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Eishockey - News


EHC Frauenfeld unterliegt Winterthur erneut
(10. März 2010)

Der Titelverteidiger verloren gestern vor 1148 Zuschauern im Winterthurer Deutweg auch das zweite Spiel Der 1.-Liga-Finalserie (best of 5) knapp mit 2:3 Toren. Damit müssen die Frauenfelder morgen Donnerstag ihr zweites Heimspiel gewinnen, wollen sie ihre Meisterchancen wahren. Anpfiff in der Frauenfelder Kunsteisbahn is um 20 Uhr.

Nach der Heimniederlage vom vergangenen Samstag waren die Frauenfelder gestern Abend gefordert. Das Team wollte einen erneuten 0:2 Rückstand wie im Viertelfinale gegen Arosa mit allen Mitteln verhindern. Erfreulicherweise konnten die Kantonshauptstädter in Winterthur auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans zählen, welche zahlreich den Weg in die Eishalle Deutweg gefunden hatten.

Die Fans beider Mannschaften mussten sich zu Beginn der Partie gedulden. Die Startphase war von gegnerischem Abtasten geprägt, kein Team wollte in Rückstand geraten. Nach 10 Minuten mussten sich die Thurgauer ein erstes Mal bezwingen lassen: Ronny Früh traf auf Zuspiel von Kevin Kühni zum 1:0 für die Gastgeber. Ein umkämpftes Startdrittel konnte Basarte kurz vor der Sirene mit dem 1:1-Treffer ausgleichen.

Nach wenigen Szenen des Mittelabschnitts gerieten sich der Frauenfelder Jost und S. Kühni in die Haare, was jeweils eine 2 Minutenstrafe zur Folge hatte. Ansonsten verhielten sich beide Teams äusserst fair; es waren dies die ersten Strafen, welche Schiedsrichter Fischer aussprechen musste. In der 28. Spielminute war es wiederum Ronny Früh, welcher die Eulachstädter in Führung schoss.

Die beiden Keeper Schläpfer und Oehninger zeigten erneut starke Leistungen und so blieben Tore auch in diesem Spiel eher Mangelware. So war es nicht erstaunlich, dass die Frauenfelder gerade in Unterzahl zum Ausgleich kamen: Jost schloss einen Konter zum 2:2 ab. Keine Minute später machten es die Einheimischen besser. Nach einer Strafe gegen Beltrame erzielte Oliver Früh das 3:2. Die Frauenfelder belagerten in der Folge das Winterthurer Gehäuse förmlich, doch der angestrebte Ausgleich gelang ihnen nicht mehr. (jbü)

Winterthur - Frauenfeld 3:2 (1:1, 1:0, 1:1)
Deutweg. - 1148 Zuschauer.  - SR Fischer, Spring/Zweidler.
Tore: 10. R. Früh (K. Kühni, Müller) 1:0, 20. Basarte (Tröndle) 1:1, 28. R. Früh (Guidotti, O. Früh) 2:1, 52. Jost (Schwyn/Ausschluss Korsch!) 2:2, 53. O. Früh (R. Früh, Schöbi/Ausschluss Beltrame) 3:2.
Strafen: 6x2 Minuten gegen Winterthur, 4x2 plus 1x10 (Beltrame) Minuten gegen Frauenfeld.
Winterthur: Oehninger; S. Kühni, R. Früh, Bussola, Vogler, R. Geiser, Müller, Perret, Guidotti, O. Früh, Schumann, Schöbi, Füglister, Thaler, E. Geiser, Schmid, Büsser, K. Kühni, Grolimund.
Frauenfeld: Schläpfer (Styger); Schoop, Wollgast; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle; Eicke, Bucher, Korsch; Mordasini, Aeschimann.

   

Neuer Trainer für HCT-Ligakonkurrent Basel
(9. März 2010)

Dany Gelinas (43) wird neuer Headcoach der EHC Basel Sharks, der den HC Thurgau im letzten Moment noch aus den NLB-Playoffs verdrängt. Der Franco-Kanadier unterschrieb einen Vertrag für die bächste Saison und wird ab 1. Mai sein Amt antreten. Gelinas war in dieser Saison Headcoach bei Olimpija Ljubljana in Slowenien, das in der österreichischen Liga spielt, sowie Assistenzcoach der slowenischen Nationalmannschaft. Gelinas hat eine vieljährige Schweizer Vergangenheit. so amtete er in der Saison 2008/2009 auch als Headcoach beim HC Lausanne.

   

HCTG Junioren schaffen Aufstieg!
(08. März 10)


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                 (Bild: M. Gaccioli)

Es ist geschafft, Vor einer imposanten Zuschauerkulisse fertigten die Junioren den SC Herisau gleich mit 8 : 0 und konnten somit bereits eine Runde vor Schluss der Aufstiegspoule den Aufstieg feiern. Das letzte Spiel in Adelboden kann der Thurgauer Nachwuchs ruhig angehen. Den ersten Platz kann ihnen niemand mehr streitig machen. Der Aufstieg ist absolut verdient, denn über die ganze Saison konnte keine Mannschaft den Thurgauern das Wasser reichen. Ein Lob auch an das Trainergespann Schrepfer und Meier, die immer die richtigen Worte gefunden haben. Leicht hatten sie es nicht, denn die Mannschaft trainierte während der gesamten Saison sehr selten miteinander. Das Gros der Spieler trainierte und spielte entweder in der 1. Mannschaft des SCW oder des EHCKK. Zwei Spieler – Ganz und Schmidt – waren zudem regelmässig in der Nat. B Equipe vertreten.

Herisau hatte nur zu Beginn des Spiels einige Chancen. In den Startminuten zeigte sich bei den Einheimischen noch etwas die Nervosität. Nach den ersten beiden Treffern durch Biert und Pürro in der 15. und 16. Minute entledigten sich die Thurgauer der Nervosität und kamen immer besser ins Spiel. In der 23. Minute zeigte Schmidt sein Können und erzielte das 3 : 0. Innerhalb von vier Minuten 32. bis 36. zogen sie auf 7 : 0 davon. Torschützen waren Cédéric Kuhn, Widmer, Cunti und Cyrill Kuhn.

Die Geschichte im letzten Drittel ist schnell erzählt. Die Thurgauer entwickelten sich zu Schauläufern und vergaben Dutzende von Chancen. In der 52. Minute krönte Widmer mit seinem zweiten Treffer die insgesamt gute Leistung. Die Thurgauer wurden aber während der gesamten Partie von den Herisauern nicht gefordert. Herisau hatte mit dem Aufstieg auch von Beginn der Aufstiegsspiele nichts zu tun.

Mit dem Aufstieg der Junioren in die Elite B endet eine Leidenszeit von drei Jahren, in denen man nicht in der elitären Juniorenklasse vertreten war. Damit man aber auch bestehen kann, müssen die Hausaufgaben noch gemacht werden. Es ist nötig, dass die Thurgauer den einen oder anderen Transfer realisieren müssen. Die Spielerdecke ist zu dünn. Die Pikes Romanshorn und auch der EHC Frauenfeld haben bereits signalisiert, dass sie in Zukunft wieder Spieler in die Juniorenequipe abstellen werden.

Gratulation an die Spieler und den Staff für die Supersaison.

HC THURGAU NACHWUCHS – SC HERISAU 8:0 (2:0, 5:0, 1:0)
Zuschauer: 496
HC Thurgau spielte mit: Marti, Ardizzone, Moser, Schürch, Grubenmann, Biert, Widmer, Ganz, Diethelm, König, Olbrecht, Huber, Könczöl, Cunti, Schmidt, Brühwiler, Maier, Fehlmann, Cyrill Kuhn, Cédéric Kuhn, Pürro, Spühler


   

Weinfeldens Kantersieg - Wil steigt ab
(8. März 2010)

Am letzten Spieltag der 1.-Liga-Abstiegsrunde gewann der SC Weinfelden in Herisau hoch mit 7:1 und sicherte sich damit den 1. Platz. Absteigen muss der EC Wil nach der 3:4-Niederlage in Wetzikon.

Die Ausgangslage hätte kaum weniger spannend sein können, sowohl Herisau als auch die Gäste aus Weinfelden hatten den Abstieg bereits einigen Runden zuvor verhindert und zuletzt Leistungsträger geschont. Weinfelden verzichtete in der ziemlich emotionslos geführten Partie auf sämtliche Junioren und schonte diese für ihr Aufstiegsspiel am Sonntag. Mit nur zwei Blöcken angereist gelang Weinfelden dennoch eine konzentrierte und überzeugende Leistung. Unter der Führung von Kapitän Christoph Tobler gelang eine richtiggehende Machtdemonstration, nachdem das erste Drittel noch ausgeglichen mit 1:1 geendet hatte zog Weinfelden im Mitteldrittel 3:1 davon.

Der Druck der vergangenen Runden war gewichen und entsprechend gelöst trat das Team auf, jeder Treffer wurde vom Team kreativ gefeiert. Der junge Torhüter Paulo Ardizzone vertrat Stammkeeper Waber ausgezeichnet, sein Einsatz war eher selten gefordert, griff Herisau an, war er allerdings zur Stelle. Im letzten Spielabschnitt erhöhte Weinfelden auf 7:1, Herisau war in allen Belangen überfordert. Die Fans der Appenzeller verlegten ihren Standort ob des Frustest direkt hinter die Spielerbank ihres Teams, doch auch das zeigte keine Wirkung mehr. Weinfelden beendet damit die Abstiegsrunde als Gruppensieger.

Herisau – Weinfelden 1:7 (1:1, 0:3, 0:3)
Sportzentrum. – 325 Zuschauer. - SR Potocan, Ehmke/Betschart.
Tore: 6. (05:53) Barts (Bucher, Fehlmann) 0:1, 16. (15:06) Homberger (Brem) 1:1, 24. (23:06) Tobler 1:2, 24. (23:44) Trunz (Tobler) 1:3, 39. (38:41) Kappenthuler 1:4, 42. (41:19) Fehlmann (Barts) 1:5, 49. (48:01) Barts (Bucher) 1:6 60. (59:59) Fehlmann 1:7
Strafen: 1x2 Herisau, 5x2 Weinfelden.
Herisau: Dintheer Fabian, Mathis, Koller Marco, Koller Timo, Dintheer André, Homberger, Widmer, Rutishauser, Brem, Nater, Ungricht, Kölliker, Pace, Bleiker, Hofer, Dolana, Flotiront, Meier, Müller, Brugger
Weinfelden: Ardizzone, Marti, Trunz, Schoop, Tobler,  Swart, Schürch, Kappenthuler, Jakob, Barts, Fehlmann, Bucher
Bemerkungen: 32. Torhüterwechsel bei Herisau.

   

EHC Frauenfeld startet mit Heimniederlage
(7. März 2010)

Der EHC Frauenfeld vermochten von der Pause vor dem ersten Finalspiel des 1.-Liga-Gruppen-Playoffs nicht zu profitieren und verloren gegen Winterthur zu Hause mit 2:3. Die zweite Partie findet am Dienstag, 20 Uhr, im Deutweg statt.


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                                                      (Bild: M. Gaccioli)

In einer umkämpften und zeitweise spannenden Partie siegten die Eulachstädter verdient. Die Gäste waren physisch präsenter und zeigten den grösseren Siegeswillen.

Das Spiel begann für den EHC Frauenfeld alles andere als geplant: Nach einem etwas übermotivierten Einsatz von Eicke kamen die Winterthurer bereits nach wenigen Sekunden zum 0:1 durch Oliver Früh in Überzahl. Keeper Schläpfer musste so den ersten Torschuss passieren lassen. Kurz darauf holte sich allerdings der Zürcher Guidotti seine Strafe ab und die Einheimischen nutzten dies gleich zum 1:1 durch Beltrame. Der seit Monaten erstmals wieder zum Einsatz gekommene Mordasini verbuchte dabei einen Assist. Kurz darauf verpasste Bucher die Führung für den EHCF und auf der Gegenseite war die Partie für Loser nach einer unglücklichen Situation verletzungsbedingt bereits zu Ende. In der 13. Spielminute durchschaute Korsch einen Angriffsversuch der Gäste und enteilte seinen Gegenspielern. Seinen mustergültigen Querpass verwertete Bucher zum 2:1. Leider währte die Führung nur gerade zwei Zeigerumdrehungen. Bei vier gegen vier überlief E. Geiser die Abwehr der Gastgeber und Perret schob zum 2:2 ein.

Zürcher Taktik geht auf
Die Winterthurer störten die Thurgauer oft schon in deren Drittel und versuchten so die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dies gelang in der 26. Minute perfekt aus Sicht der Gäste. E. Geiser und Vogler erkämpften sich die Scheibe an der Bande und Bussola traf aus kurzer Distanz freistehend zur 2:3 Führung für die Eulachstädter. Nach dem Rückstand waren die Frauenfelder für kurze Zeit die aggressivere Mannschaft, leider konnten sie sich jedoch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Bis auf eine Möglichkeit von Eicke kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang es den Winterthurern ihren Keeper Oehninger gut abzuschirmen.

Im Schlussdrittel versuchten die Frauenfelder nach vorne zu spielen, allerdings kamen sie zu keiner nennenswerten Torszene. Die Winterthurer waren Zweikampfstärker und gewannen die meisten Bandenduelle. Zehn Minuten vor Schluss verpassten sie es den beruhigenden vierten Treffer zu erzielen, doch den Einheimischen gelang es auch in der Schlussphase nicht mehr zum angestrebten Ausgleich zu kommen. (jbü)

Frauenfeld – Winterthur 2:3 (2:2, 0:1, 0:0)
Kunsteisbahn. - 950 Zuschauer. - SR Unterfinger, Büsser/Cavallaro.
Tore: 1. O. Früh (R. Früh, Füglister/Ausschluss Eicke) 0:1, 4. Beltrame (Mordasini/Ausschluss Guidotti) 1:1, 13. Bucher (Korsch) 2:1, 15. Perret (E. Geiser/Ausschlüsse A. Nussbaum, R. Früh) 2:2, 26. Bussola (Vogler, E. Geiser) 2:3.
Strafen: 6x2 Minuten gegen Frauenfeld, 3x2 Minuten gegen Winterthur.
Frauenfeld: Schläpfer (Styger); S. Nussbaum, Wollgast; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle, Eicke, Bucher, Korsch; Mordasini, Aeschimann.
Winterthur: Oehninger; S. Kühni, R. Früh, Bussola, Vogler, R. Geiser, Müller, Perret, Guidotti, O. Früh, Schumann, Schöbi, Füglister, Thaler, E. Geiser, Schmid, Büsser, K. Kühni, Grolimund, Loser.

   

Aufstiegsfest in der Gütti?
(5. März 10)

HCT Nachwuchs – SC Herisau

Anlässlich des traditionellen Rundenlaufs der Vereine SC Weinfelden und EHC Kreuzlingen-Konstanz kommt es am Sonntag in der Eishalle Güttingersreuti Weinfelden um 17.00 Uhr zum Höhepunkt der diesjährigen Saison des HC Thurgau Nachwuchs, bzw. des SCW und des EHCKK. Die Junioren Top Mannschaft HC Thurgau, die mit Spielern von Weinfelden und Kreuzlingen sowie mit Akteuren des HC Thurgau kombiniert ist, steht kurz vor dem Erreichen des Saisonzieles. Bei einem Sieg gegen den SC Herisau würden die Junioren nach dreijähriger Absenz wieder in die Elite B Klasse aufsteigen. Ein Spiel, dass sich wahre Eishockeyfans nicht entgehen lassen sollten. Die Jungs haben es verdient, dass sie auf zahlreiche Unterstützung zählen können. Bis und mit letzten Sonntag gegen Sierre haben die Junioren alle Spiele gewonnen, drei davon in der Verlängerung. Die Zuschauer, die den Weg nach Sierre angetreten haben, mussten die 8 Stunden Carfahrt auf jeden Fall nicht bereuen. Das Spiel konnte an Dramatik nicht überboten werden und der HC Thurgau Nachwuchs ging schlussendlich als Sieger vom Eis.

Fraglich beim entscheidenden Spiel am Sonntag sind Yannick Könzcöl und Claudio Maier, die beide verletzt sind. Hoffen wir, dass diese beiden wichtigen Teamstützen auf Sonntag wieder fit sind. Durch die auf diese Saison noch einmal verstärkte Zusammenarbeit der beteiligten Vereine und bei einem möglichen Aufstieg der Junioren in die Elite B sieht man wieder einmal was nicht alles möglich ist oder wäre, wenn man mit vereinten Kräften ein Ziel ins Auge fasst. Ein Aufstieg der Junioren hätte mit Sicherheit automatisch wieder eine intensivere Zusammenarbeit sämtlicher Eishockeyvereine im Kanton Thurgau zur Folge. Neben der  bestehenden Zusammenarbeit von Weinfelden, Kreuzlingen und Thurgau haben bereits Frauenfeld und die Pikes Oberthurgau eine zukünftige Zusammenarbeit signalisiert. Seit Jahren wachsen in Romanshorn immer wieder Talente heran, die unbedingt im Kanton gehalten werden sollten.

Nachwuchsspieler aus allen Vereinen des Kantons Thurgaus werden bei den Elite Novizen in Romanshorn hervorragend ausgebildet. Die Elite Novizen der Pikes haben sich mittlerweile seit einigen Jahren in der obersten Novizen Stufe etabliert. Dies haben auch die Späher verschiedener Nationalliga Clubs (Zug, Rapperswil, Kloten) festgestellt und schnappen dem Thurgau immer wieder die besten Talente weg. Auf der anderen Seite wechseln nur wenige Talente in den Thurgau, da eben die Junioren Elite Stufe gefehlt hat. Die Thurgauer Eishockeyvereine können sich mit einem allfälligen Aufstieg der Junioren auf jeden Fall eine bessere Ausgangsposition sichern. Sicherlich darf die Elite B Stufe nur ein Zwischenschritt sein. Längerfristig muss auf jeden Fall die höchste Stufe (Elite A) ins Auge gefasst werden. Mit einem sportlich erfolgreichen NLB-Club und einer seriösen  Nachwuchsarbeit könnte die Stufe Elite A realistisch werden. Elite A wäre für ein NLB-Club die ideale Stufe damit in Zukunft vermehrt Eigengewächse in die Mannschaft integriert werden könnten.


   

Christian Rüegg wird 1. Liga Trainer und neuer Sportchef der PIKES
(05. März 10)
 
Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 werden ab 1. Mai 2010 Christian Rüegg als neuen 1. Liga Trainer engagieren. Rüegg wird Nachfolger von Mike Richard, welcher nach zweijähriger Tätigkeit den Verein verlässt. Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 bedanken sich bei dieser Gelegenheit bei Mike Richard für seine geleistete kompetente Arbeit und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Wie bereits in früheren Mitteilungen erwähnt, werden die PIKES EHC Oberthurgau 1965 die Nachwuchsabteilung weiter ausbauen. Im Zuge dieses Ausbaus wird Christian Rüegg neuer Sportchef des gesamten Vereins. Er leitet dabei die neue Rookie – Trainingsgruppe, welche sich aus ehemaligen Novizen-Elitespielern im Junioren-Alter und jungen 1. Ligaspielern zusammensetzt. Ebenfalls übernimmt Rüegg als Head-Coach die Novizen-Elite Mannschaft, welche auch diese Saison wiederum erfolgreich den Ligaerhalt gesichert hat. Selbstverständlich wird er in seiner Funktion als Sportchef möglicherweise auch in anderen Mannschaften bei Trainings und Organisation zusätzlich behilflich sein.
Im Uebrigen werden die PIKES EHC Oberthurgau 1965 weiterhin intensiv und unter der Leitung des neuen PIKES-Sportchefs mit der NET Nationalen Elitesportschule Thurgau
zusammenarbeiten. Hinsichtlich der Tätigkeiten von Christian Rüegg werden die PIKES EHC Oberthurgau 1965 mit dem EZO Eissportzentrum Oberthurgau AG verschiedene Dienstleistungsvereinbarungen sowohl der 1. Liga Mannschaft und auch der Nachwuchsorganisation abschliessen. Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 sind überzeugt, sich mit diesem Schritt qualitativ weiter zu verbessern und zusätzlich verschiedene Schnittstellen in der Ausbildung und auch auf finanzieller Basis eliminieren zu können.

Mit dieser Verpflichtung ist der 1. Liga Mannschafts-Staff bereits komplett. Unterstützt wird Christian Rüegg vom bewährten Assistenz Trainer Ramon Eberle sowie von einer Betreuer Crew umfassend Uwe App, Medical Support (bisher), Nadine Senn, Physio Therapeutin (bisher) sowie Beat Mösli, Betreuer (neu)

EHC Winterthur Finalgegner des EHC Frauenfeld
(05. März 10)

Der EHC Winterthur schlägt einen überforderten EHC Dübendorf dank einer reifen, konzentrierten Leistung mit 2:0.

Der Final gegen den EHC Frauenfeld beginnt am Samstag um 20:00 Uhr in Frauenfeld.


SC Weinfelden verliert letztes Heimspiel
(4. März 2010)

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison unterlag der SC Weinfelden gestern dem akut abstiegsgefährdeten EHC Wetzikon mit 2:5 Toren.

Zwar starteten die Gäste besser in die Partie und brachten sich mehrmals in aussichtsreise Abschlussposition, trotzdem stand es nach 16 Minuten dank optimaler Chancenverwertung bereits 2:0 für den SC Weinfelden. Der Wetziker Coach sah sich zu einem Timeout gezwungen, das Früchte zu tragen schien, denn Müller verkürzte kurz vor der ersten Pause zum 1:2. Zu Beginn des zweiten Drittels musste der sichere Ardizzone mit einigen Glanzparaden aufwarten und SCW-Coach Schrepfer nahm nun ebenfalls ein Timeout, dessen Zeitpunkt sich angesichts dessen, was sich zwischen der 30. und 31. Minute abspielte, vielleicht als etwas unglücklich herausstellte: mit drei Treffern innert gut einer Minute überrollte der EHC Wetzikon die Weinfelder und wendete das Blatt komplett. Die Reaktion des SCW auf diese Gegentreffer blieb aus, dafür nutzte der Gast sein erstes Überzahlspiel im Schlussdrittel eiskalt aus. Tschudy versenkte zum 2:5 und führte die vorzeitige Entscheidung in diesem Spiel herbei.

Weinfelden – Wetzikon 2:5 (2:1, 0:3, 0:1)
Güttingersreuti. – 197 Zuschauer. – SR Wiegand, Schär/Remund
Tore: 15. (14:02) Tobler (Hemmi) (Ausschluss Brunner Noel) 1:0, 16. (15:40) Pürro (Schürch) 2:0, 20. Müller (Saiani) (Ausschluss Fehlmann & Brunner Oliver) 2:1, 30. (29:27) Müller (Muspach, Tschudy) 2:2, 31. (30:11) Portmann (Holdener) 2:3, 31. (30:40) Vesely (Baer) 2:4, 50. Tschudy (Portmann) (Ausschluss Ganz) 2:5
Strafen: 9mal 2 plus 1mal 10 Minuten gegen Weinfelden, 8mal 2 Minuten gegen Wetzikon.
Weinfelden: Ardizzone, Waber, Trunz, Tobler, Swart, Schürch, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Fehlmann, Schmidt, Barts, Pürro, Fehlmann, Bucher, Ganz, Moser, Kuhn Cédéric, Kuhn Cyrill, Widmer, Biert
Wetzikon: Wandeler, Grissemann, Durisch, Holdener, Vesely, Muspach, Bill, Hvjdt, Saiani, Portmann, Brunner Noel, Brunner Oliver, Deubelbeiss, Berchtold, Baer, Reichart, Müller, Tschudy, Müller
Bemerkungen: Folgende Spieler verlassen den SCW: Thomas Jakob, Brian Hemmi, Henri Kappenthuler, Yanick Könczöl, Paulo Ardizzone. - Neuzugänge des SCW: Michael Märki, Steven Schoop, Steve Wüthrich, Alain Bahar.

   

Grosser Erfolg der PIKES EHC Oberthurgau 1965 Elite Novizen!
(01. März 10)

Den Elite Novizen der PIKES EHC Oberthurgau 1965 gelingt es auch diese Saison vorzeitig – nämlich bereits drei Runden vor Schluss den Ligaerhalt zu sichern.

Die Elite Novizen (16/17-jährige) der PIKES, welche bekanntlich in der höchsten Liga der Schweiz mitspielen waren sich anfangs Saison bewusst, dass eine schwere Saison bevorstehen würde.

Tatsächlich bewahrheiteten sich diese Befürchtungen schon kurz nach dem Start der Meisterschaft, fand man sich doch schon schnell am Tabellenende. Die Qualifikationsrunde nach 22 Spielen beendigte man dann auf dem 10 Platz, weit entfernt von einem Play Off Platz. Nach einem von der Clubleitung verfügten Trainerwechsel steigerte sich jedoch die Mannschaft von Tag zu Tag und verpasste in der Hoffungsrunde einen Play Off Platz lediglich noch um 2 Punkte. Die SCL Tigers aus Langnau standen den Oberthurgauern noch vor der Sonne und erreichten den letzten Play Off Platz, welcher jeweils einen Club jeglicher Abstiegssorgen entledigt. Immerhin konnten sich die Oberthurgauer mit dieser Rangierung noch drei Bonuspunkte für eine schwierige Abstiegsrunde gutschreiben lassen.

Mit dem HC Genf Servette, Ambri Piotta sowie den Rapperswil Jona Lakers hatte man ausgerechnet wieder die weit entferntesten Destinationen in der Schweiz anzureisen, was jeweils die Aufgaben an Spielen nicht unbedingt erleichtert.

Nach nunmehr drei Spielrunden haben sich die PIKES EHC Oberthurgau 1965 den Ligaerhalt bereits definitiv gesichert. Alle drei Spiele konnten gewonnen werden und mit den Bonuspunkten kommen die Oberthurgauer auf 11 Punkte, was mit mindestens 9 Punkten Vorsprung bereits den vorzeitigen Ligaerhalt bedeutet.

Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 gratulieren der Mannschaft um Yves Narbel und seinem Staff recht herzlich zu diesem Erfolg, welcher dieses Jahr nicht unbedingt erwartet werden konnte.

Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 werden damit auch nächste Saison voraussichtlich in den Altersklassen 12/13-jährige Moskito Top, 14/15-jährige Mini Top sowie 16/17-jährige Elite Novizen in den höchsten Ligen der Schweiz mittun.

Damit werden die PIKES auch im kommenden Jahr der einzige Amateur Verein in der Schweiz sein, welcher eine derartige Nachwuchsbewegung aufweisen kann.

Folgende Spieler spielen in der Saison 2009/2010 bei den Elite Novizen:
Seiler Kay, Punnenovs Iwars, Blum Daniel, Hutter Cédric, Kreis Fabian, Lukacs Merlin, Zeller Alexander, Gisi Christoph, Hausammann Ivan, Schmutz Flavio, Herberger Marius, Obrist Patrick, Warger Tom, Wepfer Dwight, Andersons Toms, Herzog Fabrice, Studerus Melvin, Huber Luca, Bischofberger Johannes, Pfennich Jordan, Vogel Jan, Dufner Mauro, Eberle Sven, Frei Lars, Grau Marc, Staff: Narbel Yves, Klatt Werner, Gisi Hansjörg


   

Junioren Top des HCTG kommen dem Saisonziel immer näher
(01. März 10)


Wie die Strafenstatistik aufzeigt, wurde in diesem Spiel mit Haken und Ösen gekämpft. Die völlig überforderten Schiedsrichter taten das Ihrige noch dazu, damit kein Spielfluss aufkam. Obwohl Sierre bereits vor dem Spiel keine Chancen mehr auf den Aufstieg hatte, wurden die Spieler von ihrem Coach richtiggehend aufgeheizt. Nach dem Spiel wurde bekannt, dass der Verband einen Offiziellen des SEHV zur Begutachtung des Coachs des HC Sierre abkommandierte, damit von offizieller Seite ein Augenschein genommen werden kann. Es ist verständlich, dass man versucht zumindest in den Heimspielen mit einer sauberen West dazustehen. Unverzeihlich ist aber, dass man mit unschönen Mitteln versucht den Gegner zu schwächen.

HC SIERRE-ANNIVIERS – HC THURGAU JUNIOREN TOP 3 : 4 n.V. (0:1,2:1,1:1,0:1)
HC Thurgau: Marti, Ardizzone, Moser, Schürch, Widmer, Biert, Diethelm, König, Ganz, Maier, Pürro, Cédéric Kuhn, Huber, Olbrecht, Cyrill Kuhn, Cunti, Schmidt, Fehlmann, Könzcöl (verletzt), Grubenmann (LAP)
Strafen: HCTG 14x2, 2x10’ Sierre: 15x2, 2.10’
Tore: Cyrill Kuhn(1), Cédéric Kuhn (1), Widmer (1), Moser (1)

Showdown nächsten Sonntag in Weinfelden. Mit einem Sieg gegen die Junioren des SC Herisau könnten sich die HCTG Junioren bereits eine Runde vor Schluss den Aufstieg sichern. Die Partie beginnt um 17.00 in der Gütti. Schön wäre es, wenn die Zuschauer zahlreich aufmarschieren würden und  den Höhepunkt im Thurgauer Eishockey in der Saison 2009/2010 nicht versäumen würden.


   

Niederlage gegen den EC Wil
(28.02.10)

Da in der Ostschweiz der Absteiger aus der ersten Liga nicht durch Play-Out, sondern in einer Gruppenphase ausgespielt wird, war das Spiel für Weinfelden ohne sportliche Bedeutung. Die Trauben hatten sich den Ligaerhalt schon eine Runde früher gesichert und gaben dem Nachwuchs die Chance sich für die kommende Saison zu empfehlen. Die Gäste starteten überzeugend und gingen bereits nach 23 Sekunden durch Routinier Rothen in Führung. Wil war geschockt und sichtlich verunsichert, was viele Fehlpässe belegten, dennoch entwickelte sich mit der Zeit ein gefälliger, offener Schlagabtausch. Wil versuchte Druck zu machen, scheiterte aber immer wieder an sich selber oder an Sergio Marti, dem starken Weinfelder Ersatzmann. Weinfelden verlegte sich vor allem auf Konter, die jungen Wilden wussten mit ihrer Frische zu überzeugen. Nach dem Ausgleich der Wiler witterte der Abstiegskandidat Morgenluft und drückte noch einmal aufs Tempo. Kurz vor Schluss des Mitteldrittels wurde der Einsatz belohnt, Wil holte sich die Führung. Es Folgte ein Schaulaufen der Bären, einmal entfesselt gelangen ihnen, gegen, zu diesem Zeitpunkt, etwas lustlos wirkende Weinfelder, schlussendlich fünf Tore. Schmerzhafter als die, für Weinfelden, bedeutungslose Niederlage dürfte der verletzungsbedingte Ausfall von Yannik Könczöl sein.

Wil – Weinfelden 5:1 (0:1, 2:0, 3:0)
Wil, Bergholz – 250 Zuschauer – SR Potocan, Ehmke/Rüegg
Tore: 1. (00:23) Rothen (Biert, Barts) 0:1, 26. (25:20) Köfer (Rötheli, Fisch) 1:1, 37. (36:08) Schwarz (Steinegger, Steimer) 2:1, 43. (42:29) Hohl (Krstic) (Ausschluss Kaiser!) 3:1, 46. (45:03) Scherrer (Steimer) 4:1, 60. (59:42) Fisch 5:1 (Ausschluss Kuhn Cédéric & Kappenthuler)
Strafen: 4x2 Wil, 5x2 Weinfelden
Wil: Fankhauser, Demont, Kaiser, Pfiffner Etienne, Pfiffner Dwight, Steffen, Krstic, Steimer, Lüthi, Lipp, Köfer, Mäder, Filli, Fisch, Hohl Mathias, Hohl Patrick, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Maier
Weinfelden: Marti, Ardizzone, Kradolfer, Trunz, Schoop, Swart, Schürch, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Rothen, Barts, Kuhn Cédéric, Kuhn Cyrill, Pürro, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Widmer, Biert
 


   

EHC Frauenfeld im Finale
(28.02.2010)

Die Kantonshauptstädter entscheiden die Serie gegen den HC Ceresio Dank einem 6:1 Heimsieg mit 3:0 zu ihren Gunsten Der EHC Frauenfeld hat sich damit eine Pause bis nächsten Samstag erspielt. Dann treffen die Kantonshauptstädter auf den Sieger des zweiten Halbfinalduells (Dübendorf liegt mit 2:1 gegen Winterthur in Front).


Jost erzielt einen seiner 4 Treffer                            (Bild: M. Gaccioli)

Am Samstag zeigte das Team von Trainer Emanuel Marbach eine starke Leistung, wobei insbesondere die Vorstellungen von Keeper Schläpfer und Topscorer Jost zu erwähnen sind.

Bereits nach vier Minuten konnte Jost alleine auf Keeper Caffi losstürmen, blieb cool und verwandelte sicher zum 1:0. In einem ausgeglichenen Startdrittel hatten die Gastgeber die besseren Torchancen und scheiterten mehrmals am tessiner Goalie. Kurz vor der Sirene traf Jost doch noch zum 2:0.

Im Mittelabschnitt konnten auch die Tessiner ihre Angriffsbemühungen vermehrt ins Drittel der Frauenfelder verlegen. Dem EHCF gelang es nicht mehr so gut, die Tessiner bereits in der neutralen Zone zu stoppen. Der HC Ceresio kam zu diversen Torgelegenheiten, doch EHCF-Keeper Schläpfer zeigte sich in Hochform und vereitelte sämtliche Versuche. Auf der Gegenseite brauchte es einen Tempovorstoss von Jost um nach zwanzig torlosen Minuten doch noch zum vor entscheidenden 3:0 zu gelangen.

Nachdem Jost einen Abpraller nach einem Schuss von Stalder zum 4:0 verwertete war die Partie entschieden. Die Tessiner kamen zu einem eher glücklichen Anschlusstreffer und zeigten sich nach dem 5:1 von Captain Schlumpf zusehends frustriert. Die Frauenfelder liessen sich durch die teilweise unschönen Angriffe kaum provozieren und setzten mit dem 6:1 in doppelter Überzahl den Schlusspunkt.

Frauenfeld – Ceresio 6:1 (2:0, 1:0, 3:1)
Frauenfeld, Kunsteisbahn. Zuschauer 509 - SR Wiegand, Blumenthal/Schocher.
Tore: 4. Jost (Stalder) 1:0, 19. Jost (Schlumpf) 2:0, 38. Jost (Schlumpf/Ausschluss Gianella) 3:0, 41. Jost (Stalder, Schlumpf/Ausschluss Laakso) 4:0, 43. Cantoni (Marcati/Ausschluss Basarte) 4:1, 51. Schlumpf (Beltrame) 5:1, 56. Wollgast (S. Nussbaum/Ausschlüsse Marcati, Raselli) 6:1. 
Strafen: 10x2 Minuten gegen Frauenfeld, 14x2 plus 1x10 plus Spieldauer (Raselli) Minuten gegen Ceresio.
Frauenfeld: Schläpfer (Styger); S. Nussbaum, Wollgast; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle, Eicke, Bucher, Korsch; Aeschimann.
Ceresio: Caffi, Vassalli, Schmid, Ronchetti, Laakso, Cerinotti, A. Grassi, Gianella, Bersier, Facchi, Cantoni, Mengoni, Marcati, Raselli, Balerna, L. Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa.
 


   

Kadermutationen beim HC Thurgau
(26. Februar 2010)

Der HC Thurgau hat den Vertrag mit seinem Torhüter Andreas Schoop verlängert. Der 23-jährige hat für ein Jahr bei den Leuen unterzeichnet, mit der Option für ein weiteres Jahr.

Im Weiteren stehen die Verhandlungen mit einem jungen Spieler als zweitem Torhüter kurz vor dem Abschluss. Damit scheint klar, dass Marc Klingler den Verein nach nur einer Saison wieder verlassen muss. Der NLA-erfahrenen Keeper musste sich in der Schlussphase der NLB-Qualifikation mit der Ersatzrolle begnügen.

Ebenso verpflichtet der HC Thurgau für sein NLB-Kader 2010/11 die talentierten Nachwuchsspieler Dominik Gschwend (Stürmer, Jg. 91) vom EHC Uzwil und Fabian Maier (Verteidiger, Jg. 91 – Winterthur/Wil). Auch diese beiden hoffnungsvollen Spieler haben für ein Jahr mit Option unterzeichnet.

Weitere Verhandlungen laufen mit einem routinierten Verteidiger aus der NLA.


   

Drei Finalchancen für den EHC Frauenfeld
(26. Februar 2010)

Titelverteidiger Frauenfeld steht in den 1.-Liga-Playoffs vor dem erneuten Finaleinzug. Die Kantonshauptstädter gewannen gestern auch das zweite Halbfinalduell auswärts gegen den HC Ceresio-Lugano mit 3:1.

Alle vier Treffer fielen dabei bereits in den ersten 35 Minuten. Den Vorsprung brachte der EHCF anschliessend sicher über die Distanz. Bereits morgen Samstag (20 Uhr) bietet sich den Thurgauern die Chance, mit dem zweiten Erfolg vor heimischem Publikum die Best-of-5-Serie auf dem direktesten Weg zu entscheiden. Im anderen Halbfinal hat sich Winterthur mit einem 4:2 in Dübendorf für die Startniederlage in eigener Halle revanchieren können.

Ceresio – Frauenfeld 1:3 (1:2, 0:1, 0:0)
Reseghina. – 130 Zuschauer. – SR Schurter, Hässig/Zweidler.
Tore: 8. (7:33) Pargätzi (Tröndle, Basarte) 0:1. 9. (8:46) A. Grassi (Marcati, L. Gassi) 1:1. 16. Bucher (Wollgast, Eicke) 1:2. 35. Stalder (Nussbaum, Schwyn; Ausschluss Mengoni) 1:3.
Strafen: 11mal 2 Minuten gegen Ceresio, 6mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.

   

Viel Strafen bei einer hoher Niederlage
(25. Feb. 10)

Eine Zweiminutenstrafe für die Einheimischen, 94 Strafminuten für die Gäste aus dem Thurgau, davon 2 Matchstrafen und 3 x 10 Minuten.

Mit dieser deutlichen Niederlage „festigten“ die Seebueben ihren 9. Tabellenrang. Nur 11 Punkte trennten sie vom 4. Rang, der für die Playoff berechtigt gewesen wäre. Drei Niederlagen hintereinander, die hätten vermieden werden können und vielleicht noch einmal drei Punkte gegen Bassersdorf und die Kreuzlingen hätten ihr Saisonziel erreicht. Sicherlich findet man Schuldige und auch Unschuldige an dieser Leistung zum Schluss einer Saison, die keineswegs befriedigen konnte. Wäre ein Playoff Platz mit Patrick Henry erreicht worden? Hätte der Präsident, zusammen mit Assistenztrainer Martini, die Mannschaft nach dem Abgang von Henry übernehmen müssen? Interimslösung mit Roger Keller wäre vielleicht auch noch passabel gewesen. Auf jeden Fall muss festgehalten werden, dass die Schuld nicht bei Röbi Egger gesucht werden darf. Egger ist kurzfristig eingesprungen und hat versucht das Optimum herauszuholen. Nachdem klar war, dass die Playoff Plätze nicht mehr realisierbar waren, gaben die Spieler insgeheim auf. Keine Tragödie, denn es bringt auch nichts, wenn rückwärts geschaut wird.

Die Verantwortlichen des EHCKK sind überzeugt, dass mit dem neuen Trainer Gianni dalla Veccia auch ein neuer Wind durch die Bodensee-Arena wehen wird. Die Spieler brauchen eine Bezugsperson, die sie mit Gianni für die kommende Saison sicherlich erhalten werden. Zudem versprechen sich die Verantwortlichen einiges vom neuen Thurgauer Sportschef – Roger Maier – der bereits die Fäden spinnt. Falls die Junioren in die Elite B aufsteigen, werden mindestens 5 junge Wilde im 2. Liga Kader „Einsitz“ nehmen. Einige in der 1. Liga und natürlich auch in der Nat. B beim HC Thurgau. Kreuzlingen wird auch alles daran setzen die 1. Mannschaft punktuell zu verstärken. Gespräche sind im Gange. Gleichzeitig ist auch davon auszugehen, dass vermehrt B Lizenz Spieler aus der 1. Liga zum Zuge kommen werden.

Saisonhöhepunkt könnte vielleicht der 7. März sein. Am 7. März findet in Weinfelden das gemeinsame Eisgaudi statt. Am gleichen Tag spielen die Junioren das zweitletzte Aufstiegsspiel gegen Herisau. Mit einem Sieg am nächsten Sonntag in Sierre und einem Punktgewinn gegen Herisau kann am 7. März vielleicht zum Aufstieg angestossen werden. Wir appellieren an die Hockeyfans im Thurgau sich den 7. März rot anzustreichen und dem Spiel gegen Herisau beizuwohnen. Mit einem Aufstieg der Junioren in die Elite Klasse wäre einiges für die Zukunft im Thurgauer Eishockey vollbracht. Der Thurgau mit seiner Nat. B und drei 1. Liga Mannschaften wäre für junge Cracks auf einmal wieder zu einer guten Adresse. In welchem Kanton kann beinahe auf allen Stufen Hockey gespielt werden? Thurgau, ein Vorzeigekanton?

EHC LENZERHEIDE-VALBELLA – EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ 9 : 1 (3:0, 3:1, 3:0)Kreuzlingen spielte mit:: Mesinovic, Rossi, Bolliger, Sievi, Eglauf R., Müller, Hörnlimann, Hietaharju, Griga, Merz, Frutiger, Seiler, Brunella, Eglauf O., Schmid, Es fehlten: Cunti und Fehlmann (Einsatz Junioren)
 


   

SC Weinfelden schafft Klassenerhalt
(25. Februar 2010)

Mit einem 2:0 vor heimischem Publikum gegen den EC Wil sicherte sich der SC Weinfelden den Verbleib in der 1. Liga frühzeitig.


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                                            (Bild: M. Gaccioli)

Beide Teams starteten verhalten in die Partie, wobei der EC Wil anfangs die leicht aktivere Mannschaft war. Nach 26 gespielten Minuten ohne echte Torchance hatten die Weinfelder die erste gute Möglichkeit zum Führungstreffer, zeigten sich jedoch auch in dieser Situation zu inkonsequent. In den Schlussminuten des bis dahin ereignisarmen zweiten Drittels häuften sich die Weinfelder Torchancen. Kradolfer war zweimal am Wiler Schlussmann gescheitert, bevor Rothen nach einem Timeout der Gäste die Scheibe in deren Tor versenkte. Einen Sololauf des Wilers Steimer umittelbar nach Wiederanpfiff wehrte Waber sensationell ab und auch in weiteren heiklen Situationen vor seinem Tor hielt der SCW-Schlussmann seine Mannschaft schadlos. In der 50. Minute erzielte Schrepfer das 2:0 für den SC Weinfelden, den er bis vor der Masterround noch selbst gecoacht hat, und sicherte diesem damit zugleich den Sieg und den Ligaerhalt.
 
Weinfelden – Wil 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Güttingersreuti. – 208 Zuschauer. – SR Grassi, Baumann/Büsser
Tore: 40.(39:56) Rothen (Schrepfer, Ganz; Ausschluss Steffen & Krstic) 1:0. 50. Schrepfer (Barts, Ganz) (Ausschluss Schoop & Mäder) 2:0.
Strafen: je 10mal 2 Minuten.

Weinfelden: Waber; Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Schürch, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Schmidt, Barts, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Ganz.

Wil: Fankhauser, Demont, Kaiser, Pfiffner Etienne, Pfiffner Dwight, Steffen, Krstic, Steimer, Lüthi, Lipp, Köfer, Mäder, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Maier.

    

 

Internationales Freundschaftsspiel in Winterthur
(24. Februar 10)

Am Freitag, 26. Februar 2010, 1930 Uhr, treffen die ZSC Lions in einem Freundschaftsspiel auf das Deutsche Spitzenteam Adler Mannheim. Die Partie findet in der Eishalle Deutweg in Winterthur statt.

Anlässlich dieser Partie können an der Matchkasse auch Tickets für das am Freitag 16. April 2010, 1945 Uhr, in Winterthur stattfindende Länderspiel zwischen der Schweiz und Schweden erworben werden.

Tickets, übrigens auch für Stehplätze, können weiter bei Team Sport Schuh Hauser an der Oberen Kirchgasse 3 in Winterthur sowie dem Ticket Corner gekauft werden.

   

Frauenfeld startet mit klarem Heimsieg
(24. Februar 2010)

Die Kantonshauptstädter gewinnen das erste 1.-Liga-Playoff-Halbfinalspiel mit 6:2 Toren. Die zweite Partie wird bereits morgen Donnerstag in Lugano ausgetragen.


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                                                      (Bild: M. Gaccioli)

Im Gegensatz zu den Frauenfeldern hatten die Tessiner eine sehr kurze Viertelfinalserie hinter sich und spielten zuletzt am vergangenen Donnerstag in Romanshorn. Ob die Pause für Ceresio oder der höhere Rhythmus der Frauenfelder ein Vorteil sein würde, hängt nach Einschätzung von EHCF Trainer Marbach auch von der Länge der Serie ab: „Je länger die Serie dauert, desto eher könnte sich die Pause für die Tessiner zum Vorteil entwickeln. Deshalb wollen wir von Beginn an Druck ausüben und den Heimvorteil nutzen."

Dies setzte seine Mannschaft in der Startphase mustergültig um: Nach zwei Torszenen vor Schläpfer liess Schlumpf die gesamte Tessiner Abwehr stehen und legte für seinen Flügel Jost auf. Dieser brauchte die Scheibe nur noch über die Linie zu schieben. Jost bedankte sich vier Minuten später: Sein präzises Zuspiel vors Tor verwertete Schlumpf zum 2:0. Die Linie um Captain Schlumpf sprühte vor Spielfreude und hätte nach einer sehenswerten Kombination nach einer Viertelstunde beinahe den dritten Treffer erzielt. Auch die beiden anderen Sturmformationen der Einheimischen sorgten immer wieder für Torgefahr, doch der Tessiner Keeper Caffi bewahrte sein Team vor einem höheren Rückstand. Der HC Ceresio zeigte seine Gefährlichkeit beim Konterspiel, jedoch zeigte auch Caffi’s Gegenüber EHCF-Keeper Schläpfer eine starke Leistung.

Zu Beginn des Mittelabschnitts verpassten es die Gastgeber während drei Minuten Powerplay den dritten Treffer zu erzielen. Die Tessiner zeigten dabei ihre Stärke im Unterzahlspiel. Ein starkes Solo von grossgewachsenen Balerna machte Schläpfer in der 27. Spielminute mit einer spektakulären Parade zunichte. Nach einer halben Stunde kassierten die Tessiner ihre dritte Strafe, welche sie nach einem Fehler der Gastgeber zum 2:1 Anschlusstreffer durch Balerna nutzten. Fünf Minuten später bediente Schlumpf Jost mit einem langen Zuspiel. Der Frauenfelder Topscorer liess sich diese Chance nicht nehmen und bezwang Caffi zum 3:1. 65 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels gelang Wollgast in Überzahl das vorentscheidende 4:1.

Die Frauenfelder erwischten einen perfekten Start ins Schlussdrittel: Jost auf Zuspiel von Schwyn und Tröndle kurz darauf sorgten mit dem 5:1 und 6:1 für die endgültige Entscheidung. Das zweite Tor durch Balerna in der Schlussminute war indes nur noch Resultatkosmetik. Der EHC Frauenfeld siegte Dank einer disziplinierten Leistung verdient mit 6:2.

Frauenfeld – Ceresio 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
Frauenfeld, Kunsteisbahn. Zuschauer 293 - SR Fischer, Rüegg/Büsser.
Tore: 2. Jost (Schlumpf) 1:0, 6. Schlumpf (Jost, Schwyn) 2:0, 31. Balerna (Ausschluss Cerinotti) 2:1, 36. Jost (Schlumpf) 3:1, 39. Wollgast (Eicke, Jost/Ausschluss Gianella) 4:1, 42. Jost (Schwyn) 5:1, 46. Tröndle (Schlumpf, Basarte) 6:1, 60. Balerna (Facchi, Schmid) 6:2.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Ceresio.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle, Eicke, Bucher, Wollgast; Aeschimann.
Ceresio: Caffi; Vassalli, Schmid, Ronchetti, Laakso, Cerinotti, Gianella, Bersier, Facchi, Cantoni, Mengoni, Raselli, Balerna, Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa.
Bemerkungen: T.O. Ceresio (05:29).

   

Ziel rückt in Griffnähe
(22. Februar 10)

Die Junioren Top gaben sich im fasnächtlichen Zunzgen-Sissach keine Blösse. Sie liessen dem wohl durch die Fasnacht geschwächten Gegner von Beginn weg keine Chance. Durch die Niederlage in der Verlängerung von Adelboden in Meyrin beträgt der Vorsprung auf Adelboden 5 Punkte. Sierre, das Herisau deklassierte, hat 10 Punkte Rückstand und keine Chance mehr auf die Promotion. Die Thurgauer Nachwuchscracks können bei einem Sieg in Sierre nächsten Sonntag einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg vornehmen.

Gehässige Note auf beiden Seiten
11 x 2 Minuten und eine 10 Minuten Disziplinarstrafe für die Thurgauer und 8 x 2 Minuten plus 2 x 10 Minuten für Zunzgen sind einige Strafen zuviel. Für die nächsten Spiele müssen sich die Thurgauer diesbezüglich klar verbessern. Gegen einen stärkeren Gegner können sich zu viele Strafen leicht rächen. Durch unnötige Strafen schwächen sie sich selber und geraten gegen Gegner, die in allen Belangen unterlegen sind unnötig unter Druck. Gegen Zunzgen-Sissach kamen sie aber trotz Strafen nie unter Druck, da der Gegner klar schwächer war. Torschützen für die Thurgauer waren: Maier (2), Huber (1), Könczöl (2), Ganz (1), Fehlmann (1)

Für die Fahrt nach Sierre sind für Fans noch Plätze im Teambus frei. Interessierte können sich bei Beat Kuhn melden (079 432 39 22).

EHC ZUNZGEN-SISSACH – HC THURGAU NACHWUCHS    0:7  (0:2, 0:2, 0:3)
Junioren spielten in folgender Aufstellung: Marti, Ardizzone,  Grubenmann, Moser, Schürch, Biert, Widmer, Ganz, Huber, Olbrecht, Kuhn Cyrill, Könczöl, Cunti, Schmidt, Fehlmann, Maier,  Spühler, Pürro, ohne Céderic Kuhn (verletzt), König (Novizen)

   

EHC Frauenfeld steht im 1.-Liga-Playoff-Halbfinal
(22. Februar 2010)

Titelverteidiger Frauenfeld setzten sich nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 in der Serie gegen den EHC Arosa durch. Die Entscheidung zu Gunsten des EHCF brachte der gestrige 8:4-Heimsieg.


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                                                      (Bild: M. Gaccioli)

Trainer Emanuel Marbach freute sich über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir von Trainerstaff müssen dem Team für die gezeigte Moral und die Steigerung in der Serie ein Kompliment machen. Gegen einen so starken Gegner die Wende zu schaffen ist ncht selbstverständlich. Im Namen der ganzen Mannschaft möchte ich aber auch unseren Fans herzlich danken für die Unterstützung gestern in Arosa und heute in unserer Halle".

Der EHC Frauenfeld zeigte nach den beiden knappen Niederlagen zu Beginn der Serie, dass sie auch dieses Jahr um den Ostschweizer Meistertitel mitspielen möchten. Das erste Drittel gestern gegen Arosa zeigte die Qualitäten des Teams. Der EHCF setzte den Gegner früh unter Druck und nahm ihm oft schon in der neutralen Zone die Scheibe ab. Im Angriff zeigten die Kantonshauptstädter sehenswerte Kombinationen und eine beeindruckende Effizienz im Abschluss.

Nachdem Keeper Schläpfer sein Team in der 2. Minute vor einem Rückstand bewahrte, drehten die Frauenfelder auf und entschieden das erste Drittel gleich mit 5:1 zu ihren Gunsten. Basarte, Jost, Bucher und zweimal Pargätzi konnten sich in die Scorerliste eintragen lassen. Insbesondere die Uneigennützigkeit von Beltrame vor dem 4:1 und der herrliche Doppelpass von Bucher und Wollgast begeisterten die Zuschauer.

Im Mittelabschnitt hatten die Einheimischen etwas Mühe mit den aggressiven und teilweise unsauber agierenden Bündnern. Sie bewahrten allerdings auch dann die Ruhe wenn die Gäste bis auf zwei Tore heran gekommen waren. Jost im Mitteldrittel und Basarte kurz nach Beginn des Schlussabschnitts stellten jeweils wieder einen drei Tore Vorsprung her. Kurz vor Schluss konnte Schwyn nach einer schönen Einzelleistung zum Endsstand von 8:4 einschiessen.

Am Sonntag: Frauenfeld - Arosa 8:4 (5:1, 1:3, 2:0)
Kunsteisbahn. 769 Zuschauer - SR Erard, Dubois/Dupertuis.
Tore: 4. Basarte (Pargätzi, Tröndle) 1:0, 7. Cavegn (Hug) 1:1, 9. (8.06) Jost (Schlumpf, Schwyn) 2:1, 9. (8.38) Pargätzi 3:1, 12. Pargätzi (Beltrame) 4:1, 17. Bucher (Wollgast) 5:1, 25. Rada (Kündig, Schett) 5:2, 32. Bigliel (Brun/Ausschluss Bonorand, Strafe Frauenfeld) 5:3, 34. Jost (Lieber) 6:3, 37. Bonorand (Ziegler, Bigliel) 6:4, 42. Basarte (Tröndle) 7:4, 57. Schwyn (Jost/Strafe Arosa) 8:4.
Strafen: 6x2 Minuten gegen Frauenfeld, 7x2 plus 1x10 (Haueter) Minuten gegen Arosa.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle, Eicke, Bucher, Wollgast; Korsch.
Arosa: Lüdke; Brun, Tischhauser; Hug, Haueter; Rietberger, Figini; Ziegler, Bonorand, Bigliel; Beerli, Kündig, Manojlovic; Schett, Pfister, Cavegn; Rada, P. Kuppelwieser, F. Kuppelwieser, Cola.
Bemerkungen: 08.38 T.O Arosa, 55.35 T. O. Frauenfeld.

Am Samstag: Arosa - Frauenfeld 2:3 (1:1, 1:2, 0:0)
Eishalle Obersee. 603 Zuschauer - SR Maddaloni, Büsser/Zweidler.
Tore:
 5. Jost (Schwyn, Oberholzer) 0:1, 8. F. Kuppelwieser 1:1, 30. Basarte (Pargätzi/Ausschluss Hug) 1:2, 32. Beltrame (Pargätzi, Tröndle) 1:3, 38. Bonorand (Haueter, Bigliel/Ausschluss Lieber) 2:3.
Strafen: 8x2 Minuten gegen Arosa, 3x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Arosa: Lüdke; Brun, Tischhauser; Hug, Haueter; Rietberger, Figini; Ziegler, Bonorand, Bigliel; Beerli, Kündig, Schett; F. Kuppelwieser, Pfister, Cavegn; Rada, P. Kuppelwieser, Manojlovic, Cola.
Frauenfeld: Schläpfer; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Beltrame, S. Nussbaum; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Bucher, Eicke; Lieber, Basarte, Tröndle; Aeschimann

   

Weinfelden holt wichtige Auswärtspunkte
(22. Februar 2010)

Mit dem 6:3-Erfolg in Wetzikon ist der SC Weinfelden dem Verbleib in der 1.Liga einen weiteren Schritt näher gekommen.


Der EHC Wetzikon vollbrachte in der letzten Saison ein wahres Wunder in der Abstiegsrunde und rettete sich mit einem grossartigen Lauf in letzter Minute aus der Gefahrenzone. Die aktuellen Gegner sind also gewarnt: umsonst gibt es in der Kunsteisbahn Wetzikon nichts. Weinfelden erwischte den besseren Start und ging in der 4. Minute durch einen Treffer von Rothen in Führung. Wetzikon sorgte aber schon 5 Minuten später für den Ausgleich. Barts Treffer zur 1:2-Führung sicherte Weinfelden doch noch den beruhigteren Gang in die Kabine. Er schloss eine schöne Kombination von Schrepfer, Rothen und dem Pfosten ab. Das beidseitig offensiv geführte Spiel kippte im zweiten Drittel zu Gunsten Wetzikons, als Müller und Portmann trafen. Letzterer wurde an der eigenen blauen Linie ungedeckt zurückgelassen und gab Iwan Waber keine Chance. Drei Minuten vor Schluss des Mitteldrittels versenkte Rolf Schrepfer den Puck und Thomas Jakob gelang fünf Sekunden vor Schluss gar noch das Führungstor. Im letzten Drittel spielte nur noch ein Team, die herausragenden Rothen und Schrepfer versenkten die Scheibe jeweils einmal im Tor. Mit nur je zwei Strafminuten endete eine ein faires Spiel mit dem besseren Ende für Weinfelden.

Am kommenden Mittwoch begrüsst Weinfeldne zuhause den ewigen Rivalen aus Wil. (g)

Wetzikon - Weinfelden 3:6 (1:2, 2:2, 0:2)
Wetzikon - 292 Zuschauer - SR Fischer, Cali/Rüegg
Tore: 4. (03:25) Rothen 0:1, 9. (08:28) Vesely (Brunner Oliver, Müller Reto) 1:1, 15. (14:42) Barts (Rothen, Schrepfer) 1:2, 25. (24:48) Müller Simon (Müller Reto) 2:2, 31. (30:50) Portmann (Holdener) 3:2, 38. (37:06) Schrepfer (Ganz) 3:3, 40. (39:55) Jakob 4:3, 48. (47:13) Rothen (Kradolfer) 5:3, 58. (57:04) Schrepfer (Rothen, Barts) 6:3
Strafen: 2x2 Wetzikon, 2x2 Weinfelden.
Wetzikon: Grissemann, Wandeler, Durisch, Holdener, Wesely, Rohrer, Betschart, Muspach, Elsener, Hvjdt, Bill, Saiani, Portmann, Brunner Noel, Brunner Oliver, Deubelbeiss, Berchtold, Baer, Müller Simon, Müller Reto, Reichart, Tschudy.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Schmidt, Barts, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Ganz, Biert.

   

Marco Truttmann wird heute ein Lakers
(19. Februar 2010)

Heute unterschreibt der ehemalige HCT-Topscorer Marco Truttmann für zwei die nächsten beiden Saisons beim NLA-Klub Rapperswil-Jona Lakers. Laut Insiderkreisen sollen sich sein aktueller Verein Biel und der HC Thurgau betreffend der immer noch offenen Ablösesumme auf die Hälfte des ursprünglich eingeforderten Betrages von 300 000 Franken geeinigt haben.


   

Finalträume der Oberthurgauer Pikes geplatzt
(19. Februar 2010)

Die Pikes verlieren auch das dritte Viertelfinalspiel gegen den starken HC Ceresio-Lugano mit 3:5 und sind somit aus den laufenden 1.-Liga-Playoffs ausgeschieden.


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                                                                 (Bild: M. Gaccioli)


Nach den beiden Startniederlagen war von den Oberthurgauern im Spiel No 3 eigentlich eine Reaktion erwartet worden, denn nur mit einer Parforce-Leistung sondergleichen wäre es noch möglich gewesen in die Playoff-Serie zurückzukehren.

Es kam allerdings ganz anders, denn bevor die ‚Hechte’ richtig wussten, wie ihnen geschah, lagen sie bereits mit 0:2 im Rückstand; und dies nach 2 Spielminuten. Gianella (1.) sowie Schmid (2.) hatten für die Tessiner getroffen! Die Zuschauer trauten ihren Augen nicht, wie desolat sich die Mannschaft in diesem ersten Drittel präsentierte. Noch im Startabschnitt mussten durch Balerna (9.) und Gianella (10.) zwei weitere Tore entgegengenommen werden.

Das Mitteldrittel begann etwas besser, als das erste geendet hatte. Die Pikes hatten sich zumindest ein wenig gefangen. In der 25. Minute war es dann Korsch, welcher während einer Powerplay-Phase den ersten Treffer für die Oberthurgauer markierte. Dies war das Signal zu einer Offensive der Pikes, in welcher mindestens drei bis vier klarste Torchancen nicht verwertet werden konnten, bzw. vom hervorragenden Ceresio-Goalie Caffi zunichte gemacht wurden.

Auch im letzten Drittel war ersichtlich, dass der Wille der Pikes vorhanden war, dem Spiel nochmals eine Wende zu geben. Als Horber, welcher unwiderstehlich durchbrach zum 2:4 verkürzte keimten bei den Oberthurgauern nochmals Hoffnungen auf. Grösste Chancen waren weiterhin vorhanden, konnten jedoch leider nicht verwertet werden. In die Offensivbemühungen der Pikes fiel dann nach einem Konter der 5. und entscheidende Treffer für die Tessiner (49. Grassi). Das wunderschön herausgespielte 3. Tor der Pikes durch Captain Strasser bedeutete letztlich nur noch etwas Resultatekosmetik.

Pikes Oberthurgau - Ceresio-Lugano 3:5 (0:4, 1:0, 2:1) - Endstand 0:3
EZO Romanshorn. - 312 Zuschauer. - SR Potocan (Hässig, Cavallaro)
Tore: 1. Gianella (Schmid) 0:1. 2. Schmid (Balerna) 0:2. 9. Balerna 0:3. 10. Gianella (Balerna) 0:4. 25. Korsch (John; Ausschluss Vassalli) 1:4. 46. Horber 2:4. 49. Grassi (Cerinotti) 2:5. 59. Strasser (Sury, Peer) 3:5.
Strafen: 8-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Stäheli) sowie 1-mal Matchstrafe (Stüssi) gegen die Pikes, 10-mal 2 Minuten gegen Ceresio.
Pikes: Kindschi (ab 9. Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Kaderli, Sury, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.
Ceresio: Caffi; Vassalli, Schmid, Laakso, Cerinotti, Gianella, Bersier, Cantoni, Mengoni, Raselli, Balerna, Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa.
Bemerkungen: Pikes ohne Schneller (verletzt).

   

Frauenfeld bleibt dank 6:2 im Playoff-Rennen
(19. Februar 2010)

Der EHC Frauenfeld kann doch auch in den 1.-Liga-Playoffs gewinnen. Mit dem 6:2 Sieg verkürzen sie in der Viertelfinal-Best-of-5-Serie gegen den EHC Arosa auf 1:2.


Trainer Emanuel Marbach äusserte sich vor der Partie zuversichtlich: „Klar war die Mannschaft nach der Niederlage im Bündnerland niedergeschlagen. Doch für das heutige Spiel ist das Team bereit und hochmotiviert“.

In der Startphase konnten die Frauenfelder eine leichte Nervosität nicht verbergen, doch die Einheimischen steigerten sich von Minute zu Minute. Die erste Überzahlsituation nutzte Bucher zu einem sehenswerten Vorstoss. Sein Querpass verwertete Wollgast zur EHCF-Führung. Kurz darauf war es wiederum Wollgast, welcher bei fünf gegen drei auf 2:0 erhöhte.

Die Bündner zeigten sich zu Beginn des zweiten Abschnitts verbessert und versuchten mehr Druck auf das Gehäuse von EHCF-Keeper Schläpfer auszuüben. Einen Scheibenverlust der Schanfigger nutzte Jost in der 24. Spielminute zum 3:0. Gekonnt liess er dabei Keeper Lüdke aussteigen. Praktisch im Gegenstoss gelang jedoch Bonorand der Anschlusstreffer für die Gäste. Kurz vor Drittelende war es wiederum der Aroser Stürmer, welcher zweimal knapp scheiterte.

Der EHC Arosa verpasste es zu Beginn des Schlussdrittels in doppelter Überzahl die Spannung zurück zu bringen. Denn kurz darauf erzielte Bucher nach einem Solo das vorentscheidende 4:1. Ziegler konnte zwar nochmals verkürzen, doch die Frauenfelder reagierten postwendend: Schwyn und Jost erhöhten zum Schlussstand von 6:2. Die Frauenfelder dominierten das Spiel über weite Strecken und siegten auch in dieser Höhe verdient.

Somit verkürzt der EHC Frauenfeld in der Serie auf 1:2. Die Frauenfelder müssen die Bündner morgen Samstag erneut bezwingen, um am Sonntag um 17.30 Uhr zu Hause ein fünftes Spiel bestreiten zu können. (jbü)

Frauenfeld – Arosa 6:2 (2:0, 1:1, 3:1) - Stand: 1:2
Kunsteisbahn. - 482 Zuschauer. - SR Fehr, Baumann/Blumenthal.
Tore: 9. Wollgast (Bucher, Eicke/Ausschluss Manojlovic) 1:0, Wollgast (Schoop/Ausschlüsse Figini, Tischhauser) 2:0, 24. Jost 3:0, 25. Bonorand (Ziegler) 3:1, 46. Bucher (Schoop) 4:1, 51. Ziegler (Hug/Ausschluss Tröndle) 4:2, 52. Schwyn (Schlumpf) 5:2, 56. Jost (Stalder, Oberholzer/Ausschlüsse Kündig, Haueter) 6:2.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Frauenfeld, 8x2 plus 1x10 (Haueter) Minuten gegen Arosa.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Schoop; Beltrame, Lieber; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Schwyn; Pargätzi, Basarte, Tröndle, Eicke, Bucher, Wollgast; A. Nussbaum, Aeschimann.
Arosa: Lüdke; Brun, Tischhauser; Hug, Haueter; Rietberger, Figini; Ziegler, Bonorand, Bigliel; Beerli, Kündig, Manojlovic; Schett, Pfister, Cavegn; Rada, P. Kuppelwieser, F. Kuppelwieser.

   

SC Weinfelden startet mit wichtigem Heimsieg
(17. Februar 2010)

Der SC Weinfelden ist mit einem 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)-Erfolg über den SC Herisau in die 1.-Liga-Abstiegsrunde gestartet. Vor 205 Zuschauern in der Eishalle Güttingersreuti erzielten Konstatin Schmidt, Roland Kradolfer, Rolf Schrepfer und Steven Schoop die Treffer für den Gastgeber, der mit 2:0 (14.) und 4:2 (55.) führte, nach dem schnellen Anschlusstor von Dolana (56.) aber nochmals ins Zittern geriet.

Resultate: Weinfelden - Herisau 4:3 (2:2, 1:0, 1:1). Wil - Wetzikon 3:4 n.P. (1:0, 2:1, 0:2, 0:1).
Rangliste (je 1 Spiel): 1. Herisau 24. 2. Weinfelden 22. 3. Wetzikon 15. 4. Wil 14.


   

Erneute Niederlage des 1.-Liga-Teams
(17. Februar 10)

Die Pikes verlieren auch das zweite Playoff-1/4-Finalspiel gegen den HC Ceresio und liegen nun in der "best-of-5-Serie" mit 0:2 im Rückstand.

Die Oberthurgauer gerieten bereits im Startdrittel des öfteren unter Druck, denn die Tessiner spielten von Beginn sehr druckvoll und entschlossen. Ein gut disponierter Pikes-Goalie Kindschi hielt sein Team aber vorerst noch im Spiel.

In der 30. Minute schloss Korsch eine Kombination über Horber und John zur 1:0-Führung für die Pikes ab. Es schien nun, als ob die ‚Hechte’ das Spiel doch noch richtig in den Griff bekämen.

Die überzeugend und selbstbewusst aufspielenden Tessiner blieben ihrer Linie trotz des 1:0-Rückstandes auch im letzten Drittel geduldig treu. Dies zahlte sich zum Leidwesen der Pikes insofern aus, als Laakso in der 52. Minute den Ausgleich für den HC Ceresio bewerkstelligte. In der anschliessenden Verlängerung behielten dann die Tessiner das bessere Ende für sich. Das Powerplay-Tor von A. Grassi entschied die Partie zu Gunsten des HC Ceresio.

Wollen die Pikes die Saison nicht bereits in der laufenden Woche beenden, so sind nun drei Siege in Serie gefragt. Dies scheint zwar in der jetzigen Situation ein sehr ambitiöses Ziel zu sein, wäre aber in einer Eishockey-Playoff-Serie absolut kein Einzelfall.

HC Ceresio : Pikes Oberthurgau 2 : 1 n.V. (0:0 - 0:1 - 1:0)
Resega Lugano - 107 Zuschauer - SR Riedi (Ehmke und Rüegg)
Tore: 30. Korsch (John, Horber) 0:1. 52. Laakso (Caffi) 1:1. 66. A. Grassi (Rogger; Ausschluss John) 2:1.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 7-mal 2 Minuten plus 1-mal 5 Minuten plus Spieldauer (Carugati) gegen Ceresio.
Pikes: Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Kaderli, Sury, M. Popp, Zeller, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob
Ceresio: Caffi, (Vedova), Vassalli, Schmid, Laakso, Cerinotti, A. Grassi, Gianella, Bersier, Cantoni, Mengoni, Marcati, Raselli, Balerna, L. Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa

   

EHC Frauenfeld arg in Rücklage
(17.Februar 10)

Nach dreimaliger 2-Tore Führung unterliegt der EHCF auch im zweiten Playoff- Viertelfinalspiel dem EHC Arosa.

Am Samstag waren es die Bündner, welche den perfekten Start erwischten. Diesmal waren es jedoch die Frauenfelder: Nach nur 62 Sekunden schoss Jost auf Zuspiel von Schwyn die Führung für den EHCF. Nach einer knappen Viertelstunde konnte Wollgast im Powerplay auf 0:2 erhöhen. Kurz vor der Pause brachte Kündig mit dem Anschlusstreffer die Schanfigger zurück in die Partie.

Nach dem Rückschlag zu Ende des ersten Drittels begannen die Frauenfelder den Mittelabschnitt mit viel Druck nach vorne. Wiederum war es Jost, welcher auf Zuspiel von Stalder und Captain Schlumpf den zwei Tore Vorsprung wiederherstellte. Bei mehr als anderthalb Minuten doppelter Überzahl verpasste es das Team von Trainer Emanuel Marbach in der Folge die Vorentscheidung herbeizuführen.

Die Einheimischen bekundeten Mühe vor dem Gehäuse von EHCF-Keeper Schläpfer, doch knapp 10 Minuten vor Schluss brachte Pfister mit dem 2:3 die Hoffnung zurück. In den folgenden Sekunden überschlugen sich die Ereignisse: Jost erzielte 20 Sekunden später im Powerplay den vierten Frauenfelder Treffer, doch nur 18 Sekunden später gelang Bonorand der erneute Anschluss. Drei Minuten vor Schluss war es der Bündner Verteidiger Tischhauser, welcher mit dem 4:4 die Verlängerung erzwang. In dieser war es wie am Samstag Stürmer Cavegn welcher mit dem 5:4 die Bündner zum Sieg schoss.

Arosa – Frauenfeld 5:4 (1:2, 0:1, 1:3, 1:0)
Arosa, Eishalle Obersee. 671 Zuschauer - SR Boverio, Kehl/Ambrosetti.
Tore: 2. Jost (Schwyn) 0:1, 14. Wollgast (Bucher/Ausschluss Manojlovic) 0:2, 20. Kündig (Cavegn, Pfister/Ausschluss Wollgast) 1:2, 22. Jost (Stalder, Schlumpf) 1:3, 49. Pfister (Rietberger, Beerli) 2:3, 50. (49.18) Jost (Oberholzer/Ausschluss Kündig) 2:4, 50. (49.36) Bonorand 3:4, 57. Tischhauser (Ziegler, P. Kuppelwieser/ Ausschlüsse Pargätzi, Jost) 4:4, 68. Cavegn 5:4.
Strafen: 8x2 plus 1x10 (Manojlovic) Minuten gegen Arosa, 8x2 plus 1x10 (Jost) Minuten gegen Frauenfeld.
Arosa: Lüdke; Brun, Tischhauser; Hug, Haueter; Rietberger, Figini; Ziegler, Bonorand, Bigliel; Beerli, Kündig, Manojlovic; F. Kuppelwieser, Pfister, Cavegn; Rada, P. Kuppelwieser.
Frauenfeld: Schläpfer; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Bucher, Eicke; Pargätzi, Jost, Schwyn; Lieber, Basarte, Tröndle, Lieber; S. Nussbaum.

   

HC Thurgau verpasst die NLB-Playoffs
(17. Februar 2010)

Die NLB-Saison 2009/10 ist für den HC Thurgau gestern mit einer 0:3-Heimniederlage gegen den HC Sierre-Anniviers zu Ende gegangen. Verpasste Playoffs und schwindendes Zuschauerinteresse sind die Bilanz einer unbefriedigenden Spielzeit.


Die Saison für den HC Thurgau ist vorbei                       (Bild: M. Gaccioli)

Der einmal mehr enttäuschende Zuschaueraufmarsch – nur 495 Fans wollten den letzten Saisonauftritt ihrer Mannschaft sehen – zeigt die aktuelle Stimmung rund um den HC Thurgau deutlich auf. Nach der sogenannten Übergangssaison nach der «Ära Burgener», die mit dem bemerkenswerten Playoff-Auftritt gegen Ligakrösus Lausanne ein versöhnliches Ende nahm, hatten sie sich im zweiten Jahr unter der neuen Führung erfolgreicheres Eishockey erhofft. Statt auf der positiven letzten Saison aufzubauen, machte der HCT aber leistungsmässig sogar einen Schritt zurück. Die Negativspirale begann schon mit dem Weggang des italienischen Internationalen Armin Helfer, der nicht gleichwertig ersetzt wurde. Auch die spätere Verpflichtung des Kanadiers Todd Elik war kaum mehr als ein PR-Gag und die Routinie eines Rolf Schrepfers konnte ebenso nicht kompensiert werden.

Kapitaler Fehlstart
Gegen Sierre, das sich mit einem Sieg noch auf Rang 4 vorarbeiten und sich damit für die Playoffs den Heimvorteil holen wollte, begann Thurgau schlecht. In Überzahl (!) kassierten sie durch Topscorer Derek Cormier bereits nach 94 Sekunden das 0:1. In einem NLB-Spiel, an dem sich die wenigen Fans kaum erwärmen konnten, versuchte sich der HCT gegen das drohende Saisonende zu wehren. Sierre besass dank spielerischer Vorteile aber die klar besseren Chancen. Und falls die Thurgauer doch einmal gefährlich vor Zerzuben auftauchten, blieben ihre Schüsse zu harmlos, als dass sie den Walliser Keeper damit ernsthaft hätten beunruhigen können.
Dem 0:1 nach 20 Minuten liefen die Thurgauer auch im Mitteldrittel hinterher. Offensives Feuer vermochten sie weiterhin nicht zu entfachen. Die einzige HCT-Möglichkeit, welche diese Bezeichnung auch verdient, besass Roger Capaul, seinen Schuss blockierte Zerzuben aber reflexschnell (27.). Ansonsten war sein Gegenüber jedoch deutlich mehr beschäftigt. Keeper Andreas Schoop hatten es die «Leuen» zu verdanken, dass es nach 40 Minuten immer noch nur 0:1 stand.

Ohne Tor verabschiedet
Offensiv blieb der HCT auch in den letzten 20 Minuten dieser Saison harmlos. Akzente setzten nur noch die Gäste. In der 47. Minute überwand Xavier Reber den Torhüter der Gastgeber zum 0:2 und nach exakt 55 Minuten gelang Lukas Haas ein sehenswertes Tor zum 0:3-Endstand.
Ganz bitter: Basel verlor gegen die GCK Lions mit 3:4 – ein Remis hätte dem HCT genügt...
(Quelle: Tagblatt Thurgau)

NLB-Qualifikation
Resultate:
Thurgau – Sierre 0:3 (0:1, 0:0, 0:2). GCK – Basel 4:3 (1:1, 0:2, 3:0). Lausanne – Langenthal 4:2 (1:0, 1:2, 2:0). Visp – Olten 1:4 (1:0, 0:0, 0:4).
Schlussrangliste (je 45 Spiele): 1. Visp 95. 2. Olten 94. 3. Lausanne 91. 4. Sierre 80. 5. Ajoie 75. 6. La Chaux-de-Fonds 68. 7. Langenthal 54. 8.* Basel 42. – 9. Thurgau 42. 10. GCK Lions 34; * bei Punktgleichheit entscheiden direkte Begegnungen.

So gehts weiter: Teams auf den Ränge 1 bis 8 für die Playoffs qualifiziert – Das es erneut keinen Absteiger bzw. Playouts gibt, beginnt für die Clubs auf den Positionen 9 und 10 heute die Sommerpause.

Thurgau – Sierre 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 495 Zuschauer. – SR Peer, Espinoza/Frei.
Tore: 1. (0:55) Cormier (Jinman; Ausschluss Dällenbach!) 0:1. 47. Reber (Schönenberger, Keller) 0:2. 55. Haas (Jinman) 0:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Thurgau, 4mal 2 Minuten gegen Sierre.
Thurgau: A. Schoop; Milam, Ganz; Ott, Marugg; Camichel, Hurter; Schumacher; Küng, Dommen, Capaul; Lemm, Plankl, Trachsler; Schmidt, Fehr, Gartmann; Zbinden.
Sierre: Zerzuben; Keller, Gartmann; Schäublin, Dällenbach; Coppey, Lardi; Rotzer, Guyemet; Haas, Cormier, Jinman; Métrailler, Krebs, Sigrist; Reber, Schönenberger, Siritsa; Mottet, Wüst, Scherwey.
Bemerkungen: Thurgau ohne Brulé, Jaag, M. Schoop und Ambass (alle verletzt).
Beste Spieler: A. Schoop (T), Reber (S).


   

Brulé für Sierre-Spiel fraglich?
(16. Februar 10)

Die Rippenverletzung, die sich Steve Brulé im Spiel gegen Ajoie zugezogen hat, durch die er auch beim Basel-Spiel Forfait geben musste, behindert den Topscorer der Leuen weiterhin.

Die Chancen das Brulé in der morgigen, letzten Partie der Regular Season, gegen den HC Sierre-Anniviers im Einsatz sein wird, stehen schlecht.

     

SCW gegen Herisau zum 3.
(16. Februar 10)

Der Start in die Playouts der Saison 2009/2010 beginnt gleich mit einem Knaller. Die Herisauer kommen diese Saison bereits zum 3. Mal in die Güttingersreuti nach Weinfelden. Die Vorrunden-/Masterround-Heimspiele konnte der SCW spielerisch beide für sich entscheiden. Aufgrund eines Lizenzfehlers verloren die Trauben aber das Masterround-Spiel mit 0:5 Forfait. Für das jetzige Spiel wohl genug Ansporn, auch dieses wieder für sich zu entscheiden. Mit dem Rücken zur Wand - jeder Punkt ist für den Verbleib in der 1. Liga entscheidend - sollte es möglich sein, die Herisauer auch ein drittes Mal in unserer Halle zu schlagen. Mit der nötigen Coolness vor dem gegnerischen Tor, das heißt, viele Schüsse auf das gegnerische Tor zu bringen, den Gegner früh im Aufbau stören, die Defensivarbeiten zuverlässig ausführen, sollte dieses Unterfangen möglich sein. Die weiteren Heimspiele gegen Wil und Wetzikon sind jeweils am Mittwoch, nächste bzw. übernächste Woche.

     

Pikes beurlauben Trainer Mike Richard
(16. Februar 2010)

Die erste Mannschaft der PIKES EHC Oberthurgau 1965 wird ab sofort durch den jetzigen Assistenz-Coach Ramon Eberle trainiert werden. Als Assistenz-Trainer amtet bis zur Ausheilung seiner Verletzung Christian Strasser.
Die 1. Liga Leitung sieht sich zu diesem Schritt veranlasst, nachdem die Mannschaft von den letzten 6 Spielen deren 4 verloren hatte.
Die Play Off Heimniederlage gegen Ceresio war letztendlich für diesen Schritt verantwortlich.
Mike Richard wird bis Ende Mai 2010 bei den PIKES EHC Oberthurgau 1965 im Nachwuchs tätig sein und anschliessend die Oberthurgauer verlassen.
Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 wünschen Mike Richard in seinem weiteren Lebenswege alles Gute und danken ihm für seine Arbeit bei den PIKES.

     

Nahes Saisonende macht sich bemerkbar
(15. Februar 10)

Nach dem letzten verlorenen Spiel in St. Moritz und den verflossenen Chancen auf die Teilnahme an den Playoffs ist die Luft bei den Kreuzlingern definitiv draussen. Mit einem Sieg in Wallisellen und am letzten Spieltag gegen Lenzerheide wäre möglicherweise noch ein Rang unter den ersten sechs möglich gewesen. Kreuzlingen wird die Saison wohl auf dem enttäuschenden 9. Rang beenden. Ein klarer Rückschlag, war man in den vergangenen beiden Saisons doch zweimal auf dem 5. Rang gelandet. Es gilt jetzt nicht die Ursachen zu eruieren, wichtig ist in die Zukunft zu schauen. In den nächsten Tagen wird mit jedem einzelnen Spieler über die nächste Saison verhandelt. Normal werden diese Gespräche früher geführt, doch die Saison 2009/2010 war in mancherlei Hinsicht nicht das was man sich eigentlich gewünscht hatte.

Auch im Spiel gegen Wallisellen waren wieder einmal die Strafen, die schlussendlich den Ausschlag gegeben haben. Kreuzlingen kassierte 14 x 2 Minuten und eine Spieldauerdisziplinierstrafe. Dies ist eindeutig zuviel. Über ein Drittel in Unterzahl, so können keine Spiele gewonnen werden. Hoffentlich nehmen sich die Spieler für das letzte Spiel gegen Lenzerheide nochmals einiges vor, damit wenigstens der Saisonschluss noch Positiv endet.

EHC WALLISELLEN – EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ 5 : 3 (2:0, 0:2, 3:1)
Kreuzlingen spielte mit:
Rossi, Mesinovic, Hörnlimann, Sievi, Bolliger, Müller, Eglauf R., Widmer,  Spühler,  Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella, Frutiger
Es fehlten: Kilian, Kreis  (verletzt) Hietaharjiu, Schmid, O. Eglauf  (beruflich) Cunti (?)

     

Nur noch vier Spiele
(15. Februar 10)

Im Schongang kamen die Nachwuchsspieler zu ihrem sechsten Sieg im Aufstiegsrennen in die Elite B Klasse. Gegen die in allen Belangen unterlegenen Genfer gerieten die Thurgauer während der gesamten Spieldauer nie in Bedrängnis.

Die Tore zum Kantersieg erzielten: Fehlmann (2), Moser (1), Spühler (2), Schürch (1), Huber (1), Schmidt (1)

Durch den Punktverlust des EHC Adelboden in Herisau führen die Thurgauer die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung auf Adelboden. In den restlichen vier Spielen müssen die Thurgauer noch dreimal auswärts antreten. Nächstes Spiel findet am 21.2.2010, 1000 Uhr, in Zunzgen-Sissach statt. Am 28.2.2010 in Sierre und am 14.3. gegen Adelboden.

Zu früh freuen dürfen sich die Thurgauer Jungcracks nicht, denn vor allem das Spiel in Sierre dürfte noch einmal alles abverlangen. Sierre siegte am Sonntag gegen Zunzgen gleich mit 11: 0. Im Aufstiegsrennen dürfte Sierre keine Rolle mehr spielen, beträgt doch der Abstand zu Thurgau 10 Punkte. Die Walliser haben aber in Weinfelden gezeigt, dass sie eigentlich vor Beginn der Aufstiegsspiele zu Recht zu den Favoriten gezählt haben.

HC THURGAU NACHWUCHS – CP DE MEYRIN    8:0  (2:0, 3:0, 3:0)
Junioren spielten in folgender Aufstellung: Marti, Ardizzone,  Grubenmann, Moser, Schürch, Biert, Widmer, König,  Huber, Olbrecht, Kuhn Cyrill, Könczöl, Cunti, Schmidt, Fehlmann, Maier,  Spühler, ohne Céderic Kuhn (verletzt)

     

Auch Frauenfeld missglückt Playoff-Auftakt
(15. Februar 2010)

Qualifikationssieger EHC Frauenfeld verliert zum 1.-Liga-Playoff-Viertelfinal-Auftakt zu Hause gegen den Qualifikations-Achten Arosa nach einem Treffer in der letzten Minute mit 2:3.


Bildergalerie ►
                                                      (Foto: M. Gaccioli)

In einer umkämpften Partie konnten die Frauenfelder zwar zweimal einen Rückstand aufholen, doch nach dem 2:3 blieb den Kantonshauptstädtern zu wenig Zeit um nochmals ins Spiel zu kommen. Trainer Emanuel Marbach war nach der Partie verständlicherweise enttäuscht, allerdings nicht überrascht: „Gegen Arosa macht oft ein Tor den Unterschied aus. Heute mangelte es ganz klar an der Effizienz im Abschluss.“ Diese muss verbessert werden, wenn die Frauenfelder am Dienstag im Bündnerland bestehen wollen.

Der EHC Frauenfeld hatte nach dem frühen 0:1 durch Ziegler mehr vom Spiel und war spielerisch die bessere Mannschaft. Die Bündner versuchten defensiv stabil zu bleiben und mit Kontern zum Erfolg zu gelangen. Im Powerplay konnte Eicke Keeper Lüdke nach zahlreichen Paraden zum 1:1 bezwingen. Die Frauenfelder gingen mit ihren Chancen, selbst bei doppelter Überzahl, zu fahrlässig um. Nach einer knappen halben Stunde sprach Schiedsrichter Albertin zwei fragwürdige Strafen gegen Lieber und Stalder aus. Die Bündner nutzten dies zur Führung durch Cavegn.

Bei vier gegen vier konnte der EHCF wiederum reagieren: Schlumpf verdeckte Lüdke die Sicht und Beltrame traf aus der Distanz zum 2:2. Im Schlussabschnitt waren die Einheimischen das dominierende Team. Leider gelang es dem Heimteam auch in 90 Sekunden doppelter Überzahl nicht in Führung zu gehen. Die Bündner verteidigten teilweise zu fünft wie im Boxplay und kamen in der Schlussminute nach einem Konter zum Siegtreffer durch Cavegn.

Frauenfeld – Arosa 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)
Kunsteisbahn. - 460 Zuschauer. - SR Albertin, Zweidler/Hässig.
Tore: 3. Ziegler (Bigliel) 0:1, 7. Eicke (Schlumpf/Ausschluss Cavegn) 1:1, 28. Cavegn (Hug, Kündig/Ausschlüsse Lieber, Stalder) 1:2, 34. Beltrame (Schlumpf/Ausschlüsse Tröndle, Haueter) 2:2, 60. Cavegn (Bonorand, Bigliel) 2:3.
Strafen: 9x2 plus 1x10 (Tröndle) Minuten gegen Frauenfeld, 10x2 Minuten gegen Arosa.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Beltrame; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Bucher, Eicke; Pargätzi, Jost, Schwyn; Lieber, Basarte, Tröndle, Aeschimann.
Arosa: Lüdke; Brun, Tischhauser; Hug, Haueter; Rietberger, Figini; Ziegler, Bonorand, Bigliel; Beerli, Kündig, Manojlovic; Schett, Pfister, Cavegn; Rada, Kuppelwieser.
Bemerkungen: 59.43 T.O Frauenfeld. 40. Trainer Marbach auf die Tribüne verwiesen.


     
HC Thurgau nach 2:3 in Basel in Rücklage
(14. Februar 2010)

Der HC Thurgau ist nach der bitteren 2:3-Auswärtsniederlage in Basel in der NLB unter den Playoff-«Strich» gerutscht. «Leuen» haben vor dem letzten Qualifikationsspiel am Dienstag zu Hause gegen Sierre den Vorteil aus der Hand gegeben.

Die Ausgangslage vor dem eigentlichen Showdown am gestrigen frühen Abend war klar: Die Basler Sharks mussten diese Partie unter allen Umständen gewinnen, um noch im sportlichen Wettbewerb um den letzten Playoff-Platz zu bleiben. 1671 Zuschauer bei Gratiseintritten für alle füllten die St. Jakob-Arena ordentlich bei diesem bemerkenswert fair gebliebenen Aufeinandertreffen der beiden «Strich»-Nachbarn.

Brulé fehlte stark
Ausgerechnet in diesem wichtigsten Match der Saison musste der HC Thurgau auf seinen Topskorer Steve Brulé verzichten. Der routinierte Kanadier konnte wegen einer Rippenverletzung in Basel nicht mittun und fehlte seiner Mannschaft im Offensivbereich doch sehr stark. Der Truppe von Erwin Kostner wurde gleich im ersten Drittel ordentlich eingeheizt, starteten die Gastgeber doch erwartungsgemäss mit viel Entschlossenheit.



Die beiden EHCB-Ausländer Niklas Anger (12. Minute) und Pasi Tuominen (20.) besassen allerbeste Chancen für den ersten Treffer der Partie. Sie scheiterten jedoch an HCT-Keeper Andreas Schoop, der ein weiteres Mal eine sehr überzeugende Leistung ablieferte.

HCT konnte reagieren
Wenig mehr als 100 Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als sich die Sharks über das erste Tor freuen durften. Marc Grieder servierte Daniele Marghitola den Puck optimal in den Lauf, so dass dieser zum 1:0 abdrücken konnte. Thurgau mit dem nach seiner Strafe (5 Spiele) zurückgekehrten Andreas Küng konnte zunehmend besser reagieren und sah in der 24. Minute einen Schuss von Tobias Plankl vom Basler Torhüter Ivan Mantegazzi mit einer Glanzparade abgewehrt.

Nach einer Phase mit vielen zerfahrenen Aktionen hatten die Gäste nach Spielhälfte Vorteile. Und so kam es nicht überraschend, dass Nino Fehr (36.) mit einem abgezählten Schuss von Fabian Hurter das 1:1 erzielte. Die spürbare Spannung blieb damit aufrechterhalten.
Nicht unverdienter Sieg Basels

Basel schaffte es im dritten Durchgang, den Druck nochmals zu erhöhen. Beim HCT verbüsste Sven Trachsler in der 51. Minute eine Strafe, während der die Bebbis durch Pascal Marolf erneut zum 2:1 in Führung gingen. Marolf war es auch, der für die leidenschaftlich kämpfenden Basler später (57.) zum 3:1 erhöhte.

Die «Leuen» – und das ist ihnen hoch anzurechnen – gaben jedoch noch nicht auf. Mit spätem verbissenem Einsatz wurde noch der Anschlusstreffer zum 3:2 durch Thomas Dommen (59:31) erreicht. Mehr lag nicht mehr drin, auch wenn man die letzten vier Sekunden mit 6 gegen 4 agierte. Der Sieg Basels war nicht unverdient, weil das Heimteam vor dem Tor gesamthaft gefährlicher war .

Zitterpartie gegen Sierre
Thurgau kann am Dienstag in der letzten Runde Basel, das beim Schlusslicht GCK Lions zu Gast ist, nur noch dann abfangen, wenn man selber in der Weinfelder Güttingersreuti (20.00 Uhr) gegen Sierre mehr Punkte macht. Dies aufgrund der besseren Bilanz der Basler im Direktvergleich. (Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)

Basel – Thurgau 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)
St. Jakob-Arena. – 1671 Zuschauer (Gratiseintritt) – SR Küng, Dubois/Dupertuis.
Tore: 22. Marghitola (Grieder, Bielmann) 1:0. 36. Fehr (Hurter) 1:1. 51. Marolf (Bielmann; Ausschluss Trachsler) 2:1. 57. Marolf (Bielmann; Strafe angezeigt) 3:1. 60. (59:31) Dommen (Küng) 3:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Basel, 4mal 2 Minuten gegen Thurgau
Basel: Mantegazzi; Lüthi, Ryser; Anger, Keller, Tuominen; Grieder, Marghitola; Bianchi, Bielmann, Marolf; Iglesias, Stocker; Falett, Zanetti, Gay; Bernasconi; Boillat, Malgin, Brand;
Thurgau: A. Schoop; Milam, Ganz; Ott, Marugg; Schumacher, Hurter; Camichel; Küng, Dommen, Capaul; Lemm, Plankl, Trachsler; Zbinden, Fehr, Gartmann.
Bemerkungen: Time-outs: 56:22 Thurgau, 59:31 Basel. – Thurgau von 58:20 bis 58:52 und ab 59:09 mit 6. Feldspieler. Basel ohne M. Marolf, Wittwer, Hezel, Isabella, Mäder (alle verletzt), Classen (überzählig), Thurgau ohne Brulé, M.?Schoop, St.?Schoop, Jaag, Ambass (alle verletzt), Schmidt (Junioren).

NLB-Rangliste (je 44 Spiele): 1. Visp 95. 2. Olten 91. 3. Lausanne 88. 4. Sierre 77. 5. Ajoie 75. 6. La Chaux-de-Fonds 65. 7. Langenthal 54. 8. Basel 42. – 9. Thurgau 42. 10. GCK 31.
Bemerkung: Bei Punktgleichheit entscheiden die direkten Begegnungen.
Letzte Runde: Thurgau – Sierre (Di, 19.45). GCK Lions – Basel (Di, 20.00).

     
Playoff-Fehlstart für die Pikes
(14. Februar 2010)
 
Die Pikes unterliegen zum Auftakt der 1.-Liga-Playoff-Viertelfinals (best of 5) dem HC Ceresio-Lugano im EZO Romanshorn mit 3:4.


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                                                      (Foto: M. Gaccioli)

Im ersten Drittel, in welchem beide Mannschaften in etwa gleichviele Spielanteile besassen, spielten die Gäste aus Lugano eindeutig zielstrebiger als noch vor einer Woche. Pikes-Goalie Dietschweiler musste bereits in diesem Startdrittel einige heikle Situationen bewältigen. Sein Gegenüber Caffi stand ihm jedoch in nichts nach, denn auch die Pikes hatten einige gute Möglichkeiten zu verzeichnen, darunter auch einen Pfostenschuss. Eine unglückliche Situation führte in der 10. Minute zum Führungstreffer des HC Ceresio; Schmid hatte getroffen.

Anstatt einer Reaktion der Platzherren erfolgte im Mitteldrittel zunächst eine Druckphase der Tessiner. Als Folge daraus resultierte ein weiteres Tor durch Schmid (33.). Die Oberthurgauer zeigten dann im 4. Versuch, dass sie durchaus noch in der Lage sind, ein Powerplay erfolgreich abzuschliessen. Auf Zuspiel von Schneller war es John (34.), welcher die Pikes wieder auf 1:2 heranbrachte. Eine Strafe gegen die ‚Hechte’ nutzten dann allerdings auch die Tessiner zu einem weiteren Tor. Grassi (39.) erhöhte auf 1:3 für Ceresio.

Als es den Tessinern im letzten Drittel gar gelang, durch Raselli (56.) mit 1:4 in Führung zu gehen, hatten sich die meisten Zuschauer bereits mit der Niederlage im Playoff-Spiel No 1 abgefunden. Die Pikes jedoch nicht, denn als die Tessiner in doppelte Unterzahl gerieten, beorderte Coach Mike Richard seinen Torhüter auf die Bank und schickte einen 6. Feldspieler aufs Eis. Daraus resultierte das 2:4 durch Sury (57.). Kurz vor Spielende (60.) gelang Schneller (in Ueberzahl und noch immer ohne Torhüter) gar der Anschlusstreffer zum 3:4. Die Reaktion der Pikes kam in diesem Spiel viel zu spät und so war dieses 3:4 dann gleichzeitig das Schlussresultat.

Bereits am am Dienstag findet das nächste Spiel statt. Spielbeginn in der Resega in Lugano ist um 20.15 Uhr. (hv)

Pikes Oberthurgau - Ceresio-Lugano 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)
EZO Romanshorn  -  253 Zuschauer  -  SR Leutenegger, (Lebeda und Schocher)
Tore:  10. Schmid, (Della Santa) 0:1.  33. Schmid 0:2.  34. John, (Schneller; Ausschluss Bersier) 1:2.  39. Grassi (Ausschluss Beer) 1:3.  56. Raselli, (Ruspini) 1:4.  57. Sury (Ausschlüsse Ruspini und Rogger) 2:4.  60. Schneller, (Sury; Ausschluss Rogger) 3:4.               
Strafen:  3-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Beer) gegen die Pikes. 9-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Vassalli) gegen Ceresio.
Pikes:  Dietschweiler, (Kindschi), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Strebel, Kaderli, Sury, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.
Ceresio-Lugano:  Caffi, (Pedruzzi), Vassalli, Schmid, Ronchetti, Laakso, Cerinotti, Gianella, Bersier, Bianchi, Cantoni, Mengoni, Goi, Raselli, Vanetti, Balerna, Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa-
Bemerkungen:  Pikes ohne Strasser, Rieser und Häusermann (alle verletzt)

    
"Leuen" erkämpfen wichtigen Auswärtspunkt
(13. Februar 2010)

Der HC Thurgau hat seine Chancen auf das letzte NLB-Playoff-Ticket gestern erhöht. Das Team von Erwin Kostner erreichte in Puntrut gegen den HC Ajoie ein 4:4 nach 60 Minuten. In der Verlängerung gelang den Gastgebern vor 1400 Zuschauern zwar noch der Siegestreffer, doch der eine Punkt könnte für die Thurgauer in den Endabrechnung noch Gold wert sein. Rivale Basel verlor nämlich in Olten mit 2:4.

Die 60. Minute in beiden Spielen könnte dabei ausschlaggebend werden. Beide Playoff-Anwärter mussten in der letzten Spielminute alles riskieren und ihren Torhüter durch einen 6. Feldspieler ersetzen. Während dem HCT durch Tobias Plankl nach 59:11 noch der Ausgleich gelang, kassiertrte Basel durch Oltens Brent Kelly nach 59:35 das 2:4.

Vor dem "Gipfeltreffen" am Sonntag in der Basler St. Jakob-Arena haben die "Leuen" ihre Reserve zwei Spieltage vor Schluss auf drei Punkte ausbauen können. Um auf eine möglichst grosse Zuschauerunterstützung zählen zu können, erhalten gegen den HCT alle Besucher einen Gratis-Eintritt nach dem Motto "Schrei die Sharks in die Playoffs". Die Partie wird am Sonntag um 17.30 Uhr angepfiffen.


Am Dienstag empfängt der HCT zum Abschluss der Qualifikation noch Sierre in der Güttingersreuti, während Basel zum Schlusslicht GCK Lions reisen muss.

    

Länderspiel Schweiz - Schweden
(10. Februar 10)

Am Freitag, 16. April 2010, 1945 Uhr, findet in der Eishalle Deutweg in Winterthur das Vorbereitungsspiel zwischen der Schweizer Nationalmannschaft und dem Team Schwedens, besser bekannt als Tre Kronor, statt. Der Vorverkauf hat Ende Januar begonnen und läuft sehr gut! Steh- und Sitzplatztickets können weiterhin bei Teamsport Schuh-Hauser, Obere Kirchgasse 3,Winterthur, an der Eishallenkasse sowie bei allen EHCW-Heimspielen an der Matchkasse gekauft werden. Eine beschränkte Anzahl Tickets (Sitzplätze hinter dem Tor) können zudem beim Ticket-Corner erworben werden.

    

HCT besiegt den Leader
(10. Februar 10)



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                          (Bild M. Gaccioli)

Der HC Thurgau startete vielversprechend in die Partie gegen den Tabellenführer EHC Visp, und erzielte in der 4. Minute das 1:0 durch Plankl. In der Folge überzeugten die Leuen mit einer guten defensiven Leistung, und überstanden sogar ein doppeltes Überzahlspiel der Gäste. 5 Sekunden vor der ersten Drittelspause bezwang dann auch noch Trachsler den Walliser-Keeper zum 2:0 Zwischenstand.

Im Mitteldrittel kam der EHC Visp stärker auf, musste aber in der 27. Minute den 3. Treffer zum 3:0 durch Milam hinnehmen. Topscorer Forget verbuchte nach weiteren 30 Sekunden den ersten Treffer zum 3:1 für die Gäste. Den alten 3 Tore-Vorsprung zum 4:1 stellte Brulé in der 35. Minute wieder her, was auch dem Resultat nach dem 2. Spielabschnitt entsprach.

Das letzte Drittel konnten die Walliser mit dem ausgewechselten Torhüter (Lory) mit 3:2 Toren für sich entscheiden (Capaul, Milam), doch mit dem Vorsprung nach 40. Spielminuten sicherte sich der HC Thurgau den 6:4 Sieg.

    

Ein weiterer Sieg für die Junioren Top des HCTG
(08. Februar 10)

Im fünften Spiel der Aufstiegsrunde in die Elite B Juniorenliga zieren die Thurgauer immer noch die Tabellenspitze mit nur einem Verlustpunkt. Der Sieg gegen die Appenzeller geht über die gesamte Spieldauer in Ordnung, musste aber am Schluss noch unnötigerweise erzittert werden. Nachdem es bereits nach 02:35 0 : 2 für die Thurgauer hiess, kam etwas der Schlendrian auf. Die Jungs um Headcoach Schrepfer glaubten wohl, dass sie sich kein Bein mehr ausreissen müssen und das Spiel locker über die Runden bringen. Weit gefehlt; noch vor Drittelsende kamen die Herisauer durch ihren auffälligsten Spieler Heinrich zum Anschlusstreffer.

Zwischenspurt
Im Mitteldrittel nahmen es die Thurgauer anfänglich nicht mehr so locker. Sie zwangen die Appenzeller vermehrt in deren Drittel. Sieben x 2 Minuten und eine Matchstrafe waren denn auch das klare Verdikt gegen die Herisauer, die sich zeitweilig nur noch mit unfairen Mitteln wehren konnten. Biert in der 28. Minute und Cunti in der 31. Minute erhöhten das Skore auf 1 : 4. Normalerweise darf mit einem solchen Vorsprung nichts mehr anbrennen. Kurz vor Drittelsende kamen die Herisauer aber wieder bis auf zwei Tore an die Thurgauer heran. Sie nützten eine Ueberzahlsituation aus.

Bange Minuten
Nur 29 Sekunden nach Wideranpfiff schoss Pace das 3 : 4. Jetzt kamen die Thurgauer völlig unnötig ins Zittern. Zudem häuften sich auch die Strafen bei den Gästen. Nur mit viel Glück kamen sie um einen weiteren Treffer herum. Dem Zittern ein Ende bereitete Claudio Maier mit dem 3 : 5 nach 58:43 ins leere Tor. Herisau hatte den Torhüter zugunsten eines Feldspielers herausgenommen.

Wollen die Thurgauer in die Elite B aufsteigen so müssen sie am nächsten Sonntag wieder beherzter zur Sache gehen. Gegner ist Meyrin. Anspielzeit 14:30 in der Gütti. Eine Woche später steht ein weiterer Prüfstein auf dem Tablett. In Zunzgen erwartet sie der Gegner, gegen den sie den einzigen Punkt abgegeben haben.

SC HERISAU –  HC THURGAU NACHWUCHS   3:5  (1:2, 1:2, 1:1)
Junioren spielten in folgender Aufstellung: Ardizzone, Marti, Grubenmann, Moser, Schürch, Biert, Widmer, König, Ganz, Huber, Olbrecht, Kuhn Cyrill, Könczöl, Cunti, Schmidt, Fehlmann, Maier, Kuhn Cédéric

    

EHC KK mit hoher Niederlage
(08. Februar 10)

Die mit nur 11 Feldspielern und einem Torhüter angetretenen Kreuzlinger kassierten im kalten Engadin die höchste Saisonniederlage. Der Traum von den Playoffs ist definitiv ausgeträumt. Ein Fragezeichen muss hinter die Tatsache gestellt werden, dass kein Spieler mit B Lizenz, weder von Weinfelden noch von den Pikes, mitspielen konnte. Überragender Spieler in den Reihen von St. Moritz war Gian Marco Crameri, der mit seiner Klasse die Jungen in den Reihen der Engadiner den Weg vorzeigte.

Kalt erwischt
Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt und es hiess bereits 1 : 0 für die Einheimischen. Es schien so als wie wenn die Gäste die Füsse noch nicht aus dem Car gebracht hatten. Nach etwas mehr als 5 Minuten hiess es 2 : 0, Schütze war Crameri. Nach diesem Treffer fanden die Kreuzlinger etwas besser ins Spiel. Sie konnten sich jetzt mehrere Male gut in Szene zu setzen. Captain Sievi schoss nach 11:32 das 2 : 1 auf Supervorarbeit von Griga und Spühler. 13 Sekunden später musste Rossi bereits wieder hinter sich greifen. Kurz vor Drittelsende verkürzte Seiler auf 3 : 2. Somit kamen die Hoffnungen wieder auf, dass man vielleicht einen Punkt aus dem Engadin entführen kann.

Schmaler Kader machte sich bemerkbar
Nach 22:40 skorte Crameri zum 4 : 2, somit war der Zweitorevorsprung wieder Realität. Bis zur 35. Minute schlugen sich die Gäste aus dem Thurgau tapfer, dann brennte es zum fünften Mal.

Faires Spiel
St. Moritz, das immer noch Chancen auf einen Playoff Platz hat, nahm im Schlussdrittel das Szepter in die Hand. In regelmässigen Abständen erzielten sie noch 4 Tore. Dazwischen konnte Fehlmann und Hietaharju, 3 Minuten vor dem Abpfiff, das Resultat noch etwas verschönern.

Noch zwei Spiele, nämlich in Wallisellen und auf der Lenzerheide, stehen an. Es ist zu hoffen, dass noch einmal Punkte eingefahren werden, damit die Saison 2009/2010 noch positiv verabschiedet werden kann.

EHC ST. MORITZ – EHC KREUZLINGEN 9 : 4 (3:2, 2:0, 4:2)
Kreuzlingen spielte mit: Rossi, Sievi, Eglauf R., Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Bolliger, Spühler, Griga, Fehlmann, Seiler, Brunella,  Es fehlten: Merz, Kilian, Mesinovic (verletzt), Kreis, Schmid, Cunti (Urlaub), Eglauf O. (Job)

    

EHC Frauenfeld holt sich Rang 1
(8. Februar 2010)

Der EHC Frauenfeld besiegt den EHC Uzwil nach 0:3 Rückstand mit 4:3 und startet somit vom ersten Platz in die 1.-Liga-Playoffs.


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                                                                (Foto: M. Gaccioli)

Die Frauenfelder profitierten dabei auch von der Niederlage des EHC Dübendorfs gegen Winterthur. Die Kantonshauptstädter mussten in ihrem Heimspiel gegen den EHC Uzwil einen klaren Rückstand aufholen und sich doch noch die beste Ausgangslage für die Playoffs zu erarbeiten.

Gegen die sehr aufsässig und aggressiv agierenden St. Galler tat sich das Team von Trainer Emanuel Marbach lange Zeit schwer. Sie konnten sich zwar in der Startphase ein Chancenplus erarbeiten, doch es war Tanner, welcher kurz vor Ende des erstens Drittel die Gäste in Führung schoss. Dem EHCF gelang es im Mitteldrittel von ihren Überzahlsituationen Profit zu schlagen. Im Gegenteil, bei zwei aufeinander folgenden Powerplays kassierten die Gastgeber jeweils ein Gegentor. Wenige Sekunden vor der zweiten Sirene traf Captain Schlumpf aus spitzem Winkel zum 1:3 Anschluss.
Im Schlussdrittel steigerten sich die Einheimischen und beim EHC Uzwil schienen die Kräfte etwas nachzulassen. Mit zwei sehenswert herauskombinierten Treffern durch Pargätzi und wiederum Schlumpf kamen die Frauenfelder zum Ausgleich. Eine Minute vor dem Abpfiff gelang Schwyn das entscheidende 4:3. Die Uzwiler drückten zwar nochmals auf den Ausgleich, doch der EHCF hielt dem Ansturm stand. (jbü)

Frauenfeld – Uzwil 4:3 (0:1, 1:2, 3:0)
Kunsteisbahn. - 482 Zuschauer. - SR Fehr, Ehmke/Schär.
Tore: 19. Tanner (Ammann/Auschlüsse Oberholzer, Beltrame) 0:1, 27. Krüsi (Ausschluss Aerni!) 0:2, 29. Tanner (Auschluss Sanz!) 0:3, 40. Schlumpf (Auschluss Krüsi) 1:3, 44. Pargätzi (Schwyn, Jost) 2:3, 45. Schlumpf (Bucher) 3:3, 59. Schwyn (Jost, Schoop) 4:3.
Strafen: 3x2 Minuten gegen Frauenfeld, 9x2 gegen Uzwil.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Beltrame; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Schoop; Schlumpf, Bucher, Eicke; Schwyn, Pargätzi, Jost; Tröndle, Lieber; Basarte.
Uzwil: Gallmann; Klopfer, Bischof, Ammann, Steiner, Gschwend, Schüepp, Rüfenacht, Krüsi, Tanner, Locher, Da Costa, Homberger, Sanz, Müller, Breitenmoser, Brasser, Laager, Aerni.
Bemerkungen: 44.54 Time-Out Uzwil.


    

Klare Sache im Kehrausspiel
(8. Februar 2010)

Seit dem vergangenen Mittwoch ist der SC Weinfelden definitiv aus dem Rennen um die 1.-Liga-Playoffplätze ausgeschieden. Möglicherweise war der abgefallene Druck der Grund für den gelösten Auftritt vor praktisch leeren Rängen und dem klaren 6:0 über Wetzikon.


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                                                                 (Bild: M. Gaccioli)

Das junge Weinfelder Team spielte konzentriert aufs Tor und bereits in der dritten Minute landete die Scheibe zum ersten Mal im Tor der Gäste. Nachdem Weinfelden zuletzt beim Verwalten von Vorsprüngen nicht eben brillierte, gelang es diesmal aus einer soliden Defensive heraus, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Das gänzlich ohne Verstärkungsspieler angetretene Weinfelder Team spielte wie aus einem Guss. Wetzikon konnte kaum Akzente setzen, es gelang dem Gastgeber gar zweimal in Unterzahl zu scoren: nach dem Treffer von Kappenthuler in der 22. Spielminute komplettierte Trunz bei 35:49 seinen Hattrick. Weinfelden schaltete erst nach dem 5. Treffer einen Gang runter, dennoch musste auch der fürs letzte Drittel eingewechselte Ersatztorhüter Wandeler einmal hinter sich greifen. Die Trauben scheinen bereit für den harten Gang in die Abstiegsrunde, in dieser Form sollte dem Team rund um Rolf Schrepfer kein weiteres Ungemach drohen. Gestartet wird am Mittwoch, dem 17. Februar zuhause gegen Herisau.


Weinfelden – Wetzikon 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)
Güttingersreuti – 163 Zuschauer – SR Boverio, Blumenthal/Cali.
Tore: 3. (02:40) Trunz (Schrepfer, Rothen) 1:0, 16. (15:39)  Trunz (Schrepfer, Rothen) 2:0, 17. (16:29) Kappenthuler (Trunz, Kradolfer) (Ausschluss Maier!) 3:0, 32. (31:52) Kradolfer (Schrepfer, Schoop) (Ausschluss Muspach) 4:0, 36. (35:32) Kuhn (Kradolfer) (Ausschluss Bill) 5:0, 56. (55:36) Swart (Ausschluss Kappenthuler!) 6:0.
Strafen: 8x2 Weinfelden, 9x2 Wetzikon
.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Biert.
Wetzikon: Grissemann, Wandeler, Durisch, Holdener, Rohrer, Betschart, Muspach, Elsener, Bill, Schälchli, Saiani, Portmann, Brunner Noel, Brunner Oliver, Deubelbeiss, Baer, Reichart, Müller Simon, Müller Reto, Tschudy

    

Pikes bezwingen Playoff-Gegner klar
(8. Februar 2010)

Im letzten Spiel der diesjährigen 1.-Liga-Masterround bezwingen die Pikes den HC Ceresio mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) und behalten damit den 4. Tabellenrang.


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                                                                (Foto: M. Gaccioli)

Die Oberthurgauer waren diesmal sehr bemüht, von Beginn weg eine konzentrierte Leistung abzuliefern und dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Dies gelang in der Startphase sehr gut und führte in der 7. Minute zur Führung. Es war Schneller, welcher dieses erste Goal erzielte. In der 16. Minute erhöhte dann Zeller auf 2:0 für die ‚Hechte’.

Im Mitteldrittel kamen die Tessiner immer besser ins Spiel und brachten die Pikes das eine oder andere Mal in Bedrängnis. Die Defensive der Oberthurgauer hielt aber den Angriffsbemühungen des HC Ceresio stand und in der 34. Minute erzielte Strebel gar das 3:0 für die Pikes.

Im letzten Drittel gelang es den ‚Hechten’, das Spiel kontrolliert und ohne wesentliche Fehler zu Ende zu bringen. Der 3:0-Sieg der Pikes geht an diesem Abend absolut in Ordnung.

Playoff-Start am Samstag
Am kommenden Samstag, 13. Februar 2010 starten die Pikes mit einem Heimspiel in die Playoff-1/4-Finalserie. Sieger aus dieser Serie, welche nach dem System ‚Best of 5’ gespielt wird ist dasjenige Team, welches zuerst 3-mal gewonnen hat. Spielbeginn im EZO in Romanshorn ist um 17.00 Uhr. Als Gegner erwarten die Oberthurgauer erneut den HC Ceresio. (hv)

Pikes Oberthurgau - HC Ceresio 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)
EZO Romanshorn  -  329 Zuschauer  -  SR Fischer (Ehrensperger + Spring).
Tore: 7. Schneller (Sury; Zeller) 1:0. 16. Zeller (Peer, Schneller) 2:0. 34. Strebel 3:0.
Strafen:  4-mal 2 Minuten gegen die Pikes.  3-mal 2 Minuten gegen Ceresio.
Pikes:  Dietschweiler, (Kindschi), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Häusermann, Strebel, Kaderli, Sury, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.
Ceresio:  Caffi, (Pedruzzi), Schmid, Cerinotti, Suter, Gianella, Bersier, Bianchi, Cantoni, Mengoni, Raselli, Vanetti, Balerna, Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Dalla Santa.
Bemerkungen:  Pikes ohne Strasser und Rieser (beide verletzt).


    

"Leuen" vor dem Tor zu schwach
(7. Februar 2010)

Die offensiv harmlose Thurgauer NLB-Truppe erlebt ein weiteres erfolgloses Wochenende. Zuerst verliert man 1:4 in Langenthal und kassiert dann zu Hause gegen Olten eine 1:3-Niederlage.



Zumindest der Wille war den «Leuen» gestern in Weinfelden beim Aufeinandertreffen mit dem Tabellenzweiten nicht abzusprechen. Gegen die Solothurner waren die Gastgeber redlich bemüht, taten sich im Angriff aber einmal mehr überaus schwer. Obwohl Olten vor gut gezählten 806 Zuschauern nur eine durchschnittliche Leistung zeigte, besass der HCT weder die Klasse noch die Fortune, um dem Favoriten ein Bein zu stellen. Vor dem Tor des starken Keepers Urban Leimbacher wirkten die «Leuen» in vielen Situationen zu schwach, mit wenig Selbstvertrauen, Entschlossenheit und Präzision.

Abtrünnige punkteten
Olten schien irgendwie mit der angezogenen Handbremse zu spielen. Immerhin fiel jedoch auf, dass das Trio der auf die nächste Saison hin Abtrünnigen, bestehend aus den Kanadiern Brent Kelly und Jeff Campbell sowie Matthias Brägger (ex-HCT), weiterhin Motivation besass, um erneut fleissig zu punkten.

Campbell brachte Olten nach einem recht ausgeglichenen ersten Drittel, in dem Andreas Schoop in der 15. Minuten gegen Pascal Annen eine Glanztat gelang, kurz vor dem ersten Seitenwechsel mit 0:1 in Vorsprung. Die Führung bauten die Gäste zur Spielhälfte aus. Nachdem zuvor Tobias Plankl mit einem harten Schuss nur den Pfosten getroffen hatte, machte es auf der anderen Seite Simon Schyder beim 0:2 besser. Für den EHCO war es eine einfache Geschichte, sich durch die Reihen des HCT zu schleichen. Es bedurfte schon einer doppelten Überzahl, damit Thurgau wenigstens zu einem Treffer kam. Der ansonsten wenig auffällige US-Verteidiger Jamie Milam markierte in der 40. Minute mit einem herrlichen Slapshot den Anschlusstreffer zum 1:2.

Von Siegen weit entfernt
Mit einiger Hoffnung starteten die Einheimischen in den letzten Abschnitt. Doch wie bereits am Freitagabend, als man in Langenthal nach dem Ausgleich durch Steve Brulé zum 1:1 noch bis zum 1:4 zurückfiel, blieb man letztlich auch diesmal weit von einem Sieg entfernt. Nur gerade elf Sekunden dauerte eine doppelte Überzahl Oltens, ehe Campbell auf optimale Vorarbeit von Kelly zum Schlussstand von1:3 einschoss.

Auch gegen Visp ohne Küng
Am Dienstag (19.45) ist erneut der souveräne Leader Visp zu Gast. Dem HCT fehlen wird auch in diesem Match der für seinen Stockschlag am Schiedsrichter mit fünf Spielsperren bedachte Stürmer Andreas Küng. (Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)

Thurgau – Olten 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 806 Zuschauer. – Sr. Koch (Huggenberger, Wüst).
Tore: 20. Campbell (Della Rossa, Brägger) 0:1. 31. Schnyder (Campbell, Kelly) 0:2. 39. Milam, Dommen, Schumacher, Ausschlüsse Meister und Leimbacher) 1:2, 54. Campbell (Della Rossa, Kelly, Ausschlüsse Marugg und Lemm) 1:3.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
Thurgau: A. Schoop; Milam, Erni; Ott, Marugg; Schumacher, Hurter; Gartmann, Dommen, Brulé; M. Schoop, Fehr, Plankl; Lemm, Capaul, Trachsler; Zbinden.
Olten: Leimbacher; Haldimann, Stapfer; Meister, Pargätzi; Schnyder, Morandi; Ramholt; Aeschlimann, Campbell, Kelly; Schwarzenbach, Annen, Hirt; Brägger, Marcon, Della Rossa; Maurer, Schwarz, Wüthrich.
Bemerkungen: 24. Pfostenschuss Plankl. Thurgau ohne Küng (gesperrt), Ambass, Balerna, Camichel, Jaag (alle verletzt), Ganz und Schmidt (beide mit den HCT-Junioren im Einsatz).
Beste Spieler: Plankl (T), Campbell (O).

    

Keine Punkte in Langenthal
(6. Februar 2010)

Im fünften Saisonvergleich mit dem SC Langenthal hat der HC Thurgau gestern die zweite Niederlage in Serie kassiert. Die "Leuen" unterlagen dem Tabellennachbarn schlussendlich deutlich mit 1:4.

Bis zur 42. Minute durften die Thurgauer dank einer starken Defensivleistung auf einen im Kampf um das letzte Playoff-Ticket wichtigen Punktgewinn hoffen. Topscorer Steve Brulé hatte in der 23. Minute den frühen Führungstreffer der Gastgeber durch Simon Fischer (5.) ausgleichen können. Dann aber trafen Alexander Chatelain und Silvan Lüssy innerhalb von 82 Sekunden zum 3:1. Lüssy erzielte sein Tor dabei in nummerischer Unterzahl. Sieben Minuten vor Schluss entschied Sven Bärtschi die Partie endgültig. Beim HCT fehlten in Langenthal der für 4 Spiele gesperrt Andreas Küng und Verteidiger Rico Ambass, der mit einer Schulterverletztung bis zum Saisonende ausfallen dürfte.

Der Vorsprung am Strich beträgt aber weiterhin zwei Punkte auf Basel. Der Neuntklassierte verlor in Pruntrut gegen den HC Ajoie mit 2:5. Ebenfalls ohne Punkte mussten die GCK Lions aus dem Wallis heimreisen. Gegen Leader Visp blieben die Zürcher beim 1:6 chancenlos.

Am Sonntag (17 Uhr) empfängt der HCT in der "Gütti" den Tabellenzweiten Olten.


    

Andreas Küng gesperrt
(02. Februar 2010)

Der Einzelrichter der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, Reto Steinmann, hat den Spieler Andreas Küng vom HC Thurgau im ordentlichen Verfahren mit fünf Spielsperren und einer Busse von CHF 800.- belegt.

Andreas Küng schlug in der 51. Minute des Meisterschaftsspiels der National League B zwischen dem HC La Chaux-de-Fonds und dem HC Thurgau vom 29. Januar 2010 mit dem Stock gegen das Bein des Schiedsrichters. Eine Spielsperre hat Andreas Küng am 31. Januar 2010 bereits verbüsst. Demnach verbleiben noch vier Spielsperren.

Nach Auffassung des Einzelrichters seien Übergriffe auf Offizielle, insbesondere auf Schiedsrichter, massiv härter zu bestrafen, als Übergriffe auf Gegenspieler. Nach den Regeln des IIHF, aber auch nach den ungeschriebenen Verhaltengrundsätzen, gelte der Schiedsrichter in Mannschaftssportarten, so auch im Eishockey, als absolut unantastbar. Ein physischer Angriff auf einen Schiedsrichter sei deshalb als eines der schwersten Delikte überhaupt zu betrachten und, wie in anderen Ländern auch, entsprechend hart zu bestrafen. Der Stürmer des HC Thurgau, Andreas Küng, habe den Schiedsrichter in Form eines Stockschlages vorsätzlich attackiert.

Das Verbandssportgericht der Swiss Ice Hockey Association sehe für Fälle von körperlichen Attacken gegen den Schiedsrichter ohne Verletzungsabsicht und ohne Verletzungsgefahr in der Regel eine minimale Sperre für zehn Spiele vor. In einzelnen Fällen habe das Verbandssportgericht das Strafmass aber auch tiefer angesetzt.

Es lasse sich in diesem Fall verantworten, eine Anpassung des grundsätzlich anzuwendenden Strafmasses nach unten vorzunehmen. Dies mit der Begründung, dass Andreas Küng nicht einen eigentlichen Stockschlag in Form eines Slashings gemäss Regel 537 IIHF beging, sondern den Stock eher am Bein des Unparteiischen aufprallen liess. Offenbar ging es Andreas Küng darum, auf sich aufmerksam zu machen - wenn auch in einer absolut untolerierbaren Art und Weise! Strafmildernd sei zu berücksichtigen, dass sich Andreas Küng entschuldigt habe und den Vorfall offensichtlich bedaure, schreibt der Einzelrichter in seinem Entscheid.

    

Pikes unterliegen dem EHC Dübendorf
(04. Februar 10)

hv / In einem rasanten 1.-Liga-Spiel unterliegen die Pikes dem EHC Dübendorf mit 7:4 Toren (2:1 - 2:2 - 3:1).

Die Dübendorfer gingen bereits in der 2. Minute durch Gruber in Führung. Kurze Zeit später bediente Peer seinen Sturmpartner Strebel, welcher den Ausgleich für die Pikes erzielte. Als die ‚Hechte’ in doppelter Unterzahl agieren mussten erhöhte Meichtry auf 2:1 für die Platzherren.

Im Mitteldrittel zogen die Zürcher durch weitere Tore von Gruber (28. in Unterzahl spielend !) und Genoni (31.) auf 4:1 davon. Die Pikes liessen sich jedoch durch den enormen Druck von Dübendorf vorerst nicht beeindrucken und kamen durch die beiden Tore von Strebel (37.) und Sury (39.) noch im zweiten Drittel wieder auf 4:3 heran.

Als die Pikes dann gleich zu Beginn des letzten Drittels durch Riatsch (43.) und Dittli (46.) zwei eher unglückliche Tore hinnehmen mussten, hatte man den Eindruck, dass das Spiel nun definitiv zu Gunsten des EHC Dübendorf gekippt war. Den Pikes gelang zwar in Ueberzahl spielend durch Strebel (53.), welcher sein drittes Tor erzielt hatte nochmals ein Treffer; zu mehr reichte es an diesem Abend aber leider nicht mehr. Das letzte Tor des EHC Dübendorf durch Nikolic (60.) wurde ins leere Tor erzielt, denn die ‚Hechte’ hatten ihren Goalie noch zu Gunsten eines 6. Feldspielers ersetzt.

Im letzten Spiel der Masterround treffen die Pikes am kommenden Samstag, 6. Februar 2010 auf den HC Ceresio-Lugano. Spielbeginn im EZO in Romanshorn ist diesmal ausnahmsweise erst um 17.30 Uhr.

EHC Dübendorf : Pikes Oberthurgau 7 : 4 (2:1 - 2:2 - 3:1)
Eishalle Dübendorf - 382 Zuschauer - SR Maddaloni (Schocher + Rüegg)
Tore: 2. Gruber (Obrist) 1:0. 6. Strebel (Peer) 1:1. 17. Meichtry (Brönnimann, Nikolic; Ausschlüsse Rieser und Horat) 2:1. 28. Gruber (Vollenweider; Ausschluss Lohrer !) 3:1. 31. Genoni (Wüst, Baur) 4:1. 37. Strebel (Stüssi) 4:2. 39. Sury (Beer, Horber) 4:3. 43. Riatsch 5:3. 46. Dittli (Baur) 6:3. 53. Strebel (Schneller, Rieser; Ausschluss Riatsch) 6:4. 60. Nikolic (Marzo; ins leere Gehäuse) 7:4.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 6-mal 2 Minuten gegen Dübendorf 
Dübendorf: Sarkis, (Busshart), Fankhauser, Müller, Stettler, Prader, Nikolic, Riatsch, Obrist, Genoni, Vollenweider, Baur, Gruber, Wüst, Marzo, Lohrer, Dittli, Sommer, Meichtry, Eichmann, Brönnimann
Pikes: Kindschi, (ab 46. Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob
Bemerkungen: Pikes ohne Strasser (verletzt)

    

Frauenfeld dank 5:2 in Winterthur neuer Leader
(4. Februar 2010)

Der EHC Frauenfeld besiegt in der 1.-Liga-Masterrunde den EHC Winterthur mit 5:2 und überholt damit die Eulachstädter in der Tabelle.

Die Spitzenpartie zwischen dem EHC Winterthur und dem EHC Frauenfeld war mit Spannung erwartet worden. Die Frauenfelder wussten im Vorfeld, dass sie das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden müssen um ihre Chance auf den ersten Platz zu wahren.

Die beiden Mannschaften starteten schwungvoll in die Partie. Zur ersten Torchance gelangte Schwyn auf Zuspiel von Jost. Doch sein Abschluss verfehlte das Gehäuse knapp. In der Folge waren es jedoch die Gastgeber welche grösstenteils das Geschehen bestimmten. Insbesondere in Überzahl tauchten die Winterthurer gefährlich vor Schläpfer auf. Doch der EHCF – Keeper bewahrte die Thurgauer mit mehreren Paraden vor einem Rückstand. Nach einem Konterangriff liess Oehninger einen Schuss von Wollgast abprallen, Schwyn passte klug zur Mitte und Schlumpf markierte freistehend den Führungstreffer für die Frauenfelder. 

Zu Beginn des Mittelabschnitts konnte der EHC Winterthur gleich mit einem Powerplay starten. Die Einheimischen konnten sich sogleich im Verteidigungsdrittel des EHCF postieren und Perret traf von der blauen Linie zum 1:1. Kurz darauf verhinderte Schläpfer mit einer sehenswerten Parade gegen Müller das 2:1. Nach einer Strafe gegen Wollgast waren es nicht die Winterthurer, die für Torgefahr sorgten, sondern der Frauenfelder Beltrame. Er konnte die Scheibe an der blauen Linie übernehmen und erzielte mit einem präzisen Schuss das die erneute Führung für die Gäste. Zur Spielmitte sahen die Zuschauer zwei umstrittene Szenen: Nach einer schönen Kombination traf Schwyn zum 1:3, wobei nicht klar ersichtlich war ob der Puck die Torlinie passiert hatte. Auf der Gegenseite pfiff Schiedsrichter Riedi eine heikle Szene vor Schläpfer frühzeitig ab. Kurz vor Ende des Drittel gelang Wollgast auf Zuspiel von Jost mit dem 1:4 die Vorentscheidung.

Im Schlussdrittel erhöhte der EHC Winterthur den Druck. Doch den Frauenfeldern gelang es die Gefahr von ihrem Tor fernzuhalten. R. Früh gelang der Anschlusstreffer zum 2:4 nach der einzigen Unachtsamkeit der Frauenfelder Defensive. Kurz vor Schluss traf Lieber mit einem Schuss von der eigenen Grundlinie ins leere Gehäuse zum Endstand von 2:5.

Winterthur - Frauenfeld 2:5 (0:1, 1:3, 1:1)
Deutweg. - 933 Zuschauer - SR . Riedi, Ehmke/Remund.
Tore: 16. Schlumpf (Schwyn, Wollgast) 1:0, 21. Perret (Bussola, Vogler) 1:1, 28. Beltrame (Asschluss Wollgast!) 1:2, 30. Schwyn (Jost) 1:3, 38. Wollgast (Jost) 1:4, R. Früh (O. Früh, E. Geiser) 2:4, 59. Lieber 2:5.
Strafen: 3x2 Minuten gegen Winterthur, 7x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Winterthur: Oehninger; T. Büsser, S. Kühni, R. Früh, Bussola, Vogler, R. Geiser, Müller, Perret, Guidotti, O. Früh, Schenk, Schumann, Schöbi, Füglister, Thaler, E. Geiser, Schmid, M. Büsser, Grolimund, Loser.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Beltrame; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Bucher, Eicke; Schwyn, Pargätzi, Jost; Tröndle, Lieber, Basarte.
Bemerkungen: 57.40 Time-out Winterthur.

    

Niederlage in Lausanne
(03. Februar 10)

Auch in der 5. Begegnung mussten sich die Leuen gegen Lausanne geschlagen geben. Die Lausanner bekundeten einige Mühe gegen die Thurgauer - und das Team von Erwin Kostner vermochte sich lange in Spiel zu halten, ehe man 2:0 in Rückstand geriet (28. / 33. Minute). Küng erzielte noch einmal den Anschlusstreffer zum 2:1, doch mit zwei weiteren Toren liessen sich die Lausanner den Sieg nicht mehr nehmen. Der HC Thurgau verliert in Lausanne mit 4:1 (0.0,2:1,2:0)

Basel feierte nach dem 7:2 gegen Lausanne den zweiten Sieg hintereinander. Pasi Tuominen (6.) und Elias Bianchi (46.) brachten die Gäste 2:0 in Führung. Sierre gelang durch Derek Cormier (49.) nur noch der Anschlusstreffer. Die GCK Lions vermochten Ajoie beim 4:2 erstmals in dieser Saison zu bezwingen. Das entscheidende 3:1 erzielte Niki Altorfer 38 Sekunden vor dem Ende. Ajoie hatte zuvor dreimal in Serie gewonnen.

NLB-Qualifikation: Lausanne - Thurgau 4:1 (0:0, 2:1, 2:0). Sierre - Basel 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). Olten - Langenthal 6:2 (1:0, 4:1, 1:1). Visp - La Chaux-de-Fonds 5:2 (1:0, 2:1, 2:1). GCK Lions - Ajoie 4:2 (1:0, 0:1, 3:1). - Rangliste (je 39 Spiele): 1. Visp 88. 2. Olten 77. 3. Lausanne 76. 4. Ajoie 67. 5. Sierre 64. 6. La Chaux-de-Fonds 59. 7. Langenthal 49. 8. Thurgau 38. 9. Basel 36. 10. GCK Lions 31

    

EHC Chur gewinnt in der Bodensee-Arena
(02.02.2010)

Der EHC Chur Capricorns reiste mit doch einer ansehnlichen Fangemeinde nach Kreuzlingen und machten gute Stimmung.

Es waren dann auch die Gäste, die gleich von Anfang an das Heft in die Hand nahmen und den EHCKK unter Druck setzten.

Doch dank konzentriertes Verteidigen und guten Torhüterleistungen konnte der Kasten rein gehalten werden. Je länger das Spiel dauerte umso besser kamen die Einheimischen ebenfalls zu guten Chancen. Nach 14.28 Min. erzielte Mario Sievi auf Pass von Thomas Griga und Anssi Hietaharju das 1:0. Eine Strafe des Gegners konnte somit ausgenutzt werden.

Anschliessend kam der EHCKK zu weiteren guten Chancen doch wie es halt manchmal so geht, kommt der Gegner zu einem überraschenden Conter und nutzt diesen kaltblütig aus und Ivo Simeon schoss zum 1:1 Ausgleich.

Das 2. Drittel verlief sehr spannend und auf gutem Niveau. Es war auch eine Freude wie gut die Einheimischen mit dem Spitzenreiter mithalten konnten. Da nach 35.44 Min. die Gäste durch Christian Parpan ein Treffer erzielte, musste man mit einem Eintorerückstand in die 2. Drittelspause.

Im Schlussabschnitt begann der EHCKK sehr stark und zeigte seinen Siegeswillen. Nach genau 44 Minuten konnte Sandro Brunella auf Pass von Thomas Griga und Nicola Cunti zum 2:2 ausgleichen. Dies wiederum in einer Ueberzahlsituation. Nun ging es etwas härter zur Sache. Das bis anhin etwas zu harmlose Spiel begann etwas ruppiger zu werden. Dies goutierten die Schiedsrichter doch keineswegs. Vor allem mussten die Einheimische vorerst vermehrt die Strafbank aufsuchen. Dies nützten die Bündner in der 49 Minute durch Roger Lüdi und in der 53 Min durch Patric Schwab aus und so lag nun der EHC Kreuzlingen-Konstanz mit 2:4 im Rückstand zur grossen Freude des Churer Fanclubs. Patrick Schmid machte es kurz vor Schluss nochmals spannend als auf einen Pass von Oliver Eglauf das 3:4 erzielte. Diesmal war auch ein Churer auf der Strafbank. Kurz vor Schluss setzte man alles nochmals auf eine Karte. Die Chancen waren gut, den Ausgleich nochmals zu erzielen. Sassen doch 2 Gegner auf der Strafbank. Leider reichten die verbleibenden 40 Sekunden nicht mehr. Der EHC Chur Capricorns erzielte noch das 3:5 in der letzten Sekunde ins leere Tor.

EHC Kreuzlingen-Konstanz - EHC Chur Capricorns   3:5 (1:1, 0:1, 2:3)
Kreuzlingen spielte mit Torhüter Michael Rossi, Mahir Mesinovic (Ersatz), Silvio Widmer, Mario Sievi (Captain) Ramon Eglauf, Patrick Kilian Thomas Müller, Roman Hörnlimann, Anssi Hietahaju, Thomas Griga, Patrick Spühler, Nicola Cunti, Nicolas Seiler, Philippe Fehlmann, Jérôme Frutiger, Sandro Brunella, Patrick Schmid, Oliver Eglauf

    

Einfache Punkte gegen Ceresio
(01. Februar 2010)

Der EHC Frauenfeld besiegt den HC Ceresio mit 7:4. Bereits nach dem Startdrittel war die Partie entschieden.

Das Team von Trainer Emanuel Marbach startete optimal ins Heimspiel gegen Ceresio: Bereits nach 80 Sekunden traf Stalder im Powerplay mit einem trockenen präzisen Schuss zum 1:0. Die Tessiner versuchten in der Startphase mitzuspielen, waren jedoch in ihren Angriffsbemühungen zu wenig zielstrebig. Im zweiten Powerplay war es wiederum Stalder, welcher den zweiten Treffer markierte. Nach 14 Minuten erwischte der EHCF Verteidiger Keeper Caffi zum dritten Mal und vollendete seinen Hattrick. Kurz darauf erzielten die Frauenfelder zwei Tore innerhalb weniger Sekunden und die Partie war definitiv entschieden. Die Tessiner Defensive um Goalie Caffi war in dieser Phase vom Angriffswirbel der Gastgeber heillos überfordert.
In der Folge schalteten die Einheimischen verständlicherweise einen Gang zurück, schliesslich folgt am Mittwoch das Derby gegen Winterthur. Rückkehrer Schwyn durfte sich im Mittelabschnitt als zweifacher Torschütze feiern lassen. Nach dem 7:0 Zwischenstand liess der EHCF die Tessiner etwas besser ins Spiel kommen. Allerdings wäre bei konsequenter Chancenverwertung ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen. Der HC Ceresio kam gegen Ende der Begegnung zu insgesamt vier Powerplay Toren. Der klare Sieg des EHC Frauenfelds wurde allerdings nie in Frage gestellt.

EHC Frauenfeld - Ceresio 7:4 (5:0, 2:2, 0:2)
Frauenfeld, Kunsteisbahn. 210 Zuschauer - SR Maddaloni, Rüegg/Ehmke.
Tore: 2. Stalder (Beltrame/Ausschluss Mengoni) 1:0, 9. Stalder (Eicke/Bankstrafe Ceresio) 2:0, 14. Stalder (Beltrame) 3:0, 17. (16.05) Wollgast (Pargätzi, Schwyn) 4:0, 17. (16.42) Tröndle (Beltrame) 5:0, 22. Schwyn (A. Nussbaum) 6:0, 33. Schwyn (Wollgast) 7:0, 39. L. Grassi (Gianella, Schmid/Ausschluss Lieber) 7:1, 40. Bianchi (Rogger/Ausschluss S. Nussbaum) 7:2, 52. Rogger (Goi, Bianchi/Ausschluss Pargätzi) 7:3, 60. Gianella (Ronchetti/Ausschluss Wollgast) 7:4.
Strafen: 5x2 Minuten gegen Frauenfeld, 6x2 gegen Ceresio.
Frauenfeld: Schläpfer (40. Styger); S. Nussbaum, Schoop; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Bucher, Basarte; Schwyn, Pargätzi, Jost; Tröndle, Beltrame, Lieber; Eicke.
Ceresio: Caffi (Pedruzzi), Vassalli, Schmid, Cerinotti, Ronchetti, A. Grassi, Gianella, Bersier, Bianchi, Cantoni, Mengoni, Goi, Raselli, Vanetti, L. Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa.
Bemerkungen:

    

SC Weinfelden erst im Penaltyschiessen geschlagen
(31. Januar 2010)

In der unteren Masterrunde der 1.-Liga-Gruppe 1 kassierte der SC Weinfelden in Arosa eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen. Nur ein Schütze von zwölf war erfolgreich.

Mit einem Blitzstart zeigte Arosa, wer der Herr im Haus ist, nach nur 14 Sekunden führten die Bündner mit 1:0. In den letzten Partien konnte Weinfelden jedoch immer wieder auf Rückstände reagieren. Auch dieses Mal gelang der Ausgleich, Dennis Barts traf in der achten Minute. In einer mehrheitlich fairen Partie stand im zweiten Durchgang vor allem die Weinfelder Strafbank im Mittelpunkt. Durch zwei Überzahltreffer zogen die Schanfigger mit 3:1 davon. Weinfelden zeigte eine engagierte Leistung und trat, vor allem in der Offensive, stilsicher auf. Innert zwei Minuten traf Barts zum 3:2 Anschlusstreffer, der Spieler sollte sich am Ende des Spiels mit einer starken Leistung die Bestplayer-Auszeichnung sichern. Im dritten Drittel hämmerte schliesslich Kappenthuler, in Unterzahl, einen sehenswerten Weitschuss ins Tor vom starken Aroser Schlussmann Lüdke. In der darauf folgenden Verlängerung gelang keinem Team ein Treffer, das Penaltyschiessen hatte zu entscheiden. Nur einer von sechs Penalties fand den Weg ins Tor, mit dem Treffer von Bigliel sicherte sich Arosa den zweiten Punkt.

Arosa – Weinfelden 4:3 (1:1,2:1,0:1,1:0) n.P.
Eissporthalle Obersee – 562 Zuschauer – SR Unterfinger, Kehl/Espinoza.
Tore: 1. Cola (Bonorand, Brun) 1:0, 8. Barts (Rothen, Kradolfer) 1:1, 29. Ziegler (Haueter, Tischhauser) (Ausschluss Swart & Barts) 2:1, 37. Bonorand (Bigliel, Ziegler) (Ausschluss Moser) 3:1, 38. Barts (Schoop) (Ausschluss Figini & Moser) 3:2, 43. Kappenthuler 3:3 (Ausschluss Schoop!), 65. Bigliel (P).
Strafen: 7x2 Arosa, 7x2 Weinfelden.
Arosa: Lüdke, Lütscher, Ziegler, Cavegn, Bonorand, Kuppelwieser, Beerli, Schett, Rietberger, Kündig, Manojlovic, Pfister, Haueter, Tischhauser, Cola, Figini, Brun, Bigliel.
Weinfelden: Waber, Ardizzone, Kradolfer, Trunz, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Schoop, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Maier, Moser.


    

HCT löst heikle Pflichtaufgabe gegen Lions
(31. Januar 2010)

Es war keine Glanzleistung, welche der HC Thurgau heute vor einmal mehr nur 550 Zuschauern in der Weinfelder Güttingersreuti zeigte. Aber sie reichte dennoch aus, den Playoff-Konkurrenten GCK Lions mit 4:2 zu bezwingen und damit drei wichtige Punkte gutzuschreiben.


Es war ein hartes Stück Arbeit gegen GCK
               (Foto: M. Gaccioli)

Nach der heutigen Runde spitzte sich der Kampf um das letzten Playoff-Ticket auf ein Duell zwischen Thurgau (35 Punkte) und Basel (30) zu. Das Team vom Rheinknie hat auch gestern wieder eine starke Leistung gezeigt und beibt so dem HCT im Nacken.

 Das 7:2 gestern im Heimspiel war eine Überraschung.Für Basel war es der elfte Saisonsieg, für Lausanne die erste Niederlage nach sieben Erfolgen in Serie. Verkehrte Welt in der St. Jakobarena am Sonntagnachmittag. Das neuntplatzierte Basel spielte ungewöhnlich präzis und druckvoll, bei Lausanne wirkte dagegen nicht nur die Defensive konfus. Pasi Tuominen, Elias Bianchi und Pascal Marolf nutzten die Wirren in der gegnerischen Verteidigung je zweimal aus und sorgten für den höchsten Sieg der Basler in dieser Saison. Basel wahrte dank der drei Punkte seine Playoff-Chance.

Immer näher rückt das vorzeitige Saisonende für Schlusslicht GCK Lions. Fünf der letzten sechs Spiele hatten die Zürcher verloren, gestern kam mit dem 2:4 bei Thurgau eine weitere Niederlage hinzu. Der Rückstand auf die achtplatzierten Ostschweizer wuchs dadurch sieben Runden vor Schluss auf zehn Punkte an.

Im Spitzenspiel der 46. Runde liess Ajoie dem sonst so torgefährlichen Leader Visp keine Chance und gewann 6:2 - neun Tage zuvor hatte Visp den gleichen Gegner noch 7:0 besiegt. Doch in der heimischen Arena spielte Ajoie am Sonntag disziplinierter, konstanter, kurz besser als der Tabellenführer. Für die Walliser war es erst die achte Niederlage in dieser Saison.

Langenthal unterlag La Chaux-de-Fonds zuhause nach einem guten Start 3:5. Die Gastgeber gingen in der 18. Minute durch einen Shorthander von Eric Himelfarb 2:0 in Führung. Doch die Jurassier konterten nur 41 Sekunden später mit dem Anschlusstreffer durch Benoit Mondou. Nach dem Ausgleich in der 31. Minute durch Michael Neininger hatten die Gäste das Spiel im Griff, Langenthals Aufbau fiel auseinander.

Olten konnte Lausanne trotz der 3:4-Niederlage gegen Sierre nach Penaltyschiessen vom zweiten Tabellenrang verdrängen. Die Solothurner überzeugten gegen Sierre durch eine gute Spielführung, die Heimmannschaft glich dieses Manko mit viel Einsatz aus. Derek Cormier entschied das Spiel mit dem Penalty zum 4:3.

NLB
Qualifikation, 46. Runde
Resultate:
 Thurgau - GCK Lions 4:2 (1:0, 1:1, 2:1). Basel - Lausanne 7:2 (3:1, 1:0, 3:1). Ajoie - Visp 6:2 (3:2, 1:0, 2:0). Langenthal - La Chaux-de-Fonds 3:5 (2:1, 0:2, 1:2). Sierre - Olten 4:3 (0:1, 2:1, 1:1, 0:0) n.P.
Rangliste (je 38 Spiele): 1. Visp 85. 2. Olten 74. 3. Lausanne 73. 4. Ajoie 67. 5. Sierre 64. 6. La Chaux-de-Fonds 59. 7. Langenthal 49. 8. Thurgau 38. 9. Basel 33. 10. GCK Lions 28.

Thurgau – GCK Lions 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)
Eishalle Güttingersreuti, Weinfelden. – 544 Zuschauer. – Sr. Prugger (Niquille, Zosso).
Tore: .6. Capaul (Dommen, Brulé, Ausschluss Tiegermann) 1:0. 28. Della Rossa (Altorfer, Signoretti, Ausschluss Gartmann) 1:1. 31. Plankl 2:1. 48. Ryser (Pienitz, Baltisberger) 2:2. 56. Dommen (Brulé, Ambass) 3:2. 58. Dommen (Brulé, Capaul, Ausschluss Signoretti) 4:2.
Strafen: 3mal 2 Minuten plus 10 Minuten Disziplinarstrafe (Gartmann) gegen Thurgau), 4mal 2 Minuten gegen GCK Lions.
Thurgau: A. Schoop; Milam, Ambass; Ott, Marugg; Schumacher, Hurter; Capaul, Dommen, Brulé; Gartnann, Fehr, M. Schoop; Lemm, Plankl, Trachsler; Zbinden, Barts.
GCK Lions: Meili; Signoretti, Cadonau; Schefer, Kukan; Stämpfli, Breu; Hofer, Geiger; Della Rossa, Down, Altorfer: Tiegermann, Micheli, Wichser; Ryser, Baltisberger, Pienitz; Wolf, Schäppi, Rimann.
Bemerkungen: Thurgau ohne Küng
(gesperrt).
Beste Spieler: Plankl (T), Meili (G).


    

Niederlage im Deutweg trotz guter Leistung
(31. Januar 2010)

In einem interessanten und spannenden 1.-Liga-Masterround-Spiel unterliegen die Pikes dem EHC Winterthur auswärts mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1). Anders noch als bei der Heimniederlage gegen den EHC Frauenfeld darf man den Oberthurgauern trotzdem eine gute Leistung attestieren.

Als die Eulachstädter bereits kurz nach Spielbeginn durch Füglister mit 1:0 in Führung gingen befürchtete man seitens der ‚Hechte-Fans’ bereits wieder das Schlimmste. Dem war diesmal aber nicht so. Die Oberthurgauer kreierten nun auch ihrerseits schöne Spielzüge und gute Torchancen. Dies wurde in der 5. Spielminute belohnt. Schneller hatte Strebel bedient, welcher zum verdienten Ausgleich für die Pikes einschoss.

Im Mitteldrittel kam es sogar noch besser. Zunächst benötigten die ‚Hechte’ aber etwas Glück und einen gut disponierten Goalie Dietschweiler, welcher einige gefährliche Aktionen der Winterthurer bravourös parierte. In einer Ueberzahl-Situation war es dann Rieser (37.), welcher die Pikes zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung brachte. Dem EHC Winterthur gelang jedoch noch vor Drittelsende der Ausgleich (39.) durch Kevin Kühni.

Auch im letzten Drittel blieb das Spiel hochinteressant und ausgeglichen. Beide Mannschaften forcierten die Offensive und hätten mehrmals die Möglichkeit gehabt, dem Spiel eine vorzeitige Wende zu geben. Eine Gemeinschaftsproduktion der Gebrüder Früh (Oliver bediente in der 47. Minute seinen Bruder Ronny) brachte dann die Entscheidung zu Gunsten des EHC Winterthur. Obschon die Pikes nochmals alles versuchten, um einen erneuten Ausgleich herbeizuführen, blieb es beim Sieg für die Eulachstädter.

Im nächsten Masterround-Spiel treffen die Pikes am Mittwoch auf den EHC Dübendorf. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr. (hv)

Winterthur - Pikes Oberthurgau 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)
Deutweg. -  889 Zuschauer. - SR Fehr, Büsser/Cavallaro.
Tore: 3. Füglister, (Büsser, Loser) 1:0.  5. Strebel, (Schneller, Peer) 1:1.  37. Rieser, (Schneller, Stäheli; Ausschluss E. Geiser) 1:2.  39. K. Kühni, (Guidotti, S. Kühni) 2:2.  47. R. Früh, (O. Früh, E. Geiser) 3:2.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Winterthur, 3-mal 2 Minuten plus 2-mal 10 Minuten (Illi,Stäheli) gegen die Pikes.
Winterthur:  Oehninger; S. Kühni, R. Früh, Bussola, Vogler, R. Geiser, Müller, Perret, Guidotti, O. Früh, Schenk, Schumann, Schöbi, Füglister, Thaler, E. Geiser, Schmid, Büsser, K. Kühni, Grolimund, Loser.
Pikes:  Dietschweiler; Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob
Bemerkungen:  Pikes ohne Topscorer Strasser (verletzt) 
 

    
NLB-Zusatzrunde mit dichtem Programm
(30. Januar 2010)

Am vergangenen Dienstag bekamen Mannschaft, Trainer und Fans des HC Thurgau einen Vorgeschmack darauf, was sie in den Play-offs erwarten könnte. Spätestens seit diesem Abend dürfte klar sein, wen der EHC Visp als Viertelfinalgegner auswählen würde. Soweit ist es aber noch lange nicht. Wenn es der Mannschaft von Erwin Kostner nicht bald gelingt, mehr Stabilität und Konstanz in ihre defensiven Aktivitäten zu bringen, gerät die Play-off-Qualifikation nochmals ernsthaft in Gefahr.

Morgen Sonntag gastieren die GCK Lions in der Güttingersreuti. Der Gewinn von drei Punkten gegen die Zürcher ist für den HCT ein Muss. Von den vier bisherigen Saisonvergleichen haben die Thurgauer drei gewonnen: 4:0 und 3:2 in den Heimspielen sowie 5:3 im ersten Auswärtsspiel. Die zweite Begegnung in Küsnacht verlor der HCT mit 0:2. Nach dem morgigen Spiel gehts aber erst richtig los. Für die NLB-Mannschaften gibts keine Ol ympiapause. Weitere sieben Spiele innerhalb von nur 14 Tagen stehen auf dem Programm. Hier wird sich auch zeigen, wer noch über die grössten Reserven verfügt und wer vor und während der Saison die besten konditionellen Grundlagen geschaffen hat.

Donati-Zwillinge im Hoch

Zwei ehemaligen HCT-Akteuren läufts bei ihrem neuen Klub, den Elmira Jackals (im US-Bundesstaat New York), derzeit prächtig. Die Zwillinge Justin (35 Spiele/20 Tore/37 Assists) und Tyler Donati (36/18/38) sind in der East Coast Hockey League (ECHL) fleissig auf Punktejagd und belegen in der Skorerliste die Plätze 2 und 3. Tyler Donati wurde jetzt gar zum ECHL-Spieler der Woche gekürt. Angesichts dieser Fakten fragt man sich, woran lags, dass die beiden 23-jährigen Kanadier beim HCT nie auf Touren gekommen sind?

National League B. Qualifikation, 2. Phase: Morgen Sonntag, 17.00 Uhr: Thurgau - GCK Lions. – Dienstag, 2. Februar, 20.00 Uhr: Lausanne - Thurgau. – Fr eitag, 5. Februar, 20.00 Uhr: Langenthal - Thurgau. – Sonntag, 7. Februar, 17.00 Uhr: Thurgau - Olten. – Dienstag, 9. Februar, 19.45 Uhr: Thurgau - Visp. – Freitag, 12. Februar, 20.00 Uhr: Ajoie - Thurgau. – Sonntag, 14. Februar, 17.30 Uhr: Basel - Thurgau. – Dienstag, 16. Februar, 20.00 Uhr: Thurgau - Sierre-Anniviers. – Sonntag, 21. Januar: Beginn Play-off.

Junioren Top. Promotion: Morgen Sonntag, 13.30 Uhr: Thurgau - Adelboden (in Weinfelden).

    

Niederlage in Chaux-de-Fonds
(30. Januar 10)

Der HC Thurgau verliert in La Chaux-de-Fonds mit 7:3 (1:1/2:2/4:0). Die Mannschaft zeigte in La Chaux-de-Fonds lange Zeit einge gute Leistung und war vorallem auch defensiv wieder viel solider wie beim Spiel gegen Visp. Die Schlüsselzene im Spiel folgte in der 50. Minute. Steve Brulé erzielte den vermeintlichen Ausgleich zum 4:4, welcher vom Torrichter jedoch nicht gegeben wurde. Die aufgrund der heftigen Proteste der Thurgauer ausgesprochenen Strafen wurden im anschliessenden Powerplay vom 4-fachen Torschützen Benoit Mondou eiskalt ausgenützt. Der Frust sitzte bei den Thurgauern tief, was in den letzten Minuten des Spiels zu weiteren Strafen und auch Toren von La Chaux-de-Fonds führte.

    

Neuer Trainer für die Saison 2010/2011
(30. Januar 10)

Der EHCKK hat für die nächste Saison Gianni Dalla Vecchia als neuen Trainer für die 1. Mannschaft verpflichtet.

Hier der Steckbrief von Gianni Dalla Vecchia.
Geb. 13.12.1963
Verheiratet
2 Kinder
Beruf: Bereichsleiter der Einwohnerdienste der Stadt Schaffhausen

Anbei meine Stationen:
Bis 1986 sämtliche Nachwuchsabteilungen inkl. Spieler 1. Liga in Schaffhausen
1986/87          EHC Dübendorf (NLB)
1987-1995       EHC Weinfelden (1.Liga), HC Thurgau (3 Jahre 1. Liga und 3 Jahre NLB)
1995-2002       Nachwuchstrainer, Spielertrainer (2. Liga), Trainer (1.Liga) alles in
                     Schaffhausen
2003/2004       Trainer Novizen A in Winterthur
2004/2005       Trainer Elite B in Winterthur
2008-2010       Trainer EC Wil (1.Liga)

Der EHCKK freut sich einen Fachmann wie Gianni verpflichtet zu haben. Gianni ist im Thurgau kein Unbekannter und freut sich auf die neue Aufgabe.

An dieser Stelle bedanken sich die Verantwortlichen bei Röbi Egger, der nach dem Abgang von Patrick Henry zum SC Herisau, die Geschicke der ersten Mannschaft übernommen hat. Das Fanionteam ist nach wie vor im Rennen um die Playoff Plätze, was sicherlich auch ein Verdienst von Röbi Egger ist.

    

EHC Frauenfeld mit Verletzungspech
(29. Januar 10)

Thomas Korsch zog sich am Mittwoch gegen die Pikes einen Innenbandriss am Fuss zu. Er wird sein Comeback wohl erst bei einer allfälligen Finalqualifikation geben.

    

NLB-Doppelrunde für angeschlagene "Leuen"
(29. Januar 2010)

Nach der 4:10-Klatsche gegen den NLB-Leader Visp steht für den HC Thurgau dieses Wochenende eine Doppelrunde auf dem Programm.


Am Dienstag lief bei den «Leuen» in den ersten beiden Dritteln alles schief. Da passte gar nichts zusammen und die Defensive war inklusive der beiden Torhüter ungenügend. 2:10 nach 40 Minuten – das hat es in der Geschichte des HC Thurgau so noch gar nie gegeben. Man darf gespannt sein, wie das Team von Trainer Erwin Kostner diese Pleite verdaut hat. Lange Zeit zum Nachdenken hatte man nicht, denn an diesem Wochenende warten zwei schwierige Aufgaben. Heute Freitag (20 Uhr) gastiert der HCT beim Tabellensechsten HC La Chaux-de-Fonds. Der Zeitpunkt wäre ideal, erstmals in dieser Saison im Jura zu punkten, denn die Verfolger Basel und GCK Lions sind den «Leuen» auf den Fersen.

Und am Sonntag (17.00 Uhr) kommt es in der Weinfelder «Gütti» zu einem Sechspunkte-Heimspiel. Will der HCT in die Playoffs, ist ein Sieg über die GCK Lions auf eigenem Eis definitiv Pflicht. Bleibt zu hoffen, dass die Kostner-Truppe dabei auch auf die Unterstützung der Fans zählen kann. Am letzten Dienstag kamen gerade noch gut 450 Zuschauer (bei der offziellen Zuschauerzahl waren die Saisonabos automatisch hinzu addiert) in die Weinfelder Eishalle. Wo bleibt der vielbeschworene "Gütti-Geist"? Gerade in solch schwierigen Situationen ist die Mannschaf auf die Fanunterstützung angewiesen. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

    

Drei wichtige Punkte im Rennen um einen Playoff Platz
(28. Januar 10)

Mit dem gestrigen knappen Sieg gegen den HC Prättigau-Herrschaft ist der EHC Kreuzlingen-Konstanz auf den 6. Platz vorgestossen. Playoff Teilnahme ist nach wie vor ein Thema, heisst aber auch, dass in den kommenden Spielen verlieren verboten die Devise sein muss. Am kommenden Samstag spielen die Kreuzlinger zuhause gegen den EHC Chur, der in der laufenden Meisterschaft bislang nur ein Punkt abgegeben hat und zwar gegen den EHCKK. Kreuzlingen verlor erst in der Verlängerung. Bereits wurde der EHCKK vorgewarnt, dass Chur mit gegen 100 Fans anreisen wird. Erstmals seit der EHCKK in der 2. Liga spielt, muss ein Sicherheitsdispositiv aufgezogen werden.

Harziger Beginn
Der HC Prättigau war der erwartete schwierige Gegner. Die mit zahlreichen Jungtalenten angereisten Bündner waren in den Anfangsphasen auch die bessere Mannschaft. Dank Mesinovic im Tor der Einheimischen hiess es nach 20 Minuten nur 0 : 1 für die Gäste. Im Startdrittel passte absolut nichts zusammen. Nach einigen Auswärtsspielen wieder einmal im eigenen Stadion kam beim EHCKK kein Spielfluss auf. Ungenaue Zuspiele, zuwenig Bewegung und fehlende Cleverness.

Aufgewachte Einheimische
Nur 29 Sekunden nach Wiederbeginn schoss Müller auf Pass von Schmid und O. Eglauf der Ausgleich zum 1 : 1. Prättigau kassierte kurz vor Ende des Startdrittels zwei Zweiminutenstrafen, die von Kreuzlingen kaltblütig ausgenützt wurde. Langsam aber sicher kamen die Einheimischen auf Touren. Die Pässe kamen präziser aus dem eigenen Drittel. Der Führungstreffer war denn auch nur eine Frage der Zeit. Kreis auf Pass von Sievi war der strahlende Schütze zum 2 : 1. Das Verdikt hätte im Anschluss noch klarer ausfallen können. Wie so oft vergaben die Schützlinge von Röbi Egger aber die klarsten Chancen.

Aufholjagd der Bündner
Zwei Minuten nach Wiederbeginn im Schlussdrittel legten aber zuerst die Einheimischen nochmals vor. Der wirblige Brunella in seiner unannahmlichen Art schoss auf Pass von Leihgabe Hemmi das 3 : 1. Die Kreuzlinger hatten jetzt das Gefühl, dass sie den Gegner im Griff haben. Es kam aber leider wieder einmal anders. In der 49. und 51. Minute, innerhalb von zwei Minuten, kamen die Gäste zum nicht unverdienten Ausgleich. Sie taten wesentlich mehr fürs Spiel. Die Kreuzlinger lehnten sich nach dem 3 : 1 zu schnell zurück und glauben sich bereits siegessicher. Der Ausgleich rüttelte sich aber nochmals auf. Teamsenior gelang in der 58. Minute das 4 : 3, was auch gleich das Schlussresultat bedeutete.

EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ –  HC PRÄTTIGAU  4:3 (0:1,2:0,2:2)
Kreuzlingen spielte mit:   Mesinovic, Rossi, Sievi, Eglauf R., Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Kreis, Kilian, Spühler, Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella,  Schmid, Eglauf O., Hemmi (vom Partnerteam SC Weinfelden) Es fehlten:  Bartholdi, Bolliger, Cunti

    

Pikes verlieren Derby, Punkte und Captain Strasser
(28. Januar 10)

hv / In einem Thurgauer Derby, welches diesmal niemals die Klasse und Intensität der letzten Partie dieser beider Mannschaften erreichte, unterlagen die Pikes dem EHC Frauenfeld klar und deutlich mit 2 : 6 Toren (1:2 - 1:3 - 0:1). Mehr als das verlorene Spiel schmerzt die Oberthurgauer jedoch der Ausfall ihres Liga-Top-Skorers und Captains Christian Strasser, welcher sich nach knapp drei Minuten Spielzeit ohne gegnerische Einwirkung ernsthaft am Knie verletzte.


Stüssi und Korsch im Zweikampf                    (Bild: M. Gaccioli)

Im ersten Drittel agierten zunächst beide Teams vorsichtig. Es war ersichtlich, dass man hüben wie drüben keinen entscheidenden Fehler machen wollte. Den Pikes wollten zunächst keine zusammenhängenden Aktionen gelingen. Es schien, als ob der Ausfall ihres Captains die Mannschaft doch mehr verunsicherte, als zunächst angenommen. So war es der EHC Frauenfeld, welcher eine blitzschnelle Angriffsaktion mit dem 0:1 durch Th. Korsch abschloss. Nach gut drei Minuten schlugen die ‚Hechte’ zurück. Schneller bediente R. Korsch, welcher den Ausgleich für die Oberthurgauer bewerkstelligte. Der EHC Frauenfeld ging noch im ersten Drittel auf glückliche Art und Weise wieder in Führung, als Jost eine quer vor dem Oberthurgauer Gehäuse gespielte Scheibe hinter die Torlinie spedierte.

Im Mitteldrittel agierten die Pikes alles andere als sattelfest und begingen im Abwehrbereich zahlreiche Fehler; zu viele, wie sich zeigen sollte. Die Folge davon waren drei weitere Tore durch die Frauenfelder Lieber (25.), Basarte (30.) und Jost (36.). Schneller hatte zwischenzeitlich in Ueberzahl spielend den zweiten Treffer für die ‚Hechte’ markiert.

Im letzten Drittel hatte man den Eindruck, dass sich beide Mannschaften mit dem Resultat abgefunden hatten und sich im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben auch nicht mehr wirklich weh tun wollten. Schlumpf markierte mit seinem Goal (53.) das klare Schlussresultat zu Gunsten des EHC Frauenfeld.

Am kommenden Samstag treffen die Pikes auf den EHC Winterthur. Spielbeginn in der Eishalle Deutweg in Winterthur ist um 17.30 Uhr.

Pikes EHC Oberthurgau : EHC Frauenfeld    2 : 6   (1:2 – 1:3 – 0:1)
EZO Romanshorn - 343 Zuschauer  - SR Wiegand (Schocher und Lebeda)
Tore: 4. Th. Korsch (Jost, Schlumpf) 0:1. 7. R. Korsch (Schneller, Zeller) 1:1. 10. Jost 1:2. 25. Lieber 1:3. 30. Basarte (Jost) 1:4. 34. Schneller (R. Korsch; Ausschluss Eicke) 2:4. 36. Jost (Th. Korsch) 2:5. 53. Schlumpf (Beltrame) 2:6.
Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 7-mal 2 Minuten gegen Frauenfeld. 
Pikes: Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob
Frauenfeld: Schläpfer, (Styger), Stalder, S. Nussbaum, Oberholzer, Pargätzi, Tröndle, Jost, A. Nussbaum, Th. Korsch, Beltrame, Lieber, Basarte, Schlumpf, Eicke, Wollgast
Bemerkungen: Pikes-Captain Strasser im ersten Drittel (3.) verletzt ausgeschieden.

    

SCW gewinnt wichtiges Spiel
(28. Januar 10)

Gegen die gleichrangigen Herisauer musste der SCW punkten, um die Chancen auf einen Playoff-Platz zu wahren. Die spannende Ausganslage wiederspiegelte sich auf dem Feld, beide Mannschaften waren von Anfang an gewillt, die Oberhand zu gewinnen. Über den vermeintlichen Führungstreffer freute man sich auf Weinfelder Seite jedoch zu früh – die Sirene zur ersten Pause war bereits ertönt.  Nach 26 Minuten war die Führung des Heimteams dann Tatsache, doch die Appenzeller glichen in Überzahl binnen Sekunden zum 1:1 aus. Auch im weiteren Verlauf der umkämpften Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts und erspielten sich weitere Torchancen. Gleich nach Wiederanpfiff zum Schlussdrittel überrumpelte der SCW die Gäste mit zwei Toren durch Schmidt und Kradolfer. Der SC Herisau nahm darauf ein Timeout und konnte in der Folge verkürzen, dem SCW gelang Sekunden vor Schluss aber noch ein Shorthander zum 4:2-Sieg. 

Weinfelden – Herisau 4:2 (0:0, 1:1, 3:1)
Güttingersreuti –  375 Zuschauer – SR Schurter, Büsser/Hässig
Tore: 26. Marugg (Schmidt, Trunz) (Ausschluss Barts & Forster) 1:0, 26. Kölliker (Wild, Vlk) (Ausschluss Barts & Schoop & Forster) 1:1, 41. Schmidt (Trunz) (Ausschluss Ganz & Kölliker) 2:1 42. Kradolfer (Trunz) (Ausschluss Ganz & Kölliker & Müller) 3:1, 46. Meier (Dintheer André, Kölliker) 3:2, 60. Kappenthuler (Ausschluss Kuhn) 4:2
Strafen: 11x2 plus 1x10 Weinfelden, 9x2 plus 1x10 Herisau
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier,  Moser, Ganz, Hurter, Marugg
Herisau: Mathis, Dintheer Fabian, , Dintheer André, Ruthishauser Pascal, Ruthishauser Sandro, DienerHomberger, Brem, Wild, Kölliker, Joss, Rohner, Forster, Hofer, Dolana, Flotiront, Meier, Müller, Brugger, Engler, Vlk
Bemerkungen: 55. Spielfeldprotest Herisau (Anzahl B-Lizenzen)

    

Die definitiven Spiele/Anspielzeiten des HCT in der 5. Runde lauten wie folgt:

Freitag , 29. Januar 2010, 20.00 Uhr         Chaux de Fonds – HC TG (auswärts)
Sonntag, 31. Januar 2010, 17.00 Uhr        HC TG – GCK Lions (heim)
Dienstag, 2. Februar 2010, 20.00 Uhr        Lausanne – HC TG (auswärts)
Freitag, 5. Februar 2010, 20.00 Uhr          SC Langenthal – HC TG (auswärts)
Sonntag, 7. Februar 2010, 17.00 Uhr        HC TG – Olten (heim)
Dienstag, 9. Februar 2010, 19.45 Uhr       HC TG – Visp (heim)
Freitag, 12. Februar 2010, 20.00 Uhr        Ajoie – HC TG (auswärts)
Sonntag, 14. Februar 2010, 17.30 Uhr      Basel – HC TG (auswärts)
Dienstag, 16. Februar 2010, 20.00 Uhr     HC TG – Sierre (heim)

    

Löchrig wie ein Emmentaler Käse
(27. Januar 2010)

Aufgrund einer desolaten Abwehrleistung unterliegt der HC Thurgau im letzten Spiel
der 4. NLB-Qualifikationsrunde in Weinfelden dem Leader EHC Visp mit 4:10 (1:4, 1:6, 2:0).


Bauchlandung des HC Thurgau
                                                  (Bild: M. Gaccioli)


Die Niederlage gegen das derzeit beste Team der zweithöchsten Spielklasse war bereits nach 40 Minuten in Stein gemeisselt. 10:2 lagen die Gäste zu diesem Zeitpunkt vorne. Vor allem gegen die 1. Sturmlinie mit den Kanadiern Pecker und Forget sowie dem Thurgauer Bucher fanden die «Leuen» nie ein probates Gegenmittel. Zudem erwischten beide HCT-Torhüter keinen guten Abend, wurden aber auch oft ungenügend abgeschirmt.

(Fast) jeder Schuss ein Tor
Die Visper demonstrierten im Startdrittel, was Effizienz bedeutet. Sie besassen kaum mehr klare Torchancen, jubelten aber öfters. Dabei hatte der HCT durch Matthias Schoop die erste Möglichkeit alleine vor Keeper Jonas Müller. Keine Minute später schob Luca Triulzi die Scheibe HCT-Keeper Andreas Schoop durch die Beine (5.). Eine Reaktion, welche diese Bezeichnung verdient, blieb aus. Stattdessen erhöhte Cory Pecker mit einem Schlenzer von der blauen Linie auf 0:2 (9.) und dann erwischte Joël Genazzi den Schoop bereits ein drittesmal (15.). Wieder einmal lag das Team von Erwin Kostner früh mit 0:3 zurück. Verteidiger Jamie Milam machte es seinen Stürmern in der 16. Minute endlich vor. Doch dem 1:3 folgte noch vor der Sirene das 1:4 durch Marco Schüpbach.

Ab dem zweiten Drittel stand dann Marc Klingler anstelle von Andreas Schoop im Tor der Gastgeber. Und es begann vielversprechend: In Unterzahl entwischte Fehr und bediente in den mitgelaufenen Milam, der seinen 6. Saisontreffer realisierte. Allerdings erwies sich das 2:4 nur als Strohfeuer. Visp stellte den alten Abstand noch während dieser Überzahl durch Alain Brunold wieder her. Und setzte nach: Das kanadische Duo Pecker/Forget spielte die HCT-Defensive schwindlig. Zweimal Pecker auf Pass von Forget und wenig später Forget auf Zuspiel von Pecker erhöhten auf 2:8. Klingler kassierte in 8:15 Minuten vier Gegentore. Damit waren die Punkte verteilt und Visp konnte einen oder gar zwei Gänge hinunter schalten. Trotzdem erhöhte der Leader das Score aber innert acht (!) Sekunden um zwei weitere Tore (39.). Damit hatte der HCT nach zwei Dritteln das erste «Stängeli» der Saison kassiert.

Im letzten Abschnitt stand wieder Schoop im Tor. Andreas Küng (53.) und Tobias Plankl (55.) verkürzten innert gut zwei Minuten noch zum 4:10-Endstand. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

NLB
Resultate:
Thurgau – Visp 4:10. Ajoie – Basel 4:3 (1:0, 2:2, 1:1). GCK Lions – Langenthal 4:3 (1:1, 2:1, 1:1). Lausanne – Olten 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). Sierre – La Chaux-de-Fonds 2:4 (0:0, 1:2, 1:2).
Rangliste (je 36 Spiele): 1. Visp 83. 2. Olten 73. 3. Lausanne 71. 4. Ajoie 61. 5. Sierre 61. 6. La Chaux-de-Fonds 53. 7. Langenthal 46. 8. Thurgau 35. – 9. Basel 29. 10. GCK L. 28.
Nächste Spiele: Chaux-de-Fonds – Thurgau (Fr, 20.00). Thurgau – GCK Lions (So, voraussichtlich um 17.00 Uhr).

Thurgau - Visp 4:10 (1:4, 1:6, 2:0)
Güttingersreuti, Weinfelden. - 450 Zuschauer (Saisonminusrekord). - SR Stricker, Espinoza/Kehl.
Tore: 5. Triulzi (Brunold, Dolana) 0:1. 9. Pecker (Forget) 0:2. 15. (14:23) Genazzi (Lindemann, Heldstab) 0:3. 16. (15:59) Milam (Küng, Brulé; Ausschluss Triulzi) 1:3. 19. Schüpbach (Brunold) 1:4. 21. (20:18) Milam (Fehr; Ausschluss Ott!) 2:4. 21. (20:45) Brunold (Ausschluss Ott) 2:5. 23. Pecker (Forget, Bucher) 2:6. 28. (27:32) Pecker (Forget) 2:7. 29. (28:15) Forget (Pecker) 2:8. 39. (38:17) Lindemann (Genazzi) 2:9. 39. (38:25) Forget (Pecker, Bucher) 2:10. 53. Küng (Brulé, Dommen) 3:10. 55. Plankl (Capaul) 4:10.
Strafen: 2mal 2 plus 1mal 10 Minuten (Brulé, Disziplinarstrafe) gegen Thurgau, 3mal 2 Minuten gegen Visp.
Thurgau: A. Schoop (21.-40. Klingler); Milam, Ganz; Ott, Erni; Schumacher, Marugg; Ambass, Hurter; Küng, Dommen, Brulé; Gartmann, Fehr, M. Schoop; Lemm, Capaul, Plankl; Zbinden, Trachsler, Schmidt.
Visp: Müller; Heldstab, Portner; Schüpbach, Anthamatten; Summermatter, Heynen; Wiedmer, Jacquemet; Bucher, Forget, Pecker; Dolana, Brunold, Furrer; Imhof, Bühlmann, Kuonen.
Bemerkungen: Thurgau ohne Jaag, Camichel und Balerna (alle verletzt). - 14:23 Time-out Thurgau.
Beste Spieler: Andreas Küng (T) und Cory Pecker (V).

    

HCTG Junioren weiterhin ungeschlagen
(25. Januar 10)

Sierre, das bereits zwei Spiele (Herisau und Zunzgen) verloren hat, sah am Sonntag die letzte Chance, wenn sie das Spiel gegen den HC Thurgau Nachwuchs gewinnen würden. 11 Zweiminutenstrafen gegen den HCTG und 13 gegen den HC Sierre zeigen, dass mit harten Bandagen gefightet wurde. Ein Kompliment an die beiden Schiedsrichter, die die Uebersicht nie verloren haben, obwohl der Sierre Coach – Egon Locher – mehrere Male, auch verbal, ausrastete.

Beide Torhüter glänzten während der gesamten Spieldauer. Sowohl Ardizzone als auch der Goalie des HC Sierre – Kreutzer – zeigten immer wieder hervorragende Paraden. Das Resultat wäre nie und nimmer so ausgefallen, wenn die Torhüter einen schlechten Tag erwischt hätten. Vor allem die Paradelinie der Gäste machte es den Thurgauern sehr schwer. Fünf Spieler des HC Sierre sind im Nat. B Kader und auch an einen höheren Rhythmus gewohnt.

Ganz auf Zuspiel von Maier erzielte in der 32. Minute das 1 : 0, das bis 59:40 Bestand hatte. Schmidt war es vergönnt das 2 : 0 auf das leere Tor der Gäste zu erzielen.

Am nächsten Sonntag, 13.30 Uhr, spielen die Thurgauer gegen Adelboden, das Zunzgen gleich mit 10 : 3 abfertigte. Im Moment scheint es, dass Adelboden der härteste Widersacher der Thurgauer sein wird. Die Jungstars freuen sich, wenn wiederum einige Zuschauer den Weg in die Gütti finden würden.

HCTG JUNIOREN –  HC SIERRE-ANNIVIERS   2 : 0 (0:0, 1:0, 1:0)
Junioren spielten in folgender Aufstellung: Ardizzone, Marti, Grubenmann, Moser, Schürch, Biert, Widmer, König, Ganz, Huber, Olbrecht, Kuhn Cyrill, Könczöl, Cunti, Schmidt, Fehlmann, Maier, Kuhn Cédéric


   

EHC Kreuzlingen holt Punkt in Widnau
(25. Januar 10)

Vor einer imposanten Zuschauerkulisse in Widnau fehlte nicht viel und die Kreuzlinger hätten drei Punkte nach Hause mitgenommen. Der Traum von einer Playoff Teilnahme ist noch nicht ausgeträumt. Drei Punkte im nächsten Spiel gegen Prättigau sind aber ein klares „Must“.

Trainer Röbi Egger stellte seine Mannen sehr gut auf das Spiel gegen den SC Rheintal ein. Mit einer verstärkten Defensive wollte man den Einheimischen so wenig wie möglich Spielraum lassen, was zu Beginn des Spiels auch optimal gelang. Nachdem die ersten Angriffe der Rheintaler erfolgreich abgewehrt werden konnte, kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Ein schnell ausgeführter Konter und es hiess durch Brunella auf Pass von Spühler 0 : 1. Jetzt waren die Kreuzlinger im Spiel und es reihte sich Chance an Chance. Gestoppt wurden die Gäste erst durch die kleinlich pfeifenden Schiedsrichter, die in der 10. Minute gleich zwei Kreuzlinger in die Kühlbox schickten. Mit 5 gegen drei gelang den Einheimischen durch Lehmann der Ausgleich. Lehmann spielte bis Ende November noch in den Reihen der Kreuzlinger. Aus beruflichen Gründen zog er einen Wechsel zu den Rheintalern vor. Noch vor Drittelsende erzielte Schmid auf sensationelle Vorarbeit von Oliver Eglauf den Führungstreffer zum 1 : 2. Die völlig verdutzten Einheimischen wussten jetzt nicht mehr wie ihnen geschah.

Konsternation blieb bei den Widnauern
Die Einheimischen hatten den Führungstreffer der Gäste noch nicht verdaut. Beim 1 : 3 der Kreuzlinger durch Fehlmann wurden die Gesichter immer länger. Aber wie so oft mit einer klaren Führung im Rücken gelang den Gästen auf einmal nichts mehr. So erstaunte es nicht, dass den Einheimischen in der 25. Minute der Anschlusstreffer gelang. Jetzt hatten die Gäste bange Minuten zu überstehen. In der 29. Minute dann der vierte Treffer der Kreuzlinger. Hietaharju behielt die Uebersicht und kurvte um die Verteidiger und liess auch dem „Weinfelder“ Ade keine Chance. Jetzt waren die Schiedsrichter an der Reihe. Innerhalb von 7 Minuten stellten sie 6 Gäste für je 2 Minuten auf die Strafbank. Zweimal waren die Gäste sogar in doppelter Unterzahl. In einer dieser doppelten Unterzahl kamen die Einheimischen wieder auf 3 : 4 heran.

„Hexer“ Rossi
Der Kreuzlinger Torhüter hielt bis zur 52. Minute seinen Kasten rein. Mit sensationellen Reflexen bewahrte er die Gäste vor einem Rückstand. Aber auch die Gäste hatten ihre Chancen. Schmid, Eglauf und auch Nietaharju scheiterten am bravourös haltenden Ade im Tor der Rheintaler. Hätte einer dieser Konter erfolgreich abgeschlossen werden können, wären die für das Erreichen der Playoffs so nötigen drei Punkte sicher realistisch geworden. Die notwendig gewordene Verlängerung brachte keinen Entscheid. Somit muss das Penaltyschiessen die Entscheidung herbeibringen. Am Schluss waren die Einheimischen am längeren Ende.

SC RHEINTAL – EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ  5 : 4 n.P. (1:2,2:2,1:0,1:0)
Zuschauer: 412
Kreuzlingen spielte mit:   Rossi, Mesinovic, Bolliger, Sievi, Eglauf R., Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Kreis, Spühler  Griga, Fehlmann, Seiler, Brunella,  Schmid,  Eglauf O., Frutiger Es fehlten:  Merz (verletzt), Cunti (Familie), keine Spieler mit B Lizenzen

Noch ist nichts vorbei. Im nächsten Spiel am Mittwoch gegen Prättigau müssen drei Punkte geholt werden. Spielbeginn: 20.00 Uhr – Bodensee-Arena in Kreuzlingen

   

Auftakt zur Masterround geglückt
(25. Januar 10)

Der EHC Frauenfeld gewinnt sein erstes Spiel der Masterround in Dübendorf mit 5:4. Topscorer Jost war mit 4 Treffern Mann des Spiels

Die Frauenfelder konnten sich trotz sehr schmalem Kader bei den Zürchern für die bittere 0:8 vor zweieinhalb Wochen revanchieren. Trainer Emanuel Marbach standen am Samstag nur 7 nominelle Stürmer zur Verfügung. Durch eine flexible Zusammenstellung der Linien gelang es den Frauenfelder trotz numerischer Unterlegenheit mit dem Favoriten mitzuhalten.

Nach einem torlosen ersten Drittel, in welchem der EHC Frauenfeld drei Powerplays ungenutzt verstreichen lassen musste, brachte eine Strafe gegen Stalder die Gäste-Führung. Jost entwischte in Unterzahl und schoss zum 0:1 ein. Kaum war die Strafe gegen Stalder abgelaufen gelang den Zürchern doch noch der Ausgleich. Mit einem Doppelschlag zur Spielmitte durch Jost und Lieber gingen die Thurgauer mit 1:3 in Führung. Danach erhöhten die Dübendorfer den Druck auf das EHCF-Gehäuse. Drei Treffer in Folge durch Gruber, Sommer und Baur brachten die Wende aus Sicht der Einheimischen. Die Frauenfelder reagierten auf das 4:3 durch Baur postwendend. Nur 11 Sekunden später gelang Jost auf Zuspiel von A. Nussbaum der Ausgleich. Kurz vor Schluss war es wiederum der EHCF-Topscorer welcher mit einer schönen Einzelleistung die Entscheidung herbeiführte.

Mit diesem Sieg bringen die Frauenfelder die Spannung in der Masterround zurück. Aufgrund der Punkteteilung zu Beginn und dem Sieg gegen Dübendorf sind die vier Topteams nur durch 2 Punkte getrennt.

EHC Dübendorf - EHC Frauenfeld 4:5 (0:0, 2:3, 2:2)
Dübendorf, Im Chreis. 563 Zuschauer - Schiedsrichter: Potocan (Hässig/Ehmke)
Tore: 28. Jost (Ausschluss Stalder!) 0:1 28. Frankhauser (Marzo, Widmer) 1:1 29. Jost (Pargätzi, Korsch) 1:2 31. Lieber (Korsch) 1:3 37. Gruber (Obrist) 2:3 43. Sommer (Ausschluss Stalder) 3:3 51. Baur (Obrist) 4:3 51. Jost (A. Nussbaum) 4:4 59. Jost 4:5.
Strafen: 6x2 Minuten gegen Dübendorf, 8x2 plus 1x10 (Stalder) Minuten gegen Frauenfeld
EHC Dübendorf: Trüb; Meichtry, Brönnimann; Baur, Eichmann; Lohrer, Stiefel; Gruber, Nikolic, Vollenweider; Sommer, Dittli, Wüst; Marzo, Obrist, Vögeli; Riatsch, Frankhauser, Müller; Widmer
EHC Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Schoop, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Bucher, Tröndle; Jost, Korsch, Pargätzi; Beltrame, Eicke, Wollgast

   

Pikes bezwingen den EHC Uzwil
(25. Januar 10)

hv / Die Pikes starten erfolgreich in die Masterround und bezwingen den EHC Uzwil hochverdient mit 8:3 Toren (2:0 - 5:2 - 1:1).


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                                            (Bild: M. Gaccioli)

Die Oberthurgauer stiegen sehr konzentriert in dieses Spiel und bewerkstelligten bereits in der 2. Minute das erste Tor; Zeller hatte getroffen. Es war Rieser, welcher in der 8. Minute einen weiteren Treffer erzielte; dieses Goal fiel im Powerplay.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Partien zeigten die ‚Hechte’, dass es auch im Mitteldrittel möglich ist, ein effizientes und konsequentes Eishockey zu spielen. Mit nicht weniger als fünf Toren legten die Oberthurgauer den Grundstein für den späteren Sieg. Zweimal Srasser (23. und 31.) sowie Schneller im Powerplay (26.), Korsch (32.) und Peer (33.) waren erfolgreich. Ammann (24.; im Powerplay) und Tanner (26.) erzielten die beiden Uzwiler Tore im zweiten Drittel.

Im letzten Drittel, welches unentschieden endete, waren Peer (49.; in Ueberzahl) für die Pikes sowie Schüepp (59.; ebenfalls in Ueberzahl) für die Uzwiler erfolgreich. Das Resultat geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Die Pikes waren an diesem Abend das bessere Team, welches sehr viel mehr für diesen Sieg getan hat.

Bereits am kommenden Mittwoch, 27. Januar 2010 spielen die Pikes das nächste Masterround-Spiel im EZO in Romanshorn. Die Partie gegen den EHC Frauenfeld beginnt um 20.00 Uhr.

Pikes Oberthurgau : EHC Uzwil    8 : 3     (2:0 - 5:2 - 1:1)
EZO Romanshorn - 328 Zuschauer  - SR Boverio, (Remund und Ambrosetti)
Tore: 2. Zeller (Korsch) 1:0. 8. Rieser (R. Popp, Peer; Ausschluss Da Costa) 2:0. 23. Strasser (Rieser, Peer) 3:0. 24. Ammann (Sanz; Ausschluss Rieser) 3:1. 26. Tanner (Schüepp, Rüfenacht) 3:2. 26. Schneller (John, Peer; Ausschluss Klopfer) 4:2. 31. Strasser (Korsch, Peer) 5:2. 32. Korsch (John, Schneller) 6:2. 33. Peer (Strasser, Strebel) 7:2. 49. Peer (Strasser, Korsch; Ausschluss Krüsi) 8:2. 59. Schüepp (Tanner, Da Costa; Ausschluss Stäheli) 8:3.
Strafen: 9-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Zeller) gegen die Pikes. 11-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Laager) gegen Uzwil.
Pikes: Dietschweiler, (Kindschi), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Jakob
Uzwil: Hutter, (Gallmann), Klopfer, Bischof, Ammann, Steiner, Schüepp, Rüfenacht, Dürr, Krüsi, Tanner, Locher, Da Costa, Homberger, Sanz, Müller, Breitenmoser, Brasser, Laager, Aerni 

   
Weinfelder sichern sich den Extrapunkt
(25. Januar 2010)


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                                           (Foto: M. Gaccioli)

Die zwei Punkte im ersten Spiel der 1.-Liga- Masterround bedeuteten für den SC Weinfelden ein hartes Stück Arbeit. Die 1:0-Führung für Wil, realisiert von Schwarz in der 11. Spielminute, hatte bis zwei Minuten vor Spielende Bestand. Vor allem im zweiten Drittel musste der SCW untendurch – die im Kader dezimierten Wiler zeigten das bessere Spiel, Weinfelden konnte seine Powerplays nicht in Zählbares ummünzen und musste überdies Strafe um Strafe absitzen. Wil hätte das Spiel nach zwei Dritteln entschieden haben müssen, doch SCW-Goalie Waber, an diesem Abend Rückversicherung des SCW, hielt sein Team auch in Situationen der doppelten Unterzahl im Rennen.

Im letzten Drittel zeigte sich der SCW kämpferisch und Kradolfer traf kurz vor Ende zum ersehnten Ausgleich. Die Schlussphase war hektisch, die Stimmung gereizt, Weinfelden drängte auf den Siegestreffer und Wil erhielt nun ähnlich viele Strafen wie zuvor der SCW. Dieser startete in doppelter Überzahl in die Verlängerung, in der Ganz von der blauen Linie abzog, zum 2:1 traf und den SCW und dessen Fans erlöste.

Weinfelden – Wil 2:1 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 1:0)
Güttingersreuti – 307 Zuschauer – SR Leutenegger, Zweidler/Rüegg
Tore: 11. Schwarz (Diethelm, Krstic) 0:1, 59. Kradolfer 1:1 (Weinfelden ohne Torhüter), 60. Ganz (Swart; Ausschluss Fisch & Maier) 2:1.
Strafen: 9x2 plus 1x10 Minuten gegen Weinfelden, 10x2 plus 1x20 Minuten gegen Wil.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Kappenthuler, Jakob, Schrepfer, Rothen, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Marugg, Zbinden, Ganz.
Wil: Demont, Fankhauser, Steffen, Krstic, Steimer, Lüthi, Lipp, Mäder, Filli, Fisch, Vögeli, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Steinegger, Diethelm, Maier.

   
HC Thurgau verliert auch viertes Duell mit Olten
(24. Januar 2010)

Zum viertenmal unterliegt der HC Thurgau heute Sonntag in der NLB-Qualifikation gegen den EHC Olten. Die «Leuen» halten bis in die Schlussminute mit, werden mit dem 3:5 aber schlecht belohnt. Weil auch Basel verliert (2:4 gegen Visp), bleibt der Vorsprung am Strich bei 6 Punkten.

Die Oltener «Powermäuse» entpuppen sich als Angstgegner des HC Thurgau. Vor der stattlichen Kulisse von 2582 Zuschauern im Stadion Kleinholz kam die Mannschaft von Erwin Kostner, dessen Tochter Carolina am Samstag nach 2007 und 2008 zum drittenmal Eiskunstlauf-Europameisterin wurde, nach klaren Rückständen immer wieder ins Spiel zurück und vermochte den Tabellenzweiten bis zuletzt zu fordern. Die HCT-Tore erzielten Sven Trachsler (35.), Dario Gartmann (36.) und Andreas Küng (44.).

Starke Reaktion
Die klar favorisierten, bereits für die Playoffs qualifizierten Oltener bekundeten mit den defensiv gut organisierten Gästen aus der Ostschweiz lange Mühe. Erst nach 15 Minuten gelang Martin Wüthrich auf Vorarbeit von David Maurer und Simon Schnyder das 1:0. Im zweiten Abschnitt ging es dann allerdings Schlag auf Schlag: Bruno Marcon (28.) und Jeff Campbell (33.) schossen die Solothurner standesgemäss 3:0 in Front. Damit schienen die Weichen frühzeitig gestellt. Aber die Moral stimmt beim HCT offensichtlich Mit einem Doppelschlag innerhalb von 80 Sekunden überwanden Sven Trachsler und Dario Gartmann den EHCO-Keeper Urban Leimbacher gleich zweimal. Damit war vor dem Schlussabschnitt ein Punktgewinn immer noch in Reichweite.

Nicht belohnt
In der 44. Minute war es dann erneut der 28jährige Kanadier Jeff Campbell, der reüssierte. Über die 4:2-Führung konnte sich Olten, das am Freitag an gleicher Stätte überraschend gegen La Chaux-de-Fonds 3:4 verloren hatte, aber nur kurz freuen. Nur 18 Sekunden später traf Andreas Küng mit einer feinen Einzelleistung zum erneuten Anschlusstreffer. Und es war immer noch mehr als eine Viertelstunde zu spielen. Die HCT-Akteure bemühten sich weiterhin, doch entweder fehlte ihnen das nötige Quentchen Glück oder dann stellte der Oltener Goalie ein unüberwindbares Hindernis dar. 34 Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Brent Kelly (Ka) die Oltener Fans mit dem 5:3.

Heimspiel gegen Leader
Morgen Dienstag empfängt der HCT den souveränen Tabellenführer Visp zum letzten Spiel der 4. Qualifikationsrunde. Gegen die Walliser blieben die «Leuen» bislang ebenfalls punktelos. Höchste Zeit, dies zu ändern. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

NLB
Resultate:
Olten – Thurgau 5:3. Ajoie – Lausanne 3:6 (0:3, 2:1, 1:2). Siere – Langenthal 4:2 (2:0, 1:1, 1:1). La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 8:3 (2:1, 1:0, 5:2). Basel – Visp 2:4 (0:1, 2:1, 0:2).
Rangliste (je 35 Spiele): 1. Visp 80. 2. Olten 73. 3. Lausanne 68. 4. Sierre 61. 5. Ajoie 58. 6. La Chaux-de-Fonds 50. 7. Langenthal 46. 8. Thurgau 35. – 9. Basel 29. 10. GCK L. 25.

Olten – Thurgau 5:3 (1:0, 2:2, 2:1)
Kleinholz. – 2582 Zuschauer. – SR Clément, Blatter/Grossniklaus.
Tore: 15. Wüthrich (Maurer, Schnyder) 1:0. 28. Marcon (Schnyder, Holzer) 2:0. 33. Campbell (Kelly, Morandi) 3:0. 35. (34:19) Trachsler (Milam, Balerna) 3:1. 36. (35:39) Gartmann (Hurter, Fehr) 3:2. 44. (43:19) Campbell (Wüthrich, Stapfer) 4:2. 44. (43:37) Küng 4:3. 60. (59:26) Kelly (Campbell, Haldimann; ins leere Tor) 5:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Olten, 6mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Olten: Leimbacher; Schnyder, Morandi; Haldimann, Stapfer; Meister, Pargätzi; C. Aeschlimann, Campbell, Kelly; Maurer, Schwarz, Wüthrich; Schwarzenbach, Annen, Hirt; Marcon, Holzer.
Thurgau: A. Schoop; Milam, Hurter; Ott, Marugg; Schumacher, Ambass; Barts; Küng, Dommen, Brulé; Gartmann, Fehr, M. Schoop; Lemm, Capaul, Plankl; Balerna, Trachsler, Zbinden.

   

Lemm sichert HCT wichtigen Extrapunkt
(23. Januar 2010)

Der HC Thurgau gewann gestern das wichtige Heimspiel im Kampf um das letzte NLB-Playoff-Ticket gegen seinen Verfolger Basel mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Von den zwölf Schützen trifft vor nur 935 Zuschauern einzig Fadri Lemm.


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                                                   (Foto: M. Gaccioli)

Mit diesem Sieg in einem spielerisch mässigen NLB-Qualifikationsspiel hat die Mannschaft von Trainer Erwin Kostner, dessen Tochter bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften auf Goldkurs ist, ihre Vorsprung am Strich auf sechs Punkte ausgebaut. Entschieden ist bei elf ausstehenden Spielen damit zwar noch gar nichts, aber mit diesem Erfolg kann der HCT am Sonntag doch zumindest etwas entspannter zum schweren Auswärtsmatch nach Olten fahren. Die Partie beim Tabellenzweiten wird um 17.30 Uhr angepfiffen.

Basler Taktik geht auf

Die Hausherren begannen entschlossen und besassen in der 3. Minute schon eine Überzahlmöglichkeit, während der sie die Basler Defensive mit Torhüter Ivan Mantegazzi jedoch nicht wirklich beunruhigen konnten. Die Gäste schienen zu Beginn vor allem darauf bedacht, kein frühes Gegentor zu kassieren. Nicht nur das gelang, sondern es kam sogar noch besser: Verteidiger Lars Hezel brachte die Sharks praktisch mit der ersten Torchance in Führung. Er profitierte von der Vorarbeit des Ausländerduos Niklas Anger und Pasi Tuominen, dessen Rückkehr nach einer Verletzungspause die Offensivkraft klar verbesserte. Thurgau blieb aber trotzdem am Drücker. Viel Pech hatte Thomas Dommen, der während der zweiten Überzahl den Pfosten traf. Basel verdiente sich die Führung nach 20 Minuten mit zwei guten Möglichkeiten kurz vor Drittelsende.

100. Saisontor durch Milam

In der Startphase des mittleren Abschnitts ging es in der «Gütti» drunter und drüber. Nach nur 25 Sekunden überwand Verteidiger Jamie Milam den Basler Schlussmann aus ungünstigem Winkel mit einem harten Slapshot und nur 19 Sekunden später lenkte Thomas Dommen ein Zuspiel von Thomas Jaag unhaltbar ab. Über das 2:1 konnten sich die HCT-Fans aber nicht lange freuen. Keine Minute später verwertete Niklas Anger ein Zuspiel von Lars Hezel. Thurgau war in diesem Mitteldrittel das bessere Team, doch Mantegazzi zeigte gute Reflexe. Dass es dem HCT nicht zur erneute Führung reichte, lag daran, dass man im Abschluss die Gradlinigkeit vermissen liess. Meistens war der letzte Pass einer zu viel.

Thurgau war zwar zu Beginn des Schlussdrittels bemüht, die besseren Chancen besassen aber die Basler. Zuerst konnte der einschussbereite Nicolas Gay gerade noch gestört werden und dann scheiterte wenig später Niklas Anger um Zentimeter (46.). Und in der 52. Minute hatten die «Leuen» erneut Glück, dass Schiedsrichter Karol Popovic einen Basler Treffer wegen Torraumoffside nicht anerkannte. Die Endphase der regulären Spielzeit gehörte dann nochmals den Einheimischen. Fadri Lemm und Dario Gartmann vergaben aber die besten Chancen zum Siegestor innerhalb von knapp einer Minute (54./55.).


Nur Lemm behielt Nerven

In der Verlängerung hatte es der HCT seinem Torhüter Andreas Schoop, dass der zweite Punkte nicht schon nach 29 Sekunden ans Rheinknie ging. Danach war Thurgau wieder näher am Sieg, ehe drei Sekunden vor Schluss einmal mehr Anger nur ganz knapp verpasste. Im fälligen Penaltyschiessen scheiterten die ersten elf Schützen allesamt. Den Siegestreffer erzielte in der zweiten Serie Fadri Lemm mit einem Backhandschuss. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

 

NLB, 34. Runde

Resultate: Thurgau – Basel 3:2 n.P. Langenthal – Lausanne 1:5. Olten – La Chaux-de-Fonds 3:4. Visp – Ajoie 7:0.

Rangliste (je 34 Spiele): 1. Visp 77. 2. Olten 70. 3. Lausanne 65. 4. Ajoie 58. 5. Sierre 58 6. La Chaux-de-Fonds 47. 7. Langenthal 46. 8. Thurgau 35. – 9. Basel 29. 10. GCK L. 25.


Thurgau – Basel 3:2 n.P.
(0:1, 2:1, 0:0, 0:0)

Güttingersreuti, Weinfelden. – 935 Zuschauer. – SR Popovic; Brunner, Jetzer.

Tore: 10. Hezel (Anger, Tuominen) 0:1. 21. (20:25) Milam (Dommen) 1:1. 21. (20:44) Dommen (Jaag, Küng) 2:1. 22. (21:41) Anger (Hezel, Tuominen) 2:2. 65. Lemm 3:2. – Pen.schiessen: Lemm trifft als 12. Schütze.

Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Thurgau, 3mal 2 Minuten gegen Basel.

Thurgau: A. Schoop; Milam, Jaag; Ott, Ganz; Schumacher, Wollgast; Hurter, Zbinden; Küng, Dommen, Brulé; Gartmann, Fehr, M. Schoop; Lemm, Capaul, Plankl; Balerna, Trachsler, Schmidt.

Basel: Mantegazzi; Hezel, Ryser; Iglesias, Stocker; Rigamonti, Lüthi; Bernasconi, Mäder; Anger, Keller, Tuominen; Bianchi, Bielmann, Marolf; Isabella, Zanetti, Gay; Boillat, Malgin, Brand.

Beste Spieler: Dommen (T) und Anger (B).


   

Christian Rüegg wird ab 1. Mai 2010 Leiter Sport im EZO!
(22. Januar 10)

Das EZO Eissportzentrum Oberthurgau engagiert mit Christian Rüegg einen alten Bekannten als Leiter Sport. Christian Rüegg war seinerzeit 6 Jahre bei den PIKES als Ausbildungschef und Trainer engagiert und kommt jetzt nach einem Abstecher zu den GCK Lions, Zürich in einer etwas anderen Funktion zurück nach Romanshorn.

Das EZO erhofft sich mit Christian Rüegg eine weitere Aktivierung von Trainingscamp sowie Werbekunden. Ebenfalls wird Rüegg zusammen mit dem Geschäftsführer versuchen, weitere eisbezogene Events nach Romanshorn zu holen und zu gestalten.

Rüegg wird im Rahmen von Dienstleistungsvereinbarungen auch an Vereine und Schulen zur Verfügung gestellt werden. Diese können damit Trainingsstunden, Mannschaftsführungen ganz gezielt und kostenbewusst an das EZO auslagern.

Im Rahmen seiner Tätigkeit beim EZO wird Rüegg auch den Aufbau einer Eishockey-Akademy prüfen und damit der Tatsache Rechnung zu tragen versuchen, dass die Eishockeyausbildung zusehends individualisiert wird.

Die Anstellung von Rüegg beim EZO wird für dieses weitgehend kostenneutral bleiben – im Gegenteil, auf mittlere Sicht erhofft sich das EZO, zusätzliche Einnahmen aufgrund der Tätigkeit von Rüegg zu erwirtschaften und damit die Profitabilität zu erreichen.

Das EZO wünscht Christian Rüegg in seiner Tätigkeit viel Erfolg!

   

News vom EHC Frauenfeld
(22. Januar 10)

1. Mannschaft

Das Fanionteam belegt nach Abschluss der Qualifikation den 4. Tabellenplatz und muss in der nun folgenden Masterround von 5 Spielen deren 3 auswärts bestreiten. In der oberen Hälfte der Tabelle werden mit der Masterround nun die PlayOff-Plätze 1 bis 6 ausgemacht. In der unteren Hälfte der Tabelle spielen die 6 Teams um die letzten beiden verbleibenden Plätze für die PlayOff's.

Der EHC Frauenfeld spielt wie folgt:
Sa. 23. Januar 2010, 17:15 Uhr, Dübendorf-FF
Mi. 27. Januar 2010, 20:00 Uhr, Pikes-FF
Sa. 30. Januar 2010, 20:00 Uhr, FF-Ceresio
Mi. 3. Februar 2010, 20:00 Uhr, Winterthur-FF
Sa. 6. Februar 2010, 17:30 Uhr, FF-Uzwil
Kommen Sie in die Eishalle Frauenfeld und unterstützen Sie unser Fanio-Team!

2. Mannschaft

Es geht Aufwärts!
Dank den zwei überzeugenden Auftritten in den letzten beiden Spielen arbeitete sich die 2te-Mannschaft in der Tabelle kontinuierlich nach oben und grüsst nun vom 4ten Tabellenplatz. Mit einem Sieg am kommenden Samstag gegen St. Gallen könnten die Verfolger auf Distanz gehalten werden und eventuell ein kleines Polster angelegt werden!
Besuchen Sie doch das kommende Meisterschaftsspiel zwischen dem EHC St. Gallen und unserer Mannschaft am kommenden Samstag in der Eishalle Frauenfeld! Spielbeginn 20:15 Uhr.
Die Spieler werden es Ihnen Danken!

Nachwuchs

Am Sonntag 28. Februar 2010 findet unser Piccolo-Turnier - der Carena-Cup - in Frauenfeld statt.
Attraktive Mannschaften aus der Schweiz sowie aus den nahen Deutschland spielen um den Tagessieg!
Folgende Mannschaften nehmen teil:
SC Bietigheim (D), EHC Burgdorf, EHC Chur, EHC Engelberg-Titlis, SC Langnau, SC Reinach, EHC Uzwil, EHC Winterthur sowie 2 Mannschaften aus Frauenfeld.
Tragen Sie das Datum in Ihre Agenda ein und besuchen Sie unsere Piccolos an Ihrem Heimturnier!

   
NLB-Playoff-Showdown heute in Weinfelden
(21. Januar 2010)

Heute Freitag kommt es in der Weinfelder Güttingersreuti zu einem wegweisenden Duell um den achten und letzen Playoff-Platz. Der HC Thurgau (8.) empfängt um 19.45 Uhr den EHC Basel Sharks (9.).

Die Basler liegen vor der heutigen Begegnung fünf Punke hinter den "Leuen" zurück. Mit einem Sieg könnte der HCT heute also einen grossen Schritt in Richtung Playoff-Viertelfinals machen. Verliert er aber, rücken die zurzeit sehr bissigen Sharks bis auf zwei Zähler heran. Und am Sonntag haben die Thurgauer auswärts bei Olten eine überaus schwierige Aufgabe zu lösen.

Die aktuelle NLB-Rangliste: 1. Visp 33/74. 2. Olten 33/70. 3. Lausanne 32/59. 4. Ajoie 33/58. 5. Sierre 33/58. 6. Langenthal 33/46. 7. La Chaux-de-Fonds 33/44. 8. Thurgau 33/33. – 9. Basel 33/28. 10. GCK Lions 34/25.
Die nächsten Spiele: Thurgau – Basel (Freitag, 19.45 Uhr), Olten – Thurgau (So, 17.30), Thurgau – Visp (Di, 20.00).

Ermittlungen gegen HCT-Amerikaner

In der Nacht zum letzten Samstag verursachte in Bürglen ein Autolenker einen Selbstunfall und ging danach nach Hause. Er blieb unverletzt. Es handelte sich dabei laut übereinstimmenden Medienberichten um den HCT-Verteidiger Jamie Milam.

Auf der Fahrt Richtung Istighofen kam der 26-jährige Lenker mit seinem Auto gegen 1.15 Uhr gegen die Strassenmitte und überfuhr kurz vor der Bahnunterführung eine Verkehrsinsel. Dabei wurden zwei Inselschutzpfosten sowie eine Signaltafel beschädigt. Am Auto und an den Verkehrseinrichtungen entstand Sachschaden von insgesamt rund 20'000 Franken. Nach dem Unfall liess der Lenker sein Fahrzeug im Bereich der Unterführung stehen und ging nach Hause. Dort konnte er später von der Polizei angetroffen werden. Beim Unfallverursacher wurde eine Blutprobe angeordnet und sein Führerausweis eingezogen. Weiteres Ungemach droht: Das Bezirksamt Weinfelden hat Ermittlungen gegen den Amerikaner eingeleitet.

   
Schwächephase kostet HCT mögliche Punkte
(20.  Januar 2010)


Der HC Thurgau verliert auch sein zweites NLB-Saisongastspiel in Pruntrut. Beim 2:5 gegen Ajoie kostet ihn eine Schwächephase ein besseres Resultat. Strichkonkurrent Basel unterliegt ebenfalls.

Nach dem starken Auftritt beim 6:2-Heimerfolg am letzten Donnerstag gegen Sierre und dem freien Wochenende hatten sich die HCT-Anhänger einen weiteren Husarenritt gegen den in dieser Saison noch wenig überzeugenden HC Ajoie erhofft. Bis Spielhälfte sah es auch ganz danach aus, als ob das Team von Trainer Erwin Kostner die favorisierten Gastgeber ernsthaft fordern könnten. Zwar gingen die Jurassier schon in der 3. Minute in Führung – Tobias Plankl hatte bereits nach nur 91 Sekunden eine Strafe kassiert und Steven Barras traf nach Vorarbeit von Topskorer James Desmarais –, doch die Antwort blieben die Ostschweizer nicht schuldig. Auch sie nützten durch Thomas Dommen auf Zuspiel von Andreas Küng, der offensichtlich viel Schwung von seinem zwei Spiele umfassenden NLA-Abstecher zu den Lakers mitgenommen hatte, gleich die erste Überzahlchance zum 1:1 (9.). Für Dommen, die Entdeckung der Saison beim HCT, war dies bereits das 20. Meisterschaftstor.

Verhängnisvolle Minuten
Vor lediglich 1380 Zuschauern in der Voyeboeuf von Porrentruy (nur 160 über dem Saisonminusrekord) erwischte Ajoie auch im Mitteldrittel den besseren Start. Corey Ruhnke  schoss die Gastgeber nach 2:42 Minuten erneut in Führung. Aber auch der 2:1-Vorsprung sollte nicht lange Bestand haben. Der HCT reagierte erneut postwendend und realisierte lediglich knapp drei Minuten später durch Topskorer Steve Brulé den Ausgleich. Auch bei diesem Tor hatten Dommen und Küng ihren Stock im Spiel. Doch nach einer zumindest resultatmässig ruhigeren Spielphase folgten dann sieben für den HCT verhängnisvolle Minuten bis zur zweiten Pause.

In dieser kurzen Zeit stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg. Bei nummerischem Gleichstand schossen Verteidiger Lionel D'Urso und James Desmarais den HCA erstmals mit zwei Toren in Front. Und während Routinier Ralph Ott die Strafbank drückte, gelang  Steven Barras mit seinem zweiten Tor zum 5:2 lediglich 32 Sekunden vor der Sirene faktisch bereits die Entscheidung.

Der HCT versuchte in den letzten 20 Minuten zwar nochmals zu reagieren. Weil ihm der schnelle Anschlusstreffer aber verwehrt blieb, begann sich im HCT-Lager langsam aber sicher Resignation breitzumachen. Zumindest blieben die «Leuen» im Schlussdrittel ohne weiteren Gegentreffer.

Sechspunkte-Spiel am Freitag
Basel schien zu Hause gegen Olten (2.) den Rückstand am Strich auf den HCT reduzieren zu können. Am Ende verloren aber auch die Sharks mit 2:3. Damit kommt dem Direktduell vom Freitag in Weinfelden grosse Bedeutung zu. Der HCT kann mit einem Sieg einen Riesenschritt in Richtung Playoffs machen, während Basel nicht verlieren darf. Derzeit beträgt der Abstand fünf Punkte. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

NLB-Qualifikation
Resultate:
Ajoie – Thurgau 5:2 (1:1, 4:1, 0:0). Basel – Olten 2:3 (1:0, 1:2, 0:1). Visp – La Chaux-de-Fonds 8:2 (3:2, 4:0, 1:0).
Rangliste: 1. Visp 33/74. 2. Olten 33/70. 3. Lausanne 32/59. 4. Ajoie 33/58. 5. Sierre 33/58. 6. Langenthal 33/46. 7. La Chaux-de-Fonds 33/44. 8. Thurgau 33/33. – 9. Basel 33/28. 10. GCK Lions 34/25.
Nächste Spiele: Thurgau – Basel (Freitag, 19.45 Uhr), Olten – Thurgau (So, 17.30), Thurgau – Visp (Di, 20.00).

Ajoie – Thurgau 5:2 (1:1, 4:1, 0:0)
Voyeboeuf, Porrentruy. – 1380 Zuschauer. – SR Koch; Jetzer, Kehl.
Tore: 3. Barras (Desmarais, Hauert; Ausschluss Plankl) 1:0. 9. Dommen (Küng, Schumacher; Ausschluss Schluchter) 1:1. 23. Ruhnke 2:1. 27. Brulé (Dommen, Küng; Ausschlüsse Barras und Trachsler) 2:2. 33. D'Urso (Hostettler) 3:2. 37. Desmarais (Hauert, Roy; Ausschlüsse Tuffet und Schumacher) 4:2. 40. (39:28) Barras (Desmarais, Roy; Ausschluss Ott) 5:2.
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Ajoie, 12mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Ajoie: Rytz; D'Urso, Fey; Hostettler, Hauert; Rauch, Orlando; Studer; Barras, Roy, Desmarais; Chiriaev, Posse, Bartlome; Tuffet, Portmann, Schluchter; Lüthi, Ruhnke.
Thurgau: Thurgau: A. Schoop; Milam, Jaag; Brulé, Dommen, Küng; Ganz, Ott; M. Schoop, Fehr, Gartmann; Wollgast, Schumacher; Plankl, Capaul, Lemm; Hiltebrand, Ambass; Schmidt, Trachsler, Balerna.


   

Gregor Müller ab sofort neuer Präsident der PIKES EHC Oberthurgau 1965!
(19. Januar 09)

Stäheli mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Richard Stäheli ist per 18.1.2010 als Präsident der PIKES EHC Oberthurgau 1965 zurückgetreten. Er wird bis Ende Saison weiterhin dem Vorstand der PIKES angehören und per Ende Saison auch aus diesem austreten. Stäheli, welcher als Ehrenpräsident dem Club natürlich weiterhin angehören wird, wird im Auftrage der PIKES ab sofort nur noch das Amt eines Team Managers des 1. Liga Teams ausüben.

Der Vorstand hat im Einklang mit den Vereinsstatuten gestern Abend Gregor Müller zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Müller, welcher derzeit Nachwuchschef bei den PIKES ist, wird sich auch als Präsident in erster Linie um die Belange der Nachwuchsbewegung kümmern. Diese soll weiter ausgebaut und auch in Zukunft auf gewohnt hohem Niveau geführt werden.

Mit diesen Entscheidungen dürfte der letzte Schritt zu einer Führungsablösung bei den PIKES getan sein.

Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 wünschen dem neuen Präsidenten viel Glück und Erfolg in seiner sicherlich nicht einfachen Aufgabe.

Zur Person von Gregor Müller:

Gregor Müller ist 47 Jahre alt. Beruflich ist er langjähriger Mitarbeiter im Range eines Direktors bei einer Vermögensverwaltungsbank. Müller ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Kleine Stars auf dem Eis
(18. Januar 2010)

Impressionen vom Bambini Turnier in der Bodensee-Arena.


   

Thurgauer Junioren gewinnen gegen Meyrin
(18. Januar 10)

Im zweiten Aufstiegsspiel liessen die Thurgauer in Genf nichts anbrennen. Die mit Spielern vom HC Thurgau, SC Weinfelden und dem EHC Kreuzlingen-Konstanz zusammengewürfelte Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht. Nachdem die Thurgauer im ersten Spiel vergangenen Sonntag noch Anfangsschwierigkeiten zeigten und gegen Zunzgen-Sissach erst in der Verlängerung gewannen, liessen sie dem Partnerteam der Elite A Mannschaft von Genf-Servette keine Chance. In lockerer Manier, ohne einmal in Bedrängnis zu geraten gewannen sie mit 1- 8.

CP Meyrin – HC Thurgau Nachwuchs Junioren Top 1 : 8 (0:2, 1:5, 0:1)
Tore:
Cunti (1), Kuhn Cédéric (1), Schmidt (2), Maier (1), Könczöl (2), Pürro (1)
Thurgau: Marti, Ardizzone, Moser, Schürch, Biert, Widmer, König, Ganz, Huber, Könczöl, Cunti, Maier, Kuhn Cédéric, Pürro, Schmidt, Kuhn, Cyrill, Fehlmann

Nächstes Spiel: Sonntag, 24.01.2010 14:00 Uhr in Weinfelden gegen den HC Sierre-Anniviers

Die jungen Nachwuchsspieler würden sich freuen und hätten es verdient, dass sie vor einer schönen Zuschauerkulisse spielen könnten.

   

Kreuzlingen mit Punkt in Engadina
(18. Januar 10)

Die Kreuzlinger entführten am Samstagabend einen Punkt aus dem Engadin. Trotz der Niederlage befinden sich die Seebueben immer noch im Rennen um die begehrten Playoff Plätze.


Cleverer Auftakt
Mit einer disziplinierten Spielweise gelang den Gästen vom Bodensee der Auftakt nach Mass. Bereits nach 6 Zeigerumdrehungen führten die Gäste mit 0:1. Von Seiler herrlich freigespielt erzielte Schmid das 0 : 1. In Ueberzahl, nur 4 Sekunden vor Ablauf einer Zweiminutenstrafe schoss Hietaharju das 0 :2. Der zweite Treffer war für die Einheimischen wie ein Schock. Es gelang ihnen bis zur Schlusssirene des 1. Drittels absolut überhaupt nichts.

Feuerwerk der Einheimischen
Im Mitteldrittel änderten sich die Vorzeichen. Die Einheimischen wurden von den frenetischen Zuschauern geradezu nach vorne gepeitscht. Nachdem ihnen in der 24. Minute der Anschlusstreffer zum 1 : 2 gelang, hatten die Gäste überhaupt nichts mehr zu bestellen. Angriff um Angriff gegen das Tor der Kreuzlinger. Bei Spielmitte innerhalb von drei Minuten gingen die Einheimischen in Führung. Auf einmal hiess es 4 : 2. Die Kreuzlinger wussten nicht mehr wie ihnen geschehen war. Der arg dezimierten Mannschaft, der zu Beginn des Spiels das Glück hold war, nahm die Gegentore teilweise ohne Reaktion. Die Einheimischen steigerten sich in dieser Phase in einen wahren Spielrausch. Mit dem 4 : 2 waren die Gäste noch gut bedient und konnten sich bei ihrem Torhüter Mesinovic bedanken, der mit unglaublichen Paraden viel dazu beisteuerte, dass die Kreuzlinger doch immer noch im Spiel waren.

Hektik im Schlussdrittel
Die Kreuzlinger nahmen sich in der zweiten Pause viel vor und wollten alles unternehmen um doch noch einen Punkt aus dem Engadin zu entführen. Aber kaum war zum Schlussdrittel angepfiffen, hiess es bereits 5 : 2. Trainer Egger nahm ein Time-out und rüttelte seine Mannen nochmals auf. Was eine Auszeit manchmal bedeuten kann, zeigte sich in der Folge. Auf einmal spielten die Kreuzlinger wieder mit und es gelang ihnen in der 43. Minute der verdiente Anschlusstreffer zum 5 : 3. Was ein Tor bewirken kann, zeigte sich in der Folge. Die Gäste vom Bodensee machten ihre letzten Kräfte frei. Sie glaubten an einen Punktgewinn. Ein starker Glaube macht frei. In diesem Fall half es, dass es nach 52 Minuten 5 : 4 hiess. Der stark aufspielende Hietaharju war Schütze. Jetzt warfen die Kreuzlinger alles nach vorne. Erst nachdem Trainer Egger den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers auswechselte, zwei Sekunden vor Schluss gelang Seiler der verdiente Ausgleich zum 5 : 5. Die Aufholjagd hatte dann doch zuviel Kraft gekostet. Es waren 30 Sekunden in der Verlängerung gespielt und Engiadina konnte bereits jubeln. Trotz der Niederlage in der Verlängerung können die Kreuzlinger stolz auf ihre Leistung sein. Ohne Absenzen wäre auch ein Vollerfolg möglich gewesen.

Nächstes Spiel am Samstag, 23.01.2010, 1730 Uhr in Widnau gegen den SC Rheintal

EHC ENGIADINA – EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ 6:5 n.V. (0:2, 4:0, 1:3,1:0)Zuschauer:204, Kreuzlingen spielte mit:   Rossi, Mesinovic, Bolliger, Sievi, Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Kreis, Kilian, Spühler, Griga, Seiler, Brunella,  Schmid,  Frutiger, Es fehlten:  Bartholdi, O. Eglauf, R. Eglauf (Arbeit), Merz (verletzt) Fehlmann und Cunti (Einsatz am Sonntag mit Junioren Top in Genf)

   

Kantonalderby in der Verlängerung entschieden
(18. Januar 2010)

In einem schnellen und spannenden Thurgauer 1.-Liga-Derby trennen sich die Pikes und der EHC Frauenfeld nach regulärer Spielzeit 5:5 unentschieden. In der Verlängerung bescherte dann S. Nussbaum (61.) den Frauenfeldern den Sieg.


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                                             (Bild: M. Gaccioli)

In einem von Beginn weg temporeichen Spiel war es zunächst der EHC Frauenfeld, welcher das Spieldiktat in die Hand nahm und die Pikes in die Defensive drängte. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hiess es dann aber 1:0 für die Pikes. Rieser hatte Peer lanciert (11.), welcher Goalie Styger keine Chance liess. Nur kurze Zeit später bewiesen die Oberthurgauer ihre Stärke im Powerplay. John erzielte mit einem satten Schuss (16.) das zweite Tor für die ‚Hechte’.

Auch im Mitteldrittel erlebten die Fans ein temporeiches Thurgauer Derby. Was sich teilweise schon im Startdrittel angekündigt hatte, setzte sich mit der Fortdauer des Spieles fort. Die Frauenfelder provozierten mit ihrem schnellen Offensivspiel Fehler in der Oberthurgauer Defensive. Das Resultat daraus waren die drei Tore durch S. Nussbaum (23.), Schlumpf (26. in Ueberzahl) sowie Eicke (39.).

Im letzten Drittel war es zunächst Strasser (44.), welcher den Gleichstand herstellte. Die Kantonshauptstädter hielten jedoch ebenfalls dagegen und gingen durch Tröndle (49.) erneut in Führung. Die Pikes intensivierten nun ihre Offensivbemühungen und bewerkstelligten durch Rieser (51.) den erneuten Gleichstand. In der 53. Minute brach Schneller unwiderstehlich durch und schoss die Pikes in Führung. Dem EHC Frauenfeld gelang jedoch noch vor Spielende, in Ueberzahl spielend der Ausgleich durch Wollgast (58.). In der Verlängerung war es dann S. Nussbaum, welcher den Frauenfeldern mit seinem Treffer den Sieg bescherte.

Im ersten Spiel der Masterround treffen die Pikes am kommenden Samstag, 23. Januar 2010 auf den EHC Uzwil. Spielbeginn im EZO in Romanshorn ist um 17.00 Uhr. (hv)

Pikes Oberthurgau - Frauenfeld 5:6 n.V. (2:0, 0:3, 3:2)
EZO Romanshorn. -  438 Zuschauer. - SR Riedi (Hässig + Keller)  
Tore:  11. Peer (Rieser) 1:0.  16. John (Sury, Schneller; Ausschluss Jost) 2:0.  23. S. Nussbaum (Bucher; Ausschlüsse John und T. Korsch) 2:1.  26. Schlumpf (S. Nussbaum; Ausschluss John) 2:2.  39. Eicke (Bucher, Schlumpf) 2:3.  44. Strasser (Rieser, Peer) 3:3.  49. Tröndle (T. Korsch) 3:4.  51. Rieser (Ausschluss Bucher) 4:4.  53. Schneller (Peer) 5:4.  58. Wollgast (Bucher; Ausschluss Horber) 5:5.  61. S. Nussbaum (A. Nussbaum) 5:6.
Strafen:  9-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 7-mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.
Pikes:  Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, R. Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Jakob
Frauenfeld:  Styger, (Schläpfer), Stalder, S. Nussbaum, Oberholzer, Pargätzi, Tröndle, Jost, Bucher, A. Nussbaum, T. Korsch, Schoop, Beltrame, Lieber, Schlumpf, Eicke, Trachsler, Wollgast.


   
Weinfeldens Kampfgeist nicht belohnt
(18. Januar 2010)

Der SC Weinfelden schloss die 1.-Liga-Qualifikationsphase mit einer 3:5-Heimniederlage gegen Ceresio, das Farmteam des HC Lugano, ab. In die Masterround-Qualifikation startet das Team von Rolf Schrepfer mit drei Punkten Rückstand auf den letzten Playoff-Platz.

Im letzten Spiel der regulären Saison eröffnete Ceresio das Skore. Nach Bianchis Nachschuss-Tor zum 0:2 schien Weinfelden geweckt und reagierte mit dem Treffer durch Bucher. Zu Beginn des Mitteldrittels überfuhren die Tessiner den SCW, erhöhten innert Sekunden nach Wiederanpfiff auf 1:3. Auch während drei Powerplays gelang es dem SCW nicht, zu verkürzen. Er trat zu unentschlossen auf und oftmals fanden die Zuspiele nicht zum gewünschten Mitspieler. Ganz anders der HC Ceresio, der nach 38 Minuten den vierten Treffer verzeichnete. Das Spiel schien gelaufen, aber mit Ambass‘ herrlichem Tor folgte für die wenigen Zuschauer ein Lichtblick, und auf schönes Zuspiel von Kradolfer, der an allen Toren des SCW beteiligt war, hob Schmidt die Scheibe noch zum 3:4 ins Netz. SCW-Goalie Waber verliess daraufhin das Eis, doch statt den erhofften Ausgleich zu erzielen, musste das Heimteam infolge eines unnötigen Puckverlustes zusehen, wie Cantoni ins leere Weinfelder Tor einschieben und den Tessiner Auswärtssieg besiegeln konnte. (fri)

Weinfelden – Ceresio 3:5 (1:2, 1:2, 1:1)
Güttingersreuti – 162  Zuschauer – SR Wiegand, Büsser/Baumann
Tore: 5. Cerinotti (Della Santa) 0:1, 18. Bianchi (Marcati) 0:2, 18. Bucher (Kradolfer) 1:2, 21. Schmid (Balerna) 1:3, 36. Schmid (Balerna, Ronchetti) 1:4, 39. Ambass (Kradolfer, Tobler) (Ausschluss Moser/Della Santa) 2:4, 55. Schmidt (Kradolfer) 3:4, 59. Cantoni 3:5 (ins leere Tor, Weinfelden ohne Goalie).
Strafen: 5x2 Weinfelden, 8x2 Ceresio.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Schrepfer, Rothen, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Ganz, Ambass.
Ceresio: Caffi, Vedova, Profico, Schmid,  Ronchetti, Laakso, Cerinotti, Gianella, Bersier, Bianchi, Cantoni, Mengoni, Marcati, Raselli, Vanetti, Balerna, Rogger, Ruspini, Carugati, Della Santa.

   

PIKES verlieren Forfait Punkte gegen Herisau!
(16. Januar 2010)

Das Verbandssportgericht der SIHA hat mit heutigem Dringlichkeitsbeschluss den Rekurs des SC Herisau gutgeheissen. Eine Begründung der Umkehr des ausführlich begründeten Urteils des Einzelrichters wurde dabei noch nicht zugestellt, sodass die PIKES dazu vorläufig keine Stellung nehmen können. In der Rangierung der PIKES ändert sich vor dem morgigen Spiel nichts, d.h. die PIKES positionieren sich auch ohne diese drei Punkte auf dem 3. Tabellenrang.

   
HC Thurgau erobert drei wichtige Punkte
(15. Januar 2010)

Im 32. Spiel der NLB-Qualifikation kam der HC Thurgau gestern zu seinem 10. Saisonerfolg. Ihm gelang gegen Sierre (4.) ein 6:2 (3:0, 1:0, 2:2)-Heimsieg.


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                                           (Foto: M. Gaccioli)

Nach zuletzt drei klaren Niederlagen gegen die Walliser (0:6, 3:6, 0:7) sahen die 701 Zuschauer in der Güttingersreuti einen stark verbesserten HCT. Die Überlegenheit der «Leuen» war aber nicht so klar, wie das Resultat meinen lässt. Sierre vergab viele Chancen, während die Thurgauer grosse Effizienz bewiesen. Bis zur 24. Minute gingen sie durch Tore von M. Schoop, Milam (2) und Schmidt 4:0 in Führung und gerieten danach nie mehr in Bedrängnis. Den ersten Treffer erzielte Sierre gut zehn Minuten vor dem Ende, wobei die "Leuen" den Viertore-Vorsprung in der gleichen Minute wieder herstellten. Die Reserve am Strich beträgt damit neu acht Punkte. (Quelle: Tagblatt/mr)

   
Roger Maier neuer HCT-Geschäftsführer und Sportchef
(15. Januar 2010)

Mit Roger Maier wird ein Kenner des Ostschweizer Eishockeys Geschäftsführer und Sportchef vom HC Thurgau. Der 49-jährige tritt sein Amt am 1. April 2010 an.

Maier wird im sportlichen Bereich neben dem NLB-Team auch für den Nachwuchs des HC Thurgau sowie für die Trainerausbildung verantwortlich sein. Ausserdem wird er die Geschäftsstelle leiten. Maier war 1. Liga-Trainer beim EHC Weinfelden, HC Thurgau, EHC Frauenfeld, EC Wil und EHC Winterthur. Er ist diplomierter Nationalliga-Trainer, J+S-Experte sowie Trainer Leistungssport mit eidg. Fachausweis. Bis Ende Saison ist er noch beim EHC Winterthur als Chef-Ausbildung, Trainer der Elite-B-Junioren und Koordinator der Eishalle Winterthur tätig. Maier war zusätzlich zu seinen Trainer-Stationen während ca. 20 Jahren Betriebsleiter der Eishalle Weinfelden.

Der HCT-Verwaltungsrat hat mit Roger Maier den Wunschkandidaten engagiert. Er bringt sowohl technisches Knowhow als auch organisat orische Fähigkeiten mit und verfügt in der Schweizer Eishockey-Szene über ein hervorragendes Beziehungsnetz. Er erhält eine 100%-Anstellung und ersetzt den Sportchef Mario Brühwiler, dessen Vertrag im gegenseitigen Einverständnis per 28. Februar 2010 aufgelöst wird. (hct)

   
Zeigen "Leuen" heute endlich Reaktion?
(14. Januar 2010)

Heute Donnerstag empfängt der HC Thurgau in der NLB-Qualifikation seinen "Angstgegner" HC Sierre-Anniviers. Gegen kein anderes Team haben die "Leuen" in dieser Saison schlechter abgeschnitten: 0:6 - 3:6 - 0:7. So lauten die Resultate der bisherigen drei Duelle. Nach der internen Aussprache vom Montag nach dem 1:8-Debakel in La Chaux-de-Fonds sind heute nach den Worten auch Taten zu erwarten. Die Partie gegen den Tabellenvierten in der Güttingersreuti wird um 19.45 Uhr angepfiffen.

Heute morgen werden auch HCT-Boss Beat Frischknecht und Sportchef Mario Brühwiler vor der Mannschaft sprechen. Überdies wird erwartet, dass in diesen Tagen der neue Geschäftsführer präsentiert wird. Dabei halten sich Gerüchte hartnäckig, dass der neue Mann Roger Maier heisst. Er kennt sich als ehemaliger 1.-Liga-Trainer des SC Weinfelden, des EHC Frauenfeld und des EHC Winterthurs bestens mit den örtlichen Gegebenheiten aus. Vor der Ära Burgener war er zudem auch schon beim HCT als Assistenztrainer unter dem damaligen Trainer Henryk Gruth tätig.

   
HC Thurgau hält Fünfpunkte-Reserve
(13. Januar 2010)

Obwohl er gar nicht im Einsatz stand, gehörte der HC Thurgau zu den Gewinnern der gestrigen NLB-Qualifikationsrunde.

Die direkten Konkurrenten um den letzten Playoff-Platz verloren beide: Basel in Sierre 0:5 und die GCK Lions zuhause gegen Olten 1:5. Damit beträgt der Vorsprung des HCT am Strich weiterhin 5 Punkte - und das erstmals bei gleichvielen Spielen.

Langenthal schlägt den Leader

Der SC Langenthal bleibt in der NLB im neuen Jahr auf der Erfolgsspur. Die Oberaargauer schlugen mit ihrer bislang stärksten Saisonleistung Leader Visp 3:2. Langenthal hätte schon nach dem ersten Abschnitt klar führen müssen. Die Nonchalance im Abschluss wurde im zweiten Abschnitt bestraft, als Dominic Forget und Silvan Anthamatten innerhalb von 86 Sekunden von 0:2 auf 2:2 ausglichen. Sven Bärtschi stellte mit dem 3:2 156 Sekunden vor Schluss Lanegnthals Sieg doch noch sicher.

Keine Überraschungen boten die übrigen zwei NLB-Partien. Olten gewann auswärts bei den GCK Lions 5:1, wobei die Solothurner schon im ersten Abschnitt auf 3:0 davon zogen. Olten verkürzte den Rückstand auf Visp auf sieben Punkte. Sierre schlug Basel 5:0; hier stand das Schlussergebnis schon nach dem zweiten Abschnitt fest.

NLB-Resultate: 39. Runde: GCK Lions - Olten 1:5 (0:3, 1:0, 0:2). Langenthal - Visp 3:2 (1:0, 1:2, 1:0). Sierre - Basel 5:0 (2:0, 3:0, 0:0).
NLB.Rangliste: 1. Visp 31/71. 2. Olten 31/64. 3. Lausanne 31/56. 4. Sierre 31/55. 5. Ajoie 30/52. 6. Langenthal 32/46. 7. La Chaux-de-Fonds 31/44. 8. Thurgau 31/30. - 9. Basel 31/25. 10. GCK Lions 33/25.

   

HC Thurgauer Junioren mit Sieg
(12. Januar 2010)

Die Mannschaft der Junioren-Top, die gestern im 1. Spiel in der Promotionsrunde gegen den EHC Zunzgen-Sissach antreten musste, ist  mit einem blauen Auge davon gekommen. In der Verlängerung bezwangen sie den Gegner mit 4:3.

Die Thurgauer dominierten das Spiel, suchten jedoch zu wenig den Abschluss. Mit der Erkenntniss, das die Gegner in der Promotionsrunde mit einem höheren Level spielen als noch in der Vorrunde, müssen sich die Jungs unter Trainer Rolf Schrepfer, für die nächsten Partien noch erheblich steigern.

   

EHC KK siegt gegen St. Gallen
(11. Januar 10)

Nach der blamablen Vorstellung vergangenen Donnerstag auswärts gegen Bassersdorf rafften sich die Spieler wieder zu einer einigermassen akzeptablen Leistung auf. Es zeigt sich, dass sich die Kreuzlinger gegen Mannschaften aus den hinteren Regionen jeweils schwer tun. Dies zeigte sich auch gegen den samstäglichen Gegner St. Gallen.


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                                                   (Foto: M. Gaccioli)

Klare Führung
Die Einheimischen zeigten zu Beginn klar auf wer in der Bodensee-Arena zu Hause ist. Sie schnürten die Gäste aus St. Gallen regelrecht in deren Drittel ein. Die Ausbeute nach dem ersten Drittel war leider wieder einmal zu spärlich. In der 6. Minute war O. Eglauf für den Führungstreffer besorgt. Danach dauerte es bis zur 12. Minute, bis Kreis das 2 : 0 gelang. Die Kreuzlinger hätten zu diesem Zeitpunkt ohne weiteres mit 4 oder 5 Treffern führen können.

Ausgeglicheneres Mitteldrittel
In der 26. Minute war es wiederum Kreis, der zum – dachte man – vorentscheidenden 3 : 0 einschoss. Der Faden war aber auf einmal wie gerissen. Die Gäste checkten viel früher vor und liessen den Kreuzlingern viel weniger Spielraum. Resultat dieser für die Gäste besseren Einstellung waren die Tore zum 3 : 1 und 3 : 2 in der 35. und 39. Minute. Nur 50 Sekunden nach dem 3 : 2 gelang Schmid das vierte Tor und damit war der Zweitorevorsprung wieder Tatsache. Es zeigte sich aber wieder einmal, dass die Einheimischen zu viele Strafen gegen einen Gegner wie St. Gallen kassierten. 7x 2 Minuten ist eindeutig zu viel des Guten. An diesem Umstand muss unbedingt gearbeitet werden.

Hektik im Schlussdrittel
Mit dem sicheren Zweitorevorsprung und den Sieg vor Augen taten die Kreuzlinger im letzten Drittel nur noch das absolut Notwendigste. Dies hätte auch ins Auge gehen können. In der 50. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer zum 4 : 3. Wiederum konnten die Kreuzlinger nur 40 Sekunden danach auf 5 : 3 davonziehen. Die St. Galler warfen jetzt alles in die Offensive. Lohn dafür war in der 56. Minute das 5 : 4. Jetzt hatten die Einheimischen noch bange Minute zu überstehen. Mit Glück konnten sie die drei Punkte aber zu ihren Gunsten aufschreiben lassen. Mit 22 Punkten nach 15 Spielen haben die Kreuzlinger immer noch eine Chance auf einen Play off Platz. Niederlagen wie gegen Bassersdorf dürfen aber dabei nicht mehr passieren.

Nächstes Spiel am Samstag, 16.01.2010, 1930 Uhr in Scuol gegen Engiadina

EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ – EHC ST. GALLEN  5 : 4 (2:0,2:2,1:2)
Kreuzlingen spielte mit:   Rossi, Mesinovic, Bolliger, Sievi, Eglauf R., Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Kreis, Spühler, Cunti, Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella,  Schmid, Eglauf O.  Es fehlten:  Bartholdi, Jakob (Pikes)

   
Pikes gewinnen Ostschweizer Derby klar
(11. Januar 2010)

Die Pikes melden sich auf eindrückliche Art und Weise zurück, lassen dem SC Herisau im Ostschweizer 1.-Liga-Derby keine Chance und gewinnen auch in dieser Höhe verdient mit 7:2 (2:0, 1:0, 4:2).


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                                                   (Foto: M. Gaccioli)


Beide Mannschaften stiegen verhältnismässig ruhig in das Startdrittel. Es waren vorwiegend die Pikes, welche diesen Spielabschnitt dominierten. Die Hechte zeigten von Beginn weg, dass das Ueberzahlspiel derzeit eine ihrer guten Tugenden ist. Die ersten zwei Tore durch Zeller (8.) sowie Peer (9.) wurden beide im Powerplay erzielt.

Im Mitteldrittel gewannen dann plötzlich die Appenzeller an Uebergewicht. Die Gründe dafür lagen einerseits im aufsässigeren Spiel der Herisauer sowie an der Pikes-Defensive, welche entgegen dem Startdrittel die Scheiben phasenweise nicht mehr konsequent genug aus der eigenen Zone beförderte, wenn Gefahr herrschte. So war es Pikes-Goalie Kindschi zu verdanken, dass kein Gegentreffer entgegengenommen werden musste. Die Pikes spielten jedoch trotzdem sehr abgeklärt weiter und tauchten nach blitzschnell vorgetragenen Kontern immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Eine dieser Aktionen führte zum 3. Tor der Pikes; John hatte einen Abpraller verwertet.

Strasser trifft dreimal
Im letzten Drittel zeigte die Pikes-Offensive dann eindrücklich, weshalb ihre beiden Stürmer Strasser und Peer die derzeitige Rangliste der Liga-Topskorer anführen. Der Weckruf dazu erfolgte allerdings durch das Tor des SC Herisau, welches durch Dolana (46.) erzielt wurde. Nach einem von Häusermann (49.) raffiniert abgefälschten Schuss hiess es aber nur kurze Zeit später bereits 4:1 für die Oberthurgauer. Danach kam die grosse Show von Pikes-Kapitän Strasser, welcher die restlichen drei Tore für die Pikes (50., 55. und 59.) markierte, einen davon sogar in Unterzahl. Hofer hatte zwischenzeitlich noch den 2. Treffer für die Appenzeller erzielt (55.).

Abschluss gegen Frauenfeld
Im letzten Meisterschaftsspiel der laufenden Qualifikationsrunde treffen die Pikes am kommenden Samstag, 16.01.2010, auf den amtierenden Amateur-Schweizermeister, den EHC Frauenfeld. Spielbeginn im EZO in Romanshorn ist dann ausnahmsweise erst um 17.30 Uhr. (hv)

Pikes Oberthurgau - Herisau 7:2 (2:0, 1:0, 4:2)
EZO Romanshorn. - 625 Zuschauer. - SR Unterfinger; Ehmke, Zweidler.
Tore: 8. Zeller (Strasser, Peer; bei Strafe Herisau) 1:0.  9. Peer (Strasser; Ausschluss Hofer) 2:0. 33. John, (Schneller) 3:0.  46. Dolana 3:1.  49. Häusermann, (Zeller) 4:1.  50. Strasser, (Peer, Strebel) 5:1.  55. Strasser (Ausschluss Rieser !) 6:1.  55. Hofer, (Vlk) 6:2.  59. Strasser, (Peer) 7:2.
Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen die Pikes, 8-mal 2 Minuten gegen Herisau.
Pikes: Kindschi; Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, Jakob.
Herisau:  F. Dintheer, (Mathis), P. Rutishauser, A. Dintheer, Homberger, S. Rutishauser, Brem, Wild, Kölliker, Mehli, Pace, Bleiker, Hofer, Dolana, Meier, Müller, Brugger, Engler, Vlk.

   

Hohe EHCF-Niederlage gegen Winterthur
(11. Januar 2010)

Der EHC Frauenfeld verliert sein erstes 1.-Liga-Heimspiel im Jahr 2010 gegen die Eulachstädter klar mit 2:7.


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                                                    (Foto: M. Gaccioli)

Der EHC Frauenfeld wollte gegen den Erzrivalen seinen weniger erfolgreichen Start ins neue Jahr wettmachen. Die Kantonshauptstädter starteten engagiert ins erste Spiel 2010 vor heimischer Kulisse. Nach wenigen Minuten kassierte Kühni nach einem Haken eine Strafe. Die Frauenfelder nutzten diese Möglichkeit gleich zum 1:0 durch Pargätzi. Die 660 Zuschauer in der Kunsteisbahn sahen ein ausgeglichenes erstes Drittel, jedoch keine weiteren Treffer.
Im Mittelabschnitt waren erst knapp fünf Minuten verstrichen, als Jost nach einer ärgerlichen Strefe auf der Bank Platz nahm und die Winterthurer zum zweiten Mal in Überzahl agieren konnten: Über Schöbi und Loser gelangte die Scheibe zu Büsser, welcher den Ausgleich erzielte. Keine 60 Sekunden später wurden die Gastgeber erneut erwischt: O. Früh schoss zum 1:2 für den EHCW ein. Nach einer halben Stunde erhöhte Büsser auf 1:3. Doch Basarte brachte mit dem 2:3 nach Zuspiel von Beltrame die Spannung zurück.

Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die Eulachstädter die Partie innerhalb von 28 Sekunden entscheiden: Die Winterthurer kamen druckvoll aus der Kabine und Schumann und Loser sorgten mit ihrem Doppelschlag zum 2:5 für die Entscheidung. In der Schlussphase kassierten Schlumpf und Jost noch je 10 Minuten und die Winterthurer erhöhten durch Büsser und Schmid zum Endstand von 2:7.

Frauenfeld - Winterthur 2:7 (1:0, 1:3, 0:4)
Kunsteisbahn. - 660 Zuschauer. - SR Boverio, Hässig/Schär.
Tore: 4. Pargätzi (Jost, Korsch/Ausschluss Kühni) 1:0, 25. Büsser (Loser, Schöbi/Ausschluss Jost) 1:1, 26. O. Früh (R. Früh, E. Geiser) 1:2, 32. Büsser (Grolimund, Loser) 1:3, 37. Basarte (Belrame) 2:3, 42. (41.14) Schumann (Vogler) 2.4, 42. (41.42) Loser (Grolimund) 2:5, 57. Büsser 2:6, 58. Schmid (Götz) 2:7.
Strafen: 6x2 plus 2x10 (Schlumpf, Jost) Minuten gegen Frauenfeld, 10x2 plus 2x10 (Perret, Vogler) gegen Winterthur.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Beltrame, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Tröndle; Bucher, Korsch, Pargätzi; Eicke, Basarte, Aeschimann.
Winterthur: Götz, S. Kühni, R. Früh, Bussola, Vogler, R. Geiser, Perret, Guidotti, O. Früh, Schenk, Schumann, Schöbi, Füglister, Thaler, E. Geiser, Schmid, M. Büsser, K. Kühni, Grolimund, Loser, Müller.


   
Weinfelden holt zwei wichtige Auswärtspunkte
(11. Januar 2010)

Mit einem 3:2-Auswärtserfolg nach Penaltyschiessen über den EC Wil hat sich der SC Weinfelden in der 1.-Liga-Gruppe 1 seine Playoff-Chancen gewahrt.

Um für die anstehende Punktehalbierung und den harten Kampf um die letzten beiden Playoff-Plätze bereit zu sein, brauchten beide Teams unbedingt einen Erfolg.  Die Kälte und die Resultate der vergangenen Woche waren wohl verantwortlich für die die tiefe Zuschauerzahl, nur gerade 220 Zuschauer fanden sich im Wiler Bergholz ein.

Der nach Spielschluss zum besten Spieler ausgezeichnete Mäder brachte die Bären in Führung. Es folgten viele Weinfelder Strafen.  Erst in der Mitte des zweiten Drittels ertönte die Torsirene zum zweiten Mal, Filli erhöhte auf 2:0. Doch innert sechs Minuten stand es 2:2. Torschütze Steve Schoop krönte mit seinem Treffer eine klasse Leistung. Direkt von der Strafbank kommend überlistete Cédric Fehlmann den Wiler Schlussmann und glich aus. Weinfelden hatte sich zurückgekämpft, das Spiel war wieder völlig offen.

Im letzten Drittel sassen ausschliesslich Wiler Spieler auf der Strafbank, Weinfelden konnte die Überzahlsituationen aber nicht nutzen. Auch in der Verlängerung gab es keinen weiteren Treffer, das Penaltyschiessen musste entscheiden. Analog zum Spiel kämpften sich die Trauben auch hier nach einem Rückstand zurück. Eine Glanzparade von Waber sowie die Abgeklärtheit von Kradolfer und Kappenthuler sicherten den 2:3 Sieg.
 
Wil – Weinfelden 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.
Bergholz. – 220 Zuschauer. – SR Fehr, Blumenthal/Cavallaro.
Tore: 13. Mäder (Diethelm, Fontana) 1:0, 34. Filli (Schwarz) 2:0, 37. Schoop (Tobler) 2:1, 40. Fehlmann (Barts, Schoop) 2:2, 65. Kappenthuler 2:3.
Strafen: 6x2 Wil, 8x2 Weinfelden.
Wil: Demont; Fankhauser, Kaiser, Steffen, Steimer, Lüthi, Köfer, Mäder, Filli, Fisch, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Diethelm, Maier.
Weinfelden: Waber; Ardizzone, Kradolfer, Trunz, Schoop, Tobler, Swart, Schürch, Hemmi, Kappenthuler, Schrepfer, Rothen, Ambass, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moserem.

   

Kostners Stuhl wackelt nach weiterem Debakel
(10. Januar 2010)

Mit 1:8 ging der HC Thurgau am Samstag beim zuletzt keinesfalls überzeugenden Tabellennachbarn HC La Chaux-de-Fonds unter. Es war dies die 9. Niederlage in den letzten 11 NLB-Qualifikationsrunden.

Was die «Leuen» am Samstag vor 2424 Zuschauern in La Chaux-de-Fonds zeigten, deutet auf Zerfallserscheinungen hin. Drei Gegentore in Überzahl in einem einzigen Spiel zu kassieren, spricht eine unmissverständliche Sprache. Da stimmt so einiges nicht in dieser HCT-Mannschaft. Die Schuld nun einzige bei Trainer Erwin Kostner zu suchen, wäre gleichermassen unfair wie unkorrekt. Dass der sympathische Südtiroler einen Grossteil seiner Spieler aber kaum mehr erreicht, ist ebenso nicht von Hand zu weisen. Zudem haben Kostner und sein Assistenztrainer Roger Keller das Heu ebenfalls nicht mehr auf der gleichen Bühne.

Miserable Bilanz
1:5 - 3:7 - 3:4 - 1:4 - 3:4 - 0:3 - 0:7 - 3:2 - 2:4 - 1:8 lautet die miserable Bilanz des HC Thurgau seit dem 4:2-Auswärtssieg vom 1. Dezember in Langenthal. Seither haben die abschlussschwachen «Leuen» in keiner Partie mehr als drei Tore erzielt. 6:24 lautet das Torverhältnis aus den letzten 5 Partien. Dass die Playoff-Chancen weiterhin intakt sind, verdanken die Thurgauer nicht ihren eigenen Leistungen, sondern dem Umstand, dass Basel und die GCK Lions ebenfalls nicht entscheidend vom Fleck kommen. Fünf Punkte beträgt die Reserve des HCT auf seinen beiden Jäger noch, wobei Basel aber  ein Spiel weniger ausgetragen hat. Zumindest die Sharks scheinen derzeit aber stärker einzustufen als die Ostschweizer.

Erneuter Fehlstart
Wie schon zuletzt im Heimspiel gegen Langenthal erwischte der HCT auch am Samstag im Jura einen klassischen Fehlstart. Die Gastgeber nützten die erste Strafe gegen die «Leuen» nach 343 Sekunden durch Turler zum 1:0 und exakt eine Minute später doppelte Mondou zum 2:0 nach. Als dem gleichen Spieler nach 9:02 Minuten gar ein Shorthander – also ein Tor in Unterzahl gelang – war das Spiel fast schon gelaufen. Thomas Dommens Anschlusstor zu Beginn des Mitteldrittels (22.) beantworteten Pochon in Überzahl (29.) sowie Fournier (38.) noch vor der zweiten Pause. In der Schlussviertelstunde liessen sich die Thurgauer gar demütigen: Fournier mit seinem 2.?Tor erneut in Unterzahl erhöhte auf 6:1 (45.), dann traf Neininger zum 7:1 (54.) und schliesslich sorgte Fuchs 122 Sekunden vor der Sirene mit dem dritten Shorthander für den peinlichen Höhepunkt.

Spiel der letzten Chance?
Das Heimspiel am Donnerstag gegen den HC Sierre könnte für Trainer Erwin Kostner zur Schicksalspartie werden. Eine weitere Niederlage kann er sich kaum leisten. Wie aus Insiderkreisen zu hören ist, wäre eine «interne» Trainerrochade zwischen Kostner und Rolf Schrepfer denkbar. (Quelle: Tagblatt Thurgau/mru)

La Chaux-de-Fonds - Thurgau 8:1 (3:0, 2:1, 3:0)
Les Mélèzes. - 2424 Zuschauer. - SR Peer, Huggenberger/Wüst.
Tore: 6. (05:43) Turler (Fuchs/Capaul) 1:0. 7. (06:43) Mondou (Kast, Bochatay/Ausschluss Capaul) 2:0. 10. Mondou (Bochatay/Ausschluss Pochon!) 3:0. 22. Dommen (Milam, Küng/Morant) 3:1. 29. Pochon (Membrez/Ausschluss Ott) 4:1. 38. Fournier (Neininger) 5:1. 45. Fournier (Fuchs/Ausschluss Stephan!) 6:1. 54. Neininger (Stephan) 7:1. 58. Fuchs (Fournier/Ausschluss Daucourt!) 8:1. --
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds, 8mal 2 plus 10 Minuten (Milam) gegen Thurgau

NLB-Qualifikation
Resultate: La Chaux-de-Fonds - Thurgau 8:1 (3:0, 2:1, 3:0). Basel - Lausanne 1:5 (0:0, 1:3, 0:2). Visp - GCK Lions 11:5 (4:2, 2:2, 5:1). Olten - Ajoie 4:2 (2:0, 0:1, 2:1).
Rangliste: 1. Visp 30/71. 2. Olten 30/61. 3. Lausanne 31/56. 4. Ajoie 30/52. 5. Sierre 30/52. 6. La Chaux-de-Fonds 31/44. 7. Langenthal 31/43. 8. Thurgau 31/30. - 9. Basel 30/25. 10. GCK Lions 32/25.


   

Leader Visp hilft HC Thurgau
(9. Januar 09)

Im Kampf um den letzten Playoff-Platz hat der HC Thurgau (8.) Schützenhilfe aus dem Wallis bekommen. Leader Visp bekundete gegen Basel (9.) zwar lange Zeit Mühe, setzte sich aber am Schluss dennoch "standesgemäss" 4:1 durch.
Cory Pecker erlöste die 2321 Zuschauer mit zwei Treffern in den letzten drei Spielminuten. Davor war Basel durch Thomas Keller in der 16. Minute in Führung gegangen. Im Mitteldrittel drehte Visp die Partie mit zwei Toren um, vermochte jedoch nicht zu überzeugen. In der Tabelle bauten die Walliser die Führung auf den ersten Verfolger Olten auf zehn Punkte aus, während Basel bei einem Spiel weniger weiterhin fünf Punkte auf Rang 8 (Thurgau) aufweist.

Die Thurgauer gastieren morgen Samstag beim Tabellennachbarn La Chaux-de-Fonds. Es bleibt abzuwarten, ob sich die angeschlagenen "Leuen" (nur 1 Sieg aus den letzten 7 Spielen) im Jura schlagen werden. Die bisher einzige Partie in dieser Saison beim HC La Chaux-de-Fonds verloren sie klar mit 4:9. Das nächste Heimspiel steht für den HCT am kommenden Dienstag auf dem Spielplan. In Weinfelden empfängt er dabei den HC Sierre, bei dem er erst kürzllich auswärts mit 0:7 unter die Räder geriet.

Verliert der HCT morgen im Jura und dann auch noch gegen Sierre, könnten die Tage von HCT-Trainer Erwin Kostner gezählt sein. Insiderkreisen zur Folge könnten sich die Thurgauer Verantwortlichen einen Trainertausch mit dem SC Weinfelden vorstellen.

NLB-Rangliste: 1. Visp 29/68. 2. Olten 29/58. 3. Lausanne 30/53. 4. Ajoie 29/52. 5. Sierre 30/52. 6. Langenthal 31/43. 7. La Chaux-de-Fonds 30/41. 8. Thurgau 30/30. 9. Basel 29/25. 10. GCK Lions 31/25.


   
Blamable Leistung der "Hechte"
(7. Januar 10)

Ein gelungener Start, im Verlaufe des Spieles durchaus auch etwas Pech sowie teilweise unakzeptable Disziplinlosigkeiten. So könnte in etwa das Fazit des mit 2:6 (2:1, 0:2 0:3) verlorenen 1.-Liga-Spieles der Oberthurgauer in Winterthur lauten.


Als die Pikes durch Strebel (3.) bereits früh in Führung gingen und nach 12 Minuten im Powerplay erneut durch Strebel bereits mit zwei Toren im Vorsprung lagen, hoffte der Anhang der ‚Hechte’, dass die Erfolgs-Serie auch gegen die Eulachstädter anhalten könnte. Dem war aber nicht so. Noch im ersten Drittel gelang den Winterthurern der Anschlusstreffer.

Der Rest des Spieles ist schnell abgehandelt. Neben einigem Abschlusspech gesellten sich mit Fortdauer des Spieles zahlreiche Undiszipliniertheiten in das Spiel der Pikes. Die Winterthurer, welche nun natürlich Morgenluft witterten liessen sich nicht zweimal bitten und erzielten in regelmässigen Abständen ihre Tore. Nicht das klare Schlussergebnis für die Eulachstädter muss den Pikes zu denken geben sondern die Art und Weise, wie man sich selber in diese Schieflage gebracht hat.

Bereits am kommenden Samstag, 9. Januar 2010 haben die Pikes die Chance zu beweisen, dass der Auftritt in Winterthur ein unrühmlicher Ausrutscher war. Das Ostschweizer Derby gegen den SC Herisau beginnt um 17.00 Uhr. (hv)

   
Frauenfelder Kanterniederlage beim Leader
(7. Januar 09)

Der EHC Frauenfeld verlor sein zweites 1.-Liga-Spiel im Jahr 2010 gegen den Leader gleich mit 0:8.

Die Zürcher starteten mit viel Offensivdrang in die Begegnung: Nach Treffern von Nikolic und Dittli lagen sie früh mit 2:0 in Front. Kurz vor der ersten Pause war es wiederum Nikolic, welcher zum 3:0 einschoss. Drei Gegentore bei numerischem Gleichstand in einem Drittel kassierten die Frauenfelder zuletzt im November, im Hinspiel gegen den EHC Dübendorf. Die vermeintliche Spitzenpartie war somit bereits nach dem ersten Drittel praktisch entschieden. Nach einem ausgeglichenen Mittelabschnitt wurde der EHC Frauenfeld im Schlussdrittel von den Gastgebern regelrecht überfahren und kassierte innert 60 Sekunden drei weitere Gegentreffer. Der EHC Dübendorf verdiente sich die drei Punkte und baut damit seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf 4 Zähler aus. (jbü)

Dübendorf - Frauenfeld 8:0 (3:0, 1:0, 4:0)
Im Chreis. - 365 Zuschauer. - SR Sereinig, Keller/Schrag.
Tore: 3. Nikolic (Wüst, Brönnimann) 1:0, 5. Dittli (Marzo) 2:0, 18. Nikolic (Wüst, Genoni) 3:0, 38. Vollenweider (Baur, Obrist) 4:0, 42. Riatsch (Vollenweider, Obrist) 5:0, 48. (47.00) Dittli (Riatsch, Vollenweider) 6:0, 48. (47.31) Vögeli (Marzo, Dittli) 7:0, 49. Wüst (Brünnimann, Nikolic/Ausschluss Schlumpf) 8:0.
Strafen: 7x2 Minuten gegen Dübendorf, 6x2 plus 1x10 (Beltrame) Minuten gegen Frauenfeld.
Dübendorf: Sarkis; Meichtry, Brönnimann; Baur, Eichmann; Lohrer, Stiefel;  Gruber, Nikolic, Vollenweider; Genoni, Dittli, Wüst; Marzo, Obrist, Vögeli; Riatsch.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Schlumpf, Jost, Tröndle; Bucher, Korsch, Pargätzi; Beltrame, Eicke, Basarte; Trachsler.

   

Eishockey 2009/10: Härtere Strafen für Schläger?
(06. Januar 10)

sozioland präsentiert die grosse Fanumfrage zur Eishockey-Saison 2009/10

Wie jedes Jahr zieht es Eishockeyfreunde aus dem ganzen Land in die hiesigen Hallen, um das heisse Treiben auf dem Eis zu verfolgen. Doch in welchen Hallen ist die beste Stimmung? Welche Clubs stehen in der Gunst der Fans am höchsten? Sollten Schlägereien auf dem glatten Parkett strenger geahndet werden? Und wie wird die Zukunft der noch jungen Champions Hockey League bewertet?

Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen widmet, das Meinungsportal sozioland der Eiszeit in der Schweiz auch in diesem Jahr eine eigene Online-Umfrage. Bereits im vierten Jahr werden Fans der National League A und B zu ihrem Lieblingssport befragt.

Die Umfrage finden Sie direkt unter folgendem Link:

http://www.sozioland.ch/eishockey0910_ch.php

Unter allen Teilnehmern/Innen verlost sozioland in Kooperation:
· Je 1 Spiel "NHL2K10" für Xbox360, PS3 und die Wii von 2K Games
· 6 Bücher "100 Gesichter, 100 Geschichten, 100 Jahre Schweizer Eishockey" vom Orell Füssli Verlag

Die Umfrage endet voraussichtlich Anfang März 2010.

Die Ergebnisse der Eishockey-Saison 2008/09 finden Sie unter folgenden Links: http://www.sozioland.ch/rp/eishockey0809_ch1/ (Nationalliga A)
http://www.sozioland.de/rp/eishockey0809_ch2/ (Nationalliga B)

   
«Leuen» viel zu spät erwacht
(6. Januar 10)

Im vierten Duell der NLB-Qualifikation mit dem SC Langenthal geht der HC Thurgau beim 2:4 erstmals als Verlierer vom Eis. Schwache erste 23 Minuten (0:4) kosten drei wichtige Punkte. Weil Basel im Duell der Kellerkinder gegen die GCK Lions mit 0:1 verlor, hätten sich die Thurgauer mit einem Sieg weiter von Platz 9 absetzen können.


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                                                   (Foto: M. Gaccioli)


Was die HCT-Akteure in den ersten 20 Minuten zeigten, war wohl etwas vom Schwächsten in dieser Saison. Die Gäste hätten schon in der 1. Minute in Führung gehen müssen, aber Lüssy brachte die Scheibe in zwei Anläufen nicht an Keeper A. Schoop vorbei und Bärtschi traf nur den Pfosten. Die ersten Thurgauer Chancen durch Plankl (3.) und Brulé (7.) erwiesen sich lediglich als Strohfeuer. Innerhalb von gut sechs Minuten erzielten die Oberaargauer mehr Tore, als in den bisherigen drei Duellen in den gesamten 60 Minuten. SCB-Leihgabe Alex Chatelain (31, Ex-HCT) in der 11. Minute, Bodemann (15.) und Bärtschi überwanden Torhüter Schoop zum 0:3. Alle drei Tore erzielte die 2. Linie des SCL – und bei allen drei sah die Thurgauer Defensive nicht gerade vorteilhaft aus. Den «Leuen» fehlte sowohl die spielerische Linie als auch die Körpersprache. Gästekeeper Eichmann verbrachte ein äusserst ruhiges Startdrittel.

«Waterloo» angestimmt

Nach dem schnellen 0:4 durch Randegger (23.) ertönte bezeichnenderweise der Abba-Klassiker «Waterloo» durch die mit 783 Zuschauern mager besetzte Güttingersreuti. Das 1:4 durch Lemm (25.) fiel wie aus heiterem Himmel. Und da Capaul 95 Sekunden später nachdoppelte, keimte wieder Hoffnung auf. Hätte Ott wenig später das leere Tor getroffen, Langenthal wäre noch mehr unter Druck geraten. Ab dem 2:4 war Thurgau die bessere Mannschaft. Erstaunlich, wie man plötzlich aggressiver spielten konnte.

Auch im Schlussdrittel bemühten sich die Thurgauer. Langenthal schien die Pause aber gut getan zu haben. Die Gäste spielten defensiv solid und beschränkten sich gegen den anstürmenden HCT auf schnelle Konter. Die letzte Chance, die erste Saisonniederlage gegen den Tabellensechsten abzuwenden, vergab das Team von Trainer Erwin Kostner rund zehn Minuten vor dem Ende, als es eine Strafe gegen SCL-Topskorer Stephan Moser nicht ausnützen konnte. Wenig später scheiterte Dommen an Eichmann (53.). Auch ein 6. Feldspieler 55 Sekunden vor Schluss brachte keine Resultatverbesserung mehr. Zum dritten Mal endete der Vergleich  mit 4:2 – aber erstmals zu Gunsten von Langenthal, obwohl der HCT wesentlich öfters (40:24) schoss.

Schwierige Aufgabe
Am nächsten Samstag gastiert der HCT beim Tabellennachbarn HC La Chaux-de-Fonds (7.), wo er in dieser Saison allerdings bereits eine 4:9-Schlappe kassierte.  Das nächste Heimspiel steht dann am Dienstag, 12. Januar, gegen Sierre auf dem Programm. (Quelle: Tagblatt Thurgau/mru)

Thurgau – Langenthal 2:4 (0:3, 2:1, 0:0)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 783 Zuschauer. – SR Koch; Micheli, Tscherrig.
Tore: 11. Chatelain (Larose, Fäh) 0:1. 15. (14:03) Bodemann (Gruber, Moser) 0:2. 17. (16:03) Bärtschi (Randegger, Larose) 0:3. 23. Randegger (Fischer, Loeffel) 0:4. 25. (24:09) Lemm (Brulé, Fehr) 1:4. 26. (25:44) Capaul (Milam, Plankl) 2:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Thurgau, 2mal 2 Minuten gegen Langenthal.
Thurgau: A.Schoop; Ott, Müller; Milam, Schumacher; Jaag, Camichel; Ganz; Lemm, Fehr, M. Schoop; Küng, Dommen, Brulé; Plankl, Capaul, Gartmann; Balerna, Trachsler.
Langenthal: Eichmann; Randegger, Loeffel; Fäh, Aegerter; Gurtner, Bochatay; Lüssy, Himelfarb, Baumgartner; Bärtschi, Larose, Chatelain; Moser, Bodemann, Gruber; Fischer, Jarkko, Kummer.
Bemerkungen: Thurgau ohne Schmidt, Marugg, St. Schoop, Ambass, Hiltebrand und Zbinden. – Langenthal ohne Bruri, Bruderer, Blaser, Walter, Wegmüller, Gerber (Bern) und Murley (Lugano). – 14:03 Time-out Thurgau, 59:05 Time-out Langenthal, Thurgau danach mit 6. Feldspieler statt Keeper Schoop.
Beste Spieler: Brulé (T) und Gruber (L).

   
Junioren-Top des HC Thurgau kämpfen um Aufstieg
(5. Januar 09)

Der HC Thurgau Nachwuchs setzt alles daran, die Junioren-Top-Mannschaft wieder in die Elite-Klasse aufsteigen zu lassen. Die Vorrunde dominierte die Mannschaft HC Thurgau Junioren-Top, unter der Leitung von Rolf Schrepfer und Patrick Meier, mit einer bravourösen Leistung klar, und sicherte sich damit den ersten Platz. Das grosse Ziel "Aufstieg" geht nun in die nächste Phase, mit den überregionalen Aufstiegsspielen, mit den Gegnern aus dem Raum Ost, West und Zentralschweiz.

Am nächsten Sonntag, 10. Januar, 16.45 Uhr, geht es los mit dem 1. Spiel der Promotion, wo die HC Thurgau Junioren-Top zu Hause (Eishalle Güttingersreuti, Weinfelden) auf den EHC Zunzgen-Sissach treffen. Der Nachwuchs des HCTG freut sich auf die grosse Herausforderung. Natürlich wollen die Spieler vor einer Super Kulisse ihre Heimspiele austragen und dem Publikum zeigen, was sie während der laufenden Saison gelernt haben.

Brunner Erben sponsort Aufstiegsspiele
Die Verantwortlichen und die Mannschaft der Junioren-Top bedanken sich bei der Firma Brunner Erben in Kreuzlingen für den Sponsor-Betrag von 2000 Franken für die Aufstiegsspiele.

   
Leuen“ zwingen Schlusslicht nur mit Mühe in die Knie
(4. Januar 10)

Nach fünf Niederlagen in Serie gewinnt der HC Thurgau in der NLB am Sonntag gegen die GCK Lions 3:2. Die sportliche Leistung ist gegen das Schlusslicht wiederum enttäuschend. Bei den «Leuen» sind Dommen, Brulé und Plankl die drei Torschützen.



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                                          (Foto: M. Gaccioli)

Das Jahr 2010 hat für den HCT zumindest resultatmässig gut und den Erwartungen entsprechend begonnen. Und dies gleich in doppelter Hinsicht. So konnte mit 1545 Zuschauern eine schöne Kulisse verzeichnet werden. 600 Besucher profitierten dabei von gratis an Vereine und Schulen abgegebenen Tickets. Die letztlich jedoch nur gerade mit Hängen und Würgen erkämpften drei Punkte im Duell der beiden Mannschaften mit dem Löwen im Vereinswappen verschaffen Thurgau wieder etwas Luft zum Playoff-Strich.

Nur bedingte Erlösung
Die gerade im Offensivbereich schwachen Darbietungen in den beiden letzten Dezemberwochen haben die Truppe von Trainer Erwin Kostner doch stark verunsichert. Dies war in den ersten Minuten des Heimspiels gegen die Zürcher stark spürbar. Die Startphase war überaus konfus. Zum Glück hatte der HCT da einen top präsenten Andreas Schoop im Tor, der erstmals seit dem 24. November wieder von Beginn weg das Tor hüten durfte.


Die Gäste mussten an diesem Abend auf ihren Ausländer Down verzichten, der selber einen erfolgreichen Auftritt mit dem ZSC Lions in Davos hatte. Die Absenz seines Topskorers konnte der Tabellenletzte nicht ganz kompensieren. Die Einheimischen gingen in der 10. Minute durch einen viel umjubelten Powerplay-Treffer von Dommen 1:0 in Führung. Dieses Goal brachte jedoch nur bedingt die erhoffte Erlösung, nachdem man in den letzten beiden Partien gegen Lausanne und Sierre ja ohne Torerfolg geblieben war.

Denn schon in der 16. Minute fiel der für die willigen Zürcher nicht einmal unverdiente Ausgleich durch Altdorfer zum 1:1. Auch dieser Treffer entstand in einer Überzahlsituation.

Schoop wehrt Penalty ab
Im zweiten Drittel konnte der HCT zunehmend mehr Druck aufbauen. Die Chancen liessen dann auch nicht auf sich warten. Plankl (31.) verwertete eine herrliche Vorlage von Capaul zum 2:1. Von Thurgauer Souveränität war aber weiterhin nichts zu sehen. So musste Schoop kurz vor dem Seitenwechsel mit einem abgewehrten Penalty von Wichser brillieren.

Sünder Brulé schien nach der Eisreinigung (41.) mit dem 3:1 die Vorentscheidung herbeizuführen. Die GCK Lions kämpften aber weiter und brachten mit dem 3:2 durch Wichser (59.) die «Leuen» nochmals mächtig ins Zittern.


Hoffnung gegen Langenthal
Bereits morgen (20 Uhr) kann der HCT das nächste Heimspiel bestreiten. Gegen den SC Langenthal gewann man in dieser Saison dreimal und darf deshalb auf ein weiteres positives Erlebnis hoffen. (Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)


Thurgau – GCK Lions 3:2 (1:1, 0:1, 1:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 1545 Zuschauer. – Sr. Hatz (Brunner, Sicorschi).
Tore: .10. Dommen (Milam, Brulé, Ausschluss Signoretti) 1:0. 16. Altorfer (Signoretti, Cadonau, Ausschluss Camichel) 1:1. 31. Plankl (Capaul, Ott) 2:1. 41. Brulé (Milam, Ausschlüsse Gartmann und Micheli) 3:1. 59. Wichser (Kukan, Tiegermann, Ausschluss Gartmann, GCK Lions mit sechs Feldspielern) 3:2.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
Thurgau: A. Schoop; Jaag, Camichel; Milam, Schumacher; Ott, Müller; Marugg, Barts; Lemm, Fehr, M. Schoop; Küng, Dommen, Brulé; Balerna, Capaul, Gartmann; Zbinden, Plankl, Trachsler.
GCK Lions: Meili; Signoretti, Breu; Stämpfli, Cadonau; Schefer, Kukan; Rimann, Micheli, Wichser; Altorfer, Hüsler, Tiegermann; Della Rossa, Geiger, Gerber; Baltisberger.
Bemerkungen: 45. Tor von Rimann wegen hohem Stock aberkannt. 58:03 Time-out GCK Lions. Von 58:03 bis 587:27 und 58:57 bis 60:00 GCK Lions mit sechs Feldspielern. Thurgau ohne Ambass, Hiltebrand und Ganz (alle krank), GCK Lions ohne Down (Einsatz mit ZSC Lions in Davos) und Hendry.
Beste Spieler: A. Schoop (T), Altorfer (G).

      
Weinfelden wahrt Playoff-Hoffnungen mit Heimsieg
(4. Januar 10)

In einem packenden 1.-Liga-Duell bezwang der SC Weinfelden im ersten Spiel des neuen Jahres in eigener Halle den EHC Wetzikon mit 7:5.

Alle Playout-Kandidaten in der 1.-Liga-Gruppe 1 haben intakte Chancen, den Sprung über den Strich zu schaffen und mit der Lastminute-Niederlage im Hinspiel war die Rechnung für den SCW eröffnet worden. Wetzikon wiederum eröffnete das Score – ein Doppelschlag in der 6. Minute sorgte für hängende Köpfe auf Weinfelder Seite. Umso beeindruckender war ihre Rückkehr ins Spiel, mit Überzahltreffern des genesenen Rothen und des Routiniers Kradolfer schaffte Weinfelden den Gleichstand. Ein unnötiger Scheibenverlust führte allerdings zur Wetziker Pausenführung durch einen Shorthander.

Direkt nach dem ersten Seitenwechsel traf Kuhn nach einer sehenswerten Kombination zum Einstand. Rothen konnte gar nachdoppeln und der SCW führte erstmals. Dieses 4:3 nahm das Heimteam mit in die Kabine.

Das stimmungsstarke Publikum erlebte ein Wechselbad der Gefühle, es dauerte nämlich nicht lange, bis die Wetziker ihrerseits doppelt trafen und erneut in Führung gingen.  Tschudy und der Ex-Dübendorfer Portmann hiessen die Torschützen. Mit Fleiss und Einsatz gelang den Trauben aber die finale Führung, Könczöls Dreh-Schuss aufs leere Tor sicherte den 7:5 Erfolg und drei wichtige Punkte. (scw)

Weinfelden – Wetzikon 7:5 (2:3, 2:0, 3:2)
Güttingersreuti – 271 Zuschauer – SR Riedi, Rüegg/Remund.
Tore: 6. Tschudy (Rohrer) (Ausschluss Ganz & Vesely) 0:1, 6. Holdener (Elsener, Müller Simon) (Ausschluss Ganz) 0:2, 10. Rothen (Kradolfer, Tobler) (Ausschluss Lange) 1:2, 14. Kradolfer (Tobler, Barts) (Ausschluss Schälchli) 2:2, 17. Müller Simon (Elsener) 2:3, 23. Kuhn (Maier) 3:3, 30. Rothen (Tobler) 4:3, 42. Tschudy (Holdener, Portmann) 4:4, 45. Portmann (Müller Reto) 4:5, 54. Kradolfer (Kappenthuler) (Ausschluss Brunner Noel) 5:5, 59. Kuhn (Schmidt) 6:5, 60. Könczöl (Kuhn) 7:5.
Strafen: 5x2 Weinfelden, 10x2 plus 1x10 Wetzikon.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Ambass, Tobler, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Ganz, Rothen, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Marugg, Widmer, Biert.
Wetzikon: Wandeler, Grissemann, Durisch, Holdener, Vesely, Rohrer, Elsener, Bill, Schälchli, Hvjdt, Saiani, Portmann, Brunner Noel, Deubelbeiss, Lange, Berchtold, Baer, Reichart, Müller Simon, Tschudy, Brunner Oliver, Müller Reto.

   
Bissige Pikes bezwingen Leader Dübendorf
(3. Januar 2010)

Die Pikes sind gut in das neue Jahr gestartet und bezwingen den 1.-Liga-Tabellenführer Dübendorf dank einer überzeugenden Leistung mit 6:3 (3:0, 3:1, 0:2).


Beide Mannschaften waren von Beginn weg bemüht, die Fehlerquote möglichst tief zu halten. Trotzdem gelang es Zeller bereits in der 3. Minute, die Pikes mit 1:0 in Führung zu bringen. Bevor es dann Strasser war, welcher den 2. Treffer für die Oberthurgauer markierte (10.), bedurfte es einer Glanztat von Pikes-Goalie Kindschi, um den Ausgleich der Dübendorfer zu verhindern. Kurz vor Drittelsende reagierte Häusermann blitzschnell und verwertete einen Abpraller vor dem Dübendorfer Gehäuse zur 3:0-Drittelsführung für die 'Hechte'.

Auch im Mitteldrittel gingen beide Mannschaften ein ordentliches Tempo, wobei die Pikes sehr effizient spielten. Die beiden Tore durch Schneller (28.) und Stüssi (34.) wurden je in Ueberzahl erzielt. Der Dübendorfer Brönnimann (32.) hatte zwischenzeitlich das erste Tor für die Zürcher geschossen. Den Schlusspunkt im zweiten Spielabschnitt setzte Peer mit seinem Tor zur 6:1-Führung; die Pikes spielten zu diesem Zeitpunkt sogar in Unterzahl.

Wie nicht anders zu erwarten, wollten die Dübendorfer im letzten Drittel nochmals zeigen, dass sie nicht zufällig an der Tabellenspitze stehen. In einem weiterhin intensiven und guten 1.-Liga-Spiel war es zunächst Nikolic, welcher ein Zuspiel von Meichtry zum 2. Goal für die Zürcher nutzte (45.). Nur kurze Zeit später erzielte Marzo (47.) gar den 3. Treffer für die Dübendorfer; die Pikes spielten zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Die 'Hechte' liessen sich jedoch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und feierten einen überzeugenden 6:3-Heimsieg gegen den EHC Dübendorf.

Das nächste Spiel gegen den EHC Winterthur findet bereits am kommenden Mittwoch, 6. Januar, statt. Spielbeginn in der Eishalle Deutweg ist um 20.00 Uhr. (hv)

Pikes Oberthurgau - Dübendorf 6:3 (3:0, 3:1, 0:2)
EZO Romanshorn. - 589 Zuschauer. - SR Albertin; Ehmke, Zweidler.
Tore: 3. Zeller (Strasser, Strebel) 1:0.  10. Strasser (Strebel, Zeller) 2:0. 19. Häusermann (Horber) 3:0. 28. Schneller (Korsch, Sury; Ausschluss Wüst) 4:0. 32. Brönnimann 4:1. 34. Stüssi (Korsch, Sury; Ausschluss Eichmann) 5:1. 39. Peer (Strasser; Ausschluss Beer!) 6:1. 45. Nikolic (Meichtry) 6:2. 47. Marzo (Vögeli, Meichtry; Ausschluss Horat) 6:3.
Strafen: 11-mal 2 Minuten gegen die Pikes, 8-mal 2 Minuten gegen Dübendorf.
Pikes: Kindschi; Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.
Dübendorf: Sarkis; Pfändler, Prader, Nikolic, Riatsch, Obrist, Genoni, Vollenweider, Baur, Gruber, Wüst, Marzo, Lohrer, Vögeli, Dittli, Sommer, Meichtry, Eichmann, Brönnimann.

   

Wegweisendes NLB-Strichduell in der "Gütti"
(2. Januar 09)

Diesen Sonntag (17 Uhr) steht in der Weinfelder Güttingersreuti für beide Mannschaften enorm viel auf dem Spiel: In der 3. Runde des 4. NLB-Qualifikationsfünftels geht es für die GCK Lions bereits um (fast) alles oder nichts. Verliert der Tabellenletzte aus Küsnacht ZH in der regulären Spielzeit, dürfte der Playoff-Zug mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne ihn abfahren. Unter grossem Erfolgsdruck steht allerdings auch der HC Thurgau. Nach fünf Niederlagen in Serie - zuletzt 0:3 und 0:7 - sind die Basler Sharks bis auf einen Punkt herangerückt. Das Duell am Playoff-Strich ist damit neu lanciert. Nicht nur für das Punktekonto, sondern insbesondere für die Moral wäre ein erfolgreicher Start ins neue Jahr enorm wichtig für die angeschlagenen "Leuen".

Am Dienstag (19.45 Uhr) folgt gleich das nächste Heimspiel gegen den SC Langenthal. Gegen die Oberaargauer hat das Team von Erwin Kostner zuletzt immer wieder punkten können. Und ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass wohl nach oben nurmehr der SCL in Reichweite des HCT liegt.

Die NLB-Tabelle: 1. Visp 27 Spiele/65 Punkte. 2. Olten 28/58. 3. Ajoie 28/49. 4. Sierre 28/49. 5. Lausanne 28/49. 6. La Chaux-de-Fonds 28/39. 7. Langenthal 29/37. 8. Thurgau 28/27. - 9. Basel 27/25. 10. GCK Lions 29/22.


   

HC Thurgau steckt nach 0:7 tief in der Krise
(30. Dezember 09)

Der HC Thurgau kassiert im 2. Spiel der vierten NLB-Qualifikationsrunde die bereits fünfte Niederlage in Folge. Beim 0:7 (0:3, 0:3, 0:1) in Sierre bleibt das Kostner-Team erneut ohne einen Torerfolg.

Die Grabenhalle bleibt für die Thurgauer in dieser Saison ein ungeliebter Spielort. In zwei Anläufen haben sie noch keinen einzigen Treffer erzielen können. Nach dem 0:6 zum Meisterschaftsauftakt am 12. September folgte gestern vor 2861 Zuschauern eine 0:7 (0:3, 0:3, 0:1)-Schlappe. In allen drei bisherigen Saisonduellen hat der HCT gegen die Walliser nicht gepunktet. Das bisher einzige Heimspiel verloren die «Leuen» ebenfalls klar mit 3:6.

Seit über 2 Stunden torlos
Nach dem 0:3 gegen Lausanne blieben die Spieler von Trainer Erwin Kostner bereits zum zweiten Mal in Serie ohne Treffer. Das letzte Erfolgserlebnis liegt damit bereits über zwei Stunden Spielzeit (121:15 Minuten) zurück. Fadri Lemm erzielte das letzte HCT-Tor am 22. Dezember beim 3:4 gegen Olten in der 59.?Minute. Nicht auf Touren kommt auch Topskorer Steve Brulé. Der Kanadier wartet schon seit mehr als vier Spielen auf sein 19. Saisontor.

Doppelschlag in 9 Sekunden
Das gestrige Kräftemessen in Sierre war spätestens nach 37 Minuten entschieden. Der Ex-HCT-Verteidiger Ronny Keller (4./20./ jeweils in Überzahl) sowie Patrick Krüger (20.) hatten die Gastgeber im Startdrittel mit 3:0 in Führung geschossen, Oliver Schäublin (33.) erneut im Powerplay sowie Pascal Krebs (36:24) und Cedric Métrailler (36:33) schraubten das Skore kurz nach Spielmitte bereits auf 6:0 in die Höhe. Danach machte HCT-Keeper Marc Klingler Platz für Andreas Schoop und die Walliser konnten gegen den offensivschwachen HCT getrost einen Gang zurückschalten. Den resultatmässigen Schlusspunkte setzte Métrailler mit seinem zweiten Tor zum 7:0 (51.).

Wegweisendes Heimspiel
Weil Basel in Langenthal mit 2:1 gewann wird es für die Thurgauer am Playoff-Strich nun wieder eng. Das Team vom Rheinknie ist bis auf zwei Punkte herangerückt, liegt aber noch ein Spiel im Rückstand. Umso wichtiger wird für den HC Thurgau das Heimspiel vom nächsten Sonntag gegen den Tabellenletzten GCK Lions. Im Duell der beiden derzeit erfolglosesten NLB-Teams stehen Erwin Kostner und seine «Leuen» unter grossem Erfolgsdruck. (Quelle: Tagblatt Thurgau)

NLB-Qualifikation
Resultate:
La Chaux-de-Fonds – Ajoie 4:5 (0:1, 3:1, 1:2, 0:0) n.P. Lausanne – GCK Lions 2:1 (0:1, 2:0, 0:0). Sierre – Thurgau 7:0 (3:0, 3:0, 1:0). Langenthal – Basel 1:2 (0:1, 0:0, 1:1).
Rangliste: 1. Visp 27 Spiele/65 Punkte. 2. Olten 28/58. 3. Ajoie 28/49 (103:94). 4. Sierre 28/49 (104:84). 5. Lausanne 28/49 (105:83). 6. La Chaux-de-Fonds 28/39. 7. Langenthal 29/37. 8. Thurgau 28/27. – 9. Basel 27/25. 10. GCK Lions 29/22.
Nächste Spiele (Sonntag, 3.?Januar): Thurgau – GCK Lions (17.00), Lausanne – Visp (17.00), Langenthal – La Chaux-de-Fonds (17.30), Sierre – Olten (18.00).

Sierre – Thurgau 7:0 (3:0, 3:0, 1:0)
Graben. – 2861 Zuschauer. – SR Schmutz, Huggenberger/Mauron.
Tore: 4. Keller (Schäublin, Cormier/Ausschluss Küng, Müller) 1:0. 10. Krüger (Krebs, Gartmann) 2:0. 20. (19:14) Ronny Keller (Lardi, Cormier/Ausschluss Dommen) 3:0. 33. Schäublin (Ronny Keller, Jinman/Ausschluss Jaag) 4:0. 37. (36:24) Krebs (Wüst, Krüger) 5:0. 37. (36:33) Métrailler (Siritsa, Reber) 6:0. 51:00 Métrailler (Siritsa, Reber) 7:0.
Strafen: 8mal 2 plus 10 Min. (Sigrist) gegen Sierre, 11mal 2 Min. gegen Thurgau.
Sierre: Beltrametti; Lardi, Keller; Dällenbach, Schäublin; Lamprecht, Gartmann; Coppey, Sammali; Sigrist, Cormier, Jinman; Reber, Siritsa, Métrailler; Krüger, Krebs, Wüst; Scherwey, Mäder, Nendaz.
Thurgau: Klingler (ab 40. Schoop); Milam, Ganz; Ott, Hurter; Jaag, Müller; Marugg, Zbinden; Küng, Dommen, Brulé; Lemm, Plankl, Fehr; Balerna, Capaul, Gartmann; M. Schoop, Hiltebrand, Trachsler.


   
Lizenzauflagen für NLB-Saison 2010/11 erfüllt
(30. Dezember 09)

Die erforderliche Aktienkapitalerhöhung bei der Thurgauer Eishockey AG von 500 000 auf 750 000 Franken kommt zustande. Damit erfüllt der HCT die Lizenzauflagen für die Saison 2010/11. Zugleich sollte auch die Finanzierung der laufenden NLB-Saison mit Kosten in der Höhe von 2,1 Millionen Franken gesichert sein. Das Ziel der Clubführung, den Verein breiter abzustützen, wurde jedoch verfehlt. Nur 45 Firmen oder Privatpersonen haben neue Aktien erworben, davon sind aber nur wenige Neueinsteiger. Dass die Aktienkapitalerhöhung nach schleppendem Start doch noch von Erfolg gekrönt wurde, hat primär mit Stadler Rail-Chef Peter Spuhler zu tun. Für jede gezeichnete Aktie erwarb der Nationalrat selber eine. Es ist davon auszugehen, dass die HCT-Führung auch in Zukunft auf Sparflamme kochen und beim Kader noch mehr auf Qualität statt Quantität setzen muss.

   
Abschlussschwache "Leuen" verlieren unnötig
(28. Dezember 09)

In der NLB-Qualifikation bezog ein neuerlich abschlussschwacher HC Thurgau beim 0:3 gegen den HC Lausanne die bereits 9. Heimniederlage. Topskorer Steve Brulé vergab vor 1204 Zuschauern kläglich einen Penalty.


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                                                      (Foto: M. Gaccioli)
 
Das Hauptaugenmerk der Medien galt gestern abend in der Weinfelder Eishalle Güttingersreuti einem Mann, der seinen ersten offiziellen Arbeitstag eigentlich erst heute Montag hat. Der neue Lausanne-Trainer John van Boxmeer weilte als interessierter Beobachter auf der Haupttribüne. Der frühere Coach des SC Bern erlebte dabei keinen berauschenden, aber immerhin erfolgreichen Auftritt seines künftigen Teams. Die in vielen Aktionen schneller und wendigeren Waadtländer mit dem überragenden Torhüter Mona stahlen die drei Punkte nicht, weil sie in drei Fällen ihre Chancen nutzten.

Im Powerplay schwach

Gemessen an den Spielanteilen besass das favorisierte, an fünfter Stelle klassierte Lausanne im ersten Drittel Vorteile. Thurgau schaffte es aber, eine erste Angriffswelle ohne Schaden zu überstehen. Entlastung brachten drei allerdings schwachgespielte Powerplay-Situationen.
Nachdem man zuvor lediglich mit Einzelaktionen aufgefallen war, wurde der HCT gegen Spielhälfte deutlich gefährlicher. Capaul, Plankl und Dommen vergaben beinahe im Minutentakt allerbeste Torgelegenheiten. Der Führungstreffer lag in der Luft.

Gäste mit mehr Routine
Das erste Tor sollte in der 37. Minute dann auch fallen. Aber nicht für die Einheimischen, sondern für die Westschweizer. Diese liessen sich bei einem Doppelausschluss gegen Dommen und Capaul nicht lange bitten und gingen in dieser Phase nicht dem Spielverlauf entsprechend durch Mieville 0:1 in Führung. Die Gäste erreichten zwar längst nicht mehr das Leistungsniveau der letzten Jahre, machten aber deutlich, dass sie in den wichtigen Szenen mehr Routine an den Tag legen konnten. Ein Beispiel dafür war eine weitere Gelegenheit in Überzahl für die Truppe vom Genfersee in der 51. Minute. Roy tanzte sich durch die Reihen der Thurgauer und schloss ein Traumsolo mit dem 0:2 ab.

Brulé verstolpert Penalty
Dieses zweite Gegentor nahm den «Leuen» irgendwie ganz den Glauben an einem Punktgewinn. Einen Dämpfer hatten sie schon vorher verpasst gekriegt, als Brulé einen vom Deutschen Schiedsrichter Lenhart zu Recht zugesprochenen Penalty im Abschluss verstolperte. Ins trübe Bild passte dann noch, dass sich der ansonsten starke Klingler im Thurgau-Kasten kurz vor dem Schlusspfiff von Schnyder einfach zum 0:3 erwischt wurde.

Morgen Dienstag (20 Uhr, Graben) ist der HC Thurgau am zweiten Spieltag der 4. Qualifikationsrunde beim Tabellenfünfter HC Sierre-Anniviers zu Gast, der gestern im Derby gegen Visp eine 2:4-Niederlage kassierte. (Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)

Thurgau – Lausanne 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 1204 Zuschauer. – Sr. Lenhart (Präfke, Küng).
Tore: 37. Mieville (Fedulov, Tremblay, Ausschlüsse Dommen und Capaul) 0:1. 51. Roy (Villa, Tremblay; Ausschluss Milam) 0:2. 60. Schnyder 0:3.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 7-mal 2 Minuten gegen Lausanne.
Thurgau: Klingler; Milam, Ganz; Ott, Hurter; Jaag, Camichel; Marugg, Erni; Küng, Dommen, Brulé; Lemm, Plankl, Trachsler; Balerna, Capaul, Gartmann; M. Schoop, Fehr, Hiltebrand.
Lausanne: Mona; Kamerzin, Stalder; Keller, Zalapski; Schilt, Chavaillaz; Villa; Schnyder, Roy, Tremblay; Fedulov, Mieville, Gailland; Frunz, Bonnet, Wisskopf; Matthez.
Bemerkungen: 45. Brulé verschiesst Penalty. – Thurgau ohne Schumacher, Ambass, Zbinden und Schmidt.
Beste Spieler: Milam (T), Mona (L).

NLB-Qualifikation
Resultate:
Thurgau – Lausanne 0:3. Olten – Langenthal 7:3 (3:0, 2:0, 2:3). Ajoie – GCK Lions 4:2 (1:0, 1:1, 2:1). Visp – Sierre 4:2 (1:0, 2:1, 1:1).
Rangliste: 1. Visp 27 Spiele/65 Punkte. 2. Olten 28/58. 3. Ajoie 27/47. 4. Lausanne 27/46 (103:82). 5. Sierre 27/46 (97:84). 6. La Chaux-de-Fonds 27/38. 7. Langenthal 28/37. 8. Thurgau 27/27. – 9. Basel 26/22. 10. GCK Lions 28/22.
Nächste Spiele: Sierre – Thurgau (Di, 20.00). Thurgau – GCK L. (So, 3.1., 17.00). Thurgau – Langenthal (Di, 5.1., 19.45).

   

Pikes reüssieren im Penaltyschiessen
(24. Dezember 09)

Die Pikes bezwingen den EHC Arosa im 1.-Liga-Auswärtsspiel mit 5:4 und verbleiben in der Spitzengruppe. Als Viertplatzierte liegen sie nur 4 Punkte hinter Leader Dübendorf.

Beide Mannschaften agierten zunächst vorsichtig und es wollte anfänglich kein richtiger Spielfluss aufkommen. Dies sollte sich jedoch mit Fortdauer des Spieles ändern. In der 16. Minute nutzte Kündig einen individuellen Fehler in der Pikes-Abwehr zur 1:0-Führung der Platzherren. Den Pikes gelang jedoch noch im 1. Drittel der Ausgleich. Schneller hatte im Powerplay getroffen.

In der 25. Minute brachte Liga-Topscorer Strasser die "Hechte" erstmals in Führung; die Oberthurgauer spielten erneut in Ueberzahl.  Das Spiel war nun teilweise sehr intensiv und beide Goalies standen des öfteren im Mittelpunkt des Geschehens.

Ausgleich in letzter Minute
In der 45. Minute mussten die Pikes den Ausgleich durch Bigliel hinnehmen. Noch in der gleichen Minute schlugen die Oberthurgauer jedoch zurück. Strasser überlistete Arosa-Goalie Lüdke postwendend und brachte seine Farben wieder in Führung. Die Aroser drückten nun teilweise vehement auf den Ausgleich, scheiteren aber immer wieder am hervorragend disponierten Pikes-Goalie Kindschi. In der 51. Minute war jedoch auch dieser machtlos, als Ziegler zum Ausgleich für die Aroser einschoss. Die Pikes gaben jedoch nicht auf und hielten gut dagegen. Als Zeller (58.) die "Hechte" erneut in Führung brachte, hoffte man im Lager der Oberthurgauer bereits auf 3 Punkte. Dem Aroser Bigliel gelang mit seinem zweiten Treffer, welcher in Überzahl erzielt wurde jedoch 29 Sekunden vor Spielende nochmals der Ausgleich für die Schanfigger.

Obschon die Pikes in der Verlängerung nochmals vehement den Siegtreffer anstrebten, endete auch die Overtime torlos. Im Penaltyschiessen war es dann Routinier Stüssi, welcher den entscheidenden Penalty zum Sieg für die "Hechte" verwertete. (hv)

Arosa - Pikes Oberthurgau 4:5 n.P. (1:1, 0:1, 3:2)
Eishalle Obersee. - 534 Zuschauer. - SR Fischer, Zweidler/Ehmke.
Tore: 16. Kündig (Hug, Haueter) 1:0. 20. Schneller (Korsch; Ausschluss Haueter) 1:1. 25. Strasser (Rieser; Ausschluss Manojlovic) 1:2. 45. Bigliel (Tischhauser; Ziegler) 2:2. 45. Strasser (Strebel, Peer) 2:3. 51. Ziegler (Bigliel, Bonorand) 3:3.  8. Zeller (Horber) 3:4. 60. Bigliel (Bonorand, Ziegler; Ausschluss Peer) 4:4.
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Arosa, 5-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (M. Popp) gegen die Pikes.
Pikes:  Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.


   
Später Weinfelder Erfolg im Powerplay
(24. Dezember)

Der SC Weinfelden hat in der gestrigen 18. Erstliga-Runde den Playoff-Anwärter Uzwil mit 2:1 bezwungen. Damit haben sich die "Trauben" auf Kosten von Arosa und Wil auf den 8. Platz verbessert.
 
Dem EHC Uzwil reichte im Auftaktdrittel ein Powerplay zum Führungstreffer. Die beste Torchance des SCW vor der ersten Pause vergab Kappenthuler in der 9. Minute. Weinfelden nutzte seine Überzahlsituationen nicht zu seinen Gunsten und so stand es nach 20 Minuten 0:1 für die Gäste. Die Antwort des SCW folgte nach 25 Minuten, als Barts auf herrliches Zuspiel von Kradolfer ausglich. In der Folge überstand das Heimteam eine doppelte Unterzahlsituation unbeschadet und Kuhn hätte in der 38. Minute gar zum 2:1 einschieben müssen. Der SCW drängte nun regelrecht auf das Führungstor, musste sich aber bis zur vorletzten Spielminute gedulden, bis Schmidt seine Mannschaft mit dem Treffer zum 2:1 erlöste.

Weinfelden – Uzwil 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)
Güttingersreuti – 365 Zuschauer – SR Albertin, Keller/Spring.
Tore: 7. Schüepp (Laager; Ausschluss Fehlmann) 0:1, 26. Barts (Kradolfer) (Ausschluss Tanner; Ausschluss Tobler) 1:1, 59. Schmidt (Hurter; Ausschluss Marzan) 2:1.
Strafen: je 9mal 2 Minuten.
Weinfelden: Waber, Ardizzone, Kradolfer, Trunz, Hurter, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Ganz, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Marugg, Widmer, Pult.
Uzwil: Gallmann, Hutter, Bischof, Ammann, Steiner, Schüepp, Rüfenacht, Dürr, Tanner, Locher, Neukom, Da Costa, Homberger, Marzan, Sanz, Müller, Breitenmoser, Brasser, Laager, Aerni.

   

EHC Frauenfeld siegt im Tessin
(23. Dezember 09)

Nach der unnötigen Heimniederlage gegen Wil besiegen die Frauenfelder 1.-Liga-Eishockeyaner den HC Ceresio in Lugano mit 2:0.

Meisterschaftsspiele unter der Woche in Lugano sind bei den Ostschweizer Teams vorsichtig ausgedrückt eher unbeliebt. Der zeitliche Aufwand einer solchen Partie für die einzelnen Akteure ist einfach sehr gross. EHCF Trainer Emanuel Marbach konnte immerhin auf 15 Spieler zurückgreifen. Leider reichte dies gerade knapp nicht um drei komplette Linien aufzustellen.

Von der personellen Unterlegenheit unbeeindruckt hielten die Frauenfelder dagegen und gingen mit einem 0:0 in die erste Pause. Im Mittelabschnitt war es Topscorer Jost, welcher den EHCF auf Zuspiel von Basarte und Stalder in Führung brachte.

Die Thurgauer verteidigten die Führung mit allen Mitteln und sammelten dabei auch die eine oder andere Strafe. Doch auch in Unterzahl hielt das 1:0. In der Schlussminute musste der EHCF nach einer Strafe gegen Bucher erneut mit einem Mann weniger auskommen. Die Tessiner brachten die Scheibe trotz aller Bemühungen nicht an Schläpfer vorbei, auf der anderen Seite schoss S. Nussbaum zum Endstand von 2:0 ein.

Im letzten Spiel des Jahres 2009 holten sich die Frauenfelder nochmals drei Punkte und bleiben somit Leader Dübendorf dran.

Ceresio - Frauenfeld 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
Lugano Resega. 100 Zuschauer. SR Boverio, Remund/Ehrensberger.
Tore: 28. Jost (Basarte, Stalder) 0:1, 60. S. Nussbaum (Beltrame/Ausschluss Bucher!) 0:2.
Strafen: 7x2 Minuten gegen Ceresio, 9x2 plus 2x10 (Jost, Bucher) plus 1x20 (Jost) Minuten gegen Frauenfeld.
Ceresio: Caffi, Vassalli, Schmid, Laakso, Cerinotti, Suter, A. Grassi, Gianella, Bianchi, Facchi, Cantoni, Mengoni, Raselli, Margonar, L. Grassi, Rogger, Riva, Carugati, Della Santa
Frauenfeld: Schläpfer; Wollgast, Lieber; A. Nussbaum, Stalder; S. Nussbaum, Beltrame; Jost, Korsch, Bucher; Eicke, Schwyn, Pargätzi; Tröndle, Basarte.

   
HCT holt trotz Steigerung erneut keine Punkte
(23. Dezember 09)

Der HC Thurgau zeigte gestern gegen den EHC Olten eine gute Leistung, verlort aber dennoch erneut knapp 3:4. Schumacher, Balerna und Lemm waren die Torschützen der «Leuen». Die Cleverness entschied ein sehr spannendes NLB-Spiel.


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                                           (Foto: M. Gaccioli)

Trainer Erwin Kostner hatte nach dem desolaten Auftritt in Basel von seiner Mannschaft eine spielerische Reaktion gefordert. Diese bekam der Italiener zusammen mit den 869 Zuschauern in der Weinfelder Güttingersreuti gestern Abend auch zu sehen. Thurgau erfreute sein Heimpublikum mit einer gesamthaft starken Darbietung. Was zum versöhnlichen vorweihnächtlichen Erlebnis fehlte, war die Kaltblütigkeit beim Ausnützen der nicht wenigen Torchancen.

Schrepfers Comeback
Der HCT trat in seiner ersten Angriffsformation mit einem alten Bekannten an. Rolf Schrepfer gab an der Seite von Dommen und Brulé ein durchaus ordentliches Comeback. Dem Routinier bliebe es allerdings zusammen mit seinen Teamkollegen nicht erspart, früh einem Rückstand nachzurennen. Einem Pfostenschuss durch Annen folgte wenige Augenblicke später in der 4. Minute das 0:1 durch Schwarzenbach. Die leichten Vorteile blieben im ersten Drittel beim erneut recht kompakten Olten.


Schrepfer bei seinem Comeback                       (Foto: M. Gaccioli)

Im Mittelabschnitt blieben die Einheimischen in ihrem zweiten Überzahlspiel erfolgreich. Schumacher (24.) glich mit einem herrlichen Slapshot zum 1:1 aus. Und es sollte sogar noch besser kommen. Balerna (26.) schloss eine wunderschöne Angriffsaktion mit dem 2:1 ab.

Hoffnung zerstört
Die Freude währte aber nur etwas mehr als eine Minute. Dann profitierten die Gäste von einem Fehler bei den defensiv nicht ganz immer so sicheren Ostschweizern. Im dritten Anlauf realisierte Campbell das 2:2, nachdem zuvor Klingler zweimal geklärt hatte. Der HCT-Torhüter machte beim 2:3 (33.) wiederum durch Campbell eine unglückliche Figur. Die Gastgeber versuchten im Schlussdurchgang mit aller Kraft das Blatt nochmals zu wenden. Die intensiven Bemühungen wurden jedoch nicht mehr belohnt. Dem 2:4 durch Aeschlimann (57.) folgte zwar nochmals der Anschlusstreffer von Lemm (59.) zum 3:4. Doch selbst mit einem sechsten Feldspieler konnte der Gleichstand gegen die abgebrühten Solothurner nicht nicht erzwungen werden.

Weiteres Heimspiel am Sonntag
Der HC Thurgau trifft nach einer nur kurzen Weihnachtspause am Sonntag (17 Uhr) wiederum in Weinfelden auf den fünftklassierten HC Lausanne. (Quelle: Tagblatt Thurgau / lo.)

   
Neuer Trainer für HCT-Gegner
(21. Dezember 09)

John van Boxmeer (57) ist der neue Trainer von Lausanne, dem Fünften der NLB. Der Kanadier tritt die Nachfolge seines mit sofortiger Wirkung beurlaubten Landsmannes Terry Yake an. Van Boxmeer, derzeit Scout bei den Los Angeles Kings, trifft am Sonntag in Lausanne ein. Gleichentags spielt sein neues Team um 17 Uhr in Weinfelden gegen den HC Thurgau.
 

   

Unerwarteter Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten
(21. Dezember 09)

Der EHC Kreuzlingen-Konstanz realisierte im 2.-Liga-Auswärtsspiel beim Spitzenclub Illnau-Effretikon einen überraschenden Punktgewinn. Die Hafenstädter verloren erst nach Verlängerung.

Auf der offenen Eisbahn in Illnau-Effretikon war am Samstagabend vieles dem Zufall überlassen. Während des gesamten Spiels schneite es ohne Unterbruch. Die Einheimischen hätten eigentlich besser mit diesen Umständen umgehen müssen, da sie gewohnt sind auf einem offenen Eisfeld zu spielen und zu trainieren. Aber nicht die Einheimischen hatten die ersten guten Chancen, sondern die Gäste vom Bodensee. Dennoch gerieten die Gäste in Rückstand. Das 1 : 0 war auf einen individuellen Fehler zurückzuführen. Die Kreuzlinger fanden sich in der Folge mit den misslichen Bedingungen aber immer besser zu Recht. Mit dem Toreschiessen wollte es aber vorerst nicht klappen. Erst kurz vor Drittelsende gelang Schmid auf Pass von Hietaharju der lang verdiente Ausgleich.

Dominantes Mitteldrittel
Kaum wurde zum Mitteldrittel angepfiffen gelang Brunella auf Zuspiel von Spühler das 1 : 2 zur erstmaligen Führung. Die Einheimischen hatten ihre liebe Mühe mit den aufsässigen Gästen, die ihnen keinen Spielraum liessen. Klasse hatten die Einheimischen in ihren Reihen aber zur Genüge; Spieler wie Sommer, Meier oder Lamprecht spielten z.T. letzte Saison noch beim Erstligisten Winterthur. Klasse zeigte auch Merz, der in der 36. Minute auf 1 : 3 erhöhen konnte. Er liess dem Torhüter nicht den Hauch einer Chance. Mit diesem Vorsprung ging es in die letzte Pause.

EIE kam zu besseren Chancen
EIE legte los wie die Feuerwehr. Sie schnürten die Gäste aus dem Thurgau teilweise regelrecht in ihrem Drittel fest. Die Kreuzlinger liessen sich aber auch zu stark in die Defensive drängen. Hätten sie weitergespielt wie in den ersten beiden Dritteln wären die 3 Punkte gesichert gewesen. Man überliess aber den Einheimischen das Szepter und es war nur eine Frage der Zeit bis diese in die Maschen trafen. In Ueberzahl erzielte Illnau den Anschlusstreffer zum 2 : 3. Jetzt hätten die Gäste aufgerüttelt werden müssen. Ein Time-out wäre dringend nötig gewesen, aber niemand reagierte. Es kam dann auch wie es kommen musste. In der 57. Minute hiess es dann auf einmal 3 : 3 und es ging in die Verlängerung. Sommer (ehemaliger HCTG Stürmer) war der glückliche Schütze zum entscheidenden Treffer. Schade, denn mit den drei Punkten wären die Kreuzlinger noch näher an die Play-off Plätze herangekommen. Noch ist aber nicht aller Tage Abend. Im neuen Jahr bieten sich den Kreuzlingern weitere Chancen Richtung Play-off Platz.


EHC Illnau-Effretikon – EHC Kreuzlingen-Konstanz   4 : 3 n.V. (1:1, 0:2, 2:0, 1:0)


Kreuzlingen spielte mit: Rossi, Mesinovic, Kilian, Hörnlimann, Sievi, Bolliger, Müller, Kreis, Hietaharju, Jakob, Griga, Spühler, Widmer, Fehlmann, Merz, Seiler, Schmid, Brunella, Es fehlten: O. Eglauf (verletzt), Cunti (nicht nominiert), R. Eglauf (Urlaub), Bartholdi (nicht aufgeboten)

   

A-Nati mit Kantersieg zum vierten Erfolg
(21. Dezember 09)

Zum Schluss des Mountain Cup traf die Schweiz auf Kasachstan. Erinnerungen wurden wach an die WM in Hämeenlinna und die Schweizerinnen sannen auf eine sportliche Revanche der Schmach vom April.


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                                            (Foto: M. Gaccioli)

Und was die Zuschauerinnen geboten bekamen war nichts anderes als eine Machtdemonstration der Platzherrinnen. Gleich mit 10:2 fertigten die Eisgenossinnen die Zentralasiatinnen ab und sicherten sich so das Punktemaximum im Turnier und den vierten Sieg im vierten Spiel des Camps.

"Mir fehlen fast die Worte" so Assistant Coach Michael Fischer. "Wir wollten nur zeigen dass wir die Resultate bestätigen können. Was aber im Mitteldrittel folgte war ein Team das sich in einen Spielrausch steigerte der in einer - man muss es so sagen - Demütigung des Gegners endete. Selbst in Unterzahl spielten wir Powerplay. Wir erzielten sehenswerte Treffer und konnten am Schluss den Cup wieder in die Schweiz zurückholen. Jetzt gehen wir erst mal in die Festtage und kosten dieses Gefühl aus. Aber danach werden wir in Reinach wieder zusammenkommen und weiter hart trainieren. Demütig und bescheiden. Denn für ein Abheben haben wir trotz den 28 Toren in 4 Spielen keinen Grund. Zudem möchte ich unseren beiden Nachwuchsteams gratulieren. Sie haben heute ebenfalls ihre Spiele gewonnen. Was für ein schöner Tag!" so Fischer weiter.

Im anderen Spiel des Tages sicherte sich Olympiateilnehmer Slowakei den zweiten Platz mit einem 7:3 Sieg gegen Titelverteidiger Österreich.

   

SCW mit einem souveränen Sieg
(21. Dezember 09)

Von Beginn weg war der Wille des SCW zu spüren, das Spiel sogleich unter Kontrolle zu bringen. Nach 3 Minuten spielte Bülach aber bereits in Überzahl und erzielte prompt den Führungstreffer. Der SCW glich nach 23 Minuten aus, als Barts nach Absitzen seiner Strafe aufs Eis zurückgekehrt war und sofort Schmidt lanciert hatte. Im Powerplay erhöhte Tobler auf 2:1 für Weinfelden und keine Minute später versenkte Ganz den Puck zum 3:1. Der SCW spielte im zweiten Drittel gross auf und bestimmte das Spiel. Nach 36 Minuten erspielte sich denn auch Bülach wieder einmal eine Torchance, an Waber war aber kein Vorbeikommen. Das Schlussdrittel war umkämpft, was sich in vielen Strafen niederschlug. Barts staubte in einem weiteren Powerplay der „Trauben“ zum 4:1 ab und Kappenthuler doppelte mit seinem Tor zum 5:1 nach. Der Treffer Bülachs zum 2:5 war nur noch Resultatkosmetik, und den Schlusspunkt der ansprechenden Partie setzte das wunderschöne Tor von Könczöl zum 6:2-Sieg für den SCW.

Weinfelden – Bülach 6:2 (0:1, 3:0, 3:1)
Güttingersreuti – 185 Zuschauer – SR Albertin, Blumenthal/Cavallaro
Tore: 4. Auböck (Künzli, Schaufelberger) (Ausschluss Fehlmann für Waber) 0:1, 23. Schmidt (Barts) 1:1, 27. Tobler (Hurter) (Ausschluss Gehring) 2:1, 28. Ganz (Hemmi, Kuhn) 3:1, 49. Barts (Ausschluss Ganz) (Ausschluss Celio & Künzli) 4:1, 49. Kappenthuler (Swart) (Ausschluss Ganz) (Ausschluss Celio & Künzli & Maag) 5:1, 55. Solenthaler (Auböck, Gantner) (Ausschluss Kuhn) 2:5, 59. Könczöl 6:2
Strafen: 7x2 plus 1x10 Weinfelden, 9x2 plus 2x10 plus 1x20 Bülach
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Hurter, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Ganz, Schmidt, Barts, Kuhn Cédric, Kuhn Cyrill, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Marugg, Pult
Abwesend: Ardizzone, Schürch, Rothen, Pürro, Zbinden, Widmer, Biert
Bülach: Leeger, Zucchetti, Bachmann, Solenthaler, Celio, Müller, Künzli, Schaufelberger, Maag, Baumgartner, Bentele, Unterluggauer, Gantner, Siegenthaler, Gehring, Cornioley,, Auböck, Fäh, Unterladstätter, Felchlin, Frenzel

   

Thurgaus schwacher Auftritt beim Schlusslicht
(21. Dezember 09)

HC Thurgau unterliegt dem NLB-Schlusslicht EHC Basel Sharks mit 1:4. Dommen schiesst einziges Tor der Gäste. Trainer Kostner über die Teamleistung verärgert.

Den «Leuen» glückte am Samstag das zweifelhafte Kunststück, auch im dritten Saisonvergleich mit der Mannschaft aus der Rheinmetropole als Verlierer vom Eis zu gehen. Basel hatte zuvor gleich zehnmal nacheinander verloren, bekam nun aber von den enttäuschend passiv agierenden Ostschweizern Aufbauhilfe in Sachen Selbstvertrauen. Die Einheimischen setzten vor mageren 788 Zuschauern in der St. Jakob-Arena ein positives Zeichen. Und dies, obschon deren Trainer Kari Rauhanen zu Wochenmitte den Abgang aus Basel zum Meisterschaftsende angekündigt hatte.

Nur Einzelkämpfer
Sein Gegenüber konnte der Darbietung seiner Spieler in diesem Match nichts Erfreuliches abgewinnen. «Unsere Equipe hat nur aus Einzelkämpfern bestanden, die zudem in vielen Szenen einfach zu halbherzig agiert haben», lautete seine klare Kritik. Leider hätten noch nicht alle in der Truppe begriffen, dass man sich solche Auftritte selbst gegen den Tabellenletzten nicht leisten könne, «denn dafür sind wir einfach noch zu schwach».

Der Südtiroler musste mit ansehen, wie der HCT in der 6. Minute für die erste Zweiminutenstrafe schon bestraft wurde. Wittwer markierte das 1:0, als Müller nur noch wenige Sekunden zu verbüssen hatte. Dommen konnte auf Pass von Brulé wenig später (9. ) zwar zum 1:1 ausgleichen, das Tor-Pulver hatten die ohne den verletzten Küng angetretenen Thurgauer damit in dieser Begegnung bereits verschossen. Diese dürftige offensive Effizienz erinnerte erschreckend an die 0:2-Auswärtsniederlage vor einem Monat beim damaligen Schlusslicht GCK Lions.

Frust als falsche Reaktion
In einem bescheidenen Spiel verschoben sich die Gewichte nach zuvor ausgeglichenem Verlauf gegen Ende des zweiten Drittels zugunsten der Sharks. Auch beim zweiten Gegentor waren die zu undisziplinierten Thurgauer mit dem stabil haltenden Keeper Klingler in Unterzahl. Bianchi (37.) brachte Basel mit dem 2:1 erneut in Führung.

Noch vor dem letzten Seitenwechsel fiel für die Gäste psychologisch ungünstig ein weiterer Treffer. Falett, der mit Classen und Bianchi die stärkste EHCB-Reihe bildete, schoss 77 Sekunden vor dem Sirenenton zum 3:1. Derselbe Stürmer, der vor einigen Jahren auch am Bodensee unter Vertrag stand, besiegelte mit dem 4:1 (54.) endgültig das Schicksal des HCT, von dem nur Reaktionen im Bereich der Frust kamen. (lo.)


Basel – Thurgau 4:1 (1:1, 3:1, 2:1)
St. Jakob Arena. – 788 Zuschauer. – Sr. Massy (Blatter, Grossniklaus).
Tore: 5. Wittwer (Keller, Hezel, Ausschluss Müller) 1:0. 9. Dommen (Brulé) 1:1. 37. Bianchi (Classen) 2:1. 39. Falett (Classen, Bianchi, Ausschluss Fehr) 3:1. 54. Falett (Stocker) 4:1.

Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Basel, 11mal 2 Minuten plus 10 Minuten Disziplinarstrafe (Plankl) gegen Thurgau.
Basel: Mantegazzi; Hezel, Marghitola; Rigamonti, Ryser; Fässler, Stocker; Iglesias; Wittwer, Keller, Anger, Bianchi,
Classen, Falett; Bielmann, Zanetti, Boillat; Isabella, Malgin, Guantario; Stäubli.
Thurgau: Klingler; Hiltebrand, Milam; Schumacher, Müller; Ott, Camichel; Jaag, Ambass; M. Schoop, Dommen, Brulé; Lemm,
Plankl, Trachsler; Zbinden, Capaul, Gartmann; Balerna, Fehr.
Bemerkungen: Thurgau ohne Küng, Hurter, St. Schoop und Schmidt (alle verletzt). Beste Spieler: Falett (B), Dommen (T).


   
Pikes verlieren trotz Dreitore-Führung
(21. Dezember 09)

Die Pikes verspielen im 1.-Liga-Meisterschaftsspiel gegen den HC Ceresio eine 3:0-Führung und verlieren in der Resega in Lugano noch mit 3:4 Toren.


Die Partie begann für die Oberthurgauer zunächst verheissungsvoll. Bereits nach 26 Sekunden erzielte Strebel das 1:0 für die ‚Hechte’. Resultatemässig sollte es sogar noch besser kommen. Obschon bereits im Startdrittel gewissen Unzulänglichkeiten im Spiel der Oberthurgauer erkenntlich waren erhöhten Strasser in doppelter Ueberzahl (9.) und Schneller (17.) das Score bis Drittelsende auf 3:0 für die Pikes.

3:3 statt 2:4

Im Mitteldrittel wollte dann für die Oberthurgauer nichts mehr so richtig zusammenlaufen. Nachdem die Tessiner Schmid (30.) und Facchi (33.) zunächst auf 2:3 verkürzen konnten, passierte eine im Eishockey typische Situation: Direkt im Gegenzug an eine nicht verwertete Grosschance der Pikes erzielte Gianella (36.) nach einer ganz stark Offside verdächtigen Situation den Ausgleich für die Tessiner. So hiess es statt 4:2 für die Pikes jetzt eben 3:3 Unentschieden! Mit diesem Resultat ging es in die letzte Drittelspause.

Im letzten Drittel sah man zwar das Bestreben der Pikes, ihren zahlreich mitgereisten Fans (über 50 waren nach Lugano gepilgert) doch noch einen Sieg zu schenken. Diese Bemühungen wurden jedoch in der 56. Minute durch den HC Ceresio zerstört; Della Santa hatte die Tessiner erstmals in diesem Spiel in Führung geschossen. Obschon die Pikes ihre Offensive jetzt nochmals ganz gehörig forcierten, konnte die Niederlage nicht mehr abgewendet werden.

Gastspiel in Arosa
Wollen die Pikes am kommenden Mittwoch gegen den EHC Arosa wieder punkten, so ist es unabdingbar, dass sich die Mannschaft wieder ihrer Tugenden besinnt, welche es ihr in jüngster Vergangenheit erlaubten, fünf Spiele in Serie zu gewinnen. Spielbeginn in Arosa ist am kommenden Mittwoch, 23. Dezember 2009, 20.00 Uhr. (hv)

HC Ceresio - Pikes Oberthurgau 4:3 (0:3, 3:0, 1:0)
Resega Lugano  -  137 Zuschauer  -  SR Fehr (Ehmke und Zweidler)
Tore:  1. Strebel (Strasser, Stäheli) 0:1.  9. Strasser (Ausschlüsse Riva und Vanetti) 0:2.  17. Schneller (Korsch) 0:3.  30. Schmid (Facchi) 1:3.  33. Facchi (Mengoni, Schmid; bei Bankstrafe gegen Pikes) 2:3.  36. Gianella 3:3.  56. Della Santa (Mengoni, Rogger) 4:3.
Strafen:  5-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (M. Popp) gegen die Pikes. 5-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Schmid) gegen Ceresio.
Ceresio:  Caffi, (Pedruzzi), Schmid, Laakso, Cerinotti, Suter, Gianella, Bianchi, Facchi, Cantoni, Mengoni, Goi, Vanetti, Franzin, Grassi, Rogger, Riva, Carugati, Della Santa
Pikes:  Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Zeller, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi.

   
Frauenfeld kassiert Heimniederlage
(21. Dezember 09)

Der 5:4-Sieg der Wiler in Frauenfeld nach Penaltyschiessen ging an diesem Abend in Ordnung. Über die gesamte Spielzeit betrachtet waren die St. Galler in dieser 1.-Liga-Partie zwar nicht das bessere, aber das hungrigere Team.

Sinnbildlich die erste Szene der Partie: Die Gäste agierten beim Anspiel aggressiver, Steimer schnappte sich die Scheibe und erzielte die Führung für den EC Wil im Alleingang. Beim Schlagabtausch in den ersten Minuten hatten die Frauenfelder danach Pech, als Steffen einen Schuss von Korsch auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären konnte. Im Powerplay kamen die Frauenfelder gegen Ende des Startdrittels nicht so recht in Schwung, deshalb versuchte es Jost auf eigene Faust und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss prompt zum Ausgleich. Die St. Galler reagierten jedoch postwendend und kamen zur erneuten Führung durch Schwarz.

Im eher flauen Mittelabschnitt kam Lüthi in der 34. Minute mit etwas Glück an die Scheibe und erhöhte auf 1:3. Eine schöne Kombination über Korsch verwertete Jost wenig später zum 2:3. Bucher setzte kurz vor der Sirene zweimal nach und wurde dabei mit dem Ausgleichstreffer belohnt.

Mäder nutzte zu Beginn des Schlussabschnitts die ihm gebotenen Freiräume und konnte unbedrängt zum 3:4 einschiessen. Die Frauenfelder reagierten erst in der Schlussminuten und kamen 13 Sekunden vor Schluss in doppelter Überzahl und ohne Torhüter durch Korsch zum Ausgleich. Die Verlängerung verlief torlos, deshalb musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Die Wiler behielten die Nerven und sicherten sich den zweiten Punkt.

Frauenfeld – Wil 4:5 n.P. (1:2, 2:1, 1:1, 0:1)

Kunsteisbahn. - 317 Zuschauer. - SR Riedi, Schocher/Lebeda.
Tore: 1. Steimer 0:1, 17. Jost (Beltrame/Ausschluss Steffen) 1:1, 19. Schwarz (Lipp) 1:2, 34. Lüthi (Fontana) 1:3, 39. Jost (Korsch) 2:3, 40. Bucher 3:3, 41. Mäder (Scherrer) 3:4, 60. Korsch (Ausschluss Hohl) 4:4.
Penalties: A. Nussbaum -, Fisch 0:1, Korsch -, Lüthi 0:2.
Strafen: 8x2 Minuten gegen Frauenfeld, 8x2 Minuten gegen Wil.
Frauenfeld: Schläpfer; S. Nussbaum, Lieber; Wollgast, A. Nussbaum; Oberholzer, Stalder; Jost, Korsch, Pargätzi; Beltrame, Basarte, Tröndle; Eicke. Bucher, Schwyn; Pötzi.
Wil: Demont; Kaiser, Steffen, Steimer, Lüthi, Lipp, Mäder, Filli, Fisch, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Mettler, Diethelm, Maier.

   
HC Thurgau verpasst Heimsieg
(18. Dezember 09)

Der HC Thurgau verpasste gestern gegen den HC Ajoie einen wichtigen Sieg. Trotz einer 2:0- und 3:1-Führung verloren die «Leuen» mit 3:4 nach Verlängerung. Der kanadische Verteidiger Jamie Milam erzielte dabei seinen ersten Treffer im HCT-Dress.


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                                                    (Foto: M. Gaccioli)


Ausgerechnet James Desmarais (er reiste nach der Geburt seines Kindes im Privatauto nach und blieb prompt im Stau stecken), der erst im 2. Drittel aufs Eis kam und nur dank des Einverständnisses des HCT-Trainers Erwin Kostner überhaupt spielen durfte, entschied die Partie. Ajoie hatte in der Verlängerung gerade eine Unterzahl überstanden, als Keeper Michael Dupont den gerade aufs Eis zurückkehrenden Topskorer steil lancierte und dieser die Chance eiskalt nützte.

Mit dem einen Punkt hat der HCT den Vorsprung am Playoff-Strich gegenüber den GCK Lions auf fünf Zähler erhöht. Die Ostschweizer haben zudem zwei Partien weniger ausgetragen. Morgen Samstag gastiert der HCT beim Tabellenletzten Basel.

Klingler erneut stark
Der Gast war im Startdrittel das aktivere Team mit den besseren Chancen. Aber im Abschluss fehlte es Ajoie entweder an der Präzision oder dann war HCT-Keeper Marc Klingler ein unüberwindbares Hindernis. Die Führung schien trotz der Absenz von James Desmarais jedoch nur eine Frage der Zeit. HCA-Goalie Simon Rytz wurde kaum einmal ernsthaft geprüft. Bis zur 18. Minute: Dann verwertete Thomas Dommen, der zwei weitere Saisons beim HCT bleibt, ein Zuspiel von Topskorer Steve Brulé. Und nur 37 Sekunden später hiess es schon 2:0, als der kanadische Verteidiger Jamie Milam seinen 1. Treffer im Leuen-Dress erzielte. Die Thurgauer Zweitore-Führung war allerdings etwas schmeichelhaft.

Mit Demarais im Aufwind
Mit seinem inzwischen eingetroffenen Topskorer entwickelte Ajoie nach Wiederanpfiff sofort viel Druck und der ex-HCT-Stürmer Corye Ruhnke verkürzte früh (23.) auf 2:1. Lange freuen durften sich die Jurassier allerdings nicht, denn Steve Brulé stellte den alten Abstand mit einem Handgelenkschuss aus spitzem Winkel wenig später (25.) mit seinem 18. Saisontor wieder her; und beendete damit den Arbeitstag von Rytz vorzeitig, der durch Michael Dupont ersetzt wurde. Der HCT verpasste es in der Folge, sich abzusetzen und kassierte durch Verteidiger Nicolas Studer prompt das erneute Anschlusstor (28.). Bei der 3:2- Führung blieb es bis zur 2. Sirene.

Im Schlussabschnitt verpasste es der HC Ajoie vorerst während einer doppelten Überzahl, das Skore auszugleichen. Das gelang ihnen wenig später durch einen Distanzschuss von Evgenï Chiriaev aber doch noch (53.). Der HCT kam in der Schlussphase dem Siegestreffer insgesamt näher. Als dann Desmarais nach 59:55 Minuten auch noch eine Strafe kassierte, waren alle Vorteile auf HCT-Seite. Der K.o.-Schlag gelang aber auch bei 4 gegen 3 nicht. (Quelle: Tablatt Thurgau)

Thurgau – Ajoie 3:4 n.V. (2:0, 1:2, 0:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 919 Zuschauer. – Sr. Koch; Jetzer, Kehl.
Tore: 18. (17:56) Dommen (Brulé) 1:0. 19. (18:33) Milam (Ott, Trachsler) 2:0. 23. Ruhnke (Bartlomé, Posse) 2:1. 25. Brulé (Küng) 3:1. 28. Studer (Hauert, Barras; Ausschlüsse Plankl, Roy) 3:2. 53. Chiriaev (Portmann, Tuffet) 3:3. 63. Desmarais (Dupont!) 3:4.
Strafen: je 7-mal 2 Minuten.
Thurgau: Klingler; Schumacher, Milam; Ott, Müller; Jaag, Camichel; Hurter, Hiltebrand; Küng, Dommen, Brulé; Lemm, Plankl, Trachsler; Zbinden, Capaul, Gartmann.
Ajoie: Rytz (ab 25. Dupont); Hauert, Rauch; D'Urso, Hostetter; Orlando, Zangger; Studer, Zanatta; Barras, Roy, Desmarais; Tuffet, Schirjajev, Pedretti; Ruhnke, Posse, Bartlomé; Lüthi, Schlüchter, Portmann.
Bemerkungen: Desmarais (verspätet) nur dank HCT-Einverständnis spielberechtigt.
Beste Spieler: Klingler, Dupont.

   
Pressemitteilung des HC Thurgau vom 17. Dezember 2009
(18. Dezember 09)

Thomas Dommen verlängert beim HC Thurgau
Neben Steve Brulé und Andreas Küng, hat mit Thomas Dommen ein weiterer Stürmer bei den Thurgauern verlängert.
 
Trotz Angeboten von weiteren NLB-Klubs, hat sich der 25-jährige Thomas Dommen für den HC Thurgau entschieden, und für 2 weitere Jahre unterzeichnet.

   
Thurgauer Eishockey AG muss nachlegen
(17. Dezember 09)

Zehn der zwölf NLA-Klubs und sechs der zehn NLB-Vereine erhielten die Spielberechtigung für die Eishockey-Saison 2010/11 ohne Auflagen. Die SCL Tigers und Genève-Servette haben wie Langenthal, Sierre und Thurgau materielle Auflagen zu erfüllen. Eine Spielberechtigung mit formeller Auflage erhielt der EHC Basel.

Spielberechtigung für die Saison 2010/11. Ohne Auflagen: HC Ambri-Piotta SA, SCB Eishockey AG, EHC Biel Holding AG, Hockey Club Davos AG, HC Fribourg-Gottéron SA, EHC Kloten Sport AG, Lakers Sport AG, HC Lugano SA, EVZ Sport AG, ZLE Betriebs AG (ZSC Lions); HC Ajoie SA, HCC La Chaux-de-Fonds SA, GCK Lions Eishockey AG, Lausanne Hockey Club SA, Eishockey Club Olten EHCO AG, EHC Visp Sport AG. -- Mit formeller Auflage: EHC Basel AG. - Mit materieller Auflage: Genève-Servette HC SA, SCL Tigers AG; SC Langenthal AG, HC Sierre SA, Thurgauer Eishockey AG.

   
PIKES EHC Oberthurgau 1965 bedanken sich
(17. Dezember 09)

Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 haben im Laufe dieses Jahres begonnen, verschiedene
Institutionen ins EZO zu 1. Liga Spielen einzuladen. So wurden auf den 17. Oktober verschiedene Romanshorner Vereine angeschrieben und eingeladen, das Kantonalderby PIKES - SC Weinfelden mitzuverfolgen. Zum Spiel vom 11.11. wurden verschiedene Guggenmusiken aus dem Oberthurgau begrüsst. Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 möchten mit diesen Einladungen einerseits das Interesse am Eissport im Oberthurgau noch vermehrt fördern und sich andererseits, jeweils mit einem kleinen Umtrunk, bei den Besuchern für die Unterstützung bedanken.

Für das Spiel vom 2. Januar 2010 PIKES EHC Oberthurgau 1965 - EHC Dübendorf wird
nunmehr die Uttwiler Bevölkerung begrüsst. Die Gemeinde Uttwil unterstützt traditionsgemäss viele Vereine in Uttwil grosszügig. So hat Sie auch seit Gründung des EHC Uttwil im Jahre 1965 dem örtlichen Eishockeyverein immer wieder Unterstützung gewährt.

Die mittlerweilen zu einem Regionalverein gewachsenen PIKES EHC Oberthurgau 1965
möchten daher alle UttwilerInnen als Dank für die Unterstützung zu einem Spiel der 1. Liga
Mannschaft mit gleichzeitigem Neujahresapéro wie folgt einladen: Samstag, 2. Januar 2010, 17.00 h EZO Eissportzentrum Oberthurgau, Romanshorn PIKES EHC Oberthurgau - EHC Dübendorf. Entsprechende Stehplatztickets können via Internet info@pikes.ch bestellt werden oder bei der Gemeindeverwaltung Uttwil gratis bezogen werden.

Die Gratisabgabefrist gilt bis Mittwoch, 23. Dezember 2009, 16.00 Uhr. Allen bis dahin angemeldeten Teilnehmern offerieren die PIKES EHC Oberthurgau 1965 einen Neujahrsapéro in der zweiten Drittelspause. Vorausgesetzt das Interesse an solchen Anlässen ist vorhanden, werden die PIKES inskünftig in unregelmässigen Abständen, die Stimmbürger von Gemeinden, welche die PIKES unterstützen zu Anlässen einladen. (pd)

   
NLB-Stürmer verstärkt Pikes
(16. Dezember 09)

Mit Raphael Zeller (20) kehrt ein weiterer ehemaliger Elite-Novize zu den PIKES zurück. Zeller
absolvierte nach den Elite Novizen seine weitere Ausbildung beim EV Zug, spielte temporär
beim EHC Chur in der NLB und kommt nun vom HC Lausanne (NLB) zu den Oberthurgauern.
Zeller möchte sich in der Ostschweiz auf den Abschluss seiner Matura vorbereiten, jedoch auch weiterhin Eishockey auf gutem Niveau spielen. Dank dem Entgegenkommen vom HC Lausanne konnte Zeller seinen NLB-Vertrag auflösen und wird nunmehr sicherlich bis Ende der 1.-Liga-Saison 09/10 bei den Oberthurgauern verbleiben. Mit diesem Transfer figurieren nunmehr bereits 12 ehemalige Elite-Novizen im Kader der PIKES EHC Oberthurgau 1965.

   

Willkommen «on Ice»!
(15. Dezember 09)

PIKES 1. Liga Show Training in Amriswil!
Am 18. Dezember 19.00 h – 20.00 h wird das gesamte 1. Liga Team der PIKES EHC Oberthurgau 1965 ein Show-Training auf dem Open Eisfeld in Amriswil durchführen.

Für das 1. Liga Team gilt dies dann als Abschlusstraining für das am Samstag, 19. Dezember 2009 in Lugano stattfindende Meisterschaftsspiel gegen Ceresio.
Die Bevölkerung aus Amriswil ist recht herzlich eingeladen, die Oberthurgauer Eishockeyspieler einmal aus nächster Nähe zu beobachten und anschliessend den einen oder anderen Spieler auch persönlich kennenzulernen. Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 sowie das EZO Eissportzentrum Oberthurgau 1965 begrüssen und unterstützen die Organisatoren dieses Event-Eisfeldes und erhoffen sich davon noch vermehrtes Interesse im Oberthurgau am faszinierenden Eissport.

Ehemaliger Elite Novize Zeller kehrt zurück!

Mit Raphael Zeller, 1989 kehrt ein weiterer ehemaliger Elite Novize zu den PIKES zurück. Zeller absolvierte nach den Elite Novizen seine weitere Ausbildung beim EV Zug, spielte temporär beim EHC Chur in der NLB und kommt nun vom HC Lausanne (NLB) zu den Oberthurgauern. Zeller möchte sich in der Ostschweiz auf den Abschluss seiner Matura vorbereiten, jedoch auch weiterhin Eishockey auf gutem Niveau spielen. Dank dem Entgegenkommen vom HC Lausanne konnte Zeller seinen NLB Vertrag auflösen und wird nunmehr sicherlich bis Ende Saison bei den PIKES EHC Oberthurgau 1965 verbleiben. 

Mit diesem Transfer figurieren nunmehr bereits 12 ehemalige Elite Novizen im Kader der PIKES EHC Oberthurgau 1965.

     

Weiterer Punktanstieg mit neuem Trainer
(14. Dezember 09)

Unheimlich wird langsam aber sicher die Serie mit dem neuen Trainer – Robert Egger – an der Bande. Im dritten Pflichtspiel holen die Kreuzlinger die Punkte 5 – 7. Im ersten Spiel als Coach holten die Kreuzlinger in Chur einen Punkt und dies war auch gleichzeitig der erste und bis jetzt einzige Punktverlust der Bündner. Wenn das so weitergeht …

Von Beginn weg bekam man von den Einheimischen einen positiven Eindruck. Die Seebueben wurden von ihrem Trainer hervorragend auf den Gegner eingestellt. Dielsdorf hatte sich in den letzten Spielen klar in der Spitzengruppe festgesetzt und war auch der hartnäckige Gegner, den man erwarten konnte. Kilian, der an diesem Abend ziemlich geladen schien, schoss in der 10. Minute das 1 : 0. Mit diesem Resultat ging es dann in die Kabinen.

Junge werden immer stärker
Das Vertrauen des Trainers honorierten die jungen Wilden in der 23. Minute. Fehlmann skorte auf Pass von Spühler und Brunella. Eine kleine Unaufmerksamkeit genügte und die Dielsdorfer verkürzten knapp zwei Minuten auf 2 : 1. Vier Sekunden nach Ablauf einer Zweiminutenstrafe für die Gäste erhöhte Seiler auf Pass von Müller und Griga zum 3 : 1. Es kam noch besser. 27:01 und es stand 4 : 1; Schütze war Kreis auf Pass von Griga und Brunella. War es Leichtsinn oder stand der Sieg schon etwas zu Nahe? In Unterzahl verkürzten die Gäste zum 4 :2. Ein Fehlzuspiel im offensiven Drittel genügt und ein Spiel, das schon gewonnen schien, kann auf einmal drehen. Die Gäste brachten sich aber immer wieder selber um den Erfolg. Eine weitere ausgesprochene Zweiminutenstrafe und es hiess 5 : 2. Herrlich wie sich Cunti auf Pass von Spühler und Seiler in Szene setzte. In der 34. Minute verkürzten die Gäste mit Glück auf 5 : 3.

Strafenflut im letzten Drittel
Das hätte auch ins Auge gehen können. Zu viele unnötige Strafen machte es dem Gegner leicht wieder ins Spiel zu kommen. Hier muss auf jeden Fall hart gearbeitet werden, damit vor allem im Offensivspiel die Strafen in Zukunft ausbleiben. Drei Minuten vor Schluss kamen die Dielsdorfer mit ihrem 4. Treffer nochmals bedrohlich nahe. Mit Glück konnten die Einheimischen die drei Punkte schlussendlich verdient zu Hause behalten. Mit diesem Sieg nisten sich die Kreuzlinger langsam aber sicher in der Spitzengruppe fest. Gelingt ihren nächsten Samstag in Illnau auch noch eine Überraschung ist das Ziel – play off – wieder in Reichweite gekommen. Spielbeginn 17.00 Uhr in Illnau-Effretikon.

 

EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ – EV DIELSDORF – NIEDERHASLI   5 : 4 (1:0, 4:3, 0:1)Kreuzlingen spielte mit: Mesinovic, Rossi, Kilian, Hörnlimann, Sievi, Bolliger, Müller, Kreis, Spühler, Cunti, Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella, O. Eglauf, Schmid,
Es fehlten: R. Eglauf (Urlaub), Hietaharjiu (beruflich), Bartholdi, Jakob (krank)

     

Steve Brulé bleibt beim HC Thurgau
(14. Dezember 09)

Der HC Thurgau und der Kanadier Steve Brulé haben den Vertrag um eine weitere Saison bis zum Frühjahr 2011 verlängert. Steve Brulé ist mit 41 Scorerpunkten aus 22 Spielen, der zur Zeit achtbeste Scorer der National League B.


   

Pikes reiten auf der Erfolgswelle
(14. Dezember 09)

Die Pikes Oberthurgau bezwingen in der 1.-Liga-Gruppe 1 auch den EC Wil auswärts mit 2:7 (0:3, 1:2, 1:2) und landen somit den 5. Sieg in Folge.

Die Oberthurgauer entpuppten sich insbesondere im 1. Drittel als effizientes Powerplay-Team. Die ersten drei Tore durch Strasser (2.), Sury (5.) sowie John (16.) wurden allesamt in Ueberzahl erzielt. 

Die "Hechte" waren insgesamt auch im Mitteldrittel das dominierende Team. Nachdem Peer (31.) den vierten Treffer für die Pikes erzielt hatte, gelang Lüthi (35.) das erste Tor für die Wiler. In der 40. Minute bediente Strasser seinen Sturmpartner Strebel, welcher sich  -erneut in Ueberzahl spielend-  nicht zweimal bitten liess und einschoss.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels gelang dem EC Wil ebenfalls ein Powerplay-Tor. Fisch (44.) hatte für die Aebtestädter getroffen.  Die Pikes liessen sich jedoch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Die letzten beiden Treffer durch Korsch in Ueberzahl spielend (53.) sowie Illi (54.) bedeuteten dann das Schlussresultat von 2:7 für die Oberthurgauer.

Am kommenden Samstag, 19. Dezember, reisen die Pikes nach Lugano. Das Spiel gegen den HC Ceresio-Lugano beginnt um 20.15 Uhr. (hv)

Wil - Pikes Oberthurgau  2:7  (0:3, 1:2, 1:2)
Bergholz Wil  -  230 Zuschauer  -  SR Potocan (Baumann und Blumenthal)
Tore:  2. Strasser (Strebel; Ausschluss Maier) 0:1.  5. Sury (Schneller; Ausschluss Steffen) 0:2.  16. John (Schneller; Ausschluss Fontana) 0:3.  31. Peer (Strasser, Stäheli) 0:4.  35. Lüthi (Fontana, Mäder) 1:4.  40. Strebel (Strasser; Ausschluss Scherrer) 1:5.  44. Fisch (Ausschluss Horat) 2:5.  53. Korsch (Peer, Schneller; Ausschluss Steimer) 2:6.  54. Illi 2:7.
Strafen:  5-mal 2 Minuten gegen die Pikes.  10-mal 2 Minuten gegen den EC Wil.
Wil:  Demont, (Fankhauser), Kaiser, Steffen, Steimer,Lüthi, Lipp, Köfer, Mäder, Filli, Fisch, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Diethelm, Maier.
Pikes:  Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Eigenmann, Sury, Strasser, M. Popp, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi

   

Weinfelden nach Derbyniederlage neues Schlusslicht
(14. Dezember 09)

Der letzte Sieg des SC Weinfelden in der 1.Liga gegen Frauenfeld liegt schon einige Zeit zurück. Nach der Kanterniederlage vom letzten Mittwoch gegen die Pikes Oberthurgau hatten die Weinfelder etwas gut zu machen und es war eine klare Leistungssteigerung von Nöten, um gegen den Gast bestehen zu können. Dies gelang zwar, doch am Ende resultierte eine unglückliche 2:3-Niederlage.


Bildergalerie ►
                                           (Foto: M. Gaccioli)

Standesgemäss begann das Thurgauer-Derby mit Tormöglichkeiten für den Gast und Meister aus Frauenfeld. Der SCW, der in den ersten Minuten leicht zurückhaltend gewesen war, spielte mit und brachte sich einige Male in aussichtsreiche Abschlussposition, aus der jedoch kein Tor resultierte.

Im zweiten Drittel waren die Weinfelder dem Nachbarn aus Frauenfeld zumindest ebenbürtig. SCW-Goalie Waber wehrte mehrere Male sensationell ab und die Trauben hätten gar die Möglichkeit zum Führungstreffer gehabt, etwa, als Weinfelden nach einem Puckverlust der Frauenfelder einen Konter lancierte, bei dem Pult aber keine Unterstützung von seinen Mitspielern erhielt. Das 0:1 für die Gäste fiel etwas überraschend in einer Phase, in der Weinfelden die besseren Möglichkeiten hatte.

Zu Beginn des Schlussdrittels scheiterten sowohl Kradolfer als auch Rothen am Frauenfelder Torhüter. Wie so oft im Eishockey rächten sich die verpassten Chancen; aus dem Nichts erzielte Pargätzi den zweiten Treffer für das Auswärtsteam. Weinfeldens Antwort folgte wenige Minuten später mit dem Anschlusstreffer durch Jan Swart. Kurz darauf glich der SCW zum 2:2 aus, Abwehrhaudegen Kradolfer hatte sich mit einem sehenswerten Solo durchgetankt. Wenige Minuten vor Schluss nahm Frauenfeld ein Timeout, nachdem es mehrere Möglichkeiten zum Siegtreffer vertan hatte. Das Timeout zeigte seine Wirkung, denn nur 10 Sekunden danach erzielte der ehemalige Weinfelder Bucher das Tor zum 2:3-Sieg für die Frauenfelder, die zu diesem Zeitpunkt in Überzahl spielten. Nach dieser Niederlage rutscht Weinfelden auf den letzten Tabellenplatz ab, allerdings folgen in den nächsten Spielen Gegner, die in Reichweite liegen. (fri)

Weinfelden – Frauenfeld 2:3 (0:0, 0:1, 2:2)
Güttingersreuti – 352 Zuschauer. – SR Schenk, Büsser/Cavalaro
Tore: 36. Mordasini (Eicke) 0:1, 44. Pargätzi (Korsch) 0:2, 47. Swart (Tobler, Kappenthuler) 1:2, 51. Kradolfer 2:2, 58. Bucher (Jost) (Ausschluss Tobler, Bankstrafe Weinfelden) 2:3
Strafen: 6x2 plus 1x5 plus 1x20 Minuten gegen Weinfelden, 5x2 plus 1x10 Minuten gegen Frauenfeld.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Hurter, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Hiltebrand, Rothen, Schmidt, Kuhn, Ganz, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Marugg, Zbinden, Pult.
Frauenfeld: Schläpfer, Styger, Stalder, Nussbaum Sven , Nussbaum Andre, Oberholzer, Pargätzi, Tröndle, Schwyn, Jost, Mordasini, Bucher, Korsch, Beltrame, Lieber ,Basarte, Eicke, Wollgast.

   

Andreas Küng weitere 2 Jahre beim HCT
(11. Dezember 09)

Andreas Küng wird auch die nächsten 2 Saisons für den HC Thurgau spielen. Trotz mehreren Angeboten aus der National League B hat sich der 26-jährige Stürmer für die Thurgauer entschieden.
Küng ist mit 35 Scorerpunkten der zur Zeit zweitbeste Schweizer Spieler in der Scorerwertung der zweithöchsten Spielklasse.  

   

HCT-Kapitalerhöhung verläuft positiv
(10. Dezember 09)

Die Aktienkapitalerhöhung beim HC Thurgau ist gut angelaufen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, das zusätzliche Kapital von insgesamt 500'000 Franken (inkl. Agio) bis am 20. Dezember 2009 zusammenzubringen.

Erfreulicherweise hat sich Peter Spuhler an der Informationsveranstaltung des Business Clubs des HC Thurgau am Freitag, 4. Dezember 2009, bereiterklärt, den gesammelten Betrag zu verdoppeln. Wenn also eine Aktie für CHF 1'000.– gezeichnet wird, bringt dies dem HC Thurgau zusätzliche Mittel von insgesamt CHF 2'000.–. Daraufhin haben einige Sponsoren mit zum Teil namhaften Beträgen Aktien gezeichnet. Trotzdem muss die kurze, verbleibende Zeit genutzt werden, noch weitere Privatpersonen und Firmen davon zu überzeugen, bei der Kapitalerhöhung mitzumachen. Nur so kann die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des HC Thurgau gelegt werden.

Für die kommende Saison wird es innerhalb der operativen Führung der Thurgauer Eishockey AG einige Änderungen geben. So wird insbesondere ein vollamtlicher Geschäftsführer gesucht, der den Verein operativ leiten wird. Ausserdem wird eine Projektgruppe eine umfassende Marketingstrategie für die nächsten Jahre erarbeiten. (hct)

   

Weinfeldens Kanterniederlage im 1.-Liga-Derby
(10. Dezember 09)

Im 1.-Liga-Kantonalderby gegen die Pikes Oberthurgau musste der SC Weinfelden punkten, um Distanz zum Tabellenende zu wahren. Doch schlussendlich kassierten die "Trauben" eine 3:11-Kanterniederlage im eigenen Stadion.


Bildergalerie ►
                                              (Foto: M. Gaccioli)

Die Weinfelder, verstärkt durch Spieler des HC Thurgau, kamen zu Beginn zu guten Tormöglichkeiten.  Doch nach 10 Spielminuten nahmen die Pikes das Heft in die Hand und attackierten Richtung Weinfelder Tor. In der 12. Minute waren die Gäste schneller als die Weinfelder Verteidiger und Häusermann versenkte den Puck zum 0:1 für die Oberthurgauer. Der SCW reagierte mit einem Torversuch durch Jakob, der für Pikes-Goalie Kindschi jedoch kein Problem darstellte. Im Gegenzug kombinierten sich die Pikes durch die Weinfelder Abwehr und Peer schob zur 0:2-Führung ein. Das Auswärtstam spielte weiter munter auf,  SCW-Goalie Marti verhinderte jedoch weitere Treffer des 1. Liga-Fünftplatzierten. Gegen Ende des ersten Drittels vergaben Plankl, Trunz und Tobler ihre Möglichkeiten zum Anschlusstreffer.

Gegentore im Minutentakt
Nach Anpfiff des 2. Drittels kam es für den SCW faustdick. Im Minutentakt hagelte es die Gegentore zum 0:3, 0:4 und 0:5. Trainer Schrepfer nahm ein Timeout und wechselte Goalie Marti gegen Waber aus. Doch schon wenige Sekunden später konnte auch der neu gekommene Torhüter das 0:6 für die Mannschaft aus Romanshorn nicht verhindern. Erst in der 32. Minute kam Weinfelden wieder zu einem ungefährlichen Torschuss. Bei den Trauben lief überhaupt nichts zusammen  und so erhöhten die Pikes ihren Vorsprung gar auf 0:7, nachdem  Schneller abgezogen hatte. Dies schien die Weinfelder nun endlich geweckt zu haben, denn in der Folge nutzten Schmidt und Plankl eine Unaufmerksamkeit der Pikes und verkürzten mit sage und schreibe drei Toren innert nur einer Minute zum 3:7-Zwischenresultat.

Doch das Hoch des SCW war nur von kurzer Dauer. Zu Beginn des letzten Drittels wurde das überforderte Heimteam von den Pikes überrannt und kassierte vier weitere Gegentore, darunter eines in Überzahl. In den letzten zehn Minuten spielten die Romanshorner mit gedrosseltem Tempo, was auf Weinfelder Seite aber nichts mehr am Endresultat änderte.

Weinfelden – Pikes Oberthurgau 3:11 (0:2, 3:5, 0:4)
Güttingersreuti – 227 Zuschauer. – SR Maddaloni, Remund/Zweidler
Tore: 12. Eigenmann (Schmutz, Jilli) 0:1, 13. Peer (Strasser, Stäheli) 0:2, 22. Korsch (Kurzbein, Schneller) 0:3, 23. Rieser (Strasser, Strebel) 0:4, 24. Sury (Korsch, Schneller) 0:5, 25. Schneller (Peer, Kurzbein) 0:6, 35. Schneller (Sury) (Ausschluss Strasser & Schmidt) 0:7, 39. Schmidt (Moser) 1:7, 40. Plankl (Ganz) 2:7, 40. Schmidt (Swart, Hemmi) 3:7, 44. Sury (Schneller, Kurzbein) 3:8, 45. Stäheli (Strebel, Strasser)  (Ausschluss Kradolfer) 3:9, 48. Peer (Strasser) (Ausschluss Sury) 3:10!, 50. Strasser (Strebel, Peer) 3:11
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
Weinfelden: Marti, Waber, Kradolfer, Trunz, Schoop, Ambass, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Ganz, Schmidt, Kuhn, Plankl, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Moser, Marugg, Pult
Pikes: Kindschi, Dietschweiler, Stäheli, John, Jilli, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann,  Strebel, Eigenmann, Sury, Strasser, Popp Mathias, Popp Roman, Schmutz, Kurzbein, Schneller, Beer, Horat
.

   

Pflichtaufgabe des EHCKK
(07. Dezember 09)

Gegen den Tabellenletzten EHC Bassersdorf hatten die Kreuzlinger nur kurze Zeit ein wenig Mühe. Praktisch der erste Angriff und gleich das 1 : 0. Auf Vorarbeit von Seiler schoss Schmid zum 1 : 0. Die Einheimischen spielten sich danach immer wieder locker durch die Abwehreihen der Gäste. Somit liess auch das 2 : 0 nicht lange auf sich warten. Die Leihgabe der Pikes – Roman Jakob – erzielte den sehenswerten Treffer. Zu sicher war man sich aber nach diesem Treffer. Man gewährte dem Gast auf einmal mehr Raum, die der Gegner auch auszunützen wusste. Auf einmal hiess es 2 : 1, was absolut nicht dem Spielgeschehen entsprach.

Schussverhältnis zeigte klare Verhältnisse
Im Mitteldrittel drückten die Einheimischen so richtig auf die „Tube“. Dennoch dauerte es bis zur 33. Minute zum nächsten Tor. In Ueberzahl agierend schloss O. Eglauf eine Traumkombination zum 3 : 1 ab. 23 Sekunden später, wiederum in numerischer Ueberlegenheit, war es Spüler, der zum 4 : 1 einschob. Die Gäste bestraften sich mit den vielen Strafen gleich selber.

Kürlaufen der Einheimischen
Dezimiert durch zwei Spieldauerdisziplinarstrafen konnten die Gäste nicht mehr reagieren. Weitere Tore waren die Folge davon. In der 53. Minute war es erneut Schmid zum 5 : 1. O. Eglauf mit einem Adrenalinstoss in der 58. Minute zum 6 : 1 und nochmals Schmid in der Schlussminute zum 7 : 1. Weitere Treffer blieben den Einheimischen verwehrt. Das Skore hätte ohne weiteres weit über 10 Tore hochgeschraubt werden.

Bemerkungen zum Spiel:
Verletzung eines Schiedsrichters. Neuer Schiedsrichter musste herbeordert werden. Der Unterbruch dauerte beinahe 45 Minuten.

EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ – EHC BASSERSDORF 7: 1  (2:1, 2:0, 3:0)
Kreuzlingen spielte mit: Rossi, Mesinovic, Kilian, Sievi, Bolliger, Müller, Hietaharjiu, Kreis, Spühler,   Bartholdi, Seiler, Fehlmann, Brunella, Jakob (Pikes), Griga, Merz, O. Eglauf, Schmid
Es fehlten: R. Eglauf, Cunti (?)

   

Kompakte Defensive ebnet Pikes den Weg
(7. Dezember 09)

In einer mässigen 1.-Liga-Partie erfüllen die Pikes ihre Pflicht, erzielen die notwendigen Tore und gewinnen das Auswärtsspiel in Wetzikon verdient mit 5:1.

Es war ein zähes Spiel, in welchem die Pikes ihr Kombinationsspiel zunächst nicht richtig in Gang bringen konnten. Die beiden Tore durch Strasser (8.) im Powerplay sowie durch Peer (15.) bedeuteten dann aber trotzdem die Führung nach dem ersten Spieldrittel.

Auch im Mitteldrittel waren es die Oberthurgauer, welche zwei weitere Tore vorlegten. John gelang in der 22. Minute ein weiteres Powerplay-Tor und nur wenig später (26.) erhöhte Strebel auf Zuspiel von Strasser die Führung auf 4:0. Als die Pikes in Unterzahl spielten (35.) gelang dem EHC Wetzikon durch Portmann der erste Treffer. Es sollte dies das einzige Tor der Zürcher an diesem Abend bleiben. Im letzten Drittel setzte dann Strasser mit seinem 2. Tor (58.) den resultatmässigen Schlusspunkt. Obschon es den 'Hechten' in diesem Spiel nicht immer rund lief, haben sie sich diesen Arbeitssieg absolut verdient.

Am kommenden Mittwoch, 9. Dezember 2009 werden die Pikes im Thurgauer Derby gegen den SC Weinfelden antreten. Spielbeginn in Weinfelden ist um 20.00 Uhr. (hv)

Wetzikon - Pikes Oberthurgau 1:5 (0:2, 1:2, 0:1)
Eishalle.  -  317 Zuschauer. -  SR Grassi (Rüegg und Remund)
Tore: 8. Strasser  0:1.  15. Peer (John, Stüssi; Ausschluss Holdener) 0:2.  22. John (Ausschluss Müller) 0:3.  26. Strebel (Strasser, Peer) 0:4.  35. Portmann (Elsener, Müller; Ausschluss John) 1:4.  58. Strasser (Schneller; Ausschluss Brunner) 1:5.           
Strafen: 9-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 10-mal 2 Minuten plus 1-mal 10 Minuten (Hvjdt) gegen Wetzikon.     
Wetzikon:  Grissemann, (ab 26. Wandeler), Durisch, Holdener, Vesely, Rohrer, Betschart, Muspach, Elsener, Schälchli, Hvjdt, Saiani, Portmann, N. Brunner, Deubelbeiss, Lange, Baer, Reichart, S. Müller, Tschudy, O. Brunner, R. Müller.
Pikes: Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi

   

Nur ein Punkt nach Dreitore-Führung
(7. Dezember 09)

Der EHC Frauenfeld verlor das 1.-Liga-Spiel in Uzwil nach Verlängerung mit 4:5. Dies trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung.

Nach dem heiss umkämpften Spiel vor einer Woche gegen Bülach fehlten dem EHC Frauenfeld zusätzlich Keeper Schläpfer und Captain Schlumpf. Schläpfer erhielt in den Schlussminuten eine Matchstrafe, Schlumpf hingegen verletzte sich nach einer unsauberen Aktion. Als Ersatz für Schläpfer konnte kurzfristig Andreas Schoop engagiert werden, zudem kehrte Eicke ins Team zurück.

Der EHCF startete stark: Zweimal konnten die Frauenfelder dabei von einer Strafe gegen die Gastgeber profitieren. Bucher sorgte dabei mit einem Doppelschlag für die frühe 2:0 Führung. Diese hielt allerdings keine Minute: Brasser konnte auf Zuspiel von Ammann zum 1:2 aus Sicht der St. Galler verkürze. Nach einer Viertelstunde erzielte Korsch den dritten Frauenfelder Treffer und so konnte das Team von Trainer Emanuel Marbach mit einem 2-Tore Vorsprung in die erste Pause.

Keine drei Minuten waren absolviert, als wiederum Bucher nach einer Kombination über Pötzi und Jost einschoss. Die Szenen in der 28. Spielminute erinnerten an den Frauenfelder Doppelschlag vor einer Woche. Die Uzwiler Ammann und Schüepp erzielten innerhalb von 16 Sekunden 2 Treffer und brachten die Hoffnung auf Seiten der Einheimischen zurück.

Im Schlussdrittel konnte Breitenmoser tatsächlich den Ausgleich erzielen und in der Verlängerung sorgte Da Costa für den viel umjubelten 5:4 Siegtreffer für den EHC Uzwil.

Uzwil - Frauenfeld 5:4 n.V. (1:3, 2:1, 1:0, 1:0)
Uzehalle. - 350 Zuschauer. - SR Albertin, Keller/Schrag.
Tore: 9. Bucher (R. Schoop, Pötzi/Ausschluss Laager) 0:1, 12. Bucher (Jost/Ausschluss Gschwend) 0:2, 13. Brasser (Ammann) 1:2, 15. Korsch (Oberholzer) 1:3, 23. Bucher (Jost, Pötzi) 1:4, 28. (27.41) Ammann (Müller/Ausschüsse Beltrame, Eicke) 2:4, 28. (27.57) Schüepp (Laager, Tanner/Ausschluss Eicke) 3:4, 48. Breitenmoser (Homberger, Ammann) 4:4, 62. Da Costa (Laager) 5:4.
Strafen: 12x2 Minuten gegen Uzwil, 6x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Uzwil: Gallmann, Müller, Rüfenacht, Laager, Klopfer, Marzan, Steiner, Tanner, Ammann, Krüsi, Da Costa, Homberger, Brasser, Breitenmoser, Schüepp, Dürr, Gschwend, Sanz, Aerni.
Frauenfeld: A. Schoop (Styger); Wollgast, Beltrame; Oberholzer, Stalder; Lieber, R. Schoop; Eicke, Jost, Pötzi; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Mordasini, Bucher, Basarte; Tröndle.

   

SC Weinfelden früh auf der Verliererstrasse
(7. Dezember 09)

Wie die Feuerwehr startete der EHC Winterthur in die Partie. R. Früh traf bereits im ersten Angriff und führte sein Team so früh auf Erfolgskurs. Am Ende lautete das klare Verdikt 1:5 aus SCW-Sicht.

Nach dem frühen Rückstand war der SCW bestrebt, sofort Gegensteuer zu geben. Die Abschlussversuche blieben jedoch harmlos und die spielstarken Gäste konnten ihren Vorsprung in der 14. Minute durch ein Tor von Geiser auf 2:0 ausbauen. Im weiteren Verlauf des körperbetonten Spiels vor 404 Zuschauern (Saisonrekord) kam Weinfelden zu einigen guten Möglichkeiten, die aber nicht zum Torerfolg führten. Auch Winterthur erarbeitete sich weitere Chancen; in der 36. Minute scheiterte Geiser nur an Goalie Waber. Im letzten Drittel musste der SCW in Unterzahl das 0:3 und kurz darauf gar das 0:4 hinnehmen. Kappenthuler erzielte das Ehrentor für Weinfelden, und nach Aussprache einer Bankstrafe gegen Winterthur kurz vor Spielende wurde der Goalie vom Eis genommen. Davon konnte jedoch nur Winterthur profitieren; Büsser schob ungehindert zum 1:5-Endstand ein. (fri)

Weinfelden – Winterthur 1:5 (0:2, 0:0, 1:3)

Güttingersreuti – 404 Zuschauer. – SR Meyer, Blumenthal/Baumann
Tore: 2. Früh Ronny (Loser, Schmid) 0:1, 14. Bussola (Büsser) 0:2, 46. Loser (Früh Ronny, Früh Oliver) (Ausschluss Kuhn) 0:3, 50. Perret (Bussola, Büsser) 0:4, 55. Kappenthuler (Tobler, Hiltebrand) 1:4, 60. Büsser (Bussola) (Bankstrafe Winterthur, Weinfelden ohne Torwart) 1:5
Strafen: 7x2 Minuten gegen Weinfelden, 5x2 plus 3x10 Minuten gegen Winterthur.
Weinfelden: Waber, Marti, Kradolfer, Trunz, Tobler, Swart, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Hiltebrand, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Marugg, Widmer, Biert
Winterthur: Oehninger, Nyffeler, Kühni, Früh Ronny, Früh Oliver, Benz, Bussola, Vogler, Geiser, Müller, Perret, Guidotti, Schumann, Schöbi, Wägeli, Füglister, Thaler, Geiser, Schmid, Büsser, Grolimund, Loser.


   

Zwei Gewinner bei NLB-Benefizspiel in der "Gütti"
(6. Dezember 09)


HC Thurgau zeigt sich heute Abend in der NLB-Qualifikation beim 7:3 gegen La Chaux-de-Fonds in prächtiger Spiellaune. Dommen ist vor 2100 Zuschauern erneut dreifacher Torschütze. 5805 Franken für ALS-Vereinigung gesammelt.


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                                         (Foto: M. Gaccioli)

Ein würdigeres Geschenk hätten die «Leuen» gestern abend nach einer bewegenden Eröffnungsphase ihrem früheren Leistungsträger Guido Laczko nicht bringen können. Im Benefizspiel zugunsten der Vereinigung an ALS (Amyotrohe Lateralsklerose) Erkrankter lieferte der HC Thurgau eine ganz starke Leistung ab. So gab es zum Spielende gleich zwei grosse Gewinner. Zum einen wurden für die ALS-Vereinigung 5805 Franken gesammelt.
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Und auf der anderen Seite holte sich der HCT verdientermassen auch im zweiten Heimspiel gegen ein keineswegs enttäuschendes La Chaux-de-Fonds drei Punkte.
Zwei Tore in zwölf Sekunden



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                                         (Foto: M. Gaccioli)

Geglücktes Debüt
Seinen ersten Einsatz für die Ostschweizer hatte der Amerikaner Jamie Milam. Der Verteidiger durfte dabei ein durchaus gelungenes Début feiern. Läuferische und spielerisch gefiel der neue Söldner vom Anpfiff an. Auf seinen ersten Assistpunkt musste der mit einigem Vorwärtsdrang ausgestattete Milam in einem kompakten Team allerdings bis kurz vor dem Abschluss des ersten Tages an seinem neuen Arbeitsplatz warten.

Der HC Thurgau sah sich in der Startphase einem überaus engagiert zur Sache gehenden Gegner gegenüber. Die Neuenburger scheiterten in der ersten Viertelstunde gleich mehrmals am wiederum sehr gut disponierten Klingler im Kasten der Einheimischen. Eine klare Chance zum ersten Treffen der Partie vergab Balerna (10. ). Den Torreigen startete später einmal mehr der Kanadier Brulé (16.).

Bis zum 2:0 durch Dommen vergingen gerade einmal zwölf Sekunden. Mondou nützte noch vor der ersten Drittelspause (19.) die erste Überzahl zum Anschlusstreffer zum 2:1.
Führung ausgebaut

Der Mittelabschnitt begann für den HCT nach Wunsch. M. Schoop verwertete nach 126 Sekunden eine genaue Vorlage zum 3:1. Und mit diesem Offensivspektakel ging es weiter. Zuerst setzte Milam einen Schuss an den Pfosten, dann erhöhte Dommen auf 4:1 (24.). Der neue Center der stets torgefährlichen ersten Angriffsreihe mit den Flügelstürmern Brulé und Küng machte seinen zweiten Hattrick in dieser Saison beim 5:1 in der 30. Minute perfekt.

Pasqualino sorgte mit dem zweiten Powerplay-Tor zum 5:2 wenig später dafür, dass die Gäste nicht ganz abgehängt wurden. Sie durften sich sogar im Schlussdurchgang nochmals kurz Hoffnung machen, als Turler (48. ) mit einem herrlichen Kontertor zum 5:3 verkürzte. Doch die Truppe von HCT-Trainer Erwin Kostner reagierte wieder schnell und überaus souverän. Captain Fehr schoss nach 48 Sekunden das 6:3. Zbindens 7:3 (56.) bedeutete den Schlussstand.

Eineinhalb Wochen Spielpause
Der HC Thurgau ist nun bis am 17. Dezember spielfrei. Dann wird man in Weinfelden erneut auf den HC Ajoie treffen, den man erst unlängst zu Hause 6:2 bezwang.
(Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)

Thurgau – La Chaux-de-Fonds 7:3 (2:1, 3:1, 2:1)
Eishalle Güttingersreuti, Weinfelden. – 2100 Zuschauer. – Sr. Clément (Jetzer, Kehl).
Tore: 16. (15:04) Brulé (Jaag, Camichel) 1:0. 16. (15:26) Dommen (Brulé, Küng) 2:0. 19. Mondou (Neininger, Fournier, Ausschluss Müller) 2:1. 23. M. Schoop (Fehr, Jaag) 3:1. 24. (23:29) Dommen (Brulé, Küng) 4:1. 30. (29:16) Dommen (Müller) 5:1. 31. (30:28) Pasqualino (Du Bois, Fuchs, Ausschluss Plankl) 5:2. 48. (47:07) Turler 5:3. 48. (47:55) Fehr (M. Schoop, Balerna) 6:3. 56. Zbinden (Milam, Capaul) 7:3.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Thurgau, keine (!) gegen La Chaux-de-Fonds.
Thurgau: Klingler; Schumacher, Milam; Ott, Müller; Jaag, Camichel; Ambass, Hiltebrand; Küng, Dommen, Brulé; Lemm, Plankl, Trachsler; Balerna, Fehr, M. Schoop; Zbinden, Capaul, Gartmann.
La Chaux-de-Fonds: Todeschini; Membrez, Vacheron; Emery, Morant; Du Bois, Daucourt; Frutig, Girardin; Neininger, Fournier, Conte; Fuchs, Mondou, Turler; Pochon, Pasqualino, Bochatay; Spolidoro, Masa, Baur.
Bemerkungen: 24. Pfostenschuss Milam, 60. Lattenschuss Emery. Thurgau erstmals mit Milam, ohne Hurter, St. Schoop und Schmidt (alle verletzt).
Beste Spieler: Dommen (T), Turler(C).

   

Der HC Thurgau hat einen neuen Ausländer verpflichtet
(04. Dezember 09)

Unser neuer Spieler heisst JAMIE MILAM, rechtsschiessender Verteidiger, geboren 13.05.84, Lake Orion, Michigan,USA. Er wird beim HCTG die Nummer 6 tragen. Jamie Milam wird DER offensive Verteidiger mit quarterback Qualitäten im Powerplay sein. Er wird die vorhandene offensive Stärke, mit einer neuen qualitativen Verbesserung der Defensive, auch in Spezialsituationen, noch schlagkräftiger machen. Jamie Milam verfügt über einen der härtesten Slapshot in der ECHL. Er gewann 2008 den Wettbewerb "hartester Schuss" an den ECHL Skills Competition.Jamie Milam hat einen Vertrag bis Ende Saison.

Klicken Sie auf das Bild um das Video  zu sehen


   

Gratis-Stehplätze gegen La Chaux-de-Fonds
(4. Dezember 09)

Wie im Vorfeld angekündigt, wird das offizielle Eishockey-Eröffnungsspiel der Eishalle Weinfelden diesen Sonntag (17.00 Uhr) zwischen dem HC Thurgau und La Chaux-de-Fonds zu Ehren von Guido Laczko (ehemaliger NLA-Spieler/Ex-HC Thurgau) in Zusammenarbeit mit der ALS-Vereinigung abgehalten. Weitere Infos zu Guido Laczko und ALS finden Sie auf www.hctg.ch unter News vom 18.11.2009.

Der HC Thurgau steht am Sonntag von 09.15 bis 10.00 Uhr für das Warm-up auf dem Eis, und gibt im Anschluss eine Autogrammstunde. Die Verantwortlichen hoffen auf ein reges Interesse und eine tolle Stimmung bei der NLB-Partie gegen La Chaux-de-Fonds. (pd)

   

HC Thurgau besiegt "Lieblingsgegner" erneut
(2. Dezember 09)

Langenthal hat trotz dem geglückten Einstand des Kanadiers Eric Himelfarb gegen Thurgau mit dem 2:4 die dritte Niederlage im dritten NLB-Saisonduell bezogen. Himelfarb, der den kranken Cory Larose ersetzte, schoss die beiden einzigen Treffer der Berner. Herausragend bei den Ostschweizern war die erste Linie mit Brulé, Küng und Dommen, die sämtliche Treffer realisierte.

Die Langenthaler Bemühungen, die Negativserie vor eigenem Publikum (3 Niederlagen in Serie) zu beenden, waren sofort erkennbar. Zudem konnten sie erstmals mit Eric Himelfarb (Ka, 26) auflaufen, der kurzfristig von Lausanne für Cory Larose (krank) verpflichtet wurde. Chancen blieben in den ersten 10 Minuten aber Mangelware. Erst danach häuften sich diese schlagartig. Langenthal war zwar mehr im Puckbesitz, doch der HCT blieb mit seinen Kontern gefährlich. Dario Gartmann (2), Cédric Zbinden und Andreas Küng scheiterten jedoch allesamt am Berner Keeper Raffael Walter. Auf der anderen Seite waren zwei-, dreimal starke Reflexe von Marc Klingler gefragt, der nahtlos an sein Topleistung beim 4:0 gegen die GCK Lions anknüpfte. Das 0:0 war die logische Folge mangelhafter Effizienz und starker Torhüterleistungen.

Zweimal im Rückstand
Die Torflaute war im Mitteldrittel schnell beendet. Zuerst vollendete der neue SCL-Kanadier Himelfarb einen schnellen Angriff (23.) und knapp drei Minuten später traf Verteidiger Fabio Schumacher (4.?Saisontor) während der ersten Powerplaychance des HCT von der blauen Linie zum 1:1 (27.). Die Reaktion der Berner fiel allerdings heftig aus. Klingler stand mehrmals im Brennpunkt. Als bei Spielhälfte Topskorer Matt Murley (USA) den am entfernten Pfosten sträflich freistehenden Himelfarb bediente, war aber auch er machtlos. Zweimal hatte der SCL-Neuzuzug damit auf Vorarbeit von Murley getroffen. Und der bereits fünfte (!) SCL-Ausländer in dieser Saison stand seinem dritten Tor in der Folge mehrmals nahe, doch Klingler hielt sein Team im Spiel.

In den letzten fünf Minuten vor der zweiten Sirene intensivierte der HCT seine Offensivbemühungen. Innert 60 Sekunden scheiterte Fadri Lemm und wurde ein Tor von Steve Brulé wegen Torraumoffsides aberkannt. Das verdiente 2:2 fiel aber doch noch: Brulé bediente Thomas Dommen im Slot, der sofort abzog (39.).

Zu Beginn des letzten Drittels war der HCT die offensiv initiativere Mannschaft und Walter war klar mehr gefordert als sein Gegenüber. Im weiteren Verlauf mühten und bemühten sich beide Teams, doch gefährliche Torszenen blieben Seltenheit. Zu oft erreichte das entscheidende Zuspiel den Mitspieler nicht.

Thurgauer Endspurt
Bis  zur 56. Minute: Dann verwertete Brulé ein Zuspiel von Küng  mittels zumindest nicht unhaltbarem Flachschuss zum 2:3. Danach warf Langenthal (fast) alles in den Angriff. Luca Balerna und Roger Capaul hatten innert 46 Sekunden die Entscheidung für den HCT auf dem Stock. 65 Sekunden vor Schluss nahm SCL-Trainer Heinz Ehlers sein Time-out und ersetzte seinen Keeper durch einen 6. Feldspieler. Ohne Erfolg: Dommen mit seinem 2. Tor zum 2:4 entschied die Partie 16 Sekunden vor dem Ende.

GC führte gegen das inferiore Basel schon nach zwei Dritteln mit 5:0. Der Kanadier Blaise Down (2 Tore) und Martin Wichser (vier Skorerpunkte) überzeugten mit Torhüter Lukas Flüeler als Teamstützen der Lions.

49 Strafminuten und sechs Tore im Schlussdrittel kennzeichneten das umstrittene Verfolgerduell zwischen Sierre und Ajoie, das die Jurassier schliesslich mit 6:5 für sich entschieden. Ajoie rückte damit in der Tabelle zum drittplatzierten Sierre auf. Mit zwei Toren zum 5:4 und 6:4 zeichnete sich James Demarais als Matchwinner für die Jurassier aus, bei denen auch Doppeltorschütze Jewgeni Schirjajew (20) zu überzeugen vermochte. (Quelle: Tagblatt Thurgau/Si)

NLB
Resultate:
26. Runde: Langenthal - Thurgau 2:4 (0:0, 2:2, 0:2). GCK Lions - Basel 5:1 (3:0, 2:0, 0:1). Sierre - Ajoie 5:6 (2:2, 0:1, 3:3).
Rangliste: 1. Visp 20/48. 2. Olten 20/43. 3. Sierre 21/37 (78:64). 4. Ajoie 21/37 (76:70). 5. La Chaux-de-Fonds 20/31. 6. Lausanne 21/31. 7. Langenthal 22/26. 8. Thurgau 21/23. - 9. GCK Lions 22/19. 10. Basel 20/17 (52:81).

Langenthal – Thurgau 2:4 (0:0, 2:2, 0:2)
Schoren. – 1120 Zuschauer. – Sr. Massy, Huggenberger/Wüst.
Tore: 23. Himelfarb (Murley, Randegger) 1:0. 27. Schumacher (Küng; Ausschluss Aegerter) 1:1. 30. Himelfarb (Murley, Lüssy) 2:1. 39. Dommen (Brulé, Küng) 2:2. 55. Brulé (Küng, Dommen) 2:3. 60. (59:44) Dommen (Küng, Brulé; Langenthal ohne Torhüter) 2:4.
Strafen: je 1mal 2 Minuten.
Thurgau: Klingler; Schumacher, Ganz; Ott, Ambass; Jaag, Camichel; Marugg, Hiltebrand; Küng, Dommen, Brulé; Gartmann, Plankl, Trachsler; M. Schoop, Fehr, Lemm; Balerna, Capaul, Zbinden.
Beste Spieler: Himelfarb, Brulé.
Bemerkungen: 58:55 Langenthal ohne Torhüter. - Langenthal erstmals mit Himelfarb (Ka) für dessen für unbestimmte Zeit erkrankten Landsmann Larose.


   

EHC Kreuzlingen-Konstanz holt einen Punkt in Chur
(30. November 09)

Die mit etlichen Absenzen angetretenen Kreuzlinger und erstmals mit Robert Egger an der Bande holten sich verdientermassen einen Punkt beim bisher verlustpunktlosen Tabellenführer EHC Chur. Wieder eine turbulente Woche ist hinter dem EHCKK. Durch den verwaisten Head Coach Sessel kam weitere Unruhe beim EHCKK auf. Folge davon war, dass M. Lehmann zum SC Rheintal wechselte. Bei diesem unnötigen Wechsel sieht man, was Vereinstreue heisst.

Paroli geboten
Trainer Egger schickte seine Mannen mit einer klaren Vorgabe aufs Eis. Ziel war es gegen den unumstrittenen Tabellenführer nach dem 1. Drittel mit einem positiven Ergebnis dazustehen. Dieses Unterfangen gelang mit dem notwendigen Glück, mit einem hervorragend disponierten Kreuzlinger Hüter – Mesinovic – zwischen den Pfosten. Zudem zeigten die Kreuzlinger von Beginn weg Siegeswillen, den man in der letzten Partie gegen St. Moritz vermisst hatte. Endlich hat die Mannschaft wieder eine Bezugsperson in R. Egger.

Kurzfristiger Rückstand
Im Mitteldrittel kam die Überlegenheit der Churer noch ein bisschen mehr zum Tragen. Man kam aber auch das Gefühl nicht los, dass weil sie keine Tore schossen die Geduld langsam aber sicher verloren. In der 34. Minute schoss Tommy Neininger (Sohn des Altinternationalen Beni Neininger) das 1 : 0 für die Einheimischen. Zwei Zeigerumdrehungen später in Ueberzahl reagierten die Gäste aus dem Thurgau. P. Merz schoss zum 1 : 1. Dieser Schock sass tief für die Churer. Sie konnten es nicht glauben, dass die Underdogs aus dem Thurgau ihnen Paroli boten. Jetzt besassen auch die Kreuzlinger Chancen und waren zeitweise nahe am zweiten Treffer.

Ja keine Fehler
Beide Mannschaften wollten im Schlussdrittel nicht mehr zu viel riskieren. Abwehrarbeit war grossgeschrieben. Aufgrund des Spielgeschehens war klar, dass der nächste Treffer entscheidend sein wird. Die Schussstatistik zeigte zwar klar zugunsten der Einheimischen, doch die Gegenwehr der Kreuzlinger war bewundernswert. Mit dem 1 : 1 ging es dann in die Verlängerung. Ein Punkt wurde für die Bodenseestädter Tatsache. Ein gutes Gefühl dem Tabellenführer den ersten Punkt abzunehmen. Ein Lob an die Mannschaft und an den neuen Coach. Den entscheidenden Treffer zum 2 : 1 erzielte in der 64. Minute Patric Schwab, der auch schon in Diensten des HC Thurgau war.

Nächstes Spiel am Samstag, 5.12.2009, 2000 Uhr in Kreuzlingen gegen Bassersdorf auf dem Blumenfeld in der Bodensee-Arena

EHC Chur - EHC Kreuzlingen-Konstanz 2 : 1 n.V. (0:0,1:1,0:0,1:0)
Kreuzlingen spielte mit:   Rossi, Mesinovic, Bolliger, Sievi, Kilian, Müller, Hietaharju, Hörnlimann, Spühler,  Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella,  Schmid,  Jakob (Pikes) Es fehlten: Bartholdi (Familienfest) R. Eglauf (Arbeit), O. Eglauf (?), Kreis (?) Cunti (1. Liga SCW) Lehmann (Wechsel zum SC Rheintal)

   

Spektakel endet mit Frauenfelder Sieg
(30. November 09)

Die Zuschauer bekamen am Samstag in der Frauenfelder Eishalle ein unvergessliches Schlussdrittel mit insgesamt 8 Treffern und tumultartigen Szenen zum Abschluss geboten. Mit dem bessere Ende für die Gastgeber, der diese 1.-Liga-Partie gegen Bülach knapp mit 7:6 gewann.

Knapp eine Minute vor dem Schlusspfiff verwies der überforderte Schiedsrichter EHCF-Keeper Schläpfer des Feldes. Ersatz Styger und drei Verteidiger verhinderten, auch mit etwas Glück, den möglichen Ausgleich durch die Zürcher. 30 Sekunden zuvor wurde Schlumpf in die Bande gecheckt und blieb verletzt liegen. Die Bülacher kümmerte dies wenig und spielten weiter. Jost, sichtlich genervt über das Missachten der Fairness, stoppte die Angreifer unsanft. Dies führte zu wüsten Szenen auf dem Eis, wobei Tätlichkeiten von Zürcher Akteuren wohl noch ein Nachspiel haben werden.

Die Partie begann weit weniger spektakulär. Die Startphase war durch gegenseitiges Abtasten geprägt. Der EHCF war dabei die initiativere Mannschaft und ging durch Lieber und Jost 2:0 in Führung. Nach einem Fehler in der Defensive der Gastgeber gelang Müller der Anschlusstreffer.

Im Mittelabschnitt drehten die Unterländer das Spiel Dank Toren von Schaufelberger und Solenthaler. Entscheidend für die zeitweilige Wende war jedoch die überragende Leistung von Keeper Zucchetti.

Die Frauenfelder kamen nach der zweiten Pause hochmotiviert aus der Kabine und entschieden das Spiel mit vier Treffern innert zweieinhalb Minuten zu ihren Gunsten. Gegen die Tempovorstösse von Pötzi, Pargätzi, Schwyn und Tröndle war auch Zucchetti machtlos. (jbü)

Frauenfeld - Bülach 7:6 (2:1, 0:2, 5:3)
Eishalle Frauenfeld. - 300 Zuschauer. - SR Schurter, Blumenthal/Zweidler.
Tore: 6. Lieber (Jost, Schlumpf/Ausschluss Frenzel) 1:0, 17. Jost (Schoop, Pötzi) 2:0, 19. Müller 2:1, 22. Schaufelberger (Baumgartner, Auböck/Ausschlüsse Stalder, Schoop) 2:2, 38. Solenthaler (Fäh, Müller) 2:3, 44. Pötzi (Schlumpf, Schoop) 3:3, 45. Pargätzi (Basarte) 4:3, 46. Schwyn (Korsch, Stalder) 5:3, 47. Tröndle (Beltrame, Wollgast) 6:3, 48. Schaufelberger (Baumgartner, Künzli/Ausschluss Schoop) 6:4, 50. Schlumpf (Schoop, Beltrame) 7:4, 58. Maag 7:5, 60. Künzli (Auböck, Müller/Ausschluss Jost) 7:6.
Strafen: 11mal 2 plus 1x10 (Lieber) plus Spieldauer (Jost) plus Matchstrafe (Schläpfer) Minuten gegen Frauenfeld, 8mal 2 Minuten gegen Bülach.
Frauenfeld: Schläpfer (ab 59.03 Styger); Wollgast, Beltrame; Oberholzer, Stalder; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Pötzi; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Mordasini, Bucher, Basarte; Tröndle.
Bülach: Zucchetti, (Leeger), Bachmann, Celio, Müller, Künzli, Schaufelberger, Maag, Solenthaler, Baumgartner, Bentele, Unterluggauer, Dirren, Gantner, Siegenthaler, Gehring, Cornioley, Scherzinger, Auböck, Fäh, Felchlin, Frenzel

   

Weinfelder Heimschlappe gegen den Leader
(30. November 09)

Nachdem der SC Weinfelden gegen die direkte Konkurrenz aus dem hinteren Tabellenabschnitt zu einer kleinen Siegesserie angesetzt, hatte durfte man gespannt sein, was im Duell gegen den souveränen 1.-Liga-Leader aus Dübendorf drin liegt. Doch aus der Überraschung wurde nichts. Im Gegenteil: Der Leader gewann in der "Gütti" diskussionslos mit 8:2.


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                                                   (Foto: M. Gaccioli)


Der EHCD demonstrierte von Beginn weg, wer der die Nummer Eins der Liga ist und startete mit einem wahren Sturmlauf. Weinfelden beschränkte sich aufs Verteidigen und wartete auf Konter. Der Druck der Zürcher war enorm, dennoch dauerte es 12 Minuten, bis Obrist zum 0:1 einschob. Das Tor war vorhersehbar und sicher verdient. Bereits eine gute Minute später gelang dem ehemaligen HC Thurgau-Spieler Patrick Meichtry der zweite Treffer, Weinfelden drohte eine Kanterniederlage.

Ins zweite Drittel startete Weinfelden aktiver und schoss schon nach gut zwei Minuten den Anschlusstreffer. Swart schloss eine sehenswerte Kombination mit Tobler und Rothen direkt ab. Die Euphorie währte nur kurz, was folgte war ein Schaulaufen der Dübendorfer: Nachdem Damian Reichart mit dem ersten Angriff nach dem Anspiel die Zwei-Tore-Führung wieder hergestellt hatte, trafen nacheinander und innert nur acht Minuten Wüst und zweimal Gruber. Immerhin gelang Hemmi, nach einer wiederrum sehenswerten Kombination noch die nächste Ehrenmeldung für die Weinfelder. Riatsch traf aber noch vor der nächsten Sirene zum 2:7, der SCW war definitiv geschlagen. So konnte der Leader im letzten Drittel den Fuss etwas vom Gas nehmen, trotzdem trafen die Gäste noch ein letztes Mal zum 2:8-Endstand. Weinfelden bleibt damit seit dem Aufstieg ohne Sieg gegen das GCK-Farmteam und schielt in der Tabelle weiter nach hinten. (fri)

Weinfelden - Dübendorf 2:8 (0:2, 2:5, 0:1)
Güttingersreuti. – 228 Zuschauer. - SR Boverio, Espinoza/Betschart.
Tore: 13. Obrist (Genoni) 0:1, 14. Meichtry (Nikolic) 0:2, 23. Swart (Tobler,, Rothen) (Ausschluss Eichmann) 1:2, 23. Reichart (Obrist, Vögeli) 1:3, 25. Wüst (Lohrer, Genoni) 1:4, 27. Gruber (Ausschluss Cunti) 1:5, 31. Gruber (Nikolic, Meichtry) 1:6, 31. Hemmi (Kradolfer) 2:6, 36. Riatsch (Prader, Meichtry) (Ausschluss Kappenthuler) 2:7, 43. Genoni (Eichmann) 2:8.
Strafen: 10mal 2 plus 1mal 10 Minuten gegen Weinfelden, 9mal 2 plus 1mal 10 Minuten gegen Dübendorf.
Weinfelden: Waber, Marti, Marugg, Swart, Kradolfer, Widmer, Biert, Jakob, Fehlmann, Bucher, Maier, Trunz, Tobler, Könczöl, Hemmi, Kuhn, Cunti, Kappenthuler, Rothen.
Dübendorf: Trüb, Sarkis, Widmer, Brönimann, Lohrer, Reichart, Baur, Eichmann, Meichtry, Gruber, Vollenweider, Prader, Wüst, Riatsch, Nikolic, Sommer, Genoni, Vögeli, Obrist, Hüsler.

   

Klarer Derbyerfolg für die Pikes
(30. November 09)

Die Pikes spielen eine überzeugende 1.-Liga-Partie und bezwingen den EHC Uzwil mit 7:2 (1:0, 4:1, 2:1). Der Sieg der Oberthurgauer geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung.

Zu Beginn des Spieles agierte zunächst allerdings nur eine Mannschaft, nämlich der EHC Uzwil. In der 8. Spielminute befürchtete man seitens der ?Hechte? bereits einen Rückstand; Pikes-Goalie Kindschi zeigte jedoch eine mirakulöse Parade und im Gegenzug gingen die Pikes durch Strasser mit 1:0 in Führung.

Im Mitteldrittel gelang dem EHC Uzwil in Ueberzahl spielend der Ausgleich. Da Costa hatte getroffen (26.). In der weiteren Folge des Spieles gewannen die Pikes immer mehr die Oberhand. Die an diesem Abend gut aufgelegten Schneller und John erzielten in der Folge je einen Doppelschlag, was die klare 5:1-Führung nach dem 2. Drittel bedeutete. Die Uzwiler hatten sich in dieser Phase auch mit ihren Strafen selber ein wenig in Rücklage gebracht.
Im letzten Drittel trumpften dann die Pikes in beeindruckender Art und Weise auf. Obschon zunächst der EHC Uzwil durch Ammann (45.) in Ueberzahl spielend nochmals verkürzte, waren es in der Folge die ?Hechte?, welche dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Die letzten beiden Tore durch Horber (57.) in Unterzahl spielend sowie Sury (58.) bedeuteten den hochverdienten 7:2-Heimsieg der Pikes.

Am kommenden Samstag treffen die Oberthurgauer auswärts auf den EHC Wetzikon. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr.

Pikes Oberthurgau - EHC Uzwil 7:2 (1:0, 4:1, 2:1)

EZO Romanshorn  -  497 Zuschauer  -  SR Meyer (Lebeda und Schocher)
Tore:  8. Strasser (Peer, Strebel) 1:0.  26. Da Costa (Schüepp; Ausschluss Rieser) 1:1.  28. Schneller (Korsch) 2:1.  31. Schneller (Korsch, Stüssi; Ausschluss Aerni) 3:1.  38. John (Stüssi; Ausschluss Gallmann) 4:1.  40. John (Schneller) 5:1. 45. Ammann (Krüsi; Ausschluss Beer) 5:2.  57. Horber (Schneller; Ausschluss Stäheli !) 6:2.  58. Sury (Korsch, Horber) 7:2.
Strafen: 7-mal 2 Minuten plus 2-mal 10 Minuten (Peer und R. Popp) gegen die Pikes.
8-mal 2 Minuten plus 2-mal 10 Minuten (Rüfenacht und Breitenmoser) gegen Uzwil.
Pikes:  Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi
Uzwil:  Gallmann, (Hutter), Klopfer, Ammann, Steiner, Gschwend, Schüepp, Rüfenacht, Dürr, Krüsi, Tanner, Da Costa, Homberger, Sturzenegger, Sanz,

   

HC Thurgau beendet Negativserie mit 4:0 über GCK
(29. November 09)

Im schwachen Spiel zwischen den beiden Tabellenletzten der NLB besiegt der HC Thurgau heute Sonntag dank der besseren Effizienz im Abschluss die GCK Lions 4:0 (0:0, 2:0, 2:0). Torhüter Klingler zeigte eine überragend Leistung und ermöglicht "Leuen" den ersten Saison-Shutout.


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                                                  (Foto: M. Gaccioli)


Für die «Leuen» ist mit dem in dieser Höhe etwas schmeichelhaft ausgefallenen Heimerfolg die Negativserie von fünf Niederlagen zu Ende gegangen. Eine Ruhmestat war es allerdings nicht, wie man sich gegen das Schlusslicht aus Küsnacht durchzusetzen wusste. Thurgau tat sich vor 904 Zuschauern in Weinfelden gegen die GCK Lions auch im dritten Duell in dieser Saison wieder sehr schwer. Immerhin konnte die Schmach der kürzlich erlittenen Demütigung beim 0:2 am Zürichsee wieder korrigiert werden.

Erlösung in der Spielmitte
Die erste Phase des Matchs machte deutlich, warum der HCT in den letzten Wochen im freien Fall nicht nur unter den Strich, sondern auch noch in unmittelbarer Nähe des Tabellenendes geraten war. Die Mannschaft von Trainer Erwin Kostner wirkte in der Defensive verunsichert und war nach vorne doch recht harmlos. Die Gäste ihrerseits zeigten sich spielerisch eher bescheiden, aber sehr willig und besassen zumindest einige Chancen.

Die Erlösung für die Einheimischen erfolgte in der Spielmitte, als man mit zwei Toren der Partie die gewünschte Wende gab. Capaul (29.) sorgte mit einer Einzelleistung für das 1:0, wobei er mit seinem Weitschuss GCK-Keeper Flüeler durch die Beine erwischte. Wenig später fackelte Brulé (32.) in einer gekonnten Überzahlsituation nicht lange und drosch den Puck hart und präzise zum 2:0 ins Netz. Beat Lautenschlager gelang es mit einem sofortigen Time-out seine Equipe dann aber doch wieder einigermassen zu stabilisieren.

Klingler liess nichts durch
Auch der Zwei-Tore-Vorsprung hatte nicht zur Folge, dass der HC Thurgau wirklich befreit aufspielte. Bis in die letzten Minuten der Begegnung hinein durfte man sich der Sache nicht ganz sicher sein. Zu vieles war an diesem Abend einfach planlos. Die Entscheidung fiel in der 60. Minute, als die Zürcher volles Risiko gingen und ihren Tormann ersetzten. Nachdem Brulé zuerst das leere Gehäuse verfehlte, schoss Dommen zum 3:0 ein. Nur 20 Sekunden vergingen, ehe Küng gar noch zum 4:0 erhöhte.

Die Bestnote verdiente sich in diesem Spiel HCT-Torwart Marc Klingler. Dieser liess mit verschiedenen mirakulösen Paraden nichts durch und bewerkstelligt so den ersten Shutout des HCT im 20. Qualifikationsspiel. (Quelle: Tagblatt Thurgau/lo.)

NLB-Qualifikation
Resultate:
Thurgau – GCK Lions 4:0. Visp – Lausanne 6:2 (0:1, 2:0, 4:1). Olten – Sierre 1:3 (0:1, 1:1, 0:1). La Chaux-de-Fonds – Langenthal 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0) n.P.
Rangliste: 1. Visp 20/48. 2. Olten 20/43. 3. Sierre 20/37. 4. Ajoie 20/34. 5. La Chaux-de-Fonds 20/31. 6. Lausanne 21/31. 7. Langenthal 21/26. 8. Thurgau 20/20. – 9. Basel 19/17. 10. GCK Lions 21/16.
Die nächsten Spiele: Langenthal – Thurgau (Di, 20.00). Visp – Thurgau (Fr, 20.00).

Thurgau – GCK Lions 4:0 (0:0, 2:0, 2:0)
Güttingersreuti Weinfelden. – 904 Zuschauer. – SR Peer, Huggenberger/Wüst.
Tore: 29. Capaul (Balerna, Ganz) 1:0. 32. Brulé (Ott/Ausschluss Cadonau) 2:0. 60. (59:04) Dommen (Küng, Brulé) 3:0 (ins leere Tor). 60. (59:24) Küng 4:0.
Strafen: 8mal 2 plus 10 Minuten (Fadri Lemm) gegen Thurgau, 7mal 2 plus 10 Minuten (Baltisberger) gegen die GCK Lions.
Thurgau: Klingler; Schumacher, Ganz; Ott, Ambass; Jaag, Camichel; Marugg, Hiltebrand; Küng, Dommen, Brulé; Gartmann, Plankl, Trachsler; Lemm, Fehr, M. Schoop; Balerna, Capaul, Zbinden.
GCK Lions: Flüeler; Signoretti, Kienzle; Schefer, Cadonau; Kukan, Camperchioli; Gerber; Micheli, Down, Wichser; Hendry, Della Rossa, Baltisberger; Altorfer, Schäppi, Pienitz; Faic, Geiger, Rimann.
Bemerkungen: ab 58:40 bis 59:04 GCK Lions mit sechstem Feldspieler. – 31:32 Time-out GCK Lions. – Thurgau ohne A. Schoop.
Beste Spieler: Klingler (T), Micheli (G).

   

Ein herzliches Dankeschön allen Helfern am Postfinance Turnier!
(27. November 09)

(PIKES) Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 bedanken sich recht herzlich bei allen ca. 40 Helfern, welche am gestrigen Tage von morgen früh bis am Abend beim Postfinance Turnier freiwillig im Einsatz standen. Dieser Dank gilt auch allen Mitarbeitern des EZO unter Federführung von Rainer Schalch sowie sämtlichen Lehrkräften unter Federführung von Andreas Rutishauser.

Ebenso bedanken wir uns bei den Verbandsorganen unter Leitung von Christian Roth sowie dem Materiallieferanten und Sponsoren, der Firma Ochsner, Embrach unter Leitung von Sacha Ochsner.

Das Turnier konnte ohne nennenswerte Probleme durchgeführt werden und viele zufriedene Kinderaugen entschädigten für einen Grossaufwand. Wenn auch die finanziellen Aufwendungen hoch erscheinen, so konnten rund 300 Personen für ca. je Fr. 50.-- pro Person einen schönen, sportlich engagierten Tag inkl. Verpflegung und Ausrüstung erleben. Wir meinen, dies hat sich gelohnt und sollte auch in Zukunft einen festen Platz in der Agenda der PIKES einnehmen!

   

HC Thurgau rutscht unter den Strich
(27. November 09)

Die Thurgauer kassierten in Lausanne die 5. Niederlage in Serie. Erst als sie bereits hoffnungslos in Rückstand schienen (44./1:5) konnten sie reagieren und kamen durch drei Tore in den letzten zehn Minuten nochmals auf 4:5 heran. Zum Punktgewinn reichte es aber nicht, weshalb der HCT hinter Basel unter den Strich abrutsche. Am Sonntag gastiert Schlusslicht GCK Lions in der Güttingersreuti.

Letztlich entschieden die starken Startminuten und die Effizienz im Powerplay für das abermals enttäuschende Lausanne. Vor nur noch 2154 Zuschauern in der Patinoire de Malley brachten Staudenmann, Fedulow (in doppelter Überzahl) und Schnyder (in einfacher Überzahl) die Waadtländer bis zur 11. Minute 3:0 in Führung. Und bis zur 44. Minute baute Lausanne den Vorsprung auf 5:1 aus. Vier der fünf Tore erzielten die Romands dabei im Powerplay.

Thurgau liess sich jedoch nicht gehen, schoss in den letzten zehn Minuten drei Tore und schnupperte in der turbulenten Endphase sogar an der Verlängerung und am Punktgewinn. Doch Dommen traf in Überzahl (Thurgau ohne Torhüter) 50 Sekunden vor Schluss nur den Pfosten. Durch die Niederlage fiel Thurgau unter den Strich auf Platz 9

Lausanne – Thurgau 5:4 (3:1, 1:0, 1:3)
Malley. – 2154 Zuschauer. – Sr. Clément; Niquille/Zosso.
Tore: 7. Staudenmann (Lussier) 1:0. 10. (10:39) Fedulov (Tremblay, Roy; Ausschlüsse Küng, Balerna) 2:0. 11. (10:06) Schnyder (Tremblay, Zalapski; Ausschluss Balerna) 3:0. 15. Dommen (Schumacher, Brulé) 3:1. 35. Gailland (Fedulov, Mieville; Ausschluss Camichel) 4:1. 44. Gailland (Fedulov, Mieville; Ausschluss Fehr) 5:1. 52. (51:09) Küng (Brulé, Ott) 5:2. 53. (52:07) Plankl (Küng, Brulé) 5:3. 59. (58:08) Ott (M. Schoop, Capaul 5:4.
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Lausanne, 8-mal 2 Minuten gegen Thurgau.

NLB-Rangliste: 1. Visp 18/45. 2. Olten 18/40. 3. Sierre 18/31 (67:55). 4. Ajoie 19/31. 5. Lausanne 20/31. 6. La Chaux-de-Fonds 19/30. 7. Langenthal 19/24. 8. Basel 19/17 (51:76). 9. Thurgau 19/17 (62:84). 10. GCK Lions 19/16 (55:82).


   

SCW mit Sieg in Arosa
(26. November 09)

Wie vor Wochenfrist musste der EHC Arosa gegen Weinfelden in die Verlängerung und wieder mussten sich die Schanfigger mit einem Punkt zufrieden geben. Die Bündner besassen zwar vor allem im Überzahlspiel genügend Chancen um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufspielenden Yvan Waber, der zusammen mit Flavio Lüdke der beste Spieler auf dem Feld war.

EHC Arosa – SC Weinfelden 2:3 n.V. (0:0, 1:2, 1:0, 0:1)
Eissporthalle Obersee Arosa – 429 Zuschauer – SR: Unterfinger, Espinoza/Remund.
Tore: 25. Bigliel (Cavegn, Schett, Strafe angezeigt) 1:0, 28. Rothen (Kradolfer) 1:1, 37. Kuhn (Hemmi, Kradolfer, Ausschluss Manojlovic) 1:2, 54. Brun (Kündig) 2:2, 61. (60:41) Kappenthuler (Hemmi, Trunz) 2:3.
Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen Arosa, 7-mal 2 Minuten gegen Weinfelden.
Arosa: Lüdke; Brun, Haueter, Tischhauser, Manojlovic, Figini, P. Kuppelwieser, Rietberger, Sprecher; Bigliel, Bonorand, Kündig, Ziegler, Cavegn, Schett, Beerli, Pfister, Cola, Buchli, Schmid.
Weinfeden: Waber; Kradolfer, Swart, Marugg, Widmer, Biert, Fehlmann; Hemmi, Kappenthuler, Rothen, Tobler, Trunz, Könczöl, Cunti, Barts, Maier, Kuhn, Bucher.
Bemerkungen: Arosa ohne Hug und F. Kuppelwieser.

   

Pikes bezwingen den EHC Bülach
(26. November 09)

Die Pikes bezwingen den EHC Bülach nach einem überzeugenden Auftritt auswärts klar und deutlich mit 6:2 Toren und beenden damit eine Serie von vier sieglosen Spielen.

Die Oberthurgauer waren diesmal von Beginn weg hellwach. Nach bereits 20 Spielsekunden (!) hatte Strasser die ‚Hechte’ mit 1:0 in Führung gebracht. Keine zwei Minuten später war es erneut Strasser, welcher ein weiteres Tor für die Pikes erzielte.

Im Mitteldrittel gelang dem EHC Bülach zwar durch Künzli (26.) der Anschlusstreffer zum 2:1. Die Oberthurgauer antworteten aber auch diesmal mit einem Doppelschlag innert 40 Sekunden (30.) und zogen auf 4:1 davon; Peer und Korsch hatten getroffen.

Zu Beginn des letzten Drittels waren es die Bülacher, welche das Skore eröffneten. Die Pikes hatten gerade eine gute Möglichkeit ausgelassen, als Gantner (42.) mittels eines Konterschlages auf 4:2 verkürzte. Die ‚Hechte’ liessen sich jedoch nicht mehr beirren. Die weiteren Toren durch Rieser (48.) und Stüssi (50.) bedeuteten dann das verdiente Schlussresultat von 6:2 für die Pikes.

Am kommenden Samstag, 28. November 2009 empfangen die Pikes den EHC Uzwil. Spielbeginn im EZO Romanshorn ist um 17.00 Uhr.

EHC Bülach : Pikes Oberthurgau 2 : 6   (0:2 - 1:2 - 1:2)
Eishalle Bülach - 195 Zuschauer - SR Riedi (Schrag + Ehrensperger)
Tore: 1. Strasser (Rieser, Peer) 0:1. 3. Strasser (Peer, Stäheli; Ausschluss Dirren) 0:2. 26. Künzli (Schaufelberger, Bentele) 1:2. 30. Peer (Strebel) 1:3. 30. Korsch (Sury) 1:4. 42. Gantner (Bachmann) 2:4. 48. Rieser 2:5. 50. Stüssi (Beer) 2:6.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 6-mal 2 Minuten gegen Bülach
Pikes: Kindschi, (Schumacher), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob
Bülach: Zucchetti, (Leeger), Bachmann, Celio, Müller, Künzli, Schaufelberger, Maag, Solenthaler, Baumgartner, Bentele, Unterluggauer, Dirren, Gantner, Siegenthaler, Gehring, Cornioley, Scherzinger, Auböck, Fäh, Felchlin, Frenzel
Bemerkungen: EHC Bülach verschiesst Penalty (56.)

   

Todd Elik verlässt HC Thurgau
(25. November 09)

Todd Elik verlässt den HC Thurgau und spielt ab sofort in der Alpenliga für die slowenische Mannschaft HK Jesenice.

Trainer in Jesenice ist der ehemalige HC Thurgau-Spieler Mike Posma unter dem Elik bereits einmal beim SC Langenthal gespielt hat. Elik wollte den per ende November auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern. Die Vereinsführung bedauert den Abgang uns ist auf der Suche nach einem geeigneten Ersatzausländer.

   

EHC Frauenfeld siegt auch in Herisau
(25. November 09)

Die Frauenfelder sind definitiv zum Siegen zurückgekehrt und bezwingen in einer spannenden Partie den SC Herisau mit 4:2.

Der Sportchef des SC Herisau, Reto Roveda, hatte sich im Vorfeld der Partie zuversichtlich geäussert: „Wir konnten mit den beiden Siegen gegen die Pikes und Wil Selbstvertrauen tanken, sind hochmotiviert und wollen auch gegen den Schweizer-Amateur-Meister gewinnen."

Der EHC Frauenfeld musste mit einer arg dezimierten Verteidigung ins Appenzellerland reisen: Mit Schoop, Beltrame, Oberholzer S. Nussbaum und A. Nussbaum fehlten dem EHCF gleich 5 Defensivakteure. Andere Spieler mussten Defensivaufgaben übernehmen. Der Gastgeber konnte nach 10 Minuten durch Dolana in Führung gehen. Die Frauenfelder reagierten postwendend und kamen durch Korsch wenig später zum 1:1 – Ausgleich.

Zu Beginn des Mittelabschnitts profitierten die Kantonshauptstädter von einer Strafe gegen Eisenegger: Im Powerplay ttraf Bucher auf Zuspiel von Schlumpf zur erstmaligen Führung der Gäste. Stalder doppelte keine zwei Minuten später nach und sorgte somit für einen 2-Tore Vorsprung nach 40 Spielminuten.

Mitte des Schlussdrittels kam nochmals Spannung auf: Der ehemalige EHCF-Akteur Hofer traf auf Zuspiel von Kölliker zum 2:3. Die Appenzeller drückten in der Folge auf den Ausgleich, mussten allerdings die Abwehr vernachlässigen. Dies nutzte Pargätzi in der Schlussminute zum Treffer zum Endstand von 2:4.

Herisau - Frauenfeld 2:4 (1:1, 0:2, 1:1)
Herisau Sportzentrum. 637 Zuschauer. SR Fehr, Hässig/Zweidler.
11. Dolana (Engler) 1:0, 13. Korsch (Schwyn, Pargätzi) 1:1, 22. Bucher (Schlumpf, Jost/Ausschluss Eisenegger) 1:2, 24. Stalder (Pötzi) 1:3, 51. Hofer (Kölliker) 2:3, 60. Pargätzi (Korsch) 2:4.
Strafen: 5x2 Minuten gegen Herisau, 4x2 Minuten gegen Frauenfeld.
Herisau: F. Dintheer; Diener, Wild; S. Rutishauser, Engler, Homberger; Schnürle, Kölliker; A. Dintheer, Meier, Vlk; Dolana, Flotiront, Müller; Hofer, Brem, Rohner; Stöhr, Eisenegger.
Frauenfeld: Schläpfer; Wollgast, Hiller; Lieber, Stalder; Schlumpf, Jost, Pötzi; Tröndle, Basarte, Mordasini; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Bucher.
Bemerkungen: 23.34 T.O. SC Herisau.

   

Vierte Nullnummer für HC Thurgau in Serie
(25. November 09)

Der HC Thurgau kommt in der NLB-Qualifikation nicht vom Fleck. Gegen den HC Sierre-Anniviers kassiert das Team des nicht mehr unumstrittenen Trainers Erwin Kostner vor 906 Zuschauern eine 3:6 (1:1, 1:2, 1:3)-Heimpleite.


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                                           (Foto: M. Gaccioli)

Die «Leuen» befinden sich nun auch sportlich in einer Schieflage. Vier Niederlagen in Folge dürften nicht einfach zu verdauen sein, zumal morgen Donnerstag die schwierige Auswärtsaufgabe bei Lausanne folgt. Die Waadtländer tankten gestern mit einem 4:2 bei den GCK Lions Moral, welche dann am Sonntag (17 Uhr) der nächste Heimgegner der Thurgauer sein werden.


Gut bedient
Die ersten 20 Minuten wurden mehrheitlich von den Gästen dominiert. Zwar bemühten sich die Thurgauer, endlich einmal bereits von Beginn weg physische Präsenz zu markieren, doch die Walliser wirkten insgesamt wacher und läuferisch überlegen. Schon während der ersten Strafe gegen den HCT stand Sierre dem Führungstreffer dank einem druckvollen Powerplay mehrmals nahe. Doch entweder fehlten nur Centimeter oder dann glänzte Keeper Andreas Schoop. Das 0:1 durch den ehemaligen HCT-Verteidiger Ronny Keller in der 9. Minute bei 5 gegen 5 Feldspieler war deshalb verdient. Er verwertete ein magistrales Zuspiel von Topskorer Derek Cormier und liess Schoop mit einem präzisen Flachschuss keine Abwehrchance. Die «Leuen» taten sich gegen die kompakte Defensive der Gäste überaus schwer. Während zwei Überzahlmöglichkeiten kamen sie nur gerade zu einer Chance. Mit dem 0:1 war das Team von Trainer Erwin Kostner deshalb noch gut bedient. Und in der 17. Minute gelang sogar der (glückliche) Ausgleich. Verteidiger Oliver Schäublin lenkte in Unterzahl den Handgelenkschuss von Fadri Lemm unhaltbar für den zuvor kaum geprüften Keeper Martin Zerzuben ab.


Das Mitteldrittel begann für die Thurgauer nach Mass. Topskorer Steve Brulé überwand Zerzuben aus spitzem Winkel backhand, erzielte damit sein 14. Saisontor und brachte seine Farben erstmals in Front. Sierres Trainer Bob Mongrain versuchte sofort zu reagieren und forcierte seine hochkarätige Paradelinie. Aber der HCT schien durch das schnelle 2:1 beflügelt und stand dem nächsten Treffer näher. So scheiterte Steve Brulé aus kurzer Distanz an Zerzubens Schoner. Statt 3:1 hiess es nach 29 Minuten dann aber 2:2. Bernie Sigrist gelang nach einem Konter der Ausgleich. Allerdings ging diesem Treffer ein Handpass voraus, was Headschiedsrichter Michael Küng aber übersah. Und es kam noch schlimmer für Thurgau: der Ersatz-Ausländer Jamie Wright stocherte vor Goalie Schoop ein Zuspiel von Cormier zur zweiten Sierre-Führung über die Linie (34.). Der erneute Rückstand schien den Thurgauer Offensivschwung zu lähmen, zumal sie kurz darauf den fünften Ausschluss gegen die Walliser ohne nennenswerte Chance verstreichen liessen. Kurz vor Drittelsende jubelte Sierre zum viertenmal. Aber der Treffer von Cedric Métrailler wurde wegen Offsides nicht anerkannt.

Siegsicherung in Überzahl
So blieben die Walliser in Reichweite und die «Leuen» besassen nach der letzten Pause auch die erste Chance, doch scheiterte Kloten-Leihgabe Denis Hollenstein alleine vor dem Tor. Dies sollte sich wenig später bereits rächen, als der junge Cyrill Scherwey (20) trotz Bedrängnis zum 2:4 traf. Zwei Minuten später  der nächste Tiefschlag, als Jürg Dällenbach in Überzahl mit einem Slapshort von der blauen Linie zum 2:5 genau in den Winkel traf; Keeper Schoop war dabei die Sicht versperrt. 94 Sekunden später sorgte Tobias Plankl, der beim vierten Gegentreffer auf der Strafbank sass, ebenfalls im Powerplay mit seinem 5. Saisontor nochmals für etwas Hoffnung. Doch in Unterzahl ist eine Aufholjagd schwierig. Zwei Strafen gegen Thurgau erleichterten Sierre die Aufgabe. Durch Wright nützte es eine Strafe fünf Minuten vor Schluss zum entscheidenden 3:6. Thurgau gelang auch in doppelten Überzahl keine Resultatverbesserung mehr. (Quelle: Tagblatt Thurgau)


Thurgau – Sierre 3:6 (1:1, 1:2, 1:3)
Güttingersreuti Weinfelden. – 906 Zuschauer. – Sr. Küng; Kaderli, Kohler.
Tore: 9. Keller (Cormier, Wright) 0:1. 17. Lemm (Fehr, Ott; Ausschluss Scherwey) 1:1. 21. (20:34) Brulé (Küng, Ganz) 2:1. 29. Sigrist 2:2. 34. Wright (Cormier) 2:3. 43. Scherwey 2:4. 45. Dällenbach (Métrailler; Ausschluss Plankl) 2:5. 47, Plankl (Lemm, Hollenstein; Ausschluss Scherwey) 3:5. 56. Wright (Cormier; Ausschluss Müller) 3:6.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Thurgau, 8mal 2 plus 10 Minuten Disziplinarstrafe (Keller) gegen Sierre.
Thurgau: A. Schoop; Ganz, Schumacher; Küng, Elik, Brulé; Ott, Müller; Lemm, Plankl, D. Gartmann; Jaag, Camichel; Holenstein, Dommen, Fehr; Trachsler, Hiltebrand; Balerna, Capaul, M. Schoop.
Sierre: Zuerzuben; Keller, Lardi; Wright, Cormier, Sigrist; Schäublin, Dällenbach; Bielmann, Krebs, Wüst; S. Gartmann, Lamprecht; Scherwey, Siritsa, Metrailler; Sammali, Nendaz, Locher.
Bemerkungen: Thurgau mit Holenstein und Müller (beide Kloten Flyers), ohne Ambass (verletzt).
Beste Spieler: Lemm (T) und Wright (S).


NLB
Resultate:
Thurgau – Sierre 3:6. Ajoie – La Chaux-de-Fonds 7:2 (5:0, 0:2, 2:0). Basel – Langenthal 1:2 (0:0, 0:1, 1:1). GCK Lions – Lausanne 2:4 (1:1, 0:2, 1:1).
Rangliste: 1. Visp 18/45. 2. Olten 18/40. 3. Sierre 18/31. 4. Ajoie 19/31. 5. La Chaux-de-Fonds 19/30. 6. Lausanne 19/28. 7. Langenthal 19/24. 8. Thurgau 18/17. – 9. Basel 19/17. 10. GCK Lions 19/16.
Nächste Spiele: Lausanne – Thurgau (Do, 20.30 Uhr)
, Thurgau - GCK Lions (So, 17.00).


   

Playoff Platz rückt nach Niederlage in weite Ferne
(24. November 09)

Trainerabsenz macht sich langsam aber sicher bemerkbar
Nach dem Abgang von Patrick Henry zu Herisau stehen die Kreuzlinger noch immer ohne verantwortlichen Trainer da. Assistenztrainer Frank Martini leitet seither abwechselnd mit Roger Keller (Assistent bei HCTG) die Trainings. Das Spiel gegen St. Moritz ging aber nicht mangels Trainer verloren, sondern wie so oft konnten die Einheimischen ihre Chancen nicht verwerten. Die St. Moritzer waren am Samstag angereist um die Punkte ins Engadin zu entführen. Diesen Siegeswillen sah man der Mannschaft gleich von Beginn weg an. Dennoch besassen die Einheimischen zu Beginn die besseren Chancen. Tore erzielte aber der Gegner. Nach 17:41 stand es 0:2 für St. Moritz. Ein Lichtblick war nur 30 Sekunden der Anschlusstreffer von Thomas Griga.

Anrennen der Einheimischen
Chance um Chance hatten die Kreuzlinger im Mitteldrittel. Entweder war es Pech oder der Gästehüter glänzte mit akrobatischen Einlagen. Ohne weiteres hätten die Einheimischen im Mitteldrittel in Führung gehen können.

Alles auf eine Karte
Kreuzlingen wollte es jetzt wissen. Mit Elan begann man das Schlussdrittel. Nicht die Einheimischen, sonder die Engadiner skorten aber zum 1 : 3. Jetzt wurde es für die Kreuzlinger natürlich noch schwieriger. Die Gäste verteidigten mit Geschick. Als in der 50. Minute ein Gästespieler eine 5 Minutenstrafe aufgebrummt bekam, wäre es möglich gewesen den Stab umzudrehen. Pech reihte sich an Unvermögen. Anstelle des 2. Treffers gelang den Gästen in Unterzahl der vorentscheidende Treffer. In der viertletzten Minute kassierten die Kreuzlinger dann noch den 5. Treffer. Die Engadiner zeigten es ihnen wie man effizient ein Powerplay ausnützt.

Die Verantwortlichen des EHCKK versuchen seit Wochen einen Nachfolger für Patrick Henry zu finden. Da keine kurzfristige Lösung angestrebt wird, ist die Nachfolgeregelung entsprechend schwierig. Dank dem Entgegenkommen des HCTG kann wenigstens das Training einigermassen aufrecht erhalten werden. Es ist zu hoffen, dass sehr schnell eine Lösung präsentiert werden kann. Ohne Head Coach ist es auch sehr schwierig die neue Saison zu planen.

EHC Kreuzlingen-Konstanz - EHC St. Moritz 1 : 5 (1:2,0:0,0:3)
Kreuzlingen spielte mit:   Rossi, Mesinovic, Bolliger, Sievi, Kilian, Eglauf R., Kreis, Müller, Hietaharju, Spühler, Bartholdi, Griga, Fehlmann, Seiler, Brunella, Eglauf O., Schmid, Lehmann. Es fehlten: Merz (Ausland), Hörnlimann (Militär), Cunti (verletzt)

   

Frauenfeld gewinnt Derby gegen die Pikes klar
(23. November 09)

Die Kantonshauptstädter waren das bessere Team und gerieten am Samstag nie in die Gefahr das 1.-Liga-Kantonalderby gegen die Pikes zu verlieren. So gewann der EHC Frauenfeld verdient mit 6:3.


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                                            (Bild. M. Gaccioli)     

EHCF-Assistent Trainer Urs Schrepfer freute sich nach dem Spiel über das Geburtstaggeschenk, welches ihm die Mannschaft an diesem Abend gemacht hatte: "Das heutige Spiel war insbesondere bezüglich Einsatz und Siegeswillen das bislang beste der Saison. Die Spieler haben füreinander gekämpft und im Slot die Drecksarbeit gemacht." Dies war wohl der Hauptunterschied an diesem Abend. Die Pikes deuteten zwar phasenweise ihre spielerische Klasse an, vermochten aber in Sachen Siegeswillen bei Weitem nicht mit dem Gegner mithalten.

Start mit Paukelschlag
Das Derby begann mit einem Paukenschlag: Nach einem Fehler in der Defensive der Gäste fasste sich Basarte ein Herz und traf mit dem ersten Schuss nach einer halben Minute zum 1:0 für den EHCF. Die Frauenfelder spielten von Beginn an druckvoll und setzten die Pikes mit ihrem Tempospiel unter Druck. Eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Gastgeber führte allerdings nach drei Minuten zum Ausgleich: Peer schloss eine Überzahlsituation auf der linken Angriffsseite mit dem 1:1 ab. In der Folge hatten beide Teams die Möglichkeit in Überzahl zu spielen. Die Pikes wirkten dabei zu wenig entschlossen und vermochten auch bei 60 Sekunden fünf gegen drei keinen Treffer zu erzielen. Besser machten es die Frauenfelder: Wollgast zeigte Übersicht bei seinem Querpass zu Mordasini, welcher die Einheimischen erneut in Führung schoss. Eine für diese Partie symptomatische Situation ereignete sich kurz vor Ende des Startdrittels vor Pikes Keeper Kindschi. Tröndle und Basarte stocherten so lange im Slot nach, bis die Scheibe schliesslich zu Wollgast gelangte, welcher zum 3:1 einschoss.

Hoffnung von kurzer Dauer
Kurz nach Wiederanpfiff brachte die nächste Strafe gegen die Gäste die Vorentscheidung: Nach einer sehenswerten Kombination über Jost und Schoop traf Schlumpf zum 4:1. Eine ärgerliche Strafe gegen Jost brachte den Pikes die Hoffnung kurzzeitig zurück. In doppelter Überzahl schoss Schneller den zweiten Treffer für die Oberthurgauer. Zwei Minuten vor der zweiten Pause entwischte Bucher der gegnerischen Abwehr und verwertete eiskalt gegen den machtlosen Kindschi.

Im Schlussdrittel konnte Schneller mit einer schönen Einzelleistung in Unterzahl nochmals verkürzen, doch die Frauenfelder reagierten postwendend. Nach einem schnellen Vorstoss stand Basarte goldrichtig und knallte den Puck zum Endstand von 6:3 unter die Latte.

Frauenfeld - Oberthurgau 6:3 (3:1, 2:1, 1:1)
Eishalle Frauenfeld. - 400 Zuschauer. - SR Unterfinger, Cali/Ambrosetti.
Tore: 1. Basarte 1:0. 3. Peer (M. Popp, Strasser) 1:1. 12. Mordasini (Wollgast, Oberholzer; Ausschluss Stäheli) 2:1. 17. Wollgast (Basarte; Ausschluss Beer) 3:1. 22. Schlumpf (Schoop, Jost; Ausschluss Rieser) 4:1. 29. Schneller (Strasser, Stüssi; Ausschluss Stalder, Jost) 4:2. 38. Bucher (Stalder) 5:2. 46. Schneller (Ausschluss Strasser !) 5:3. 47. Basarte (Mordasini, Wollgast) 6:3.
Strafen: 8mal 2 Minuten gegen Frauenfeld , 10mal 2 Minuten gegen die Pikes.
Frauenfeld: Schläpfer; Wollgast, Beltrame; Oberholzer, Stalder; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Pötzi; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Mordasini, Tröndle, Basarte; Hiller, Bucher.
Oberthurgau: Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, R. Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Stüssi, Jakob.
Bemerkungen: 8. Lattentreffer Schneller, 27. Pfostentreffer Bucher.

   

Weinfelder Punktgewinn im Tessin
(23. November 09)

Der SCW startete gut in die 1-Liga-Partie bei Ceresio TI und konnte in der 9. Minute durch Kuhn mit 1:0 in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Trauben gut zusammen und hatten weitere gute Chancen. Anfangs zweites Drittel ging der SCW sogar mit 2:0 durch Kradolfer in Führung. Danach wähnte man sich aber zu sicher und glaubte, das Spiel sei jetzt gelaufen. Und prompt erhält man eine kalte Dusche in Form eines Doppelschlages innert 40 Sekunden vom 2:0 zum 2:2. Schade, dass man die gute Ausgangslage nicht genutzt hat. Mit Glück konne man den Spielstand von 2:2 in die Verlängerung retten. Auch in der Verlängerung konnte sich keines der beiden Teams durchsetzen. So musste der Sieger wie schon im letzten Spiel durch Penalty erkoren werden. Dieses Mal ging das glücklichere Ende an die Tessiner.

Am nächsten Mittwoch folgt für den SCW schon die nächste Chance. Gegner ist schon wieder Arosa, diesmal auswärts. (jkn)

Ceresio - Weinfelden 3:2 n.P.(0:1, 2:1, 0:0, 1:0)
Tore: 8. Kuhn (Maier, Kappenthuler) 0:1, 25. Kradolfer (Maier) 0:2, 27. Grassi (Rogger, Gianella) 1:2, 28. Carugati(Cerinotti, Facchi) 2:2, 65. Bianchi 3:2
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Ceresio, 7-mal 2 Minuten gegen Weinfelden.
Ceresio: Peruzzi, Bullo, Grassi, Vassalli, Caugati, Rogger, Laakso, Cantoni, Cerinotti, Bianchi, Facchi, Raggi, Riva, Ruspini, Schmid, Raselli, Gianella.
Weinfelden: Waber, Marti, Marugg, Biert, Fehlmann, Jakob, Kradolfer, Brugger, Zbinden, Könczöl, Bucher, Trunz, Barts, Maier, Hemmi, Kappenthuler, Tobler, Kuhn.

   

HC Thurgau erwacht einmal mehr zu spät
(22. November 09)

Der HC Thurgau unterlag in der NLB dem EHC Olten vor 1400 Zuschauern in Weinfelden mit 2:3 Toren. Die Truppe von Trainer Erwin Kostner steigerte sich nach schwachem Start von Drittel zu Drittel. Solothurner setzen eindrückliche Siegesserie fort.


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                                                     (Bild: M. Gaccioli)


Die Eishalle Güttingersreuti ist keine unbezwingbare HCT-Festung. Dies ist bereits nach dem dritten Heimspiel nach der Rückkehr des Teams aus Kreuzlingen zu konstatieren. Denn trotz der schönen Kulisse von 1399 Zuschauern liessen die „Leuen“ gegen das aktuell zusammen mit Visp unbestritten beste Team der Liga zu lange das notwendige auch kämpferische Feuer vermissen. Letztlich war die Leistungsdifferenz zwischen den beiden Mannschaften um einiges grösser, als man es das aufgrund des zum Schluss knappen Ergebnisses vermuten würde. Immerhin bewiesen die Einheimischen Moral und durften in der spannenden Endphase bis zum Abpfiff hoffen.

Immer wieder überrannt
Begonnen hatte der Abend für den HCT alles andere als zufrieden stellend. Die Gastgeber wurden vom Tabellenzweiten im ersten Durchgang in verschiedenen Situationen bezüglich Tempospiel, Passgenauigkeit und Zug aufs Tor richtiggehend vorgeführt. Die von der inneren Einstellung her in den Startminuten einfach nicht bereite Thurgauer Equipe wurden gleich mehrfach schlichtweg überrannt, weil in der Defensive die Abstimmung teilweise nicht passte. So zum Beispiel in der 10. Minute, als Annen zum 0:1 einschoss.

Auch das Tor zum 0:2 durch Pargätzi (15.) ging auf das Konto eines Akteurs, der noch vor zwei Jahren den Dress des HC Thurgau trug. Beide Treffer waren dabei das Resultat von pfeilschnell vorgetragenen Kombinationen mit schönen Abschlüssen. Tormann  Schoop hatte es die Heimformation zu verdanken, dass sich der Schaden bis zum ersten Seitenwechsel doch noch einigermassen in Grenzen hielt.

Entschlossenheit gezeigt
Aus der Kabine kamen die Ostschweizer mit dem sichtbaren Willen, selber mehr die Initiative zu ergreifen. Plankl und Lemm besassen denn auch relativ bald einmal die ersten wirklich gefährlichen HCT-Chancen. Olten, das mit den neuerlich gewonnenen drei Punkten in Weinfelden seine eindrückliche Siegesserie auf nunmehr acht Erfolge in Folge ausbaute, lauerte immer mehr auf Konter. Die Partie war im Mittelabschnitt ansehnlich, auch wenn keine Tore fielen.

Nochmals einen Zacken zuzulegen im Stande waren die nun auch in der Abwehr wesentlich kompakteren „Leuen“ dann im Schlussdurchgang, in dem man vermehrt auch bereit war, sich dorthin zu begeben, wo es weh tat. Das Ausländerduo bei Thurgauer brachte die Spannung zurück in die Halle. Elik leistete in der 43. Minute für seinen Landsmann Brulé glänzende Vorarbeit, so dass diesem mit einem Shorthander das Anschlussgoal zum 1:2 gelang. Der HCT versuchte den Druck zu erhöhen, wurde aber durch ein nicht ganz unhaltbar erscheinendes Weitschusstor von Marcon (52.) zum 1:3 wieder zurückgebunden. Nicht ganz zwei Minuten später war der alte Abstand jedoch wieder hergestellt, da Elik einen Abpraller des zusehends unsicherer werden Gästekeeper Leimbacher zum 2:3 verwertete. Im Finish war das gesamthaft unzweifelhaft stärkere Olten trotz allen Thurgauer Bemühungen dem nächsten Tor näher. (lo.)

Thurgau – Olten 2:3 (0:2, 0:0, 2:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. – 1399 Zuschauer. – Sr. Clément; Brunner/Wüst.
Tore: 10. Annen (Schwarzenbach, Hirt) 0:1. 15. Pargätzi (Hirt, Schnyder) 0:2. 43. Brulé (Elik, Fehr; Ausschluss Camichel!) 1:2. 52. Marcon (Wüthrich, Maurer) 1:3. 54. Elik (Ott) 2:3.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 6-mal gegen Olten.
Thurgau: A. Schoop; Schumacher, Ganz; Ott, Hurter; Jaag, Camichel; M. Schoop; Fehr, Elik, Brulé; Lemm, Plankl, Gartmann; Küng, Dommen, Hiltebrand, Balerna, Capaul, Trachsler.
Olten: Leimbacher; Meister, Pargätzi; Haldimann, Ramholt; Schnyder, Morandi; Wüthrich, Stapfer; Brägger, Campbell, Kelly; Schwarz, Ruotsalainen, Aeschlimann;: Hirt, Annen, Schwarzenbach; Marcon, Maurer, Holzer.
Bemerkungen: ab 58:58 Thurgau mit sechstem Feldspieler.

   

SCW weiterhin ungeschlagen in der Gütti
(19. November 09)

Bereits nach 8 Minuten führte der 1. Liga-Letztplatzierte aus Arosa 1:0. Der SCW war verhalten in die Partie gestartet und konnte seine wenigen Torchancen nicht verwerten. Bei Ertönen der Sirene zum Ende des ersten Drittels hätte ein noch grösserer Vorsprung für den bis dahin straflosen EHC Arosa nicht erstaunt.
Das Mitteldrittel endete torlos, nachdem der Weinfelder Torhüter Marti weitere Treffer Arosas mehrmals bravourös verhindert hatte. So in der 31. Minute, als die Gäste die Scheibe in einer heiklen Situation trotz Überzahlspiel nicht über die Linie brachten. Im Gegenzug hatte der SCW die Möglichkeit zum Ausgleich, den Torhüter Lüdke aber verhinderte. Nur wenig später spazierten die Bündner fast unbehindert durch die Weinfelder Abwehr, scheiterten aber erneut am Schlussmann des SCW.

Nach 45 absolvierten Minuten war es erneut Marti, der die Heimmannschaft im Spiel hielt. Arosa hatte die Überzahlsituation nicht zu seinen Gunsten genutzt. Die Erlösung für den SCW kam mit einem Doppelschlag in der 50. Und 51. Minute, als Weinfelden in Überzahl die Tore zum 1:1 und 2:1 erzielte. Umgehend folgte aber der Ausgleich für Arosa und es kam zur Verlängerung, in derebenfalls kein Tor fiel. Im Penaltyschiessen sicherte sich der SCW dann die 2 Punkte.

Weinfelden : Arosa 3:2 (0:1, 0:0, 3:1)
Güttingersreuti – 285 Zuschauer. – SR Leutenegger, Ehrensperger/Rüegg
Tore: 8. Pfister (Rietberger, Ziegler) 0:1, 50. Barts (Kappenthuler, Trunz) (Ausschluss Bigliel & Ziegler) 1:1, 51. Maier (Kuhn, Tobler) (Ausschluss Ziegler) 2:1, 54. Manojlovic (Ziegler) 2:2, Tobler (Penalty) 3:2
Strafen: 9x2 Weinfelden, 5x2 Arosa
Weinfelden: Marti, Waber, Kradolfer, Trunz, Brugger, Tobler, Hemmi, Kappenthuler, Jakob, Rothen, Schmidt, Barts, Kuhn, Fehlmann, Bucher, Könczöl, Maier, Marugg, Biert
Verletzt: Moser, Swart, Ardizzone, Schürch, Buff, Pürro, Kuhn, Widmer, Pult
Arosa: Lüdke, Lütscher, Ziegler, Cavegn, Beerli, Schett, Rietberger, Kündig, Manojlovic, Pfister, Kuppelwieser, Buchli, Haueter, Tischhauser, Cola, Hug, Brun, Bigliel

   

Wichtiger Auswärtssieg des EHCKK
(19. November 09)

Kreuzlingen hatte im wichtigen Auswärtsspiel in der wahrscheinlich kältesten Eishalle der Schweiz in Grüsch nicht weniger als -7- Titulare zu ersetzen. Verstärkt wurden die Seebueben von zwei Spielern der Pikes – Roman Jakob und Roman Popp. Zudem kehrte nach dem Militär Bartholdi wieder ins Team zurück. Da der SC Weinfelden am gleichen Abend ebenfalls ein Spiel bestreiten musste, konnte nur auf einen Spieler – Silvio Widmer – zurückgegriffen werden. Positiv, dass die Thurgauer Vereine untereinander sofort bereit sind auszuhelfen. Dies lässt für die Zukunft doch wieder einiges erhoffen.

Früh in Rückstand
Eine frühe -2- Minutenstrafe gegen Brunella ermöglichte es den Einheimischen in der 8. Minute in Führung zu gehen. Weitere Kreuzlinger Strafen richteten Gott sei Dank keinen Schaden mehr an. Im Gegenteil; nach dem frühen Rückstand spielte nur noch eine Mannschaft und zwar der EHCKK. Die Leihgabe der Pikes Roman Jakob schoss 2 ½ Minuten vor Drittelsende zu 1 : 1. Jakob hatte mehrmals die Chance das Skore zu erhöhen, scheiterte aber immer wieder am gut disponierten Prättigauer Goalie.

Anrennen der Gäste
Im Mitteldrittel, in dem der EHCKK in der Regel sonst Mühe bekundet, sah man sehenswerte Angriffe. Es dauerte aber bis zur 39. Minute. Mit einem Doppelschlag gelang den Gästen erstmals die Führung. Brunella und 50 Sekunden später Jakob sorgten für die 1 : 3 Führung. Mit diesem Resultat ging es in die letzte Pause.

Verschlafener Beginn
Prättigau kam geladen aus der Kabine und suchte mit allen Mitteln den Anschlusstreffer. Nach einer Zeigerumdrehung wurde das 2. Tor der Prättigauer zur Tatsache. Jetzt mussten sich die Gästespieler warm anziehen. Die Bündner zeigten sich nach dem 2. Treffer von ihrer besten Seite. Sie drängten die Gäste in ihr eigenes Drittel. Kreuzlingen hatte Mühe sich zu befreien. In Ueberzahl in der 49. Minute gelang Seiler auf Zuspiel von Jakob das wichtige 2 : 4 und damit auch die Entscheidung. Kreuzlingen steht nach diesem Sieg in der Tabelle im Mittelfeld. Am Samstag spielen sie zuhause gegen den Traditionsclub St. Moritz. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Seebueben Richtung vordere Ränge verschieben.

HC Prättigau – EHC Kreuzlingen-Konstanz 2 : 4 (1:1, 0:2, 1:1)
Kreuzlingen spielte mit: Mesinovic, Plüer ET, Widmer, R. Eglauf, Kilian, Sievi, Bolliger, Müller, Hietaharjiu, Kreis, Spühler, Popp (Pikes), Bartholdi, Seiler, Fehlmann, Brunella, Jakob (Pikes)
Es fehlten: O. Eglauf, Merz, Griga, Lehmann, Schmid, Cunti, Rossi, Hörnlimann

   

Niederlage gegen Schlusslicht
(18. November 09)

Die angereisten Fans aus der Ostschweiz mussten einmal mehr miterleben, wie der HC Thurgau bereits in der Startphase ins Hintertreffen kam, und durch Gegentore in der zweiten und achten Minute wie schon so oft einem Rückstand nachlaufen mussten (2:0). Mit einer bescheidenen Leistung vermochten die Leuen das Spiel nicht zu drehen, und der erhoffte Anschlusstreffer blieb aus. Der HC Thurgau verlor die Partie gegen den Tabellenletzten GCK Lions mit 2:0.

Am Samstag kehrt der HC Thurgau wieder in die "Gütti" zurück. Dort trifft er auf den EHC Olten der nach schwachem Saisonstart nun zu einem der Top Teams der Nationalleague B gehört. Im Auswärtsspiel gab es für den HCT eine 1:7 Niederlage. Wiedergutmachung ist also angesagt.

GCK Lions – HC Thurgau 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)
KEK Küsnacht. 324 Zuschauer. SR Prugger (Niquille, Zosso).
Tore: 2. Wichser (Micheli, Signoretti, Ausschluss Dommen) 1:0. 9. Down (Pienitz, Hendry) 2:0.
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen GCK Lions, 5-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
GCK Lions: Flüeler; Signoretti, Kienzle; Micheli, Down, Wichser; Schefer, Cadonau; Wolf, Baltisberger, Rimann; Camperchioli, Stämpfli; Altorfer, Geiger, Gerber; Kukan, Pienitz, Hendry.
Thurgau: A. Schoop; Camichel, Marugg; Küng, Elik, Brulé; Jaag, Ganz; Lemm, Dommen, Matthias Schoop; Ott, Hurter; Fehr, Plankl, Gartmann; Schumacher, S. Schoop; Balerna, Hiltebrand, Trachsler.
Bemerkungen: HCT ohne Capaul (verletzt), Zbinden (krank), 59.06 Time-out HC Thurgau, dann ohne Torhüter

    

Eine breitere Abstützung wird angestrebt
(16. November 09)

HC Thurgau startet Aktion zur Erhöhung des Aktienkapitals

Die nächsten Wochen sind sehr entscheidend dafür, ob der Neubeginn beim HC Thurgau gelingt. Man hofft, dass nach der Rückkehr nach Weinfelden der HC Thurgau wieder mehr Begeisterung entfachen kann und wieder breiten Rückhalt im Kanton findet. Und allen ist klar: Vor allem sportlichen Erfolg und attraktive Heimspiele braucht es dazu in der Gütti. Die Spieler sind sich dessen bewusst. Sie sind bereit, sich ins Zeug zu legen. Mit zwei tollen Spielen und überzeugenden Siegen über Langenthal (7:2) und Ajoie (6:2) haben sie ein wichtiges Signal gesetzt. Auch die Stimmung in der Gütti war beeindruckend und die Zuschauerzahlen schon recht gut. Der HC Thurgau wird auf gute Publikumszahlen angewiesen sein, damit er eine erfolgreiche Zukunft hat.
Doch das alleine reicht nicht. Man hat sich zum Ziel gesetzt professionellere Strukturen aufzubauen und den HC Thurgau „umzubauen“. Umbauen zu einem Aushängeschild, zu einer Marke, zu einem Unternehmen für den Kanton, für die Wirtschaft und für den Sport. Vorallem auch im Nachwuchsbereich ist im Thurgau ein riesiges Potential vorhanden, das genutzt werden muss. Damit man all diese hochgesteckten Ziele erreichen kann, braucht der HC Thurgau dringend eine breitere Abstützung und mehr Eigenkapital. Der Zulauf von kleineren Firmen ist zwar erfreulich, es fehlen aber 4-5 grössere Hauptsponsoren, die diese Ziele unterstützen. Vielversprechende Gespräche mit einigen Unternehmen haben bereits stattgefunden.

Der HC Thurgau startet eine Aktion zur Erhöhung des Aktienkapitals. Ab sofort können zum Preis von Fr. 1‘000.- Namenaktien gezeichnet werden (Fr. 500.- Nennwert und Fr. 500.- Agio). Es ist geplant, auf diesem Weg das Aktienkapital von derzeit 550‘000.- bis zum 20. Dezember 2009 um höchstens Fr. 250‘000 auf Fr. 800‘000 zu erhöhen. Es geht bei dieser Aktion nicht einfach darum, kurzfristig Engpässe zu vermeiden. „Die Aktienkapitalerhöhung bildet die Basis dafür, im Thurgau wieder eine starke Hockeyregion zu gründen“, sagt Präsident Frischknecht.

Informationen zur Zeichnung der Aktien finden Sie im Internet unter www.hctg.ch (Rubrik News).


   

Bittere Niederlage im Jura
(16.November 09)

Nach zwei deutlichen Siegen in den letzten beiden Partien musste der HC Thurgau gegen La Chaux-de-Fonds mit einer klaren 9:4 Niederlage die Heimreise antreten. Die Jurassier waren von Anfang an die bestimmende Mannschaft, und führten nach zwölf Minuten bereits mit 4:0. Fadri Lemm brachte den HC Thurgau zu Beginn des Mitteldrittels mit drei Toren innerhalb von 81 Sekunden (!) aber wieder ins Spiel zurück (4:3). Alain-Theo Pasqualino sorgte jedoch mit zwei Toren zum 6:3 wieder für klare Verhältnisse. In der Folge konnte La Chaux-de-Fonds seinen Vorsprung noch ausbauen, und am Schluss der Partie stand es 9:4 für die Jurassier.

   

EHC KK Glücklicher Sieg nach Verlängerung
(16. November 09)

Die ohne den erkrankten Nietaharju angetretenen Kreuzlinger und erstmals mit dem Gespann Frank Martini und Präsi René Maier an der Bande, hatten in den Anfängen des Spiels gegen Wallisellen nicht den Hauch einer Chance. Der nach zwei Spielen wieder einmal eingesetzte Rossi hielt die Einheimischen mit Glanzparaden im Spiel. Rossi konnten die Kreuzlinger es verdanken, dass es nach dem 1. Drittel immer noch 0:0 stand. Die Seebueben wirkten verkrampft und konnten lange ihr eigentliches Niveau nicht abrufen. Nach dem Abgang von ihrem langjährigen Trainer Patrick Henry nach Herisau und den interimistischen Lösungen in den letzten Wochen fand die Mannschaft ihre Tritt noch nicht. Die Vereinsführung ist auf der Suche nach einem Nachfolger, aber leider noch nicht fündig geworden. Die Crew um Präsi Maier will keine kurzfristige Lösung, sondern strebt ein längerfristiges Engagement des Nachfolgers an.

Zu viele Strafen im 2. Drittel
Zu Beginn des Mitteldrittels fanden die Einheimischen langsam aber sicher zu ihrem Spiel. Sie begannen ihre Beine wieder zu bewegen und kamen auch zur einen oder anderen Chance. In der 30. Minute befand sich Sievi in der Kühlbox und diese Ueberzahl nützten die Gäste zum 0:1. Die Führung war aufgrund des Chancenverhältnisses absolut verdient. Es erstaunt, dass Wallisellen in der Rangliste nicht weiter oben steht. Letzte Saison erreichten sie mühelos die playoffs. Nachdem die Seebueben im Hintertreffen waren, begannen sie endlich Eishockey zu spielen. Sie nützten die Räume besser aus und kamen vermehrt zu Ausgleichschancen. Vor allem die Linie um die Jungen Fehlmann, Brunella, Spühler und Cunti liessen ihre Schnelligkeit aufblitzen. Mit dem knappen Resultat ging es in die letzte Pause.

Hochmotivierte Kreuzlinger
Im letzten Drittel bekam man eine völlig veränderte Mannschaft zu sehen. Von Beginn weg setzten sie die Walliseller unter Druck. Jetzt kassierten auch die Gäste vermehrt Strafen. Eine dieser Strafen in der 49. Minute wurde dann auch endlich ausgenützt. Kilian, der die Mannschaft auch immer wieder antrieb, stocherte zum 1 : 1 Zwischenresultat. Jetzt sah man den Siegeswillen der Kreuzlinger. Sie wollten diese 3 Punkte zu Hause behalten. Chancen um Chancen entwickelten sie. Ein sehenswerter Angriff nach dem anderen bekam man jetzt zu sehen. In den letzten zwei Spielminuten hatten sie sogar die Gelegenheit in doppelter Ueberzahl zu agieren. In dieser Phase hätten sie den Match eigentlich entscheiden müssen. Somit kam es dann zur Verlängerung. Nach langen Diskussionen wie in der Verlängerung weitergespielt werden muss, konnten die Einheimischen nach 61:12 den entscheidenen Treffer erzielen. Der Routinier Thomas Griga verwandelte zum 2 : 1. Ein alles in allem glücklicher Sieg. Spiele wie diese können verloren gehen. Auf der anderen Seite hätten auch Spiele wie gegen Rheintal oder vor allem gegen Dielsdorf gewonnen werden müssen. Am Mittwoch gastieren die Kreuzlinger in Grüsch gegen Prättigau.

EHC KREUZLINGEN/KONSTANZ – EHC WALLISELLEN 2 : 1 n.V. (0:0,0:1,1:0,1:0)
Kreuzlingen spielte mit:
Rossi, ET Mesinovic, Bolliger, Sievi, R. Eglauf, Kilian, Müller, Kreis, Cunti, Griga, Spühler, Merz, Seiler, Fehlmann, Brunella, Schmid, Lehmann, O. Eglauf, ohne Nietaharju (krank), Hörnlimann (Militär). Zuschauer: 83

   

EHC Frauenfeld verliert in Winterthur mit 2:5
(16. November 09)

Die Frauenfelder verloren auch den zweiten Spitzenkampf und müssen sowohl die Winterthurer als auch den EHC Dübendorf ziehen lassen.

Nach der klaren Heimniederlage gegen den EHC Dübendorf wollten sich die Frauenfelder im Prestigeduell in der Winterthurer Eishalle Deutweg rehabilitieren. Im Startdrittel gelang das den Gästen auch ganz gut, trotz mehreren Strafen konnten die Frauenfelder dank einer starken Defensivleistung und Keeper Schläpfer das zu Null halten. In der 18. Spielminute sorgte Mordasini im Powerplay gar für die Führung der Thurgauer.

Die gute Ausgangslage vermochten das Team von Emanuel Marbach im Mittelabschnitt nicht zu nutzen. Innerhalb von 20 Sekunden sorgten die Winterthurer E. Geiser und Benz für die Wende. 10 Minuten später sassen mit Korsch und Wollgast gleich zwei Frauenfelder auf der Strafbank. Schöbi nutzte die doppelte Überzahl zum 3:1.

Die Thurgauer, welche wie bereits am vergangenen Mittwoch gegen Dübendorf mit einem deutlich schmaleren Kader antreten mussten konnten im Schlussdrittel den Rückstand nicht mehr wettmachen. Nach Guidotti’s 4:1 konnte zwar Korsch auf Zuspiel von Schwyn nochmals verkürzen, doch Vogler sorgte mit seinem Treffer in der zweitletzten Minute für die endgültige Entscheidung.

Winterthur - Frauenfeld 5:2 (0:1, 3:0, 2:1)
Winterthur Deutweg. 926 Zuschauer. SR Wiegand, Ambrosetti/Cali.
Tore: 18. Mordasini (Lieber, Beltrame/Ausschluss Schenk) 0:1, 27. E. Geiser (Aussschluss Schoop) 1:1, 27. Benz (Kühni) 2:1, 35. Schöbi (Perret, E. Geiser/Ausschlüsse Korsch, Wollgast) 3:1, 48. Guidotti (R. Früh, O. Früh) 4:1, 52. Korsch (Schwyn) 4:2, 59. Vogler 5:2.
Strafen: 8x2 Minuten gegen Winterthur, 9x2 Minuten gegen Frauenfeld,.
Frauenfeld: Schläpfer; Nussbaum, Wollgast; Beltrame, Oberholzer; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Tröndle; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Bucher, Mordasini, Basarte.
Winterthur: Oehninger, Kühni, Schenk, Schöbi, Perret, Grolimund, Thaler, Bussola, Füglister, Loser, Büsser, Guidotti, R. Früh, R. Geiser, Schmid, Benz, O. Früh, E. Geiser, Vogler, Schumann.
Bemerkungen:


   

Bittere Niederlage gegen den SC Herisau
(15. November 09)

Die Pikes erleiden gegen den alten Rivalen Herisau eine schmerzliche 6:5-Niederlage und finden sich nun plötzlich auf dem 6. Tabellenrang wieder.

Die Pikes zeigten in diesem Auswärtsspiel im Appenzellerland einmal mehr ihre zwei Gesichter. Zunächst wurde zwar eine doppelte Ueberzahl sofort zur Führung genutzt, danach gelang den Oberthurgauern gegen die aufsässig agierenden Herisauer aber herzlich wenig. Man hatte den Eindruck, dass die ‚Hechte’ gegen die teilweise sehr rustikal einsteigenden Appenzeller kein Mittel finden würden. Der Ausgleich der Gastgeber war die logische Folge.

Auch als die Oberthurgauer zu Beginn des zweiten Drittels erneut in Führung gingen, antwortete der SC Herisau postwendend mit dem erneuten Ausgleich. Im zweiten Drittel nahm das Spiel dann derbyartigen Charakter an. Die Herisauer legten zunächst zwei weitere Tore vor, ehe die Pikes den Anschlusstreffer zum 4:3 erzielen konnten.

Im letzten Drittel schienen die ‚Hechte’ das Spiel dann doch noch zu ihren Gunsten wenden zu können. Es resultierte plötzlich eine 4:5-Führung. Die Oberthurgauer brachten es aber leider u.a. auch wegen unnötiger Disziplinlosigkeiten fertig, diesen Vorsprung noch aus den Händen zu geben. Das Resultat von 6:5 für den SC Herisau bedeutete leider aus Pikes-Sicht das bittere Endergebnis.

Match-Telegramm
SC Herisau : Pikes EHC Oberthurgau 6 : 5 (1:1 - 3:2 - 2:2)
Sportzentrum Herisau - 746 Zuschauer - SR Boverio (Baumann, Cavallaro)
Tore: 6. Strasser (Schneller, Peer; Ausschlüsse Schnürle und Vlk) 0:1. 11. Hofer (Flotiront; Ausschluss Stäheli) 1:1. 21. Strebel (Häusermann, Stüssi) 1:2. 21. Eisenegger (Stoehr, Vlk) 2:2. 25. Brem (Eisenegger, Vlk) 3:2. 29. Hofer (Meier, Homberger) 4:2. 39. Strasser (Stüssi, Peer) 4:3. 44. Schneller (Stüssi) 4:4. 46. Strasser (Ausschluss Dolana) 4:5. 49. Müller (Wild; Ausschlüsse Horber und Eisenegger) 5:5. 58. Eisenegger (Kölliker; Ausschlüsse Strasser und Peer) 6:5.
Strafen: 13-mal 2 plus 2-mal 10 Minuten (Stäheli und Peer) gegen die Pikes. 6-mal 2 Minuten gegen Herisau.
Pikes: Dietschweiler, (ab 29. Kindschi), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Engler, Stüssi, Jakob
SC Herisau: Mathis, (Dintheer), Homberger, Widmer, Rutishauser, Brem, Stoehr, Eisenegger, Ungricht, Wild, Kölliker, Pace, Hofer, Schnürle, Dolana, Flotiront, Meier, Müller, Vlk

Souveräner Sieg gegen den HC Ajoie
(13. November 09)


Bildergalerie ►
                                           (Foto: M. Gaccioli)

Nachdem der HC Thurgau in der ersten Runde noch eine knappe 2:1 Niederlage gegen den HC Ajoie hinnehmen musste, gelang den Thurgauern beim zweiten Aufeinandertreffen die Revanche, und sie feierten einen 6:2 Sieg gegen die tabellendritten Jurassier. Ein souverän spielendes Thurgau bestimmte über weite Strecken das Spiel und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Thomas Dommen nutzte im zweiten Drittel seine Chancen aus, und realisierte innerhalb von fünf Minuten 3 Treffer, womit er auch Best Player auf Thurgauer Seite wurde.Mit diesem Sieg über das Team von Réal Paiement sicherten sich die Leuen in 2 Heimspielen innerhalb von zwei Tagen 6 Punkte, und schaffte in der Tabelle den Sprung über den Strich.

Thurgau – Ajoie 6:2 (2:0, 3:1, 1:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. 1015 Zuschauer. SR Peer (Kehl, Jetzer).
8. Brulé 1:0. 15. Elik (Brulé, Schumacher, Ausschluss Orlando) 2:0. 24. Dommen (Elik, Brulé) 3:0. 25. Dommen (Lemm) 4:0. 26. Desmarais (Roy) 4:1. 28. Dommen (Matthias Schoop, Lemm) 5:1. 44. Rauch (Portmann, Hauert) 5:2. 50. Brulé (Küng) 6:2.
Strafen: 4x2 Minuten gegen Thurgau, 5x2 plus 1x5 Minuten plus Spieldauer-Disziplinarstrafe (Pedretti) gegen Ajoie.
Thurgau: Andreas Schoop; Steven Schoop, Schumacher; Küng, Elik, Brulé; Ott, Hurter; Gartmann, Plankl, Fehr; Jaag, Ganz; Matthias Schoop, Dommen, Lemm; Camichel, Hiltebrand; Trachsler, Capaul, Balerna.
Ajoie: Dupont (15.-28. Rytz); Rauch, Hauert; Barras, Roy, Desmarais; D’Urso, Hostettler; Chiriayev, Portmann, Posse; Studer, Fey; Lüthi, Ruhnke, Pedretti; Orlando, Zangger; Zanatta, Schluchter.
Bemerkungen: Ajoie ohne Bartlome und Chêtelat, ab 14.04 Rytz für Dupont bis 27.58 im Ajoie-Tor, 24.51 Time-out Ajoie

   

EHC Frauenfeld mit hoher Niederlage
(12. November 09)

In der 1. Liga verliert der EHC Frauenfeld gegen Leader Dübendorf deutlich mit 3:8

Die Niederlage der Frauenfelder muss die Mannschaft sich selbst zuschreiben. Insbesondere das Mitteldrittel, die Einheimischen zeigten eine schwache Leistung, drei Tore währen sicher zu verhindern gewesen.  Dabei hatten die stark dezimierten Gastgeber zuvor gut mitgehalten. Die Zürcher kamen in den ersten Minuten zwar besser ins Spiel und entwickelten gehörig Druck – das 0:1 durch Obrist (4.) war die logische Folge davon. Doch danach nahmen die Frauenfelder das Spiel immer mehr in ihre Hände und kreierten einige gute Chancen. Aber es war nur Pötzi, der eine davon zum Ausgleich nutzen konnte (15.). Bis zur ersten Pause dominierten die Thurgauer dann gar das Geschehen. Doch sie nutzten ihre Möglichkeiten nicht, oder agierten vor dem gegnerischen Tor zu umständlich.



Im zweiten Abschnitt konnten die Hausherren nicht an die vorherige Leistung anknüpfen. Mit einer beinahe unglaublichen Anzahl an Fehlpässen und Scheibenverlusten ermöglichten sie den Glatttalern gute Chancen. So erhöhten Nikolic und Vögeli innert 13 Sekunden auf 1:3. Frauenfeld kämpfte sich zwar zurück und kam in der 30. Minute durch Mordasini zum Anschlusstreffer. Doch kurz vor der zweiten Sirene verloren sie in Überzahl die Scheibe und kassierten das 2:4. Zu Beginn des Schlussabschnitts bäumte sich Frauenfeld noch einmal auf, doch nach einem erneuten Doppelschlag durch Wüst und Nikolic war die Partie entschieden.

Frauenfeld – Dübendorf 3:8 (1:1, 1:3, 1:4.)
Kunsteisbahn. 320 Zuschauer. SR Maddaloni, Schär/Remund.
Strafen: 7x2 plus 1x10 Minuten (Bucher) gegen Frauenfeld; 10x2 plus
1x10 Minuten (Lohrer) gegen Dübendorf.
Tore: 4. Obrist (Wüst, Brönnimann) 0.1. 15. Pötzi (Schlumpf, Jost) 1:1. 25. (24:22) Nikolic (Genoni) 1:2. 25. (24:35) Vögeli 1:3. 30. Mordasini (Lieber) 2:3. 40. (39:58) Gruber (Genoni/Ausschluss Prader!) 2:4. 46. (45:14) Wüst (Brönnimann) 2:5. 46. (45:45) Nikolic (Genoni, Vögeli) 2:6. 55. Jost (Schoop, Schlumpf/Ausschlüsse Lohrer; Bucher) 3:6. 58. (57:46) Gruber (Ausschluss Vögeli!) 3:7 (ins leere Tor). 59. (58:12) Meichtry (Prader/Ausschluss Vögeli!) 3:8.
Frauenfeld: Schläpfer; Schoop, Oberholzer; Lieber, A. Nussbaum; Beltrame, Wollgast; Tröndle, Pargätzi, Korsch; Pötzi, Schlumpf, Jost; Mordasini, Bucher, Basarte; Aeschimann.
Dübendorf: Trüb; Brönnimann, Meichtry; Baur, Eichmann; Widmer, Lohrer; Pfändler; Vögeli, Nikolic, Genoni; Vollenweider, Gruber, Dittli; Sommer, Riatsch, Prader; Wüst, Obrist, Fankhauser; Marzo.


   

Klare Niederlage der Pikes
(12. November 09)

Die Pikes EHC Oberthurgau verlieren das Spitzenspiel gegen einen starken EHC Winterthur mit 1:5 Toren.

Es entwickelte sich von Beginn weg ein flüssiges Spiel, in welchem die Winterthurer zunächst etwas mehr vom Spiel hatten. In der Folge gewannen dann aber auch die Pikes mehr Spielanteile und sofort eröffneten sich ihnen dadurch Torchancen. Leider wurde von den ‚Hechten’ diesbezüglich sehr gesündigt. So war es dann der sehr effizient auftretende EHC Winterthur, welcher durch Rafael Geiser mit 1:0 in Führung ging.  

Im zweiten Drittel blieb das Tempo hoch und beide Mannschaften waren sich ebenbürtig. Mit Fortdauer des Spieles waren es aber die Eulachstädter, welche die Akzente setzten und die Abwehrfehler der Pikes konsequent nutzten. Die Folge davon waren die beiden Tore durch Schumann (33.) und O. Früh (35.). Als Stüssi in der 38. Minute in Unterzahl spielend auf 1:3 verkürzte keimten bei den Oberthurgauern nochmals Hoffnungen auf. 

Im letzten Drittel war es aber offensichtlich, dass die Pikes an diesem Abend gegen die konsequent und entschlossen aufspielenden Winterthurer kein Mittel fanden. Die weiteren Tore von Schenk (44.) und M. Büsser (57.) bedeuteten letztlich das klare, aber auch in dieser Höhe verdiente Verdikt für den EHC Winterthur.

Am kommenden Samstag, 14. November 2009 spielen die Pikes auswärts gegen den SC Herisau. Spielbeginn im Sportzentrum Herisau ist um 20.00 Uhr

Pikes Oberthurgau : EHC Winterthur       1 : 5 (0:1 - 1:2 - 0:2)
EZO Romanshorn - 595 Zuschauer  - SR Riedi (Schocher und Lebeda) 
Tore: 17. R. Geiser (Guidotti, K. Kühni) 0:1. 33. Schumann (E. Geiser, Vogler; Ausschluss Engler) 0:2. 35. O. Früh 0:3. 39. Stüssi (in Unterzahl) 1:3. 44. Schenk (Bussola) 1:4. 57. M. Büsser (Benz) 1:5.
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 6-mal 2 Minuten gegen Winterthur. 
Pikes: Kindschi, (Dietschweiler), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Schmutz, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Horat, R. Popp, Engler, Stüssi,
EHC Winterthur: Oehninger, (Nyffeler), T. Büsser, S. Kühni, Benz, Bussola, Vogler, R. Geiser, Perret, Guidotti, O. Früh, Schenk, Schumann, Schöbi, Füglister, E. Geiser, Schmid, M. Büsser, K. Kühni, Grolimund, Loser

   

Yves Narbel zusätzlich bei den Elite Novizen der PIKES!
(Dienstag, 10. November 2009)

Mit Wirkung ab 15./16. November 2009 wird Yves Narbel neu Cheftrainer der Elite Novizen bei den PIKES EHC Oberthurgau 1965. Werner Klatt wird Yves Narbel in seiner Aufgabe weiterhin unterstützen und insbesondere die Morgentrainings weiterführen.

Die Verpflichtung von Yves Narbel bringt weitere Konsequenzen mit sich. So sollten inskünftig bei sämtlichen Nachwuchsspielen der PIKES immer zwei Trainer anwesend sein, wobei jeweils ein Cheftrainer sowie ein Trainer, welcher individuelle Fehler laufend korrigieren sollte.

Gleichzeitig wird Robert Egger, Assistenztrainer der 3. Liga mit sofortiger Wirkung nicht mehr zur Verfügung stehen. Cheftrainer des 3. Liga Teams wird ab 16. November 2009 Tomas Pokorny. Er wird assistiert durch Werner Klatt. Das 3. Liga Team sollte mit diesen Massnahmen noch vermehrt als Anschlussgefäss des 1. Liga Teams zur Verfügung stehen.

Die PIKES EHC Oberthurgau 1965 erhoffen sich mit diesen Massnahmen, die Professionalität in der Ausbildung noch weiter zu erhöhen.

   

Überzeugender Sieg in der neuen Gütti
(11. November 09)

In der neu sanierten Güttingersreuti in Weinfelden, trafen die Boys von Erwin Kostner vor einer tollen Zuschauerkulisse (1470 Zuschauer) auf den SC Langenthal. Spielten die Thurgauer in den ersten 10 Minuten noch etwas verhalten, und mussten sogar den ersten Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen, fanden die Löwen in der Folge zu ihrem Spiel, und erzielten binnen 25 Minuten 6 Tore. Der HC Thurgau sicherte sich somit mit einem Endstand von 7:2 gegen die Berner drei wichtige Punkte, und feierte einen gelungenen Einstand in der Gütti.

HCT – Langenthal 7:2 (3:1, 3:0, 1:1)
Güttingersreuti, Weinfelden. 1470 Zuschauer. SR Koch (Frei, Jetzer).
Tore: 11. Larose (Murley, Lüssy) 0:1. 18. Jaag (Matthias Schoop, Ott) 1:1. 18. Plankl (Gartmann, Fehr) 2:1. 20. (19.55) Elik (Küng, Lemm) 3:1. 29. Ott (Fehr, Gartmann, Ausschluss Baumgartner) 4:1. 37. Schumacher (Dommen, Elik, Ausschluss Aegerter) 5:1. 38. Ganz (Balerna, Capaul) 6:1. 44. Bodenmann (Gruber, Moser) 6:2. 51. Dommen (Brulé, Küng, Ausschluss Gruber) 7:2.
Strafen: 5x2 Minuten gegen Thurgau, 7x2 Minuten gegen Langenthal.
HC Thurgau: Schoop; Steven Schoop, Schumacher; Küng, Elik, Brulé; Ott, Hurter; Gartmann, Plankl, Fehr; Jaag, Ambass; Matthias Schoop, Dommen, Lemm; Camichel, Ganz; Trachsler, Capaul, Balerna.
SC Langenthal: Eichmann (ab 41. Walter); Aegerter, Randegger; Larose, Lüssy, Murley;Bochatay, Gurtner; Gerber, Baumgartner, Fischer; Wegmüller, Fäh; Moser, Bodenmann, Gruber; Kummer; Bruderer, Blaser, Schäublin.
Bemerkungen: 44. Lattenschuss Langenthal


   

HCT erstmals in der neu sanierten Gütti

Heute spielt der HC Thurgau zum ersten Mal in der neu renovierten Gütti. Nicht nur die Halle sondern auch das interessante Spiel auf dem Eis ist Heiss. So heisst der Gegnger SC Langenthal, mit einem Sieg für die Löwen rutschen Sie näher an den Strich und den Platz an der Sonne. Verliert man allerdings beim ersten Heimspiel in der Gütti, ist der SC Langenthal doch schon neun Punkte vpr den Löwen.

EHC Kreuzlingen verliert gegen den Spitzenreiter
(09. November 09)

Trotz der Niederlage gegen den Spitzenreiter in der 2. Liga aus Widnau zeigten die Bodensee-Städter phasenweise eine hervorragende Leistung.

Kaltblütigere Gäste
Im Startdrittel zeigten die Rheintaler warum sie an der Tabellenspitze rangierten. Die ambitionierten Gäste dominierten zu Spielbeginn wie es sich für ein Spitzenteam gehört. Folge davon waren zwei Treffer in der 10. und 12. Minute zum 0 : 2. Ärgerlich war vor allem, dass der Schütze zum 2. Treffer letzte Saison noch bei den Einheimischen spielte. Broder, dem es zu Beginn bei Rheintal gar nicht lief, skorte zum 0 : 2. Nach diesem Treffer rafften sich die Einheimischen auf und gewannen danach auch mehr Zweikämpfe. Jetzt wurde das Spiel zu einem absoluten Spitzen 2. Liga Match.

Starke Einheimische im Mitteldrittel
Die Kreuzlinger zeigten von Beginn des 2. Drittels eine Superleistung. Sie schnürten die Gäste phasenweise in ihrem Drittel ein, nur die Tore fehlten vorderhand. Es dauerte bis zur 34. Minute. Schmid war der Vollstrecker auf Pass von Seiler und O. Eglauf. Der Weinfelder Ade im Tor der Gäste brillierte immer wieder mit „big saves“. Ohne den glänzend aufgelegten Ade wären die Einheimischen schon lange in Führung gelegen. Im Mitteldrittel zeigte es sich, dass im Team der Kreuzlinger ein Goalgetter fehlt. Vor allem die jungen Wilden lassen einfach zu viele 100% Chancen verstreichen. Ein Manko, dass im Laufe der Saison sicherlich noch verbessert werden kann.

Schlussfurioso
Die Seebueben liessen auch im Schlussdrittel nicht nach. In der 44. Minute dann endlich der Ausgleichstreffer. Die „Oldies“ im Team um Merz, Griga und Lehmann erzielten den 2 : 2 Ausgleichstreffer auf eindrückliche Art und Weise. Der Führungstreffer war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Kreuzlingen drückte und drückte; die Gäste waren völlig verunsichert. In einer solchen Druckphase eine kleine Unaufmerksamkeit in den Reihen der Einheimischen und Rheintal war wieder in Front. Von diesem unnötigen Treffer erholten sich die Kreuzlinger nur langsam wieder. Vier Minuten vor Schluss konnten sie noch einmal in Ueberzahl agieren. Den Ausgleich konnten sie aber nicht mehr erzielen. Der EHCKK brachte einen der Gruppenfavoriten an den Rande einer Niederlage. Die Mannschaft ist einfach noch nicht so weit, dass sie aus ihrer Überlegenheit profitieren kann. Dies wird sich aber mit Sicherheit in den nächsten Spielen ändern. Irgendwann werden die Tore wie die reifen Früchte fallen.

EHC KREUZLINGEN-KONSTANZ – SC RHEINTAL  (0:2,1:0,1:1)
Kreuzlingen spielte mit: Mesinovic (ET: Rossi), Bolliger, Sievi, R. Eglauf, Kilian, Kreis, Müller, Hietaharjiu, Spühler, Cunti, Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella, Schmid, O. Eglauf, Lehmann  ohne  Hörnlimann – Militär) Zuschauer: 85

   

EHC Frauenfeld bezwingt Arosa mit 5:2

(08. November 09)

Die Frauenfelder zeigten eine disziplinierte Leistung und dominierten die schwachen Bündner. Mit einer besseren Chancenverwertung wäre ein deutlicheres Resultat durchaus verdient gewesen

Die beiden Mannschaften zündeten zu Beginn der Partie ein Feuerwerk: Nach 7 Sekunden zappelte der Puck bereits im Netz. Allerdings wurde der Treffer von Tröndle aufgrund einer Offside Situation aberkannt. 13 Sekunden später gingen die Gäste durch Bigliel in Führung. Der EHCF reagierte und kam durch Korsch und Mordasini zu zwei guten Möglichkeiten, welche der starke Lüdke zunichte machte. Auf der Gegenseite konnte Schläpfer zweimal eine Eins gegen Eins Situation für sich entscheiden. Die Einheimischen bestimmten zusehends das Spielgeschehen und kamen in der 12. Minute zum sehenswerten Ausgleich durch Jost. Der EHCF nutzte kurz vor Drittelsende eine Strafe gegen Arosa zum 2:1 durch Pötzi.

Die ersten Minuten des Mittelabschnitts zeigten weshalb der einst stolze EHC Arosa zurzeit den letzten Platz belegt. Die Bündner kassierten innerhalb von zwei Minuten gleich 3 Strafen und ermöglichten den Frauenfelder während zwei Minuten in doppelter Überzahl zu agieren. Nach einer schönen Kombination behielt Bucher die Übersicht und lupfte die Scheibe über den am Boden liegenden Lüdke ins Netz. In der Folge bestimmte der Gastgeber das Geschehen. Die Schanfigger kamen zu keiner nennenswerten Torchance im Mitteldrittel.

Auch zu Beginn des letzten Abschnitts waren die Gäste vom Tempo der Thurgauer überfordert. Bucher passte nach wenigen Sekunden zu Basarte, welcher Lüdke zum 4:1 bezwang. Die Frauenfelder dominierten die Partie zunehmend und waren selbst in Unterzahl das gefährlichere Team. Das 5:1 durch Korsch fiel jedoch im Powerplay nach einem Abpraller bei Lüdke. Die enttäuschenden Gäste zeigten sich in der Folge als schlechte Verlierer und sorgten durch verschiedene unschöne Szenen für eine turbulente Schlussminute in welcher Ziegler zum Endresultat von 5:2 traf

EHC Frauenfeld - EHC Arosa 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)
Frauenfeld. 510 Zuschauer - Schiedsrichter: Fehr (Cavallaro,Baumann)
Tore: 1. Bigliel (Bonorand) 0:1, 12. Jost (Schlumpf) 1:1, 18. Pötzi (Schlumpf, Jost/Ausschluss Bigliel) 2:1, 25. Bucher (Wollgast, Beltrame/Ausschlüsse Bonorand, Tischhauser) 3:1, 41. Basarte (Bucher/Ausschluss Rietberger) 4:1, 49. Korsch (Schlumpf/Ausschluss Bonorand) 5:1, 60. Ziegler (Cavegn, Tischhauser/Ausschlüsse Korsch, Pötzi)5:2.
Bemerkungen: 40. Lattentreffer Jost, 44. Lattentreffer Cola, 48.17 Time Out EHC Arosa
Strafen: 8x2 plus 1x5 plus Spieldauer (Pötzi) Minuten gegen Frauenfeld, 12x2 plus 1x10 (Beerli) Minuten gegen Arosa
EHC Frauenfeld: Schläpfer (Styger); Nussbaum, Wollgast; Beltrame, Oberholzer; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Pötzi; Schwyn, Korsch, Mordasini; Bucher, Tröndle, Basarte; Pargätzi
EHC Arosa: Lüdke; Haueter, Tischhauser, P. Kuppelwieser, Manojlovic, Figini, Rietberger; Bonorand, Kündig, Cavegn, Ziegler, Bigliel, Schett, Pfister, Cola, Beerli, Buchli, Schmid, Sprecher, Brun


Punktegewinn gegen den Leader
(05. November 09)

Die Pikes und der EHC Dübendorf trennen sich in einem interessanten und spannenden 1. Liga Spitzenspiel mit 4:4 unentschieden. Das abschliessende Penaltyschiessen entscheiden die Dübendorfer zwar für sich, die Oberthurgauer haben sich aber trotzdem einen Punkt ergattert und verbleiben vorerst auf dem 3. Tabellenrang.

Die zahlreichen Zuschauer erlebten ein sehr animiertes Spitzenspiel, in welchem es den Pikes durch Tore von Strebel (9.) und Korsch (21.) zunächst gelang, einen Zweitore-Vorsprung herauszuspielen. Dübendorf zeigte aber, dass diese Mannschaft nicht grundlos an der Tabellenspitze steht. Sommer (24.) und Prader (28.) bescherten durch ihre Tore den Zürchern zunächst wieder den Ausgleich. Die Pikes hielten jedoch weiterhin dagegen und erzielten kurz darauf durch Schneller (28.) und Beer (35.) eine erneute Zweitore-Führung. Auch diesmal gelang es dem Tabellenführer jedoch wieder, den Gleichstand herzustellen. Sommer (40.) und Baur (47.) waren für die Dübendorfer erfolgreich. Unmittelbar nach dem Ausgleich gewann das Spiel nochmals an Intensität. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Die Zuschauer sahen teilweise turbulente Szenen vor beiden Toren.

Nachdem das Spiel in der Folge weder während der regulären Spielzeit noch nach der Verlängerung entschieden war, musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Dort war es dann Routinier Nikolic, welcher den entscheidenden Penalty zu Gunsten des EHC Dübendorf verwertete.

EHC Dübendorf : Pikes EHC Oberthurgau   5 : 4 n.P. (0:1 - 3:3 - 1:0)
Eishalle Dübendorf - 415 Zuschauer - SR Boverio (Büsser und Remund)
Tore:  9. Strebel (Peer, Stäheli) 0:1. 21. Korsch (Schneller) 0:2. 24. Sommer (Prader, Widmer) 1:2. 28. Prader (Riatsch, Lohrer) 2:2. 28. Schneller (Sury) 2:3. 35. Beer (Horber) 2:4. 40. Sommer (Prader, Widmer) 3:4. 47. Baur (Vollenweider) 4:4. 65. Nikolic (Penalty)
Strafen: 10-mal 2 Minuten gegen die Pikes. 5-mal 2 plus 1-mal 10 Minuten (Brönnimann) gegen Dübendorf.
Pikes: Dietschweiler, (Kindschi), Stäheli, John, Illi, Peer, Korsch, Rieser, Häusermann, Strebel, Sury, Strasser, M. Popp, Kurzbein, Horber, Schneller, Beer, Horat, R. Popp, Engler, Stüssi, Jakob
Dübendorf: Sarkis, (Oschwald), Widmer, Fankhauser, Prader, Nikolic, Riatsch, Obrist, Genoni, Vollenweider, Baur, Gruber, Wüst, Reichart, Lohrer, Vögeli, Dittli, Sommer, Meichtry, Eichmann, Brönnimann


   

Vom Schulprojekt bis zum Finalturnier!
(04. November 09)

PostFinance Trophy, 26. November 2009, ganzer Tag!

Schüler 1. – 6. Primarklasse

Am 26. November 2009 findet im EZO Eissportzentrum Oberthurgau, Egnacherweg 8, 8590 Romanshorn unter Federführung der PIKES EHC Oberthurgau 1965 das diesjährige Turnier um die PostFinance Trophy statt. Nahezu 300 Schüler sind für diesen Anlass gemeldet und die PIKES EHC Oberthurgau 1965 freuen sich ausserordentlich, dass es gelungen ist, hier in Romanshorn eines der grössten, wenn nicht das grösste Postfinance Turnier in der Schweiz durchführen zu dürfen.

In folgenden Orten wird das diesjährige Turnier unter Leitung des jeweiligen ansässigen Vereines organisiert:

Arosa • Bäretswil • Biasca • Biel • Bern • Chur • Delémont • Engelberg • Fleurier • Frauenfeld • Fribourg • Gstaad • Huttwil • Kloten • La Chaux-de-Fonds • Langnau • Matten/Interlaken • Olten • Ponts-de-Martel • Romanshorn • Scuol • St. Moritz • Thun • Tramelan • Visp • Vissoie • Winterthur • Zunzgen-Sissach

Wir würden uns freuen, wenn Sie einen Vertreter zu diesem Anlass entsendeten und über dieses Turnier ein Bericht entstehen könnte.

Überdies laden wir Sie zusammen mit anderen Gästen zu einem kleinen Umtrunk wie folgt ein: Donnerstag, 26. November 2009, 15.00 h in der Verwaltung des EZO Eissportzentrum Oberthurgau, Romanshorn.

Aus organisatorischen Gründen, ersuchen wir Sie, uns bis zum 20. November 2009 Ihr Kommen oder Ihre Verhinderung mittels beiliegendem Antwortbrief mitzuteilen. Wir würden uns ausserordentlich freuen, Sie an diesem Jugendanlass begrüssen zu dürfen.

   

Den PIKES winkt die Tabellenspitze!
(03. November 09)

Morgen Mittwoch, 4. November 2009, 20.15 h treten die PIKES EHC Oberthurgau 1965 in Dübendorf gegen den derzeitigen Tabellenführer an.

Sollte es den Oberthurgauern gelingen, den favorisierten Zürchern ein Bein zu stellen, winkt ihnen die Übernahme der Tabellenspitze.
Die 1. Liga Mannschaft der PIKES freut sich, wenn möglichst viele Clubmitglieder und Fans Unterstützung bei diesem Spitzenkampf leisten!

   

Der SCW wurde erneut eiskalt erwischt
(02. November 09)

In diesem Spiel brauchte der Gegner gerade mal 12 Sekunden, um durch Dürr mit 1:0 in Führung zu gehen. Ein Befreiungsschlag im Drittel des SCW's fand den Weg der Bande entlang nur bis zum Gegenspieler, welcher die Scheibe danach einfach an Waber vorbeischieben konnte.

Wer aber glaubte, der SCW sei geweckt, täuschte sich. Schon nach 1:19 erhöhten die Uzwiler auf 2:0 durch Schüepp. Das darauf folgende Timeout (SCW) weckte die Trauben kurz auf. In der 3. Minute gelang Rothen der Anschlusstreffer zum 2:1. Im ersten Drittel konnten die Weinfelder dann trotz etlichen Ueberzahlsituationen kein Tor mehr erzielen. DIe logische Folge in der 18. Minute war das Tor durch Aerni zum 3:0. Ein Penalty zu Gunsten der Uzwiler blieb aber auch ungenutzt.  Und so stand es nach 20 Minuten verdientermassen für Uzwil 3:1. Auch der Torhüterwechsel im 2. Drittel zeigte leider keine Signalwirkung bei den Trauben. Die Uzwiler erhöhten zwischen
der 28. - 36. Minute zum Schlussresultat von 6:1. Hoffen wir Trainer Schrepfer kann seine Spieler für die nächsten Spiele wieder mehr motivieren, dass sie sich als Mannschaft zusammenraufen und kämpfen. Freuen wir uns darauf, dass auch der SC Weinfelden in 10 Tagen in der umgebauten Güttingersreuti in seine Heimsaison (gegen den Aufsteiger SC Herisau) steigen kann.

Uzwil : Weinfelden 6:1 (3:1, 3:0, 0:0)
Uzehalle Uzwil - 425 Zuschauer. - SR Riedi, Büsser, Schrag
Tore: 1. Dürr (Müller) 1:0, 2. Schüepp (Dürr, Tanner) 2:0, 4. Rothen (Swart) 2:1, 18. Aerni 3:1, 29. Tanner 4:1, 32. Da Costa (Tanner) 5:1, 37. Tanner (Sanz) 6:1
Strafen: 8x 2 Min. gegen Uzwil, 7x 2 Min. gegen Weinfelden
Uzwil: Gallmann, Hutter, Bischo, Laager, Müller, Rüfenacht, Marzan, Steiner, Ammann, Sanz, Schüepp, Tanner, Aerni, Brasser, Da Costa, Neukom, Breitenmoser, Homberger, Dürr, Gschwend
Weinfelden: Waber, Marti, Marugg, Swart, Jakob, Widmer, Fehlmann, Brugger, Zbinden, Könczöl, Cunti, Bucher, Schmidt, Barts, Maier, Hemmi, Kappenthuler, Trunz, Rothen, Tobler, Pürro, Kuhn
Bemerkungen: Uzwil 1 Penalty (ohne Treffer)


   

EHC Frauenfeld bezwingt den HC Ceresio mit 8:3
(02. November 09)

Die Frauenfelder zeigten in einer umkämpften Partie ihre Klasse und siegten verdient.

Nach einem unnötigen Foul von Jost musste der EHCF nach wenigen Minuten eine Unterzahl überstehen. Die Gastgeber meisterten diese Situation hervorragend und kamen durch ein Konterangriff zum 1:0 durch Korsch. Eine Minute später sorgte Pötzi für das 2:0. Der Stürmer traf nach monatelanger Verletzungspause auf Zuspiel von Jost. Die Tessiner konnten reagieren und kamen kurz darauf zum Anschluss durch Schmid. Den Schlusspunkt des Startdrittels setzte Korsch mit dem 3:1 vier Sekunden vor der Sirene.


Bildergalerie ►
                                           (Foto: M. Gaccioli)

Zu Beginn des Mittelabschnitts erzielte Beltrame das beruhigende 4:1. Die Einheimischen zeigten sich in einer kampfbetonten, strafenreichen Partie abgeklärt und diktierten das Spielgeschehen über weite Strecken. Nach einer halben Stunde bezwang Grassi EHCF-Keeper Schläpfer mit einem präzisen Hocheckschuss. Drei Minuten später stellte Mordasini aus kurzer Distanz den drei Tore Vorsprung wieder her. In Überzahl konnten die Tessiner durch Cerinotti nochmals verkürzen, doch kurz vor Drittelsende erzielte Lieber das entscheidende 6:3. Der Verteidiger lief über das gesamte Spielfeld und schoss ungestört ein.

Im Schlussdrittel vergab der HC Ceresio die Möglichkeit doch noch mal für Spannung zu sorgen bei einer sehr schwachen doppelten Überzahl während knapp eineinhalb Minuten. Die Frauenfelder sicherten sich den Sieg mit zwei weiteren Toren. Wollgast traf im Powerplay von der blauen Linie und Jost in der Schlussminute nach einem Konter.

EHC Frauenfeld - HC Ceresio 8:3 (3:1, 3:2, 2:0)
Frauenfeld. 320 Zuschauer - Schiedsrichter: Leutenegger (Rüegg,Hässig)
Tore: 8. Korsch (Ausschuss Jost) 1:0, 9. Pötzi (Jost/Ausschluss Schmid, Schoop) 2:0
11. Schmid (Cantoni) 2:1, 20. Korsch (Schoop, Schwyn/Ausschlüsse Jost, Raselli) 3:1
23. Beltrame 4:1, 31. Grassi (Cerinotti) 4:2, 34. Mordasini (Lieber/Ausschluss Carugati) 5:2, 38. Cerinotti (Carugati, Bianchi/Ausschluss Nussbaum) 5:3, 40. Lieber (Ausschluss Ruspini, Korsch) 6:3, 56. Wollgast (Jost/Ausschluss Laakso) 7:3
60. Jost (Korsch) 8:3
Bemerkungen: Pötzi (EHCF) nach langer Verletzungspause wieder im Einsatz
Strafen: 10x2 Minuten gegen Frauenfeld, 10x2 plus 1x5 und 1x20 (Raselli), 1x10 (Carugati) Minuten gegen Ceresio
EHC Frauenfeld: Schläpfer; Nussbaum, Wollgast; Beltrame, Oberholzer; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Tröndle; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Bucher, Mordasini, Basarte; Pötzi.
HC Ceresio: Bullo, Schmid, Laakso, Cerinotti, Gianella, Raselli, Bianchi, Cantoni, Mengoni, Iglesias, Grassi, Rogger, Ruspini, Riva, Carugati, Della Santa

   

EHC Kreuzlingen-Konstanz verliert gegen Dielsdorf-Niederhasli
(02. November 09)

Das erste Spiel nach der Aera Henry wurde leider zur Enttäuschung. Kreuzlingen verlor ein Spiel, das nie hätte verloren gegangen werden dürfen.

Startfurioso der Bodenseestädter
Kreuzlingen legte zu Beginn los wie die Feuerwehr. Der Zeiger hatte knapp eine Minutenumdrehung durch und schon lagen die Kreuzlinger mit 0 : 1 in Führung. Die Ueberzahl nützte Patrick Kilian mit einem satten Schuss zur Führung. Die völlig neben den Schuhen stehenden Platzherren waren zu Beginn des Spiels in allen Belangen völlig überfordert. Die Gäste aus dem Thurgau erarbeiteten sich Chancen um Chancen. Alleine Spühler hatte gleich dreimal alleine die Chance das Score zu erhöhen. Ein zugesprochener Penalty wurde von Hietaharjiu leider nicht verwertet. Mit einer Siegesgewissheit (die haben wir sicher im Sack) ging es in die erste Drittelspause.

Doppelschlag im Mitteldrittel
Kaum hatten die Schiedsrichter zum zweiten Drittel angepfiffen lagen die Dielsdorfer bereits in Front. Die Gäste waren sich zu siegessicher und verschliffen den Start ins Mitteldrittel völlig. Dazu kamen laufend unnötige Strafen hinzu, sodass die Gäste immer wieder in Unterzahl agieren mussten und es immer wieder schwieriger wurde eine Aufholjagd zu starten. Als auch noch Bolliger in der 34. Minute eine 2 x 2 Minuten Strafe kassierte, wurde der Ausbau der Führung der Einheimischen perfekt. In der 32. Minute auf kuriose Weise schossen die Gäste den Ausgleich. Leider dauerte es nur gerade weitere zwei Zeigerumdrehungen, bis Dielsdorf zum 3 : 2 einschoss. Mit diesem Resultat ging es in die 2. Drittelspause.

Chancenplus
Die Gäste hatten sich fürs Schlussdrittel einiges vorgenommen. Die Einheimischen wurden buchstäblich überrannt. Aber anstatt des Ausgleichstreffers kassierten die Gäste in dieser Druckphase den vierten Treffer. Sie bewiesen aber Moral und drückten aufs Tempo. Dielsdorf hatte in dieser Phase nicht den Deut einer Chance. Leider wurde der 3. Treffer erst rund 2 Minuten vor Schluss Tatsache. Zu spät um sich doch noch in die Verlängerung zu retten. Diese drei verschenkten Punkte können in der Schlussabrechnung der Saison dem EHCKK noch wehtun.

EV Dielsdorf-Niederhasli – EHC Kreuzlingen-Konstanz 4 : 3 (0:1,3:1,1:1)
Kreuzlingen: Mesinovic (ET: Rossi), Bolliger, Sievi, R. Eglauf, Kilian, Kreis, Müller, Hietaharjiu, Spühler, Griga, Merz, Fehlmann, Seiler, Brunella, Schmid, O. Eglauf, Lehmann (ohne Cunti – 1. Liga SCW, Hörnlimann – Militär)
Bemerkungen: Erstmals mit Roger Keller (Assistent HC TG) an der Bande.

   

HC Thurgau trotz Leader Visp
(2. November 09)

Was nach 18 Minuten und dem 4:1 nach einem Pflichtheimsieg des souveränen Leaders Visp aussah, endete im überraschenden Punktegewinn des HC Thurgau. Die «Leuen» unterlagen gestern im Wallis mit 6:7 n.V.

Die Aufholjagd der Mannschaft von Trainer Erwin Kostner, die nach dem 4:2 durch Captain Nino Fehr 32 Sekunden vor der ersten Pause begann und auch durch die 3:6-Rücklage (43.?) nicht versickerte, ist umso erstaunlicher, weil der HCT nur mit einem Ausländer antreten konnte. Todd Elik musste aufgrund einer Schulterverletzung pausieren, soll aber im nächsten Spiel, der Heimpremiere vom 11.?November in Weinfelden gegen Langenthal, wieder einsatzfähig sein.

Vor 3227 Zuschauern in der einmal mehr gut gefüllten Litterna-Halle gelang dem HCT zum wiederholten Male eine Reaktion, als er bereits mit drei Toren im Rückstand und damit mit dem Rücken zur Wand stand. Offenbar wollte es der letztjährige Visper Steve Brulé seinem Ex-Club zeigen. Der HCT-Topscorer schoss seinen neuen Club im Alleingang in die Verlängerung. Das 6:6 gelang ihm 46 Sekunden vor dem drohenden Schlusspfiff. In der Verlängerung sorgte aber der Ex-Thurgauer Beat Heldstab dafür, dass die Kirche doch im Dorf beziehungsweise der zweite Punkt beim haushohen Favoriten blieb.

Steve Brulé nach dem Punktgewinn in Visp: «Das war eine ganz gute Leistung von uns. Wir sind auf dem richtigen Weg, denn Visp kann offenbar niemand bezwingen. Wir haben immerhin einen Punkt geholt. Uns ist die grössere Frische zugute gekommen, wir waren aber auch präsent und sind viel gelaufen.  Drei Tore gegen die alten Kollegen, das ist speziell. Ich finde es schön, dass sie mich und Schumacher nach dem Siel in die Kabine eingeladen haben.»

Visp  – Thurgau 7:6 (4:2, 0:1, 2:3) n.V.
Litterna. – 3227 Zuschauer. – SR Koch.
Tore: 4. Pecker (Forget, Heldstab) 1:0. 10. Dommen (Schumacher, Brulé/Ausschluss Schüpbach) 1:1. 13. Forget (Bucher, Heldstab) 2:1.  16. Pecker (Forget, Bucher) 3:1. 18. Triulzi (Portner, Anthamatten) 4:1. 20. (19:28) Fehr (Ott, Plankl/Ausschluss Heynen) 4:2. 38. Schumacher (Fehr, Brulé/Ausschluss Bürgin) 4:3. 41. Genazzi (Heldstab, Pecker/Ausschluss Camichel) 5:3. 43. Pecker (Forget) 6:3. 45. Brulé (Küng, Schumacher) 6:4. 56. Brulé (Capaul, Schumacher/Ausschluss Herren) 6:5. 60. (59:14) Brulé (Küng, Dommen) 6:6. 63. Heldstab (Forget/Ausschlüsse Summermatter; Küng) 7:6.
Strafen: 7-mal 2 plus 10 Minuten (Schüpbach) gegen Visp, 6-mal 2 Minuten gegen Thurgau.
Visp: Müller; Schüpbach, Anthamatten; Triulzi, Brunold, Dolana; Heldstab, Heynen; Pecker, Forget, Bucher; Summermatter, Wiedmer; Herren, Genazzi, Furrer; Bürgin, Portner; Kuonen, Bühlmann, Imhof.
Thurgau: A. Schoop; Camichel, Schumacher; Brulé, Fehr, Küng; Hurter, Ott; Gartmann, Plankl, Balerna; Marugg, Jaag; Schmidt, Dommen, M. Schoop; Trachsler, Capaul, Zbinden.
Bemerkungen: Visp komplett, Thurgau ohne Elik (an Schulter verletzt). – Beste Spieler: Pecker und Brulé.

   
Pikes Oberthurgau weiter auf dem Vormarsch
(2. November 09)

Einen in jeder Hinsicht verdienten und ungefährdeten 5:0-Heimsieg erspielten sich die PIKES Oberthurgau in der 1.-Liga-Qualifikation gegen den Traditionsverein EHC Arosa.

Die PIKES starteten fulminant gegen die Aroser und liessen den Bündnern kaum einmal Zeit, Gegenangriffe zu starten. Trotzdem dauerte es rund 8 Minuten ehe die Oberthurgauer die 1:0-Führung erzielten. Weitere 8 Minuten mussten gespielt werden, bis den souverän agierenden Hechten die 2:0-Führung gelang. Die Aroser hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt praktisch keine nennenswerte Chance erarbeitet.

Für einmal blieben die Oberthurgauer auch im zweiten Drittel konsequent und überliessen nichts dem Zufall. Konzentriert in der Abwehr kamen die Bündner weiterhin zu keinen Torgelegenheiten. Vielmehr erspielten sich die PIKES immer wieder Chancen und die Aroser konnten es ihrem starken Torhüter Lüdtke danken, dass sie lediglich zwei weitere Treffer einstecken mussten.

Im letzten Spielabschnitt gingen es die Oberthurgauer locker an. Das Spiel wurde kontrolliert und die Bündner blieben weiterhin im Angriff harmlos. Zudem mussten die Aroser immer wieder Strafen entgegennehmen, was sie an der Entwicklung eines Spieles hinderte. Sporadisch liessen die Aroser zwar aufblitzen, dass die Mannschaft an diesem Tage wohl unter ihrem Wert spielte und es für einmal den PIKES leicht machte, gegen die doch noch vergangene Saison als Angstgegner geltenden Bündner drei Punkte einzufahren.

Mit diesem Sieg haben sich die PIKES in das Spitzentrio der 1. Liga gespielt und am kommenden Mittwoch kommt es in Dübendorf zu einem echten Spitzenkampf. Der Leader der Liga gegen die drittplatzierten PIKES, welche verlustpunktmässig sogar auf dem zweiten Platz zu finden sind.

Pikes Oberthurgau – Arosa 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)
Tore für die Pikes: Stüssi (Strasser, Peer), Strasser (Strebel, Peer), Engler (Sury),  John (Schneller), Engler (Sury, John)
Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen PIKES, 14-mal 2 Minuten gegen Arosa.

    

Rückzug der Neuchâtel Young Sprinters
(29. Oktober 09)

Die Neuchâtel Young Sprinters ziehen sich wegen akuter finanzieller Schwierigkeiten per sofort aus dem laufenden Spielbetrieb der NLB zurück.

Alle Beschäftigten der Neuenburger, Spieler und Trainer, sind ab sofort "Free Agents". Die Neuchâtel Young Sprinters rangieren nach 15 Runden der NLB-Meisterschaft mit 6 Punkten an 11. und letzter Stelle. Alle Partien, welche die Neuenburger im bisherigen Meisterschaftsverlauf ausgetragen haben, dürften wohl gestrichen und die entsprechenden Punkte annulliert werden.


   

Vertrag mit Todd Elik verlängert
(29. Oktober 09)

Todd Elik wird auch im Monat November für den HC Thurgau in der NLB-Qualifikation spielen. Der bestehende Vertrag mit dem 43-jährigen Kanadier wurde um einen weiteren Monat bis Ende November verlängert.

   
HC Thurgau kann in Lausanne nicht punkten
(28. Oktober 09)

Lausanne kam beim 4:3 (2:0, 2:1, 0:2)-Heimsieg gegen Thurgau auch wegen eines Treffers von Todd Elik im Finish noch ins Zittern.

Dies lag aber nicht am ehemaligen Servette-Goalie Gianluca Mona, der in seinem ersten Heimspiel für Lausanne eine über weite Strecken überzeugende Leistung bot. Mona musste sich auch noch von Plankl (32./4:1) und Brulé (58./4:2) bezwingen lassen.

Das siebtklassierte Langenthal gewann gegen Basel mit 4:1 und distanzierte sich damit von einem unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den siebenten und letzten Platz, der die direkte Playoff-Teilnahme garantiert. Roland Gerber war Doppeltorschütze für die Oberaargauer. Der Rückstand des HC Thurgau auf eben diesen 7. Platz beträgt bereits acht Punkte.

Lausanne - Thurgau 4:3 (2:0, 2:1, 0:2)
Malley. - 2753 Zuschauer. - SR Schmutz, Gnemmi/Huggenberger.
Tore: 6. Roy 1:0. 11. Stefan Schnyder (Villa/angezeigte Strafe) 2:0. 25. Mieville (Bonnet/Ausschluss Capaul) 3:0. 32. (31:14) Bonnet (Fedulow/Ausschluss Dommen) 4:0. 32. (31:45) Plankl (Gartmann, Marugg) 4:1. 58. Brulé (Hurter) 4:2. 60. (59:54) Elik (Brulé) 4:3 (Thurgau ohne Torhüter).
Strafen: 5mal 2 Minuten geen Lausanne, 8mal 2 plus 10 Minuten (Zbinden) gegen Thurgau.
Bemerkungen: Lausanne ohne Tremblay (verletzt). - Thurgau ab 58:08 ohne Torhüter.

NLB, Qualifikation
Resultate:
Neuchâtel - Olten 2:6 (1:0, 1:4, 0:2). La Chaux-de-Fonds - Visp 1:8 (0:3, 0:5, 1:0). Lausanne - Thurgau 4:3 (2:0, 2:1, 0:2). Langenthal - Basel 4:1 (0:0, 3:0, 1:1).
Rangliste: 1. Visp 13/35. 2. La Chaux-de-Fonds 14/26. 3. Olten 13/25. 4. Sierre 12/24. 5. Lausanne 14/24. 6. Ajoie 13/23. 7. Langenthal 14/21. 8. Basel 14/17. 9. Thurgau 13/13. 10. GCK Lions 13/8. 11. Neuchâtel 15/6 (32:87).

   

EHC Frauenfeld bezwingt den EC Wil mit 8:3
(26. Oktober 09)

Die Frauenfelder kamen bereits im Startdrittel zu drei Treffern und verdienten sich den zweiten Auswärtssieg.

Nach dem hart erkämpften Sieg zu Hause im Derby gegen den SC Weinfelden traf der EHC Frauenfeld am Samstag auswärts auf dem EC Wil. Die St. Galler konnten bislang erst ein Saisonspiel für sich entscheiden, deshalb gingen die Frauenfelder trotz Personalsorgen als Favorit in die Auswärtspartie.

Die Thurgauer setzten das Heimteam von Beginn weg unter Druck und kam bereits nach wenigen Minuten zum Führungstreffer: Schlumpf verwertete ein Zuspiel von Bucher. Die Frauenfelder dominierten das erste Drittel und kamen Dank zwei Toren durch Jost und Basarte zur vermeintlichen Vorentscheidung.

Vermeintlich, weil die Wiler an ihre Chance glaubten und motiviert aus der Kabine kamen. Innerhalb von zwei Spielminuten erzielten Steimer und Mäder die Treffer zum 1:3 und 2:3. Der EHC Frauenfeld liess sich dadurch allerdings nicht beeindrucken und konterte den Doppelschlag mit einem Doppelschlag: Bücher und Tröndle stellten innerhalb von weniger als 60 Sekunden den alten Vorsprung wieder her. Schlumpf und wiederum Bucher im Powerplay sorgten für die Entscheidung im Mittelabschnitt.

Im Schlussdrittel erzielte Jost den achten EHCF - Treffer und kurz vor Schluss markierte Filli das Tor zum 3:8 Endstand.

EC Wil - EHC Frauenfeld 3:8 (0:3, 2:4, 1:1)
Wil. 300 Zuschauer - Schiedsrichter: Schenk (Hässig,Baumann)
Tore: 6. Schlumpf (Bucher) 0:1, 11. Jost (Beltrame) 0:2, 20. Basarte (Bucher) 0:3, 22. Steimer (Fontana) 1:3, 24. Mäder (Lüthi) 2:3, 25. Bucher (Beltrame) 2:4, 26. Tröndle (Wollgast) 2:5, 35. Schlumpf (Lieber, Jost) 2:6, 39. Bucher (Wollgast/Ausschluss Müller) 2:7, 53. Jost (Schlumpf/Ausschluss Steffen) 2:8
58. Filli (Rötheli) 3:8.
Strafen: 9x2 Minuten gegen Wil, 8x2 plus 1x10 (Jost) Minuten gegen Frauenfeld
EC Wil: Fankhauser, Kaiser, Müller, Steffen, Steimer, Lüthi, Lipp, Mäder, Fisch, Hohl, Rötheli, Schwarz, Scherrer, Fontana, Steinegger, Mettler, Maier.
EHC FF:Schläpfer; Nussbaum, Wollgast; Beltrame, Oberholzer; Lieber, Schoop; Schlumpf, Jost, Tröndle; Schwyn, Korsch, Pargätzi; Bucher, Mordasini, Basarte


   

Verdienter 5:3-Sieg in St. Gallen!
(26. Oktober 09)

Dem EHC Kreuzlingen-Konstanz ist bei seinem ersten Auftritt auf fremdem Eis in der laufenden Saison ein absolut verdienter 5:3-Sieg gegen St. Gallen gelungen. Mit diesem Vollerfolg am Samstagabend belegt der EHC KK aktuell den 6. Tabellenrang und weist nach 4 Runden nun 3 x so viele Punkte auf wie vor einem Jahr nach 5 Spieltagen (6 zu 2 Punkte).

Man durfte gespannt sein, in welcher (mentalen) Verfassung sich die Seebuben nach dem unerwarteten und sehr kurzfristig bekannt gewordenen Abgang von Coach Patrick Henry in St. Gallen wohl präsentieren würden. Nun – um es vorweg zu nehmen: Die gesamte Mannschaft wollte wohl ihrem scheidenden Trainer diesen Auswärtserfolg mit auf den (beschwerlichen) Weg geben.

Es war das erwartet harte und harzige Spiel, wobei es den Gästen aus dem Thurgau erstaunlich gut gelang, die gegnerische und die neutrale Zone zu beherrschen. Abstriche gefallen lassen müssen sich die Kreuzlinger wieder einmal beim Verhalten in der eigenen Zone – hier agierten alle Akteure insgesamt zu hektisch. Die scheinbar vorentscheidende 3:0-Führung nach 27 Minuten wurde durch Nachlässigkeiten in der Kreuzlinger Hintermannschaft innerhalb von gut 60 Sekunden preisgegeben. Aber die Gäste rafften sich gleich wieder auf, wodurch bei Spielhälfte eine doch wiederum einigermassen beruhigende 4:2-Führung herausschaute.

Im letzten Spielabschnitt versuchte St. Gallen nochmals den Druck zu erhöhen, wurde aber von den Gästen ganz gut in Schach gehalten. Es bedurfte schon einer Strafe gegen Seiler (die Schiedsrichterleistung liess insgesamt etwas zu wünschen übrig), um den Olmastädtern den neuerlichen Anschlusstreffer zu ermöglich. 28 Sekunden vor Schluss war es dann dem ex-St. Galler Thomas Griga vorbehalten, mit seinem Treffer ins leere Tor für die definitive Entscheidung zu sorgen.

Nach Spielschluss blieb die Garderobentüre des EHCKK für längere Zeit geschlossen, verabschiedete sich doch Patrick Henry von seinem Team. Für seine Mannschaft, aber auch für die Vereinsführung und den EHCKK insgesamt findet er nur lobende Worte: „Nachdem mir am Donnerstag sehr kurzfristig das Angebot gemacht wurde, den SC Herisau per sofort zu übernehmen, lag nach kurzer Bedenkzeit, einigen Abklärungen mit meiner Frau und Familie sowie meinem Chef die ganze Entscheidungsgewalt beim EHC KK, ob ich diese Chance tatsächlich wie gewünscht würde wahrnehmen können. Hier zeigte sich insbesondere René Maier, aber damit verbunden natürlich die ganze Vereinsleitung, zwar enttäuscht, aber auch sehr verständnisvoll und entgegenkommend. Ich bin dem EHC KK sehr dankbar dafür, dass man mir vor 2 ½ Jahren die Gelegenheit gab, eine 2. Liga-Mannschaft zu übernehmen. Die Arbeit mit meinen Spielern habe ich geliebt. Ich habe von meinem Team (von jedem einzelnen) für 2. Liga-Verhältnisse immer sehr viel verlangt und die Bereitschaft, hier mitzuziehen, ist und war eigentlich der wirkliche Lohn für den ganzen Aufwand. Auch die ganze Betreuercrew hat sich immer wieder mit voller Motivation und grossem Engagement für die Mannschaft und für mich eingesetzt. Und eines möchte ich ganz deutlich herausstreichen: Der EHC KK ist seinen (finanziellen) Verpflichtungen mir gegenüber immer pünktlich nachgekommen. Das ist etwas, das beispielsweise die NLB-Teams, für die ich selber aktiv spielte, damals nicht geschafft haben“.

Kein Verständnis hat Patrick Henry dafür, dass aufgrund der Tatsache, dass auch Röbi Wiesmann neu für den SC Herisau tätig sein wird, im Thurgauer Eishockey an verschiedenen Orten nun schon wieder von Seilschaften und abgekarteten Machenschaften gesprochen werde. „Es mag aufgrund der zeitlich gleichgeschalteten Kommunikation unserer Engagements zwar diesen Eindruck erwecken, von Röbi Wiesmanns Engagement erfuhr ich jedoch erst während meiner Verhandlungen mit den Appenzellern. Man sollte erst urteilen, wenn man alle Umstände kennt“. Und weiter: „Wer mich kennt, weiss, dass es immer schon mein Ziel war, in der höchsten Amateurliga und in einer hockeyverrückten Stadt als Trainer zu arbeiten. Vom SC Herisau ist mir nun diese Möglichkeit geboten worden. Den Zeitpunkt habe ich mir ja nicht selber ausgewählt“.

Und zum Engagement von Röbi Wiesmann meint der scheidende Kreuzlinger Trainer: „Natürlich ist es ein offenes Geheimnis, dass ‚Wisi“ und ich uns in gewisser Weise nahe stehen – aber das dürfte ja auch normal sein, wenn man mehrere Jahre miteinander für den HC Thurgau gespielt und in der jüngeren Vergangenheit als Trainer zweier Partnerteams zusammen gearbeitet hat“.

„Den Spielern, Betreuern, Masseurinnen, dem ganzen Verein EHC Kreuzlingen-Konstanz wünsche ich von Herzen nur das Allerbeste für die Zukunft“, schliesst Henry, ehe er sich auf den Weg macht von St. Gallen nach Herisau, um seine neue, zukünftige Mannschaft im Heimspiel gegen den EHC Dübendorf zu beobachten.
Kommenden Samstag bestreitet der EHC Kreuzlingen-Konstanz sein zweites Auswärtsspiel in Folge: Gegner um 17h45 ist der EV Dielsdorf-Niederhasli, der in der letzten Runde mit dem 6:1 zu Hause gegen den EHC Wallisellen zu seinem ersten Saisonsieg gekommen ist.


   

SC Weinfelden ohne Punkte und Tore
(26. Oktober 09)

Das 1.-Liga-Schlusslicht Weinfelden kassierte in Bülach eine 0:4-Niederlage, weil im Abschluss überhaupt nichts klappen wollte.

Blitzstart von Bülach! Schon nach 20 Sekunden steht es im Spiel zwischen Bülach und dem SCW 1:0. Total verschlafen haben die Trauben den Start ins Spiel. Im ersten Drittel passte auch einiges nicht zusammen. Man hatte das Gefühl, die Spieler sind sehr stark verunsichert. Pässe die nicht ankommen. Abschlussversuche blieben allesamt erfolglos. Im 2. Drittel spielte Weinfelden wie verwandelt. Man erdrückte zeitweise den Gegner fast. Aber die Abschlussschwäche des SCW war unübersehbar. Viele Schüsse aus nächster Distanz gingen sogar am Tor vorbei. Es war fast schon zum Verzweifeln.

Und es kommt wie es kommen muss. Nach 35 Minuten erhöhte Bülach in einem Konter zum 2:0. In der 2. Drittelpause zeigteder Routinier Kradolfer zudem Nerven. Er attackierte den neutral pfeifenden Schiedsrichter verbal und erhielt prompt die Quittung dafür. 5 Minuten Disziplinarstrafe und automatisch nach sich ziehend eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Und prompt können die Bülacher während dieser Strafe das Score auf 3:0 erhöhen. Die Weinfelder fanden in der restlichen Spielzeit keine Möglichkeiten mehr, den Goalie der Bülacher zu überwinden. Das 4:0 der Bülacher war nur noch Garnitur.

Hoffen wir, in Zukunft wieder bessere Trauben auf dem Eis anzutreffen, welche füreinander kämpfen und sich nicht in Einzelauftritten hervortun wollen.

Bülach - Weinfelden 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)
Eishalle Bülach - 140 Zuschauer. - SR Maddaloni, Büsser, Blumenthal
Tore: 1. Bentele (Fäh) 1:0, 36. Unterluggauer (Maag, Gehring) 2:0,
42. Gantner (Auböck, Müller) 3:0, 60. Künzli (Scherzinger, Fäh) 4:0
Strafen: 6x 2 Min. gegen Bülach, 6x 2 Min., 1x 5 Min. + Spieldauer
(Kradolfer) Weinfelden
Bülach: Zucchetti, Leeger, Dirren, Scherzinger, Siegenthaler,
Gehring, Maag, Baumgartner, Auböck, Frenzel, Bachmann, Gantner,
Bentele, Celio, Fäh, Müller, Künzli, Felchlin, Unterladstätter,
Unterluggauer.
Weinfelden: Waber, Marti, Biert, Swart, Hurter, Jakob, Fehlmann,
Widmer, Kradolfer, Schoop, Zbinden, Brugger, Schmidt, Bucher, Trunz,
Hemmi, Kappenthuler, Barts, Maier, Kuhn.

   
Oberthurgauer "Hechte" mit zwei Gesichtern
(26. Oktober 09)

Einmal mehr traten die PIKES EHC Oberthurgau 1965 in diesem 1.-Lia-Heimspiel gegen Ceresio, das Farmteam den HC Lugano, mit zwei verschiedenen Gesichtern auf. Am Ende gelang trotzdem ein klarer 7:3-Erfolg.

Zu Beginn des Spieles voll konzentriert, mit sprühender Spiellaune, fantasievollem Spiel und ausgezeichneter Defensivarbeit liessen sie den Tessiner in den ersten 20 Minuten nicht den Hauch einer Chance. Im Gegenteil, mit dem 0:3-Rückstand konnten, die mit teilweise hochkarätigen Namen spielenden Gäste, noch sehr zufrieden sein. Trotzdem konnte man feststellen, dass an diesem Spiel die Tore bei den PIKES fielen und damit die Chancenauswertung stark verbessert war.

Nur 5:3 statt 6:0
Wie heisst doch die alte Eishockeyregel – eine 3:0-Führung ist die meist verspielte Führung.
Diese Gedanken mussten den Oberthurgauer in der Kabine auch durch den Kopf gegangen sein, den in der 21. Minute – in Überzahl spielend - musste man einen Shorthander einstecken. Doch glücklicherweise war die Chancenauswertung auch im 2. Spielabschnitt besser als auch schon und die PIKES konnten wiederum zwei Tore zum 5:1 erzielen. Wer allerdings geglaubt hatte, damit sei das Spiel entschieden, irrte. Die nie aufgebenden, mit einer wirklich guten Mannschaft angereisten Tessiner schossen in der 32. und 36. Minute die Tore 2 und 3 und der Spielstand nach zwei Drittel hiess plötzlich 5:3 anstatt – wie er sein sollte – etwa 6:0. Die PIKES zeigten sich in diesen 20 Minuten wieder einmal von der schlechteren Seite, viele kleine Fehler, Unachtsamkeiten und taktische Mängel traten auf.

Dies änderte sich im letzten Spielabschnitt wieder schlagartig. Konzentriert und teilweise mit sehr sehenswerten Spielzügen schnürten sie die Tessiner in ihren eigenen Drittel ein und kamen schlussendlich zu einem hochverdienten 7:3-Sieg. Die am heutigen Abend abwesenden Zuschauer hatten ein interessantes, rassiges und teilweise hochstehendes 1. Liga Spiel verpasst.

Sollte es den Oberthurgauer gelingen, die im letzten Drittel gezeigten Leistungen über ein ganzes Spiel zu erbringen, haben sie gegen jeden Gegner in der 1. Liga die Chance, Punkte zu holen. Mit dieser Leistung ist der derzeitige 3. Tabellenplatz durchaus gerechtfertigt.

Heimspiel gegen Arosa
Das nächste Spiel vom 31. Oktober, 17.00 Uhr, im EZO gegen den Traditionsverein EHC Arosa verspricht ebenfalls Brisanz, stehen doch die Bündner mit lediglich zwei Punkten derzeit auf dem zweitletzten Platz. (pd)

   

2 Thurgauer ins Appenzellerland
(23. Oktober 09)

Patrick Henry verlässt den EHCKK auf eigenen Wunsch per sofort und wird Trainer des 1. Ligisten SC Herisau. Herisau hat auf die sportliche Talfahrt ihres Fanionteams reagiert und hat sich per sofort von Yves Narbel getrennt. Ebenfalls neu beim SC Herisau ist Robert Wiesmann als Scout /Berater tätig.

Trotz eines laufendes Vertrages will der EHCKK Patrick Henry keine Steine in den Weg legen. Es war immer ein offenes Geheimnis, dass „Hank“ irgendwann eine solche Herausforderung annehmen wird. Patrick Henry hat in den letzten 2 ½ Jahren hervorragende Arbeit im EHCKK geleistet. Obwohl die Play-offs zweimal verpasst wurden wird vom EHCKK geredet und dies ist sicherlich ein Verdienst von Henry.

Der EHCKK wurde mit der Tatsache etwas überrascht und deshalb steht im Moment noch kein Nachfolger fest. Die Verantwortlichen des EHCKK wollen sich aber genügend Zeit geben und nehmen und auf jeden Fall keinen Schnellschuss produzieren. Die Mannschaft wird am samstäglichen Spiel in St. Gallen noch ein letztes Mal von Hank gecoacht.

Der EHCKK bedauert den Entscheid von Henry ist aber der Meinung, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Die Türen für Patrick Henry bleiben in Kreuzlingen immer einen Spalt offen. Der EHCKK bedankt sich an dieser Stelle für das Engagement von Hank und wünscht ihm im Appenzellerland viel Erfolg.

Der Nachfolger von Patrick Henry wird in den nächsten Tagen vorgestellt. Gerüchten zufolge kann es zu einem Comeback des ehemaligen HC Thurgau Zampano Felix Burgener kommen.. Weitere News folgen..

   

EHC KK erstmals in dieser Saison auswärts
(22. Oktober 09)

Der EHC Kreuzlingen-Konstanz trägt kommenden Samstag in der 4. Meisterschaftsrunde sein erstes Auswärtsspiel aus - die Seebuben sind zu Gast in der Olmastadt gegen Aufsteiger St. Gallen. Die Partie im Lerchenfeld wird um 17h30 angepfiffen.

Nach dem resultatmässig durchzogenen Saisonstart für die Henry-Equipe darf man gespannt sein, wie sich die Grenzstädter bei ihrem ersten Auswärtsauftritt der laufenden Meisterschaft aus der Affäre ziehen werden.

St. Gallen wird mit viel Selbstvertrauen (Sieg nach Penaltyschiessen vergangenes Wochenende in St. Moritz) und hochmotiviert (mit Lehmann, Griga und Rossi weiss der EHC KK einige ehemalige St. Galler in seinen Reihen) den EHC KK empfangen - die Voraussetzungen für eine intensive, rassige und spannende Partie dürften damit mehr als nur gegeben sein.

Auch auswärts würde sich der EHC KK über eine zahl- und stimmungsreiche Unterstützung freuen.

   

Frauenfeld gewinnt Derby in Schlussminuten
(22. Oktober 09)

Der EHC Frauenfeld zeigte die besseren Nerven und entschieden ein spannendes 1.-Liga-Derby gegen den SC Weinfelden dank drei Treffern in der Schlussphase mit 5:2 für sich.


Bildergalerie ►
                                                (Fotos: M. Gaccioli)

Vor der Partie gegen den Kantonsrivalen entgegnete EHC Frauenfeld Trainer Emanuel Marbach auf die Frage nach der Favoritenrolle: „Aufgrund der Tatsache, dass in unserem Team ein kompletter Block verletzt ausfällt und zudem weitere Spieler fehlen sind wir heute sicherlich nicht zu favorisieren. Hinzu kommt, dass der SC Weinfelden erwartungsgemäss mit mehreren Verstärkungen antritt.“ In der Tat konnte SCW-Trainer Rolf Schrepfer einen gesamten Block aus HC Thurgau Spielern aufstellen.

Erste Treffer in Überzahl
Beide Mannschaften starteten schwungvoll ins erste Drittel. Die erste Torchance konnte Pargätzi für das Heimteam bereits in der Startminute notieren lassen. Doch Keeper Waber konnte seinen Schuss abwehren. Wenig später hatten die Einheimischen die Möglichkeit in doppelter Überzahl zu agieren. Doch erst als mit Hurter ein vierter Feldspieler beim SC Weinfelden zurück auf dem Eis war gelang Jost nach cleverem Zuspiel von Beltrame der Führungstreffer. Die Gäste kamen wenig später nach einem Bandencheck von Stalder ebenfalls zu einer Powerplay Situation. Die Ergänzungsspieler vom HCT wussten diese Möglichkeit zu nutzen: Hurter traf mit einem Hammer auf Zuspiel von Zbinden.

Camichels doppelte Auszeit
EHCF-Trainer Emanuel Marbach musste zu Beginn des Mittelabschnitts mit einem weiteren Spieler weniger auskommen: Jost hatte kurz vor der Pause eine fragwürdige Disziplinarstrafe erhalten. Trotzdem kamen die Gastgeber zur nächsten Tormöglichkeit: Pargätzi scheiterte in der 25. Spielminute nur knapp. Im Gegenzug verpasste Barts freistehend vor Schläpfer einen Querpass von Capaul. Nach einer halben Stunde kassierte Camichel kurz nach einander zwei 2-Minuten Strafen und ermöglichte so Oberholzer das 2:1. Keeper Waber war die Sicht verdeckt und deshalb chancenlos gegen den präzisen Schuss des EHCF-Verteidigers. Die Mittelthurgauer konnten jedoch postwendend reagieren: Capaul, Zbinden und Schmidt kombinierten sich durch die Frauenfelder Abwehr und Schmidt traf mit einem Hocheckschuss zum 2:2.

Späte Tore
Die Gastgeber starteten besser in den Schlussabschnitt. Doch Waber hielt seine Mannschaft mit starken Paraden gegen Basarte und Jost im Spiel. Nach einer Strafe gegen Bucher verfehlte Fehr eine mögliche Führung für den SC Weinfelden nur knapp. Nach einer ereignisarmen Phase sorgte Bucher mit einer starken Einzelleistung für das 3:2 knapp vier Minuten vor Sirene. In der Schlussphase versuchte es der SCW mit sechs Feldspielern. Dieses Risiko zahlte sich allerdings nicht aus: Sowohl Bucher als auch Schlumpf trafen in der Schlussminute ins leere Gehäuse.

Frauenfeld – Weinfelden 5:2 (1:1, 1:1, 3:0)
Kunsteisbahn Frauenfeld. 380 Zuschauer. SR Potocan, Schrag/Zweidler.
Tore: 8. Jost (Beltrame/Ausschluss Capaul?) 1:0, 11. Hurter (Zbinden/Ausschluss Stalder) 1:1, 34. Oberholzer (Jost/Ausschluss Camichel) 2:1, 37. Schmidt (Zbinden, Capaul) 2:2, 57. Bucher 3:2, 60. Bucher (Pargätzi) 4:2, 60. Schlumpf 5:2.
Strafen: 8x2 plus 1x10 (Jost) Minuten gegen Frauenfeld, 6x2 Minuten gegen Weinfelden.
Frauenfeld: Schläpfer; Nussbaum, Beltrame; Stalder, Oberholzer; Lieber, Schoop; Schlumpf, Basarte, Hiller; M. Tröndle, Jost, Korsch; Bucher, Pargätzi, Aeschimann.
Weinfelden: Waber; Jakob, Kradolfer, Swart, Bucher, Barts, Hemmi, Könczöl, Kappenthuler, Trunz, Brugger, Marugg, Capaul, Schmidt, Fehr, Fehlmann, Zbinden, Camichel, Hurter.
Bemerkungen: 58.15 T.O. SC Weinfelden. SC Weinfelden mit diversen Akteuren des HC Thurgaus.


 

 

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