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Unihockey News

Vorschau Unihockey Cupspiel UHC Kreuzlingen – Red Lions Frauenfeld vom 5. Juni
(26. Mai 2010)

Am 5.6. beginnt die Saison 2010/11 mit dem ersten Cupspiel gegen den Kantonsrivalen
Kreuzlingen (3. Liga). Nachdem in den vergangenen Jahren immer erst ein NLA-Team Endstation
für die Mannen aus Frauenfeld war, soll auch dieses Jahr an diese Erfolge angeknüpft
werden. Dies obwohl dem Cup weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden wird. Nach dem geglückten Aufstieg in die 2. Liga muss der Ligaerhalt oberste Priorität haben und
der Cup wird als Beilage mitgenommen. 

Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass der bisherige Trainer aus beruflichen Gründen das Amt niederlegen musste und noch kein neuer Trainer gefunden ist. Die Spieler haben folglich mehr Eigeninitiative und Verantwortung zu übernehmen um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Trotz diesen Hindernissen wird das Herren 1 den ersten Sieg der jungen Saison anstreben und so positiv in die neue Saison starten.

Das Spiel findet am Samstag, 5. Juni 2010, um 18.00 Uhr in der Dreispitz (KUSPO) Halle in Kreuzlingen statt. Das Team freut sich über viele Frauenfelder Fans.


  

Herren der Red Lions steigen auf
(27. April 2010)

Die Grossfeld-Unihockeyaner der UH Red Lions Frauenfeld bejubeln an der Promotions-Runde in Pfäffikon den Aufstieg in die 2. Liga.


Die erfolgreiche Herrenmannschaft kurz nach dem Spiel

Pfäffikon – Gleich im ersten Spiel der Aufstiegsrunde unterstrichen die Frauenfelder Unihockeyaner ihre Ambitionen auf den Aufstieg. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung stellte Frauenfeld die Weichen gegen Floorball Heiden bereits früh auf Sieg und glänzte am Ende mit einem keineswegs täuschenden 5:0. Im Lager der Frauenfelder war man sich nach der gelungenen Leistung durchaus bewusst, dass nicht jedes der drei Spiele ein Spaziergang wird. Bereits in der zweiten Partie gegen das Heimteam, Greenlight Richterswil, wurden die Thurgauer auf den Boden der Realität zurückgeholt. Obwohl die Frauenfelder auch dem Heimteam spielerisch überlegen waren und das Spiel durchaus frühzeitig entscheiden hätten können, schaute am Ende ein 3:3 heraus. Mit einem abschliessenden Sieg gegen das bereits vorzeitig qualifizierte Tägerwilen hätte Frauenfeld allen Spekulationen und Rechnereien aus dem Weg gehen können und sich den Aufstieg als Gruppen erster sichern können. Das Thurgauer-Derby lag auf des Messers Schneide: Trotz gefühlten 70:30-Prozent Ballbesitz Frauenfelds und mehreren hochkarätigen Chancen, behielt Tägerwilen mit 2:1 das glücklichere Ende für sich. Die Thurgauer durften sich ob der Niederlage trotzdem freuen, denn dank dem besseren Torverhältnis gegenüber Richterswil, steigen die Hauptstätter als zweiter der Gruppe in die 2. Liga auf. (rf)


  
Team Thurgau ist Schweizer Vizemeister
(27. April 2010)

In den Finalspielen haben die Tigers aus Langnau den Thurgauern alles abverlangt und konnten letztlich mit zwei zu eins Siegen den Meistertitel ins Emmental holen. Dass die Thurgauer mit ihrem jungen Team trotzdem eine hervorragende Saison zeigten, bleibt auch nach der Finalniederlage das positive Fazit.

Am Samstag in Biglen konnte das Team Thurgau zum ersten Matchball antreten. Die Taktik der Langnauer war im Vergleich zum ersten Spiel sehr defensiv und abwartend. Die Räume waren sehr eng vor dem Langnauer Tor und so konnten die Thurgauer  trotz ausgeglichenem Ballbesitz selten gefährlich vor das Tor kommen. Langnau seinerseits nutze einen Freistoss aus, kam in der Folge zu einem in der Entstehung eher glückhaften Überzahltreffer und konnte sich nach diesem Vorsprung vor allem wieder auf das Verteidigen konzentrieren. Und dies machten sie sehr gut. Thurgau kam nur einmal in Überzahl zu einer gefährlichen Chance, welche Schadegg verwerten konnte. Sehr lange blieb das Spiel  knapp, bis die Berner schliesslich zwei  Konter  zu Toren umwandeln konnte. Thurgau  war nicht gewillt, einfach aufzugeben und kämpfte sich mit einem Treffer von Conrad vier Minuten vor Ende des Spiels wieder heran. In den letzten Minuten wollte der Ball aber einfach nicht mehr über die Torlinie der Langnauer, trotz gutem Druck der Gäste.

Mit dem knappen Heimsieg der Tigers wurde also Spiel 3 Tatsache, in dem der Schweizer Meister gefunden werden würde.

Unihockey Tigers Langnau - Team Thurgau Erlen 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)
Espace Arena Biglen. - 222 Zuschauer.
Tore für Thurgau (in Klammern Tore/Assists): Schadegg (1/0), Conrad (1/0), Königshofer (0/1), Gröbli (0/1)

Langnau doppelt nach
Rund 28 Stunden später standen sich in Weinfelden die gleichen Teams gegenüber, die beiden besten Teams der abgelaufenen U16-Schweizer Meisterschaft würden also nun um Gold kämpfen.

Das Ambiente in Weinfelden lud einmal mehr mit knapp 300 Zuschauern zu einem spannenden Unihockeyabend ein und die Teams waren auch dementsprechend motiviert. Den besseren Start ins Spiel erwischte wie in beiden Spielen zuvor Langnau mit dem 1 zu 0. Erneut standen die Berner in der Abwehr sehr konzentriert und ermöglichte den Thurgauern nur wenig Freiraum. Dies galt aber genauso auf der Seite des Heimteams, beide Mannschaften erledigten eine saubere Defensivarbeit. Dennoch konnte ein Abpraller 2 Minuten vor Ende des ersten Drittel den Weg ins Thurgauer Tor finden und es stand 2 zu 0. Nico Gröbli, der Captain der Thurgauer, fasste sich aber nun ein Herz und wuchtete einen Freistoss sehenswert ins Langnauer Gehäuse. Vor der Pause war also wieder alles offen in dieser Partie.

Je länger aber die Partie dauerte, desto mehr konnte Langnau demonstrieren, warum sie seit Jahren eine der besten Juniorenabteilungen der Schweiz haben.  Hohe Ballkontrolle, abgeklärte Spielweise und immer wieder gefährliche Angriffe liessen es kaum mehr zu, dass die Thurgauer zu längeren Druckphasen kamen.

Trotz allem Kampf und gutem Einsatz musste das Heimteam weitere Treffer einstecken und lag bald mit 3 Toren im Rückstand. Doch der 4 zu 2 Anschlusstreffer fiel auch heute wieder. Königshofer verkürzte nach einer guten Einzelleistung. Die Schlussoffensive der Thurgauer aber prallte an der physisch überzeugenden Langnauer Defensivstärke ab und im Gegenzug kamen die Tigers zu weiteren Treffern.

Der Langnauer Sieg und Meistertitel ist verdient, die stärkste Mannschaft der Schweiz hat den Meistertitel geholt. Dass Thurgau sich in einer starken Gruppe und im Halbfinal den Weg in das Finale gekämpft hat zollt grossen Respekt, insbesondere den vielen jungen Spielern gegenüber, welche noch ein oder sogar zwei Jahre in dieser Alterskategorie mitspielen können. Der Gewinn der Silbermedaille ist hoch einzustufen in der Kategorie U16 Inter. Er zeigt unter anderem deutlich, dass die Thurgauer Nachwuchsunihockeyspieler an der nationalen Spitze gut mithalten können.

Team Thurgau Erlen - Unihockey Tigers Langnau 3:7 (1:2, 0:2, 2:3)
Paul Reinhart Turnhalle Weinfelden. - 296 Zuschauer.
Tore für Thurgau (in Klammern Tore/Assists): Gröbli (2/0), Conrad (0/2), Königshofer 1/0).

  

Aufstieg für Junioren U21 der Red Lions Frauenfeld
(20. April 2010)
 
Am vergangenen Wochenende stand der Saisonhöhepunkt der Frauenfelder U21 Unihockeyaner auf dem Programm: Die Aufstiegsspiele in der Sporthalle Auenfeld. Es galt sich in zwei Partien zu beweisen und mindestens den zweiten Platz zu erreichen, um das Saisonziel, den Aufstieg in die höhere Spielklasse, in die Tat umzusetzen.
 
In der ersten Partie gegen Baden-Birmensdorf lief es den Frauenfeldern überhaupt nicht gut. In der ersten Hälfte war die Nervosität zu gross und im zweiten Spielabschnitt war die Chancenauswertung mangelhaft. Deshalb verloren die Red Lions schliesslich mit 1:3.
 
In der zweiten Begegnung des Tages hatten die Frauenfelder aber alles noch in der eigenen Hand, denn mit einem Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz, würden sie den Aufstieg Tatsache werden lassen. Entschlossen dieses Ziel zu erreichen gingen sie in die Partie und wurden für ihren starken Auftritt belohnt. Dank einer beherzten Mannschaftsleistung und einem überragenden Torhüter erzielten die Red Lions einen 5:1 Sieg und schlossen das Turnier auf dem 1. Rang ab. Somit sind sie in der nächsten Saison in der Stärkeklasse C anzutreffen.

Spiel 1:
UH Red Lions Frauenfeld – Baden-Birmensdorf 1:3 (0:2/1:1)
Tore: 4. Baden 0:1, 19. Baden 0:2, 27. Keller (Klein) 2:1, 40. Baden 1:3.

Spiel2:
UH Red Lions Frauenfeld – Power Wave Buochs 5:1 (3:1/2:0)
Tore: 4. Widmer 1:0, 8. Buochs 1:1, 14. Aebersold (Widmer) 2:1, 19. Luginbühl (Link) 3:1, 23. Zürcher (Luginbühl) 4:1, 26. Aebersold 5:1


  
Tolle Erfolge für das Thurgauer Unihockey
(20. April 2010)

Die U16-Regional Mannschaft des Thurgauer Unihockeyverbandes konnte am Finalwochenende verdient den ersehnten Pokal für den Meister der Ostschweiz gewinnen. Bereits am Freitagabend sicherte sich das Interteam mit einer grossartigen Leistung gegen Langnau den ersten Matchball im Rennen um den Schweizer Meistertitel.

Die Junioren der Sportschule Erlen reiten derzeit auf der Erfolgswelle. In der entscheiden Phase der Meisterschaft können sie dem Erwartungsdruck bisher gut standhalten und überzeugen mit kämpferischen und tollen Vorstellungen.

Noch ein Sieg vom Meistertitel entfernt
Der Titel Schweizer Meister U16 wird im Finale zwischen den Tigers Langnau und dem Team Thurgau ausgetragen. Vor grosser Kulisse wussten die Thurgauer in Weinfelden zu gefallen und konnten das Spiel klar gewinnen. Nach dem 0 zu 1 Rückstand fasste sich der schnelle Königshofer ein Herz und erzielte den Ausgleich.  Die Thurgauer kombinierten schön und druckvoll,  so waren weitere Treffer die Folge. Schadegg schien besonders entfesselt und konnte sich drei Treffer gutschreiben lassen. Dass Langnau aber zu Recht im Finale spielt, zeigte es immer wieder mit gefährlichen Abschlüssen und schönen Passspiel in der Offensive. Doch Thurgau arbeitete in der Verteidigung ebenso gut wie in der Ballbehandlung. Die 300 Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht und wurden letztlich mit neun teils sehr sehenswerten Thurgauer Treffern belohnt. Somit führen die Thurgauer 1:0 in der Finalserie. Am Samstag, dem 24.04. kommt es im Emmental zum Spiel 2. Wenn auch Langnau ihren Heimvorteil für sich nutzen kann, dann würde es wiederum in Weinfelden zur alles entscheidenden „Belle“ kommen am Sonntag um 19.30 Uhr.

Team Thurgau - Unihockey Tigers Langnau 9:2 (3:1, 2:0, 4:1)
Paul Reinhart Turnhalle Weinfelden. - 293 Zuschauer.
Tore für Thurgau (Tore/Assists): Königshofer (2/2), Schadegg (3/0), Gröbli (0/3), Rubi (1/1), Wachter (0/2), Krucker (1/0), Aerni (1/0) Rieser (1/0)



Team Thurgau ist U16-Regiomeister!

In der regionalen U16 Kategorie, in der die Thurgauer mit einem jüngeren Team antreten, schafften die Thurgauer die Sensation! Obwohl sie im Vergleich zu den Gegnern mit einem jungen Team antreten, nur drei Spieler sind im ältesten Jahrgang, konnten sie sich in einem Herzschlagfinale die Goldmedaille sichern.  Gegen den UHC Wil, welcher die Qualifikation der Saison dominierte, musste schliesslich das Penaltyschiessen den Sieger ermitteln. Dort, wie auch in den Spielen zuvor zeigte Torhüter Altwegg eine hervorragende Leistung und verhinderte 4 von 5 Penaltyversuchen.

Über das ganze Finalturnier zeigte Thurgau eine konstante Leistung und holte sich den Sieg letztlich nicht unverdient. Das zweitplatzierte Wil war im Finale mindestens ein ebenbürtiger Gegner, sie lagen auch lange Zeit in Führung und traten sehr aktiv auf.  Trotzdem konnten die Thurgauer immer wieder auf ihr tolles Kollektiv zählen und holten so schliesslich die erste Grossfeld-Goldmedaille für die Thurgauer Sportschule. (bbö)

   

Aufstiegsspiele der Red Lions U21 Junioren
(12. April 2010)

Dank dem ersten Platz nach der Regular Season haben sich die Unihockey U21 Junioren für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Die Spiele um den Aufstieg in Stärkeklasse C finden am Sonntag, 18. April im Sportzentrum Auenfeld in Frauenfeld statt.

Die Unihockey U21 Junioren der Red Lions Frauenfeld haben sich mit 15 Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen nach der Qualifikation den ersten Gruppenrang gesichert. Dies berechtigt sie zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die Stärkeklasse C, welche am kommenden Sonntag im Sportzentrum Auenfeld ausgetragen werden.

Für einen Aufstieg müssen sich die Frauenfelder Junioren gegen den UHC Baden-Birmenstorf und den UHC Power Wave Buochs durchsetzen.

Die Spiele der Red Lions Frauenfeld:
14.00 Uhr gegen UHC Baden-Birmenstorf
18.00 Uhr gegen Power Wave Buochs


   

Nachgefragt: Sandra Ausderau
(11.3.2010 )
 

Name: Sandra Ausderau 
Nickname: Sandy, Sändelen 
Geburtsdatum: 27.05.1978 
Sternzeichen: Zwillinge 
Beruf: Sekretariatsleiterin 
Rückennummer: 4 
Position: Sturm 
Hobbys: Lesen, Reisen, Shoppen, Natur 
Lieblingszitat/Motto: Was mich nicht umhaut, macht mich stärker 
Macke: Immer fehlen diese Taschentücher 
Spezielles Unihockey-Erlebnis: Mit dem Unihockeystock in den Flieger steigen und die Spiele am Europa-Cup in Ostrava, cooles Feeling! 

Mein erster Verein: Flying Dutchs, Frauenfeld 
Persönliche Sternstunde: Hatte ich schon jene, wäre aber zu lange um aufzuführen. 
Kann ich besser als andere: Fällt mir im Moment nichts ein. 
Peinlichster Moment: Das mach ich hier und jetzt nicht publik...

I: Wann hast du begonnen Unihockey zu spielen? 
S: Das ist schon länger her… meine erste Unihockey-Saison war im Jahr 94/95. 
 
I: Wie bist du zum Unihockey gekommen? 
S: Wir (Ex-Leichtathletinnen) wurden von der Herrenmannschaft der Flying Duchts angefragt ob wir nicht eine Damenmannschaft gründen möchten. Und so kam ich zum Unihockey. 
 
I: Was fasziniert dich am meisten am Unihockey? 
S: Wieviel man ohne Ball laufen muss. 
 
I: I: Nach drei Saisons Floorball Thurgau und einer Saison bei Red Ants, stellt man sich nicht auf eine längere NLA-Zeit ein? Was für einen Grund für die Beendung in der höchsten Liga der Schweiz gab es
 
S: Der Zeitaufwand in der NLA war sehr gross, mit Hallentrainings dreimal die Woche Krafttrainings und die Spiele an Wochenenden. Unihockey stand an erster Stelle und mit dem konnte ich mich nicht mehr identifizieren.  
 
I: Warum zog es dich nach Frauenfeld zurück? Hattest du auch noch andere Clubs in Aussicht? Oder andere Angebote? 
S: Für mich war klar, wenn ich nicht mehr NLA spielen möchte, gehe ich wieder zum Ursprung zurück und da kam mir die 1. Liga ganz recht. 
 
I: Bei den Red Lions hast du ein Amt im Vorstand. Wirst du dieses weiter ausüben? 
S: Auf jedenfall, werde ich mein Amt weiter ausüben im Verein. So schnell werdet ihr mich nicht los ;-) 
 
 
I: Warum beendest du deine Karriere? 
S: Ich bin wieder am Punkt angelangt, an dem das Unihockey wieder sehr viel Zeit für mich in Anspruch nimmt. 
 
I: Was wirst du am meisten vermissen? Und was nicht? 
S: Sicher das Team, das miteinander um was kämpfen. Die langen Carreisen… 
 
I: Bist du der Meinung, dass du irgendwann ein Comeback geben wirst? 
S: Das denke ich nicht, denn da müsste das Team in der 2. Liga spielen dort wäre der Aufwand angemessen für mich. 
 
Vielen Dank für das Interview. 
   

1.Liga Floorballer mit knapper Niederlage zum Saisonende
(1. März 10)

Das letzte Spiel der Saison in Laupen war in mancherlei Hinsicht kein Leckerbissen. Spannend bis fast zum Schluss war es allemal, doch fehlte die letzte Konsequenz für einen Thurgauer Sieg.

Floorball Thurgau spielt nächste Saison weiterhin in der dritthöchsten Spielklasse der Schweiz. Dass dieses Niveau nicht mehr unterschätzt werden darf, das weiss man spätestens seit der Tatsache, dass Thurgau in den letzten zwei Saisons in den hinteren Tabellenrängen und gegen den Abstieg spielte. Also wurde auch das Spiel gegen Laupen kein Selbstläufer. Billeter konnte in seinem Abschiedsspiel das Skore für die Thurgauer eröffnen, aber das Ausbauen der Führung blieb in der Folge aus. Thurgau liess Laupen immer besser ins Spiel kommen und so gelangen dem Heimteam schliesslich noch zwei Treffer zur Führung nach dem ersten Drittel. Weder in Überzahl noch bei nummerischem Gleichstand gelang es den Gästen in der Folge, ein Tor zu erzielen. Auch Laupen überzeugte spielerisch nur mässig, erzielte aber immerhin einen weiteren Treffer im Mitteldrittel.

Als im letzten Drittel die Thurgauer Linien umgestellt wurden, wollte für eine kurze Phase Spielfreude aufkommen. Huber gelang auf Pass von Junior Stäheli der Anschlusstreffer, doch leider wurde die Druckphase gegen Ende der Partie durch diverse Einflüsse gehemmt und so konnten die Laupener den Zweitorevorsprung wieder herstellen. Jubeln konnten die Thurgauer leider kein drittes Mal in dieser Partie, trotzdem konnte die Niederlage gut weggesteckt werden. Dies nicht zuletzt, da in den letzten drei Wochen vom Team sehr viel Moral gezeigt wurde in der Situation mit den drohenden Abstiegsspielen  Somit ist das Saisonende mit dem Abwenden der Playouts glücklicherweise Tatsache.

Herren 1. Liga
UHC Laupen : Floorball Thurgau 4:2 (2:1 / 1:0 / 1:1)
Elba Wald, 124 Zuschauer

Tore und Assists für Thurgau: (T/A)
Huber P. (1/0), Billeter (1/0), Stäheli R. (0/1), Lienert S. (0/1)


Fehlende Hallen hemmen Entwicklung im Thurgau

(26. Februar 2010)

Der Thurgauer Unihockey Verband will mit einer neuen Strategie die bestehende Nachfrage abdecken und dabei gleichzeitig auch die Qualität ausbauen.

 

Unihockey liegt nach wie vor im Trend, das steht fest. Nicht umsonst ist die noch junge Sportart in nur kurzer Zeit zur drittgrössten Mannschaftssportart der Schweiz avanciert. Auch im Thurgau nahmen die Zahlen der Unihockeyaner rapide zu. Nun stossen aber die Vereine an Grenzen. Das hat eine Umfrage des Thurgauer Unihockey Verbandes bei den Vereinen des Kantons ergeben. Die Zahl der Mitglieder hat sich bei rund 1'100 lizenzierten Spielerinnen und Spielern eingependelt.

 

Fehlende Hallen als Wachstumshemmer

Die meisten Vereine geben fehlende Hallentermine für die Trainings als einer der wesentlichsten Gründe für diese Situation an. Vor allem im Juniorenbereich und immer mehr auch bei den Mädchen besteht zwar eine Nachfrage ein Training anzubieten, das ist aber nur möglich wenn ganzjährig auch Hallen zu vernünftigen Zeiten zur Verfügung stehen. In den meisten Gemeinden gehören die Unihockeyvereine aber aufgrund ihrer jungen Existenz noch nicht zu den etablierten und alteingesessenen Sportvereinen und schaffen es kaum ihre eigentlichen Bedürfnisse vertreten zu können. Zudem fehlen auch im Unihockey Trainer und Schiedsrichter, um die vorhandenen Angebote ausbauen zu können. Mit diesem Gesellschaftsproblem ist zwar heutzutage jeder Verein konfrontiert, die verhältnismässig jungen Mitglieder im Unihockey haben meist aber auch noch berufliche Veränderungen oder beispielsweise Militärdienst vor sich, was ein Engagement als Funktionär erschwert.

 

Noch mehr

Die Hallensituation zu verbessern, sei leider für den Thurgauer Unihockey Verband nicht möglich, da dies nur auf lokaler Ebene gelöst werden könne, erklärte Präsident Lorenz Kreis an der Präsidentenversammlung vom vergangenen Mittwoch. An der Zusammenkunft aller Vereine im Kanton hat der Verband seine neue Strategie mit dem Titel „Vorwärts 2012“ vorgestellt. Einerseits umfasst dies das Ziel noch mehr Angebote zu schaffen um die latente Nachfrage abzudecken. So sollen die Vereine beispielsweise die neu geschaffene Altersstufe der „J+S-Kids“, also der Unter-10-Jährigen, miteinbeziehen und aktiver an Ferienpassaktionen oder anderen Schnupperprogrammen teilnehmen. Gleichzeitig werden aber auch mehr Trainer und Mitarbeiter rekrutiert, um den interessierten Kids ein Folgeangebot bieten zu können.

Weisse Flecken auf der Karte

Nach wie vor sind aber noch lange nicht in allen Unterregionen überhaupt Unihockey-Vereine zu finden. Der Verband möchte deshalb lose Unihockey-bewegungen an Standorten ohne eigenen Verein unterstützen und diesen helfen einen neuen Club zu gründen. Gleichzeitig bauen bestehende Vereine bereits ihr Angebot in brachliegende Regionen aus. So zum Beispiel der UHC Barracudas Romanshorn, der in Horn und Arbon „Filialen“ eröffnet hat und es so den Jugendlichen in diesen Gebieten ermöglicht ihrem Hobby nachzugehen ohne dabei die ganze Vereinsorganisation bewerkstelligen zu müssen.

 

Noch besser

Zum Zweiten umfasst das Konzept „Vorwärts 2012“ ausserdem Massnahmen wie auch die Qualität weiter gefördert werden kann. Neu werden zum Beispiel Goalietrainings in den Vereinen oder spezielle Trainer- und Funktionärs-Schulungen angeboten. Mit der Qualitätsoffensive soll erreicht werden, dass die Jugendlichen sportlich optimal gefördert werden, ungeachtet ob diese eher in Richtung Breiten- oder Leistungssport tendieren. Damit werden auch die längerfristigen Voraussetzungen für den bereits erfolgreichen Betrieb der Sport Tagesschule Unihockey in Erlen gelegt. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit für Thurgauer Talente eines Tages in nationalen Leistungsteams zu spielen, einige sogar in der Nationalliga oder in Schweizer Auswahlteams. Nebst den Trainern und den Spielern sollen aber auch die Funktionäre gefördert werden, damit die Vereine für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sind. (gw)


   
Floorball Thurgau vor 1.-Liga-Klassenerhalt
(22. Februar 2010)

Im Heimspiel gegen das letztplatzierte Pfannenstiel hatte Thurgau die Chance, den Grundstein für den Ligaerhalt zu legen. Mit einem 11:3 für die Thurgauer in dieser Saison gelang dies sehr eindrücklich!

Für den samstäglichen Gegner der 1. Ligisten von Floorball Thurgau ging es buchstäblich um alles oder nichts. Wollte Pfannenstiel den direkten Abstieg in die 2. Liga verhindern, musste es in Weinfelden gewinnen. Mit diesem Wissen und gewarnt durch die Niederlage gegen den Letztplatzierten im Hinspiel starteten die Thurgauer sehr konzentriert und aggressiv in die Partie. Sehr bald fanden sie ein Mittel gegen das Spielsystem der Zürcher und in der 12. Minute gelang es Thoma, den ersten Treffer zu erzielen. Wenig später doppelte Arni nach und die sehr überzeugend auftretende Überzahlformation konnte ebenfalls noch vor der ersten Pause das 3:0 erzielen. 

Nach der Pause kamen fünf starke Minuten der Gäste. Mit zwei satten Schüssen näherten sie sich dem Gastgeber wieder bis auf einen Treffer. In der Folge aber erwies sich dieser Sturmlauf der Zürcher als Strohfeuer, denn Thurgau übernahm wieder augenfällig das Spieldiktat und konnte die Führung mit teils sehenswerten Treffern bis zum 6 zu 2 ausbauen.

Der Wiederstand und der Glaube an den Ligaerhalt von Pfannenstiel schienen nun endgültig verschwunden, diese These soll aber keineswegs die Leistung der Thurgauer im letzten Spielabschnitt schmälern. Denn geradlinig und zielstrebig folgten auf schnelle Passkombinationen gute Abschlüsse, daraus resultierten nicht weniger als fünf weitere Tore für das Heimteam. Pfannenstiel konnte indes noch einen Treffer bejubeln. So deutlich wie verdient ging der Sieg mit 11 zu 3 an die Thurgauer, welche in dieser Saison schon einige Male zwar gut spielten, aber ohne zählbare Resultate auf ihre Spiele zurückschauen mussten.

Dreifach-Torschütze Huber zieht zum Spiel ein Resümee: „Es war deutlich zu spüren, wie sich das ganze Team auf diesen Match freute, dementsprechend locker konnten wir nach vorne spielen, obschon auch unserer gut funktionierenden Hintermannschaft ein Kränzchen gewunden werden muss.“ Da Verfolger Uri nur zu einem Punkt kam, konnte Floorball Thurgau den Vorsprung zum Strich auf drei Punkte ausbauen.  Dadurch, dass das Torverhältnis der Thurgauer über 30 Tore besser ist als jenes ihres Verfolgers, dürfte nicht mehr damit gerechnet werden müssen, dass die Thurgauer im letzten Spiel noch überholt werden können.

   
Floorball Thurgau vor 1.-Liga-Klassenerhalt
(22. Februar 2010)

Im Heimspiel gegen das letztplatzierte Pfannenstiel hatte Thurgau die Chance, den Grundstein für den Ligaerhalt zu legen. Mit einem 11:3 für die Thurgauer in dieser Saison gelang dies sehr eindrücklich!

Für den samstäglichen Gegner der 1. Ligisten von Floorball Thurgau ging es buchstäblich um alles oder nichts. Wollte Pfannenstiel den direkten Abstieg in die 2. Liga verhindern, musste es in Weinfelden gewinnen. Mit diesem Wissen und gewarnt durch die Niederlage gegen den Letztplatzierten im Hinspiel starteten die Thurgauer sehr konzentriert und aggressiv in die Partie. Sehr bald fanden sie ein Mittel gegen das Spielsystem der Zürcher und in der 12. Minute gelang es Thoma, den ersten Treffer zu erzielen. Wenig später doppelte Arni nach und die sehr überzeugend auftretende Überzahlformation konnte ebenfalls noch vor der ersten Pause das 3:0 erzielen. 

Nach der Pause kamen fünf starke Minuten der Gäste. Mit zwei satten Schüssen näherten sie sich dem Gastgeber wieder bis auf einen Treffer. In der Folge aber erwies sich dieser Sturmlauf der Zürcher als Strohfeuer, denn Thurgau übernahm wieder augenfällig das Spieldiktat und konnte die Führung mit teils sehenswerten Treffern bis zum 6 zu 2 ausbauen.

Der Wiederstand und der Glaube an den Ligaerhalt von Pfannenstiel schienen nun endgültig verschwunden, diese These soll aber keineswegs die Leistung der Thurgauer im letzten Spielabschnitt schmälern. Denn geradlinig und zielstrebig folgten auf schnelle Passkombinationen gute Abschlüsse, daraus resultierten nicht weniger als fünf weitere Tore für das Heimteam. Pfannenstiel konnte indes noch einen Treffer bejubeln. So deutlich wie verdient ging der Sieg mit 11 zu 3 an die Thurgauer, welche in dieser Saison schon einige Male zwar gut spielten, aber ohne zählbare Resultate auf ihre Spiele zurückschauen mussten.

Dreifach-Torschütze Huber zieht zum Spiel ein Resümee: „Es war deutlich zu spüren, wie sich das ganze Team auf diesen Match freute, dementsprechend locker konnten wir nach vorne spielen, obschon auch unserer gut funktionierenden Hintermannschaft ein Kränzchen gewunden werden muss.“ Da Verfolger Uri nur zu einem Punkt kam, konnte Floorball Thurgau den Vorsprung zum Strich auf drei Punkte ausbauen.  Dadurch, dass das Torverhältnis der Thurgauer über 30 Tore besser ist als jenes ihres Verfolgers, dürfte nicht mehr damit gerechnet werden müssen, dass die Thurgauer im letzten Spiel noch überholt werden können.

   
Auswärtsremis nach dramatischen Schlussminuten
(19. Januar 2010)

Floorball Thurgau gab sich im 1.-Liga-Auswärtsspiel gegen die Vipers trotz Rückstand nie auf und erlebte Schlussminuten, wie sie im Drehbuch eines Thrillers stehen könnten. Am Ende resultierte beim 4:4 (1:1, 1:1, 2:2) ein wichtiger Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Dass das Unihockeyteam Floorball Thurgau im Kampf gegen den Abstieg unbedingt Punkte aus der Innerschweiz entführen wollten, war Ihnen bereits im Vorfeld der Partie anzumerken. So starteten die Thurgauer auch furios ins Spiel und drückten von Beginn an gewaltig aufs Tempo. In den ersten zehn Spielminuten konnten sich die Vipers Innerschwyz, welche sich mit einem Sieg aus dem Abstiegskampf verabschieden wollten, kaum aus der eigenen Zone retten. Wie so oft aber, konnte Floorball Thurgau aus solchen Situationen zuwenig Nutzen ziehen, Tore blieben trotz guter Möglichkeiten aus. Danach konnten sich die Innerschweizer etwas erholen und kamen dank individuellen Fehlern in der Reihe von Thurgau zu ersten Torchancen. In der 17. Spielminute konnte Sutter den überfälligen Führungstreffer erzielen, indem er einen Konter mit einem satten Schuss abschloss. Die Thurgauer freuten sich aber wohl zu fest über den Treffer, sodass die Vipers gerade mal zwölf Sekunden später nach einer Unachtsamkeit ausgleichen konnte. Mit dem Spielstand von 1:1 endete das erste Drittel.

Den Thurgauern wurde im ersten Drittel aufgezeigt, dass ein Sieg mit dieser Leistung durchaus drinliegt, so starteten sie auch in den Mittelabschnitt druckvoll. Der Ball rollte weiterhin meist in den Reihen der Ostschweizer, welche sich geduldig Torabschlüsse erarbeiteten. So konnte Huber in der 32. Minute zur erneuten Führung einschieben. Die Schwyzer kamen danach etwas besser ins Spiel, deren Vorstösse wurden aber immer wieder vorzeitig abgefangen. Überhaupt konnte sich Thurgau auf eine starke und kompakte Defensive verlassen.

Nur das gegnerische Powerplay vermochte Thurgau zu beunruhigen, doch genau dieses war es, welche drei Minuten vor Ende des zweiten Drittels den erneuten Ausgleich erzielte.

Tor oder doch nicht?
Floorball Thurgau wollte dem Gegner mit viel Ballbesitz auch im letzten Drittel ihr Spiel aufzwingen und so die Chancen auf drei Punkte weiterhin hochhalten. Als aber bereits nach drei Minuten ein Spieler auf Seite der Thurgauer sich auf die Strafbank begeben musste, wurde Torhüter Oertig auf die Probe gestellt, welcher sein Team mit einer starken Leistung aber im Spiel hielt. In der 48. Spielminute musste er sich aber geschlagen geben, als den Vipers Innerschwyz mit einem Doppelschlag innert 21 Sekunden eine Vorentscheidung gelang. Doch die Thurgauer glaubten trotz diesem Rückschlag weiter an ihre Siegeschancen und stürmten nach vorne. Arni brachte den Gästen die Hoffnung mit einem Weitschuss ins Tor der Schwyzer zurück. Thurgau rannte weiter an, der 4:4 Ausgleich wäre verdient gewesen, jedoch wollte der Ball einfach nicht ins Netz. Die Partie war bereits in der letzten Spielminute angekommen und die Einheimischen Fans bejubelten bereits den Sieg ihrer Mannschaft. Mit dem letzten Angriff und einer hohen Auslösung von Thurgau 15 Sekunden vor der Schlusssirene kam der Ball vor das Tor, wo Fuchs spektakulär Volley einschiessen konnte. Der Jubel bei den Thurgauern war riesig.

Kaum war der Ball wieder im Spiel stürmten die Vipers wild nach vorne und wollten trotzdem den Sieg noch nach Hause bringen, tatsächlich schossen sie 2 Sekunden vor Ende der Partie noch ins Thurgauer Tor ein, die Innerschweizer bejubelten bereits ihren sichergeglaubten Sieg. Doch die Reklamationen auf Thurgauer Seite fielen heftig aus, denn der Torhüter wurde klar behindert, ein Gegenspieler lag im Torraum und verunmöglichte eine Parade. Nach langem Diskutieren, aberkannten die Schiedsrichter, welche die Partie souverän leiteten, das Tor wohl zurecht. Die Reaktionen der Vipers blieben natürlich nicht aus, so wurde der Innerschweizer Captain für zwei Minuten auf die Strafbank verbannt. In der Verlängerung konnten die Thurgauer daraus aber keinen Nutzen ziehen. Die grösste Möglichkeit im Anschluss ans Powerplay hatten die Vipers, welche noch den Pfosten trafen. Doch dabei blieb es, die Partie endete nach einem spannenden Schlussfurioso unentschieden. Wirklich glücklich konnte nach dem Schlusspfiff keines der beiden Teams sein, Vipers Innerschwyz konnte sich zwar weiter von den Abstiegsplätzen fernhalten stellte den Ligaerhalt aber noch nicht definitiv sicher. Floorball Thurgau konnte sich zwar glücklich schätzen, trotz eines 2-Tore-Rückstands und dem späten Ausgleich doch noch einen Punkt ergattert zu haben. Jedoch war dem Team um Trainer Kradolfer auch klar, dass im Mittelabschnitt mit einem weiteren Tor die Vorentscheidung wohl gefallen wäre und weitere Punkte hätten gesammelt werden können. Somit bleiben die Ostschweizer noch einen Punkt hinter dem rettenden achten Rang. Mit dem Wissen, eine starke Partie gespielt zu haben, warten die Thurgauer aber optimistisch auf den nächsten Gegner Jona-Uznach Flames, welche nächsten Sonntag in Weinfelden gastieren. (fbtg)

   
Floorball Thurgau verliert 1.-Liga-Kellerduell
(14. Dezember 09)

Floorball Thurgau hat das 1.-Liga-Kellerduell gegen Uri mit 4:5 verloren. Es war bereits die dritte Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Die Ausgangslage war für die Thurgauer klar: Mit einem Sieg hätte man sich 4 Punkte vom nahen Abstiegsplatz distanzieren können. Uri hatte jedoch etwas dagegen. Von Beginn weg entwickelte sich ein von Kampf geprägtes Spiel. Die Entstehung des 1:0 für Thurgau war typisch für die ersten Spielminuten. Mit einer Einzelleistung tankte sich Lieberherr von der eigenen Zone bis vors gegnerische Tor und schob dort mit etwas Glück ein. Auf beiden Seiten gab es aber nur wenige zusammenhängende Aktionen. Folge davon, es entwickelte sich ein Spiel auf mässigem Niveau mit leichten Vorteilen für Floorball Thurgau.

Zwei Wenden im 1. Drittel
Uri hatte jedoch auf den frühen Rückstand ein Antwort parat. Mit zwei schnellen Kontern drehten sie das Spiel bis zur 12. Minute. Doch darauf wusste wiederum das Heimteam zu reagieren. Dank einem Freistoss und einem schnellen Vorstoss 5 Sekunden vor dem Pausentee, drehten die Ostschweizer das Spiel wieder zu ihren eigenen Gunsten.

Im zweiten Drittel wurde die Begegnung auch nicht besser. Thurgau versuchte zwar ein gepflegtes Spiel aufzuziehen, verlor aber zu viele Zweikämpfe in der generischen Zone. Mittels Freistoss glich Uri in der 27.Minute erneut aus. Und 7 Minuten später gelang den Gästen in Unterzahl gar die Führung. Diese hielt jedoch nur 33 Sekunden, ehe es 4:4-Unentschieden stand - Der Gästetorhüter liess sich in der nahen Ecke erwischen.

Die spielentscheidende Szene spielte sich in der 49. Minute ab. Nach einem thurgauer Ballverlust in der Mittelzone, schaltete Uri blitzschnell um,  schoben den Ball quer und bezwangen den Thurgau-Torhüter mit einem Direktschuss. Zum ersten Mal in der Partie wusste das Heimteam nicht mehr zu reagieren.

Nach zuletzt guten Leistungen, zog Floorball Thurgau einen schlechten Tag ein und rutschte auf den zweitletzten Tabellenplatz ab.

Floorball Thurgau – Floorball Uri 4:5 (3:2, 1:2, 0:1)
Tore: 2. Lieberherr 1:0. 7. Mathys (Imholz) 1:1. 12. Mathys (Herger) 1:2. 16. Widmer (Huber) 2:2. 20. Fuchs (Vertterli) 3:2. 27. Mathys (Spiess) 3:3. 34. Herger (Ausschluss Uri) 3:4. 34. Arni (Vetterli) 4:4. 49. Herger (Imholz) 4:5.

   
Zwiespältige Gefühle nach Remis im Toggenburg
(8. Dezember 09)

Zum Start der 1.-Liga-Rückrunde holte Floorball Thurgau gegen United Toggenburg ein Punkt. Die Thurgauer wussten aber beim 3:3-Remis nicht genau, ob man ein Punkt gewonnen, oder zwei verloren hatte.

Zwei Fragen waren bereits nach wenigen Minuten geklärt. Wer spielt das bessere und gepflegtere Unihockey? Und wer fährt die gefährlicheren Konter? Die Antwort auf Frage eins lautete Thurgau und auf Frage zwei Toggenburg. Somit war die Rollenverteilung schnell geklärt. Wie bereits in der ersten Begegnung stand das Heimteam destruktiv hinten rein und lauerte auf Konterchancen. Doch nicht alles war gleich. Denn im Gegensatz zum Hinspiel zerschellten die Thurgauer nicht einfach an der Toggenburger-Mauer. Mit mehr Bewegung und schnellen Pässen kam man immer wieder zu guten Tormöglichkeiten.

Doch einmal mehr waren es nicht die Weinfelder, welche das erste Tor schossen. Aus dem Gewühl heraus erzielte Toggenburg in der 15. Minute das 1:0. Der Ausgleich gelang den Gästen kurz nach Wiederanpfiff. Ein scharfer Pass fand im Slot einen Abnehmer, welcher den Ball flach ein schob. Wer geglaubt hatte, dass sich der Knopf nun gelöst hatte irrte sich. Chance um Chance wurde vergeben und so war die Reihe wieder am Heimteam. Mit einem sehenswerten Backhandschuss legten die Toggenburger erneut vor. Und als sie in der 41. Minute gar das 3:1 schossen, lag so etwas wie eine kleine Vorentscheidung in der Luft. Doch das Team von Trainer Kradolfer steckte nicht auf und kam wieder heran. Nur 3 Minuten nach dem 3:1, verwerteten die Gäste einen Abpraller zum Anschlusstreffer und in der 52. Minute fiel gar der Ausgeleich. In gleicher Manier, wie gegen Laupen, zog Billeter in Unterzahl alleine aufs gegnerische Gehäuse und lies dem Torhüter keine Chance - Das Spiel ging in die Verlängerung. Dort zeigten die Toggenburger, dass sie mehr können, als nur in der eigenen Zone zu lauern. Auf einmal störten sie den Gegner früh und kamen so zu mehreren gefährlichen Abschlüssen, ein Tor fiel aber nicht mehr.

Die Frage vom Anfang, ob Thurgau ein Punkt gewonnen oder zwei verloren hatte, ist schwierig zu beantworten. Einerseits konnte man einen Zweitore-Rückstand wett machen, andererseits müsste man aus der vorhandenen Überlegenheit mehr Profit schlagen.

   
Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt
(1. Dezember 09)

Floorball Thurgau schlägt Laupen in der Verlängerung mit 2:1 realisiert so den ersten Heimsieg der 1.-Liga-Saison 09/10.

Kampf, Geduld und Siegeswillen waren wohl die wichtigsten Eigenschaften, die Floorball Thurgau an diesem Samstagabend brauchte. Denn lange brachte das Heimteam keinen Treffer zustande und rannte einem 0:1-Rückstand nach. Dieses Tor erzielten die Laupener in 9. Minute, praktisch mit der ersten guten Möglichkeit.  

Thurgau war über weite Strecken die aktivere Mannschaft. Man versucht den Gegner unter Druck zu setzen, erspielte sich aber zu wenige Tormöglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer wurde Laupen besser und das Spiel ausgeglichener. Der erlösende Ausgleich für Thurgau fiel in der 48. Minute. Ein Weitschuss kullerte an Freund, Feind  und auch dem Torhüter vorbei. In der Folge hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, um das Spiel in der regulären Spielzeit beenden zu können – Laupen hätte gar müssen, doch zweimal verfehlten sie das leere Tor.

Zum Matchwinner avancierte Remo Billeter, der in der Verlängerung das Game-Winning-Goal schoss. In Unterzahl schnappe er sich den Ball und zog alleine Richtung gegnerisches Tor, behielt die Nerven und zwang Laupen in die Knie.

Für Floorball Thurgau war es ein positiver Abschluss, einer schweren der Hinrunde. Von 9 Partien gewannen die Ostschweizer nur deren 3 und kämpfen in der hinteren Tabellenregion. Auch wenn man den Gegnern oftmals ebenbürtig war, fehlte der Mannschaft von Trainer Kradolfer oftmals der Killerinstinkt. In die Rückrunde startet Floorball Thurgau nächsten Samstag auswärts gegen United Toggenburg, welches auf Rang 5 plaziert ist.

Floorball Thurgau – UHC Laupen  2:1 n.V. (0:1, 0:0, 0:1, 0:1)
Tore: 9. Raths 0:1. 48. Widmer (Billeter) 1:1. 65. Billeter 1:2.

   
Niederlage im Sechspunkte-Spiel
(24. November 09)

Auch im Sechspunkte-Spiel gegen Pfannenstiel Egg hat Floorball Thurgau nicht punkten können. Pfannenstiel gewann das 1.-Liga-Kellerduell mit 4:3 und überholte Thurgau in der Tabelle.

Die entscheidenden Minuten spielten sich zu Beginn des 2. Drittels ab. Floorball Thurgau war wohl geistig noch in der Kabine, was das Heimteam eiskalt ausnutzte. Sie drehten den 1:2-Rückstand aus dem ersten Abschnitt in eine 4:2 Führung. Eine Hypothek, welche für Thurgau bis zum Schluss zu gross war.

Überlegenheit nicht ausgenützt
Die Ostschweizer waren über das ganze Spiel gesehen zwar die aktivere und spielbestimmende Mannschaft, es gelang ihnen aber nur im 1. Drittel daraus Profit zu schlagen. Dies auch dank dem ersten Power-Play-Tor der Saison. In der Folge spielten die Thurgauer mit zu wenig Zug aufs Tor, wohingegen Pfannenstiel die bereits erwähnte Phase für den Sieg genügte. Auch eine weitere Überzahlsituation kurz vor Spielschluss konnte keine Wende mehr herbeiführen. Und so rutscht Thurgau auf den zweitletzten Tabellenplatz ab. Im letzten Spiel der Hinrunde empfängt Floorball Thurgau den 5. Plazierten UHC Laupen.

Pfannenstiel Egg – Floorball Thurgau 4:3 (1:2, 3:1, 0:1)

Tore: 4. Brunold (Scharfenberger) 1:0. 13. Mahler (Hanselmann) 1:1. 14. Koller (Schurtenberger) 1:2. 21. Scharfenberger (Brunold) 2:2. 24. Kyburz (Käppeli) 3:2  30. Scharfenberger (Jedly) 4:2 45. Koller (Widmer) 4:2.

   

Floorball Thurgau zuhause weiter Sieglos
(17. November 09)

Auch im vierten Anlauf ist Floorball Thurgau kein Heimsieg gelungen. Gegen die Rheintal Gators Widnau setzte es eine 3:7-Niederlage ab.


Bildergalerie
 ►                                                  (Bild: Mario Gaccioli)


Für Thurgau war es zum wiederholten Male eine ärgerliche und unnötige Niederlage. Über das ganze Spiel gesehen war das Heimteam überlegen und kam zu genug Tormöglichkeiten um das Spiel zu gewinnen.  Bereits in den Startminuten boten sich den Thurgauern mehrere hochkarätige Chancen um früh in Führung zu gehen, man liess aber allesamt ungenutzt.

Die Widnauer zeigten sich da einiges effizienter. Nach einer Unterzahl-Situation kam der Ball zum Gators-Spieler, der eben noch auf der Strafbank sass, dieser zog alleine aufs Tor und liess sich nicht zweimal bitten.  Die Vorentscheidung  fiel in der 25. Minute. Innert 26 Sekunden zogen die Gäste mit 3:0 davon.  Auch wenn Floorball Thurgau weiter anrannte und nochmals auf 3:2 heran kam, gelang die Spielwende nicht. In der Schlussphase zeigte sich, warum die Gators an der Tabellen-Spitze mitmischen. Mit viel Ballbesitz brachten sie den Sieg letztlich souverän ins Trockene und konnten gar die Führung noch ausbauen.

In Anbetracht, dass drei Gegentore nach einem Freistoss fielen, wäre für Thurgau definitiv mehr drin gelegen. Doch so  bleiben sie auf ihren 6 Punkten sitzen und müssen weiter in den unteren Tabellen-Regionen kämpfen.

Floorball Thurgau – Rheintal Gators Widnau 3:7 (0:1;1:2;2:4)
Paul-Reinhard Halle – Zuschauer 111
Tore:
12. L. Durot (Grüninger) 0:1. 25. Köppel (Studach) 0:2. 25. Kühnis (Tanner) 0:3. 36. Schurtenberger (Koller) 1:3. 42. Schurtenberger (Huber) 2:3  33. Durot (Spirig) 2:4 49. Durot 2:5 50. Mahler (Arni) 3:5. 55. Grüninger (Mucha) 3:6. 57. Grüninger (Kühnis)

   

Floorball Thurgau gelingt Befreiungsschlag
(27. Oktober 09)

Floorball Thurgau ist in der 1. Liga gegen Jona-Uznach Flames ein ganz wichtiger Erfolg gelungen. Die Thurgauer holten mit dem 8:1 den zweiten Saisonsieg.

Zu Beginn der Partie deutete noch nichts auf einen klaren Ausgang hin. Das Spiel war ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die St. Galler.  Das erste Tor gelang aber Floorball Thurgau nach einem schönen Konter. Die Antwort des Heimteams liess aber nicht lange auf sich warten. Wenige Minuten später stand es bereits wieder Unentschieden. Ab der 10. Minute kamen die Ostschweizer immer besser ins Spiel und dies obwohl die Flames ein aggressives Forechecking betrieben. Ein weiterer Konter brachte die erneute Führung. So lagen die Thurgauer nach 20 Minuten mit 2:1 in Front.

In der Folge waren die Gäste Herr auf dem Platz. Dank einer hervorragenden defensiv Leistung, liess man Jona nicht mehr ins Spiel kommen. Und in der offensive legte das Team von Trainer  Kradolfer eine Effizient an den Tag, auf welche man in den bisherigen Saisonspielen vergeblich wartete. Gleich 5 Tore gelangen im Mittelabschnitt, teils auch etwas glücklich. Das letzte Drittel war dann Formsache. Während Uznach weiterhin nur wenig gelang, konzentrierten sich die Ostschweizer vor allem auf eine saubere Defensive. Dies gelang weiterhin perfekt und so wurde Sieg souverän nach hause gespielt. Nebst einem starken Siegeswillen waren diesmal auch die spielerischen Mittel von Floorball Thurgau überzeugend.

Es war die bisher beste Saisonleistung der Thurgauer. So war der erhoffte Befreiungsschlag nach drei Niederlagen in Serie auch in der Höhe verdient.

   

Special-Teams als Differenz
(19. Oktober 09)

Floorball Thurgau hat die dritte Niederlage in Serie kassiert. Die Ostschweizer unterlagen Vipers Innerschwyz unglücklich mit 2:3.


Bildergalerie ►
                                          (Foto: M. Gaccioli)

Der Spielbeginn gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Die Innerschwyzer zeigten sich spielerisch stärker als noch im letzten Aufeinandertreffen im Cup. So war das 1:0 der Gäste nicht unverdient. Die Führung hielt jedoch nur kurz. Nur 51 Sekunden später war der Spielstand wieder ausgeglichen. Noch vor der Pause gelang den Vipers wieder der Führungstreffer. Das Tor hätte jedoch nicht zählen dürfen, da dem Treffer wohl ein Foul vorausgegangen war.

Im Abschluss gesündigt
In der Folge waren die Ostschweizer klar die bessere Mannschaft und drückte vehement auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder am stark aufspielenden Gäste-Torhüter. So machte die Differenz nebst dem Torhüter, die Special-Teams aus. Während die Innerschwyzer im Mitteldrittel eine 2 Minuten Strafe der Thurgauer zum 3:1 nutzen, gelang dem Heimteam in drei Power-Play-Versuchen nichts Zählbares. In der ganzen Saison ist Floorball Thurgau noch kein Treffer in Nummerischer Überzahl gelungen - nur einer von vielen Punkten die noch zu verbessern sind.

Dennoch, ein Sieg oder zumindest ein Remis wäre für die Thurgauer verdient gewesen. Doch dafür sündigten sie zu oft im Abschluss. Es war aber eine klare Reaktion auf die blamable Niederlage vor Wochenfrist.

Telegramm:
Floorball Thurgau - Vipers InnerSchwyz  2:3 (1:2/1:1/0:0)
Paul Reinhart Halle, Weinfelden - 80 Zuschauer, SR: Elmer/Schellenberg 
9. Bellmont 0:1, 10. Wenk (Thoma) 1:1, 18. Winet (Amacher) 1:2, 24. Amacher
(Betschart, Ausschluss Kressebuch) 1:3, 32. Thoma (Widmer) 2:3
Strafen: je 3mal 2 Min.

   

Floorballer kassieren Klatsche gegen Zürisee
(13. Oktober 09)

Floorball Thurgau  hat im 1.-Liga-Gastspiel gegen Zürisee Unihockey einen ganz schlechten Tag eingezogen und mit 10:2 verloren. Die erste Bilanz nach 4 Spielen fällt für Thurgau ernüchternd aus. 3 Niederlagen steht nur ein Vollerfolg gegenüber.

Das Spiel begann denkbar schlecht für die Gäste aus dem Thurgau. Bereits in der 2. Minuten fiel das 1:0 für Zürisee. Die Zürcher dominierten das Spiel in der Folge und waren vor allem technisch weitaus überlegen.  Es war lag zumeist an der verspielten Spielweise des Heimteams, dass sie nicht schon nach 20 Minuten mit mehreren Toren führten. So stand es zur Pause "nur" 2:1. Trotz der klaren Überlegenheit des Gegners war es noch das beste Drittel von Thurgau.

Die Chancen, welche im ersten Abschnitt noch ausgelassen wurden, verwerteten die Zürcher im Rest der Partie.  Nach 4 Toren im zweiten Drittel war die 6:1-Vorentscheidunge zu Gunsten der Zürcher gefallen. Der Rest war ein Schaulaufen. Bezeichnet für die ganze Partie waren die 3 Shoorthander, welche Thurgau dem Gegner zugestehen musste.

Nächsten Samstag folgt ein wichtiges Spiel gegen Vipers Innerschwyz, die Punktgleich einen Rang vor den Ostschweizern liegen.

   
Dumme Strafen entscheiden gegen Thurgauer
(6. Oktober 09)

Erstligist Floorball Thurgau hat am Samstag auch das zweite Heimspiel verloren. In einem attraktiven Spiel gegen Ticino Unihockey verlor die Mannschaft von Mario Kradolfer mit 4:2.

Der Begin war für Floorball Thurgau verheissungsvoll. Bereits in der 5. Minute gingen die Gastgeber durch einen schönen Direktschuss in Führung. Und auch auf den zwischenzeitlichen Ausgleich der Tessiner reagierten die Ostschweizer 40 Sekunden vor der ersten Pause mit der erneuten Führung, es sollte aber der letzte Treffer bleiben.

Entscheidung im zweiten Drittel
Im Mittelabschnitt folgte die Entscheidung. Floorball Thurgau bewies Gastfreundlichkeit und schenkte den Gästen, mittels zwei unnötigen Fouls, zwei Überzahlmöglichkeiten. Diese nahmen die Geschenke dankend an und trafen zwei Mal. Zwischen diesen beiden Toren kullerte der Ball noch einmal unglücklich über die Torlinie der Weinfelder, wodurch die Tessiner vorentscheidend mit 4:2 in Front lagen.

Ticino spielt sich clever zum Sieg
Im Schlussdrittel war Floorball Thurgau aber zu keiner entscheidenden Reaktion mehr fähig. Man erspielte sich zwar weiter Möglichkeit konnte die wenigen guten Chancen nicht verwerten. Man muss Ticino auch zugestehen das Spiel gut  kontrolliert zu haben. Auch wenn im letzten Drittel die Thurgauer mehr Druck erzeugten gaben die Gäste das Spieldiktat nie ganz aus der Hand und zeigten sich sehr Ballsicher.

Über das ganze Spiel gesehen war der Auswärtserfolg der Südschweizer nicht unverdient. Sie waren es, welche technisch überlegen waren und sich oft einfach nur zu verspielt zeigten, um den weitere Torerfolge zu erreichen.  Dennoch war es auch von Floorball Thurgau eine ansprechende und bis anhin die beste Saisonleistung.

Floorball Thurgau – Ticino Unihockey 2:4 (2:1, 0:3, 0:0)
Tore: 5. Hanselmann (Fuchs) 1:0. 9. Masa (Patro) 1:1. 20. Koller (Lieberherr) 2:1. 25. Egloff (Brännberg) 2:2. 25. Maffioletti (Bagnovini) 2:3  29. König (Biffi) 2:4 34. Toggenburg 2:5 44. Toggenburg 2:6. 50. Fuchs (Widmer) 3:6.

   

Floorballern missglückt Saisonstart
(21. September 09)

Floorball Thurgau verliert das Auftaktspiel zur 1.-Liga-Saiosn gegen United Toggenburg mit 6:3. Ein verdienter, wenn auch nicht spektakulärer Sieg der Toggenburger.

Selbst ein Igel wäre an diesem Samstagabend eifersüchtig auf die Verteidigungsarbeit der Toggenburger gewesen.  Geschickt mauerten, oder eben igelten, sich die Gäste ab der Mittellinie ein und überliessen das Spieldiktat vollends den Thurgauern.  Diese destruktive und spielvernichtende Spielweise war taktisch gesehen äusserst geschickt  gespielt, denn mit den schnell vorgetragenen Kontern war Toggenburg brandgefährlich.  So war es wenig verwunderlich, dass Floorball Thurgau in Rückstand geriet. Auf dieses eine Tor vermochte das Heimteam zu reagieren und glichen bis zur ersten Pause wieder aus.

Effiziente Konter
Ab dem zweiten Drittel ging dann aber das Spiel der Toggenburger voll und ganz auf. Thurgau war an diesem Abend technisch und spielerisch zu limitiert um die Mauer des Gegners zu durchbrechen.  Von aussen sahen die ständigen Weitschuss-Versuche, welche meist den Weg aufs Tor nicht fanden,  fast etwas verzweifelt aus. Die Konter von Toggenburg waren dafür um so effizienter.  Sie zogen bis auf 5:1 davon, ohne dass die Weinfelder reagieren konnten. Erst im letzten Drittel stemmten sie sich etwas gegen die drohende Niederlage, ohne Erfolg.

Der 6:3-Endstand war nicht unverdient und bewies einmal mehr, dass in der 1.Liga oft nicht das bessere Team, sondern die Mannschaft mit der dicksten Mauer gewinnt.

   

Klare Niederlage im Schweizer Cup
(07. September 09)

Das Fanionteam hat den ersten  Ernstkampf der Saison bestanden. Das dezimierte Team mit nur 12 Feldspielern und 2 Torhütern bezwang mit einer konzentrierten Leistung den 3. Ligist Red Lions Frauenfeld klar mit 28:0.
Somit steht die Berger-Truppe im Achtelfinal. Torschützen für den Meister waren Fankhauser (5), Mäkipää, Krähenbühl und Mutti (je 4), Gerber (3), Steffen und Schneeberger (je 2), Zürcher, Flury, Wallgren und Bieber. Wiler-Capitain Joel Krähenbühl war mit 10 Scorerpunkten (4 + 6) erfolgreichster Wiler Akteur.



Gleich drei NLA-Teams an einem Wochenende
(2. September 09)

Gleich drei der vier führenden Spitzen-Teams aus dem Schweizer Unihockey sind am kommenden Wochenende zu Cup-Spielen im Thurgau zu Gast. Am Samstag treten in Frauenfeld die Vize-Schweizermeisterinnen und der Schweizer-Meister an, am Sonntag ist der Vize-Schweizermeister und zugleich Cupsieger in Weinfelden zu erleben.

Der Schweizer Cup beschert in diesem Jahr dem Thurgau einige wahre Unihockey-Leckerbissen. Am gleichen Wochenende treten ganze drei der momentan vier besten Teams der Schweiz an. Frauenfelds Damen und Männer wie auch die Herren von Floorball Thurgau haben sich allesamt in den letzten Cupspielen diese wohl einzigartigen Begegnungen für den Sechszehntelfinal gesichert.

Vize-Schweizermeisterinnen Winterthur
Die Damen von den Red Lions Frauenfeld spielen in der kommenden Saison neu in der NLB. Am Samstag um 17.30 Uhr treten sie im Cup zuerst aber den Rekordmeisterinnen aus Winterthur gegenüber. Die „roten Ameisen“ der Red Ants Rychenberg Winterthur waren lange Jahre unschlagbarer Meister und haben letztes Jahr nur knapp den Titel verpasst. Nun werden sie von den aufstrebenden Frauenfelderinnen auf ihre Cup-Fertigkeiten geprüft.

Schweizermeister Wiler Ersigen
dem SV Wiler Ersigen treffen die Herren von den Red Lions Frauenfeld (3. Liga GF) auf den amtierenden Schweizermeister. Das Berner Team ist gespickt mit Nationalspielern. Am Bekanntesten sind dabei die Gebrüder Christoph und Matthias Hofbauer, letzterer war als erfolgreicher Ausland-Söldner und Nati-Leader schon mehrfach als Studiogast im Sportpanorama von SF1 zu sehen. Wiler hat bisher insgesamt schon fünf Schweizermeister-Titel und einen Europacup-Sieg errungen. Ob sie die Frauenfelder daran hindern können ihren Cup-Sieg von 2005 nochmals zu wiederholen, wird sich am Samstag um 14.30 Uhr in der Frauenfelder Auenfeld Halle zeigen.

Vize-Schweizermeister und Cup-Sieger aus Langnau
Die Tigers Langnau treten dann am Sonntag um 17.00 Uhr in der Paul Reinhart Halle in Weinfelden gegen das kantonale Leistungs-Team von Floorball Thurgau (1. Liga) an. Diese beiden Teams weisen durchaus Verbindungen auf, so war der jetzige Trainer der Langnauer, Philipp Soutter, früher Trainer bei Floorball Thurgau und hat diese damals in die NLB geführt. Mit den Tigers Langnau haben die Thurgauer nun den Vize-Schweizermeister und den amtierenden Cupsieger zugleich vor sich. Dabei treten den Thurgauern auch zwei Top-Ausländer entgegen. Sehenswert sind der finnische Zaubertechniker Olli Oilinki und der tschechische Top-Spieler Ales Zalesny allesamt. Zuvor noch erhalten Junioren aus dem ganzen Thurgau die Chance an einem Training mit Spielern der Tigers Langnau teilzunehmen, als Geschenk dürfen die Kids sogar ein Shirt mit dem Namen ihres Lieblings-Stars behalten.

Samstag, 5. September, Auenfeldhalle in Frauenfeld
14.30 Uhr, Schweizer Cup Herren: Red Lions Frauenfeld (3. Liga) – SV Wiler Ersigen (NLA, Schweizermeister)
17.30 Uhr, Schweizer Cup Damen: Red Lions Frauenfeld (NLB) – Red Ants Rychenberg Winterthur (NLA, Vize-Schweizermeister)

Sonntag, 6. September, Paul Reinhart Halle in Weinfelden
13.30 Uhr Stars & Kids (Training zusammen mit den NLA-Stars für Junioren aus dem ganzen Kanton, Anmeldung erforderlich)
17.00 Uhr, Schweizer Cup Herren: Floorball Thurgau (1. Liga) – Unihockey Tigers Langnau (NLA, Vize-Schweizermeister und Cupsieger)

Anschliessend: Talk mit Vertretern beider Teams (darunter auch NLA-Trainer Philippe Soutter und Top-Spieler der Tigers Langnau)


Floorball Thurgau hat erstes Saisonziel erreicht
(10. August 09)

Erstligist Floorball Thurgau qualifiziert sich mit einem 2:0 über den Ligakonkurrenten Vipers Innerschwyz für die Cup-Sechzehntelfinals. Dort treffen die Ostschweizer auf niemand geringeren als den amtierenden Cupsieger Unihockey Langnau Tigers.

Es war ein typisches Cupspiel an diesem Samstagabend. Ein Spiel das vor allem von der Spannung lebte, denn bis zur 56. Minute stand es immer noch 0:0, ehe den Thurgauern das erlösende 1:0 durch Koller auf Pass von Widmer gelang. Während 60 Minuten war das Spiel relativ ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste aus der Ostschweiz, welche vor allem technisch die feinere Klinge führten. Das Team um Trainer Kradolfer erspielte sich teilweise hochkarätige Chancen, welche aber oft kläglich vergeben wurden. So wurde das Spiel für beide Seiten zu einer Geduldsprobe, mit dem besseren Ende für die Gäste. Nach dem Führungstreffer, einem Abpraller aus kurzer Distanz, versuchten die Vipers nochmals alles und ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Dies nützten die Thurgauer für die endgültige Entscheidung, durch einen „empty netter“.

Somit erreichte die 1.-Liga-Mannschaft von Floorball Thurgau ihr erstes Saisonziel, das erreichen der Cup 1/16 Finals. Dort bekommen es die Ostschweizer mit einem Grossen zu tun, dem Team um Ex-Thurgau-Trainer Philippe Soutter, den Tigers aus Langnau. Eine erstes Highlight in der noch jungen Saison.

Tore: 56. Koller (Widmer), 1:0 ; 58. Huber (Lüttinger), 2:0.


Erster Saisonsieg für Floorball Thurgau
(8. Juli 09)

Mit einem klaren 7:2-Sieg über die Hurricanes Glarnerland startet Floorball Thurgau in die Cup Saison. Gegen einen unangenehmen Gegner war  der Sieg nie gefährdet und in der Höhe verdient.

Im ersten Ernstkampf der neuen Saison bekam es Floorball Thurgau mit der 2. Liga Mannschaft der Hurricanes Glarnerland zu tun.  Man durfte gespannt sein wie sich die neu formierte Truppe von Trainer Kradolfer präsentieren würde. Die Hurricanes waren dann auch der erwartet unangenehme Gegner. Sie versuchten die spielerische Unterlegenheit mit Kampfgeist und Einsatzbereitschaft auszumerzen. Mit aggressivem Pressing störten sie die Ostschweizer schon früh in der eigenen Zone und provozierten so diverse Ballverluste. Nach rund fünf Minuten löste sich die Anspannung auf Seiten der Thurgauer und sie übernahmen das Spieldiktat. Sie erhöhten das Balltempo und erspielten sich so immer mehr Chancen, welche sie in der 11. Minute zum 1:0 und kurz darauf zum 2:0 nutzen. Das Heimteam steckte aber nicht auf und kam mit einem Konter wieder auf ein Tor heran. Dank eines Powerplay Tores gelang es aber den Thurgauern den alten zwei Tore Vorsprung noch vor der Pause wieder herzustellen.

Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein Kick and Rush Spiel. Auf beiden Seiten gab es viele Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Die Ostschweizer wussten dieses Hin und Her besser auszunutzen und bauten den Vorsprung auf vier Tore aus. Damit war der Glaube an den Sieg der Hurricanes gebrochen. Von nun an kontrollierten die Thurgauer das Spiel problemlos. Es war keine glanzvolle Leistung der Thurgauer aber dank hohem Einsatzwillen und Disziplin gut genug um ungefährdet die nächste Cuprunde zu erreichen.

Cupsieger gefordert
Tags zuvor absolvierte Floorball Thurgau ein Vorbereitungsspiel gegen niemand geringeres als den amtierenden Cupsieger Langnau Tigers. Es war eine erste Ortsbestimmung und diente dazu das Spielsystem erstmals zu Testen. Die Tigers dominierten die Partie wie erwartet und war spielerisch hoch überlegen. Dennoch hielten die Thurgauer dank einer gut organisierten und kompakten Defensive dagegen. So war die 6:4 Niederlage wie ein gefühlter Sieg. Nach diesen beiden ersten Tests hat man die Gewissheit auf dem  richtigen Weg zu sein.

 

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