IndyCar-Rookie De Silvestro in "Thurgauer" Rennwagen
(21. Juli 2010)
Nach dem Rückzugs des Team-Hauptsponsors schien die IndyCar-Saison für Simona De Silvestro vorzeitig beendet. Doch jetzt steht fest: die 21jährige Schweizerin wird bei jedem IndyCar-Rennen dieses Jahres am Start sein - in einem "Thurgauer" Rennwagen! Für den Rest der diesjährigen IndyCar-Saison bekommt Simona De Silvestro von Fredy Lienhard ein neues Dalara Rennchassis zur Verfügung gestellt. "Simona hat in dieser IndyCar-Saison gezeigt, was sie kann", sagt Lienhard, selber Ex-Rennfahrer, "ein solches Rennsporttalent verdient es, unterstützt zu werden!"
Beabsichtigt autobau-Initiant und Motorsport-Mäzen Fredy Lienhard, sich nun auch in dieser nordamerikanischen Rennsportserie zu engagieren? "Nein, keinesfalls. Mir geht es alleine darum, Simona über die Runden zu helfen, im Sinne des Wortes. Und ihr vielleicht eine Zukunftschance zu eröffnen."
Tatsächlich hat Simona de Silvestro beim IndyCar-Lauf von Toronto vom vergangenen Wochenende erneut gezeigt, was sie kann. Von der 21. Position startend, arbeitete sie sich auf den guten 9. Schlussrang vor. Damit erreichte sie ihre beste Klassierung in ihrer ersten IndyCar-Saison und wahrte auch ihre Chancen auf die Auszeichnung als bester "Rookie" der diesjährigen IndyCar-Championship.
"Wenn Simona die IndyCar-Saison - hoffentlich erfolgreich - beendet hat, kommt ihr Fahrzeug in den autobau in Romanshorn", erklärt Fredy Lienhard. "Vielleicht wird es hier ja einmal daran erinnern, wie eine grosse Karriere begonnen hat." (sf)
Sehr Idyllisch fast romantisch liegt der Salzburgring im Tal gebettet
(09. Juli 2010)
Bei fast subtropischen Temperaturen am Salzburgring fand dieses Wochenende die 5. Veranstaltung der IDM statt. Der Salzburgring eine Top speed Anlage, mit absolutenMutkurven.Die 3. freien Trainings verliefen alle besser und schneller.
Samstag
Das erste Quali 09:40 fand noch bei angenehmen 22 ° C statt. Relativ schnell fand ich den Rhythmus, für die Rennstrecke. Nach einem Boxenhalt von 6 min, um die Einstelldaten zu kontrollieren fuhr ich dann in der 14 Runde meine Bestzeit von 1:30:272. Dies ergab Platz 6.
Im 2. Quali mit guten 36°C war`s mir einfach zu heiss. Mit einer Zeit von 1:30:463 war ich gerade mal knappe 2/10 sek. Langsamer, was mich auf den 10 Platz zurückwarf.
Das Rennen Sonntag 14:45 Uhr fing schon mal mit einem gewaltigen Regenguss 20 min. vor Rennbeginn an. Alle schauten zum Himmel ob es weiterregnet oder bald aufhört. Mit Slik`s auf die Startaufstellung war ganz o.k, die Rennstrecke trocknete ja ab. In der Startaufstellung der 2. Regenguss. Ich entschied mich die Regenreifen aufzuziehen. In Windeseile bauten Ronny, Paps und Davide die Räder um. Davide wechselte noch die Düsennadel. Leider waren wir nach Reglement nicht in der vorgegebenen Zeit fertig. Wegen gerade mal 20 sek. entschied der Rennleiter, dass ich von ganz hinten Starten muss. Von ganz hinten ging’s am Start dann los: Bei nassen Streckenverhältnissen schoss ich dann gleich auf den 13 Platz vor. Leider hatte ich aber das Problem das die Aprilia nicht sauber am Gas hing. Immer wieder wenn ich aus den Kurven ans Gas ging kam für kurze Zeit keine Beschleunigung, dann alles. Zweimal rutschte mir das Hinterrad so schnell weg, das ich den Sturz mit grösster Mühe vermeiden konnte. In der 3. Runde entschied ich mich in die Box zu fahren. Die Strecke war unterdessen so stark abgetrocknet, das es viel zu gefährlich war mit den Problemen der Gasannahme und Regenreifen das Rennen weiterzufahren. In Windeseile baute Ronny und Paps auf Trockenreifen um, Davide baute die Düsennadel um. Mit 5 ½ min. Boxenaufenthalt ging’s wieder ins Rennen. Alles Paletti Gasannahme super der Reifen hält. Mit 14. Runden von 17 Runden war dann auch für mich das Rennen zu ende. Platz 18 nicht gerade meine Vorstellung eines Rennen, musste ich mich mit diesem Wochenende zufrieden geben. p.m
Roman Stamm glänzte mit 2 Top 5 Plätzen!
(09. Juli 2010)
Etwas skeptisch waren wir ja schon im Vorfeld auf dieses Wochenende mit den Läufen 9 und 10 der diesjährigen IDM, auf dem ultraschnellen Kurs im schönen Salzburger Land. Auf dieser Strecke werden mit den Superbikes Spitzen Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h erreicht!
Sandro unser Mechaniker und ich fuhren am Donnerstagmorgen zum Salzburgring und fingen an unser viertägiges Zuhause einzurichten. Nach und nach trudelte auch der Rest unseres Teams ein. Roman mit Anhang, kamen direkt vom Slowakia-Ring, wo er beim Rennstrecken Veranstalter Valentinos.ch 3 Tage als Instruktor und Michi als Mechaniker für einige Fahrer tätig war. Nachdem alles eingerichtet war genossen wir den warmen Abend bei einem (oder waren es zwei) kühlen Schützengarten.In den 3 freien Trainings vom Freitag wurde wieder viel getestet, Roman zeigte sich sichtlich zufrieden und bekam wieder Gefallen am Salzburgring. „Kleiner Rückblick“, Roman stürzte letztes Jahr im ersten freien Training und holte sich einen Knochenriss in seiner Schulter. Im 2. Rennen, wieder mit viel Schmerzmitteln, musste er bei einem Highsider zu fest in die Lenker greifen, seine Schulter verzieh im das nicht und riss ganz durch. Das hatte zur Folge dass er die nächsten vier Rennen pausieren musste.
Samstag, ist der Tag der Zeittrainings. Wird der Power seiner Suzuki reichen, auf dieser Hoch Geschwindigkeitsstrecke? Wie werden die Reifen diese Hitze überstehen? Die Zeit muss im ersten Quali gefahren werden, der Nachmittag versprach bis 35 Grad. Mit einem Rennreifen fing Roman an und holte sich später einen weicheren der ca. 10 Runden hält. 1,271 Sekunden fehlten auf die vorläufige Pole Zeit. Das war zuviel, 14. Startplatz. Aber der Windschatten eines Konkurrenten fehlte einfach. Wer will schon einem Gegner zu einer schnellen Runde verhelfen. Da sind die Zweier- oder Dreier Teams im Vorteil.Auf das zweite Quali sprach er sich mit seinem Markenkollegen Gabor Rizmayer ab, der stand auch nur auf Startplatz 12. Und beide wollten ja weiter nach vorne. Aber das hat nicht geklappt, zum einen waren die Temperaturen merklich gestiegen, zum anderen waren die zwei einfach zu wenig eingespielt.Laut Data Recording verlor Roman im Sektor in dem der Windschatten so wichtig wäre 8/10 Sekunden. Die 4. Startreihe ist einfach zu weit hinten. Die erste Entscheidung wird die extrem heikle Schikane nach der Zielgeraden sein. Wenn 30 Fahrer mit ca. 200 km/h auf diese Passage zuschiessen und sich alle einreihen müssen.
Die Startvorbereitungen laufen für das erste Rennen der Klasse IDM Superbike. Die Motoren heulen auf, los geht es. Bange Momente bis die Fahrer zum ersten Mal den Berg hoch kamen. Wau, Roman an 7. Stelle? Kurzzeitig fiel er auf Platz 9 zurück, konnte sich dann aber jeweils im Windschatten ansaugen und überholte Fahrer um Fahrer. In Runde 5 klebte er hinter den zwei KTM von Bauer und Nebel aus der Nockstein Kehre. In der nächsten Linkskurve die Vollgas gefahren wird, fuhren beide eine eigene Linie, dies erzeugte einen riesen Windschatten und Roman konnte beide in der Mitte durch überholen. Damit lag Roman auf Platz 5. In den letzten paar Runden konnte er viel Zeit gut machen auf den 3. und 4. Altendorfer und Giuseppetti. Wie ein Schatten folgte ihm Meklau schon das ganze Rennen, mit seiner in diesem Rennen extrem schnellen Suzuki konnte er 2 Runden vor Schluss Roman überholen. In den Kurven war Roman schneller, kam aber einfach nicht mehr vorbei. In der zweitletzten Kurve flog Altendorfer mit seiner BMW ab und Roman war wieder 5. Im Parc-Ferme wurde eine Regelwidrigkeit an Meklaus Suzuki festgestellt und gleich disqualifiziert. Somit wurde Roman 4. mit 1,6 Sekunden hinter dem 3. Platzierten Giuseppetti.
Rennen 2. Die Nervosität stieg. Roman startete wieder sehr gut, mit einigen Berührungen in der ersten engen Schikane, Wie in Lauf eins konnte er wieder 7 Fahrer überholen in der ersten Runde. Rasch bildete sich eine Fünfergruppe die sich ganz leicht absetzen konnte, Roman an 5. Stelle. In der 4. Runde stürzte der führende Muggeridge über das Vorderrad in die Strohballen, Daemen und Veneman mussten kurz vom Gas, das nutze Giuseppetti und Roman eiskalt aus und übernahmen die Führung. Im Bergaufstück war Roman gerade daran den Führenden Giuseppetti aus dem Windschatten heraus zu überholen. Genau zu diesem Zeitpunkt wurden die roten Flaggen geschwenkt. Rennabbruch. Es wurde eine Runde vor dem Abbruch gewertet, somit startete Roman aus Startplatz 5. Diese Startposition konnte Roman nicht genügend nutzen und fiel auf Rang 7 zurück, konnte sich aber in den restlichen Runden wieder auf Rang 5 vorarbeiten. 14. Runde, wieder Rennabbruch wegen der brennenden Suzuki von Rizmayer, die auf der Strecke lag. Er brach sich dabei den Fuss. Wir wünschen ihm auf diesem Weg gute Besserung. Durch die Addierung des zweimal gestarteten Rennens wurde Roman 5. Mit einem Rückstand von 2,6 Sekunden auf den Sieger.
Im Gesamtklassement verbesserte sich Roman auf den 6. Zwischenrang. Einige Zahlen und Fakts: Die Stückles haben Roman wie immer ein Super Motorrad vorbereitet.Sicco von der Fa. Zupin zauberte ein Super Fahrwerk hin.Die Entwicklung steht nicht still, die schnellste Rennrunde von Roman, mit 1.19,876 hätte letztes Jahr für den 2. Startplatz gereicht.Vielen herzlichen Dank auch allen Sponsoren, Gönnern und allen Fan-Club Mitgliedern, für die Unterstützung dass Roman diesen spannenden und spektakulären Sport ausüben kann.
Roman erreichte sein angestrebtes Ziel nicht ganz!
(24. Juni 2010)
Roman hatte auf dieses Wochenende sehr grosse Ziele. Der Sachsenring kam ihm in den letzten Jahren immer ein wenig entgegen. Zum einen birgt dieser Kurs keine langen Geraden, auf denen die Werksbikes mit ihrem enormen Power keinen all zu grossen Vorteil haben. Zum anderen kam ihm auf dieser Strecke auch schon mal der Regen zu Hilfe. 06, 08 und 09 stand er jedes Mal einmal auf dem Podest mit einem 2. Rang und zweimal als Dritter. Der Wetterbericht deutete auch auf dieses Jahr auf Regen und saukalte Temperaturen. Aber dieses Jahr war der Raum Sachsenring glaube ich der einzige Ort an dem es nie geregnet hat, ausser ein paar harmlosen Tropfen am Freitag in den freien Trainings.
Am Freitag in den drei freien Trainings wurde viel am Fahrwerk gearbeitet. Es zeigte sich aber schon bald dass diese Strecke für die Reifen Hersteller eine grosse Herausforderung werden könnte.
Im ersten Quali vom Samstag sah es für Roman recht gut aus. Laut den einheimischen Besuchern sollte es am Nachmittag Regen geben und so wurde der Qualireifen schon in diesem Turn eingesetzt. Kurz vor Schluss stand Roman auf dem achten Startplatz, doch der Holländer Barry Veneman auf seiner BMW setzte am Schluss noch einen drauf und verdrängte Roman in die dritte Startreihe auf den vorläufig 9. Platz.
Das zweite Zeittraining begann leider mit strahlendem Sonnenschein, das Pulver hatten wir im ersten Quali verschossen. So wurde ein Rennreifen eingesetzt um eine ganze Renndauer zu simulieren, der war aber auch nicht das gelbe vom Ei und wir standen wieder am Anfang.
Sonntag, die Zeit nahte zum ersten Lauf an diesem Wochenende. Der Start zu diesem Rennen gelang Roman gut und beendete die erste Runde als Neunter, fiel aber schon bald auf Rang zehn zurück. In den folgenden Runden bildete sich eine Fünfergruppe von Rang zehn bis vierzehn. Die Rundenzeiten von Roman liessen nichts Gutes erahnen. War der Reifen schon am Ende? Ich stand direkt an der Strecke mit dem Funk und sah schon schnell, wie er zum Teil quer aus den Kurven driftete. Am Schluss musste sich Roman mit dem 13. Schlussrang begnügen. Es war einfach der falsche Griff in der Pneuwahl.
Auf das zweite Rennen wählte Roman einen härteren Standartreifen für sein Hinterrad. Der Start war wieder recht gut, er reihte sich in der ersten heiklen Kurve als Achter ein und kam als Neunter aus der ersten Runde zurück. Lange blieb die Spitze zusammen. Roman blieb aber zu lange hinter dem einheimischen Hommel und dem Tschechen Smrz stecken. Nach einigen Positionswechsel konnte sich Roman ein wenig absetzen, aber der fünft und sechst platzierte Rizmayer und van Keymeulen waren schon auf über fünf Sekunden enteilt. Mit einer beherzten Aufholjagd begann er Sekunde um Sekunde aufzuholen, aber leider war das Rennen eine Runde zu früh fertig und er beendete das zweite Rennen als Siebter mit sieben Zehntel Sekunden hinter dem Fünfen van Keymeulen.
Mit diesen zwölf Punkten aus diesen zwei Rennen konnte Roman aber seinen Siebten Gesamtrang in der Meisterschaft verteidigen und bleibt immer noch mit Abstand bester Privatfahrer.
5.+6. Lauf IDM Nürburgring vom 28. – 30. Mai 2010
(03. Juni 2010)
Roman behauptet sich weiter inmitten der Werksteams!
Schon eine Woche nach dem Langstrecken WM Lauf in Albacete E, an dem Roman mit dem Team Bolliger und seinen Fahrer Kollegen Horst Saiger und Patrik Muff den sensationellen zweiten Platz erreichten und damit die WM- Führung übernehmen konnten, standen eine Woche später schon die Läufe 5 + 6 auf dem Programm der IDM Superbike. Austragungsort war diesmal der Nürburgring in der Eifel. Der Wetterbericht vor unserer Abfahrt zeigte ganz klar, Gummistiefel gehören auch diesmal ins Gepäck. Am Donnerstag nahmen wir die 550 Kilometer unter die Räder.
Roman hatte gemischte Gefühle für diesen Event, wird der Power seiner Suzuki reichen auf dieser schnellen Strecke? Oder, wenn es nass ist, was Roman eigentlich egal ist, birgt der Nürburgring doch so einige Gefahrenstellen, die für einen Abflug nicht sonderlich gemütlich wären. Aber es kam noch besser als erwartet.
In den feien Trainings vom Freitag investierte Roman und sein Fahrwerksspezialist sehr viel Zeit am Fahrwerk, es wurde sehr viel gearbeitet und probiert. Die Rundenzeiten gaben Roman Zuversicht für die Rennen.
In den zwei trockenen Zeittrainings vom Samstag werden wir es schwarz auf weiss sehen. Ernüchterung im ersten Quali, 1,996 Sekunden Rückstand auf die Pole-Position, 18. Startplatz? Im 2. Quali steigerte sich Roman um über 7/10 Sekunden und platzierte sich auf den 11. Startplatz mit 1,258 Sek. Rückstand auf die Pole. Das war zu verkraften auf diesem sehr schnellen Kurs. Das ergibt eine Durchschnitts-Geschwindigkeit von 148,84 km/h, im Vergleich zur Pole-Position 151,01 km/h pro Runde.
Aber was soll das alles? Im Radio konnte man stündlich von ergiebigen Niederschlägen den ganzen Sonntag hören und dann sieht alles wieder anders aus. Die ganze Nacht zum Sonntag regnete es heftig, auch im Warm-Up vom Sonntagmorgen früh mussten Regenreifen aufgezogen werden. Roman riskierte nicht viel, war aber zufrieden mit der Pace.
Die Zeit rückte näher zum ersten Lauf, die Startvorbereitungen begannen. Alle nahmen die Einführungsrunde mit Slicks in Angriff. Aber zur Startaufstellung wurden vorsorglich die Regen Räder durch die Mechaniker mitgenommen. Dann 11 Uhr 45 die Ampel erlosch und die grosse Meute von 31 Fahrern rasten auf die erste heikle Kurve zu. In dieser Kurve reihte sich Roman als 7. ein. In den folgenden Runden musste er sich den beiden Werksfahrern Bauer KTM und Veneman BMW geschlagen geben. Konnte aber seinerseits van Keymeulen und Gareth Jones überholen. In der 19. von 21 Runden fing es im hinteren Teil der Strecke an zu regnen. Die beiden Führenden waren sich schnell einig und hielten die Hand hoch, was einen sofortigen Rennabbruch bedeutete. Roman konnte sich weitere 9 Punkte auf sein Konto schreiben lassen für diesen guten 7. Schlussrang.
Der Start zum 2. Rennen wurde schon nach der ersten Runde mit roter Flagge abgebrochen. In der Startkurve gab es einen Massencrash bei dem 7 Fahrer zu Fall kamen. Nach kurzer Zeit gab es einen kompletten Neustart. Den gelang Roman wieder sehr gut und passierte die erste Kurve als 8. In der ersten langen Linkskurve überholte er 2 Konkurrenten aussen rum und lag direkt hinter Bauer, beim Umlegen auf die nächste Rechtskurve quetschte sich Roman auch noch an Bauer vorbei und beendete die erste Runde als 5. 2 Runden lang konnte er sich vor Bauer behaupten, aber gegen die pfeilschnelle KTM konnte Roman nichts entgegen setzen und fiel auf Rang 6 zurück. Im Nacken Ex-Weltmeister und mehrfacher deutscher Meister Jörg Teuchert und Ex-Superstock Europameister Didier van Keymeulen vom Yamaha Team Deutschland. Nach einem etwas zu optimistischen Bremspunkt von Roman drückte sich Teuchert innen vorbei. In den restlichen 15 Runden lieferten sich die drei einen Filmreifen Fight. Gegen Ende des Rennens konnte van Keymeulen das hohe Tempo nicht mehr mitgehen und musste abreissen lassen. Am Schluss musste sich Roman um Sekunden Bruchteile geschlagen geben und erreichte in diesem 2 Rennen den sehr guten 6. Rang inmitten der grossen Werksteams.
Zudem war Roman in beiden Rennen bester SUZUKI Fahrer!
Gesamtstand nach 6 von 16 Rennen:
1.Muggeridge AUS 123, 2.Bauer AUT 87, 3. Veneman NED 81, 4. Teuchert GER 76, 5. Daemen BEL 73, 6. Nebel GER 71, 7. Roman Stamm 53, 8. van Keymeulen BEL 39, 9. Rizmayer HUN 36, 10. Smrz CZE 26 Punkte.
Einige Zahlen und Fakten:
Die schnellste Rennrunde des Siegers nur gut 3/10 Sek. schneller war als Romans schnellste im 2. Rennen.
Dass Roman sehr zuversichtlich ist für den Sachsenring am 18.-20. Juni 2010, weil diese Strecke keine langen Geraden aufweist!
Richard Magic Mason gewinnt das grösste europäische Flattrackrennen!
(03. Juni 2010)
Der ex-Motocrossfahrer Richard Mason zeigte aus welchem Holz er geschnitzt ist bei diesen äusserst schwierigen Bedingungen. Mit über 60 Fahrern wurde aus der grössten Flattrack Veranstaltung fast nur ein soziales Treffen, da der Dauerregen nicht nachliess. Am Ende des Nachmittags war es dann endlich trocken, aber die Bahn war eine echte Herausforderung. Schutzbläche wurden montiert und die farbigen Lederkombis versteckt unter Regenjacken und so fand das Rennen statt!
Mit so vielen Einschreibungen und nur 12 Finalplätzen wurde jeder Punkt hart umkämpft und
dieVorläufe zeigten schon heftige Duelle. Die Nachwuchsfahrer Ben Baker und Tom Woolley, die Speedway Profis Aidan Collins und Edward Kennett, die regulären Flattrack Fahrer Marco Belli und Steve Hall sowie der amtierende Meister Pete Boast und die holländischen Asse Halbe Scheper und Henderik Mulder zeigten alle ein Topform und das Rennen war nicht voraussehbar!Die
Abenddämmerung setzte ein und die Flutlichter wurden angeschalte, es war Zeit für die Finalläufe.
Schon der B-Final zeigte ein Rennen auf höchstem Niveau, wo Steve Hall und Pete Boast sich für das Hauptrennen qualifizieren konnten. Der grosse Finallauf lief über 12 Runden, wobei sich Ben Baker, Aidan Collins und Richard Mason konstant atemberaubende Duelle lieferten! Am Schluss holte sich Richard Mason knapp den fantastischen Sieg! Der 17-jährige Amerikaner Levi Mayer war die nassen Verhältnisse nicht gewohnt. Aber er zeigte seine Fähigkeiten am nächsten Tag beim Rennen um die britische Meisterschaft bei trockenen Verhältnissen. Der Deutsche Stefan Gatzenmeier und Mr. Red Max Steve Hillery debutierten im All American Twins Cup. Gatzenmeier entdeckte den gewaltigen Drehmoment seiner 1200er Harley-Davidson und unternahm mehrere unfreiwillige Ausflüge neben der Strecke. Hillery holte seinen ersten Podestplatz und vervollständigte das Treppchen mit den Dutch Brothers Mick Jansen und Jan-Willem Jansen.
Beim ersten Juniorenrennen waren ausschliesslich britische Fahrer. Sieger war mit schönem Fahrstil Tim Neave vor Loris Hunt und Oliver Brindley. An der zweitägigen Veranstaltung fand auch eine bike show statt mit grossartigen Streettrackern, basiert auf Harley-Davidson und Triumphs.
Nach einem 12. Platz in Oschersleben, hat Michel Eigenmann im Deutschen ADAC 125 Junior Cup, auch auf dem Nürburgring einen sehr guten 9.Rang herausgefahren.
Ein vom Wetter her durchzogenes Wochenende machte die Fahrzeugabstimmung nicht gerade einfach. Tiefe Temperaturen und eine zum Teil nasse Strecke, waren für den jungen Fahrer eine grosse Herausforderung.
Nach dem Training am Freitag und dem ersten Qualifikationslauf vom Samstag, den er auf dem 15.Platz beendete, wurde die Rennmaschine möglichst gut und genau abgestimmt. Ein Sturz in der ersten Runde des zweiten Qualifikationslaufes verhinderte es aber, abzuschätzen ob ermit der Abstimmung seiner Rennmaschine auf dem richtigen Weg ist.
Am Morgen des Rennsonntags herrschten Temperaturen von 13 Grad. Um das Motorrad auf optimale Temperatur zu bringen wurde der Kühler entsprechend abgeklebt. Leider klebte man ein wenig zu viel des Guten, so dass sich der Motor am Start zu stark erhitzte. Eigenmann liess sich von diesem Umstand ablenken und hatte demzufolge einen schlechten Start. Von der vierten Startreihe aus, viel er auf Platz 24 zurück. Mit grossem Einsatz und Kampfgeist konnte er aber Fahrer um Fahrer überholen so dass er am Schluss auf dem 9.Rang platziert wurde.
Nach 3 Rennen, in denen er jedes Mal in die Punkteränge fuhr, liegt er jetzt im Gesamtklassement auf dem hervorragenden 10.Platz.
Die nächsten 2 Rennen werden vom 18.6 -20.6.2010 und 16.7.-18.7.2010 auf dem Sachsenring ausgetragen. Am zweiten Wochenende werden ebenfalls die Moto- GP Rennen durchgeführt. Ein tolles Erlebnis auf der gleichen Strecke wie Tom Lüthi, Rossi und Co. zu fahren.
Der 3. IDM Lauf auf dem Nürburgring (01. Juni 2010)
Dieses Jahr meint es der Wettergott nicht so gut mit uns Motorradrennfahrer. Schon das dritte Rennwochenende das kalt, nass und ab und zu trocken verlief. Am Freitag sehr früh, sozusagen im Halbschlaf hörte ich wie es auf das Dach unseres Wohnmobil trommelt. So verlief es auch den halben Tag. Das erste, wie zweite freie Training war im Regen das 3 im trockenen.
Samstagmorgen
Die Sonne schaut zwischen den Wolken durch. 10:00 Uhr das erste Quali ist angesagt. Nach 3 Runden stelle ich immer wieder fest das in Schräglage beim anbremsen die Gabel unruhig wird und mir eine schnelle saubere Linie nicht möglich ist. In der Box hat mir Davide die Gabel nachgestellt, was sich sehr Positiv bemerkbar machte. Die Rundenzeiten konnte ich mit einem 9 Platz sichern.
Im zweiten Quali konnte ich meine Zeit nochmals um 0.3 Sek. Verbessern. Leider keinen besseren Startplatz, den Karteiniger war auch schneller und setzte sich auf meinen Platz. Also Startplatz 10.
16:45 Uhr das erste Rennen.
Gleich nach dem Start konnte ich mich an der Spitze bei den ersten 5. Fahrer einreihen und auch mithalten. Runde um Runde wurde sehr hart gefahren, war ich zwischen drin mal auf 3 dann wieder auf 6. In der 11 Runde wurde das Rennen durch den Sturz von Toni Finsterbusch abgebrochen. Die Rennleitung entschied einen Neustart über die letzten 9 Runden.
Mit einem gelungenen Start war ich gleich auf Platz 4 mit sehr grossem drang nach vorn. Immer wieder schaffte ich es mich auf den 2 Platz vorzuarbeiten, was mir Damian Raemy vermisste. Es war ein sehr harter Kampf, doch in der letzten Runde schaffte ich es die Führung zu übernehmen und als erster über die Ziellinie zu fahren.
Durch den Neustart werden beide Zeiten gewertet, somit stand ich auf Platz 3. Mein erster Podestplatz dieses Jahr in der IDM.
Sonntag
Der Wettergott war wieder mal am werken. Bitter kalt und Regen am Stück.
9:00 Uhr war das Warm Up mit Regenreifen angesagt. In den 4 Runden durfte ich noch einen Kolben einfahren, was mich schon gar nicht störte, schnelle Runden waren so oder so nicht machbar.
14:30 Uhr das 2 Rennen
Der Regen wollte einfach nicht ganz aufhören, immer wieder war es angetrocknet dann wieder nass. Wir entschieden uns für die Regenreifen.
Nach der Einführrunde in der Startaufstellung wurde die Strecke so trocken, das wir in den letzten Minuten die Räder mit den Slik`s montierten.
Der Start von 10 weg war einfach genial, auf drei, der Spitze nach bis zur Schikane vor Start Ziel. Ein nasser Fleck, mein Highsider war perfekt. Zu meinem Glück konnte ich den Sturz noch retten, meine Platzierung nicht. Für meine schmerzende Pobacke hatte ich gar keine Zeit, so kämpfte ich mich dann vom 12. Platz auf den 7 Platz vor. In der 10 Runde setzte dann der Regen wieder ein, Die Strecke wurde immer nasser und nasser was mich durch die vermehrten rutscher zur Vorsicht bewegte. Jetzt nur keinen Sturtz. In der 12 Runde wurde dann das Rennen wegen zu nassen Verhältnissen abgebrochen. Leider war ich doch ein wenig zu vorsichtig, denn vor dem Abbruch huschten noch 2 Fahrer an mir vorbei. Den sicheren 9. Platz habe ich jedenfals.
Fazit der 3. IDM Veranstaltungen
An jedem Rennen unter den Top 10 mit einem Podestplatz
Gesamtwertung auf Platz 9.
Vielen Dank noch an Siggi und Marco vom TV Neuwilen die uns das ganze Wochenende mit Ihrem Humor begleitet haben. An Davide wie Ronny super Arbeit bei solchen widrigen umständen
Akrobatische Höchstleistungen (31. Mai 2010)
bs) Beim 3. SAM-Stadt-Trial Bischofszell im Raum Oberstadt konnte einmal mehr akrobatische Motorradgeschicklichkeit beim Schweizermeisterschaftslauf unter dem Patronat des SAM bestaunt werden. Dank der Bischofszeller Stadtbehörde und der Stadtbevölkerung konnte die Arbeitsgemeinschaft Motorclub Bischofszell (MCB), Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau Amriswil (AMCO) und Trial-Team Ostschweiz (TTO) als Organisator eine attraktive Wettkampfkulisse erstellen. Bei besten Bedingungen stellten sich 56 motivierte Teilnehmer dem anforderungsreichen Mixparcours von drei künstlichen Hindernissen im Siedlungsgebiet und von fünf natürlichen im Wald. Sie wurden während der vier Runden beim drei Kilometer langen Parcours von vielen Zuschauern begleitet, die die gezeigten Leistungen jeweils mit grossem Applaus honorierten.
Die Schweizer Meisterschafts- wie die Gästefahrer boten denn auch einen grossen Einsatz und wuchsen mit der Unterstützung des Publikums förmlich aus sich heraus. Die Lösung der kniffligen Aufgaben war nicht immer einfach und je nach Kondition wie Konzentration hat sich dies beim Resultat entsprechend bemerkbar gemacht.
Bei den Spezialisten ging Stefan Manser, Gais mit hervorragenden 47 Strafpunkten für die zweiunddreissig Hindernisfahrten als Sieger hervor. Zweiter wurde der Henauer Patrick Fraefel mit 54 Strafpunkten vor dem amtierenden Meister Michel Zubler, Uzwil mit deren 56. Aber auch die Teilnehmer der übrigen vier Klassen boten guten Sport bei der wirklich einmaligen Atmosphäre.
Der Veranstalter kann mit dem Dank an die Bischofszeller auf eine gelungene dritte Auflage des SAM-Stadt-Trials zurückblicken, die bei guter Stimmung, reibungsloser und einwandfreier Abwicklung sowie unfallfrei verlaufen ist!
Roman Stamm mit Bolliger-Team neuer WM-Leader
(23. Mai 2010)
Der Affeltranger Motorradpilot Roman Stamm bestreitet dieses Jahr zusätzlich zur IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) mit dem Bolliger-Team aus Ruppoldsriet BE alle Läufe zur diesjährigen Langstrecken-Weltmeisterschaft. Vor fünf Wochen belegte Stamm mit diesem Team schon den 6. Schlussrang unter 54 Teams beim den 24 Stunden von Le Mans (Fr).
Siegerehrung
Dieses Wochenende starte Roman Stamm mit den Fahrerkollegen Horst Saiger AUT und Patrik Muff CH beim 8 Stunden Rennen in Albacete (Sp). Schon in den freien wie in den Qualifikationstrainings stand das Bolliger Team immer in den Top-Fünf. In der abschliessenden Superpole erreichte diese Truppe schlussendlich den 4. Startplatz.
Bei fast tropischen Temperaturen starteten die 40 Teams um 18 Uhr das Rennen. Nach etwa 2 Stunden übernahm das Team von „Hämpu“ Bolliger die Führung und musste sie erst etwa 2 Stunden vor Schluss dem aufrückenden Werksteam Suzuki Endurance F abgeben und belegte nach 8 harten Stunden den 2. Schlussrang. Roman Stamm konnte zudem das teaminterne Duell um die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.
Resultat von Albacete (Sp): 1. Suzuki Endurance Suzuki GSX-R 1000 295 Runden. 2. Bolliger Team Switzerland Kawasaki ZX-10R 294 Runden. 3. National Motos Honda CBR 1000 RR 293 Runden
WM-Stand (nach 2 Rennen): 1. Bolliger Team Switzerland 38, 2. Yamaha Austria 36, 3. GSR Kawasaki F 35 Punkte.
2. Rennen 14.-16.5.2010 der IDM in der Motorsport Arena Oschersleben
(20. Mai 10)
Das Wettermässig nicht sehr gut gelungene Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben verlief sehr Kalt und nass. Der Rekord von der IDM an Stürzen. 127 gestürzte Fahrer das ganze Wochenende mit sehr viel Schrott. Neue Motorräder einfach Schrott.
Das freie Training am Freitag war’s noch kalt aber die Strasse war trocken. In den 3 freien Training konnte ich mich immer wieder verbessern und meine Streckenkenntnisse auffrischen.
Bei starken Böen hatte ich schon sehr viel Mühe, dass ich nicht aus den Kurven getragen wurde. Meine Aprilia lief durch die immer wieder angepassten Veränderungen besser, so konnte ich meine Zeiten auf ein gutes verbessern.
Am Samstag das 1 Quali. Die ganze Nacht hatte es geregnet. So verlief auch das 1.Quali Regen, Regen, Regen. Mit den neu aufgezogenen Regenreifen versuchte ich auf der Rennstrecke mit einer Asphalttemperatur von gerade mal 10°C eine Bestzeit hinzulegen. Zuerst langsam dann immer schneller, merkte ich das die Regenreifen doch sehr gut halten. Bis zum halbe Quali befand ich mich zwischen Platz 4 – 8. Nach der 7 Runde sah ich auf der Boxentafel die mir Paps zeigte das ich auf Platz 1. mit 0.5 Sek. auf den Hintermann hatte. Vor lauter Freude versuchte ich eine noch schnellere Rundenzeit, was mir dann leider in der 2 letzten Runde zum Verhängnis wurde. Ich lag schneller auf dem Boden als ich dachte. Wir hatten gerade mal 4 Stunden Zeit um die Aprilia für das 2. Quali aufzubauen.
2. Quali
Der Regen hörte nicht auf. Die ganze Zeit rutschte ich auf Platz 7 umher. Zur Halbzeit vom Quali hörte es fast auf zu Regnen. Die Rundenzeiten wurden schneller. Meine leider nicht, denn die Aprilia blieb nach der Start Zielgerade einfach stehen, nichts ging mehr. Nach längerem suchen fanden wir auch das Problem. Die CDI Einheit hat den Geist aufgegeben. Leider verlief meine Platzierung durch den Ausfall nicht zu meinen Gunsten aus. Am Sonntag darf ich von Platz 13. ins Rennen.
Sonntagmorgen
Die Sonne blinzelte zwischen den verhängten Regenwolken durch, langsam wurde es auch wärmer. Das Warm Up verlief ohne weitere Zwischenfälle sehr zufriedenstellend.
Kurz vor dem Rennstart
Sonntagmittag 14:30 Uhr die Boxengasse ist für das 125 ccm Rennen geöffnet. Der Start , leider nicht mein bester. Als 17. bog ich in die erste Kurve ein. Das Gerangel war so gross das ich eingeschlossen wurde, dadurch nicht sauber wegkam.
Die Aufholjagd kann beginnen, nach der 3 Runde stand ich auf Platz 10.
4 Runde Platz 9 und schon schloss ich auf eine 3 er Gruppe mit Damian Rämy, Armato Luca, Öttl Philipp auf. Die Konkurrenz ist stark, mit grösster mühe und fahrerischem können schaffte ich es nach 4 Runden die 3 abzuschütteln. Auf Platz 7 Bog ich in die letzte Runde ein. Leider schlich sich ein kleiner Fahrfehler ein, was mir den 9 Platz einbrachte.
Mit 2 Rennen in der IDM habe ich es geschafft mich 2 mal in die Top 10 zu fahren. Im Gesamtklassement Platz 11. Das nächste Rennen findet am 28 – 30.5.2010 am Nürburgring statt.
Roman klassierte sich inmitten der Werksteams! (20. Mai 10)
IDM 2010 3. + 4. Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben vom 14.- 16. Mai 2010
Nach den grossen Fahrwerks Problemen mit denen wir bei den ersten 2 Rennen zu kämpfen hatten, haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt um das zu eliminieren. Darum nahm Roman am 7. - 9. Mai an der Schweizer-Meisterschaft auf dem Schleizer-Dreieck teil. Die Fa. Zupin entsandte extra einen Techniker der sich 2 Tage um die neuen Fahrwerkskomponenten in Romans Suzuki kümmerte. Diese Rennstrecke ist zudem Austragungsort der IDM an unserem Nationalfeiertag, dem 1. August (das für unsere Nichtschweizer) mit den Läufen 11 und 12. Kurz zu den Ergebnissen, im 1. Lauf wurde Roman 2., das 2. Rennen hat er wegen einsetzendem Nieselregen aufgegeben. Weil am Montag bereits das nächste Training auf dem nahe gelegenen Sachsenring stattfand.
Roman Stamm auf seiner Lieblingsstrecke
Am Donnerstag dann die Anfahrt zu einer von Romans Lieblingsstrecken, der Motorsport Arena in Oschersleben. Schon in den freien Freitags Trainings bei kaltem aber trockenem Wetter konnte Roman mit den schnellsten IDM Piloten mithalten. Sein Fahrwerks Techniker hatte ganze Arbeit geleistet. Schon am Freitagabend begann es zu regnen und hörte auch den ganzen Samstag nicht auf. Regenreifen waren angesagt, was ja Roman eigentlich nicht stört, aber bei acht Grad nicht gerade ein Vergnügen, und das Mitte Mai. Schon von Anfang des ersten Qualis war Roman auf den Monitoren immer auf den vordersten Positionen anzutreffen. Am Schluss stand er auf dem vorläufig dritten Startplatz. Da der Wetterbericht Verbesserung prophezeite gab Roman noch nicht alles und meinte 2 Sekunden lägen noch drin. Aber vor dem Abschlusstraining war keine Wetterverbesserung in Sicht und so starteten die 40 IDM Cracks erneut mit Regenreifen ins 2. Quali. Von Anfang an konnte sich Roman immer in den vordersten Positionen halten. Lange sogar auf der Pole-Position. Auf Platz zwei liegend wollte er 5 Minuten vor Schluss nochmals einen Angriff auf die Bestzeit wagen, was dann aber leider in der Botanik endete. Dies gelang Jörg Teuchert besser und drängte sich in letzter Minute auf den ersten Startplatz. Aber der dritte Startplatz konnte sich ja auch sehen lassen. Den 2. Startplatz eroberte sich sein Teampartner aus der Langstrecken WM Patrik Muff. An diesem Samstag bei diesen widerlichen Bedingungen wurden über 120 Stürze gezählt in allen Klassen. Das Warm-Up vom Sonntagmorgen bei schönem aber kühlem Wetter benutzte Roman lediglich für eine Funktionskontrolle seiner reparierten Suzuki, die zu seiner vollsten Zufriedenheit ausfiel.
Gespannt warteten wir auf das erste Rennen
Dann um 11 Uhr 45 der Start zum ersten Lauf. Dieser Start gelang Roman nicht ganz wunschgemäss und beendete die erste Runde als 5.. In den folgenden Runden konnte Roman mit grossem Kampfeinsatz an einer 5er Gruppe die um Platz 3 kämpfte, folgen. Wegen zwei haarsträubenden Rutschern neben der Strecke fiel er zeitweise auf Rang neun zurück, konnte aber Muggeridge und van Keymeulen wieder überholen. Gegen Ende der letzten Runde presste sich Roman auch noch an dem Tschechen Matej Smrz vorbei und wurde ausgezeichneter Sechster, inmitten der Werksteams hinter Bauer, Teuchert, Veneman, Daemen und Nebel und war bester Suzuki Fahrer!
Den Start zum zweiten Rennen gelang Roman besser und er beendete die erste Runde als Vierter, dann Dritter und in Runde drei als Zweiter. Diesen zweiten Platz konnte er 2 Runden halten, aber gegen die mit Elektronik voll gepumpten Werksmaschinen war auch im zweiten Lauf kein Kraut gewachsen. Auf den Geraden schossen die an Roman vorbei und es bildete sich schnell eine Sechsergruppe die rundenlang um Platz zwei kämpfte. Roman konnte am Schluss dieser Gruppe mithalten und kam Stefan Nebel wieder bedrohlich nahe. In Runde 14 erhoben sich plötzlich rote Flaggen, Jochen Raible mit dem wir unter anderen die Box teilten war mit einem Highsider gestürzt und blieb mit Verdacht auf einen Unterschenkelbruch an gefährlicher Stelle liegen, was zu diesem Rennabbruch führte. Wir wünschen Jochen an dieser Stelle gute Besserung und dass er bald wieder dabei sein kann. Somit wurde Roman in diesem zweiten Lauf Siebter. Als mit Abstand kleinstes Team in den Top 15, und dass ohne einer der Top Fahrer ausschied, sicher eine beachtliche Leistung von Roman.
Im Gesamtklassement verbesserte sich Roman nach 4 von 16 Rennen auf den 7. Rang.
1. Muggeridge AUS, 2. Teuchert GER, 3. Bauer AUT, 4. Venemann NED, 5. Nebel GER, 6. Rizmayer HUN, 7. Stamm 8. Daemen BEL, 9. van Keymeulen BEL, 10. Diss FRA.
Einige Daten und Fakten:
Dass Roman im 2. Lauf nur 2.6 Sek. verlor auf den 2.
Das die schnellste Rennrunde des Siegers nur 21 Hundertstel schneller war als die von Roman.
Dass Roman happy ist mit dem Fahrwerk von ZUPIN.
Dass Roman glücklich ist, auf die Dienste von Doris und Kurt Stückle zählen zu dürfen.
Zum 3. Mal SAM-Stadt-Trial Bischofszell am 29. Mai
(18. Mai 2010)
Nach der letztjährigen Zweitauflage mit der Variante „Oberstadt“, wo es viel Lob von Gästen, Besuchern, Fahrern, Medien wie Helfern gab, hat der Stadtrat grünes Licht gegeben zur 3. Durchführung dieses motorsportlichen Ereignisses am Samstag, 29. Mai 2010 am gleichen Ort wie im Vorjahr.
Der Schweizerische Auto- und Motorradfahrer-Verband (SAM) sowie der Organisator, die Arbeitsgemeinschaft Motorclub Bischofszell (MCB), Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau Amriswil (AMCO) und Trial-Team Ostschweiz (T-T-O), freuen sich über diesen weiteren positiven Entscheid und sind überzeugt, dass es wiederum ein attraktiver und toller Event werden wird. Gleichzeitig bedanken sie sich bei der Bevölkerung für das Verständnis und die Unterstützung recht herzlich.
Ein Trial wird nicht als Rennen, sondern als Wettbewerb in der Geschicklichkeit bezeichnet. Die Zeit ist Nebenfaktor. Die Lärm-Emissionen sind sehr gering, da Trialmotorräder nicht auf Leistung, sondern auf Drehmoment getrimmt sind. Das heisst, nicht purer Power, sondern das Reagieren des Motors aus dem Leerlauf ist wichtig, um ein Hindernis kunstvoll fehlerfrei zu passieren. In den Sektionen achten Kontrolleure darauf, wie der Trialfahrer die Sektion passiert. Bei Sturz, verlassen der Sektion mit mindestens einem Rad oder Scheitern an einem Hindernis gibt es 5 Strafpunkte. Bei mehrmaligem Berühren des Bodens mit den Füssen werden 3, bei zweimaligem 2 und bei einmaligem 1 Punkt schlechtgeschrieben. Bleibt der Fahrer fehlerfrei, sind es 0 Strafpunkte. Sollte die reichlich bemessene Maximalzeit überschritten werden, kommen Zeit-Strafpunkte dazu. Am Ende der vorgeschriebenen Runden werden die Punkte addiert und der Fahrer, der am wenigsten Strafpunkte aufweist, ist der verdiente Sieger.
In Bischofszell führt das Gelände rund um die Oberstadt und kann auch diesmal von den Zuschauern „pflegeleicht“ mitverfolgt werden. Es werden wieder 3 Sektionen über künstliche, sogenannt Indoor-Sektionen, und 5 Sektionen über natürliche Hindernisse ausgesteckt. Diese sind verteilt auf den ca. 3 Km langen Parcour, der von den Teilnehmern 4 Mal zu befahren ist. Es werden gegen 60 Fahrer erwartet, die je nach Leistungsklasse in 5 Kategorien antreten. Der Anlass zählt zur SAM-Schweizermeisterschaft.
Gestartet wird in Minutenabständen ab 12 Uhr bei der Bitzihalle, wo auch nach jeder Runde sich das Ziel befindet.
Der Eintritt ist frei! Bei Start und Ziel lädt eine Festwirtschaft zum Verweilen ein und um 18 Uhr findet dann dort die Siegerehrung mit anschliessendem Ausklang statt.
IDM-Spitzenplatzierungen für Roman Stamm
(18. Mai 2010)
Schon in den freien Trainings vom Freitag konnte der Suzuki-Fahrer Roman Stamm (Affeltrangen) auf trockener Strecke mit den schnellsten Piloten der Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) mithalten. Sein neuer Fahrwerks-Techniker hatte gute Arbeit geleistet. In den beiden verregneten Zeittrainings gehörte der sympatische Ostschweizer zu den absolut schnellsten. Zeitweise stand er sogar auf der Pole-Position. Kurz vor Ende des 2. Qualis wollte Stamm nochmals einen Angriff auf die Pole starten, was aber leider im Kiesbett endete. Aber die erste Startreihe mit Position 3 war im sicher.
Das Warm-Up vom Sonntagmorgen verwendete Stamm für eine Funktionskontrolle seiner wieder aufgearbeiteten Suzuki was zu seiner vollsten Zufriedenheit ausfiel.
Den Start zum ersten Rennen bei sehr windigem aber sonnigem Wetter gelang Stamm gut, wurde aber in den ersten Kurven abgedrängt und beendete die erste Runde als Sechster. Bis Mitte des Rennens fiel er bis auf Platz 9 zurück, durch seine reifenschonende Fahrweise konnte sich bis zum Schluss wieder bis auf Platz 6 vorarbeiten und klassierte sich inmitten der Werksteams.
Mit einem Blitzstart im 2. Rennen setzte sich Stamm hinter Teuchert an die 2. Stelle und konnte diesen Platz auch einige Runden halten. Aber gegen die Werksteams war auch im 2. Rennen kein Kraut gewachsen. Auf den Geraden schossen diese jeweils an Stamm vorbei. Auf Platz 7, konnte Stamm dank grossem Einsatz in den Kurven, an der Gruppe die um Platz 2 kämpfte mithalten. In Runde 14 von 21 erhoben sich die roten Flaggen, Rennabbruch, wegen eines Fahrers und seinem Motorrad an einer gefährlichen Stelle. Mit nur 3 Sekunden Rückstand auf den 2. Platz gibt das viel Motivation für das Team Suzuki Switzerland, eines der kleinsten Teams in den Top 15, für die kommenden Rennen. (ust)
Gesamtstand IDM Superbike (nach 4 von 16 Rennen): 1. Karl Muggeridge AUS 73, 2. Jörg Teuchert GER 65, 3. Martin Bauer AUT 61, 4. Barry Venemann NED 55, 5. Stefan Nebel GER 47, 6. Gabor Rizmayer HUN 36, Roman Stamm SUI 34 Punkte.
Guter Meisterschaftsstart der Thurgauer Oldtimer Motocrosser
(03. Mai 10)
Am 18.April wurde in Wohlen der erste von insgesamt zwölf Schweizermeisterschaftsläufen der Kategorie Pre 68 und Pre 75 gefahren.
Die Resultate der Thurgauer in der Kat. Pre 68
3. Urs Menzi Bischofszell auf Norton
5. Jack Frei Weingarten auf Husqvarna
Die Resultate der Thurgauer in der Kat. Pre 75
Dany Nüssli Schönholzerswilen auf BSA
8. Beat Scheiwiller Bischofszell auf Husqvarna
17. Jack Frei Weingarten auf Husqvarna
Die Resultate der Thurgauer in der Kat. Seitenwagen
Wälti_Wälti Ermatingen HSU-Yamaha
Indergand_Neff Biessenhofen Yamaha
4. Kobi_Köppli Langrickenbach Yamaha
10. Hurschler_Stutz Leimbach Yamaha
15. Schättin_Franz Neukirch Yamaha
16.Schadegg_Muggli Kreuzlingen Weslake
Bereits am Sonntag 09.Mai 2010 werden im Thurgauischen Mauren in allen 3 Kategorien weitere Meisterschaftsläufe ausgetragen.
Saisonauftakt der Oldtimer Motocross Europameisterschaft in Prerov Tschechien (03. Mai 10)
Erfolgreiche Thurgauer
In Prerov, ca. 460km nach der deutsch-tschechischen Grenze fanden am 24. April die ersten beiden Läufe zur Europameisterschaft 2010 statt. Mit meist erst einem Renneinsatz (Wohlen) in dieser noch jungen Motocross-Saison nahmen 11 Schweizer Fahrer mit Gefolge den fast 1000 km weiten Weg auf sich, um den OMC (Oldtimer Motocross Club Schweiz www.omc-schweiz.ch) auch dieses Jahr an der EM zu vertreten.
Strahlender Sonnenschein erwartete uns am Samstagmorgen und bald füllte sich das Renngelände, in welchem auch haufenweise Verpflegungsstände aufgebaut wurden, mit Zuschauern. Anscheinend ist Motocross in Tschechien sehr populär und es herrschte fast ein bisschen Volksfeststimmung unter den Besuchern.
Schon bald wurde mit den Trainingsläufen gestartet und die Trainingszeiten liessen auf spannende Rennen hoffen, lagen doch in der 50+ Klasse Ueli Utzinger, Wädi Senn, Bruno Müller und Beni Winiger auf den Rängen 2,3,5 und 6. Jack Frei und Rolf Siegenthaler rundeten die Bilanz der Schweizer im 58 köpfigen Starterfeld ab.
In der Kat. 35+ erreichten Dany Nüssli (Thurgau) den 2., Joe Büsser den 9., Reto Vittori den 17. und Roli Büchi den 23. Startplatz. Der einzige Schweizer in der Kat. 60+, Werner Mohr fuhr die 6. schnellste Runde und durfte somit auch als 6. an den Startbalken zum 1. Lauf.
Trotzdem wurde pünktlich um 13 Uhr zum ersten Lauf der 60+ Klasse gestartet. Werner Mohr erreichte in zwei guten Läufen mit ständig wechselnden Positionskämpfen Rang 10 und 7, was auch im Tagesklassement den 7. Rang bedeutete.
In der Kat. 50+ setzte sich Winiger nach einem „Raketenstart“ mit Senn und Utzinger in den Augenwinkeln an die Spitze des grossen Feldes. Vor allem Senn konnte seine Klasse auf dem harten, zum Teil rutschigen Terrain mit seiner Erfahrung im Supermotard voll ausspielen und siegte überlegen mit 20 Sek. Vorsprung auf den Tschechen Jand, welcher Utzinger knapp auf den 3. Rang verwies. Müller klassierte sich nach Problemen am Startbalken und einer grossen Aufholjagd knapp hinter Beni auf dem 11. Rang. Frei (Thurgau)bestätigte auf Rang 33 sein Trainingsergebnis. Siegenthaler beendete sein Rennen ebenfalls. Der zweite Lauf gestaltete sich fast gleich wie der erste, ausser dass Winiger im Sattel blieb, die Führung nach wenigen Runden aber an den überlegenen Senn abgeben musste. Auch der Tscheche Macourek und Utzinger schoben sich mit Rang 2 und 3 noch vor Winiger. Müller vergab eine bessere Klassierung durch einen unverschuldeten Sturz und wurde als 10. abgewunken. Frei und Siegenthaler verbesserten sich im 2. Lauf auf den 29. beziehungsweise 35. Rang.
Das aus Schweizer Sicht hervorragende EM-Zwischenklassement:
1. Wädi Senn 80 Pkt.
2. Ueli Utzinger 70 Pkt.
6. Beni Winiger 59 Pkt.
9. Bruno Müller 51 Pkt.
36. Jack Frei 7 Pkt.
42. Rolf Siegenthaler 1 Pkt.
Auch in der Kat. 35+ war für Dany Nüssli(Thurgau) ein perfekter Start die halbe Miete und so konnte er sich auf dem 2. Platz festsetzen und am Ziel den silbernen „Lorbeerkranz“ abholen. Im 2. Lauf klappte es nicht mehr ganz so gut, dennoch war er als 6. der beste Schweizer. Auch Büsser bestätigte mit Rang 10 und 12 das Zeittrainingsergebnis. Nach einem Lauf im Mittelfeld auf Platz 15 ging bei Vittori nach einem Sturz gleich in der ersten Runde, mit anschliessend grossen Problemen beim Starten der Maschine, nicht mehr viel und er verlor 3 Runden. Büchi kämpfte im Rahmen seiner Möglichkeiten; Rang 19 und 20 waren die Ausbeute.
Das Zwischenklassement vor Lauf 3 und 4:
3. Dany Nüssli 67 Pkt.
10. Joe. Büsser 50 Pkt.
18. Roli Büchi 33 Pkt.
22. Reto Vittori 26 Pkt
Am 22. Mai finden in Neiden (D) die nächsten EM-Läufe statt. Die Piste wird eine andere sein, die Gegner werden zum Teil andere sein und die Karten werden neu gemischt. Trotzdem hat sich natürlich vor allem Senn mit seinen beiden grossartigen Siegen eine hervorragende Ausgangslage in Richtung Europameister geschaffen.
Die vollständigen Resultatlisten und hunderte von Fotos sind auf der Homepage der ECMO zu finden. (www.classicmotorsport.org)
3. Benefiz Motocross Mauren TG vom 8. und 9. Mai 2010.
(30. April 2010)
In diesem Jahr wird das Jugendprojekt „JUWEL“ in der Gemeinde Berg unterstützt. Wie schon im letzten Jahr gilt auch 2010 „Freier Eintritt und spannende Rennen“ Die Fruchtfolge bestimmt das ungewohnt frühe Datum der 3. Auflage des Benefiz Motocross in Mauren. Von den kleinsten Motorsportlern mit ihren 50ccm Maschinen bis zum Seitenwagen mit 1000ccm messen sich viele Fahrer aus der Region zum sportlichen Wettkampf. Die grosse Anzahl Anmeldungen ist ein deutliches Zeichen für ein grosses Bedürfnis für Hobbysportanlässe. Die Oldtimer auf ihren antiken Sportgeräten tragen Läufe zur Oldtimer Schweizermeisterschaft aus. Die Zuschauer können sich auf spannende Rennen freuen. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Sportclubs Hugelshofen. Mit vielen Köstlichkeiten werden Zuschauer, Fahrer und Helfer verpflegt. Abends besteht die Möglichkeit, in der gemütlichen Bar einen Schlummertrunk zu nehmen. Wir laden alle Motorsportinteressierten ein, einige Stunden regionalen spannenden Motorsport zu geniessen.
Zwiespältiger IDM-Auftakt für Roman Stamm
(28. April 2010)
Bei frühlingshaftem Wetter fanden am letzten Wochenende die ersten 2 Läufe zur diesjährigen Int. Deutschen Meisterschaft (IDM) Superbike auf dem Eurospeedway von Lausitz statt. Mit sehr grosser Motivation aus den erfolgreichen Wintertests und dem sechsten Gesamtrang vor einer Woche beim 24-Stunden-WM-Rennen in Le Mans reiste das Team Suzuki Switzerland mit dem Thurgauer Motorrad Rennfahrer Roman Stamm zu den 2 Rennen in der Lausitz.
Schon in den zwei freien Freitagstrainings zeigte sich dass das Fahrwerk (Gabel) der unebenen Piste nicht gewachsen war. Der Fahrwerks Spezialist baute die Gabel um kam aber auf kein zufrieden stellendes Resultat. In den zwei Zeittrainings kam Stamm über einen enttäuschenden 16. Startplatz nicht heraus.
Den Start zum ersten Rennen gelang Stamm gut und beendete die erste Runde als 13. In der Folge des Rennens steigerte sich Stamm kontinuierlich bis auf Rang 8 vor und beendete das 1. Rennen als 9.
Auf das 2. Rennen wurde die Gabel des Ersatzmotorrades ausgebaut und nach Gefühl von Stamm eingestellt. Mit einem sehr guten Start beendete er die erste Runde als 8., viel kurzzeitig auf neun zurück und konnte in der letzten Runde noch einen Konkurrenten ausbremsen und wurde guter 8. Im Gesamtklassement steht Stamm auf dem neunten Zwischenrang mit 15 Punkten.
In drei Wochen steht in Oschersleben Lauf 3 und 4 an. Aber schon am 8. Mai fährt Stamm in Schleiz die SM zu Trainingszwecken mit neuen Fahrwerks Komponenten um eine Woche später zeigen zu können zu was er auf seiner Lieblingsstrecke in der Motorsport -Arena von Oschersleben fähig ist. (st)
Auto-Renntage: Zwahlen nützt den Heimvorteil
(27. April 2010)
Rund 10 000 Zuschauer verfolgen die 11. Auto-Renntage in Frauenfeld. Jean-Jacques Dufaux fährt bei seinem 4. Tagessieg einen neuen Streckenrekord und der Pfyner Christoph Zwahlen unterstreicht seine Titelambitionen.
Jean-Jacques Dufaux war am Sonntag bei idealen Rahmenbedingungen – herrliches Frühlingswetter, ausgezeichnete Organisation durch den ACS Thurgau und viele Tausend begeisterte Motorsportfans an der gut einsehbaren Strecke – wieder einmal eine Klasse für sich. Der Rheinfelder besitzt nicht nur überlegenes Material, sondern auch viel Gespür für die anforderungsreiche Strecke auf der Frauenfelder Allmend. In der Scratch-Wertung (Rangliste über alle Klassen) nahm Dufaux mit einer Zeit von 1:46,86 Minuten für die 2,9 Kilometer lange Slalomstrecke seinem ersten Verfolger Christian Balmer (Wilderswil, Tatuus Renault) bereits über zwei Sekunden ab. Auf den guten vierten Platz fuhr als bester Thurgauer Hans-Rudolf Debrunner (Dallara 398). Der Müllheimer stellt seinen immer noch vorhandenen Speed auch mit 65 Jahren unter Beweis.
Starker Zwahlen
In die Phalanx der überlegenen Formel-Fahrzeuge wusste einzig Lokalmatador Christoph Zwahlen einzudringen. In seinem Tourenwagen Opel Kadett C realisierte der Pfyner die siebtbeste Zeit (1:54,85) und gewann damit seine Klasse überlegen gut viereinhalb Sekunden vor seinem Teamkollegen Martin Betschen (Tuttwil TG). In dieser Verfassung muss Zwahlen zum engeren Kreis der Anwärter auf den Gewinn der Schweizer Slalom-Meisterschaft 2010 gezählt werden. Die beim Saisonauftakt in Frauenfeld gezeigte Überlegenheit macht ihn sogar zum Titelfavoriten.
Insgesamt 400 Piloten und einige wenige Pilotinnen kämpften in ihren Rennautos auf der anspruchsvollen Stecke gegen die Zeit. Als beste Frau klassierte sich dabei Jolanda Wälti (Thunstetten) in ihrem Van Diemen RF 96 im bemerkenswerten 52. Rang. Die Bernerin fuhr eine Zeit von 2:04,73.
Zufriedene Organisatoren
Der ACS Thurgau mit Präsident Christof Roell sowie das Organisationskomitee mit Roland Bach an der Spitze dürfen einmal mehr eine sehr positive Gesamtbilanz ziehen. Die gut 200 Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Grossveranstaltung in der Allmend. Abgesehen von einem kleinen Zwischenfall am Samstag, der jedoch erfreulicherweise glimpflich ausging, kam es zu keinen nennenswerten Problemen.
Auch das Rahmenprogramm bot den Besucherinnen und Besuchern einige Attraktionen. Auf grosses Interesse stiess insbesondere der Schweizer Tourenwagen-WM-Teilnehmer Fredy Barth. Er enthüllte im Rahmen der Auto-Renntage Frauenfeld seinen neu lackierten Seat-Rennboliden, mit dem er in der WTTC auf Punktejagd gehen wird. (Quelle: Tagblatt)
Ranglisten unter www.acs-tg.ch
Ostschweizer Motorsport-Highlight in Frauenfeld
(23. April 2010)
Die 11. Auflage der Auto-Renntage Fraueneld gelangt an diesem Wochenende auf der Allmend zur Austragung. 400 Fahrer und einige Stars versprechen ein tolles Programm.
Die Ostschweiz steht einmal mehr in Pole Position für die nationale Rennsaison 2010. Wieder bilden die durch die Sektion Thurgau des Automobil Clubs der Schweiz (ACS) organisierten Auto-Renntage auf der Grossen Allmend in Frauenfeld den Auftakt zur Schweizer Meisterschaft. Der beliebte Familienevent, der jeweils bis zu 10 000 Zuschauer anlockt, wird nicht nur Automobilrennsport der Extraklasse bieten – auch das Rahmenprogramm wird mit den spektakulären Demofahrten begeistern.
Attraktive Teilnehmerfelder
In kurzen Zeitabständen sind auf dem 2,9 Kilometer langen Rundkurs 400 Rennfahrzeuge zu bewundern. Und zwar vom Tourenwagen «ab Stange», über Marken-Challenge-Fahrzeuge bis hin zu Formel 3 und Formel 3000 sowie hochkarätigen GT-Boliden. Die Piloten müssen nebst dem Zeitfaktor viel Geschick an den Tag legen und die 57 Kontrolltore möglichst fehlerfrei und schnell durchfahren, um bei der Jagd nach der Bestzeit eine Chance zu haben. Das Auslassen, Berühren oder falsche Anfahren der Kontrolltore werden durch Zeitzuschläge oder Disqualifikation bestraft. Dies ist aber noch lange nicht alles: In den Rennpausen erleben die Zuschauer im Rahmenprogramm spektakuläre Demofahrten mit Spitzenrennfahrzeugen, gesteuert von bekannten Fahrern aus dem Rennsport. Geboten wird dem Publikum sowohl etwas für das Auge als auch für das Ohr. Unter anderem ist Hans Schori mit seinem Mitsubishi-«Bergmonster», Marcel Steiner (deutscher Bergmeister 09) mit seinem sehenswerten Sportwagen Martini MK 77, Rahel Frey (Le Mans-Teilnehmerin 2010) und mit Fredy Barth sogar ein Teilnehmer der Tourenwagen-Weltmeisterschaften (WTTC) zu sehen.
Viel Abwechslung
Die Rennpausen können im Rahmenprogramm-Village mit einem abwechslungsreichen Angebot an Attraktionen für Jung und Alt verkürzt werden. In der Boxenstrasse wird den Besuchern ein Querschnitt durch den Motorsport präsentiert. Das grosszügig gestaltete Gastrozelt und diverse Verpflegungsstände werden für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher sorgen: von kleinen Snacks, über Grilladen bis hin zum ausgiebigen Mittag- oder Nachtessen. Selbst für die Kleinsten ist für Abwechslung beim «Gumpischloss» gesorgt.
Taxifahrten zu gewinnen
Eine weitere Attraktion für die Besucherinnen und Besucher der Auto-Renntage sind die Taxifahrten, welche mehrmals täglich zu gewinnen sind. Als Beifahrer in einem Lotus-2-Eleven erleben die glücklichen Gewinner die attraktive Rennstrecke hautnah. Leer wiegt der 2-Eleven gerade mal 670 kg und sein 1,8-Liter-Kompressor-Triebwerk leistet satte 280 PS. Diese Werte garantieren imposanten Vortrieb und maximales Rennsportfeeling.
Weitere Informationen Die Auto-Renntage Frauenfeld finden am Samstag und Sonntag durchgehend von jeweils 08.00 bis 18.00 Uhr statt. Der Eintritt kostet CHF 10.00 pro Person / Tag (bis 16 Jahre gratis) und beinhaltet ein Programmheft. Der genaue Zeitplan, die Startlisten und weitere Informationen können im Vorfeld des Events auf der Website www.acs-thurgau.ch heruntergeladen werden. Besuchern wird empfohlen, die Autobahn-Ausfahrt «Frauenfeld Ost» zu benutzen, von wo aus der Weg zu den Parkplätzen signalisiert sein wird. (acs)
Roman Stamm - Topmotiviert in die neue Saison!
(13. April 2010)
Beim Team Suzuki Switzerland mit dem Hinterthurgauer Suzuki Fahrer Roman Stamm wird sich einiges ändern auf die kommende Saison 2010, seiner 13. insgesamt.
Wie die letzten Jahre vertraut er in der IDM Superbike erneut auf die starke Suzuki GSX-R 1000 K9. Seine ganze Familie wird ihn weiterhin tatkräftig unterstützen. In der Werkstatt seines Bruders Michael (stamm-racing.ch) werden seit dem IDM Finale beide Motorräder laufend verbessert. Mit Kurt Stückle einem der renommiertesten Tuner Deutschlands erhofft sich Stamm einen weiteren Schritt nach vorne zu kommen. Stückles Frau Doris wird das Team ebenfalls unterstützen, sie wird ihre langjährige Erfahrung im Bereich Data-Recording mit ins Team einbringen.
Mitte Januar war das Team erstmals zu Tests in Almeria E. Eine lange Testliste konnte erfolgreich durchgearbeitet werden.
Im März trainierte das Team weitere 2 Wochen in Spanien, Albacete und Almeria und Cartagena. Dort traf Roman das erste Mal auf einen Teil der starken IDM Konkurrenz ein erstes Fazit konnte geschlossen werden. Über Ostern weilte das Team auf dem seit einem Jahr fertig gestellten Slowakia-Ring, beim Rennen am Sonntag unterbot Roman Stamm den Streckenrekord um über eine Sekunde. Wie schon 2002 bis 2005 wird Stamm dieses Jahr die gesamte Langstrecken WM im Team von Hanspeter Bolliger bestreiten. 2005 ist Roman mit diesem Team Vize-Weltmeister geworden. Mit den Fahrern Horst Saiger, Patrik Muff und Roman Stamm wird versucht den 3. Gesamtrang von 2009 zu verbessern!
Aber lassen wir doch den sympathischen Motorrad Rennfahrer Roman Stamm selbst erzählen.
„So viele Kilometer wie diesen Winter bin ich noch nie vor dem ersten Rennen gefahren, auch körperlich bin ich sehr gut in Schuss. Da dieses Jahr nicht nur die IDM Superbike mit Suzuki auf dem Plan steht, sondern auch wie 2002 – 2005 die Langstrecken Weltmeisterschaft mit dem „bolligerteam.ch“ habe ich mich auch dem entsprechend vorbereitet. Viel Sport und viele Kilometer auf meiner Suzuki GSX-R 1000 haben mich auf ein hohes Niveau gebracht. Es soll dieses Jahr an nichts fehlen, wir haben nochmals richtig Gas gegeben und sehr viel investiert. Ein grosser Pluspunkt ist sicher unser neuer Tuner Kurt Stückle mit seiner Frau Doris, die Motoren sind neu aufgebaut worden in der Tuningstube bei Stückles, Doris macht die ganzen Elektroniksachen, mit dem Yoshimura Steuergerät und dem neuen Data-Recording kennt sie sich bestens aus. Die beiden werden mich wo immer es geht tatkräftig unterstützen. Durch die riesige Erfahrung aus Weltmeisterschaften und diversen Meistertiteln geben sie mir eine echte Sicherheit.
Neu, vertraue ich auf Dunlop Reifen und hoffe auf grosse Fortschritte bei den Rennen und den Rundenzeiten. Die Tests diesen Winter waren sehr viel versprechend.
Auch wieder an Bord in unserem Team ist der Welt führende Auspuff Hersteller Akrapovic, von dieser Firma haben wir Zugriff auf spezielles Material direkt aus dem Werk.
Wir setzen die gleichen Motorräder ein wie letztes Jahr, nur haben wir tagelang geschraubt und meine „Bienen“ noch leichter und schneller gemacht. In der schönen Werkstatt unserer 1-jährigen Firma „stamm-racing.ch“ haben wir uns super Möglichkeiten geschaffen, Drehbank, Fräse u.s.w…..
Es klingt alles Super, Super. Ich glaube fest daran, es wird eine erfolgreiche Saison geben!!
Ziel der IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) ist es, in der Endabrechnung unter den Top-Fünf zu sein und die grossen Werksteams so viel wie möglich zu ärgern und so möglichst viele Podestplätze einzufahren. Ich werde alles daran setzen um wieder ein Mal auf dem Podest die Schweizer Nationalhymne zu hören.
Ich möchte mich hiermit bei all den Sponsoren, Gönnern und Fan-Club Mitgliedern herzlichst bedanken und hoffe euch einmal bei einem Rennen empfangen zu dürfen. Ohne euch wäre meine Rennerei unmöglich!!!
Grazie mille, euer Roman.
N.B. An Gegnern wird es Roman in der IDM nicht fehlen. Die Wirtschaftskrise hat auch der Motorrad Rennsportszene geschadet. So haben einige Fahrer aus der Superbike und Supersport WM kein Team mehr gefunden in der WM. Die versuchen sich nun mit guten Leistungen in der wohl hochkarätigsten Landesmeisterschaft Europas, der IDM, den Teamchefs der WM ins rechte Licht zu stellen. So z.B. der Australier Karl Muggeridge, Supersport Weltmeister 2004 der mit seiner Zürcher Freundin in Wallisellen wohnhaft ist. Zurzeit sind 44 Starter aus 15 Nationen fest eingeschrieben.
Erster Renntag in Sulgen am 17. April
(9. April 2010)
Motorsportfreunde aufgepasst: Am 17. April ist es endlich soweit, die Internationale Bodensee Kartmeisterschaft (IBK) startet auch auf der Kartbahn in Sulgen in ihre zweite Saison.
Das erste Rennen findet bereits am 14. April in Kaufbeuren (D) statt; weitere Austragungsorte sind die Bahnen in Feldkirch (A), in Rottweil (D) und in Friedrichshafen (D).
Insgesamt 23 Renntermine von April bis September stehen auf dem Programm der IBK 2010, der Rennserie für alle Motorsportbegeisterten und Freizeit-Kartfahrer im Einzugsgebiet des Bodensees. Wie ein Formel-1-Pilot im WM-Zirkus, bestreiten die Teilnehmer Rennen auf fünf verschiedenen Kartbahnen und erringen dabei entsprechend der eingefahrenen Platzierungen wertvolle Punkte für die Gesamtmeisterschaft.
Neu im Rennkalender ist die Kartbahn in Rottweil. „Die fast 550 m lange Strecke bietet alles, was das Rennfahrerherz begehrt“, so indykart-Chef Rainer Kunz. Der Rundkurs führt in zwei Hallen durch eine Vielzahl schneller Geraden, aufregender Schikanen und S-Kurven. Ein besonders spannendes Highlight ist die Fahrt durch den Tunnel bergab in die zweite Halle, wo ein geübter Fahrer bis zu 60 km/h erreichen kann.
Der Gesamtsieger darf sich nach dem letzten Rennen am 29. September, das wie im Vorjahr in Feldkirch (A) ausgetragen wird, über ein Preisgeld von 500 Euro freuen.
Anmeldung und Info unter: www.kart-meisterschaft.com
Ausländer domonieren die Königsklasse
(7. April 2010)
5500 Zuschauer strömten am Ostermontag ins Schollenholz-Gelände, um den traditionellen Frauenfelder Oster-Motocross beizuwohnen. Sie bekamen spektakulären Sport zu sehen. Bei der Kategorie Inter Open dominierten die starken Ausländer. Der Lokalmatador Chris Möckli schied im 1. Lauf aus und konnte wegen starker Rückenschmerzen nicht mehr zum zweiten Wertungslauf antreten. Die OK-Präsidentin Andrea Läderach war mit dem diesjährigen Anlass hoch zufrieden: «Wir erhielten viele Komplimente», sagte sie stolz. Zudem sei der Event praktisch unfallfrei verlaufen.
Sebastian Vettel wohnt jetzt im Thurgau (18. März 2010)
Der 22-jährige deutsche Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel zieht von Walchwil am Zugersee in die kleine Thurgauer Gemeinde Ellighausen bei Neuwilen/Kreuzlingen. Der Pilot von Red Bull-Renault, der beim GP-Start die Pole-Position erreicht hatte und im W-Auftaktrennen vom letzten Sonntag in Bahrain Vierter wurde, nachdem er sich im Training den 1. Startplatz gesichert hatte, ist bereits in sein neues Heim eingezogen, obwohl Handwerker noch Abschlussarbeiten verrichten müssen.
Oldtimer Motocross Saisonstart
(09. März 10)
Mit der Traditionellen Maschinenabnahme am 07.03.2010 ist der Startschuss für die Oldtimer Motocross Saison 2010 gefallen.
OMC-Schweiz steht seit über 10 Jahren für Oldtimer Motocross Schweiz. Zum Schweizweit agierenden Club gehören auch etliche Thurgauer, die Regelmässig um die Meisterschaft der Kategorie Pre 68, Pre 75 und Seitenwagen kämpfen.Oldtimer Cross kann fahren wer über 35 Jahre alt ist und eine Maschine ab Jahrgang 1975 und älter an den Start bringen kann.(mehr unter www.omcschweiz.ch) Die Meisterschaft umfasst cirka 12 Rennen und beginnt am 18.04.2010 in Wohlen AG. Zur Meisterschaft 2010 zählen ebenfalls die Rennen am 09.05.2010 in Mauren TG, sowie Gachnang TG am 24.07.2010. Wir werden versuchen an dieser Stelle Regelmässig zu Berichten was die Thurgauer Oldie Cracks an den Meisterschaftsläufen auf die Reihe bringen.
Tanz auf 2 Hochzeiten!
(01.02.2010)
In unserem TEAM SUZUKI SWITZERLAND mit Roman Stamm wird sich einiges ändern auf die kommende Saison, seiner 13. insgesamt.
Wie in den vergangenen Jahren vertraut Roman erneut auf die starke Suzuki GSX-R 1000. Seine ganze Familie wird ihn weiterhin tatkräftig unterstützen. In der Werkstatt seines Bruders Michi "www.stamm-racing.ch" werden seit dem IDM Saisonfinale 2009 beide Suzukis laufend verbessert. Mit Kurt Stückle einem der renommiertesten Tuner Deutschlands erhofft sich Roman einen weiteren Schritt nach vorne. Stückles Frau Doris wird unser Team ebenfalls unterstützen, sie wird ihre langjährige Erfahrung im Bereich Data-Recording mit ins Team einbringen.
Für die kommende Saison waren wir Mitte Januar erstmals zu Test`s in Almeria E. Eine lange Testliste konnte erfolgreich durchgearbeitet werden. Mitte März stehen die nächsten Test`s in Almeria und Cartagena an. Dort wird Roman das erste Mal auf einen Teil der starken IDM Konkurrenz stossen und dann kann ein erstes Fazit geschlossen werden.
Wie vor einigen Jahren wird Roman dieses Jahr die gesamte Langstrecken-Weltmeisterschaft im Team von Hanspeter Bolliger bestreiten. 2005 ist Roman mit diesem Team Vize Weltmeister geworden. Mit den Fahrern Horst Saiger, Patrik Muff und Roman Stamm wird versucht den 3. Gesamtrang der vergangenen Saison zu verbessern!
Die ersten Test`s mit dem Team Bolliger sind im Februar in Valencia E vorgesehen.
3. Yokohama-Drift Challenge in der Schweiz
(15. Januar 10)
Nach den erfolgreichen Drift-Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren wird am 20. März 2010 auf der ehemaligen, einzigen Rennstrecke der Schweiz, dem ‚Circuit Lignières‘ am Fusse des Chasserals NE die 3. Driftchallenge ausgetragen.
Nachdem die letzten Driftchallenges erfolgreich über die Bühne gingen und grosses Interesse auslösten, organisiert die autobau™ AG in Zusammenarbeit mit Yokohama Schweiz am Samstag, 20. März 2010 die 3. Drift Challenge. Der zu befahrende Streckenabschnitt wird bewässert. Die zwei Fahrzeug-Kategorien (Serienfahrzeuge mit Heck- oder Allradantrieb) werden von einer fachkundigen Jury getrennt beurteilt. Zusätzlich zur optischen Bewertung werden der genaue Driftwinkel, die Geschwindigkeit und die Dauer der ‚Querfahrt’ mittels Positions-Sensoren am Auto erfasst und ausgewertet.
Es darf gedriftet werden
Das Driften, das bewusste Querfahren mit einem Fahrzeug, übt auf viele Autofahrer eine besondere Faszination aus. Auf den öffentlichen Strassen enden jedoch solche Experimente oft verheerend. Mit diesem Event wird eine Möglichkeit geschaffen, dass Drift-Freaks auf einer abgesperrten und bestens präparierten Piste ihrer Leidenschaft gefahrlos frönen können. Und das ganze ausgetragen als Wettbewerb, damit der Anlass sowohl für die Teilnehmenden als auch für das Publikum spannend und attraktiv wird.
Beschränkte Anzahl Startplätze
Das Teilnehmerfeld wird auf maximal 40 Fahrerinnen und Fahrer beschränkt sein. Teilnahmeberechtigt sind Serienfahrzeuge mit Heck- oder Allradantrieb. Die zwei Kategorien werden denn auch getrennt von einer fachkundigen Jury beurteilt. Zusätzlich zur optischen Bewertung werden der genaue Driftwinkel, die Geschwindigkeit und die Dauer der ‚Querfahrt’ mittels Positions-Sensoren am Auto erfasst und ausgewertet. Alle Details sind auf www.driftchallenge.ch nachzulesen, wo man sich auch gleich online anmelden kann.
Rahmenprogramm für jedermann
Nebst Verpflegungsmöglichkeiten ist auch für Spass und Unterhaltung neben der Drift-Strecke gesorgt.
Auch Promis mit am Start
Zehn Startplätze sind für Profis aus dem Schweizer Motorsport reserviert.
Belli gewinnt letzten Lauf & Boastie ist der internationale Flattrack Meister!
(10. November 09)
Marco Belli ist zurück! Wieder fit nach seinen Verletzungen vom 3. Lauf war Marco Belli nicht zu bremsen! Auf einer klassischen Wood-Rotax fuhr er im letzten Lauf in Terenzano im sonnigen Italien dem Sieg entgegen und sicherte sich damit den 3. Meisterschaftsplatz. Jan-Willem Jansen und Gastfahrer Jacopo Monti lieferten sich enge Kämpfe, wobei keiner nachgeben wollte. Am Schluss konnte sich Monti mit dem 2. Platz durchsetzen und Jansen wurde dritter. Pete Boast verteitigte auf seiner speziell gefärbten Suzuki seinen Vorsprung und ein 4. Platz reichte ihm für den Meisterschaftstitel. Herzliche Gratulation an den Britten, der letzten Monat auch den englischen Titel gewonnen hat! Der Holländer Halbe Scheper bekundete den ganzen Tag Mühe und mit dem 5. Platz ist er zurück auf Rang 4 in der Gesamt-Punktetabelle gerutscht. Die Tagessensation war jedoch der Lokalmatador Massimiliano Andreotti auf seiner wunderschönen Wood-Honda Flattracker! Massimiliano war ganz vorne dabei bis er im ersten Lauf stürzte und mit verletzter Schulter aufgeben musste. Der letzte Lauf war das Debut für Ronald Shamier. Auf einer Honda konnte er sich den respektablen 7. Rang sichern.
Ein super Ende für eine grossartige Saison! Runde 6, Terenzano(I), Experten resultate:
1. #1 Marco Belli, Varese (I), Wood-Rotax
2. #5j Jacopo Monti, Tradate (I), Wood-Rotax
3. #15 Jan-Willem Jansen, Adetswil (CH), Dutch-Brothers KTM
4. #54 Pete Boast, Market Rasen (UK), team Suzuki
5. #28 Halbe Scheper, Emmer-Compascuum(NL), Honda
Meisterschaftspositionen: 1 Pete Boast 70ptn, 2 Jan-Willem Jansen 62ptn, 3 Marco Belli 60ptn, 4 Halbe Scheper 60ptn, 5 Henderik Mulder 51ptn,
Die nächsten Veranstaltungen: 4. - 6. Dezember, Custombikeshow, Bad Salzuflen (D)
27. Dezember, Indoor flat track, Towerlands centre, Braintree (UK)
Überzeugende Lokalmatadoren am Amriswiler Moto-Cross
(28. September 09)
Das Moto-Cross-Seitenwagengespann Krieg/Peterer (Bild) fuhren beim Europameisterschaftslauf in Amriswil aufs Podest.
Für eingefleischte Moto-Cross Fans ist der Besuch auf dem Gelände „in der Bürglen“ ein Muss. Besonders wenn das Wetter stimmt, wie am vergangenen Wochenende. An den beiden Tagen begeisterten sich insgesamt 6’000 Zuschauer an den ausgetragenen 23 Rennläufen. Besonders gespannt war man auf das Abschneiden des Seitenwegengespanns vom organisierenden Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau (AMCO). Die frisch gebackenen Schweizermeister, Martin Krieg Egnach) und sein Beifahrer Roland Peterer (Erlen), enttäuschten ihre vielen Fans dann auch nicht.
Zweiter Tagesrang
In den zwei ersten Wertungsläufen glückte der Start optimal. Man konnte sich schon sehr schnell in zweiter Position einreihen und brachte diesen Rang auch jeweils souverän ins Ziel. Im dritten Umgang war dann eine Aufholjagd angesagt, welche unter dem Beifall der Zuschauer auch gelang, und den begeisternd kämpfenden Einheimischen den dritten Platz einbrachte. Dies bedeutende in der Endabrechnung Rang zwei in der Tageswertung. Einzig das in der Europameisterschaft führenden Gespann aus Holland stand ihnen dabei vor der Nase. In dieser EM- Klassierung konnten sich Krieg/Peterer vom siebten auf fünften Gesamtplatz vorarbeiten. Dieser wird aber wohl bei den Letzen Wertungsläufen nicht zu halten sein. „Da diese in Holland im tiefen Sand stattfinden, sind wir mit unserem Gespann chancenlos“, so Martin Krieg.
Zahlreicher Nachwuchs
Nebst bei den Seitenwagen, hatten die gegen 300 Fahrerinnen und Fahrer in Amriswil auch die Möglichkeit in einer der angebotenen neun Solokategorien zu starten. Dabei erhielten auch zahlreiche Jugendliche die Gelegenheit, ihr Können vor grosser Kulisse zu demonstrieren. Über 180 Nachwuchscracks sind beim Schweizerischen Jugend Moto-Cross Club (SJMCC) lizenziert. Davon gut ein Drittel aus dem Kanton Thurgau und der übrigen Ostschweiz. Nebst Hugelshofen und Andelfingen zählt daher für sie Amriswil zu einem der eigentlichen Heimrennen. Dabei vermochten besonders Thomas Reusser aus Matzingen und Robin Scheiben aus Bürglen mit Tagessiegen ich ihren jeweiligen Klassen zu überzeugen. Ähnliches gelang auch Chris Möckli aus Schlatt mit seinem zweiten Platz in der Kategorie International 250-500 ccm. (bei)
Versöhnlicher Saisonabschluss für Roman Stamm
(18. September 09)
Schon sehr früh am Donnerstagmorgen nahmen wir den 300 km nahen Weg unter die Räder zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring zu unserem „Heimrennen“. Mit einem zusätzlichen Lieferwagen führten wir ein weiteres Zelt, Tische, Bänke und viele Getränke usw. mit, um den weit über 150 anreisenden Fans aus der Schweiz die Rennpausen so gemütlich wie möglich zu machen. Was uns nach den vielen erfreulichen E-Mails die uns nach diesem Rennwochenende schon erreichten, glaube ich auch gelungen ist. Nach der langen Verletzungspause von Roman hatten wir schon bald Entzugserscheinungen auf die Rennstrecke. Auf dieses Wochenende hatten wir eine Box ganz alleine gemietet um den vielen Besuchern mal die Möglichkeit zu geben uns über die Schulter zu zuschauen bei unseren Arbeiten an den Motorrädern.Freitag: In diesen 4 freien Trainings wird sich zeigen wie es um die immer noch nicht ganz ausgeheilte Schulter von Roman steht und mit den fehlenden Trainings der letzten Wochen. In den ersten 2 Turns war Roman gar nicht zufrieden mit sich selbst. Im 3. konnte er nur gerade 2 Runden fahren, schuld war ein kleiner technischer Defekt. Im 4. dann ein leichter Aufwärtstrend in die richtige Richtung. Auf meine Frage: Wie geht es mit deiner Schulter? Kam die knappe Antwort: Es geht schon?!
Es ist Samstagmorgen, das erste Zeittraining steht an. Anfangs immer in den Top-Ten liegend fiel Roman gegen Ende auf Platz 15 zurück.
Im 2. Quali konnte er sich zeitlich um 2/10 Sekunden verbessern fiel aber dennoch auf den 16. Startplatz zurück. Das bedeutet die 4. Startreihe ganz rechts, dort wo die Strecke am dreckigsten ist. Knapp 9/10 Sekunden fehlten für einen Platz in der ersten Reihe
Den Herbstabend hatten wir trotzdem mit den vielen schon am Samstag angereisten Sponsoren, Fan-Club Mitgliedern und Bekannten geniessen können.
Am Sonntagmorgen schon sehr früh begann mit Handy klingeln, die ersten Anreisenden wollten ihre Tickets. Ich weiss nicht genau wie viele Male ich den Weg zum Eingang fuhr. Mit den fast 60 Personen die mit dem Car angereist sind, hatten wir über 150 Tickets gebraucht an diesem Wochenende!
Das Warm-Up von 10 Minuten absolvierte Roman um alle Funktionen an seiner Suzuki nochmals zu testen und fiel zu seiner vollsten Zufriedenheit aus.
Vor über 28`000 Zuschauern und sommerlichen Temperaturen begaben sich die 42 Fahrer der Klasse IDM Superbike gegen 11 Uhr zum Start des ersten Rennens. Auf der Startaufstellung hatte es in der vierten Reihe noch nie so viele Fotografen. Grund war der 16. Startplatz von Roman mit seinen Grid-Girls. Rene und Barbara Geschäftsinhaber des Blauen Aff in Affeltrangen und Sponsor von Roman ist mit 2 Girls angereist, die Zwei hatten die Blicke auf sich gezogen und liessen die Rennmotorräder für viele kurze Zeit vergessen.
Die Uhr rückte auf elf. 42 Motoren heulten auf und schossen Richtung erste Kurve. Mit einem Granaten Start schoss Roman rechts an seinen Konkurrenten vorbei und bog als 7. in die erste Kurve ein. Als die wilde Meute erstmals in das Motodrom einbog lag Roman schon an 5. Position. In den folgenden 20 Runden nach einigen harten Zweikämpfen beendete Roman das 1. Rennen als Achter 18/100 hinter Nebel der noch um den Vizemeistertitel kämpfte.
Der Start zum 2. Rennen gelang ihm nicht mehr so gut und beendete die erste Runde als 11. In der 9. Runde rote Flaggen, Rennabbruch. Zu diesem Zeitpunkt lag Roman auf Rang acht. Nebel und Hafeneger sind gestürzt. Das Rennen wurde nach kurzer Zeit wieder aufgenommen. Da der erste Teil des Rennens 1 Runde vor Abbruch gewertet wurde und einer nicht mehr starten konnte, fuhr Roman als Neunter los. Mit Giuseppetti und Knobloch lieferte sich Roman ein hartes Rennen. Knobloch musste abreissen lassen. Immer knapp hinter Giuseppetti, der war im ersten Rennabschnitt klar hinter Roman und so errang sich Roman denn 7. Schlussrang in Rennen 2. In beiden Rennen machte sich ca. ab Rennmitte seine linke Schulter wieder bemerkbar mit einem kraftlosen linken Arm.
Leider hatten diese zwei guten Rangierungen mit insgesamt 18 Punkten keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement der Saison 2009. Mit 4 Verletzungsbedingten und drei von Roman unverschuldeten Ausfällen in 16 Rennen steht er dennoch auf dem 10. Gesamtrang der Klasse IDM Superbike 2009.
Der Termin von Romans Saisonabschlussparty wird voraussichtlich der 31. Oktober sein. Da wird euch Roman informieren wie es die kommende Saison weitergehen wird.
Roman Stamm musste in Assen passen
(2. September 09)
Bei den vorletzten zwei Läufen zur diesjährigen Meisterschaft der IDM musste der Affeltranger Suzuki Motorrad Rennfahrer Roman Stamm forfait geben. Die Verletzung die er sich bei einem harmlosen Sturz auf dem Salzburgring zuzog war doch schwerer als gemeint. Neben dem Riss in einem Knochen der linken Schulter sind zusätzlich noch Absplitterungen festgestellt worden. In seiner 12 jährigen Rennfahrer Karriere ist das die erste Absage die Stamm machen musste.
Aber bis zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring am 13. September sollte die hartnäckige Verletzung Verletzung auskuriert sein. Dort möchte Stamm nach einer etwas verkorksten Saison mit zwei guten Rennen einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Ihr könnt mit dabei sein. Der Fan-Club von Roman Stamm organisiert zum dritten Male eine Carfahrt zum Hockenheim, zur Zeit sind noch etliche Plätze frei. Raschentschlossene können die Anmeldung und das Programm auf www.romanstamm.com bestellen.
Die Schweiz gewinnt Flattrack der Nationen 2009!
(25. August 09)
Die griffige Dirt Track Bahn von Heidenreichstein mit ihren langen Geraden und engen Bögen war erneut ein Garant für einen Tag mit extrem spannenden und spektakulären Rennen! Der Favoriten diesem Jahr war Team Italien. Marco Belli war noch außer Gefecht, aber sie zogen mit Short Track Veteran Andreotti Massimiliano einen Joker, der im Team zusammen mit Dario Magnoni und Luca Talamona fuhr. Team Deutschland sah mit den beiden schnelle Gatzenmeier Brüdern und Franz Strohhammer ebenfalls sehr stark aus. Team Holland erwartete die Rückkehr von Mick Jansen, wurde aber durch den Rückzug der anderen Piloten geschwächt. Während der Quali Läufe zeigten die Italiener ihre Stärke und Konstanz und liessen keinen Zweifel an einer Finalteilnahme aufkommen.
Hinter ihnen war das Feld bunt gemischt und die Fahrer gaben alles um für ihre Mannschaft den Einzug ins Finale zu sichern. Mehrmals gingen die Positionskämpfe nach dem Rennen mit heißen Diskussionen in der Box weiter. Referent Martin Tauber behielt jedoch eine kühlen Kopf und beruhigte die angespannte Situation. Es gab einige Neustarts infolge von Stürzen, bei denen aber glücklicherweise niemand verletzt wurde. Nach den Vorläufen wurde die Punkte zusammengezählt und jeder war gespannt zu hören wer im Finale dabei ist. Team Italien belegte die Pole-Position, gefolgt von Außenseiter Schweiz, Team Deutschland und Team Bayern. 15 Runden für das Finale! Wer würde die Distanz überstehen? Jan-Willem Jansen gewann den Start für die schweizer Mannschaft. Einige Runden später blieb Luca Talamona's Maschine stehen und Team Italien verlor einen wichtigen Punkte-Sammler! Auch ein grosse rückschlag für team Deutschland mit der motorschaden von Florian Gatzenmeier. Dann stürzte Alex Nöbauer für Bayerische Mannschaft in Runde 9. Ein Inline- Neustart begeisterte die Zuschauer! Dann erlitt Dario Magnoni einen Motorschaden. Sein Motor gab weissen und blauen Rauchsowie wirklich komische Geräusche von sich, aber er schien zu halten. Ein Desaster für die Titelfavoriten aus Italien, denn Magnoni verlor in der entscheidenden Phase wertvolle Punkte!
Dann holten die Führenden auf und begannen zu überrunden. Ein Kampf in der letzten Runde zwischen der Team Bayern und Team Schweiz! Jan-Willem Jansen kreuzte als erster die Linie, aber welches Team erzielte die meisten Punkte? 21 Punkte, 4. Platz Team Deutschland. 24 Punkte, 3. Platz Team Italien. 30 Punkte, 2. Platz Team Bayern! 38 Punkte, Team Schweiz gewinnt den Flat Track der Nationen 2009!
Die nächsten Veranstaltungen:
5. September, Tomicek´s Erinnerungsrennen, Prag
6. September, Runde 5 International Mefo Sport Flattrack Cup, Heusden-Zolder (B)
3. Oktober, Flat Track Schule mit Chris Carr, Zuidbroek (NL)
Nullrunde für Roman Stamm
(5. August 09)
Vor 34`000 Zuschauern fand am letzten Wochenende der 11. und 12. Lauf zur IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) auf dem Schleizer Dreieck statt. Der Thurgauer Suzuki Superbike Fahrer Roman Stamm litt immer noch an seiner Verletzung in der linken Schulter die er sich im freien Training bei seinem Sturz auf dem Salzburgring zuzog. Stamm gab erst kurz vor diesem Wochenende das OK für einen Start an diesem Rennen. Leider war dieses Handicap zu gross für ein gutes Gelingen an diesem Rennwochenende. Mit dosiertem Risiko fuhr er am Samstag bei den 2 Zeittrainings auf den 18. Startplatz von 34 Fahrern.
Das erste Rennen vom Sonntag gab Stamm in der 11 von 20 Runden wegen zu grosser Schmerzen und Kraftlosigkeit im linken Arm an 14. Stelle liegend auf. Auf den 2. Lauf hoffte er auf den angekündigten Regen da auf nasser Piste nicht so hart gefahren werden muss. Aber leider kam der Regen zu spät und Stamm liess den 2. Lauf aus. Diese zwei Nuller warfen in im Gesamtklassement auf den 9. Gesamtrang zurück.
Pech für Roman Stamm in Salzburg
(8. Juli 09)
Am vergangenen Wochenende fand der 9. + 10. Lauf zur IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) auf dem Salzburgring statt. Der Thurgauer Suzuki Fahrer Roman Stamm konnte leider nicht an seine guten Leistungen vom Sachsenring anknüpfen wo er auf dem Podest stand. Grund war ein Sturz im ersten freien Training, als ihm auf nasser Piste Ende Zielgerade beim Anbremsen das Vorderrad wegschmierte und unsanft ins Kiesbett befördert wurde. Bei diesem Sturz verletzte sich Stamm an der linken Schulter. Im Krankenhaus wurde ein Haarriss diagnostiziert. Weitere Untersuchungen werden in der Schweiz vorgenommen. Mit diesem grossen Handicap qualifizierte er sich trotzdem für den 18. Startplatz. Im ersten Rennen musste er in der in der 9. von 18 Runden wegen einem Defekt am Schaltautomat an 11. Stelle aufgeben.
Den Start zum zweiten Rennen erwischte Stamm gut und beendete die erste Runde als 13.. Mit dem deutschen Mario Giuseppetti kämpfte er fast das ganze Rennen um den 11. Platz den er dann in der letzten Runde nochmals überlisten konnte und den 11. Schlussrang erreichte hinter dem Engländer und ehemaligen Moto-GP Piloten Chris Burns mit dem er am Sachsenring lange um Platz eins gekämpft hatte. Die weiteren Schweizer 13. Marc Wildisen und 14. Patric Muff beide + 12 sec. In der Gesamtwertung konnte Stamm trotz sehr grosser Schmerzen seinen 7. Gesamtrang verteidigen. Wir wünschen ihm gute Besserung. Die nächsten Rennen finden am 1. + 2. August auf dem Schleizer Dreieck statt.
Erster IDM-Podestplatz für Roman Stamm
(24. Juni 09)
Am vergangenen Wochenende startete die IDM (Internationale deutsche Motorradmeisterschaft) zum 7. + 8. Lauf auf dem Sachsenring/De.
Der Affeltranger Suzuki Fahrer Roman Stamm hatte sehr gute Erinnerungen an diesen sehr anspruchsvollen Kurs, er stand hier schon etliche Male auf dem Podest. Im ersten Zeittraining belegte Stamm den 11. Startplatz und hoffte mit einem Quali Pneu im Zweiten noch weiter nach vorne zu kommen, dieses fiel leider dem Wetter zum Opfer und an eine Zeitverbesserung war nicht mehr zu denken.
Technischer Defekt
Im ersten Rennen kämpfte er sich rasch nach vorne und lag bei Rennmitte auf dem 6. Rang, in der folgenden Runde steuerte Stamm die Box an mit einer gebrochenen Schalthebel Halterung. Ausfall in Rennen 1.
Tolle Aufholjagd belohnt
Pünktlich auf das zweite Rennen fing es leicht an zu regnen. Noch in der Startphase nahm der Regen zu und es wurden noch rasch die Räder gewechselt mit weicheren Regenreifen. Stamm hatte einen Super Start und preschte nach einer Runde schon als Fünfter über die Zielgerade. In der Zweiten schon als Vierter. In den folgenden Runden lieferten sich Chris Burns, Knobloch und Stamm einen erbitterten Kampf um Platz zwei. Nach einem Fahrfehler des führenden Teuchert kämpften die Drei sogar um Platz Eins, bei dem Stamm einige Führungsarbeit leistete. Kurz vor Schluss hatte Stamm einen fürchterlichen Highsider (siehe Foto) den er nur mit viel Glück abfangen konnte und am Schluss den sehr guten 3. Schlussrang erreichte und in dieser Saison das erste Mal auf das Podest steigen durfte. Im Gesamtklassement stiess Stamm vom 9. auf den 6. Rang vor.
Am kommenden Wochenende 27./28. Juni 09 organisieren die Stamm Brothers Michi und Roman ihre erste Ausstellung in Affeltrangen. Dort stehen auch die IDM Suzukis in der Original Boxen Aufmachung und viele weitere Highlights inklusive Festwirtschaft und Spanferkelplausch. Die Stamms freuen sich auf euren Besuch.
Rückschlag für Suzuki-Pilot Roman Stamm (3. Juni 09)
Der Nürburgring zählte noch nie zu den Rennstrecken wo der Affeltranger Suzuki Fahrer Roman Stamm viele Punkte sammelte, aber an diesem Wochenende sah es beim Doppelanlass der Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) anfangs sehr gut aus. Zu den Rennen stand er auf dem zehnten Startplatz mit einem Rückstand von lediglich 0,722 Sekunden auf den Schnellsten. Nach einem sehr guten Start verlor er im Getümmel der ersten heiklen Kurve ein paar Plätze und beendete die erste Runde als 15. Mit sehr schnellen Rundenzeiten verbesserte sich Stamm bis zum Ende des Rennens auf den 9. Schlussrang.
Den Start zum zweiten Rennen gelang ihm wieder sehr gut, der Spitzengruppe von sechs Fahrern die gleich ein horrendes Tempo vorlegten konnte Stamm mit einem Respektabstand von meistens zwei Sekunden folgen. Bei Rennmitte dem Sechsten immer näher kommend fing die Suzuki von Stamm leicht an zu qualmen und musste zwei Runden später mit einem Motorschaden aufgeben. Da einer aus der Spitzengruppe noch gestürzt war, wäre ein sicher gewesener 5. Schlussrang zum Nuller geworden und viel dadurch in der Gesamtwertung auf Platz neun zurück mit 42 Zählern, der Rückstand zum 5. Platzierten beträgt aber lediglich 5 Punkte. Die will Stamm in 3 Wochen auf dem Sachsenring wieder zurückholen. Mehr Infos auf www.romanstamm.com.
3. Benefiz Motocross Mauren TG vom 8. und 9. Mai 2010
(22. April 2010)
In diesem Jahr wird das Jugendprojekt „JUWEL“ in der Gemeinde Berg unterstützt.
Wie schon im letzten Jahr gilt auch 2010 „Freier Eintritt und spannende Rennen“ Die Fruchtfolge bestimmt das ungewohnt frühe Datum der 3. Auflage des Benefiz Motocross in Mauren. Von den kleinsten Motorsportlern mit ihren 50ccm Maschinen bis zum Seitenwagen mit 1000ccm messen sich viele Fahrer aus der Region zum sportlichen Wettkampf. Die grosse Anzahl Anmeldungen ist ein deutliches Zeichen für ein grosses Bedürfnis für Hobbysportanlässe.
Die Oldtimer auf ihren antiken Sportgeräten tragen Läufe zur Oldtimer Schweizermeisterschaft aus. Die Zuschauer können sich auf spannende Rennen freuen. Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Sportclubs Hugelshofen. Mit vielen Köstlichkeiten werden Zuschauer, Fahrer und Helfer verpflegt. Abends besteht die Möglichkeit, in der gemütlichen Bar einen Schlummertrunk zu nehmen.
Wir laden alle Motorsportinteressierten ein, einige Stunden regionalen spannenden Motorsport zu geniessen.
MSC Seerücken OK Motocross
Diverse Fotos vom Rennen 2009 können direkt ab Homepage MSC Seerücken geladen werden:
Roman Stamm - Topmotiviert in die neue Saison!
(13. April 2010)
Beim Team Suzuki Switzerland mit dem Hinterthurgauer Suzuki Fahrer Roman Stamm wird sich einiges ändern auf die kommende Saison 2010, seiner 13. insgesamt.
Wie die letzten Jahre vertraut er in der IDM Superbike erneut auf die starke Suzuki GSX-R 1000 K9. Seine ganze Familie wird ihn weiterhin tatkräftig unterstützen. In der Werkstatt seines Bruders Michael (stamm-racing.ch) werden seit dem IDM Finale beide Motorräder laufend verbessert. Mit Kurt Stückle einem der renommiertesten Tuner Deutschlands erhofft sich Stamm einen weiteren Schritt nach vorne zu kommen. Stückles Frau Doris wird das Team ebenfalls unterstützen, sie wird ihre langjährige Erfahrung im Bereich Data-Recording mit ins Team einbringen.
Mitte Januar war das Team erstmals zu Tests in Almeria E. Eine lange Testliste konnte erfolgreich durchgearbeitet werden.
Im März trainierte das Team weitere 2 Wochen in Spanien, Albacete und Almeria und Cartagena. Dort traf Roman das erste Mal auf einen Teil der starken IDM Konkurrenz ein erstes Fazit konnte geschlossen werden. Über Ostern weilte das Team auf dem seit einem Jahr fertig gestellten Slowakia-Ring, beim Rennen am Sonntag unterbot Roman Stamm den Streckenrekord um über eine Sekunde. Wie schon 2002 bis 2005 wird Stamm dieses Jahr die gesamte Langstrecken WM im Team von Hanspeter Bolliger bestreiten. 2005 ist Roman mit diesem Team Vize-Weltmeister geworden. Mit den Fahrern Horst Saiger, Patrik Muff und Roman Stamm wird versucht den 3. Gesamtrang von 2009 zu verbessern!
Aber lassen wir doch den sympathischen Motorrad Rennfahrer Roman Stamm selbst erzählen.
„So viele Kilometer wie diesen Winter bin ich noch nie vor dem ersten Rennen gefahren, auch körperlich bin ich sehr gut in Schuss. Da dieses Jahr nicht nur die IDM Superbike mit Suzuki auf dem Plan steht, sondern auch wie 2002 – 2005 die Langstrecken Weltmeisterschaft mit dem „bolligerteam.ch“ habe ich mich auch dem entsprechend vorbereitet. Viel Sport und viele Kilometer auf meiner Suzuki GSX-R 1000 haben mich auf ein hohes Niveau gebracht. Es soll dieses Jahr an nichts fehlen, wir haben nochmals richtig Gas gegeben und sehr viel investiert. Ein grosser Pluspunkt ist sicher unser neuer Tuner Kurt Stückle mit seiner Frau Doris, die Motoren sind neu aufgebaut worden in der Tuningstube bei Stückles, Doris macht die ganzen Elektroniksachen, mit dem Yoshimura Steuergerät und dem neuen Data-Recording kennt sie sich bestens aus. Die beiden werden mich wo immer es geht tatkräftig unterstützen. Durch die riesige Erfahrung aus Weltmeisterschaften und diversen Meistertiteln geben sie mir eine echte Sicherheit.
Neu, vertraue ich auf Dunlop Reifen und hoffe auf grosse Fortschritte bei den Rennen und den Rundenzeiten. Die Tests diesen Winter waren sehr viel versprechend.
Auch wieder an Bord in unserem Team ist der Welt führende Auspuff Hersteller Akrapovic, von dieser Firma haben wir Zugriff auf spezielles Material direkt aus dem Werk.
Wir setzen die gleichen Motorräder ein wie letztes Jahr, nur haben wir tagelang geschraubt und meine „Bienen“ noch leichter und schneller gemacht. In der schönen Werkstatt unserer 1-jährigen Firma „stamm-racing.ch“ haben wir uns super Möglichkeiten geschaffen, Drehbank, Fräse u.s.w…..
Es klingt alles Super, Super. Ich glaube fest daran, es wird eine erfolgreiche Saison geben!!
Ziel der IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) ist es, in der Endabrechnung unter den Top-Fünf zu sein und die grossen Werksteams so viel wie möglich zu ärgern und so möglichst viele Podestplätze einzufahren. Ich werde alles daran setzen um wieder ein Mal auf dem Podest die Schweizer Nationalhymne zu hören.
Ich möchte mich hiermit bei all den Sponsoren, Gönnern und Fan-Club Mitgliedern herzlichst bedanken und hoffe euch einmal bei einem Rennen empfangen zu dürfen. Ohne euch wäre meine Rennerei unmöglich!!!
Grazie mille, euer Roman.
N.B. An Gegnern wird es Roman in der IDM nicht fehlen. Die Wirtschaftskrise hat auch der Motorrad Rennsportszene geschadet. So haben einige Fahrer aus der Superbike und Supersport WM kein Team mehr gefunden in der WM. Die versuchen sich nun mit guten Leistungen in der wohl hochkarätigsten Landesmeisterschaft Europas, der IDM, den Teamchefs der WM ins rechte Licht zu stellen. So z.B. der Australier Karl Muggeridge, Supersport Weltmeister 2004 der mit seiner Zürcher Freundin in Wallisellen wohnhaft ist. Zurzeit sind 44 Starter aus 15 Nationen fest eingeschrieben.
Erster Renntag in Sulgen am 17. April
(9. April 2010)
Motorsportfreunde aufgepasst: Am 17. April ist es endlich soweit, die Internationale Bodensee Kartmeisterschaft (IBK) startet auch auf der Kartbahn in Sulgen in ihre zweite Saison.
Das erste Rennen findet bereits am 14. April in Kaufbeuren (D) statt; weitere Austragungsorte sind die Bahnen in Feldkirch (A), in Rottweil (D) und in Friedrichshafen (D).
Insgesamt 23 Renntermine von April bis September stehen auf dem Programm der IBK 2010, der Rennserie für alle Motorsportbegeisterten und Freizeit-Kartfahrer im Einzugsgebiet des Bodensees. Wie ein Formel-1-Pilot im WM-Zirkus, bestreiten die Teilnehmer Rennen auf fünf verschiedenen Kartbahnen und erringen dabei entsprechend der eingefahrenen Platzierungen wertvolle Punkte für die Gesamtmeisterschaft.
Neu im Rennkalender ist die Kartbahn in Rottweil. „Die fast 550 m lange Strecke bietet alles, was das Rennfahrerherz begehrt“, so indykart-Chef Rainer Kunz. Der Rundkurs führt in zwei Hallen durch eine Vielzahl schneller Geraden, aufregender Schikanen und S-Kurven. Ein besonders spannendes Highlight ist die Fahrt durch den Tunnel bergab in die zweite Halle, wo ein geübter Fahrer bis zu 60 km/h erreichen kann.
Der Gesamtsieger darf sich nach dem letzten Rennen am 29. September, das wie im Vorjahr in Feldkirch (A) ausgetragen wird, über ein Preisgeld von 500 Euro freuen.
Anmeldung und Info unter: www.kart-meisterschaft.com
Ausländer domonieren die Königsklasse
(7. April 2010)
5500 Zuschauer strömten am Ostermontag ins Schollenholz-Gelände, um den traditionellen Frauenfelder Oster-Motocross beizuwohnen. Sie bekamen spektakulären Sport zu sehen. Bei der Kategorie Inter Open dominierten die starken Ausländer. Der Lokalmatador Chris Möckli schied im 1. Lauf aus und konnte wegen starker Rückenschmerzen nicht mehr zum zweiten Wertungslauf antreten. Die OK-Präsidentin Andrea Läderach war mit dem diesjährigen Anlass hoch zufrieden: «Wir erhielten viele Komplimente», sagte sie stolz. Zudem sei der Event praktisch unfallfrei verlaufen.
Sebastian Vettel wohnt jetzt im Thurgau (18. März 2010)
Der 22-jährige deutsche Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel zieht von Walchwil am Zugersee in die kleine Thurgauer Gemeinde Ellighausen bei Neuwilen/Kreuzlingen. Der Pilot von Red Bull-Renault, der beim GP-Start die Pole-Position erreicht hatte und im W-Auftaktrennen vom letzten Sonntag in Bahrain Vierter wurde, nachdem er sich im Training den 1. Startplatz gesichert hatte, ist bereits in sein neues Heim eingezogen, obwohl Handwerker noch Abschlussarbeiten verrichten müssen.
Oldtimer Motocross Saisonstart
(09. März 10)
Mit der Traditionellen Maschinenabnahme am 07.03.2010 ist der Startschuss für die Oldtimer Motocross Saison 2010 gefallen.
OMC-Schweiz steht seit über 10 Jahren für Oldtimer Motocross Schweiz. Zum Schweizweit agierenden Club gehören auch etliche Thurgauer, die Regelmässig um die Meisterschaft der Kategorie Pre 68, Pre 75 und Seitenwagen kämpfen.Oldtimer Cross kann fahren wer über 35 Jahre alt ist und eine Maschine ab Jahrgang 1975 und älter an den Start bringen kann.(mehr unter www.omcschweiz.ch) Die Meisterschaft umfasst cirka 12 Rennen und beginnt am 18.04.2010 in Wohlen AG. Zur Meisterschaft 2010 zählen ebenfalls die Rennen am 09.05.2010 in Mauren TG, sowie Gachnang TG am 24.07.2010. Wir werden versuchen an dieser Stelle Regelmässig zu Berichten was die Thurgauer Oldie Cracks an den Meisterschaftsläufen auf die Reihe bringen.
Tanz auf 2 Hochzeiten!
(01.02.2010)
In unserem TEAM SUZUKI SWITZERLAND mit Roman Stamm wird sich einiges ändern auf die kommende Saison, seiner 13. insgesamt.
Wie in den vergangenen Jahren vertraut Roman erneut auf die starke Suzuki GSX-R 1000. Seine ganze Familie wird ihn weiterhin tatkräftig unterstützen. In der Werkstatt seines Bruders Michi "www.stamm-racing.ch" werden seit dem IDM Saisonfinale 2009 beide Suzukis laufend verbessert. Mit Kurt Stückle einem der renommiertesten Tuner Deutschlands erhofft sich Roman einen weiteren Schritt nach vorne. Stückles Frau Doris wird unser Team ebenfalls unterstützen, sie wird ihre langjährige Erfahrung im Bereich Data-Recording mit ins Team einbringen.
Für die kommende Saison waren wir Mitte Januar erstmals zu Test`s in Almeria E. Eine lange Testliste konnte erfolgreich durchgearbeitet werden. Mitte März stehen die nächsten Test`s in Almeria und Cartagena an. Dort wird Roman das erste Mal auf einen Teil der starken IDM Konkurrenz stossen und dann kann ein erstes Fazit geschlossen werden.
Wie vor einigen Jahren wird Roman dieses Jahr die gesamte Langstrecken-Weltmeisterschaft im Team von Hanspeter Bolliger bestreiten. 2005 ist Roman mit diesem Team Vize Weltmeister geworden. Mit den Fahrern Horst Saiger, Patrik Muff und Roman Stamm wird versucht den 3. Gesamtrang der vergangenen Saison zu verbessern!
Die ersten Test`s mit dem Team Bolliger sind im Februar in Valencia E vorgesehen.
3. Yokohama-Drift Challenge in der Schweiz
(15. Januar 10)
Nach den erfolgreichen Drift-Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren wird am 20. März 2010 auf der ehemaligen, einzigen Rennstrecke der Schweiz, dem ‚Circuit Lignières‘ am Fusse des Chasserals NE die 3. Driftchallenge ausgetragen.
Nachdem die letzten Driftchallenges erfolgreich über die Bühne gingen und grosses Interesse auslösten, organisiert die autobau™ AG in Zusammenarbeit mit Yokohama Schweiz am Samstag, 20. März 2010 die 3. Drift Challenge. Der zu befahrende Streckenabschnitt wird bewässert. Die zwei Fahrzeug-Kategorien (Serienfahrzeuge mit Heck- oder Allradantrieb) werden von einer fachkundigen Jury getrennt beurteilt. Zusätzlich zur optischen Bewertung werden der genaue Driftwinkel, die Geschwindigkeit und die Dauer der ‚Querfahrt’ mittels Positions-Sensoren am Auto erfasst und ausgewertet.
Es darf gedriftet werden
Das Driften, das bewusste Querfahren mit einem Fahrzeug, übt auf viele Autofahrer eine besondere Faszination aus. Auf den öffentlichen Strassen enden jedoch solche Experimente oft verheerend. Mit diesem Event wird eine Möglichkeit geschaffen, dass Drift-Freaks auf einer abgesperrten und bestens präparierten Piste ihrer Leidenschaft gefahrlos frönen können. Und das ganze ausgetragen als Wettbewerb, damit der Anlass sowohl für die Teilnehmenden als auch für das Publikum spannend und attraktiv wird.
Beschränkte Anzahl Startplätze
Das Teilnehmerfeld wird auf maximal 40 Fahrerinnen und Fahrer beschränkt sein. Teilnahmeberechtigt sind Serienfahrzeuge mit Heck- oder Allradantrieb. Die zwei Kategorien werden denn auch getrennt von einer fachkundigen Jury beurteilt. Zusätzlich zur optischen Bewertung werden der genaue Driftwinkel, die Geschwindigkeit und die Dauer der ‚Querfahrt’ mittels Positions-Sensoren am Auto erfasst und ausgewertet. Alle Details sind auf www.driftchallenge.ch nachzulesen, wo man sich auch gleich online anmelden kann.
Rahmenprogramm für jedermann
Nebst Verpflegungsmöglichkeiten ist auch für Spass und Unterhaltung neben der Drift-Strecke gesorgt.
Auch Promis mit am Start
Zehn Startplätze sind für Profis aus dem Schweizer Motorsport reserviert.
Belli gewinnt letzten Lauf & Boastie ist der internationale Flattrack Meister!
(10. November 09)
Marco Belli ist zurück! Wieder fit nach seinen Verletzungen vom 3. Lauf war Marco Belli nicht zu bremsen! Auf einer klassischen Wood-Rotax fuhr er im letzten Lauf in Terenzano im sonnigen Italien dem Sieg entgegen und sicherte sich damit den 3. Meisterschaftsplatz. Jan-Willem Jansen und Gastfahrer Jacopo Monti lieferten sich enge Kämpfe, wobei keiner nachgeben wollte. Am Schluss konnte sich Monti mit dem 2. Platz durchsetzen und Jansen wurde dritter. Pete Boast verteitigte auf seiner speziell gefärbten Suzuki seinen Vorsprung und ein 4. Platz reichte ihm für den Meisterschaftstitel. Herzliche Gratulation an den Britten, der letzten Monat auch den englischen Titel gewonnen hat! Der Holländer Halbe Scheper bekundete den ganzen Tag Mühe und mit dem 5. Platz ist er zurück auf Rang 4 in der Gesamt-Punktetabelle gerutscht. Die Tagessensation war jedoch der Lokalmatador Massimiliano Andreotti auf seiner wunderschönen Wood-Honda Flattracker! Massimiliano war ganz vorne dabei bis er im ersten Lauf stürzte und mit verletzter Schulter aufgeben musste. Der letzte Lauf war das Debut für Ronald Shamier. Auf einer Honda konnte er sich den respektablen 7. Rang sichern.
Ein super Ende für eine grossartige Saison! Runde 6, Terenzano(I), Experten resultate:
1. #1 Marco Belli, Varese (I), Wood-Rotax
2. #5j Jacopo Monti, Tradate (I), Wood-Rotax
3. #15 Jan-Willem Jansen, Adetswil (CH), Dutch-Brothers KTM
4. #54 Pete Boast, Market Rasen (UK), team Suzuki
5. #28 Halbe Scheper, Emmer-Compascuum(NL), Honda
Meisterschaftspositionen: 1 Pete Boast 70ptn, 2 Jan-Willem Jansen 62ptn, 3 Marco Belli 60ptn, 4 Halbe Scheper 60ptn, 5 Henderik Mulder 51ptn,
Die nächsten Veranstaltungen: 4. - 6. Dezember, Custombikeshow, Bad Salzuflen (D)
27. Dezember, Indoor flat track, Towerlands centre, Braintree (UK)
Überzeugende Lokalmatadoren am Amriswiler Moto-Cross
(28. September 09)
Das Moto-Cross-Seitenwagengespann Krieg/Peterer (Bild) fuhren beim Europameisterschaftslauf in Amriswil aufs Podest.
Für eingefleischte Moto-Cross Fans ist der Besuch auf dem Gelände „in der Bürglen“ ein Muss. Besonders wenn das Wetter stimmt, wie am vergangenen Wochenende. An den beiden Tagen begeisterten sich insgesamt 6’000 Zuschauer an den ausgetragenen 23 Rennläufen. Besonders gespannt war man auf das Abschneiden des Seitenwegengespanns vom organisierenden Auto- und Motor-Sportclub Oberthurgau (AMCO). Die frisch gebackenen Schweizermeister, Martin Krieg Egnach) und sein Beifahrer Roland Peterer (Erlen), enttäuschten ihre vielen Fans dann auch nicht.
Zweiter Tagesrang
In den zwei ersten Wertungsläufen glückte der Start optimal. Man konnte sich schon sehr schnell in zweiter Position einreihen und brachte diesen Rang auch jeweils souverän ins Ziel. Im dritten Umgang war dann eine Aufholjagd angesagt, welche unter dem Beifall der Zuschauer auch gelang, und den begeisternd kämpfenden Einheimischen den dritten Platz einbrachte. Dies bedeutende in der Endabrechnung Rang zwei in der Tageswertung. Einzig das in der Europameisterschaft führenden Gespann aus Holland stand ihnen dabei vor der Nase. In dieser EM- Klassierung konnten sich Krieg/Peterer vom siebten auf fünften Gesamtplatz vorarbeiten. Dieser wird aber wohl bei den Letzen Wertungsläufen nicht zu halten sein. „Da diese in Holland im tiefen Sand stattfinden, sind wir mit unserem Gespann chancenlos“, so Martin Krieg.
Zahlreicher Nachwuchs
Nebst bei den Seitenwagen, hatten die gegen 300 Fahrerinnen und Fahrer in Amriswil auch die Möglichkeit in einer der angebotenen neun Solokategorien zu starten. Dabei erhielten auch zahlreiche Jugendliche die Gelegenheit, ihr Können vor grosser Kulisse zu demonstrieren. Über 180 Nachwuchscracks sind beim Schweizerischen Jugend Moto-Cross Club (SJMCC) lizenziert. Davon gut ein Drittel aus dem Kanton Thurgau und der übrigen Ostschweiz. Nebst Hugelshofen und Andelfingen zählt daher für sie Amriswil zu einem der eigentlichen Heimrennen. Dabei vermochten besonders Thomas Reusser aus Matzingen und Robin Scheiben aus Bürglen mit Tagessiegen ich ihren jeweiligen Klassen zu überzeugen. Ähnliches gelang auch Chris Möckli aus Schlatt mit seinem zweiten Platz in der Kategorie International 250-500 ccm. (bei)
Versöhnlicher Saisonabschluss für Roman Stamm
(18. September 09)
Schon sehr früh am Donnerstagmorgen nahmen wir den 300 km nahen Weg unter die Räder zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring zu unserem „Heimrennen“. Mit einem zusätzlichen Lieferwagen führten wir ein weiteres Zelt, Tische, Bänke und viele Getränke usw. mit, um den weit über 150 anreisenden Fans aus der Schweiz die Rennpausen so gemütlich wie möglich zu machen. Was uns nach den vielen erfreulichen E-Mails die uns nach diesem Rennwochenende schon erreichten, glaube ich auch gelungen ist. Nach der langen Verletzungspause von Roman hatten wir schon bald Entzugserscheinungen auf die Rennstrecke. Auf dieses Wochenende hatten wir eine Box ganz alleine gemietet um den vielen Besuchern mal die Möglichkeit zu geben uns über die Schulter zu zuschauen bei unseren Arbeiten an den Motorrädern.Freitag: In diesen 4 freien Trainings wird sich zeigen wie es um die immer noch nicht ganz ausgeheilte Schulter von Roman steht und mit den fehlenden Trainings der letzten Wochen. In den ersten 2 Turns war Roman gar nicht zufrieden mit sich selbst. Im 3. konnte er nur gerade 2 Runden fahren, schuld war ein kleiner technischer Defekt. Im 4. dann ein leichter Aufwärtstrend in die richtige Richtung. Auf meine Frage: Wie geht es mit deiner Schulter? Kam die knappe Antwort: Es geht schon?!
Es ist Samstagmorgen, das erste Zeittraining steht an. Anfangs immer in den Top-Ten liegend fiel Roman gegen Ende auf Platz 15 zurück.
Im 2. Quali konnte er sich zeitlich um 2/10 Sekunden verbessern fiel aber dennoch auf den 16. Startplatz zurück. Das bedeutet die 4. Startreihe ganz rechts, dort wo die Strecke am dreckigsten ist. Knapp 9/10 Sekunden fehlten für einen Platz in der ersten Reihe
Den Herbstabend hatten wir trotzdem mit den vielen schon am Samstag angereisten Sponsoren, Fan-Club Mitgliedern und Bekannten geniessen können.
Am Sonntagmorgen schon sehr früh begann mit Handy klingeln, die ersten Anreisenden wollten ihre Tickets. Ich weiss nicht genau wie viele Male ich den Weg zum Eingang fuhr. Mit den fast 60 Personen die mit dem Car angereist sind, hatten wir über 150 Tickets gebraucht an diesem Wochenende!
Das Warm-Up von 10 Minuten absolvierte Roman um alle Funktionen an seiner Suzuki nochmals zu testen und fiel zu seiner vollsten Zufriedenheit aus.
Vor über 28`000 Zuschauern und sommerlichen Temperaturen begaben sich die 42 Fahrer der Klasse IDM Superbike gegen 11 Uhr zum Start des ersten Rennens. Auf der Startaufstellung hatte es in der vierten Reihe noch nie so viele Fotografen. Grund war der 16. Startplatz von Roman mit seinen Grid-Girls. Rene und Barbara Geschäftsinhaber des Blauen Aff in Affeltrangen und Sponsor von Roman ist mit 2 Girls angereist, die Zwei hatten die Blicke auf sich gezogen und liessen die Rennmotorräder für viele kurze Zeit vergessen.
Die Uhr rückte auf elf. 42 Motoren heulten auf und schossen Richtung erste Kurve. Mit einem Granaten Start schoss Roman rechts an seinen Konkurrenten vorbei und bog als 7. in die erste Kurve ein. Als die wilde Meute erstmals in das Motodrom einbog lag Roman schon an 5. Position. In den folgenden 20 Runden nach einigen harten Zweikämpfen beendete Roman das 1. Rennen als Achter 18/100 hinter Nebel der noch um den Vizemeistertitel kämpfte.
Der Start zum 2. Rennen gelang ihm nicht mehr so gut und beendete die erste Runde als 11. In der 9. Runde rote Flaggen, Rennabbruch. Zu diesem Zeitpunkt lag Roman auf Rang acht. Nebel und Hafeneger sind gestürzt. Das Rennen wurde nach kurzer Zeit wieder aufgenommen. Da der erste Teil des Rennens 1 Runde vor Abbruch gewertet wurde und einer nicht mehr starten konnte, fuhr Roman als Neunter los. Mit Giuseppetti und Knobloch lieferte sich Roman ein hartes Rennen. Knobloch musste abreissen lassen. Immer knapp hinter Giuseppetti, der war im ersten Rennabschnitt klar hinter Roman und so errang sich Roman denn 7. Schlussrang in Rennen 2. In beiden Rennen machte sich ca. ab Rennmitte seine linke Schulter wieder bemerkbar mit einem kraftlosen linken Arm.
Leider hatten diese zwei guten Rangierungen mit insgesamt 18 Punkten keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement der Saison 2009. Mit 4 Verletzungsbedingten und drei von Roman unverschuldeten Ausfällen in 16 Rennen steht er dennoch auf dem 10. Gesamtrang der Klasse IDM Superbike 2009.
Der Termin von Romans Saisonabschlussparty wird voraussichtlich der 31. Oktober sein. Da wird euch Roman informieren wie es die kommende Saison weitergehen wird.
Roman Stamm musste in Assen passen
(2. September 09)
Bei den vorletzten zwei Läufen zur diesjährigen Meisterschaft der IDM musste der Affeltranger Suzuki Motorrad Rennfahrer Roman Stamm forfait geben. Die Verletzung die er sich bei einem harmlosen Sturz auf dem Salzburgring zuzog war doch schwerer als gemeint. Neben dem Riss in einem Knochen der linken Schulter sind zusätzlich noch Absplitterungen festgestellt worden. In seiner 12 jährigen Rennfahrer Karriere ist das die erste Absage die Stamm machen musste.
Aber bis zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring am 13. September sollte die hartnäckige Verletzung Verletzung auskuriert sein. Dort möchte Stamm nach einer etwas verkorksten Saison mit zwei guten Rennen einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern. Ihr könnt mit dabei sein. Der Fan-Club von Roman Stamm organisiert zum dritten Male eine Carfahrt zum Hockenheim, zur Zeit sind noch etliche Plätze frei. Raschentschlossene können die Anmeldung und das Programm auf www.romanstamm.com bestellen.
Die Schweiz gewinnt Flattrack der Nationen 2009!
(25. August 09)
Die griffige Dirt Track Bahn von Heidenreichstein mit ihren langen Geraden und engen Bögen war erneut ein Garant für einen Tag mit extrem spannenden und spektakulären Rennen! Der Favoriten diesem Jahr war Team Italien. Marco Belli war noch außer Gefecht, aber sie zogen mit Short Track Veteran Andreotti Massimiliano einen Joker, der im Team zusammen mit Dario Magnoni und Luca Talamona fuhr. Team Deutschland sah mit den beiden schnelle Gatzenmeier Brüdern und Franz Strohhammer ebenfalls sehr stark aus. Team Holland erwartete die Rückkehr von Mick Jansen, wurde aber durch den Rückzug der anderen Piloten geschwächt. Während der Quali Läufe zeigten die Italiener ihre Stärke und Konstanz und liessen keinen Zweifel an einer Finalteilnahme aufkommen.
Hinter ihnen war das Feld bunt gemischt und die Fahrer gaben alles um für ihre Mannschaft den Einzug ins Finale zu sichern. Mehrmals gingen die Positionskämpfe nach dem Rennen mit heißen Diskussionen in der Box weiter. Referent Martin Tauber behielt jedoch eine kühlen Kopf und beruhigte die angespannte Situation. Es gab einige Neustarts infolge von Stürzen, bei denen aber glücklicherweise niemand verletzt wurde. Nach den Vorläufen wurde die Punkte zusammengezählt und jeder war gespannt zu hören wer im Finale dabei ist. Team Italien belegte die Pole-Position, gefolgt von Außenseiter Schweiz, Team Deutschland und Team Bayern. 15 Runden für das Finale! Wer würde die Distanz überstehen? Jan-Willem Jansen gewann den Start für die schweizer Mannschaft. Einige Runden später blieb Luca Talamona's Maschine stehen und Team Italien verlor einen wichtigen Punkte-Sammler! Auch ein grosse rückschlag für team Deutschland mit der motorschaden von Florian Gatzenmeier. Dann stürzte Alex Nöbauer für Bayerische Mannschaft in Runde 9. Ein Inline- Neustart begeisterte die Zuschauer! Dann erlitt Dario Magnoni einen Motorschaden. Sein Motor gab weissen und blauen Rauchsowie wirklich komische Geräusche von sich, aber er schien zu halten. Ein Desaster für die Titelfavoriten aus Italien, denn Magnoni verlor in der entscheidenden Phase wertvolle Punkte!
Dann holten die Führenden auf und begannen zu überrunden. Ein Kampf in der letzten Runde zwischen der Team Bayern und Team Schweiz! Jan-Willem Jansen kreuzte als erster die Linie, aber welches Team erzielte die meisten Punkte? 21 Punkte, 4. Platz Team Deutschland. 24 Punkte, 3. Platz Team Italien. 30 Punkte, 2. Platz Team Bayern! 38 Punkte, Team Schweiz gewinnt den Flat Track der Nationen 2009!
Die nächsten Veranstaltungen:
5. September, Tomicek´s Erinnerungsrennen, Prag
6. September, Runde 5 International Mefo Sport Flattrack Cup, Heusden-Zolder (B)
3. Oktober, Flat Track Schule mit Chris Carr, Zuidbroek (NL)
Nullrunde für Roman Stamm
(5. August 09)
Vor 34`000 Zuschauern fand am letzten Wochenende der 11. und 12. Lauf zur IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) auf dem Schleizer Dreieck statt. Der Thurgauer Suzuki Superbike Fahrer Roman Stamm litt immer noch an seiner Verletzung in der linken Schulter die er sich im freien Training bei seinem Sturz auf dem Salzburgring zuzog. Stamm gab erst kurz vor diesem Wochenende das OK für einen Start an diesem Rennen. Leider war dieses Handicap zu gross für ein gutes Gelingen an diesem Rennwochenende. Mit dosiertem Risiko fuhr er am Samstag bei den 2 Zeittrainings auf den 18. Startplatz von 34 Fahrern.
Das erste Rennen vom Sonntag gab Stamm in der 11 von 20 Runden wegen zu grosser Schmerzen und Kraftlosigkeit im linken Arm an 14. Stelle liegend auf. Auf den 2. Lauf hoffte er auf den angekündigten Regen da auf nasser Piste nicht so hart gefahren werden muss. Aber leider kam der Regen zu spät und Stamm liess den 2. Lauf aus. Diese zwei Nuller warfen in im Gesamtklassement auf den 9. Gesamtrang zurück.
Pech für Roman Stamm in Salzburg
(8. Juli 09)
Am vergangenen Wochenende fand der 9. + 10. Lauf zur IDM (Internationale deutsche Motorrad Meisterschaft) auf dem Salzburgring statt. Der Thurgauer Suzuki Fahrer Roman Stamm konnte leider nicht an seine guten Leistungen vom Sachsenring anknüpfen wo er auf dem Podest stand. Grund war ein Sturz im ersten freien Training, als ihm auf nasser Piste Ende Zielgerade beim Anbremsen das Vorderrad wegschmierte und unsanft ins Kiesbett befördert wurde. Bei diesem Sturz verletzte sich Stamm an der linken Schulter. Im Krankenhaus wurde ein Haarriss diagnostiziert. Weitere Untersuchungen werden in der Schweiz vorgenommen. Mit diesem grossen Handicap qualifizierte er sich trotzdem für den 18. Startplatz. Im ersten Rennen musste er in der in der 9. von 18 Runden wegen einem Defekt am Schaltautomat an 11. Stelle aufgeben.
Den Start zum zweiten Rennen erwischte Stamm gut und beendete die erste Runde als 13.. Mit dem deutschen Mario Giuseppetti kämpfte er fast das ganze Rennen um den 11. Platz den er dann in der letzten Runde nochmals überlisten konnte und den 11. Schlussrang erreichte hinter dem Engländer und ehemaligen Moto-GP Piloten Chris Burns mit dem er am Sachsenring lange um Platz eins gekämpft hatte. Die weiteren Schweizer 13. Marc Wildisen und 14. Patric Muff beide + 12 sec. In der Gesamtwertung konnte Stamm trotz sehr grosser Schmerzen seinen 7. Gesamtrang verteidigen. Wir wünschen ihm gute Besserung. Die nächsten Rennen finden am 1. + 2. August auf dem Schleizer Dreieck statt.
Erster IDM-Podestplatz für Roman Stamm
(24. Juni 09)
Am vergangenen Wochenende startete die IDM (Internationale deutsche Motorradmeisterschaft) zum 7. + 8. Lauf auf dem Sachsenring/De.
Der Affeltranger Suzuki Fahrer Roman Stamm hatte sehr gute Erinnerungen an diesen sehr anspruchsvollen Kurs, er stand hier schon etliche Male auf dem Podest. Im ersten Zeittraining belegte Stamm den 11. Startplatz und hoffte mit einem Quali Pneu im Zweiten noch weiter nach vorne zu kommen, dieses fiel leider dem Wetter zum Opfer und an eine Zeitverbesserung war nicht mehr zu denken.
Technischer Defekt
Im ersten Rennen kämpfte er sich rasch nach vorne und lag bei Rennmitte auf dem 6. Rang, in der folgenden Runde steuerte Stamm die Box an mit einer gebrochenen Schalthebel Halterung. Ausfall in Rennen 1.
Tolle Aufholjagd belohnt
Pünktlich auf das zweite Rennen fing es leicht an zu regnen. Noch in der Startphase nahm der Regen zu und es wurden noch rasch die Räder gewechselt mit weicheren Regenreifen. Stamm hatte einen Super Start und preschte nach einer Runde schon als Fünfter über die Zielgerade. In der Zweiten schon als Vierter. In den folgenden Runden lieferten sich Chris Burns, Knobloch und Stamm einen erbitterten Kampf um Platz zwei. Nach einem Fahrfehler des führenden Teuchert kämpften die Drei sogar um Platz Eins, bei dem Stamm einige Führungsarbeit leistete. Kurz vor Schluss hatte Stamm einen fürchterlichen Highsider (siehe Foto) den er nur mit viel Glück abfangen konnte und am Schluss den sehr guten 3. Schlussrang erreichte und in dieser Saison das erste Mal auf das Podest steigen durfte. Im Gesamtklassement stiess Stamm vom 9. auf den 6. Rang vor.
Am kommenden Wochenende 27./28. Juni 09 organisieren die Stamm Brothers Michi und Roman ihre erste Ausstellung in Affeltrangen. Dort stehen auch die IDM Suzukis in der Original Boxen Aufmachung und viele weitere Highlights inklusive Festwirtschaft und Spanferkelplausch. Die Stamms freuen sich auf euren Besuch.
Rückschlag für Suzuki-Pilot Roman Stamm (3. Juni 09)
Der Nürburgring zählte noch nie zu den Rennstrecken wo der Affeltranger Suzuki Fahrer Roman Stamm viele Punkte sammelte, aber an diesem Wochenende sah es beim Doppelanlass der Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) anfangs sehr gut aus. Zu den Rennen stand er auf dem zehnten Startplatz mit einem Rückstand von lediglich 0,722 Sekunden auf den Schnellsten. Nach einem sehr guten Start verlor er im Getümmel der ersten heiklen Kurve ein paar Plätze und beendete die erste Runde als 15. Mit sehr schnellen Rundenzeiten verbesserte sich Stamm bis zum Ende des Rennens auf den 9. Schlussrang.
Den Start zum zweiten Rennen gelang ihm wieder sehr gut, der Spitzengruppe von sechs Fahrern die gleich ein horrendes Tempo vorlegten konnte Stamm mit einem Respektabstand von meistens zwei Sekunden folgen. Bei Rennmitte dem Sechsten immer näher kommend fing die Suzuki von Stamm leicht an zu qualmen und musste zwei Runden später mit einem Motorschaden aufgeben. Da einer aus der Spitzengruppe noch gestürzt war, wäre ein sicher gewesener 5. Schlussrang zum Nuller geworden und viel dadurch in der Gesamtwertung auf Platz neun zurück mit 42 Zählern, der Rückstand zum 5. Platzierten beträgt aber lediglich 5 Punkte. Die will Stamm in 3 Wochen auf dem Sachsenring wieder zurückholen. Mehr Infos auf www.romanstamm.com.