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Schwingen / Ringen - News

 
Manuel Strupler tritt zurück!
(18. Juli 2010)

Wegen einer Schulterverletzung muss der Weinfelder Spitzenschwinger Manuel Strupler seinen Verzicht auf einen Start am Eidgenössischen Schwingfest 2010 in Frauenfeld bekannt geben. Der 31-Jährige wird sich am 5. August operieren lassen. Gleichzeitig erklärte der Thurgauer, nicht mehr in den Sägemehlring zurückzukehren. Seine Karriere als Spitzenschwinger sei damit beendet.
(Quelle: TZ)
 

 
    

Auszeichnungen im Einsiedler Sägemehl
(28.06.10)

Am 14. Zentralschweizer Jugendringertag in Einsiedeln vom vergangenen Samstag, konnten sich die Weinfelder Nachwuchsringer fünf Auszeichnungen sichern. An einem Ringertag wird traditionell unter freiem Himmel und auf einem Sägemehlring um die Schultersiege gekämpft, wie im Schwingen, nur ohne Schwingerhosen. Die Weinfelder reisten an diesem strahlenden Sommertag mit Zehn Teilnehmern an, wovon sich die Hälfte das begehrte Eichenlaub – den „Zweig“ - sicherten.

In der tiefsten Gewichstklasse, verpasste der leichteste Starter im ganzen Feld, Markus Portmann, den Zweig nur um einen Rang. Nach den Sechs absolvierten Gängen, klassierte er sich auf dem zehnten Platz.

Gleich zwei Zweige gab es für die Weinfelder in der Gewichtsklasse bis 34kg. Andre Blaser kämpfte sich auf den dritten Platz vor, Silvan Mühletaler wurde sechster. Ohne Auszeichnung blieb Silvan Blaser mit Rang 12. Einen weiteren Zweifacherfolg gab es in der 43kg Kategorie. Gian Blaser wird achter, Patrick Rüegger Zehnter. Der dritte Weinfelder Teilnehmer in diesem Gewicht, Luca Zwahlen, landete auf dem 24. Rang.

Um einen halben Punkt, verpasste bis 49kg Phillip Germann den Zweig und landet auf dem neunten Rang. Die schwersten beiden Weinfelder Starter, in der Gewichtsklasse bis 76kg, konnten noch eine Auszeichnung zur Erfolgsrechnung beisteuern. Micha Forster beendete den Wettkampf auf dem fünften Rang und holte sich den Zweig, während Fabian Walter dies mit dem neunten Rang knapp verpasste.

Wie es für Ringertage üblich ist, gab es auch an diesem Ringertag tolle Natural-Gaben zu gewinnen. Wie beim Schwingen können sich die Ringer, in der Reihenfolge des Ranges, etwas vom Gabentempel aussuchen und Heim nehmen. Die erfolgreichen Weinfelder traten den Heimweg unter Anderem mit Kuhglocken, Micro Scooter und I-Pod an.


 
    
Abderhalden Favorit beim NOS in Näfels
(24. Juni 2010)

Am Sonntag, 27. Juni, findet in Näfels GL der Nordostschweizer Schwingertag statt. Unter den 200 „Bösen“ mit 135 Kranzern befinden sich auch 8 starke Gäste aus den vier anderen Teilverbänden der Schweiz, sowie 22 Thurgauer, die wenigstens bei der Kranzverteilung ein Wort mitreden wollen.

Mit Schwingerkönig Jörg Abderhalden,  den „Kronprinzen“ (Halbthurgauer) Andy  Büsser, Ottoberg; Urban Götte, Stein, dem Kirchberger Daniel Bösch und Bruno Fäh (Benken) sind die St.Galler Schwinger die heissesten Anwärter auf den Sieg. Die starken Bündner Stefan Fausch (Seewis) oder Edi Phillipp, Untervaz sind aber auch immer für eine Überraschung gut.
 
Von den attraktiven Gästen aus den vier Teilverbänden gilt es vor allem die Innerschweizer Thomas Arnold und Benno Studer, die Berner Kilian Wenger und Willi Graber oder der Nordwestschweizer Bruno Gisler zu beachten.
Als grosse Abwesende werden der 4-fache NOS-Sieger und “Ex-Schwingerkönig“ Arnold Forrer (Stein) und auch der Thurgauer „Eidgenosse“ Manuel Strupler verletzungshalber nur als Zuschauer dabei sein.

Thurgauer mit Burkhalter
Die Thurgauer Hoffnungen ruhen auf  dem „Eidgenossen“ Stefan Burkhalter, Homburg. Der 36-jährige Routinier möchte nach kurzer Verletzungspause wieder an der Spitze mitschwingen. Beni Notz aus (Güttingen) ist diese Saison erfolgreichster Thurgauer und möchte dies auch bestätigen. Der Matzinger Tobias Krähenbühl und sein „Cousin“ Roland Krähenbühl (Gachnang) zeigten am Schaffhauser eine steigende Formkurve. Auch Ernst Bühler (Amriswil), dem Altnauer Andi Eberle oder Nachwuchshoffnung Mario Schneider (Friltschen) ist durchaus der „Durchbruch“ auf NOS-Niveau zuzutrauen.

Der Beginn des NOS-Schwingertages ist auf  08.30 Uhr angesetzt. (krä)
 

 
    
Krähenbühl bester Thurgauer in Herblingen
(22. Juni 2010)

Am Sonntag führten die Schaffhauser den Kantonalen Schwingertag bei regnerischem Wetter in Herblingen durch. Der in Ottoberg wohnhafte, doch für die Toggenburger schwingende Andi Büsser lies an diesem Anlass nichts anbrennen.

Er gewann alle seine Gegner in überzeugender Manier. Im Schlussgang hiess sein Gegner Urs Abderhalden, der Bruder von Jörg. Beni Notz, Güttingen, verspielte seine super Ausgangslage nach dem fünften Gang. Sein Gegner im sechsten Gang war der defensiv eingestellte Zürcher Oberländer Fabian Kindlimann, der mit einem Konter Notz auf den dennoch guten siebten Kranzrang zurückwarf. Somit etablierte sich der Matzinger Tobias Krähenbühl mit einer sehr soliden Leistung als bester Thurgauer auf dem fünften Rang. Ebenfalls unter die Kranzgewinner konnten sich Roland Krähenbühl, Gachnang, Bühler Hannes, Amriswil und Mario Schneider aus Friltschen einreihen.

Für den noch jungen Bühler war dies der erste Kranz, welchen er gegen den Glarner Kranzer Florian Beglinger erschwang. Den Kranz knapp verpasst haben Stefan Messerli, Heldswil, sowie Andi Eberli, Altnau. Beiden fehlten die guten Noten, wodurch sie doch einige Viertel verloren. Der jüngere Bruder von Mario Schneider, Domenic Schneider, zeigte einen Tag nach seinem Sieg am Thrugauerer Jungschwingertag, dass mit ihm in Zukunft gerechnet werden muss. Er verlor seinen letzten Zweikampf gegen den gewichtigen Schaffhauser Roman Wanner, wodurch er aus den Kranzrängen fiel. Für den Nussbaumer Sandro Akeret galt dasselbe. Auf seinem Notenblatt konnte er zwei Siege gegen Kranzschwinger vorweisen, musste aber gegen den doch überlegeren Erwin Büsser die Segel streichen. Es zeigte sich dennoch, dass eine junge Generation von Thurgauer Schwinger heranwächst. (krä)
 

 
    
Spannung am Schaffhauser Schwingertag
(19. Juni 2010)

Ein mit Spannung geladenes Schwingfest erwartet die Zuschauer am Sonntag in Schaffhausen.

Daniel Bösch, Kirchberg und der für den St. Gallerverband startenden Ottoberger Andy Büsser werden als „Eidgenossen“ favorisiert. Der starke Pascal Gurtner möchte für den eigenen Verband die Kohlen aus dem Feuer holen.
Mit Beni Notz, Güttingen wird aber auch ein Thurgauer um den Festsieg mitreden. Der 120-Kilo schwere Hakenspezialist befindet sich in Topform. Auch Roland Krähenbühl, Gachnang und Tobias Krähenbühl aus Matzingen möchten sich unter die Kranzgewinner reihen.

Verletzungspech der Thurgauer „Eidgenossen“
Nicht in die Hosen steigen die  beiden „Eidgenossen“ Stefan Burkhalter, Homburg und der Weinfelder Manuel Strupler. Während sich Strupler auf dem Stoos eine Knieverletzung zugezogen hat leidet Burkhalter an einer Handgelenkverletzung.Das Schwingfest beginnt um 08.00 Uhr und dürfte nicht verschoben werden, da am nächsten Sonntag das NOS stattfindet. (krä)
 

 
    
Schöne Erfolge für Thurgauer Schwinger
(15. Juni 2010)

Ein erfolgreiches Wochenende erlebten die beiden Thurgauer Schwinger Beni Notz und Nachwuchsschwinger Domenic Schneider. Notz gewann den Stooskranz im 4. Schlussrang und Schneider siegte in seiner Jahrgangskategorie beim NOS- Nachwuchsschwingfest in Domat/Ems.

Beni Notz aus Güttingen (Bild) heisst der Thurgauer Schwinger der Stunde. Beim ersten Bergfest der Saison musste sich der Güttinger im ersten Gang gegen den Schwyzer Edi Kündig zwar noch geschlagen geben, danach gab er seinen nächsten Gegnern aber den Tarif bekannt. Mit „Wyberhaken“ und „Gammen“ konnte er die Innerschweizer Florian Hasler, den „Eidgenossen“ Alois Schillig und Stefan Arnold mit Plattwürfen besiegen. Im fünften Gang musste  sich Notz dem späteren Festsieger Philipp Laimbacher, Seewen, nach zähem Kampfdas Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Im entscheidenden Kampf um den Kranz wurde dem 26-jährigen Lagerist Reto Gloggner aus Ruswil zugeteilt. Dabei fackelte Notz nicht lange und konnte mit einem sehenswerten „Kurz“ wieder platt gewinnen und durfte  sich den 19. und bislang wertvollsten Kranz seiner Karriere aufsetzen lassen.

Pechvogel Strupler
Auch Manuel Strupler zeigte im ersten Gang seine Klasse und besiegte mit einem spektakulären Hochschwung den einheimischen „Mitfavoriten“ Adi Laimbacher. Im zweiten Kampf verletzte sich der 30-jährige Weinfelder aber am Knie und musste den Wettkampf vorzeitig aufgeben.

Mit Ernst Bühler, Amriswil, Tobias Krähenbühl aus Matzingen und dem Gachnanger Roland Krähenbühl erreichten immerhin drei weitere Thurgauer den Kranzausstich. Mit Niederlagen gegen starke Gegner mussten sie aber ihre Hoffnungen frühzeitig begraben.

Sieg für Schneider
Domenic Schneider durfte sich in Domat/Ems am NOS-Nachwuchsschwingfest über einen gelungenen Wettkampf freuen. Mit sechs einwandfreien Siegen, darunter im ersten Kampf und im Schlussgang gegen den St. Galler „Kranzer“ Simon Kid, gewann der Friltschener die Jahrgangskategorie 1994. Dabei erkämpfte sich der Thurgauer Nachwuchs mehrere Auszeichnungen in Form von Eichenlaubzweigen. (krä)
 

 
    
Vier Kränze für Thurgauer am St. Galler Kantonalen
(31. Mai 2010)

Vor 2700 Zuschauern gewinnt Jörg Abderhalden bei seinem Comeback den St.Galler Kant. Schwingertag in der Engelburg mit sechs einwandfreien Siegen. Im Schlussgang bezwang er Urban Götte nach rund 2 Minuten mit Kurz und nachdrücken. Gut in Form zeigten sich auch die Thurgauer Aktiven, die sich 4 Kränze holten.

Als bester klassierte sich der Homburger Eidgenosse Stefan Burkhalter auf dem hervorragenden 2.Schlussrang mit 58.00 Pkt. Nach der Startniederlage gegen Jörg Abderhalden gewann „Burki“ noch die nächsten fünf Gänge.

Immer besser in Form kommt auch Manuel Strupler. Der Eidgenosse aus Weinfelden verlor am Morgen gegen Urban Götte (Stein).Um den Kranz bezwang er Remo Büchler (Schänis) mit einem schönen Kurz. Mit vier Siegen, 1 Gestellten und einer Niederlage belegte „Strupi“ den 5.Rang.

Einen weiteren Kranz in dieser Saison sicherten sich Ernst Bühler (Amriswil) und Beni Notz (Güttingen).4 Siege, 1 Gestellter und eine Niederlage bedeuteten den guten 6.Rang für Ernst. Um den Kranz bezwang er Büsser Reto (Niederwil).Beni Notz belegte mit ebenfalls vier Siegen und zwei Niederlagen Rang 7.

Pech hatte leider Tobias Krähenbühl aus Matzingen, der trotz eines Sieges im letzten Gang gegen den starken Toggenburger Ueli Roth (Ebnat-Kappel) den Kranz um das berüchtigte Viertel verpasste. Mit 56.50 Pkt. belegte er Rang 8, direkt hinter den Kranzrängen.
Ebenfalls um den Kranz kämpften Andreas Eberle (Altnau) und Roland Krähenbühl (Gachnang).Für Andi war aber Martin Glaus (Schänis) zu stark. Roland musste mit Peter Bühler (Weesen) leider stellen. (ks)

Ranglistenauszug:
1. Abderhalden Jörg, Nesslau, 59.50 P.; 2. Burkhalter Stefan, Homburg, 58.00 P.; 3. Bösch Daniel, Zuzwil, 57.75 P.; 5a Götte Urban, Stein, 57.25 P.; 5c Strupler Manuel, Weinfelden, 57.25 P.; 6a Bühler Ernst, Amriswil, 57.00 P.; 7m Notz Beni, Güttingen, 56.75 p.;
ohne Kranz 8f Krähenbühl Tobias, Matzingen, 56.50 P.
 

 
    
Glarner Kränze für Beni Notz und Ernst Bühler
(26. Mai 2010)

Einen „Exploit“ gelang Beni Notz (Güttingen) am Glarner Kantonalen Schwingfest in Elm. Mit fünf Siegen und einer Niederlage landete er hinter dem Sieger Daniel Bösch (Kirchberg) auf dem ausgezeichneten 2. Platz. Auch der Amriswiler Ernst Bühler durfte dank seinem 7. Rang „Kranzgeschmückt“ nach Hause.

Notz begann sein Tagespensum mit Marcel Kuster, Altstätten und Franz Freuler, Glarus die er beide mit seinem gefürchteten Haken ins Sägemehl bettete. Gegen den St. Galler „Eidgenossen“ Andy Büsser musste der Güttinger seine einzige Niederlage einstecken. Im vierten Umgang legte er den Appenzeller Bruno Vestner mit einem Plattwurf flach. Nächster Gegen hiess Martin Glaus (Schänis), und ist einer der besten St. Galler Schwinger. In diesem Kampf musste Notz doch einiges Glück beanspruchen. Nach einem Kurz von Glaus konnte sich der 26-jährige Güttinger über die Brücke retten und begrub seinerseits den Gegner unter sich. Im sechsten Gang fällte Beni Notz den Bündner Emil Giger mit einem blitzsauberen Haken platt und der Spitzenrang  war perfekt.

Ernst Bühler erreichte den Kranz mit vier gewonnenen sowie zwei verlorenen Kämpfen. Der 22-jährige Amriswiler schaffte sein Meisterstück im dritten Gang, als er den Innerschweizer „Eidgenossen“ Richard Imholz am Boden „fixierte“. Im fünften Kampf gegen den späteren Sieger Bösch musste Bühler zwar klein beigeben, um den Kranz besiegte er aber den Toggenburger Mathias Roth mit einem hoch gezogenen Kurz.

Hans Notz ( Güttingen),  Hannes Bühler (Amriswil), Mario Schneider (Friltschen), Andi Eberle, Altnau und Roland Krähenbühl, Gachnang mussten ihre Kranzhoffnungen erst im letzten Kampf mit gestellten oder verlorenen Kämpfen begraben. (krä)
 

 
    
Spannung am Glarner-Bündner in Elm
(24. Mai 2010)

Ein mit Spannung geladenes Schwingfest sehen die Zuschauer am heutigen Pfingstmontag in Elm GL. Mit Arnold Forrer, Stein, dem Schwingerkönig von 2001, gibt ein heisser Königsanwärter nach seinem Velosturz vor vier Wochen sein Comeback. Mit Richard Imholz, Unterschächen, Daniel Bösch, Kirchberg, dem für den St. Gallerverband startenden Ottoberger Andy Büsser, Urban Götte Stein und den beiden Bündnern Edi Philipp und Stefan Fausch sind weitere Siegesanwärter anwesend.

Auch von den Thurgauern ist die bestmögliche Vertretung vor Ort. Die beiden „Eidgenossen“ Stefan Burkhalter, Homburg und der Weinfelder Manuel Strupler möchten um den Tagessieg mitreden. Beni Notz, Güttingen und Mario Schneider haben ihre gute Form bereits mehrfach angedeutet. Auch Roland Krähenbühl aus Gachnang, Ernst Bühler, Amriswil und der Matzinger Tobias Krähenbühl möchten ihre Kränze vom „Thurgauer“ in Wängi mit einem weiteren „Eichenlaub“ bestätigen. (krä)
 

 
     
Jodok Huber lachender Sieger am Thurgauer Kantonalen
(2. Mai 2010)

Zum 105. Mal wurde der Thurgauer Kantonale Schwingertag bei verregnetem Wetter durchgeführt. Dabei versuchten die 153 angetretenen Schwinger vor den rund 1500 Zuschauern ausgezeichneten Schwingsport zu zeigen. Die Thurgauer Schwinger vermochten elf von den gesamthaft 26 vergebenen Kränzen im Kanton zu behalten.


Der Schlussgang ►                                         (Bild: M. Gaccioli)

Den Schlussgang bestritten der Favorit Stefan Fausch aus Seewies und der in Krummenau wohnhafte Jakob Roth. Fausch  stellte im Anschwingen gegen Michael Bless aus Gais. Die folgenden drei Gänge gewann er gegen Jodok Huber (Bergdietikon), Andreas Gwerder (Schönenberg) und Raphael Zwyssig (Gais) mit einem Plattwurf. Im Ausstich konnte er gegen Urban Götte (Stein) mit Nachdrücken einen Gewonnen schreiben und zog mit einem Viertel Vorsprung in den Schlussgang. Roth musste am Morgen eine Niederlage gegen Joduk Huber (Bergdietikon) einstecken. Im zweiten Gang vermochte er dann den Altnauer Andreas Eberle am Boden zu besiegen. Im dritten bis fünften Gang besiegte er Bruno Manser (Weissbad), Reto Fritschi (Rorbas) und Thomas Mock (Gonten) mit der Maximalnote.

Den auf zehn Minuten angesetzte Schlussgang vermochte niemand zu dominieren. Fausch versuchte zu Kurzen ohne dabei Roth in eine gefährliche Lage zu bringen. Jakob  Roth konterte zwei mal am Boden ohne Fausch in eine schwierige Lage zu bringen. Der Schlussgang blieb ohne Entscheidung und wurde gestellt. Am Schluss gab es einen lachender Dritter mit Jodok Huber aus Bergdietikon. Er bestritt den Tag mit einem Sieg im Anschwingen gegen Schlussgangteilnehmer Jakob Roth und einer  Niederlage gegen Stefan Fausch. Die nachfolgenden Gänge gewann er mit der Maximalnote gegen Beat Bernold (Walenstadt), Stefan Battaglia (Feldis), Roman Bösch (Alt St. Johann) und zu guter letzt gegen den Güttinger Hans Notz mit Nachdrücken am Boden. Stefan Fausch platzierte sich auf dem zweiten Rang, Jakob Roth auf dem Dritten.

Burkhalter bester Thurgauer
Stefan Burkhalter überzeugte mit seiner Form zum Saisonauftackt mit Rang zwei als bester Thurgauer. Er gewann die Gängen gegen den Roman Bösch Alt St. Johann), Andreas Scheiwiller (St. Gallen), Marco Cloparth (Bonaduz) und Marcel Kuster (Altstätten). Gegen Urban Götte (Stein) und Andreas Fässler (Appenzell) vermochte er die Gänge zu stellen.

Der Gachnanger Roland Krähenbühl platzierte sich auf dem guten dritten Schlussrang. Am morgen stellte er zwar noch die ersten beiden Gänge gegen den Berner Gast Mario Bühler (Reichenbach) und Martin Roth (Herisau). Danach drehte er auf und gewann der Reihe nach gegen Daniel Inauen (Appenzell), Patrick Fässler (Appenzell), Romeo Willi (Altstätten) und zum Schluss gegen Urs Bösch (Niederuzwil) mit Plattwurf.

Benedikt Notz aus Güttingen konnte mit vier Gewonnen gegen Philipp Schlatter, Thomas Kuster, Matthias Schläpfer und Raphael Zwyssig, sowie zwei Gestellten  gegen den Berner Urs Schütz und Paul Korrodi auf dem vierten Schlussrang zur Rangverlesung.

Pius Näf gewinnt ersten Kranz
Auf dem fünften Rang durfte sich der in Kradolf wohnhafte Pius Näf zum ersten Mal einen Kranz aufsetzen lassen. Im Anschwingen gewann er Samuel Zellweger (Gais) mit Plattwurf. Im zweiten und dritten besiegte er Raphael Hauser (Steg) und Franz Inauen (Appenzell). Nach dem Mittag verlor er gegen Thomas Mock (Gonten) und im vorletzten Gang durfte er sich gegen den Kreuzlinger Tobias Fäh einen Sieg schreiben lassen. Um den Kranz genügte im einen gestellten Gang gegen den Altnauer Andreas Eberle.

Weitere Kranzgewinner aus dem Thurgau
Weiter auf dem fünften Schlussrang wahren Tobias Krähenbühl aus Matzingen mit vier Gewonnen und zwei Gestellten, Stefan Messerli aus Heldswil und Mario Schneider aus Fritschen mit je vier Gewonnen, einem Gestellten und einem Verlorenen. Auf dem sechsten Rang konnte sich der Münchwiler Roman Haag mit vier Gewonnen , einem Gestellten und einem Verlorenem das Eichenlaub aufsetzten lassen, sowie Andreas Eberle aus Altnau mit drei gewonnen, zwei gestellten und einem verlorenen Gang. Manuel Strupler gelang der Auftakt in die Saison mit vier Gewonnen und zwei Gestellten Gängen auf dem siebten RSchlussrang als letzter Kranzgewinner aus dem Thurgau.

Knapp den Kranz verpassten haben mit dem „Vierteli“ zu wenig Hannes Bühler aus Amriswil, Anton Forster aus St. Magarethen, Stefan Hungenbühler (Dozwil) und Yves Pfleghart (Guntershausen) nach dem sie den letzten Gang darum verloren haben. Auf dem gleichen Rang platzierte sich mit einem Viertel zu wenig Christof Schweizer aus Uesslingen. Auch um den Kranz verloren hat der Amriswiler Ernst Bühler.

Die Thurgauer Schwinger zeigen das ihr Training für das Eidgenössische in Frauenfeld Früchte trägt. (aem)
 

 
     
Forrer oder Fausch… oder ein Thurgauer?
(30. April 2010)

Am Sonntag, 2. Mai, wird am 105. Thurgauer Kantonalen Schwingfest in Wängi eine starke Besetzung im „Sägemehl“ um den Muni „Volgaz“ kämpfen. Das erste grosse Kräftemessen der Schwinger im Nordostschweizer Verband im eidgenössischen Jahr 2010 beschert dem organisierenden Fussballclub Wängi eine spannenende Ausgangslage mit hochkarätigen Athleten.

Unter den 160 Schwingern befinden sich nicht weniger als 85 Kranzer aus den Gastkantonen Appenzell, St.Gallen, Zürich, Graubünden und den einheimischen Thurgauern. Eingeladen sind auch acht Schwinger vom Schwingclub Frutigen (BE), die auch alle bereits „Eichenlaub“ besitzen. Unter den 85 Kranzschwingern befinden sich der Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer, Eidgenössischer Schlussgangteilnehmer von 2007, Stefan Fausch sowie die Eidgenossen Daniel Bösch, Urban Götte sowie der einheimische mittlerweile 36-jährigen Stefan Burkhalter (Homburg). Ein vielbeachtetes „Comeback“ nach dreijähriger Wettkampfpause will auch der „Eidgenosse“ von 2007, Manuel Strupler (1b-Sieger am Toggenburger)  aus Weinfelden geben.

Alle gegen die St.Galler „Übermacht“
Mit Jakob Roth, dem „unverwüstlichen“ Peter Bühler stehen gleich hinter der Spitze weitere St. Galler Klasseschwinger. Die Appenzeller sind mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Spitzenschwingern, angeführt vom „bärenstarken“ Michael Bless, Andreas Fässler oder Marcel Kuster dabei. Die Bündner sind hinter „Zugpferd“ Fausch  mit den starken Clopath-Brüdern oder mit dem hochgewachsenen Markus Bilger vertreten. Auch die Zürcher mit den „Routiniers“ Markus Spörri und Jodock Huber werden bei der Kranzverteilung mitschwingen wollen. Wie viele Kränze werden in den Kanton Bern entführt?

Die Hoffnungen der Thurgauer Fahnen tragen neben Strupler und Burkhalter, Beni Notz, Güttingen (Sieger am Frühjahrsschwinget in Eschenz), der Gachnanger Roland Krähenbühl und sein „Cousin“ Tobias Krähenbühl aus Matzingen, Ernst Bühler (Amriswil) oder der erst 18-jährige Schlussgangteilnehmer von Weinfelden, Mario Schneider aus Friltschen. Einen ersten möglichen Kranz ist am ehesten den jungen Bissegger Michael Steiner, Pius Näf, Kradolf  oder dem bereits etwas routinierten Egnacher Sepp Notz zuzutrauen.

Gefordert wird auch die Einteilung unter Führung von Walter Lanz,  möglichst viele Kränze im Thurgau zu halten.

Letzte Chance für Burkhalter oder Strupler
An ihrem wohl letzten eigenen „Kantonalen“ bietet sich den beiden Thurgauer „Eidgenossen“ Stefan Burkhalter (2001) oder Manuel Strupler (2007) auch die letzte Möglichkeit dies doch noch zu gewinnen.Beide standen bereits einmal im Schlussgang. Burkhalter stellte diesen im Jahre 2000 in Tobel und Strupler verlor in der Endausmarchung 2006 gegen den für die Schaffhauser startenden Markus Thomi.  Selbst Enrico Matossi und Simon Schild mussten als „Eidgenössische Kranzträger“ ohne Thurgauer Sieg ihre Karriere beenden.

Als letzter richtiger Thurgauer gewann Bruno Straub 1989 in Felben/Wellhausen. (krä)
 

 
     

Bündner Stefan Fausch gewinnt in Weinfelden
(20. April 2010)

Am Sonntag konnte der Bündner Stefan Fausch in Weinfelden den Thurgauer Frühjahrsschwinget für sich entscheiden.
 

      

Bei eher kühlen aber trockenen Wetterbedingungen, fanden sich gegen 1800 Zuschauer in Weinfelden zum Thurgauer Frühjahrsschwinget ein, um den schwingerischen Leistungen der rund 120 Aktiv- und 80 Jungschwingern beizuwohnen.

Bei bester Feststimmung kristallisierte sich der Seewiser Stefan Fausch als der klar stärkste Athlet auf dem Platz heraus. Im ersten Gang teilte er gegen den Thurgauer Eidgenossen Stefan Burkhalter die Punkte. Danach siegte er alle seine Gegner in überzeugender Manier. Im Schlussgang stand im das Jungtalent aus Friltschen, Mario Schneider, gegenüber. Diesen gewann er in der ersten Minute mit einem Kurz.

Schneider reihte sich nach einem super Tag auf den Rang 3a hinter dem Bündner Beat Clopath ein. Der dritte angetretene Eidgenosse, Phillip Edi, kämpfte sich auf den Rang 3b vor. Somit demonstrierten die Bündner Gäste starke Präsenz in der Ranglistenspitze. Erwähnenswert sind sicher die Leistungen einiger junger Thurgauer Schwinger wie Ernst Bühler, Amriswil, Michael Steiner, Fimmelberg oder des Matzingers Tobias Krähenbühl. Sie alle konnten sich in den vorderen Rängen platzieren. Nach guter Schwingerarbeit war Beni Notz aus Güttingen im Mittelfeld anzutreffen, ebenso Stefan Burkhalter mit drei gewonnenen sowie drei gestellten Gängen.

In den ältesten Jahrgängen 95/96 gewann Stefan Vogel, Kesswil, gegen den Busswiler Fabian Koller den Schlussgang. Bei den 97/98 Buben siegte der einheimische Samuel Giger gegen seinen Clubkollegen aus Bussnang, Marco Oettli. Im zweiten Rang vor Oettli konnte sich Andreas Koller, der Bruder von Fabian, klassieren. Eine reine Toggenburger Angelegenheit war die Entscheidung der Kategorie 99/00. Da siegte in einem Bruderduell Beni gegen Sämi Schlegel. Weiter in dieser Kategorie reihten sich die beiden Thurgauer Marco Mock, Amriswil und Remo Rüegger, Hörhausen, auf den guten Plätzen 3b und 3c ein. Die jüngsten Jungschwinger dominierte Aron Kiser aus Märstetten. Im Schlussgang gewann er gegen den Üsslinger Tobias Schmidlin.
 

 
     
"Bora" wartet auf ganz "Bösen"
(13. April 2010)

Am kommenden Sonntag findet in Weinfelden der Thurgauer Frühjahrsschwinget statt. Das Anschwingen der Aktiven beginnt um 10 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem 10-Jahre-Jubiläum von der Strupler Gartenbau AG wird auf dessen Gelände der Startschuss der diesjährigen Wettkampfsaison im Thurgau eröffnet.

Aus diesem Grund erwartet die Teilnehmer unüblicherweise für einen solchen Schwinget einen grossen Gabentempel. Als Krönung für den Sieger steht als Lebendpreis das Braunviehrind "Bora".

Er werden aus dem gesamten NOS Gebiet Schwinger erwartet. Allen voran die Eidgenossen Stefan Fausch, Edi Philipp und Andi Büsser. Auch die beiden Spitzenschwinger Michael Bless und Urs Abderhalden werden sich in Weinfelden einfinden. Aus dem Thurgau ist sicher Stefan Burkhalter derjenige Schwinger, der den Gästen das Leben schwer machen wird. Manuel Strupler wird wegen seinem Geschäftsjubiläum, um eine Doppelbelastung zu verhindern, nicht mitschwingen.

Erwartungsvoll wird auch der Güttinger Beni Notz antreten. Ist er doch am Ostermontag in Eschenz am Schaffhauser Frühjahrsschwinget als Tagessieger hervorgegangen.

Für die Jungschwinger geht es schon um 9.30 Uhr zur Sache. Hier werden 50 Buben erwartet, vorwiegend aus dem Thurgauer Verbandsgebiet.
 

 
     
Notz, Schneider und Giger die Stärksten
(7. April 2010)


Beni Notz (vorne) gegen Pascal Gurtner

Ausgezeichnete Arbeit zeigten die „Bösen“ aus dem Thurgau am Schaffhauser Frühjahrsschwingfest und dem gleichzeitig stattfindenden Kantonalen Nachwuchsschwingfest  in Eschenz TG. Der sich in ausgezeichneter Form befindende Beni Notz aus Güttingen besiegte im Schlussgang in der letzten Minute Pascal Gurtner, Schaffhausen, mit einem inneren Haken. Notz trennte sich nur gerade im ersten Gang gegen Fabian Kindlimann, Wald resultatlos, alle anderen fünf Zweikämpfe entschied  das 120 Kilo Kraftpaket  für sich.

Domenic Schneider, Friltschen und Samuel Giger; Ottoberg gewannen ihre Jahrgangskategorie mit gewonnen Schlussgängen. Giger konnte sogar das Maximum von 60 Punkten auf seinem Notenblatt vorweisen. Mit einem gestellten Schlussgang verpasste Michael Steiner (Fimmelsberg), den Kategoriensieg und wurde Zweiter.

Auszug Aktive Frühjahrsschwingfest (mit Auszeichnung):
1. Rang: Beni Notz 58.00 Punkte; 2. Schläpfer Markus, Wolfhalden 57.75 Pkt; 3a. Gurtner Pascal; Heiss Christian, Wilchingen und Kindlimann Fabian je 57.25 Pkt.; 5b. Bühler Ernst, Amriswil  56.50 Pkt.; 8b. Bühler Hannes, Amriswil; 8c. Notz Hans, Güttingen je 55,75 Pkt.; 10a. Notz Armin, Gossau; 10c. Akeret Sandro, Nussbaumen; 10d. Hungerbühler Stefan, Dozwil je 55.25 Pkt

Auszug Nachwuchs: Rangliste (Thurgauer mit Auszeichnungen:
Jahrgänge 92/93: 2a. Steiner Michael; 6d. Wolfer Lukas, Weinfelden
Jahrgänge 94/95: 1. Schneider Domenic, 10d. Vogel Stefan,  Kesswil
Jahrgänge 96/97: 6c. Blaser Niklas, Hörhausen; 7c. Blättler Joel, Siegershausen; 8. Vogel Thomas, Kesswil; 11b. Knup Stefan, Matzingen
Jahrgänge 98/99: 1. Giger Samuel; 4a. Schild Daniel, Ottoberg; 5b. Koller Andreas Busswil; 7b. Blaser Gian, Hörhausen; 8a. Straub Roger, Romanshorn; 9b. Schatt Adrian, Dussnang.
Jahrgänge 2000 und jünger: 2. Blaser André, Hörhausen; 5b. Hugelshofer Lars, Hagenwil; 9a. Schmidlin Tobias, Uesslingen; 9d. Oettli Silvio; Bussnang; 9f. Schwager Mike, Dussnang.
 

 
     

Jana und Fiorella als Preise am Kantonalen in Wängi
(16. März 10)

Der FC Wängi organisiert den 105. kantonalen Schwingertag, welcher am 2. Mai stattfindet und auf der Schulanlage Wängi durchgeführt wird. Die traditionellen Preise für den Zweit- und Drittplazierten sind ein Rind und ein Fohlen.

Heim AG sponsert Rind für den Zweitplatzierten
Den Preis für den zweitplazierten Schwinger spendet Stefan Reisp, Inhaber der ortsansässigen Heizungsfirma Heim AG, die sich als kompetenter Partner für Heizsysteme, Wärmepumpen, Wand- und Holzheizungen präsentiert.

Das aus einem Bergbetreib stammende Rind Jana wurde von Züchter Ernst Früh in Krummenau herangezogen. Es stammt von Spitzenstier Wagor und Mutter Ensign (ET) ab und hat einen bemerkenswerten Milch-Zuchtwert von 115. Jana wurde am 13.11.207 geboren und wird voraussichtlich im Juni 2010 kalbern.



Ex Festsieger Bruno Straub sponsert Fohlen Fiorella
Das gut einjährige Freiberger Stutenfohlen kommt aus dem Zuchtbetrieb von Alfred Schmid aus Zezikon und stammt von Vater Harkon und Mutter Flicka ab. Gespendet wird der Preis für den drittplatzierten Schwinger von Bruno und Jeanette Straub aus Romanshorn. Die Firma Straub Festzelte und Festinventar bietet einen Komplett-Service für jedes Fest. Zelte in jeder Grösse, Geschirr für jedes Menu und Tische für jeden Anlass kann bei ihnen gemietet werden. Bruno Straub hat selber mehrere Jahre als Aktivschwinger im Sägemehl gestanden und ist allem Anschein nach immer noch ein grosser Schwingfan und –Sponsor.


 

Ein Muni gibt Volgaz!
(22. Feb. 10)

Thurgauer kantonales in Wängi
Am 2. Mai findet der 105. Thurgauer kantonale Schwingertag in Wängi statt und wird vom Fussballclub Wängi unter der Leitung von Roger Holenstein organisiert. Das Festgelände wird sich, wie schon 1980, auf der Schulanlage Wängi befinden. Details dazu findet man auf der Internetseite www.schwingertag2010.ch.
Unter den erwarteten 150 Schwingern werden Gäste aus den Kantonen Appenzell, Graubünden, St. Gallen, Zürich und Bern vertreten sein. Aufgrund der Austragung des Eidgenössischen Schwingfestes im August in Frauenfeld, wird das Thurgauer Kantonale landläufig als wichtiges Vorbereitungsschwingfest eingestuft, worauf mit vielen Schwingergrössen in Wängi zu rechnen sein wird. Als erster Preis wird standesgemäss ein Stier herhalten, welcher von der Landi Wängi gesponsert wird.



Muni Volgaz ist der erste Preis 
Da in der Region kein passender Stier als Preis für den Schwingfestsieger gefunden werden konnte, musste Gabenchef Godi Thönen die Suche ausweiten und wurde im Berner Oberland fündig. Dort züchtet nämlich sein Bruder Alfred zusammen mit Fritz Zurbrügg die Rasse Swiss Felckvieh. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Zweinutzungsrasse, bei der die Milch- und die Fleischleistung gleichermaßen eine Rolle spielen. Die Rasse geht auf Hausrinder im Simmental im Berner Oberland zurück, das bereits im Mittelalter für seine großwüchsigen und gescheckten Rinder bekannt war. Der 1 ½ jährige Muni Björn wurde von Landi Geschäftsführer Karl Scheck kurzerhand in "Volgaz" umgetauft. Er wiegt momentan ca. 600 kg und wird am 2. Mai um die 700 kg auf die Waage bringen. Mit Volgaz möchte die Landi auch auf den gleichnamigen fruchtig, spritzigen Perlwein aus Riesling-Silvaner Trauben aufmerksam machen.

Landi Wängi sponsert den Muni
Die Landi Wängi, welche durch das Sponsoring des ersten Preises auch Gold Partner des Schwingertages ist, wurde vor über 115 Jahren als Selbsthilfeorganisation von weitsichtigen Bauern gegründet. Heute arbeiten für die Landi 60 Personen an den Standorten Amlikon, Thundorf und Wängi. Dazu gehören noch je ein Volg Laden in Wängi und Thundorf sowie ein Dorfladen in Amlikon. Drei AGROLA Tankstellen mit einem TopShop, ein grosser Landi Laden sowie Autowaschanlage in Matzingen.

Rind und Fohlen als weitere Lebendpreise
Den zweiten Preis spendet Stefan Reisp von der ortsansässigen Heizungsfirma Heim AG. Als dritter Preis wird traditionell ein Fohlen vergeben, welches von der Romanshorner Straub Festinventar GmbH durch Inhaber Bruno Straub gesponsert wird.

 

   

 
Hungerbühler bester Thurgauer in Zürich
(5. Januar 09)



Beim traditionellen Berchtoldsschwinget in der Zürcher Saalsporthalle gewann der Toggenburger Jakob Roth trotz eines gestellten Schlussganges gegen den Innerschweizer Gast Roman Emmenegger. Als bester Thurgauer klassierte sich der Dozwiler Stefan Hungerbühler mit vier Siegen und zwei Niederlagen im 6. Rang. Im entscheidenden Kampf um diesen vorderen Rang wuchtete der 24-jährige Zimmermann den einheimischen Zürcher Paul Korrodi mit einem inneren Haken ins Sägemehl. Mit seiner Leistung setzt Hungerbühler seinen Focus bereits auf „Frauenfeld 2010“.

Etwas weniger gut in die Saison starteten der Homburger „Eidgenosse“ Stefan Burkhalter (Bild, im Kampf gegen Vester), sowie Beni Notz aus Güttingen. Beiden gelang es nicht in die Entscheidung um den Tagessieg einzugreifen, beendeten ihr Tagespensum aber ohne Niederlage und klassierten sich mit je drei Siegen und drei Gestellten gemeinsam im 7. Schlussrang.

Rangliste: 1. Rang: Jakob Roth, Krummenau 58.00; 6a. Stefan Hungerbühler, Dozwil 56.25. 7b. Stefan Burkhalter, Homburg 7c. Benedikt Notz, Güttingen 56.00.
 

 
     
Burkhalter Favorit am Berchtoldsschwinget
(29. Dezember 09)

Einen Tag nach dem Jahreswechsel steigen die Schwinger am Samstag, 2. Januar 2010, Beginn 08.30 Uhr, bereits wieder ins Sägemehl. Bei der 113. Auflage des Berchtoldschwingets in der Saalsporthalle in Zürich-Wiedikon ist ein ausgeglichenes Teilnehmerfeld mit insgesamt 106 Schwingern, davon sind zahlreiche Kranzer aus allen Teilverbänden der Schweiz gemeldet.

Als aussichtsreicher Anwärter auf den Tagessieg steigt der Homburger „Eidgenosse“ und Sieger von 1999 Stefan Burkhalter in die Hosen. Spielverderber könnten der Innerschweizer Christian Schuler, die Appenzeller Thomas Mock, Andreas Fässler oder Marcel Kuster werden. Oder auch die Bündner Beat Clopath oder Markus Bilger werden sich im Sägemehl zu verteidigen wissen.

Auch die restlichen Thurgauer lassen grosse Erwartungen aufkommen. Mit den Gebrüder Beni und Armin Notz aus Güttingen  sowie dem Dozwiler Stefan Hungerbühler sind alles kampfstarke Kranzschwinger am Start.
 

 
     
ESAF 2010 Frauenfeld unterstützt „Jeder Rappen zählt!“
(18. Dezember 09)

Alle 30 Sekunden stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria. Mit jährlich drei Millionen Todesopfern zählt Malaria zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt. Mit der einzigartigen Spendenaktion «Jeder Rappen zählt!» wollen DRS 3, SF und Glückskette auf die vergessene Katastrophe aufmerksam machen und Geld zur Bekämpfung von Malaria sammeln.


Das OK des ESAF 2010 unterstützt diese Aktion und spendet zwei der begehrten Eintrittsbillette (ungedeckte Sitzplätze inkl. Anreise mit der SBB) für die Promi Auktion auf Ricardo. Bereits drei Stunden nach der Aufschaltung lag das Höchstgebot für die zwei Tickets bei 700 Franken. Das OK des ESAF 2010 hofft natürlich, dass die Tickets bis zum Ende der Auktion am Samstag, 19. Dezember zu einem möglichst hohen Betrag ersteigert werden und so einen wertvollen Beitrag zur Linderung von Not beitragen. Die Tickets können unter
www.jrz.ch ersteigert werden.
 

 

   

 
Mario Schneider guter Sechster
(9. Dezember 09)

Dank einem gestellten Schlussgang zwischen Jakob Roth (Krummenau) und dem Berner Gast Reto Maurer erbte der Bündner „Eidgenosse“ Edi Philipp (Untervaz) den Sieg vor 1200 Zuschauern am diesjährigen Niklausschwinget. Philipp bezwang im sechsten Gang den Appenzeller Michael Bless mit „Hüfter“ und der Maximalnote 10, die ihm den Sieg einbrachte.

Im ausgezeichneten 6. Rang klassierte sich der talentierte Thurgauer Mario Schneider. Der 18-jährige Friltschener verlor einzig den zweiten Kampf gegen den starken Berner Niklaus Zenger und musste mit Mathias Arnold (Reidermoos) stellen. Die restlichen vier Gegner besiegte Schneider. Im sechsten Gang um die Auszeichnung gewann er gegen den Zürcher „Ruoutinier“ Paul Korrodi in der letzten Minute mit Kurzzug.

Völlig ausser Form kämpfte Ex-Schwingerkönig Arnold Forrer, der mit vier Gestellten und dem 10. Rang gar noch die Auszeichnung verpasste.
 

 
     

Schwinger Delegierte treffen sich in Wängi
(30. November 09)

Zu Beginn der Delegiertenversammlung stellte Gemeindeammann Storchenegger die Gemeinde Wängi den 147 anwesenden Delegierten und 5 Gästen vor. Dabei untermalte er das Motto „Stadtnah im Grünen“ mit sehenswerten Bildern der Gemeinde. Verbandspräsident Zbinden stellte anschliessend seinen Jahresbericht vor und strich heraus, dass der Verband zwar 1618 Mitglieder zähle, es seien jedoch alle Mitglieder aufgefordert unentwegt Jungschwinger und Passivmitglieder zu rekrutieren. Im weiteren bedankte er sich auch für die erfolgreiche Durchführung verschiedener Anlässe insbesondere des Kantonalen Schwingertages in Halingen.

Kantonales Schwingfest 2010 in Wängi
Der Technische Leiter Walter Lanz bilanziert anschliessend das Jahr aus sportlicher Sicht und strich vor allem die 3 Topschwinger Stefan Burkhalter mit 8 Kränzen und Beni Notz sowie Roland Krähenbühl mit je 4 Kränzen heraus.  Kassier Theo Fritschi präsentierte dann Rechnung und Budget, welche beide einstimmig genehmigt wurden. Für Das Schwingfest in Wängi wird übrigens ein Gewinn von 3500.- budgetiert. Dann durfte Roger Holenstein als OK-Präsident vom kantonalen Schwingertag 2010 das Wort an die Delegierten richten. Der Schwingertag, welcher vom FC Wängi organisiert wird,  findet am 2. Mai 2010 auf der Schulanlage in Wängi stattfindet.

Das Kantonale als Vorspeise zum Eidgenössischen
Urs Schneider, der Präsident des Eidgenössischen Schwingfestes vom nächsten Jahr in Frauenfeld, motivierte noch einmal alle Schwinger und Funktionäre sich für den Grossanlass einzusetzen und betonte, dass das Kantonale in Wängi nicht im Schatten des Eidgenössischen stehe, sondern dessen Vorspeise sei. Beim Traktandum Ehrungen wurde dann Ernst Bühler aufgrund seiner zahllosen Tätigkeiten für den Thurgauer Schwingsport zum Ehrenmitglied gewählt.



Zum Schluss bekam Kantonsrat Walter Hugentobler noch das Wort und überreichte seinem Nachfolger Roger Holenstein ein Velo in den Gabentempel fürs Kantonale am 2. Mai 2010.

 

    

 
19. OLMA-Schwinget mit Grab und Forrer
(15. Oktober 09)

Am nächsten Sonntag, 18. Oktober, findet in St.Gallen im Rahmen der OLMA in St. Gallen das nur alle drei Jahre stattfindende Fest der „Bösen“ statt.

Unter den über 90 Schwingern steigen nicht weniger als 60 „Kranzer“ in die Hosen. Die grössten Siegesanwärter sind wohl Unspunnensieger 2006, Martin Grab, Rothenthurm  oder der „Schwingerkönig“ von 2001, Arnold Forrer, Stein. Auch die „Eidgenossen“ Guido Thürig, Zofingen, Thomas Arnold, Buttisholz oder Edi Philipp, Untervaz  werden um den Tagessieg mitreden wollen.

Thurgauer mit sechs „Kranzern“
Auch  sechs Thurgauer Schwinger, alle bereits mindestens einmal mit “Eichenlaub“ ausgezeichnet,  reisen nicht ohne Ambitionen nach St.Gallen. Die wohl grössten Chancen auf einen Spitzenplatz besitzt der Güttinger Beni Notz. Nach einer ausgezeichneten Saison möchte er diese Leistungen bestätigen. Die Routiniers Andreas Eberle, Altnau, der Weinfelder Pascal Janz  und  Hans Notz aus  Güttingen,  sowie Tobias Krähenbühl, Matzingen und  der Friltschener Mario Schneider werden mit Fernziel „Frauenfeld 2010“ im Sägemehl um Siege kämpfen.

Der Anschwinget ist auf 09.00Uhr angesetzt und findet in der Arena statt. Telefon 1600/2 (ab 6.00 Uhr).

 

 

    

 
WEGA-Schwinget 2009 am nächsten Samstag
(22. September 09)

Am kommenden Samstag, 26. September, findet wiederum das traditionelle WEGA Bubenschwinget statt. Antreten ist um 8.30 Uhr. Bei schlechtem Wetter ist das Verschiebedatum auf den Sonntag angesetzt.

Das Festgelände befindet sich wie alljährlich auf der Brauereiwiese in Weinfelden. Es werden gegen 300 Jungschwinger aus dem ganzen NOS Gebiet erwartet, welche Ihre Wettkämpfe auf den sechs Sägemehlplätzen austragen werden. Das WEGA-Schwinget gilt als Saisonabschluss für die Jungschwinger, bei dem sie nochmals vollen Einsatz zeigen werden. Es wird in fünf Kategorien um den jeweiligen Tagessieg geschwungen.

Auch einige Thurgauer Schwinger werden Spitzenrangierungen erreichen können. Bei den ältesten Jahrgängen 93/94 sind Schneider Domenic, Friltschen, Keller Manuel, Braunau und Straub Robin, Hatswil zu erwähnen. Koller Fabian, Busswil, Sieger am Thurgauer Jungschwingertag in Sirnach und Vogel Stefan, Kesswil, sind dies bei den Jahrgängen 95/96. Ein super Resultat wird im Jahrgang 97/98 sicher Blaser Niklas aus Hörhausen zuzutrauen sein. Er war ebenfalls Kategoriensieger in Sirnach.

Für den reibungslosen Ablauf ist der Schwingclub am Ottenberg bemüht.
 


 

   

 

Noldi Forrer klarer Sieger auf der Schwägalp
(17. August 09)

Die Nordostschweizer Delegation vermochte das Bergschwinget auf der Schwägalp für sich zu entscheiden. Im Schlussgang gewinnt Noldi Forrer gegen den Bündner Edi Philipp aus Untervaz mit Gammen. Auch die Gesamtbilanz entscheiden die Nordostschweizer mit 8 Kränzen für sich.

Mit neuem Besucherrekord wurde das 10. Schwägalpschwinget bei allerschönstem Wetter und hochsommerlichen Temperaturen durchgeführt. Den 7450 angereisten Zuschauern wurde Schwingsport auf höchstem Niveau gezeigt. Es ist nicht der Schwingsport alleine, welche die Fans auf die Schwägalp zieht, sondern die besondere Atmosphäre in der Schwingarena am Fusse des Säntis mit der toller Stimmung, dem Jodeln, den Alphornklängen und den Fahnenschwingern.

Der Schlussgangteilnehmer Noldi Forrer gewann im Anschwingen gegen Christian Schuler, Rothenthurm musste dann gegen den Innerschweizer Martin Grab, Rothenthurm einen gestellten Gang schreiben lassen und konnte im dritten Gang gegen Remo Stalder, Mümliswil mit Plattwurf im ersten Zug gewinnen. Nach dem Mittag musste er mit Guido Thürig, Zofingen, welcher vor dem Mittag Jörg Abderhalden mit Plattwurf zu Boden brachte und nach drei Gängen die Rangliste anführte zusammen greifen und gewann im ersten Zug mit Plattwurf. Der fünfte Gang gegen Bruno Müller, Unterägeri gewann er mit dem ersten Kurzzug platt und qualifizierte sich für den Schlussgang.

Sein Schlussgangteilnehmer Philipp Edi gelang ein guter Start mit Plattwurf gegen Bruno Müller, Unterägeri und Reto Fritschi, Rorbas. Danach gewann er gegen Benno Studer, Schüpfheim und verlor im Vierten gegen Bruno Gisler, Rumisberg. Im fünften gewann er dann Guido Thürig und vermochte überraschend in den Schlussgang zu kommen.

Im Schlussgang griffen die beiden Schwinger nur einmal zusammen. Noldi Forrer setzt mit gewohnter Manier den Gammen an und liess nicht mehr los bis Edi Philipp platt am Boden war. Somit gewinnt Forrer dieses Bergschwinget nach 2001, 2004 zum dritten Mal und darf sich auf dem neu eingeweihten Siegerstein verewigen.

Burkhalter erobert einen Kranz
Auf dem sehr guten 7. Schlussrang und 56.50 Punkten platzierte sich der Homburger Stefan Burkhalter (Bild). Er stellte im Anschwingen gegen den Adi Leimbacher, Steinerberg und im zweiten Gang gegen Emil Giger, Valzeina. Danach vermag er im dritten Gang gegen Peter Bühler, Weesen ohne Probleme zu gewinnen und auch Thomas Zindel, Günsberg gewinnt er im vierten Gang nach einer Weile mit Heuzug platt. Im fünften Gang gegen Markus Schläpfer, Wolfhalden muss er ohne Resultat mit einem Gestellten vom Platz. Im letzten Gang gegen den Innerschweizer Christian Schuler, Rothenthurm kann Burkhalter mit Armzug sich die Maximalnote schreiben lassen.

Der junge Amriswiler Ernst Bühler platzierte sich mit drei Gewonnen und drei Gestellten auf dem 12. Rang. Er gewinnt im Anschwingen gegen Ursin Battaglia, Feldis und gewinnt Marcel Kuster, Altstätten mit Plattwurf. Danach verliert er gegen den Nordwestschweizer Eidgenossen Christoph Bieri, Untersiggenthal und den Eidgenossen Stefan Fausch, Seewis. Im fünften Gang kann er beim zweiten Zug gegen Remo Stalder, Mümliswil einen souveränen Sieg mit der Note 10 sich schreiben lassen. Im letzten Gang gegen den Eidgenossen Bruno Fäh, Benken muss er nach dem zweiten Zusammengreifen sich das Sägemehl vom Rücken wischen lassen.

Benedikt Notz aus Güttingen hat mit zwei Gewonnen, einem Gestellten und drei verlorenen Gängen den 16. Schlussrang erreicht. Yves Pfleghart (Guntershausen), Stefan Messerli (Heldswil) und Stefan Baumgartner vermochten gegen die starke Konkurrenz nur je einen Gang zu gewinnen und schieden nach der 4. Runde aus.

 


 

  

 

10. Schwägalp-Schwinget mit Topbesetzung
(13. August 09)

Am Sonntag, 16. August, findet das Bergkranzfest auf der Schwägalp zum 10. mal statt. Es werden die besten 60 Nordostschweizer, 15 Innerschweizer und 15 Nordwestschweizer Schwinger am Fusse des Säntis erwartet.

Die Nordostschweizer werden durch die beiden Schwingerkönigen Jörg Abderhalden (Sieg 2006 und 2007) und Noldi Forrer (Sieg 2001 und 2004) angeführt. Mit weiter sieben Eidgenossen wie Stefan Fausch (Sieg 2003) und 28 Teilverbandskranzer wird der NOS-Verband versuchen die Kränze dieses begehrten Bergkranzfestes in den eigenen Reihen zu behalten. Mit einem „Staraufgebot“ von nicht weniger als zehn Eidgenossen planen die Innerschweizer einen Grossangriff auf der Schwägalp. Mit dabei sind Martin Grab (Sieger 2002), Thomas Arnold, Philipp und Adi Laimbacher welche dieses Jahr die Kranzfester dominierten. Die Nordwestschweizer treten mit Bruno Gisler, Christoph Bieri und Guido Thürig an.

Jörg Abderhalden hat nach der Pause seine Form unter Beweis zu stellen. Arnold Forrer welcher hinter Christan Stucki die Jahresbestenliste anführt wird versuchen den Festsieg für sich zu entscheiden. Weitere Namen wie Urban Götte oder Daniel Bösch werden ihnen zur Seite stehen und versuchen die Gäste in Schach zu  behalten.

Thurgauer mit Burkhalter und Notz
Die Thurgauer werden durch den Eidgenoss Stefan Burkhalter aus Homburg und den Güttinger Benedikt Notz angeführt. Sie werden am Schwägalpschwinget die letzte Gelegenheit für einen Kranz in diesem Jahr nutzen. Weiter sind Ernst Bühler aus Amriswil und Stefan Messerli aus Heldswil aufgeboten ihre Verfassung unter Beweis zu stellen. Yves Pfleghart aus Guntershausen und Philipp Ramsauer aus Müllheim werden am Sonntag auch versuchen die starken Schwinger auf den Rücken zu legen.

Man kann sich auf ausgesprochen hochstehenden Schwingsport und auf spannende Gänge in der schönen Naturarena auf der Schwägalp freuen. Das Schwägalpschwinget wird vom Schweizer Fernsehen am Sonntagnachmittag übertragen. (aem)
 


 
Forrer gewinnt auf dem Ricken - Burkhalter guter 4.
(4. August 09)

Schwingerkönig Arnold Forrer wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt das diesjährige Rickenschwinget zum siebten Mal überlegen mit eineinhalb Punkte Vorsprung. Im Schlussgang bezwingt er den zweifachen Eidgenossen Bruno Fäh vom gastgebenden Schwingerverband Rapperswil und Umgebung in der mit Kurz-Fussstich (7.). In den vorderen Position klassierten sich auch Stefan Burkhalter (4.) und Tobias Krähenbühl (6.).

Bei Sonnenschein am Vor- und Regen am Nachmittag wurde vor 2200 Zuschauern guter Schwingsport gezeigt. Arnold Forrer (Stein) gewinnt im Anschwingen gegen Martin Glaus (Schänis) und Florian Hasler (Schübelbach) mit einem Plattwurf, danach besiegt er vor dem Mittag Bruno Fäh im dritten Zug. Am Nachmitag gewinnt er gegen Urban Götte ( Stein) mit nachdrücken und im fünften Gang gegen Fridolin Beglinger (Mollis) mit der Maximalnote.

Bruno Fäh gewinnt im Anschwingen gegen Stefan Burkhalter (Homburg) mit 9.75 und gegen Fridolin Beglinger mit einem Plattwurf. Gegen Arnold Forrer verliert er. Am Nachmittag gewinnt er gegen Adrian Steinauer (Willerzell) platt und gegen Florian Hasler  mit Bodenarbeit. Mit der Punktedifferenz und dem verlorenen Gang zog er gegen Arnold Forrer in den Schlussgang. Somit blieb Bruno Fäh keine andere Wahl als ein klarer Sieg. Fäh versuchte im Schlussgang den Favoriten mehrmals anzugreifen, aber Forrer stand gut und vermochte mit einem Plattwurf den Festsieg mit 59,50 Punkten klar für sich zu entscheiden.

 
Burkhalter "verschläft" Start
Stefan Burkhalter gelingt der Auftakt nicht und verliert im Anschwingen nach kurzer Zeit gegen den Schlussgangteilnehmer Bruno Fäh. Danach gewinnt er die beiden Patrik Peterer (Flawil) und Remo Bücheler ( Schänis) mit Plattwurf. Nach dem Mittag muss er gegen Jakob Roth (Krummenau) einen schlecht bezahlten Gestellten hinnehmen. Im fünften Gang vermag er David Fäh (Maseltrangen) mit der Maximalnote zu besiegen und zum Schluss bezwingt er Ruedi Steinnauer (Rothenthurm) noch am Boden und erreicht mit 57.00 den guten vierten Schlussrang.

Tobias Krähenbühl erhält im Anschwingen gegen Ueli Roth auch ein schlecht bezahlten Gestellten. Danach überzeugt er mit vier Siegen gegen Markus Boos (Amden), Martin Truninger (Kollbrunn), Markus Effinger (Alpthal) und Andreas Steiner (Schänis) noch mit der Maximalnote. Auf der Zwischenrangliste vor dem letzten Gang wird er an dritter Stelle aufgelistet. Im letzten Gang gegen Martin Glaus (Schänis) verliert er nach ein Paar Zügen platt und belegt mit 56.50 den sechsten Schlussrang.
 
Yves Pfleghart (Guntershausen) platziert sich mit drei Gäewonnen, zwei Gestellten und einem Verlorenen auf dem neunten Rang mit 55.75 Punkten. Hans Notz aus Güttingen vermochte sich mit drei Gewonnen, einem Gestellten und zwei Verlorenen auf dem 10. Rang und 55.50 Punkten zu platzieren. Auch mit drei gewonnen Gängen platzierten sich der Schönholzerwiler Martin Koller und Philipp Ramsauer (Müllheim) auf dem 11. Rang. Pascal Janz (Weinfelden), Hannes Bühler (Amriswil), Tobias Fäh (Kreuzlingen) und Stefan Baumgartner (Maischhausen) gewinnen je zwei Gänge.
 


 
Stefan Burkhalter holt Bergschwinget-Kranz
(21. Juli 09)

Beim vom Innerschweizer Gast Martin Koch gewonnenen Weissenstein-Bergschwingfest erkämpfte sich der Homburger Stefan Burkhalter den begehrten Kranz.

Zu Beginn musste der Thurgauer „Eidgenosse“ zwar dem einheimischen Damian Zurfluh ein Remis zugestehen und den dritten Gang mit dem Innerschweizer Alexander Vonlaufen ebenfalls stellen. Die Kämpfe zwei, vier und fünf mit den Nordwestschweizer Gegnern Thomas Stüdeli, Lars Schenk und Stefan Studinger gewann Burkhalter  in seiner gewohnten Manier. Im entscheidenden Kampf um „Eichenlaub“ musste er gegen den unbequemen Luzerner Konrad Krummenacher in die Hosen. Nach erneut gestelltem Kampf konnte er dank dieser Maximalnote 9 im letzten Kranzrang 7b. Unterschlupf finden.

Nicht weniger gut sah es nach vier Gängen für Beni Notz aus. Leider verlor der Güttinger in den entscheideneden Gängen fünf und sechs jeweils nach kurzer Kampfdauer und klassierte sich im Rang 14b. Den Kranzausstich gar verpasst hat Roland Krähenbühl aus Gachnang.
 


 
Drei Thurgauer Kränze beim Appenzeller Kantonalen
(8. Juli 09)

2500 Zuschauer pilgerten am Sonntag, 5. Juli 2009 nach Bühler im Kanton Appenzell. Die Anlage bot auf dem Sportplatz den idealen Wettkampfplatz. Schwül warmes Sommerwetter beschwerte den Zuschauern von den 188 angetretenen Schwingern wiederum interessante arbeit im Sägemehlring.

Den Schlussgang bestritten Jürg Abderhalden und Andy Büsser. Jörg Abderhalden, der nach seiner Verletzungspause wieder in das geschehen auf dem Schwingplatz eingreift, stellte den Schlussgang nach 12 Minuten. Abderhalden ist der Sieger nach Punkten an diesem Fest.

Thurgauer überzeugen
Stefan Burkhalter, Homburg startete mit einem gestellten Gang gegen den Andy Büsser. Den zweiten Gang sowie den vierten und fünften gewann er mit Note 10. Trotz starker Gegenwehr seines Gegners Thomas Mock, konnte er den sechsten Gang gewinnen. Gesamt erreichte Burkhalter den Rang 4b mit 57.25 Punkten.

Roland Krähenbühl, Gachnang musste sich nur von den Gebrüder Abderhalden das Sägemehl vom Rücken wischen lassen. Die restlichen Gänge gewann er mit der maximalen Note. Krähenbühl holte sich den Kranz mit 57 Punkten auf dem Rang 5h.

Beni Notz, Güttingen holte sich den Kranz mit vier Siegen, einer Niederlage und einem gestellten Gang. Im letzten Gang gegen Emil Giger holte er sich mit der höchst Note dem Kranz. Notz klassierte sich auf dem Rang 6a mit 56.75 Punkten.

Knapp hinter den Kranzrängen konnten sich Tobias Krähenbühl und Philipp Ramsauer auf den Rängen 10b und 11a klassieren. Stefan Baumgartner, Maischhausen, der eine ausgezeichnete Tagesform aufwies und engagierte Zweikämpfe lieferte, klassierte sich auf dem Rang 11b und 55.50 Punkten.
 


 

Auf dem Foto ist Stefan Burkhalter (unten) im Kampf am Boden gegen Philipp Laimbacher.

Drei NOS-Auszeichnungen für Thurgauer Schwinger

(29. Juni 09)

Arnold Forrer (Stein SG) heisst der Gewinner des 114. Nordostschweizer Schwingfests (NOS) in Wilchingen. Er besiegte im Schlussrang Urban Götte. Beni Notz (Güttingen) und Roland Krähenbühl (Gachnang) waren im geteilten 5. Rang die besten Thurgauer.

3400 Zuschauer pilgerten gestern ins schaffhausische Wilchingen. Die Anlage bot mit ihrer erhöhten Lage und dem Sportplatz den idealen Wettkampfplatz. Herrliches Sommerwetter bescherte den Zuschauern von den 200 angetretenen Schwingern wiederum das Feinste vom Feinen im Sägemehlring.

Für den auf zwölf Minuten angesetzten Schlussgang qualifizierten sich die beiden «Eidgenossen» Arnold Forrer und Urban Götte (beide aus Stein SG). Götte führte die Rangliste nach fünf Gängen mit fünf Siegen vor seinem Verbandskameraden Forrer an.
 Packende Szenen zeichneten sich in diesem Schlussgang ab. Nach 7 Minuten gewann der Schwingerkönig von 2001, Arnold Forrer, mit Überwurf und anschliessender Bodenarbeit.

Gute Thurgauer Bilanz
Der Güttinger Beni Notz musste sich gegen den starken Urs Abderhalden nach kurzer Gangdauer das Sägemehl von den Schultern wischen lassen. Drei Siege und eine Niederlage im 4. Gang gegen den Toggenburger Jakob Roth liessen grosse Hoffnungen auf einen Kranz zu. Im sechsten Gang gewann Notz mit einem Kniestich platt gegen Martin Knechtle (Flawil) und hatte den Kranz mit dem Rang 5f auf sicher.

Im gleichen Rang klassierte sich auch Roland Krähenbühl aus Gachnang. Zwar verlor er den ersten Gang gegen Martin Glaus (Schänis). Anschliessend gewann er in vier Gängen jeweils die maximale Note 10. Dadurch war er ein sicherer Kranzanwärter. Im sechsten Gang musste er gegen den Eidgenossen Daniel Bösch im Kampf um einen absoluten Spitzenplatz aber klein beigeben.

Burkhalter erreicht Kranz
Das anspruchsvollste Programm von den Thurgauern hatte Stefan Burkhalter (Homburg). Er startete ebenfalls verhalten mit einem gestellten Gang gegen den Gast Bernhard Kämpf (Sigriswil). Im zweiten Gang gewann er in gewohnter Manier. Den dritten stellte er gegen den Innerschweizer Phlipp Laimbacher (Seewen). Ivan Jann (Berneck) und Michael Rhyner (Nassen) bodigte er wiederum problemlos mit der Maximalnote. Im sechsten Gang gegen Jakob Roth durfte er sich dann keine Blösse geben. Mit einem gestellten Gang erreichte er den Kranz im letzten Kranzrang.

Knapp hinter den Kranzrängen konnten sich Hans Notz, Tobias Krähenbühl und Ernst Bühler einreihen. Unnötige Niederlagen im Kampf um den begehrten Kranz mussten Mario Schneider und Stefan Hungerbühler hinnehmen.
 


 
Abderhalden-Start am Nordostschweizer Verbandsfest?
(24. Juni 09)

Am Sonntag, 28. Juni, findet in Wilchingen SH der Nordostschweizer Schwingertag statt. Im Focus steht ein mögliches Comeback des mehrfachen Schwingerkönig’s Jörg Abderhalden.  Unter den 200 Schwingern befinden sich auch 8 starke Gäste aus den vier anderen Teilverbänden der Schweiz, sowie 18 Thurgauer, die bei der Kranzverteilung ein Wort mitreden wollen.

Seit fast einem Jahr konnte Schwingerkönig Abderhalden wegen einer Schulterverletzung, die er sich am „Appenzeller 08“ in Herisau zugezogen hatte, kein Wettkampf mehr bestreiten. Dass er sich erst für einen Start entscheiden würde, wenn er sich zu 100% fit fühlt, spricht für seine seriöse Einstellung. Konkurrenz wird er vor allem aus den eigenen Reihen bekommen. Mit Ex-Schwingerkönig Arnold Forrer (Stein) und  den „Kronprinzen“ (Halbthurgauer) Andy  Büsser, Ottoberg; Urban Götte, Stein und Bruno Fäh (Benken) sind die St.Galler gut vertreten. Die starken Bündner Stefan Fausch (Seewis) oder Edi Phillipp, Untervaz sind aber auch immer für eine Überraschung gut. Von den attraktiven Gästen aus den vier Teilverbänden sind vor allem der Innerschweizer Philipp Laimbacher und der Berner Simon Anderegg zu beachten.



Thurgauer mit Burkhalter
Die Thurgauer Hoffnungen ruhen vor allem auf  dem „Eidgenossen“ Stefan Burkhalter, Homburg. Seit seinem Sägemehl-Comeback im Frühjahr erinnert er fast wieder an seine besten Zeiten. Kranzambitionen dürfen sich auch der zuverlässige Roland Krähenbühl (Gachnang) oder die beiden letztjährigen NOS-Kranzer, Beni Notz aus Güttingen und der junge Matzinger Tobias Krähenbühl machen. Auch Ernst Bühler(Amriswil), Stefan Hungerbühler, Dozwil,  Yves Pfleghart aus Guntershausen oder Nachwuchshoffnung Mario Schneider (Friltschen) sind  durchaus der „Durchbruch“ auf NOS-Niveau zuzutrauen.

Der Beginn des NOS-Schwingertages ist auf 8.30 Uhr angesetzt.
 


 
OK ESAF 2010 Frauenfeld trifft sich zur Vollversammlung
(19. Juni 09)




Bei schönstem Wetter haben sich am 17. Juni im Schützenhaus in Märwil rund 120 OK Mitglieder des Eidg. Schwing- und Älplerfestes zur 3. Vollversammlung getroffen.

Informationen aus erster Hand
OK-Präsident Urs Schneider informierte die Anwesenden über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Aufgeteilt in die Bereiche Infrastruktur/Verkehr/Technik, Festanlass, Sport und Marketing Kommunikation erhielten die Mitglieder des OK’s wertvolle Informationen über laufende und anstehende Aktivitäten. Der Obmann des ESV, Ernst Schläpfer richtete ebenfalls einige Worte an die OK Mitglieder und bedankte sich für den grossen Einsatz.
Beim anschliessenden Nachtessen,  offeriert von den Sponsoren Micarna und Möhl, entwickelten sich angeregte Diskussionen und die Vorfreude auf den Grossanlass war sichtlich spürbar.

Schwingerkönig Nöldi Forrer
Micarna liess es sich nicht nehmen, den Schwingerkönig 2001, Nöldi Forrer nach Märwil einzuladen. Der Schwingerkönig fühlte sich sichtlich wohl und stand diversen OK Mitgliedern Red und Antwort.
 


 

Eröffnung der Schwinghalle Weinfelden am Sonntag
(10. Juni 09)

Die Thurgauer Elite, sowie Gäste aus allen NOS-Kantonen und aus dem Bernbiet bestreiten am 14. Juni den Sommer-Schwinget in Weinfelden.

Der Thurgauer Sommer-Schwinget am Sonntag, 14. Juni, in der neuen Schwinghalle Weinfelden wartet mit einer Glanzbesetzung auf. Für das Einweihungsschwingfest werden nebst allen Thurgauer Spitzenschwingern auch je zehn Schwinger aus allen Nordostschweizer Kantonalverbänden erwartet. Das Teilnehmerfeld ergänzen sechs Berner Gäste, je drei von den Sektionen Meiringen und Burgdorf. Zu den erstgenannten Favoriten auf den Tagessieg zählen die Eidgenossen Stefan Burkhalter und Andy Büsser.

Die neue Halle, in Fronarbeit errichtet und mit Spenden finanziert, erlaubt endlich ein Wintertraining auf  Sägemehl. Zukünftig finden die Zusammenzüge der Trainingsgruppe Thurgau für das ESAF 2010 ganzjährig in Weinfelden statt. Eingeladen sind auch alle Passivmitglieder und die Sponsoren. Bei einem feinen Apéro wird sich der Schwingklub Ottenberg bei ihnen dafür bedanken.

Neben den Aktiven kämpfen die Jungschwinger aus dem Thurgau, aus Schaffhausen und vom Schwingclub Wil um den Tagessieg. Anschwingen für die Buben ist um 10 Uhr, für die Aktiven um 11 Uhr in der Schwinghalle auf der Sportanlage Güttingersreuti in Weinfelden.

 

 
Vier Thurgauer mit einem Kranz geschmückt
(2. Juni 09)

Vor 2500 Zuschauern gewinnt Bruno Fäh (Benken) am Pfingstmontag das Glarner-Bündner Kantonalen Schwingfest 2009 als lachender Dritte. Den Schlussgang bestritten die beiden Favoriten Stefan Fausch (Seewis) und der im Thurgau wohnhafte St. Galler Andi Büsser. Nach 12 umkämpften Minuten endet Dieser unentschieden. Vier Thurgauer  reisten Kranzgschmückt nach Hause.


Von links: Beni Notz, Stefan Burkhalter, Mario Schneider und Roland Krähenbühl.

Als bester klassierte sich Roland Krähenbühl (Gachnang) im Rang 7c mit 56.50 Pkt. Er gewann viermal und musste sich zweimal geschlagen geben. Im entscheidenden letzten Gang siegte er mit einem Plattwurf gegen den Bündner Claudio Hosang.

Der Homburger Eidgenosse Stefan Burkhalter schloss sein Tagespensum ohne Niederlage ab. Drei Siege und drei Unentschieden reichten ebenfalls zum 7.Rang.Im letzten Gang stellte er mit dem starken Schäniser Martin Glaus. Mit mehr Einteilungsglück wäre ein Spitzenplatz durchaus möglich gewesen.

Premiere für Mario Schneider
Das allererste mal vor die Kranzjungfern treten durfte das Nachwuchstalent Mario Schneider (Friltschen) vom Schwingclub Ottenberg. Im letzten Gang bezwang er den Glarner Kranzer Peter Horner(Ennenda) mit Kniestich und nachdrücken am Boden. Mit 4 Siegen,2 Niederlagen und einer Punktzahl von 56.50 Punkten klassierte sich Mario im ausgezeichneten Rang 8b.

Ebenfalls mit vier Siegen  und zwei Niederlagen belegte der Güttinger Beni Notz den Rang 8d Den letzten Gang um das begehrte Eichenlaub gewann Notz gegen Reto Nötzli (Pfäffikon SZ ) am Boden mit überdrücken.

Tobias Krähenbühl (Matzingen), Stefan Messerli (Heldswil), Stefan Baumgartner (Maischhausen), Armin Notz (Güttingen) und Martin Koller (Weiblingen) vergaben im letzten Durchgang Ihre Chance auf den Kranz mit gestellten oder verlorenen Gängen.

Rangliste Aktive und Statistik unter www.esv.ch

 

 

Andi Büsser siegt überraschend gegen Forrer
(3. Mai 09)


                                                                            Bild: Mario Gaccioli

Zum 104. Mal wurde der Thurgauer Kantonale Schwingertag als erstes Kranzschwingen dieses Jahr durchgeführt. Bei schönstem Wetter boten die 150 angetretenen Schwinger vor rund 2500 Zuschauern ausgezeichnete Schwingerarbeit. Den Schlussgang bestritten der Favorit Arnold Forrer und der in Ottoberg wohnhafte Andi Büsser (Bild). Die Thurgauer Schwinger vermochten sieben von den gesamthaft 21 vergebenen Kränzen im Kanton zu behalten.

Andi Büsser gewann im Anschwingen gegen Benedikt Notz aus Güttingen und Ivan Jann aus Berneck. Danach gewann er gegen Raphael Zwyssig aus Gais und Ernst Bühler aus Amriswil mit einem Plattwurf. Im Ausstich stellte er gegen den Routinier Stefan Burkhalter aus Homburg und war Punktegleich mit Urs Abderhalden platziert. Noldi Forrer musste am Morgen mit einem Gestellen gegen Stefan Burkhalter das Schwingfest beginnen. Danach besiegte er der Reihe nach Marcel Kuster aus Altstetten, Fabian Kindlimann aus Wald, Thomas Mock, Gonten und Raphael Zwyssig aus Gais mit der Maximalnote.

Schlussgang
Noldi Forrer durfte mit einem halben Punkte Vorsprung gegen Andi Büsser in den Gang starten. Es wurde beidseitig verhalten geschwungen ohne dabei in eine gefährliche Lage zu kommen. Als der Kampfrichter die letzte Minute des auf zehn Minuten ansagten Gangs bekannt gab, versuchte der Eidgenoss Noldi Forrer mit äusserem Hacken den Gang für sich zu entscheiden. Dabei vermochte Andi Büsser die Lage zu nutzen und konterte mit ablehren über das Knie und konnte somit den Schlussgang für sich entscheiden. Der in Ottoberg wohnhafte und für den St. Galler Verband angetretene Andi Büsser durfte sich zum ersten Mal als Festsieger am Thurgauer Kantonalen feiern lassen.

Armin Notz gewinnt seinen ersten Kranz
Auf dem siebten Rang durften sich der in Güttingen wohnhafte Armin Notz zum ersten Mal einen Kranz aufsetzen lassen. Er vermochte um den Kranz gegen Martin Koller aus Schönholzerswilen im zweiten Zug mit Kurzzug platt zu siegen. Gegen Stefan Matter aus Wald, Roger Bruni aus Amriswil und Reto Litschi Gibswil/Riet durfte er sich auch die Maximalnoten schreiben lassen. Gegen den Appenzeller Daniel Inauen und Jakob Roth aus Ebnat-Kappel gab es eine Niederlage.

Sechs weitere Kranzgewinner aus dem Thurgau
Stefan Burkhalter überzeugte mit seiner Form zum Saisonauftackt. Auf dem sehr guten fünften Schlussrang und als bester Thurgauer mit vier gewonnen Gängen gegen den Appenzeller Andreas Fässler, Andreas Steiner aus Schänis und Remo Boss Knonau mit der Maximalnote sowie gegen Roman Vestner aus Speicherschwendi. Gegen die beiden Schlussgangteilnehmer Arnold Forrer und Andi Büsser vermochte er den Gang zu stellen.

Im sechsten Rang konnte sich der junge Kranzschwinger Ernst Bühler aus Amriswil mit vier Gewonnen und zwei Verloren seinen zweiten Thurgauer Kranz aufsetzen lassen. Er gewann am Vormittag gegen Willi Näf aus Hemberg, Markus Schläpfer aus Wohlfhalden und mit Plattwurf gegen Paul Korrodi aus Schönenberg. Nach der Mittagspause verlor er gegen den Festsieger Andi Büsser. Im Ausstich gewann er gegen den Hauptwiler Robert Rötlin und stellte gegen Roland Krähenbühl aus Gachnang.

Auf dem siebten Rang vermochten sich der Güttinger Benedikt Notz zu platzieren. Er verlor im Anschwingen gegen den Festsieger Andi Büsser, danach gewann er der Reihe nach gegen den Appenzeller Reto Fuster, Matthias Schläfer aus Wolfhalden, Roman Bösch aus Alt. St. Johann und gegen Andreas Steiner aus Schänis. Im letzten musste er sich mit einem Gestellten gegen Andreas Kindlimann aus Wald mit einem Gestellten zufrieden geben.

Weiter auf dem siebten Schlussrang konnte Roland Krähenbühl aus Gachnang sich das begehrte Eichenlauf aufsetzten lassen. Er verlor im Anschwingen gegen den den Eidgenoss Daniel Bösch aus Zuzwil. Danach vermochte er am Vormittag gegen Stefan Inauen aus Brüllisau und gegen Robert Röthlin aus Hauptwil einen Plattwurf umzusetzen. Am Nachmittag vermochte er gegen den Appenzeller Reto Fuster und gegen Paul Korrodi aus Schönenberg zu besiegen. Im letzten Gang gegen Ernst Bühler konnte keine Entscheidung herbeigeführt werden.

Weiter auf Rang sieben vermochte sich Philipp Ramsauer aus Müllheim eines der begehrten Eichenlaub zu erschwingen. Er verlor auch im Anschwingen gegen Ivan Jann, danach gewann er gegen den Herisauer Martin Roth und gegen Jan Läderach aus Pfyn mit Plattwurf. Im vierten verlor er gegen Daniel Bösch aus Zuzwil und die letzten beiden Gängen vermochte er gegen den Zürcher Yannick Roderer und gegen Güttinger Hans Notz um den Kranz zu gewinnen. Im sechten Rang konnte sich der Amriswiler Stefan Hungenbühler den letzten Kranz sichern. Er gewann gegen Reto Litschi, Matthias Braun, Tom Küng und um den Kranz gegen Daniel Inauen.
Mario Schneider, Berhard Wild, Toni Forster und Tobias Krähenbühl kamen mit einem «Vierteli» zu wenig mit 56.50 ganz knapp um den Kranz. Martin Koller, Hannes Bühler und Hans Notz verloren den letzten Gang um den Kranz und platzierten sich auch nur knapp hinter dem Kranz. Der Lippoldswiler Martin Engeli verletzte sich leider im letzten Gang um den Kranz gegen Philipp Ramsauer und konnte nicht mehr um den Kranz weiter schwingen.

 

 
Spitzenpaarungen beim Thurgauer Kantonalen
(1. Mai 09)


Forrer Arnold - Burkhalter Stefan
Krähenbühl Roland - Bösch Daniel
Notz Benedikt - Büsser Andi
Meier Urs - Roth Jakob
Wild Bernhard - Fritschi Reto
Jann Ivan - Ramsauer Philipp
Oertig Adrian - Kuster Marcel
Krähenbühl Tobias - Fässler Andreas
Bless Michael - Krauer Daniel
Abderhalden Urs - Gwerder Andreas
Bösch Roman - Mock Thomas
Bühler Peter - Zwissig Raphael
 

 
St. Galler Favoriten beim Thurgauer Kantonalschwingfest
(28. April 09)



Wenn am 3. Mai die „Bösen“ in Halingen in die Hosen steigen, werden die Thurgauer Schwinger hartes Brot beissen müssen. Mit Arnold Forrer, Schwingerkönig von 2001, den „Eidgenossen“ Andi Büsser und Daniel Bösch sind die St.Galler Gästeschwinger die grossen Favoriten.

160 Schwinger, davon 67 Kranzer
Auf dem wunderschön gelegenen Festplatz der Oberstufenanlage in Halingen wird mit Sicherheit spannender Sägemehlsport zu sehen sein. Unter den 160 Schwingern befinden sich nicht weniger als 67 Kranzer aus den Gastkantonen Appenzell, Zürich, Schaffhausen sowie den  St.Gallern und den einheimischen Thurgauern. Wegen der verletzungsbedingten Abwesenheit vom Weinfelder Manuel Strupler ist „Oldie“ Stefan Burkhalter der einzige noch aktive Thurgauer mit „Eidgenössischem Eichenlaub“(2001). Nur zu gern möchte das 117-Kilo Kraftpaket aus Homburg das eigene „Kantonale“ einmal gewinnen.

Alle gegen die St.Galler „Übermacht“
Kein Prophet muss man sein, um vorherzusehen, dass  um den Siegermuni „Chico“ die St.Galler „Sägemehlspezialisten“ ein gewichtiges Wort mitreden werden. Hinter Forrer, Büsser und Bösch sind mit  dem gewichtigen Urs Abderhalden,  Routinier Jakob Roth, dem „Verteidigungskünstler“ Peter Bühler oder dem fast „unbezwingbaren“ Adrian Oertig weitere Klasseschwinger am Start.

Die Appenzeller sind mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Spitzenschwingern, angeführt vom „bärenstarken“ Michael Bless dabei. Auch die Zürcher und Schaffhauser Gäste werden bei der Kranzverteilung mitschwingen wollen.

Die Hoffnungen der Thurgauer Fahnen tragen neben Burkhalter „Hakenspezialist“Beni Notz (Güttingen), der Gachnanger Roland Krähenbühl ( 2. Rang am Frühjahrsschwingfest in Neukirch ),  Philipp Ramsauer, (Müllheim) Hans Notz, Güttingen, oder Yves Pfleghart aus Guntershausen. Die Oberthurgauer zählen vor allem auf die Amriswiler Stefan Hungerbühler, (Schlussgang in Neukirch) und Ernst Bühler.

Auf Heimunterstützung vom Publikum hofft der 20-jährige Matzinger Tobias Krähenbühl, zumal er noch der Form der letzten Jahre hinterherläuft. Als Neukranzer dürften sich wohl die aufstrebende Mario Schneider (Friltschen),  Sandro Akeret aus Nussbaumen, Pius Näf (Kradolf), Josef oder Armin Notz (Gebrüder Nr.3 + 4) empfehlen.

Gefordert wird auch der Einteilungschef, Walter Lanz ebenfalls wohnhaft in Matzingen, wenn er versucht,  möglichst viele Kränze im Thurgau zu halten.

Weitere Infos unter: www.schwingertag09.ch
 

 

Koller und Giger erneut ganz oben
(22. April 09)

Einen überzeugenden Eindruck hinterliessen die Thurgauer Nachwuchsschwinger beim Bündner Kantonalen Jungschwingertag in Fideris. Mit Kategoriensiege durch Martin Koller, Schönholzerswilen (Jhrg.91/92) und Samuel Giger, Ottoberg (97/98) holten sich die jungen „Bösen“ gleich zwei Kategoriensiege. Mit weiteren Schlussgangteilnahmen von Rico Ammann, Häuslenen  und Adrian Schatt, Dussnang sowie zahlreiche  Auszeichnungen in Form von „Eichenzweigen“ waren die Thurgauer Nachwuchsschwinger die grossen „Abräumer“.


 

Roland Krähenbühl bester Thurgauer
(20. April 09)

Daniel Bösch (Zuzwil SG) gewann das Frühjahrsschwingfest in Neukirch-Egnach. Vor 600 Zuschauern besiegt er im Schlussgang den Oberthurgauer Stefan Hungerbühler (Dozwil) nach kurzer Kampfzeit mit überdrücken am Boden.Bei herlichem Wetter zeigten  die 88 angetretenen Aktiven guten Schwingsport. Bester Thurgauer mit vier Siegen ist Roland Krähenbühl (Gachnang) auf dem zweiten Rang. Stefan Hungerbühler, Beni Notz (Güttingen) und Ernst Bühler (Amriswil) gewinnen ebenfals viermal und klassieren sich im geteilten 4. Rang.

Auch 66 Nachwuchsschwinger aus dem Thurgau zeigte in vier Kategorien guten Schwingsport.Bei den jüngsten gewinnt der Hörhauser André Blaser.Samuel Giger Ottoberg siegt mit 6 gewonnenen Gängen im Jahrgang 98/99.Ebenfalls mit sechs Siegen gewinnt der Kesswiler Thomas Vogel den Jahrgang 96/97.Im Jahrgang 94/95 siegt Dominic Schneider aus Friltschen.

 

 
Nachwuchserfolge dank Giger und Schneider
(14. April 09)

Vor 1100 Zuschauern überzeugten die Nachwuchsschwinger aus dem Thurgau am Schaffhauser Kantonalen Jungschwingertag in Büsingen (De). Mit Kategoriensiege durch Samuel Giger, Ottoberg (Jhrg.97/98) und Mario Schneider, Friltschen (91/92), sowie den Schlussgangteilnahmen von Domenic Schneider (93/94) und Hannes Bühler, Amriswil (91/92). Mit zahlreichen weiteren Zweiggewinnern war das zukünftige Schwingerholz aus dem Thurgau äussert erfolgreich. Samuel Giger gelang ausserdem das Kunststück alle sechs Gänge zu gewinnen.
Jahrgang 91/92: 1b. Schneider Mario, Friltschen 58.25Pkt.; 2. Bühler Hannes, Amriswil 57.50;  Jhrg.93/94: 2. Schneider Domenic, Friltschen 58.25; 3b. Dumelin David, Hüttlingen 58.00; 5a. Straub Robin, Hatswil; 5b. Keller Manuel, Braunau je 57.00; 8a. Amman Rico, Häuslenen 56.25 ; 10a. Koller Valentin, Busswil 55.75;    Jhrg.95/96 : 3b. Koller Fabian, Busswil 58.00; 7a. Rieser Fabian, Buch 56.75;  Jhrg 97/98: 1. Giger Samuel, Ottoberg 59.50;  6b. Blaser Niklas, Hörhausen 56.75; 7b. Oettli  Marco, Bussnang 56.50; 10a. Schild Daniel, Ottoberg; 10b. Mutter Franco, Lippoldswilen je 55.50.

Beni Notz Zweiter
Am selben Anlass bestand für die Thurgauer Aktiven die Gelegenheit sich den letzten Schliff für die beginnende eigene Freiluftsaison vom nächsten Sonntag (Neukirch-Egnach) zu holen. Dabei bewies Beni Notz, Altnau seine gute Form und musste sich im zweiten Gang nur gegen den späteren Festsieger Daniel Bösch, Kirchberg geschlagen geben. Daneben resultierten fünf Siege, drei davon mit lupenreinen Plattwürfen. Auch Roland Krähenbühl  verlor gegen Bösch (4. Gang) nachdem er sich im 1. Gang schon vom zweiten Schlussgangteilnehmer, Pascal Gurtner, Schaffhausen  resultatlos trennen musste. Am Schluss klassierte sich der 25-jährige Gachnanger  mit vier Siegen und einem Gestellten im vierten Rang.  Philipp Ramsauer (Müllheim) und der erst 20-jährige Ernst Bühler aus Amriswil rundeten die gute Thurgauer Bilanz mit fünften Rängen ab.
Rangliste Aktive: 1.Rang: Bösch Daniel; Kirchberg 58.25 Pkt.; 2a. Notz Beni, Altnau 58.00; 4b. Krähenbühl Roland, Gachnang 57.00; 5a. Ramsauer Philipp, Müllheim; 5c. Bühler Ernst, Amriswil je 56.75.
 

 
71. Niklausschwinget mit Burkhalter (3. Dezember 08)

115 Schwinger werden bei der 71. Auflage des Niklausschwinget am 7. Dezember in der Stadthalle Dietikon in die Hosen steigen. Eine interessante Ausgangslage präsentiert sich für die Thurgauer Schwingerfreunde.

„Eidgenosse“ Stefan Burkhalter möchte das Rad der Zeit zurückdrehen und an die Erfolge von früher anknüpfen.  Der 69-fache Kranzer aus Homburg, Niklaussieger von 2003, gibt nach einer verletzungsbedingter Pause ein viel beachtetes Comeback.

Auch Philpp Ramsauer, Müllheim hat längere Zeit verletzungsbedingt pausiert und steigt mit Fernziel „Frauenfeld 2010“ wieder ins Sägemehl. Auch Ernst Bühler, Amriswil möchte sein Kranzgewinn von Sonterswil mit einem guten Resultat bestätigen Anschwinget ist um 08.30 Uhr.
 
 

 
Mario Schneider gewinnt Wega-Buebeschwinget (2. Oktober 08)

Bei schönem, jedoch eher kühlem Wetter, fand der diesjährige Wega – Schwinget am vergangenen Samstag wieder einmal bei trockener Witterung statt. Es traten 228 Jungschwinger zu diesem traditionellen Schwingeranlass an, wobei ihre Schwingerarbeit von gut 250 Zuschauern verfolgt wurde.



Im ältesten Jahrgang gewann Schneider Mario, Friltschen, in einem intensiv geführten Schlussgang gegen den Zürcher Gast Leuppi Samir. Dieser konnte sich anschliessend auf dem 3. Rang einreihen. Folglich waren es auch die zwei Klassendominierenden, die dem Fest den Stempel aufdrückten.

Den ungefährdeten Start-Zielsieg vom grossgewachsenen Weesener, Kid Simon, konnte auch Schneider Domenic, Friltschen, im Schlussgang nichts entgegensetzen. Kid gewann mit der Maximalpunktzahl die Kategorie 94/95. Schneider klassierte sich aber dennoch auf dem hervorragenden Rang 3a.

Ebenfalls ungeschlagen vom Platz ging der Appenzeller Bösch Hansueli, Herisau, im Jahrgang 96/97. Weil er nach fünf Gängen einen 1,5 Punktevorsprung gegenüber seiner Gegner hatte, war das Einteilungskampfgericht gezwungen, Ausschwingen zu lassen. Somit konnte sich Schnyder Patrick, Schänis, für den Schlussgang qualifizieren, welchen er aber nach kurzer Gangdauer verlor. Die besten Thurgauer waren auf dem 4. Rang b und c, Blaser Niklas, Hörhausen, und Vogel Thomas, Kesswil.

Bei den Jüngsten war wiederum Giger Samuel, Ottoberg, ein unüberwindbares Hindernis für seine Kontrahenten. Auch er gewann alle seine sechs Gänge. Einzig gegen seinen Cousin und Klubkollegen Schild Daniel, Ottoberg, vermochte er sich keine Maximalnote schreiben lassen. Dennoch vermochten sich drei Thurgauer auf den vordersten Plätzen halten. Giger Samuel Rang 1, Schatt Adrian, Dussnang, und Schild Daniel auf dem 2. beziehungsweise auf dem 3. Rang. Von den total 90 abgegebenen Auszeichnungen, konnten sich die Thurgauer deren 24 ergattern. Was bei diesem doch starken Teilnehmerfeld eine sehr gute Leistung war.



Kategoriensieger (von links): Mario Schneider (Jg. 1992/93), Simon Kid (94/95), Hansueli Bösch (96/97), Samuel Giger 98 und jünger.
 

 
Saisonstart für Weinfelder NLA-Ringer (16. September 08)

Am kommenden Wochenende starten die Ringer mit ihrer Mannschaftsmeisterschaft. Die Weinfelder treffen dabei in der ersten Begegnung der NLA auf Schweizer Meister Willisau. Während in den letzten Jahren die Weinfelder Ringer immer als Favoriten für eine Medaille gehandelt und auch entsprechende Ziele anvisiert wurden, kann es in diesem Jahr nur um den Ligaerhalt gehen. Trainer Daniel Schnyder muss dieses Ziel mit einer Staffel anstreben, in der einige bewährte Kräfte aus den verschiedensten Gründen fehlen werden. So ist in diesem Jahr Michael Inauen nicht im Kader, weil er sich auf einer Weltreise befindet. Dafür werden einige junge Talente ihre Chance erhalten. Im Kampf gegen den Serien-Schweizermeister treten die Thurgauer als krasse Aussenseiter an, denn auch in diesem Jahr gelten die Willisauer wieder als die grossen Favoriten, in der auf 6 Mannschaften reduzierten Nationalliga A. In den Kampf um die Medaillen werden sicherlich die Freiämter und die Ringerstaffel Hergiswil eingreifen. Für die einstmals dominierenden Rheintaler Vereine, Oberriet und Kriessern, wird auch der Ligaerhalt im Vordergrund stehen. Kriessern hat sich zwar enorm verstärkt, aber die Luzerner und Aargauer beherrschen derzeit die Schweizer Ringerszene, in der im Vorfeld der Mannschaftsmeisterschaft das Transferkarussell kräftig drehte.

Bereits in die Mannschaftsmeisterschaft gestartet ist die 2. Mannschaft der Ringerriege Weinfelden. Unter der Leitung von Thomas Inauen konnten die Weinfelder in der Regionalliga je ein Sieg und eine Niederlage verbuchen.
 

 

Nur ein Thurgauer am Kilchberger Schwinget (3. September 08)

Als einziger Thurgauer wird der Güttinger Beni Notz am kommenden Sonntag  am nur alle sechs Jahre stattfindenden Kilchberger-Schwinget in die Hosen steigen. Mit Kantonalkränzen am Zürcher, Thurgauer (2.Rang!) und St.Galler, sowie Eichenlaub  beim Nordostschweizerischen in Embrach verdient sich Notz  mit einer tollen Bilanz die Qulifikation für diesen Saisonhöhepunkt.

Der 24jährige Notz weiss, was in an der Wettkampfstätte in der Nähe von Adliswil erwartet: „Ich möchte alle sechs Gänge bestreiten!“. Wenn der 125 kg schwere Lagerist im Sägemehl steht, denkt man an einen Fels in der Brandung. Genau diese Eigenschaften wird Notz brauchen, denn unter den 60 „Bösesten“ der Schweiz werden nicht weniger als 37 „Eidgenossen“ das Kräftemessen in der Arena vor 15‘000 Zuschauern bestreiten. 

 

 

"Böse" Thurgauer Jungschwinger (18. August 08)

Beim Thurgauer Jungschwingertag in Osterhalden bei Frauenfeld waren die einheimischen Jungschwinger die grossen „Abräumer“. Mit nicht weniger als vier von fünf möglichen Kategoriensiegen und mit insgesamt 32 Auszeichnungen setzten sie sich gegen die Gäste aus den Kantonen Zürich, St.Gallen und Graubünden erfolgreich durch.
Hannes Bühler, Amriswil, konnte bei den Jahrgängen 90/91 nach einem inneren Haken nach fünf Minuten Martin Koller aus Schönholzerswilen das Sägemehl vom Rücken wischen. Schon im ersten Zug machte Mario Schneider, Friltschen, gegen Lukas Wattinger aus Altnau die Sache klar. Schneider siegte bei den Jahrgängen 92/93 mit sechs Siegen überlegen. In Nichts nachstehen wollte ihm sein jüngerer Bruder Domenic, auch er  gewann seinen Schlussgang gegen Lars Signer aus Bäretswil mit Kurz im ersten Zug und landete mit sechs Siegen auf Platz eins bei den Jahrgängen 94/95. Samuel Giger, Ottenberg schliesslich entschied die jüngste Kategorie gegen Robin Tritten aus Buch b. Frauenfeld mit einem Überdreher am Boden für sich. Einzig bei den Jahrgängen 1996/97 konnte sich mit Christian Bernold, Flumserberg ein St.Galler Gast durchsetzen.

Auszug Rangliste mit Auszeichnungen
Jahrgänge 90/91: 1. Bühler Hannes; 2. Koller Martin; 3a. Aerne Christian; Lanterswil; 6b. Bruni Roger, Hatswil.
Jahrgänge 92/93: 1 Schneider Mario; 2. Steiner Michael, Fimmelsberg; 3a. Wattinger Lukas; 4. Amman Rico, Häuslenen; 6a. Züger Simon, Wallenwil; 7. Dumelin David, Hüttlingen; 8a. Keller Manuel, Braunau; 8b. Bründler Rico, Märwil; 9c. Kretz Daniel, Märwil.
Jahrgänge 94/95: 1. Schneider Domenic; 4a. Pfister Florian, Wuppenau; 5. Vogel Stefan, Kesswil; 12b. Krähenbühl Lukas, Matzingen; 12f. Schäfli Severin, Eschenz
Jahrgänge 96/97: 8aKeller Lukas, Braunau; 8b.Schild Adrian, Ottenberg;  8c. Vogel Thomas, Kesswil; 9. König Dominic, Wigoltingen; 11b. Blättler Joel, Siegershausen; 11d. Knup Stefan, Matzingen.
Jahrgänge 98 und jünger: 1. Samuel Giger; 2b. Schatt Adrian, Dussnang;3b. Schild Daniel, Ottoberg; 4. Tritten Robin; 6a. Koller Andreas, Busswil; 8a Blaser Gian, Hörhausen; 9d. Rüegger Remo, Hörhausen.

 

 
Kantonaler Jungschwingertag am Samstag (12. August 08)

Am Samstag, 16. August, findet in Osterhalden westlich von Frauenfeld der Thurgauer Jungschwingertag statt. Buben. und Jungschwinger in sechs Jahrgangskategorien (Jahrgang 1990/91 bis 1998 und jünger) versuchen ihre Gegner im Sägemehl auf den Rücken zu legen. In die Hosen steigen neben den Thurgauern Buben, bei denen Mario Schneider (Friltschen) und Samuel Giger (Ottenberg) zu den Favoriten zählen, auch starke Konkurrenz aus der ganzen Nordostschweiz. Bei unsicherer Witterung gibt die Tel.Nr. 1600 ab 04.00 Uhr, Anschwingen ist um 08.30 Uhr.
 

 

Siege für Schneider und Giger am "St.Galler" (11. August 08)

Ausgezeichnete Arbeit zeigten die Nachwuchsschwinger aus dem Thurgau am St.Galler Jungschwingertag in Montlingen. Mit Mario Schneider, Friltschen und Samuel Giger, Ottoberg gewannen gleich zwei Vertreter des Ottenberger Schwingerverbandes ihre Kategorien.
Zwar musste Schneider gegen seinen Schlussganggegner Sandro Bäbler aus Jonschwil im vierten Gang eine Niederlage einstecken, revanchierte sich in der Endausmarchung mit einem wuchtigen Hüfter in der vierten Minute und konnte sich auf Rang 1a. klassieren.
Samuel Giger (Ottoberg) gewann den Schlussgang seiner Jahrgangskategorie 98 jünger mit einem Kurz gegen Sämi Schlegel (Hemberg) und brachte das Kunststück fertig, alle sechs Gänge mit der Maximalnote 10.0 zu gewinnen. Insgesamt eroberten die jungen Thurgauer 19 Auszeichnungen in Form eines Eichenlaubzweiges. 

 

 
Starke Thurgauer auf dem Ricken (4. August 08)

Prachtswetter, eine stimmungsvolle Kulisse von 3000 Zuschauern und gute sportliche Leistungen prägten die 51. Auflage des traditionellen Ostschweizer Bergfestes auf dem Ricken. Der Wettkampf unter den 127 Schwingern wurde praktisch von A bis Z vom Nachbar-Verband Toggenburg geprägt. Favorit Noldi Forrer holte sich mit sechs Siegen, im Schlussgang gegen Klubkollege Daniel Bohl, den er nach zwei Minuten mit Kreuzgriff-Gammen besiegte, überlegen den sechsten Rickensieg. Dazu gesellte sich Jakob Roth aus Ebnat-Kappel, der mit ebenfalls sechs Siegen verdient den Ehrenplatz belegte.
Die Thurgauer Roland Krähenbühl (Gachnang), Beni Notz (Güttingen) und Tobias Krähenbühl (Matzingen) zeigten das sie auf das Schwägalpschwinget in ausgezeichneter Form sind. Roland Krähenbühl zeigte ein Notenblatt mit 4x der höchst Note, einem gestellten Gang und einer Niederlage gegen den späteren Festsieger. Mit dem Sieg im sechsten Gang gegen den Gommiswalder Claudio Hosang mit einem Kreuzstich in der ersten Minute und gesamt 57.25 Punkten arbeitete er sich als bester Thurgauer auf den Schlussrang 6c hervor
.

Ranglistenauszug: 6c Roland Krähenbühl, Gachnang 57.25 Punkte; 9e Beni Notz, Güttingen 56.50 Punkte; 12j Tobias Krähenbühl, Matzingen 55.75 Punkte, Tobias Fäh, Kreuzlingen 55.25 Punkte; 14h Stefan Hungerbühler, Dozwil 55.25 Punkte; 15e Martin Koller, Schönholzerswilen 55.00 Punkte (Koller holte sich in Flims am NOS-Jungschwingertag den Sieg in der Kat. B); 15i Pius Näf, Kradolf 55.00 Punkte.
 

 
Keine Thurgauer Spitzenresultate (3. August 08)

Bei durchzogenem Wetter und vor 2100 Zuschauern siegt Martin Grab (Rothenturm) auf der Rigi. Im Schlussgang bezwang er Bruno Gisler nach kurzer Kampfdauer. Im zweiten Schlussrang klassierte sich mit Arnold Forrer der beste Vertreter des Nordostschweizer Verbandes. Er verpasste die Qualifikation zum Schlussgang durch eine Niederlage gegen Bruno Gisler. Die Thurgauer Schwinger vermochten ihr Potenzial nicht auszuschöpfen. Als Bester klassierte sich Beni Notz (Güttingen) mit zwei Siegen, drei Gestellten und einer Niederlage im 14.?Rang. Die vier übrigen Schwinger kamen nicht in den Ausstich.
 

 
Fünf Thurgauer auf der Rigi (17. Juli 08)

Am kommenden Sonntag, 20. Juli, findet auf der Rigi eines der traditionellen Bergschwingfeste statt. Mit nicht weniger als 20 „Eidgenossen“ und 70  weiteren Kranzschwingern besetzten Feld werden auch fünf Thurgauer in Hosen steigen. Die grössten Kranzhoffnungen dabei ruhen sicher beim konstant schwingenden Beni Notz, Güttingen und Roland Krähenbühl (Gachnang), dessen Formkurve bei den letzten Anlässen steil nach oben zeigt. Das Ziel den Kranzausstich zu erreichen darf sich Tobias Krähenbühl setzen. Mit vier gewonnenen Kränzen hat der 20jährige Matzinger sein Saisonziel erreicht und kann so unbeschwert ins Sägemehl steigen. Auch Andi Schefer (Happerswil) und Stefan Hungerbühler aus Dozwil können bei einer guten Tagesform durchaus für eine Überraschung gut sein. (krä)
 

 
Roland Krähenbühl starker Dritter (13. Juli 08)

Beim Schaffhauser Kantonalen in Neuhausen am Rheinfall gewann Stefan Fausch (Seewis) dank eines gestellten Schlussgangs gegen Andy Büsser (Niederwil). Hinter diesem Duo belegt der Thurgauer Roland Krähenbühl (Gachnang) den ausgezeichneten dritten Schlussrang. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage gegen den späteren Tagessieger weist er zudem ein sehr gutes Notenblatt auf. Als zweiter Thurgauer Kranzgewinner konnte sich der routinierte Tobias Roth (Wigoltingen) in die Rangliste eingtragen lassen. Vor 800 Zuschauern gingen insgesamt 121 Aktive in den Sägemehlring.
 

 
Wettkampfsaison 2008 für Jörg Abderhalden vorbei (9. Juli 08)

Für Jörg Abderhalden ist die Saison bereits vorbei. Wie er auf seiner Homepage www.jabderhalden.ch mitteilt, muss sich der dreifache Schwingerkönig an der lädierten Schulter operieren lassen. Abderhalden hatte sich am Sonntag am Appenzeller Kantonalen in Herisau im ersten Gang gegen Bruno Gisler die Schulter ausgerenkt.
 

 
Samuel Giger gewinnt auf dem Hirzel (8. Juli 08)

Ausgezeichnete Arbeit zeigten die Nachwuchsschwinger aus dem Thurgau am
Zürcher Kantonaljungschwingertag auf dem Hirzel. Samuel Giger (Ottoberg) gewann den Schlussgang seiner Jahrgangskategorie 98 und jünger gegen den Hinterthurgauer Andreas Koller (Busswil). Weitere Schlussgangteilnahmen erreichten bei den Jahrgängen 1990/91 Christian Aerne (Lanterswil) und Michael Steiner (Fimmelsberg) bei der Kategorie 1992/93. Beide Jungschwinger mussten sich aber nach hartem Kampf ihren Gegnern knapp geschlagen geben.
 

 
Zwei Kränze für Thurgauer in Herisau (7. Jul 08)

Am Appenzeller Kantonalen Schwingertag in Herisau konnten sich Roland Krähenbühl (Gachnang) und Tobias Krähenbühl (Matzingen) den begehrten Kranz aufsetzen lassen. Sie belegten die Ränge 6b und 7i. Als Sieger ging Arnold Forrer vom Platz. Schwingerkönig Jörg Abderhalden verletzt sich im 1. RAng an der Schulter so schwer, dass er den Wettkampf nicht fortsetzen konnte und mehrere Wochen ausfallen dürfte.
 

 
Thurgauer Schwinger in Herisau (3. Juli 08)

Am Sonntag, 6. Juli,  findet in Herisau der Appenzeller Kantonal Schwingertag statt. Mit sieben Eidgenossen, unter ihnen der amtierende Schwingerkönig Jörg Abderhalden, ist das Teilnehmerfeld hochklassig bestückt. Die Thurgauer Hoffnungen ruhen auf den beiden neuen NOS-Kranzgewinnern Beni Notz (Güttingen) und Tobias Krähenbühl (Matzingen). Für einen Kranzerfolg sind auch Bernhard Wild, Roland Krähenbühl, Ernst Bühler oder Andreas Eberle fähig.
 

 

 

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