qualifizierten sich die Hinterthurgauer für die 1.Hauptrunde.
Auslosung 1.Hauptrunde
In der 1.Hauptrunde greifen nun auch die NL B Vereine ein. Dabei brachte das Los Romans-horn den NL C Verein Affoltern am Albis. Steckborn trifft auf das ebenfalls der 1.Liga ange-hörende Rapperswil. Einen attraktiven Gegner kann sich der Sieger der beiden 3.Ligisten Wallenwil – Wuppenau ausrechnen, denn in der 2.Hauptrunde greifen auch die NL A Vereine in den Wettbewerb ein.
Überraschung war in Griffweite (10. November 09)
Es fehlte wenig zur grossen Überraschung. Ausgerechnet gegen den amtierende Schweizermeister und Tabellenführer Freiamt gelang es den Weinfelder Ringern beihahe, den ersten Saisonsieg einzufahren. Der Kampfverlauf glich einer Berg und Talfahrt, wobei es nach einer steilen Bergfahrt und einer darauffolgenden, ebenso steilen Talfahrt, noch zum Showdown kam. Das bessere Ende in diesem Krimi behielten dann jedoch die Aargauer für sich und gewannen vor dem zahlreich erschienenen, heimischen Publikum mit 21 – 18
Rückblickend wurde der Kampf wahrscheinlich bereits mitte letzter Woche neben der Matte entschieden. Nach seinem erfolgreichen Comeback letzte Woche, musste Urs Wild wieder zum Arzt, diesmal war es das Knie. Schnell wurde klar dass ein Start am Samstag nicht möglich war. Aufgrund einer fehlenden Alternative im Team stand er dann trozdem auf der Wiegeliste, trat jedoch nicht zum Kampf an, womit diese Punkte beriets aufs freiamter Konto gingen. Dann jedoch begann die erwähnte steile Bergfahrt. Manuel Strupler zeigte, dass er auch im Freistil ein sicherer Wert ist und gewann gegen Routinier Widmer nach Punkten. Thomas Wild und Akos Korica gelangen dann in den folgenden zwei Kämpfen sogar zwei Schultersiege. Thomas Wild gelang dieses Kunststück in der zweiten Runde, nach knappem Kampfverlauf und Akos Korica schaffte es ganz knapp vor Ende des ersten Drittels seinen Gegner auf dem Rücken festzunageln.
Motiviert von dieser Vorlage ging Alois Fassler im letzten Kampf vor der Pause sehr engagiert in seinen Kampf. Über die gesamte Kampfzeit war er dann auch der aktivere, und eher im Vorteil, was sich jedoch nur bedingt auf den Punktestand niederschlug. Beide Ringer hatte je eine Runde für sich entschieden, als es am Ende des Entscheidungsdrittels zu einer umstrittenen Aktion kam, die der Kampfrichter zu Gunsten des Weinfelders auslegte. Dieser Punktesieg erhöhte die Weinfelder Führung auf 5 – 14 bei Kampfhalbzeit.
Nach der Pause der freie Fall
12 – 0 Punkte, so hiess das vernichtende Fazit der ersten drei Kämpfen nach der Pause, und schon war der scheinbar komfortable Vorsprung vergangenheit. Nacheinander liessen sich Martin Engeli, Marco Dubach und Domenik Kaiser, von ihren geschickt agierenden Gegnern, die maximalen vier Zähler abknöpfen. Um diesen eindeutigen - und aus weinfelder Sicht brutalen - Trend zu durchbrechen brauchte es Abgeklärtheit und Erfahrung. Dies brachte Matthias Wieser in seine Begegnung ein. Am Anfang des Kampfes selber in Rückstand geraten, drehte er den Kampf um und gewann schlussendlich sicher nach Punkten. Somit hiess es vor dem letzten Kampf, alles oder nichts. Mit einem Sieg hätte Michael Inauen die Überraschung perfekt machen können und den Weinfeldern den Sieg geschenkt. Ihm gegenüber stand jedoch mit Ivan Kron eine starker und erfahrener Ringer der sich gewöhnt ist, den entscheidenden letzten Kampf zu haben. Diese Erfahrung konnte er auch an diesem Tag nutzen und besiegte den Weinfelder nach Punkten.
Nächsten Samstag trifft Weinfelden auswärts auf Willisau, die nach einer Niederlage gegen Kriessern, in der Tabelle auf den vierten Platz zurückgefallen sind.
Romanshornerinnen immer besser
(09. November 09)
In der Tischtennis NL B stossen die Oberthurgauerinnen auf den zweiten Platz vor
Von wegen Abstiegskandidat. Bisher konnte Romanshorn alle Expertenvorhersagen wider-legen. Auch gegen Wollerau fand die positive Ueberraschung seine Fortsetzung. In bestech-ender Form spielte wiederum Miriam Blessing. Gegen alle drei Schwyzerinnen, Claudia Hess, Deborah und Sabrina Oehrli gab sie keinen Satz ab. Obwohl alle drei Spielgegnerinnen grosse NL Erfahrung aufweisen, endeten manche Abschnitte geradezu deklassierend für die Romans-hornerin.
Eine ihrer besten Leistungen überhaupt zeigte Petra Jordan. Auch sie dominierte in allen drei Einzeln und kam gar nie in Gefahr eines zu verlieren. Zusammen mit Miriam Blessing ge-wann sie auch in überzeugender Manier das Doppel.
Nicht ganz so gut mithalten konnte Vreni Leuenberger. Gegen die beiden Oehrli Sister verlor sie recht deutlich. Aber wichtig, im letzten Spiel gegen Claudia Hess fand auch sie zum Sie-gen, womit Romanshorn dieses Auswärtsspiel mit 8:2 gewann. Das war auch wichtig, da ein Erfolg in dieser Höhe für den Sieger das Maximum von vier Punkten ergibt. Dadurch stiess Romanshorn auf den zweiten Tabellenplatz vor, und sehr überraschend, lediglich zwei Punkte hinter dem Tabellenersten Uster.
Frauenfeld weiter auf Erfolgskurs
(05. November 09)
In der Tischtennis 2.Liga gab es den dritten Sieg in Folge
Frauenfeld mit Karl Dietsche, Patrick Greiner und Roland Rupp bestätigten auch gegen Wolfhalden den Aufwärtstrend. Vor dem Spiel hätte wohl jeder das Endergebnis von 7:3 für Frauenfeld unterschrieben. Nachher muss sogar gesagt werden, dass ein höherer Sieg möglich gewesen wäre. (Ein 8:2 Sieg ergibt für den Sieger das Maximum von vier Punkten). Denn ausgerechnet der sonst stärkste Frauenfelder Roland Rupp , verlor gegen den tiefer klassierten Ralf Scheer. Weiter ist das Doppel die grosse Frauenfelder Stärke, diesmal endete dieses klar zu Gunsten der Appenzeller Vorderländer.
Ganz gross spielte aber Karl Dietsche auf. Nicht nur gegen Franz Goetz, auch gegen die höher eingestuften Frank Steinmüller und Ralf Scheer ging er als Sieger von der Platte. Patrick Grei-ner als tiefst Klassierter auf dem Platz war überraschend gegen Scheer und Steinmüller erfolg-reich, hingegen verlor er gegen Goetz. Dass die Niederlage von Rupp gegen Scheer wohl eher als Betriebsunfall zu werten ist, zeigte sich, indem der Frauenfelder gegen Steinmüller und Goetz keinerlei Schwächen zeigte.
Nach dem eher verhaltenen Start hat sich Frauenfeld nun aber deutlich in der vorderen Tabellenlage etabliert. (mar)
Tischtennis 2.Liga Gruppe 1: Frauenfeld – wolfhalden 7:3, Gossau – Winterthur III 5:5, St.Gallen – Wädenswil V 3:7;
1. Triesen 5/18, 2.Gaiserwald 5/15, 3.Frauenfeld 6/15, 4.Neuhausen V 5/12, 5.Winterthur III 6/12, 6.St.Gallen 6/11, 7.Wil IV 5/9, 8.Wädenswil V 6/7, 9.Wolfhalden 6/6, 10.Gossau 6/6;
Steckborn und Romanshorn überraschen positiv
(4. November 09)
Im Tischtennis gibt es für beide Thurgauer 1.Ligisten unerwartete Siege
Romanshorn musste auswärts gegen das an dritter Stelle rangierte Neuhausen III antreten. Bei den Oberthurgauern spielt Thomas Ramsperger seit einiger Zeit in Hochform. Gegen alle drei Akteure aus der Rheinfallstadt, Christoph Grädel, Roland Berger und Beniamino Barbera, siegte er deutlich ohne Satzverlust, dabei verfügt der viel höher klassierte Grädel über grosse NL Erfahrung. Ebenfalls in aufsteigender Form ist Marco Foletti, mit zwei Siegen gegen Berger und Barbera trug er zum Erfolg bei. Auch Roger Graf war mit dem Sieg gegen den erstmals in der 1.Liga spielenden Junior Barbera am guten Ergebnis beteiligt. Eine klare Sache war das Doppel, Foletti/Ramsperger liessen keinen Moment offen, dass sie Dieses gewinnen. So lautete das Endergebnis 7:3 für Romanshorn. Im Zehnerfeld belegen sie weiterhin den siebten Platz im dicht gedrängten Mittelfeld.
Erster Sieg für Steckborn Mit dem 8:2 gegen Flums kam Steckborn zum ersten Erfolg überhaupt. Dass dieser gleich so hoch ausfiel, ist die Ueberraschung schlechthin. Im Kampf gegen den Abstieg konnte das Team vom Untersee gegen einen direkten Mitkonkurrenten gleich das Maximum von vier Punkten holen, derweil die St.Galler Oberländer nichts zählbares einheimsten. Steckborn mit Horst Iffland, Franz Rapold und Steffen Jarmut wiesen die genau gleiche Klassierungszahl auf wie Flums mit Thomas Gerschwiler, Marc Paglia und René Wildhaber. Der immer besser spielende Iffland gewann alle drei Einzel. Dass Rapold und Jarmut nur gegen den besten Flumser Gerschwiler verloren, bildete eine willkommene Ueberraschung. Auch das neu gebildete Doppel Iffland/Rapold findet sich immer besser zurecht und konnte gewonnen werden. Mit diesem Kantersieg rückte Steckborn auf den achten Platz vor und fand Anschluss ans Mittelfeld. Was noch mehr zählt, der Vorsprung zum Tabellenende konnte vergrössert werden.
Zum Start der Nationalliga A Rückrunde, ist der Ringerriege Weinfelden nicht der erhoffte Sieg gelungen, sie unterlagen der Ringerstaffel Kriessern mit 16 – 23 Punkten. Zwei hauchdünne Niederlagen und ein Forfait, verhinderten dabei den ersten Punktegewinn in dieser Saison.
Die Vorzeichen für den fünften Match in dieser Saison standen so gut wie in keinem zuvor. Nach längerer Verletzungspause konnte in der untersten Gewichtsklasse, der WM Teilnehmer Urs Wild, wieder eingesetzt werden und bis 66kg Freistil stand dem Coach Daniel Schnyder, ein neuer, Mann zu Verfügung. Es ist dies Elyas Ghafoori seines Zeichens Iranischer Staatsangehöriger der am Polytechnikum in Lausanne Maschinentechnik studiert, im Moment aber ein Praktikum an der EMPA in Dübendorf absolviert. Doch schon bevor der Abend richtig begonnen hatte, erhielten die aufkeimenden Hoffnungen einen argen Dämpfer. Nach langem überlegen, entschied sich Manuel Strupler nach einer Rücksprache mit dem Coach gegen einen Start an diesem Abend, um sein angeschlagenes Fussgelenk zu schonen.
Um Punkt acht Uhr war es dann soweit und Urs Wild betrat für den ersten Kampf des Abends, das erste mal in dieser Saison, die Matte. Nach der Verletzung die er an der WM in Dänemark, mitte September holte, konnte er schon bald wieder zu trainieren beginnen und so zeigte er sich an diesem Abend schon wieder in einer ausgezeichneten Verfassung. Gegen seinen jungen Konkurenten dominierte er, und gewann klar. Durch das Ausfallen des 120kg Mannes Strupler, folgte auf Urs Wild direkt sein Bruder Thomas Wild bis 60kg, der seinem Gegner ebenso klar überlegen war und sicher weitere vier Punkte aufs Weinfelder Konto brachte.
Sehr nah dran, die kleine Siegesserie weiter zu führen war im nächsten Match Akos Korica. Gegen das Muskelpaket der Rheintaler, Mario Baumgartner , war der Ausgang bis wenige Sekunden vor Ablauf der Zeit völlig offen. Der Kriessner musste dann kurz vor Ende, in einer angeordneten Bodenlage punkten um eine Niederlage abzuwenden. Dies gelang ihm trotz heftiger Gegenwehr des Weinfelders knapp und so ging dieser Kampf schlussendlich an den Gast.
Damit waren die Kriessner auf die Siegesstrasse eingebogen und liessen sich so schnell nicht wieder von dort abbringen. Alois Fässler unterlag im folgenden Kampf der ukrainischen Verstärkung Kriesserns und Domenik Kaiser holte danach zwar einen wichtigen Punkt verlor aber doch klar. Dann folgte der erste Auftritt des Neuzuzuges Elyas Ghafoori. Gegen den Junioren Schweizermeister Steven Graf, konnte man ansatzweise die Finessen der ausgezeichneten iranische Ringerausbildung erahnen, doch merkte man dem 23-jährigen Student auch die mangelnde Wettkampfpraxis an, die schlussendlich zu einem knappen Sieg des Kriessners führte. Zu dieser Niederlage, kam im folgenden Kampf, wo Martin Engeli gegen Mirco Moser Chancenlos war, nochmals eine. Im zweitletzten Kampf liess Matthias Wieser dann endlich wieder einmal die Weinfelder Fans jubeln. Der Kampf gegen Roman Büchel war völlig offen und beide Ringer hatten bereits eine Chance vertan, den Kampf vorzeitig, durch einen Schultersieg zu beenden, als der Einheimisch seine zweite grosse Chance packte und seinen Gegner mit einem schönen Hüfter schulterte. Im letzten Kampf des Abends vermochte es Michael Inauen schliesslich nicht die Bilanz des Abends aufzupolieren und verlor in drei Runden nach Punkten.
Weinfelden - Kriessern
55G Wild Urs - Wittenwiler Christoph 4:0
60F Wild Thomas - Hungenbühler David 4:0
66G Fässler Alois - Sirenko Sergiy 0:3
66F Ghafoori Elyas - Graf Steven 1:3
74G Wieser Matthias - Büchel Roman 4:0
74F Inauen Michael - Heeb Andreas 1:3
84G Kaiser Domenik - Moser Sandro1:3
84F Engeli Martin - Moser Mirco 0:4
96G Korica Akos - Baumgartner Mario 1:3
120F Strupler Manuel - Bless Michael 0:4
Gesamtresultat: 16:23
Schweizermeisterschaften Karate
(30. Oktober 09)
Nach den drei Qualifikationsturnieren in Sursee, Liestal und Neuchâtel fand nun am letzen Wochenende in Zürich die Schweizermeisterschaft statt. Rund 500 Sportler massen sich in den Kategorien Kata und Kumite. In jeder Kategorie starteten jeweils die acht besten des aktuellen Jahres.
Auch der Thurgauer Elson Kabashi, Mitglied des Nationalkaders startete erfolgreich in der Kategorie Kumite Elite minus 84 kg. Nach seinen beiden Verletzungen im letzen halben Jahr und einer sechsmonatigen Turnierpause startete Elson mit viel Motivation und wurde erneut mit einem Schweizermeistertitel belohnt. Laut seiner Aussage freute er sich jedoch am meisten über die Erfolge seines Teams:
Mit drei Meistertiteln, einer Vizemeisterin sowie sechs dritten Plätzen schloss die Karateschule Martial Arts das Jahr erfolgreich ab: Die beiden Neffen von Elson, Kol (10) und Kevin (11), holten sich den Schweizermeistertitel in den Kategorien U12 und U14. Kevin, Schüler der Sportschule Kreuzlingen (NET) holte sich den Titel bereits zum dritten Mal. Für Kol den jüngeren der beiden Brüder war es das erste Mal. Beide Athleten bereiten sich nun auf die Deutsche Meisterschaft vor für die sie sich ebenfalls qualifiziert haben.
Nurija Karalik (14), ebenfalls Sportschülerin der NET, schaffte es ebenfalls ins Finale wurde dann aber nach einigen zu harten Schlägen disqualifiziert und sicherte sich so die Silbermedallie. Nicht ins Finale aber erfolgreich auf dem dritten Platz landeten Stefano La Macchia, Marco Barone, Sabri De Martin, Mentor Bytici, Lara La Macchia und Janette Horvath. Elson möchte allen seinen Schülern gratulieren und bedankt sich auch bei seiner Familie und seinem Team.
Weinfelden geht als Aussenseiter in die Rückrunde
(29. Oktober 09)
Diesen Samstag startet die Rückrunde der Ringer-Mannschaftsmeisterschaft Nationalliga A. Die Ringerriege Weinfelden steht nach einer missglückten Vorrunde, ohne Punkt am Ende der Tabelle, auf Rang 5.
Dass die Weinfelder aber ausgerechnet gegen Serien-Meister und Vorjahresfinalist Willisau das bisher beste Resultat ablieferte, und mit etwas mehr Glück sogar ein Sieg im Bereich des möglichen gewesen wäre, darf positiv gewertet werden.
Das Niveau in der, in diesem Zwischenjahr, nur aus fünf Teams bestehenden, höchsten Liga der Schweiz, ist in diesem Jahr ausgeglichener, als in den letzten Jahren. Alle Mannschaften haben schon mindestens einmal verloren, wobei die Niederlage von Leader Hergiswil letzten Samstag in Kriessern, eher überraschend kam. Bisher einmal unterlegen ist auch Freiamt, je zweimal verloren haben Kriessern und Willisau.
Am Samstag trifft nun Weinfelden, nach einer Woche Pause, auf die Überraschungsmannschaft von letzter Woche, Kriessern. Das einheimische Team von Coach Daniel Schnyder, möchte sich für die hohe Niederlage der Vorrunde revanchieren und sich vor heimischem Publikum die erste Punkte sichern.
Der Wettkampf findet in der Güttingersreuti in Weinfelden statt und startet um 20.00 Uhr.
Frauenfeld besiegt Gossau
(28. Oktober 09)
Frauenfeld konnte in der Tischtennis 2.Liga den Aufwärtstrend bestätigen
Die Leistungskurve von Karl Dietsche, Patrick Greiner und Roland Rupp zeigt deutlich nach oben. Ein Roland Rupp in Hochform gewann gegen alle drei Gossauer Manuel Breitenmoser, Markus Praudisch und Walter von Arx sehr deutlich. Auch der junge Patrick Greiner trug mit dem Sieg gegen Breitenmoser zum Erfolg bei. Nicht nach Papierform die Bilanz von Karl Dietsche. Während er gegen die gleich klassierten Breitenmoser und von Arx verlor, gewann er gegen den viel höher klassierten und besten Gossauer Praudisch sehr klar. Das Doppel, ohnehin die grosse Stärke von Dietsche/Rupp entschieden die Thurgauer auch für sich, was zum Endstand von 6:4 für Frauenfeld führte.
Mit diesem Erfolg rückte Frauenfeld in der Tabelle weiter nach vorne und belegt den dritten Platz. (mar)
Tischtennis 2.Liga Gruppe 1: Gossau – Frauenfeld 4:6, Gaiserwald 2 – St.Gallen 6:4, Triesen – Neuhausen V 6:4, Wädenswil V – Wolfhalden 1:9, Winterthur III – Wil IV 7:3;
1. Triesen 5/18, 2.Gaiserwald 15, 3.Frauenfeld 12, 4.Neuhausen 12, 5.St.Gallen 10, 6.Winter-thur 10, 7.Wil 9, 8.Wolfhalden 5, 9.Gossau 4, 10.Wädenswil 4;
Achtungserfolg für Steckborn
(27. Oktober 09)
Nach vier Niederlagen gab es in der 1.-Liga-Tischtennis gegen das drittplatzierte Neuhausen ein Remis.
Beim 5:5 Unentschieden gegen Neuhausen III zeigte Steckborn seine bisher beste Leistung. Horst Iffland, Steffen Jarmut und Franz Rapold waren alle am Erfolg beteiligt. Jeder konnte sein Einzel gegen Roland Berger gewinnen. Horst Iffland war auch noch überraschend sieg-reich gegen den dem Schweizer Nachwuchskader angehörenden und höher klassierten Nicolas Voigt. Einzig gegen den routinierten NL B Spieler Christoph Grädel gab es für das Steckborner Trio nichts zu holen. Aber da ist ja noch das Doppel; in der Besetzung Vater und Sohn Iffland war das früher ein sicherer Wert. Nach Reglement ist es erlaubt, dass beim Doppel Spieler eingesetzt werden, welche die Einzel nicht bestreiten. So kam Vater Iffland zum ersten 1.Liga Einsatz in dieser Saison, nicht aber mit dem erprobten Sohn, sondern mit Franz Rapold. Die Neuhauser Grädel/Voigt weisen viel mehr Klassierungspunkte auf, aber wie wenn es das normalste wäre, die beiden Steckborner gewannen sehr deutlich. Damit musste Steckborn erstmals nicht als Verlierer von der Platte und konnte überdies den letzten Platz an Ottenbach abgeben.
Gaiserwald zu stark für Romanshorn
Martin Selva, Roland Kühnis und Thomas Rosenast weisen alle drei Gaiserwalder die höhere Klassierung auf als die Romanshorner Marco Foletti, Thomas Ramsperger und Roger Graf. Nach Papierform gab es also kaum etwas zu holen. Der in Hochform spielende Ramsperger besiegte überraschend Rosenast und Kühnis, aber auch Folettis Sieg gegen Rosenast wurde kaum erwartet. Das Doppel endete knapp zu Gunsten der St.Galler, die damit mit 7:3 als Sieger feststanden. Für Romanshorn ergibt dieses Ergebnis immerhin noch einen Punkt und der siebte Tabelleplatz konnte behalten werden. (mar)
Erster Titel für Thurgauer Yves Walz
(27. Oktober 09)
Mit 5762 Punkten wurde der Freidorfer Yves Walz in Frauenfeld erstmals Schweizer Meister im Modernen Fünfkampf. Der 27-Jährige verwies den Vorjahresmeister und Kantonsrivalen Kai Riebli (Aadorf) auf Rang 2. Bei den Frauen siegte in Abwesenheit der neunfachen Meisterin Belinda Schreiber die erst 16-jährige Juniorin Laura Städler (Romanshorn).
Elson Kabashi erneut Schweizermeister
(27. Oktober 09)
Der Kreuzlinger Karateka Elson Kabashi hat sich bei den Schweizer Meisterschaften in Zürich einen weiteren nationalen Titel gesichert. In der Kategorie "Kumite bis 84 kg" setzte er sich vor dem Bieler Guiseppe Varrecchia und dem Winterthurer Ahmeti Albert an die Ranglistenspitze. Bei den "Kumite Damen Open" gewann die Kreuzlingerin Janette Horvath die Bronzemedaille.
Romanshornerinnen überraschen weiter
(19. Oktober 09)
Gegen die zum Favoritenkreis zählenden Young Stars ZH gab es für die NLB-Frauen des TTC Romanshorn ein Unentschieden.
Nach Klassierungspunkten gehört Romanshorn in der Tischtennis NL B klar zu den Abstiegs-kandidaten. Nach drei Runden ist das Oberthurgauer Frauenteam aber auf dem zweiten Tabel-lenplatz zu finden. Nun trafen Miriam Blessing, Petra Jordan und Vreni Leuenberger auf Young Stars ZH, dessen erklärtes Ziel der Wiederaufstieg in die höchste Liga ist. So spielten die Stadtzürcherinnen mit drei Akteurinnen, welche schon alle grosse NL A Erfahrung mitbrachten. Neben Angela Tenger-Wyss und Seraina Birrer kam zum erstenmal in dieser Saison die dreifache Doppel Schweizermeisterin Sandra Busin zum Einsatz. Um es gleich vorweg zu nehmen, Busin, eine der wenigen Schweizerinnen mit A-Klassierung gewann alle drei Einzel ohne Satzverlust. Auch das Doppel konnte sie an der Seite mit Birrer gegen Bles-sing/Leuenberger so gestalten, dass es eine sichere Sache für die Zürcher wurde.
Blessing und Leuenberger in Hochform Miriam Blessing und Vreni Leuenberger spielen derzeit in einer beneidenswerten Form. Gegen die Nummer drei der Zürcher Tenger-Wyss gab es klare Siege. Leuenberger zeigte auch gegen Birrer keinerlei Schwächen und gewann deutlich. Die erklärte Angstgegnerin von Blessing ist Birrer. Doch diesmal konnte sie dieses schlechte Omen wegtun und gewann, wenn auch knapp im Entscheidungssatz. Nachdem Petra Jordan gegen Birrer verlor führte Young Stars mit 5:4. Im letzten Spiel traf Jordan auf die favorisierte Tenger-Wyss. Diese zeigte aber grosse Nerven, wie wenn es das normalste wäre, gewann die Romanshornerin ohne Satverlust, womit Romanshorn das nie erwartete 5:5 Unentschieden erreichte. Damit sind sie überraschend, zusammen mit den Young Stars die ersten Verfolger des Tabellen-ersten Uster.
Weinfelder NLA-Team beendet Vorrunde sieglos
(19. Oktober 09)
Am Samstag reiste die Ringerriege Weinfelden zum letzten Vorrundenkampf zum Tabellenführer ins Luzerner Hinterland nach Hergiswil. Gegen die junge Mannschaft der Hergiswiler, die langsam aber sicher zum Titelfavorit avanciert, hatte die Weinfelder Truppe nichts entgegenzusetzten und verlor mit 11:28
Bereits die Vorzeichen waren am Samstag schlecht. Immernoch musste die Mannschaft auf Urs Wild verzichten der sich von einer Verletzung erholt. Dazu kam noch, dass sich Polizeischüler Domenik Kaiser, vergangene Woche bei der Ausbildung eine Bänderzerrung zuzog sowie eine unvorhergesehene Absenz von Schwergewichtler Manuel Strupler.
Die Begegnungen startete dennoch, wie bereits gewohnt, positiv für die Weinfelder. Der ins Schwergewicht nachgerutschte Akos Korica bekundete keine Mühe mit seinem viel schwereren Gegner und gewann klar. Den vierten Sieg im vierten Saisonkampf holte sich Thomas Wild daraufhin bis 60kg. Gegen Thomas Wisler musste er zwar das erste Drittel abgeben, behielt jedoch in den anderen zwei Kampfabschnitten die Oberhand.
Durch das Aufsteigen von Akos Korica entstand bis 96kg eine Lücke die Coach Schnyder kurzfristig nicht mehr schliessen konnte, so gingen vier Punkte an den Gegner.
Nach der Pause kam es dann zu einem ungeplanten Comeback. Der für den verletzten Kaiser einspringende Coach Daniel Schnyder zeigte, dass er den Vergleich auf der Matte nicht scheuen muss und gewann gegen Werner Suppiger seinen Kampf klar. Denn frischen Schwung aus diesem Sieg wussten die Weinfelder in den letzten vier Kämpfen nicht auszunutzen. Es gingen die restlichen Siege aufs Konto der Napfringer, wobei Alois Fässler nur knapp scheiterte und Martin Engeli sich noch einen Ehrenpunkt sichern konnte.
Rückrunde beginnt mit Heimkampf
Damit ist die Vorrunde abgeschlossen und die Rückrunde beginnt für die Weinfelder am 31. Oktober mit einem Heimkampf in der Güttingersreuti gegen Kriessern.
Hergiswil - Weinfelden 28:11
Hodel Marco – Wild Urs (verl.) 4:0
Wisler Thomas – Wild Thomas 1:3
Chumacov Vitas – Dubach Marco 4:0
Stadelmann Patrick – Fässler Alois 3:0
Kaufmann Raphael – Inauen Michael 4:0
Suppiger Thomas – Wieser Matthias 4:0
Kacinari Alen – Engeli Martin 3:1
Suppiger Werner – Schnyder Daniel 1:3
Graber Willi – (kein Gegner) 4:0
Krebs Andreas – Akos Korica 0:4
Erster Sieg von Frauenfeld
(15. Oktober 09)
Tischtennis: Die Formkurve der Hauptstädter zeigt klar nach oben. In der Tischtennis 2.Liga kam Frauenfeld mit Karl Dietsche, Patrick Greiner und Roland Rupp mit einem 8:2 gegen Wädenswil V zu einem unerwartet hohen Sieg. Der stärkste Frauenfelder Roland Rupp zeigte überhaupt keine Schwächen: gegenalle drei Wädenswiler (Fabio De Conto, Marek Rak und Martin Zängeler) ging er als Sieger von der Platte. Aber auch Greiner und Dietsche spielten hervorragend. Nicht nur der gleich klassierte Zängeler wurde besiegt, auch der höher eingestufte Rak wurde nur zweiter Sieger. Einzig der schon in der NL eingesetzte De Conto war eine Stufe zu hoch. Das Doppel, ohnehin eine Stärke der Hauptstädter, wurde ebenfalls gewonnen, womit Frauenfeld mit 8:2 als Sieger feststand. Durch diesen hohen Sieg konnte das Maximum von vier Punkten geholt werden und in der Tabelle gab es einen Sprung vom siebten auf den vierten Platz.
Uebersicht 2.Liga: Frauenfeld – Wädenswil V 8:2, St.Gallen – Triesen 1:9, Wil IV – Gossau 6:4, Winterthur III – Neuhausen V 4:6, Wolfhalden – Gaiserwald II 4:6
1. Triesen 4/15, 2.Gaiserwald 12, 3. Neuhausen V 11, 4.Frauenfeld 9, 5.St.Gallen 9, 6.Wil IV 8, 7.Winterthur 7, 8.Wädenswil V 4, 9.Gossau 3, 10.Wolfhalden 2;
2.Runde im Schweizer-Cup Der Tischtennis Verband gab auch die Auslosung für die 2.Runde im Schweizer-Cup bekannt. Dabei kommt es gleich zu drei Kantonderbys, Ettenhausen (4.Liga) – Romanshorn (1.L.), Homburg (3.L.) – Wuppenau (3.L.), Frauenfeld (2.L.) – Steckborn (1.L.) weiter treffen Wallenwil (3.L.) – Dübendorf (3.L.) und Weinfelden (4.L.) – St.Gallen (2.L.) aufeinander . (mar)
Romanshorn gewinnt Kantonsderby
(14. Oktober 09)
Die Oberthurgauer entscheiden das Tischtennis 1. Ligaspiel gegen Steckborn
Weder die mehrfachen Thurgauermeister Marco Foletti (Romanshorn) noch Horst Iffland (Steckborn) wurden zum Matchwinner im Direktkampf der beiden besten Thurgauerteams. Der Romanshorner Thomas Ramsperger spielte an diesem Abend wie aus einem Guss und gewann alle drei Einzel recht deutlich. Marco Foletti besiegte die Steckborner Franz Rapold, wie auch Steffen Jarmut, verlor diesmal aber das „ewige Duell“ gegen Horst Iffland. Alle drei Steckborner konnten gegen Roger Graf gewinnen, so lautete das Skore nach den Einzel 5:4 für Romanshorn. Das hochstehende Doppel; beide Paare zählen zu den besten der 1.Liga, ging diesmal ebenfalls an Romanshorn, womit diese das Spiel mit 6:4 gewinnen konnten. Für Romanshorn bedeutet dies der zweite Sieg und ein vorstossen auf den sechsten Tabellenplatz. Steckborn muss weiter auf den ersten Sieg warten, wenigstens ergab die knappe Niederlage noch einen Punkt, trotzdem belegt das Team vom Untersee zusammen mit Ottenbach weiter-hin den letzten Platz. (mar)
Ergebnisse 1.Liga: Steckborn – Romanshorn 4:6, Wil III – Ottenbach 7:3, Rapperswil – Flums 8:2, Kloten III – Neuhausen III 5:5; 1.ZH-Affoltern 3/12, 2.Rapperswil 4/11, 3.Neu-hausen III 4/10, 4.Wil III 4/9, 5.Kloten III 3/7, 6.Romanshorn 3/6, 7.Gaiserwald 3/6, 8.Flums 4/5, 9.Steckborn 3/3, 10.Ottenbach 3/3;
Weinfelder NLA-Team unterliegt auch Willisau
(14. Oktober 09)
Der Ringerriege Weinfelden gelang es zwar auch in der dritten Runde der NLA- Mannschaftsmeisterschaft nicht den ersten Sieg zu holen. Bei der 16:24-Niederlage konnte man jedoch einen gewissen Aufwärtstrend feststellen, der Hoffnungen weckt.
Der Kampf am Samstagabend war ein stetes Hin und Her und bei den oft knappen Entscheidungen, waren die Punktevergaben des Kampfrichters häufig nicht unumstritten.
Der Assistenztrainer der Weinfelder Ivan Andonov will jedoch nicht dem Unparteiischen die Schuld für die Niederlage geben: „Die Mannschaft hat heute eine gute Chance verpasst den ersten Sieg zu holen, doch fehlt einzelnen Ringern immer noch die nötige Stärke im Kopf um knappe Kämpfe für sich zu entscheiden.“
In den ersten beiden Begegnungen des Abends bekamen die Zuschauer nicht viel geboten. Sowohl der Weinfelder Urs Wild bis 55kg, wie auch der Willisauer bis 120kg Felix Scherrer mussten den Kampf Forfait wegen Verletzung aufgeben.
Doch dann ging es doch noch richtig los und das gleich mit einem Leckerbissen. Auf 60kg traf Thomas Wild auf Kurt Bachmann der im Frühling in Wilds Abwesenheit Schweizermeister in dieser Gewichtsklasse wurde. Es wurde ein ausgeglichener Kampf in dem beide Ringer je ein Drittel für sich entscheiden konnte. Das letzte Drittel musste entscheiden und es endete mit einem Sieg von Wild. Auch die nächsten Kämpfe wurden zu knappen Angelegenheiten. Akos Korica sah bis 96kg lange wie der Sieger aus, bis ihn sein Gegner kurz vor Schluss punktemässig ein- und schliesslich überholen konnte. Auch Alois Fässler war in seinem Kampf stets im Vorteil. Er kämpfte kontrolliert und musste nur einmal, wenige Sekunden vor Schluss, eine Schrecksekunde überstehen, als sein Gegner fast zum entscheidenden Punkt kam.
So hiess es zur Pause 11:9 zu Gunsten der Einheimischen, was doch bei einigen ein leises hoffen auf den ersten Sieg aufsteigen liess.
Schnell entscheidend zurück
Diese positive Zwischenbilanz verschlechterte sich jedoch nach der Pause rasant. Nacheinander mussten Dominik Kaiser dem Weltmeisterschafts Teilnehmer Murat Argin und dann Marco Dubach der bulgarischen Verstärkung der Willisauer deren Überlegenheit zugestehen.
Damit waren die Willisauer plötzlich mit sechs Zählern in Front. Diese Hypothek erwies sich dann für die letzten drei Kämpfe als zu gross. Martin Engeli vermochte gegen seinen jungen Gegner zwar noch zu gewinnen doch bis 74kg mussten sich im Freistil Michael Inauen und im Greco Matthias Wieser nach Punkten geschlagen geben. Was zu schliesslich zum Endresultat von 16:24 führte. (min)
Romanshorner NLB-Team überrascht
(6. Oktober 09)
Gegen den vermeintlichen Gruppenfavoriten gewinnen die Oberthurgauerinnen in der NLB gleich mit 9:1.
Noch vor wenigen Monaten verpasste ZH-Affoltern als Gruppensieger der NL B den Aufstieg in die höchste Liga nur knapp. Da das Team der Stadtzürcherinnen weiter beisammen blieb, zählten sie auch jetzt wieder zum Fafvoritenkreis. Anders als Romanshorn, welche den Ligaerhalt als sportliches Ziel haben. So reisten denn Miriam Blessing, Michaela Foletti und Petra Jordan zum Auswärtsspiel. Überraschend dann die Aufstellung der Zürcherinnen, nur gerade Nicole Bilan spielte vom erfolgreichen Team der letzten Saison. Die Japanerin Michira Hanzawa zeigte wohl gute Ansätze, aber als Romanshorn ihre Taktik erkannte, hatte sie nicht mehr viel ebenbürtiges entgegen zu stellen. Die dritte Zürcherin, die sehr junge Susani Vigneswavan war in dieser Spielklasse völlig überfordert.
Petra Jordan hatte anfänglich Mühe mit Michira Hanzawa und verlor auch zwei Sätze. Trotzdem konnte sie das Spiel noch wenden und gewann. Der Tiefschlag für die Zürcherinnen kam dann wohl schon im zweiten Einzel, als Michaela Foletti der höher klassierten Nicole Bilan nicht den Hauch einer Chance liess. Kaum anstrengen musste sich die stärkste Romans-hornerin Miriam Blessing, ohne einen Satzverlust gewann sie sämtlich Spiele. Den einzigen Sieg für die Zürcherinnen gab es beim Stande von 0:8 durch Bilan gegen Jordan.
Durch diesen hohen Sieg konnte sich Romanshorn nie erwartete vier Zähler gutschreiben lassen und in der noch jungen Tabelle stiessen sie auf den zweiten Platz vor. (mar)
Klatsche für Weinfelder NLA-Ringer
(5. Oktober 09)
Am Samstagabend trat die Ringerriege Weinfelden in Märstetten zu Ihrem ersten Heimkampf der Saison an und kassierte gegen Titelverteidiger Freiamt eine happige 7:28-Niederlage.
Der Gegner war der amtierende Mannschaftsschweizermeister Freiamt. Die Favoritenrollen waren so vor der Begegnung eindeutig verteilt, umso mehr da in der weinfelder Startaufstellung wiederum zwei Teamstützen fehlten. Urs Wild muss sich wegen einer Verletzung schonen, die er sich an der WM zugezogen hat und Matthias Wieser pausierte ebenfalls verletzungsbedingt.
Wie bereits beim Saisonauftakt vor zwei Wochen in Kriessern begann der Abend für die Weinfelder viel versprechend. Schwergewichtler Manuel Strupler kontrollierte seinen Gegner über die gesamte Kampfdauer und gewann den Kampf souverän. Im folgenden Kampf tat es ihm Thomas Wild gleich. Nach einem furiosen Start der zum schnellen Gewinn der ersten Runde führte liess er seinem Gegner auch im zweiten Abschnitt keine Chance und gewann sicher.
Den danach folgenden Ringern, gelang es jedoch wiederum nicht den Schwung aus diesen beiden Kämpfen mitzunehmen und weitere Erfolge zu feiern. Vor der Pause verloren so Akos Korica und Marco Dubach ihre Kämpfe. Im Fall von Akos Korica war die Niederlage jedoch nur sehr knapp. Der Greco-Spezialist wehrte sich im Freistil auszeichnet und musste sich erst zehn Sekunden vor Schluss geschlagen geben, nachdem er zwischenzeitlich geführt hatte.
Nullrunde nach der Pause
Nach der halbstündigen Pause gelang den Einheimischen dann gar nichts mehr. Bis auf den Routinier Alois Fässler verloren alle Weinfelder ihre Kämpfe deutlich und so kamen keine weiteren Punkte auf deren Konto. Erwähnenswert ist noch, dass als Ersatz für den verletzten Matthias Wieser bis 74kg, Rico Bründler zu seinem ersten Nationalliga A Einsatz kam. Der erst 17-jährige Sanitäinstallateur Lehrling aus Märwil belegte dieses Jahr bei der Kadettenschweizermeisterschaft den vierten Platz, musste sich aber an diesem Abend dem Altmeister Kron geschlagen geben.
Das Schlussresultat von 7:28 ist für den Weinfelder Trainer Daniel Schnyder
zwar hart, aber Objektiv betrachtet durchaus realistisch. "Solange wir nicht alle unsere Stammringer einsetzen können, haben wir gegen eine Mannschaft von diesem Kaliber schlichtweg keine Chance", so der Mann in der weinfelder Ecke weiter.
Den nächsten Einsatz vor heimischem Publikum hat die Ringerriege bereits in einer Woche wenn sie auf den Vizemeister aus Willisau trifft.
Erster Heimkampf für Weinfelder NLA-Team
(2. Oktober 09)
Morgen Samstag bestreitet die erste Mannschaft der Ringerriege Weinfelden ihren ersten Kampf der Saison vor heimischem Publikum, allerdings in Märstetten.
Die NLA-Saison ist vor zwei Wochen gestartet worden und die Weinfelder Ringer mussten eine empfindlich hohe Niederlage gegen Kriessern einstecken. Der Gegner am Samstag ist nun der amtierende Mannschafts-Schweizermeister aus Freiamt. Die Ausgangslage ist darum klar und die Weinfelder haben nichts zu verlieren. Dies, gepaart mit der Tatsache dass Coach Daniel Schnyder wieder seine beiden Stammringer Urs Wildund Akos Korica einsetzen kann, lässt jedoch auf einen guten Match hoffen.
Der Kampf findet in der Mehrzweckhalle Weitsicht in Märstetten statt und startet um 20.00 Uhr. Die Festwirtschaft steht unter dem Motto Barbecue. (min)
LISTA-Seifenkisten-Derby wieder an Ermatinger
(1. Oktober 09)
Mit dem Sieg beim Saision Finale in Avegno TI sicherte sich Daniel Wattinger den 3. LISTA Seifenkisten-Cup-Sieg.
Bis zum letzten der 22 Rennen wurde um den Cup-Sieg gekämpft. Nach einer für ihn Daniel Wattinger schon fast aussichtlosen Ausgangslage nach dem ersten Lauf, konnte er das Blatt noch wenden und mit dem Tagessieg das Derby gewinnen. Dicht dahinter folgt Nico Reisch auf Platz 2 und Livia Wattinger auf Platz 4.
Wiederum geht eine Saison vorbei, bei der die Ermatinger Fahrer sich gegen den Rest der Schweiz behaupten mussten. Es war wieder kleine leichte Aufgabe, da die Konkurrenz mit gleichwertigem Material und dem gleich grossen Aufwand die Rennen bestreitet. Mit dem Saisonende geht auch für die 16jährigen ein Lebensabschnitt zu Ende. Mit dem Erreichen des Maximalalters von 16 Jahren, mit 3 Schweizermeistertiteln, 3 LISTA-Cup-Siegen sowie ungezählten Podestplätzen verabschiedet sich Daniel Wattinger von der Szene und wird sich dem in diesem Jahr begonnenen Motorsport weiter widmen.
Jedem interessierten Nachwuchsfahrer bietet die IG Ermatingen ein Probetraining an und steht auch sonst mit Rat und Tat gerne zur Verfügung (www.seifenkisten-ermatingen.ch).
Resultate im Gesamtcup:
1. Daniel Wattinger, Ermatingen
2. Nico Reisch, Ermatingen
4. Livia Wattinger, Ermatingen (Cup-Siegerin Damen)
13. Nico Ernst, Ermatingen
17. Alex Nüesch, Triboltingen
22. Lisa Reisch, Ermatingen
30. Stefan Sauter, Triboltingen
36. Marion Keller, Ermatingen
SM-Bronze und Leder für Weinfelder Kadetten
(29. September 09)
An den Kadetten-Schweizermeisterschaften im Greco-Ringen in Fribourg starteten am letzten Wochenende drei Weinfelder Nachwuchsathleten. Bis 63 kg konnte der Freistilspezialist Roger Junker gut in der "fremden" Stilart mithalten und musste sich nur einmal geschlagen geben. Nach der Freistil Goldmedaille im Frühling, brachte ihm dies die Bronzene ein. In der teilnehmerstärksten Gewichtsklasse bis 69kg hatte Fabian Walther einen schweren Stand und beendete den Wettkampf auf dem 11. Platz. Wieder nicht ganz zu einer Medaille hat es Rico Bründler aus Märwil gereicht. Wie bereits im Freistil, verlor er den kleinen Final der 76kg Gewichtsklasse und musste sich mit der "ledernen" Auszeichnung begnügen. (min)
Schwieriger Start für Thurgauer
(29. September 09)
In der Tischtennis-Erstliga gab es für Romanshorn und Steckborn Niederlagen, 2.Ligist Frauenfeld spielte Unentschieden.
Mit 4:6 gegen Kloten III gab es für Steckborn erneut eine knappe Niederlage. Gar nicht nach Papierform verlief der Spielablauf. Horst Iffland jun. gewann gegen Hörnlimann und auch gegen den höher klassierten Weiss. Der ehemalige NL A Spieler Kurtovic war dann doch eine Hürde zu hoch. Aber genau gegen Diesen gelang Franz Rapold eine grosse Ueberraschung. Gegen die hart geschlagene Vorhand fand der Favorit aus der Fliegerstadt kein Rezept.
Gegen die beiden anderen Kloter verlor Rapold knapp. Schwer tut sich in der 1.Liga noch Steffen Jarmut, alle drei Einzel, zum Teil recht knapp, gingen verloren. Aber das Doppel scheint wieder eine Steckborner Stärke zu werden, Iffland/Rapold konnten dieses gewinnen. Die knappe 4:6 Niederlage ergab damit wenigstens noch einen Punkt, trotzdem belegt Steck-born zusammen mit Ottenbach den letzten Platz.
Mit ZH-Affoltern traf Romanshorn auf den klaren Favoriten für den 1.Ligagruppensieg. Bereits nach drei Runden nehmen die Stadtzürcher mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz in der Tabelle ein. Trotzdem konnten Marco Foletti und Thomas Ramsperger gegen den höher klassierten Hillmann überraschend gewinnen. Foletti verlor gegen Albicker hauchdünn im Entscheidungssatz, was dann zwar eine 3:7 Niederlage, aber immerhin noch einen Punktgewinn bedeutet hätte. Weiter ist bei ZH-Affoltern Nicolai Matuschek, welcher bis vor zwei Jahren in der NL A spielte ein sicherer Wert. So endeten alle anderen Partien, auch diejeni-gen des dritten Roamnshorner Roger Graf, klar zu Gunsten der Zürcher.
Gute Teamleistung von Frauenfeld
Frauenfeld kam im dritten Spiel zum zweiten Unentschieden. Bezeichnend wieder die Ausge-glichenheit der Hauptstädter gegen Gaiserwald II. Roland Rupp, Karl Dietsche und Patrick Greiner konnten alle gegen Schmid gewinnen, Rupp zudem noch gegen Lüthi. Einzig gegen Paszehr fand das Trio kein Mittel. Dafür kam die Frauenfelder Stärke, das Doppel, wieder voll zum Tragen. Ohne Satzverlust wurde dieses gewonnen, womit das Endresultat von 5:5 feststand. Angesicht dessen, dass bisher alle Spielgegner der Tabellenspitze angehören, steht der siebte Rang von Frauenfeld nicht einmal so schlecht da. (mar)
2.Liga:Gaiserwald II – Frauenfeld 5:5, Triesen – Wolfhalden 9:1, Wil IV – Neuhausen V 2:8, Winterthur III – St.Gallen 4:6, Wädenswil V – Gossau 6:4; 1.Triesen 3/ 11, 2.Gaiserwald 9, 3.St.Gallen 9, 4.Neuhausen 8, 5.Winterthur 6, 6.Wil 5, 7.Frauenfeld 4, 8.Wädenswil 4, 9.Gossau 2, 10.Wolfhalden 1;
Kanu-Slalom SM: Dubsky holt Bronze (22. September 09)
An der Schweizermeisterschaft 2009 im Kanu-Slalom vom vergangenen Wochenende in Hüningen bei Basel hat Janis Dubsky von den Thurgauer Wildwasserfahrern (TWF) in seiner Kategorie Herren Jugend den 3. Platz erreicht. 1. Bandelier Louis (KCBM), 2. Dubath Benoit (CCG).
Wetterglück am Thurgauer-OL in Frauenfeld
(22. September 09)
Zum 67. Mal fand am Samstag der Thurgauer-Mannschafts-OL statt. Im Auftrag des Sportamts organisierte der OL-Verein „thurgorienta“ den Traditionsanlass in Frauenfeld. Das Laufgebiet „Ochsenfurt“ war im Frühling 2008 erstmals für einen Orientierungslauf kartiert worden und stellt darum auch für geübte Wettkämpfer noch eine Herausforderung dar.
Nur rund 350 Teilnehmer in Form von 2er- und 3er-Teams wagten sich auf die interessanten Bahnvorschläge der Organisatoren. Da der Thurgauer-OL vor allem auch ein Einsteiger-Anlass sein soll, war die „Konkurrenz“ der grossen Laufveranstaltungen 2-Stundenlauf und Greifenseelauf, sowie ein regionaler Orientierungslauf in der Nähe von Winterthur zu gross. Wer in Frauenfeld am Start war, durfte dafür von besten Wetterverhältnissen und tadelloser Durchführung profitieren.
Nationalkaderläufer siegreich
In der Hauptkategorie der Männer schwang Patrik Wägeli (Nussbaumen) zusammen mit Matthias Kyburz obenaus. Sowohl Wägeli, wie auch Kyburz haben vor Wochenfrist in ihren Kategorien (H18 / H20) die nationalen Meistertitel über die Langdistanz gewonnen. Kyburz ist zudem Juniorenweltmeister. Gemeinsam mussten sie denn auch keine Konkurrenz fürchten und gewannen mit vier und mehr Minuten Vorsprung.
Vereinswettkampf an Schule Tuttwil
Um Vereine, Schule oder Organisationen anzusprechen, lockt das Sportamt Thurgau seit einigen Jahren mit namhaften Barpreisen aus dem Sport-Toto-Fond. Siegerin und somit Gewinnerin eines 500 Franken-Zustupf in die Schulkasse war in diesem Jahr die Schule Tuttwil. 18 Teams meldeten sich unter diesem Namen an.
Thurgauer sCOOL-CUP
Parallel zum Thurgauer OL fand der kantonale sCOOL-Cup auf der OL-Karte Galgenholz statt. sCOOL ist ein OL-Föderprojektes des nationalen Verbandes, das mit massgeschneiderten OL-Kursen für Schulen den Orientierungslaufsport fördert. Dabei wird vornehmlich auf Schulhauskarten oder Parkkarten orientiert. Leider sind in Frauenfeld, wohl des Samstags wegen, nur wenige Schüler zum kantonalen Cup erschienen. Folgende Sieger durften sich mit der Goldmedaille schmücken. Julian Imhof und Jan Eisenring, sowie Tanja Imhof und Julia Lautenschlager in der Kategorie 3./4. Klasse. Flurin Mansen zusammen mit Tim Hochstrasser gewannen souverän bei den 5./6. Klässlern. Gleiches gelang Livia Fechner und Mara Sumser in derselben Alterkategorie der Mädchen. Bei den Oberstufen-Kategorie gewann der geübte OL-Läufer Michael Imhof mit klarem Vorsprung. (sw.)
1. Thurgauer Open endet mit Überraschung
(21. September 09)
Das erstmals ausgetragene Thurgauer Open im Schach endete mit einer faustdicken Überraschung. Statt den zu favorisierenden Spielern mit über 2000 Elo setzten sich die schwächer eingestuften Hanspeter Heeb, Romanshorn, Peter Haldi, Steckborn und Werner Schönegg aus Radolfzell durch. Bruno Eigenmann, Romanshorn siegte bei den Klubspielern, Rudolf Reichelmeier aus Zürich bei den Amateuren.
Bis ganz zum Schluss konnten noch vier Spieler das Open gewinnen. Nach der Niederlage von Hanspeter Heeb in der letzten Runde stand das Tor zum Sieg für die drei Verfolger weit offen. Der Radolfzeller Werner Schönegg, der nur wegen ungerader Teilnehmerzahl ins Turnier der Meister nachgerückt war, lieferte sich mit Peter Haldi, Steckborn, einen harten Kampf. Dabei stand Haldi erst auf Sieg, verlor wegen einem Freibauern aber noch fast und konnte sich zuletzt in Zeitnot in ein Remis retten. Mit dieser Punkteteilung erreichte Schönegg immerhin noch den dritten Platz. Dies nachdem er in der ersten Runde unglücklich gegen Heeb verloren hatte. Der letzte Mitstreiter um den Sieg, Beat Abegg, scheiterte am hartnäckigen Widerstand des Romanshorner Armin Limacher, dem er ein Remis zugestehen musste. Einen versöhnlichen Abschluss des Turniers erlebte Peter Müller, Amlikon. Nachdem er die ganze Woche recht unglücklich gekämpft hatte, konnte er am letzen Tag mit einem souveränen Sieg über den Turniersieger seine Reputation wiederherstellen.
Überraschung auch im Klubspielerturnier
Beim Klubspielerturnier setzte sich zur allgemeinen Überraschung Bruno Eigenmann durch. Den Grundstein zu seinem Sieg legte er am ersten Tag mit seinem Sieg gegen Norbert Barz, der schliesslich Zweiter wurde. Das Glück beanspruchen musste er beim Unentschieden gegen seinen Klubkollegen Beat Meier. Dieser hatte gegen ihn eine Figur gewonnen. Eigenmann konnte dafür wenigstens noch zwei Bauern einhandeln. Mit diesen beiden Bauern preschte er am Damenflügel vor und konnte die Figur zurückgewinnen. Etwas Lehrgeld zahlen musste der Weinfelder Junior Lukas Hutter. Aufgrund guter Resultate an bisherigen Turnieren musste er bei den Klubspielern starten. Nach vier Niederlagen konnte er dem St. Galler Georg Herbert aber immerhin ein Remis abtrotzen.
Gut besetztes Amateurturnier
Die Hobbyspieler, die Schach weniger intensiv trainieren, müssen im Allgemeinen bei Turnier zuerst unten durch. Erst nach zwei oder drei Niederlagen erhalten sie Gegner ihrer Spielstärke zugelost. Beim Thurgauer Open war es einmal anders. Es wurde eine Kategorie Amateure gebildet. Die Startmöglichkeit in diesem Turnier wurde rege benutzt: von den 40 Teilnehmern des Opens starteten 18 bei den Amateuren. Auf ihrem Spielniveau lieferten sich die Amateure harte Kämpfe. Ein gutes Turnier spielte Anni Hättenschwieler. Sie erreichte drei Siege in 4 Runden. Leider musste Sie für die letzte Runde passen und ihre männlichen Gegener weg oder vorbeiziehen lassen. So siegte Ruedi Reichelmeier vor Werner Abramovski und Franz Roscher. Dahinter rangierte ein ganzes Paket mit Spielern mit drei Siegen, bzw. 2 Siegen und zwei Remisen: Ulrich Sieber als glücklicher Vierter, Anni Hättenschwieler, Gabriel Steiner, Hermann Schmid und Clotin Toller.
Zufriedene Teilnehmer
Die Teilnehmer waren mit dem Turnier sehr zufrieden, viele hoffen auf eine Wiederholung des Anlasses. Schiedsrichter Franz Tolnai musste praktisch nicht eingreifen. Viele wollen wiederkommen, falls das Turnier erneut stattfindet. Besonderen Anklang fanden auch die von der Behindertenwerkstätte Egnach exklusiv für dieses Turnier hergestellten Türstopper aus Holz.
Misslungener Auftakt für Weinfelder NLA-Ringer (21. September 09)
Am Samstagabend startete die Ringer-Mannschaftsmeisterschaft in die NLA-Saison 2009. Die Ringerriege Weinfelden traf dabei auf die Mannschaft aus Kriessern - und verlor mit 10:27.
Dass es keine einfache Aufgabe würde, war schon vor Wettkampfbeginn klar, so musste Coach Daniel Schnyder auf drei Stammringer in der Aufstellung verzichten. Einer der fehlenden war Urs Wild der am Samstagmittag nach Dänemark gereist ist wo er an der Weltmeisterschaft teilnimmt. Trotz der schlechten Vorzeichen starteten die Weinfelder gut in die Begegnung. Manuel Strupler liess seinem Gegner in der höchsten Gewichtsklasse keine Chance und gewann den Kampf klar. Ebenfalls überlegen agierte im darauf folgenden Kampf Thomas Wild bis 60kg und siegte dementsprechend deutlich. Später sollte sich dann herausstellen dass dies an diesem Abend die einzigen zwei Erfolgserlebnisse auf Weinfelder Seite gewesen sind. Beflügelt von den zwei Siegen vor ihm zeigte Martin Engeli in der Gewichtsklasse bis 96kg eine gute Leistung. Gegen den starken Gegner reichte es aber trotzdem nicht ganz und er verlor knapp nach Punkten. Keine Punkte aufs Weinfelder Konto gab es im letzten Kampf vor der Pause, Marco Dubach verlor nach Punkten.
Die Weinfelder Hoffnungen keimten dann im ersten Kampf nach der Unterbrechung wieder auf als Dominik Kaiser seinen favorisierten Gegner zwei mal an den Rand einer Niederlage brachte. Dieser konnte sich jedoch beide Male aus der misslichen Lage befreien und schaffte es gar den Kampf am Schluss für sich zu entscheiden. Dies war dann jedoch das letzte aufbäumen der Weinfelder gewesen. Nacheinander verloren daraufhin Stefan Rieser, Matthias Wieser, Michael Inauen und Patrick Berger ihre Kämpfe und so wuchs in den letzten vier Begegnungen nur noch der Punktestand von Kriessern.
Mit dem 27:10-Entstand könne man sicherlich nicht zufrieden sein, meinte im Anschluss an den Kampf der sichtlich ernüchterte Coach Daniel Schnyder. Er verwies jedoch darauf dass mit der vollständigen Mannschaft an diesem Abend ein Sieg durchaus im Bereich des möglichen gewesen wäre. Der nächste Kampf der Ringerriege Weinfelden findet am 3. Oktober in der Mehrzweckhalle Märstetten statt.
Knappe Niederlage von Steckborn (17. September 09)
In der Tischtennis 1.Liga verlor das Team vom Untersee auch das zweite Spiel.
Mit 4:6 gegen Rapperswil verlor Steckborn erneut. Bereits vor dem Spiel musste Steckborn eine negative Tatsache hinnehmen. Kurz vor Spielbeginn fiel Jarmut Steffen aus und musste durch den viel tiefer klassierten Rainer Schneider ersetzt werden. Dieser schlug sich jeder achtbar und konnte einige Sätze für sich buchen, zu einem Vollerfolg reichte es aber nicht. Die gleiche Bilanz weist auch Franz Rapold aus, wenn auch recht knapp verlor er alle drei Einzel. Super diesmal aber die Leistung von Horst Iffland jun. Klare Siege erkämpfte sich der mehrfache Thurgauermeister nicht nur gegen gegen Kai Müller und Lovis Yang, auch der höher klassierte Patrick Guidolin wurde ohne Satzgewinn auf die Verliererseite gedrängt. Auch im Doppel zeigte Steckborn Positives: Iffland/Rapold liefen nie Gefahr dieses zu verlieren. Zwar resultierte damit eine 4:6 Niederlage, dieser knappe Spielausgang brachte für Steckborn immerhin den ersten Punktgewinn. Romanshorn, der andere Thurgauer 1.Ligist war spielfrei.
Verständliche Frauenfelder Niederlage
Frauenfeld empfing mit Triesen das wohl stärkste Team der 2.Liga. Die Clubs aus dem Fürstentum taten sich vor einiger Zeit zusammen, ein starkes Team aus verschiedenen Vereinen zusammenzustellen, da so die Chance grösser ist, in einer höheren Liga zu spielen. In der Besetzung Philipp Pfeiffer, Markus Schwedhelm und Thomas Bohrer würde Triesen sogar in der 1.Liga einen vorderen Rang belegen. So lässt sich auch die 3:7 Niederlage von Frauenfeld erklären.
Ueberraschend dabei, nicht nur der stärkste Frauenfelder Roland Rupp, sondern auch die tiefer klassierten Karl Dietsche und Patrick Greiner konnten gegen Bohrer gewinnen und damit noch einen, nicht unbedingt erwarteten Punktgewinn verzeichnen.
Ergebnisse 1.Liga: Rapperswil- Steckborn 6:4, Gaiserwald – Flums 5:5, Wil III – Neuhausen III 4:6, ZH-Affoltern – Ottenbach 9:1; 2.Liga: Frauenfeld – Triesen 3:7, St.Gallen – Wil IV 6:4, Gossau – Neuhausen V 4:6, Wädenswil V – Gaiserwald II 4:6, Wolfhalden – Winterthur III 3:7
67. Thurgauer Manschafts-OL in Frauenfeld
(17. September 09)
Am kommenden Samstag 19. September, organisiert der OL-Verein „thurgorienta“ im Auftrag des kantonalen Sportamts den traditionellen Thurgauer Mannschafts-OL. Mit Lea Wegmüller und Jenny Eriksson sind zwei ehemalige Nationalkaderläuferinnen aus der Schweiz und Schweden für die Bahnlegung im Waldgebiet der Ochsenfurt auf der nördlichen Thurseite verantwortlich.
Der Veranstalter bietet sechs Bahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an, sodass sich der Wettkampf für geübte OL-Läufer, aber speziell auch für Einsteiger und OL-Anfänger eignet. Im Gegensatz zur klassischen Einzel-OL-Form wird am Thurgauer-Mannschafts-OL wie gewohnt in Zweier- oder Dreier-Gruppen gestartet.
Thurgauer sCOOL-Cup am Vormittag
Das Sportamt prämiert am Thurgauer-OL Vereine, Clubs, Schulen oder Organisationen (OL-Vereine ausgenommen) mit den meist klassierten Gruppen mit Barpreisen vom Sport-Toto-Fonds. Gravierte Medaillen gibt es für die ersten Gruppen in den Jugendkategorien
Auf der OL-Karte Galgenholz-Frauenfeld findet am Vormittag zusätzlich der Thurgauer sCOOL-Cup statt. sCOOL, das OL-Förderungsprogramm des nationalen Verbandes, animiert Schulklassen mit massgeschneiderten OL-Lektionen zum Orientierungslauf. Am kantonalen Cup werden sich nun die besten SchülerInnen und Schüler in einem Vergleichswettkampf messen.
Freie Anmeldung am Thurgauer-OL
Für den Thurgauer-OL kann sich jedermann / frau am Lauftag anmelden. Besammlungsplatz ist die Militärsporthalle in Frauenfeld (Grosse Allmend; markiert ab Bahnhof). Die Anmeldung geschieht ab 10 Uhr, die Möglichkeit zum Start besteht zwischen 12 Uhr und 14 Uhr. Weitere Auskünfte erteilt das Sportamt oder der Laufleiter Heini Guhl: heini.guhl@swissonline.ch oder 052 721 96 79.
Erfolgsprämie für Thurgauer Spitzensportler (16. September 09)
Peter Bär, Chef Sportamt Thurgau, freut sich, dass die die Thurgauer Spitzensportler immer erfolgreicher werden. Bei der Ehrung im Kongresszentrum "Thurgauerhof" in Weinfelden durften 7 Weltmeisterschafts- und 6 Europameisterschafts-Medaillen gefeiert werden. Insgesamt 21 Sportlerinnen und Sportler durften eine Erfolgsprämie von total rund 50 000 Franken ausbezahlt werden. Dabei handelt es sich um Swisslos- und Sport-Toto-Gelder. Pro Jahr werden zwischen 100 000 und 150 000 Franken im Thurgau für sportliche Spitzenleistungen ausbezahlt.
Die erfolgreichen Thurgauer Sportler auf einen Blick:
- Lea Natter-Zeberli und Stefan Zeberli, Ballonfahren Word Air Games 6. Rang
- Simon und Stefan Zeberli, Ballonfahren Europameister
- Catherine Debrunner, WM Junioren Behindertensport zwei 1. Ränge, drei 2. Ränge
- Sabina Hafner, WM 2er Bob 8. Rang. EM 2er Bob 5. Rang, Weltmeisterin Junioren
- David und Remo Gubser, EM Kanu
- Nicole Rutishauser, EM Kanu
- Patricia Marciello, EM U20 Leichtathletik Siebenkampf
- Tanja Mayer, WM U18 Leichtathletik Siebenkampf
- Martin Hubmann, Orientierungslauf, eine Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen
- Simon Seger, Orientierungslauf WM, Bike-OL
- Patrik Wägeli, Orientierungslauf EM-Jugend
- Melina Hugelshofer, Pferdesport EM, eine Silber- und eine Bronzemedaille
- Ralph Näf, Europameister Rad Cross-Country, Silber Mannschaft
- Mirjam Schwager, EM U23 Rad-Strassenrennen
- Nico Stahlberg, WM Junioren Rudern Doppelzweier 7. Rang
- Milica Tomic, Tennis Universiade
- Beat Widmer, Triathlon EM Masters M45 Gold
- Katja Aubry, Faustball EM U18 3. Rang
- Marina Weber, Faustball EM U18 3. Rang
- Silvan Jung, Faustball EM U18 2. Rang
- Adrian Schläpfer, Volleyball Universiade
- Christian Willi, Volleyball Universiade
Daniel Hubmann auch auf nationaler Ebene überlegen
(15. September 09)
Vergangenes Wochenende fanden im luzernischen Willisau und Altbüron das Meisterschaftswochenende mit Sprint und Langdistanz im Orientierungslauf statt. Aus Thurgauer Sicht überragen die beiden Goldmedaillen von Daniel Hubmann. Daneben gab es aber auch einige weitere feine Leistungen.
Die Sprintdistanz im Dorf von Willisau forderte von den rund 1500 Teilnehmern vor allem physisches Können, da die kartentechnischen Schwierigkeiten auf ein Minimum beschränkt waren. Trotzdem erwischte Daniel Hubmann zu Beginn des Rennens eine langsame Route, wo er auf die Bestzeit 8 Sekunden einbüsste. „In der Folge gelang mir aber ein gutes und vor allem schnelles Rennen“, bilanzierte Hubmann, der sich mit den 12 Sekunden Vorsprung auf den härtesten Konkurrenten Matthias Merz (Beinwil) sehr zufrieden zeigte.
Siege in sämtlichen vier Meisterschaftsrennen 2009 Nach seinem Langdistanz-Weltmeistertitel vor einigen Wochen in Ungarn war Hubmann natürlich auch in heimischen Gefilden der grosse Favorit. Diese Rolle scheint der 26-jährigen Eschliker Weltnummer eins aber keine Schwierigkeiten zu bereiten. Zwar sei der Beginn des Rennens von kleinen Unsicherheiten im Postenraum geprägt gewesen. Danach hätte er aber seinen gewohnten Laufrhythmus gefunden und bis ins Ziel durchziehen können, stellte ein sichtlich befriedigter Hubmann fest. Über zwei Minuten Vorsprung war auch hier das deutliche Verdikt gegenüber dem Zweitplatzierten Merz. Somit hat Hubmann 2009 erstmals den Schweizermeistertitel über die Langdistanz gewinnen können. Gleichzeitig stand er in diesem Jahr aber an allen weiteren Einzel-Schweizermeisterschaftsrennen zuoberst auf dem Treppchen.
Patrik Wägeli siegt und qualifiziert sich Der Nussbaumer Patrik Wägeli sorgte für den einzigen Thurgauer Sieg in den Jugendkategorien. Während der neunte Rang im Sprintrennen für den laufstarken Bauern eine Enttäuschung darstellte, rehabilitierte er sich im Langdistanzrennen auf eindrückliche Art und Weise. Für die 13 Leistungskilometer benötigte er nur gerade 70 Minuten. Dank diesem Sieg gehört er nun auch zum Team der Junioren-Nationalmannschaft, die die Schweizer Farben am Junioren Europa Cup in Dresden anfangs Oktober vertritt.
Zahlreiche Ostschweizer Podestplätze Im Sprintrennen schrammte Mirjam Fässler (Bronschhofen) nur um gerade 3 Sekunden an der Goldmedaille vorbei. Zweite Plätze gab es auch für Julian Imhof, der bei den Jüngsten (H-10) seine Klasse aufblitzen liess. Othmar Sauter (Münchwilen) bei den H75, Maria Brander (Bronschhofen) bei den D55 und Liselotte Freuler (Frauenfeld) bei den D35 hielten mit silbernen Auszeichnungen die Fahnen der Senioren hoch.
Im Langdistanzrennen konnten sich erneut Othmar Sauter (3. Platz) und Maria Brander gar mit dem Meistertitel auszeichnen. Lisbeth Kuhn (Stehrenberg) lief zudem auf Rang drei bei den D50. Als resultatmässiger Pechvogel des Wochenendes darf sich Michael Imhof (Balterswil) bezeichnen. Zwei vierte Plätze mit lächerlichen zwei und 16 Sekunden Rückstand auf die Medaillen sind dennoch als starke Leistungen einzuschätzen. (sw.)
Romanshorns NLB-Frauen verlieren knapp (11. September 09)
Die 4:6-Niederlage in der NLB gegen Wädenswil II ergab wenigstens noch einen Punkt.
Was war zu Beginn des Spiels bei den Romanshornerinnen Michaela Foletti, Barbara Keller und Vreni Leuenberger nur los? Alle drei verloren ihr Startspiel gegen Julia Bodmer, Cornelia Seitz und Nathalie Kubli sang und klanglos mit 0:3 ohne Satzgewinn. Fast im gleichen Stil gings weiter. Barbara Keller und Michaela Foletti verloren auch in der zweiten Runde gegen Nathalie Kubli respektiv gegen Cornelia Seitz recht deutlich. Die Wende läutete Vreni Leuenberger ein. Die dem Schweizer Juniorenkader angehörende Julia Bodmer fand gegen die mehrfache Thurgauermeisterin kein Rezept und verlor klar in drei Sätzen, womit Wädenswil aber trotzdem immer noch deutlich mit 5:1 vorne lag.
Spannung im Doppel
Von allen zehn Partien war nur der Ausgang im Doppel lange offen. Nachdem beide Paare zwei Sätze für sich buchen konnte, entschieden die Oberthurgauerinnen den Entscheidungs-satz deutlich für sich und konnten damit das Skore auf 2:5 verkürzen. Die Aufholjagd konnte starten. Vreni Leuenberger fand sehr gut zu ihrem Spiel und gewann klar gegen Cornelia Seitz. Wie verwandelt zeigte sich in ihrem letzten Einzel Michaela Foletti. Gegen die ehema-lige NL A Spielerin Nathalie Kubli spielte sie ganz gross auf siegte glatt in drei Sätzen, womit das Resultat nur noch 5:4 für das Team vom Zürichsee lautete. Doch die junge Julia Bodmer behielt die Nerven und gewann das Schlussspiel gegen Barbara Keller zum knappen 6:4 Erfolg. Zwar waren die Wädenswilerinnen etwas höher klassiert, aber die Romanshornerinnen müssen sich die Frage schon gefallen lassen, was denn zu Beginn des Spiels los war? Die Antwort könnten sie vielleicht schon im nächsten Spiel geben (4.Oktober), wenn der Gegner ZH-Affoltern heisst. (mar)
Auftakt nach Mass für Romanshorn
(10. September 09)
Mit einem 7:3-Sieg gegen Ottenbach starteten die Romanshorner Männer in die 1.-Liga-Saison 2009/10. Keine Chance hingegen für Steckborn gegen Wil III.
Mit viel Glück in einem Entscheidungsspiel konnte letzte Saison Romanshorn den 1.Ligaver-bleib wahren. Hauptgrund war sicher, dass sein stärkster Spieler Marco Foletti öfter verletz-ungsbedingt fehlte. Inzwischen dürfte das Problem mit dem Handgelenk, ausgeheilt sein, denn im Startspiel gegen Ottenbach spielte der Oberthurgauer wie in seinen besten Tagen. Gegen alle drei Zürcher, Simon Widmer, Vittorio Ferrari und Etienne Wuillemin schwang er überlegen obenauf. Auch Thomas Ramsperger spielte glänzend auf, Ferrari und Wuillemin wuden klar besiegt, nur gegen Widmer ging er als Verlierer vom Tisch. Doch für die eigent-liche Ueberraschung sorgte Roger Graf, indem er gegen den viel höher klassierten Ferrari gewann. Da war die Stärke der Romanshorner, das Doppel schon fast Nebensache, aber auch dieses endete auf der Habenseite. Mit diesem 7:3 Erfolg gelang Romanshorn ein nicht erwar-teter positiver Start.
Klare Niederlage für Steckborn Erstmals ohne Vater Horst Iffland schien bei Steckborn im Spiel gegen Wil III nicht viel zusammen zu passen. Die beiden Siege von Sohn Horst gegen Vladimir Radeljak, sowie gegen Sämi Künzli blieben die einzige Ausbeute für den Verein vom Untersee. Franz Rapold und der neu ins erste Team vorgestossene Steffen Jarmut konnte zwar einige Sätze gewinnen, zu einem Sieg reichte es aber nicht. Auch im Doppel wurde die richtige Mischung noch nicht gefunden. Matchwinnerin wurde die Schweizer Juniorenmeisterin, Rahel Aschwanden, die für Wil alle drei Einzel für sich entschied. Damit lautete das Endergebnis 8:2 für Wil. Steckborn wird weitere Anstrengungen benötigen um zu Punkten zu kommen. (mar)
Der Tischtennisball rollt wieder
(5. September 09)
Romanshorns Frauen, einziges Thurgauerteam das der Nationalliga angehört, startet unverändert in die neue Saison, während bei den Männern 1.-Ligist Steckborn erst mal einen Generationenwechsel vornahm.
Auf dem Papier zeigen sich in der NL B der Frauen zwei deutliche Lager ab. Das oft etwas launenhaft auftretende Young Stars Zürich gehört auch diesmal wieder zum Favoritenkreis. Ebenso ZH-Affoltern welches den Aufstieg knapp in einem Entscheidungsspiel verpasste. Kommt überraschend Aufsteiger Uster dazu. Nachdem die beiden mehrfachen Schweizer-meisterinnen, die Zwillinge Carmen und Beatrice Witte heirateten und beide Mutter wurden, hörten beide mit dem Tischtennissport auf. Nun nach Jahren fanden sie wieder zurück und da Uster inzwischen sogar das Frauenteam zurückzog, mussten sie in der untersten Liga wieder beginnen und mittlerweile sind sie in der NL B angelangt. Nachdem sie nun auch noch die Nummer vier der Schweiz, die ehemalige armenische Meisterin Elmira Antonian in ihren Reihen haben, könnte dies noch nicht die Endstation sein.
Gleich klar die Lage der anderen drei Teams. Wädenswil II, Wollerau und Romanshorn, aus diesem Trio wird wohl der Absteiger bestimmt. Die Tagesform könnte sogar die erste Rolle spielen. Nebst der stärksten Romanshornerin Miriam Blessing hoffen die Oberthurgauer dass die letzte Saison lange Zeit aus Verletzungsgründen fehlende Petra Jordan wieder vermehrt zum Einsatz gelangt. Wie bisher werden Vreni Leuenberger, Michaela Foletti und Barbara Keller versuchen Punkte und Siege beizusteuern.
Verjüngung bei Steckborn
Zumindest bei Beginn wird Steckborn ohne sein Urgestein, Vater Horst Iffland antreten. Auf eigenen Wunsch will er vorerst in der zweiten Mannschaft spielen. Nachgerückt für ihn ist Steffen Jarmut, der zusammen mit den bisherigen Franz Rapold und Junior Horst Iffland versuchen wird die guten Leistungen der Vorsaison zu wiederholen. Sollte es eine kritische Lage geben, hat das Team vom Untersee einen Edelreservisten vorzuweisen. Romanshorn welches sich erst durch ein Entscheidungsspiel den 1.Ligaerhalt sicherte, tritt mit Marco Foletti, Roger Graf und Thomas Ramsperger in der gleichen Besetzung an. Geht man die Namensliste der Oberthurgauer durch, findet man den ehemaligen Erstteamler Daniel Fülle-mann wieder. Aus Studiengründen setzte er ein Jahr aus, zwar hat er noch einen gewaltigen Trainingsrückstand, aber ein Einsatz ganz vorne, würde nicht überraschen.
Nach dem Abstieg von Wallenwil ist Frauenfeld das einzige Thurgauerteam das der 2.Liga angehört. Nach einem Abstecher zu Steckborn ist Martin Weber nach einem Jahr wieder zu den Hauptstädtern zurückgekehrt. Trotzdem wurde in der Mannschaftsmeldung dem jungen Patrick Greiner der Vorzug gegeben. Zusammen mit Karl Dietsche und Roland Rupp wird er versuchen an die letztjährigen Leistungen weiter anzuknüpfen. (mar)
Die Liga-Einteilungen: Frauen NLB Ost: Romanshorn, Uster, Wädenswil II, Wollerau, Young Stars ZH und ZH-Affoltern. Männer 1. Liga: Romanshorn, Steckborn, Flums, Gaiser-wald, Kloten III, Neuhausen III, Ottenbach, Rapperswil, Wil III, und ZH-Affoltern Männer 2. Liga: Frauenfeld, Gaiserwald II, Gossau, Neuhausen V, St. Gallen, Triesen, Wädenswil V, Wil IV, Winterthur III und Wolfhalden.
Thomas Wild gewinnt Eidgenössisches
(25. August 09)
An den Eidgenössischen Ringertagen in Willisau gewann Thomas Wild der Ringerriege Weinfelden die Kategorie bis 58kg und damit den Siegermuni.
Am vergangenen Wochenende fanden im luzernischen Willisau die alle drei Jahre stattfindenden Eidgenössischen Ringertagen statt. Dabei wird wie im Schwingen auf einem Sägemehl - Ring gekämpft und auch die Punkteverteilung ist ähnlich wie beim „Hosenlupf“. Die grössten Unterschiede zum Schwingen sind jedoch dass ohne „Überhosen“ gekämpft wird an denen man sich festhalten kann und ausserdem werden die Kämpfer in Gewichtsklassen aufgeteilt so dass auch die weniger schweren Athleten ihre Chancen haben.
In der untersten Gewichtsklasse startete das Gebrüderpaar Wild, Urs und Thomas, zum Wettkampf. Nach dem ersten Wettkampftag stand Thomas Wild mit vier gewonnenen Gängen bereits an der Spitze des 15-köpfigen Starterfeldes, dicht gefolgt von seinem Bruder Urs der ein Unentschieden und drei Siege auf dem Zwischenkonto hatte. Den Sonntag begannen dann beide mit einer Höchstnote, der Zehn. Die Einteilungsrichter versuchen normalerweise Klubkameraden solange wie möglich nicht gegeneinander Ringen zu lassen. Da die Wild's jedoch bereits ziemlich einsam an der Spitze waren kam es in Runde sechs zum Bruderduell. Keiner der beiden konnte diesen Kampf vor Ablauf der Zeit für sich entscheiden und so schrieben die Richter den beiden eine 8,9 für einen gestellten Gang. Im letzten Match vor dem Schlussgang gelang Urs noch ein Sieg während Thomas sich mit einem Gestellten begnügen musste. Im achten und letzten Durchgang treffen die beiden bis dahin punktebesten Ringer aufeinander, darum kam es wieder zum Duell der Gebrüder. Thomas ging mit drei Zehntel Vorsprung in den Kampf was für ihn bedeutete dass ihm ein gestellter Schlussgang zum Gesamtsieg reichen würde. Der 25-jährige Maurer liess dann auch nichts anbrennen und blieb über die acht Minuten Kampfzeit ungeschlagen und sicherte sich somit den Siegermuni. Urs blieb für den zweiten Schlussrang ebenfalls eine schöne Naturalgabe und der Eidgenössische Eichenlaub - Kranz.
Unter den 370 Teilnehmern dieser Ringertage waren noch zehn weitere Starter der Ringerriege Weinfelden von denen in der Jugendkategorie Gian Blaser, Phillip Germann und Roger Junker in die Auszeichnungs Ränge vordrangen.
Zweite Medaille im zweiten WM-Rennen
(20. August 09)
Der Thurgauer Daniel Hubmann ist bei den Weltmeisterschaften der Orientierungsläufer in Ungarn auf Erfolgskurs. Er sicherte sich heute bereits seinen sechsten WM-Podestplatz in einer Einzeldisziplin, den zweiten in Miskolc nach Silber über die Mitteldistanz und den insgesamt vierten im Sprint nach dreimal Silber in den Jahren 2005, 2006 und 2008. Der 26-jährige Thurgauer verlor 2,1 Sekunden auf Hertner. Mit seinem Rennen war der Weltranglisten-Erste im Grossen und Ganzen zufrieden. Seine Paradedisziplin, die Langstrecke, wo er als Titelverteidiger antritt, folgt dabei erst noch.
Weil auch die Schweizer Staffel als aussichtsreicher Anwärter auf einen Podestplatz gilt, kann Hubmann derzeit durchaus mit vier WM-Medaillen rechnen.
Frühes WM-Aus für Melanie Rieser
(8. August 09)
An der Juniorinnen Weltmeisterschaft in Ankara scheidet Melanie Rieser nach einer Niederlage in der Qulaifikationsrunde gegen eine Französin aus.
Melanie Rieser an den Welttitelkämpfen
(4. August 09)
Nur zwei Wochen nachdem ihre jüngere Schwester Nathalie die Schweiz an den Kadetten Europameisterschaften vertreten hat, startet die 19-jährige Melanie Rieser an den Junioren Weltmeisterschaften in Ankara. Für Melanie ist das der erste Start an einer Weltmeisterschaft nach dem sie bereits Erfahrungen an Europäischen Meisterschaften gesammelt hatte. Der Wettkampf in Melanies Gewichtsklasse bis 51kg findet am Donnerstag statt.
Keine EM-Spitzenplatzierungen für Weinfelder
(29. Juli 09)
An den Kadetten-Europameisterschaften in Serbien gelang den beiden Teilnehmern der Ringerriege Weinfelden keine Überraschungen, doch sie konnten zeigen dass sie durchaus im Europäischen Spitzenniveau mitringen können.
Am Dienstag startete Roger Junker aus Weinfelden in der Gewichtsklasse bis 58 kg. In der Qualifikationsrunde traf er dabei auf einen Mazedonier den er im zweiten Drittel mit einem Schultersieg aus dem Turnier warf. Im Achtelfinal war sein Gegner dann ein Aserbaidschaner. Gegen den später fünftplatzierten Osteuropäer muss sich der 16-jährige Schüler dann nach Punkten geschlagen geben was das Turnier-Aus bedeutete. Durch den Schultersieg im ersten Kampf, der die Maximalpunktzahl ergibt, kann er sich im Schlussklassement auf dem guten zehnten Platz aus 24 Startern klassieren.
Auch Nathalie Rieser, die bei den Kadettinen bis 52 kg am Freitag startete traf auf Konkurrenz aus Aserbaidschan. Auch der zweite Versuch von Weinfelden aus dem ehemaligen Sowjet- Staat eine Niederlage beizufügen scheiterte. Nathalie verlor denkbar knapp mit 1:0 und 1:0 was leider schon das Aus bedeutete da ihre Gegnerin den Finaleinzug verpasste. Für die beiden Nachwuchscracks der Ringerriege ist mit diesem Turnier eine lange und anstrengende Trainingsphase zu Ende gegangen. Die nächsten Einsätze werden sich dann im Herbst in der Mannschaftsmeisterschaft auf nationaler Ebene abspielen.
IHC Thurgau verpasst Aufstieg in NLA
(23. Juli 09)
Nachdem der Inline-Hockey-Club (IHC) IHC Thurgau die Chance auf direkten Aufstieg in die NLA im Finalspiel gegen Linth vergeben hatte, unterlagen die Thurgauer am letzten Wochenende auch im Barage-Spiel gegen die Rüschlikon Piranhas mit 3:7 und 6:7.
Die Aufgabe, sich in der Barrage-Runde gegen den NLA-Club Rüschlikon durchzusetzen, schien von Anfang an schwer. Denn acht Stammspieler waren an diesem Wochenende abwesend wegen eines internationalen Inlinehockey-Turniers in Prag. Damit musste Thurgau-Coach Laszlo Könczöl die beiden Partien am Samstag und Sonntag mit einem minimierten Team bestreiten. Sogar sein Assistenz-Coach René Bachmann und er mussten jeweils an einem Spiel selbst in die Hosen steigen, um den personellen Engpass zu meistern.
Doch schon im ersten Spiel geriet der IHCT in Rücklage. Die Rüschlikon Piranhas nutzten ihre Torchancen effizient und siegten klar mit 7:3. Der Spielverlauf der zweiten Begegnung am Sonntag gestaltete sich zwar ausgeglichener, mehr als ein Achtungserfolg lag für die Thurgauer aber nicht drin: nach Ende der regulären Spielzeit stand es 6:6. In der Verlängerung gelang den Zürchern schliesslich der Siegestreffer zum 7:6. Damit blieb das grosse Happy End der Saison 2009 für die Thurgauer aus.
Saisonziel übertroffen
Dennoch zeigt man sich beim IHC Thurgau mehr als zufrieden mit der Leistung der ersten Mannschaft. Die vor der Saison als Ziel definierte Playoff-Teilnahme wurde mit dem Vize-Meistertitel in der NLB klar übertroffen. Ein grosser Anteil daran ist nicht zuletzt dem Trainer-Duo Könczöl/Bachmann zu verdanken. Der Vorstand des IHCT freut sich überdies, dass sich die beiden auch für die nächste Saison als Trainer-Staff der ersten Mannschaft zur Verfügung stellen. Damit lässt sich für die Zukunft des noch jungen Teams einiges erhoffen.
Hubmann gewinnt Gold an World Games in Taiwan
(19. Juli 09)
Der Thurgauer OL-Profi Daniel Hubmann hat an den World Games in Taiwan überlegen die Goldmedaille über die Mitteldistanz gewonnen. Der Langdistanz-Weltmeister und letztjährige Gesamt-Weltcupsieger fand somit die richtige Antwort auf die knappe Niederlage im Sprint vom Freitag. Damit stand der Lanterswiler erstmals an einem Grossanlass in einem Mitteldistanz-Rennen zuoberst auf dem Podest. Silber ging mit 34 Sekunden Rückstand auf Hubmann an den Russen Dimitri Tswetkow, Bronze und somit seine zweite Medaille holte sich dessen Landsmann und Sprint-König Andrej Chramow.
Urs Wild guter Fünfter beim GP von Spanien
(15. Juli 09)
Am Grossen Preis von Spanien konnte Urs Wild den fünften Platz, den er bereits am GP von Deutschland vor zwei Wochen holte, wiederholen. Diesmal ist seine Leistung auf Grund der Gegner jedoch noch höher einzuschätzen.
In der Ersten Runde räumte er den rumänischen Spitzenringer Popescu aus dem Weg, den er bis jetzt noch nie gewinnen konnte. Auch Runde zwei entschied er für sich, in dem er seinem venezuelanischen Gegner nach Punkten gewann. Im Halbfinal traf er dann auf den späteren Gewinner. Gegen den eingebürgerten Briten Krastanov hatte er an diesem Tag keine Chancen und so blieb ihm der kleine Final. Gegen den Kanadier Tremblay zog Wild knapp den kürzeren was im fünften Schlussrang resultierte.
Martin Hubmann holt dritte WM-Medaille
(12. Juli 09)
Im dritten und letzten Einzelrennen holte sich Martin Hubmann (Eschlikon)
am Freitag an den Junioren Weltmeisterschaften im Trentino (Italien) den
ausgezeichneten vierten Platz. Im Staffelrennen vom Samstag erreichte er
zusammen mit den Schweizer Teamgefährten gar Rang zwei. Somit hat der
20-jährige Bauzeichner in allen WM-Rennen mindestens ein Diplom erlaufen.
Fürs das Finalrennen über die Mitteldistanz mussten sich die Athleten am
Donnerstag in einer Qualifikation empfehlen. Hubmann entledigte sich
dieser Vorgabe mit Bravour. Sein fehlerfreier Lauf führte zu einem
überlegenen Sieg in seinem Startfeld.
Fehlerfreier Lauf notwendig
Nicht ohne kleine Korrekturen verlief der Mitteldistanz-Finallauf. „Zwei
kleinere Fehler etwa zur Rennhälfte brachten mich heute um die Medaille.
Man hat einmal mehr gesehen, dass das Niveau international sehr hoch ist
und es fehlerfreie Läufe braucht um sich an der Spitze zu halten“, zeigte
sich Hubmann selbstkritisch und dennoch zufrieden mit seinem vierten
Platz. Dank dem Bündner Philipp Sauter standen die Schweizer aber auch am
dritten WM-Tag, diesmal mit Silbermedaille, auf dem Podest.
Weltklasse-Abschluss
Traditionellerweise stehen am letzten WM-Tag nicht die Einzelleistungen
sondern der Teamgedanke im Vordergrund. Über drei Strecken messen sich die
Nationen im Staffelwettbewerb. Für die Überraschung der Woche sorgten
dabei die Schweizer Juniorinnen. In der Besetzung Fiona Kirk, Sophie
Trischtler und Julia Gross, verwiesen sie die gesamte Konkurrenz auf die
Ehrenplätze.
Auch die die Herren Mannschaft lag während des ganzes Rennverlaufes im
Tuchfühlung mit der Spitze. Philipp Sauter auf der ersten Strecke
vermochte den Rückstand mit 54 Sekunden sehr klein zu halten und
Sprintweltmeister Matthias Kyburz konnte auf der zweite Strecke gar einen
Vorsprung von beinahe zwei Minuten herauslaufen. Der Eschliker
WM-Dominator Martin Hubmann hatte in der Folge die schwierige Aufgabe den
Vorsprung zu verwalten. „Leider hatte ich gleich zu Beginn eine kleine
Unsicherheit zu beklagen und so musste ich den Schweden Gustav Bergmann
passieren lassen“, schilderte Hubmann den Rennverlauf. Anschliessend habe
er zwar den Kontakt zum Nordländer nie ganz verloren. Dem hohen Tempo
konnte Hubmann aber für einmal nicht ganz folgen. Dennoch wurde die
Zielsetzung Diplom mit der souveränen Silbermedaille mehr als übertroffen.
IHC Thurgau verliert NLB-Final
(9. Juli 09)
In der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel der Nationalliga B unterliegt der Inlinehockey Club Thurgau dem ihcSF Linth in zwei Partien. Trotzdem erhalten die Thurgauer eine zweite Chance, sich den Aufstieg zu sichern.
Die erste Partie am Samstag zwischen den beiden Finalisten startete ausgeglichen – so stand es zur Halbzeitpause noch immer 0:0. Es waren dann die Gastgeber aus Kaltbrunn, die beim Wiederanpfiff den besseren Start erwischten und nach knapp fünf Minuten in der zweiten Halbzeit 2:0 in Führung lagen. Der IHC Thurgau konnte in der 32. Minute zwar den Anschlusstreffer erzielen, der Ausgleich jedoch gelang den Gästen nicht. Nach je einem weiteren Tor für beide Mannschaften war es der ihcSF, der mit dem 4:2 den Schlusspunkt der Partie setzte. Um sich trotzdem noch den Meistertitel zu sichern, war ein Sieg im zweiten Spiel Pflicht für die Thurgauer.
Start völlig verschlafen
Als die zweite Partie am Sonntag angepfiffen wurde, schienen die Thurgauer mental nicht auf dem Spielfeld zu sein – anders konnte man sich die schwache Leistung der Equipe nicht erklären. Geschockt durch den ersten Gegentreffer nach nur einer Minute, gelang dem IHC Thurgau in der ersten Halbzeit gar nichts. Nach dem 3:0 in der achten Spielminute fielen die Tore für den ihcSF Linth zwischenzeitlich fast im Minutentakt. Mit einem bitteren 8:0 schleppten sich die Gäste in die Garderobe, während die heimischen Fans bereits lautstark den vermeintlichen Schweizer Meistertitel feierten.
Zwar gelangen dem IHCT in der zweiten Hälfte immerhin drei Tore, zum Sieg reichte dies aber bei weitem nicht. Das Spiel endete 10:3 für den ihcSF Linth, der nebst dem Meistertitel in der NLB auch den Aufstieg in die NLA feiern durfte.
Zweite WM-Bronzemedaille für Martin Hubmann (7. Juli 09)
Die Junioren-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf fanden heute Dienstag für Martin Hubmann eine erfolgreiche Fortsetzung. Über die Langdistanz klassierte sich der Eschliker Ausnahmekönner wie im Sprint-Rennen vom Montag im dritten Rang und sicherte sich bereits die zweite Bronzemedaille.
Das Gelände im Trentino (Italien) ist vergleichbar mit den steilabfallenden Geländeformen im Tessin. Weil die Hanglage aber feiner gegliedert ist, ist sehr genaues Kartenlesen von Nöten. Erschwerend kam für die Athleten gestern hinzu, dass es strömend regnete und somit alles sehr rutschig wurde. Der Wettkampf über Langdistanz verkam dadurch zu einer richtigen Kraftausdauerprüfung, da auf den 9.5 Kilometern auch noch 440 Höhenmeter zu bewältigen waren.
Kaum Fehler während 70 Minuten Martin Hubmann zeigte sich sehr erfreut über seinen Einsatz. „Von Beginn weg war ich konzentriert und beging nur einige kleine Fehler. Wie schon gestern gelang mit ein sehr guter Schlussabschnitt.“ In der Tat lag Hubmann schon ab der ersten Zwischenzeit nach rund 30 Minuten an vierter Stelle. Dank einem konstanten, schnellen Lauf resultierte schlussendlich die Verbesserung auf den herausragenden dritten Platz.
Nach nun insgesamt drei bronzenen Auszeichnungen an Juniorenweltmeisterschaften, hat Hubmann am Freitag über die Mitteldistanz und am Samstag in der Staffel zwei weitere Chancen sogar goldenes Edelmetall zu erlaufen. Darauf angesprochen meinte das bescheidene Sporttalent mit einem Augenzwinkern: „Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe. Ich weiss jetzt aber, dass ich ganz vorne mitmischeln kann!“
IHC Thurgau muss in die "Verlängerung"
(7. Juli 09)
In der Playoff-Finalserie um den Schweizer Meistertitel der Nationalliga B unterliegt der Inline-Hockey-Club Thurgau dem ihcSF Linth in zwei Partien. Damit müssen die Thurgauer in die "Verlängerung" und den Aufstieg gegen den schwächsten NLA-Club sichern.
Die erste Partie am Samstag zwischen den beiden Finalisten startete ausgeglichen – so stand es zur Halbzeitpause noch immer 0:0. Es waren dann die Gastgeber aus Kaltbrunn, die beim Wiederanpfiff den besseren Start erwischten und nach knapp fünf Minuten in der zweiten Halbzeit 2:0 in Führung lagen. Der IHC Thurgau konnte in der 32. Minute zwar den Anschlusstreffer erzielen, der Ausgleich jedoch gelang den Gästen nicht. Nach je einem weiteren Tor für beide Mannschaften war es der ihcSF, der mit dem 4:2 den Schlusspunkt der Partie setzte. Um sich trotzdem noch den Meistertitel zu sichern, war ein Sieg im zweiten Spiel Pflicht für die Thurgauer.
Start völlig verschlafen Als die zweite Partie am Sonntag angepfiffen wurde, schienen die Thurgauer mental nicht auf dem Spielfeld zu sein – anders konnte man sich die schwache Leistung der Equipe nicht erklären. Geschockt durch den ersten Gegentreffer nach nur einer Minute, gelang dem IHC Thurgau in der ersten Halbzeit gar nichts. Nach dem 3:0 in der achten Spielminute fielen die Tore für den ihcSF Linth zwischenzeitlich fast im Minutentakt. Mit einem bitteren 8:0 schleppten sich die Gäste in die Garderobe, während die heimischen Fans bereits lautstark den vermeintlichen Schweizer Meistertitel feierten.
Zwar gelangen dem IHCT in der zweiten Hälfte immerhin drei Tore, zum Sieg reichte dies aber bei weitem nicht. Das Spiel endete 10:3 für den ihcSF Linth, der nebst dem Meistertitel in der NLB auch den Aufstieg in die NLA feiern durfte.
Aufstieg noch immer möglich Trotz der deutlichen Niederlage am Wochenende besteht für den IHC Thurgau noch immer die Möglichkeit, in die NLA aufzusteigen. Am 18./19. Juli spielt der Verlierer des NLB-Finals in einem Barrage-Spiel gegen den Playout-Verlierer der NLA.
Martin Hubmann mit Medaillenchancen an Junioren-WM
(4. Juli)
Vom 6.-11. Juli starten die weltbesten Orientierungsläufer im Juniorenalter zum alljährlichen Kräftemessen an der Junioren WM. Austragungsort ist das italienische Trentino in den Dolomiten. Der Eschliker Martin Hubmann gehört zu den Schweizer Medaillenhoffnungen.
Nach vor Kurzem mit Bravour bestandener Lehrabschluss-Prüfung als Bauzeichner folgt für Martin Hubmann der nächste Saisonhöhepunkt postwendend. Für das 20-jährige Nachwuchstalent sind die Wettkämpfe im südlichen Nachbarland aber fast schon Routine, denn er wird bereits zum vierten und definitiv letzten Mal an einer Junioren-Weltmeisterschaft teilnehmen können. Bezüglich Zielsetzung hat sich im Vergleich mit der ersten Teilnahme schon einiges verändert, wie Hubmann erzählt: „Als ich vor drei Jahren mit 17 das erste Mal an die WM ging, war ich der Jüngste im Schweizer-Team und auch insgesamt zählte ich zu den Jüngeren. Daher ruhten die Erwartungen mehr auf meinen Teamkollegen. Das änderte sich aber nach dem Gewinn der Bronzemedaille vor zwei Jahren. Letztes Jahr konnte ich meine Erwartungen wohl wegen zuviel Druck nicht erfüllen. Darum gehe ich meine letzte JWOC nun ruhiger an, denn ich weiss, dass ich momentan in einer guten Verfassung bin und mir das Gelände liegt.“
Mindestens zwei Diplome
Je ein Diplom in einem Einzelwettbewerb und in der Staffel ist die offzielle Zielformulierung von Hubmann. Gemessen an seinen nationalen und internationalen Erfolgen, dürften aber speziell über die kürzeren Distanzen (Sprint und Mitteldistanz) reelle Chancen auf eine Medaille bestehen, zumal der bescheidene Eschliker seine Qualitäten etwa so beschreibt:“ Meine Stärken sehe ich in den temporeichen und intensiven Rennen, wo man die Konzentration stets aufrecht erhalten muss und wo Schnelligkeit gefragt ist. Ich denke auch, dass mir die steilen Hänge, wie man sie im Trentino vorfindet, entgegen kommen. Dagegen ist im Vergleich mit den Skandinaviern sicherlich das Kompasslaufen eine Schwäche von mir.“
Ideale Vorbereitung
Trotz LAP- und BMS-Abschlussprüfungen hat die Vorbereitung auf die Titelkämpfe nicht gelitten. Hubmann ist bekannt als gewissenhafter Planer und so fiel es ihm nicht schwer die verschiedenen Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Dank der Verletzungsfreiheit und der Unterstützung seines Bruders und OL-Weltnummer eins Daniel im trainingstechnischen und mentalen Bereich herrscht beim Youngster aus dem Hinterthurgau grosse Zuversicht. Dazu kommt, dass sich das nationale Juniorenkader und das 12-köpfige WM-Team sowohl im Trentino selbst, wie auch in relevanten Gelände im Tessin mit den zu erwartenden Schwierigkeiten bereits vertraut gemacht hat.
Orientierungslauf als Leidenschaft
Neben der kopflastigen Arbeit empfindet Martin Hubmann den Sport als optimalen Ausgleich. Fünf bis sieben Trainingseinheiten und ein gesamter Zeitaufwand von mindestens acht Stunden pro Woche führen dazu, dass kein Platz für andere Hobbys mehr bleibt. „Im OL geht es nicht in erster Linie ums Geld, sondern um die Freude an einer naturverbundenen, sauberen und fairen Sportart. Deshalb mache ich diesen Sport sehr gerne und bin bereit, meine ganze Freizeit dafür zu investieren“, erklärt Hubmann die Beweggründe seine gesamte Energie in den Sport zu setzten.
Weinfelder Urs Wild mit Achtungserfolg
(1. Juli 09)
Am Grossen Preis von Deutschland konnte sich Urs Wild von der Ringerriege Weinfelden auf dem fünften Platz klassieren. An dem gut besetzten internationalen Turnier konnte er im ersten Kampf einen Deutschen besiegen. Im darauffolgenden Match traf er dann auf die Deutsche Nummer Eins Marcel Ewald, dem er sich nach Punkten geschlagen geben musste. In seinem Dritten und letzten Duell musste hätte er sich mit einem Sieg über seinen polnischen Gegner noch die Bronzemedaillen sichern können. Der 23-jährigen Halbprofi aus Engwang konnte dann aber seinen Kontrahenten nicht beherschen und so verlor er diesen Kampf was den fünften Schlussrang bedeutete. Gewichtsklasse bis 55kg (9 Starter).
IHC Thurgau steht im NLB-Playoff-Final (30. Juni 09)
Der Inline Hockey Club Thurgau hat am vergangenen Wochenende den Einzug ins NLB-Playoff-Final geschafft. Im Halbfinal setzten sich die Thurgauer in zwei Partien klar gegen Rüschlikon durch. Damit trennen den IHC Thurgau nur noch zwei Siege vom möglichen Schweizer Meistertitel und vom direkten Aufstieg in die NLA.
In der ersten Partie am Samstag war der IHC Thurgau von Beginn weg deutlich überlegen und abgeklärter als sein Gegner aus Rüschlikon. Zur Pause konnte bereits eine komfortable 5:0-Führung mit in die Garderobe genommen werden. Auch in der zweiten Halbzeit ging es im gleichen Tempo weiter – einzig einmal musste sich Torhüter Flavio Ambrosetti von den Zürchern geschlagen geben. Die Partie endete nach der regulären Spielzeit von 50 Minuten mit 10:1 für die Thurgauer.
Die zweite Partie am Sonntag gegen den gleichen Gegner startete einiges harziger (Halbzeitstand 3:5 für Thurgau). «Durch die Überlegenheit am Vortag wurden einige Spieler übermütig und liessen sich zu Einzelaktionen verleiten. Dadurch wurde die Scheibe mehrmals fahrlässig dem Gegner überlassen, was Rüschlikon zu Kontern verhalf», so Coach Laszlo Könczöl. In der Halbzeitpause wurden die Thurgauer Spieler vom Coach zurechtgewiesen, was sich anschliessend in der Spielweise niederschlug. Die zweite Hälfte entschied der IHCT gleich mit 1:7 für sich und konnte so nach verschlafenem Start Wiedergutmachung leisten. Das Spiel endete mit 4:12 zugunsten der Thurgauer.
In der Final-Serie trifft der IHC Thurgau auf den ihcSF Linth. Sämtliche Spiele werden in Kaltbrunn SG ausgetragen. Über Unterstützung durch Fans gegen das Heimstarke Linth würde sich der IHC Thurgauer bei allen Spielen freuen.
Schweizermeister-Titel für Thurgauer OL-Cracks
(24. Juni 09)
Mit einem organisatorischen Novum lud die OLG St.Gallen/Appenzell am vergangenen Wochenende zu einem nationalen Sprint-OL und den Mitteldistanz-Schweizermeisterschaften (MOM). Zusammen mit dem österreichischen Laufklub Kompass Innsbruck stellten die Veranstalter gelungene Wettkämpfe auf österreichischem Boden auf die Beine. Für den Sprint vom Samstag wurde die interessante Innenstadt von Feldkirch kartiert und die sonntägliche Meisterschaft ging im nahegelegenen Göfis über die Bühne.
Die Thurgauer Orientierungslaufspezialisten konnten an beiden Tagen einige Topresultate liefern. Elite-Läufer David Schneider zum Beispiel klassierte sich im Sprint auf dem vierten Platz und an der MOM im Rang fünf. Trotzdem war der Wängemer OL-Profi nicht richtig zufrieden mit seinen Einsätzen. „Am Samstag gelang mir der Start überhaupt nicht. Ich hatte grosse Probleme mit der Karte zurecht zu kommen. Oft war ich einen gedanklichen Schritt zu spät, sodass ich bis zum sechsten Posten schon eine Minute hinter dem Sieger Matthias Merz lag. Der zweite Teil lief dann nicht schlecht und ich machte keine groben Fehler mehr. Auch am Sonntag machte ich auf den ersten acht Posten immer wieder kleinere Fehler. Erst danach kam ich richtig ins Rennen und fand einen guten Rhythmus.“
Daniel Hubmann mit weiterem Meistertitel
Dem Eschliker Weltmeister Daniel Hubmann misslang der Sprint vom Samstag gründlich. Nach zwei grösseren Fehlern zum Beginn musste er sich mit Rang 14 begnügen. Im gut belaufbaren, technisch anspruchvollen Wald bei Göfis revanchierte sich Hubmann dann aber in meisterlicher Manier. „Ausser einem Schnitzer von rund 50 Sekunden beim sechsten Posten gelang mir ein ausgezeichnetes Rennen“, bilanzierte Hubmann, der seinem Palmares einen weiteren Schweizermeistertitel dank haudünnem Sechs-Sekunden-Vorsprung auf seinen grössten Widersacher Matthias Merz hinzufügen konnte.
Erfolgreiche Jugend
Gar erfolgreicher als der grosse Bruder gestaltete Junior Martin Hubmann sein „Österreicher-Wochenende“. Einem zweiten Platz am Samstag liess er sich am Sonntag ebenfalls die Goldmedaille umhängen. Martina Seiterle (D20; Frauenfeld) liess im Sprint mit Rang zwei ihr Können aufblitzen, während H-18 Läufer Patrik Wägeli (Nussbaumen) über die Mitteldistanz die gleiche Klassierung erreichte.
Starker Nachwuchs kommt schliesslich aus Balterswil. Die Imhof-Geschwister Julian (H-10) und Michael (H-12) erreichten an beiden Tagen Podestklassieren in ihren Kategorien. Julian durfte sich zweimal Bronze umhängen lassen und Michael sogar Silber und Gold.
Komplette Ranglisten unter www.swiss-orienteering.ch
Sportcamps für Jugendliche - noch freie Plätze (10. Juni 09)
Das Sportamt Thurgau bietet im Sommer mehrere Jugendsportcamps an. Freie Plätze hat es noch in den Sportarten Fussball, Unihockey und Polysport/Trendsport.
In allen J+S-Sportcamps steht die sportliche Ausbildung im Vordergrund. Daneben wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm durch die J+S-Leiterinnen und -Leiter geboten. Gestartet wird mit dem Polysport-Lager (Jahrgänge 91-95) vom 12. bis 18. Juli in Lenzerheide. Die Teilnehmenden betätigen sich in verschiedenen Spielsportarten wie zum Beispiel Baseball, Rugby, Fussball oder Beach-Volleyball. Zusätzlich besteht jeden Tag die Möglichkeit, eine Bike-Tour zu unternehmen.
Vom 26. Juli bis 1. August findet das Fussball-Camp in Tenero statt. Das dortige nationale Jugendsportzentrum bietet ideale Verhältnisse um Fussball zu spielen, sich aber auch einem abwechslungsreichem Rahmenprogramm zu widmen. Dieses Lager ist ebenfalls für Jugendliche der Jahrgänge 88-94 ausgeschrieben.
Unihockey-Camp für die jüngeren
In Zusammenarbeit mit Floorball Thurgau organisiert das Sportamt zum dritten Mal das Unihockey-Camp für die Jahrgänge 95-98. Das Camp findet vom 25. bis 31. Juli statt, dieses Mal im Berner Oberland in Frutigen.
Alle drei Camps kosten 300 Franken. Darin eingeschlossen sind gemeinsame Reise, Unterkunft, Verpflegung und Unterricht.
Kontakt: Telefon 052 724 29 41 oder sportamt@tg.ch oder www.sportamt.tg.ch
Daniel Hubmann mit starkem Saisoneinstand (7. Juni 09)
Der Thurgauer Orientierungsläufer Daniel Hubmann dominierte bei den Nordmeisterschaften in Salo (Fi) über die Langdistanz. Er gewann 18 Sekunden vor seinem Landsmann Matthias Merz.
«Das ist ein schöner Auftakt in die internationale Saison», freute sich der Lanterswiler über seinen ersten Podestplatz bei Nordischen Meisterschaften in der Elite-Klasse. «Dass ich in diesem technisch schwierigen Gelände sämtliche Skandinavier schlagen konnte, freut mich ganz besonders.» Genau darin liegt der grosse Wert dieses Sieges. Die Nordländer nehmen diese Wettkämpfe sehr wichtig und bereiten sich seriös darauf vor.
Schweizer Meistertitel für Roger Junker
(7. Juni 09)
An den Freistil-Schweizermeisterschaften der Jugend und Kadetten in Diepoldsau gewann Roger Junker aus Weinfelden in der Gewichtsklasse bis 63 kg die Goldmedaille. Keine der 15 Gegner in seiner Kategorie fand an diesem Wochenende ein Rezept gegen den 16-jährigen Kantischüler. Mit diesem Erfolg bestätigt er die Zugehörigkeit zum Nationalkader und kann somit auch weiterhin international an den Start gehen.
Zu einem Weinfelder Duell kam es im kleinen Final der Gewichtsklasse bis 76kg. Stefan Keller und Rico Bründler haben beide je einen Kampf im laufe der Vorrunde verloren sich dann jedoch mit lauter Siegen bis in den kleinen Final vor gekämpft. Im Kampf um die Bronzemedaille besiegte dann, der in Stein am Rhein wohnhafte Stefan Keller, seinen Teamkollegen Rico Bründler aus Märwil äusserst knapp und sicherte sich so die Bronzemedaille.
Für die vierte Auszeichnung der sechs gestarteten Weinfelder sorgte Kurt Oppikofer bis 54kg, wo er sich mit dem sechsten Platz ein Diplom sicherte.
Siegreiche RCK-Ruderer (25. Mai 09)
Nachdem vor vier Wochen die schweizerische Eröffnungsregatta Lauerz wegen Föhnsturm abgesagt werden musste fand am 23. / 24. Mai 2009 in Varese die erste nationale Ruderregatta statt. Vier Kaderruderer vertraten den Ruderclub Kreuzlingen (RCK). Alle vier qualifizierten sich am Samstag in ihren jeweiligen Rennen für die A-Finals von Sonntag.
In den A-Finals belegten alle vier Spitzenränge. Emanuel Hoppenstedt und Nico Stahlberg gewannen in der offenen Kategorie der Männer im Doppelzweier Gold und Joel Horni in der Renngemeinschaft mit Küssnacht Silber. Mathias Stehrenberger erreichte in der Kategorie Junioren 17/18 Jahre ebenfalls im Doppelzweier in einer Renngemeinschaft mit Rorschach den sehr guten fünften Rang. Ein weiterer Höhepunkt war der Gewinn der Silbermedaille der vier RCK-Athleten, Emanuel, Joel, Mathias und Nico, in der offenen Kategorie der Männer im Doppelvierer. Herzliche Gratulation!
Die erste Austragung einer nationalen Ruderregatta auf dem Lago di Varese darf damit auch aus Kreuzlinger Sicht als voller Erfolg gewertet werden. In spannenden Rennen, bei hervorragenden Wasserverhältnissen und bei Traumwetter beginnt die schweizerische Ruderwelt bereits von den „Bodenseeruderern“ zu sprechen. Motivation und Ansporn zugleich, das Projekt „Leistungssport im RCK“ mit den Zielen „Ruder-Leistungssportzentrum zur Nachwuchsförderung in Kreuzlingen“ und „Olympia 2012 in London“ weiter voranzubringen.
Schwieriger Weltcup-Einstand für Gubser/Gubser
(25. Mai 09)
Der erste internationale Wettkampf der Schweizer Spitzenkanuten Remo und David Gubser gestaltete sich schwierig. Mit den Rängen 16 und 22 blieben sie unter ihren Erwartungen. Die Umstellung im Boot benötigt offenbar noch Angewöhnungszeit.
Der Weltcup in Poznan in Polen war für Remo und David Gubser der erste internationale Einsatz in dieser Saison. Dabei zeigte sich in den Vorläufen am Freitag, dass die Umstellung im Boot doch etwas Zeit benötigt. Der jüngere Remo sitzt nun vorne und der kräftigere David gibt von hinten Schub. Mit den Rängen 6 und 7 konnten sie sich zwar für die Halbfinals qualifizieren, alleding mit wenig Reserven.
Die Halbfinals am Samstag standen dann unter schwierigen Vorzeichen. Starker Wind und Wellen beeinträchtigten das Renngeschehen. Entsprechend waren auch die Leistungen des Schweizer Bootes. Ueber 1000 Meter reichte es zur Qualifikation für den B-Final, aber üeber 500 Meter verpassten sie dies und mussten mit dem C-Final Vorlieb nehmen.
Nur Vierter im C-Final
Am Sonntag zeigte sich dann das Wetter von einer wesentlich besseren Seite: Sonnenschein und kaum Wind. Entsprechend besser waren auch die Leistungen des Thurgauer Brüderpaars. Im C-Final über 500 Meter fuhren sie neben dem slowakischen Spitzenboot Wiebauer/Erban ein gutes Rennen. Den Rückstand von einer Sekunde auf die siegreichen Ungarn hatten sie sich
bereits durch einen schlechten Start eingehandelt. Als Vierte belegten sie in der Schlussrangliste den 22. Platz.
Steigerung über 1000 Meter
Im abschliessenden B-Final über 1000 Meter zeigten sie dann ihr bestes Rennen des Wochenendes. Nach einem diesmal geglückten Start fuhren sie mit an der Spitze des Feldes und lagen bei Streckenhälfte auf dem 4. Platz. Auf den letzten Metern verloren sie dann allerdings noch etwas Terrain und fuhren als 7. über die Ziellinie. Damit belegten sie den 16.
Gesamtrang in einer starken Konkurrenz.
EM ist Ende Juni
Nun bereiten sich die beiden jungen Thurgauer auf die Europameisterschaften vor, die Ende Juni in Brandenburg (De) stattfinden.
Schwieriger Start für Gubser/Gubser
(23. Mai 09)
Das Minmalziel haben die beiden Schweizer Kanuten am 1. Tag des Weltcups in Poznan in Polen erreicht. Sowohl ueber 500 wie ueber 1000 Meter haben sie sich fürr die Halbfinals von heute Samstag qualifiziert.
Aber der erste internationale Start der Thurgauer Brueder gestaltete sich schwierig. Waehrend die Konkurrenz schone zahlreiche harte Rennen bewältigt hat mit nationalen Ausscheidungen und internationalen Regatten waren diese Vorläufe fuer den Kajak-Zweier Gubser/Gubser die ersten Rennen auf hohem Niveau in diesem Jahr. Das hohe Tempo noch nicht gewohnt, mussten sie sich mit den Plätzen 6 und 7 begnügen. Auch die Umstellung im Boot, der jüngere Remo sitzt neu vorne am Schlag und David gibt von hinten Schub, benötigt eine gewisse Angewöhnungszeit. Unter diesen Umständen duerfte es schwierig werden, sich für die Finals zu qualifizieren. Eine Verbesserung liegt aber sicher drin.
Internationaler Erfolg für RCK-Ruderer
(12. Mai 09)
Nico Stahlberg, Kreuzlinger Sportler des Jahres, setzt seine Erfolgsserie fort: Ein vierter und ein zweiter Platz im Doppelzweier; ein erster Platz im Einer.
An der Internationalen Juniorenregatta in München vom 9./10. Mai 2009 erreichte Nico Stahlberg mit seinen Partner im Doppelzweier am ersten Regattatag in einem internationalen Feld von 36 Booten den vierten Schlussrang. Am zweiten Regattatag musste sich der derzeit erfolgreichste Schweizer Junioren-Doppelzweier nur vom Doppelzweier aus Serbien geschlagen geben. Als Zusatzrennen startete Nico Stahlberg auch im Einer und gewann seine Serie mit einem guten Vorsprung und konnte so seine erste Internationale Medaille in München in Empfang nehmen.
Am kommenden Wochenende werden in Essen D Emanuel Hoppenstedt im Doppelvierer und Joel Horni im Doppelzweier mit ihren Nationalmannschaftsruderer an den Start gehen.
Einzelheiten können unter den News des Schweizer Ruderverbands, www.swissrowing.ch, nachgelesen werden.
Basketball News
Minibasketball Abschlussturnier
(12. Mai 09)
Kampf um den Ball
Am nächsten Sonntag, 17. Mai 2009, findet in Frauenfeld, Kantonsschule, das Abschlussturnier Minibasketball der Saison 2008/09 statt. Daran nehmen 36 Teams aus 8 verschieden Kantonen gemäss beiliegender Liste teil.
Minibasketball deckt Jugendliche der Kategorien U13 und jünger ab. Die in Turnierform organisierten Meisterschaften stehen den gemischten Teams (Mädchen und Burschen) der Kategorien U13, U11 und U9 offen.